Aufrufe
vor 5 Jahren

als PDF - Deutscher Fluglärmdienst eV

als PDF - Deutscher Fluglärmdienst eV

der flugleiter 2012/02

der flugleiter 2012/02 Editorial Communique Amsterdam Schiphol Airport, 6th March 2012 FABEC Social Dialogue – identified After a long period of discussion and negotiation, MARC welcomes the adoption of the Terms of Reference for the FABEC Social Dialogue Committee during a meeting between Social Partners, which took place 2nd of March 2012 in Maastricht. FABEC Management finally informed the staff representati- FABEC states structure: the beginning or the end? ves about the progress of initiatives in the FABEC Standing Committees and FABEC Working Groups. Amongst others MARC expects, beyond information, a formal procedure regarding consultation in the future. Staff representatives need to be involved before management decisions are taken. Structures, like FABEC Provisional Council or FABEC States Bureau, have been created to support the proposed FABEC State Treaty. But so far, after 4 years, not a single Institutional, legal or regulatory issue has been resolved or addressed properly. In this respect, the MARC group consistently fears that this states structure will constitute yet an additional layer of fragmentation to the decision making process of FABEC. MARC represent the vast majority of operational staff employed by the seven providers of the six FABEC states. Its membership comprises operational staff controllers, technicians and engineers. 4

Editorial der flugleiter 2012/02 von Michael Schäfer, Bundesvorsitzender von Michael Schäfer, Bundesvorsitzender Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen geneigte Leser! Ereignisreiche und außerordentlich schwierige Wochen liegen hinter uns. Nach der Tarifeskalation mit FRAPORT, welche auch auf einer außerordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz thematisiert wurde – wobei der Bundesvorstand eine deutliche Unterstützung für sein Vorgehen erhielt – konnte letztlich ein Ergebnis erzielt werden. Ein Ergebnis, zufriedenstellend und mit Zukunftsperspektiven für die betroffenen Mitarbeiter/-innen, welches sicherlich auch auf dem Verhandlungsweg hätte erreicht werden können. Bei objektiver Betrachtung stellt sich natürlich die Frage, warum eine Verständigung nicht auf normalem Weg erreicht werden konnte. Man bewegt sich sicherlich nicht nur im Bereich „wilder Spekulationen“, wenn man davon ausgeht, dass diese Tarifauseinandersetzung bewusst angeheizt und auf Grund übergeordneter politischer Interessen der Arbeitgeberverbände massiv forciert wurde. Ziel dieses Vorgehens ist nichts Geringeres als die Zerschlagung der GdF. Vor knapp zwei Jahren hatte das Bundesarbeitsgericht Sparten- und Kleingewerkschaften wie dem Marburger Bund, der Vereinigung Cockpit, der Gewerkschaft der Lokführer oder der Gewerkschaft der Flugsicherung die Existenzberechtigung zugesichert und auch einen größeren Aktionsradius eingeräumt. Die GdF geht davon aus, dass den politisch Verantwortlichen im Grunde bewusst ist, dass diesbezüglich keinerlei Anlass zu gesetzgeberischem Aktionismus besteht. Die Anzahl der Streiktage hat sich trotz Sparten- und Kleingewerkschaften nicht erhöht und der Wirtschaftsstandort Deutschland ist sicherlich dadurch auch nicht gefährdet. Im Gegenteil, die Arbeitsplatz- und Wirtschaftsentwicklung Deutschlands stellt sich im europäischen Vergleich außerordentlich positiv dar und ganz nebenbei: Bei den Streiktagen rangiert Deutschland weit hinter fast allen europäischen Ländern. Es besteht also absolut kein Anlass, über eine Veränderung der Tarifpluralität oder des Rechts zum Arbeitskampf auch nur nachzudenken. Vielmehr verbieten sich Überlegungen zu gesetzlichen Einschränkungen der individuellen oder kollektiven Koalitionsfreiheit schon auf Grund der Neutralitätspflicht der Politik gegenüber den Gewerkschaften. Grundrechte, in deren Genuss nur Mehrheiten kommen, wie von DGB und Arbeitgeberverband gefordert, sind keine Grund rechte mehr, sondern monopolartige Privilegien der Macht und nichts anderes. Es besteht keine Veranlassung, das stabile und bewährte Tarifsystem zu verändern. Seitdem suchen die DGB-Gewerkschaften gemeinsam mit den Arbeitgeberverbänden nach einer Gelegenheit, diese Entscheidung zu revidieren, um den Alleinvertreteranspruch der DBG-Gewerkschaften und damit deren Kontrollen über die Arbeitnehmer zu festigen. Anstelle von langjährigen juristischen Verfahren, deren Ergebnis unsicher ist, sollen die Sparten- und Kleingewerkschaften kurzerhand zerschlagen werden. Ins Bild passt, dass vor wenigen Wochen eine Professorengruppe, angeführt von Herrn Prof. Thüsing und – dem Vernehmen nach – gesponsert durch Arbeitgeber, einen Gesetzesentwurf zur Veränderung des Tarifvertragssystems veröffentlichte, welches die Koalitionsfreiheit aus Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz aushebelt. Michael Schäfer Bundesvorsitzender EDITORIAL 5

als PDF - Deutscher Fluglärmdienst eV
als PDF - Deutscher Fluglärmdienst eV
als PDF - Deutscher Fluglärmdienst eV
als PDF - Deutscher Fluglärmdienst eV
als PDF - Deutscher Fluglärmdienst eV
in Der Flugleiter - Deutscher Fluglärmdienst eV
in Der Flugleiter - Deutscher Fluglärmdienst eV
der flugleiter - Deutscher Fluglärmdienst eV
W ir stellen vor: - Deutscher Fluglärmdienst eV
pdf - GdF Gewerkschaft der Flugsicherung eV
2/2010 - Deutscher Fluglärmdienst eV
Luftfahrt Bundesamt - Deutscher Fluglärmdienst eV
"der flugleiter" im *.pdf Format - GdF
der flugleiter - GdF Gewerkschaft der Flugsicherung eV
It's time to act - Gewerkschaft der Flugsicherung eV
2/2013 - Gewerkschaft der Flugsicherung e.V.
Flugleiter 04/2012 - GdF Gewerkschaft der Flugsicherung eV
1/2013 - GdF Gewerkschaft der Flugsicherung eV
Als PDF herunterladen - Deutsche Krebshilfe eV
Download als pdf - Deutsche Rheuma-Liga Berlin eV
Tanzjournal 2/2011 (PDF) - Deutscher Tanzsportverband eV
PDF-Dokument - Deutsche Gesellschaft für System Dynamics eV
Diese Zeitschrift als PDF herunterladen - Deutsche Krebshilfe eV
Als PDF herunterladen - Deutsche Krebshilfe eV
3/2011 - GdF Gewerkschaft der Flugsicherung eV