Gemeinde Planegg

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Gemeinde Planegg

Der LBV pfl egt die Streuobstwiese am Lichtweg.

stagnalis) (Art der Vorwarnstufe) im östlichen

Weiher

Problempflanzen = Invasive Neophyten/Zierpflanzen,

stark wuchernde

Wildpflanzen (18 % Deckungsanteil):

Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos),

Einjähriges Berufkraut (Erigeron annuus),

Topinambur (Helianthus tuberosus) *,

Gewöhnliche Nachtkerze (Oenothera

biennis), Kratzbeere (Rubus caesius),

Sonnenhut (Rudbeckia spec.) *, Kanadische

Goldrute (Solidago canadensis),

Späte Goldrute (Solidago gigantea)

* = angepfl anzt bzw. angesät

Foto: Antonius v. Vacano, Ulrich Schwab

Pflege- und Maßnahmenvorschläge: Uferstreifen des Lichtwegweihers mit blühenden Hochstauden

Lichtwegweiher und „Schmetterlingswiese“:

• bei der Spätsommermahd vorrangig

die Neophyten mähen und standortheimische

Kräuter aussparen;

• Zurückdrängen fremdländischer Pfl anzenarten

zugunsten standortheimischer

Sippen

• am Lichtwegweiher Verminderung der

Pfl egeintensität: Grünland nicht mehr

als einmal jährlich in vollem Umfang

rundum mähen, Belassen von Säumen

wenigstens am Nord- und Ostrand

(unter anderem als Rückzugshabitate

für Amphibien); Ausbreitung der

Uferrandvegetation im fl achen Westteil

auf doppelte Breite zulassen, indem die

Mähgrenze zurückversetzt wird;

• auf der „Schmetterlingswiese“ mittelfristig

Ersetzen des Einjährigen Berufkrauts

(Erigeron annuus) und anderer

Neophyten durch standortheimische

Gräser und Kräuter; Belassen von wenigstens

25 % ungemähter Kraut- und

Staudenfl uren für die Überwinterung

von Schmetterlingsraupen

Rohbodenfläche

• jährlich zweimalige Mahd der hochwüchsigen

Ruderalfl ur 16 , insbesondere der

Goldruten- und Land-Reitgrasbestände

im Westteil ab Ende Juni (nach eventueller

Vogelbrut) und im Oktober, Belassen

eines 2 m breiten Saums am Gehölzrand

• Herausziehen bzw. -hacken von aufkommenden

Gehölzen vor allem im Nordostteil;

etwa alle zwei Jahre erforderlich

• vorsichtige jeweils nur teilweise Entlandung

der Kleingewässer alle 2-3 Jahre

im Herbst; Räumgut von der Fläche

entfernen

• jährliche Erneuerung der naturnahen

Absperrung des Geländes im Südwesten

durch Gehölzschnittgut

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Ruderalfl uren sind Pfl anzengesellschaften, die typisch sind für von Menschen unregelmäßig gestörte Flächen wie Schuttplätze, steinige Böschungen

und Wegränder.

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