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BWKG Mitteilung - Gesundheitsnetz Ostalbkreis

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Eilige <strong>Mitteilung</strong> für die Geschäfts-/Verwaltungsleitung<br />

Verband der<br />

Krankenhäuser,<br />

Rehabilitations- und<br />

Pflegeeinrichtungen<br />

<strong>BWKG</strong><br />

<strong>Mitteilung</strong> 394/2009<br />

KRANKHEITSBEKÄMPFUNG<br />

Stuttgart, den 27.10.2009<br />

Az.: 1439<br />

Katja Gohl<br />

07 11/2 57 77-22<br />

E-Mail: gohl@bwkg.de<br />

http://www.bwkg.de<br />

Schutzimpfung gegen die Neue Influenza A (H1N1) in den Krankenhäusern<br />

hier: Informationen zur Bereitstellung des Impfstoffs<br />

Mit <strong>BWKG</strong>-<strong>Mitteilung</strong> Nr. 318/2009 wurde über die sog. GKV-Leistungspflichtverordnung<br />

(ISchGKVLV) vom 19. August 2009 informiert, in der geregelt wurde, dass alle Versicherten<br />

einen Leistungsanspruch auf eine Schutzimpfung haben. Dabei gehören zu den vorrangig zu<br />

impfenden Personen neben chronisch Kranken und Schwangeren auch die Mitarbeiter der<br />

Krankenhäuser, Reha- und Pflegeeinrichtungen. Die Organisation der Schutzimpfung liegt in<br />

der Verantwortung der Länder.<br />

Mit dem Ziel, die Einzelheiten zur Durchführung der Impfung in den Krankenhäusern zu regeln,<br />

haben in den vergangenen Wochen zwischen der <strong>BWKG</strong>-Geschäftsstelle und dem Ministerium<br />

für Arbeit und Soziales Gespräche stattgefunden. Es ist beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung<br />

zu schließen, der die Krankenhäuser beitreten können. Hierzu wird in den nächsten<br />

Tagen gesondert informiert werden.<br />

Unterdessen hat am 12. Oktober 2009 die beim Robert-Koch-Institut angesiedelte Ständige<br />

Impfkommission (STIKO) die Empfehlung der Schutzimpfung gegen die Neue Influenza A<br />

(H1N1) ausgesprochen.<br />

Erstmals in der vergangenen Woche wurde vom Hersteller der Impfstoff Pandemrix ® für die<br />

einzelnen Bundesländer zur Verfügung gestellt, allerdings nicht in dem erwarteten Umfang.<br />

Nachfolgend wird über die Vorgehensweise bei der Bereitstellung des Impfstoffes informiert:<br />

Der für die Krankenhäuser bestimmte Impfstoff wird den Krankenhausapotheken und den<br />

krankenhausversorgenden Apotheken in der Anfangsphase automatisch zur Verfügung gestellt.<br />

Die Zuweisung erfolgt durch das Ministerium für Arbeit und Soziales. Als Orientierung<br />

dienen dem Ministerium u. a. die im Rahmen der von der <strong>BWKG</strong> im August durchgeführten<br />

Umfrage von den Krankenhäusern angegebenen Mitarbeiterzahlen.<br />

Baden-Württembergische Postfach 10 04 28 Birkenwaldstraße 151 Telefon 0711 / 2 57 77-0<br />

Krankenhausgesellschaft e.V. 70003 Stuttgart 70191 Stuttgart Telefax 0711 / 2 57 77-99


- 2 -<br />

Zu beachten ist, dass wegen der noch bestehenden Lieferengpässe zunächst nicht alle Krankenhaus-<br />

und krankenhausversorgenden Apotheken gleichzeitig und zudem nicht mit einer für<br />

ihren insgesamt zu erwartenden Bedarf ausreichenden Impfstoffmenge versorgt werden können,<br />

sondern anfangs nur anteilig geliefert wird. In den nächsten Wochen wird das Ministerium<br />

jeweils kurzfristig vor der Auslieferung die jeweiligen Krankenhäuser über die bevorstehende<br />

Lieferung individuell benachrichtigen. Sobald sich Lieferumfang und –frequenz stabilisiert<br />

haben, kann zur Sicherstellung einer sachgerechten Verteilung des Impfstoffes auf ein<br />

bedarfsgerechtes Bestellverfahren umgestiegen werden. Hierüber wird die <strong>BWKG</strong>-<br />

Geschäftsstelle in Abstimmung mit dem Ministerium zu gegebener Zeit nochmals gesondert<br />

informieren.<br />

Der Impfstoff wird in Paketen zu je 500 Impfdosen (Mehrdosisbehältnisse, je 50 Fläschchen<br />

Antigen und Adjuvans) an die Apotheken ausgeliefert. Der jeweils in den Krankenhäusern<br />

benötigte Bedarf ist bei der für sie zuständigen Apotheke in der üblichen Form zu beziehen.<br />

Die Apotheken werden über die Landesapothekerkammer gesondert über ein internetbasiertes<br />

Meldeverfahren informiert werden, mit dem die jeweils noch vorhandenen Impfstoffmengen<br />

täglich registriert werden sollen.<br />

Es wird darauf hingewiesen, dass die Rahmenvereinbarung neben der Impfung der Mitarbeiter<br />

auch die Möglichkeit zur Impfung von stationären Patienten, die zu einer Risikogruppe<br />

gehören, vorsehen wird. Hierfür kann der zur Verfügung gestellte Impfstoff ebenfalls verwendet<br />

werden. Eventueller zusätzlicher Bedarf, der sich daraus ergibt, kann im Rahmen des<br />

künftigen Bestellverfahrens ausgeglichen werden.<br />

Das Ministerium hat sich mit Schreiben vom heutigen Tag (Anlage) parallel direkt an die<br />

Krankenhausapotheken und krankenhausversorgenden Apotheken gewandt.<br />

Sobald die Vereinbarung zwischen <strong>BWKG</strong> und dem Ministerium abgeschlossen ist, wird den<br />

Krankenhäusern empfohlen werden, ihren Beitritt zu der Vereinbarung zu erklären. Soweit<br />

ein Krankenhaus sich gegen den Beitritt entschließt, können die dort beschäftigten Mitarbeiter<br />

auf die Impfung durch niedergelassene Ärzte verwiesen werden.<br />

Das Landesgesundheitsamt hat Poster und Kühlschrankkarten zu „Anwendungsempfehlung<br />

für den pandemischen Impfstoff von GlaxoSmithKline“ zur Verfügung gestellt, die dieser<br />

<strong>Mitteilung</strong>sserie als lose Beilage beigefügt sind.<br />

3 Anlagen<br />

(Poster und Kühlschrankkarte je nur 1-fach beigefügt)

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