Allensbach-Studie: GeldKarte auf Erfolgstour durch ...

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Allensbach-Studie: GeldKarte auf Erfolgstour durch ...

Seitenzahl: 2

13.08.2007

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Allensbach-Studie: GeldKarte auf Erfolgstour durch

Jugendschutzmerkmal

Breite Zustimmung für Einsatz des Chips am Zigarettenautomaten

Berlin, 13.08.2007: Die Akzeptanz der GeldKarte in der Bevölkerung wächst weiter: Rund

jeder dritte ec-Karteninhaber, der über die GeldKarte-Funktion seiner Bank- oder

Sparkassenkarte informiert ist, setzt den goldenen Chip als elektronisches Kleingeld ein.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Allensbach-Umfrage, die die Initiative GeldKarte e.V. in

Auftrag gegeben hat. Damit ist die Nutzung der GeldKarte im Vergleich zu 2006 um die

Hälfte von rund 20 auf 30 Prozent gestiegen. Gerechnet auf die Gesamtbevölkerung in

Deutschland nutzen demnach bereits rund 15,1 Millionen Menschen die GeldKarte für

bargeldlose Zahlung. Diesen Trend belegen auch die aktuellen Halbjahreszahlen des

Zentralen Kreditausschusses, denen zufolge ein Gesamtwert von 37,5 Millionen Euro über

den Chip umgesetzt wurde. Das sind 57,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Entwicklung ist

nicht zuletzt auf die positive Einstellung der Verbraucher zum Jugendschutzmerkmal und

den deutlich verstärkten Einsatz des Chips am Zigarettenautomaten zurückzuführen.

Die Alterslegitimation mit der GeldKarte am Zigarettenautomaten erfährt breite Zustimmung:

Über 82 Prozent der Deutschen bezeichnen die Zugangskontrolle als „eine gute Sache“. Der

Anteil der Nutzer, die ihren Chip auch für den Erwerb von Zigaretten am Automaten

einsetzen, hat sich mit 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr (12 Prozent) verdoppelt. Aber

auch Nichtraucher nutzen zunehmend die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der

elektronischen Geldbörse. Im Vergleich zu 2006 stieg die Nutzung der GeldKarte bei den

Nichtrauchern, die über einen Chip verfügen und die Geldkarte-Funktion kennen, von 18 auf

26 Prozent an.

Am Automaten beliebter als Bargeld

Die Nutzer schätzen an der elektronischen Geldbörse vor allem, dass ihre Anwendung bei

Automaten im Vergleich zum Bargeld weniger Probleme bereitet. Beliebt ist der Chip bei 37

Prozent der Nutzer zur Zahlung der Gebühren im Parkhaus, 25 Prozent nutzen GeldKarte

zum Kauf von Fahrscheinen und 27 Prozent am Parkscheinautomaten. Rund jeder Zweite

(47 Prozent) begrüßt den einfachen und unkomplizierten Umgang mit der GeldKarte.


Die positive Zustimmung zur GeldKarte spiegelt sich auch deutlich in den aktuellen

Halbjahreszahlen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) wider. Im ersten Halbjahr 2007

wurde der Chip rund 1,58 Millionen Mal mit durchschnittlich 26,49 Euro geladen. Im

Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 46,4 Prozent.

Zuverlässiger Jugendschutz durch Geldkarte

„Besonders im Internet gibt es großes Potenzial, den zuverlässigen Jugendschutz mit der

GeldKarte auszudehnen und Minderjährige vor dem Konsum von Erwachsenen-Inhalten auf

Webseiten oder gewalthaltigen Online-Spielen zu schützen“, erläutert Volker Koppe,

Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. weitere Anwendungsbereiche für den

Chip. Denn rund jeder vierte Nutzer (27 Prozent) wünscht sich mehr Einsatzmöglichkeiten für

die GeldKarte. Auch möchten über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) die

Zugangskontrolle mit dem Jugendschutzmerkmal auf andere altersbeschränkte Produkte wie

alkoholische Getränke ausweiten.

Über die GeldKarte:

Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft

gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals

mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz.

Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr,

an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ecoder

Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 68 Millionen

GeldKarten (über 75 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000

Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Der Karteninhaber bleibt bei

sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte

garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den

Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die

Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als

Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren

weiter ausbauen.

Über die Initiative GeldKarte e.V.:

Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und

Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die

Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der

deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt

sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne

Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte

und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing,

Public Relations und Public Affairs.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de

Kontakt:

Initiative GeldKarte e.V.

Linda Tönskötter

Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71

Fax: 030 – 21 23 42 2 - 99

linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de

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