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Multiples Myelom – Broschüre der Wissenschaftsjournalisten 21

Erythropoetin– Ein natürlich vorkommendes Hormon,

durch das die Bildung von Erythroblasten und die

Freisetzung reifender Erythrozyten aus dem Knochenmark

in das Blut stimuliert wird.

Farnesyltransferase-Inhibitoren – Eine neuartige

und in der klinischen Prüfung befindliche Klasse von

Arzneimitteln, die auf eine Genmutation abzielen (ras

Proto-Onkogen), deren Expression bei verschiedenen

Arten von Karzinomen erfolgt. Es wird außerdem davon

ausgegangen, dass Farnesyltransferase-Inhibitoren auch

auf andere bislang noch nicht identifizierte pathologische

Mechanismen einwirken.

Großes Blutbild (CBC) – Klinisch chemischer Labortest,

der Aufschluss über die Arten und die jeweilige Anzahl der

im Blut enthaltenen Zellen gibt.

Hämoglobin – In den Erythrozyten vorliegende Eisen-

Protein-Verbindung, die für den Transport des Sauerstoffs

von der Lunge in die Gewebe verantwortlich ist.

Hyperkalzämie – Normabweichend hohe Konzentration

von Kalzium im Blut. Die Hauptursache der hohen

Kalziumspiegel im Blut und Urin liegt bei einem MM in der

Zersetzung der an diesem Mineral reichen Knochen.

Hyperviskosität – Verdickung des Bluts, die aufgrund

einer übermäßig hohen Proteinkonzentrationen im Blut

entstehen kann.

Immunelektrophorese – Eine Art der Elektrophorese,

für die zum Identifizieren spezifischer Immunglobulin-

Typen spezielle Techniken des Anfärbens von Antikörpern

eingesetzt werden.

Immunglobulin – Auch als Antikörper bezeichnet.

Immunglobulinen (Ig) sind durch Plasmazellen produzierte

Proteine, die bei der Abwehr von Infektionen dadurch

behilflich sind, dass sie auf spezifische Antigene auf

Bakterien, Viren, Toxinen oder Tumoren abzielen. Sie

bestehen aus schweren und leichten Ketten und werden

je nach ihrer Struktur in fünf Klassen unterteilt – IgA, IgD,

IgE, IgG, IgM.

Kalzium – Hauptsächlich in den harten Teilen der Kochen

angetroffener Mineralstoff.

Knochenmark – Ein weiches schwammartiges Gewebe in

der Mitte der Knochen, das hämatopoetische Stammzellen

produziert, die sich differenzieren und zu weißen und

roten Blutkörperchen sowie Thrombozyten (Blutplättchen)

heranreifen.

Knochenmarksaspiration – Mit Hilfe einer Nadel

gewonnene Flüssigkeits- und Zellprobe aus dem

Knochenmark, die dann mikroskopisch untersucht wird.

Knochenmarksbiopsie – Mit einer Nadel gewonnene

Probe des Knochenmarksgewebes. Eine Biopsie

wird häufig zum gleichen Zeitpunkt wie eine

Knochenmarksaspiration durchgeführt und erweist sich

als besonders nützlich, wenn mit der Aspiration keine

ausreichende Probe gewonnen werden konnte. Biopsien

erbringen die verlässlichsten Informationen über das

Knochenmark und können aufzeigen, ob es innerhalb des

Knochenmarks zu einer Schädigung oder Narbenbildung

gekommen ist.

Laktatdehydrogenase – Ein Enzym, das bei hohen

Spiegeln auf das Vorliegen einer Gewebeschädigung

verweist.

Leukopenie – Herabgesetzte Anzahl weißer

Blutkörperchen im zirkulierenden Blut.

Lymphozyten – Weiße Blutkörperchen, welche die

Immunantwort des Körpers regulieren. Es gibt zwei

Haupttypen: T Lymphozyten und B Lymphozyten.

Monoklonale Gammopathie unbestimmter Signifikanz

(MGUS) – Eine mit einem MM im Zusammenhang

stehende Erkrankung, bei der die Spiegel des M Proteins

etwas erhöht sind, aber keine zugrunde liegende

Erkrankung festgestellt werden kann. Die meisten

Personen mit einer MGUS bleiben gesund und zeigen

niemals Symptome.

Monoklonales (M) Protein – Ein durch Myelomzellen

produziertes Immunglobulin.

Morphologie – Lehre von den Zellen und Zellstrukturen

von Körpergeweben.

Myelosuppression – Abnahme der Produktion von

Erythrozyten, Thrombozyten und einigen Leukozyten im

Knochenmark.

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