SÜDWEST PRESSE + Hapag-Lloyd Reisebüro

swp.hapag.lloyd.de

SÜDWEST PRESSE + Hapag-Lloyd Reisebüro

Der Reisepreis beträgt € 498.- pro Person

im Doppelzimmer.

Einzelzimmer-Zuschlag: € 79.-

Leistungen:

• Fahrt im komfortablen First-Class Fernreisebus

(evtl. Zubringerdienste möglich)

• zwei Übernachtungen/Frühstücksbuffet

im 4*-Marriott Hotel Freising

• zwei Abendessen in ausgewählten

Restaurants

• sämtliche Eintrittskosten und Kirchenspenden

• Nutzung der eigenen Mikroportanlage

• Reiseführer „Oberbayern“

• Reiseleitung

• Reiserücktrittskosten- und Insolvenzschutzversicherung

Mindestteilnehmerzahl: 24 Personen

Programmänderungen vorbehalten.

Gemäß unseren Reisebedingungen beträgt

die Anzahlung bei Anmeldung 20% des

Reisepreises. Der restliche Reisepreis ist

10 Tage vor Reiseantritt zahlbar, spätestens

jedoch bei Abholung der Reiseunterlagen in

der Verkaufsstelle (ca. 1 Woche vor

Reiseantritt).

Veranstalter:

SÜDWEST PRESSE + Hapag-Lloyd

Reisebüro GmbH & Co. KG Ulm

www.swp-hapag-lloyd.de

SÜDWEST PRESSE

KULTURFAHRTEN

Freisinger Dom

Barock in Bayern II

täglich mehr

vom Leben

Dome, Klöster und Wallfahrtskirchen

im „Münchner Land“

Busreise vom 5. bis 7. Juli 2009


Die Wittelsbacher und ihre reichen Klöster

prägten das Land um die Residenzstadt

München. Kaum eine Region Süddeutschlands

bietet in solcher Dichte Kostbarkeiten

ersten Ranges. Natürlich muss der

kürzlich restaurierte Freisinger Dom an

erster Stelle stehen. Altomünster, Indersdorf

und Fürstenfeld zählen zu den

absoluten Höhepunkten barocker Klosterbaukunst.

Versteckte

Schätze

finden

sich jedoch

auch in

den

wunderbaren

Landkirchen

Mariä Himmelfahrt, Indersdorf

um

Freising,

Erding, Grafing, Altenburg oder

Moorenweis. Und ein Kurfürstenschloss,

das für den spanischen König oder gar

den deutschen Kaiser gedacht war, darf

nicht fehlen: Schleißheim! Berühmte

Künstler und Architekten treten auf: die

Brüder Asam, die Brüder Zimmermann,

Johann Michael Fischer, Joseph Effner,

Matthäus Günther und viele weitere Meister

des 17. und 18. Jahrhunderts. So

wird diese Reise für alle Liebhaber des

Barock zu einem wahren Feuerwerk!

Sie wohnen im 4*-Marriott Hotel in Freising.

In ruhiger Lage in der Ortsmitte bietet

das Haus seinen Gästen einen schönen

Ausblick auf die Altstadt und den

Dom. Die modern eingerichteten Zimmer

sind mit allem Komfort, u.a. mit einer Klimaanlage

sowie Bademantel und Fön im

Badezimmer ausgestattet.

Reiseverlauf:

Sonntag, 5. Juli 2009:

Zunächst erreichen wir das Schlösser-

Ensemble in Schleißheim. Es wurde als

Neues Schloss Schleißheim

Rückzugsort begonnen, dann um die

„Villa“ Lustheim erweitert und schließlich

zur Sommerresidenz ausgebaut. Im Mittelpunkt

steht das gewaltige, von Henrico

Zucalli geplante und von Joseph Effner

vollendete Neue Schloss, das in seinen

Dimensionen bayrische Ansprüche

sprengte. Denn Kurfürst Max Emanuel

strebte nach der spanischen und nach der

Kaiserkrone! Vestibül, Treppenhaus, Weißer

Saal und Galerie schließen sich zu einer

der großartigsten Raumfolgen des

Barock zusammen. Danach schließt sich

ein Rundgang durch einen Teil des

Barockgartens an. Nach dem Mittagsimbiss

gelangen wir nach Freising. Viele

Jahre war der Dom wegen Restaurierung

geschlossen. Nun ist das Wunderwerk

wieder zu bestaunen. Die Brüder Asam

schufen ein grandioses Werk, das für viele

Barockisierungen in Bayern vorbildlich

war. Die rauschhaften Stuckaturen und erfindungsreichen

Fresken erstrahlen jetzt

wieder im ursprünglichen Glanz. Michael

Wenger führt Sie mit Sondergenehmigung

durch dieses Kunstwerk von Weltrang.

Wenig später kommen wir zu einem Kuriosum:

Nahe Freising erhielt die berühmte

Wieskirche bei Steingaden eine „Filiale“.

Lassen Sie sich überraschen!

Das gemeinsame Abendessen findet im

bekannten „Schrödls Restaurant“ statt.

Montag, 6. Juli 2009:

Theatiner-Hofkirche, München

Am Vormittag stehen unbekannte Kleinode

auf dem Programm. In Niederding

überrascht St. Martin mit vorzüglichem

Rokoko und einer der beiden Schiffskanzeln

am heutigen Tag. Die Wallfahrtskirche

Heilig Blut wartet mit opulentem

Wessobrunner Stuck auf und besitzt deshalb

auch einen Dehio-Stern! Dieser Stern

zeichnet auch Mariä Verkündigung in

Altenerding aus; zudem beherbergt sie

die zweite Schiffskanzel! In Markt Schwabens

St. Margaretha erwartet Sie Miesbach-Schlierseer

Stuck - und wieder ein

Stern… In Grafing schuf Johann Baptist

Zimmermann die – leider wenig bekannten

– Fresken für die Dreifaltigkeitskirche.

Nach der Mittagspause gelangen wir nach

Altenburg. Hier begeistert uns „Unsre

Liebe Frau vom Siege“. Die spätgotische,

um 1711 prächtig dekorierte Wallfahrtskirche

ist wahrhaftig eine der köstlichsten

Landkirchen Altbayerns. Natürlich

darf bei dieser Reise die „Mutter“ aller

Hochbarock-Kirchen Bayerns nicht fehlen:

Wir machen einen Abstecher nach München,

um der Theatiner-Hofkirche unsere

Referenz zu erweisen. Mit Agostino Barelli,

Henrico Zucalli und François de Cuvilliés

arbeiteten vorzügliche Baumeister

an diesem Werk.

Das gemeinsame Abendessen nehmen

wir im legendären „Käfers“ ein.

Dienstag, 7. Juli 2009:

Nach dem Abschied von Freising besuchen

wir zunächst Mariä Himmelfahrt in

Indersdorf. Die spätromanische Basilika

wurde 1754-58 in ein neues „Gewand“

gekleidet. Die Führung hierbei hatte das

bewährte „Duo“ Matthäus Günther und

Franz Xaver Feichtmayr inne. So entstand

eine der opulentesten Neudekorationen

des bayrischen Rokoko! Weiter geht´s

nach Altomünster. Hier schuf der begnadete

Architekt

Johann

Michael

Fischer

eines

seiner

Hauptwerke.

Neben

Rott am

Inn und

Berg am

Altomünster

Laim

zeigt er

hier wieder eine seiner überwältigenden

theatralisch-bühnenhaften Inszenierungen;

Wermutstropfen: die Ausstattung

fröstelt dem Frühklassizismus entgegen.

Dafür erleben Sie – nach dem Mittagsimbiss

– in Kloster Fürstenfeld noch einmal

Hochbarock vom Feinsten. Antonio Viscardi

lieferte die Pläne. Der monumentale,

Säulen-strotzende Raum wurde zwischen

1718 und 1731 von Italienern stuckiert.

Ihnen gesellen sich die Brüder Asam in

genialer Weise hinzu. Die Wirkung ist römisch-bajuwarisch-grandios!

Zum Abschluss

unserer Reise wird es jedoch zarter.

Joseph Schmuzer schuf St. Sixtus in

Moorenweis bereits 1718-29. Der Raum

wurde jedoch erst in elegantestem Spätrokoko

durch Thassilo Zöpf stuckiert und

von Matthäus Günther freskiert. Dieser

„Schwanengesang“ des süddeutschen

Rokoko bildet den würdigen Schlussakkord

unsrer Reise.

Reiseleitung: Michael Wenger M.A.,

Kunsthistoriker, Stuttgart

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