Ausgabe März 2013 - Evangelischer Kirchenbezirk Geislingen

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Ausgabe März 2013 - Evangelischer Kirchenbezirk Geislingen

Evangelisch

in Geislingen

Gemeindebrief der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Geislingen

Ostern 2013

Distriktvisitation

Kirchenwahljahr 2013

Ehrenamt-Aktion

Landesbischof Frank-Otfried July

besucht unsere Kirchengemeinde

Stadtkirche | Weiler | Pauluskirche | Altenstadt


Inhalt

Gottesdienste

in der Passions- und Osterzeit 3

Angedacht 4

Gesamtkirchengemeinde 6

Evang. Erwachsenenbildung 13

Kirchenmusik 15

Kirchen in der Oberen Stadt

und im Seebach 19

Stadtkirche 19

Pauluskirche 22

Altenstadt 25

Freud und Leid 31

Pfarrhaus im Spiegel von Theodor Banzhaf

Impressum

Verantwortlich: Anita Gröh

Gestaltung: Regina Menzel,

Grafik-Design, Geislingen

Satz: ideenmanufaktur joerke

Fotos: privat

Titelbild und Rückseite: Stein-Mosaik von Gottfried

von Stockhausen im Chor der Pauluskirche

Herstellung: Fink Druck, Merklingen

Nächste Ausgabe:

Juli 2013

2


Gottesdienste

… in der Stadtkirche und Weiler

24. März – Palmsonntag

9.30 Uhr Stadtkirche

(Krankenhaus-Pfarrer Weiß)

10.30 Uhr Margarethenkirche

25. März – Montag vor Ostern

19.00 Uhr Stadtkirche, Passionsandacht

(Pfarrerin Pahl)

26. März – Dienstag vor Ostern

19.00 Uhr Stadtkirche, Passionsandacht

20.00 Uhr Weiler, Passionsandacht

(Pfarrer Crüsemann)

28. März – Gründonnerstag

19.00 Uhr Stadtkirche (Dekanin Hühn)

29. März – Karfreitag

9.30 Uhr Stadtkirche, Abendmahl

(Dekanin Hühn)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Crüsemann)

30. März – Osternacht

20.00 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Crüsemann)

31. März – Ostersonntag

9.30 Uhr Stadtkirche Abendmahl Messe,

(Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler (Dekanin Hühn)

1. April – Ostermontag

9.30 Uhr Stadtkirche Familien-Gottesdienst

mit Frühstück, (Pfarrer Crüsemann)

Kein Gottesdienst in Weiler.

…in Altenstadt

24. März – Palmsonntag

9.30 Uhr Martinskirche, Taufe

10.30 Markuskirche, Niemöller Kita,

Mittagessen (Pfarrerin Ebisch)

Passionsandachten

25. März, 26. März, 27. März

6.00 Uhr Morgengebet Markuskirche

19.00 Uhr Passionsandacht Martinskirche

28. März – Gründonnerstag

19.00 Uhr Martinskirche, Abendmahl

(Pfarrer Esche)

19.30 Uhr Gottesdienst in der Markuskirche

29. März – Karfreitag

9.30 Uhr Martinskirche, Abendmahl,

Kantorei, (Pfarrerin Ebisch)

10.30 Uhr Abendmahl (Pfarrer Esche)

31. März – Ostersonntag

6.00 Uhr Osternacht, Abendmahl

(Pfarrerin Ebisch)

9.30 Uhr Martinskirche, Abendmahl

(Pfarrer Esche)

9.00 Uhr Markuskirche, Osterfrühstück

10.30 Uhr Markuskirche, Abendmahl

(Pfarrer Breitling)

1. April – Ostermontag

9.30 Uhr Martinskirche

Liturgischer Osterspaziergang

Beginn Martinskirche

Ende Markuskirche (Pfarrer Esche)

… in der Pauluskirche

24. März – Palmsonntag

10.00 Uhr Pfarrerin Pahl

28. März – Gründonnerstag

18.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Diakonin Stutvoet

29. März – Karfreitag

15.00 Uhr Liturgie zur Sterbestunde Jesu,

Pfarrerin Pahl/Team

31. März – Ostersonntag

10.00 Uhr Pfarrerin Pahl

1. April – Ostermontag

10.00 Uhr Diakonin i. R. Stutvoet

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Angedacht

Wir haben hier keine

bleibende Stadt (Hebr. 13, 14)

Gedanken zur Jahreslosung 2013

Mit dem Auszug aus den Städten hat die Geschichte

Gottes mit den Menschen begonnen, auf die Vision vom

himmlischen Jerusalem bewegt sie sich zu.

Abraham wird aus Ur, aus der Stadt, herausgerufen in

die Wüste. Der Auszug aus Ägypten ist ein Auszug aus

den Städten. Aber David baut einen Tempel in der

neuen Stadt Jerusalem. Nach der Zerstörung Jerusalems

entstand im Babylonischen Exil der Traum vom neuen

Jerusalem.

„Wir habe hier keine bleibende Stadt, doch weil

wir die zukünftige suchen, ist für uns die Stadt eine

bleibende Aufgabe.“ (E. Jüngel)

Wohltätige Kritik an der realen Stadt, in der wir

leben, ist angesagt.

Millionen von Menschen befinden sich weltweit auf

der Flucht. Keine bleibende Stadt zu haben ist für sie

bitterste Realität.

Aber auch in den scheinbar wohl gedeihenden Städten

Europas droht Desurbanisierung:

Arbeitsplatzverluste, geringe Neuinvestitionen, zunehmende

Armut.

Es geht aber darum, inmitten der Trostlosigkeit

menschlicher Städte Trost zu spenden und Trost suchen.

Sein Herz ausstrecken nach Gott, der „abwischen

wird alle Tränen“ (Offb 21). Das ist unsere Aufgabe.

Dekanin Gerlinnde Hühn

Die Stadtmission, wie sie in Berlin wirkt, die EVA in

Stuttgart, aber auch die Diakonie in Geislingen in kleinerem

Maßstab, sie alle nehmen sich der Unwirtlichkeit

unserer Städte an.

Das heißt: Wärmestuben für Penner, ein „Schlupfwinkel“

für junge Stricher, Seelsorge und Leibsorge

an Prostituierten, Vesperkirche und soziale Beratung

Die Verse der Jahreslosung stehen in einem Zusammenhang:

„Jesus…hat gelitten draußen vor dem Tor.

So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager

und seine Schmach tragen“. (Hebr 13,12f)

Es gab keinen Weihrauch, als Gott das Heil gestiftet

hat, keine liturgischen Gesänge, keine feierlichen Posaunenklänge.

Zu riechen war Blut und Schweiß, und man

hörte das Stöhnen der zum Tode verurteilten Männer.

Nicht im Tempel, sondern auf einem Hinrichtungshügel

hat Gott die Welt erlöst. In der äußersten

Weltlichkeit, an einem schrecklichen, ganz unfeierlichen

Ort hat Gott aller Welt bekannt gemacht, dass er der

Vater aller Menschen sein will.

Und wir hängen mit bemerkenswerter Beharrlichkeit

an Gebäuden und Häusern!

4


Angedacht

Wo ist Gott? Gott ist draußen, in dem Mann auf

Golgatha und mit diesem Jesus Christus draußen bei

dem Volk - draußen vor der Tür.

Das heißt doch: ich muss meine Ansichten, meine Urteile

und Vorurteile beiseitelegen, wenn ich zu ihm

will. Denn es wird möglicherweise da draußen nicht so

zugehen, wie ich das gewöhnt bin.

Es könnte sein, dass ich da vertraute Dinge aus meinem

Leben nicht wiederfinde: die Ordnung, mit der ich vertraut

bin; Lebenshaltungen und Einstellungen werden

verändert, fremde Menschen nehmen mich in Anspruch.

Bleibende Städte vermag der Mensch nicht zu bauen.

Seine Städte zeugen von Kultur, aber auch von Barbarei.

Die Stadt, die wir suchen, hat zu tun mit dem

Leben und dem Tod des Mannes von Golgatha.

Er ließ es sich gefallen, dass alle Schatten dieser Welt auf

ihn fallen, damit unser Leben, damit auch das dunkelste

Leben hell werde.

Hell wird ein Leben, wenn es die Menschenfreundlichkeit

Gottes widerspiegelt. (Prof. Dr. Jüngel)

Parament im Magdeburger Dom

Es wäre wohltuend, wenn durch die Existenz der

Christengemeinde in der Bürgergemeinde das Leben in

der Stadt heller würde, indem die Christengemeinde die

Menschenfreundlichkeit Gottes widerspiegelte.

Denn wir kennen das Leben draußen vor dem Tor, und

unser Gott auch.

Das neue Jerusalem bedarf keiner Sonne noch des

Mondes, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet es,

und ihre Leuchte ist das Lamm. (Offb 21)

Gerlinde Hühn

Dekanin

5


Gesamtkirchengemeinde

Distriktsvisitation –

Visitation einmal anders

In diesem Jahr führt Dekanin Gerlinde Hühn vier Distriktsvisitationen

durch:

■ im Distrikt Unteres Filstal (Kuchen, Gingen, Süssen,

Donzdorf)

■ im Distrikt Obere Fils (Bad Überkingen, Unterböhringen,

Hausen, Deggingen-Bad Ditzenbach, Auendorf, Gruibingen,

Wiesensteig)

■ im Distrikt Alb (Steinenkirch, Schalkstetten, Stubersheim,

Amstetten, Türkheim, Aufhausen) und schließlich auch

im Geislinger Distrikt.

■ Im Distrikt Geislingen findet diese Visitation am Donnerstag,

dem 27. Juni, von 18.00 bis 22.00 Uhr im Jugendheim

in der Friedensstraße 44 statt.

Die Visitationen sind thematisch eng begrenzt, sie stehen

unter dem Leitthema: Kooperationen im Distrikt/

Regionalisierungsansätze.

Zwei Fragen sind leitend:

■ Welche Formen der übergemeindlichen Kooperation

haben sich in den letzten Jahren im Geislinger

Distrikt entwickelt? Dabei soll ein Rückblick auf die

bereits geschehenden Kooperationen getan werden.

■ Was müsste man wie weiterentwickeln, welche Ideen

zu einem größeren Maß an übergemeindlicher Zusammenarbeit

gibt es bereits oder wären nötig?

Keine Gemeinde ist Kirche für sich allein, es gehört der Zusammenhang

mit anderen dazu. Kirche besteht aus vielen

aufeinander bezogenen Gemeinden.

Zusammenarbeit kann der Entlastung der PfarrerInnen und

der anderen Hauptamtlichen dienen. In der Regel bringt

Zusammenarbeit Freude, und es wird der Reichtum der

Gnadengaben deutlich. (Nicht Jede/Jeder muss alles

allein machen, es kann nach Begabungen differenziert

werden)

Zuletzt machen der Pfarrplan und die damit verbundene

Reduzierung der Pfarrstellen solche Überlegungen immer

notwendiger.

Der Geislinger Distrikt besteht aus der Gesamtkirchengemeinde

Geislingen und den Kirchengemeinden Eybach und

Stötten. Zwischen diesen Gemeinden besteht seit langem

eine intensive Zusammenarbeit, was nicht in jedem

Distrikt so ist.

Der Kirchenbezirk Geislingen hat vier sehr verschiedene

Distrikte, demgemäß werden bei den Visitationsrunden

auch ganz verschiedene Vorschläge und Ideen herauskommen.

Wie geschieht

die Distriktsvisitation?

In einer großen Versammlung treffen sich möglichst alle

PfarrerInnen, alle Kirchengemeinderäte, Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, Pfarramtssekretärinnen, Kirchenpfleger,

Hausmeistern etc. und andere für diese Fragen wichtige Ehrenamtliche:

z.B. Leiterinnen und Leiter von Kreisen, Jungschar

u.ä.

Dazu wirken die Bezirkswerke mit: EJW, Erwachsenenbildung,

Diakonie und Bezirksmusik

Der Ablauf sieht so aus:

Die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden treffen sich

im großen Gemeindessaal des Jugendheimes unter externer

Moderation und erörtern die oben genannten Fragen im

Plenum und in Arbeitsgruppen.

Arbeitsgruppen werden gebildet, u. a. aus

Ehrenamtlichen: welches ist die Perspektive der Ehrenamtlichen?

Aus PfarrerInnen: Welches ist die Pfarrersperspektive?

Dazu wird es einen Input von Schuldekan Johannes Geiger

geben.

Hans-Peter Bühler, Vorsitzender der Bezirkssynode, Schuldekan Johannes

Geiger und Dekanin Gerlinde Hühn leiten die Distrikts-Visitation

Die Ergebnisse der Distrikts-Versammlungen werden

festgehalten.

Sie dienen als Ideenspeicher für die künftige Arbeit.

6


Gesamtkirchengemeinde

Wer hat Lust,

sich ehrenamtlich zu

betätigen?

Landesbischof

July kommt

nach Geislingen

Landesbischof D. Frank Otfried July besucht den

Kirchenbezirk Geislingen. Er wird am Montag, 24. Juni

2013, in der Geislinger Stadtkirche einen Vortrag halten

zu "Glaube und Toleranz – zwei Seiten einer Medaille".

Beginn ist um 19.30 Uhr.

Nach dem dreijährigen Vikariat in Reutlingen-Betzingen

wurde Frank Otfried July 1983 wissenschaftlich-theologischer

Assistent an der theologischen Fakultät der Universität

Heidelberg, 1987 – mit 33 Jahren - persönlicher

Referent des württembergischen Landesbischofs Hans

von Keler. Diese Aufgabe behielt er auch unter von Kelers

Nachfolgern Theo Sorg und Eberhardt Renz – und

konnte schon damals in das Amt des Landesbischofs

„hineinschnuppern“. Mit 42 Jahren wurde der gebürtige

Darmstädter Erster Pfarrer und Direktor des Diakoniewerks

Schwäbisch Hall mit 2.500 Mitarbeitern und

trieb dort den Umbau der traditionell geprägten Diakonissenanstalt

zum Diakoniewerk mit unternehmerischer

Dimension voran. "Ich habe gelernt, Strategien zu entwickeln

und Bilanzen zu lesen", erzählt der vierfache

Familienvater. Fähigkeiten, die ihm jetzt auch im Amt

des Landesbischofs von Nutzen sind.

Das Vortragsthema steht im Zusammenhang mit dem

Reformationsjubiläum 2017. Jedes Jahr wird schwerpunktmäßig

ein anderes Thema in den Vordergrund gestellt.

Montag, 24. Juni 2013 um 19.30 Uhr

in der Stadtkirche Geislingen,

Kirchplatz 1

Landesbischof Frank Otfried July

Seit zwei Jahren beschäftigt sich der Kirchenbezirk

Geislingen mit dem Ehrenamt.

Im November vergangenen Jahres fand im Jugendheim

der große Ehrenamtstag statt, an dem sich alle Ehrenamtsprojekte

vorstellten, denen in den letzten Monaten

besondere Aufmerksamkeit zuteil geworden war.

Möglicherweise waren einige Gemeindeglieder der

Geislinger Gemeinden dabei und erinnern sich daran.

In allen Vorträgen zum Thema Ehrenamt kann man

immer wieder hören, dass es ein großes Potential an

möglichen Ehrenamtlichen gäbe, die sich gerne engagieren

möchten, aber es noch nicht tun.

Diese Gruppe will die Gesamtkirchengemeinde nun erreichen.

Die Menschen werden gefragt:

1. Was sind meine Fähigkeiten?

2. Ich möchte meine Fähigkeiten

und Erfahrungen gerne einsetzen für…

von Kindern bis Senioren?

3. Wann habe ich Zeit?

Dabei ist für die Interessenten wichtig zu wissen: dass

man ruhig auch Arbeitsfelder nennen darf, die bisher in

der Kirchengemeinde nicht vorkommen oder die für

eine Kirchengemeinde ungewöhnlich erscheinen.Natürlich

freuen sich die Gemeinden auch, wenn traditionelle

Ehrenämter Nachwuchs finden.

Dekanin Gerlinde Hühn

Dem Gemeindebrief liegt ein Umfrageblatt bei.

Dort können sich alle eintragen, die Lust hätten, in den

Gemeinden der Gesamtkirchengemeinde ehrenamtlich

mitzuarbeiten.

Bitte füllen Sie das Blatt aus und lassen Sie es dem Dekanatamt,

Hansengasse 2, Geislingen oder irgendeinem

Pfarramt zukommen

Sie können auch auf der Homepage des Kirchenbezirks

eine Ehrenamtsbörse finden, auch dort kann man sich

interessante Aufgaben heraussuchen.

7


Gesamtkirchengemeinde

Benefiz-Auktion für die Geislinger

Drei-Kirchen-Stiftung

Seit Anfang Januar steht nun der Ertrag der Benefiz-

Auktion, die der Stiftungsvorstand in Zusammenarbeit mit

dem Auktionshaus Eppli aus Stuttgart, durchgeführt hat,

fest.

Der Ertrag der Benefizauktion beträgt 2.649,72 € bis

zum Ende des Jahres 2012. Es könnten noch Nachträge

kommen, da die übrigen Gegenstände in den Nachverkauf

im Auktionshaus in Stuttgart kommen.

Das ist eine Summe, die dem einen oder der anderen gering

erscheinen mag. Das ist sie auch im Verhältnis zu

dem finanziellen und personellen Aufwand, den die Organisation

des Ganzen Eppli gekostet hat. (Flyer, Anzeigen,

Personal, Transporte etc.).

Es gibt aber noch einen anderen – nicht-materiellen –

Ertrag: Es hat die Stiftung wieder ins Bewusstsein der

Geislinger gerückt, sie ist über die Grenzen Geislingens

hinaus bekannt geworden durch Anzeigen, Zeitungsartikel

und sogar einen Radiobeitrag.

Es war eine gewisse Werbung für das Haus Eppli, und eine

Art Fortbildung in Sachen Auktion: Nun wissen einige

Geislinger (die Dekanin eingeschlossen!), wie eine Auktion

funktioniert.

Die Anwesenheit bei den 3 Expertentagen war interessant

und auch unterhaltsam, am Rande fanden einige freundliche

Gespräche statt.

Professor Werner Ziegler

Im Zusammenhang mit der Auktion haben einige Personen

eine Sonderspende an die Stiftung gemacht, sodass

sich eine Summe von über 5000 € ergab.

2.649,72 € direkt aus der Auktion

300,00 € NN (Goldverkauf)

1.805,00 € Goldverkauf NN

100,00 € Goldverkauf NN

120,00 € NN (Spende im Zusammenhang

mit der Auktion)

150,00 € NN (Spende im Zusammenhang

mit der Auktion)

5.124,72 €

Mein herzlicher Dank gilt Landrat i.R. Franz Weber, der

sich gern als Schirmherr zur Verfügung gestellt hat und

Herrn Professor Werner Ziegler, der als mitreißender Auktionator

die Preise in die Höhe treiben und die Anwesenden

zu freigiebigem Kauf animieren konnte.

Die Dekanin dankt an dieser Stelle auch noch einmal

ausdrücklich dem Hause Eppli.

Man ist dort nicht abgeneigt, noch einmal eine solche

Auktion durchzuführen, allerdings würden zwar die

Expertentage in Geislingen, die Auktion selber aber dann

in Stuttgart durchgeführt werden, dort würden sich wohl

mehr potentielle Kunden aus anderen Regionen des

Landes einfinden.

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Gesamtkirchengemeinde

Das Kirchenjahr.

Jeder Sonntag hat einen eigenen Namen

Anders als das Kalenderjahr beginnt das Kirchenjahr

nicht mit dem ersten Januar, sondern mit dem ersten

Adventssonntag. Das Weihnachtsfest, die Feier um

Jesu Geburt, ist damit das erste große Fest des Kirchenjahres.

Die Fastenzeit, die am Aschermittwoch

beginnt, leitet den Höhepunkt des Kirchenjahres

ein: das Osterfest. Das Gedenken der Kreuzigung

und Auferstehung Christi ist das wichtigste Ereignis

im Kirchenjahr, für alle Christen gleichermaßen,

Katholiken, Protestanten und andere christliche

Bekenntnisse. Der Tag Christi Himmelfahrt, 40 Tage

nach Ostern, gehört liturgisch immer noch zur Osterzeit.

Die endet erst zehn Tage nach Himmelfahrt mit

dem Pfingstfest.

Zwischen Pfingsten und dem letzten Sonntag des

Kirchenjahres liegen je nach Ostertermin bis zu 27

Sonntage der Trinitatis-Zeit. Danach endet das

Kirchenjahr mit dem Ewigkeits- oder Totensonntag.

Im Kirchenjahr hat jeder Sonntag einen eigenen

Namen, wobei die Sonntage nach Epiphanias

(6. Januar, besser bekannt als »Heilige Drei Könige«)

und nach Trinitatis (dem Sonntag der Dreieinigkeit)

nur mit Nummern versehen sind: 1. nach Trinitatis,

2. nach Trinitatis und so weiter. Für jeden Sonntag

des Kirchenjahres gibt es eigene vorgesehene Bibelstellen

für die Lesung im Gottesdienst.

Jeder Sonn- und Festtag des Kirchenjahres hat eine

eigene liturgische Farbe. Die Christfeste wie die

Weihnachtstage und Ostern sind weiß (außer Karfreitag,

der ist schwarz). Die Zwischenzeiten ohne Festsonntage

– wie die Vorfastenzeit, die Sonntage nach

Trinitatis und die nach Epiphanias – sind grün.

Die Passionszeit vor Ostern ist violett, ebenso wie der

Advent. Kirchenfeste sind rot, also Pfingsten und

zum Beispiel der Reformationstag.

Grafik: Hauptstock

Die liturgischen Farben

Dem Kirchenjahr sind bestimmte Farben zugeordnet.

Sie verdeutlichen den besonderen Charakter der

Zeiten und Festtage. Das Kirchenjahr beginnt am

1. Advent und endet mit dem Samstag nach dem

Ewigkeitssonntag (»Totensonntag«).

Weiß:

Violett:

Rot:

Grün:

Symbol des Lichtes (Christusfeste).

Buße und stille Sammlung (Adventszeit,

Passionszeit, Buß- und Bettag).

Pfingstfeuer, Liebe; Blut (Gedenktage der

Kirche, Pfingsten).

Wachstum, aufgehende Saat (Epiphanias-,

Vorfasten- und Trinitatiszeit).

Schwarz: Zeichen der Trauer (Karfreitag und Karsamstag).

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Gesamtkirchengemeinde

2013

JAHR DER KIRCHENWAHL

Am 1. Advent, dem 1. Dezember 2013,

wird in der Württembergischen Evangelischen

Landeskirche gewählt. Zur

Wahl stehen die Kirchengemeinderäte

in jeder Kirchengemeinde an und die

Wahl zur Landessynode, dem „Parlament“

der Landeskirche.

Evangelische Kirchenmitglieder ab 18

Jahren können gewählt werden. Nur

hier bei uns wird die Landessynode

direkt von allen evangelischen Kirchenmitgliedern

gewählt – ab dem Alter

von 14 Jahren. Das heißt, unsere Konfirmanden,

die 2013 konfirmiert werden,

dürfen zum 1. Mal zur Wahl

gehen und den Kirchengemeinderat

ihrer Gemeinde und die neue württembergische

Landessynode wählen.

Nach ihren Erfahrungen im Amt als

Kirchengemeinderat wurden verschiedene

Kirchengemeinderäte gefragt:

Armin Beck, Kirchengemeinderat an

der Stadtkirche:

Als ich vor Jahren angesprochen

wurde, ob ich nicht für den Kirchengemeinderat

kandidieren wolle, sagte ich

nach einigem Zögern zu, und ich habe

diese Entscheidung bisher nicht bereut.

Erst als ich diesem Gremium angehörte,

habe ich gesehen, welche Fülle

von interessanten Angeboten in der

Gemeinde geboten wird. Und es macht

mir viel Freude und schafft innere Zu-

Armin Beck

friedenheit, an dem einen oder anderen

Projekt mitzuarbeiten. Es ist immer

wieder schön zu erleben, wie jeder Einzelne

seine ihm eigenen Fähigkeiten

und seine eigenen Interessen zum

Wohl der Gesamtheit einzubringen

vermag und wie dabei der eine vom

andern lernt.

War schon vorher die Stadtkirche

„meine“ Kirche, so hat sich dieses Gefühl

noch verstärkt: Sie ist zur echten

Heimat geworden!

Wäre dies nicht auch etwas für Sie?

Wollen Sie bei der nächsten Wahl

im Herbst für den Kirchengemeinderat

kandidieren.

Kurt Beuttner, Kirchengemeinderat

in Geislingen-Altenstadt 1971–1977

und 2002–2013:

Kirchengemeinderat zu sein ist eine

sinnvolle und verantwortungsvolle

Aufgabe in der Kirchengemeinde. Sie

erfordert Zeit, Einsatzbereitschaft und

Kraft. Man gewinnt aber viele neue Erfahrungen

und Kenntnisse. Insgesamt

empfinde ich meine Zeit im Kirchengemeinderat

als große Bereicherung.

Man lernt den Umgang mit anderen

Meinungen und gewinnt Erfahrungen

mit teilweise auch schwierigen Entscheidungsprozessen.

Die Zusammenarbeit

im Gremium und der Einsatz in

einem Arbeitsteam macht mir besonders

viel Freude.

Kurt Beuttner

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Gesamtkirchengemeinde

Das aktuelle

Interview

Pauluskonfirmanden haben

mit aktuellen Mitgliedern ihres

Kirchengemeinderates ein Gespräch

geführt: Maximilian Pilz

sprach mit Birgit Wohland, Inga Rust

fragte Hannelore Klein und Andrea

Kintzler interviewte Christl Czermin.

Die jugendlichen Befrager haben

die Antworten in ihren Worten aufgeschrieben

und die Befragten haben ihr

Einverständnis zur Veröffentlichung

gegeben.

Birgit Wohland

Christel Czermin

Frage: Was macht Ihnen in

Ihrem Amt als Kirchengemeinderat

Freude?

Birgit Wohland: Gottesdienste feiern

und mit vorbereiten, der Kontakt zu

den Gemeindegliedern, Gemeindefeste

vorbereiten und feiern, die Zusammenarbeit

mit den anderen Kirchengemeinderatsmitgliedern.

Christl Czermin: Regelmäßig in der

Kirche sein, dass es eine Arbeit ist, die

nicht nur mit Geld zu tun hat und die

nicht wirtschaftlich, sondern sozial orientiert

ist, neue Leute kennenzulernen,

ohne zu fragen wissen, dass die Menschen,

mit denen ich zu tun habe, mir

ähnlich sind, weil Gott ihnen wichtig

ist, aktiv im Gottesdienst dabei sein

(Begrüßung machen, Lesung halten…)

Und Inga berichtete so von ihrem Gespräch

mit Hannelore Klein: „Man

macht manches, was man auch machen

könnte ohne Kirchengemeinderätin

zu sein“, erzählte Hannelore Klein.

Zum Beispiel an Abendgottesdiensten

kann man sich beteiligen, das hat Frau

Klein viel Spaß gemacht. Außerdem

hat sie die Zusammenarbeit mit der

Musikschule gefördert, die noch heute

u.a. beim Advent spielt. Nicht zu vergessen

ist das Kirchencafe in der Stadtkirche.“

Frage: Wie viel Zeit brauchen

Sie für Ihre Aufgabe als Kirchengemeinderat?

Birgit Wohland: Einmal im Monat

eine Sitzung zu 2 ½ Stunden, alle

zwei Monate eine Stunde Protokoll

schreiben, Gottesdienste alle 3–4

Wochen 1 ½ Stunden vorbereiten,

Lesung vorbereiten ½ –1 Stunde,

(Telefon-)Gespräche, Werbung machen

(Plakate aufhängen, Handzettel austeilen).

Frau Wohland bereitet auch mit

den Weltgebetstag vor (5 Vorbereitungstreffen).

Christl Czermin: Zweimal im Monat

Sonntagsdienst, Zweimal im Monat

Abendtermin.

Und Inga schrieb, was sie von Hannelore

Klein hörte: „Die Frage ist nicht

leicht zu beantworten! Doch es ist gut,

wenn man mehr Zeit hat als nur für die

einmal im Monat stattfindende Sitzung

des Kirchengemeinderats. Allein schon

für die Organisation eines Abendgottesdienstes

haben wir jeweils vier

Abende gebraucht. 2012 gab es vier

Abendgottesdienste, das waren 16

Abende. Auch der Gemeindebrief

kostet Zeit und die Bezirkssynode, die

zweimal im Jahr stattfindet.“

11


Gesamtkirchengemeinde

Anmeldung zur

Konfirmation im

Jahr 2014

Der Anmeldeabend für alle Eltern

und ihre interessierten Jugendlichen,

die voraussichtlich im Frühjahr 2014

die 8. Schulklasse besuchen werden,

findet am Dienstag, dem 19. März

2013, um 19.30 Uhr statt.

Für die Stadtkirchengemeinde und

Weiler in der Stadtkirche, Kirchplatz 1:

für die Paulusgemeinde im Paulusgemeindezentrum,

Hohenstaufenstr. 35;

für Altenstadt im Jugendheim, Friedensstraße

44.

Neben der Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

werden alle weiteren

Fragen geklärt. Alle Getauften

bringen bitte zur Anmeldung ihre

Taufurkunde mit. Wer noch nicht

getauft ist, kann im Rahmen des

Konfirmandenkurses getauft werden.

Frage: Wo findet Ihre Arbeit als

Kirchengemeinderat statt: Immer

nur in der Kirche?

Birgit Wohland: Nein, nicht nur in

der Kirche, sondern auch zu Hause,

z.B: Protokoll schreiben und Lesung

vorbereiten. Zur Sitzung trifft man sich

im Besprechungszimmer. Krankenbesuche

mache ich im Krankenhaus. Zum

Vorbereiten der Abendgottesdienste

haben wir uns im Sofazimmer getroffen.

Die Gemeindefeste waren vor

allem im großen Saal.

Christl Czermin: Ja, schon in der

Kirche, aber natürlich auch im Besprechungszimmer

und Besprechungen

und Sitzungen der evangelischen Kirche

in Geislingen sind auch an anderen

Orten: Im „Haus der Begegnung“, in

der Martinskirche…

Inga dokumentierte: „Nicht nur in der

Kirche“, meint Kirchengemeinderätin

Hannelore Klein. „Klar, Kirchencafe

findet natürlich in der Kirche statt,

aber der Bau der Weihnachtskrippe

und z.B. Bastelarbeiten wurden am

dafür geeigneten Ort gemacht.“

Hannelore Klein

Frage: Müssen Sie jeden Sonntag

den Gottesdienst mitfeiern oder

haben Sie auch mal frei?

Birgit Wohland: Wir müssen nicht

jeden Gottesdienst mitfeiern. Etwa alle

3–4 Wochen habe ich Dienst, in den

Festzeiten auch öfter. Aber Kirchengemeinderäte

können auch mal daheim

bleiben oder in anderen Gemeinden

den Gottesdienst mitfeiern.

Christl Czermin: Ich habe öfters frei,

ich muss nicht immer kommen. Die

Regel ist für mich: In sieben Gottesdiensten

zweimal da sein.

Inga schrieb aus ihrem Gespräch mit

Hannelore Klein auf: „Nein, nur zwei

Gemeinderäte haben immer Dienst, in

der Kirche zu sein. Ein Kirchengemeinderat

begrüßt und der andere hält die

Lesung. Das ist im Jahr 12–15 Mal. An

den anderen Sonntagen ist der Besuch

natürlich freiwillig.

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Evangelische Erwachsenenbildung

Heilsames, lebendiges

Singen

Ikonen – Symbole

der Ewigkeit

ERZPRIESTER ZU GAST

IN DER STADTKIRCHE

Die auf Goldgrund gemalten Bilder mit

biblischen Szenen stehen für die orthodoxen

Kirchen mit ihrer reichen, bilderreichen

Liturgie, die westlichen

Protestanten in der Regel sehr fremd

ist. Für die Ostkirche sind Ikonen mehr

als nur prächtige Bilder von eigentümlicher

Anziehungskraft. Sie versteht

unter ihnen Symbole der Ewigkeit.

Zugleich sind sie ein Entwurf göttlichen

Bewusstseins. Der junge weißrussische

Erzpriester Alexej Wassin,

ökumenischer Mitarbeiter beim Dienst

für Mission und Ökumene mit ausgezeichneten

Deutschkenntnissen, gibt

eine Einführung in die Geschichte der

Ikonenverehrung, der Ikonentheologie

und die Bedeutung der Bilder.

Termin: Mittwoch, 13. März,

19.30 Uhr

Ort: Stadtkirche Geislingen,Kirchplatz 1

Referent: Erzpriester Alexej Wassin,

Dienst für Mission und Ökumene

Das Mädchen

ohne Hände

„Das Mädchen ohne Hände“ aus den

Kinder- und Hausmärchen der Brüder

Grimm erzählt von der großen Not

einer Müllerstochter, die sich für ihren

Vater opfert, der vom Teufel bedroht

ist. Das große Thema des Märchens ist:

Wie kann ein Mensch, der verwundet

wurde, weiter leben und sich in ein geglücktes

Leben hinein entwickeln. Das

braucht Geduld, Mut und Vertrauen.

Die Botschaft des Märchens kann uns

den Blick für eigene Schwierigkeiten

öffnen.

Termin: Donnerstag, 21.03.2013,

20.00 Uhr

Ort: Haus der Begegnung, Bahnhofstr.

75, Geislingen

Referentin: Prof. Dr. Dorothea Freudenreich,

Psychologin

Singen baut Stresshormone ab und

schüttet Glückshormone aus. Singen ist

eine Ressource der Regeneration und

der Freude. Sie brauchen keine Vorkenntnisse,

sondern Freude am Singen.

Spende für Unkosten willkommen.

Termine: Dienstags, 09.04., 07.05.,

09.07.2013, jeweils 20.00 Uhr –

21.00 Uhr

Ort: Lindenhof, Oberböhringer Str. 5,

Geislingen

Leitung: Margret Ehni, Pfarrerin und

Siegfried Metzger, Pfarrer i.R.

THEOLOGISCHER SALON:

Abschied vom

lieben Gott?

Der Gott der Liebe, den Jesus als barmherzigen

Vater schildert und uns lehrt,

Gott als Abba, „lieber Vater“ anzureden;

und der unnahbare Gott des Gerichts

und des Zorns, der uns etwa im

Alten Testament und in den apokalyptischen

Bildern des Neuen Testaments

begegnet - passt das zusammen? Mit

manchen biblischen Gottesbildern tun

wir uns schwer. Was für ein Gottesbild

wir auch haben – es prägt unseren

persönlichen Glauben und die Art wie

wir leben.

Termin: Mittwoch, 10.04.2013,

19.30 Uhr

Ort: Haus der Begegnung,

Bahnhofstr. 75, Geislingen

Begleitung: Klaus Hoof, Pfarrer i.R.,

Dr. Karl-Heinz Drescher-Pfeiffer, Pfarrer,

Günther Alius, Bildungsreferent

13


Evangelische Erwachsenenbildung

Folkloretänze

am Abend

Tänze im Kreis, aus der bunten Vielfalt

der Folkloretänze aus aller Welt, möchten

uns mitnehmen und ermutigen,

den Alltag ein wenig hinter uns zu

lassen. Wir werden miteinander tanzen

und dabei (wieder-)entdecken, dass

Bewegung und Musik Elemente sind,

die einfach zum Menschsein dazugehören.

Termin: Montag, 22.04.2013,

19.00 Uhr – 21.00 Uhr

Ort: Paulus-Gemeindezentrum,

Hohenstaufenstr. 35, Geislingen

Teilnehmerbeitrag: 5,00 Euro

Anmeldung: bis Freitag, 18.04. bei der

Evangelischen Erwachsenenbildung

07331- 30709730 oder E-Mail:

ebgeislingen@aol.com

Leitung: Georg Kazmaier, Pädagoge,

Grabenstetten

Durch Visualisieren

Gruppenprozesse

besser nutzen

Mit Flip-Chart oder Moderationskarten

können Sie in Gruppenprozessen durch

bildhaftes Darstellen komplexe Inhalte

auf das Wesentliche konzentrieren. Sie

bleiben im fließenden Dialog mit Ihren

Teilnehmenden und Ergebnisse werden

festgehalten. Sie müssen dazu nicht

malen können. Das Seminar vermittelt

Ihnen die Bausteine einer ansprechenden

professionellen Visualisierung.

Termin: Freitag, 14.06.2013,

9.30 Uhr – 17.30 Uhr

Ort: Haus der Begegnung,

Bahnhofstr. 75, Geislingen

Teilnehmerbeitrag: 49,00 Euro

Anmeldung: bis Mittwoch, 05.06.2013

bei der EAEW per E-Mail:

s.hauer@eaew.de

Referentin: Katja Hügel, Bildungsreferentin

und Mediatorin

Foto privat

Fawwaz Haddad

Gottes blutiger

Himmel

SYRISCHER SCHRIFT-

STELLER KOMMT NACH

GEISLINGEN

Fawwaz Haddad wurde 1947 in Damaskus

geboren und arbeitete als

Apotheker, ehe er sich ganz dem

Schreiben widmete. Für seine Romane

erhielt er bedeutende Preise. Nun erscheint

sein erstes Buch in deutscher

Übersetzung: Gottes blutiger Himmel.

Es geht um das große Drama aus religiösem

Fanatismus, Armut und historischer

Last, das aus der Ferne

undurchschaubar erscheint und den

Himmel einer wunderbaren Landschaft

schon so lange blutrot färbt. Als Samers

Vater erfährt, dass sein Sohn sich

dem Dschihad angeschlossen hat, ist

er zunächst fassungslos. Dann lässt er

sich aus Syrien in en Irak einschleusen:

Er ist sich sicher, wenn es ihm nur gelingt

mit Samer zu sprechen, wird er

ihn umstimmen können. Doch als er

nach wochenlanger Reise durch die

Hölle das Camp der Aufständischen erreicht,

muss er feststellen, dass sein

Sohn nicht nur die verblendete Spielfigur

in den Händen eines Emirs ist, sondern

der gefürchtete Anführer. Fawwaz

Haddad, der auch heute noch in Damaskus

lebt, wird, so Gott will zu einer

Lesereise nach Deutschland kommen

und am 24. April um 19.30 Uhr in der

Stadtbücherei zu Gast sein. Er wurde

inzwischen für den Rückert-Preis nominiert,

der am 21. Juni in Coburg verliehen

wird. Begleitet wird Haddad von

seinem Übersetzer Dr. Günther Orth,

einem großen Kenner des Nahen Ostens.

Die Lesung wird Pfarrer Dietrich

Crüsemann gestalten. An diesem

Abend ist auch Zeit für Fragen und Diskussion

und besteht die seltene Gelegenheit,

aus dem von Tragödien

heimgesuchten Nahen Osten aus erster

Hand zu hören.

Termin: 24. April 2013, 19.30 Uhr

Ort: Stadtbücherei Geislingen

Referent: Fawwaz Haddad

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Kirchenmusik

Stadtkirche

Kammerchor Geislingen

Heinrich Schütz (1585-1671)

Matthäuspassion

Karfreitag, 29. März, 19 Uhr,

Stadtkirche

Unter dem Titel „Historia des Leidens

und Sterbens unsers Herrn und Heilandes

Jesu Christi“ komponierte der

kursächsische Kapellmeister Heinrich

Schütz den Passionsbericht nach dem

Evangelisten Matthäus.

Entstanden ist das Chorwerk um 1666.

Mitwirkende: Kammerchor Geislingen,

Markus Sontheimer (Evangelist);

Michael Vollmer (Jesus); Thomas Rapp

(Leitung)

Der Eintritt ist frei – um Spenden für

die Kirchenmusik wird freundlichst

gebeten.

Konzert des Geislinger

Singkreis

mit den Chören des Michelberggymnasiums

Samstag, 4. Mai, 20 Uhr

Evang. Stadtkirche Geislingen

Antonio Vivaldi (1678-1741)

Magnificat

John Rutter (*1945)

Mass of the Children

Das Michelberggymnasium und der

Geislinger Singkreis heißen Sie zu

einem Konzert der besonderen Art

willkommen. Der Marienmonat Mai

wird mit Antonio Vivaldi „Magnificat“

eröffnet.

Im zweiten Teil des Konzertes musizieren

das Michelberggymnasium und der

Geislinger Singkreis gemeinsam: Die

vor 10 Jahren entstandene „Mass of

the children“ des britischen Zeitgenossen

John Rutter (*1945) vertont den

Text der Missa brevis für Kinder-,

Erwachsenenchor, Soli und Orchester.

Rutters Musik begeistert jegliche Chorgeneration

durch charakteristische

Harmonik und rhythmische Raffinesse.

Einstudiert wird das Werk von Luitgard

Niebuer, Monika Rapp und Thomas

Rapp.

Mitwirkende: Chöre des Michelberggymnasiums,

Geislinger Singkreis,

Ansbacher Kammerorchester, Bläserensemble;

Annabelle Hund (Sopran);

Falko Hönisch (Bass); Thomas Rapp

(Leitung)

Karten bei den Chormitgliedern und

bei Buchhandling Ziegler Tel.: 41752

Landeskinderchortag

in Geislingen

Sonntag, 7. Juli 2013

Am Sonntag, 7. Juli findet der Landeskinderchortag

in der Region in Geislingen

statt. Unter dem Motto „Freuet

euch der schönen Erde“ feiern

Kinderchöre aus der gesamten Landeskirche

und die Geislinger Gemeinden

ein Fest des singenden Gotteslobes.

Seien Sie herzlich willkommen und

feiern Sie mit!

10.30 Uhr Festgottesdienst in der

Stadtkirche: Gemeinde und Gäste feiern

Gottesdienst.

14.00 Uhr Musicalaufführung in der

Stadtkirche „Jetzt reicht´s – sprach

Gott, Noah und die Sintflut“ Die Geislinger

Kinderchöre führen auf. Begleitet

von einem Ensemble aus Streichern,

Holzbläsern und Klavier erzählen Chor,

Solisten und Schauspieler die Geschichte

Noahs in neuem Gewand.

Einstudierung und Leitung: Angela

Sieg, Heidi Stehle, Thomas Rapp.

15.15 Uhr Schlusssingen (Kirchplatz),

Grußworte: Prälatin Wulz, Oberbürgermeister

Amann, Vertreter des Verbandes

Evangelische Kirchenmusik in

Württemberg.

Ein besonderes Konzert

„Orgel plus...“

Am Samstag, 22. Juni, um 19 Uhr

mit den Schülern und Schülerinnen der

städtische Musikschule Geislingen

und Seiichi Komaya, Kantor und

Organist an der Kirchengemeinde

Geislingen-Altenstadt statt.

Die Konzertreihe „Orgel plus...“

wurde im Jahr 2009 Jahre von Holger

Frey, stellvertretender Musikschulleiter,

und Seiichi Komaya, Kantor der Martinskirche,

als Nachwuchsförderung ins

Leben gerufen. Die fortgeschrittenen

Schüler aus den Instrumental- und Gesangsklassen

der Musikschule Geislingen

mit dem Kantor Komaya gestalten

den Konzertabend.

Der Eintritt ist frei!

15


Kirchenmusik

Modernisierung, Erweiterung und Sanierung der Stadtkirchenorgel,

Stand März 2013

Der Spieltisch ist nun auf dem technologischen Stand der

Gegenwart angekommen: Nach der optimalen Neugliederung

des Registertableaus sowie musikalisch-ästhetisch

sinnvollen Gestaltung wurde nun auch die elektronisch

Setzeranlage eingebaut. Der Kosmos neuer spielerischer

und klanglicher Möglichkeiten öffnet sich in Gestalt eines

Berührbildschirms.

Mit den Registern der Orgel im ehemaligen Martin-Luther-

Haus sowie der neu gebauten Gambe 8´ wird das Instrument

auf 65 Register, 6 Werke à 3 Manuale und Pedal

erweitert. Labiale Grundstimmen und Klangkronen sowie

eine wertvolle Zungenstimme ergänzen das Spektrum der

Orgel. Im März 2013 wird der neue Schwellkasten eingebaut.

Dieser umschließt das Pfeifenwerk des dritten Manuals

und ermöglicht mit seinen rund 80 Jalousien (bisher 30)

einen neuen dynamischen Reichtum.

Die letzte Phase der Orgelsanierung beginnt im Frühjahr:

Vollständige Ausreinigung Intonation und Generalstimmung

stehen noch an.

Bild 2: Der Spieltisch wird auseinandergebaut. Für

Azubi Andreas Jung ist diese Arbeit an der Orgelelektrik

Neuland. Nicht jede Orgel hat schließlich einen derart

aufwändig verkabelten Spieltisch, wie die Stadtkirchenorgel.

Spenden mit dem Vermerk

"Orgel Stadtkirche" :

Landesbank Baden-

Württemberg

Konto-Nr. 8 761 255

(BLZ 600 501 01)

Das gesamte Projekt

in Wort und Bild

finden Sie auf der

Seite unseres Orgelbaumeisters,

Herrn Gilbert Scharfe:

www.orgelbau-scharfe.de

Bild 1: Im Unterwerk sind

Gambe 8' und Bourdon 8' als

Grundregister fertiggestellt.

Bild 3: Gleich im noch jungen Jahr 2013 wurden die

neuen Pfeifen für die Gambe 8' für das Unterwerk im

heimischen Bünzwangen vorintoniert.

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Stadtkirche / Weiler

Termine März bis September 2013

Gottesdienste und Andachten

17. März – Judika

9.30 Uhr Stadtkirche

10.30 Uhr Margarethenkirche

(Pfarrer Crüsemann)

19. März – Dienstag

8.30 Uhr Stadtkirche Semesteranfangsgottesdienst

(Pfarrer Beißwenger)

24. März – Palmsonntag

9.30 Uhr Stadtkirche

10.30 Uhr Margarethenkirche

(Pfarrer Weiß)

25. März – Montag vor Ostern

19.00 Uhr Stadtkirche Passionsandacht

(Pfarrerin Pahl)

26. März – Dienstag vor Ostern

19.00 Uhr Stadtkirche

20.00 Uhr Weiler Passionsandacht

(Pfarrer Crüsemann)

28. März – Gründonnerstag

19.00 Uhr Stadtkirche (Dekanin Hühn)

29. März – Karfreitag

9.30 Uhr Stadtkirche/Abendmahl (Dek. Hühn)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Crüsemann)

30. März – Osternacht

20.00 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Crüsemann)

31. März – Ostersonntag

9.30 Uhr Stadtkirche/Messe (Pfr. Crüsemann)

10.30 Uhr Margarethenkirche (Dekanin Hühn)

1. April – Ostermontag

9.30 Uhr Stadtkirche

Familien-Gottesdienst mit Frühstück

(Pfarrer Crüsemann)

Kein Gottesdienst in Weiler.

7. April – Quasimodogeniti

19.00 Uhr Stadtkirche

10.30 Uhr Weiler (Pfarrerin Ehni)

14. April – Miserikordias Domini

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Crüsemann)

21. April – Jubilate

9.30 Uhr Stadtkirche (Dekanin Hühn)

10.30 Uhr Weiler (Dekanin Hühn)

28. April – Kantate

9.30 Uhr Stadtkirche (Dekanin Hühn)

10.30 Uhr Weiler Konfirmation

(Pfarrer Crüsemann)

5. Mai – Rogate

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrerin Pahl)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrerin Pahl)

12. Mai – Exaudi

9.30 Uhr Stadtkirche Konfirmation

(Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Dengler)

19. Mai – Pfingstsonntag

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Dengler)

10.30 Uhr Weiler (Diakonin Stutvoet}

20. Mai – Pfingstmontag

Zentraler ökumenischer Gottesdienst

9.30 Uhr Stadtkirche

26. Mai – Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Dengler)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Dengler)

2. Juni – 1. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Dengler)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Dengler)

9. Juni – 2. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrerin Pahl)

11.00 Uhr Gottesdienst im Grünen

am Ödenturm

16. Juni – 3. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler

20.00 Uhr Weiler Erntebittstunde

(Pfarrer Crüsemann)

23. Juni – 4. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Dengler)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Crüsemann)

30. Juni – 5. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Crüsemann)

7. Juli – 6. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche Landeskinderchortag

Weiler kein Gottesdienst

14. Juli – 7. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Crüsemann)

21. Juli – 8. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Dekanin Hühn)

10.30 Uhr Weiler (Dekanin Hühn)

28. Juli – 9. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche

10.30 Uhr Weiler

(Pfarrer Breitling)

4. August – 10. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche

10.30 Uhr Weiler

(Pfarrer Beißwenger)

11. August – 11. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche

10.30 Uhr Weiler

(Dekanin Hühn)

18. August – 12. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Dengler)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Dengler)

25. August – 13. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche

10.30 Uhr Weiler

(Pfarrerin Ebisch)

1. September – 14. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche

10.30 Uhr Weiler

(Pfarrer Esche)

8. September – 15. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrerin Pahl)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrerin Pahl)

Termine können sich kurzfristig ändern.

Bitte beachten Sie die Tagespresse oder besuchen Sie uns

im Internet: http://www.kirchenbezirk-geislingen.de

Evangelische Gottesdienste i. Samariterstift:

31. März, (Ostersonntag), 16 Uhr Pfarrerin Enders

Weitere Termine standen bei Redaktionsschluss noch nicht

fest!

Jeden Mittwoch, um 19.00 Uhr Abendgebet

in der Stadtkirche außer in den Ferien und am

13. März.

KIKIMO: Kinderkirchmorgen für Kinder 4 – 12

Jahren

1. April, 20. April, 18. Mai, 8. Juni, 13. Juli (Ausflug),

21. September

Jeweils samstags von 9.30 bis 12.00 Uhr mit

Frühstück

Eltern-Kind-Spielgruppe jeden Mittwoch

(auch in den Ferien!) von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr

im Ödenturmsaal, Weiler.

Jeden Freitag, außer in den Schulferien von

15.00 bis 16.30 Uhr Jungschar in Weiler

im Schulhaus

Jeden Sonntag, 10.30 Uhr Kindergottesdienst im

Schulhaus in Weiler (in den Ferien nur nach Rücksprache)

Gruppen und Kreise

Donnerstagsrunde

11. April, 16. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 5. September

14.30 Uhr, Paulus-Beck-Raum, Stadtkirche

Stadtkirchenkreis

14. März, 11. April, 16. Mai jeweils 19.30 Uhr,

Haus der Begegnung, Bahnhofstraße 75

13. Juni (Spaziergang), 11. Juli (Spaziergang),

12. September (Ausflug)

Bibelgesprächskreis

21. März, 18. April, 16. Mai, 13. Juni, 27. Juni,

11. Juli, 25. Juli um 20.00 Uhr Schulhaus, Weiler

60plus Frohes Alter

14. März, 11. April, 09. Mai, 13. Juni, 11. Juli

um 15.00 Uhr im Schulhaus in Weiler

Sonstiges

Jubilarrunde i. Paulus-Beck-Raum/Stadtkirche

14. März, 23. Mai, 18. Juli, 26. September,

28. November – Donnerstags ab 14.30 Uhr

Stadtkirche, Paulus-Beck-Raum

24. Juni, Montag: „Glaube und Toleranz –

zwei Seiten einer Medaille“

Referent: Landesbischof Frank Otfried July

19.30 Uhr Stadtkirche


Altenstadt

Termine März bis September 2013

Gottesdienste Martinsund

Markuskirche

17. März Judika

9.30 Uhr Martinskirche Fastenpredigtreihe

(Pfarrer Frank Esche)

10.30 Uhr Markuskirche Fastenpredigtreihe

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

24. März Palmsonntag

9.30 Uhr Martinskirche, Taufe

10.30 Uhr Markuskirche, Niemöller Kita,

Mittagessen (Pfarrerin Ulrike Ebisch)

Passionsandachten

25. März, 26. März und 27. März.

6.00 Uhr Morgengebet Markuskirche

19.00 Uhr Passionsandacht Martinskirche

28. März Gründonnerstag

19.00 Uhr Martinskirche, Abendmahl

(Pfarrer Frank Esche)

19.30 Uhr Markuskirche, Abendmahl an

Tischen (Pfarrer Martin Breitling)

29. März Karfreitag

9.30 Uhr Martinskirche, Abendmahl, Kantorei

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

10.30 Uhr Markuskirche, Abendmahl

(Pfarrer Frank Esche)

31. März Ostersonntag

6.00 Uhr Osternacht, Abendmahl

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

9.00 Uhr Markuskirche, Osterfrühstück

9.30 Uhr Martinskirche, Abendmahl

(Pfarrer Frank Esche)

10.30 Uhr Markuskirche, Abendmahl

(Pfarrer Martin Breitling)

1. April Ostermontag

9.30 Uhr Liturgischer Osterspaziergang

Beginn Martinskirche – Ende Markuskirche

(Pfarrer Frank Esche)

7. April Quasimodogeniti

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche, Taufe

(Pfarrer Frank Esche)

14. April Miserikord. Domini

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Martin Breitling)

21. April Jubilate

9.30 Uhr Martinskirche, Posaunenchor

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Frank Esche)

27. April Samstag

19.00 Uhr Abendmahl der Konfirmanden

Martinskirche (Pfarrerin Ulrike Ebisch)

28. April Kantate

9.30 Uhr Martinskirche, Konfirmation

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

10.30 Uhr Markuskirche,

(Pfarrer Frank Esche)

4. Mai Samstag

19.00 Uhr Abendmahl der Konfirmanden

Markuskirche (Pfarrerin Ulrike Ebisch)

5. Mai Rogate

9.30 Uhr Martinskirche

(N.N.)

10.30 Uhr Markuskirche, Konfirmation

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

12. Mai Exaudi

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

19. Mai Pfingstsonntag

9.30 Uhr Martinskirche, Abendmahl

10.30 Uhr Markuskirche, Abendmahl

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

20. Mai Pfingstmontag

Zentraler Gottesdienst, Stadtkirche

26. Mai Trinitatis

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Martin Breitling)

2. Juni 1. So. n. Trinitatis

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Frank Esche)

9. Juni 2. So. n. Trinitatis

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Dengler)

16. Juni 3. So. n. Trinitati

9.30 Uhr Martinskirche, Tauferinnerung

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

Kein Gottesdienst Markuskirche

23. Juni 4. So. n. Trinitatis

Kein Gottesdienst Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche, Sommerfest

(Pfarrerin Ebisch, Pfarrer Esche,

Pfarrer Breitling)

30. Juni 5. So. n. Trinitatis

9.30 Uhr Martinskirche, Abendmahl

10.30 Uhr Markuskirche, Abendmahl

(Pfarrer Frank Esche)

7. Juli 6. So. n. Trinitatis

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

14. Juli 7. So. n. Trinitatis

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Martin Breitling)

21. Juli 8. So. n. Trinitatis

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Frank Esche)

28. Juli

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrerin Ulrike Ebisch)

4. August

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Dengler)

11. August

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Martin Breitling)

18. August

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Frank Esche)

25. August

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Dekanin Gerlinde Hühn)


Altenstadt

Termine März bis September 2013

1. September

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrerin Pahl)

8. September

9.30 Uhr Martinskirche

10.30 Uhr Markuskirche

(Pfarrer Beißwenger)

Lobpreisabende

Samstags jeweils um 19.00 Uhr, Markuskirche

16. März, 20. April, 18. Mai, 15. Juni, 6. Juli.

Morgengebete

Mittwochs jeweils um 6.00 Uhr, Markuskirche

24. April, 29. Mai, 26. Juni, 24. Juli.

Kirche für Kinder

15. März, 26. April, 17. Mai, 28. Juni, 19. Juli.

15.00 Uhr, Jugendheim

Jeden Donnerstag um 19.25 Uhr Gemeindegebet

in der Markuskirche.

Jeden Sonntag um 10.30 Uhr Kinderkirche

in der Markuskirche.

Jeden Samstag ist um 16.30 Uhr Bibelstunde

mit Frau Becker.

Evang. Gottesdienste im Samariterstift

Bronnenwiesen in Altenstadt:

Alle 14 Tage Freitags jeweils um 16.30 Uhr

Regelmäßige Veranstaltungen

(außer in den Ferien)

Kinderchorprobe

Donnerstags 16.30–17.30 Uhr, Markuszentrum

Posaunenchor

Freitags von 20.00 bis 21.30 Uhr, Jugendheim

Gospelchor „No Distance“

Montags von 20.00 bis 22.00 Uhr, Jugendheim

Markus-Chörle

Sonntags von 9.30 Uhr immer nur 2–3 Sonntage

vor einem Auftritt

Gruppen und Kreise im Jugendheim

und Markuszentrum

Frauenkreis

8. April, 6. Mai, 3. Juni (Ausfahrt),

1. Juli (Sommerfest). 14.00 Uhr, Jugendheim

Frauentreff Altenstadt

20. März, 19. Juni. 20.00 Uhr, Markuszentrum

21. April, 11.30 Uhr Stadtkirche.

15. Mai, 19.00 Uhr Wanderung.

2. Juni, 15.00 Uhr Besuch Alevitische Gemeinde.

5. Juli, 19.00 Uhr Naturtheater Heidenheim.

Altenclub Altenstadt

21.03., 18.04., 02.05., 06.06., 20.06., 04.07.,

18.07. (14.30 Uhr, Jugendheim)

Frohes Alter

14.03., 11.04., 25.04. (G.Hühn: Venedig),

16.05., 13.06., 27.06., 11.07., 25.07.

14.00 Uhr, Markuszentrum

Jungsenioren

14. März, 11. April, 16. Mai, 13. Juni.

9.00 Uhr, Markuszentrum

11. Juli – 18.00 Uhr Grillen Jugendheim

Meditation des Tanzes

21.03., 11.04., 25.04., 02.05., 16.05.,

06.06., 20.06., 04.07., 18.07.

19.30 Uhr, Markuszentrum

20. Juli – 15.00 Uhr Tanznachmittag

Familienkreis

14. März, 18. April, 16. Mai, 20. Juni, 18. Juli.

20.00 Uhr, Jugendheim

3. Juni – Ausfahrt mit Frauenkreis

22. Juli – 17.00 Uhr Kinderfestabend

Krabbelgruppe

Alle 14 Tage, donnerstags.

9.30 Uhr, Markuszentrum

Sonntagstreff für Familien

14. April, 26. Mai, 23. Juni.

Ab 10.30 Uhr, Markuskirche

Alle weiteren Termine standen bei

Redaktionsschluss noch nicht fest.

Sonstiges

Dienstag 9. April

19.00 Uhr Sitzung des verkleinerten

Gesamtkirchengemeinderats

Haus der Begegnung

Donnerstag 11. April

19.30 Uhr Elternabend der Konfirmanden

Jugendheim

Mittwoch 17. April, 12. Juni.

19.30 Uhr Sitzung des Kirchengemeinderats

Markuszentrum

17. Juli – 19.00 Uhr Grillen, Jugendheim.

Freitag 10. – 12. Mai

Kinderchorwochenende in Stötten

Mittwoch 15. Mai

14.15 Uhr Nachtreffen der Konfirmanden

Jugendheim

Sonntag 26. – 31. Mai

ZDrei, Jugendzelt im Hof der Lindenschule

Freitag 14. – 16. Juni

Konfi Camp auf der Dobelmühle

Samstag 22. Juni

19.00 Uhr Konzert „Orgel plus..“

Martinskirche

Sonntag 23. Juni

Sommerfest rund um das Markuszentrum

Beginn ab 10.30 Uhr Gottesdienst

Sonntag 7. Juli

Landeskinderchortag Stadtkirche

Samstag 13. Juli

19.00 Uhr Aufführung Kindermusical

Markuszentrum

Montag 22. Juli

Engels Cafe am Kinderfest

beim Jugendheim

Kantorei

Dienstags von 20.00 bis 22.00 Uhr, Jugendheim


Termine September bis Dezember 2012

Pauluskirchengemeinde

Gottesdienste – Andachten

17. März

10 Uhr Diakonin i. R. Stutvoet

24. März – Palmsonntag

10 Uhr Pfarrerin Pahl

28. März – Gründonnerstag

18.30 Uhr Feier des Heiligen Abendmahls,

Geislinger Männerkreis/Pfarrerin Pahl

29. März – Karfreitag

15 Uhr Liturgie zur Sterbestunde Jesu,

Pfarrerin Pahl/Team

31. März – Ostersonntag

10 Uhr Pfarrerin Pahl

1. April – Ostermontag

10 Uhr Diakonin i. R. Stutvoet

7. April

19 Uhr Abendgottesdienst, Vorbereitungsgruppe

mit KGR und Pfarrerin Pahl,

anschließend Ständerling

Im Zeitraum dieses Gemeindebriefes ist – mit

Ausnahme der beiden Abendgottesdienste

am 7.4. und am 29.9. und mit Ausnahme der

Konfirmation am 21.4. – an jedem Sonntag um

10 Uhr Gottesdienst in der Pauluskirche.

Besondere Gottesdienste:

21. April – Konfirmation Pauluskirche 2013

9.30 Uhr (!) Pfarrerin Pahl

12. Mai

Gottesdienst mit Wunschkonzert

10.00 Uhr Pfarrerin Pahl und Mitwirkende

30. Juni Gottesdienst für jung und alt, groß

und klein, Familien und alle – als Auftakt

zum Gemeindefest

10.00 Uhr Pfarrerin Pahl und Mitwirkende

Sommerpredigtreihe:

Jeweils um 10.00 Uhr:

28.Juli, Pfarrer Dengler

4. August, Pfarrer Breitling

11. August, Pfarrer Esche

18.August, Pfarrer Weiß

25. August, Pfarrerin Pahl

1. September, Diakonin Stutvoet

8. September, Dekanin Hühn

Kinderkirche

(Biblische Geschichten hören und gestalten für

Kinder von 4-12 Jahren, Eltern können dabei sein)

parallel zum Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr im

Konfirmandensaal (EG): 24.2.-17.3./ 14.4.-12.5./

9.6.-14.7./15.9.

Schulgottesdienst

Dienstag, 23. Juli, 10 Uhr Ökumenischer Schulgottesdienst

der Tegelberg-Grundschule in der

Pauluskirche

Gruppen und Kreise

Öffentliche Sitzungen des Kirchengemeinderates:

Donnerstag, 19.30 Uhr im Konfirmandensaal (EG)

am 21.3./23.5./ 20.6./ 18.7./ 19.9.

Frauenkreis

Dienstag, 14.30 Uhr im Konfirmandensaal (EG)

um 14.30 Uhr (Bibelandacht, anschließend

variables Programm)

Ansprechperson Diakonin i.R. Stutvoet:

Tel. 69 03 23

19. März, 09. April, 23. April, 07. Mai, 21. Mai

04. Juni, 18. Juni, 3. September, 17. September

Treffpunkt der Frauen

und Geislinger Männerkreis

Donnerstag, 20 Uhr im Konfirmandensaal (EG)

(wenn nichts anderes angegeben, vielseitiges

Programm)

Ansprechperson Theodor Häcker: Tel. 6 75 87

14. März, 11. April, 16. Mai, 13. Juni

18. Juli, 17 Uhr – Abendwanderung

12. September, 18 Uhr – Kegelabend im Kegelzentrum

Geislingen

Chorproben: SängerInnen willkommen!

Paulus-Chor

Mittwoch 20 Uhr, Konfirmandensaal

Gsangklang

14tägig in ungeraden Wochen Dienstag, 20 Uhr

in den Jugendräumen beim Pfarrhaus

Kinderkantorei der Stadtkirche

Mittwoch 15.45 Uhr/16.30 Uhr,

Leitung Stadtkirchenkantor Thomas Rapp,

E-Mail: ThomasJohannesRapp@gmx.de

Sonstige Veranstaltungen

Festlicher Abend für Mitarbeitende

der Pauluskirchengemeinde

Samstag, 23. März, 19 Uhr mit Verleihung der

Johannes-Brenz-Medaille in Bronze an Heinrich

Schöll und Theodor Häcker

Anmeldung für Konfirmation

Pauluskirche 2014

Dienstag, 19. März, 19.30 Uhr, Großer Saal EG

Auszählung Kirchenbezirkszeitung 2013

Dienstag, 25.Juni, 9.30 Uhr

Auszählung Gemeindebrief 2/13

Dienstag, 10. September 9.30 Uhr

Meditation

mit Übungen Freitag, 17.30 Uhr

im Großen Saal (EG)


Kirchenmusik

Kosaken-Chor

t

Margarethenkirche

Russische Seele

Kosaken-Vokalensemble gastiert

in der Margarethenkirche Weiler

Freitag, 10. Mai, 19.30 Uhr

Margarethenkirche Weiler

Gesänge aus der reichen Tradition des

Chorgesanges der russisch-orthodoxen

Kirche, aber auch russische Volkslieder

werden am Freitag, 10. Mai in Weiler

erklingen.

Zu Gast ist das vierköpfige Vokalensemble

„Russische Seele“ aus St. Pertersburg.

Das Ensemble setzt sich aus

professionellen Sängern aus der Schule

des berühmten Petersburger Konservatoriums

zusammen.

Dem Zauber schwermütiger Melodik

und reicher Harmonik der russischen

Musik kann man sich nur schwer entziehen.

In der Besetzung Mezzosopran,

Tenor, Bariton und Bass wird eine

musikalische Tradition präsentiert, die

auch während der fast 80jährigen

Unterdrückung durch das kommunistische

System nicht untergegangen ist.

Das Ensemble gastiert bei freiem Eintritt

und erbittet eine Spende, um die

Kosten der Tournee zu bestreiten und

ein Waisenhaus in Petersburg zu unterstützen.

Weitere Termine

Konzert zur

Orgeleinweihung

Samstag 1. Juni, 19.30 Uhr,

Stadtkirche

Bezirkskantor Thomas Rapp

Johann Sebastian Bach, Max Reger,

Girolamo Frescobaldi, Petr Eben u.a.

Orgelkonzert

Samstag, 15. Juni 19.30 Uhr,

Stadtkirche

Michail Tschitscherin, St. Petersburg

Johann Sebastian Bach, Wolfgang

Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn,

Franz Liszt, Alexandre Guilmant

Gottesdienste mit der

Kantorei der Stadtkirche

Karfreitag, 29. März

Ostersonntag, 31. März

Kantate 28. April

Pfingsten 19. und 20. Mai

14. Juli

17


Gesamtkirchengemeinde

Willem vom Kirchplatz

Dietrich Crüsemann

Das Wetter schlug Purzelbäume und der Kreislauf

auch. Es war viel zu warm geworden für den Jahresbeginn,

und nun hatte es auch noch den ganzen Tag geregnet. Erst

spät abends kam nichts mehr von oben herunter, und die

Laternen spiegelten sich friedlich in den Pfützen.

„Du hast es gut Willem“ murmelte ich leise, als ich auf den

dunklen Kirchplatz trat. „Regen macht dir nix aus, und

Kreislaufprobleme kriegst du auch nicht.“ „Da hast du

recht“ brummelte es leise vom Sockel herab, und ich

erschrak ein bisschen, denn ich hatte gar nicht damit gerechnet,

dass der Alte mir zuhörte. Willem, das kaiserliche

Denkmal vor der Stadtkirche, hatte offensichtlich mal

wieder Lust auf ein kleines Gespräch. „In meinem Alter

macht einem das Auf und Ab von Petrus und Konsorten

keine Probleme mehr. Das steht man drüber im Laufe der

Jahrhunderte. Und Regen und Schnee perlen sowieso an

mir ab.“ erklärte er bedeutungsvoll. Und nach einer kurzen

Pause fügte er hinzu: „Man hat ja schließlich eine hochwertige

Legierung!“

„Da siehst du es mal, lieber Willem“ entgegnete ich. „Als

Denkmal bist du vielleicht bewegungsmäßig ein bisschen

eingeschränkt. Aber dafür hast du keine Probleme…“

Beim letzten Wort musste ich laut niesen. Und als ich

meine Nase notdürftig geputzt hatte fügte ich hinzu: „Und

Schnupfen kriegst du auch keinen!“

„Ach ja, keine Probleme?“ fuhr mich der Alte jetzt beleidigt

an. „Wie lange kennen wir uns schon? Sprachen wir nicht

schon einmal über Alpträume? Über mangelnde Beachtung

und Pflege? Über Ängste, die man nur mit meiner langen

Denkmalserfahrung aushalten kann und über berechtigte

Eifersucht, die einen fast vom Sockel haut?“

„Ich höre schon heraus, dir geht es doch nichts so gut

wie es den Augenschein hat“ versuchte ich ihn darauf zu

besänftigen. „Was fehlt dir denn, mein Lieber?“

„Gut, so schlecht geht’s mir auch nicht.“ brummelte er

schon freundlicher. „Aber meinst du es ist schön, dauernd

den Wagen von Orgelbaumeister Scharfe zu sehen und zu

hören, was für ein tolles Register die Orgel dazu gekriegt

hat – und ich krieg nichts? Keiner denkt an ein zweites

Pferd, eine Kutsche, wenigstens einen kleinen neuen Degen

für mich? Erweiterung des Willem-Denkmals – darauf

kommt hier ja noch nicht einmal jemand!“

Nach dem tiefen Seufzer, den er tat schwiegen wir erst einmal

eine Weile. Dann sagte ich leise: „Ich glaube, dass

dürfte deine oberste Behörde, das Landesdenkmalamt gar

nicht erlauben…“ „Ja, ja, immer sind die Oberen schuld“

meinte Willem beleidigt. „Du willst mich ja nur besänftigen!

Und dann die Alpträume! Weißt du was ich letzte

Nacht geträumt habe? Ich wäre entführt worden und man

hatte mich zusammen mit dem goldenen Bahlsenkeks auf

der Schulwiese von Reichenbach abgelegt. Und ganz viele

Anwohner standen um uns rum und riefen dauernd, dass

dies ein ganz unmöglicher Standort für uns sei und es gäbe

zu wenig Parkplätze und die Wohnqualität würde durch uns

unzumutbar eingeschränkt. Es war schrecklich!“ „Und was

für Lösegeld wollte man für dich haben?“ fragte ich den

Alten tiefbeeindruckt. „Gummibärchen in Form eines

Willem-Denkmals für alle Geislinger Schulkinder“ flüsterte

der große Kaiser noch, dann fiel er wieder in sein Schweigen.

Und ich fiel kurze Zeit später in meinem Bett in einen

traumlosen, ruhigen Schlaf. Nur am nächsten Tag hatte ich

plötzlich großen Appetit auf Gummibärchen.

18


Stadtkirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Stadtkirche

Osternachtfeier in der

Stadtkirche

Nach krankheitsbedingter Pause wird es in

diesem Jahr wieder eine Osternachtfeier in

der Stadtkirche geben. Viele Taizegesänge,

Lesungen, Bildbetrachtungen und Stille

geben diesem Gottesdienst an der Wende

vom Karsamstag zum Ostermorgen sein

besonderes Gepräge, und auch das Gehen

durch die dunkle Kirche gehört dazu.

Nach dem Gottesdienst wird zum Osteressen

unter die Empore geladen, und über

süße oder salzige Gaben dafür freuen sich

alle. Der Osternachtgottesdienst in der

Stadtkirche beginnt am Vorabend des

Ostersonntags, dem 30. März um 20 Uhr.

Altern in Westafrika

Die Zahl der Altersheime nimmt zu, und

das ist gut so. Menschen werden älter,

Familien kleiner und Pflege muss nicht

selten, wenn auch oft ungern, in professionelle

Hände gelegt werden. So sieht es

bei uns und in den meisten westlichen

Ländern aus. Aber was bedeutet es eigentlich

in südlichen Gesellschaften, etwa

in Afrika älter zu werden? Hilft der vielzitierte

Familienzusammenhang, oder ist

er eher ein Klischee? Pfarrer Dr. Martin

Frank, der selbst lange in Afrika lebte, wird

am Donnerstag, den 6. Juni in der Stadtkirche

zu Gast sein. Er erzählt wie Menschen

im Alter in Ghana leben. Dabei geht

es nicht nur um den Blick in fremde Länder,

sondern auch um Herausforderungen

für ein würdiges Altern in unserer Gesellschaft.

Die Veranstaltung findet im

Rahmen des Ökumenischen Seniorennachmittages

statt – Jüngere sind herzlich

willkommen!

"Im Fadenkreuz – Hintergründe

der Bekleidungsindustrie"

Ausstellung in der Stadtkirche

Immer billiger wird bei uns die Kleidung,

und viele sind bei schmalen Kassen froh,

wenn das modische Shirt für wenige Euro

zu haben ist. Wer Ohren hat und hören

will wird allerdings wissen, dass andere

den Preis für uns zahlen, dass Bedingungen,

unter denen nicht selten auch teure

Mode produziert wird oft katastrophal

sind. „Im Fadenkreuz“ heißt eine Ausstellung,

die sich mit den Hintergründen der

Bekleidungsindustrie beschäftigt.

Zu sehen ist sie vom Sonntag, den 9. Juni

bis zum 23. Juni jeweils nach den Gottesdiensten

sowie von 14.30 Uhr bis 16.30

Uhr. Vernissage der Ausstellung ist am

Sonntag, den 9. Juni nach dem Gottesdienst.

Am Donnerstag, den 13. Juni

findet ebenfalls im Rahmen der Ausstellung

um 18 Uhr eine kleine Modenschau

und ein Vortrag statt: Kann denn Mode

Sünde sein? Referentin ist Kinga von

Gyökössy-Rudersdorf aus Stuttgart.

Auf Bachs und Luthers Spuren

4 Tage Studien- und Begegnungsreise

Termin: 26. bis 29. Oktober 2013

Preis: p. P. im DZ 300 €, EZ-Zuschlag 65 €.

(Abweichungen je nach Zahl der Reisenden)

Leitung: Pfarrer Dietrich Crüsemann,

Stadtkirche Geislingen

Anmeldung bis 31.07.2013 an Pfarrer

Dietrich Crüsemann, Kirchplatz 2, 73312

Geislingen, Tel.: (07331) 42773, E-Mail:

dietrich.cruesemann@elkw.de

Stadtkirchengemeinde

Dekanin Gerlinde Hühn

Hansengasse 2

Tel. 0 73 31/4 17 61

E-mail: ev.dekanat.

geislingen@t-online.de

Pfarrer Dietrich Crüsemann

Kirchplatz 2

Tel. 0 73 31/4 27 73

E-mail: dietrich.

cruesemann@elkw.de

Pfarrer z.A. David Dengler

Hauptstraße 25

Tel. 0 73 31/946 29 05

E-mail: David.Dengler@elkw.de

Pfarramtssekretärin

Iris Goebel

Bürozeiten:

Dienstag und Freitag

vormittags

8.00–12.00 Uhr

19


Stadtkirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

1. Tag: Fahrt nach Arnstadt, Spaziergang

mit Besichtigung der Bachgedenkstätte.

2. Tag: Leipzig. 9:30 Uhr Teilnahme am

Gottesdienst in der Thomaskirche.

Rundgang u. a. zur Grabstelle Bachs.

3. Tag: Fahrt nach Halle an der Saale,

Geführter Stadtrundgang. Weiterfahrt

nach Köthen.

4. Tag: Fahrt nach Eisenach, wo Luther

bis 1501 die Pfarrschule St. Georg besuchte

sowie vor und nach dem Wormser

Reichstag 1521 predigte.

Erfolgreicher Stand auf dem

Weihnachtsmarkt

Fast ist Weihnachten schon vergessen

– nicht aber der Stadtkirchenstand am

Weihnachtsmarkt! 1800 € für die Sanierung

der Stadtkirchenorgel sowie

300 € für die vom Erdbeben betroffene

lutherische Gemeinde von St. Marcos

in Guatemala, das ist ein großartiger

Erlös! Zu verdanken ist er vielen liebevollen

künstlerischen, bastelnden und

strickenden Händen, die in langen

Stunden lauter schöne Dinge herstellten.

Ein herzliches Dankeschön sei deshalb

an dieser Stelle allen gesagt, die

direkt oder indirekt zu diesem Erfolg

beitrugen.

Ein ganz besonderer Dank gilt Marianne

Nachbauer, die in allererster Linie

den Verkauf wie immer umsichtig betreute.

Konfirmationen in Weiler

und in der Stadtkirche

Am Sonntag, den 29. April um 10

Uhr findet in der Margarethenkirche

und am Sonntag, den 12. Mai um

9.30 Uhr die in der Stadtkirche die

Konfirmation 2013 statt. Eine im Rückblick

kurze aber intensive Zeit findet

dann ihren Abschluss. Unsere guten

Wünsche und Gebete gehen mit den

Jugendlichen – dass Gott mit ihnen auf

ihrem Lebensweg sei und dass sie Halt

und Zuflucht bei ihm finden mögen.

Am 28. April werden in Weiler

konfirmiert:

Julia Braun Lisa Kaupp, Jule Maschke,

Alexandra Schad, Julia Wittlinger-

Mackh, Sarah Ziegler

Am 12. Mai werden in der Stadtkirche

konfirmiert:

Manuela Bohner, Alexander Frey,

Tobias Grüner, Jannis König, Fabian

Kümmel, Annika Paulus, Lea Schlechter

20


Stadtkirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Weiler

Renovierung der

Margarethenkirche kommt

Architektenbüro legt Maßnahmenplan

vor

Die Vorbereitungen zur Renovierung

der Margarethenkirche gehen weiter.

Nach einer ersten grundsätzlichen Befürwortung

durch den Oberkirchenrat

und einer ganzen Reihe von Voruntersuchungen

stellte Architekt Bernd

Treide aus Schorndorf, der schon die

Renovierung der Stadtkirche und die

Dachsanierung der Martinskirche

verantwortete, am 7. Februar dem Kirchengemeinderat

und dem Erweiterten

Bauausschuss den notwendigen Maßnahmenkatalog

vor. Nach der Ortssatzung

sind die Kosten, die die Einzelgemeinde

aufbringen muss, gedeckelt.

Danach kommt auf die Kirchengemeinde

Weiler eine Summe von 43 200 €

zu, die durch Spenden zu erbringen ist.

Das ist eine große Summe für ein kleines

Dorf. Aber den Weilemern war ihre

Kirche und ihr Wahrzeichen schon

immer wichtig. Der Liederkranz hat bereits

angekündigt, ein Benefizkonzert

zu veranstalten und sicher wird es

noch manch andere Idee geben. Beim

Mitarbeiteressen gab es kleine Kirchen

als Spardosen zum Mitnehmen – wer

mag, kann eine solche zu Hause aufstellen,

und immer wieder ein bisschen

Kleingeld hineintun – auch das hilft.

Solche Kirchenspardosen gibt es jetzt

in der Margarethenkirche zum Mitnehmen.

Und dort findet sich auch ein

Opferbecken, in dem die Dosen immer

wieder geleert werden können. Sichtbar

losgehen wird es allerdings voraussichtlich

erst 2014. Zu viele Schritte

sind noch zu tun, zu viele Beschlüsse

und Genehmigungen einzuholen, und

die Mühlen etwa des Oberkirchenrats

und des Landesdenkmalamtes gehen

langsam. Die Sanierung des Dachstuhls

wird der wichtigsten Posten sein. Aber

auch im Innenraum der Margarethenkirche

sind einige Maßnahmen zu treffen.

So muss eine neue Heizung eingebaut

werden. Wenn es losgeht wird

die Margarethenkirche vermutlich für

etwa neun Monate nicht zu nutzen

sein.

Die Donnerstagsrunde

für Junggebliebene, Ältere und

Interessierte, donnerstags um

14.30 Uhr im Paulus-Beck-Raum

der Stadtkirche

11. April: Aus der Arbeit des Gustav-

Adolf-Werks mit Gisela Mohr, GAW-

Frauenarbeit – ein Nachmittag

gemeinsam mit dem Frohen Alter der

Markusgemeinde

16. Mai: Ein Überraschungsnachmittag,

Pfarrer z.A. David Dengler

6. Juni: Altern in Westafrika, Prälaturpfarrer

Martin Frank, Dienst für

Mission, Ökumene und Entwicklung,

Stuttgart

Ökumenischer Seniorennachmittag

4. Juli: Am Brunnen vor dem Tor,

Wunschliedersingen mit Ursula Götz

und Dietrich Crüsemann

– Sommerpause –

5. September: Humor in der Bibel,

Pfarrer i.R. Siegfried Götz

10. Oktober: Gerechtigkeit im Einkaufskorb,

Prälaturpfarrerin Yasna

Crüsemann, Dienst für Mission,

Ökumene und Entwicklung, Ulm.

Der Kinderkirchmorgen

in der Stadtkirche

Einmal monatlich sind alle Kinder

zwischen 4 und 12 Jahren in die Stadtkirche

zu einem Kinderkirchmorgen

eingeladen.

Gebet, Gesang, biblische Geschichten

– aber auch Spiel und Spaß und ein

leckeres Frühstück gehören zum Kikimo

– samstags von 9.30 bis 12 Uhr.

Die nächsten Termine:

20. April, 18. Mai, 8. Juni.

Am 13. Juli ist ein Sommerausflug ins

Kindermuseum Neu-Ulm geplant, da

kann es Abweichungen von der Uhrzeit

geben.

Nach den Ferien geht es am 21. September

und 5. Oktober weiter.

Nachfragen und Informationen bei

Pfarrer Dietrich Crüsemann, Tel 427 55.

Bei den Jüngsten dürfen natürlich auch

Eltern beim Kikimo dabei bleiben.

21


Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Pauluskirchengemeinde

Pfarramt

Hohenstaufenstr. 35

Tel.: 0 73 31/ 6 39 60

E-Mail: Ev.Pauluskirche.

Geislingen@t-online.de

Pfarramtssekretärin

Ute Grimm

Bürozeiten:

Dienstag 9–11 Uhr und

Freitag 13–15 Uhr

E-Mail: Ev.Pauluskirche.

Geislingen@t-online.de

Vorsitzende im Kirchengemeinderat

Regina Menzel

Tel. 0 73 31/ 69 02 79

Vertretung im Pfarramt:

Pfarrerin Maren Pahl

73035 Faurndau

St. Galler Str. 8

Tel. 07161/98 65 958

E-Mail: maren.pahl@elkw.de

Sprechzeit:

Mittwoch, 16.30–18.30 Uhr

im Besprechungszimmer der

Pauluskirche, 1. OG

(barrierefreier Zugang

durch die Kirche).

Aus dem Kirchengemeinderat

Die Sitzung am 21. Januar 2013 begann,

unter der Leitung von Regina Menzel.

Kirchengemeinderätin Gabriele von Bock

sprach zum Thema Dank.

Durch den Weggang von Pfarrerin Sabine

Kluger konnten erst in dieser Januarsitzung,

der ersten Sitzung mit Pfarrerin

Maren Pahl, die Themen Opferplan und

Jahresplanung besprochen werden. Außerdem

beschäftigte uns das Thema Zukunft

der Paulusgemeinde.

In den meisten Fällen steht fest, wohin die

Opfer der Gottesdienste gehen sollen (Projekte

der Landeskirche, Arbeit der Gesamtkirchengemeinde).

Bei den verbleibenden

haben wir uns entschieden, die Arbeit von

Pfarrerin Kluger in Japan zu unterstützen,

außerdem müssen wir unsere neuen

Abendmahlskelche noch abbezahlen.

Die meiste Zeit nahm aber der Jahresplan

in Anspruch: Welche Veranstaltungen und

Projekte dieses Jahr stattfinden sollen und

dabei war das Schwierigste, Termine dafür

und die jeweilige Vorbereitung zu finden.

So wird es in diesem Jahr nur zwei Abendgottesdienste

geben, weil kein weiterer

Termin für einen dritten zu finden war.

Dann erläuterte Pfarrerin Pahl ihren

Dienstauftrag und Ihre Vorstellung ihrer

Präsenz in der Paulusgemeinde, außerdem

wurden die nächsten Schritte in Bezug auf

die Fusion besprochen.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden

noch kirchliche Mitteilungen (das sind

z.B. Kirchenaustritte, Taufen, Trauungen)

bekanntgegeben.

Regina Menzel,

Vorsitzende des Kirchengemeinderats

Auf den ersten Blick mag diese Sitzung

eher etwas trocken erscheinen – Jahresplanung

klingt vielleicht nicht sehr spannend.

Planung heißt aber, das Gemeindeleben

für das kommende Jahr zu gestalten:

„Wie und wann planen wir unser Gemeindefest?“,

„Wie viele Abendgottesdienste

sollen in diesem Jahr stattfinden und mit

welchen Themen möchten wir uns auseinandersetzen?“,

„Wohin soll die diesjährige

Kunstfahrt gehen?“ und vieles mehr.

Das ist aber längst nicht alles. Bei den

nächsten Sitzungen stehen sicher noch

interessantere Themen auf der Tagesordnung.

Sind Sie neugierig geworden?

Besuchen Sie doch einfach mal eine der

nächsten Kirchengemeinderatssitzungen.

Vielleicht möchten Sie Ihre Ideen einbringen,

das Gemeindeleben mitgestalten und

Verantwortung übernehmen, dann würden

wir uns über Ihre Kandidatur für das Amt

des Kirchengemeinderates/ der Kirchengemeinderätin

sehr freuen. Am 1. Advent

2013 sind Wahlen!

Kirchengemeinderätin

Hannelore Klein

Regina Menzel

22


Pauluskirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Kunstfahrt

Am Samstag, 27. April, fahren wir

nach Schwäbisch Hall zur Kunsthalle

Würth. Dort werden wir eine Führung

haben durch die aktuelle Ausstellung

„Von Kopf bis Fuß” Menschenbilder

im Fokus der Sammlung Würth.

Seit jeher vermochten Darstellungen

vom Menschen nicht nur dessen physiologische

Bedingtheiten abzubilden,

sondern auch den sich wandelnden

Vorstellungen über das Menschsein an

sich pointierte äußere Formen zu verleihen.

Mit der Ausstellung Von Kopf

bis Fuß – Menschenbilder im Fokus

der Sammlung Würth lädt die Kunsthalle

Würth auf 2600 Quadratmetern

zu einem spannenden „szenischen

Diskurs” über Wandel und Konstanten

des Menschenbildes ein. Gemälde,

Skulpturen, Zeichnungen und Installationen

von mehr als 100 Künstlerinnen

und Künstlern beleuchten in unterschiedlichen

Fragestellungen die Auseinandersetzung

mit Schönheit,

Vergänglichkeit, Ausdruckskraft,

Selbstbefragung und Normierung der

menschlichen Gestalt.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf

Werken der vergangenen 125 Jahre –

unter anderem von Claude Émile

Schuffenecker, Gustav Klimt, Wilhelm

Trübner, Pablo Picasso, George Grosz,

Christian Schad, Jaume Plensa, Tony

Oursler und Marc Quinn.

Abfahrt ist um 8.33 Uhr am Geislinger

Bahnhof, Rückkehr um 20.15 Uhr.

Anmeldeflyer gibt es ab sofort bei

Pfarrerin Maren Pahl und in allen

evangelischen Geislinger Kirchen und

Pfarrbüros.

Mit allen Sinnen

Geislinger Abendgottesdienst

Geislinger Abendgottesdienst in der Pauluskirche

Auch in diesem Jahr feiern wir wieder Abendgottesdienste in der Pauluskirche

unter dem Motto „Mit allen Sinnen“.

Neue Lieder, eine zeitgemäße Sprache, hören, sehen, riechen, schmecken,

fühlen, ein Ständerling für Gespräche und Begegnungen – das alles erwartet

Sie wieder an diesen Abenden. Vorbereitet werden die Gottesdienste

von den Mitgliedern des Kirchengemeinderates und Pfarrerin Maren Pahl.

Wenn Sie auch gerne mitmachen möchten, kommen Sie doch zum nächsten

Vorbereitungstermin am

14. März ins Paulusgemeindezentrum.

Abendgottesdienst-Termine 2013:

07. April 2013, 19.00 Uhr und 29. September 2013, 18.00 Uhr

Treffpunkt der Frauen und

Geislinger Männerkreis

im Paulusgemeindezentrum

Ansprechperson: Th. Häcker,

Tel. 6 75 87

Donnerstag, 14. März, 20 Uhr

Dekanin Gerlinde Hühn spricht über

den Maler Max Liebermann

Donnerstag, 11. April, 20 Uhr

Landessynodale Anita Gröh berichtet

von der Arbeit in der Synode

Donnerstag, 16. Mai

Tagesfahrt mit dem Bus oder Bahn

nach Biberach und ins Knopfmuseum

nach Warthausen. Näheres ab April bei

Frau Fetzer und Frau Fischer.

Donnerstag, 13. Juni, 20 Uhr

Dr. Peter Fetzer gestaltet einen Abend

über Ludwig Uhland (1787-1862)

Donnerstag, 18. Juli, 17 Uhr

Abendwanderung mit Besuch der

schönen Auendorfer Kirche, danach

sehen wir die Hägenmarkverwertung

und kehren ein. Treffpunkt Pauluskirche.

Donnerstag, 12. September, 18 Uhr

Kegelabend im Kegelzentrum

Geislingen

Vertretung im Pfarramt

der Pauluskirche – auf

dem Weg zur Fusion mit

der Stadtkirche.

Seit 1. Januar 2013 hat Pfarrerin

Maren Pahl die Vertretung im Pfarramt

der Pauluskirche inne. Als Pfarrerin des

Kirchenbezirks Geislingen, die in den

letzten Jahren sowohl in der Stadtkirche

mitgearbeitet als auch immer

wieder hier und da in der Stadt vertreten

hat – auch in der Pauluskirchengemeinde

– ist sie für gar nicht wenige

Menschen in Geislingen keine Unbekannte

mehr.

Voraussichtlich wird Pfarrerin Maren

Pahl bis Anfang des Jahres 2016 für die

Paulusgemeinde arbeiten. Ihr Dienst-

23


Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Ich lade Sie ein, dass Sie Ihrerseits

mich näher kennen lernen – in und

nach dem Sonntagsgottesdienst, oder

mittwochs, wenn ich in der Zeit von

16.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Besprechungszimmer

des Gemeindezentrums

im 1. Stock der Hohenstaufenstraße 35

zu sprechen bin, oder an jedem Mittwoch

Abend in der Schulzeit, wenn ich

Ihnen um 18.30 Uhr gerne eine Mitfahrgelegenheit

zum Abendgebet in

die Stadtkirche anbiete, oder dann um

19 Uhr im Geislinger Abendgebet in

der Stadtkirche, das eine meiner besonders

lieben Dienstaufgaben ist.

Das Abendgebet dauert eine gute

halbe Stunde, es gibt mitten in der

Woche Auftrieb und Sie können daauftrag

sieht vor, dass sie gemeinsam

mit allen zuständigen Kirchengemeinderäten

und Pfarrern die Kooperation

der Pauluskirchengemeinde mit der

Stadtkirchengemeinde verstärkt mit

dem Ziel der notwendigen Fusion.

Erst wenn die Fusion erfolgt ist, kann

die Pfarrstelle an der Pauluskirche

ständig wiederbesetzt werden, dann

mit 50%igem Dienstauftrag ohne

Geschäftsführung, die nach der Fusion

beim Pfarramt Stadtkirche 2 liegen

wird. Diese anzustrebende neue

Paulus-Pfarrstelle ohne Verwaltungsaufgaben

und mit kleinerem Seelsorgebezirk

wird gute Möglichkeiten

haben, sich der Menschen im Seebach

anzunehmen.

Pfarrerin Maren Pahl freut sich an ihrer

Aufgabe, mit uns in Geislingen die Zukunft

zu gewinnen. Sie schreibt:

„Liebe Gemeindeglieder der

Pauluskirchengemeinde,

mit jedem Tag lerne ich Ihre Gemeinde

näher kennen und was ich wahrnehme,

Konfirmation in der Pauluskirche

gefällt mir gut. In der Pauluskirchengemeinde

gab und gibt es Engagement,

Schwung, Begeisterung, Lust zu

Neuem, Ideen, Wünsche und Träume

aus unserem christlichen Glauben zu

leben, die Hoffnung zu bewahren oder

neu zu finden und einander und anderen

in Not beizustehen. Dabei unterstütze

ich Sie gerne!

Wir laden herzlich ein zu unserer Konfirmation am Sonntag, dem 21. April 2013 um 9.30 Uhr in der

Pauluskirche!

Von links nach rechts: Inga Rust, Andrea Kintzler, Anika Fink, Kim-Melissa Köhler, Anna Ender, Julia

Kölle, Nico Müller, Maximilian Pilz, Moritz Wolf, Timothy Bussey mit Pfarrerin Maren Pahl.

Pfarrerin Maren Pahl

nach auch gerne wieder mit mir zur

Pauluskirche zurückfahren.

Oder rufen Sie mich an, um mich zu

einem Besuch bei Ihnen zu Hause einzuladen,

ich werde nicht zögern, zu

kommen. Nehmen Sie mich beim Wort

und kommen Sie auf mich zu…“

Auf das persönliche (Näher-)Kennenlernen

freut sich

Ihre Pfarrerin Maren Pahl

Wir laden ein zu unserem

Gemeindefest!

Das Gemeindefest in und um die

Pauluskirche ist immer etwas Besonderes…

In diesem Jahr ist es wieder soweit:

Am Sonntag, dem 30. Juni wollen

wir feiern, so schön wir nur können

und wir laden Jung und Alt aus unserer

Kirchengemeinde sowie aus der

ganzen Stadt sehr herzlich dazu ein!

Unser Fest beginnt mit dem Gottesdienst

für Jung und Alt, Groß und

Klein, Familien und alle um 10 Uhr:

Kommen Sie getrost, wir haben in

unserer Pauluskirche in der Hohenstaufenstraße

35 genug Platz!

Nach dem Gottesdienst feiern wir

weiter. Für gute Unterhaltung und für

allerlei schöne Speisen und Getränke

wollen wir gerne sorgen, damit viele

bei und mit uns einen schönen Sonntag

erleben können!

Sind Sie dabei und kommst du auch?

24


Altenstadt

Familiengottesdienst

Palmsonntag

Am Sonntag, den 24.März 2013 findet

um 10.30 Uhr in der Markuskirche ein

Familiengottesdienst statt.

Passend zum Palmsonntag wird das

Thema des Gottesdienstes die biblische

Geschichte vom Einzug Jesu in

Jerusalem sein. Gemeinsam mit

Pfarrerin Ulrike Ebisch werden die

Kinder und ihre Erzieherinnen des

Niemöller-Kiga das Thema in Liedern,

Gebeten und einer Erzählung mit

einem Esel, einem Schaf, natürlich

dem Vogel Wido und allen Besuchern

des Gottesdienstes ausgestalten.

Im Anschluss wird ein Mittagessen

angeboten, das auch für Familien mit

Kindern erschwinglich ist.

Einladung zum

Osterfrühstück

Brötchen und Kaffee oder

Hefezopf und Tee ..?

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir das

Osterfest beginnen und laden Sie

dafür wieder recht herzlich zu unserem

Osterfrühstück, am 31. März 2013

um 9.00 Uhr ins Markuszentrum ein.

Bitte melden Sie sich für das Frühstücksbüfett,

bis spätestens 24. März,

über die ausliegenden Listen oder das

Gemeindebüro an.

Frauenkreis Altenstadt

Neue Termine

Mittwoch 20. März, 20.00 Uhr,

Markuszentrum.

Gemeinsam mit den Alevitinnen findet

ein interreligiöser Gesprächsabend

statt.

Sonntag 21. April, 11.30 Uhr,

Stadtkirche.

Eine Führung in der Stadtkirche mit

den Alevitinnen und Stadtführerin

Heide Rigl

Mittwoch 15. Mai, 19.00 Uhr

ab Jugendheim.

Eine spirituelle Wanderung mit gutem

Schuhwerk. Reine Gehzeit ca. 1,5 St.

Sonntag 2. Juni, 15.00 Uhr

Alevitische Gemeinde.

Tänze rund um die Welt gemeinsam

mit den Alevitinnen. Treffpunkt im

Rorgensteig 25.

Mittwoch 19. Juni, 20.00 Uhr,

Markuszentrum.

Gemütlicher Abend mit Gabriele Gun.

Freitag 5. Juli, 19.00 Uhr

ab Jugendheim.

Besuch des Naturtheaters Heidenheim.

Gespielt wird das Stück „Kohlhiesls

Töchter“

Es werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Anmeldung bis 24.5. bei Ulrike

Seeger, Tel. 96420.

Sonntagstreff für Familien

Herzliche Einladung an alle Mamas,

Papas und Kinder aller Altersgruppen.

Wir wollen Zeit miteinander verbringen,

feiern, singen, spielen und

gemeinsam etwas unternehmen.

Los geht’s immer um 10.30 Uhr mit

dem Gottesdienst. Nach einem einfa-

Evangelische Kirchengemeinde

Geislingen-Altenstadt

Gemeindebüro

Pfarramtssekretärin Ute Fritz

Tälesbahnstraße 7

Tel.: 0 73 31/ 6 12 60

E-Mail: gemeindebuero.

altenstadt@ev-kirche-geislingen.de

Bürozeiten:

Dienstag bis Freitag

10.00 bis 12.30 Uhr

Donnerstag

auch von 16.00 bis 18.00 Uhr

Pfarrerin Ulrike Ebisch

Tälesbahnstraße 7

Tel.: 0 73 31/ 6 12 60

E-Mail: pfarramt.altenstadtost@

ev-kirche-geislingen.de

Pfarrer Frank Esche

Brunnenstraße 51

Tel.: 0 73 31/ 6 23 00

E-Mail: Pfarramt.Geislingen-

AltenstadtWest@elkw.de

Pfarrer Martin Breitling

Liebknechtstraße 79

Tel.: 0 73 31/ 6 37 57

E-Mail: pfarramt.altenstadtsued@

ev-kirche-geislingen.de

25


Altenstadt

chen Mittagessen brechen wir dann

auf zu neuen Abenteuern. Und wenn’s

mal regnet bleiben wir im Markuszentrum

zum Spielnachmittag.

Termine: Sonntag 14. April,

Sonntag 26. Mai und 23. Juni.

Jeweils um 10.30 Uhr Gottesdienst

Konfirmation 2013

Von Gott gesegnet seinen Weg gehen

und selbst „Ja“ sagen zur Verbindung

mit Gott, zur Zugehörigkeit der

Gemeinde, so kann man in Kürze

benennen, was an der Konfirmation

geschieht. Mit einem überwältigend

großen Jahrgang feiern wir in diesem

Jahr zwei Konfirmationen. Jeweils am

Vorabend findet ein vorbereitender

Abendmahlsgottesdienst um 19.00 Uhr

statt. In beiden Gottesdiensten werden

die Konfirmandinnen und Konfirmanden

etwas von dem zeigen, was Sie im

Lauf des Konfi-Jahres an Erfahrungen

und Haltungen und Gedanken zum

christlichen Glauben gewonnen haben.

Mit der Konfirmation sind sie

„religionsmündig“ und dürfen Pate

werden und bei den Kirchengemeinderatswahlen

wählen. Der diesjährige

Jahrgang hat dazu gleich am 1. Advent

die Möglichkeit.

Wir wünschen den Konfirmandinnen

und Konfirmanden ein schönes Fest

und Gottes Segen für ihren Weg.

Konfirmation in der Martinskirche

am 28. April 2013 um 9.30 Uhr

Florian Baumholzer, Jule Bausch, Nina

Bührle, Sven Hitzler, Anne Hommel,

Fabian Hubert, Hanna Jerchel, Jule

Keller, Jannis Klang, Alina Klawitter,

Roman Krüger, Sophie Mang, Annelie

Mößmer, Daria Moser, Annette Parnosov,

Ramon Riemer, Maike Rosenberger,

Tim Schäffner, Stefanie Schätzle, Benedikt

Schiessl, Jens Schneider, Fabian

Schweizer, Isabelle Schweizer, Thomas

Schweizer und Andreas Ströhle

Konfirmation in der Markuskirche

am 5. Mai 2013 um 9.30 Uhr

Bastian Bell, Sara Doster, Jennifer Fink,

Juliana Gurski, Tobias Kirsch, Nadine

Kliesch, Henry Leschitz, Melanie Mehlmann,

Jessica Mizner, Simon Pompe,

Daniela Renftle, Sarah Renken, Paula

Schmid und Sonnie Wranik

ZDrei – Jugendzelt im Hof

der Lindenschule

Vom 26. – 31. Mai findet in Trägerschaft

der Kirchengemeinde zusammen

mit zehn anderen christlichen Gemeinden

aus Geislingen auf dem Schulhof

der Lindenschule das Jugendzelt z3

statt. Jugendliche können dort in Workshops

ihre Begabungen entdecken, erfahren

Wertschätzung in vielfältigen

Begegnungen und erleben eine Woche

in einer großen Gemeinschaft.

Tauferinnerungsgottesdienst

Zu diesem Gottesdienst werden alle

Kinder unserer Kirchengemeinde, die in

diesem Jahr fünf Jahre alt werden und

getauft sind, persönlich eingeladen.

Wir werden uns in diesem Gottesdienst

an die Taufe erinnern, noch einmal

die Taufkerze an der Osterkerze

anzünden (bitte mitbringen!) und gemeinsam

feiern, dass wir durch die

Taufe zu Gott gehören.

Termin: Sonntag, 16. Juni, Martinskirche

9.30 Uhr, (kein Gottesdienst

in der Markuskirche)

26


Altenstadt

Sommerfest

rund ums Markuszentrum

Gemeindefest im Markuszentrum

am 23. Juni, 10.30 Uhr

„Bitte lachen!“ heißt es dieses Jahr

beim Gemeindefest. Ein Familiengottesdienst,

in dem gelacht werden darf,

eröffnet unser Fest. Im Anschluss gibt

es Mittagessen und Kaffee und

Kuchen, Kinderprogramm und auch

für die größeren und ganz großen ist

etwas geboten.

Schön wäre, wenn sich möglichst die

ganze Gemeinde einbringen würde.

Mit Ideen und natürlich tatkräftig bei

der Durchführung, als Kuchenspender

und als Würstleverkäufer.

Kommen sie doch zum Vorbereitungstermin

am 26. April um 18.00

Uhr in die Markuskirche.

„Der barmherzige

Samariter“

Aufführung Kinderchormusical

mit den Kinderchören aus Altenstadt

und Wiesensteig

Termin: 13. Juli, 19.00 Uhr

Ort: Markuskirche, Liebknechtstraße 79

Termin: 14. Juli 18.00 Uhr

Ort: Evangelisches Gemeindezentrum

Wiesensteig; Hauptstraße 62

Raum miteinander und füreinander zu

beten - sowohl für unsere Kirchengemeinde

und darüber hinaus, wie auch

für persönliche Anliegen, wenn man

das möchte.

Die Stunde am Donnerstagabend gestaltet

sich wie folgt:

• Blitzlichtrunde

• Biblischer Impuls

• Gebetszeit

• Segen

1 Mal im Monat gibt es die kreative

Gebetszeit: An diesen Abenden bieten

sich Möglichkeiten das Gebet gestalterisch

auszudrücken.

Als Ansprechpartnerin können Sie sich

sehr gerne an wenden an:

Gabi Hofmann Telefon 980182

Engelscafe am Kinderfest

Am 22. Juli nach dem Umzug vom

Kinderfest öffnet das Engelscafe im

Hof vom Jugendheim wieder seine

Pforten. Himmlische Torten, leckere

Kuchen, dazu Kaffee oder Tee.

Nette Menschen zur Unterhaltung

und viele freiwillige Helfer, die Sie

verwöhnen.

Kuchenspenden bitte beim Gemeindebüro

anmelden.

Aktive Kirchengemeinderats-Ruheständler

Ehemalige Altenstädter Kirchengemeinderäte

treffen sich regelmäßig

Bei den Wahlen zum Kirchengemeinderat

im Jahre 2001 vollzog sich in der

Martinsgemeinde ein Generationenwechsel:

Von den 12 amtierenden Kirchengemeinderäten

gingen 9 nach z.T.

jahrzehntelanger Tätigkeit in den „Ruhestand“,

d.h. ließen sich nicht mehr

zur Wiederwahl aufstellen, nicht zuletzt

um nach so langer Zeit der nachfolgenden

Generation ihre eigenen

Gestaltungmöglichkeiten zu geben.

Aber sie hatten den Wunsch, weiterhin

in Verbindung zu bleiben.

Herzliche Einladung

zum Gemeindegebet

donnerstags um 19.25 Uhr in der

Markuskirche, Liebknechtstraße 79

Das Gemeindegebet bietet Zeit und

10 Jahre Freundeskreis „AH-KGR“

27


Altenstadt

In vielen gemeinsamen Dienstjahren

hatten sie sich in langen und teilweise

heißen Sitzungen mit schwierigen Themen

auseinandersetzen und „zusammenraufen“

müssen und mit oft

hartnäckigem Verfolgen der gefundenen

Ziele vieles zum Wohle der Gemeinde

entscheiden und bewegen

können.

Allein in ihrer letzten Wahlperiode:

Es musste bei 3 Pfarrerwechseln, der

Neubesetzung der Kantorenstelle, der

Mesner- und Hausmeisterstelle jeweils

gewissenhaft überlegt und abgewogen

werden. Verabschiedungen und Investituren

wurden zu mit Elan und Freude

gestalteten Gemeindefesten: es wurde

miteinander gebacken und gekocht,

geschmückt und gedichtet, gemeinsam

Parodien und Sketche über Pfarrer und

Gemeindeleben verfasst und aufgeführt.

Das Gemeindehaus stand zur Renovierung

an. Ganz selbstverständlich

wurde nicht nur geplant, sondern es

wurde zusammen mit anderen ehrenamtlichen

Helfern angepackt

Und auch als eine Orkan-Bö den goldenen

Engel auf der Turmspitze der

Martinskirche geknickt hatte, wurden

kreativ Spendenaktionen gestartet:

Aus alten Tischdecken und Leintüchern

wurden eine Unzahl von Schürzen und

Taschen genäht, mit dem Engel bemalt

und verkauft.

Solch engagiertes Miteinander hat verbunden

und beflügelt und hat (meistens)

ganz einfach Spass gemacht.

Kein Wunder also, dass das Ende der

Ära als Kirchengemeinderäte nicht das

Ende des Miteinanders bedeutet hat.

Als „Freundeskreis Alt-KGR“ treffen sie

sich, erweitert um die ebenso eingebundenen

Ehepartner, zu allerlei aktuellen

Themen und zu gemütlichen,

ernsten und vergnügten Abenden.

Familienfreundliche Kirche

Kirche und Familien – nicht immer so

leicht unter einen Hut zu bringen.

Natürlich gibt es viele Angebote für

Kinder. Aber wo bleiben die Eltern?

Ja, auch für Erwachsene ist in der

Kirche viel geboten. Aber was machen

da die Kinder? Wo können Eltern mit

ihren Kindern gemeinsam hingehen,

ohne dass sie das Gefühl haben, ein

Teil der Familie ist hier fehl am Platz?

In der Markuskirche gibt es seit einiger

Zeit ein Programm, das Familien mit

Kindern im Blick hat. Schon seit je her

findet parallel zum Gottesdienst für Erwachsene

der Kindergottesdienst im

Untergeschoss statt. Beide Gottesdienste

beginnen familienfreundlich

um 10.30 Uhr.

Nun sind dazu mit dem Kleinkinder-

Gottesdienst und dem Sonntagstreff

für Familien zwei weitere Familien-

Formate dazugekommen.

Im Kleinkindergottesdienst erleben

Kinder ab ca. einem Jahr gemeinsam

mit Mama, Papa, Oma, Opa… eine

biblische Geschichte auf ganz anschauliche

Weise. Krabbeln, herumlaufen,

auf dem Boden liegen, das alles

ist hier erlaubt und stört nicht. Der

Gottesdienst dauert 30 Minuten, danach

kann geknabbert und getobt

werden, oder man kann sich noch ein

wenig austauschen, je nach Alter eben.

Der Sonntagstreff für Familien ist

ein offener Treff, zu dem man jederzeit

und auch unregelmäßig kommen kann.

Kinder sind glücklich, wenn andere

Kinder da sind. Und Mütter und Väter

sind entspannt, wenn die Kinder sich

miteinander beschäftigen. Wer möchte,

kann um 10.30 zum Gottesdienst kommen.

Kinder ab ca. 4 Jahren können in

den Kindergottesdienst, für die kleineren

Kinder gibt es eine Spielecke.

Im Anschluss dann treffen wir uns im

Gemeindezentrum oder draußen zu

kleinen Unternehmungen. Meist essen

wir auch etwas Einfaches miteinander.

Was genau auf dem Programm steht,

kann man aus den jeweils aktuellen

28


Altenstadt

Einladungen erfahren.

Die nächsten Termine sind:

Kleinkindergottesdienst: 9. Juni;

22. September; 24. November

Sonntagstreff: 10. März, 14. April;

26. Mai; 23. Juni Gemeindefest

Info: Pfr. Martin Breitling

(martin.breitling@elkw.de)

8. Mai 2013:

Nacht der offenen Kirchen

Kirchenräume neu erleben.

In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai

öffnen die Kirchen in Altenstadt ihre

Türen. Der ökumenische Arbeitskreis

Altenstadt lädt zur Nacht der offenen

Kirchen ein. In den Kirchen St. Maria,

Friedenskirche, Markuskirche und Martinskirche

beginnt um 21.00 Uhr das

Programm. Jeweils zur vollen Stunde

kann man in den Kirchen etwas erleben.

In der Markuskirche wird ein

Kurzfilmbistro eingerichtet. In der

Martinskirche werden heiße Tangorhythmen

von der Orgel erklingen.

Auch in der Friedenskirche und in

St. Maria wird es jeweils ein Thema

geben. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder

mit einem der zwei Shuttle-Fahrzeuge

gelangen Sie bequem zu jeder der vier

Kirchen.

Um 24.00 Uhr findet der letzte Programmpunkt

statt. Anschließend ist die

St. Maria Kirche

Martinskirche

Martinskirche die ganze Nacht offen

und belebt: zu jeder vollen Stunde

findet eine kurze Taize-Andacht statt,

dazwischen wird geredet, gegessen,

gewartet…

Um 6.00 Uhr morgens findet die Andacht

zum Himmelfahrtstag statt anschließend

wird gemeinsam

gefrühstückt. Erleben Sie Ihre Kirchen

neu!

einen Gottesdienst mit Feierabendmahl.

Im Gottesdienst sitzen wir an

Tischen und kommen auch während

des Gottesdienstes miteinander ins

Gespräch und feiern das Abendmahl.

Auf diese Weise kommt uns das Mahl

Jesu mit seinen Jüngern und die Mahlfeiern

der ersten Christen besonders

nahe.

Und wir wollen im Anschluss an den

Gottesdienst beieinander bleiben und

miteinander im Kirchenraum essen.

Lassen sie sich einladen und bringen

sie, wenn sie möchten, einfache Speisen

für das Buffet mit. Anmeldung ist

nicht erforderlich.

Morgengebet

in der Karwoche

Mit einem Morgengebet um Punkt

6.00 Uhr in der Frühe wollen wir die

Karwoche bewusst gestalten.

Von Montag 25. bis Mittwoch 27.März

in der Markuskirche. Die Atmosphäre

in der Morgendämmerung, die Stille

und das Hören auf einen Bibeltext

geben diesen Tagen eine besondere

Prägung. Nicht nur für Frühaufsteher!

Evang.-methodistische Kirche

Feierabendmahl

am Gründonnerstag

Am Gründonnerstag um 19.30 Uhr

feiern wir in der Markuskirche wieder

29


Altenstadt

Strom aus Äpfeln

und Birnen

„Wir machen Strom aus Äpfeln und

Birnen!“ Immer, wenn ich diese Idee

äußere, dann kommt die neugierige

Rückfrage: „wie soll das denn funktionieren?“

Oder aber der ein wenig entrüstete

Kommentar: „Das gute Obst ist

doch viel zu schade!“

Viel zu schade, stimmt, das dachten

ich und auch andere, die mit offenen

Augen durch die Natur gehen oder

radeln. Überall hängen im Herbst die

Bäume voller Äpfel und Birnen und

niemand erntet das Obst. Gründe dafür

gibt es wohl viele. Für manche ist es

nicht rentabel, anderen fehlt die Zeit,

wieder andere können aus Altersgründen

das Obst nicht versorgen.

Aber ein Jammer ist es schon manchmal,

wenn man die schönen Äpfel

und die süßen Birnen auf dem Boden

faulen sieht. „Was man da für einen

leckeren Saft draus machen könnte“,

haben wir uns da gedacht. Ökologisch,

regional, gesund…, wer würde den

nicht gerne trinken.

Die Idee ist einfach: Wir sammeln das

Obst, das man uns zur Verfügung stellt.

Das Obst wird gepresst und der Saft in

Schläuchen „bag in box“ abgefüllt.

Der Saft wird günstig verkauft und der

Erlös wird nachhaltig im Ausbau erneuerbarer

Energien angelegt.

Das wäre das erste echte Energiegetränk

(engl.: Energy drink), das diese

Bezeichnung wirklich verdient.

Damit aus dieser Idee aber Realität

wird, braucht es findige Leute. Am besten

viele verschiedene mit ganz unterschiedlichen

Begabungen.

Haben Sie Lust mitzudenken, mit zu

planen, mit zu sammeln? Wir wollen

uns zu einer ersten Ideensammlung

treffen, denn schließlich gibt es viel,

woran gedacht werden muss. Aber

wenn die Sache klappt, dann wird’s ein

Renner.

Termin zur Planung: Freitag,

12. April 19.30 Uhr Markuskirche.

Für Getränk (Saft!) ist gesorgt.

Info und Kontakt: Adreas Gun und

Martin Breitling

30


Freud und Leid

Altenstadt

Taufen

11.11.2012: Dilara Emily Böttner

Werastraße 27

20.01.2013: Jan Christoph Kälberer

Ostmarkstraße 12

Bestattungen

12.11.2012: Ella Babette Schierle, geb.

Steck, Oberböhringer Str. 42, 78 Jahre

15.11.2012: Marie Katharine Weberruß,

geb. Buck, Schultheiß-Schneider

Str. 49, 87 Jahre

19.11.2012: Berta Elisabete Fischer,

geb. Schmid, Gassenäckerstr. 3,

81 Jahre

22.11.2012: Ruth Anna Scheel,

geb. Schmolz, Am Park 11 Deggingen

früher Paulinenstr. 6, 92 Jahre

26.11.2012: Karl Wilhelm Oechsle,

Lange Straße 35, Süßen früher

Staubstr. 35, 94 Jahre

28.11.2012: Wolfgang Hepp,

Zillerstallstr. 4, 71 Jahre

06.12.0212: Willi Adolf Baumann,

Pflegeheim Amstetten, früher Tälesbahnstr.

8, 98 Jahre

02.01.2013: Karlheinz Strecker,

Weingärten 131, 60 Jahre

10.01.2013: Margarete Ulz, geb.

Banzhaf, Bronnenwiesen 22, früher

Paulinenstr. 13, 92 Jahre

15.01.2013: Christian Dürner,

Stuttgarter Str. 230, 74 Jahre

17.01.2013: Helga Schumacher, geb.

Bartl, Schumacher Str. 11, 73 Jahre

25.01.2013: Rosemarie Michalski,

geb. Bührle, Eschenweg 71, 77 Jahre

31.01.2013: Gerda Söll, geb. Blumerich,

Saarstraße 63, 83 Jahre

31.01.2013: Gertraud Helene Elfriede

Garbe, Springstraße 16, 85 Jahre

31.01.2013: Karl Andreas Schmid,

Heidenheimer Str. 199, 78 Jahre

01.02.2013: Barbara Flassak, geb.

Mäck, Schwärzwiesenstr. 28, 85 Jahre

07.02.2013: Friedrich Johannes Jakob

Kumpf, Brunnenstr. 36, 87 Jahre

07.02.2013: Wolfgang Dieter Kugel,

Stuttgarter Str. 258/1, 64 Jahre

07.02.2013: Gertrud Waltraut Uhlmann,

geb. Berndt, Schwärzwiesenstr. 61,

79 Jahre

11.02.2013: Martha Gertrud Geywitz,

geb. Kurz, Filsstraße 54, 79 Jahre

13.02.2013: Dorothea Maria Seybold,

geb. Kocman, Oberböhringer Str. 37,

72 Jahre

Trauungen

117.11.2012: Dorothea und Karl Acker

Tälesbahnstraße 24

Goldene Hochzeit (Stadtkirche)

27.12.2012: Ulrike Erhard und Oliver

Sven Hein

Pauluskirche

Bestattungen

07.11.2012: Anna Maria Biringer, geb.

Dresel, zuletzt Amstetten, früher Eybstr.

3, 88 Jahre

08.11.2012: Hans Mändle, Werkstr. 36,

80 Jahre

29.11.2012: Eugen Rolf Ellinger, zuletzt

Samariterstift, früher Hohenstaufenstr.

37, 83 Jahre

13.12.2012: Helmut Max Artur Menzel,

Seebachstr. 8, 87 Jahre

21.12.2012: Lina Barchet geb. Geywitz,

zuletzt Bad Überkingen, früher

Danziger Str. 28, 87 Jahre

21.12.2012: Elena Mamontova, geb.

Baun, Hohenstaufenstr. 8, 63 Jahre

27.12.2012: Peter Johann Friedrich Lux,

Danziger Str. 22, 86 Jahre

28.12.2012: Manfred Heinz Günther

Klose, Heidenheimer Str. 33, 80 Jahre

14.01.2013: Helene Babette Kerner,

geb. Faul, zuletzt Kirchheim, früher

Paulusweg 14, 89 Jahre

23.01.2013: Frida Elise Schweizer,

geb. Rueß, zuletzt Bad Überkingen,

früher Steinstraße 4, 96 Jahre

31.01.2013: Waldemar Lemke, Hohenstaufenstr.

29/1, 74 Jahre

31.01.2013: Karl Andreas Schmid,

Heidenheimer Str. 199, 78 Jahre

Stadtkirche

Taufen

11. November: Yoshua Joel Schillimat,

Christofstraße 5

23. Dezember: Florentine Kratzin,

Ahrensburg

Ehejubiläen: Goldene Hochzeit

12. Oktober: Dieter und Christa Braun,

Konrad-Adenauer-Straße 9

27. Oktober: Johann und Erika Haidlinger,

Lauffenstraße 4

22. Dezember: Dieter und Trude Rasch,

Klingenweg 26

1. Januar: Jakob und Katharina Beifuss,

Wiesensteiger Straße 34

Bestattungen

04. Oktober: Marie Luise Auer,

Schillerstraße 6, 78 Jahre

04. Dezember: Oskar Desiderius

Gruber, Konrad-Adenauer-Straße 43,

78 Jahre

05. Dezember: Gertrud Heinrike Heller,

geb. Beuerle, Helfensteinstr. 21,

97 Jahre

07. Dezember: Markus Ulf Aßfalg,

Dornstadt, früher Geislingen, 44 Jahre

12. Dezember: Martha Anne Große,

geb. Hesse, Samariterstift, 92 Jahre

12. Dezember: Hans Hermann Bühler,

Samariterstift, 89 Jahre

18. Dezember: Elsa Erna Richter, geb.

Rehwald, Samariterstift, 98 Jahre

03. Januar: Kurt Walter Eduard Sauer,

Bad Überkingen (vorh. Brunnensteig 6),

79 Jahre

11. Januar: Frida Banzhaf, geb. Wiedmann,

88 Jahre

17. Januar: Gustav Curt Neumann, Bad

Überkingen (vorher Schulstraße 13a),

103 Jahre

18. Januar: Hildegard Kaiser, geb.

Kohn, Fabrikstraße 29, 68 Jahre

6. Februar: Luise Anna Joachimsthaler,

geb. Breitling, Schillerstraße 4,

99 Jahre

Weiler

Taufen

20. Januar: Fabian Domenik Anger,

Weilerstraße 10

Diamantene Hochzeit

03. Januar: Jakob und Margarete

Zimmermann, Kirchweg 11

Bestattungen

14. Februar: Maria Walter, geb. Binder,

Seniorenheim Lonsee, (vorher Dorfstraße

43), 84 Jahre

31


Das Stein-Mosaik von Gottfried von Stockhausen

im Chor der Pauluskirche

Das Samenkorn ist der auferstandene Christus, der als Gekreuzigter

auferstanden ist.

„Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,

unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –

hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien.

Liebe wächst wie Weizen,

und ihr Halm ist grün“ (EG 98,3)

Die trinitarische Botschaft:

Gott, der Ursprung der Liebe, hat sich ausgesagt in seinem

Sohn, dem Wort der Liebe, und der Geist macht uns dessen

gewiss in unseren Herzen.

Es ist ein pfingstliches Bild, so ist der erste Eindruck.

Wir sehen den Heiligen Geist in Gestalt einer Taube herabkommen.

Senkrecht von oben fährt er in die Verhältnisse

der Welt und verändert sie mit lebenerweckender Kraft.

Bald wird aber deutlich, es ist auch ein trinitarisches Bild.

Unten der Gekreuzigte als Auferstandener. In der Mitte die

Geist-Taube. Wo ist Gott?

„Und die Stadt bedarf keiner Sonne,

noch des Mondes;

denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie,

und ihre Leuchte ist das Lamm.“ (Offb 21,23)

Gott ist unsichtbar, aber seine kabod, seine Herrlichkeit,

leuchtet, es ist die Herrlichkeit des als Lamm hingerichteten

Jesus Christus.

Zwischen den Schwingen der Taube sieht man ein Korn, das

Frucht trägt, drei Weizenhalme wachsen aus ihm heraus.

„Korn, das in die Erde in den Tod versinkt…“ (EG 98)

Doch auch die ganze Figur, die sich wie Kelch im braunen

Gestein öffnet, ist ein großes Weizenkorn, aus dem ein

Baum ersprießt. Der Baum ist ein Lieblingssymbol von

Stockhausen.

Noch eine kleine Beobachtung:

Der geöffnete Kelch ist nicht symmetrisch, die linke Seite

unterscheidet sich von der rechten. Wenn man nicht annehmen

will, dass die Handwerker geschlampt haben, dann ist

es künstlerische Absicht. Sie erinnert an die Eigenheit von

Orientteppichen: Es ist immer ein Fehler eingewebt, denn

nur Gott ist vollkommen, nicht das menschliche Werk.

Dekanin Gerlinde Hühn

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