Download Wasser bewusst einsetzen - Stadtwerke Kelheim GmbH ...

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Wasser bewusst einsetzen

Unser Wasser ist wahrscheinlich das am besten kontrollierte Lebensmittel in Ihrem

Haushalt. Um gesund und fit zu bleiben, braucht der Mensch die lebenswichtigen

Spurenelemente im Wasser, wie zum Beispiel Magnesium und Kalzium.

Als SWK-Kunde haben Sie die Gewissheit, es unbedenklich jeden Tag genießen zu

können - und das rund um die Uhr, ohne sich darum kümmern zu müssen. Denn

ganz bequem steht es Ihnen Tag für Tag zum Trinken, Kochen, Reinigen und

Entspannen zur Verfügung. Die strenge Trinkwasserverordnung wird durch

ständige Qualitätskontrollen überwacht. Sorgfältige Laboranalysen sowie

kontinuierlicher Bau, Pflege und Betrieb der Rohrleitungen garantieren den

Spitzenstandard unseres Produkts.

Aufgrund des günstigen Preises für das hochwertige Trinkwasser in Kelheim und

Umgebung sind die Möglichkeiten der Kostenreduzierung in vielen Haushalten mit

zeitgemäßer Anwendungstechnik begrenz.

Wassersparen ist in erster Linie Umwelt- und Ressourcenschutz. Grundsätzlich sollte

nicht nur der tägliche Verbrauch bedacht, sondern auch unnötige

Verschmutzungen vermieden werden. Denn Wasserschutz ist besser als

Wasseraufbereitung.

Setzen Sie daher Haushaltschemikalien, Reinigungszusätze und Shampoos

sparsam ein und belasten Sie das Abwasser nicht mit Abfällen. Beachten Sie

beim Einkauf neuer Haushaltsgeräte das Energielabel und entscheiden Sie sich für

sparsame Modelle. Geben Sie bei der Renovierung Ihres Bades wassersparenden

Sanitärinstallationen den Vorzug.

Der durchschnittliche tägliche Wasserverbrauch aufgeteilt nach Verwendung:


Körperpflege

Ein Vollbad erfordert viel mehr Wasser im Vergleich zu einer Dusche. Mit einer

Dusche schonen Sie die Umwelt und außerdem Ihre Haut, denn zu häufiges

Baden trocknet die Haut aus. Verwenden Sie wassersparende Armaturen wie

Einhebelmischer oder Thermostatbatterien. Sie sparen beim Duschen bis zu 30

Prozent des Verbrauchs durch schnelles Einregeln der Wassertemperatur.

Benutzen Sie einen Sparduschkopf, der den Warmwasser- und damit den

Energieverbrauch um 50 Prozent reduziert. Installieren Sie Zuflussbegrenzer. Sie

ersetzen Wasser durch Luft - es entsteht kein Komfortverlust.

Lassen Sie warmes Wasser nicht unnötig laufen (Zähneputzen oder Einseifen unter

der Dusche), sondern drehen Sie zwischendurch immer wieder den Wasserhahn

zu. Stellen Sie beim Warmwasserspeicher nur die tatsächlich benötigte

Temperatur ein, denn sonst muss das unnötig aufgeheizte Wasser wieder auf

Wunschtemperatur heruntergekühlt werden.

Undichte Spülvorrichtungen und tropfende Wasserhähne unbedingt reparieren!

Ein Wasserhahn, aus dem pro Sekunde ein Tropfen fällt, vergeudet 0,7 Liter Wasser

pro Stunde. An einem Tag tröpfeln so rund 17 Liter unnütz durch die Leitung!


Extra-Tipps für den Urlaub

Wenn Sie eine eigene Therme, zum Beispiel einen Erdgas-Durchlauferhitzer mit

Zündflamme nutzen, schalten Sie das Gerät vor der Fahrt in den Urlaub oder

längerer Abwesenheit aus.

Extra-Tipp bei hartem Wasser

Wenn Sie die Temperatur Ihrer Heizung und Warmwasserbereitung niedriger, auf

ca. 55 °C einstellen, können sich Kalk- und Kesselstein erst gar nicht bilden. Das

spart Energie und verlängert die Lebensdauer Ihrer Geräte.

WC

Benutzen Sie WC-Spülkästen mit moderner Wassersparautomatik. Statt neun Liter

wie bei herkömmlichen Spülkästen verbraucht ein Spar-Spülkasten nur sechs Liter.

Kästen mit Spartasten ermöglichen sogar eine kurze Spülung mit nur drei Litern.

Das spart bei einem Vier-Personen-Haushalt bis zu 36.000 Liter im Jahr. Das

entspricht etwa 240 Badewannenfüllungen!

Wäsche

Der Wasserverbrauch von Waschmaschinen wird nicht in Effizienzklassen

eingestuft, steht aber auf dem EU-Label (gemessen für "Baumwolle 60 °C"). Damit

der Energieverbrauch möglichst gering bleibt, dosieren Sie Ihr Waschmittel nach

den Angaben des Waschmittelherstellers und entsprechend dem

Wasserhärtebereich. Betreiben Sie zudem gezielte Fleckentfernung mit ökologisch

verträglichen Mitteln, zum Beispiel Gallseife und verzichten Sie möglichst auf

Weichspüler. Lassen Sie Ihre Wäsche nicht zu stark und nicht über zu lange Zeit

anschmutzen. Waschen Sie in der Regel nur dann, wenn die Menge Ihrer

Schmutzwäsche der Größe Ihrer Wäschetrommel entspricht. Sollte eine kleine

Wäsche nötig sein, wählen Sie bevorzugt Kurz- oder Energiesparprogramme bei

30 °C.

In den letzten 15 Jahren ist der Stromverbrauch von Geschirrspülern um 45 Prozent

zurückgegangen. Eine Geschirrspülmaschine neueren Datums verbraucht

gegenüber dem Abwasch von Hand viel weniger Energie und Wasser. Stellen Sie

die Salz- und Klarspülerdosierung Ihrer Geschirrspülmaschine gemäß

Wasserhärtebereich ein. Sammeln Sie gebrauchtes Geschirr in der Maschine.

Halten Sie die Tür geschlossen, damit Speisereste nicht antrocknen. Spülen Sie nur

bei voller Beladung und wählen Sie das passende Spülprogramm nach

Geschirrart und Verschmutzung. Wählen Sie Sparprogramme bei leichter

Verschmutzung. Speisereste nicht unter fließendem Wasser wegspülen, sondern


grobe Reste mit einem Besteckteil oder einem Papier Küchentuch entfernen.

Dadurch vermeiden Sie das Zusetzen des Abflussrohres mit Speisefetten.

Restesieb und Türrahmen sollten regelmäßig gesäubert werden. Achten Sie auch

beim Kauf eines Geschirrspülers auf das Energielabel: Geräte der Effizienzklasse A

kommen mit weniger Wasser und Strom aus.

Haus und Garten

Warmes Wasser für den täglichen Gebrauch erzeugt man effizient zentral mit der

Heizungsanlage, die umweltschonend mit Erdgas oder Solarthermie arbeitet.

Elektro-Warmwasserspeicher eignen sich grundsätzlich bei kleinerem,

unregelmäßigem Bedarf, wie im Gäste-WC. Elektronisch gesteuerte

Durchlauferhitzer liefern genau das heiße Wasser, das benötigt wird. Damit sparen

Sie Wasser, denn die Wunschtemperatur ist schneller erreicht.

Stellen Sie im Garten eine Tonne auf, in der Sie Regenwasser sammeln. Pflanzen

bevorzugen sowieso Regenwasser, da es weniger Kalk und Chlor enthält. Gießen

Sie sparsam und gezielt, denn wenn nicht nur die obersten Erdschichten nass sind,

bilden die Pflanzen tiefere Wurzeln. Das macht sie widerstandsfähiger und lässt sie

Durststrecken besser überstehen.

Häufiges Hacken der obersten Bodenschicht zerstört die feinen Kapillaren, durch

die das Wasser sonst schnell wieder verdunsten würde. Wichtig ist bei allen

Bodenarten, durch Mulch und Kompost eine gute Humusschicht aufzubauen.

Diese kann das Wasser wie ein Schwamm speichern.

Gießen Sie Ihren Garten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden. In

der direkten Sonne verdunstet zu viel Wasser. Berücksichtigen Sie schon bei der

Gartenplanung den unterschiedlichen Wasserbedarf der verschiedenen

Pflanzenarten. In der Regel genügt eine wöchentliche Bewässerung des Rasens.

Dabei sollte das Wasser sehr langsam zugeführt werden, bis der Boden etwa 15

Zentimeter tief gut durchfeuchtet ist. Rasen ist sehr widerstandsfähig: Nach einer

Trockenzeit trägt er bald wieder ein saftiges Grün. Schneiden Sie ihn im Sommer

nicht zu kurz - alle paar Wochen genügt. Dann trocknet er nicht so schnell aus.

Kontakt

Willibald Mayer

Betriebsleiter Wasser

Fon: 09441 5032 – 23, E-Mail: mayer@stadtwerke-kelheim.de

STADTWERKE KELHEIM GmbH & Co KG

Hallstattstraße 15

93309 Kelheim

Fon: 09441 5032 – 0 Fax: 09441 5032 – 54

Internet: www.stadtwerke-kelheim.de E-Mail: info@stadtwerke-kelheim.de

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