Geschichten und Bilder über den Menschen ... - Tiroler Volkspartei

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Geschichten und Bilder über den Menschen ... - Tiroler Volkspartei

Geschichten und Bilder über

den Menschen und Politiker

Günther Platter


„Es nützt nichts, nur auf den

Tisch zu hauen, denn irgendwann

ist der Tisch zerbrochen.“

Günther Platter


Keine g’mahte Wies’n

Wer steckt hinter einer der spannendsten und interessantesten

Politikerfiguren Tirols? Dieses Fotoalbum zeigt Facetten eines

Lebens, das von Herausforderungen, von Einsatzbereitschaft und

einem gehörigen Maß an Beharrlichkeit geprägt war und ist.

Fleiß und der Zug zum Tor gepaart mit Mut und einer Fähigkeit,

andere zu begeistern, die ihresgleichen sucht – das sind die

Wesenszüge, die Günther Platter zu dem machen, was der langjährige

Bürgermeister, Nationalratsabgeordnete, Landesrat, Minister und

nunmehrige Landeshauptmann ist. Günther Platter ist keiner, der laut

polternd durch die Lande zieht und die vermeintlichen Fäuste spielen

lässt. Er ist einer, der von Kindheit an gelernt hat, Dinge umzusetzen

und zu tun, anstatt nur davon zu reden. Sei es die Jugend in der


Zammer Südtiroler Siedlung oder die Lehrzeit als Buchdrucker bis hin

zum Kriminalisten Platter, der mit den Schattenseiten des Lebens

konfrontiert war – es war keine g’mahte Wies’n für den Bergfex und

Marathonläufer, der schließlich als ehemaliger Außenseiter Bürgermeister

seiner Heimatgemeinde wurde und daraufhin eine Karriere hingelegt hat

wie wohl kein anderer Tiroler vor ihm.

Mit diesem Album versuchen wir, ein wenig hinter die Kulissen zu

blicken – ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Mit diesem

Album soll aber auch stichwortartig gezeigt werden, dass hinter der

politischen Fassade harte Arbeit steckt, dass man Rückschläge und

Untergriffe hinzunehmen hat, wenn man am Ende zum Wohl der

Allgemeinheit erfolgreich arbeiten möchte.


Einer, aus dem was wird …

und geworden ist!

Als Kind einer Südtiroler Familie, die nach der Option aus dem

faschistischen Italien nach Tirol auswandern musste, weiß Günther

Platter, was es heißt, als Außenseiter seinen Weg zu gehen.

So war es auch kein Wunder, dass der kleine Günther in den

60ern ob seiner strammen Erscheinung von seiner Mutter liebevoll

Herkules genannt wurde. Aufgewachsen in der Zammer Südtiroler

Siedlung zwischen Innstraße und Bachgasse in einem strebsamen

und bürgerlichen Elternhaus – man wollte es zu was bringen!

Und man hat es weit gebracht …


Der kleine Günther wurde

von seiner Mutter liebevoll

Herkules genannt – kein Wunder,

betrachtet man dieses

Bild aus dem Jahr 1955.


Lange Haare, cooler Sound

und heiße Beats

Schon mit sechs Jahren begann Günther Platter, unter professioneller

Begleitung und Anleitung Musik zu machen – wenngleich ihn das

Geigenspiel seines Musiklehrers nicht begeisterte und er die Gitarre

bevorzugte. Legendär sind heute noch die lautstarken Auftritte und

der Sound der Nachwuchsband Satisfaction of Night gemeinsam

mit der Tiroler Musiker größe Hermann Delago. Das Repertoire

reichte damals von Black Sabbath bis Deep Purple. Ein Auftritt im

Zammer Musikpavillon bleibt dabei unvergessen – man konnte den

Sound von Platter, Delago und Co. bis nach Landeck hören.

Später kam nach ersten Versuchen auf der Trompete das klassische

Tenorhorn dazu, das Günther Platter 27 Jahre lang in der Musikkapelle

Zams spielte. Zu einer Jugend in den 60er- und 70er-Jahren gehörte

es auch, den Trends entsprechend gestylt zu sein – angefangen

bei damals gesellschaftlich geächteten langen Haaren, die zu manch

familieninterner Diskussion führten, bis hin zu heute völlig

untragbaren Socken in der Trendfarbe der 70er: Orange.


Als gut gestylter Teenager mit

einer Frisur, die in den 70ern

nicht allseits akzeptiert war.

Schon früh hatte Günther Platter

den Zug zum Tor und wenig Angst,

vor Publikum aufzutreten.


Der erste Beruf, das erste Werk

Die sogenannte „schwarze Kunst“ des Druckerhandwerks erlernte

Günther Platter in Landeck – treffender könnte die Vorbereitung

auf das Amt eines ÖVP-Landeschefs wohl nicht ausgestaltet sein.

Schon sechs Monate nach Beginn der Ausbildung produzierte der

lernhungrige Lehrling die erste Ausgabe der Landecker Gemeindenachrichten

selbstständig und völlig ohne Hilfe im damals üblichen

Bleisatzverfahren. Dass dabei die Arbeitszeit bis weit nach Mitternacht

ausgedehnt wurde, störte den stolzen „Nachwuchsdrucker“ wenig.

Drei Jahre später, nach dem traditionellen Gautschen für Druckergesellen,

musste Günther Platter die Schattenseiten seines Berufs

erfahren und miterleben, was es für einen Beschäftigten heißt,

wenn der Betrieb, für den man arbeitet, zusperren muss. So wurde

aus dem Druckereigesellen ein ambitionierter Kriminalist.


Jeder, der seine Lehre

als Buchdrucker erfolgreich

abschließt, wird

„gegautscht“ – also in

eine mit Wasser gefüllte

Bütte getaucht. Auch der

junge Günther Platter

wurde so zum Mitglied

der Buchdruckerzunft.

Nach dem Gautschen

gibt’s den Gesellenbrief.


Im Einsatz für

mehr Gerechtigkeit

Der Eintritt in die Bundesgendarmerie eröffnete dem jungen

Günther Platter die Möglichkeit, zahlreiche Zusatzausbildungen

zu machen. So absolvierte Platter neben der Ausbildung zum

Motorrad polizisten auch die Hochalpinistenausbildung der

Gendarmerie und spezialisierte sich bald schon auf die Arbeit

als Kriminalist. Dabei erlebte Platter auch tragische Einblicke in die

Schattenseiten des Lebens. Besonders prägend war die Arbeit,

wenn es um Fälle innerfamiliärer Gewalt ging.

Dass es Platter gelang, einen Verbrecher zu überführen,

für dessen Taten ein anderer unschuldig hinter Gittern saß,

zeigt die Ambition und die Ernsthaftigkeit, mit denen Günther

Platter seit jeher seine Arbeit macht.


Von wegen Easy Rider – der Alltag

als Gendarm war hart und lehrreich.


Stolzer und zielstrebiger

Bürgermeister

Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Zams zu werden, war der

Einstieg in die Politik. Als Bürgermeister von Zams 1989 – 2000

zeigte Platter, dass er ein politisches Naturtalent besitzt, das ihn

zum Volksvertreter prädestinierte. Und das, obwohl es im Rahmen

seines ersten Antretens in Zams hinter vorgehaltener Hand Kritik

gegen einen „Südtiroler“ als Bürgermeister gegeben hatte.

Mit einem fulminanten Wahlsieg, bei dem die Opposition halbiert

wurde, gelang es Platter schließlich, auch seine härtesten Kritiker

zu überzeugen, und er führte Zams mit der ihm eigenen Art, geprägt

von Toleranz und Besonnenheit, bis ihn der Ruf in die Tiroler

Landesregierung ereilte.


Neuer Arbeitsplatz im

Zammer Bürgermeisterbüro.

Nach der erfolgreichen

Wahl – von der Opposition

blieb nur wenig übrig.


Umsetzer, Tunnelbauer

und Bürgermeister

Als Bürgermeister der aufstrebenden und wirtschaftlich

florierenden Gemeinde Zams ging der aktive Kommunalpolitiker

daran, die brennendsten Themen seines Lebensraums zu lösen.

Dazu gehörten zwei wesentliche Bauvorhaben: die Südumfahrung

von Zams-Landeck und der Zammer Eisenbahntunnel,

der besonders für das Bezirkskrankenhaus und die Zammer

Dorf entwicklung von essenzieller Bedeutung war.

Damals lernte der junge Bürgermeister auch, was es heißt, in Wien

Überzeugungsarbeit zu leisten. Ein Termin riss dabei ein mittleres

Loch in das plattersche Familienbudget, wollten sich doch

die damaligen Entscheidungsträger ins teuerste Restaurant Wiens

einladen lassen. Die Restaurantrechnung von damals unvorstellbaren

6.000,– Schilling hat der schockierte Jungbürgermeister niemals

abgerechnet, sondern aus eigener Tasche bezahlt.


Vor jedem Spatenstich

gibt es viele harte Bretter

zu bohren und Menschen

zu überzeugen.

Tunnelanschlag mit einem

ernsten Bürgermeister.

Er denkt schon an die

nächste Großbaustelle.


Teamgeist: keine Angst

vor großen Höhen und

sportlichen Herausforderungen

Als Bergsteiger muss man auf seine Seilpartner Rücksicht nehmen

und verantwortungsvoll agieren. Egoismus und Eigennutz haben

auf dem Berg nichts verloren. Der ausgebildete Alpingendarm und

begeisterte Skitourengeher konnte in den letzten Jahrzehnten von

vielen Gipfeln die Aussicht genießen und sich einen Überblick

verschaffen – so auch bei seinen alljährlichen Bergtouren mit

Bischof Manfred Scheuer, Minister Karlheinz Töchterle und Tobias

Moretti. Dass dabei auch ein Bischofsring verloren gehen kann und

wiedergefunden wird, zeigt, dass es neben Fleiß und Zielstrebigkeit

auch Gottes Hilfe im Leben braucht.


Der junge Alpingendarm

auf dem Weg zur Wildspitze.

Wettkämpfe wurden ernsthaft,

aber ohne Übereifer

bestritten. Siege wurden

gebührend gefeiert.


Vom Nationalrat

zum Landesrat

Als Sicherheitssprecher und Wehrexperten der ÖVP im Nationalrat

haben es Günther Platter immer schon die jungen Menschen und

deren Chancen besonders angetan. Das zeigte sich bei den vielen

Auslandsreisen, die der Nationalratsabgeordnete absolvieren durfte.

Dieses menschliche und politische Credo lebte Platter

auch während seiner Amtszeit als Kultur- und Sportlandesrat

in Tirol. In diese Phase fällt auch der Verlust des platterschen

Schnauzbarts: das Markenzeichen fiel einer Wette zum Opfer,

weil Stephan Eberharter 2002 Olympiasieger wurde.


Mediengeschichten,

mit Pfiff. Ein Politiker

mit Elan.

Schon als Wehrexperte im Nationalrat waren Auslandsbesuche

zu absolvieren – auch weit von der Heimat wie hier in Zypern.


Zwischen Kabul und dem Paznauntal

im Einsatz für die Menschen

Als Verteidigungsminister musste Günther Platter die

unterschiedlichen Auslandsengagements des österreichischen

Bundesheers ebenso koordinieren wie auch die Einsätze im Zuge

von Naturereignissen wie dem verheerenden Hochwasser 2005,

das weite Teile Tirols in Mitleidenschaft zog und massive Schäden

anrichtete. Besonders herausfordernd war der Einsatz der Tiroler

Hochgebirgskompanie im afghanischen Kunduz 2005 – zum einen,

weil sich schockierende Einblicke und ein Bild des Alltags in

Afghanistan zeigten, die selbst den erfahrenen Politiker Platter

nicht unberührt ließen, und zum anderen, weil während des

Truppenbesuchs die Nachricht vom Jahrhunderthochwasser beim

damaligen Verteidigungsminister einging. Noch von Kabul aus

wurden die Weichen für einen groß angelegten Katastropheneinsatz

des Bundesheers gestellt und sofort nach der Rückkehr machte sich

Günther Platter persönlich ein Bild von der Lage und besuchte die

besonders betroffenen Gebiete.

Die Reise in den Kunduz und nach Kabul bleibt für Günther Platter

auch deshalb unvergessen, weil es die letzte gemeinsame Auslandsreise

mit der österreichischen Journalistenlegende Alfred Worm

(† 2007) war. AKH-Aufdecker Worm hielt große Stücke auf Platter

und bezeichnete den Zammer in Gesprächen immer wieder als den

„besten Verteidigungsminister der zweiten Republik“.


Als Verteidigungsminister

gehörten Besuche in nahezu

allen Krisengebieten

der Erde dazu. Hier 2005 im

Gespräch mit einem Stammesältesten

in Afghanistan.

Die Zusammenarbeit des

Bundesheers mit den

heimischen Blaulichtorganisationen

ist das

Rückgrat des Katastrophenschutzes

in Österreich.

Hier mit dem jetzigen

Generalstabschef Entacher

bei einer Übung.


Reformen werden nicht

nur angekündigt,

sondern auch umgesetzt

Als Minister gilt es, sich auch auf dem europäischen Parkett

zu bewähren. So beim informellen Verteidigungsministertreffen

2006 in Innsbruck und bei den nahezu wöchentlich stattfindenden

Ministertreffen in Straßburg und Brüssel.

Unvergessen bleibt die Freundschaft mit dem ehemaligen Wiener

Bürgermeister Helmut Zilk, der von Günther Platter zum Chef der

Heeresreformkommission erkoren wurde. Nach langwierigen,

großteils harmonischen Verhandlungen konnten Zilk und Platter

schließlich das Reformpaket den offiziellen Spitzen

der Republik, darunter auch der damalige Parlamentspräsident

Heinz Fischer, präsentieren. Bei seiner Vorstellung des Reformwerks

meinte schließlich ein launiger Helmut Zilk an die Adresse Heinz

Fischers: „Du, Heinzi, du willst doch Bundespräsident werden.

Da wirst du dich aber zum Bundesheer bekennen müssen.“

Der jetzige Herr Bundespräsident scheint die Mahnung seines

Parteifreunds noch immer zu beherzigen.


Ein starkes Team:

Minister Platter,

Reformumsetzer

Zilk und General Ertl.

Internationale

Auftritte gehören

zum täglich Brot

eines Ministers.


Der härteste Job unter

der österreichischen Sonne,

aber viel Rückhalt in Tirol

Nach dem Verteidigungsministerium hieß es für Günther Platter

umziehen in die Wiener Herrengasse, ins Ministerium für Inneres –

auf den Schleudersitz der Nation schlechthin. Dabei setzte Platter

trotz zahlreicher Anfeindungen und Untergriffe den Auftakt zur

noch immer laufenden Integrationsinitiative des Bunds.

Als Tiroler in Wien besuchten den Herrn Minister immer wieder

Freunde aus Tirol. So auch im Verteidigungsministerium, als ein

alter Freund Platters den Notfalltaster, der auf dem Schreibtisch des

Ministers angebracht war, betätigte und damit stillen

Großalarm auslöste. Spezialeinheiten, Cobra etc. rückten an, fanden

den Minister in seinem Büro, wohlbehalten im Kreis seiner Tiroler

Freunde, und konnten gottlob unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Dem Auslöser des Großeinsatzes freilich gefiel das Spektakel

so gut, dass er wenige Minuten nach Abrücken der Einheiten erneut

den Notfallknopf ansteuerte.


Unzählige Gruppen und

Delegationen besuchten

„ihren“ Minister in Wien.

Integration ist nicht erst seit

Kurzem ein Thema. Innenminister

Platter gab den Anstoß.


Siebeneinhalb Stunden – oder

tue gut und scheue niemanden.

Wie man sich einer Löwengrube stellt

Als Günther Platter Verteidigungsminister wurde, waren die

Eurofighter schon lange beschlossene Sache. Dennoch wurde Platter

vom Eurofighter-Untersuchungsausschuss als Auskunftsperson

vorgeladen und stand dem Ausschuss mehr als sieben Stunden

Rede und Antwort. Während sich die Abgeordneten abwechselnd

der Befragung Platters widmen konnten und teilweise versuchten,

den Minister in Widersprüche zu verwickeln, blieb Platter standhaft

und höflich. Erst als sich die Fragen wiederholten und im Kreis

drehten, wurde ein sichtlich geschaffter Platter aus dem

Zeugenstand entlassen. Einer Befragung aus dem Weg zu gehen,

kam für Günther Platter aber nie infrage: „Wer nichts zu verbergen

hat, der kann und soll auch Rede und Antwort stehen.

Das ist Bürgerpflicht und gilt für Politiker noch viel mehr.“


Vor der Befragung.

Nach über sieben Stunden im

Kreuzverhör mussten auch

noch die Dutzenden Journalisten

bedient werden.


Neuer Job,

neue Herausforderungen

Das Innsbrucker Landhaus ist für einen echten Tiroler wohl der

schönste vorstellbare Arbeitsplatz. So auch für Günther Platter,

der 2008 zum Landeshauptmann von Tirol gekürt wurde.

Dabei fiel der Amtsantritt genau mit dem Beginn der globalen

Wirtschaftskrise zusammen – schon wieder keine g’mahte Wies’n.

Aber auch dabei ist es Platter und seinem Team gelungen,

Tirol ohne unverantwortliche Steuergeschenke und ohne einen

horrenden Schuldenberg durch das globale Wirtschaftsdesaster zu

führen. Zur Überraschung vieler Gegner gestaltet sich auch

die Kooperation mit Landtagspräsident Herwig van Staa sehr gut

und überaus respektvoll – Herwig van Staa hat sich zu einem

„Außenminister Tirols“ entwickelt – mit starkem Fokus auf Europa

und die europäischen Gremien.


Vom Nationalratsplenum ins Tiroler

Landhaus – auch das keine g’mahte Wies’n.


Ein Landeshauptmann

für alle Tiroler

Als einer, der in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen ist,

hat Günther Platter nicht auf seine Herkunft und seine Wurzeln

vergessen. Er hat es auch als Bundespolitiker und als

Landeshauptmann geschafft, sich seinen speziellen Draht zu

den Menschen zu bewahren und nicht abzuheben.

Sei es ein Schützenaufmarsch vor dem Wiener Parlament oder

eine Veranstaltung im Außerfern – Günther Platter ist und bleibt

ein und dieselbe Person: verbindlich, ehrlich und offen für die

Menschen, für deren Wohl es zu arbeiten gilt.


Wenn die Tiroler Schützen vor

dem Parlament aufmarschieren …

… oder eine Gruppe Hobbysportler

antritt – mit Günther lässt sich reden.


Das Credo: Sparsamkeit

und Augenmaß

Wer als Gendarm darangeht, ein Haus zu bauen, der weiß,

was es heißt, sich nach der Decke zu strecken. Der weiß aber auch,

dass man eben nicht auf Dauer mehr Geld ausgeben darf,

als man einnimmt. Wer als Alleinverdiener und Familienvater

ans Hausbauen geht, der weiß aber auch, dass Teamgeist sowie

Beharrlichkeit und Fleiß die Schlüssel zum Erfolg sind. Diese

Grundsätze hat Günther Platter auch als Finanzreferent des Lands

Tirol nie vergessen. Wie in einer Familie gilt auch im Land Tirol der

Grundsatz: Auf geordnete Finanzen kann man aufbauen.

Dauernd Schulden bzw. unfinanzierbare Geschenke zu machen,

ist kurzsichtig und verantwortungslos.


Wer selbst ein Haus gebaut hat,

der weiß, sparsam zu sein, …

und was es bedeutet, Familienfeste

in den eigenen vier Wänden zu feiern.


Wer zehn Marathonläufe

in der ganzen Welt hinter

sich gebracht hat, der weiß,

was es bedeutet, Durchhaltevermögen

zu zeigen.


Impressum

Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Martin Malaun

Bildnachweis: APA Picturedesk, Murauer TT, Privat, Tiroler VP

Um die Lesefreundlichkeit des Mediums zu erhöhen, wurde die männliche Form der Darstellung gewählt.

Die in Artikeln verwendeten Formen beziehen sich in allen Fällen auf Frauen und Männer.

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