Ernste Schwänke; vier Einakter

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Ernste Schwänke; vier Einakter

PAULA: Ertragen wir den Fall mit heitren Mienen.

Verflucht ! Wär's nicht mein bester Freund gewesen,

PAUL :

ich schlug es tot mit einem alten Besen!

Laß uns allein!

Da kommt das Unglückswurm.

PAULA: Gott, es wird doch kein Negerknabe sein?

PAUL: Nein, dafür kenn ich ihn zu gut,

so ist er nicht, daß er so etwas tut.

Nein, dazu war er zu manierlich,

er war kein Affe, wenn auch gern possierUch.

Doch immerhin, es wird das beste sein,

ich nehm ihn erst allein in Augenschein,

den Wechselbalg, den er mir angehext.

War er gebheben, wo der Pfeffer wächst

bei Känguruhs imd bei den Kokosnüssen!

PAULA {im Abgehen): Du wirst dich seiner doch nicht

schämen müssen?

PAUL [allein): Was heißt das? Sollt ihr gar schon

etwas schwanen?

Die Frauen übertreffen uns im Ahnen.

(Er geht nach hinten.)

Wart nur, du Mißgeburt!

{Er öffnet die Türe hinten und spricht hinaus.)

Schön! Danke sehr!

{Er nimmt den kleinen PAUL in Empfang.)

PAUL: Nun sag mir nur, wo kommst du Schlingel her?

an zu heulen).

DER KLEINE PAUL {fängt

PAUL :

DER KLEINE PAUL {weinend) :

Pst ! Sehst ! Bist du gleich still ! Knatscht er noch hier r

Die fremden Leute sind

so schlecht zu mir,

PAUL: Ja, sie sind schlimmer als die Kannibalen,

ich muß für deine Martern noch bezahlen.

Sie schrieben mir, du wärst ein großer Esser,

und dabei wirst du täghch dünn und blässer.

DER KLEINE PAUL: Ich krieg nur Brot, nichts von den

schönen Sachen,

die du mir schickst.

PAUL: Es ist zum Engelmachen,

wie's diese

Schurken mit dir treiben.

Nein, so darf das nicht länger bleiben.

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