Ernste Schwänke; vier Einakter

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Ernste Schwänke; vier Einakter

SCHRULLIUS (mit Nachdruck): Morgen!

FUCHSIG: Morgen! Man sagt doch eben mir,

er sei hierher gegangen.

SCHRULLIUS: Offenbar,

ist er jetzt nicht mehr hier, wenn er hier war.

FUCHSIG: Ach, fauler Zauber wie Pansanabum!

Ich dreh' dem Schwindler bald den Kragen um.

JEREMIAS (angstvoll): Oh!

SCHRULLIUS: So! Das meinen Sie!

FUCHSIG: Mir scheint, der Lehrer

fiel schon darauf hinein, der Grasverzehrer

Nebukadnezar mochte Heu erst essen,

als er verrückt war. Heutzutage fressen

die Menschen es und halten sich für klug.

Brr! Da steht noch das Zeug.

SCHRULLIUS: O ja! Genug

Pansanabum für tausend arme Kranke.

FUCHSIG: Für reiche Kranke, meinten Sie.

Wo kommt der Mist denn diesmal wieder her?

SCHRULLIUS: Mist !


FUCHSIG:

Büdung ! Aus Amerika!

Amerika! Ich hab's mir fast gedacht,

daß man dies Spülwasser nur drüben macht.

Die Fabrikanten sollte man dort lynchen.

Ich danke!

Malheur!

JEREMIAS: Ach!

SCHRULLIUS: Weiter haben Sie heut sonst nichts zu

wünschen ?

FUCHSIG: Und wer vertreibt

es hier?

SCHRULLIUS: Es steht wohl drauf?

Ja, Jeremias! Nur die Augen auf.

Es gibt noch immer heut zweibeinige Wesen,

die ohne Brillengläser besser lesen.

FUCHSIG (hat eine Flasche vor seine Brille genommen):

Samaria-Werke —

! Was soll das nun heißen?

Ich werd' dies Feigenblatt herunterreißen.

Es ist der größte Blödsinn und Betrug.

Es gab doch wirldich Mittelchen genug!

SCHRULLIUS: Nichts Früheres reicht an Pansanabum.

FUCHSIG: Das glauben Sie, auch privatissimum

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