Ernste Schwänke; vier Einakter

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Ernste Schwänke; vier Einakter

wenn ihn die Teufel so im Nacken haben.

Er wühlt und krazt dort wie ein Hahn erbost,

gleich ist er sicher wieder ganz bei Trost.

{JEREMIAS hat indessen langsam angefangen, Pansanabum

vom Tisch wegzuräumen.)

DOKTOR FUCHSIG: Recht so! Weg mit dem Zeug!

JEREMIAS: Ich pack' es fort

und gieß es alles schnell in den Abort.

FRAU SCHRULLIUS: Und Lebrechtchen ist es so gut

bekommen,

kaiun daß er nur ein Löffelchen genonunen.

FUCHSIG: Es kann meinthalb in der Familie bleiben.

Nur keinem andern ist es zu verschreiben.

DER BÜRGERMEISTER: Entschluß zu fassen. Doktor!

FUCHSIG:

Ja, ich mache

den Vorschlag: Wir vertuschen diese Sache.

DER BÜRGEJÖklEISTER: Ganz meine Meinung. Schheß-

Hch Honoratior.

Zu übel, kam' der Fall Amtsrichter vor.

FUCHSIG: Wir nehmen es für uns zu Protokoll.

Der Mann ist eben periodisch toll.

DER BÜRGERMEISTER: Pansanabum wird hiermit

konfisziert.

FUCHSIG: Kein Fingerchen wird mehr dafür gerührt.

JEREMIAS: Bestimmt!

FUCHSIG:

Und jede weitere Verbreitung

wird unterdrückt.

JEREMIAS: Ich schwor's!

FUCHSIG:

Auch m der Zeitung.

JEREMIAS: Ich werde niemals mehr den Namen nennen.

FUCHSIG : Sie würden sich auch sonst Ihr Maul verbrennen.

Auf Wiedersehen! {Er wendet sich zur Türe.)

. DER BÜRGERMEISTER: Höchste Zeit zu gehen.

FRAU SCHRULLIUS: Und meinem Mann wird sicher

nichts geschehen,

Herr Bürgermeister?

DER BÜRGERMEISTER: Sorgen ganz unnötig.

Heut nachmittag zu weiterm Trost erbötig.

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