Nichts ist ohne Risiko - Berliner Zeitung

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Wirtschaft

SPEZIAL

PRIVATBANKEN

Boom mit Grenzen

Immobilien in Berlin sind

gefragt – Münchener Verhältnisse

wird es aber nicht geben 06

Freund der Familie

Privatbanker begleiten ihre

Mandanten in allen finanziellen

Lebensentscheidungen 10

Nichts ist ohne Risiko

Wer sein Geld anlegt, kann es verlieren. Wer es nicht anlegt,

verliert auf jeden Fall – klug investieren in Zeiten negativer Realzinsen

Anzeigen-Sonderveröffentlichung Nr. 3 | 13. Juni 2013


Wirtschaft

Anzeigen-Sonderveröffentlichung | 13. Juni 2013

Privatbanken

02

/

03

EDITORIAL

AUS DEM INHALT

Die zwei Seiten einer Medaille

Liebe Leserinnen und Leser,

04 Die Kontrolleure

Die Bafin wacht darüber, dass Kreditinstitute

ordentlich wirtschaften – zum

Schutz von Kunden und Staat.








































Viel Spaß beim Lesen wünscht

Robert von Heusinger

stv. Chefredakteur

05 Geldanlage in mageren Zeiten

Die Rennaissance der Aktie als solide,

langfristige Geldanlage und Investition

in die Realwirtschaft.

Diskret an der Spree

Die Philosophie der Privatbanken: das Vermögen ihrer Kunden auf nachhaltige Weise mehren –

Zur Betreuung gehört jedoch noch mehr als reine Geldanlage – Berlin ist ein interessantes Pflaster

06 Berlin ist nicht München

Immobilien in der Hauptstadt sind

gefragt, doch exorbitante Renditen

sind hier nicht realisierbar

08 Banker am Runden Tisch

Vertreter der führenden Privatbanken

über die Gefahren für Vermögen und

Strategien zu ihrer Erhaltung

10 Mehr als Geldanlage

Ein Vermögen aufzubauen, hat in erster

Linie mit kluger Lebensplanung und

Geschäftsstrategie, mit Erbschaftsfragen

und Nachfolgeregelungen zu tun.






































BILDER: THINKSTOCK.DE














Mit dem Aufschwung

der Hauptstadt boomt

auch das Geschäft der

Privatbanken in Berlin



















































Corinna Schulz

10.000




20 bis 50



siebenstellig

15 Verflechtung lockern

Professor Jörg Rocholl, Präsident der

ESMT Berlin, zum Aufbau eines krisenfesteren

Banksystems und zum Imageproblem

der Banker in Deutschland.


Berliner Verlag GmbH

Geschäftsführer: Michael Braun, Stefan Hilscher

Anzeigenleiter: Mathias Forkel

Projektverantwortung: Melanie Gartzke

Verlag: Postadresse 10178 Berlin

Anzeigen: Postfach 02 12 84, 10124 Berlin

Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH,

Am Wasserwerk 11, 10365 Berlin

Redaktion und Konzeption:

mdsCreative GmbH, Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln

Klaus Bartels (verantw.), Frauke Wolf

Art Director: Nadine Döpper

Titelbild: Thinkstock.com


Immobilienkauf

Beratung ist das A und O

ünscht

Ein Immobilienkauf ist meist

eine Entscheidung für das ganze

Leben. Er sollte daher mit einem

langfristig tragfähigen Finanzierungskonzept

unterlegt sein. Eine

gründliche Analyse der fi nanziellen

Verhältnisse und eine umfassende

Beratung helfen bei der realistischen

Ermittlung der eigenen

Möglichkeiten: Wieviel Eigenkapital

steht zur Verfügung? Wie hoch darf

die monatliche Belastung sein?

Welche Finanzierungsbausteine

sind sinnvoll? Sind Sondertilgungen

oder Ratenreduzierungen

möglich? Solche wichtigen Fragen

zeigen: Eine gute Beratung ist die

Voraussetzung für eine fundierte

Finanzierungsentscheidung. Diese

sollte durch eine gute Kondition

abgerundet werden.



Berlin im Blick: Die Stadt wächst und verändert sich rasant

Ein Stück Berlin, ganz eigen































Breite Streuung, schnelle Umschichtung






















































































































Um eine auf die persönliche

Situation abgestimmte Finanzierungslösung

entwickeln zu können,

bedarf es einiger Angaben. Mit

Hilfe des nachfolgend abgedruckten

QR-Codes erfahren Sie, welche

Informationen Sie zum Beratungsgespräch

bei der Deutschen Bank

mitbringen sollten. Mehr Infos gibt

es auch unter

• www.deutsche-bank.de/baufi

• in den mehr als 50 Filialen der

Deutschen Bank in Berlin

(oder an bundesweit rund

800 Standorten)

• telefonisch unter

(069) 910-10027

QR-Code scannen und

Checkliste für das Beratungsgespräch

herunterladen

Orientierung im Markt

Wertvolle Orientierung im

Markt und eine Fülle nützlicher

Informationen bietet

Immobilienkäufern daneben das

aktuelle Sonderheft „CAPITAL-

Immobilienkompass 2013“ des

Wirtschaftsmagazins Capital. Das

rund 120 Seiten starke Sonderheft

wurde exklusiv für die Deutsche

Bank produziert. Neben

Kauf-und Mietpreisen in zwölf

deutschen Metropolen sowie

drei Ferienregionen enthält der

Immobilienkompass viele Infos

zu den Themenfeldern Finanzierung,

Bausparen, Immobilien und

Steuern. Die Sonderpublikation

ist nicht am Kiosk erhältlich,

sondern nur in den Filialen der

Deutschen Bank – natürlich auch

in Berlin und Brandenburg.

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„COMPLIANCE“

BILDER: THINKSTOCK.DE

Der rechtliche Rahmen








































































Vertrauen ist gut,

Kontrolle ist besser

Die Bafin überwacht Eigenkapitalausstattung und Liquidität deutscher Banken – Prüfer können

unangekündigt kommen – Große Institute werden künftig von Europäischer Zentralbank beaufsichtigt









































































„Bankenunion“ in

Europa soll verhindern,

dass der gesamte Sektor

ins Wanken geraten kann













i

DAS ISLAND-DESASTER





































Susanne Küppers

Was passieren kann, wenn die Bankenkontrolle

nicht funktioniert, zeigt das Beispiel

Islands: Drei Großbanken hatten einen aggressiven

Expansionskurs verfolgt, Anleger

mit traumhaften Renditen gelockt. Doch

der Zusammenbruch der US-Bank

Lehman Brothers brachte das abrupte

Ende im Herbst 2008. Die

Rettung der Pleitebanken lehnten

die isländischen Politiker

ab. Die Institute hatten Verbindlichkeiten

angehäuft, die dem Zehnfachen

der Wirtschaftsleistung des Landes entsprachen.

Stattdessen wurden ausländische

Forderungen und Vermögenswerte in „Bad

Banks“ ausgelagert. Die isländische Krone

wurde abgewertet, Menschen verloren

ihre Ersparnisse, die Arbeitslosigkeit stieg.

Der Staatsbankrott wurde nur durch einen

Milliardenkredit des IWF und der skandinavischen

Länder verhindert. Mittlerweile hat

sich das Land erholt.

BILD: BAFIN

2.100



überwacht




200


Privatbanken 04

/ 05

Aktien als solide,

langfristige Investion

BILD: THINKSTOCK.DE

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, muss eine gewisse Risikobereitschaft

mitbringen – Ein gut strukturiertes, gestreutes Portfolio ist der goldene Mittelweg























































Kurs-Gewinn-Verhältnis

deutet derzeit nicht

auf eine „Blase“ am

Aktienmarkt hin






















































Matthias Grönniger


Abgeltungsteuer











A k ti e











Aktienfonds







Anlagehorizont




Anlageschwerpunkt











Anleihe









Beratung mit Augenmaß

»Verantwortungsbewusst vorausdenken, vertrauensvoll umsetzen«

Die Gallinat-Bank ist das Finanzinstitut Ihrer Wahl, wenn Sie die klassischen Mittelstandstugenden

in einem modernen Umfeld schätzen.

Private Anleger und mittelständische Unternehmer sind gleichermaßen bei uns an der richtigen

Adresse. Unsere große Auswahl klassischer als auch innovativer Einlageprodukte verspricht interessante

Angebote verschiedenster Laufzeiten zu attraktiven Konditionen, die für jeden Anleger

individuelle Möglichkeiten zur Geldanlage bieten.

Als traditionelle Mittelstandsbank sind wir aber ebenso starker und verlässlicher Partner der

deutschen Industrie. Deshalb haben wir uns auf die Entwicklung maßgeschneiderter Finanzierungslösungen

spezialisiert. Durch unsere Kapitalmarktnähe können wir ganz unterschiedliche

Refinanzierungsmöglichkeiten nutzen und miteinander kombinieren, um Investitionen von kleinen

und mittelgroßen Unternehmen zu realisieren.

Ob Darlehen, Leasingfinanzierung, Forfaitierung oder ABS-Transaktion – unser Spektrum an

Refinanzierungsinstrumenten ist so breit wie der Anspruch unserer Kunden.

Kommen Sie an unseren Standorten Essen und Hamburg auf uns zu oder vereinbaren Sie einen

Termin direkt an Ihrem Unternehmenssitz – Wir sind die private Bank des Mittelstands!

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KURZ UND KOMPAKT

BILDER: THINKSTOCK.DE

Langer Atem zahlt sich aus

Boom mit

Grenzen

































Der Berliner Immobilienmarkt ist interessant, aber nicht überhitzt

Berlin ist angesagt, Wohnraum ist knapp –

Investoren müssenaber ins Kalkül ziehen,

dass die Kaufkraft der Berliner nicht mit

München oder Hamburg vergleichbar ist

Private Bank.

Individuelle Beratung.

Persönlicher Erfolg.

Als führende Berliner Privatbank beraten wir unsere Kunden individuell und persönlich.

Und das bereits seit über 60 Jahren. Finden Sie noch heute heraus, was wir

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Privatbanken 06

/ 07
















































































i

SCHNELLER TILGEN, WENIGER ZAHLEN

Das historisch niedrige Zinsniveau erfreut

Baufinanzierer. So sind Hypothekendarlehen

mit zehnjähriger Zinsbindung für unter drei

Prozent zu haben. Doch nicht nur die niedrige

Monatsrate zählt, so der Bankenverband.

Häuslebauer sollten daher ihr Augenmerk

auf die Tilgung, also die Rückzahlung des

Darlehens, richten. Nur so wird der niedrige

Zins wirklich zum Vorteil. Die früher oft

übliche Anfangstilgung von einem Prozent

im Jahr führt zu recht langen Kreditlaufzeiten.

Wer es sich leisten kann, sollte einen




14 Prozent

Der Einwohner-Zuwachs

ist zehnmal so hoch

wie die Zahl der neu

gebauten Wohnungen

Immobilienfonds können

für Anleger eine attraktive

Alternative zum

konkreten Erwerb sein















































































Johannes Schmitz

höheren Tilgungssatz wählen.

So ist er nicht nur schneller

schuldenfrei, sondern spart

auch viel Geld. Rechenbeispiel: Wer

ein Darlehen von 100.000 Euro zu einem

Sollzinssatz von drei Prozent aufnimmt, der

hat seine Schulden bei einer anfänglichen

Tilgungsrate von einem Prozent erst nach

etwa 46 Jahren getilgt. In dieser Zeit zahlt er

an Zinsen rund 85.000 Euro. Tilgt er drei Prozent,

so ist er bereits nach 23 Jahren schuldenfrei

und zahlt nur 39.000 Euro Zinsen.

sechs



Treu wie Gold?

Ausbleiben der schlimmsten Krisenfolgen stoppt

die Flucht in die „Notwährung“ – Goldpreis

hat sich auf niedrigerem Niveau stabilisiert





















Niederlassungsleiter Sven Nykamp

Erfolgsfaktor Kundennähe


















Kompetenz

und Kontinuität in

der Betreuung
















Bank Julius Bär Europe AG

Niederlassung Hamburg




















Frauke Wolf






























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Leiter der Niederlassung: Sven Nykamp

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Privatbanken

08

/

09

Bilder: Gerd Engelsmann

Angeregte Gespräche hoch über dem Gendarmenmarkt

Nichts ist ohne Risiko

Vertreter führender Privatbanken diskutieren über die Sorgen ihrer Kunden um

ihr Vermögen, über Sicherheitsdenken und lohnende Anlageformen

Der Berlin Capital Club bot den stilvollen Rahmen





















































































Bei negativen Realzinsen

wird Vermögenssteuer

zur Substanzsteuer

Daniel Bresser, Bankhaus Löbbecke








































































































































































































































Sebastian Wolff

i

DER RUNDE TISCH

Der „Runde Tisch“ der Berliner Zeitung

soll Spitzenvertreter wichtiger

Wirtschaftszweige aus der Region zum

informellen Austausch zusammenbringen.

Am „Runden Tisch Privatbanken“

im Berlin Capital Club nahmen Vertreter

von sieben der namhaftesten

Privatbanken der Republik teil, um aktuelle

und relevante Aspekte ihres Gewerbes

zu diskutieren.

DIE TEILNEHMER DES

RUNDEN TISCHES

„Heute muss man global

anlegen und schnell reagieren,

wenn sich die Dinge ändern.“

„Der Dax ist kein Kurs-Index, sondern

ein Performance-Index, in den die Dividendenzahlungen

einberechnet werden.

Dies relativiert das aktuelle Rekordhoch.“

„Das größte Risiko geht im Moment

ein Sparer ein, der sein gesamtes

Geld im Sparstrumpf lässt.“

„Die Angst der Kunden sitzt tief, weil

es in dieser Krise noch immer nicht

möglich war, einmal durchzuatmen.“

„Gold bringt keine Zinsen und

keine Dividenden. Es ist eine

Anlage für Liebhaber.“

„Wer bei Aktien nur auf den Dax

setzt, handelt fahrlässig. Wer weltweit

anlegt, nimmt Chancen besser wahr

und reduziert die Risiken.“

„Der Kostolany-Spruch, man solle

Schlaftabletten nehmen und sich

dann auf seinen Aktien ausruhen,

gilt heute defi nitiv nicht mehr.“

BERNHARD STAHR,

LEITER DER BERLINER NIEDERLASSUNG DER BHF-BANK

DANIEL BRESSER,

VORSTANDSMITGLIED DES BANKHAUSES LÖBBECKE

ENRICO EBERLEIN, MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG

DER DEUTSCHEN BANK, REGION BERLIN

NORBERT KISTERMANN,

VORSTANDSMITGLIED DER GALLINAT BANK

ROBERT DIETZ,

BERLINER NIEDERLASSUNGSLEITER DER QUIRIN BANK

SVEN NYKAMP, LEITER DER NIEDERLASSUNG HAMBURG UND

SCHLESWIG HOLSTEIN DER BANK JULIUS BÄR EUROPE

WOLFGANG HARTH,

VORSTAND DER WEBERBANK


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Anteilschein







Altersvorsorge-Sondervermögen





Asset-Allokation







Blue Chips





Dachfonds







Depot












Dividende



Effekten




Festverzinsliches Wertpapier





Fonds









Freistellungsauftrag






Garantiefonds








Geldmarktfonds




Gemischter Fonds



Geschlossener Fonds









Freund der

Familie

Zwischen Mandanten und Beratern einer Privatbank entsteht oft ein

sehr enges Verhältnis – Persönliche Begleitung in allen

wirtschaftlichen Fragen bis hin zur Vorsorge für den Erbfall































































4,94 Billionen















Im Familiy Office laufen

alle Drähte zusammen,

hier gibt es Antworten

aus einer Hand







































6 von 10



Vorausschauende Weichenstellungen
































































2 Billionen


Privatbanken 10

/ 11


Nachfolge langfristig regeln

Hedgefonds








BILDER: THINKSTOCK.DE

Hedgegeschäft













Vorsorge für Generationen

High-Yield-Fonds







































i

Trotz historisch niedriger Zinsen schichten die

Deutschen nicht in renditeträchtigere Anlagen

um. Im Gegenteil: Mit 2.015 Milliarden Euro

halten die privaten Haushalte in Deutschland

inzwischen gut 40 Prozent des Geldvermögens

– und damit mehr denn je – in niedrig

verzinsten bzw. unverzinslichen Sicht-, Termin-

und Spareinlagen sowie Bargeld. Das

teilt der Deutsche Bankenverband mit.

Der Berater macht auf

Risiken aufmerksam, die

sich aus ungeklärten

Lebensfragen ergeben

































GELDVERMÖGEN DER DEUTSCHEN: FAST FÜNF BILLIONEN EURO

Aktien hingegen bleiben – obwohl sie gerade

jetzt von Finanzexperten als attraktiv

eingestuft werden – wenig gefragt. Nur

259 Milliarden Euro, etwa fünf Prozent des

Geldvermögens, sind in Aktien investiert.

Anfang der 1960er-Jahre betrug der Aktienanteil

noch rund 20 Prozent. Dabei hat

sich beispielsweise der Deutsche Aktienindex

(Dax 30), seit er Ende 1987 mit 1.000

Punkten startete, trotz mehrfacher kräftiger

Kursrückschläge bis heute etwa verachtfacht.

Aktien sind einerseits Risikopapiere,

brachten andererseits aber langfristig auch

die höchsten Renditen. Doch die Deutschen

sind mit steigendem Wohlstand nicht risikobereiter,

sondern sicherheitsbetonter

geworden, erklärt der Verband weiter. Das

zeigt auch der hohe Anteil der Geldanlagen

bei (Lebens-)Versicherungen einschließlich

Pensionskassen, Pensionsfonds und berufsständischen

Versorgungswerken, der inzwischen

auf 1,5 Billionen Euro gestiegen ist.

Hier spiegelt sich die private Altersvorsorge

wider. Insgesamt verfügen

die Bundesbürger

(Stand Ende 2012)

über 4,94 Billionen

Euro Geldvermögen.

Das

sind fünf Prozent

mehr als

ein Jahr zuvor.

•••

Gute Beratung kostet ein

Honorar, schlechte ein Vermögen












Wir leben nicht von

Provisionen, sondern von

zufriedenen Kunden


















Robert Dietz leitet die Berliner

Niederlassung der quirin bank



























1,5 Billionen



fünf Prozent



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BILDER: THINKSTOCK.DE

Immobilienfonds





Indexfonds






Indexzertifikat









Vertrauen ist das Fundament der Beratung

Sicherheit für private Entscheidungen

Kapitalanlagegesellschaft



Nettoinventarwert





Die private Bank des Mittelstands













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Unternehmerbetreuung“






















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2,6 Billionen



Wenn aus dem

Mandantenverhältnis eine

Freundschaft wird, muss

der Berater wechseln






















































Johannes Schmitz


150.000 Euro



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Ihr A

Sve

Juliu

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Privatbanken 12

/ 13

Lebenswerk

mit Bestand

Stiftungen sind eine interessante

Möglichkeit, Verantwortung zu

übernehmen und persönliche

Anliegen zu verwirklichen

BILDER: THINKSTOCK.DE
















































Je größer das Kapital

und je allgemeiner der

Zweck, desto mehr

Erfolg hat die Stiftung















































Frauke Wolf


No-load-Fonds






Ökofonds






Offene Fonds




Pfandbriefe







Publikumsfonds





Quotenaktie





Regionenfonds




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Mein Name: Thomas

Mein Beruf: Unternehmer

Mein Traum: Meine Tochter als

neue Geschäftsführerin

Meine Privatbank: Julius Bär,

weil sie mich auch

bei der Nachfolgeplanung

erstklassig berät

Ihr Ansprechpartner:

Sven Nykamp, Telefon 040-570064-471, sven.nykamp@juliusbaer.com

Julius Bär ist an 7 Standorten in Deutschland präsent. Von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Kiel, München, Stuttgart bis Würzburg.


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RISIKO

RENDITE


Rentenfonds







Schatzanweisungen











Orientierung

im Dreieck

Arbeit der Bankberater ist anspruchsvoller

geworden – Viele Institute investieren in die

Fortbildung von Profis und Kunden

Sondervermögen






Sparbrief



















































Liste von Warnsignalen,

die auf ein unseriöses

Angebot hindeuten






























Sparplan





Stammaktie




7 FRAGEN AN


Thesaurierender Fonds







Umbrella Fonds












Vorzugsaktie









Wandel- und Optionsanleihen








Zertifikate










Herr Professor Rocholl, kann die Marktwirtschaft

ohne Privatbanken funktionieren?

PROFESSOR JÖRG ROCHOLL: Banken sind von zentraler

Bedeutung für das Funktionieren von Marktwirtschaft,

ganz ohne sie würde es jedenfalls nicht

gehen. Private Institute sind vor allem deshalb besonders

wichtig, weil sie häufig international operieren

und damit auch den exportierenden deutschen

Mittelstand begleiten können. Die Geschäfte

werden finanziert und durch zahlreiche Auslandsniederlassungen

können die Kunden die Dienste

der Banken auch vor Ort in Anspruch nehmen.

In der Vergangenheit sorgten beispielsweise

die für den Steuerzahler immens


kostspieligen Debakel bei der Landesbank

Berlin oder der WestLB in Nordrhein-Westfalen

für Schlagzeilen. Sollte der Staat sich aus

dem Finanzgeschäft heraushalten?

ROCHOLL: Die Finanzkrise hat schon 2007/2008 gezeigt,

welche großen Probleme bei den Landesbanken

entstanden sind. Da wurden massive Verluste

eingefahren, alleine bei der WestLB etwa 20 Milliarden

Euro. Der Staat sollte also sehr intensiv darüber

nachdenken, in welchem Rahmen er Bankdienstleistungen

noch zur Verfügung stellen möchte.


Welchen Rahmen halten Sie denn für

angebracht?

ROCHOLL: Es gibt sicherlich Gründe dafür, dass

Staaten in Banken aktiv sind. Man denke zum Beispiel

an Förderbanken, die Kreditmittel für politische

Vorhaben wie zum Beispiel die Energiewende zur

Verfügung stellen. Staatliche Eingriffe im Bereich der

Kredite, die ohnehin von anderen Banken angeboten

werden können, halte ich hingegen nicht für sinnvoll,

weil es dadurch letztlich nur zu Verzerrungen kommt.


Durch die Finanzkrise gibt es ein erhebliches

Imageproblem für Banker: Zu Recht?

ROCHOLL: Banker haben sicherlich dazu beigetragen,

dass sie so ein schlechtes Image haben. Allerdings

muss man auch dazu sagen, dass die Finanzkrise

nicht nur durch das Verhalten von Bankern

hervorgerufen wurde. Gerade in Deutschland

hat eine ganze Reihe von Faktoren dazu beigetragen,

dass die Krise so zugeschlagen hat. Etwa

im Zusammenhang mit den Landesbanken hat

es ein hochgradiges politisches Kontrollversagen

gegeben. Man denke aber auch an die Politik der

US-Zentralbanken, die die Zinssätze viel zu lange

zu niedrig gehalten und den Markt dadurch mit

Liquidität geflutet haben. Dadurch kam es unter

anderem zu einer letztlich verhängnisvollen Immobilienblase.


Dennoch haben Banker derzeit ein

Imageproblem. Wie kommt die Branche

wieder aus der Vertrauenslücke?

ROCHOLL: Der Wiederaufbau von Vertrauen

wird lange dauern. Die Institute müssen deutlich

machen, dass sie aus der Krise gelernt haben.

Und sich auf das konzentrieren, was sie

auszeichnet und den größten Nutzen bringt:

Das Herausbilden von langfristigen Kundenbeziehungen.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass

dies auch geschehen wird. Unter anderem

auch deshalb, weil ja diverse Regulierungsanstrengungen

unternommen wurden, um eine

Krise zukünftig zu verhindern oder zumindest

ihr Ausmaß zu reduzieren. Darüber hinaus hat

auch in den Banken ein Umdenken stattgefunden,

weil man festgestellt hat, dass erfolgreiches

Agieren in einem sozialen Umfeld, in dem

die Skepsis und das Misstrauen überwiegen,

kaum möglich ist.


Was sollte denn passieren, damit die Staaten

und damit der Steuerzahler nie wieder

für die Banken einspringen müssen?

ROCHOLL: Die Regulierungen im Rahmen von

Basel III und hierbei insbesondere die Forderung

nach einer Erhöhung des Eigenkapitals haben

meines Erachtens eine ganz zentrale Bedeutung

und sind ein wichtiger erster Schritt. Damit werden

höhere Puffer eingebaut, die die einzelnen

Institute im Krisenfall stabiler machen – wodurch

natürlich dann auch das gesamte Bankensystem

resistenter wird. Zudem muss die Aufsicht verbessert

werden. Gerade in Deutschland hat es bei der

Überwachung der Landesbanken erhebliche Versäumnisse

gegeben. Jedenfalls hat man den Eindruck,

dass in einigen der Institute wissentlich viel

zu große Risiken eingegangen wurden. Die Aufseher

aber haben sich zu sehr auf Ratings verlassen

anstatt das eigene Kreditrisiko-Management vor

Ort prüfen zu lassen.

Ist denn die Aufteilung großer Institute

in eine Geschäftsbank, die Spareinlagen

entgegennimmt und Kredite vergibt,

sowie eine Investmentbank, die alle riskanteren

Geschäfte erledigt, ein probates Mittel gegen

eine Finanzkrise?

PROCHOLL: Das ist sicher kein Allheilmittel.

Zwar würde dies vermutlich dazu führen, dass

Banken transparenter werden und deshalb

auch leichter aufgelöst werden könnten. Aber

das Kernproblem bleibt bestehen: die enorm

hohe Vernetzung im Finanzsystem. Die Banken

sind untereinander so stark verbunden, dass

Probleme in einem Institut sehr schnell auch zu

Schwierigkeiten in anderen Instituten führen

können. Diese Verflechtungen müssen langfristig

gelockert werden.


Privatbanken 14

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Deutsche Bank

SICHERHEIT

STRATEGIE

ERFOLG























Frauke Wolf

KURZ UND KOMPAKT

Begriffsverwirrung




























Universalsystem wankt

BILDER: THINKSTOCK.DE

„ Meine Geldanlage muss

sich nicht über Nacht rentieren,

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Drei Fragen an:

Dr.-Ing. E.h. Heinz Dürr,

Präsident des Berlin Capital Club:


Herr Dr. Dürr, Sie haben den

Club 2001 als ersten Business

Club in Berlin gegründet.

Haben Sie von Anfang an an

den Erfolg geglaubt?

HEINZ DÜRR: Schon als Dieter R.

Klostermann zum ersten Mal seine Vision

eines Business Clubs für die Hauptstadt

erläuterte und mich bat, dessen

Präsident zu werden, habe ich an den

Erfolg geglaubt. Dass sich der Berlin

Capital Club nun nach über zehn Jahren

mit fast 1.500 Mitgliedern zur ersten

Adresse in Sachen Business in Berlin

entwickelt hat, darauf bin ich stolz.


Warum ist der Berlin Capital

Club so interessant für

Unternehmer?

Treffpunkt der Entscheider

















































„Mitglieder der IAC-Clubs

können sich überall auf der

Welt zu Hause fühlen












Blick über den Gendarmenmarkt








































DÜRR: Der Berlin Capital Club ist ein

herausragender Ort, um interessante

Menschen zu treffen und Networking

zu betreiben. In den Zeiten der Globalisierung

wird der persönliche Kontakt

immer wichtiger, denn Geschäftsbeziehungen

über internationale Grenzen

hinweg beruhen überwiegend auf persönlichen

Beziehungen und Vertrauen.

Für Berliner Neuankömmlinge ist der

Berlin Capital Club außerdem ein ausgezeichneter

Anlaufpunkt, um schnell

gute Kontakte zu knüpfen.


Wie oft sind Sie selbst

im Berlin Capital Club

anzutreffen?

DÜRR: Ich bin natürlich regelmäßig im

Club, treffe dort Geschäftspartner oder

Freunde zum Lunch oder Abendessen.

Interessant finde ich immer die

Gastsprecherfrühstücke, aber auch

die hochkarätigen Veranstaltungen in

privater Atmosphäre.

Palmerston Club & Residences

Im Jahr 2001 hat die CCA Group die

Marke Palmerston Hotels & Resorts am

Markt positioniert. Unter diesem Markennamen

entwickelt und betreibt die

Gruppe weltweit erstklassige Hotels

und Resorts mit den unterschiedlichsten

Einrichtungen, wie u. a. Wellness-,

Golf- und Sportanlagen.

Das neue Konzept Palmerston Club &

Residences ist eine Verbindung von

exquisiten, modernen Apartments und

einem einzigartigen Boutique Hotel &

Club, welche den Gästen Fünf-Sterne-

Service auf höchstem Niveau bietet.

Die Etablierung eines Palmerston Club

& Residence bedeutet nicht nur eine

Innovation in Design, Konzeption und

Angebot, sondern garantiert auch

schnelle überdurchschnittliche Kapitalrendite

für Eigentümer/Entwickler.

Diese Projektierung erlaubt – verglichen

mit normalen Hotelentwicklungen

– eine schnellere Amortisation auf

Grund des kontinuierlichen Verkaufs

der Apartments.

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150


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Berlin Capital Club | Mohrenstraße 30 | 10117 Berlin | ) (030) 206 297-6 | 8 www.berlincapitalclub.de

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