Der Wind ist in seiner Wirkung spürbar. Manchmal ... - Pfarre Katsdorf

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Der Wind ist in seiner Wirkung spürbar. Manchmal ... - Pfarre Katsdorf

Folge 107 Pfingsten 2006

Der Wind ist in seiner Wirkung spürbar.

Manchmal als leichte Brise, mitunter als starker Wind,

der Windräder bewegt und wertvolle Energie bringt.

Wind ist ein Bild für den Heiligen Geist.

Dieser Geist Gottes ist die Kraft der Liebe, die Leben gibt

und das Verstehen unter Menschen ermöglicht.

Gottes Geist rüttelt auf und macht Mut,

alte Mauern zu überspringen und neue Wege zu suchen.

Was begeistert mich?

Was rüttelt mich auf und macht mir Mut? Was stärkt mich?

Wo fühle ich mich verstanden?

Wo will ich meine Energie einsetzen?

Wo erlebe ich, dass Gott in der Welt wirkt und mir nahe ist?


2

Das Kirchenjahr ist heuer der Schwerpunkt in

unserer Diözese. Die erste Hälfte des Kirchenjahres

ist gekennzeichnet durch große Feste:

Weihnachten Ostern und Pfingsten.

In der zweiten Hälfte des Kirchenjahres gibt es

nur wenige Feste. Nach Pfingsten ist die Zeit im

Jahreskreis mit den Sonntagen im Jahreskreis.

Diese Sonntage haben früher Sonntage nach

Pfingsten geheißen. Das war ein besserer Name,

es ist dadurch zum Ausdruck gekommen, dass

Pfingsten weiterwirken soll.

Zu Pfingsten kam der Heilige Geist auf die Jüngergemeinde

herab, er hat die Apostel erleuchtet

und gestärkt. Sie haben dann mutig die Botschaft

von Jesus verkündet. Durch Taufe und

Firmung ist auch uns der Heilige Geist gegeben.

Er soll auch uns erleuchten, gute Ideen und

Einfälle schenken. Er soll auch uns stärken, uns

Kraft und Mut geben, dass wir das Gute verwirklichen

und so für unseren Glauben Zeugnis

geben.

Die liturgische Farbe dieser Zeit bis zum Advent

ist an den Sonntagen und an vielen Wochentagen

grün, die Farbe des Lebens und der

Hoffnung. Sie bedeutet, dass wir vertrauensvoll

unseren Lebensweg gehen können, der Dreifaltige

Gott, den wir am Sonntag nach Pfingsten

feiern, ist mit uns, wie wir es im Kreuzzeichen

immer wieder zum Ausdruck bringen. Das soll

uns Kraft und Hoffnung geben, wenn der Lebensweg

manchmal mühsam und beschwerlich

ist.

Auch wenn in der zweiten Hälfte des Kirchenjahres

wenig Feste gefeiert werden, so ist ein

Teil dieser Zeit für viele Menschen von großer

Bedeutung. Die Schüler haben Ferien und viele

Leute können Urlaub machen. Sie machen

Urlaub auf sehr verschiedene Weise. Sie reisen

in ferne Länder und lernen andere Völker

und Kulturen kennen, sie fahren ans Meer oder

an einen See und genießen das Wasser und die

Sonne. Sie gehen in die Berge und staunen über

die Schönheit unserer Welt. Es tut uns gut, einmal

Beruf und Alltag loszulassen, auszuspannen,

still zu werden und genauer hinzuhören

auf unsere innere Stimme, zu schauen und zu

staunen über das Wunderwerk der Schöpfung.

Es tut im Urlaub gut, mehr Zeit zu haben füreinander,

zum Gespräch miteinander, zum Spielen

und zur Unterhaltung. Der Urlaub bietet Gelegenheit,

Neues kennen zu lernen, andere Kulturen

und Völker, in anderen Kirchen mit anderen

Pfarrgemeinden den Gottesdienst mitzufeiern,

in Kirchen und Kapellen still zu werden und

Besinnung zu halten, dem Sinn des Lebens wieder

mehr nachzuspüren. In den Bergen oder an

Seen können wir ruhig werden, die Stille erleben,

über unsere schöne Welt staunen und dafür

Gott loben und preisen.

Gerade im Sommer, bei Erholung und im Urlaub

können wir das Wortspiel von auftanken

und aufdanken gut verstehen. Der Urlaub ist

eine Zeit, in der wir auftanken. Durch Entspannung

und Erholung sammeln wir Kräfte für die

Anforderungen, die nach dem Urlaub kommen.

Durch das Innehalten kommt uns vieles

in den Sinn, wofür wir danken sollen; danken

wir unseren Mitmenschen, die uns viel Gutes

tun, danken wir vor allem Gott, der uns reich

beschenkt durch viel Glück und Freude in unserem

Leben.

So haben gerade in der zweiten Hälfte des

Kirchenjahres diese zwei Wörter eine große

Bedeutung, nützen wir diese Zeit zum Tanken

und Danken. Auf diese Weise wirkt Pfingsten

weiter, der Heilige Geist erleuchtet und stärkt

uns gerade auch im Urlaub und durch die Erholung.

Josef Etzlstorfer, Pfarrer


NEUES VON DER KFB

3

Die kfb ist eine Gemeinschaft in der Kirche. Sie gestaltet Feste und Feiern im

Kirchenjahr mit, es wird auch spürbar, dass Frauen einen besonderen Zugang

zum Leben und zur Spiritualität des Glaubens haben. Das Thema des aktuellen

kfb-Briefes, ist angeregt durch den diözesanen Schwerpunkt „AUFDANKEN –

GOTT IN DER ZEIT DES MENSCHEN“, den Festen im Kirchenjahr gewidmet. Dazu einige Texte

aus dem kfb-Brief April 2006:

Wo Himmel und Erde sich berühren

Es waren einmal zwei Mönche, die lasen in einem alten Buch,

am Ende der Welt gäbe es einen Ort, an dem sich Himmel und

Erde berührten und das Reich Gottes beginnt.

Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie

ihn gefunden hätten. Sie durchwanderten die Welt, bestanden

unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung

durch die Welt forderte, und alle Versuchungen, die einen

Menschen von seinem Ziel abbringen können. An diesem

Ort sei eine Tür, so hatten sie gelesen. Man brauchte nur anzuklopfen

und befinde sich im Reich Gottes.

Schließlich fanden sie, was sie suchten. Sie klopften an die Tür

und bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete…..

Und als die beiden eintraten, standen sie zu Hause in ihrem

Zimmer und sahen sich gegenseitig an. Da begriffen sie: Der

Ort, an dem das Reich Gottes beginnt, befindet sich auf der

Erde, an der Stelle, die Gott uns zugewiesen hat.

Die Feste des Kirchenjahres sind wie Türen, die wir öffnen können, um immer wieder neu zu entdecken,

dass die Liebesgeschichte zwischen Gott und dem Menschen lebendig ist und mich meint.

Die Feste des Kirchenjahres sind wie Spiegel, in die wir schauen, sie zeigen uns die Dramen der

eigenen Seele.

Die Feste des Kirchenjahres sind wie ein gedeckter Tisch – um uns davon nähren zu lassen, müssen

wir uns auch ganz darauf einlassen.

Eines dieser Feste ist Pfingsten: Das Fest unserer Lebendigkeit. Wir feiern unsere Sehnsucht nach

einer Lebensquelle, die nie versiegt, nach einer Kraft, die nicht erlahmt, nach einem Geist, der von

Gott kommt und doch in uns ist. Wir feiern in besonderer Weise, dass diese Geistkraft Gottes heute

lebendig ist und wir uns ihr anvertrauen können: unser Denken, unser Lieben und unser Handeln.

(von Claudia Hasibeder, Geistl. Assistentin der kfb in OÖ)

Heiliger Geist, Quelle der Weisheit

Du Atem Gottes, Spender des Lebens:

Überrasche mich – mitten im Leben.

Verfolge mich – bis in meine Pläne hinein.

Verwandle mich – in meiner Erkenntnis.

Erfülle mich – mit all deinen Gaben.

Wecke mein Talent – damit es sich entfalte.

Entzünde dein Charisma in mir – damit ich

dich bezeuge.

Hole mich ein – wenn ich fliehe.

Sammle mich auf – wenn ich ziellos irre.

Beflügle mich – wenn ich schaffe.

Eile mir entgegen – wenn ich dich suche.

Brich mich auf – wenn ich erstarre.


4

Dringe in mich ein – wenn ich

unschlüssig bin.

Durchglühe mich – wenn ich

erkalte.

Überflute mich – wenn ich selbstgefällig

bin.

Durchströme mich – wenn ich leer

bin.

Heile mich – wenn ich krank bin.

Bete in mir – wenn ich wortlos bin

Tröste mich – wenn ich verlassen bin.

Umfange mich – wenn ich vor Sehnsucht

brenne.

Juble in mir – wenn ich dich liebe.

(Autorin unbekannt)

Lassen wir uns inspirieren und die Geistkraft Gottes an der Stelle wirken, die Gott uns zugewiesen

hat.

Das Team der kfb

FAMILIENWALLFAHRT AUF DEN

PÖSTLINGBERG AM 11. JUNI 2006

Bischof Dr. Ludwig Schwarz lädt zur Familienwallfahrt

unter dem Motto „Gott bewegt uns“ ein.

Im Mittelpunkt steht dabei ein Wallfahrtsgottesdienst um

16.30 Uhr in der Pöstlingbergbasilika.

Für die Teilnehmer besteht bereits davor die Möglichkeit zu einer Fußwallfahrt über den Kreuzweg

vom Petrinum zum Pöstlingberg. Nach dem Gottesdienst sind alle eingeladen, vor der Basilika verschiedene

Begegnungs- und Informationsangebote zu nutzen.

Für alle Fußwallfahrer, die mittels PKW anreisen, stehen Parkplätze auf dem Urfahrmarktgelände zur

Verfügung. Zwischen 13.00 und 15.00 Uhr fahren von hier Shuttle-Busse kostenlos zum Petrinum.

Alle Teilnehmer können dann entscheiden, ob sie sich einer größeren Pilgergruppe anschließen oder

sich mit schriftlichen Meditationsanregungen allein bzw. mit der Familie auf den Weg machen. Um

14.00 Uhr beginnt die erste Pilgergruppe mit einem spirituellen Impuls beim Petrinum ihren Gang auf

den Pöstlingberg, eine zweite Gruppe startet um 14.45 Uhr. Die Wegzeit beträgt ca. 1 Stunde.

Nach dem Gottesdienst verkehren zwischen 18.00 und 20.00 Uhr Shuttle-Busse vom Busparkplatz

auf dem dem Pöstlingberg zum Urfahrmarktgelände.

Für unsere Pfarre ist es wohl sinnvoll, dass wir Fahrgemeinschaften bilden. Gemeinsame Abfahrt vor

dem Pfarrheim ist um 13.00 Uhr. Wer eine Fahrgelegenheit braucht, möge um 13.00 Uhr zum Pfarrheim

kommen.

Bischof Schwarz lädt alle Katsdorferinnen und Katsdorfer herzlich zu dieser Diözesanwallfahrt ein!


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KAPELLENWEIHE IN BODENDORF

BEI FAMILIE REISNER AM 28. MAI

Am Sonntag, den 28. Mai findet in Bodendorf 143

um 14.00 Uhr die Einweihungsfeier unserer neu

errichteten Kapelle mit anschließendem Dorffest

statt. Wir möchten dazu die Pfarrbevölkerung recht

herzlich einladen! Die Feier wird von der Engerwitzdorfer

Sängerrunde und einem Ensemble des

Katsdorfer Musikvereins musikalisch umrahmt.

Oft werden wir gefragt: Warum habt ihr eigentlich

diese Kapelle errichtet? Zugegebenermaßen können

wir diese Frage nicht eindeutig oder einfach

beantworten, über das „Warum“ haben wir uns eigentlich

erst Gedanken gemacht, als der Rohbau

der Kapelle innerhalb weniger Tage errichtet war.

Zuerst einmal war diese Kapelle eine Idee, die

wir eigentlich gleichzeitig hatten, ohne irgendeine

Absicht, das auch umzusetzen. Wir hatten schon

immer ein Faible für Kapellen, sind oft stehen geblieben,

wenn wir in der Landschaft eine schöne

Kapelle entdeckt haben. Weiters war das Baumaterial

schon vorhanden, vom Umbau unserer Garage

blieb ein Stapel Ziegel von einer alten Zwischenwand

übrig. Irgendwann haben wir unserem

lieben Nachbarn Hubert Huemer von unserer Idee

erzählt, der gleich begeistert war, damit begann die

Konkretisierung dieses Gedankens, uns wurde sozusagen

der Mund „wässrig“. Auch in Christoph

und Doris Ackerl-Enzinger fanden sich Befürworter

und Unterstützer, sodass wir im letzten Herbst

gemeinsam mit der Umsetzung begannen.

Es gibt keinen bestimmten äußeren Anlass für diesen

Bau, kein bestimmtes Ereignis, dem wir damit

gedenken wollen. Aber wie alle anderen Kapellen

und Bildstöcke soll sie ein Glaubenszeugnis sein,

und auch ein Ausdruck von Freude und Dankbarkeit

über unsere Verbundenheit mit Gott. Sie soll

uns zum Innehalten einladen und ein Ort sein, an

dem wir Ruhe und Frieden finden können. Die Kapelle

soll für jeden offen sein, wir möchten diesen

Platz allen zur Verfügung stellen, sei es, um in Stille

zu sich zu finden, um gemeinsam eine Andacht

zu feiern oder auch „nur“, um auf der Bank neben

der Kapelle einen gemütlichen Platz für nachbarschaftliche

Gespräche zu finden.

Heidi und Christoph Reisner


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... dass die Maiandachten in der Kirche heuer recht gut besucht wurden. Vielen Dank dafür !

... dass der weiße Schotter beim Kriegerdenkmal entfernt worden ist. - Das möge

Vorbildwirkung haben !

... dass viele Gräber auf unserem Friedhof sehr schön geschmückt sind.

... dass der weiße Schotter auf den Gräbern eher mehr als weniger wird. Weißer Schotter und

Steinplatten sind kein Grabschmuck, sind keine Zeichen des Lebens, der Liebe und Dankbarkeit.

... dass immer wieder Blumen von Gräbern entwendet werden.

w w w . b i b l i o t h e k - k a t s d o r f . a t

Öffnungszeiten: jeden Freitag von 16:30 bis 18 Uhr und jeden Sonntag von 8 bis 11 Uhr

Von 1. Juli bis Ende der Sommerferien ist die Bibliothek nur sonntags geöffnet!


Erstkommunionkinder im

Heiligen Land!

7

Am 26. April hatten die Kinder der 2. Klassen unserer

Volksschule Gelegenheit, eine Reise besonderer Art ins

Heilige Land zu erleben.

Martin Zellinger brachte den Schülern das Land Israel

zur Zeit Jesu in sehr anschaulicher Weise näher. Auf einer

riesigen Reliefkarte entdeckten sie den Jordan, das

Tote Meer, Orte, an denen Jesus wirkte und natürlich

den See Gennesaret. Sie sahen das dem Original nachgebildete

Haus des Simon Petrus, in dem sich Jesus oft

aufgehalten hatte.

Danach durften einige Kinder in die Rolle eines Jüngers,

in die Jesu oder in die der Schwiegermutter des Petrus

schlüpfen. So konnten sie miterleben, wie Jesus seine ersten

Jünger in seine Nachfolge berief. Diese Szenen wurden gefilmt,

die jungen Filmstars konnten wir später in einem Video bewundern.

Zum Abschluss haben wir uns alle mit Fladenbrot, Olivenöl

und Kräutern aus Israel gestärkt.

Liane Watzinger

Getauft wurden

9. 4. 2006 Sebastian Röschel, Weidegut 54

17. 4. 2006 Katharina Gusenbauer, Neubodendorf 70

13. 5. 2006 Alexandra Schimpl, Fliederweg 2

20. 5. 2006 Arian Garwain Ebner, Lilienweg 8

Gestorben sind

10. 3. 2006 Karl Burner, Bach 6

22. 3. 2006 Johann Kaindlstorfer, Ruhstetten 45

29. 3. 2006 Leopold Peterseil, Bach 7


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SOMMER

An einem warmen Sommertag

in einer bunten Blumenwiese liegen,

die Bienen summen hören,

das Gras an den Beinen spüren,

die vorbeiziehenden Wolken betrachten

und einfach glücklich sein.

Es ist so einfach, Kinder zum Staunen zu bringen: Sie freuen sich über einen bunten Schmetterling,

sie lachen über das lustige Hüpfen der Heuschrecke, sie wundern sich über die Wassertropfen

im Spinnennetz, sie jauchzen wegen des eiskalten Wassers im Gebirgsbach, sie

entdecken die wunderbarsten Wesen in den Wolkenbergen.

Ich freue mich heuer unbändig auf die Ferienmonate, die mir und meiner Familie Zeit geben,

all das Wunderbare zu entdecken. Ganz tief in mir drinnen spüre ich die Dankbarkeit für all

das Schöne um mich herum und mir wird klar, dass jemand da ist, der es gut mit mir meint.

Mit diesem Gefühl der Geborgenheit will ich durch die Tage gehen und im Herbst mit großer

Gelassenheit und viel Energie in die wartenden Aufgaben starten.

Im Arbeitskreis Kinderliturgie wird es auch kunterbunt weitergehen. Es gibt neue Ideen, die

ausgebaut werden könnten, und Bewährtes wird fortgesetzt, neue MitarbeiterInnen werden

gerne begrüßt und das „alte“ Team rückt wieder enger zusammen und gemeinsam werden wir

versuchen, die Frohbotschaft Jesu Christi erlebbar zu machen.

Es ist durchaus möglich, dass dann bei der ersten Kindermesse im Herbst Platz ist für bunte

Steine, getrocknete Blüten, große Zapfen, eigenwillige Wurzeln und alle anderen Schätze, die

in den Sommermonaten vor unseren, euren, Ihren Füßen auftauchten und uns Menschen zum

Staunen brachten.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zur Kreuzverehrung am Karfreitag Blumen mitbrachten.

Es tut gut, dass eine Idee, die im Arbeitskreis Kinderliturgie geboren wird, von der Pfarrbevölkerung

so bereitwillig mitgetragen wird.

Brigitte Ortner


9

Wenn es manchmal ganz, ganz laut wird ...

... dann ist es wahrscheinlich die Jungschar.

Wenn es hin und wieder ganz leise wird, mag es vielleicht auch die Jungschar

sein.

Wenn Kinder als unermüdliche Sternsinger von Haus zu Haus ziehen, sind auch

Jungscharmädchen und -buben dabei.

Wenn alle Kinder an einem Strick ziehen, wo kein Kind beiseite steht, dann könnte es Jungschar sein.

Jungschar weiß auch zu feiern: auf Ferienlagern, auf Spielfesten, bei Gottesdiensten. Dabeisein heißt

bei der Jungschar nämlich immer mitmachen, in der Gruppe, in der Pfarrgemeinde.

„Geht den Weg gemeinsam“. Dieses Motto haben wir stets vor Augen, wenn wir uns treffen, um miteinander

zu spielen, singen, basteln,...

Und somit gehen wir

ein Stück unseres Weges

gemeinsam und jeder Einzelne

von uns ist wichtig,

denn ohne ihn wäre eine

Lücke in unserer Gemeinschaft.

Das also will Jungschar,

und versucht es ganz fest.

Momentan gibt es in unserer Jungschar 4 Gruppen:

Eva und Christina

neue Gruppe - Kinder in der 2. Klasse VS

Bettina, Romana und Katharina

Kinder in der 3. Klasse VS

Steffi und Babsi

Kinder in der 4. Klasse VS

Irina

Kinder in der Hauptschule bis zur Firmung

Hast DU Lust in unsere Heimstunde zu kommen?

Wir laden ALLE Kinder recht herzlich dazu ein, bei uns reinzuschnuppern

und mitzumachen!

Du kannst auch Freunde mitnehmen und einfach eine Gruppe wählen,

in der es euch gut gefällt!

Treffpunkt: Pfarrheim (Jungscharraum)

Faschingsfeier 2006

Unsere nächsten Heimstunden:

Osteraktion 2006

Eva & Christina: 10. Juni (14:00 -15:30)

Irina: 10. Juni (12:30-14:00)

Bettina, Romana & Katharina:

3. Juni / 17. Juni

(jeweils um 14:00-15:30)

Steffi & Babsi: 3. Juni / 17. Juni

(jeweils um 14:00 -15:30)


10

Offener Jugendtreff „OASE“

Ab sofort hat der offene Jugendtreff

OASE geöffnet: Jeden Freitag von 17.00

bis 20.00 Uhr.

Komm vorbei und schau‘s dir an!

Firmung 2006

42 Firmlinge ließen sich am 6. Mai nach fünfmonatiger

Vorbereitungszeit firmen. Firmspender

war der Abt von Lambach, DI Gotthard

Schafelner.


Wie im Kindergarten gelernt

11

Was ich wirklich wissen muss, zur Frage, wie ich leben,

was ich tun und wie ich mich benehmen soll, lernte ich zum

großen Teil im Kindergarten. Die Weisheit fand ich nicht auf

der höchsten Stufe des Erziehungssystems, sondern unten im

Sandkasten. Und das lernte ich dort: Teilt alles. Spielt fair.

Schlagt nie auf Menschen ein. Legt die Dinge dorthin zurück,

wo ihr sie genommen habt. Räumt eure Unordnung selbst auf.

Nehmt nichts, was euch nicht gehört. Entschuldigt euch, wenn

ihr jemanden wehgetan habt. Wascht eure Hände vor dem

Essen. Spült runter. Vollkornkekse und warme Milch sind gut

für euch. Führt ein ausgeglichenes Leben. Lernt und denkt,

zeichnet, singt, tanzt, spielt und arbeitet jeden Tag etwas.

Macht jeden Tag ein Mittagsschläfchen. Wenn ihr in die Welt hinausgeht, passt auf den Verkehr auf, gebt euch

die Hand und bleibt zusammen. Achtet auf die kleinen und großen Wunder.

Erinnert euch an den Samen im Plastikbecher. Die Wurzeln wachsen nach unten, doch die Pflanze selbst nach

oben, und niemand weiß so richtig warum. So ist es auch bei uns allen.

Goldfische, Hamster und weiße Mäuse und sogar der kleine Samen im Plastikbecher - sie alle sterben eines

Tages. Genauso wie wir.

Erinnert euch an eure Kinderbücher. Alles, was man wissen muss, steht dort irgendwo. Die goldene Sittenregel,

Liebe und Sauberkeit, Umweltschutz und Politik und vernünftiges Leben.

DENKT DARAN, wie viel besser unsere Welt wäre, wenn wir alle nachmittags Vollkornkekse essen, ein Glas

Milch trinken und uns dann ein Schläfchen gönnen würden. Oder wenn die Menschen in unserem Land und in

aller Welt den festen Grundsatz hätten, immer alle Sachen dorthin zurücklegen, wo sie sie genommen haben,

und ihre Unordnung selber aufräumen. Und, dass es - egal wie alt wir sind - das Beste ist, Hand in Hand durch

die Welt zu gehen und zusammenzuhalten.

von Robert Fulghum

Der obige Text soll als Einstimmung zu unserer Abschlussmesse

am Sonntag, 2. Juli 2006 um 9.00 Uhr dienen.

Gemeinsam wollen wir, KLEIN und GROSS, an diesem Tag Gott, unserem Herrn,

danken, ihn preisen und loben für seine Güte und Liebe.

KOMMT ALLE UND FEIERT MIT!

Personalwechsel im Kindergarten

Auf diesem Wege möchten wir uns bei unseren beiden Kindergartenpägdagoginnen Birgit Pehersdorfer

und Melitta Temper, die nach Ostern in Karenz gegangen sind, sehr herzlich für

ihre jahrelange, ausgezeichnete pädagogische Arbeit bedanken.

Den beiden Nachfolgerinnen, Birgit Filipp und Sonja Stallinger, wünschen wir eine schöne und

erlebnisreiche Zeit in den einzelnen Gruppen in unserem Pfarrcaritaskindergarten Katsdorf.

Für das Kindergartenteam

Elisabeth Seyrlehner, Leiterin


Terminkalender

4. Juni Pfingstsonntag

5. Juni Pfingstmontag

9.00 Uhr: gemeinsame Feier der Jubelhochzeiten

6. Juni Frauenwallfahrt

15. Juni Fronleichnamsfest

Prozession nach der 9-Uhr-Messe

18. Juni Patrozinium – Kirtag

Offenes Singen beim Wirt z‘Lungitz

25. Juni 9.00 Uhr: Messe mit den Erstkommunionkindern

2. Juli 9.00 Uhr: Messe vom Kindergarten gestaltet

9. Juli Keine Frühmesse

10. - 23. Juli Der Pfarrer ist auf Urlaub in Wernberg.

P. Johannes macht die Urlaubsvertretung.

16. Juli Keine Frühmesse

23. Juli Keine Frühmesse

22./23. Juli Christophorussammlung

mit Christophorusaktion „Für jeden unfallfrei gefahrenen Kilometer

einen Cent für ein Missionsfahrzeug“

24. - 28. Juli Der Pfarrer ist bei einem Fortbildungskurs im Haus Werdenfels bei

Regensburg.

30. Juli Keine Frühmesse

5. August Keine Vorabendmesse

12. August Keine Vorabendmesse

15. August Fest Mariä Aufnahme in den Himmel, hl. Messen 7.30 und 9 Uhr

19. August Keine Vorabendmesse

20. August Sammlung für Katastrophenfälle bei den Gottesdiensten

26. August Keine Vorabendmesse

3. September Pfarrausflug

11. September Schulbeginn – 9 Uhr: Wortgottesdienst

24. September Erntedankfest

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