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g2 Die vor- u. frühgeschichtl. Funde der Grafschaft Camburg.

II. Die auf dem rechten Ufer der Saale gelegenen Fundorte

in der Grafschaft Camburg.

Tümplingen.

1) Aus einer Kiesgrube in Tütnplinger Flur bewahrt

seit 1844 die Osterländische Vereinssamnilung i)

einen

Streithamraer aus Stein,

„schmale, eiserne Reifchen nebst eisernem Bügel,.

,wie von einem Pferde- und Wassereimer', nahebei in derselben

Kiesgrube neben einem Gerippe aufgefunden".

(Es erinnert dieser letztere Fund an die slavische Gräberstätte,

die Klopfleisch 1871 bei Camburg aufdeciite. Auch hier hatten sich

— wie wir sahen — eiserne Eimerhenkel neben den Skeletten gefunden.)

2) Aus einer Tümplinger Lehmgrube kam an das

Jenaer Germanische Museum als Geschenk des Herrn

Rittergutsbesitzers Moritz Voigt in Tümplingen

eine Anzahl Tierknochen,

das untere Ende eines großen Hirschgeweihes,

ein kleines, am Rande beschädigtes, hallstattzeitliches

Gefäß von schwarzbraunem Ton, mit glänzender Oberfläche,

bauchig,

mit senkrechten Auskehlungen an der Bauchmitte.

3) An einem Platz in der „großen Aue" nahe der

Saale sammelte Heim

einen Reibstein aus Granit,

eine Steinhacke aus schiefrigem Gestein,

ein Steinbeil,

ein Bruchstück eines durchbohrten Steinhammers,

ein Randstück eines Tongefäßes.

(Die Stücke liegen im Henneberger Haus.)

4) Aus einer Abfallgrube „im Mittelfeld", nahe der

Tümplinger Ziegelei, gab Heim 1900 an das Berliner Völkermuseum

:

ein Steinbeil mit spitzem Bahnende, stark verwittert,

9 cm lang,

1) Vergl. Mitteilungen der Osterländischen Vereinssammlung

1844, Bd. I, Heft 4.

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