PDF (1 MB) - Evangelische Kirche in Mannheim

ekma.de

PDF (1 MB) - Evangelische Kirche in Mannheim

1|2005

■ Dem Atem im Leib Raum geben

Persönlichkeit entwickeln

■ Spiritualität ökumenisch leben

5 Jahre sanctclara Mannheim

■ Umbrellas for Peace

Matt Lamb mit seinen Bildern

in Mannheim

■ Ich wär so gerne Millionär

sanctclara night special

über Schönheit, Macht und Geld

■ Mehr Grünhelme, weniger

Blauhelme

politisch: nachgedacht –

Stärke zeigen ohne Waffen?

■ Denk mal, ich krieg ein Denkmal!

Heldinnen des Alltags

in den Mannheimer Quadraten

Ökumenisches Bildungszentrum Mannheim

Evangelische und Katholische Mannheimer Erwachsenenbildung


Inhalt

2

Seite für Seite

Dem Atem im Leib Raum geben

Persönlichkeit entwickeln – es sind die

wöchentlichen und täglichen Kurse, die

Menschen nach sanctclara führen –

alltagsrelevant, Horizonte eröffnend,

weiterführend. Seite 10

Spiritualität ökumenisch leben

5 Jahre sanctclara Mannheim – ein großer

Empfang, dazu Werkstattgespräche über was

es zum Leben braucht. Seite 6

Umbrellas for Peace

Matt Lamb mit seinen Bildern in Mannheim

ein ökumenisches Netzwerk quer durch die

Stadt – Regenschirme, von Kindern bemalt mit

ihren Friedenshoffnungen. ab Seite 8

Ich wär so gerne Millionär

sanctclara night special am 8. April über

Schönheit, Macht und Geld. Seite 30

Ein night special zum Schmerz schon am

26. Januar 2005. Seite 48

Grafik:

Dieter Lahme

Seitenrandwörter

Seite

35 ars vivendi. Lebenskunst

10 Atem und Persönlichkeit

19 Bibel

21 Bibliodrama

39 Bildung unterwegs

3 Editorial

22 Forum Schule und Religion

12 Frauen

29 Gesellschaft, Kultur und Arbeitswelt

27 Gewalt überwinden

43 Gruppen und Kreise

2 Inhalt

18 Interreligiöser Dialog

15 Lebensformen – Lebenszeit

40 Lehren, lernen, leiten

42 Lehren, lernen, leiten – Religionsunterricht

33 Literatur

14 Männer

8 Peace, Tolerance, Understanding

32 Philosophie und Allgemeinbildung

4 politisch: nachgedacht

6 sanctclaraFest

34 sanctclaraShop

20 Seelsorge

7 Spiritualität

38 Sterben, trauern, leben

34 Tanzen in Gruppen

23 Theologie und Kirche

28 Widerständiges Christentum

5 Willkommen

16 Wohnungen Gottes

Mehr Grünhelme,

weniger Blauhelme

politisch: nachgedacht – Stärke zeigen ohne

Waffen? – Christliche und muslimische

Handwerker in Krisengebieten, aufbauend,

wo Andere zerstörten… Seite 4

Denk mal, ich krieg ein Denkmal!

Heldinnen des Alltags in den Mannheimer

Quadraten – heimlich, still und leise leben

sie unter uns. Seite 12

Vieles mehr

wie immer, erschließt sich im Blättern,

Schmökern. Wir wissen von Leserinnen und

Lesern, dass sie dieses Journal auf dem

Nachttisch liegen haben. Und Sie?

Impressum

Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim

B 5, 19 · 68159 Mannheim

Redaktion:

Michael Lipps und Stephan Leinweber

Textverarbeitung: Michèle Bombis,

Christine Guldner und Martina Steckel

Grafiken: Dieter Lahme

Herstellung: SCHUESSLER Mannheim

Gedruckt auf 100 g/qm Primaset

chlorfrei · Titel unter Verwendung

eines Bildes von Matt Lamb

www.sanctclara.de


PEACE, TOLERANCE, UNDERSTANDING, HOPE AND LOVE

Liebe Leserin, lieber Leser,

Friede, Toleranz, Verständigung, Hoffnung und Liebe –

das sind die Hauptwörter, die für Matt Lamb und sein

Schaffen leitend sind. Eine ganze Reihe der Bilder des

iro-amerikanischen Künstlers sind im Frühjahr 2005 in

sanctclara zu sehen – und nicht nur in sanctclara,

sondern auch in zehn Mannheimer evangelischen und

katholischen Kirchen und in der Kapelle des Klinikums.

Vor allem ist es der großformatige Jesus-Zyklus, der in

der Fasten- bzw. Passionszeit und in der Osterzeit die

Kirchen und ihre Besucherinnen und Besucher werktags

wie sonntags verbindet. Wir freuen uns sehr, dass

es dieses ökumenische Netz gibt, das zwischen den

Kirchen und darüber hinaus gesponnen werden will,

ganz dem Auftrag unseres Hauses entsprechend, mit

unserer Bildungsarbeit beizutragen zu einem verlässlichen

ökumenischen Fundament – und darauf aufbauend

zu Verständigung und Versöhnung zwischen

Menschen unterschiedlicher Prägung und Religion.

In der Ausstellung hat das Bild auf dem Titel dieses

Journals – im Original ist es dreizehn mal sieben Meter

groß – einen herausragenden Platz. Es ist am Freitag,

18. März, auf dem Mannheimer Marktplatz zu sehen, in

voller Größe – und auf dem Platz sind

viele Kinder aus Mannheimer Schulen

und Kindergruppen. Sie halten Schirme

in der Hand, die mit ihrer Friedenssehnsucht

und Friedenshoffnung bemalt

sind. Mehr zu all dem lesen Sie auf

Seite 8.

Wie immer ein ganzes Journal voller

Themen, Tipps und Anregungen, sich in

der Weise zu bilden, wie es jetzt eben

dran ist. Und wie immer achten wir

darauf, dass die Kurse halten, was sie

versprechen. Damit Sie sich schnell im

Journal zurechtfinden: Befindet sich ein

Dreieck über dem Thema einer Veranstaltung,

brauchen wir Ihre Anmeldung.

Ist ein Kreis abgebildet, dann können Sie

sich auch kurzfristig zum Kommen

entschließen.

Wir freuen uns darauf, Ihnen zu begegnen

– vielleicht auch an den Tagen Mitte

Februar? Da feiern wir fünf Jahre

sanctclara, genießen das Flair gelebter

Ökumene – und prüfen, was eine

ökumenisch gelebte Spiritualität für

heute und morgen ausmacht und

bewirkt.

3

Editorial

Michèle Bombis · Christine Guldner · Thomas Wolf ·

Adriana Glockner · Martina Steckel

Dr. Stephan Leinweber

Dipl.Theol. Dipl.Päd.

Dr. Michael Lipps

Pfarrer

Gerhard Eichin · Heinz-Martin Döpp · Gudrun Wanner

Stephan Leinweber · Michael Lipps · Susanne Richter


... auch schwierige politische Zusammenhänge

informativ, kommunikativ und unterhaltsam präsentieren

politisch: nachgedacht

4

Zwei Jahre ist es her, dass wir die Reihe

politisch: nachgedacht konzipiert

haben mit der Idee, auch schwierige

politische Zusammenhänge informativ,

kommunikativ und unterhaltsam zu

präsentieren – und natürlich im Diskurs.

Die Liste der prominenten Gäste quer

durch die Parteien und das gesellschaftliche

Leben wird länger: Hans Mommsen,

Hans-Jochen Vogel, Gerhard Stratthaus,

Christa Luft, Dieter Salomon, Gernot Erler

und Peter Frankenberg.

Die Reihe lebt mit jedem Abend von

Konstanze Wegners Moderation –

kenntnisreich, sympathisch, direkt und

zugleich respektvoll. Und die Reihe lebt

vom engagierten Fragen derer, die sich

einfinden. Wir in sanctclara sind sehr froh

über diese Möglichkeit Politik zur Sprache

zu bringen, sich zu bilden. Und wir sehen

darin ein hohes Gut für die politische

Kultur unserer Stadt. Seien auch Sie –

wie immer gleich welcher politischen

Prägung – gerne unser Gast.

Mehr Grünhelme,

weniger Blauhelme

Stärke zeigen ohne Waffen

Der Slogan stammt von Klaus Töpfer: „Je mehr

Grünhelme es gibt, desto weniger Blauhelme

brauchen wir.“ Die Grünhelme sind die Alternative

zu allem, was mit Gewalt getan und ausgeführt

wird. Mit Waffen, mit den Schwertern, mit

Panzern, Blut, Schwert und Eisen. In den pazifistischen

Bemühungen der Völker und der Religionen

erscheinen die Grünhelme als attraktiver

Versuch, die Gewalt aus der Welt zu jagen. Mitte

2003 wurden sie gegründet – von Rupert Neudeck.

Seit gut einem Jahr bemüht sich diese

Hilfsorganisation – bewusst religionsübergreifend

– um Wiederaufbau in Krisengebieten, da,

wo es anderen allzu heikel scheint. Sie will – als

„zivile Antwort“ auf den 11. September 2001 – gemeinsam

aufbauen, was andere zerstörten und

weiter zerstören.

Die Arbeit knüpft an John F. Kennedys Idee der

Peace Corps an: Junge Handwerker verpflichten

sich, für einige Monate beim Aufbau von Schulen,

Dörfern oder Wasserleitungen zu helfen. Es

gibt keinen Lohn, sondern nur Versicherungsschutz,

ein kleines Taschengeld, Unterkunft und

Verpflegung bei den Menschen vor Ort.

Konstanze Wegner

Rupert Neudeck

Rupert Neudeck kann zu seinem Engagement befragt werden, zu

seinen Hoffnungen, seinen Enttäuschungen, zu den Visionen, die

ihn leiten.

Zu Gast: Rupert Neudeck, Publizist, Gründer von Cap Anamur, Vorsitzender

der NGO Grünhelme e.V., einer Gruppe christlicher und muslimischer Bauhandwerker

für Bauprojekte in der Dritten Welt · Moderation: Dr. Konstanze

Wegner · am Dienstag, 1. März 2005, 19 bis 21 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara, B 5, 19 · Kosten: € 4, Menschen in Aus bildung

frei · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim

Wir sind alle in einem Boot

Chancen und Risiken der Globalisierung

Ernst Ulrich

von Weizsäcker

Mit dem Wort Globalisierung verbinden Menschen in allen Erdteilen

Hoffnungen und Ängste. Die einen befürworten sie engagiert,

andere setzen sich leidenschaftlich dagegen. „Die wirtschaftliche,

kulturelle, rechtliche, ökologische und politische Verflechtung hat

das Gefüge der Nationen und Kontinente schon seit Jahrzehnten

durch immer neue Herausforderungen tief greifend verändert. In

jüngster Zeit hat die Veränderungsdynamik eine neue Qualität

erreicht“, sagt Ernst Ulrich von Weizsäcker und meint, dass die

„Globalisierung der Weltwirtschaft die Demokratie durcheinander

rüttelt. Die Demokratie moderner Prägung war für den Nationalstaat

erfunden worden. In den relativ gesicherten Grenzen des

Nationalstaates gab es eine hinlängliche Machtbalance zwischen

dem Markt, der gut ist für die Durchsetzungsfähigen, und der

Demokratie, die gut ist für die Mehrheiten, die im Markt weniger

durchsetzungsfähig sind. Nun aber ist der Markt global geworden,

die Demokratie national geblieben. Das stellt eine neue und große

Herausforderung für die Demokratie dar. Man muss auf neue Weise

den Schutz der Schwächeren sowie den Schutz öffentlicher

Güter wie etwa der Umwelt organisieren.“

Die zunehmend globalisierte Welt mit ihren Folgewirkungen im

wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen, kulturellen sowie

ökologischen Bereich wirft viele Fragen auf: Was bedeutet Globalisierung

für den Einzelnen, für die Gesellschaft, für die Umwelt?

Wie kann eine faire Globalisierung Chancen für alle bieten? Was

sind ihre sozialen Dimensionen, wie kann sie gestaltet werden

und wo liegen die Risiken?

Zu Gast: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, MdB/MP und Mitglied der

Weltkommission für die soziale Dimension der Globalisierung, Vorsitzender

des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Stuttgart

· Moderation: Dr. Konstanze Wegner, Mannheim am Donnerstag 7. Juli

2005, 19 bis 21 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim

B 5,19 · Kosten € 4, Menschen in Ausbildung frei · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim


Profil auf dem Markt

der Sinnanbieter

Einmalig gleichberechtigt:

sanctclara Mannheim ist ein Beispiel

ökumenischer Zusammenarbeit

auf Augenhöhe

So titelte die Frankfurter Rundschau am Mittwoch,

23. April 2003, auf Seite 2, wenige Tage vor dem Ökumenischen

Kirchentag in Berlin. Hartmut Meesmann war der

Autor des Fünfspalters. Die Kirchen in Mannheim sind

über ihren Schatten gesprungen: Sie wollen mit einem

gemeinsamen, profilierten Bildungsprogramm in der

Öffentlichkeit Farbe bekennen. „Es geht darum, auf dem

Markt der vielen Sinnanbieter und konkurrierenden

Bildungsangebote das christliche Profil zu schärfen,“ sagt

Michael Lipps. Die konfessionellen Unterschiede werden

nicht ausgeblendet, sie treten jedoch bei der Programmgestaltung

in den Hintergrund. „Wir greifen in unseren

Veranstaltungen natürlich auch Themen auf, die zwischen

den Kirchen umstritten sind – den Streit ums Abendmahl

zum Beispiel oder die Frage der gegenseitigen Anerkennung

der kirchlichen Ämter“, sagt Stephan Leinweber,

„aber für diese Fragen interessieren sich heute nur noch

wenige Insider.“ Viel wichtiger seien für die Besucher und

Besucherinnen Impulse für die eigene Lebensgestaltung,

die Klärung ethischer Herausforderungen, das Gespräch

mit anderen Religionen, insbesondere mit dem Islam. ...

Beide Kirchenleute (gemeint sind Stephan Leinweber und

Michael Lipps) haben in den Jahren gemeinsamer Arbeit

die Erfahrung gemacht, dass ihnen die jeweils andere

Konfession viel näher auf den Leib gerückt ist und ihnen

nicht mehr gleichgültig sein kann. ...

sanctclara beteiligt sich am Projekt „ImZiel“

Neben acht weiteren Bildungseinrichtungen, darunter die

Volkshochschulen von München, Hamburg und Düsseldorf,

beteiligt sich sanctclara am Forschungs- und Entwicklungsprojekt

„ImZiel“. Hier sollen zielgruppenspezifische

Angebote in Einrichtungen der Erwachsenenbildung neu

entwickelt, ausprobiert und verbessert werden. Das vom

Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte

Projekt wird durchgeführt von Forschungsteams an den

Universitäten München und Düsseldorf. Vorausgegangen

war eine Studie „Soziale und regionale Differenzierung

von Weiterbildungsverhalten und -interessen“. Für die dort

festgestellten Zielgruppen sollen nun „maßgeschneiderte“

Angebote entwickelt werden. sanctclara beteiligt sich am

Projekt mit der Reihe „ars vivendi“.

Heinz Hinse

sanctclaraNewsletter

Ein neuer Service für Sie: Mit dem Newsletter, den wir immer mal wieder

verschicken, erhalten Sie von uns Informationen und Hinweise auf aktuelle

Veranstaltungen per Mail zugesandt. Wenn Sie sich für den Newsletter

eintragen möchten, dann schreiben Sie an service@sanctclara.de oder

notieren Sie Ihre Mailadresse auf einer Anmeldung.

ImpulsWorkshop „ImZiel“

Es war eine sehr feine, dichte Stunde in

sanctclara mit Dieter und Rosl Lahme, fünf Tage

vor ihrem Umzug nach Kleinwanzleben bei

Magdeburg. Zu einer

Hommage an Dieter Lahme

hatten wir eingeladen, in alter und nach wie

vor lebendiger Verbundenheit. Es wurde zu

einer Ausstellung in der Ausstellung. Dieter

Lahme hatte auf vier kreuzförmig angeordneten

Tischen inmitten der Bilder der Wohnungen

Gottes vielfach variierte Segenskreuze gelegt –

Babykreuze heißen sie gemeinhin. Eine

Installation, die die Schaffenskraft des Künstlers

vor Augen führte und in die Hände legte. Wir in

sanctclara haben Dieter Lahme viel zu verdanken,

nicht zuletzt auch die überraschenden

Sehhilfen in seiner Art, unsere Ausstellungen

im Haus zu präsentieren. Und wie das so ist in

glückenden Beziehungen: auch Dieter geht

bereichert davon. Die Kreuze sind bei uns im

Shop zu haben – und auch dieses Journal zeigt

Lahmesche Grafiken.

Mit dem Wechsel

des evangelischen Schuldekans – von Karl-

Heinz Bothe zu Heinz-Martin Döpp –

haben wir im Haus den ersten Wechsel im

Kollegium überhaupt erlebt und mitgestaltet.

Wir sind froh, dass Martin Döpp

„passt“ – nicht im Sinne, dass es eine

Stromlinienförmigkeit geben müsse, die

vom Kollegium vorgegeben wird. Ganz im

Gegenteil: Seine persönliche und berufliche

Kompetenz lässt uns die Chance und

den Reichtum unseres ökumenischen

Unternehmens neu erfahren. Die beiden

Schuldekane sind mit Veranstaltungen, die

in besonderer Weise sie verantworten, in

diesem Journal stärker vertreten als bisher.

Auch wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser,

noch keine Kinder in der Schule haben

oder nicht mehr – es lohnt sich zu schauen,

wie sich Religionsunterricht in öffentlichen

Schulen profiliert, welche Themen

Religionslehrerinnen und Religionslehrer

bewegen.

5

Willkommen


sanct

claraFest

6

Gott im Alltag erfahren –

der Sehnsucht auf der Spur

sanctclaraFest 2005

Fünf Jahre Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim – ökumenisch

leben und arbeiten, alltäglich. Erfahrungen

eines gemeinsamen Weges, mit

vielen Gästen, die den Weg mitgehen. Bei

mancher Mühe ein ganz überwiegend

freundlicher Weg, bereichernd, aussichtsreich.

Miteinander feiern. Einander

konfrontieren, differenzieren. Den

Konsens, die „Einmütigkeit“ hochschätzen.

Wie die Neugierde und den Mut,

miteinander Neues zu entdecken. – Fünf

Jahre sind nicht wirklich Anlass für ein

Jubiläum – aber doch zum Innehalten. Das

wollen wir gerne mit Ihnen tun. Dazu

kommen am Freitag die Bischöfe aus

Freiburg und Karlsruhe, mit denen wir

Hauptworte christlicher Existenz bewegen.

Und für den Samstag haben wir

Menschen eingeladen, mit denen wir

unsere spirituelle Kompetenz prüfen und

erweitern wollen. Seien Sie unsere Gäste,

bewegen Sie mit.

Freitag, 18. Februar 2005, 18 bis 20 Uhr

Entree

Empfang und öffentliches Gespräch

Empfang mit wenigen Grußworten, darunter

von Oberbürgermeister Gerhard Widder, und

dem Auftritt der ersten „beschirmten“ Kindergruppe,

die sich am Nachmittag dieses Tages

dem umbrella-for-peace-project widmet – mehr

zu diesem Projekt auf Seite 8.

Danach im Gespräch über

glauben –

hoffen – lieben

Landesbischof Ulrich Fischer und Erzbischof

Robert Zollitsch · Musik: Schülerinnen

und Schüler des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums

Mannheim

wiederholt – Sie haben also die Möglichkeit, an zwei der Werkstattgespräche

teilzunehmen. Nennen Sie uns bitte schon mit der

Anmeldung Ihre Wahl.

Für diesen Samstagvormittag brauchen wir Ihre Anmeldung!

Morgengebet und Eröffnung im Plenum – Werkstattgespräche,

zwei Runden nacheinander – Podium mit allen Gästen – Mittagsgebet

um 13 Uhr, anschließend Suppe und – wer will – verweilen.

Die Werkstätten:

1. Vom Staunen und Genießen, vom Vermissen und Gestalten.

Spiritualität im Alltag unserer Welt

Wenn wir achtsam umgehen mit uns selbst, mit anderen, mit Gott

… wenn wir schöpfen wollen aus den Quellen des Heils (Jesaja 12,3)

– was kann dabei helfen? Welche Verbündeten schenkt uns unsere

reichhaltige christliche Tradition?

mit Antje Rösener, Pfarrerin, Studienleiterin im Evangelischen Erwachsenenbildungswerk

Westfalen-Lippe, Dortmund

2. Im Engagement für Gemeinschaft und Gerechtigkeit –

Das Leben feiern

Es geht um Fragen der spirituellen Neuorientierung bei interkulturellen

Begegnungen und in Verbindung mit dem Lebenskampf

von Minderheiten innerhalb einer Mehrheitsgesellschaft, zugleich

auch um die Spannung zwischen Feiern und Leiden in der ökumenischen

Spiritualität. Es geht auch um Reflexion und Praxis von

ökumenischer Spiritualität im Zusammenhang einer Korea-Partnerschaft

und in der Auseinandersetzung mit Reichtum und Armut

und dem Engagement für Gerechtigkeit und Frieden. Wesentliche

Stichworte sind dabei: Orte der Hoffnung, Compassion,

Empowerment.

mit Jean-Félix Belinga Belinga, Beauftragter für ökumenische Bildungsarbeit,

und Ulrike Schmidt-Hesse, Pfarrerin und Studienleiterin, Zentrum

Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Frankfurt/Main

beide lieben Musik und Geschichten und Musik.

3. Die Schönheit wird die Welt retten

Zur Ästhetik der orthodoxen Tradition

„Warum wissen wir, dass es neben dieser – sündigen und gefallenen

– Welt ohne jeden Zweifel eine andere gibt, nach der wir uns

sehnen? Vor allem wissen wir es durch die Natur, durch ihr Zeugnis,

ihre verwundete Schönheit. Die Schönheit der Natur bezeugt

den Anderen. Wir brauchen“, so Vater Alexander Schmemann, „die

Erfahrung jener anderen Welt, ihrer Schönheit, Tiefe, Kostbarkeit,

die Erfahrung des Gottesreiches und sein Sakrament – die Eucharistie.“

Das Werkstattgespräch befasst sich mit dieser wesentlichen

Dimension orthodoxer Spiritualität.

mit Dr. Georgios Basioudis, Pfarrer der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde

Mannheim

4. Den Glauben erfahren? Den Glauben vermitteln?

Spriritualität in der christlichen Erwachsenenbildung

Ist die gestellte Frage nicht von der Art, auf die man die Antwort

schon im voraus kennt? Gibt es aber eine Glaubenserfahrung

ohne Worte, ohne Konzepte, die ihr eine Gestalt geben? Gibt es

nicht auch eine Vermittlung, die spirituelle Wege öffnet?

mit Heinrich Block, Vorsitzender der Erwachsenenbildung in der Erzdiözese

Strasbourg

Samstag, 19. Februar 2005, 9 bis 14 Uhr

Spiritualität ökumenisch leben

Vier Werkstattgespräche

In vier Werkstattgesprächen entfalten wir das

Thema des Festes. Jedes Werkstattgespräch erfordert

eine Stunde und wird nach einer Pause

Samstag, 19. Februar 2005, 13 Uhr

Ökumenisches Mittagsgebet

danach die Suppe

Die KomplettKarte für diesen Samstagvormittag kostet inklusive Suppe

nur € 25 / 15 – nur Suppe nach dem Beten € 3,50.

Das Fest des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim


Wege in die Stille – Wege zu mir selbst

Verschiedene Formen der Meditation

Viele Wege haben wir in unserem Leben schon zurückgelegt und

mancher Weg liegt wohl auch noch vor uns. Es gibt Wege, die wir

schon vielfach gegangen und die uns wohl vertraut sind. Der

räumlich wohl kürzeste Weg, nämlich der Weg in unser Inneres, zu

unserem ICH, den meiden wir oftmals. Der scheint uns schwierig,

lang, beschwerlich und aufschiebbar zu sein. Der Weg wird oft als

Symbol für den Lebensweg des Menschen gewählt. Ich möchte

mit Ihnen an drei Abenden diesem Symbol auf verschiedene Art

nachgehen: Sitzen in der Stille, leichte Körperübungen (Eutonie)

und meditieren zum Symbol Weg, Labyrinth, Irrgarten. Sie brauchen

keine Vorkenntnisse irgendwelcher Meditationsformen. Sie

sollten offen sein, neue Wege zu wagen um in die Stille zu hören.

Bitte tragen Sie bequeme, nicht einengende Kleidung. Bringen

warme Socken, ein Handtuch und (falls Sie leicht frieren) eine Decke

mit.

Leitung: Gudrun Wanner, Religionslehrerin, Meditationsleiterin · Mittwoch,

16., 23. Februar und 2. März 2005, jeweils von 20 bis 22 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 15 · Anmeldung

bis spätestens Mittwoch, 9. Februar 2005 · Eine Veranstaltung des

Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Evangelische Spiritualität

Wurzeln und Zugänge

Die Frage nach Spiritualität hat in unserer Gesellschaft gegenwärtig

Hochkonjunktur. Viele Menschen sind enttäuscht von den spirituell

ausgedörrten Großkirchen und haben sich auf die Suche

nach neuen spirituellen Quellen vor allem aus den fernöstlichen

Religionen gemacht. – Am ersten Seminarabend steht die Spurensuche

im Vordergrund: Es geht darum, verschüttete Quellen evangelischer

Spiritualität freizulegen. Am zweiten Seminarabend sollen

neue Zugänge zum alten Glauben gebahnt werden. Dazu geht

es um Einführung und Diskussion neuer Formen evangelischer

Spiritualität.

Gräben ohne Wasser?

Wie spirituell ist die Landeskirche?

am Montag, 31. Januar 2005

Neue Zugänge zum alten Glauben

Einführung und Diskussion neuer Formen evangelischer Spiritualität

am Montag, 21. Februar 2005

mit PD Dr. Peter Zimmerling · jeweils um 20 Uhr im Gemeindehaus der

Christuskirche Mannheim, Werderplatz 6 (in unmittelbarer Nähe der Christuskirche,

Richtung Wasserturm) · Eine Veranstaltungsreihe der Christusgemeinde

Mannheim

Der Kreis, die Stille und die Farbe blau

Meditativer Umgang mit diesen Schlüsselsymbolen

Im Kreis erahnen wir, dass einzelne Lebenserfahrung nicht isoliert,

sondern in einem inneren Zusammenhang stehen. Der Kreis

schärft den Sinn für Ganzheit und Zusammengehörigkeit. In der

Stille können wir Kraft schöpfen, bekommen Worte wieder Kraft.

Die Stille ist Gegengewicht zum Lärm und der Geschwätzigkeit

unserer Welt. Die Farbe blau steht für unsere

Sehnsucht nach himmlischen Erlebnissen. Sie

lässt uns Weite und Grenzenlosigkeit erahnen.

Ich möchte mit Ihnen auf meditative Weise

nach Möglichkeiten suchen, wie die Vollkommenheit

des Kreises, die Kraft der Stille und

himmlische Weite wieder Einzug in das Leben

halten kann.

Leitung: Gudrun Wanner, Religionslehrerin, Meditationsleiterin

· Mittwoch, 1. und 8. Juni 2005, jeweils von

20 bis 22 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 10 · Anmeldung

bis spätestens Mittwoch, 25. Mai 2005 · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim

Heilende Stille

Einführung in die christliche Kontemplation

Diese Meditationsweise ist gegenstandslos, d.h.

der Übende und die Übende wird angeleitet,

Denken, Fühlen und Wollen loszulassen und sich

nur auf den eigenen Atem zu konzentrieren.

Durch stetiges Üben kommt ein Prozess in Gang,

der uns zu unserem Wesensgrund führt. Unsere

ganze Persönlichkeit wird von innen heraus umgewandelt.

Das hat zur Folge, dass der Alltag

besser bewältigt wird und Beziehungen lebendiger

werden. So stellt sich mehr Lebensfreude

ein. Eingeladen ist, wer vielleicht eine Sehnsucht

danach verspürt, sein Leben anders zu gestalten,

und wer aufgrund der vielfältigen Anforderungen

und Hektik seines Alltags und unserer Zeit

eine innere Leere verspürt oder keine Ruhe findet,

und wer nach persönlichem Wachstum

strebt oder wer ganz einfach nur neugierig ist.

Bitte Socken mitbringen und sich bequem kleiden,

Meditationskissen und -bänkchen sind vorhanden.

Leitung: Helga Gerhardt, Dipl.-Psychologin, Mannheim

· am Samstag, 4. Juni 2005, 9.30 bis 17 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim B 5, 19

· Kosten 25 € · Anmeldung bis Freitag, 27. Mai 2005 ·

Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Durchlässig für Gottes

Lebenshauch

Ein Abend und ein Morgen

mit deutscher Gregorianik

Leitung: Sönke Wittnebel, Kantor an der Schlosskirche

Friedrichshafen · Freitag, 18. November 2005, 17.30 bis

21.45 Uhr und Samstag, 19. November 2005, 8.30 bis

12.15 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Teilnehmen können bis zu 24

Personen · Kosten € 25 · Anmeldung bis Freitag, 11. November

2005 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Spiritualität 7Spiritualität


Peace – Tolerance – Understandig …

8

Glaube, Hoffnung, Liebe

Bilder von Matt Lamb in Mannheim

Eigentlich wollte Maria Müller, Gemeindediakonin

im Mannheimer Norden und durch ihren

Arbeitsschwerpunkt Erwachsenenbildung mit

sanctclara verbunden, eigentlich wollte sie ein

paar Tage ausspannen, in die Luft gucken, sich

erholen. Sie wählte dafür die Landschaft im

Saarland, im Grenzgebiet zu Frankreich und

Luxemburg – fast vergessen und anmutig

zugleich. Zurück kam sie mit der Idee, Bilder

von Matt Lamb in sanctclara auszustellen. In

Tünsdorf hatte sie Dominicus Rohde vom

St. Matthias Kolleg kennen gelernt. Er zeigte

ihr die Bilder von Matt Lamb – und nun

kommen einige davon nach Mannheim.

Matt Lamb, 1932 in Chicago geboren, kam im

September 1994 erstmals ins Saarland, um

seine Werke einem deutschen Publikum

vorzustellen. Daraus wurden jährliche Schaffens -

aufenthalte im Matt Lamb Center – Institute

for the Arts am St. Matthias-Kolleg in Tünsdorf.

Der irisch-amerikanische Maler und Bildhauer

hat eine dritte Heimat gefunden, nicht nur

seine Werke sind hier zu betrachten, sondern er

selbst kommt in Begleitung seiner Familie

immer wieder nach Tünsdorf, um hier mit

jungen Künstlern und Künstlerinnen aus aller

Welt zu schaffen und zu arbeiten.

St. Jakobus(7) und Matthäus(8) in Neckarau, St. Konrad(9) und

Versöhnung(10) in Casterfeld bzw. auf der Rheinau.

Wir sind gespannt, welche Begegnungen aus diesem Netzwerk

sich ergeben, entstehen, gesucht werden. Den Flyer mit

Anregungen zum Aufsuchen der Ausstellungsorte und Hinweisen

auf weitere Veranstaltungen gibt es ab Ende Januar.

lei/ml

Dauer der Ausstellung

von Freitag, 18. Februar bis Donnerstag, 28. April 2005

Öffnungszeiten der Ausstellung in sanctclara

montags bis freitags von 11 bis 16 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr

Die Mitte der Ausstellung in Mannheim ist der

12-teilige Jesus-Zyklus – die Love-Series. Der

Zyklus ist in zehn Mannheimer Kirchen zu

sehen, in der Kapelle des Klinikums und in

sanctclara. Mit diesem Zyklus werden weitere

Bilder von Matt Lamb ausgestellt.

Das Leitmotiv der Ausstellung – und damit

nehmen wir ein Anliegen Matt Lambs auf –

nehmen wir von Paulus, aus seinem 1. Brief an

die Gemeinde in Korinth (Kapitel 13, Vers 13):

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese

drei; die Liebe aber ist die Größte unter ihnen.

Die Kirchen treten in der Ausstellung paarweise

auf, jeweils evangelisch und katholisch. So

entsteht in der Passions- und Osterzeit 2005

ein ökumenisches Netzwerk in der Stadt. Die

Kirchen sind: CityKirche Konkordien(1) und

Citykirche St. Sebastian(2) in den Quadraten,

St. Hildegard(3) und Philippus(4) in Käfertal,

St. Pius(5) und Thomas(6) in Neuostheim,

Vernissage

in sanctclara

am Donnerstag, 17. Februar 2005, 19 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim

Eröffnung in den beteiligten Kirchen

am Sonntag, 20. Februar 2005

Matt Lamb: The Nativity

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The Lamb Umbrellas for Peace

Schirme für den Frieden

Wenn irgendwo in der Welt Bilder von Matt

Lamb zu sehen sind, findet parallel dazu das

Umbrella-Project statt, bei dem Kinder und

Jugendliche Schirme bemalen. Ein Schirm als

Symbol für Schutz, Geborgenheit und Selbstbestimmung.

Matt Lamb: Untitled

Tanze meine Seele

„Tanzen, das tun die Jünger Baals und das Volk Israel im Moment

des Verrats um das goldene Kalb und Salome verführt im Tanz

ihren Vater zum Mord am Täufer Johannes. Es tanzen aber auch

Miriam und David vor Gott, auf der Hochzeit von Kana wurde gewiss

getanzt – vielleicht tanzte Jesus mit, als er nicht gerade mit

Wasser und Wein beschäftigt war. In der Bibel ist der Glaube oft

wild und gefährlich, ekstatisch und unkontrolliert, und Gott tanzt

in den Seelen der Menschen, herzzerreißend und der Körper bleibt

davon nicht unberührt.“ So schreibt Pfarrerin Ilka Sobottke in

der Ankündung der Predigtreihe zu Matt Lambs The Dance in der

Citykirche Konkordien Mannheim, R 2,2. Eröffnet wird die Reihe am

20. Februar. In der Philippuskirche Mannheim-Käfertal-Süd wird

es eine kleine Predigtreihe geben am Ostersonntag, 27. März, am

3. und 10. April zu The Divine Revelation. – Die aktuellen Planungen

der Mannheimer Kirchen im Matt-Lamb-Projekt finden Sie unter

www.ekma.de und www.kath.kirche-mannheim.de bzw. im Flyer

zur Ausstellung. Hier erfahren Sie auch, wann welches Bild des

Jesus-Zyklus in welcher Kirche hängt. Fordern Sie den Flyer gerne

in sanctclara an.

Das Größte aber ist die Liebe

Neue theologische Aspekte der Jesusforschung

mit Prof. Dr. Klaus Berger, · am Donnertag, 24. Februar 2005, 19 Uhr · im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19, siehe S. 19

Matt Lamb in sanctclara

Eine Begegnung

im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · am

Donnerstag, 28. April 2005, 10 bis 12 Uhr

The Lamb Umbrellas for Peace in Barcelona

Während eines dreitägigen Workshops bemalte

Matt Lamb zusammen mit Kindern, die durch

die Anschläge des 11. September zu Vollwaisen

wurden, Regenschirme. Zum einen sollten die

Kinder dadurch ihren Schmerz, aber auch ihrer

Hoffnung Ausdruck verleihen können – zum

anderen wurden sie damit Botschafter/innen

für Frieden und Liebe: Die Kinder zogen in einer

Parade durch Washington und ins Weiße Haus.

So entstand das Umbrella-Project: Inzwischen

haben viele Kinder auf der ganzen Welt daran

teil genommen und sind mit ihren Schirmen

durch ihre Heimatstädte gezogen. Sie erhalten

auch ein Zertifikat als Friedensbotschafter/innen.

Auch in Mannheim werden sich Kinder in

Schulen und Gemeinden mit dem Themen

Schutz, Hoffnung und Frieden befassen und

Schirme bemalen.

Bei einer großen Veranstaltung auf dem Marktplatz,

am 18. März 2005, von 11 bis 13 Uhr, erhalten sie ihre

Zertifikate. Mehr Details sind zu finden unter:

www.the-lamb-umbrellas-for-peace.org

Hope and Love 9…

Finissage

mit Suppe · in Anwesenheit von Matt Lamb am Donnerstag, 28. April 2005,

12 Uhr in sanctclara

6 7 8 9 10


Atem und Persönlichkeit

10

Emotionale Intelligenz für

den persönlichen, familiären

und beruflichen Bereich

Ein Basisseminar

Um emotionale Intelligenz zu entwickeln ist es

wichtig, die Angst vor den eigenen Gefühlen

abzubauen und diese achtsam und liebevoll in

die eigene Persönlichkeit zu integrieren. Das Seminar

hat zum Ziel, durch einen Wechsel aus

Kurzreferaten, Austauschrunden und vielen

Übungen den Zugang zu den eigenen Gefühlen

zu verbessern. Desweiteren werden einfache

Mittel an die Hand gegeben, mit schwierigen

Emotionen umzugehen, sowie Einblick zu bekommen

in teils vernachlässigte oder vergessene

Gesetzmäßigkeiten, denen der Mensch als

primär emotionales Wesen unterliegt. Am Ende

des Seminars werden einfache Hilfen vermittelt,

die dazu dienen, das Erlebte mit in den Alltag

nehmen zu.

Leitung: Matthias Pfleger, Heilpraktiker, Dipl. Soz. Päd.,

Mannheim · am Freitag, 11. Februar 2005, 16 bis 22 Uhr

· im Ökumenischen Bildungszentrum

Mannheim,

B 5, 19 · Kosten 35

€ · maximal 12 TeilnehmerInnen

· Anmeldung

und weitere Infos: Matthias

Pfleger, Praxis für

ganzheitliche Gesundheit,

Niederfeldstraße 77, 68199 Mannheim, Fon 0621

8326952, E-mail matthias-pfleger@gmx.de · Eine Veranstaltung

in Kooperation mit dem Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim

Gib dir den Wert, den du hast

Zu sich stehen lernen

„Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte

Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere

Dunkelheit, ängstigen uns am meisten. Wir fragen uns: Wer bin

ich denn, dass ich so brillant sein soll? Aber wer bist du, es nicht zu

sein? Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn du dich

klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich

herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden

geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst

anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer

eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch

die anderen.“

Nelson Mandela, bei seiner Antrittsrede 1994

Jeder Mensch ist einzigartig und unendlich wertvoll. Doch oft geben

wir uns selbst nicht diesen Wert, den wir haben. Wenn wir uns

selbst nicht wertschätzen und zu uns stehen, wie sollen andere

dann uns achten?! Im Seminar wollen wir lernen, mit den Stimmen

umzugehen, die uns klein und wertlos machen wollen. Wir

werden unsere Einzigartigkeit entdecken und lernen, zu ihr zu

stehen. Dabei werden wir mit

Impulsreferaten, Körperarbeit,

Dem Atem im

Leib Raum geben

kreativen Elementen und

Übungen arbeiten.

Leitung: Klaus Metzger-Beck, Dipl.

Theologe, Diplom-Sozialpädagoge,

Mannheim · Samstag, 9. April

2005, 10 bis 18 Uhr · Kosten € 25, incl. Mittagessen · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Anmeldung bis Freitag,

1. April 2005 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Im erfahrbaren Atem:

Dem Atem im Leib Raum geben

Ein vierteiliges Seminar

Vom Boden sich tragen lassen – im Sitzen, Stehen

und Bewegen. Sich lassen – loslassen im

Einatem, im Ausatem, in der Atempause – im

Geben, im Nehmen, in der Ruhe. Innere Aufrichtung

erfahren durch achtsame Körperbewegung,

Leitseil dafür ist der eigene Atemrhythmus,

der erfahrbare Atem. Das zu beobachten

– spüren, wahrnehmen – ist Angebot dieses vierteiligen

Seminars. Bitte bequeme Kleidung und

Socken mitbringen.

Leitung: Angela Hess, Atemtherapeutin, Mannheim ·

montags, 21. und 28. Februar und 7. und 14. März 2005,

17 bis 18.45 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5,19 · Kosten € 38 · maximal 12

Teilnehmerinnen und Teilnehmer · Anmeldung bis

spätestens Montag, 14. Februar 2005 · Ein Seminarangebot

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim

Zwischen Zoff und Harmonie –

Ist Freundschaft die bessere Beziehung?

Ein Abendworkshop

Alle wirklichen Beziehungen kennen das Kernelement Freundschaft.

Eheliche Partnerschaften sollen in der Regel scheitern,

glaubt man den Bindungsforschern, wenn sie nicht durch das

Kernelement Freundschaft getragen werden. Wir wissen, dass

die freundschaftliche Bindung älter ist als die Institution Ehe.

Wir wissen auch, dass der Begriff „Freundschaft“ für vieles

herhalten muss, was der Befriedigung zentraler Bedürfnisse oder

dem Nutzen eigener Vorteile dient. Schließlich sollen Freundschaften

oft alles das erfüllen, was woanders nicht geht. Was

unterscheidet gleichspezifische Freundschaften? „Willst du

einen echten Freund/Freundin, dann werde einer/eine“, empfiehlt

der Volksmund. Im Neuen Testament folgen wir dem Leitbild

einer Jüngerfreundschaft Jesu und entdecken die spirituelle Kraft

der Freundschaft im Gottesbild. Der Abendworkshop eröffnet

einen Weg mit Erkenntnissen aus der Beziehungsforschung,

der Hinterfragung eigener Freundschaftserfahrungen und fragt


nach dem geheimnisvollen Code, der Freundschaften scheitern

oder gelingen lässt.

Leitung: Claus Limberg, Diakon, Dipl.Päd., Organisationsberater, Coach, Ludwigshafen

· am Dienstag, 12. April 2005, 19 bis 21.30 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Teilnehmerbertrag € 5 ·

Anmeldung erforderlich · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Wenn ich älter bin, werde ich purpur tragen

mit einem roten Hut, der nicht dazu passt

und der mir nicht steht!

Wir pfeifen auf Traumfigur, Typberatung und Antiaging. Auf dem

Zenit unseres Lebens wenden wir uns neugierig anderen Wichtigkeiten

zu und lassen uns überraschen, was in uns steckt. Unser

Alter, unsere Falten und ersten grauen Haare geben uns die Freiheit,

unsere vielleicht noch nicht gelebten Möglichkeiten, Kräfte

und Talente zu entdecken. An diesem Wochenende voller Farben

werden deine Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte Gestalt annehmen.

Es ist geplant, bei Interesse eine fortlaufende Gruppe anzubieten.

Mitbringen: Humor, spielerische Lust und Neugier, zum Malen

bitte olle warme Malkleidung und einen Hut.

Leitung: Krista Paul, Künstlerin und Kunsterzieherin, Atelier für Ausdrucksmalen

· Freitag, 22. April 2005, 19 bis 21.30 Uhr und Samstag, 23. April 2005,

10 bis 13 Uhr · im Malatelier Krista Paul, Odenwaldstr. 20, Mannheim · Anmeldung

bis spätestens Freitag, 15. April 2005 · Kosten € 75 inkl. Material ·

maximal 8 Teilnehmer · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Achtsam und liebevoll

mit Träumen umgehen

Eine Gelegenheit, eigene Träume zu bearbeiten

Wir alle kennen Glücksgefühle oder Ängste in

unseren Träumen, Verfolgungsträume, Fallträume,

oder wir suchen verzweifelt etwas oder

kommen nicht vom Fleck – und, und, und... Träume

sind ein Wunderwerk unserer Seelenkräfte –

ob bizarr oder realistisch anmutend: sie gehören

zu uns und sind in irgendeiner Weise Ausdruck

unserer Befindlichkeit. Sie wollen uns etwas sagen.

Wir werden in diesem Seminar die oft unverständlichen

Bilder und Vorgänge genau anschauen

und lernen, die Botschaften auf dem

individuellen Hintergrund des Träumers/der

Träumerin zu entschlüsseln. Die Seminarleiterin

wird Beispiele bringen und an den Träumen der

Teilnehmenden arbeiten – unter Einbeziehung

der Gruppe. So werden wir Grundlagen zum

Umgang mit Träumen erarbeiten und dabei in

einen lebendigen Austausch kommen.

Leitung: Barbara Kautzsch, Religionspädagogin, TZI-

Gruppenleiterin, Fortbildung in Traumarbeit und Bibliodrama,

Dossenheim · Freitag, 21. Oktober 2005, 17.30

bis 21.30 Uhr (mit Imbisspause) und Samstag, 22. Oktober

2005, 9.30 bis 17 Uhr (mit Mittagspause) · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Kosten € 45 · acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer

· Anmeldung bis spätestens Freitag, 14. Oktober

2005 · Ein Seminar des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Seilgarten „just try it“

Angebote für Einzelpersonen/zielgruppenspezifische Trainings

Ein Seilgarten ist eine Konstruktion aus Masten, Balken und Seilen

für erlebnispädagogische Trainings. Dabei geht es vorrangig um

Teamentwicklung und Persönlichkeitsschulung für unterschiedliche

Zielgruppen. Mit den Aktionstagen wollen wir auch Einzelpersonen

oder kleinen Gruppen ermöglichen den Seilgarten der

Evangelischen Kirche in Mannheim zu besuchen, die Arbeitsweise

kennen zu lernen und sich selbst auszuprobieren.

Trainings können themenbezogen und/oder auf Zielgruppen ausgerichtet

sein. Interesse? Rufen Sie uns an, senden Sie eine Mail

und Sie erhalten die detaillierte Ausschreibung.

EinzelbucherInnen-Tage: 1. Mai, 11. Juni, 17. Juli, 20. August, 25. September

und 15. Oktober 2005, jeweils 10 bis 17 Uhr – Thematische Trainings: 9. April

für Familien, 17. Juni für Personalverantwortliche aus Firmen & Behörden,

19. Juni für Väter & Söhne, 25. Juni für Mütter & Töchter, 26. Juni für Frauen

in Übergangssituationen, 3. Juli für Väter & Töchter, 23. Juli für Frauen,

28. Juli für Jugendliche von 14 bis 16 Jahren, 29. Juli für Jugendliche von

17 bis 19 Jahren, 24. September 2005 für Paare, jeweils von 10 bis 17 Uhr · in

Mannheim, Im Pfeifferswörth · Leitung: Zertifizierte SeilgartentrainerInnen

· Info und Anmeldung an das Evangelische Kinder- und Jugendwerk, Fon

0621/16 89.283 · Kosten € 40 · Ein Angebot der Evangelischen Kirche in

Mannheim

Grafik:

Dieter Lahme

und Persönlichkeit

11Atem


Starke Frauen – Schöne Stunden

Ein Wellness-Tag für Frauen

Wissen Sie, wie ein Stein riecht, wie schwer ein

Zündholz ist oder wie lange es dauert, bis ein Tic

Tac auf der Zunge zergeht? Ein Wellness-Tag für

Frauen – zur Ruhe kommen, tief durchatmen,

Zeit haben zum Gespräch. Wir tauschen uns aus,

tanzen und genießen es, Zeit zu haben, mit allen

Sinnen wahrzunehmen. Sich für sich selbst zu

engagieren ist eine Kompetenz, die starke Frauen

brauchen, um im Alltag erfüllt zu leben. Wie

erleben wir unseren Alltag, in unseren starken

oder schwachen Momenten? Was hilft uns, was

stärkt uns?

„Wellness ist Lebenskunst im Alltag. Wellness ist

bewusstes Engagement für persönliche Exzellenz

und basiert auf einem klaren Verantwortungsgefühl

für die eigene Gesundheit und Lebensqualität:

Denk mal, ich krieg ein Denkmal!

Spaziergang durch die Quadrate zu Heldinnen des Alltags

Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit, heimlich, still und leise, leben

Heldinnen unter uns. Sie sprechen nicht oft über ihre Taten

und prahlen noch weniger damit – und manchmal halten sie sich

selbst gar nicht für so besonders. Deswegen wird es Zeit, dass wir

einigen von ihnen – zumindest für kurze Zeit – ein Denkmal bauen:

den Frauen, die trotz aller Widrigkeiten, trotz mancher schwerer

Schicksalsschläge, ihr Leben gemeistert und ihren Lebensmut

immer wieder neu gewonnen haben. Wir laden ein zu einem zweiten

Spaziergang durch die Quadrate: an fünf verschiedenen Stationen

hören wir Geschichten und Erlebnissen von „Heldinnen des

Alltags“ aus Mannheim – mal zum Weinen, mal zum Lachen – dargestellt

mit Theater, Liedern und Temperament! Den Frauen selbst

begegnen wir jedoch nicht. Sie stehen da stellvertretend für so

viele andere Frauen und gehören, wie gesagt, meist nicht zu denen,

die sich in den Vordergrund spielen wollen.

Lassen sie sich überraschen! Eingeladen sind alle interessierten

Frauen auch Männer sind willkommen.

Frauen

körperlich, seelisch, geistig“.

(nach Dr. Donald Ardell)

Ein Tag unter Frauen, um Kraft zu schöpfen, sich

wohl zu fühlen. Ein Tag, der Mut macht, den Alltag

lebendig zu gestalten. Arbeitsweise: Körper-,

Bewegungs- und Stilleübungen und Gespräch.

Vorbereitungsteam und Darstellerinnen: Renate Baudy, Heidi Herborn, Marianne

Kessler, Maria Müller, Traute Steindl, Ruth Würfel · am 9. Mai 2005,

19.30 Uhr bis 22.30 Uhr · Treffpunkt: Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 (Start und Ziel) · Eintritt: € 5 · Eine Veranstaltung des

Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

12

Leitung: Anne Arend-Schulten, Ausdruckspädagogin,

Gestaltberatung, Brühl · Samstag, 22. Januar 2005, 9.30

bis 17 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara,

Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 45 · Im Preis inbegriffen

sind Begrüßungskaffee, Mittagsimbiss und

Nachmittagskaffee · maximal 12 Teilnehmerinnen ·

Anmeldung bis spätestens Freitag, 14. Januar 2004 ·

Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Dass Himmel und Erde

dir blühen...

Ein Orientierungstag für Frauen

in der Lebensmitte

Unterwegs zu neuen Horizonten. Sich einen Tag

lang Zeit nehmen. Darin gemeinsam einen Weg

gehen, um im Einerlei und den Widersprüchen

unseres Alltags das Wunderbare zu entdecken.

Im Wechselspiel von Impulsen, Gesprächen, sowie

kreativen und meditativen Phasen gehen

wir durch diesen Tag.

Leitung: Ingrid Babel, Diplomsoziologin, Esther Binder,

Religionspädagogin, Doris Eckel, AG DIA · am Samstag,

den 29. Januar 2005, 10 bis 16 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5,19 · Kostenbeitrag

€ 10 · bis zu 16 Teilnehmerinnen · Für die

Mittagspause bringen Sie bitte eine Kleinigkeit mit

– wir teilen und essen gemeinsam · Anmeldungen bis

Montag, den 24. Januar 2005 · Eine Veranstaltung des

Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara und der

Arbeitsgemeinschaft der Diakoninnen und Diakone

in Mannheim

Hand-Arbeit ... Oder das Werk unserer Hände

Bezirksfrauentag 2005

Hände sind unser geschicktestes Werkzeug. Ganz selbstverständlich

benutzen wir sie von morgens bis abends. Hände sprechen

ihre eigene Sprache und geben ein Stück Zeugnis von unserem

Leben. Mit unserer Hand gehen wir auf Menschen zu. Wir strecken

die Hand zum Gruß aus oder ergreifen eine angebotene Hand. Mit

unseren Händen können wir sowohl Wärme und Geborgenheit als

auch Zärtlichkeit vermitteln, aber auch Abwehr, zurückstoßen und

Gewalt. Wir können „eingreifen“ oder uns „heraushalten“. In der

Bibel wird die Hand oft als Bild zum Segen benutzt, und in Geschichten

geht es manchmal „handgreiflich“ zu. Sprichwörter und

Redensarten erzählen von der Bedeutung unserer Hände. Darüber

wollen wir bei unserem Bezirksfrauentag miteinander nachdenken,

im Gespräch und gemeinsamen Tun und Lassen Erfahrungen

machen.

Leitung: Traute Steindl und Brigitte Janke · Mittwoch, 11. Mai 2005,

14.30 Uhr bis 20.30 Uhr · im Melanchthonhaus Mannheim, Neckarstadt,

Lange Rötter-Straße 31 · Kosten € 4 · Kinderbetreuung wird angeboten ·

Anmeldung bis Donnerstag 5. Mai 2005 bei Traute Steindl · Fon 0621 704104,

Fax 0621 7002614 , Email t.steindl@web.de · Das detaillierte Programm ist

ab Anfang März erhältlich. Eine Veranstaltung der Frauenarbeit der Evangelischen

Kirche in Mannheim


Leben statt Sucht

Gelassen und sicher im Stress

Wie kann es gelingen, dem alltäglichen Stress genügend Lebensfreude

entgegenzusetzen, um einem Abgleiten in die Sucht oder

der Entwicklung von anderen Erkrankungen vorzubeugen? Zu unserem

Aktionstag laden wir alle interessierten Frauen ein. Wir

bieten theoretische Anregungen in Form eines Referats und praktische

Übungen in folgenden Workshops (Vorkenntnisse sind

nicht erforderlich) an:

1. Positives Stressmanagement:

Stresskompetenz ist die Fähigkeit mit Spannungen und Belastungssituationen

erfolgreich umzugehen. Wir möchten Ihnen

Wege aufzeigen,

wie Sie negative

Spannungen in

positive Herausforderungen

umwandeln

können.

2. Gestalterische

Übungen

Einführung in das Malen seelischer Bilder zu den inneren Plätzen

der Kraft. Diese inneren Kraftplätze hat jede Frau in sich, es kommt

nur darauf an, sie zu entdecken.

3. Tanzen

Flamenco ist Ausdrucksmittel aller menschlichen Gefühle von

ausgelassener Freude bis zu tiefer Trauer. Der Workshop soll einen

ersten Eindruck vermitteln.

4. Geleitete Fantasiereisen

In entspannter Lage machen wir uns auf den Weg zu unserem Inneren

und suchen die Verbindung zum Außen. Kreativ geführt

bewegen wir uns zwischen Traum und Realität und erschließen

uns neue Räume.

Referentin: Dr. Irmgard Vogt (angefragt) · am Samstag, 28. Mai 2005 von

9.15 Uhr bis 16 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Kosten: € 10 incl. Mittagessen und Kaffee · offen für interessierte

Frauen · Anmeldung bis 29. April 2005 unter Angabe des gewählten

Workshops an Fachgruppe „Frau und Sucht“, Psychosoziale Beratungsstelle,

Caritasverband Mannheim e.V., D 7, 5 in 68159 Mannheim, Fon 0621 12506-

10 · Eine Veranstaltung der Fachgruppe „Frau und Sucht“ der Psychosozialen

Beratungsstelle des Caritasverbands Mannheim

Sich erfolgreich positionieren

in Familie und Beruf

Ein Schlüsselkurs für Frauen

zu sozialen Strategien

Sie haben gute Ideen, Lust Dinge zu bewegen,

jede Menge Erfahrung und wertvolle Kenntnisse.

Sie finden, dass die Zeit für sie gekommen ist,

aktiv in der Gemeinde oder Gesellschaft eine

Rolle zu spielen, Verantwortung zu übernehmen

und Entwicklungen mitzugestalten. Aaaber –

wenn dieses Wörtchen „aber“ nicht wäre… Sie

fragen sich: Habe ich das dafür erforderliche

Rüstzeug, die geeigneten

Schlüssel,

Unterwegs zu

neuen Horizonten

die mir die Türen

zu solchen Aktionsräumen

öffnen

werden? Wir werden

Sie bei der

Umsetzung Ihrer

Ziele und Visionen unterstützen, in dem wir Ihnen

geeignete Schlüsselkompetenzen in unserem

Kompaktkurs für Frauen vermitteln. Der

Stoff verteilt sich auf 9 Kurstermine, 2 Freitagabend-

und 7 Samstagstermine.

Unsere Schlüsselthemen sind:

– Auftakt der Fortbildung. Vom Umgang mit

sich und der Zeit: Selbstorganisation und Zeitmanagement.

– Selbstsicherheit gewinnen – den äußeren Eindruck

gestalten: Die Wirkungsmöglichkeiten

der eigenen Person kennen lernen.

– Verstehen und verstanden werden: Voraussetzungen

für gelingende Kommunikation.

– Rhetorik: Wie rede ich überzeugend vor anderen?

– Moderation: Sitzungen und Konferenzen professionell

leiten

– Teamarbeit: Wie arbeitet eine Gruppe von

Menschen effizient zusammen?

– Konflikte konstruktiv bearbeiten: Erfolgreiche

Strategien für einvernehmliche Lösungen

Frauen 13Frauen

The Lamb Umbrellas for Peace

Die Clownin in mir entdecken

Ein Workshop für Frauen

mit der Clownin Sophia Altklug alias Dr. Kristin Kunze am Samstag, 2. Juli

2005 in sanctclara – mehr dazu Seite 36

Leitung: Edith Schellhammer, Dipl. Soziologin, Trainerin

für Business Skills in Wirtschaft und Verwaltung · Termine:

Freitag, 17. Juni, 19.30 bis 22.30, Samstag, 18. Juni,

9 bis 16 Uhr; Samstag, 2. Juli, 9 bis 16 Uhr; Samstag,

23. Juli, 9 bis 16 Uhr; Samstag, 24. September, 9 bis 16

Uhr; Samstag, 8. Oktober, 9 bis 16 Uhr; Samstag, 22.

Oktober, 9 bis 16 Uhr; Freitag, 11. November, 19.30 bis

22.30 Uhr und Samstag, 12. November 2005, 9 bis 16

Uhr · Ort: Evang. Dekanatszentrum Karlsruhe, Eingang

Augartenstr. 61, Tram Linie 3, Haltestelle Werderstraße

· Kosten: € 253 inkl. Kursmaterial, Selbstverpflegung ·

Plätze: 18 · Anmeldung: bis 10 Juni 2005 an die Evang.

Erwachsenenbildung Karlsruhe und Durlach, Fon 0721

3845330. Ein Verzeichnis preiswerter Übernachtungsmöglichkeiten

senden wir Ihnen bei Bedarf gern zu. ·

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Karlsruhe

und Durlach, Evang. Erwachsenenbildung Rhein-

Neckar-Süd, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Nordbaden,

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim


Männer

14

Der heilige Franz

im Mannheimer

Hauptbahnhof

im Advent 2004,

gefertigt vom Lyceum

Bydgoszcz/Polen

Heilig, Held und Habenichts

Ein spiritueller Weg für Männer,

Franz im Gefolge, in Assisi

Es sind ziemlich verrückte Geschichten, die man

sich von ihm erzählt. Er träumt seine Bestimmung,

versteht aber nur langsam. Er schmeißt

seinem Vater dessen Reichtum vor die Füße, gibt

sich marktplatzöffentlich die Blöße. Schenkt seine

Liebe verfallenden Kirchen und aussätzigen

Armen. Fasziniert Klara. Findet einen Weg mit

ihr. Sucht Entbehrungen und Brüder, mit Sultan

Melek-el-Kamel den Frieden, umsonst. Predigt

Vögeln, dem Papst. Ist Trendsetter, Minderbrüder

heißen sie bis heute. Als er sich an einem Samstagabend

im Jahr 1226 zum Sterben legt, hört

man aus dem nahen Wäldchen Lerchen singen.

Nackt auf bloßem Boden umarmt er den Bruder,

längst vor der Zeit besungen, den Tod. Wünscht

sich von den Gefährten, dass sie ihn so lange

liegen ließen, wie man für eine Meile zu gehen

benötigt, ohne Eile.

Befremdend? Erstaunlich? Angerührt?

Wir sind zu Gast bei Franziskanerinnen in Assisi,

sind unterwegs in der Stadt, auf dem Land, zu

Fuß. Reden, lauschen, beten. Gucken in die Luft

und einander an, atmen Umbrien – enthalten,

innehalten, genießen. Wozu leben? Wohin? Mit

wem? Allenthalben Geschichten von Franz

(nicht gänzlich ohne Klara), in die wir eintauchen

– uns konfrontierend, einschwingend, das

Eigene finden.

Foto: Joachim Faber

Leitung: Joachim Faber M.A. und

Pfarrer Dr. Michael Lipps · Donnerstag,

5. Mai, 14 Uhr, bis Sonntag, 8.

Mai 2005, 12 Uhr · im Haus der der

Franziskanerinnen in der Rua Metastasio

in Assisi / Umbrien · Verbindliches

Vorbereitungstreffen am

Donnerstag, 14. April 2005, 18 bis

21.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Kosten € 190 (Tagungsgebühr,

Ü/HP) · bis zu 14

Teilnehmer. Bereitschaft zur vertieften

Selbsterfahrung in Auseinandersetzung

mit Gestalt und Tradition

des Franziskus von Assisi in einer

Gruppe von Männern ist Voraussetzung.

· Anmeldung bis 4. April 2005,

frühzeitige Interessensbekundungen

erwünscht, an das Ökumenische

Bildungszentrum sanctclara

Mannheim · Anreise auf eigene

Rechnung, preisgünstiger Flug wird zur Buchung rechtzeitig empfohlen ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung Karlsruhe und

Durlach und des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Trauern Männer anders?

Unterschiede in der Trauer bei Männern und Frauen

mit Martin Klumpp, Prälat, Leiter von Gesprächsgruppen für Trauernde,

Mitbegründer des Stuttgarter Hospizdienstes · am Montag, 6. Juni 2005, 19

Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

Kosten 3,50 € · Eine Veranstaltung der Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim

Mein Maß finden. Ein Selbsterfahrungswochenende für

Mann in BalanceAkten – so das Thema der Männertagung

im vergangenen Herbst. Woran wollen – wenn

überhaupt – Männer gemessen werden, sich messen

lassen? Hier einige Sätze dazu

Ich will daran gemessen werden...

• wie ehrlich ich zu mir bin

• wie sehr ich das Hier und Heute ernst nehme und

mich darin – wertschätzend, geliebt

• wie authentisch ich bin

• wie ich ich selbst bin

• wie stimmig (= mit Geist, Körper und Seele) ich mich äußere

• wie ich dazu beigetragen habe, dass Schönheit und Liebe in

der Welt leben dürfen und geachtet sind

• wie achtsam ich in Beziehungen bin

auch in Beziehung zu mir selbst

• wie kreativ und exakt ich handwerkliche Arbeiten ausführe

• wie ich Gelassenheit lebe – nicht aber Gleichgültigkeit

• wie ich dazu beigetragen habe, dass Menschen

aufrecht gehen können

• wie ich das Gebot der Nächstenliebe erfülle

• wie es mir und denen, die mir wichtig sind, gut mit mir geht

• wie lernbereit ich bin

• wie mutig ich persönliche Grenzen erweitere

• wie ich den Alltag mit Würde und Menschlichkeit meistere

• wie ich Dinge erledige und getroffene Absprachen umsetze

• wie mir Aufrichtigkeit und Einfühlsamkeit

in Beziehungen gelingen

• wie einfühlsam ich meinem Sohn, meiner Tochter

gegenüber reagiere

• wie gut ich zu mir bin

• wie aufmerksam ich in einem Kontakt als Partner

gegenüber bin

• wie es mir gelungen ist, dass sein darf, was ist, und

ich Einfluss darauf genommen habe, wie es sich verändert

Männertagung

im Herbst – von Freitag, 28. Oktober, 18 Uhr, bis Sonntag, 30. Oktober 2005,

13 Uhr – mit Joachim Faber und Michael Lipps – Eine Tagung des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim und der Evangelischen Erwachsenenbildung

Karlsruhe und Durlach


Konstruktive Ehe und Kommunikation

Kursprogramm KEK

Das KEK-Gesprächstraining wendet sich an Paare, die innerhalb

eines erweiterten Gesprächstrainings auch ihre gemeinsame Geschichte

in den Blick nehmen wollen. Eingeladen sind daher Paare

in mehrjähriger Beziehung. Es umfasst 7 Einheiten, die jeweils ca.

3 Stunden dauern und über zwei Wochenenden verteilt sind. In

Absprache mit dem Veranstalter ist eine Ermäßigung des Teilnahmebetrags

möglich. Zu beiden Kursprogrammen können Sie einen

eigenen Prospekt anfordern.

Leitung Kurs Nr. 8: Birgit Oestreicher-Roters und Bernd Toenneßen · Freitag,

11 bis Sonntag, 13. Februar 2005 und Freitag, 25. bis Samstag, 26. Februar

2005 · in Mannheim · Leitung Kurs Nr. 9: Annette Blasel und Siegbert Grombein

· Freitag, 8. bis Sonntag, 10. April 2005 und Freitag, 22. bis Samstag,

23. April 2005 · in Mannheim · Leitung Kurs Nr. 10: Annette Blasel und

Gerhard Krumbach · Freitag, 3. bis Sonntag 5. Juni 2005 und Freitag,

17. bis Samstag, 18. Juni 2005 · in Heidelberg · Eine Veranstaltung der Katholischen

Regionalstelle Rhein-Neckar, Ilvesheim · Fon 0621 4967070 · Email:

regionalstelle@kath-rhein-neckar.de

Ein Partnerschaftliches Lernprogramm

Kursprogramm EPL

Im EPL-Gesprächstraining werden zunächst grundlegende Gesprächs-

und Problemlösefertigkeiten eingeübt. Mit diesen Fertigkeiten

sprechen die Paare dann über wichtige Themen ihrer Partnerschaft.

Eingeladen sind vor allem jüngere Paare. Das Training

umfaßt 6 Einheiten von jeweils ca. 2 Stunden. In Absprache mit

dem Veranstalter ist eine Ermäßigung des Teilnahmebeitrages

möglich. Zu beiden Kursprogrammen können Sie einen Prospekt

anfordern.

welche Gründe zur aktuellen Lebensform geführt

haben, wie frau/mann mit dieser Lebenssituation

umgeht und welche Unterstützung

Partner/in, Familie, Freunde, Gesellschaft anbieten.

mit Pro Familia · am Mittwoch, 11. Mai 2005, 20 Uhr · im

Gemeindehaus der Erlösergmeinde Mannheim-Seckenheim,

Freiburger Str. 14 · Eine Veranstaltung des

Evangelischen Männervereins Mannheim-Seckenheim

Single-Witwe-Junggeselle-

Solomutter-Scheidungsmann

Ein Seminar für Menschen, die alleine leben

... und die, wie auch immer sie in diese Lebensform

hineingekommen sind, sie nun für sich

gestalten wollen! Wie jede Lebensform, ob Familie

oder Partnerschaft, so hat auch diese ihre

Licht- und Schattenseiten. Das Seminar bietet

den Teilnehmenden die Möglichkeit, im geschützten

Raum ohne Ergebnisdruck – auszutauschen,

wie ihre Erfahrungen damit sind und

welche Vorstellungen sie haben;

– wahrzunehmen, was ihre Muster sind, nach

denen sie mit anderen in Kontakt treten, ihre

Zeit gestalten, sich ins Spiel bringen und sich

zurücknehmen;

– herausfinden und Ernst nehmen, was ihre

wahren Bedürfnisse sind;

Leitung Kurs Nr. 3: Ulrike Neumann und Kilian Stark · Freitag, 4 bis Sonntag

6. März 2005 · in Mannheim · Leitung Kurs Nr. 4: Susanne Abt und Bernd

Toenneßen · Freitag, 15. bis Sonntag, 17. April 2005 · in Heidelberg · Leitung

Kurs Nr. 5: Birgit Oestreicher-Roters und Thomas Gedemer · Freitag, 27. bis

Sonntag, 29. Mai 2005 · in Mannheim · Auffrischungskurs für Paare, die

schon an einem EPL- oder KEK-Kurs teilgenommen haben · Leitung: Gabi

Smith und Bernd Toenneßen · Freitag, 18. bis Samstag 19. März 2005 in

Ritschweier mit Übernachtung und Kinderbetreuung · Kosten pro Paar mit

Vollpension € 104 · Eine Veranstaltung der Katholischen Regionalstelle

Rhein-Neckar, Ilvesheim · Fon 0621 4967070 · Email: regionalstelle@kathrhein-neckar.de

Lebensformen und Liebe im Alter

Ein Vortragsabend

Die alltägliche Lebenswirklichkeit älterer Menschen wird wesentlich

durch den Familienstand und die Lebensform geprägt. Ob jemand

in einer Partnerschaft lebt, ledig ist oder durch Scheidung

oder Verwitwung alleine ist, gehört mit zu den entscheidenden

Merkmalen des Älterwerdens. Unabhängig von der Lebensform

bleibt der Wunsch nach sozialen Kontakten, Freundschaft und

nach Zuneigung, Zärtlichkeit und Liebe lebenslang bedeutsam.

Zufriedenes Älterwerden steht wesentlich in Verbindung damit,

– zu erkennen, was für Stolpersteine auf diesem

Weg liegen und welche je eigenen Möglichkeiten

jede Person hat, damit zurande zu

kommen; vielleicht einen ersten Schritt zu

tun, um auszuprobieren, wie es anders gehen

kann und

– zu erfahren, wie das Ausprobierte bei anderen

ankommt.

Eineinhalb Tage kostbare Lebenszeit miteinander

gestalten, in den Alltag zurückkehren und

sich ein paar Tage später zum ersten Erfahrungsaustausch

wieder treffen – das ist die

Form. Da es ein fortlaufender Prozess ist, können

die Termine nur im Ganzen wahrgenommen

werden.

Leitung: Karin G. Fritzsche, Supervisorin (DGSv), Lehrbeauftragte

für Themenzentrierte Interaktion (TZI) beim

Ruth Cohn Institute for TCI International. Fortbildung,

Supervision, Beratung · Freitag, 15. April, 17.30 bis 21 Uhr,

Samstag, 16. April, 10 bis 18 Uhr und Mittwoch, 20. April

2005, 18 bis 21 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara, B 5, 19 · Kosten € 58 · Anmeldung bis

Freitag, 8. Apri 2005 · Ein Kurs des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

– Lebenszeiten 15Lebensformen


Armes Mädchen, dachte ich –

doch da sah ich ihr Gesicht!

Die Ausstellung „Wohnungen Gottes“ geht auf Tournee

Wohnungen Gottes

16

Als Michael Lipps und Stephan Leinweber

zusammen mit Michael Albus und Bernhard

Wipfler die Idee einer Fotoausstellung in

sanctclara ausbrüteten, war nicht abzusehen,

dass sich dieses Projekt zu einer wahren

Erfolgsgeschichte und zum Publikumsmagnet

entwickeln würde.

Mehr als 2000 Menschen haben in der Zeit

vom 28. September – 9. Dezember 2004 die

Ausstellung „Wohnungen Gottes – Berghimmelmensch“

in den Räumen des Ökumenischen

Bildungszentrums besucht, darunter die

Hälfte Schülerinnen und Schüler aus allen

Altersstufen und Schulformen. Allein schon die

ungewöhnliche Hängung der Bilder durch

Dieter Lahme hat Staunen und Neugierde

erregt. Die wortkarge Beschriftung eröffnete

Raum für eigene Assoziationen und Gedanken.

Es spricht für die Bilder, dass es Michael Albus

durch seine Art der Fotografie gelingt, den

Betrachtenden die Augen zu öffnen und Welten

zu erschließen. Wer sich auf seinen Blickwinkel

einlässt, wird hineingezogen in das Geschehen

und fühlt sich geradezu angezogen und

angerührt durch verstohlene Blicke und

überraschende Perspektiven.

Wo wohnt Gott? Im Himmel? Auf heiligen

Bergen? Bei den Menschen? Diese Frage stand

immer wieder im Raum. Junge Zweitklässler

haben das schnell für sich beantwortet: „Er

wohnt in den Herzen der Menschen“. Andere

waren sich da nicht mehr so sicher: Ist er auch

bei dem Straßenkind, das im Müll schläft?

Die Ausstellung hat zu vielerlei Gesprächen

über Gott und die Welt angeregt. Viele der

Schulklassen haben noch vor Ort Texte verfasst,

um ihre Eindrücke zu verdichten. So hat eine

Schülerin der Max-Hachenburg-Schule

geschrieben:

Ob arm, ob reich

Armes Mädchen, dachte ich;

doch da sah ich ihr Gesicht!

Trotz Armut, Hungersnot und schlechten Zeiten;

hat sie die Gabe, ein bezauberndes Lächeln zu

verbreiten!

Der Vogel auf Ihrem Haupte,

Ihr die Trauer raubte!

Sein Zwitschern machte ihr so Spaß,

dass sie alle Sorgen vergaß!

Freundschaft und Liebe bringt uns Zuversicht;

egal, ob arm, ob reich vergesst das nicht!

Wir Menschen sind alle gleich!!!

Natascha Moser

Ein Arbeitsheft mit Ideen und Anregungen für

den Unterricht weckte Interesse und half

Lehrenden, sich mit Klassen und Kursen auf das

Thema einzustimmen und es

zu vertiefen. Abgerundet

wurde die Ausstellung durch

das von Stephan Leinweber

und Michael Lipps herausgegebene

wunderschöne

Ausstellungsbuch, designed

und verlegt von Sebastian

Fotos: Michael Albus

und Bernhard Wipfler. In ihm

sind alle Bilder noch einmal

zu sehen. Durch begleitende Texte, hereingereicht von Menschen,

die dem Haus verbunden sind, ist ein wirklich ansehnlicher

Meditationsband entstanden, den man zuhause gerne noch

einmal zur Hand nimmt. Dass die erste Auflage schon fast

verkauft ist, spricht für sich. Nun geht die Ausstellung auf

Tournee. Zehn Buchungen in Süddeutschland, der Schweiz und

Österreich liegen bereits vor. Durch den Verleih hofft sanctclara

auch Kosten einzuspielen, die solch ein Großprojekt mit sich

bringt. Ohne Risiko geht es nicht. Und ohne Sponsoren wäre alles

undenkbar. Deshalb ein herzliches Dankeschön an alle, die diese

Ausstellung gefördert und ermöglicht haben.

hmd

Wohnungen Gottes

Berg – Himmel – Mensch

Eine in sanctclara konzipierte Ausstellung – für Sie

Michael Albus, von Haus aus katholischer Theologe, Fernseh- und

Filmemacher beim ZDF in Mainz, hat über viele Jahre hinweg am

Rand von Dreharbeiten rund um den Erdball Tausende von Farbfotos

gemacht – situativ, aus dem Augenblick heraus: Menschen,

Szenen, Landschaften, Gebäude. Sechzig dieser großformatigen

Bilder sind nun – nach einer überaus erfolgreichen Ausstellung in

sanctclara – im Verleih zu haben. Sicher ist es eine der anregendsten

Ausstellungen, die wir in sanctclara bisher gemacht haben.

Jedenfalls sind wir angerührt von der religiösen Intensität der Bilder,

von ihrer spirituellen Kraft. Zur Ausstellung ist – herausgegeben

von Stephan Leinweber und Michael Lipps – ein kostbar gemachtes

Buch erschienen mit allen Bildern in Farbe, dazu Texte

zum Schmökern, zum Ausstellungspreis von € 18 (96 Seiten, gebunden.

Ladenpreis: € 25). Eine Broschur, verfasst von Schuldekan

Martin Döpp, mit didaktischen Hinweisen und Sehhilfen für Besucherinnen

und Besucher gibt Hilfen für den Ausstellungsbesuch

mit Gruppen, vornehmlich auch Schulklassen.

Das Schönste: Sie können die Ausstellung in Ihre Kirche, in Ihre

Räume holen.

Seit Anfang des Jahres ist die Ausstellung auf Wanderschaft – bisher

an mehr als 10 Orten in Baden, Württemberg, der Pfalz und

Tirol. Sicher finden Sie für dieses oder das nächste Jahr einen Termin.

Bitte wenden Sie sich an unsere Mitarbeiterin Frau Christine

Guldner – 0621 178570. Sie gibt Ihnen gerne Auskunft, auch über

die Modalitäten des Verleihs. Weitere Informationen erhalten Sie

auch gerne unter www.sanctclara.de, klicken Sie die Rubrik Ausstellung

an. Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

lei/ml


Manchmal wie eine ferne Verheißung

Niemand kann von sich sagen, wenn er ehrlich und aufrichtig zu

sein versucht, er befinde sich auf dem rechten Weg. Der Weg

selber ist eine einzige Suche. Sie dauert ein Leben lang. Und was

danach kommt? Wir wissen es nicht! Wir können nur den

Versuch eines Glaubens machen. Mit ungewissem Ausgang.

Wo Gott wohnt

Mystische Orte in Islam, Judentum und

Christentum

Im Zusammenhang einer dreiteiligen Reportagereihe

für das ZDF reiste Michael Albus an

ganz unterschiedliche Orte: Konya, New York

und Taizé – eine große Stadt in der Türkei, eine

übergroße Stadt in Nordamerika und ein kleines

Dorf in Frankreich. Mitgebracht hat er drei Filme.

Ihr Titel: Wohnungen Gottes – Mystische Orte

der drei großen Weltreligionen – Islam, Judentum

und Christentum. Die Arbeit an den Reportagen

hatte nichts von touristischer Oberflächenberührung,

sie führte ins Innerste der drei

monotheistischen Religionen. In Konya verdichtet

sich die mystische Bewegung des Islam. In

New York kann man einerseits beobachten, wie

sehr die Flüsse der Religionen auseinander gehen,

sich verzweigen und andererseits, wie sich

alte mystische Tradition des Judentums behauptet,

ja vielleicht ihre eigene Identität in den Verfremdungen

wieder findet. In Taizé ist man erstaunt

über die Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit

der christlichen Tradition, die den europäischen

Kontinent grundlegend geprägt hat.

New York · Foto: Michael Albus

Die Begleiterin auf dem Weg durch unser Leben ist die Sehnsucht

danach heimzukehren. Wie sonst sollten wir auf einem Weg sein?

Ich habe versucht, dieser Sehnsucht Raum zu schaffen. Räume zu

finden, in denen sie ein Zuhause haben könnte. Nicht ein ewiges

Zuhause, sondern ein Zuhause für eine Zeit. Für unseres Lebens

Konya · Foto: Michael Albus

Im letzten Jahr hatten wir Michael Albus mit

seinen Bildern in sanctclara. Jetzt haben wir ihn

eingeladen mit seinen Filmen. An drei Seminarabenden

– jeder Abend einer der drei mystischen

Traditionen der abrahamischen Religionen

gewidmet – gibt es Film, Gespräch,

Vertiefung. Uns interessiert dabei nicht nur die

Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart

und die Zukunft der Mystik. Wir empfehlen, alle

drei Abende zusammen zu besuchen.

mit Prof. Dr. Michael Albus, Mainz · Leitung: Dr. Stephan

Leinweber und Pfarrer Dr. Michael Lipps · montags,

25. April zu Konya, 2. Mai zu New York und 9. Mai 2005

zu Taizé, jeweils von 18 bis 21 Uhr (mit Imbisspause) ·

Kosten pro Abend € 7, alle drei Abende zusammen € 18

· Anmeldung erforderlich bis spätestens Montag,

18. April 2005 · Eine Seminarreihe des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Gottes 17Wohnungen

Zeit. Das hat mich an drei ausgezeichnete Orte geführt, deren

Erfahrung mir eine Ahnung vermittelt hat von dem, was

„eigentlich“ sein könnte, hat mich Umrisse sehen und spüren

lassen, die im Nebel der alltäglichen und allnächtlichen Erfahrungen

Hoffnung aufkommen ließen, dass es im Diesseits schon die

Möglichkeit des Jenseitigen gibt, manchmal wie eine ferne

Verheißung.

Michael Albus

Taizé · Foto: Michael Albus


Interreligiöser Dialog

18

Interreligiöse Frauengruppe

anknüpfen und weitergehen

Wir wollen weiter in Bibel und Koran einander

entsprechende Texte lesen und im Gespräch

darüber gegenseitiges Verständnis fördern und

eigene neue Erkenntnisse gewinnen.

Leitung: Dr. Beate Mochayedi-Bergdolt · Das erste Treffen

im ersten Halbjahr findet am Donnerstag,

20. Januar 2005 statt · weitere Termine Donnerstag,

17. März 2005, 21. April 2005, 9. Juni 2005, jeweils um

19.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Der Arbeitskreis der Gesellschaft für christlichjüdische

Zusammenarbeit Rhein-Neckar e.V. trifft sich

im Jüdischen Gemeindezentrums in F 3, 4, Mannheim,

in der Regel am ersten Montag im Monat, von 15 Uhr

bis 17 Uhr. Der Arbeitskreis steht allen interessierten

Menschen offen.

Ansprechpersonen: Pfarrerin Ilka Sobottke, CityKirche

Konkordien Mannheim, Fon 0621 21172,

und Pfarrerin Ute Lurk-Neumeier, Fon 0621 821349

Europas Juden im Mittelalter

Besuch der Ausstellung und Spaziergang

durch das jüdische Speyer

Die Ausstellung Europas Juden im Mittelalter

stellt das mittelalterliche Judentum mit seinen

beiden Zentren am Rhein und auf der Iberischen

Halbinsel vor. Beleuchtet werden dabei die Gemeindestrukturen,

die religiösen Gebräuche, die

literarische Tätigkeit in Religion, Philosophie und

anderen Wissenschaften sowie die jüdischen

Einflüsse auf Gesellschaft und Wirtschaft. Im

Mittelpunkt der Ausstellung steht das Verhältnis

der beiden jüdischen Traditionskreise der

Aschkenasen und der Sepharden zueinander

und zu ihrer nicht-jüdischen Umwelt. Das aschkenasische

Judentum hatte sein mittelalterliches

Zentrum im Rheinland, insbesondere in

Speyer, Worms und Mainz. Hier erlebte das Judentum

zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert

eine große kulturelle Blüte. Das sephardische

Judentum erlebte zeitgleich seinen kulturellen

und wirtschaftlichen Höhepunkt auf der Iberischen

Halbinsel. Nach dem Besuch der Ausstellung

lässt ein etwa 2-stündiger Spaziergang die

wechselvolle, von Wertschätzung und Verfolgung,

von Wachstum und Zerstörung geprägte

Geschichte der Juden in Speyer lebendig werden.

Denn mit der Aufnahme vertriebener Juden aus

Mainz und Worms 1084 durch Bischof Rüdiger

beginnt die Geschichte der Juden in Speyer und

das jüdische Viertel, das jüdische Ritualbad und

die Synagoge geben noch heute Zeugnis von einer

Zeit, in der sich diese Stadt zu einem geistigen Zentrum entwickelt.

Leitung: Dr. Stephan Leinweber, Dipl. Theol. Dipl. Päd. Mannheim · am Donnerstag,

24. Februar 2005 · 9 bis 16 Uhr · Kosten € 20 · Anmeldung bis

spätestens Donnerstag, 17. Februar 2005 im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim B 5, 19 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Prüfet alles, das Gute behaltet

Woche der Brüderlichkeit 2005

Zur Eröffnung der regionalen Woche der Brüderlichkeit 2005

Am Sonntag, 13. März 2005 um 17 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum

Mannheim F 3, Rabbiner-Grünewald-Platz Mannheim · Infos: bei Peter

Myrczik, Geschäftsführer der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Rhein Neckar e.V. im Rathaus E 5, Mannheim

Was glauben Muslime eigentlich?

Oder: was ich jemanden, der in die Moschee geht,

schon immer mal fragen wollte.

Meist erfährt man nur über die Medien etwas über Muslime in

Deutschland, vielleicht noch über die Schule, in der die eigenen

Kinder sind, beim Elternabend. Natürlich sehen wir sie in den Straßen,

unsere Nachbarn: Menschen, die oft anders aussehen als

man selbst, die anders glauben, von denen man mehr erfahren

möchte. Moschee, Koran, Ramadan – das alles hat man schon mal

gehört. Wer mehr darüber wissen will, Fragen stellen möchte, zuhören,

diskutieren, lernen, ist eingeladen zu einem Gesprächsabend

in der Gartenstadt.

Leitung: Hasibe Özaslan, Dipl. Pädagigin, Gießen; ein weiterer muslimischer

Gast ist angefragt · Moderation: Maria Müller, Dipl. Religionspädagogin, AG

DIA · Donnerstag, 21. April 2005, 20 bis 22 Uhr · in der Gnadengemeinde

Mannheim, Karlsternstr. 1 · Eintritt frei, Spende erbeten · Eine Veranstaltung

der Gnadengemeinde und der AG DIA Mannheim


3 Religionen – 3 Philosophien

Ein Samstag mit Maimonides, Albertus Magnus und Al-Ghazali

Alle drei Philosophen machten die Philosophie des Aristoteles für

das Mittelalter fruchtbar. Sie versuchten, seine Philosophie mit

ihrer jeweiligen Offenbarungsreligion in Einklang zu bringen. Anlass

für die Veranstaltung ist das 800. Todesjahr des großen jüdischen

Gelehrten Maimonides (1135–1204), dessen Werke für das

Judentum ähnlich hohe Bedeutung haben wie die von Albertus

Magnus (1193 bzw. 1207–1280) für das Christentum und Al-Ghazali

(1059–1111) für den Islam. Maimonides systematisierte die Talmud-Überlieferung,

war ein fruchtbarer medizinischer Schriftsteller

und wurde zum „Führer“ für diejenigen, die an Religion und

Philosophie irre geworden sind. Albert der Große – so wird Albertus

Magnus genannt – war der erste große christliche Aristoteliker

des Mittelalters. Er schrieb Kommentare, sicherte der Wissenschaft

das Forschungsgebiet durch klare Trennung von der Theologie

und betonte in der Erkenntnislehre die Angewiesenheit der

Seele auf die sinnliche Wahrnehmung des Leibes. Al-Ghazali war

anfangs Mystiker im Sinne des Sufismus, bestritt die Allgemeingültigkeit

des Kausalgesetzes, wurde zum erbitterten Gegner der

Philosophie und zum Neubegründer orthodoxer Theologie in jener

Zeit. – Wir werden jedem Philosophen drei Stunden widmen mit

Kurz-Vortrag und Aussprache.

Leitung: Hans Th. Flory, M.A., Erwachsenenbildner, Heidelberg · Samstag,

4. Juni 2005 von 9 bis 18 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 35 · Anmeldung bis Freitag, 27. Mai 2005 · Eine

Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Die Geschichten des Alten Testaments

Bibelgespräche

Die Geschichte Jesu als die Mitte

der Zeit...

Lukas und sein Evangelium

Wenn gleich zu Beginn des Evangeliums der

Verfasser sagt, dass es schon „viele“ Schriften

gibt und dass auf die Überlieferung geschaut

werden muss, die von Anfang an Augenzeugen

und Diener des Wortes gewesen sind, so heißt

das, dass er selbst nicht zu diesen Augenzeugen

gehört. Vermutlich ist es ein Christ der 2. oder

gar 3. Generation. Die Augenzeugen und Diener

wären die 1. Generation, die Schriften könnte

man in der 2. Generation ansiedeln und die 3.

Generation ist dann diejenige, in der der Verfasser

des Evangeliums zu suchen ist. Bei Lukas

bekennt sich Jesus von Anfang an als Messias.

Dieser Messias Gottes kann natürlich im Letzten

nicht von Gott verlassen werden. Andererseits

betont Lukas die menschlichen Züge Jesu sehr

stark. So liebt der Verfasser die Barmherzigkeit,

die Jesu den Sündern gegenüber hegt. Um in

den Glanz der Güte und Menschenfreundlichkeit

Gottes zu gelangen, bedarf es aber der Bekehrung.

Diese äußert sich vor allem in der

Selbstverleugnung. Deshalb betont Lukas die

Notwendigkeit einer entschiedenen und radikalen

Loslösung von der bisherigen Lebensweise

und den Verzicht auf irdische Reichtümer.

Leitung: Johannes Theil, Dekan der altkatholischen

Kirche Mannheim Dienstag, 20. Februar 2005, 20 Uhr ·

im Gemeindehaus St. Josef Mannheim-Lindenhof,

Bellenstraße 72 · Eine Veranstaltung des Bildungswerks

St. Josef Mannheim-Lindenhof

19

mit den Psychiatrieseelsorgern Pfarrer Detlef Spitzbart

und Dr. Nikolaus Schmerbeck:

Die Geschichten des Alten Testaments – Was machen sie mit uns?

mittwochs 12. Januar, 2. Februar, 23. Februar und 16. März 2005, jeweils um

16.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Eine Veranstaltungsreihe der Evangelischen und der Katholischen

Seelsorge am Zentralinstitut für seelische Gesundheit Mannheim

Thamar, Rahab, Ruth und Bathseba

Starke Frauen im Stammbaum Jesu

Thamar, Rahab, Ruth und Bathseba – das sind die Frauen, die Matthäus

in seiner Version des Stammbaums Jesu erwähnt. Der Kontrast

dieser starken Frauengestalten zu „Marie, der reinen Magd“

aus dem apokryphen Protevangelium des Jakobus könnte kaum

stärker sein.

Was hat Matthäus bezweckt, als er gerade diese vier Frauen in die

erlauchte Männergesellschaft aufnahm? Wären andere Heroinen

wie Sarah oder Rebekka nicht besser geeignet und würdiger gewesen?

Referent: Mag. Theol. Volker Schmitt-Illert · Dienstag, den 25. Januar 2005,

19.30 Uhr · Gemeindezentrum „Auburg“, St. Peter, Burgstraße 19, Mannheim

· Eine Veranstaltung des Bildungswerks St. Peter Mannheim

Das Größte aber ist die Liebe

Neue theologische Aspekte

in der Jesusforschung

Ein achtjähriger Bearbeitungsprozess liegt den

704 Seiten zugrunde, die laut Verlagsangaben

„als das postmoderne Jesusbuch zum Anfang

des 21. Jahrhunderts für Furore im Buchmarkt“

das jahrzehntelange Forschen und Glauben des

Autors zusammenfassen. Der Autor, der Heidelberger

Neutestamentler Professor Klaus Berger,

sagt, dass das Ergebnis kein wissenschaftliches

Studienbuch sei, sondern sich „ohne Wenn und

Aber fragt, was der Endverbraucher damit anfangen

könne“. Es ist die Verarbeitung der Exegese

hin zur Meditation.

Wir freuen uns, Klaus Berger in sanctclara wieder

einmal zu Gast zu haben – und versprechen uns

Antworten darauf, ob und wie Jesus heute Bedeutung

hat.

zu Gast: Prof. Dr. Klaus Berger · am Donnerstag,

24. Februar 2005, 19 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 3,

Menschen in Ausbildung frei · Eine Veranstaltung des

Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Bibel


Ursprünglich wollte ich ja einfach nur helfen – und jetzt

merke ich, dass meine Seelsorge auch mich verändert hat.

Seelsorge

20

Im Jahr 2003 fand unter Leitung von Marianne Bevier

und Detlef Spitzbart der erste Kurs für ehrenamtliche

Seelsorgerinnen und Seelsorger statt, von der Leitung

her und der Ausrichtung – von der Zusammensetzung

der Teilnehmerinnen her ist das eh selbst -

verständlich – dem sanctclaraAuftrag entsprechend:

ökumenisch. Im April 2005 beginnt ein neuer Kurs.

Drei Vortragsabende sind eine gute Einstimmung auf

diesen Kurs – aber natürlich sind alle, die an

Seelsorge interessiert sind, ob besonders beauftragt

oder nicht, willkommen.

„Wenn ich mich auf Deinen

Schmerz einlasse…“

Seelsorger, Seelsorgerin sein

als neue Perspektive auf das eigene Leben

„Ursprünglich wollte ich ja einfach nur helfen –

und jetzt merke ich, dass meine Seelsorge auch

mich verändert hat.“ Dieser Ausspruch einer

ehrenamtlichen Seelsorgerin im Krankenhaus

weist darauf hin, dass Seelsorger, Seelsorgerin

sein nicht spurlos an der eigenen Person vorübergeht.

Wer sich auf-macht im wahrsten Sinne

des Wortes, um wirklich offen zu sein für ein

anderes Leben mit seinen Problemen, Kränkungen,

Schmerzen aber auch seinen Freuden, der

wird sich selber anders erleben – in Hilflosigkeit,

Betroffensein und Ängsten, in Freude und Beschenktsein.

Wer sich einlässt, auf eine Beziehung,

in der er nicht gleich etwas machen, unternehmen

oder anpacken kann, sondern zuerst

einmal wahrnehmen und verstehen will, was

der Partner, die Partnerin gerade braucht, der

wird lernen, sich selber anders wahrzunehmen.

Wer Trost zuspricht oder Segen spendet, der

wird selbst davon berührt sein und den eigenen

Glauben in einem neuen Licht sehen.

In diesem Vortrag soll der Frage nach der Person

des Seelsorgers, der Seelsorgerin und ihren Veränderungen

nachgegangen werden – von Seelsorge

her, auf Seelsorge hin.

mit Prof. Dr. Wolfgang Drechsel, Theologische Fakultät

der Universität Heidelberg · Moderation: Marianne

Bevier und Detlef Spitzbart · am Montag, 28. Februar

2005, 19 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim · Kostenbeitrag € 4/3 · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Vom Alltag der Seelsorge

Religion und Spiritualität zwischen Tabu und Laizismus

jenseits des Rheins

Religion und Spiritualität werden in Frankreich immer mehr in die

Intimsphäre gedrängt: einerseits werden sie dadurch tabuisiert,

dass sie der allgemeinen Meinung nach in die Privatsphäre gehören;

andererseits wächst ein Laïzismus, der dadurch immer intoleranter

wird, dass er Religion per se als intolerant definiert. Wenn

ich mich als Krankenhausseelsorgerin vorstelle, werde ich meistens

sowohl vom Personal als auch von den Patienten mit großen

Augen angeschaut: wer sind Sie, was wollen Sie, wer schickt Sie?

Fragen, die mich dazu anspornen, mein Angebot immer neu zu

überdenken: wie kann ich in der Institution Krankenhaus meinen

Platz behaupten? Welche Schwerpunkte setze ich in der Zusammenarbeit

mit dem Personal? Wie begegne ich den Patienten,

worauf achte ich in meinen Besuchen? Welche Glaubensaussagen

tragen meine Arbeit als lutherische Pfarrerin und welche theologischen

Fragestellungen bewegen mich?

mit Cathy Birmelé, Krankenhausseelsorgerin, KSA-Supervisorin, Strasbourg

· Moderation: Marianne Bevier und Detlef Spitzbart · am 10. März 2005,

19 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim ·

Kostenbeitrag € 4/3 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Steh auf und geh

Ein Abend zu biblischen Aspekten der Seelsorge

Biblische Aspekte der Seelsorge werden sich zuallererst an der Art

und Weise orientieren, wie die Evangelien Jesu Begegnungen mit

Menschen in verschiedenen Lebens- und Notlagen, mit körperlichen

und psychischen Gebrechen schildern. Was gewinnen wir

aus dem Rückgriff auf die Seelsorgepraxis Jesu? Welche Unterstützung

erfahre ich in meinem Seelsorgerinnen- , in meinem Seelsorgersein?

Welche Haltung im Umgang mit mir und anderen legt

sich nahe?

mit Dr. Eugen Maier, Domkapitular, Freiburg · Moderation: Marianne Bevier

und Detlef Spitzbart · am Donnerstag, 17. März 2005, 19 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim B 5, 19 · Kosten € 4/3 · Eine

Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Seelsorge als Begleitung 2005/2006

Basiskurs 2005/2006

für ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger

Seelsorge ist nicht nur eine Aufgabe für Spezialisten, sondern geschieht

oft wie von selbst, wo Menschen einander zuhören und

begleiten. Seelsorge ist freilich auch eine Kunst, die man erlernen

kann und in der man immer Lernende, Lernender bleibt.

Frauen und Männer, die daran interessiert sind, ihre seelsorglichen

und kommunikativen Fähigkeiten zu schulen und zu erweitern,

möchten wir mit diesem Kursangebot ansprechen. Eingeladen

sind alle, die sich bereits in einem seelsorglichen Arbeitsfeld enga-


Forum Schule und Religion

22

Vorstellungen und Bilder

von Gott

Denkanstöße für junge Menschen

Junge Menschen haben ihre persönlichen Weltanschauungen,

die ihnen Antworten auf die

drängenden Fragen nach Sinn, der Entstehung

der Welt und der Hoffnung auf ein Leben nach

dem Tod geben. Manche finden in Facetten des

christlichen Gottesbildes wertvolle Anhaltspunkte

– anderen ist Gott, wie er im Christentum

beschrieben wird, fremd geworden. Für religiöse

Bildung sowie den konfessionellen

Religionsunterricht stellen sich hier zwei brennende

Fragen: 1. Wenn junge Erwachsene ihre

(religiösen) Erfahrungen mit Worten deuten,

was nützt ihnen dann christlich-theologisches

Reden von Gott? 2. Wenn tradierte Glaubenserfahrungen

mit dem Gott der Bibel und der Kirchen

heutzutage gelingendes Leben ermöglichen

können sollen, inwiefern brauchen sie die

Denkanstöße der Jugend?

Eine empirische Studie, in der 22 Abiturientinnen

und Abiturienten aus Süddeutschland zu

Wort gekommen sind, geht einigen Möglichkeiten

der Gottsuche in unserer Zeit nach. Vielleicht

enthalten die Perspektiven der Jugendlichen

den einen oder anderen Denkanstoß für Sie.

Deshalb herzliche Einladung an Schülerinnen

und Schüler, junge Erwachsene, Lehrerinnen und

Lehrer, Eltern und alle, die die Gottesfrage noch

immer umtreibt.

Leitung: Christian Höger, Doktorand in katholischer

Theologie in Würzburg · Donnerstag, 24. Februar 2005,

15.30 bis 17.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Anmeldung bis

spätestens Donnerstag, 17. Februar 2005 · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim

Konfliktsituation im Unterricht

aus tiefenpsychologischer

und Psychotherapeutischer Sicht

Das Seminar betrachtet – gleichsam unter

mikroskopischer Feineinstellung – wie sich

LehrerInnen und SchülerInnen bewußt und

unbewusst gegenseitig „behandeln“ Tiefen -

psychologische Konzepte und Modelle (u.a:

Übertragung-Gegenübertragung, Projektive

Identifizierung, Enactment) könnten dabei zum

besseren Verständnis dieser Verwicklungen beitragen.

Fallbeispiele aus psychotherapeutischen

sowie aus der schulischen Praxis illustrieren

diese manchmal schwierigen (Belastungs-)

Situationen und die Möglichkeiten ihrer Veränderung.

Leitung: Daniela Götz, Pädagogische Beraterin für Kath.

Religionslehre · Referent: Dr. med. Lothar Katz, Abtei

Frauenchiemsee, Kath. Priester/ Psychotherapeut in eigener Praxis · Dienstag,

1. März 2005, 15 bis 17 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · maximal 50 TeilnehmerInnen · Anmeldung bei

Frau Götz, Fon: 0621 721652 oder 0621 293-7627 · Eine Veranstaltung des

Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim und der Lehrerfortbildung

Religionspädagogischer Jahrestag 2005

Gottesdienstliche Elemente im Unterricht und Schulgottesdienst

In vielen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen war immer

wieder der Wunsch zu hören, dass sich ein Religionspädagogischer

Jahrestag mit dem Thema des Schulgottesdienstes beschäftigen

soll. Verwunderlich ist dies nicht, denn der Schulgottesdienst wird

von vielen Religionslehrerinnen und Religionslehrern als ein wichtiges

Feld des Engagements in ihrem schulischen Handeln wahrgenommen.

Ebenso ist die Bedeutung von religiösen Ritualen

im Unterrichtsgeschehen in den letzten Jahren

deutlich ins Bewusstsein

der Religionspädagogen

gerückt.

Gleichzeitig jedoch

wird immer wieder

die Erfahrung geschildert,

dass bisherige

Formen des

Gottesdienstes und

traditionelle Gestaltungselemente

die

Schülerinnen und

Grafik:

Dieter Lahme

Schüler nicht mehr erreichen,

da sie nicht

mehr Teil ihrer

Lebenswirklichkeit

sind. Der

Religionspädagogische

Jahrestag

2005 soll

Anregungen bieten,

sich im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen dem Thema

„Gottesdienst und gottesdienstliche Elemente im Unterricht“

wieder neu zu nähern. Von der Praxis anderer und deren Erfahrungen

zu lernen, soll neben einem Grundsatzreferat im Vordergrund

des Tages stehen.

Geplant sind verschiedene Workshops, die sich mit Situationen

des Erzählens im Gottesdienst, dem Gebet, dem Neuen Geistlichen

Lied, der Bibel, dem Umgang mit Legematerial in gottesdienstlichen

Feiern, interreligiösen Feiern, etc. befassen. Teilnehmerkreis:

Evang. und Kath. Religionslehrerinnen und -lehrer,

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pfarreien der Evang. und

Kath. Kirche. – Eine Anmeldung zum Religionspädagogischen

Jahrestag ist erforderlich. Wir bitten die gesonderte Einladung

mit Anmeldebogen zu beachten.

Leitung: Schuldekane Dr. Heinz-Martin Döpp und Gerhard Eichin · Referent:

Wolfgang Meuret, Schuldekan Sinsheim · Donnerstag, 7. April 2005, 8.30 bis

15.30 Uhr · Im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim


Konfessionell-kooperativer

Religionsunterricht

Im Schulgottesdienst gemeinsam beten und singen – im Religionsunterricht

aber getrennt lernen? Nicht erst seit dem Ökumenischen

Kirchentag in Berlin 2003 fragen immer mehr Schulen nach

Formen von mehr Zusammenarbeit von Evangelischem und Katholischem

Religionsunterricht. Mancherorts wird der Religionsunterricht

stillschweigend zusammengelegt – mit oder ohne

Konzeption?

Wenigen ist bewusst, mit wie vielen Schwierigkeiten die Frage

nach mehr Gemeinsamkeit beim Religionsunterricht verbunden

ist. Das Schulgesetz für Baden-Württemberg z.B. regelt die Frage

eindeutig: Er ist konfessionell getrennt zu erteilen. Und: können

konfessionelle Unterschiede einfach beiseite geschoben werden?

Steckt hinter manchen Wünschen nach mehr Ökumene vielleicht

eigentlich doch nur die Ökonomie, weil mehr Gemeinsamkeit so

schön Lehrerstunden einspart? Gleichzeitig aber ist der Wunsch

nachvollziehbar, aus pädagogischen Gründen den Religionsunterricht

z.B. in Klasse 1 und 2 oder Klasse 5 und 6 gemeinsam durchzuführen.

Was ist wünschenswert? Wie weit ist Kooperation

möglich? Wo liegen Chancen, wo Gefahren? Und ganz konkret:

Wie soll es im Schuljahr 2005/2006 weitergehen? Vielleicht bewegt

sich ja etwas!?!

Leitung: Schuldekane Dr. Heinz-Martin Döpp und Gerhard Eichin · praxisnah

und grundsätzlich mit fachkundigen Gästen. · Montag, 11. April 2005,

15.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5,

19 · Anmeldung bis spätestens Montag, 4. April 2005 · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Religionsunterricht zeitgemäß?

Gesellschaftlicher Wandel – Chancen und Probleme

des Religionsunterrichts

mit Schuldekan Gerhard Eichin am 20.04.2005 in sanctclara –

mehr dazu siehe Seite 25

Wer von Religion keine Ahnung hat, glaubt

am Ende alles … darum Religionsunterricht!

Unter diesem Motto haben Studierende und Schülerinnen und

Schüler der Fachrichtung Mediengestaltung und Design im Rahmen

eines Wettbewerbs der vier süddeutschen evangelischen

Landeskirchen eindruckvolle Plakate zur Bedeutung und Aufgabenstellung

des Religionsunterrichts entworfen: Religionsunterricht

wozu? Die Plakate geben eindrückliche Antworten!

An den Vortrag schließt sich eine offene Diskussionsrunde an.

Leitung: Kirchenrat Hartmut Greiling · Montag, 20. Juni 2005, 19.30 Uhr · im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

„Aufbruch im Umbruch“

Aspekte für eine zukünftige Pastoral

Im babylonischen Exil lernte das Volk Israel in

einer multikulturellen Umgebung sich neu als

Volk Gottes zu definieren. Durch die Diasporasituation

musste der Glaube neu bedacht und

artikuliert werden. Dabei ergeben sich manche

Parallelen zur Situation des Christentums unter

den Bedingungen der Postmoderne. Welche

Chancen und Folgerungen ergeben sich daraus

für die Kirche von Heute? Der Konsultationsprozess,

der in der Erzdiözese Freiburg durch Erzbischof

Dr. Robert Zollitsch initiiert wurde, sucht

nach Lösungsansätzen für eine zeitgemäße Pastoral.

Dekan Dieter Holderbach führt durch die

Thematik, klärt Hintergründe und geht auch

gern auf mögliche Fragen ein. Musikalisch

umrahmt wird der Abend von dem Cellisten Ilja

Ryabokon, er spielt u. a. aus den Cello Suites von

J. S. Bach.

Referent: Dieter Holderbach, Stadtdekan in Karlsruhe ·

Donnerstag, 27. Januar 2005, 19.30 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

Eine Veranstaltung des KKV Columbus, Christen in

Wirtschaft und Verwaltung Mannheim

Wenn dein Kind dich morgen

fragt

Religion für Anfängerinnen und Anfänger

und andere Experten

Immer wenn ein Kind zur Welt kommt und alles

noch klein ist und ganz am Anfang, kommen

gute Wünsche auf, fast wie von selbst: „Möge

das Leben dir gut sein, mögen deine Augen

leuchten, wenn du zu den Sternen schaust, und

möge es dir an Freunden nie fehlen…!“ Nicht um

dieses und jenes geht es dann, sondern um alles:

um das Leben ganz. Um eine Freude von tief her.

Um eine Hoffnung, die auch noch Tränen selig

preist. Kurz: dann wünsche ich diesem neu ins

Leben Gekommenen die Einwurzelung in Gott,

auf dass er zu einem Baum werde „gepflanzt an

Wasserbächen…“

In Zeiten wuchernder Veräußerlichung und Materialisierung

des menschlichen Lebens, liegt

vielen Eltern zunehmend daran, ihren Kindern

die Welt des Glaubens zu erschließen. Aber die

Unsicherheit ist groß, Enttäuschungen an der

Tagesordnung. „Senfkorn“ möchte sich der Situation

stellen und sich (nach vier Jahren Pause)

erneut daran machen, darüber nachzudenken,

wie es gelingen kann, Kindern und Jugendlichen

von Gott zu erzählen. Eines ist klar: Patente wird

23

Theologie und Kirche


Theologie und Kirche

24

es keine geben. Und mit der Herstellung einer

FünfMinutenTerrine hat GottesBegegnung auch

nichts zu tun. Wir leben zwar in einer InstantGesellschaft,

aber für den GottesGeschmack

braucht´s andere Rezepte. Da kommt es auf die

Klammer an, die ich meinem Leben (und dem

„meines“ Kindes) gestatte, auf den Boden also,

den „Mutterboden“ und „Vaterboden“, der ich

bin und um den ich mich kümmere – denn von

alleine wächst er nicht, der Baum dort, der

„Frucht bringt und in dessen Zweigen die Vögel

des Himmels nisten…“

In der Passionszeit lädt „Senfkorn“ zum Runden

Tisch ins Mannheimer Gesamtschulzentrum ein.

Unter vier besonderen Fragestellungen wird der

Versuch gemacht, „mitgeborene“ Bedürfnisse

und Erwartungen, Prägungen, Verstehens- und

Verständigungsmuster eines Kindes deutlicher

zu erkennen und ihnen mit „Nahrung“ zu begegnen,

die taugt und nicht in der Sackgasse

eines „Kinderglaubens“ endet, der mit spätestens

16 mühsam „gerettet“ oder als hinderliche

Last und mit dem Leben

nicht vereinbar

„gekippt“ werden

muss. In die Hintergründe

werden Gäste

einführen, die

sich mit der religiösen

Entwicklung von

Kindern und Jugendlichen

berufsmäßig

beschäftigen,

doch der eigentliche

Reichtum der Reihe

werden diejenigen

sein, die ihre täglichen

Erfahrungen

(als Mütter, Väter,

Großeltern, LehrerInnen

und ErzieherInnen) zur Verfügung stellen

und miteinander austauschen.

Erster Abend – Montag, 14. Februar 2005, 19 bis

20.30 Uhr: Tilmann Moser: „Versunken im Blick

der Mutter/Religiöse Fundamente“

Zweiter Abend – Montag, 21. Februar 2005, 19 bis

20.30 Uhr: Fulbert Steffensky: „Bedeutsame Orte,

bedeutsame Zeiten/Der Glaube wächst von außen

nach innen“

Dritter Abend – Montag, 28. Februar 2005, 19 bis

20.30 Uhr: Elisabeth Zöller: „Die Welt ist größer,

als wir sie jetzt sehen/Geschichten eröffnen

Horizonte“

Gesamtleitung: Schulpfarrer Arno Schmitt · Kostenbeitrag

€ 7,50 pro Abend (einschließlich Sonderdruck:

„Kinder brauchen Religion“/Publik-Forum) · Die Abende

finden statt im Meditationsraum des Mannheimer

Gesamtschulzentrums (Eingang Eissporthalle) · Information

und Anmeldung über Arno Schmitt, Hans-

Sachs-Ring 197, 68199 Mannheim (Fon 0621 8280533,

Fax 0621 8280440, Email: arnoCLschmitt@t-online.de) ·

Eine Veranstaltung von Senfkorn Mannheim

Was ich schon immer wissen wollte...

Kleiner Grundkurs Christentum

In diesem Kurs wird es an vier Abenden um die Vermittlung von

Grundwissen des Christentums gehen. Darüber hinaus orientieren

wir uns natürlich auch gerne an den Fragen und Erwartungen

der Teilnehmenden. Wichtiger als großartige Vorkenntnisse ist

uns, dass wir als Gruppe arbeiten. Deshalb bitten wir um eine für

alle vier Abende verbindliche Anmeldung.

Die Themen für die einzelnen Abende: Das Alte Testament. Entstehung

– Aufbau – Inhalt. Warum wir Christen ein jüdisches Buch

lesen.

Das Neue Testament. Entstehung – Aufbau – Inhalt. Die Gründungsurkunde

des Christentums.

Leitung: Maria Müller, Dipl. Rel.Pädagogin und Andreas Weisbrod, Pfarrer –

Ort: Gemeindehaus der Auferstehungsgemeinde Mannheim-Käfertal,

Abendröte 56 · immer mittwochs, 16. Februar; 16. März, 20. April und 15. Juni

2005; jeweils 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr · Anmeldung über das Pfarramt der

Auferstehungsgemeinde (751878) · Eintritt frei · Eine Veranstaltung der

Auferstehungsgemeinde Mannheim

Vom Heidentum zum

Christentum

Der Weg der Bilder –

Sechsteiliger Kurs mit Diapositiven

Spätantike oder frühes Christentum?

Wie soll man die kunsthistorische

Epoche nennen, die die griechisch-römische

Stilgeschichte

abschließt und in der die Anfänge

Fische Bodenmosaik in Ostia Antica

der christlichen Kunst zu finden

Foto: Daniela Ziegler

sind? Gehört sie noch zur heidnischen

Antike? Oder stellen sie bereits

etwas ganz Eigenes und Individuelles

dar? Eines ist offensichtlich: Der Weg der Bilder vom

Heidentum zum Christentum in der Zeit zwischen dem 3. und 6.

Jahrhundert n. Chr. ist stilistisch und thematisch einer der überraschendsten

der europäischen Kunstgeschichte. Die künstlerische

und kunsthandwerkliche Produktion dieser Zeit ist reich: Mosaiken,

Gold- und Silberarbeiten, Elfenbeinwerke, Malerei, Sarkophage,

Klein- und Groß-Plastik und einfahe Gegenstände des Alltags

wie Gläser, Öllampen und Bestecke sind von großer Ausdruckskraft.

Das verwendete Bild- und Symbol-Programm dieser Arbeiten

zehrt vom Alten und weist auf Neues, mitunter vereinigt es

höchst Gegensätzliches. Heidnisch-Christliches Neben- und Miteinander,

ein Spannungsverhältnis, das seinesgleichen sucht.

Leitung: Dr. Daniela Ziegler, Heidelberg · Mittwoch, 16., 23. Februar, 2., 9.,

16. und 23. März 2005, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 30 · Anmeldung

bis spätestens Mittwoch, 9. Februar 2005 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim


Ein Pontifikat großer Symbole

Die verschiedenen Gesichter der Amtszeit von Johannes Paul II.

Auch Wohlmeinende bescheinigen dem Pontifikat von Papst Johannes

Paul II. eine bezeichnende Janus- Gesichtigkeit: Dem Papst

gelang es, bedeutende Zeichen für die weitere Entwicklung der

Kirche zu setzen. Seine Wahl zum Bischof von Rom wurde selbst

zum Zeichen der lang ersehnten Überwindung der Spaltung der

Welt in Ost und West. Zugleich sieht sich die Kirche aber einem

erheblichen „Reformstau“ gegenüber. Bedeutende kirchliche Projekte

liegen auf Eis. Innerkirchliche Polarisierung führt zu zusätzlicher

Lähmung. Klaus Nientied durchleuchtet Hintergründe und

geht gern auf Fragen der Hörer ein.

In den Abend hinein geleitet musikalisch das „Mannheimer Kammerduo“

Anneliese Schlicker & Hanno Haag.

Referent: Klaus Nientied, Chefredakteur v. Konradblatt, Karlsruhe · Dienstag,

22. Februar 2005, 19.30 Uhr · Im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Eine Veranstaltung des KKV Columbus, Christen in

Wirtschaft und Verwaltung Mannheim

Sehen und Hören,

was das Kreuz an Bildern weckt

Bilder von Cato Gabrielsen

Der aus Norwegen stammende Speyerer Maler Cato Gabrielsen

zeigt fünf seiner Bilder; er hat sie für diesen Abend gemalt; sie

werden in Kreuzesform angeordnet. Sein Freund Kai Irle wird dabei

das Sichtbare verknüpfen mit Musik, die für diesen Abend und

diese Bilder komponiert wurde. Kai Irle nimmt das Requiem von

Mozart als Grundlage seiner Komposition. Die Melodielinie wird

von ihm live eingespielt am Bass. So wird das zentrale Symbol des

christlichen Glaubens neue Deutungen freisetzen.

Die Macht der Päpste –

Männer machen Geschichte

Paul VI. – der einsame Papst

Der renommierte Historiker und mehrfach ausgezeichnete

Historiker Guido Knopp drehte eine

5-teilige Fernsehdokumentation über die Macht

der Päpste. Hier zeigt er – getreu dem Motto des

deutschen Historikers Heinrich von Treitschke:

„Männer machen Geschichte“ – in den Biografien

über die Päpste von Papst Pius XII. bis Papst

Johannes Paul II. auch die inneren Konflikte der

Stellvertreter Christi. Mit der Einbeziehung von

historischen Elementen schafft der Autor einen

guten Einblick in die Atmosphäre des Vatikans,

der Päpste und deren Zeit. In den einzelnen Folgen

wird jeweils das herausstechende Ereignis

des Pontifikats und in diesem Zusammenhang

das Wirken – oder Nichtwirken – des obersten

Hirten dargestellt. Unter dieser Fragestellung

steht beispielsweise das Verhalten Papst Pius XII.

während der Zeit des Holocaust. Das Zweite Vatikanische

Konzil steht im Zentrum der Behandlung

über den beliebten Papst Johannes XXIII.

Das Verhältnis Paul VI. zu einem dominierenden

Thema der 60er Jahre, der sexuellen Revolution,

sowie seine Stellungnahme zur „Pille“ in der

Enzyklika „Humanae vitae“ werden beim Porträt

des „einsamsten Papstes“ aufgezeigt. Aber bei

diesem Papst gab es noch mehr.

Leitung: Dr. Stephan Leinweber, Dipl. Theol., Dipl. Päd.

Mannheim · Montag, 30. Mai 2005 um 19.30 Uhr · im

Gemeindesaal der Zwölf-Apostel-Kirche · Eine Veranstaltung

des Bildungswerks Zwölf-Apostel Mannheim

25

in der CityKirche Konkordien Mannheim, R 2, 2 · am Samstag, 16. April 2005,

ab 19 Uhr · Eine Veranstaltung der CityKirche Konkordien Mannheim

Religionsunterricht zeitgemäß?

Gesellschaftlicher Wandel –

Chancen und Probleme des Religionsunterrichts

Zunehmend wird die Situation im Religionsunterricht vom religiösen

Traditionsabbruch in unserer Gesellschaft und dem damit

verbundenen Verlust religiöser Sozialisierung bei Schülerinnen

und Schülern geprägt. Was kann der Religionsunterricht, was soll

der Religionsunterricht in einer solchen Situation leisten? Besonders

dringend wird diese Frage im Blick auf eine „plurale und

multikulturelle Gesellschaft“, in der neben den traditionell kirchlichen

Sinnangeboten eine Vielzahl anderer Anbieter und Angebote

inzwischen auch für die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen

bedeutsam wird. Kann der Religionsunterricht Orientierung

bieten? Und was ist in der Abgrenzung zu Fächern wie

Ethik oder LER das Proprium des Religionsunterrichts?

Referent: Schuldekan Gerhard Eichin · Mittwoch, 20.04.2005 um 19.30 Uhr ·

im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Eine

Veranstaltung des KKV Columbus Mannheim

Im Namen Gottes des Vaters

und des Sohnes

und des Heiligen Geistes

Unter dem Zeichen des Kreuzes: Was bedeutet

uns Christen die Dreieinigkeit Gottes?

Dass der eine Gott aus drei Personen besteht,

gehört zum verbindlichen Glauben aller christlichen

Kirchen. Gleiches gilt dem Kreuz Christi.

Zugleich ist die Dreieinigkeit Gottes ein Glaubensmysterium,

zu dem die Vernunft von sich

aus keinen direkten Zugang besitzt. Dieses Mysterium

im Licht des Todes und der Auferstehung

Christi, des Gottessohnes, aber auch mit einem

Blick auf die islamische Lehre von der Einheit

Gottes, betrachtet Pfr. Dr. theol. Martti Vaahtoranta

in seinem Vortrag, er gibt Spielraum zur

Diskussion und lädt zu Fragen ein.

Die musikalische Einstimmung und den Ausklang

des Abends übernimmt Pfr. Vaahtoranta

durch Klavierinterpretationen und Gesang.

Theologie und Kirche


Theologie und Kirche

26

Referent: Pfr. Dr. Vaahtoranta, Mitarbeiter vom ELRIM -

Evangelisch-Lutherisches Religionsinstitut Mannheim ·

Dienstag, 31. Mai 2005, 19.30 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Eine

Veranstaltung des KKV Columbus, Christen in Wirtschaft

und Verwaltung Mannheim

„Wenn die Vergesslichkeit

zunimmt…“

Erfahrungen in der Beratung

Grafik:

Dieter Lahme

Während längst vergangene Zeiten in Erinnerung

bleiben, nimmt die Vergesslichkeit des Augenblicks

im Alter zu. Wie kommt es, dass eben

Gesagtes verloren geht? Ist es der ganz normale

Alterungsprozess, oder ist eine Erkrankung zu

befürchten? Fragen zu Begriffen wie „Verwirrtheit“,

Desorientierung“, „Demenz“ und „Alzheimer

Erkrankung“ stellen sich auch in der Familie

und im engeren Umkreis: Wie gehen wir damit

um, dass unsere allein lebende Mutter häufiger

Dinge nicht wieder findet und die Orientierung

verliert? Was kann den Gedächtnisverlust aufhalten?

Kann sie weiter in ihrer Wohnung leben?

Mein Mann erkennt mich häufig nicht mehr. Er

ist unruhig und plötzlich gereizt. Wie gehe ich

damit um? Wie kann er wieder mehr Interesse

und Lebensfreude im Alltag gewinnen?

Referentin: Rosmarie Hoevels, DemenzBeratungsstelle

Mannheim-Almenhof · Mittwoch, 8. Juni 2005, 20 Uhr ·

im Evangelischen Gemeindehaus Mannheim-Seckenheim,

Freiburger Str. 14 · Eine Veranstaltung des Evangelischen

Männervereins Mannheim-Seckenheim

Ökumenische Partnerschaft

in Mannheim-Neuostheim und -Neuhermsheim

Am 27. Mai 2004 unterzeichneten Landesbischof Ulrich Fischer

und Erzbischof Robert Zollitsch die „Rahmenvereinbarung

für ökumenische Partnerschaften“. Diese Vereinbarung möchte

verbindliche Vereinbarungen anregen und unterstützen

zwischen Gemeinden der Evangelischen Landeskirche in Baden

und der Erzdiözese Freiburg. Die Gemeinden St. Pius und

Thomas gehören zu den ersten, die die Vereinbarung umsetzen.

Der Vorsitzende des Ältestenkreises der Thomasgemeinde,

Wilhelm Heucke-Scheller, schreibt dazu:

Die katholische St. Pius Gemeinde und die evangelische Thomasgemeinde

in Neuostheim und Neuhermsheim haben gerne

die Gelegenheit wahrgenommen, ihre fast 40-jährige Tradition

gelebter Ökumene mit Hilfe der Rahmenvereinbarung für

ökumenische Partnerschaften zwischen evangelischen Pfarrgemeinden

und römisch-katholischen Pfarreien schriftlich zu

fixieren.

Diese von Erzbischof Dr. Robert Zöllitsch und Landesbischof

Dr. Ulrich Fischer unterzeichnete Rahmenvereinbarung schafft

eine Verbindlichkeit im Sinne von Selbstverpflichtung der

beteiligten Pfarrgemeinden das miteinander Verabredete im

Gemeindeleben aktiv umzusetzen und mit Leben zu erfüllen.

In dem individuell zu ergänzenden Teil nehmen sich St. Pius und

Thomas vor, die gemeinsamen Gottesdienste und Veranstaltungen

wie in der Vergangenheit beizubehalten. Dazu gehören u.a.

zehn gemeinsame Gottesdienste im Kirchenjahr, gegenseitige

Einladungen zu Gottesdiensten an Epiphanias, Fronleichnam und

zum Buß- und Bettag. Weiterhin wird die Arbeit getragen von

halbjährlichen gemeinsamen Sitzungen des Pfarrgemeinderates

und der Ältestenkreise.

In der langen Auflistung von wiederkehrenden ökumenischen

Gemeindeveranstaltungen fällt auf, dass damit alle Generationen

angesprochen werden. Der Jugendtreff Neuhermsheim ist

ein gemeinsames Anliegen und die Seelsorge und Betreuung der

Bewohner des ThomasHauses wird als gemeinsame Aufgabe

gesehen.

Die Gemeinden möchten auch zum Ausdruck bringen, dass sie

sich aktiv an Gesprächen und Aktionen beteiligen wollen, die

zur sichtbaren Einheit in einem Glauben und zu einer eucharistischen

Gemeinschaft führen.

Ökumenischer Gemeindetreff der katholischen St. Pius

Gemeinde und der evangelischen Thomasgemeinde

Donnerstag, 13. Januar 2005

„Sonne und Mond, Jahr und Monat“ –

der Kalender in den Jahrhunderten und im Jahreslauf,

Referent: Dr. Kai Budde vom Landesmuseum

Donnerstag, 17. Februar 2005

Das Leben des Philipp Melanchthons

mit Pfarrerin Elisabeth Gürtler

Donnerstag, 17. März 2005

100 Jahre Caritas – Was ist das?

Donnerstag, 14. April 2005

„Jesuitenpater Friedrich Speer“,

Referentin: Christine Schmitt

Alle Veranstaltungen jeweils donnerstags,

ab 20 Uhr in Maria König, Mannheim-Neuostheim


Widerständiges Christentum

28

Pater Alfred Delp SJ

Gestalter und Märtyrer

im Widerstand

mit Pater Karl Weich SJ · am

Mittwoch, 26. Januar 2005,

19.30 Uhr · im Forum A 4, Ursulinenkloster, Angela-Saal,

Mannheim, A 4, 5 · hier auch Infos über weitere

Gedenkveranstaltungen und -gottesdienste für Alfred

Delp · Eine Veranstaltung des Forums A 4 Mannheim

Weiße Rose

Gedenkveranstaltung für Alfred Delp SJ

Vor sechzig Jahren wurde in Berlin-Plötzensee

der Jesuitenpater Alfred Delp von den Nationalsozialisten

ermordet. Neben der Vernichtung

der Jüdinnen und Juden war die Ausschaltung

unbequemer Frauen und Männer aus den Kirchen

und der Politik Ziel dieses menschenverachtenden

Unrechtssystems. Pater Delp wurde

nach dem fehlgeschlagenen Attentat auf Hitler

am 20. Juli 1944 wegen seiner Nähe zum Kreisauer

Kreis und zu Graf Stauffenberg umgebracht.

– Franz J. Müller, Jahrgang 1924, Mitglied der Widerstandsbewegung

„Weiße Rose“ wird in seinem

Vortrag über diesen Widerstand berichten.

am Mittwoch, 2. Februar 2005, 20.30 Uhr · in den

Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde

Mannheim, D 6 · Eine Veranstaltung der Katholischen

Hochschulgemeinde Mannheim

Dietrich Bonhoeffer

Ein Leben zwischen

Widerstand und Ergebung

Dietrich Bonhoeffer wurde

am 9. April 1945 im Konzentrationslager

Flossenbürg umgebracht.

Er war Leiter des Predigerseminars der

Bekennenden Kirche Finkenwalde und Mitglied

der Widerstandsbewegung im Dritten Reich.

Mittwoch, 23. Februar 2005, 20 Uhr:

Bonhoeffer – Die letzte Stufe.

Spielfilm von Eric Till („Luther“) und Gespräch

Mittwoch, 9. März, 20 Uhr:

Lesung aus seinen Briefen aus der Haft mit Musik

und Chorälen aus der Zeit Bonhoeffers

Mittwoch, 13. April 2005, 20 Uhr:

Prof. Dr. Renate Wind liest

aus ihrer neuen Bonhoeffer-Biografie

Im Gemeindehaus der Erlösergemeinde Mannheim-

Seckenheim, statt. · Veranstalter: Evangelischer Männerverein

Mannheim-Seckenheim

Dietrich Bonhoeffer

zum 60. Todestag und 100. Geburtstag – Eine kleine Reihe

Dietrich Bonhoeffers (1906–1945) Herkunft aus dem intellektuellen

Großbürgertum, seine Verbindungen in höchste Kreise der

Gesellschaft, sein Engagement im Widerstand, seine herausfordernde

Theologie und sein Tod in den letzten Tagen des Krieges

lassen sein Leben bis heute als beispielhaft, aber auch widersprüchlich

erscheinen.

Vielen Menschen ist Bonhoeffer durch sein politisches Engagement

und das bekannte Ende zum Schlagwort, zur Symbolfigur

geworden.

In einer kleinen Veranstaltungsreihe lädt die Philippusgemeinde

zwischen dem 60. Todestag im April 2005 und dem 100. Geburtstag

des großen Theologen im Februar 2006 dazu ein, sich diesem

Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise zu nähern.

Freitag, 8. April 2005, 19,30 Uhr:

Bonhoeffer – Die letzte Stufe.

Spielfilm von Eric Till („Luther“) über Dietrich Bonhoeffer aus dem Jahr 1999

Donnerstag, 9. Juni, 19,30 Uhr:

Dietrich Bonhoeffer – Theologe oder politischer Widerständler,

Märtyrer oder Prophet?

Ein Vortrag mit anschließender Diskussion von Pfarrer Dr. Uwe Boch

donnerstags 22. September, 29. September, 6. Oktober, 13. Oktober 2005

jeweils 19.30 Uhr:

Widerstand und Ergebung

Lektüre ausgewählter Abschnitte aus Bonhoeffers Briefen aus dem

Gefängnis · Leitung: Pfarrer Dr. Uwe Boch

Alle Veranstaltungen finden im Gemeindehaus der Philippuskirche, Deidesheimer

Straße 23, Mannheim-Käfertal-Süd, statt. · Eine Veranstaltungsreihe

der Philippusgemeinde Mannheim

Christinnen und Christen im Widerstand

Informationen zur Ökumenischen Studienfahrt nach Polen

vom 29. August bis 2. September 2005

Wie widerstandsfähig sind Christinnen und Christen gegenüber

Diktaturen? Mit dieser Frage macht sich eine Studiengruppe (weitere

Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen) auf zu einer

ökumenischen Studienfahrt nach Polen an einen Ort, der für einen

solchen Widerstand von symbolischer Bedeutung ist: In Kreisau

(heute Krzyzowa) in Niederschlesien formulierte zu Pfingsten 1942

der „Kreisauer Kreis“ eine „Grundsätzliche Erklärung“, die zu den

Schlüsseldokumenten gegen den Nationalsozialismus gehört. In

der dortigen Gedenkstätte wird auch erinnert an den Widerstand

polnischer Christinnen und Christen gegen die Diktatur des Kommunismus.

Als spirituelle Wegbegleiter haben wir gewählt die Theologen

Alfred Delp SJ, geboren in Mannheim, und Dietrich Bonhoeffer,

geboren in Breslau (heute Wroclaw). Beide haben ihren Widerstand

gegen die Diktatur mit ihrem Leben bezahlt.

mit Heinz Hinse und Axel Müller · am Montag, 18. April 2005, 19 bis 21 Uhr ·

im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Auch

wenn Sie sich (noch) nicht zur Studienfahrt angemeldet haben, sind Sie

willkommen! · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Meditative Bonhoeffer-Lesenacht

in der CityKirche Konkordien, R 2, 2 · am Freitag, 14. Januar

2005, 21 bis 2 Uhr · mit Musik und Texten von und

über Dietrich Bonhoeffer · Eine Veranstaltung der

Evangelischen Studierendengemeinde Mannheim


Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott

Martin Luther

Verfassung, Türkei und Nettobeitrag

Aktuelles aus dem Europäischen Parlament

In den 50 Jahren ihres Bestehen hat die Europäische Union Beachtliches

erreicht. Sie hat für Frieden unter ihren Mitgliedstaaten

und den Wohlstand ihrer Bürgerinnen und Bürger gesorgt. Eine

einheitliche europäische Währung und ein „Binnenmarkt“ ohne

Grenzen und ohne Schranken für Waren, Menschen, Dienstleistungen

und Kapital wurden geschaffen. Die EU ist auf über 20

Mitgliedsstaaten angewachsen und weitere werden bald dazu

gehören. Sie ist zu einer bedeutenden Wirtschaftsmacht und zum

weltweiten Spitzenreiter in Bereichen wie Umweltschutz und

Entwicklungshilfe geworden. Im europäischen Parlament wurden

hierfür die Voraussetzungen geschaffen, denn hier liegt die gesetzgebende

Gewalt, die demokratische Kontrolle und die Haushaltsbefugnis.

mit dem EU-Abgeordneten Daniel Caspary, Stutensee · am Freitag,

14. Januar 2005 um 20 Uhr · im Gemeindehaus St. Josef Mannheim-

Lindenhof, Bellenstraße 72 · Eine Veranstaltung des Bildungswerks

St. Josef Mannheim

Humangenetik

Eine Einführung

Humangenetik ist die Wissenschaft von den erbbedingten Unterschieden

der Menschen. Das biologische Erbe, das Auftreten gewünschter

wie unerwünschter Eigenschaften und Merkmale, einschließlich

Krankheit erwies sich als bedeutungsvoll sowohl für

jeden Einzelnen innerhalb seiner ethnischen Herkunft wie für das

Schicksal der gesamten Menschheit. Entsprechend weit zurück in

der Menschengeschichte reichen Interpretationen und Deutungen

auf diesem Gebiet. Die Humangenetik hat sich als Wissenschaft

erst im letzten Jahrhundert aus traditionellen Vorstellungen

herausgeschält. Um die moderne Genetik, auch die

Humangenetik zu verstehen, sollte deshalb Klarheit über einige

Grundbegriffe herausgestellt und diese erklärt werden. Da nicht

von vornherein feststeht, welche Unterschiede genetisch bedingt

sind und welche durch die Umwelt, bilden alle Unterschiede zwischen

Individuen oder Gruppen, deren Entstehung von außen

nicht ohne weiteres klar ist, den Gegenstand der Humangenetik.

Die Humangenetik muss dabei neben genetischen auch solche

Methoden anwenden, die Umwelteinflüsse erfassen oder ausschließen

können. Aufgrund der enormen Fortschritte der molekulargenetischen

Methoden sind die Begriffe wie Gentest, genetische

Diagnostik und Beratung, Pränataldiagnostik, Prädiktiv -

diagnositk (voraussagbare Diagnostik), Gentechnologie, Genomprojekt

in aller Munde. Diese Begriffe werden verständlich erklärt

sowie über die Chancen und Risiken der modernen genetischen

Diagnostik informiert.

mit Prof. Dr. med. G. Tariverdian, Universität Heidelberg · am Mittwoch,

26. Januar 2005, 20 Uhr · im Gemeindehaus der Erlösergemeinde

Mannheim-Seckenheim, Freiburger Straße 14 · Eine Veranstaltung des

Evangelischen Männervereins

Der besondere Film, sanctclara und Atlantis

Die schöne und vielversprechende Zusammenarbeit

des Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara mit

dem Atlantis-Kino Mannheim setzen wir auch in diesem

ProgrammJournal mit dem Film Hirtenreise ins

dritte Jahrtausend fort. Wir planen weitere Film

Gespräche im Kino mit dem Atlantis, bitte informieren

Sie sich darüber in der Tagespresse und im Programm

des Atlantis.

Hirtenreise ins dritte Jahrtausend

Ein Film des Schweizer Filmemachers

Erich Langjahr

Der Film setzt sich mit den elementaren Fragen

des Menschen und seiner Existenz auseinander.

Im Zentrum stehen die Fragen nach Identität,

Überleben und Zukunft. Eine der ältesten Kulturformen

menschlicher Existenz ist das Hirtentum.

In seinem Wesen beinhaltet es bis heute

nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern

verkörpert eine eigene Lebenshaltung und Weltanschauung.

So wird der Film in einer Zeit des

Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition

und Zukunft zum Ausdruck der eigenen

Zerrissenheit.

Die Hirten im Film nehmen ein Leben mit viel

Entbehrung auf sich und stellen sich einer Herausforderung,

die öfters auch die Grenze ihrer

Belastbarkeit erreicht. Sie kommen nicht aus der

Tradition des Bäuerlichen, sondern haben diese

Lebensform selbst gewählt, im Bedürfnis nach

der Freiheit, selber etwas Sinnvolles zu tun. Der

Film erhielt auf dem 45. Internationalen Festival

für Dokumentar- und Animationsfilm 2002 den

Preis der Ökumenischen Jury.

Regie: Erich Langjahr, Schweiz · Der Film läuft ab

10. Februar 2005 im Odeon Mannheim G 7, 10 · Am

Sonntag, 13. Februar 2005, 15 Uhr gibt Dr. Stephan

Leinweber eine Einführung in den Film und Heinz

Hinse moderiert nach dem Film ein Gespräch darüber

im Odoen Mannheim G 7, 10 · Kostenbeitrag normaler

Kinoeintritt · Eine Kooperation des Atlantis Kino

Mannheim und des Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim

Politischer Aschermittwoch:

Das „C“ bei CDU/CSU

Wofür steht es im heutigen Tagesgeschäft?

Eine Frage, der die Evangelische Studierendengemeinde

in ihrer Podiumsdiskussion am

Aschermittwoch nachgeht, zusammen mit

namhaften Gästen aus Politik und Gesellschaft

– um herauszufinden, wie wichtig christliche In-

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Gesellschaft, Kultur und Arbeitswelt


Gesellschaft, Kultur und Arbeitswelt

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halte im politischen Alltag sind und inwieweit

sich solche Vorstellung praktisch umsetzen lassen.

Es diskutieren Prof. Dr. Kielmannsegg und Friedemann

Schwarzmeier (CDU), Dr. Konstanze Wegner (SPD) u.a.,

moderiert von Dekan Günter Eitenmüller · am Aschermittwoch,

9. Februar 2005, 20 Uhr · im Turmsaal der

Konkordienkirche Mannheim, R 2, 2 – Eine Veranstaltung

der Evangelischen Studierendengemeinde Mannheim

Teilen verbindet. Gemeinsam

gegen Krankheit in der Welt

Ein Abend mit Sr. Mary Hillery,

Leiterin des AIDS-Projekts in Lusaka

„Armut macht krank“ und „Krankheit macht

arm“ – nirgendwo sonst sind Menschen so sehr

von diesem Teufelskreis betroffen wie in Afrika,

Asien und Lateinamerika: 1,2 Milliarden Menschen

dort kämpfen täglich mit weniger als 1

Dollar am Tag um ihr nacktes Überleben. Für die

Gesundheitsversorgung ihrer Familien haben all

diese Menschen kaum etwas übrig. Deshalb

sterben 2 Millionen Kinder. Jedes Jahr an Durchfallerkrankungen,

mehr als 1 Million an Masern.

300–500 Millionen Menschen erkranken an Malaria

und 2 Millionen Menschen, fast immer

Kinder unter 5 Jahren, sterben daran aufgrund

von Unterernährung und fehlender medizinischer

Versorgung. Weltweit sind rund 38 Millionen

Menschen HIV infiziert, 95% davon in Afrika,

Asien und Lateinamerika – alle 10 Sekunden

stirbt ein Mensch an AIDS. Das Projekt des „Programms

zur häuslichen Pflege von AIDS Kranken“

in Lusaka/Sambia fördert und stärkt Initiativgruppen,

* die die Pflege der Schwerkranken und

Sterbenden in einer menschenwürdigen

Weise in der häuslichen Umgebung

gewährleisten,

* die die Waisen angemessen betreuen,

* die die durch Aufklärungsarbeit

Prävention betreiben.

mit Schwester Mary Hillery, Projektleitern aus Lusaka/

Sambia und Gast von Misereor Aachen · Donnerstag,

3. März 2005 um 19 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Eine

Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim und der Regionalstelle Rhein-

Neckar zur Misereorfastenaktion 2005

Neue Geistliche Woche 2005

Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott

Martin Luther

Zwischen Angst und Zuversicht

Vielfältig sind die Möglichkeiten, sein Herz an etwas zu hängen:

Schönheit, Macht, Geld, Sport, um nur einige zu nennen. Die

Neue Geistliche Woche lädt ein, diese „Götzen“ einmal kritisch

unter die Lupe zu nehmen. Wo sind wir als Einzelpersonen und

als Gesellschaft auf dem richtigen Weg, wo folgen wir den

falschen „Gottheiten“?

Als christliche Maxime steht hinter dem Luther-Zitat das 1. Gebot:

„Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben

neben mir.“ Zu den falschen Göttern in diesem Sinne zählt ein

Umgang untereinander, der Menschen unterdrückt und sie zum

Mittel für einen selbstsüchtigen Zweck macht. Unser Weg sollte

vielmehr geprägt sein von Zuwendung und Liebe zueinander.

An dieser Wertvorstellung entscheidet sich auch die Stimmung in

unserer Gesellschaft, hier und jetzt: ein destruktives Verhalten

führt zu Angst, wo die Würde des Einzelnen im Vordergrund

steht, lebt die Zuversicht.

Günter Eitenmüller, Dekan

Den Flyer mit dem Gesamtprogramm der Neuen Geistlichen Woche

erhalten Sie ab Mitte Februar in vielen Mannheimer

öffentlichen Einrichtungen – ganz sicher in den Kirchen der Stadt.

Gott ist rund

– kann man das so sagen? Woran du dein Herz hängst, das ist dein

Gott – so das Leitmotiv der Neuen Geistlichen Woche Mannheim

2005. Worum es geht? Um ein Podiumsgespräch zur Bedeutung

und zu den Grenzen des Sports und der Sportbegeisterung.

Gesprächsteilnehmer: Dr. Peter Kurz, Kultur- und Sportdezernent

der Stadt Mannheim – Thorsten Hof, Sportredakteur des Mannheimer

Morgen – Daniel Maier, Gemeindediakon, Religionslehrer,

Beauftragter für Kirche und Sport der Evangelischen Kirche in

Mannheim – Gerhard Siebert, Mitglied und Fan des SV Waldhof

Mannheim – Roger Baudy, Pfarrer und Mitglied des VfR Mannheim

– u.a. Moderiert wird das Gespräch von Hans-Georg Ulrichs,

Landeskirchlicher Beauftragter für Kirche und Sport, Karlsruhe

am Freitag, 8. April 2005, 19.30 Uhr, im Clubhaus der SpVgg Sandhofen,

Gaswerkstraße 25, Mannheim-Sandhofen – Genaue Ausschreibung im

Flyer zur Neuen Geistlichen Woche Mannheim 2005

night special: Ich wär so gerne Millionär

night special mit Schönheit, Macht und Geld

Talk und Musik in sanctclara über was die Welt bewegt –

und dich und mich

am Freitag, 8. April 2005, 20.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · special guests: Marlene Buhleier vom KurpfalzRadio,

Dr. med. Joachim Grab, Facharzt für plastische Chirurgie, N.N. ·

Chansons: Barbara Zechel · Improvisationstheater: Isolde Fischer und

Stefan Hillebrand · Moderation: Heidi Herborn und Michael Lipps · Eintritt

inkl. einem Getränk (Abendkasse): € 8 · Ein Beitrag des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim zur Neuen Geistlichen Woche

2005


Hartz IV und die Folgen für die Betroffenen

Bericht aus einer Beratungsstelle

Das Mannheimer Arbeitslosenzentrum berät Erwerbslose zu allen

Fragen, die mit dem Arbeitslosengeld II zusammenhängen. Die in

der Einrichtung Mitarbeitenden kennen die Probleme und Nöte

der von den Hartz Reformen betroffenen Personen. Der Informationsabend

will die Grundzüge des neuen Sozialgesetzbuches II erläutern

und die Auswirkungen und Erfahrungen für die Betroffenen

darstellen, die mit der Gesetzesänderung einhergehen.

Anhand einer Vielzahl von Einzelbeispielen, die in dem Vortrag

genannt werden, kann jeder Besucher, jede Besucherin sich ein

lebendiges Bild über die Auswirkungen der Hartzreformen machen

und seine, ihre bisherigen Überlegungen hinterfragen, ergänzen

und modifizieren.

mit Stefan Schliephake, Assessor jur., Mitarbeiter des Mannheimer Arbeitslosenzentrums

in M 1 · am Donnerstag, 3. März 2005, 19 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Ein Informationsabend

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara und des

Arbeitslosenzentrums Mannheim

Für die Notleidenden und Schwachen

100 Jahre Caritasverband in Mannheim

Seit 100 Jahren setzt sich der Caritasverband für die Würde des

Menschen, für die Notleidenden und für die Schwachen in unserer

Gesellschaft ein, gestaltet so die Sozial- und Gesellschaftspolitik

wesentlich mit und trägt zur Qualifizierung sozialer Arbeit bei.

Caritasdirektor Franz Pfeifer gibt einen Rückblick auf das Wirken

des Verbandes und einen Ausblick auf dessen Dienste im Bezug

auf Familienarbeit, soziale Beratung, Migration und Caritas der

Gemeinden. Ebenfalls geht er auf die Arbeit der Einrichtungen für

psychisch Kranke, der Pflegeheime, sowie auf Beschäftigungsförderung

ein.

Referent: Caritasdirektor Franz Pfeifer vom Caritasverband Mannheim ·

Montag, 14. März 2005, 19.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Eine Gemeinschaftsveranstaltung des KKV-

COLUMBUS Mannheim mit dem Caritasverband Mannheim

Wir geben Wissen weiter

Präsentation des Projekts

Der Bildungsnotstand in Deutschland drückt sich nicht nur in einem

Mangel an Wissen aus, sondern er deutet auch darauf hin,

dass viele Kinder und Jugendliche eine persönliche Bindung zu

anderen Menschen brauchen. Hierin finden sie Unterstützung. In

unserer Gesellschaft gibt es viele Renterinnen und Rentner, die

gerne bereit sind, ihr Wissen an junge Menschen weiter zu geben.

So können sie die Hausaufgaben betreuen oder Nachhilfe in dem

einen oder anderen Fach geben. Oft sind sie aber auch einfach nur

Ansprech- und Zuhörpartner. Die Freude am Erfolg der Kinder und

die Erfahrung, kompetent helfen zu können, wird zum „Jungbrunnen“

und die jungen Menschen haben jemanden, der sein Wissen,

seine Einstellung zur Welt und den Menschen und seine Erfahrung

gerne zur Verfügung stellt.

An diesem Nachmittag haben interessierte Rentnerinnen und

Rentner, Lehrer und Lehrerinnen, Schülerinnen und Schüler die

Gelegenheit, dieses städtische Projekt und die

Möglichkeiten der Umsetzung in die Praxis kennen

zu lernen.

Leitung: Dr. Beate Mochaydi-Bergdolt · am Mittwoch,

13. April von 15 bis 16.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Eine

Veranstaltung der Stadt Mannheim und des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Religion – Heil oder Unheil für

die Gesellschaft?

Mit Politik werden wir es immer zu tun haben,

solange es Menschen gibt. Aber mit Religion?

Während noch vor wenigen Jahrzehnten Religion

dem technisch-wissenschaftlich zivilisierten

Menschen als überständige, jedenfalls ständig

abnehmende Ressource erschien, zeigt es sich

inzwischen, dass das rationalistische Selbstverständnis

der Moderne antiquiert ist. Noch immer

leben mehr – und immer mehr – Fromme

auf der Welt und einige von ihnen werden

höchst unbequem. Die Vorstellung einer religionslosen

Welt erweist sich als Illusion. Wie aber

soll die Politik mit der Religion umgehen?“ Und

welchen Beitrag kann die Religion zur Gestaltung

von Kultur und Gesellschaft leisten? Musikalisch

umrahmt wird der Vortrag durch die

Harfenistin Alina Krügel, sie spielt aus den Werken

von Wolfgang Hofmann, Claude Debussy u.

Antonio Rosetti.

Referent: Pater Tobias Karcher SJ, Leiter des Heinrich

Pesch Hauses · Mittwoch, 29. Juni 2005, 19.30 Uhr · im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Eine Veranstaltung des KKV Columbus,

Christen in Wirtschaft und Verwaltung

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Gesellschaft, Kultur und Arbeitswelt


Philosophie und Allgemeinbildung

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Heidegger und Hannah Arendt

Nicht nur eine Liebesgeschichte

Auf den aus bodenständigem Milieu stammenden

Heidegger übte die jüdisch-kosmopolitische

Frau, die mit ihrem Bubikopf und ihrer modischen

Kleidung in der kleinen Universitätsstadt

Marburg missbilligende Blicke auf sich zog, mit

ihrem exotischen Aussehen und ihrer Aufgeschlossenheit

einen so starken Reiz aus, dass er

sich mit ihr auf eine heimliche Affäre einließ, mit

der er seine Ehe und seine Karriere gefährdete.

Er scheute sich nicht davor, ihr Liebesbriefe zu

schreiben, so tief waren seine bisher noch nie

erlebten Gefühle und Gedanken. Beide waren

begeistert von Bach und Beethoven, Rilke und

Thomas Mann. Aber so abhängig er von dieser

Liebe emotional auch sein mochte, von Anfang

an hatte er als reifer Mann und Lehrer die Oberhand.

Aber nicht die Liebesgeschichte steht im

Zentrum unseres Interesses, sondern natürlich

Heideggers Philosophie aus „Sein und Zeit“ und

Hannah Arendts „Vita actica“.

Leitung: Hans Flory, M.A., Erwachsenenbildner, Heidelberg

· Heidegger lernen wir kennen montags 10.,

17., 24. und 31. Januar, 14. Februar 2005 · Hannah Arendt

werden wir studieren montags 21. und 28. Februar,

7., 14. und 21. März 2005 jeweils von 10 bis 12 Uhr · im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Kosten € 90 · Anmeldung erforderlich ·

Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Leitung: Irene Korres, Musikerin, Mannheim, Dr. Ekkehard

Kraft, Historiker, Dossenheim, Christine Hohmeyer,

Biologin, Hemsbach, Dr. Ulrike Mielke, Literaturwissenschaftlerin,

Heidelberg, Dr. Barbara Kilian,

Kunsthistorikerin, Heidelberg · Dienstag, 11. Januar

2005, wöchentlich dienstags, 9.30 bis 11 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · weitere Informationen

und Kosten im Sekretariat zu erfragen · Anmeldung jederzeit

möglich – kommen Sie gerne · Kursangebote des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

AK II

Die Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts aus der Sicht der Geschichte,

Kunst, Literatur, Musik, Philosophie und Theologie

Leitung: Roland Harbich, Musiker, Ludwigshafen, Dr. Barbara Kilian, Kunsthistorikerin,

Heidelberg, Dr. Ekkehard Kraft, Historiker, Dossenheim, Dr. Ulrike

Mielke, Literaturwissenschaftlerin, Heidelberg, Dr. Stephan Leinweber,

Dipl. Theol. Dipl. Päd., Mannheim · Dienstag, 11. Januar 2005, wöchentlich

dienstags, 9.30 bis 11 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Weiter Informationen und Kosten sind im Sekretariat zu

erfragen-kommen Sie gerne · Anmeldung jederzeit möglich · Kursangebot

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

AK III/14

Derzeit Themen aus den Bereichen Theologie, Kunst, Geschichte,

Musik, Literatur und Philosophie

Leitung: Roland Harbich, Musiker, Ludwigshafen, Dr. Barbara Kilian, Kunsthistorikerin,

Heidelberg, Dr. Ekkehard Kraft, Historiker, Dossenheim, Dr. Ulrike

Mielke, Literaturwissenschaftlerin, Heidelberg, Dr. Stephan Leinweber,

Dipl. Theol. Dipl. Päd., Mannheim · Donnerstag, 13. Januar 2005, wöchentlich

donnerstags, 9.30 bis 11 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Weitere Informationen und Kosten sind im Sekretariat

zu erfragen · Anmeldung jederzeit möglich · Kursangebot des Ökumenischen

Bildungzentrums sanctclara Mannheim

Jederzeit sind neue und interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer in

dem einen oder anderen AK-Kurs willkommen.

Matt Lamb: The Wise Men

AK I

Allgemeinbildung

Derzeit Themen aus den Bereichen, Geschichte,

Kunst, Literatur, Philosophie, Musik und Biologie

Die Themen werden von den Teilnehmern zusammen

mit den jeweiligen Referentinnen und

Referenten ausgewählt.

Wenn wir die Liebe wählen

Die Mystikerin Theresa von Avila und

der Mystiker Johannes von Kreuz

Die Kirche muss sich mehr um Spiritualität und weniger um Strukturen

kümmern, sagt der Karmeliterpater Maximilian Herraiz, ein

Kenner der Spiritualität der heiligen Teresa von Avila und des heiligen

Johannes von Kreuz… Es ist die radikale Option für das

Leben, für die Wahrheit, für die Freiheit und insbesondere für die

Liebe, für Gott. Wenn wir die Liebe wählen, erkennen wir, dass in

unseren Häusern zu viele überschüssige Möbel stehen. Die Mystik

sagt uns, dass die Liebe die einzige wesentliche Dimension des

Lebens ist… Die Mystiker sind die großen Lehrmeister des Seins. Im

Spanischen haben wir eine Unterscheidung zwischen dem „Sein

und dem „an einem bestimmten Ort sein“… Der Geringste zu

„sein“ und sich zu entscheiden, den anderen Freude zu schenken –

das ist wahre Selbstverwirklichung. Das ist die Botschaft der Mystiker.

Leitung: Hans Flory, M.A., Erwachsenenbildner, Heidelberg · Teresa von Avila

behandeln wir an den Montagen 4., 11., 18. und 25. April, 2. und 5. Mai 2005,

Johannes von Kreuz lernen wir kennen an den Montagen 30. Mai, 6., 13.,

20. und 27. Juni und 4. Juli 2005, jeweils von 10 bis 12 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 108 · Anmeldung

erforderlich · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim


Hommage zum 200. Todestag

von Friedrich Schiller

Eine Buchbesprechung

Licht und Schatten im Leben von Friedrich Schiller

aus „Schiller oder die Erfindung des Deutschen Idealismus“

von Rüdiger Safranski.

mit Dr. Ulrike Mielke, Heidelberg · am Dienstag, 8. März 2005 um 20 Uhr ·

im Gemeindehaus St. Josef Mannheim-Lindenhof, Bellenstraße 72 · Eine

Veranstaltung des Bildungswerks St. Josef Mannheim

Neue Sachlichkeit

Literatur am Mittwoch

Die Neue Sachlichkeit ist die bedeutendste Literaturströmung am

Beginn des 20. Jahrhunderts. Zeitkritisch, nüchtern und verständlich

sollte die Sprache ganz bewusst in Abgrenzung zu expressionistischen

Dichtungen der gleichen Zeit sein. Das Literaturschaffen

der zwanziger Jahre ist derart vielschichtig, dass im Seminar

zunächst ein Einblick in die unterschiedlichen Strömungen dieser

Zeit gegeben werden soll, schwerpunktmäßig werden wir uns

aber Texten der neuen Sachlichkeit aus Epik und Lyrik nähern. Eine

Auswahl an Gedichten von Erich Kästner, Joachim Ringelnatz,

Christian Morgenstern und Kurt Tucholsky wird in Kopien zusammengestellt.

Als epische Werke werden wir lesen: Joseph Roth:

Hiob, Robert Musil: Drei Frauen. Die Werke sind in Taschenbuchausgaben

erhältlich.

Partner

der Weiterbildung

Öffentliche Büchereien

in katholischer Trägerschaft sind allen

Ein wohnerinnen und Einwohnern zugänglich

und bieten Bücher und andere Medien für

die individuelle Nutzung. Im Stadtdekanat

Mannheim sind folgende Büchereien für Sie,

aber auch für Kinder und Jugendliche da:

KÖB Bruder Klaus, Gartenstraße,

Edingen-Neckarhausen

KÖB Christkönig, Römerstraße 30,

Mannheim-Wallstadt

KÖB St. Andreas, Fichtenstraße,

Edingen-Neckarhausen

KÖB St. Franziskus, Speckweg 6,

Mannheim-Waldhof

KÖB St. Jakobus, Friedrichstraße 30,

Mannhein-Neckarau

KÖB St. Josef, Bellenstraße 67,

Mannheim-Lindenhof

KÖB St. Laurentius, Wormserstraße 18,

Mannheim-Käfertal

KÖB St. Lioba, Eigene Scholle 22,

Mannheim-Waldhof-Ost

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Leitung: Dr. Ulrike Mielke, Literaturwissenschaftlerin, Heidelberg · Mittwoch,

13., 20., 27. April, 4. Und 11 Mai 2005, jeweils von 9.30 bis 11 Uhr · im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten

€ 22,50 · Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 30. März 2005 · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Kleingedrucktes klein gedruckt

Veranstaltungen, für die eine Anmeldung

erforderlich ist, erkennen Sie an diesem

Zeichen. Sofern für ein Seminar, einen Kurs,

eine Tagung eine Anmeldung erforderlich ist,

melden Sie sich bitte rechtzeitig an. Falls Sie

sich angemeldet haben und wider Erwarten

nicht teilnehmen können, melden Sie sich bitte

ab. Sie ermöglichen damit jemandem anderen

die Teilnahme, vor allem, wenn es eine Warteliste

gibt.

■ Bitte melden Sie sich direkt beim jeweils

angegebenen Veranstalter an. Für Veranstaltungen

der Evangelischen und Katholischen

Erwachsenenbildung sanctclara Mannheim gilt,

sofern eine Anmeldung erforderlich ist:

■ Wir versenden nicht in jedem Fall eine Anmeldebestätigung,

benachrichtigen

Sie aber im Fall einer Absage. Anmeldungen

werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

■ Aus didaktischen Gründen ist die Zahl der Teilnahmeplätze

bei verschiedenen Veranstaltungen begrenzt. Eine Veranstaltung

findet in der Regel statt, wenn uns mindestens acht Anmeldungen

vorliegen. Ist dies nicht der Fall, sagen wir eine Veranstaltung

nach Ablauf der Anmeldefrist ab.

■ Wenn Sie sich weniger als acht Tage vor Beginn einer Veranstaltung

abmelden, müssen wir Ihnen eine Ausfallgebühr von bis

zu 50 % der Kosten in Rechnung stellen. Wenn wir keine Abmeldung

von Ihnen erhalten, fallen die gesamten Kosten an. Sollte

eine andere Person Ihren Platz einnehmen, durch Ihre oder unsere

Vermittlung – nicht aber ohne Rücksprache mit uns –, entstehen

Ihnen keine Kosten.

■ Bitte bezahlen Sie erst nach Zahlungsaufforderung.

Eine Ermäßigung der Kosten kann bei Bedarf mit den Veranstaltern

vereinbart werden.

■ Ihre Anschrift wird von uns den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes

entsprechend elektronisch verarbeitet.

■ Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen

einverstanden.

Literatur


Shop | Tanzen in Gruppen

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kommen und kaufen

sanctclaraShop

in der Medienstelle des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim,

B 5, 19, 2. OG, während der Öffnungszeiten

Das Buch zur Ausstellung 2004 in sanctclara

Wohnungen Gottes – Berg, Himmel, Mensch

Ein Buch zum Schauen und Lesen,

heraus ge geben von Stephan Leinweber

und Michael Lipps, Fotos von Michael Albus.

Edition Quadrat 2004

nach wie vor zum sanctclaraPreis von € 18

Immer wieder aktuell

Gott in vielen Stimmen

Beten in Mannheim. Eine Sammlung jüdischer,

christlicher und islamischer Gebete von heute.

Hrsg. von Michael Lipps, Edition Quadrat

5. Auflage 2003, € 10

Gedichte zum Schenken

Joachim Faber/Michael Lipps/Thomas Weiß:

ob es eintrifft. heiliges mitunter

Edition Quadrat 2003, € 10

für Ihren Frühstückstisch

Becher

Keramik, weiß, mit dem sanctclaraLogo

im originalen Blau, € 5

Gourmets sagen, er sei einer der Feinsten

Curry

von Frauen in einem Selbsthilfeprogramm in

Kerala/Südindien hergestellt, in kleinen

Blechdöschen luftdicht verpackt, von der

Basler Mission ohne Zwischenhandel

importiert, zum Selbstkostenpreis, € 5,50

für an die Wand oder in die Hand

Segenskreuz

von Dieter Lahme – vielfach bekannt als

Babykreuz

bei uns erhältlich in zwei Ausführungen

* helles Holz Höhe: 22,5,

Breite:13,5, Tiefe:4,5 cm

zum Preis von € 12,90

* als Handschmeichler:

9 cm handlich in Ahorn

zum Preis von € 4,50

auf Wunsch nach den

Vorgaben des Künstlers

mit rückseitigem

sanctclaraStempel

… und dann natürlich

die neuesten

Unterrichtshilfen

für Religionslehrerinnen

und -lehrer aus dem

Institut für Religionspädagogik

(IRP) in Freiburg

Tanzen aus der Mitte

Tanzend das neue Jahr beginnen

Tanzen aus der Mitte, den Zugang zu meiner inneren Quelle finden,

aus ihr schöpfen und natürliche, mir entsprechende Bewegungs-

und Tanzformen entstehen lassen. Und so ihre und seine

ersten Schritte im noch jungen Jahr setzen.

Leitung: Marian Saurer, Tanzpädagogin, ausgebildet in Klassischem Bühnentanz,

Karlsruhe · Donnerstag, 13. Januar 2005, 18 bis 20.45 Uhr · im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten €

12,50 · bis zu 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer · Anmeldung erforderlich

· Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim

„... da wandte sie sich um“

tanzend dem Auferstandenen begegnen

„Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte“ lesen wir zu

Ostern im Johannesevangelium (Joh 20, 11–18). In ihrer verzweifelten

Trauer blickt sie tief in die Grabhöhle hinein, und erst das

Nachfragen der Engel, „Warum weinst du?“, ermöglicht ihr eine

Antwort und eine Veränderung ihres Blickwinkels aus dem Grab

heraus. Sie wendet sich um, erblickt Jesus, ohne zu wissen, wer er

ist, und erkennt ihn erst, als er sie bei ihrem Namen ruft. Neues

Leben wird da möglich, wo wir uns in unserem ureigenen Innern

von Jesus rufen, anrühren und verwandeln lassen. In Kreistänzen

aus der Meditation des Tanzes wollen wir der Begegnung Maria

Magdalenas mit dem Auferstandenen am Gartengrab nachspüren.

Kommen Sie auch gerne ohne Vorkenntnisse im Tanz. Bitte

bringen Sie flache, bequeme Schuhe mit.

Leitung: Dorothea Schnitzler, Dozentin für Sacred Dane, Heddesheim · Donnerstag,

31. März 2005, 18.30 bis 21.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 13 (inkl. Tee und Gebäck) ·

Anmeldung bis Mittwoch, 23. März 2005 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

mach weit Deine Flügel und tanze…

Den Sommer tanzend feiern

Tanz als Weg – Meditation im Tanz

Tanz aus der Mitte, den Zugang zu meiner inneren Quelle finden –

tastend, wagemutig zwei Schritte vorwärts und einen zurück –

tanzend mich verlieren – sehnsuchtsvoll die Mitte umkreisen Begegnung

mit mir selbst, Begegnung mit dem Anderen, Einswerden

mit mir in der Bewegung. Meinen Platz in der Gemeinschaft des

Kreises finden und erleben wie Vorurteile schwinden und ein Lebensraum

vorstellbar wird, in dem alle Platz haben. Das Fremde

bleibt nicht mehr fremd, die Seele kann ihre Flügel ausbreiten und

die Füße finden allein ihren Weg.

Leitung: Marian Saurer, Tanzpädagogin, ausgebildet in Klassischem Bühnentanz,

Karlsruhe · Dienstag, 13. Juli 2005, 18 bis 20.45 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 12,50 · bis

zu 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer · Anmeldung erforderlich · Eine

Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim


ars vivendi 2005

ways of life

ergehen – entdecken – erleben

Wege – so legen wir die Spur der sommerlichen Ars-vivendi-

Reihe in sanctclara. Wenn wir das auf englisch sagen und das

Leben dazu setzen – ways of life – dann deshalb, weil sich

angelsächsisch auf glückliche Art die LebensWeise mit dem

LebensWeg verbindet. Und darum mag es sommerlich leicht,

genuss- und lustvoll gehen. Darin auch fragend sich ergehen auf

unterschiedlichen Wegen, Entdeckungen machen, sich mit

andern zusammen erleben, dem Leben auf der Spur.

Bilder von Dietmar Bauer in sanctclara

Momente des Weges

Eine sanctclaraAusstellung vom 9. Juni bis 15. Juli 2005

Dietmar Bauer hat zwischen Juni 2003 und Juni 2004 eine faszinierende

Serie von 144 Ölbildern geschaffen mit dem Titel „Der

Weg“. Sie sind auf Bienenrahmen gemalt, die der Künstler selbst

bespannt hat. Das Leitmotiv ist ein Weg in einer Landschaft zwischen

Odenwald und Bauland. Die Natur zeigt sich hier mit den

sanften Hügeln und dem lichten Baumbestand weiträumig und

atmend und strahlt zugleich eine Ruhe aus, die zur Stille und Kontemplation

einlädt. Dietmar Bauer begab sich immer wieder dorthin,

um die Verwandlung der Natur im Jahreslauf festzuhalten.

Der Künstler hält den momentanen Eindruck fest, die Stimmung,

die über der Landschaft liegt.

von Donnerstag, 9. Juni bis Freitag, 15. Juli 2005 · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara, B 5, 19 · Öffnungszeiten montags bis freitags

von 11 bis 16 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr

Das Leben – eine Reise

Augenmerke und Anhaltspunkte für eine

Alltagsspiritualität

Eines der Bilder für das Leben, die es schon immer

gab, das Bild der Reise – eine ausholende

Geste, einladend, so fängt sie wohl an. Wege

unter den Füßen, gewunden und leicht, steinig

und steil. Landschaften, die prickeln, die überströmen,

und solche, die frieren lassen oder am

Verhungern sind. Aufbrechen, voll Neugierde,

voll Unsicherheit, voll Angst und Verlangen. Innehalten

an vertrauten Orten. Und immer wieder

fremd. Weggefährtinnen, Begleiter. Ankommen

wo ich nie war und doch zu Hause bin,

wohl schon. – Was trägt das Bild der Reise zur

Deutung des Lebens aus? Zu der Weise des Erlebens

meiner selbst, meines Selbstgefühls, meiner

Gestaltungskraft? Wie und welche Spiritualität

erwächst daraus?

Ein Abend, eine gute Stunde, das Bild der Reise

zu umwandern, es von hier und dort betrachten,

nicht ohne Musik – mich auf der Reise. Eher reflektierend,

meditierend, da und dort verweilend

– eben unterwegs.

mit Dr. Michael Lipps, Pfarrer, sanctclara Mannheim ·

am Dienstag, 14. Juni 2005, 19 Uhr – ein Glas Wasser

oder Wein danach zum Gespräch · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kostenbeitrag

€ 4, Menschen in Ausbildung frei · In der

Reihe ars vivendi des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

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Dietmar Bauer: Der Weg

Vernissage

mit Dietmar Bauer aus Buchen am Donnerstag, 9. Juni 2005, 18 Uhr · im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19

Mir zu Füßen – 49 Tage auf dem

Camino de Santiago

Ein Erzählabend voller Erinnerungen und

Poesie in Wort und Bildern/Dias

„Als ich am 2. September 2004 mich in Aire sur

l‘Adour/Frankreich auf den Weg nach Santiago

machte, wusste ich nicht, wann ich dort ankommen

würde. Ich war schon in den vier Jahren

zuvor etappenweise den Jakobsweg durch die

Schweiz und Frankreich gegangen. Dieses Mal

sollte es eine längere Etappe werden.“ Mit diesen

Worten beschreibt Dorothea Welle die Ausgangssituation

ihrer Pilgerschaft. Im Gehen

wurde ihr der Weg zum Freund. Und mit jedem

Tag erweiterte sich der „Freundeskreis“ des Camino:

„Der camino ist für mich wie ein Freund,

der dir den Boden unter die Füße legt,

der dich am Morgen vor der Herberge erwartet,

in der du geschlafen hast...

der sich wie ein Mosaik der Wahrheit vor dir

ausbreitet,

... der möchte, dass du ihn verstehst, nicht ihn,

sondern seine Weisheit, seine Wahrheit,

ars vivendi. Lebenskunst


ars vivendi. Lebenskunst

36

die mehr ist als seine Wahrheit,

die die Wahrheit der Geschichte, des Lebens,

der Menschen ist,

die den camino irgendwann berührt haben

oder die an seinen Ufern gelebt haben oder

heute leben.“

Der Abend möchte Freundinnen und Freunde

des Jakobsweges zusammen führen, welche die

den Camino kennen und andere, die neugierig

geworden sind.

mit Dipl. Theol. Dorothea Welle, z.Zt. Madrid · am Donnerstag,

23. Juni 2005, 19.30 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kostenbeitrag

€ 3 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Heidi Herborn und Heinz Hinse mit neuem

Programm:

Kurz und gut: Das Leben

Eine lebensbejahende Inszenierung

„Man lebt ja nur so kurze Zeit und ist so lange

tot“, singt ein Wiener Volkslied. Seine Länge bestimmt

also nicht den Wert des Lebens. Lebenswert

und liebenswürdig wird das Leben eher

durch seine Höhen und Tiefen, durch ausgehaltenen

Frust und ausgelebte Lust, durch Überraschungen

und Überlegungen. Was dazu Dichter

gedichtet und Denker gedacht, wie sie selber

das Leben empfinden, lieben, leben und mit seinen

Grenzen umgehen, bringen Heidi Herborn

und Heinz Hinse auf die sanctclaraBühne. Das

Publikum mag sich dabei unterhalten und vielleicht

an einiges halten.

von und mit Heidi Herborn und Heinz Hinse · am

Dienstag, 28. Juni 2005, 19 bis 20.30 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

Kosten € 5 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

und das mit und ohne rote Nase. Bitte mitbringen, wenn vorhanden:

Ringelsocken, Plüsch und Plunder.

Leitung: Sophia Altklug alias Dr. Kristin Kunze, Clownin, Institut Erfolg &

Humor, Nümbrecht · Workshopbegleitung: Heidi Herborn · am Samstag,

2. Juli 2005 von 10 bis 17 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim · Kosten € 30 inkl. Mittagsimbiss · Teilnehmen können bis

zu 15 Frauen · Anmeldung erforderlich · Ein Workshop des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Ton in meiner Hand

Ein Abend mit Lichtern am Weg

An lauen Sommerabenden lassen wir den Tag gern auf unserem

Balkon oder im Garten ausklingen. Besonders schön ist es, wenn

wir mit Freundinnen und Freunden den Sommer im Freien feiern.

Da freut es, wenn der Garten oder der Balkon mit Lichtern unterschiedlicher

Art illuminiert werden kann. Kerzen lassen die Umgebung

dann besonders warm aufleuchten und geben ein schönes

Spiel von Licht und Schatten. Mit Licht und Schatten werden wir

uns in diesem Workshop beschäftigen. Aus Ton können die Teilnehmenden

Windlichter, Öllampen oder Leuchtskulpturen herstellen,

die die Wege in der Dunkelheit erhellen und ausleuchten.

Sie brauchen keine Vorkenntnisse. Bitte bringen Sie zum Töpfern

ein Küchenmesser mit. Für den Transport Ihrer Keramik bringen

Sie bitte einen Karton und Zeitungspapier mit.

Lichter am Weg, Foto: Hans Peter Henecka

Die Clownin in mir entdecken

Ein Workshop für Frauen

Jede Frau hat ihren besonderen Humor – ihre

ureigene Lebensfreude. Einen Samstag lang versuchen

wir uns in spezieller Akrobatik: – sich

selbst auf den Arm nehmen – von den Socken

sein – über den eigenen Schatten springen... aus

der Reihe tanzen… – Musik aus verschiedenen

Ländern gehört dazu. Vor allem geht es um Dinge,

die wir nicht können und ums Alles-Dürfen

mit Marlies Henecka, Erwachsenenbildnerin, Töpferin mit eigener Werkstatt,

Bruchsal · am Dienstag, 5. Juli 2005, 17.30 bis 22 Uhr (mit Imbisspause)

· im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · 12 Teilnahmeplätze

· Kosten € 28 einschließlich Materialkosten · Die wenigen

Werkzeuge wie Küchenmesser und Kochlöffel, die Sie brauchen, finden Sie

in Ihrem Haushalt. – Sie bekommen nähere Hinweise mit der Anmeldebestätigung

kurz vor dem Seminar. Anmeldung bis spätestens 28. Juni 2005 ·

Eine Werkstatt des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

… wie ein Freund, der dir den


Barocke Pracht und Sinnenlust

Entdeckungen in Bruchsal

Schloss Bruchsal, Foto: Ingrid Seckendorf

mit OstR Ingrid Seckendorf am Samstag, 18. Juni 2005

– Ausschreibung siehe Seite 39

Schritt um Schritt –

unterwegs im Zeichen der Muschel

Ein Stück den Jakobsweg in der Pfalz

Seit Hunderten von Jahren machen sich Menschen auf den Weg

nach Santiago de Compostela, der Stadt des heiligen Jakobus im

Nordwesten Spaniens. Als weit verzweigtes Wegenetz durchziehen

Jakobswege ganz Europa und zahlreiche Hinweise lassen

vermuten, dass auch auf dem Pfälzer Jakobusweg im Mittelalter

Pilger unterwegs waren. Anhand solcher Spuren lassen sich die

Pfälzer Jakobuswege, als Nord- und Südroute, mit jeweils 140 Kilometern

zwischen Speyer und Kloster Hornbach rekonstruieren.

Von Landau, am Horizont die Kette des Haardtgebirges, führt der

Weg zur „Kleinen Kalmit“ über Ibesheim, Eschbach und Klingenmünster

schließlich bis Bad Bergzabern. 23 Kilometer auf dem

Pfälzer Jakobusweg und doch noch so weit bis nach Santiago de

Compostela. Kleine liturgische Elemente begleiten den Weg.

mit Stephan Leinweber, Mannheim · Samstag, 9. Juli 2005, 7.30 Uhr Hbf.

Mannheim, Rückkehr gegen 18.30 Uhr · Kosten € 32 · Anmeldung bis spätestens

Freitag 1. Juli 2005 im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim B 5, 19 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

mach weit Deine Flügel und tanze…

Den Sommer tanzend feiern

Tanz als Weg – Meditation im Tanz

mit Marian Saurer am Dienstag, 13. Juli 2005, 18 bis 20.45 Uhr in sanctclara

– mehr dazu Seite 34

Boden unter die Füße legt …

Schoppen, Stil und Stimme IV

Begleitet von feinen Liedern und Texten:

Weine in Himmels- und Höllenlagen

Zum Abschluss der Ars-vivendi-Reihe wie schon

in den vergangenen drei Sommern ein sanctclaraAbend

zum Genießen, eine kleine, kostbare

Weinprobe aus Lagen, in die uns Michael Röder

führt. Forster Kirchenstück, Hambacher Klostergarten,

Gimmeldinger Kapellenberg, Deidesheimer

Paradiesgarten und dazu noch der eine

oder andere gemeindeeigene Kirchenweinberg

entlang der Weinstraße – ist die Pfalz nicht doch

ein Stück vom biblischen Paradies? Der Domwein

zu Speyer als Benefizwein belegt sogar,

daß sein Konsum ein Sanierungsbeitrag für das

Weltkulturerbe ist. – Wir werden Weiß- und Rotweine

aus „Paradies und Hölle“ (so eine Weinlage

in Gleisweiler), aus dem „Nonnengarten“ und

dem „Ölberg“ verkosten. Dazu gibt’s Brot aus der

Nachbarschaft und Wasser gegen den Durst.

Lieder von unterwegs – aus himmlischen Sphären

bis richtig feurig. Worte aus unterschiedlichen

Lagen.

Die Weine sucht aus und moderiert Michael Röder,

Journalist, swr Landau. Lieder singt Petra Holz aus Heidelberg,

begleitet von Wolfgang Bessler aus Offenburg

am Piano und Michael Gößler aus Mannheim am

Saxophon. Worte tragen Martin Döpp, Gerhard Eichin,

Stephan Leinweber und Michael Lipps bei. · Freitag,

15. Juli 2005, 19 Uhr, Programmteil etwa zweieinhalb

Stunden, open end · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 24 alles inklusive

· bis zu vierzig Menschen sind gern gesehene Gäste,

Anmeldung ist erforderlich. · Eine Veranstaltung des

Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

37

ars vivendi. Lebenskunst


Sterben, trauern, leben

38

Märchenabend für Erwachsene

Erzählungen vom Geheimnis der Anderswelt

in Märchen aus Irland, Schottland und aus der

Bretagne

Nirgendwo ist das Erzählen von Märchen und

Geschichten als zutiefst menschliche Erfahrung

so lebendig geblieben wie im keltischen Kulturbereich.

Nirgendwo begegnen wir soviel mündlicher

Tradition wie in Irland, Schottland und in

der Bretagne. Die Kelten waren in ihrer schöpferischen

Einbildungskraft, in ihrer poetischen

und musikalischen Begabung anderen Völkern

weit überlegen. Ihr Hang zum Irrationalen und

Grotesken offenbart sich vor allem in ihrer Fabulierkunst.

So ersannen sie Geschichten und Märchen

von dem Kleinen Volk, den in Dolmen und

Menhire, Hügel und Bäume verdrängten sagenhaften

Ureinwohnern. Später vermischten sich

die Stoffe mit christlichem Gedankengut, Zauber

und Segen stehen nebeneinander.

Mit unseren keltischen Vorfahren und den mittelalterlichen

Barden brechen wir auf in eine

geheimnisvolle Welt: Die Anderswelt tut sich

uns auf. Da begegnen wir neben Feen und Elfen

Wiedergängern, Banshees, Cluricauns und Phookas,

die dem Märchenhelden hilfreich oder böse

gesonnen sind, er ist ihnen preisgegeben und

verhaftet.

Noch immer erliegen wir lauschend dem Zauber

der Märchen, lassen uns mitnehmen in unwirkliche

Gefilde, zu Irrfahrten und Abenteuern bis

hinaus über die Grenzen unserer Wahrnehmung,

und unsere scheinbar so stabile Welt erfährt:

Es könnte alles auch ganz anders sein.

Referenten: Irmhild Voit-Franz und Peter Franz, Märchenerzählerin

und Märchenerzähler, Worms · Musikalische

Umrahmung: Susanne Wuwer-Belz, Querflöte,

Wilhelmsfeld · Freitag, 14. Januar 2005, 19.00 Uhr ·

ca. 21.00 Uhr · im Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 3,50 · eine Veranstaltung

der Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim

Mit Verlust und Vergänglichkeit

leben

Buddhas Weg zu tiefer Lebensfreude

Verlusterfahrungen treffen uns oft mitten ins

Herz, etwa wenn ein geliebter Mensch stirbt,

eine schwere Krankheit diagnostiziert wird, oder

eine Partnerschaft auseinander geht. Wir spüren

einen großen Schmerz in uns, der unser Leben

leer, ungerecht und wenig lebenswert erscheinen

lässt. Genau in der Erkundung dieser

leidvollen Erfahrung fand der Buddha aber auch

eine Möglichkeit, das Leben in einer Qualität

von Frieden und Freude zu entdecken, die tiefer

geht als alles bisher Gelebte und uns schließlich

in die Ewigkeit des Jetzt führt.

Wir werden uns seine lebenspraktischen Betrachtungen

zur Unbeständigkeit und seine

Übung der liebevollen Achtsamkeit anschauen und uns so ebenfalls

auf diese heilsame Entdeckungsreise begeben.

Referenten: Ingo Zacharias (Trauer- und Lebensbegleiter, Meditationsleiter)

· Freitag, 27. April 2005, 19.00 Uhr · ca. 21.00 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 3,50 · Eine Veranstaltung

der Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim

Trauern Männer anders?

Unterschiede in der Trauer bei Männern und Frauen

mit Martin Klumpp, Prälat, Leiter von Gesprächsgruppen für Trauernde,

Mitbegründer des Stuttgarter Hospizdienstes · am Montag, 6. Juni 2005,

19 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

Kosten € 3,50 · Eine Veranstaltung der Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim

Die Glasfenster der Trauerhalle

im Hauptfriedhof Mannheim von Theo Kerg

erläutert von Dr. Ingrid Neumann, Schriesheim · am Dienstag, 12. Juli 2005,

17 Uhr · Treffpunkt vor dem Hauptfriedhof Mannheim · eine Veranstaltung

des Bildungswerk St. Josef Mannheim-Lindenhof

Geboren werden hat seine Zeit,

Sterben hat seine Zeit

Orientierungsseminar Hospiz

Es gibt Bereiche unseres Lebens, die wir vermeiden, die uns lange

nicht begegnen, die in unserer Gesellschaft ungern in den Mittelpunkt

gestellt werden – und plötzlich stehen sie im Raum und

man ist persönlich betroffen. Sterben und Tod tritt oft unvorbereitet,

ohne Ankündigung in unser Leben. Man fühlt sich plötzlich

nicht mehr sicher und ist mit der Sterblichkeit in vielen Facetten

konfrontiert. Was kommt nach dem Tod? Was ist gutes Sterben?

Was ist ein sinnvoller Tod? Wie gehe ich mit Erfahrungen von Sinnlosigkeit

um? Wie kann ich Menschen auf solch einem schwierigen

Weg begleiten? Was trägt mich?

Wir werden uns in diesem Seminar mit Fragen und Antworten um

Tod, Sterben und Sterbebegleitung beschäftigen. Es geht uns darum,

in einem geschützten Raum eigene Erfahrungen, Bedürfnisse

und Wünsche miteinander zu teilen und mehr Klarheit zu gewinnen.

Wenn Sie erwägen, sich zum Hospizhelfer oder zur Hospizhelferin

in der Ökumenischen Hospizhilfe ausbilden zu lassen, ist dieses

Seminar eine Zugangsvoraussetzung zur Ausbildung. Informationen

dazu bekommen Sie bei der Ökumenischen Hospizhilfe in

Mannheim, Fon 0621 1599358.

Leitung: Marianne Bevier, Dipl. Theol., Pastoralpsychologin, Supervisorin

DGfP und Christoph Bevier, Pfarrer · Freitag, 4. November, 17.30 bis 21 Uhr,

Samstag,5. November, 9.30 bis 17 Uhr und Montag, 7. November 2005,

19.30 bis 21 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Kosten € 32 · Maximal 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer · Anmeldung

bis spätestens Donnerstag, 27. Oktober 2005 · Ein Seminar des

Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim in Verbindung mit

der Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim


„Ach hier, wie liegt die Welt so licht…“

Besuch bei Eduard Mörike in Cleversulzbach und Neuenstadt

An keinem Ort hielt es den Pfarrer und Dichter Eduard Mörike aus

Ludwigsburg am Neckar so lange wie in der 600-Seelen-Gemeinde

Cleversulzbach bei Heilbronn, nämlich neun Jahre, von

1834–1843. Und kein Ort der Mörike-Biografie hat das Flair der Zeit

des großen Lyrikers und Erzählers so dicht bewahrt wie diese

Bauern- und Winzergemeinde. Kirche, Pfarrhaus mit Garten, alte

Schule und Friedhof nehmen den aufgeschlossenen Gast so

gefangen, dass er sich kaum wundern würde, wenn der Pfarrherr

und Dichter, begleitet von Mutter und Schwester, ihm geradewegs

gegenüber stünde. Das 1996 eröffnete Mörike-Museum erwartet

den Besucher mit persönlichen Zeugnissen von Leben und Wirken

Mörikes in seiner Zeit im Unterland; in der Kirche hören wir einige

Gedichte, die „vor Ort“ entstanden sind. Und auf dem nahe gelegenen

Friedhof besucht die Gruppe das von Mörike persönlich liebevoll

gepflegte Grab der Mutter Schillers, die im Jahr 1802 hier

verstorben ist. In Neuenstadt am Kocher steht noch der mächtige

Fachwerkbau der Apotheke – Stammsitz des schwäbischen Zweigs

der Familie Mörike, die in Brandenburg ihre Wurzeln hat. In der

Kilianskirche hören wir ein kleines Orgelkonzert mit Musik aus

Mörikes Zeit und feiern anschließend einen kurzen ökumenischen

Gottesdienst.

Leitung: lic. theol. Günther Saltin und Ludovic Roy · Sonntag, 8. Mai 2005 ·

Abfahrt in Mannheim um 12 Uhr am Carl-Reiß-Platz (vor dem Kunstverein)

Rückkehr etwa 21.30 Uhr · Kosten € 16 · Verbindliche Anmeldung bis

30.4.2005 unter Kto. 4314107, BLZ 670 900 00 (Volksbank Rhein-Neckar). ·

Eine Veranstaltung des Bildungswerks St. Peter Mannheim

Straße der Romanik

Nördlicher Teil – Studienreise 23.–29. Mai 2005

bäude und das Damianstor gehören,

das als Stadttor den Komplex

abschließt. In der Hofkirche

der Schlossanlage – bedingt

durch die Zerstörung der Kirche

im Zweiten Weltkrieg – wurde

das Innere nach den Vorstellungen

und Möglichkeiten des 20. Jh.

wieder aufgebaut; ebenso erfuhr

die Peterskirche vor einigen Jahren

eine Umgestaltung des Kirchenraumes.

So begegnen sich

hier barockes Lebensgefühl und

der Zeitgeist der Moderne – ein

spannendes und spannungsreiches

Miteinander. Besondere Berühmtheit

erlangte das Treppen-

Schloss Bruchsal

Foto: Ingrid Seckendorf

haus im Schloss, ein Werk

Balthasar Neumanns. Das Bruchsaler Treppenhaus

war die Krone aller Treppenhäuser des Barockstils

Leitung: OStR Ingrid Seckendorf, Heidelberg · Samstag,

18. Juni 2005, 9.30 bis 15 Uhr · Treffpunkt: Bruchsal, vor

dem Rathaus, Kaiserstraße (in der Nähe der Stadtkirche);

Parkmöglichkeiten gibt es in der Nähe · Mittagspause

im Schlosshof (Möglichkeit, im Schlosscafé

einzukehren) · Kostenbeitrag: € 7,50 (incl. Eintritt

zum Schloss mit Führung im Schloss und Musikinstrumentenmuseum;

ohne Verpflegung) · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim

Widerständiges Christentum

Ökumenische Studienfahrt nach Polen

39

Auf der Straße der Romanik durch das nördliche Sachsen-Anhalt

führt diese Reise, Kirchen und Klöster stehen auf dem Programm.

Bei der Anreise St. Michael in Hildesheim und die Stiftskirche in

Königslutter, dann die Klosterkirche in Jerichow, der Dom zu Havelberg,

Klosteranlagen in Dieskau und in Arendsee, dann Salzwedel,

Walbeck und Hundisburg. – Von unserem Quartier im Roncallihaus,

einem katholischen Tagungshaus, im Zentrum Magdeburgs

gelegen, sind alle geplanten Orte mit relativ kurzen Anfahrts wegen

gut erreichbar.

Leitung: OStRin Ingrid Seckendorf, Heidelberg · Führung: Katharina Hinz,

Kunsthistorikerin, Heidelberg · von Montag, 23. Mai, bis Sonntag, 29. Mai

2005 · höchstens 23 Teilnehmende · Kosten: € 670 (Unterbringung im DZ;

EZ-Zuschlag € 40) Im Reisepreis sind enthalten: Fahrten in einem modernen

Reisebus, Übernachtungen, Halbpension, Führungen und Eintritte,

Reiserücktrittsversicherung · Weitere Informationen und Anmeldung bis

Mittwoch, 20. April 2005, bei der Veranstalterin: Evangelische Erwachsenenbildung

Heidelberg, Karl-Ludwig-Straße 1, 69117 Heidelberg, Tel. 06221

475380; Fax 06221 658780, Email: erwbildung@aol.com

Barocke Pracht und Sinnenlust

Entdeckungen in Bruchsal

Unser Weg führt uns zunächst zur Peterskirche, einem Werk

Balthasar Neumanns, dann zum Stadtgarten auf der gegenüberliegenden

Anhöhe, die vom sog. Belvedere beherrscht wird. Von

dort aus steigen wir hinab zur Schlossanlage, einem Ensemble, zu

dem außer dem Schloss mit seinem Garten auch Wirtschaftsge-

Alfred Delp SJ aus Mannheim und Dietrich Bonhoeffer

aus Breslau haben uns in sanctclara zu

einer ökumenischen Studienfahrt nach Polen

motiviert. Die beiden Theologen, inzwischen

verzeichnet im „Ökumenischen Heiligenlexikon“,

haben ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus

mit ihrem Leben bezahlt. Ihr Todestag

jährt sich im kommenden Jahr zum 60. Mal: Alfred

Delp wurde am 2. Februar 1945 in Berlin

Plötzensee, Dietrich Bonhoeffer am 9. April 1945

im KZ Flossenbürg hingerichtet. Ihr Leben riskiert

haben auch zahlreiche Christinnen und

Christen in Polen mit ihrem Widerstand gegen

den Kommunismus. In Kreisau (heute Krzyzowa),

dem historischen Treffpunkt des „Kreisauer

Kreises“ um Helmuth James von Moltke, und im

benachbarten Breslau (heute Wroclaw) werden

sich deutsche und polnische Christinnen und

Christen über die Frage austauschen, ob und

inwieweit das Christentum zum Widerstand

gegen Diktaturen jeglicher Art nicht nur besonders

verpflichtet ist, sondern dazu auch die nötige

Widerstandskraft aufbringen vom 29. August

bis 2. September 2005.

Leitung: Heinz Hinse und Axel Müller · Bitte fordern Sie

die detaillierte Ausschreibung an · Eine Studienfahrt

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim

Bildung unterwegs


Lehren, lernen, leiten

40

Teilen verbindet – Gemeinsam

gegen Krankheit in der Welt

Einführungsworkshop

zur Misereor-Fastenaktion 2005

Mit diesem Thema wird eines der zentralen

Grundrechte des Menschen in den Mittelpunkt

der Fastenaktion gerückt. Was es bedeutet, gesund

zu sein, wird uns meist erst dann bewusst,

wenn wir es nicht mehr sind. Ganz anders sieht

es in den armen Gegenden Afrikas, Asiens und

Lateinamerikas aus. Da werden schon „einfache“

Erkrankungen lebensbedrohlich: Ein Arzt findet

sich nicht, das nächste Krankenhaus ist viel zu

weit weg, Medikamente sind kaum vorhanden

oder unerschwinglich teuer. Arme haben keine

Krankenversicherung. Längst ist die Frage nach

dem Zugang zur Gesundheitsversorgung eine

Schlüsselfrage unserer Zeit. Dem größeren Teil

der Menschheit ist aufgrund materieller Armut

dieser Zugang verwehrt. Deshalb fordert Misereor:

Der Zugang zu einer Gesundheitsversorgung,

welche die Würde und die Rechte aller

Menschen respektiert, darf keine Frage von

Reichtum und Armut sein!

Der Workshop führt in das Thema und die Arbeitshilfen

der Fastenaktion 2005, die dieses

Mal am 13. Februar im Freiburger Münster eröffnet

wird, ein. Eingeladen sind Multiplikatoren,

die das Thema in Gemeinden, Verbänden, Gruppierungen

und in den pfarrlichen Bildungswerken

vermitteln und bearbeiten wollen.

Leitung: Winfried Belz, Dipl.Theol., Wilhelmsfeld und

ein Referent von Misereor Aachen · Freitag, 28. Januar

2005, 17.30 bis 22 Uhr · im Bildungszentrum Heidelberg,

In der Neckarhelle 120, 69118 Heidelberg-Ziegelhausen

· Eine Einführungsveranstaltung zur Misereor-

Fastenaktion 2005 des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim und des Bildungs -

zentrums Heidelberg

Erwachsenenbildung

Fernstudium 2005/2006

Ein Kurs für Frauen und Männer, die sich in Erwachsenenbildung

qualifizieren wollen. Der

Kurs vermittelt grundlegende Kenntnisse und

Fähigkeiten im Bereich der Didaktik und Methodik

der Erwachsenenbildung und im Gruppenleiten.

Leitung: Dipl.Päd. Verena Reichel, TZI-Diplom (Ruth-

Cohn-Institut), und Dipl.Rel.Päd. Christina Clotz-Blankenfeld,

TZI-Zertifikat (Ruth-Cohn-Institut) · insgesamt

elf Kurstage in Pforzheim-Hohenwart und Beuggen/

Rheinfelden und sechs regionale Studienzirkelhalbtage

· im Zeitraum von März 2005 bis März 2006 · Anmeldung

umgehend – bitte fordern Sie den ausführlichen

Sonderprospekt bei der Veranstalterin an:

Landesstelle für Evangelische Erwachsenenbildung in

Baden, Karlsruhe

Biblische Erzählfiguren

Herstellen und mit ihnen erzählen

Was sind biblische Figuren?

Es sind ca. 30 cm große und auf

Grund ihres Sisaldraht Gestells

bewegliche Figuren. Ihre Standfestigkeit

in allen Positionen verdanken

sie ihren Bleifüßen. Sie

können vielfältige Körperhaltungen

annehmen und durch Gebärden

Stimmungen ausdrücken. Die

Figuren lassen sich durch Umziehen

der Kleidung leicht in verschiedene

Personen verwandeln.

Wozu biblische Figuren?

Die Figuren ermöglichen einen

ungewöhnlichen Zugang zu biblischen

Geschichten. Gestellte Szenen erleichtern dem Betrachter

die Identifikation mit den Gestalten aus der Bibel und deren Aussage.

Im Verlauf eines Kurses können 2 Figuren hergestellt werden. Die

Herstellung ist ein kunsthandwerklicher Prozess, der arbeits- und

zeitintensiv ist. Es ist deshalb unbedingt erforderlich, dass jeder

Kursteilnehmer von Anfang bis Ende am Kurs teilnimmt.

Eine ausführliche Beschreibung des Kurses erhalten Sie auf Anfrage

in der Medienstelle des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim.

Leitung: Gerda Bartelmeß und Gudrun Wanner · Freitag, 4. März 2005, ab

16 Uhr bis Samstag, 5. März 2005, ca. 18 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 36 plus Materialkosten ·

Anmeldung bis spätestens Ende Januar 2005, in der Medienstelle des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara, Fon: 0621 17857-30 · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim

Helfen? Ordnen? Verändern?

Meine Talente im Ehrenamt – Erproben und Erfahren

Die Bibel bietet drei markante spirituelle Profile für die Berufung

zum Ehrenamt: Die Samariterin, den Samariter, die Levitin, den

Leviten, die Prophetin, den Propheten. Als Frauen und Männer im

Amt des „allgemeinen Priestertums“, geben uns diese biblischen

Vorbilder Orientierung für das Erkennen von Talenten zum Helfen

in Notlagen, zur Unterstützung der Schwachen, zum Gestalten

helfender Beziehungen und zum spirituellen Handeln. Sind Levit,

Samariter und Prophet Talente, die bereits in mir selbst angelegt

sind und bis jetzt unbemerkt wirken? Mit welchen weiteren Begabungen

bin ich ausgestattet? Wie kann ich diese entdecken. Wie

bringe ich meininneres Team“ in der Begabung zur Entfaltung?

Bin ich mit meinen Begabungen im richtigen Auftrag, am richtigen

Ort? Was kann ich mit meinen Talenten verändern? Diesen

Fragen gehen wir in unserem Seminar nach und suchen individuell

und gemeinsam nach Antworten. Ihre ganz besonderen Fragen

können sie vortragen und werden, wenn Sie wollen, kollegial beraten.

Leitung: Claus Limberg, Diakon, Dipl.päd. Gemeinde- und Personalberater,

Ludwigshafen · Freitag, 4. Februar 2005, 19 bis 21.15 Uhr und Samstag,

5. Februar 2005, 9 bis 17 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 20 · Anmeldung erforderlich bis zum

21. Januar 2005 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim


lebendig lernen und arbeiten

Themenzentrierte Interaktion

Mit Themenzentrierter Interaktion (TZI) wird ein Gruppenkonzept

bezeichnet, das auf aktives, schöpferisches, entdeckendes,

gestaltendes Arbeiten ausgerichtet ist – im Lernen, im Lehren,

im Leiten.

- sich und andere im privaten und beruflichen Bereich

aufmerksam wahrzunehmen

- Selbständigkeit und Eigenverantwortung im

Kontakt mit anderen zu stärken

- Wissensvermittlung lebendig und in Beziehung zu den

beteiligten Personen zu verbinden (im Profit- ebenso

wie im Non-profit-Bereich)

- Arbeitsbesprechungen, Konferenzen, Sitzungen, Kongresse

usw. im Sinne lebendiger Kommunikation zu führen und

Rivalitäten zu Gunsten von Kooperation zu nützen.

TZI setzt Strukturen im Gruppenprozess, die dynamisches Gleichgewicht

zwischen den verschiedenartigen Bedürfnissen

des Einzelnen, der Interaktion der Gruppe und deren Aufgabe

anstreben und das Umfeld – im engsten und weitesten

Sinne – stets mitberücksichtigen.

Dr. Michael Lipps ist Lehrbeauftragter für Themenzentrierte

Interaktion am Ruth-Cohn-Institute for TCI International und

berät Sie gerne in Fragen von Fort- und Ausbildung.

Themenzentrierte Interaktion

Intensivkurs 2005/2006

Die besondere Chance des Intensivkurses besteht in der über

fast ein Jahr kontinuierlichen Kursgruppe. Er läuft in sechs

Abschnitten – insgesamt 21 Kurstage – von Juli 2005 bis Mai

2006. Der Kurs kann nur als ganzer belegt werden.

vom 11. bis 15. Juli, 5. bis 9. Oktober, am 12. November 2005; vom 13. bis

15. Januar, 17. bis 19. März, 8. bis 12. Mai 2006 in Beuggen/Rheinfelden, Friedrichshafen-Fischbach/Bodensee,

Mannheim, Nonnenweier bei Lahr ·

Anmeldung bis spätestens 31. Januar 2005 – Wir ermutigen insbesondere

Männer, sich für diesen Kurs zu interessieren · Leitung: Dr. Michael Lipps,

Mannheim, und Elfi Stollberg, Fürth/Bayern

Beziehungsreich und sachgemäß

Ein TZI-Kurs zu Kommunikation und Kooperation

Der Kurs ermöglicht es, auf der Basis der TZI in einen Prozess

der Kooperation einzutreten, sich darin zu üben – erlebend,

reflektierend, gestaltend.

vom 18. bis 22. April 2005 in der Tagungsstätte Schloss Beuggen/Rheinfelden

· Leitung: Dr. Michael Lipps, Mannheim, Co-Leitung: Dipl.Päd. Verena

Reichel, Karlsruhe

„Das christliche Leben ist nicht Frommsein,

sondern Frommwerden…“

TZI-Kurs zu Spiritualität im Alltag

vom, 19. bis 23. September 2005 in Friedrichshafen-Fischbach am Bodensee

· Leitung: Dr. Michael Lipps, Pfarrer, Mannheim · Co-Leitung: Johanna Renner,

Pfarrerin, Offenburg

Bitte fordern Sie den jeweiligen Sonderprospekt bei der Veranstalterin an:

Landesstelle für Evangelische Erwachsenenbildung in Baden, Karlsruhe,

Fon 0721 9175340

Integration und Versöhnung

Interkulturelles Training

15 Tage in Modulen zwischen 11. April 2005 und 12. Mai

2006 in Freiburg · Leitung: Dr. Britta Kanacher und Rel.

Päd. Detlev Meyer-Düttingdorf · Infos bei der Veranstalterin:

Landesstelle für Evangelische Erwachsenenbildung

in Baden, Karlsruhe

In der Arbeit mit Konfirmandinnen

und Konfirmanden

Praxistreff

Praxistreff für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in der KonfirmandInnenarbeit

in den Gemeinden. Immer mehr arbeiten Ehrenamtliche

in diesem großen Bereich in der Gemeinde

mit. Wir wollen uns treffen zum Erfahrungsaustausch,

zum Erarbeiten von Inhalten

und Themen und zum Informieren über Material

und Arbeitshilfen. Vor den Sommerferien beginnt

– meistens – der neue Jahrgang, beim

ersten Praxistreff wollen wir unsere Mitarbeit in

der Gemeinde vorstellen und erarbeiten, wo

unsere Interessen liegen.

Leitung: Ute Mickel, AG DIA und Bezirksbeauftragte für

KonfirmandInnenarbeit · Mittwoch, 29. Juni 2005,

19 bis 21 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Anmeldung nicht erforderlich

· Eine Initiative der AG DIA Mannheim

Familienbildung

Werkstatt-Tage

mit Gardis Jacobus-Schoof und Bärbel Wolf-Ibele · am

2. Juli 2005 in Karlsruhe und am 23. Juli 2005 in Freiburg

· Kosten jeweils € 20 · Bitte fordern Sie den Einzelprospekt

bei der Veranstalterin an: Landesstelle für Evangelische

Erwachsenenbildung in Baden, Karlsruhe

Einswerden mit sich selbst

Informationstagung mit Workshop zur

Weiterbildung zum Gestalttherapeuten,

zur Gestalttherapeutin

Die Informationsveranstaltung bietet Ihnen einen

unverbindlichen Schnupperkontakt zur gestalttherpeutischen

Arbeit und unterstützt Sie

bei Ihrer Entscheidung, sich einem Ausbildungsangebot

anzuschliessen. Sie erleben einen gestalttherpeutischen

Miniworkshop und werden

über die Ausbildungsbedingungen, den Zeitund

Kostenrahmen informiert. Alle Ihre Fragen

werden auf Augenhöhe mit Ihnen beantwortet.

Leitung: Georg Meier, Gestalttherpeut, Leiter des Symbolon-Instituts

für Gestalttherpie e. V. Nürnberg · Pädagogische

Organisation: Claus Limberg, Dipl. Päd., frei-

41

Lehren, lernen, leiten


Lehren, lernen, leiten – Religionsunterricht

42

er Mitarbeiter bei sanctclara · Freitag, 21. Januar 2005,

9.30 Uhr bis 16.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Kosten € 12 incl.

Mittagsimbiss und Pausengetränke · Anmeldung erforderlich

unter Fon: 0621 672439· Eine Veranstaltung

des Symbolon-Instituts für Gestaltstherpie e. V. Nürnberg

in Kooperation mit dem Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim

Das Vater unser

Ein Beispiel für die Kooperation zwischen

MeNuK und Religion. Einige Bitten des „Vater

Unser“ werden ausführlich besprochen und

„erlebt“.

Leitung: Marianne Lang, Pädagogische Beraterin für

evang. Religionslehre · Referentin: Angelika Zöbeley, RPI

Karlsruhe · Mittwoch, 13. April 2005, 14.30 bis 17 Uhr · im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Anmeldung bei Marianne Lang unter Fon:

0621 72652 oder Fax: 0621 7244294 · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim und der Lehrerfortbildung

Schulgottesdienste

In Fortsetzung des Religionspädagogischen Jahrestages

werden interessierten Kolleginnen und

Kollegen erprobte Gottesdienste vorgestellt, die

einzelnen Elemente besprochen und eingeübt,

so dass sie an der einzelnen Schule problemlos

realisiert werden können.

Leitung: Daniela Götz, Pädagogische Beraterin für kath.

Religionslehre und Marianne Lang, Pädagogische Beraterin

für evang. Religionslehre · Mittwoch, 11. Mai 2005,

15 bis 17 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Anmeldung bei Daniela

Götz unter Fon: 0621 293-7627 oder Fax: 0621 293-7675

oder bei Frau Lang unter Fon: 0621 72652 oder Fax: 0621

7244294 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim und der Lehrerfortbildung

Religionspädagogische

Jahrestagung für LehrerInnen

an Realschulen

Kompetenzorientierter Unterricht im Fach Religion,

Klassenstufe 8–10, a) mit erprobten Beispielen

aus der Praxis und b) mit der Vorstellung

von GFS (gleichwertige Feststellung von SchülerInnenleistungen).

Leitung: Daniela Götz, Pädagogische Beraterin für kath.

Religionslehre · Referent: Dr. Hans-Walter Nörtersheuser,

Dipl. Theol., Referent für Religionspädagogik im IRP

Freiburg · Mittwoch 8. Juni 2005, 9 bis 17 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Anmeldung bei Daniela Götz unter Fon: 0621

293-7627 oder Fax: 0621 293-7675 · maximal 20 TeilnehmerInnen

· Mitzubringen sind Unterrichts- und Erfahrungsbeispiele

zum neuen Bildungsplan · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim und

der Lehrerfortbildung

Das Kirchenjahr als Gestaltungselement im

Schuljahr und „Roter Faden“

wie sich der Religionsunterricht ins Schulleben einbringen kann

und damit ein Bestandteil des Schulcurriculums wird.

Leitung: Dr. Heinz-Martin Döpp, Schuldekan zuständig für die Sekundarstufe

und Marianne Lang, zuständig für die Grundschule · Montag, 4. Juli 2005,

15 bis 17 Uhr · Im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Anmeldung bis spätestens Montag, 27. Juni 2005 · Eine Veranstaltung

des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim und der

Lehrerfortbildung

Herstellen und Arbeiten mit biblischen

Erzählfiguren

1. Herstellen der Figuren, technische Voraussetzungen im Textilbereich

sind nicht notwendig. Im Kurs können zwei Figuren hergestellt

werden. 2. Einübung des Umgangs mit den Figuren: Biblische

Geschichten mit den Figuren lebendig werden lassen.

Leitung: Daniela Götz, Pädagogische Beraterin für kath. Religionslehre ·

Referentin: Gerda Bartelmeß, ABF-Kursleiterin · Freitag, 7. Oktober, 16 bis 20

Uhr, Samstag, 8. Oktober, 9 bis 19 Uhr und Donnerstag, 13. Oktober 2005,

15 bis 18 Uhr · in der Humboldt-Realschule Mannheim, Gartenfeldstr. 20–22

· maximal 15 TeilnehmerInnen · Kosten € 17 pro Figur · € 2,50 Materialkosten

· Anmeldung bei Daniela Götz unter Fon: 0621 293-7627 oder Fax: 0621 293-

7675 · Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

Mannheim und der Lehrerfortbildung

Zwei Veranstaltungen, die Sie abrufen können:

Singen im Religionsunterricht

Kennenlernen und Einüben von neuen Liedern für den RU –

Interessierte wenden sich bitte an Marianne Lang Fon: 0621 72652

„... Nun halt’ schon auch noch die

andere Backe hin!...“

Kennenlernen, Erproben und Reflektieren von Trainingsbausteinen

aus der Ausbildung von StreitschlichterInnen an der Neckarschule –

Interessierte wenden sich bitte an Daniela Götz Fon: 0621 2937627

Interkulturelles Lernen als Baustein

zum Schulcurriculum

Wege zu Integration durch interkulturelles Lernen schaffen.

Fragen, Schwierigkeiten, Erfolge beleuchten; Beispiele für die Umsetzung

im Schulcurriculum aufzeigen.

Leitung: Daniela Götz, Päd. Beraterin für kath. Religionslehre · Referent: Bekir

Albogar, Islamwissenschaftler und Renate Kneise, Päd. Beraterin · mittwochs,

12. und 19. Oktober 2004, jeweils 15 bis 17 Uhr · im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Anmeldung bei Daniela

Götz unter Fon: 0621 293-7627 oder Fax: 0621 293-7675 · maximal 20 TeilnehmerInnen

· Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim und der Lehrerfortbildung


Gruppen und Kreise

Bildung in Gemeinden und

kirchlichen Einrichtungen

Nachfolgend finden Sie – mit einem Verzeich nis der Namen der

Gemeinden bzw. Einrichtungen versehen – Gruppen und

Kreise auf ge führt, die sich regelmäßig treffen und für neue

Teil -nehmerInnen offen sind. Zeit und Ort der Treffen erfahren

Sie aus der Lokalpresse, aus Gemeindebriefen, aus Ankündigungen

oder direkt bei Ihrem Pfarramt.

Arbeitslosengruppe/-initiative:

* 2 Arbeitslosentreff,

* 1 Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt,

Diakonisches Werk, Jungbusch

(für Ausbau Jugendräume),

Ökumenische Arbeitsgruppe

Homosexueller und Kirche HuK

Ausländer/Asylanten: Diakonisches

Werk, Evangelische Studierenden

Gemeinde, Herzogenried,

Hochschulgemeinde (K.M.K.I –

Indonesische kath. Studentengemeinschaft),

Johannis, Konkordien,

Paul-Gerhardt

Bastel-/Kreativ-/Nähkreis: St. Andreas,

Grafik:

Dieter Lahme

St. Antonius, Auferstehung, St. Bartholomäus,

St. Bernhard, Bruder-Klaus, Dreifaltigkeit, Frieden,

St. Ignatius und Franz Xaver, St. Laurentius, Gnadenkirche,

Gethsemane, Jakobus (Kolping-Bastelkreis), Johannes, Johannes-

Calvin, Johannis, Jona, Stephanus, St. Laurentius, St. Franziskus,

Lukas, Markus, Maria Hilf, Martin, Ilvesheim, St. Peter und Paul,

Petrus, Philippus, Thomas, Trinitatis, Union, Vogelstang

Behinderten- und Nichtbehindertentreff: Johannes (Jugendliche,

Junge Erwachsene), St. Peter und Paul, Zwölf Apostel (Club 87)

Gruppe für Menschen mit einer geistigen Behinderung:

Feudenheim, Kontakt: Josef Achstetter, Fon: 0621 797962

Bibelgesprächskreis: St. Andreas, St. Ägidius, St. Antonius,

St. Bernhard, St. Bartholomäus, St. Bonifatius, Bruder-Klaus,

Christus, Christ König, Dreifaltigkeit, St. Elisabeth, Epiphanias,

Evangelisch- methodistische Kirche (für Senioren), St. Franziskus,

Frieden, Gethsemane, Hl. Geist, Gnadenkirche, Guter Hirte,

St. Hildegard, Hochschulgemeinde (Taizé-Gebet, Meditationskreis),

Johannis, Jona, St. Josef (ökum.), Jungbusch (ökumenisch),

Konkordien, St. Konrad, St. Laurentius, St. Lioba, Liebfrauen, Lukas,

Luther, Maria Hilf, Markus, Paul-Gerhardt, Petrus, Pfingstberg,

Philippus, St. Sebastian, Stephanus, St. Theresia, Trinitatis, Union,

Vogelstang

Bibelkurs: Zwölf Apostel, Evangelische Studierenden Gemeinde,

St. Franziskus, St. Peter Ilvesheim, St. Peter und Paul, Feudenheim,

Maria Hilf, Trinitatis

Bibelseminar: Christus, Gethsemane, Guter Hirte, Johannes-

Calvin, St. Antonius (Woche d. Glaubensvertiefung),

St. Peter Ilvesheim, Trinitatis

Christlich-Islamische Gesellschaft Mannheim e. V.

Eltern-Kind-Treff/Krabbelkreis: St. Ägidius, St. Antonius, Auferstehung,

St. Bartholomäus, Bruder-Klaus, Christ König, Dreifaltigkeit,

Emmaus, Epiphanias, St. Elisabeth, Erlöser, Frieden, Gethsemane,

Gnaden, Hl. Geist, St. Hildegard (Krabbelkreis), Jakobus, Jesuitenkirche,

Johannes, Johannes-Calvin, Johannis, Jona/Stephanus,

St. Josef, Jungbusch, Konkordien, Kreuz, St. Laurentius, Liebfrauen,

St. Lioba, Lukas, Markus, Martin, Matthäus, Melanchthon,

Paul-Gerhardt, Petrus, Pfingstberg, St. Sebastian,

Thomas (Bibelwoche), Union, Versöhnungsgemeinde, Vogelstang

Elternkreis: Bruder-Klaus, Christ König, Jungbusch, St. Laurentius,

Zwölf Apostel (von Behinderten)

Evangelischer Bund: Christus

Familiengottesdienstvorbereitungsgruppen:

St. Bartholomäus

Familienkreis: St. Andreas, St. Antonius,

St. Bernhard, Bruder-Klaus, Christ König,

St. Elisabeth, Guter Hirte, Immanuel, Johannes,

Johannis, Jesuitenkirche, Josef,

St. Konrad, St. Laurentius, Maria Hilf,

Martin (Ehepaarkreis), St. Peter

Ilvesheim, St. Peter Mannheim,

St. Sebastian, St. Theresia (ÖKIKI)

Frauenkreis/ Frauengemeinschaft:

St. Ägidius, St. Andreas, St. Antonius,

Arbeitslosentreff (Frauencafe, mittwochs

von 9 bis 12 Uhr), Auferstehung,

St. Bartholomäus, St. Bonifatius,

St. Ignatius und Franz Xaver, Bruder-Klaus,

Christ König, Christus, Dreifaltigkeit,

St. Elisabeth, Emmaus, Epiphanias, Erlöser,

Evangelisch-methodistische Kirche

(Frauenfrühstück), St. Franziskus (KFD), Frieden

(Mütterkreis), Gethsemane, Gnaden,

Guter Hirte, Hafen, Herz Jesu, Herzogenried,

St. Hildegard, Immanuel, Jakobus, Jesuitenkirche

(Frauenfrühstück), Johannes, Johannes-

Calvin, Jona, St. Franziskus, St. Jakobus, St. Josef,

Konkordien, St. Konrad, Kreuz, St. Laurentius,

Liebfrauen, St. Lioba, Lukas, Luther, Maria Hilf,

Markus, Martin, Matthäus, Melanchthon, Paul-

Gerhardt, Paulus (Seniorinnen Gruppe Luzies),

Luzenberg, St. Franziskus (Frauenfrühstück),

St. Peter Ilvesheim, St. Peter und Paul, Petrus

(Frauengruppe für Senioren), Pfingstberg,

Philippus, St. Sebastian, St. Theresia, Thomas,

Trinitatis, Union, Vogelstang, Zwölf Apostel

Freizeit-/Gesprächsgruppe für Menschen mit

Kontaktproblemen: Paul-Gerhard, St. Sebastian,

Vogelstang

Friedensgruppe: St. Ägidius, Erlöser,

St. Peter und Paul

Gesprächskreis: Erlöser, St. Antonius (Trauerbegleitung),

St. Ägidius (Arbeitswelt), Zwölf

Apostel (Glauben und Leben), Christus (Projekte

mit der Bibel), Christ König (Frauen),

„Literarisches Nach(ach)t-Café“, Hafengemeinde,

Immanuel, Jesuiten (Trauer),Johannes (theol.

Gesprächskreis), Johannis, Martin (Theologische

Fragen), Matthäus (Berufstätige Familienfrauen),

Paul Gerhardt (interreligiöse Fragen),

Thomas (finnisch evang. · röm.-kath.), Union

(f. jüngere Frauen), Versöhnungsgemeinde

(„Gott und die Welt“, für alle Interessierte),

Ursulinenkloster, Zwölf Apostel

Gymnastik/Sport: St. Antonius,

St. Bartholomäus, St. Bonifatius, Christ König,

St. Laurentius, Bruder-Klaus, St. Elisabeth,

Erlöser, St. Franziskus (auch Aerobic), Frieden,

Gethsemane, Hafengemeinde, Guter Hirte,

Herz Jesu, St. Hildegard, Immanuel (Senioren),

Jakobus, Johannis, Jona, St. Josef, Jungbusch,

St. Konrad, Kreuz, St. Laurentius, Liebfrauen,

Lukas, Maria Hilf, Markus, Matthäus,

Melanchthon, Paulus, Luzenberg, Paul-Gerhardt,

St. Peter Ilvesheim, St. Peter Mannheim,

43

Gruppen und Kreise


Gruppen und Kreise

44

Petrus (für Senioren), Pfingstberg, Philippus,

St. Theresia (Senioren), Union,

Versöhnungs gemeinde, Zwölf Apostel

Hauskreis: St. Antonius, Auferstehung,

Gethsemane, Jungbusch, Trinitatis

Internet: St. Antonius, Arbeitslosentreff

(Bewerbertreff von 9 bis 13 Uhr), Epiphanias,

Erlöser, St. Hildegard, Immanuel, St. Jakobus,

Johannis, Jungbusch

Junge Erwachsene: St. Antonius, St. Bonifatius

(Kreis junger Christen), Christus (Kreis junger

Christen), Evangelisch- methodistische Kirche

(Jugendkreis), Hl. Geist, Gethsemane, Hochschulgemeinde

(Leben teilen), Johannes-Calvin,

(Leiterrunde alle 14 Tage), St. Konrad, Matthäus

(Keller-Café), Melanchthon, St. Hildegard,

Sebastian, Union, Ursulinenkloster

Junge Senioren (gemischte Gruppe):

St. Antonius, St. Bonifatius (Club 60), Frieden,

Evangelisch-methodistische Kirche (Kellertreff),

Jungbusch, Markus (Wandergruppe), Martin,

Matthäus (Wandergruppe), St. Peter u. Paul,

Union, Vogelstang, Zwölf Apostel

Konziliarer Weg: Zwölf Apostel

Männerkreis: St. Antonius, St. Ägidius,

St. Bonifatius, Christ König, Dreifaltigkeit,

Emmaus, Erlöser, St. Franziskus, Gethsemane,

(Neckarauer Männertreff), Herzogenried,

Maria Hilf, St. Sebastian, Union

Musikgruppen/Bands: St. Ägidius, St. Antonius,

Arbeitslosentreff (Trommelgruppe), Auferstehung,

St. Bartholomäus (Talitakum u. Fagodi),

St. Bonifatius (Chöre), Christ König, Hl. Geist,

St. Laurentius, Epiphanias (Schulkinder spielen

Orff-Instrumente), Erlöser, Evangelische

Studierenden Gemeinde, Frieden (Chor der

Friedenskirche), Gnaden, Guter Hirte, Hafengemeinde,

Hochschulgemeinde (KHG – ADH

Chorpr., Kammermusiktreff), Immanuel

(Kinderchor und Flötenkreis), Johannes, Jona,

St. Josef, Jungbusch, St. Konrad, St. Laurentius

(Skyline), Lukas, Maria Hilf, Markus, Martinskirche

(neu: Gospelchor der Martinsgemeinde

(Flöten- und Gitarrenkreis), Matthäus,

Melanchthon, St. Peter/Friedenskirche, St. Peter

und Paul, * 3 Pro Arbeit, Petrus, St. Sebastian,

St. Theresia (Kinderchor), Trinitatis, Union

(Kir Sacral), Vogelstang, Zwölf Apostel

Ökumenischer Gesprächs-/Arbeitskreis:

St. Ägidius, Bruder-Klaus, Christus, Christ König,

St. Elisabeth, Erlöser, Gethsemane, Gnaden,

Hafengemeinde, Johannis, Jungbusch,

Liebfrauen, St. Franziskus, Paul Gerhardt,

St. Peter Ilvesheim, Thomas, Union

Ökumenischer Trägerkreis e.V. Armut/

Reichtum/Gerechtigkeit: * 1 Kirchlicher Dienst

in der Arbeitswelt: Johannis (Esperanza)

Partnerschaftsgruppe zu Gemeinde Toulon:

Hl. Geist, Perugruppen/3. Welt: Zwölf Apostel

Selbsthilfe: Dreifaltigkeit (soziale Phobie),

Johannis (Schwerhörige), Jona (Suchtberatung),

Konkordien (Suchtberatung), Maria Hilf

(Eltern von kranken Kindern), St. Laurentius,

Matthäus (Coda), OA (Missbrauchte Frauen),

* 4 Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle

(Angehörigengruppe, Alkoholabhängige,

Suchtkranke), Pfingstberg (Anonyme Alkoholiker),

Johannis (Schwerhörige), Melanchthon

(Trauernde Eltern, Anonyme Alkoholiker), St. Sebastian, Vogelstang

(Alkoholabhängige, Suchtkranke)

Seniorenkreis: St. Andreas, St. Antonius, Zwölf Apostel (ökumenisch),

Auferstehung, St. Bartholomäus, St. Bonifatius, Bruder-

Klaus, Christ König, Christus, Diakonisches Werk (Seniorenberatung

und JAV-Stellen), Dreifaltigkeit, St. Elisabeth, Erlöser,

Evangelisch-methodistische Kirche, St. Franziskus, Gethsemane,

Hl. Geist, Guter Hirte, Hafengemeinde, Herz Jesu, St. Hildegard

(Seniorenfrühstück), Immanuel, Jesuitenkirche, Johannes,

Johannes-Calvin, Johannis, Jona/Stephanus, St. Josef, Jungbusch,

St. Konrad, Kreuz, St. Laurentius, Liebfrauen, St. Lioba, Lukas,

Luther, Maria Hilf, Markus, Martin, Matthäus, Melanchthon,

Paul-Gerhardt, Paulus (1x am 1. Dienstag im Monat, Luzenberg,

Stolberger Str. 10), St. Peter Ilvesheim, St. Peter Mannheim,

St. Peter und Paul, Pfingstberg (Gymnastik), Philippus,

St. Sebastian, St. Theresia, Thomas, Trinitatis, Union, Versöhnungsgemeinde

(Seniorencafé), Vogelstang, Zwölf Apostel

Stammtisch: St. Andreas, Emmaus (Freundeskreis), Erlöser

(Männer), Evangelisch- methodistische Kirche (Emk-Suppenschüssel,

Essen für Bedürftige), Gnaden, Herzogenried, Liebfrauen,

Maria Hilf (Pfarrgemeinderat), Jesuitenkirche (Frauenfrühstück),

St. Josef (Kindergarten-Eltern), Markus (Junge Senioren: wir

plaudern, wandern, besuchen Ausstellungen und Kleinkunstbühnen),

Liebfrauen (Gemeinde 14-tägig), Martin (Eltern von Kindern

mit AQS), Paulus (Paulaner, närrischer Brauchtum 1x monatlich),

St. Sebastian(offen für Alle/Sonntags nach dem Gottesdienst)

Tanzkreis: Dreifaltigkeit, St. Bartholomäus, St. Bonifatius,

St. Elisabeth, Gnaden, Hafengemeinde (Kinder), Herz Jesu,

Jakobus, Johannes, Jona, St. Konrad, Kreuz, Liebfrauen, Maria Hilf,

Martin (für Kinder), Matthäus, Trinitatis, Union, Ursulinenkloster

(jeden 3. Donnerstag im Monat), Zwölf Apostel

Theatergruppe: St. Ägidius, St. Antonius, Auferstehung, Dreifaltigkeit

(für Erwachsene und Jugendliche), Erlöser, Frieden, Gnaden,

Liebfrauen, Melanchthon, Paul-Gerhardt, Petrus (für Jugendliche),

Pfingstberg, St. Konrad, St. Sebastian, St. Theresia, Trinitatis, Union

Treffpunkt der Frauen:

* 2 Arbeitslosentreff (Frauencafé), Emmaus, Evangelisch-methodistische

Kirche (Frauenfrühstücke), St. Franziskus (Frauenfrühstückstreff),

Paulus, Union, Zwölf Apostel

Umweltgruppe: St. Ägidius, St. Josef

Wanderkreis für Frauen: Zwölf Apostel

Yoga-Gruppe/Meditation: Christ König, Epiphanias

(Kontemplations kurs), Gnaden, Hafen, Johannis (Meditatives

Tanzen), Jungbusch, Maria Hilf, Markus, Martin, Melanchthon,

St. Theresia, Union, Vogelstang

Zwei-Drittel-Welt-Gruppe: St. Ägidius, St. Antonius,

St. Bartholomäus, St. Bonifatius (Peru), St. Elisabeth (Perukreis),

St. Franziskus (Gepa, Peru), Hl. Geist, Guter Hirte, Gnaden,

Johannes, Johannis (Eine Weltladen), St. Konrad, Matthäus

(Eine-Welt-Stand, jeweils 3. Sonntag eines Monats),

St. Peter und Paul, Union, Zwölf Apostel (Peru)

Zwillingspartnerschaft: Herz Jesu, * 1 Kirchlicher Dienst in der

Arbeitswelt (Korea),St. Bartholomäus (Lima/Peru), Gnaden,

Johannes, Johannis (Polen), Matthäus, Philippus, Union,

Vogelstang

Kontaktadressen (außer Pfarrämtern):

* 1 Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, c/o Evangelisches Industrieund

Sozialpfarramt, Nietzschestraße 8, 68165 Mannheim,

Fon 0621 415009, Fax 0621 416984

* 2 Arbeitslosentreff, M 1, 8–9, 68161 Mannheim, Telefon 0621 14793

* 3 Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexueller und Kirche HuK,

Regionalgruppe Kurpfalz, Udo Ziesel, Berliner Str. 25,

67059 Ludwigshafen, Fon 0172 4657896

* 4 Pro Arbeit, Industriestraße 2 a, 68169 Mannheim, Fon 0621 322610

* 5 Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für

Sucht kranke, Angehörige und Kinder, M 7, 22, 68161 Mannheim,

Fon 0621 129890


Anschriften

AG DIA Nord c/o

Auferstehungsgemeinde

Abendröte 56

68305 Mannheim

Fon 0621 71867863

Fax 0621 741053

AG DIA Ost c/o

Johannesgemeinde

Hauptstrape 37

68259 Mannheim

Fon 0621 7992391

Fax 06217992390

Atlantis Kino, K 2, 32

68159 Mannheim

Fon 0621 21200

Bildungswerk St. Josef

Bellenstr. 67

68163 Mannheim

Fon 0621 818432

Fax 0621 8281610

Bildungswerk St. Josef

Bellenstr. 67

68163 Mannheim

Fon 0621 818432

Fax 0621 8281610

Bildungswerk St. Peter

Augartenstraße 94

68165 Mannheim

Fon 0621 442012

Bildungswerk Zwölf Apostel

Gerarer Ring 7

69309 Mannheim

Fon 0621 701770

Fax 0621 71140078

Ev. Arbeitslosenzentrum

M 1, 8–9, 68161 Mannheim

Fon 0621 14793

Ev. Auferstehungsgemeinde

Abendröte 56

68305 Mannheim

Fon 0621 71867863

Fax 0621 741053

Ev. Christusgemeinde

Werderplatz 15

68161 Mannheim

Fon 0621 412482

Fax 0621 415891

Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde

Kirchgasse 4

68307 Mannheim

Fon 0621 771306

Fax 0621 7898966

Ev. Erwachsenenbildung

Heidelberg

Karl-Ludwig-Str. 1

69117 Heidelberg

Fon 06221 475380

Fax 06221 658780

Ev. Frauenarbeit c/o

Traute Steindl

Dessauer Weg 4

68305 Mannheim

Fon 0621 704104

Fax 0621 7002614

Ev. Gnadengemeinde

Karlsternstraße 1

68305 Mannheim

Fon 0621 742202

Fax 0621 741297

Ev. Erwachsenenbildung

Karlsruhe und Durlach

Rüppurrer Straße 72

76137 Karlsruhe

Fon 0721 3845350

Fax 0621 5352

Evangelisches Kinderund

Jugendwerk

M 1, 8-9, 68161 Mannheim

Fon 0621 1689283

Fax 0621 1689285

Ev. Konkordiengemeinde

R 3, 3, 68161 Mannheim

Fon 0621 24208

Fax 0621 25082

Ev. und Kath. Seelsorge

am Zentralinstitut

J 5, 68159 Mannheim

Ev. und Kath. Seelsorge

am Klinikum

Theodor-Kutzer-Ufer 1–3

68167 Mannheim

Fon 0621 3832272

Ev. Matthäusgemeinde

Rheingoldstraße 32

68199 Mannheim

Fon 0621 8413914

Fax 0621 8413913

Ev. Männerverein

MA-Seckenheim

c/o Erlösergemeinde

Hauptstraße 135,

68239 Mannheim

Fon 0621 471230

Fax 0621 4842158

Ev. Phillipusgemeinde

Deidesheimer Straße 23

68309 Mannheim

Fon 0621 733190

Fax 0621 737594

Ev. Studierendengemeinde

R 3, 3, 68161 Mannheim

Fon 0621 21172

Fax 0621 122289

Ev. Thomasgemeinde

Grünewaldstraße 2

68163 Mannheim

Fon 0621 414116

Fax 0621 414116

Forum A 4

an der Jesuitenkirche

A 4, 2, 68159 Mannheim

Fon 0621 127090

Fax 0621 1270966

Ev. Versöhnungsgemeinde

Schwabenheimer Straße 25

68219 Mannheim

Fon 0621 891497

Fax 0621 801481

Industriepfarramt

Mannheim

Nietzeschestr. 8

68165 Mannheim

Fon 0621 415009

KAB Rhein-Neckar

D 6, 5, 68159 Mannheim

Fon 0621 25107

Fax 0621 25123

Bildungszentrum Heidelberg

In der Neckarhelle 120

69118 Heidelberg

Fon 06221 89840

Fax 06221 809405

Kath. Hochschulgemeinde

D 6, 15, 68159 Mannheim

Fon 0621 1787007

Kath. Regionalstelle

Rhein-Neckar

Pfarrstraße 1

68549 Ilvesheim

Fon 0621 4967070

Fax 0621 4967080

KKV-Columbus

Q 3, 10, 68161 Mannheim

Fon 0621 102212

Landesstelle für

Ev. Erwachsenenbildung

Postfach 22 69

76010 Karlsruhe

Fon 0721 9175340

Fax 0621 9175336

Ökumenische Hospizhilfe

C 3, 5–6, 68159 Mannheim

Fon 0621 1599358

Fax 0621 1599363

St. Hildegard

Dürkheimer Straße 88

68309 Mannheim

Fon 0621733268

Fax 0621723068

St. Jakobus

Rheingoldstraße 3

69199 Mannheim

Fon 0621 851663

Fax 0621 8620669

St. Konrad

Im Wirbel 58

68219 Mannheim

Fon 0621 872200

Fax 0621 873558

St. Pius

Böcklinstr. 51

68163, Mannheim

Fon 0621 4188370

Fax 0621 4188739

St. Sebastian

F1, 7, 68159 Mannheim

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Ursulinen-Gymnasiums

A 4, 4, 68159 Mannheim

Fon 0621 1565874

Fax 0621 1565889

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auf einen Blick

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auf einen Blick

Januar 2005

Ab 10.01.05

Heidegger und Hannah Arendt:

Nicht nur eine Liebesgeschichte 32

Ab 11.01.05 AK I: Allgemeinbildung 32

Ab 11.01.05 AK II 32

Ab 12.01.05 Bibelgespräche 19

Ab 13.01.05 Ökumenischer Gemeindetreff 26

Ab 13.01.05 AK III/14 32

13.01.05 Tanzen aus der Mitte:

Tanzend das neue Jahr beginnen 34

14.01.05 Verfassung, Türkei und Nettobeitrag:

Aktuelles aus dem Europäischen Parlament 29

14.01.05 Meditative Bonhoeffer-Lesenacht 28

14.01.05 „Märchenabend für Erwachsene“ 38

Ab 20.01.05 Interreligiöse Frauengruppe:

anknüpfen und weitergehen 18

21.01.05 Informationstagung mit Workshop zur

Weiterbildung zum Gestalttherapeuten,

zur Gestalttherapeutin 41

22.01.05 Ein Wellness Tag für Frauen 12

25.01.05 Starke Frauen: Die Frauen im Stammbaum Jesu 19

26.01.05 Humangenetik: Eine Einführung 29

26.01.05 Pater Alfred Delp SJ:

Gestalter und Märtyrer im Widerstand 28

26.01.05 Schmerz – Freund ... Oder Feind im Leib und

in der Seele: night special in sanctclara 48

27.01.05 „Aufbruch im Umbruch“:

Aspekte für eine zukünftige Pastoral 23

28.01.05 Einführungsworkshop zur

Misereor-Fastenaktion 2005 40

29.01.05 Dass Himmel und Erde dir blühen...: Ein Orien tier -

ungstag für Frauen in der Lebensmitte 12

Ab 31.01.05 Evangelische Spiritualität: Wurzeln und Zugänge 7

… und die Rückseite Ihrer Anmeldung!

Die Anmeldung gilt auch für

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des sanctclaraJournals.

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Bitte senden Sie das sanctclaraJournal

zukünftig auch an

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Februar 2005

02.02.05 Weiße Rose: Gedenkveranstaltung

für Alfred Delp SJ 28

Ab 04.02.05 Meine Talente im Ehrenamt 40

09.02.05 Politischer Aschermittwoch:

Das „C“ bei CDU/CSU: Wofür steht es im

heutigen Tagesgeschäft? 29

Ab 11.02.05 Konstruktive Ehe und Kommunikation:

Kursprogramm KEK 15

11.02.05 Emotionale Intelligenz: Ein Basisseminar 10

13.02.05 Hirtenreise ins dritte Jahrtausend:

ein Film des Schweizer Filmemachers

Erich Langjahr 29

Ab 14.02.05 Wenn dein Kind dich morgen fragt:

Religion für Anfängerinnen und Anfänger

und andere Experten 23

Ab 16.02.05 Vom Heidentum zum Christentum:

Der Weg der Bilder – Sechsteiliger Kurs

mit Diapositiven 24

Ab 16.02.05 Was ich schon immer wissen wollte...:

Kleiner Grundkurs Christentum 24

Ab 16.02.05 Wege in die Stille – Wege zu mir selbst:

Verschiedene Formen der Meditation 7

17.02.05 Matt Lamb Vernissage: in sanctclara 8

Ab 18.02.05 Entree: sanctclaraFest 6

20.02.05 Eröffnung in den beteiligten Kirchen 8

20.02.05 Die Geschichte Jesu als die Mitte der Zeit...:

Lukas und sein Evangelium 19

Ab 21.02.05 Dem Atem im Leib Raum geben: Seminar 10

22.02.05 Ein Pontifikat großer Symbole:

Johannes Paul II. 25

Ab 23.02.05 Dietrich Bonhoeffer 28

24.02.05 Vorstellungen und Bilder von Gott:

Denkanstöße für junge Menschen 22

24.02.05 Europas Juden im Mittelalter:

Besuch der Ausstellung und Spaziergang

durch das jüdische Speyer 18

24.02.05 Das Größte aber ist die Liebe: Neue theologische

Aspekte in der Jesusforschung 19

28.02.05 „Wenn ich mich auf Deinen Schmerz einlasse…“:

Seelsorger, Seelsorgerin sein als neue Perspektive

auf das eigene Leben 20

März 2005

01.03.05 Mehr Grünhelme, weniger Blauhelme:

Stärke zeigen ohne Waffen 4

01.03.05 Konfliktsituation im Unterricht 22

Ab 01.03.05 Erwachsenenbildung: Fernstudium 2005–2006 40

03.03.05 Ein Abend mit Sr. Mary Hillery,

Leiterin des AIDS-Projekts in Lusaka 30

03.03.05 Hartz IV und die Folgen für die Betroffenen 31

Ab 04.03.05 Ein Partnerschaftliches Lernprogramm:

Kursprogramm EPL 15

Ab 04.03.05 Biblische Erzählfiguren:

Herstellen und mit ihnen erzählen 40

08.03.05 Hommage zum 200. Todestag

von Friedrich Schiller: Eine Buchbesprechung 33

10.03.05 Vom Alltag der Seelsorge:

Religion und Spiritualität zwischen Tabu und

Laizismus jenseits des Rheins 20

13.03.05 Woche der Brüderlichkeit 2005 18

14.03.05 Für die Notleidenden und Schwachen:

100 Jahre Caritasverband in Mannheim 31

17.03.05 Steh auf und geh: Ein Abend zu biblischen

Aspekten der Seelsorge 20

21.03.05 Martin Luther King: I have a dream 27

31.03.05 „...da wandte sie sich um“: tanzend dem

Auferstandenen begegnen 34

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April 2005

Ab 04.04.05 Die Mystikerin Theresa von Avila und

der Mystiker Johannes von Kreuz 32

07.04.05 Religionspädagogischer Jahrestag 2005:

Gottesdienstliche Elemente im

Unterricht und Schulgottesdienst 22

Ab 08.04.05 Dietrich Bonhoeffer, eine kleine Reihe 28

08.04.05 Gott ist rund 30

08.04.05 night special: Ich wär so gerne Millionär 30

09.04.05 Zu sich stehen lernen 10

09.04.05 Dieser Gott führt in die Freiheit:

Bibliodrama zum 1. Gebot (Dtn 5, 6+7) 21

11.04.05 Integration und Versöhnung:

Interkulturelles Training 41

11.04.05 Konfessionell-kooperativer Religions -

unterricht 23

12.04.05 Zwischen Zoff und Harmonie – Ist Freundschaft

die bessere Beziehung? Ein Abendworkshop 10

13.04.05 Das Vater unser 42

13.04.05 Wir geben Wissen weiter:

Präsentation des Projekts 31

Ab 13.04.05 Neue Sachlichkeit: Literatur am Mittwoch 33

Ab 16.04.05 Seminar für Menschen, die alleine leben 15

Ab 16.04.05 Basiskurs 2005/2006 für ehrenamtliche

Seelsorgerinnen und Seelsorger 20

16.04.05 Bilder von Cato Gabrielsen 25

Ab 18.04.05 TZI-Kurs zu Kommunikation und Kooperation 41

18.04.05 Christinnen und Christen im Widerstand: 28

Informationen zur Ökumenischen Studienfahrt

nach Polen vom 29. August bis 2. September 2005

20.04.05 Religionsunterricht zeitgemäß? 25

21.04.05 Was glauben Muslime eigentlich? 18

Ab 22.04.05 Wenn ich älter bin, werde ich purpur tragen mit

einem roten Hut 11

Ab 25.04.05 Wo Gott wohnt: Mystische Orte in Islam,

Judentum und Christentum 17

27.04.05 Mit Verlust und Vergänglichkeit leben –

Buddhas Weg zu tiefer Lebensfreude 38

28.04.05 Matt Lamb in sanctclara: Eine Begegnung –

Finissage 9

Mai 2005

Ab 01.05.05 Seilgarten „just try it“: Angebote für Einzel -

personen/zielgruppenspezifische Trainings 11

Ab 05.05.05 Heilig, Held und Habenichts: Ein spiritueller Weg

für Männer, Franz im Gefolge, in Assisi 14

08.05.05 „Ach hier, wie liegt die Welt so licht…“:

Besuch bei Eduard Mörike in Cleversulzbach und

Neuenstadt am Kocher anlässlich des

200. Geburtstags des Dichters 39

09.05.05 Denk mal, ich krieg ein Denkmal! Spaziergang

durch die Quadrate zu Heldinnen des Alltags 12

11.05.05 Hand-Arbeit… Oder das Werk unserer Hände:

Bezirksfrauentag 2005 12

11.05.05 Lebensformen und Liebe im Alter:

Ein Vortragsabend 15

11.05.05 Schulgottesdienste 42

18.05.05 The Lamb Umbrellas for Peace:

Schirme für den Frieden 9

Ab 23.05.05 Straße der Romanik: Nördlicher Teil –

Studienreise 23.–29. Mai 2005 39

28.05.05 Leben statt Sucht:

Gelassen und sicher im Stress 13

30.05.05 Die Macht der Päpste – Männer machen

Geschichte: Paul VI – der einsame Papst 25

31.05.05 Was bedeutet uns Christen die

Dreieinigkeit Gottes? 26

Juni 2005

Ab 01.06.05

Der Kreis, die Stille und die Farbe blau:

Meditativer Umgang

mit diesen Schlüsselsymbolen 7

04.06.05 3 Religionen – 3 Philosophien: Ein Samstag mit

Maimonides, Albertus Magnus und Al-Ghazali 18

04.06.05 Heilende Stille: Einführung in

die christliche Kontemplation 7

06.06.05 Trauern Männer anders? Unterschiede in der

Trauer bei Männern und Frauen 14

08.06.05 Religionspädagogische Jahrestagung für

LehrerInnen an Realschulen 42

08.06.05 „Wenn die Vergesslichkeit zunimmt…“:

Erfahrungen in der Beratung 25

Ab 09.06.05 Bilder von Dietmar Bauer in sanctclara. Momente

des Weges: Eine sanctclaraAusstellung 35

14.06.05 Das Leben – eine Reise: Augenmerke und

Anhaltspunkte für eine Alltagsspiritualität 35

Ab 17.06.05 Sich erfolgreich positionieren in Familie und

Beruf: Ein Schlüsselkurs für Frauen

zu sozialen Strategien 13

18.06.05 Barocke Pracht und Sinnenlust:

Entdeckungen in Bruchsal 39

20.06.05 Wer von Religion keine Ahnung hat, glaubt am

Ende alles… darum Religionsunterricht! 23

23.06.05 Mir zu Füßen – 49 Tage auf dem Camino de

Santiago: Ein Erzählabend voller Erinnerungen

und Poesie in Wort und Bildern/Dias 35

28.06.05 Heidi Herborn und Heinz Hinse mit neuem

Programm. Kurz und gut: Das Leben:

Eine lebensbejahende Inszenierung 36

29.06.05 In der Arbeit mit Konfirmandinnen und

Konfirmanden: Praxistreff 41

29.06.05 Religion – Heil oder Unheil für die

Gesellschaft? 31

Juli 2005

02.07.05 Familienbildung: Werkstatt-Tage 41

02.07.05 Die Clownin in mir entdecken:

Ein Workshop für Frauen 36

04.07.05 Das Kirchenjahr als Gestaltungselement

im Schuljahr und „Roter Faden“

für den Religionsplan 42

05.07.05 Ton in meiner Hand:

Ein Abend mit Lichtern am Weg 36

09.07.05 Schritt um Schritt – unterwegs im Zeichen der

Muschel: Ein Stück den Jakobsweg in der Pfalz 37

Ab 11.07.05 TZI – Intensivkurs 41

12.07.05 Die Glasfenster der Trauerhalle: im Hauptfriedhof

Mannheim von Theo Kerg 38

13.07.05 mach weit Deine Flügel und tanze…

Den Sommer tanzend feiern:

Tanz als Weg – Meditation im Tanz 34

15.07.05 Schoppen, Stil und Stimme IV:

Begleitet von feinen Liedern und Texten:

Weine in Himmels- und Höllenlagen 37

August 2005

Ab 29.08.05

Widerständiges Christentum:

Ökumenische Studienfahrt nach Polen 39

47

auf einen Blick


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Ludwigshafen

Mannheim

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Im Sekretariat treffen Sie montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr

und freitags von 8.30 bis 14 Uhr meistens jemanden an.

Sekretariat

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Christine Guldner Fon 0621 17857-0 BLZ 670 505 05

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Evangelische Erwachsenenbildung Mannheim Katholisches Bildungswerk Mannheim

Dr. Michael Lipps, Pfarrer

Dr. Stephan Leinweber, Dipl.Theol. Dipl.Päd.

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Evangelischer Schuldekan Mannheim

Katholischer Schuldekan Mannheim

Dr. Heinz-Martin Döpp, Pfarrer

Gerhard Eichin, Dipl.Theol. Dipl. Verw. Wirt

Fon 0621 17857-55 Fon 0621 17857-44

Religionspädagogische Medienstelle

Susanne Richter und Gudrun Wanner,

Fon 0621 17857-30, geöffnet montags,

mittwochs und freitags von 11 bis 15 Uhr,

dienstags von 11 bis 18 Uhr

und donnerstags von 13 bis 18 Uhr

So finden Sie uns

mit der RHB vom Hauptbahnhof bis

Haltestelle Rathaus/Reiss-Engelhorn-Museen

oder ab Hauptbahnhof bis

Haltestelle Schloss – Linie 1 Richtung Schönau

oder ab Hbf bis Paradeplatz – Linie 3

Richtung Sandhofen und Linie 7 Richtung Vogelstang

von den Haltestellen Rathaus bzw. Schloss

knapp fünf Minuten zu Fuß

vom Hbf zu Fuß in knapp 20 Minuten

Parkmöglichkeiten

Tiefgarage unter dem Reiss-Museum D 5,

abends ab 17 Uhr und am Wochenende

in B 6 gerade gegenüber dem Eingang von sanctclara

Schmerz – Freund ... oder Feind

im Leib und in der Seele

night special in sanctclara am 26. Januar 2005

Theodor Fontane sagt: Gott, was ist Glück? eine Grießsuppe – eine

Schlafstelle – keine körperlichen Schmerzen. – Hilde Domin: Der

Schmerz sagt uns ein in einem Haus ohne Fenster… Ein Gedicht, ein

Gebet, eine Blume, eine warme Dusche. Der Schmerz kann jedes Gefühl

für diese kleinen Dinge nehmen. Doch Schmerz ist lebenswichtig.

Ein Alarmsignal – einerseits – doch wehe, wenn er sich einnistet. Dann

raubt er den Schlaf – zehrt alle Kräfte auf. Dann ist Schmerz die Hölle.

In Deutschland leiden ca. 20 Millionen Menschen an schweren Dauerschmerzen.

Statistisch gesehen dauert es 8 Jahre, bis diese Menschen

die richtige Hilfe finden. Das Problem: Schmerztherapie steckt in

Deutschland trotz vieler Verbesserungen immer noch in den Kinderschuhen.

Das zweite sanctclara night special – dieses Mal in Verbindung mit der Impulsestiftung

– mit Talk und Musik, Texten und Bildern · am Mittwoch, 26. Januar

2005, 20.30 bis 22.30 Uhr · im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Unter den Gästen: Dr. Johannes Beck aus Heidelberg und

Heidi Herborn aus Mannheim, moderiert von Heinz Hinse. Koordination und

Organisation: Maria Müller und Heidi Herborn · Ein night special des Ökumenischen

Bildungszentrums sanctclara Mannheim – das nächste am 8. April 2005,

siehe Seite 30

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