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HS Niederndorf Evaluation 22-12-08 - Berufsorientierung

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<strong>HS</strong> <strong>Niederndorf</strong><br />

Zwischenevaluation<br />

<strong>12</strong>. – 14. November 20<strong>08</strong><br />

Datenerhebung: Mag. Isolde Giesenkirchen<br />

Auswertung: Mag. Isolde Giesenkirchen, Mag.<br />

Peter H. Ebner<br />

http://net-1-gemeinsamlernen.bmukk.gv.at


Zieldefinitionen - Ausgangsbasis<br />

• Jeder Schüler/jede Schülerin hat bis zum Ende der 8.<br />

Schulstufe seine/ihre fachlichen und überfachlichen<br />

Kompetenzen bestmöglich (weiter)entwickelt.<br />

• Er/sie handelt und lernt selbstbestimmt und selbstgesteuert<br />

seinen/ihren individuellen Interessen, Lernwegen und Stärken<br />

entsprechend (Basis Lernvereinbarung).<br />

• Er/sie erwirbt die Kompetenz, selbstständig und begründet eine<br />

Berufs- bzw. Bildungswahlentscheidung zu treffen.<br />

• Eltern nehmen ihre Verantwortung als Ansprechpartner ihrer<br />

Kinder im Feld der Berufswahlentscheidung wahr.<br />

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Methoden<br />

Kriterium A:<br />

Feedback der SchülerInnen schriftlich<br />

Sample: 55<br />

Kriterien B – D:<br />

SchülerInneninterview<br />

Sample: 17<br />

Kriterien E – G:<br />

Elterninterview<br />

Sample: 3<br />

Kriterien H – K:<br />

LehrerInneninterview<br />

Sample: 3<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium A:<br />

Die SchülerInnen können ihre Kompetenzen (Selbstkompetenzen und<br />

sozial-kommunikative Kompetenzen) erkennen, benennen und selbst<br />

weitere individuelle Ziele zum Kompetenzaufbau bestimmen.<br />

→ Ziel wurde durch Einsatz des Interaktionstrainings erreicht.<br />

→ „Neue“ Form des Lernens mit sich selbst, also dem Individuum und<br />

der Gruppe als Lerngegenstand, erwies sich als stark intrinsisch<br />

motivierend und lustvoll.<br />

→ SchülerInnen erwarten Fortsetzung der Arbeit mit dem Angebot<br />

neuer Ziele.<br />

→ Konsequenz: Die Schule sollte unbedingt weitere entsprechende<br />

Angebote bereitstellen.<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen erkennen den Sinn der Portfolioarbeit.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Im Portfolio sind lauter Sachen, die einen betreffen, zum sich selber<br />

herausfinden.“<br />

„Das Portfolio hat mir geholfen, eine bessere Entscheidung zu treffen, sich<br />

mit sich selbst besser auszukennen.“<br />

„Ich weiß auch nicht was ich machen sollt und ich glaub schon, dass mir<br />

das hilft.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen erwerben zunehmend eine selbstständige<br />

Vorgehensweise bei der Erstellung eines Portfolios im Prozess.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Ich hab das Portfolio ganz allein gemacht, nicht mit den Eltern darüber<br />

gesprochen.“<br />

„Dass man selbstständig wird, weil du musst auch viel selber machen. Da<br />

kann dir nicht die Mama helfen oder so. Des musst selber lernen, dass du<br />

es alleine machen kannst.“<br />

„Beim Arbeiten war es erst langweilig. Wenn man fertig ist, merkt man erst<br />

wie toll es ist.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen kommunizieren ihren Stolz über ihr Portfolio und<br />

über sich selbst.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Stolz? Ja, Ich kann sagen, dass ich stolz bin.“<br />

„Ich bin zufrieden damit. „<br />

„Ja, bin stolzer geworden. Es tut gut, wenn man das sieht.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen präsentieren ihr Portfolio Bezugspersonen.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Die Mama hat mal durchblattlt, der Papa hat es auch ein bissl<br />

angeschaut.“<br />

„Hab den Eltern erzählt, dass wir das machen. Die wollten das dann gleich<br />

sehen.“<br />

„Meine Eltern haben es gut gefunden, dass wir so etwas machen, weil<br />

unsere Hauptschule ist schon ziemlich die einzige, die so was tut.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen wollen die Arbeit mit dem Portfolio<br />

weiterentwickeln, dazu Ideen mit MitschülerInnen austauschen.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Dass man, wenn man mit der Portfolioarbeit fertig ist, vielleicht die<br />

Portfolios austauscht.“<br />

„Dass man sich vielleicht gegenseitig noch beraten kann.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen werden die Portfolioarbeit MitschülerInnen anderer<br />

Klassen weiter empfehlen und im Mentorensystem weitergeben.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Ja, das, und dass es wichtig ist, dass man weiß welchen Weg man gehen<br />

soll.“<br />

„Ich tät ihnen nicht nur eins geben sondern mehrere, weil wir haben sie alle<br />

anders gemacht. Dass sie das sehen, dass es ganz viele Möglichkeiten<br />

gibt.“<br />

„Dass die sehen, wie es fertig ausschaut. Dass die dann halt gleich sehen,<br />

wie das ist und dann vielleicht mit mehr Begeisterung darauf zugehen.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen erfahren durch die Portfolioarbeit bisher<br />

unerkannte Kompetenzen.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Die eigenen Kompetenzen besser kennen lernen ist wichtig.“<br />

„Jetzt merk ich schon, man hat seine Kompetenzen, was man halt gern tut<br />

und so.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen wählen bevorzugte Methoden selbst aus.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Alles, was ich am Computer machen konnte.“<br />

„Die kreativen Seiten haben mir gefallen. Zum Beispiel das Persönliche<br />

Blatt.“<br />

„Mir hat es unendlich gut gefallen, dass man selbst gestalten konnte.<br />

Wir haben eine Collage gemacht mit Bildern, die eigentlich dich so<br />

betreffen. Das hat mir schon taugt.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium B:<br />

Mit einem Ich-Portfolio dokumentieren die SchülerInnen reflektiert und<br />

kommentiert ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken und deren<br />

Entwicklung und lernen ihre individuellen Kompetenzen wertzuschätzen.<br />

Die SchülerInnen beschäftigen sich damit, wie die Einführung der<br />

Portfolioarbeit verbessert werden kann.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Ich denk, vielleicht sagen die Lehrer dazu, dass es ein positiver Teil für<br />

dein Berufsleben ist, dass du das dann hernehmen kannst.“<br />

„Besser erklären am Anfang, wofür das ist.“<br />

„Wäre gut ein fertiges Portfolio am Anfang zeigen, für was das hilft. Dann<br />

sagt man eher ja.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium C:<br />

Mit Hilfe von Kompetenzrastern schaffen sich SchülerInnen Orientierung über<br />

ihren aktuellen Lern- und Entwicklungsstand. Dies ermöglicht die Planung der<br />

selbst anzusteuernden Ziele und motiviert zu den nötigen Aktivitäten.<br />

Die SchülerInnen verstehen die Bedeutung der Begriffe der<br />

Kompetenzraster.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Ja, ich hab das schon verstanden, aber vielleicht Beispiele dazu machen.“<br />

„Uns hat es halt dann die Lehrerin erklärt.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium C:<br />

Mit Hilfe von Kompetenzrastern schaffen sich SchülerInnen Orientierung über<br />

ihren aktuellen Lern- und Entwicklungsstand. Dies ermöglicht die Planung der<br />

selbst anzusteuernden Ziele und motiviert zu den nötigen Aktivitäten.<br />

Die SchülerInnen erkennen den Nutzen der Kompetenzraster für den<br />

Prozess der Orientierung.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Ich fand das auch nützlich, das Raster und die Kompetenzen. Da hat man<br />

mal nachgedacht, wer man ist.“<br />

„Es hilft den eigenen Weg zu finden und zeigen, was man kann.“<br />

„Das Kompetenzraster war für mich am wichtigsten. Es war eine Hilfe.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium C:<br />

Mit Hilfe von Kompetenzrastern schaffen sich SchülerInnen Orientierung über<br />

ihren aktuellen Lern- und Entwicklungsstand. Dies ermöglicht die Planung der<br />

selbst anzusteuernden Ziele und motiviert zu den nötigen Aktivitäten.<br />

Die SchülerInnen gestalten ihre Arbeit mit den Kompetenzrastern<br />

ernsthaft und ehrlich.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Da musst da eigentlich schon sehr mitdenken. Du kannst nicht einfach<br />

das Beste nehmen. Das ist dann ja eigentlich nicht so.“<br />

„Ich fand das hat schon Spaß gemacht aber es war gar nicht so einfach,<br />

weil man muss schon sehr ehrlich zu sich selbst sein.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium C:<br />

Mit Hilfe von Kompetenzrastern schaffen sich SchülerInnen Orientierung über<br />

ihren aktuellen Lern- und Entwicklungsstand. Dies ermöglicht die Planung der<br />

selbst anzusteuernden Ziele und motiviert zu den nötigen Aktivitäten.<br />

Die SchülerInnen lernen Fremdeinschätzung anzunehmen, mit ihrer<br />

Selbsteinschätzung zu vergleichen und die Erkenntnisse daraus zu<br />

nutzen.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Wenn man andere fragt wird man sicherer. Es zählt viel, wie man<br />

eingeschätzt wird.“<br />

„Ganz wichtig, was man sich selber zuschreibt, zutraut.“<br />

„Wenn man sich selber nix zutraut, dann kann man von den anderen auch<br />

nix zugetraut kriegen.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium C:<br />

Mit Hilfe von Kompetenzrastern schaffen sich SchülerInnen Orientierung über<br />

ihren aktuellen Lern- und Entwicklungsstand. Dies ermöglicht die Planung der<br />

selbst anzusteuernden Ziele und motiviert zu den nötigen Aktivitäten.<br />

Die SchülerInnen machen sich mit Kompetenzrastern bisher<br />

verborgene Kompetenzen bewusst.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Ich hab mehr Fähigkeiten entdeckt, als ich gemeint hab.“<br />

„Ich bin viel selbstsicherer geworden. Alle sind selbstsicherer geworden.“<br />

„Je mehr ich hingeschaut hab, je mehr hab ich entdeckt.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium C:<br />

Mit Hilfe von Kompetenzrastern schaffen sich SchülerInnen Orientierung über<br />

ihren aktuellen Lern- und Entwicklungsstand. Dies ermöglicht die Planung der<br />

selbst anzusteuernden Ziele und motiviert zu den nötigen Aktivitäten.<br />

Die SchülerInnen bringen ihre Leistungen mit einem Referenzwert in<br />

Beziehung, ziehen daraus Schlüsse und leiten daraus nächste Ziele<br />

ab.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Dass man halt etwas über sich herausfindet. Ob das jetzt echt Kompetenz<br />

ist oder ob man was verbessern kann.“<br />

„Man kann sehen bei den einzelnen Kompetenzen wie gut man da ist.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium C:<br />

Mit Hilfe von Kompetenzrastern schaffen sich SchülerInnen Orientierung über<br />

ihren aktuellen Lern- und Entwicklungsstand. Dies ermöglicht die Planung der<br />

selbst anzusteuernden Ziele und motiviert zu den nötigen Aktivitäten.<br />

Die SchülerInnen würden SchülerInnen anderer Klassen die Arbeit<br />

mit Kompetenzrastern empfehlen.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Dass sie es ernst nehmen sollen. Nicht bei den Kompetenzen irgendwas<br />

ankreuzen. Nachdenken, was kann ich schon, was tu ich gern.“<br />

„Unbedingt. Vor allem die Kompetenzraster. Da bekommt man eine eigene<br />

Meinung. Die eigene Meinung soll am meisten zählen.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium D:<br />

Im Orientierungsgespräch legen die SchülerInnen gemeinsam mit den<br />

Lehrpersonen und Eltern ihre individuellen Lernschwerpunkte im Hinblick auf<br />

ihre Berufswahlentscheidung in Form von Zielvereinbarungen fest.<br />

Die SchülerInnen fühlen sich im Orientierungsgespräch ernst<br />

genommen.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Die reden da mit dir selber. Die reden da nicht die ganze Zeit mit den<br />

Eltern, sondern reden mit dir selber.“<br />

„Die Zielvereinbarungen wurden immer erst getroffen, wenn Schüler/in und<br />

Lehrer/in beide einer Meinung waren.“<br />

„Der Lehrer hat immer zuerst den Vorschlag der Schüler angehört und hat<br />

immer dazwischen gefragt, ob das alles für uns so passt.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium D:<br />

Im Orientierungsgespräch legen die SchülerInnen gemeinsam mit den<br />

Lehrpersonen und Eltern ihre individuellen Lernschwerpunkte im Hinblick auf<br />

ihre Berufswahlentscheidung in Form von Zielvereinbarungen fest.<br />

Die SchülerInnen erkennen die Bedeutung des<br />

Orientierungsgespräches.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Ich nehme das sehr ernst, es bringt viel, dass du dann weißt, was du<br />

weiter machst. Find ich gut, dass wir das gemacht haben, weil es auch<br />

freiwillig war.“<br />

„Das Orientierungsgespräch war eigentlich noch mal eine Bestätigung,<br />

dass ich diesen Weg gehen will und dass dies ein begehbarer Weg ist, und<br />

dass ich halt dafür fähig bin. Ja!“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium D:<br />

Im Orientierungsgespräch legen die SchülerInnen gemeinsam mit den<br />

Lehrpersonen und Eltern ihre individuellen Lernschwerpunkte im Hinblick auf<br />

ihre Berufswahlentscheidung in Form von Zielvereinbarungen fest.<br />

Die SchülerInnen erleben sich kompetent in ihren Entscheidungen in<br />

Bezug auf die Anschlussorientierung.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Die Entscheidung, die dann ich treffe. Was ich denk, ist am meisten wert.“<br />

„Ich werde mich von den anderen beraten lassen, aber ich muss ja dann<br />

die Entscheidung treffen.“<br />

„Bei widersprüchlichen Ergebnissen verlasse ich mich auf mich selber, was<br />

mir taugt.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium D:<br />

Im Orientierungsgespräch legen die SchülerInnen gemeinsam mit den<br />

Lehrpersonen und Eltern ihre individuellen Lernschwerpunkte im Hinblick auf<br />

ihre Berufswahlentscheidung in Form von Zielvereinbarungen fest.<br />

Durch die Einführung der Projektelemente von KL:IBO ergibt sich<br />

eine Qualitätsverbesserung der <strong>Berufsorientierung</strong>.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Ich denk auch, dass es heuer viel ernster genommen wird – von den<br />

Schülern.“<br />

„Ich tät schon sagen, dass ich das fürs Leben brauchen kann.“<br />

„Ja, wir reden auch in BO oder so mehr miteinander, dann lernt man sich<br />

schon gegenseitig auch ein bisschen besser kennen.“<br />

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SchülerInnen-Feedback<br />

Kriterium D:<br />

Im Orientierungsgespräch legen die SchülerInnen gemeinsam mit den<br />

Lehrpersonen und Eltern ihre individuellen Lernschwerpunkte im Hinblick auf<br />

ihre Berufswahlentscheidung in Form von Zielvereinbarungen fest.<br />

Der Ausbau von Selbst- und Sozialkompetenz findet seinen<br />

Niederschlag in der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit und<br />

des Gruppenverhaltens.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Wir sind eine stärkere Klassengemeinschaft geworden.“<br />

„Hat die Wirkung, dass man den anderen mehr respektiert.“<br />

„Viele sind selbstbewusster geworden.“<br />

„Seit damals (September) ist es einfach bergauf gegangen.“<br />

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Feedback der Eltern<br />

Kriterium E:<br />

Die Eltern nehmen als erste Ansprechpartner im Berufswahlprozess ihrer<br />

Kinder die intensive Zusammenarbeit mit der Schule wahr.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„D. erzählt zu Hause eigentlich wenig von der Schule. Das hat sich nun<br />

geändert. Er erzählt vom BO-Unterricht und den Veränderungen im<br />

Unterricht.“<br />

„Die Bedeutung von BO ist erheblich stärker ins Bewusstsein gerückt.“<br />

„Die Eltern werdenaufmerksamer auf die Kinder. Sie schauen mehr. Man<br />

lernt sein Kind besser kennen“.<br />

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Feedback der Eltern<br />

Kriterium F:<br />

Die Eltern beschäftigen sich inhaltlich mit einzelnen Elementen des Projektes<br />

KL:IBO.<br />

Antwortbeispiele:<br />

Beispiel „Selbstwertgefühl“. Die Eltern schätzten ihr Kind anders ein, als<br />

das Kind sich selbst. War eine Überraschung für die Eltern. Sie können<br />

ihren Sohn nun besser unterstützen. „Es tat sich ein verstecktes Eck auf.“<br />

Frau W. hebt die Bedeutung der Arbeit mit den Kompetenzrastern hervor.<br />

Den Schüler/innen „wird in der Schule etwas geboten, was man sich sonst<br />

durch teure Kurse aneignen muss“.<br />

„Persönliche Kompetenzen sind das Wichtigste für ein erfolgreiches<br />

Leben“.<br />

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Feedback der Eltern<br />

Kriterium G:<br />

Eltern bringen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung für<br />

Verbesserungsvorschläge ein.<br />

Antwortbeispiele:<br />

KL:IBO leistet viel Aufklärung – auch für Erwachsene. Es bietet<br />

„Orientierung und schafft Flexibilität“.<br />

Dieses Angebot wird auch für Erwachsene gewünscht. Die Schule könnte<br />

da PR machen, z.B. Ausstellungen, wenn die Eltern im Schulhaus sind,<br />

Prospekte etc.<br />

Besuche von Praktikern aus Betrieben in den Schulen sollen verstärkt<br />

werden, um noch mehr Einblick in die Berufe zu erhalten. Gewünscht ist<br />

hier mehr Qualität von Seiten der Betriebe.<br />

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Feedback der Eltern: Blitzlichter<br />

• „Die Info an der Schule ist super!“<br />

• „Es ist wichtig, dass es nie aus ist, immer dazulernen – man stumpft<br />

sonst ab.“<br />

• „Die Kinder merken, dass es nun „ernst“ wird, dass sie ihr Leben<br />

selbst in die Hand nehmen müssen.“<br />

• „Die BO-Lehrer/innen sind super engagiert.“<br />

• Zur Talent-Card: „Sehr interessant. Die Lehrer schätzen gut ein und<br />

sehen mehr“.<br />

• Zum Orientierungsgespräch: „Das Kind stand im Mittelpunkt. Alles<br />

drehte sich einzig ums Kind“.<br />

• „Es ist wichtig – ich weiß, ich hab Stärken“. Nicht immer nur Noten“.<br />

• KL:IBO „bietet Orientierung und schafft Flexibilität“.<br />

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Feedback der Lehrkräfte (Projektteam)<br />

Kriterium H:<br />

In Anerkennung der komplementären Verantwortung wird der Schüler/die<br />

Schülerin wird als gleichwürdige/r Gesprächspartner/in wahrgenommen.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Die Kinder wurden als absolut kompetent erlebt – was sie über sich zu<br />

sagen haben.“<br />

„Die Kinder konnten ihre Standpunkte beziehen und vertreten.<br />

„Durch die Vorbereitung auf das Orientierungsgespräch wird der<br />

Schüler/die Schülerin näher erkannt und gesehen.“<br />

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Feedback der Lehrkräfte (Projektteam)<br />

Kriterium I:<br />

Die Lehrkraft trägt die Verantwortung für die Professionalität der<br />

Gesprächsführung und damit für die Qualität der Interaktion.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Die Stimmung in den Gesprächen war schön. Vertrauensvoll.<br />

Total positiv ist das alles.“<br />

„Die Angst, wer überredet wen, fällt weg.“<br />

„Wir sind überrascht von der Intensität des Erlebens während des<br />

Orientierungsgespräches.“<br />

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Feedback der Lehrkräfte (Projektteam)<br />

Kriterium K:<br />

Lehrer/innen nehmen eine Verbesserung der Beziehungsqualität aller<br />

Beteiligten wahr.<br />

Antwortbeispiele:<br />

„Beziehungsverbesserung zwischen Schüler/innen und Lehrkräften sowie<br />

Schüler/innen untereinander wird auch in den Unterrichtsstunden erlebt –<br />

die Schüler/innen verhalten sich im Unterrichtsverhalten kooperativer als<br />

früher.“<br />

„Die Jugendlichen entwickeln selbstständig Ansätze zur Lösung<br />

langjähriger Klassenkonflikte.“<br />

„Aus Erziehung wird Beziehung“<br />

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Zusammenschau<br />

• Erfüllung der bis dato relevanten Kriterien über die Erwartungen der Beteiligten hinaus<br />

• hohes Engagement der Schüler/innen, an der Gestaltung ihrer Schule und ihres Lernens<br />

aktiv und vor allem verantwortlich mitzuwirken<br />

• Elemente des Projektes KL:IBO als Beziehung stiftendes Medium auf allen<br />

Beziehungsebenen<br />

• Eltern nehmen ihr Kind als kompetente Persönlichkeit wahr und nehmen es dadurch<br />

auch ernst in seinen Wünschen und Entscheidungen<br />

• positive Veränderung des Kommunikationsverhaltens in vielen Familien<br />

• deutlich gestiegenes Interesse der Eltern an der Schule<br />

• Auflösung der traditionellen Lehrer/innenrolle mit ihrem hierarchischen Gefüge zugunsten<br />

einer gleichwürdigen Subjekt-Subjekt-Beziehung<br />

• Lehrer/innen als Begleiter/innen des Kindes in seiner Entwicklung fühlen sich<br />

übereinstimmend wohl in diesem veränderten Rollenverständnis.<br />

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Perspektive<br />

Um die langfristigen Projektziele zu erreichen, sollten neben den bisherigen<br />

Aktivitäten folgende Schritte angedacht werden:<br />

‣ Stabilisierung des Erreichten<br />

‣ individuelle Unterrichtsangebote für Schüler/innen, die ihrem angemeldeten<br />

Bedarf an selbstgesteuertem Lernen entsprechen<br />

‣ konsequente Pflege und Erweiterung der erreichten Kommunikationskultur und<br />

Rückmeldekultur<br />

‣ Ermöglichen und Fördern von kooperativen Lernpartnerschaften, wie sie von<br />

den Schüler/innen in Ansätzen bereits praktiziert werden<br />

‣ Verankerung der Projektziele und -elemente als Lern- und Lehrkultur der<br />

gesamten Schule, ausgehend von der <strong>Berufsorientierung</strong> als Prinzip<br />

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