Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Höhr ...

evkirche.hoehr.grenzhausen.de

Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Höhr ...

Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Höhr-Grenzhausen

Februar-März 2013

Jahrgang 37

Ökumenischer

Weltgebetstag

Seite 2

Was feiern wir

eigentlich an Ostern?

Seite 4

Abschied vom

Begegnungstreff

Seite 10-11

Orgelmatinee

„Passion“

Seite 20


Offizielle Adressen unserer Kirchengemeinde

und der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Evangelische Kirche Höhr-Grenzhausen

Kirchstraße 9, 56203 Höhr-Grenzhausen

Evangelisches Pfarramt Tel. 72 04

Hainchenweg 6, 56203 Höhr-Grenzhausen Fax 60 82

E-Mail: ev.kirchengemeinde.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de

Homepage: www.evkirche-hoehr-grenzhausen.de

Büro: Stephanie Wendel (Mo. bis Do. 9-12 Uhr)

E-Mail: stephanie.wendel.kgm.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de

Pfarrstelle 1: Pfarrerin Monika Christ Tel. 72 04

Hainchenweg 6, 56203 Höhr-Grenzhausen Fax 60 82

E-Mail: monika.christ.kgm.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de

Pfarrstelle 2: Pfarrer Matthias Neuesüß

Auf der Haide 20, 56203 Höhr-Grenzhausen Tel. 94 32 170

E-Mail: matthias.neuesuess.kgm.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de

Kantor Tobias Martin Tel. (0 26 22) 88 51 079

E-Mail: kirchenmusiker-t.martin@t-online.de

Evangelisches Gemeindehaus: Friedrich-Ebert-Str. 2 Tel. 94 81 35

Die Kinderarche, evangelischer Kindergarten und Kinderkrippe Tel. 65 25

Martin-Luther-Straße 22, Leiterin: Petra Menne-Gärtner

E-Mail: ev.kita.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de


Überblick über die Themen

3

Liebe Leserinnen und Leser,

Gemeinde ist Begegnung. Das kann einem

bei dieser Ausgabe unserer Brücke besonders

deutlich werden:

Beim Begegnungstreff, der seine Abschlusswürdigung

erfährt, steckt dies schon im

Namen.

Aber auch bei der Visitation, dem Gemeindebesuch,

bei dem eine Gruppe unserer Gemeinde

im November die Kirchengemeinde

Bad Marienberg besucht hat, geht es darum.

Die Ökumene lebt von der Begegnung.

Beim Weltgebetstag treffen wir auf Frauen

aus Frankreich. Dort leben viele Menschen,

die aus einem anderen Kulturkreis kommen.

Diese Menschen können ohne persönliche

Beziehungen und Begegnungen nicht dauerhaft

dort Fuß fassen.

Die Arbeit im Kindergarten als Stärkung der

Persönlichkeitsentwicklung von Kindern

setzt persönlichen Kontakt genauso voraus

wie der Konfirmandenunterricht.

Selbst der Gottesdienst ist eine Form von

Begegnung, auch wenn die Kommunikation

meist in festgelegten Bahnen verläuft. Aber

man kann ja auch noch hinterher zusammenstehen

und sich unterhalten. Vor allem

aber sind nicht zuletzt alle Ostergeschichten

Begegnungsgeschichten, und das Wort Gottes

will uns auch begegnen. Da ist es gut,

wenn es auch Bibelgesprächsabende oder

andere Gottesdienstformen wie das Tischabendmahl

gibt.

Viele gute Begegnungen, sei es mit oder

ohne ausdrücklichen Bezug auf Gottes Wort,

wünsche ich Ihnen in der kommenden Zeit.

Ihr Pfarrer Matthias Neuesüß

Impressum

Herausgeber:

Evangelische Kirchengemeinde

Höhr-Grenzhausen

Auflage:

2000

Druck:

Druckerei Breiden GmbH,

Höhr-Grenzhausen

Fotos:

Monika Christ

Michael Löhr

gemeindebrief.de

Redaktion & Layout:

Dorothea Bonk

Monika Christ

Matthias Neuesüß

Ines Niemczyk

Katharina Weiss

ViSdP:

Kirchenvorstand der evangelischen

Kirchengemeinde Höhr-

Grenzhausen,

Matthias Neuesüß

Titel:

Inhalt

Adressen 2

Ökumenischer Weltgebetstag 2

Überblick über die Themen dieser Ausgabe 3

Glaube konkret – Was feiern wir eigentlich an Ostern? 4

Einladung zum ökumenischen Weltgebetstag 5

Unsere Gottesdienste 6

Treffpunkt Gemeinde 7

Visitation des Dekanates Bad Marienberg 8-9

Kollekten 9

Abschied vom Begegnungstreff 10

Tischabendmahl an Gründonnerstag 11

Wir haben Abschied genommen 12

Geburtstage 13

Passionsandachten mit ökumenischen Bibelabenden 14

Evangelische Erwachsenenbildung: Stille Zeit - Atempause 14

Grußwort der kath. Pfarrgemeinde – Ökumene in unserer Stadt 15

Kleidersammlung für Bethel 16

Kirchenmusikalische Nachrichten und Termine 17

7 Wochen ohne - Die Fastenaktion der evangelischen Kirche 18

Ansprechpartner für wichtige Aufgabenbereiche in unserer Gemeinde 18

Rückblick: Advents- und Weihnachtszeit 19

Orgelmatinee „Passion“ 20


4 Glaube konkret - Geistliches Wort

Das ist doch klar, werden Sie vielleicht sagen:

Wir feiern die Auferstehung Jesu Christi. Da es

aber immer mehr Menschen gibt, die das nicht

so klar finden, könnte man mit der Botschaft

„Ostern ist Auferstehung“ die Aktion unserer

Landeskirche „Weihnachten ist Geburtstag“

fortsetzen.

Doch Auferstehung, was ist das eigentlich?

Wenn wir eine Umfrage machen würden, dann

würden wir vermutlich viele unterschiedliche

Antworten erhalten. Und das ist gut so! Denn

die Jüngerinnen und Jünger haben auch sehr

Unterschiedliches erlebt. Maria Magdalena hat

Jesus gesehen, Paulus hat seine Stimme gehört,

die Jünger auf dem Weg nach Emmaus sind

gar eine ganze Zeit lang mit ihm gewandert.

Und für alle war Jesus irgendwie verwandelt,

so dass sie ihn nicht gleich erkannt haben.

Im Übrigen würde uns die Auskunft von vor

2000 Jahren auch nicht so viel nützen. Denn

es kommt ja darauf an, was es mit unserem

Glauben, und das heißt mit unserem Leben,

zu tun hat. Da würde ich Ostern lieber als den

Sieg des Lebens über den Tod bezeichnen. Das

können wir erleben. Auch jetzt schon.

Menschen finden wieder zueinander, die sich

nichts mehr zu sagen hatten, ja einander vielleicht

abgelehnt hatten. So sagt es der Vater im

Gleichnis vom verlorenen Sohn: „Dieser mein

Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden;

er war verloren und ist gefunden worden.“

Da geht ein Mensch gestärkt aus einer

tiefen existentiellen Krise hervor. Er hat neue

Kraft, neuen Lebensmut und neue Lebensenergie.

Eine, die alle Hoffnung aufgegeben hatte,

findet eine neue Lebensperspektive. Einer, der

nur noch ein Schattendasein geführt hat, wird

wieder quicklebendig. Menschen gelingt es,

ihre Sucht zu überwinden und ein „neues Leben“

anzufangen, indem alles, was geschieht,

seinen Platz haben darf. Für alle Erlebnisse

dieser Art kann ich Gott danken, weil ich darin

seinen Willen zum Leben für uns am Werk

sehe. Ein Zeichen dafür finden viele auch im

Frühjahr, wenn die Natur wieder mit neuer Lebenskraft

erwacht, so wie die Märzbecher auf

dem Titelbild.

Die Freude darüber gehört dazu. Im Gleichnis

vom verlorenen Sohn wird diese Freude ganz

trocken berichtet: Und sie fingen an, fröhlich

zu sein. Denn das Leben ist auf Zukunft angelegt.

Jetzt sind wieder Dinge möglich, die

vorher nicht möglich waren.

Zu Ostern und auch schon in der Vorbereitung

scheint es mir wichtig, nach Spuren von Auferstehung

in unserem Leben zu suchen. Das

kann nur jeder für sich persönlich tun.

Was auch immer wir finden mögen, Ostern ist

das Fest, an dem Gott mit Leben auch den Tod

überwindet. Wie, das wissen wir nicht. Dass

die Kraft dazu aber da ist, das bezeugen uns

die ersten Christen, die Begegnungen mit dem

auferstandenen Christus hatten.

Eine Osterzeit mit Freude und zuversichtlichem

Blick auf die Zukunft im Vertrauen auf

Gott wünsche ich uns allen!

Ihr Pfarrer Matthias Neuesüß


5

Einladung zum ökumenischen Gottesdienst am Weltgebetstag

am Freitag, 1. März, um 19.00 Uhr in der katholischen Kirche

Im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstages

steht ein Land, das wir gut zu kennen

glauben. Dass Frankreich allerdings sehr viel

mehr ist als Paris, Haute Couture, Rotwein

und Baguette, das wissen alle, die sich mit

unserem Nachbarland befasst haben. Gelegenheiten

dazu bieten seit der deutsch-französischen

Aussöhnung nach 1945 zahlreiche

Städte-, Kirchen- und Schulpartnerschaften,

wie auch Höhr-Grenzhausen eine pflegt.

Frankreich ist eines der größten Länder Europas.

Seine landschaftliche Vielfalt reicht von

hohen Gebirgsketten und dem Mont Blanc

(mit 4.810 m höchster Berg der Alpen) über

sanfte Hügellandschaften und Flusstäler von

Seine, Loire und Rhône bis zur Küste – sei

sie wild wie in der Bretagne oder mondän

wie an der Côte d’Azur. In Frankreich, wo

zwischen 50 und 88 % der Bevölkerung

römisch-katholisch sind, ist die strikte Trennung

zwischen Staat und Religion in der Verfassung

verankert.

Sehnsüchtig blickt manche Frau aus anderen

Ländern auf die Französinnen, die dank

gut ausgebauter staatlicher Kinderbetreuung

scheinbar mühelos Familie und Berufstätigkeit

vereinbaren. Dennoch bleiben Frauen

in Frankreich, die durchschnittlich 18 %

weniger verdienen als die Männer, wirkliche

Führungsposten in Politik und Wirtschaft

oft verwehrt. Schwer haben es häufig auch

die Zugezogenen, etwa aus den ehemaligen

französischen Kolonien in Nord- und Westafrika

stammend, von denen viele am Rande

der Großstädte, in der so genannten „banlieue“,

leben. Ihr Anteil an der Bevölkerung

lag 2005 bei 8,1 %. Geschätzte 200.000

bis 400.000 sogenannte „Illegale“ leben in

Frankreich. Spätestens seit in Paris zwei Kirchen

von „sans-papiers“ (Menschen „ohne

Papiere“) besetzt wurden, ist ihre Situation in

der französischen Öffentlichkeit Thema.

Was bedeutet es, Vertrautes zu verlassen und

plötzlich „fremd“ zu sein? Diese Frage stellten

sich 12 Französinnen aus 6 christlichen

Konfessionen. Ihr Gottesdienst zum Weltgebetstag

2013, überschrieben mit dem Bibelzitat

„Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“

(Mt 25,35), fragt: Wie können wir

„Fremde“ bei uns willkommen heißen? Der

Weltgebetstag 2013 liefert dazu biblische

Impulse und Frauen teilen ihre guten und

schwierigen Zuwanderungsgeschichten mit

uns. In der Bibel, einem Buch der Migration,

ist die Frage der Gastfreundschaft immer

auch Glaubensfrage: „Was ihr für einen meiner

geringsten Brüder und Schwestern getan

habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40). Mutig

konfrontiert uns dieser Weltgebetstag so

auch mit den gesellschaftlichen Bedingungen

in unserem eigenen Land.

Wer sich dem ökumenischen Vorbereitungskreis

noch anschließen möchte, ist herzlich

zu den Treffen eingeladen:

Montag, 4. Februar, und

Dienstag, 26. Februar, jeweils um 19.00 Uhr

im katholischen Pfarrzentrum.

Ihre Monika Christ


6 Gottesdienste im Februar und März

Gottesdienste in der evangelischen Kirche

03.02. Sexagesimae 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Christ

10.02. Estomihi 10.00 Uhr Gottesdienst Prädikant Kern

17.02. Invocavit 10.00 Uhr Gottesdienst Pfarrer Neuesüß

24.02. Reminiscere 10.00 Uhr Gottesdienst für Kleine und Große Pfrin. Christ/Kindergarten

03.03. Okuli 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Neuesüß

10.03. Laetare 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kinderkantorei Pfarrer Neuesüß

17.03. Judika 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufmöglichkeit Pfarrerin Christ

24.03. Palmsonntag 10.00 Uhr Gottesdienst Pfarrerin Christ

28.03. Gründonnerstag 19.00 Uhr Gottesdienst mit Tischabendmahl Pfarrerin Christ

29.03. Karfreitag 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Kantorei Pfarrer Neuesüß

31.03. Osternacht 05.30 Uhr Gottesdienst Pfarrerin Christ

Ostersonntag 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Neuesüß

01.04. Ostermontag 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Taufe Pfarrer Neuesüß

Monatsspruch Februar

Schaue darauf, dass nicht das Licht in dir

Finsternis sei.

Lukas 11, 35

Weitere Gottesdienste und Andachten im Februar und März

01.02. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfarrerin Christ

01.02. 16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfarrerin Christ

05.02. 19.11 Uhr Ökumenischer Karnevalistengottesdienst in der katholischen Kirche Pfr. Much/Pfrin. Christ

15.02. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfarrer Neuesüß

15.02. 16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfarrer Neuesüß

27.02. 19.00 Uhr Passionsandacht in der Kirche Pfarrerin Christ

01.03. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfarrer Neuesüß

01.03. 16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfarrer Neuesüß

01.03. 19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag in der kath. Kirche Vorbereitungsteam

06.03. 19.00 Uhr Passionsandacht in der Kirche Pfarrer Neuesüß

13.03. 19.00 Uhr Passionsandacht in der Kirche N. N.

15.03. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfarrer Neuesüß

15.03. 16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfarrer Neuesüß

29.03. 15.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO

29.03. 16.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda

Pastoralreferentin Scherer/

Pfarrer Neuesüß

Pastoralreferentin Scherer/

Pfarrer Neuesüß


Treffpunkt Gemeinde 7

Regelmäßige Treffen im Februar und März

Posaunenchor

Kantorei

Kinderkantorei

Seniorenkreis

!! Findet ab Februar wieder am

ersten Mittwoch im Monat statt !!

Bibelstunde der Gemeindeglieder aus

Russland

montags, 19.30 Uhr im Gemeindehaus

dienstags, 19.30 Uhr im Gemeindehaus

dienstags, 17.00 Uhr im Gemeindehaus

04.02., 11.02., 25.02., 04.03.,

18.03., 25.03.

05.02.,

19.02. - 26.03. wöchentlich

05.02.,

19.02. - 19.03. wöchentlich

mittwochs, 15.00 Uhr im Gemeindehaus 06.02., 06.03.

mittwochs, 18.00 Uhr im Gemeindehaus

06.02. - 27.03. wöchentlich

Bibelstunde donnerstags, 17.30 Uhr im Gemeindehaus 07.02., 21.02., 07.03., 21.03.

Kirchenvorstandssitzung donnerstags, 19.30 Uhr im Gemeindehaus 14.02., 14.03.

Nähwerkstatt freitags, 20.00 Uhr im Gemeindehaus 01.02. - 15.03. wöchentlich

Gottesdienstliche Versammlung der

Gemeindeglieder aus Russland

Passionsandachten der

Gemeindeglieder aus Russland

sonntags, 13.30 Uhr im Gemeindehaus

18.00 Uhr im Gemeindehaus

03.02. - 31.03. wöchentlich

01.04

01.03. - 29.03. wöchentlich (freitags)

28.03. (Donnerstag)

Monatsspruch März

Gott ist nicht ein Gott der Toten,

sondern der Lebenden;

denn in ihm leben sie alle.

Lukas 20, 38

Besondere Termine und Treffen im Februar und März

Konfirmandenunterricht 10.00-13.00 Uhr, im Gemeindehaus 16.02.

Ökumenische Bibelabende

19.45 Uhr, im Gemeindehaus

27.02., 06.03.,

13.03.

Kirchenkaffee im Anschluss an den Gottesdienst, in der Kirche 03.03.

Orgelmatinee zur Passion 12.00 Uhr, in der Kirche 03.03.

Konfirmandentag ganztägig, in Frankfurt 08.03.

Osterfrühstück 7.30 Uhr, im Gemeindehaus 31.03.

Besuchsdienstkreis im Gemeindehaus nach Vereinbarung


8 Visitation des Dekanates Bad Marienberg

Im November des vergangenen Jahres fand

im Dekanat Bad Marienberg eine Visitation

durch unser Dekanat statt. Die von unserer

Synode beschlossene Ordnung sieht solche

Visitationen vor.

Hierzu waren Mitglieder der Kirchengemeinde

Höhr-Grenzhausen beauftragt worden.

Ein ganzes Wochenende war eine fünfköpfige

Besuchskommission unserer Gemeinde

mit Pfarrerin Christ und mit Pfarrer Neuesüß

in der Kirchengemeinde Bad Marienberg unterwegs,

um dort am Gemeindeleben und an

Gottesdiensten teilzunehmen. Damit nahmen

die Besuchenden teil an einem wichtigen

Bilanzierungsprozess der besuchten

Kirchengemeinde.

„Visitation“, „visitare“, „to visit“ heißt übersetzt:

der Besuch, besuchen, die Besichtigung.

Hin und wieder finden sich auch

Bedeutungen im Sinne von: untersuchen,

heimsuchen ein. Früher kam bei einer Schulvisitation

die Aufsichtsperson, der Schulrat,

um mit strengem Blick zu kontrollieren. Die

Visite einer Ordensgemeinschaft bedeutet,

eine Kapelle zum kurzen Gebet aufzusuchen.

Leibesvisitationen oder die Gepäckvisitationen

kennen wir auch aus der heutigen

Zeit, z. B. wenn wir auf Reisen sind. Auch

die Arztvisite im Krankenhaus, die Stippvisite

bei einem Bekannten und die Visitenkarte

wichtiger Geschäftsleute sind ein Begriff.

Doch Besuche, wie wir sie aus unserem

Alltagsleben kennen, geschehen meist aus

freien Stücken. Mit ihnen wird oft Vorfreude,

große Gemütlichkeit und Heiterkeit verbunden.

Die Visitation als Form des Besuchs in einer

anderen Kirchengemeinde jedoch ist gesetzlich

vorgeschrieben, sie findet regelmäßig

statt und ist verbindlich durchzuführen (Visitationsgesetz

§1).

„Die Visitation wird als Prozess organisiert,

in dem sich Menschen aus vergleichbaren

Erfahrungsfeldern begegnen, austauschen

und anregen.“ (Zitat aus: Materialien zur

Visitation, Ev. Kirche in Hessen und Nassau,

Darmstadt). Damit bietet sie eine Chance,

über Ziele und Schwerpunkte der Gemeinde

neu nachzudenken.

Bei der Vorbereitung des Besuchs werden

sich die zu Besuchenden sicherlich viele

Gedanken machen, um sich zu präsentieren,


9

vorzubereiten und auf Entwicklungsfelder

ein Augenmerk zu legen. So erstellen die

zu Besuchenden für die Besucherkommission

einen Gemeindebericht, in dem die Gemeinde

beschrieben wird, Aktivitäten aufgezählt

und Ziele benannt werden. Ein Besuchsprogramm

wird vereinbart. Die Besucher

wiederum sind angehalten, mit einem

von außen kommenden wohlwollenden und

wertschätzenden Blick die Gemeinde in ihrer

Vielfalt wahrzunehmen.

Nebeneffekt dieser Aufgabe und der gemachten

Erfahrungen kann sicher sein, dass

Erkenntnisse auch in der eigenen Gemeinde

und für das eigene kirchliche Handeln gewinnbringend

sein können. Nach dem Besuch

verfasst die Kommission einen Bericht

an den Kirchenvorstand der besuchten Gemeinde.

Im Anschluss wird auch die Pröpstin

unter Mitwirkung des DSV (Dekanatssynodalvorstand)

und Mitgliedern der Kommissionen

diesen Bericht lesen und auswerten.

Viele Menschen sind beteiligt an dem Prozess:

Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung

einer Visitation. Termine, Texte,

Absprachen und Vereinbarungen müssen

organisiert werden. Viel „Geschäftliches“ ist

nötig, um Konstruktives aus der Visitation zu

machen. Macht das Sinn? Wird das Ergebnis

dem Aufwand gerecht?

Ja, denn das Wichtigste, und dafür lohnt sich

jeder noch so große Aufwand, sind immer

noch die Menschen - die Hauptamtlichen,

Nebenamtlichen, Ehrenamtlichen, vor allem

aber die große Gruppe der Gemeindemitglieder,

der manchmal aktiven aber

manchmal auch kirchenfernen Kritiker und

Zweifler – Menschen eben wie Du und Ich

– Menschen, für die sich jedes Engagement

lohnt und nichts umsonst ist.

Gern denken wir an das Visitationswochenende

in Bad Marienberg zurück, das mit

einem herzlichen Empfang begann und bei

dem viele offene Gespräche möglich waren.

Die zahlreichen Einblicke in das Gemeindeleben

der Gastgeber haben auch bei uns zu

Reflexionen und Erfahrungen geführt und so

nahmen wir zufrieden und sehr herzlich am

Schluss voneinander Abschied.

Ulla Groenewald- Keller

Kollekten in den Monaten Februar und März

+++ abgeben und stark sein für andere +++

10. Februar Estomihi

Für besondere gesamtkirchliche Aufgaben

24. Februar Reminiscere

Für die Gefängnisseelsorge

10. März Laetare

Für die Ökumene und Auslandsarbeit

24. März Palmsonntag

Für kirchliche Arbeitslosenprojekte

29. März Karfreitag

Für die christlich-jüdische Verständigung

31. März Ostersonntag

Für die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden,

Dekanaten und Jugendwerken

An allen anderen Sonntagen und Feiertagen erbitten wir die Kollekte

für die Arbeit in der eigenen Gemeinde.


10

Abschied vom Begegnungstreff

Einander brauchen

mit Herz und Hand,

gemeinsam weben ein

buntes Band.

Einander helfen in

Leid und Not,

gemeinsam danken

für Wein und Brot.

Einander glauben zu

jeder Zeit,

gemeinsam hoffen

schon himmelweit.

(O. Herlyn,

Teil des Abschlusses

unserer Treffen)

Viele gute Begegnungen, viele Mut machende

Gespräche, viele hilfreiche Kontakte auch

über den Rahmen der Gruppentreffen hinaus,

das ist die Bilanz, die wir ziehen können,

jetzt, wo der Begegnungstreff seine Tätigkeit

beendet.

Nach insgesamt 13 Jahren eines intensiven

Miteinanders löst sich der Begegnungstreff

auf. Aus unterschiedlichen Gründen besteht

das Bedürfnis, sich in diesem Kreis zu treffen,

nicht mehr. Manche sind körperlich zu

krank, als dass sie zum Kreis kommen könnten.

Andere sind weggezogen oder ziehen

weg, eine Person ist sogar in ihr Heimatland

zurückgegangen. Alle anderen haben ein

vergleichbares oder umfassenderes Angebot

in gut oder leicht erreichbarer Nähe. Monika

Händel, die den Kreis bisher geleitet hat,

möchte auch andere Schwerpunkte setzen.

Ursprünglich hatte das Diakonische Werk

diesen Kreis ins Leben gerufen. Unter der

Mitarbeit von Monika Händel traf sich der

Kreis alle zwei Wochen in unserem Gemeindehaus.

Vor etwa zwei Jahren sollte dieser

Kreis schon beendet werden. Die Teilnehmer

sagten jedoch ganz klar: „Wir wollen diesen

Kreis nicht aufgeben, sondern uns weiter

treffen!“ Daher führten wir den Begegnungstreff

als Gruppe unserer Gemeinde weiter.

Monika Händel übernahm die Leitung der

Gruppe, ich war ab und zu begleitend dabei.

Zweimal im Monat traf sich die Runde. Wir

haben uns gegenseitig erzählt, was uns beschäftigt.

Wir haben ausgesprochen, was uns

gut tut, Mut macht oder wo uns der Schuh

drückt. Es war eine Atmosphäre des Vertrauens,

in der man auch diejenigen Sorgen und

Ängste äußern kann, die einem niemand

ansieht und über die man nicht mit jedem

sprechen kann. Und es gehörte dazu, sich

gegenseitig zu bestärken. Wir haben einander

genau zugehört und verstärkt, worin man

auf einem guten Weg ist, oder eine neue

Idee geäußert. Aber auch gegenseitige Hilfe,

wenn es ganz plötzlich einmal brennt, war

dabei. Das alles hat diesen Kreis geprägt.

Dabei war es auch wichtig, dass wir das, was

uns bewegt, vor Gott brachten, ihm für Gutes

dankten und um seinen Segen baten. Ich

bin aus diesen Treffen bereichert, ganz selten

sorgenvoll, aber immer dankbar und erfüllt

herausgegangen.

Die guten Begegnungen und aufbauenden

Gespräche haben unser Leben mit geprägt.

Und einige Kontakte werden fortbestehen,

auch ohne den Rahmen des Begegnungstreffs.

Mir bleibt nur „Danke!“ zu sagen:

Zuerst Monika Händel für das große Engagement

und vor allem für ihren Einsatz für die

Teilnehmer und die Bereitschaft, Verantwortung

zu übernehmen. Danken möchte ich

aber auch allen, denen ich in diesem Rahmen

begegnet bin, für ihr Vertrauen und ihre

Offenheit und für alles, was ich aus dieser

Zeit mitnehmen werde. Am wichtigsten ist

mir, dass keine und keiner jetzt in ein Loch

fällt. Alle Teilnehmer haben eine Begleitung

oder eine klare Perspektive. Danken möchte

ich auch dem Kirchenvorstand und der Kirchengemeinde,

die dieser Gruppe ein Zuhause

gewährt hat, sowie dem Diakonischen

Werk, das diese Gruppe initiiert hatte.

Allen wünsche ich Gottes Segen auf dem

weiteren Lebensweg, aber wir werden uns

auch gelegentlich begegnen und nicht ganz

aus den Augen verlieren.

Matthias Neuesüß


Tischabendmahl an Gründonnerstag

11

Zu Tisch! Zu Tisch!

Einladung zum Gottesdienst mit Tischabendmahl am Gründonnerstag,

28. März, um 19.00 Uhr in der evangelischen Kirche

Platz nehmen.

Vertraute Menschen um mich herum.

Jesus, Gott selbst, der Gastgeber.

Wissen, wo ich hingehöre.

Mich stärken.

Platz nehmen wie die Jünger.

Wie viele vor mir schmecken von Brot und Wein.

Jesus, Gott selbst, derselbe, seit Menschen leben.

Wissen, was mich trägt.

Ahnen, was kommt.

Platz nehmen in der Kirche.

Rund um einen Tisch. Ganz anders als sonst.

Jesus, Gott selbst, der Gastgeber. Wie immer.

Er lädt mich ein.

Und stärkt mich.

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder mit Ihnen am Gründonnerstag-Abend einen Gottesdienst

am Tisch feiern. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle eingeladen, noch bei Brot, Licht

und Liedern am Tisch zusammen zu bleiben.


12 Wir haben Abschied genommen

Aus Dateschutzgründen kann der

Inhalt dieser Seite nicht veröffentlicht werden.


Wir gratulieren sehr herzlich!

13

Geburtstage

im

Februar

und

März

Aus Dateschutzgründen kann der

Inhalt dieser Seite nicht veröffentlicht werden.

Glück ist jeder

neue Morgen.

Glück ist bunte

Blumenpracht.

Glück sind Tage

ohne Sorgen.

Glück ist, wenn

man fröhlich

lacht.

Herzlichen

Glückwunsch

zum Geburtstag

und Gottes

Segen


14

Passionsandachten mit Ökumenischen Bibelabenden

Passionsandachten

mit ökumenischen Bibelabenden

der ev. Kirche Höhr-Grenzhausen

27. Februar, 6. März, 13. März

Andacht jeweils um 19.00 Uhr in der ev. Kirche in Höhr-Grenzhausen

Im Anschluss um 19.45 Uhr ökumenischer Bibelabend im ev. Gemeindehaus

Evangelische Erwachsenenbildung

Stille Zeit – Atempause

An fünf Abenden wollen wir uns Zeit nehmen für Schweigemeditationen und Leibübungen

aus der Atemtherapie. Das Angebot richtet sich an Menschen, die den Weg zur eigenen

Mitte suchen und Gott die Möglichkeit geben, in ihnen zu wirken.

Termine: Freitag, 25. Januar, 08. Februar, 22. Februar, 08. März, 22. März

Zeit: 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Martin-Luther-Haus Nordhofen, Hauptstraße

Referenten: Claudia Schamuhn-Weik, Atemtherapeutin, und

Wolfgang Weik, Pfarrer und geistlicher Begleiter

Kosten: 5,- € pro Abend, oder 20,- € für alle fünf Abende

Anmeldung: bis 19. Januar bei Regina Kehr, 02626-924415

Veranstalter: Ev. Familien- und Erwachsenenbildung im Dekanat Selters


Grußwort der katholischen Gemeinde

15

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

schon bald nach Erscheinen dieser Ausgabe

der Brücke ist die Karnevalszeit vorbei und

beginnt die Fastenzeit. Gern denke ich an

die gemeinsamen Abende in der vergangenen

Fastenzeit. An drei Abenden kamen wir

in der evangelischen Kirche zu den Passionsandachten

zusammen und anschließend im

evangelischen Gemeindehaus zu den ökumenischen

Bibelabenden. Ich denke nicht

nur deshalb gern an diese Begegnungen

zurück, weil wir in guter Weise gemeinsam

Gottesdienste gefeiert haben und dann über

die Psalmen ins Gespräch gekommen sind,

sondern auch über die Entwicklung unserer

Ökumene.

Die Ökumene in unserer Stadt ist von einer

inzwischen einige Jahrzehnte währenden gemeinsamen

Zeit geprägt. Manches ist selbstverständlich

geworden. Es gab und gibt auch

immer wieder Veränderungen. So ist der

Gottesdienst an Palmsonntag weggefallen.

Auf der anderen Seite sind im vergangenen

Jahr die Passionsandachten und anschließenden

Bibelgesprächsabende sozusagen

zusammengewachsen.

Bis vor wenigen Jahren fanden die Bibelabende

im Januar statt, in der Nähe zum 18.

Januar, dem Beginn der Weltgebetsoktav für

die Einheit der Christen. Die Überlegung, die

Bibelabende nicht mehr in einer einzigen

Woche zu halten, führte zur Verlegung in die

Fastenzeit. So konnten die Bibelabende auf

drei Wochen nacheinander verlegt werden.

Bei der Planung achteten wir im Arbeitskreis

Ökumene darauf, dass Bibelabende und Passionsandachten

nicht kollidierten.

Bibelabende nahmen die Einladung gern

an. So entstand eine neue Einheit, die allen

Besuchern der Andachten und Bibelabende

sehr gut tat. Deshalb freue ich mich schon

auf die Passionsandachten und Bibelabende

in diesem Jahr, selbst wenn es mir nicht möglich

ist, alle Passionsandachten mit zu feiern.

Es wäre schön, wenn viele katholische und

evangelische Gemeindemitglieder in diesem

Jahr mit dazu kommen würden.

Da nun die Bibelabende in der Fastenzeit

stattfinden, ging das Anliegen der Weltgebetsoktav

für die Einheit der Christen im

Januar in unseren beiden Gemeinden verloren.

Deshalb hat der AK Ökumene im vergangenen

Jahr einen neuen Schritt gewagt.

In den Gottesdiensten am Sonntag nach dem

Beginn der Weltgebetsoktav gab es einen

„Lektorentausch“. Frau Kirchner aus der katholischen

Gemeinde las im Januar 2012 im

evangelischen Sonntagsgottesdienst die Fürbitten

vor, Herr v. Vietsch war in den beiden

Gottesdiensten am Samstag und Sonntag in

der katholischen Kirche der Lektor. Das soll

nun eine neue Tradition in unserer Ökumene

werden, um so den Gedanken der Weltgebetsoktav

für die Einheit der Christen, jeweils

vom 18. bis 25. Januar eines jeden Jahres,

aufzugreifen.

Ich finde es schön, dass es in unserer Ökumene

immer wieder auch neue Impulse gibt.

Ihr Pfarrer Alfred Much

Im vergangenen Jahr nun lagen Passionsandacht

und Bibelabend ganz bewusst jeweils

am gleichen Abend. Zudem standen auch

die Passionsandachten unter dem gleichen

Thema wie die Bibelabende, die Psalmen.

Der Psalm 23 begleitete die drei Andachten.

Eine besondere Einladung ging an die

katholische Gemeinde. Viele Besucher der


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Kleidersammlung für Bethel

Alle Jahre wieder

Wie jedes Jahr sammeln wir auch 2013 wieder Altkleider für die von Bodelschwinghsche Stiftung

Bethel. Die Kleiderspenden für Bethel werden sortiert und verkauft – teilweise in Bethel

selbst, zu einem größeren Teil aber auch außerhalb Bethels. Der Erlös wird für die vielfältigen

diakonischen Aufgaben verwendet. Bitte geben Sie keine Lumpen in die Sammlung, die dann

mit erheblichen Kosten entsorgt werden müssen. Ein wichtiges Merkmal ist: „Würde ich das

Kleidungsstück tragen, wenn ich es bekäme?“

Was kann in die Sammlung?

Gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere, Pelze und Federbetten

– jeweils gut verpackt (Schuhe bitte paarweise bündeln).

Nicht in die Kleidersammlung gehören:

Lumpen, nasse, stark verschmutzte oder stark beschädigte Kleidung und Wäsche, Textilreste,

abgetragene Schuhe, Einzelschuhe, Gummistiefel, Skischuhe, Klein- und Elektrogeräte.

Unsere Sammelstellen:

In der Zeit vom 18. - 23. Februar 2013, jeweils von 8:00 bis 19.00 Uhr, können Sie die Kleiderspenden

an folgenden Sammelstellen abgeben:

Garage Pfarrhaus, Hainchenweg 6

Ernst Arndt, Luisenstraße 23

Familie Neuesüß, Auf der Haide 20 (auch einfach auf die Terasse oder vor die Tür legen)

Garage Seniorenwohnheim der AWO, St.-Martin-Weg 9

Aus der Geschichte der Brockensammlung

„Sammelt

die übrigen

Brocken auf

das nichts

umkomme!“

Joh. 6, 12

Die Idee zur Gründung geht auf den in Bethel betreuten Karl Schnitger zurück. Dieser hatte sich

darüber geärgert, dass viele Dinge, zum Teil nur leicht beschädigt, weggeworfen wurden. Auf

seine Anregung hin verfasste Pastor von Bodelschwingh im Herbst 1890 den bekannt gewordenen

Aufruf "Sammelt die übrigen Brocken auf das nichts umkomme" und bat darin um die

Zusendung nicht mehr benötigter Kleidung, Bilder, Münzen, Uniformen und ähnlicher Dinge.

Der Aufruf stieß auf so große Resonanz, dass der vorgesehene Lagerschuppen bald nicht mehr

ausreichte. Deshalb wurde 1891 ein eigenes Gebäude gebaut, in dem die Spenden repariert

und verkauft wurden. Bald entstanden eigene kleine Werkstätten wie Tischlerei, Drechslerei,

Schlosserei, Buchbinderei und eine winzige Goldschmiede und vieles mehr. Später wurden in

einer Korbflechterei und einer Werkstatt für Aluminiumgeschirr eigene Produkte hergestellt!

Heute bietet die Brockensammlung den größten Secondhand-Verkauf in Bielefeld und Umgebung.

Als Mitglied des Dachverbandes FairWertung e.V. setzen wir festgelegte Kriterien für eine sozial-

und umweltverträgliche Kleidersammlung und -vermarktung um. Dabei unterliegt unsere

Arbeit einer regelmäßigen Kontrolle durch unabhängige Prüfer.


Kirchenmusik

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Termine der Kirchenmusik im Februar und

März. Dabei möchte ich Sie besonders auf den Gottesdienst und die anschließende Orgelmatinee

- „Passion“ mit der Indienstnahme der digitalen Truhenorgel Gloria Continuo, welche die

Kirchengemeinde vor allem im Hinblick auf die Arbeit der Kantorei und der Kinderkantorei

angeschafft hat, hinweisen und einladen. Am Sonntag, dem 3. März, um 12.00 Uhr, erklingen

auf der Raßmann Orgel (1861) und der Truhenorgel Gloria Continuo (2013) in unserer Kirche

Orgelwerke von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt zur Orgelmatinee ist frei!

Herzliche Grüße

Ihr Kantor Martin

Kinderkantorei

Chorproben:

Dienstag, 05.02., 19.02., 26.02., 05.03., 12.03. und 19.03.

jeweils 17.00 bis 17.45 Uhr im ev. Gemeindehaus

Aufführung:

Sonntag, 10.03., 10.00 Uhr, Familiengottesdienst, ev. Kirche

Kantorei

Chorproben:

Dienstag, 05.02.,19.02., 26.02., 05.03., 12.03., 19.03.

jeweils 19.30 bis 21.15 Uhr im ev. Gemeindehaus und

Dienstag, 26.03., 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der ev. Kirche

Aufführung:

Freitag, 29.03., 10.00 Uhr, Gottesdienst (Karfreitag), ev. Kirche

Die neue Truhenorgel Gloria Continuo (2013)

Nun ist es soweit! Für die Arbeit der Kantorei und der Kinderkantorei, für Konzerte und Gottesdienste,

Andachten und Veranstaltungen steht eine neue transportable digitale Truhenorgel

zur Verfügung. Aufgrund ihrer Eigenschaften ist sie nahezu an fast allen Orten (mit elektrischem

Strom) einsetzbar. Das macht die Orgel sehr flexibel und interessant. Ich danke dem Kirchenvorstand,

insbesondere Herrn Pfarrer Neuesüß und Frau Pfarrerin Christ, für ihren persönlichen

Einsatz, der zu dieser Entscheidung geführt hat. Möge das neue Instrument immer zum Lobe

Gottes erklingen. Soli Deo Gloria!

Die neue digitale Truhenorgel Gloria Continuo hat folgende Disposition:

Gedackt 8‘; Prinzipal 4‘; Rohrflöte 4‘; Nasat 2 2/3‘; Oktave 2‘; Quinte 1 1/3‘


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Die Fastenaktion der evangelischen Kirche

Dieses Jahr, so mag der eine

oder die andere meinen, hat

es die Fastenaktion wirklich

übertrieben. „Riskier was,

Mensch! Sieben Wochen ohne

Vorsicht“, das klingt wie der

Auftrag zu Leichtsinn und

Rabaukentum. In der Bibel

wimmelt es von unvorsichtigen

Männern und Frauen.

Menschen, die übers Wasser

laufen, Hochschwangeren, die

auf Reisen gehen, ohne auch

nur ein Hotel zu buchen.

Es reichen die kleinen Wagnisse, um etwas in Bewegung zu bringen: einmal freihändig balancierend

etwas Neues ausprobieren, ein offenes Wort wagen und den folgenden Streit riskieren,

festhalten an dem, was Ihnen wichtig ist, auch wenn die Idee scheinbar chancenlos ist.

Darum - Sie ahnen es bereits - riskieren wir bewusst was mit diesem Motto der Fas tenaktion

„7 Wochen Ohne“ 2013. „Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist“,

heißt es in Josua 1,9.

Wir freuen uns, dass Sie so unverzagt sind und mitmachen!

Ansprechpartner für wichtige Aufgabenbereiche

Besuchsdienst Irmgard Wirbelauer Tel. 77 82

Bibelstunde Waltraud Bandlow Tel. 48 05

Bunte Gruppe Christiane Kolberg-Neuesüß Tel. 18 09 637

Verteilung der Brücke Wendelin Peters Tel. 87 19

Evangelische Telefonseelsorge Tel. 0800 / 11 10 111

Kantorei und Kinderkantorei Tobias Martin Tel. 0 26 22 / 88 51 079

Erster Vorsitzender KV Pfr. Matthias Neuesüß Tel. 94 32 170

Stellvertretender Vorsitzender KV Dr. Hartwig von Vietsch Tel. 95 350

Nähwerkstatt Britta Grimm Tel. 47 97

Küsterin Annette Löhr Tel. 56 48

Ökumenischer Arbeitskreis Dr. Hartwig von Vietsch Tel. 95 350

Posaunenchor Frank Schneider Tel. 0152 / 07 306 962

Gemeindeglieder aus Russland Danil Pikart Tel. 94 33 91

Seniorenkreis Irmgard Wirbelauer Tel. 77 82

Pfr. Matthias Neuesüß Tel. 94 32 170

Webmaster Michael Löhr Tel. 56 48

Westerwald-Tafel Ulla Groenewald-Keller Tel. 85 01

Diakonisches Werk Tel. 0 26 63 / 94 30 26

Mail-Adressen finden Sie auf unserer Website.

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