Aktueller Gemeindebrief - ev. Gustav-Adolf-Gemeinde

gag.buergel.de

Aktueller Gemeindebrief - ev. Gustav-Adolf-Gemeinde

GEMEINDEBRIEF

Evangelische Gustav-Adolf-Gemeinde

Offenbach-Bürgel

Mitte August 2013 - Mitte November 2013

Es ist mir eine Ehre


Jubel-Konrmation am 26. Mai 2013

Zum fünften Mal

wanderte die GAG ein

Stück auf der Bonifatius-Route.

Nachdem

es in den Vorwochen

reichlich geregnet

hatte, waren die Wege

entsprechend. Das hat

aber unsere gute Laune

nicht beeinträchtigt.

Wir rasteten in der

schönen Weidenkirche

in Steinberg.


3 ANDACHT

Viele Menschen wissen,

dass sie unglücklich sind.

Aber noch mehr Menschen

wissen nicht,

dass sie glücklich sind

Albert Schweitzer

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

sind Sie glücklich? – Ich sehe

schon, wie Sie anfangen, sich zu

winden: „Naja, glücklich würde ich

so nicht sagen, also es geht mir

ganz gut, trotz allem, doch! Und

wenn man´s vergleicht mit Leuten,

denen es richtig schlecht geht… Na

gut, sagen wir: Ich bin zufrieden.“

Ich merke schon, Sie haben mit dem

Begriff „glücklich“ so Ihre Schwierigkeiten.

Glücklich sind Brautpaare

noch vor der unvermeidlichen Konfrontation

mit dem Alltag oder Kinder

unterm Weihnachtsbaum. Aber ein

nüchterner Erwachsener wird wohl

eher einen schwächeren Ausdruck

wählen (siehe: zufrieden).

Haben wir das Glücklich sein also

gestrichen? So hört es sich ja fast

an. Ich mache da eine andere Erfahrung.

Fast immer frage ich Hinterbliebene

beim Trauergespräch nach

der glücklichsten Zeit im Leben des

/ der Verstorbenen. Und im Rückblick

tritt allerhand Glück zutage. Da

wird erzählt über die Jahre als junge

Familie, die Liebe zu dem Lebenspartner

oder die Erfüllung im Beruf,

die Freude an den Enkeln, Naturerlebnisse,

Urlaube und vieles

mehr.

Was wird man von Ihnen

erzählen? Von Ihrem Glück im

Leben? Fallen Ihnen jetzt auch

einige Dinge und Menschen

ein, die Ihnen das Lächeln

ins Gesicht zaubern, die Sie

glücklich gemacht haben?

Da haben wir´s, das Glück.

Wäre das nicht schade, wenn

erst Ihre Hinterbliebenen davon

erzählen könnten? Die Glücksgeschichten

wollen wir doch aus Ihrem

Mund hören, vielleicht sogar mit einem

Dank verbunden. „Dank meiner

lieben Frau durfte ich Glück erleben“,

„Durch meinen treuen Freundeskreis

schätze ich mich glücklich,

nach einer Erkrankung wieder aktiv

sein zu können.“ usw. „Mein Glück

war, dass ich einen Beruf lernen

durfte, der mir immer Freude gemacht

hat. Dafür bin ich dankbar.“

Alles Glück wurzelt in Gott.

Es ist Geschenk und wertvoll.

Danke ist ein Wort der Weisheit.

Danke.

Für das Glück in meinem Leben.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Pfarrerin Amina Bruch-Cincar


GOTTESDIENST

4

Falls nicht anders angegeben, hält Frau Pfarrerin Bruch-Cincar

den Gottesdienst um 10.30 Uhr.

Das Kirchencafé lädt im Anschluss an den Gottesdienst zum

Gespräch bei Kaffee oder Tee ein.

Gemeinsame Gottesdienste der

Nord-Ost-Gemeinden in den Sommerferien:

11. August, 10 Uhr, in Bürgel, Pfrn.

Harzke

18. August, 10 Uhr, in Rumpenheim,

Vikarin Biester

Von nun an sehen wir uns wieder

regelmäßig in Bürgel um 10.30

Uhr.

25. August, Prüfungsgottesdienst

von Vikarin Biester. Bitte erscheinen

Sie zahlreich, um unsere Vikarin zu

unterstützen!

1. September, Familiengottesdienst

zum Sommerfest. Die neuen Kon-

rmanden stellen sich vor. Es singt

der Gospelchor.

8. September, Abendmahlsgottesdienst.

15. September, Gottesdienst mit

Vikarin Biester, Taufgelegenheit.

22. September, Gottesdienst mit

Pfrn. Lippek.

29. September, Gottesdienst.

6. Oktober, Familiengottesdienst

zum Erntedankfest. Es singt der

Gospelchor. Anschließend Verkauf

der Erntegaben und Suppe essen

im Luthersaal.

13. Oktober, Gottesdienst mit

Abendmahl mit Vikarin Biester.

20. Oktober, Gottesdienst mit Pfrn.

Lippek.

27. Oktober, Gottesdienst mit Prädikant

Merget.

3. November, Reformationssonntag,

10 Uhr Dekanatsgottesdienst

in der Lutherkirche.

10. November, Gottesdienst mit

Abendmahl, Vikarin Biester.

17. November, Gottesdienst mit

Taufmöglichkeit, Vikarin Biester.

Mittwoch, den 20. November,

19 Uhr, Buß- und Bettag, gemeinsamer

Gottesdienst in Waldheim.

Lehrpfarrervertretung im

November

Während des Monats November

wird Frau Biester zum Abschluss

ihres Vikariats ihre Lehrpfarrerin

vertreten. In dieser Zeit wird Pfrn.

Bruch-Cincar nicht im Dienst sein.

Wenden Sie sich daher vertrauensvoll

an Frau Biester, die Sie am

besten über die Telefonnummer des

Büros erreichen können.

16. November von 10 bis 11 Uhr: Krippenspiel - Rollenverteilung. WIr

brauchen Hirten, Engel, Könige, Josef und Maria und....Machst du mit?

Danach jeden Samstag von 10 - 11 Uhr Krippenspielprobe

Generalprobe: Montag, den 23. Dezember um 16 Uhr

Aufführung natürlich im Familiengottesdienst am Heiligen Abend um 15 Uhr.


5

KINDERGOTTESDIENST

AUS DER GEMEINDE

Kindergottesdienste

Sie sind geeignet für Kinder von 4 -10 Jahren und nden einmal im Monat

samstags vormittags statt. 9.30 Uhr geht es los in der Kirche. Mit Singen,

Erzählen, Malen und Beten feiern wir den Gottesdienst (ca. 30 - 40 Minuten).

Danach ist Zeit zum Toben, es gibt Frühstück. Wir basteln, malen,

backen, kneten etc. bis 11.30 Uhr. Dann können Sie Ihr Kind abholen.

Natürlich können Sie auch dabeibleiben und mitmachen. Und darum wird

es gehen:

7. September, Jesus stellt ein Kind in die Mitte. Kinder fragen nach

ihren Rechten.

2. November, Alles hat seine Zeit. Wir basteln eine Lebensuhr.

16. November von 10 bis 11 Uhr: Krippenspiel - Rollenverteilung.

Neu im Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand hat nach § 26 der Kirchengemeindewahlordnung

Herrn Helmut Uhlein in den Kirchenvorstand nachgewählt.

Hallo,

ich bin Helmut Uhlein, 61 Jahre,

verheiratet, habe 2 erwachsene

Töchter und 3 Enkelkinder.

Fast 30 Jahre war ich bei der

Deutschen Post beschäftigt - zuletzt

in leitender Position als Diplomverwaltungswirt

im gehobenen Dienst

- bis ich 1995 wegen eines Sportunfalls

in den Vorruhestand versetzt

wurde.

Meine Hobbys und was ich sonst

mag sind natürlich meine Familie,

Computer, Sport und der Naturheilverein

mit dem HFC Bürgel (die älteren

„Berjler“ kennen den Verein

sicher als „Worzelfresser“). Hier bin

ich im Hauptverein seit 15 Jahren

Vorsitzender.

Der Gustav-Adolf-Gemeinde gehöre

ich seit mehr als 60 Jahren an,

und die Kirche in Bürgel bedeutet

für mich so etwas wie ein Zuhause:

Hier wurde ich getauft, ging in den

Kindergarten, wurde hier konrmiert

und vor 35 Jahren

getraut. Ich

gehe hier gerne

in Gottesdienste

und Andachten.

Als mich die

Frau Pfarrerin

fragte, ob ich mir

eine Arbeit im

Kirchenvorstand

vorstellen könnte,

war das für

mich eine große

Ehre, aber auch

eine Unsicherheit, weil ich großen

Respekt vor der Aufgabe habe und

keinerlei Erfahrung mit der Kirchenvorstandsarbeit.

Letztendlich wurde ich überzeugt,

und ich freue mich auf die

neue Aufgabe in meiner und unserer

Gemeinde hier. Gern möchte ich dabei

helfen, die Gemeinde mit meiner

Arbeit im Kirchenvorstand zu unterstützen.


AUS DER GEMEINDE

6

Bibelteilen in unserer Gemeinde

Wir wollen uns an diesen Mittwochabenden mit dem Wort Gottes in der

Bibel beschäftigen: Einen Abschnitt lesen, ihn

auf uns wirken lassen, Eindrücke sammeln, sie

austauschen, still werden und beten. So weit, so

einfach, denn das „Bibel-Teilen“ wurde in Afrika

entwickelt von Gläubigen mit und ohne theologische

Vorkenntnisse. Wenn Sie haben, bringen Sie

eine Bibel mit, anderenfalls haben wir hier auch

welche vorrätig. Die Stunden bauen nicht aufeinander

auf. Wir treffen uns mittwochs 19.30 Uhr im

Gemeindesaal, und zwar:

am 4. September,

16. Oktober,

13. November.

Neu in unserer Gemeinde

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Janina Albrecht

und ich möchte mich gerne bei Ihnen

vorstellen. Denn ich habe die

Gelegenheit in diesem Spätsommer,

vom 2. September bis zum 6.

Oktober, bei Ihnen in der Gemeinde

ein Praktikum im Rahmen meines

Studiums zu machen. Ich studiere

evangelische Theologie auf Pfarramt

und hoffe im Jahr 2015 das 1.

kirchliche Examen abzulegen.

Ich freue mich auf die Zeit bei und

mit Ihnen und wünsche mir Begegnungen

verschiedener Art: ich denke

da zum Beispiel an Begegnungen

im und nach dem Gottesdienst, an

Besuche ihrer vielfältigen Gruppen,

an intensive Gespräche, sowie an

gemeinsames Lernen und geteilte

Freude auf Konfahrt!

Ich bin gespannt darauf, Sie und

Ihre Gemeinde kennen zu lernen.

Mit besten Grüßen,

Janina Albrecht


7 ZUM MITMACHEN

Musik liegt in der Luft - Sing mit auf dem Sommerfest!

Geht Ihnen das Herz auf, wenn Sie alte

Lieblingslieder im Radio hören und dabei

ein bisschen mitsingen? Wie viel netter ist

das, wenn eine ganze Runde einstimmt

und die Begleitung Sie mitreißt.

So wird es sein, wenn am Sommerfest

ab 15 Uhr Herr Geist am Keyboard Ihre

Lieblingslieder spielt. Woher wir Ihre musikalischen

Vorlieben kennen? – Von Ihnen

höchstpersönlich! Dann nämlich, wenn Sie

aus dieser Liste Ihre 15 Favoriten ankreuzen

und uns den ausgeschnittenen Zettel

bis zum 28. August einwerfen oder abgeben.

Freuen Sie sich auf unsere selbstgemachte

Gustav-Adolf-Hitparade zum Mitsingen.

Am 1.9. auf dem Sommerfest ist es

so weit!

o Aber bitte mit Sahne

o An der Nordseeküste

o Arrivederci Roma

o Bona Sera, Signorina

o Ciao, ciao bambina

o Das Wandern ist des Müllers Lust

o Der Holzmichel

o Dich erkenn ich mit verbund´nen

Augen

o Die Biene Maja

o Du hast mich 1000 Mal belogen

o Du kannst nicht immer siebzehn sein

o Ein Bett im Kornfeld

o Ein Jäger aus Kurpfalz

o Ein Stern, der deinen Namen trägt

o Er gehört zu mir, wie mein Name an

der Tür

o Er hat ein knallrotes Gummiboot

o Es klappert die Mühle

o Es, es, es und es

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

o

Für mich soll`s rote Rosen regnen

Ganz Paris träumt von der Liebe

Geh aus, mein Herz, und suche Freud

Griechischer Wein

Hoch auf dem gelben Wagen

Ich will nen cowboy als Mann

Im Krug zum grünen Kranze

In München steht ein Hofbräu-Haus

Kein schöner Land in dieser Zeit

Kufstein-Lied

Lili Marleen

Lustig ist das Zigeunerleben

Marina

Marmor, Stein und Eisen bricht

Mit 66 Jahren

Nehmt Abschied, Brüder

O happy day

Rot, rot, rot sind die Rosen

Rote Lippen

Schön ist die

Welt

Schön ist es auf

der Welt zu sein

Sierra Madre

Ti-amo

Über den Wolken

Volare

Weine nicht, kleine Eva

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Wunder gibt es immer wieder

zwei kleine Italiener

54, 74, 90, 2010

99 Luftballons


ZUM MITMACHEN

8

Musik liegt in der

Luft!

Sommerfest

am 1. September

Mit dem Familiengottesdienst

um 10.30 Uhr geht es los. Bestaunen

Sie die neuen Konrmanden

und wippen Sie bei

den Songs des Gospelchors

mit!

Danach geht es gleich in den

Hof zu Suppe, Gegrilltem, süßen

Leckereien, Kinderprogramm

und allerhand gegen

den Durst. Zum Stöbern lädt

der Büchertisch ein. Musikalisch

wird es beim Wunschkonzert

mit Herrn Heinrich

Geist an Keyboard und Akkordeon

und auch sonst sehr

unterhaltsam. Freuen Sie

sich auf viele altbekannte und

neue Gesichter.

Der Reinertrag des Fests wird

für die Reparatur des Antriebs

unserer großen Glocke verwendet.

Wir freuen uns schon auf Sie

und Ihre Familie!


Gott und

die Welt

Geistliche und weltliche Musik

in der Evangelischen Gustav-Adolf-Kirche

Samstag, den 12. Oktober 2013 um 18 Uhr

Es musizieren

Hans-Wolfram Hooge

Claudia Fleckenstein

Gustav Adolf Gospel Singers

Martin Höllenriegel

Amina Bruch-Cincar

Klavier und Orgel

Queröte

Leitung Ulrike Fausel

Bass

Sopran

Ev. Gustav-Adolf-Kirche Offenbach, Langstr. 62

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.


GEWUSST?

10

Was bedeutet Reformation?

Hin und wieder

braucht die Kirche frischen

Wind. Vor 500

Jahren brachten eigensinnige

Theologen die

fest gefügte Ordnung

durcheinander. Zahlreiche

Neuerer rebellierten

im Mittelalter gegen

eine moralisch verkommene Kirche.

Petrus Waldes, Franz von Assisi,

John Wyclif, Jan Hus, Martin Luther

und Huldrych Zwingli sind nur einige

von ihnen. Sie wollten, dass Priester

und Bischöfe den Menschen im

Geist der Bibel helfen - statt ihre

seelische Not auszubeuten wie zu

Luthers Zeiten durch den Verkauf

von Ablassbriefen, die angeblich die

Strafen für die Sünden verringerten.

Sie wollten Kultur und Bildung unter

die Leute bringen.

Sie hatten keinen Namen für ihr

Neuerungswerk, sie wollten lediglich

die fehlgelaufene Geschichte korrigieren

(lateinisch: corrigere), die

Kirche der Frühzeit wiederherstellen

(restituere), eine verkrustete Lehre

erneuern (renovare) und die kirchlichen

Ämter umgestalten (reformare).

Im 18. Jahrhundert setzte sich

für solche Neuerungsbestrebungen

auch im Deutschen der französische

Fachbegriff „Réforme” durch. Das

Wort „Reformation” wurde zum Epochenbegriff.FürGeschichtsschreiber

markiert das Zeitalter der Reformation

den Übergang vom Mittelalter zur

Neuzeit. Den Kirchenreformern lag

nichts ferner, als neue Bekenntnisse

oder gar eine nationale Kirche zu

schaffen. Sie wollten wie die ersten

Christen wieder über das predigen,

was in der Bibel steht.

Zum problematischen Erbe der

Reformation zählt die Zersplitterung

der Christenheit in viele Konfessionen.

Eskaliert ein Streit, neigen Protestanten

dazu, eine eigene Kirche

aufzumachen. Dabei hatten sich die

Christen der Frühzeit stets um organisatorische

Geschlossenheit bemüht

- auch wenn es zu keiner Zeit

eine einzige weltweite Kirche gegeben

hat. Eine Kirche, die sich auf den

Gott der Liebe beruft, braucht immer

wieder frischen Wind. Es sollte aber

niemand meinen, dass jede Reform

auch eine Besserung sei. Gerade

die Reformer des 16. Jahrhunderts

waren in dieser Hinsicht sehr pessimistisch.

Egal was Menschen tun,

nie habe ihr Werk vor Gott Bestand,

lehrten sie. Der Mensch sei ganz auf

Gottes Gnade angewiesen. In ihrem

Reformeifer ließen sie sich davon allerdings

nicht bremsen.

Burkhard Weitz

Aus: „chrismon”


11 ZUM ANSCHAUEN


MITMACHEN!

12

Erntedank

Wenn wir das Korn in die Erde

legen, dann erinnern wir uns: Der

Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Und wir denken daran, auch

Frieden zu säen, Toleranz und

Versöhnung.

Und wenn wir Blumenzwiebeln

in den Garten panzen, dann

erinnern wir uns: Das Leben ist

zerbrechlich und zart. Und wir

achten darauf, auch Hoffnung

und Trost zu panzen um uns

herum und Mut und Zivilcourage

zu legen in die Herzen der Menschen.

Und wenn unser Korn gewachsen

ist und wir es ernten können,

dann denken wir daran: Es ist

uns von Gott geschenkt, ein

Schatz auf der Erde. Nicht nur

für uns allein, sondern für alle

Menschen.

Und wenn unsere Blumen blühen,

dann staunen wir: Wie

kunstvoll und zart verpackt Gott

seinen Segen aus Liebe zu seiner

Welt. Segen, der wächst, wenn

wir ihn teilen und Liebe, die uns

reich macht, wenn wir sie weitergeben.

Tina Willms

Erntedankfest

6. Oktober 2013

Bitte helfen Sie uns auch in diesem

Jahr, den Altar am Erntedankfest mit

den geernteten Früchten zu schmücken.

Bringen Sie uns bitte Gemüse,

Obst und alles aus Ihrem Garten!

Am Samstag vor dem Fest können

Sie Ihre Gaben im Gemeindebüro

abgeben. Wir werden sie nach dem

Gottesdienst meistbietend verkaufen

und den Erlös an „Brot für die

Welt" weiterleiten.


13 MUSIK

Konzert bei Kerzenschein

Antonio Vivaldi

Die Vier Jahreszeiten

in der Orgelfassung von und mit

Detlef Steffenhagen

Samstag, 02.11.2013, 19.00 Uhr, in der Gustav-Adolf-Kirche

Ein ganz besonderes Konzert wird der deutsch-brasilianische Organist

Detlef Steffenhagen am Samstag, dem 2. November, um 19.00

Uhr in Offenbach-Bürgel geben.

Steffenhagen selbst hat erstmalig dieses berühmte Werk für Orgel bearbeitet

und folgt damit so großen Vorbildern wie Johann Sebastian

Bach und J. G. Walther.

Nach Aussage des Interpreten eignet sich die Orgel besonders gut

für eine Wiedergabe des Werkes, denn die vielen Naturszenen des

Originals (Gewitter, Vogelgesang u.a.) lassen sich auf der Orgel sehr

eindrucksvoll darstellen.

Zahlreiche Konzerte weltweit, sowie das positive Echo der Musikkritik

lassen ein wirklich außergewöhnliches Orgelkonzert erwarten.

Während des Konzertes wird die Kirche nur durch Kerzen erleuchtet,

um so eine angemessene Atmosphäre für dieses besondere Ereignis

zu schaffen.

Karten zu € 10,- gibt es ab 18.30 nur an der Abendkasse. Kinder

bis 15 Jahren frei!

Detlef Steffenhagen, Jahrgang 1961, gab bereits mit

14 Jahren sein erstes Orgelkonzert.

Er studierte am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt

sowie an der Folkwang Musikhochschule in Essen.

Von 1988-1999 war er Kantor der Johanniskirche,

Frankfurts bedeutendster Barockkirche.

Er war mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb "Jugend

musiziert" und konzertiert inzwischen hauptsächlich

in Europa sowie Nord- und Südamerika. CD

Einspielungen bei SONY CLASSICAL sowie Rundfunk-

und Fernsehaufnahmen haben ihm weltweite

Anerkennung eingebracht.


ANSCHAUEN

HELFEN

14

Bürgel - Bangkok

Vom Main zu den Victoriafällen, und noch vieles mehr

Am Freitag, den 01.11.2013, um 19.30 Uhr

Steffen Hoppe

Es gilt, das zehnjährige Bühnenjubiläum zu feiern.

Eine Diashow, Lesung und weitere Überraschungen warten auf Sie.

Lassen Sie uns zurückblicken auf die Höhepunkte zahlreicher Reisen

nach Asien, Afrika und Australien. Natürlich wird auch neues Bildmaterial

aus Simbabwe, Thailand, Myanmar und Pakistan an diesem

Abend zu sehen sein.

Also, worauf warten Sie noch, ich freue mich auf alle!

Haben Sie gehört?

Sang- und klanglos:

Unsere große Glocke

Was hat einen Durchmesser

von 1 Meter 11,

wiegt 780 Kilo und ist nicht

nur von der Zeit, sondern

auch von den Hinterlassenschaften

zahlreicher

Tauben gezeichnet? – Jawohl,

es ist unsere große

Glocke, eine von vier.

„Bußglocke“ heißt sie und

hat auch eine Inschrift:

O Land, Land, höre des

Herrn Wort! – Gustav Adolf

Gemeinde Offenbach/Bürgel 1957.

Ihr tiefes „F“ erklingt vor Beginn des

Gottesdienstes, außerdem im großen

Geläut am Samstagabend um

18 Uhr.

In letzter Zeit blieb sie leider

stumm. Der Motor von 1957 hat nun

einmal das Zeitliche gesegnet. Damit

die größte unserer Glocken wieder

erklingen kann, muss ein neuer

Motor her. Mit 4000 Euro sind wir

dabei.

Der Spruch „Auf Orgel und Glocken

bleiben die Gemeinden hocken“,

meint nichts anderes, als

dass wir keine Zuschüsse erhalten

werden, sondern – wie alle anderen

Gemeinden auch – diesen Betrag

alleine stemmen müssen.

Daher unsere Bitte: Helfen Sie

uns dabei!

Bitte spenden Sie Ihrer Gustav-

Adolf-Kirche einen Betrag, damit die

Vaterunserglocke, die Lob- und die

Sterbeglocke wieder in der hergebrachten

Harmonie mit der gewaltigen

Bußglocke erklingen können.

Bankverbindung: Städt. Sparkasse

Offenbach BLZ 505 500 20 Konto-Nr.

604 75 30 , Stichwort: Glocke

Vielen Dank! Ihr Kirchenvorstand


15 MITTWOCH-HALB-ACHT

Mittwoch Halb-Acht: Aktuelles Programm

Sonntag, den 25. August 2013,

13.00 Uhr: Das reizvolle Stadtmuseum

in Mühlheim hat nur sonntags

geöffnet. Am 25. 8. wird uns dort ein

begeisterter Kenner der Sammlungen

besondere Ausstellungsstücke

der regionalen Geschichte vorstellen.

Wir laufen um 13 Uhr an unserer

Kirche in Bürgel los und kommen

über Waldheim zum Museum. Die

Besichtigung einer lokalen Gastwirtschaft

gehört natürlich auch zu unserem

Programm.

Mittwoch, 25. September 2013,

19.30 Uhr: Erinnerungen werden

wach: Klaus Rein zeigt uns einen

Film, den er in den Jahren 1961-

62 selbst gedreht hat: „Offenbach,

eine junge Großstadt" mit Aufnahmen

vom Wochenmarkt, der alten

Waldstraße, der Altstadt und vielem

mehr. Es folgt ein Video-Film von

1984, der das Anheizen des „Rasenden

Alfred" im alten Lokschuppen

im Schlachthof zeigt, und die

Fahrt auf der Industriebahn über die

Gleise der Bundesbahn und auf der

Hafenbahn in das Mainufergelände

bis zum Nordring.

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 19.30

Uhr,EKDFamilienpapier:Zwischen

Autonomie und Angewiesenheit: Familie

als verlässliche Gemeinschaft

stärken – lautet der Titel der Orientierungshilfe,

die die Evangelische

Kirche in Deutschland (EKD) im Juni

2013 veröffentlicht hat.

Dieser Text wird in der Öffentlichkeit

breit und kontrovers diskutiert. Wir

laden deshalb zu einem Themenabend

ein. Vikarin Claudia Biester

wird das Buch und die Argumente

der Diskussion vorstellen. Anschließend

haben wir ausreichend Gelegenheit

zu einer sicher spannenden

Diskussion.

Der Text ist im Internet frei und kostenlos

als pdf zugänglich: http://

www.ekd.de/EKD-Textel

Als Taschenbuch ist die Orientierungshilfe

im Buchhandel erhältlich:

Gütersloher Verlagshaus 2013, 160

Seiten, ISBN 978-3-579-05972-3,

Preis: EUR 5,99

Die Gruppe Mittwoch-Halb-Acht heißt so, weil sie sich üblicherweise am

(letzten) Mittwoch eines Monats um Halb Acht Uhr im Gemeindesaal trifft,

um sich über ein vorher festgelegtes Thema zu informieren, darüber zu

diskutieren und eine eigene Meinung zu bilden. Wir sind kein abgeschlossener

Verein. Bei unseren Treffen ist jeder willkommen.

Das Spektrum unserer Themen ist sehr weit. Wir können über alles reden,

was gerade interessiert, denn wir allein sprechen das Programm ab. Zwischendurch

besuchen wir immer mal wieder eine Kunstausstellung oder

unternehmen eine Wanderung. Schauen Sie doch mal bei uns herein!


INFORMATION

16

Abschied von einem Menschen

Was tun, wenn jemand stirbt?

Ob im Krankenhaus, einem Pegeheim

oder zu Hause: ein Angehöriger

ist verstorben. Die letzten Tage

haben Sie stark gefordert. Da war

die Ungewissheit, Angst und Sorge

um diesen Menschen, zum Schluss

die Einsicht, dass es ans Sterben

geht. Vielleicht

erleben Sie das

Sterben eines

Menschen zum

ersten Mal, vielleicht

haben Sie

damit schon Erfahrungsammeln

können. Sicher

ist: Dieses Ereignis

wühlt Sie auf

und gräbt sich für

immer in Ihr Gedächtnis ein. Während

der Sterbeprozess Trauer und

Abschiedsschmerz in Ihnen hervorrufen,

müssen auf der anderen Seite

schon Dinge organisiert werden.

Als Pfarrerin kann ich Sie in verschiedenen

Phasen des Abschieds

und der Trauer begleiten und unterstützen.

Die letzte Phase der Krankheit

Wenn Sie spüren, dass Ihr Angehöriger

schwer krank ist oder sich

gar auf seinen letzten Weg macht,

ist es oft tröstlich, seelsorgerlichen

Beistand zu holen. Scheuen Sie

sich nicht, mich anzurufen, um einen

Krankenbesuch zu vereinbaren,

der auch sehr kurzfristig möglich ist.

Ich komme ins Krankenhaus, Pegeheim

oder nach Hause. Im Krankenhaus

kann diese Andacht auch

vom Krankenhausseelsorger durchgeführt

werden.

Was erwartet Sie? Nach einem

Gespräch werden wir eine kleine

Andacht haben, wenn möglich und

gewünscht auch mit Abendmahl.

Schön ist es, wenn noch weitere Familienmitglieder

oder auch Nachbarn

und Freunde – sofern Sie sich nahe

sind – teilnehmen. Vertraute Worte

werden gesprochen: der 23. Psalm,

das Vaterunser, Worte, die der / die

Sterbende oft von Jugend auf kannte

und tröstlich empfand. Zum Schluss

wird der / die Kranke unter Handauflegung

gesegnet. Dieser kleine Gottesdienst

(etwa 10-15 Minuten) wird

meiner Erfahrung nach als überaus

wohltuend und friedlich empfunden.

Oft hat er Kranken ermöglicht, loszulassen

und sich zu entspannen.

Der Todesfall ist eingetreten

Was tun? Wichtig ist es, sich an

dieser Stelle etwas Zeit zu nehmen.

Vielleicht ist jemand in Ihrer Familie,

der Ihnen nun hilft. Wollen Sie die

Verstorbene noch schön hinlegen,

die Augen schließen und die Hände

falten? Für manche ist es ein letzter

Liebesdienst, sie sogar eigenhändig

zu waschen und anzukleiden. Im

Krankenhaus lassen Sie sich von

dem erfahrenen Personal beraten

und äußern Sie den Wunsch nach

etwas Zeit mit dem Verstorbenen.

Zu Hause ist an dieser Stelle unbedingt

ein Arzt zu benachrichtigen.

Dieser stellt den Totenschein


17 INFORMATION

aus. Kontaktieren Sie die Pietät Ihres

Vertrauens! (siehe auch Seite 47

und 48) Dort nden Sie erfahrene

Berater und Helfer für die Aufgaben,

die nun auf Sie warten.

Lassen Sie sich daher einen ruhigen

Abschied nicht durch unnötige

Eile nehmen! Rechtlich besteht die

Möglichkeit, einen Verstorbenen

bis zu 36 Stunden nach Eintritt des

Todes ohne besondere behördliche

Genehmigung im Sterbehaus zu

behalten, um ihn dort aufzubahren.

Die beauftragte Pietät wird mit der

Abholung warten, bis Sie dazu bereit

sind.

Nun ist es möglich, miteinander

eine Aussegnung zu feiern. Das ist

ein kurzer Gottesdienst, in dessen

Verlauf der Verstorbene für seinen

letzten Weg gesegnet wird. Gerne

komme ich dafür in das Trauerhaus

oder ins Krankenhaus. Die Angehörigen

versammeln sich um das

Bett, eine Kerze wird angezündet,

vielleicht nden sich ein paar Blumen

oder ein Bild des Verstorbenen.

Möchten Sie ein gemeinsames Lied

singen? Gibt es ein Gebet, das dem

Verstorbenen Mut gemacht hat? All

das können Sie einießen lassen.

Benachrichtigen Sie Verwandte,

Freunde oder liebe Nachbarn, noch

einmal zu kommen, um Abschied zu

nehmen.

Sollte die Aussegnung an dieser

Stelle nicht möglich sein, kann sie

durchaus noch im Aufbahrungsraum

des Friedhofs stattnden. Auch dort

kann der nun schon hergerichtete

Verstorbene im Kreise seiner Lieben

in das Gebet eingeschlossen werden.

Halten Sie einige Dokumente

bereit, die Sie der Pietät aushändigen,

damit diese die Formalitäten für

Sie erledigen kann: den Totenschein

des Verstorbenen, die Geburtsurkunde,

seinen Personalausweis,

ggf. Heiratsurkunde, ein eventuelles

Scheidungsurteil, Sterbeurkunde

des verstorbenen Ehepartners.

Die Beerdigung steht an

Wenden Sie sich möglichst bald

an mich, selbst wenn der Termin

der Beerdigung noch nicht feststeht,

einfach, um Bescheid zu geben,

dass ein Gemeindeglied gestorben

ist. An diesem oder dem nächsten

Tag wird um 11 Uhr die Totenglocke

unserer Kirche zu seinen oder ihren

Ehren läuten.

Wir werden uns zu einem Gespräch

verabreden. Bei diesem Termin

kommen am besten die nächsten

Angehörigen mit, also Ehepartner,

evtl. Geschwister, Kinder. Wir

werden über die Zeit des Abschieds,

über Ihre Trauer, aber auch über all

das Schöne und Dankenswerte der


INFORMATION

18

gemeinsamen Jahre sprechen. Die

Eigenarten und Freuden dieser Zeit

werden ebenso gewürdigt, weshalb

auch manchmal herzlich gelacht

wird, einfach weil es so schöne Geschichten

zu erzählen gibt. Es wird

auch von den schweren und drückenden

Gefühlen die Rede sein,

davon, wie Sie alle die Zeit des Abschieds

erlebt haben.

Wir planen die Trauerfeier. Gibt

es einen besonderen Bibelspruch,

z.B. den von der Konrmation oder

der Trauung? Gab es ein Lebensmotto,

einen Leitspruch? Gab es

Lieblingslieder? Sofern es geistliche

Lieder sind, können wir sie einbauen,

bei weltlichen oder gar Popsongs

werde ich abwägen müssen. Gibt es

einen Wunsch des Verstorbenen für

die Trauerfeier? – Das ist sehr hilfreich,

aber leider ziemlich selten.

Mit einem Sterbenden auf dieses

Thema zu sprechen zu kommen,

ist – wie jeder verstehen kann –

recht heikel. Wenn aber ein solcher

Wunsch kommt, schreiben Sie es

sich gleich auf! Und für die Zukunft:

Geben Sie doch Ihre Wünsche für

Ihre – hoffentlich möglichst ferne –

eigene Trauerfeier im Pfarrbüro ab!

Schon einige Male konnte ich darauf

zurückgreifen.

Die Zeit danach

Nach der Trauerfeier wird an einem

der darauffolgenden Sonntage

Ihr Angehöriger im Gottesdienst „abgekündigt“.

Das bedeutet, dass Sie

und Ihre Angehörigen besonders

begrüßt werden und für das verstorbene

Gemeindeglied im Gebet Fürbitte

gehalten wird.

Gerne kann ich Sie auch nach

der Beerdigung besuchen, um mit

Ihnen ein Gespräch zu führen. Bitte

sprechen Sie mich darauf an!

Am Ewigkeitssonntag oder

auch Totensonntag genannt (das

ist der Sonntag vor dem 1. Advent),

werden alle Verstorbenen des vergangenen

Jahres im Gottesdienst

in unserer Kirche vorgelesen. Dazu

werden die Angehörigen schriftlich

eingeladen. Um 15 Uhr ndet außerdem

in der Bürgeler Friedhofshalle

eine Andacht statt. Die Zeiten

der anderen Friedhöfe entnehmen

Sie bitte der Presse. Danach gehen

viele Familien über den Friedhof und

besuchen ihre Gräber, um dort ihrer

Lieben zu gedenken und eine Kerze

anzuzünden.

Von einem Trauerjahr sprachen


19

INFORMATION

die früheren Generationen und achteten

streng auf die schwarze Kleidung,

die nach Ablauf dieser Frist

langsam durch schwarz-weiße Kleidung

ersetzt wurde. Heute sind wir

damit nicht mehr so streng, dennoch

hat der Begriff des Trauerjahrs seine

Berechtigung. Es gibt nichts, was die

Trauer und den Schmerz beschleunigt,

es gibt keine Abkürzung. Schritt

für Schritt müssen wir sie durchschreiten.

Ein erstes Mal Weihnachten

ohne den Ehemann, die ersten

Krokusse in seinem Garten, wie hätte

er sich gefreut! Ach, und nächste

Woche hätte er Geburtstag gehabt!

Lauter Erinnerungspunkte, die einerseits

wehtun, aber auch zeigen,

wie gesegnet und gut die Zeit miteinander

war.

Grund, bei solchen Gelegenheiten

die Hände zu falten und Gott zu

danken für diesen Menschen und

dafür, dass er Ihnen ermöglicht hat,

ihm bis zum Schluss beizustehen.

Gerne stehe ich Ihnen in dieser

so wichtigen Zeit bei.

Pfrn. Amina Bruch-Cincar


ZUM MITMACHEN

20

Flötenkreis

Mittwoch Für Erwachsene Ute Schramm

18.45-19.45 Uhr

Mittwoch Halb Acht -

Offene Runde für Erwachsene

Treffpunkt: Jeweils der letzte Mittwoch (mit Ausnahmen!) im Monat um

19.30 Uhr im Gemeindesaal. Gäste sind herzlich willkommen. Auskunft bei

Klaus Hillingshäuser, Tel. 86.21.19. Programm siehe Seite 15

Kirchenvorstand

Sitzungen unseres KV am Dienstag, dem 10. September, 1. Oktober und

5. November 2013.

Friedensgruppe - Weltladen

Wir treffen uns jeweils am ersten Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr. Infos

bei Ulla Suchan, Tel. 86.24.63

Theatergruppe „Die Kirchenmäuse“

Montagabends. Infos bei Rüdiger Bock, Tel. 06074 / 2.11.61.73 sowie unter

069 / 83.00.33.52 (Anrufbeantworter) und www.kirchenmaeuse.de. Diesjährige

Aufführungen am 21., 22. und 23. November siehe Seite 11!

Gospelchor

Chorprobe donnerstags, 20 Uhr

Leitung: Ulrike Fausel

Lauftreff

Freitag, 18 Uhr ab Kindergruppenraum

Kreative Köpfe 19.30 Uhr im Kindergruppenraum

Mittwoch, 4. September

Mittwoch, 30. Oktober

Kreative Kids 15.30 - 17.30 Uhr im Kindergruppenraum

Dienstag, 17. September

Dienstag, 8. Oktober

Dienstag, 12. November

Memo-Board bauen

Thema noch offen.

Wir nähen ein Kuschelkissen

Armbänder aufgefädelt und geknüpft

eine Tischlaterne aus Papier entsteht.

Offener Handarbeitstreff 19.30 Uhr im Kindergruppenraum

Wir wollen gemeinsam Neues ausprobieren, an dem angefangenen Pullover

einfach mal in Gesellschaft weiterarbeiten oder von Grund auf das Häkeln

oder Stricken erlernen.

Dienstag 3. September, 1. Oktober und 5. November 19.30.


21

ZUM MITMACHEN

Trommelgruppen am Montag

18-19 Uhr Anfänger, 19-20 Uhr Fortgeschrittene mit monatlichem Beitrag

Im Kindergruppenraum, Leitung Fallou Sy

Frauenhilfe + Ruheständler

Verantwortlich für die Frauenhilfe: Christa Dünkel, Ursula Prieß,

Ruheständler:

Renate Zimmermann

Ruth Rumpf, Helga Jung,

Elke Röhs

18. September 2013, 09.00 Uhr Frauenhilfe + Ruheständler

Tagesausug „Apfeltour": Zur Mittagszeit Einkehr im Gasthof „Zur Krone"

in Ehrenberg-Seiferts (Rhön). Am Nachmittag Besuch des Marionettentheaters

„Die Holzköppe" in Steinau an der Straße.

Kosten für Fahrt und Eintritt 20,-- €. Abfahrt 9.00 Uhr am Dalles. Es sind

noch einige Plätze frei; Anmeldung bitte bei Frau Prieß (Telefon abends 86

13 68).

16. Oktober 2013, 15.00 Uhr Ruheständler + „Goldener Oktober”

Frauenhilfe

13. November 2013, 15.00 Uhr Frauenhilfe + „Bäume erzählen"

Ruheständler

11. Dezember 2013, 15.00 Uhr: Weihnachtsfeier für die Senioren der Gemeinde

Altengymnastik (nur nach Anmeldung)

Leitung: Ruth Rumpf: Montags 14.30 Uhr und 16.00 Uhr

Adventskranz binden am Freitag, dem 29. November 2013, 18.00 Uhr

Ausug

Der diesjährige Halbtagesausug der Frauenhilfe/

Ruheständler führte uns am 15. Mai mit öffentlichen

Verkehrsmitteln nach Frankfurt ins Senckenberg-Museum,

einem der größten Naturkundemuseen

in Europa. Die Teilnehmer konnten zum Teil

weltweit einzigartige Exponate bestaunen. Wir

alle waren von den Ausstellungen begeistert.

Zum Abschluss dieses schönen Tages kehrten wir

noch in Bürgel in der Pizzeria "Santa Lucia" ein.

Ch. Dünkel


FREUDE UND LEID

22

Wir gratulieren herzlich den 75-, 80-, 85-jährigen und älteren Gemeindemitgliedern

zum Geburtstag.

Die Jubilare werden vom BESUCHSDIENST unserer Gemeinde besucht.

Wir bitten, uns fehlerhafte Angaben mitzuteilen, damit wir uns entschuldigen

können.

Wir gratulieren im August

15. 08. 2013 Otto Beckert (88)

18. 08. 2013 Helma Klaric (75)

18. 08. 2013 Siegfried Zeidler (80)

21. 08. 2013 Christel Wolff (75)

25. 08. 2013 Ruth Göbel (80)

27. 08. 2013 Anneliese Kaiser (80)

Wir gratulieren im September

02. 09. 2013 Hiltrud Neumann (87)

02. 09. 2013 Anna-Maria Hofmann (93)

06. 09. 2013 Christa Düger (75)

07. 09. 2013 Hildegard Schäfer (89)

08. 09. 2013 Erwin Zimmermann (80)

09. 09. 2013 Katharina Frohneberg (92)

10. 09. 2013 Klaus-Dieter Blank (80)

11. 09. 2013 Gerd Strube (85)

12. 09. 2013 Helga Meyer (75)

13. 09. 2013 Rosemarie Haas (80)

15. 09. 2013 Elfriede Röck (86)

16. 09. 2013 Margot Beckert (88)

25. 09. 2013 Margarete Dietz (86)

27. 09. 2013 Irmgard Plank (85)

28. 09. 2013 Frieda Hottmann (92)

30. 09. 2013 Erika Jarosch (93)


23 FREUDE UND LEID

Wir gratulieren im Oktober

06. 10. 2013 Margarete Schmidt (85)

10. 10. 2013 Elisabeth Weber (88)

11. 10. 2013 Ruth Schulz (86)

11. 10. 2013 Elma Merrettig (89)

12. 10. 2013 Eva Hoffmann (91)

15. 10. 2013 Soe Schneider (89)

19. 10. 2013 Brigitta Meichsner (75)

21. 10. 2013 Karl Boecker (90)

29. 10. 2013 Ehrentraud Hussein (86)

Wir gratulieren im November

01. 11. 2013 Harry Müller (87)

04. 11. 2013 Zoa Rahmsdorf (89)

13. 11. 2013 Waltraud Zisch (80)

Wir wünschen Gottes Segen zur Taufe

Kilian Rudolf Siegler getauft am 21. 07. 2013

Lennard Valentin Sommer getauft am 21. 07. 2013

Johanna Elisabeth Naumann getauft am 21. 07. 2013

Louisa Margarita Grohnert getauft am 04. 08. 2013

Jona Elias Carretero Martins getauft am 04. 08. 2013

Liam Nickel getauft am 11. 08. 2013

Wir gratulieren zur Hochzeit

Cynthia Löb-Würschmidt und Jan Würschmidt, verheiratet am 03. 08. 2013

Wir trauern mit den Angehörigen

Alwine Möller geb. Ulrich (89) bestattet am 04. 06. 2013

Sabine Haas (24) bestattet am 18. 06. 2013

Hermann Schickedanz (91) bestattet am 02. 07. 2013

Gertrud Schmidt (93) bestattet am 16. 07. 2013

Matilda Gersberg bestattet am 23. 07. 2013

Ingeborg Margot Büdel (84) bestattet am 30. 07. 2013

Ruth Strube, geb. Ziegler (80) bestattet am 08. 08. 2013


HELFEN!

24

Die Diakonie-Kirche Offenbach

Wer aus Bürgel in die Stadt

fährt, kommt an dem neuen Haltestellenschild

vorbei: Diakoniezentrum

Offenbach. Gemeint ist

damit das alte Pfarrhaus der Ev.

Schlosskirchengemeinde, in dem

das Diakonische Werk Offenbach-

Dreieich-Rodgau mit allen seinen

Beratungsdiensten eingezogen

ist. Früher, verteilt über die ganze

Stadt, waren diese Angebote wenig

bekannt. Jetzt sind sie alle an einem

Ort zu nden und es gibt sogar ein

Haltestellenschild dafür.

Wer zum Diakoniezentrum

kommt, läuft erst mal an der Diakoniekirche

vorbei, der ehemaligen

Schlosskirche im Mathildenviertel.

Hier werden, zu besonderen Anlässen

oder einfach am Festkalender

entlang, interkulturelle und interreligiöse

Gottesdienste gefeiert, mit

Familien, Nachbarschaften und

Menschen aus der Stadt und dem

Kreis Offenbach, die sich hier engagieren.

Seit über 30 Jahren werden hier

christlich-muslimischeGottesdienste

gefeiert. Seit einigen Jahren wächst

auch ein guter Kontakt zur jüdischen

Gemeinde. Regelmäßig besuchen

Vorschulkinder aus den Moscheegemeinden

in der Innenstadt und den

Kitas der jüdischen Gemeinde, der

katholischen Gemeinde St. Marien

und der evangelischen Schlosskirchengemeinde

einander und hören

Geschichten von Gott. Dazu ist mit

der Kinderbuchillustratorin Manuela

Olten ein Kinderbuch entstanden.

Für die „Alteingesessenen“ Gemeindeglieder

ist das Zusammenle-

ben mit verschiedenen Religionen

schon lange selbstverständlich. Wie

schwer das aber Menschen fällt, die

bisher kaum Kontakt zu Andersgläubigen

hatten, haben die Ereignisse

in den letzten Wochen gezeigt.

Rassistische und fundamentalistische

Gewalt kann nur überwunden

werden durch Begegnung zwischen

echten Menschen mit Namen und

Geschichten, die sie einander erzählen.

Diesen Erfahrungsraum öffnet

die Diakoniekirche gemeinsam

mit anderen Religionsgemeinschaften

immer wieder neu.

Zusammen mit dem Diakonischen

Werk und eng vernetzt mit der AWO,

CariJob, Selbsthilfegruppen und vielen

anderen Wohlfahrtsträgern, werden

hier „gemeinsam mit den Menschen“

Probleme gelöst.

Menschen bringen ihre Fähigkeiten

mit ein und teilen ihre Probleme,

um sie miteinander zu lösen. Manche

sind schon von Anfang an dabei,

wie Hossnia Ellohui, die ein internationales

Frauencafe aufgebaut

hat. Die meisten aber kommen und

gehen, je nachdem, welche Arbeit

Fortsetzung Seite 30


Gustavs Kinder Kiste

Die Seite für dich!

Gustavs Kinderkiste


Gustavs Kinder Kiste

Gustavs Kinder Kiste

Die Seite für dich!

Die Seite für dich!

1

Die Blätter eines

Baumes sind sein Kleid.

Und so wie ihr unterschiedliche

Sachen

anhabt, so haben auch

die verschiedenen

Bäume unterschiedliche

Blätter. Ich habe

mal im Rumpenheimer

Schlosspark gesucht,

wie viele verschiedene

Blätter von verschiedenen

Arten von

Bäumen ich nde. Ist

es nicht toll, dass die Blätter der Bäume so

verschieden sind? Diese hier habe ich fotograert

und einige schöne Bäume noch dazu.

Wie heissen diese Bäume und könnt ihr die

Blätter bestimmten Baumarten

zuordnen?

2

4

3

5


Gustavs Kinder Kiste

Die Seite für dich!

6

7

8

B

A

C

Lösung: 1 Birke, 2 Weide, 3 Kastanie, 4 Linde, 5 Ahorn, 6 Buche, 7 Eiche, 8 Platane,

A Eiche, B Birke, C Weide.


Gustavs Kinder Kiste

Die Seite für dich!

Jetzt sind die Ferien schon wieder vorbei. Viele von Euch waren

in dieser Zeit verreist. Vielleicht seid Ihr in einer neuen spannenden

Stadt gewesen und habt allerlei gesehen. Kennt ihr euch

schon ein bisschen in Deutschland aus?

Hier sind 12 Städte, die alle an einem Fluss liegen, aber an

welchem? Ich glaube, die Zeilen sind ein wenig durcheinander

geraten. Wie ist es richtig?

Köln

Halle

Dresden

Berlin

München

Frankfurt

Spree

Isar

Main

Saale

Elbe

Rhein

Bremen Mosel

Heidelberg Weser

Frankfurt Lahn

Wuppertal ????

Trier Neckar

Limburg Oder


29

AUS DER GEMEINDE

Gustav-Adolf-Gospel-Singers auf Radwegen…

An einem heißen Julisamstag mit

33 Grad im Schatten trafen sich die

Gustav-Adolf Gospel Singers zur

Radtour im Hof von Andrea Brilka,

die diesen schönen Ausug so wunderbar

erdacht und organisiert hat.

Dass die Hitze sich bei Fahrtwind

und gemütlichem Tempo auf dem

Rad am besten ertragen lässt, das

wurde dankbar zur Kenntnis genommen.

Und so radelten wir am Main

entlang, um zunächst in Steinheim

im schattigen Hof eines Cafes die

verbrannten Kalorien in Form von

Eis und Torten zu ersetzen. Zurück

Richtung Main entdeckten wir eine

wohl neue Kneippsche Tretanlage

mit o Wunder! wirklich eiskaltem

Wasser. Daneben ein Barfußparcour,

noch eine Runde Wassertreten

- was für eine willkommene Erfrischung!

Danach wich unser Weg

bald ab vom Main, durch Wald und

Auen ging es weiter bis Mühlheim,

wo wir in der „Alten Wagnerei“ den

Apfelwein probieren mussten, außerdem

war mit etwas gutem Willen

auch schon fast Abendbrotzeit. Etwa

33 Kilometer haben wir geschafft,

ein toller Tag, vielen Dank, liebe

Andrea! Das wollen wir wieder machen,

bei so guter Pege können es

ruhig noch ein paar Kilometer mehr

sein… Fortsetzung Seite 31


HELFEN!

30

Fortsetzung von Seite 24

sie gerade gefunden haben oder ob

sie schon wieder wegziehen müssen.

Die hohe Fluktuation unter den

Menschen in der Innenstadt macht

es notwendig, dass dieser Ort leicht

gefunden werden kann: durch die

Empfehlung von Menschen, die die

gleiche Sprache sprechen, durch

das Internet, genauso wie z.B. durch

die Kita.

Als Anlaufstelle für Familien ist

die Kita zum Dreh- und Angelpunkt

geworden. Eltern bauen Vertrauen

auf zu Erzieher_innen, teilen ihre

Probleme, suchen nach Chancen

und Möglichkeiten für sich und ihre

Kinder. Die Mitarbeiter_innen des

Diakoniezentrums kennen die Eltern

von Nachmittagsveranstaltungen

oder einfach vom Kaffeetrinken. Das

schafft Vertrauen, und so mancher

bringt auch seine Verwandten und

Freunde aus anderen Stadtteilen

mit, wenn sie Unterstützung brauchen

oder eine Idee haben, sich zu

engagieren.

Das Ev. Dekanat, der Gemeindeverband,

das Diakonische Werk und

die Schlosskirchengemeinde tragen

gemeinsam diese Arbeit als ZION -

Zentrum für Integration und organisierte

Nachbarschaft.

Aufeinander neugierig sein, einander

eine Chance geben, zusammen

beten und handeln...

... damit aus Träumen

Taten werden -

das ist Diakoniekirche in Offenbach.

Schöne Grüße

Patrizia Pascalis, Pfarrerin

www.diakoniekirche-offenbach.de

Lebendiger Adventskalender in Bürgel

Bald ist es wieder so weit: Die Adventszeit beginnt und Abend für Abend

treffen sich nun Bürgeler bei einem hell erleuchteten und schön geschmückten

Adventsfenster, in dem auch die Zahl des Tages deutlich zu

sehen ist.

An jedem Tag in dieser Zeit lädt eine Familie um 18 Uhr

in ihren Garten, in die Hofeinfahrt oder in die Garage. Es

werden ein passendes Gedicht oder eine Geschichte vorgelesen

und ein paar Adventslieder gesungen. Über einen heißen

Tee oder Glühwein freuen sich die Besucher und über

einen Saft die Kinder. Ein paar Plätzchen sind sehr beliebt!

Wichtig ist aber: Menschen sprechen miteinander, lernen

sich kennen, werden Freunde. Wer mitmachen will und einen

Termin braucht, melde sich im Gemeindebüro (86 20

91). Dort erhalten Sie auch Tipps für die Gestaltung.

Machen Sie mit!


31

VOM GOSPELCHOR

Fortsetzung von Seite 29

Chor: Musikalisches und Geselliges

Chorvorstand: Zum Jahresanfang

haben sich die Sängerinnen

einen Chorvorstand gewählt: Bärbel

Wingender, Heidi Tremmel und

Andrea Schmitter-Gröll haben gemeinsam

dieses Amt übernommen.

Vielen Dank!

Ausug: Am 15. September werden

die Sängerinnen ihren Jahresausug

nach Limburg unternehmen.

Leitung: In den bewährten Händen

von Heinke Krause.

Auftritte: Voraussichtlich wird der

Chor am Gottesdienst zum Sommerfest

sowie zum Erntedank mitwirken.

Beim Konzert „Gott und die

Welt“ am 12.10. wird eine Auswahl

Sängerinnen sich an klassische

Stücke wagen. Natürlich wird das

Adventsfenster unserer

Kirche wieder vom Chor

unterstützt. Auch die

Christmette bleibt fest in

der Hand des Gospelchors.

Das Jahreskonzert wird

erst im März 2014 statt-

nden, nachdem der Chor

sich für ein Chorwochenende

von 7.-9. März intensiv

darauf vorbereitet hat.

Proben: Finden jeden

Donnertag von 20 -21.30

Uhr im Gemeindesaal

statt. Wenn Sie mit dem

Gedanken spielen mitzusingen,

aber noch Fragen

haben, scheuen Sie sich

nicht, im Gemeindebüro

anzurufen. Ansonsten:

Schauen Sie donnerstags einfach

mal vorbei. Wir freuen uns sehr über

weitere Chorschwestern!


ZUM UNSEREM THEMA: EHRENAMT

32

Es ist mir eine Ehre!

Was haben der Trainer eines kleinen

Fußballvereins, ein Helfer vom

Roten Kreuz, ein Rumpenheimer

Feuerwehrmann und ein Kirchenvorsteher

der GAG gemeinsam? Sie

alle und noch viele andere arbeiten

ehrenamtlich, d. h. sie haben freiwillig

eine Aufgabe übernommen,

sie erledigen diese ohne Bezahlung

und sie tun dies in einer organisierten

Form in einem Verein, einem

Verband oder einer Kirche. Etwa

jeder dritte Deutsche hat irgendein

solches Ehrenamt übernommen.

Seit dem Altertum bei den Griechen

und Römern und weiter durch

das Mittelalter bis in unsere Zeit gehört

der Einsatz für das Gemeinwohl

zum sinnerfüllten Leben eines Bürgers.

In der christlichen Kirche gab es

ehrenamtlich Tätige von Anfang an.

Der „Gottesdienst im Alltag der Welt“

war für die Christen eine zentrale

Aufgabenstellung. Nach dem Römerbrief

soll sich jeder mit den ihm

gegebenen Fähigkeiten einbringen

zum Wohl der Gemeinde und der

ganzen Welt.

Besondere Bedeutung hatte das

christliche Liebesgebot für die Entwicklung

der kommunalen Armenpege,

insbesondere nach dem Aufkommen

der Industrialisierung im

19. Jahrhundert.

Dabei kann man immer wieder

in der Geschichte beobachten, wie

freiwilliges bürgerliches Engagement

ein Tätigkeitsfeld entdeckt,

das dann von der Gemeinschaft „institutionalisiert“,

d. h. geregelt, und

später übernommen wird, bis die

Trägheit der staatlichen Institutionen

zu erneutem bürgerschaftlichem Engagement

herausfordert.

Staatliche und kirchenrechtliche

Regelungen, die die ehrenamtliche

Tätigkeit betreffen, haben natürlich

auch ihren guten Grund. Sie regeln

z. B. den Versicherungsschutz für

Schäden, die bei der Ausübung eines

Ehrenamtes entstehen. Die gesetzliche

Unfallversicherung und die

Haftpichtversicherung springen in

bestimmten Fällen ein.

Was veranlasst Menschen in der

heutigen Zeit, eine ehrenamtliche

Tätigkeit zu übernehmen? Es sind

ganz verschiedene Motive:

o Die soziale Verantwortung, d. h.

beitragen wollen zu etwas,

o Selbsterfahrung, d. h. Erfahren

der eigenen Möglichkeiten,

o Soziale Bindung, d. h. neue Kon-

takte knüpfen mit anderen Menschen

o Stärkung des Selbstwertgefühls,

o Bedürfnis, etwas aktiv gestalten

zu können

o Ausgleich für berufsbedingte Ein-

tönigkeit oder Einschränkungen.

Heute würden viele Bereiche unseres

Gemeinwesens ohne „ehrenamtliche“

Arbeit nicht existieren.

Auch unsere Gemeinde wäre ohne

die ehrenamtliche Mithilfe Vieler ärmer.

Wir sind angewiesen auf Sie.

Das gilt gleichermaßen für die bescheidene

und stetige Tätigkeit im

Hintergrund wie für die Übernahme

eines kurzfristigen spektakulären

Projekts.

Wie sagte es kürzlich ein neu berufener

Kirchenvorsteher bei seiner

Einführung: „Es ist mir eine Ehre“.


33 ES IST MIR EINE EHRE...

Mitleidend

Der Besuchsdienst der

GAG.

Sie besuchen Jubilare,

Kranke und Notleidende:

ehrenamtlich

Helfend

Brigitta Meichsner ist aktives

Mitglied der Seniorenhilfe Offenbach

e.V., einer Selbsthilfeorganisation

zwischen den Generationen.

Dies ist eine Initiative bürgerlichen

Engagements, gegründet am 7. Februar

1996.

Brigitta, warum sind Sie in der

Seniorenhilfe?

Vor zwei Jahren, ich war im Ruhestand

und fühlte mich jung und

wollte irgendwie für die Gemeinschaft

tätig sein. Freunde nahmen

mich mit zu einer Veranstaltung der

Seniorenhilfe.

Die Idee der Selbsthilfegruppe

hat mir gefallen. Mit dem Gedanken,

mich sozial einzubringen, meldete

ich mich im Büro, um Mitglied zu

werden. Ich wünschte eine Tätigkeit

und ehe ich mich versah, hatte ich

auch schon am gleichen Tag einen

Job.

Ich stamme aus Bürgel und in

diesem Stadtteil suchte eine ältere

Dame Unterhaltung und Unterstützung

bei kleinen Besorgungen und

z. B. Arztbesuchen.

Gern nahm ich das Angebot

an. Die Chemie zwischen

uns stimmte. Heute besuche

ich die Dame regelmäßig noch

einmal in der Woche und wir

sprechen viel miteinander. Sie

ist eine geborene Bürgelerin

und so kenne ich mittlerweile

auch viel Internes von den

Menschen in Bürgel.

„Sie kommen doch sicher

nächste Woche wieder” ist

immer am Ende unserer Gesprächsrunde

zu hören.

Mit einem guten Gefühl im Bauch,

gebraucht zu werden, verlasse ich

die Wohnung und es bedeutet mir

sehr viel.

Das Gespräch führte Ulrich Krause.


ES IST MIR EINE EHRE ...

34

Fair

Das Fachgeschäft für fairen Handel

ist der Weltladen Offenbach-

Bürgel, Treffpunkt eine Welt e.V.

Dagmar Klatt ist dort ehrenamtliche

Helferin und Sie berichtet:

Ich will immer

über enge Grenze

hinausschauen und

fühle mich vom Flair

der sogenannten

Dritten Welt mit seiner

spannenden Zukunft

angezogen.

Ich tue gern etwas,

was anderen

Menschen in ihrer

Lebensgestaltung

hilft. Ein Großteil meiner Familie übt

soziale Tätigkeiten aus. So wollte

ich mit Beginn meines Rentnerdaseins

auch in diese Richtung gehen.

Den Weltladen in Bürgel habe ich

vom Bus immer gesehen, aber ausgestiegen

bin ich nie.

Etwas Sinnvolles tun, in einer

netten Gruppe Gleichgesinnter, die

ein gemeinsames Ziel und eine gemeinsame

Idee verfolgen: danach

hielt ich Ausschau.

Ich knüpfte Kontakte zum

Weltladen. Ich fand mich mit meinen

Zielen bestätigt, und so unterstütze

ich den Fairen Handel ehrenamtlich

durch 2-3 mal im Monat einen halben

Tag Verkauf der fairen Produkte.

Auf dem Mainuferfest stand ich

auch an unserem Stand und half mit

beim erfreulich guten Umsatz.

Einmal im Monat treffen wir uns,

besprechen die Tätigkeiten im Verein

und bekommen auch eine ausführliche

Produktschulung über die

zu verkaufenden Waren. In Kürze

werden wir den Fair Trade Handelspartner

«El Puente» in Hildesheim

besuchen.

Es ist ein gutes Gefühl, Fair Trade

mit ehrenamtlicher Tätigkeit aktiv zu

fördern. U. K.

Eckart von Hirschhausen: Ehrenamt macht glücklich

Bei einem Kongress zu Lebensentwürfen

für das Alter äußerte sich

auch der Mediziner, Moderator und

Autor Eckart von Hirschhausen.

Er warnte davor, das Alter mit Verlust,

Trübsal und Krankheit gleichzusetzen.

Viele Senioren fühlten

sich glücklicher und zufriedener als

Jüngere. Die „Senke“ in einer Biograe

komme im Alter von 30 bis

50 Jahren, danach gehe es wieder

bergauf.

Glück im Alter basiere vor allem

auf positiven soziale Beziehungen:

eine liebevolle Partnerschaft, gute

Freunde, persönliche Freiheiten und

gesellschaftliche Teilhabe, sagte

der 1967 geborene Kabarettist und

Bestsellerautor. Positiv wirke sich

auch die Hilfe für andere in Vereinen,

sozialen und kirchlichen Einrichtungen,

Kindertagesstätten oder

Kulturinitiativen aus. „Ehrenamtliche

Arbeit macht nicht nur glücklich

und zufrieden, sie verlängert

auch das Leben um durchschnittlich

sieben Jahre“, betonte von

Hirschhausen.


35

ES IST MIR EINE EHRE...

Sozial - „Essen und Wärme für Bedürftige“

Vor 20 Jahren fand sich in Offenbach

die ökumenische Initiative „Soziale

Not in Offenbach“ zusammen,

um arme und in Not geratene Menschen

zu unterstützen. Mit ihrer Aktion

„Essen und Wärme für Bedürftige“

verhilft sie seitdem während der

Wintermonate obdachlosen und in

Armut geratenen Menschen jeden

Tag für ein paar Stunden zu einem

geheizten Raum und zu einem warmen

Mittagessen. All dies ist nur

durch die ehrenamtliche Tätigkeit

von rund 90 Helfern möglich.

Mit einem von ihnen, Herrn

Günter Keller, 53 Jahre alt und in

Bürgel wohnhaft, bin ich verabredet.

Freundlich empfängt mich Herr Keller,

bittet mich - den ihm ganz Unbekannten

- in sein Wohnzimmer und

bietet mir gleich etwas zu trinken an.

Herr Keller arbeitete in einer

Druckerei, bis diese vor 10 Jahren

insolvent wurde. Drei lange Jahre

dauerte es, bis er wieder eine Arbeit

in einer Druckerei fand. Kürzere Gelegenheitsarbeiten

- auch in einem

Kindergarten - gab es immer wieder,

aber überwiegend war er doch

auf das Arbeitslosengeld und später

Hartz IV angewiesen.

In dieser Zeit las er in der Offenbach-Post

von der Aktion „Essen

und Wärme für Bedürftige“ und ihm

wurde klar, dass er sich hier beteiligen

mußte. Er wollte etwas zurückgeben

für das Arbeitslosengeld und

etwas Soziales tun.

So stellte er sich bei der Aktion

vor und wurde gleich als Helfer angenommen

Dass er damals wieder

in ein soziales Umfeld aufgenommen

wurde, das kommt ihm heute

noch wie ein Lottogewinn

vor. Die Mehrzahl der Helfer

bei „Essen und Wärme” seien

Rentner, und diese blieben

durch die übernommene Aufgabe

und den Kontakt mit anderen

Menschen jung.

Herr Keller berichtet von seiner

ehrenamtlichen Tätigkeit.

Sie beginnt um 10.30 mit dem

Streichen von Broten, die den

Gästen zusammen mit etwas

Obst als Proviantpäckchen

mitgegeben werden. Um 11.00

Uhr kommen die ersten Gäste.

Sie bekommen Kaffee oder Tee und

etwas Gebäck, können sich aufwärmen

und ausruhen, bis um 12.00

Uhr das Mittagessen beginnt. Heute

sind es zumeist 80-100 Gäste. Herr

Keller teilt Essen aus, hilft wo nötig.

Wenn um 14.00 Uhr noch etwas übrig

ist, wird es an die noch Hungrigen

verteilt.

Jetzt ist auch Zeit, sich zu den

Gästen an den Tisch zu setzen. Es

ist Zeit zum Reden, Zuhören, auf die

Probleme der Menschen einzugehen.

Ich glaube Herrn Keller, dass er

gerne mit Menschen zusammen ist.

Er ist froh, dass es ihm wieder gut

geht, er hilft gerne, und er ist zufrieden

mit sich. „Reichtümer brauche

ich nicht“, Geld ist nicht das Wichtigste.

Ohne „Ehrenamtliche“ wäre die

Aktion in Offenbach nicht machbar.

Woher sollte das Geld für einen

Lohn der Mitarbeiter kommen? Die

„Ehrenamtlichen“ tun ihre Arbeit mit

Herzblut, sie spüren die Dankbarkeit

ihrer Gäste, „es kommt etwas zurück“.

A. K.


ES IST MIR EINE EHRE ...

36

Sportlich

Bei einem Spaziergang am Main

können Sie sie sehen: in einem

Doppelvierer als Steuerfrau, ins

Gespräch vertieft mit dem Schlagmann,

wenn nötig, hilfreiche Tipps

verteilend oder schlicht mit dem

Kommando „Achtung, Boot legt an!“

Da ist sie dann auch schon am Steg.

Ruth Anda mit ihrer Truppe an Freizeitruderern

des WSV Bürgel 1926.

Die sportlich-schmale Mittfünfzigerin

mit den freundlichen

Augen

ist im Vereinsausschuss

Bereichsleiterin

für den Breitensport.

Im

Sommer verbringt

sie etwa

9 Stunden wöchentlich

entweder

mit den

Ruderern auf

dem Wasser oder in der Turnhalle

bei der für ihren hohen Anspruch

berüchtigten Frauengymnastik. Vier

Tagen pro Woche.

Seit wann engagierst du dich

im WSV Bürgel?

Ich war 15, als ich mit meiner

Schwester herkam. Wir waren ja

bei den ersten Mädchen, die ruderten.

Vorher war das ja komplett den

Männern vorbehalten. Bald hatten

wir jeden Tag Training,..

Und Erfolge stellten sich ja

auch ein.

Ja, mit unserem Mädchen-Doppelvierer

sind wir 1972 Deutscher

Vizemeister und 1973 Deutscher

Meister geworden. Als wir von der

Meisterschaft zurückkamen, war

schon ein Wagen mit Girlanden geschmückt

und wir wurden mit einer

Musikkapelle durch Bürgel gefahren!

Ihr seid wirklich toll gefeiert

worden!

Und auch sonst unterstützt! Der

WSV war ja immer ein armer Verein.

Trotzdem mussten wir bei wichtigen

Regatten nicht im Zelt schlafen. Da

haben alle zusammengelegt, damit

wir ein ordentliches Bett bekamen.

Dafür bin ich dankbar. Mit meiner

ehrenamtlichen Arbeit gebe ich nun

wieder etwas zurück.

Beruich bist du ja auf ähnlichem

Gebiet unterwegs. Du leitest

am Offenbacher Stadtkrankenhaus

die Abteilung Physiotherapie

(Krankengymnastik).

Dort sehe ich oft genug, wie

schwer es Patienten fällt, wieder

auf die Beine zu kommen, wenn sie

sich vorher zu wenig bewegt haben.

Im Verein mache ich da gleich weiter.

Es macht mir Spaß, Menschen

Freude an körperlicher Bewegung

zu vermitteln, die vielleicht vom Körperbau

her nicht für den Leistungssport

geeignet sind.

Da sind wir schon bei den Breitensportlern

des Vereins.

Diese Gruppe entstand vor 13

Jahren, als die Mütter der Jugendlichen

meinten, sie würden eigentlich

auch gerne mal aufs Wasser gehen.

Bis heute sind viele Eltern dabei,

aber auch etliche andere mit den

verschiedensten beruichen wie


37

ES IST MIR EINE EHRE...

sportlichen Hintergründen. Zusammen

unternehmen wir noch andres:

z.B. Paddeln oder schöne Wanderfahrten.

Was ist deine Entlohnung für so

viel Engagement?

Geld nehme ich nicht. Das gebe ich

gleich als Spende wieder zurück.

Weitere Spender schließen sich an,

Freiwillig

Die Freiwilligen Feuerwehren,

wichtigste Stütze der aktiven Gefahrenabwehr

in Deutschland, haben

ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder.

Mit Walter Füssel (Stadtjugendfeuerwehrwart

in Offenbach)

sprach Ulrich Krause.

Krause: Herr Füssel, ich traf

Sie an einem Samstagvormittag

vor dem neuen Gebäude der Freiwilligen

Feuerwehr Rumpenheim.

Die Betreuer der Jugendfeuerwehr

haben alle vorhandenen Zelte geprüft,

inventarisiert und einheitlich

gekennzeichnet, damit Übersicht

und Aufbau künftig optimiert werden.

Können Sie mir etwas über

Ihre Gründe sagen, weshalb Sie

ehrenamtlich bei der Feuerwehr

tätig sind?

Füssel: Ich hatte nach meinem

Schulabschluss große Probleme,

mich für eine beruiche Richtung

zu entscheiden. Für mich war das

künftige Einkommen ein wichtiger

Aspekt. Damals rieten mir alle,

nicht in erster Linie auf das Geld

zu schauen, sondern eine Tätigkeit

zu suchen, die einem Spaß

macht. Bei der Feuerwehr ist es

ähnlich. Ich ziehe meine Motivation

sodass wir schon ein GIG-Boot samt

Big Blades (besondere Ruder) anschaffen

konnten. Nein, mir macht

es einfach Spaß, Teil einer großen

Gemeinschaft zu sein.

…Zu der du einen wichtigen Beitrag

leistest! Vielen Dank für das

Gespräch!

A. B.-C.

daraus, zu wissen, dass die

geleistete Arbeit sehr wichtig

ist. Die oberste Aufgabe der

Feuerwehr ist es schließlich,

Menschenleben zu retten.

Dass ich als Einsatzkraft bei

der Feuerwehr Verwendung

nde, erfüllt mich mit Stolz.

Schließlich wird diese Tätigkeit

in den meisten anderen

Ländern ausschließlich durch

eine Berufsfeuerwehr ausgeübt.

Krause: Wie viele Jahre

sind Sie schon freiwilliger

Feuerwehrmann?

Füssel: Ich bin 1997 in die Jugendabteilung

der Freiwilligen Feuerwehr

eingetreten. Im Alter von 17

Jahren wechselte ich in die Einsatzabteilung.

Mit 18 Jahren endete die

Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr.

Ich blieb aber als Betreuer

weiter dabei. 2011 habe ich das Amt

des Stadtjugendfeuerwehrwarts

übernommen. Da diese Tätigkeit

sehr zeitintensiv ist, kann ich mich

nicht mehr so intensiv wie vorher in

der Einsatzabteilung engagieren.

Krause: Welches Erlebnis hat

Ihre Entscheidung besonders ge-


ES IST MIR EINE EHRE ...

38

stärkt, ehrenamtlicher Feuerwehrmann

zu sein?

Füssel: Da gab es kein einschneidendes

Erlebnis. Man darf

sich da nicht wie in einem Spiellm

vorstellen, wo man regelmäßig Kinder

aus brennenden Häusern trägt.

Ich habe mich bei der Feuerwehr

einfach schon immer wohl gefühlt.

Es sind die vielen kleinen Erlebnisse,

die einen langfristig motivieren,

z. B. die Freundschaften, die man

geschlossen hat, das hohe gegenseitige

Vertrauen, die Möglichkeit

Verantwortung zu übernehmen oder

eigene Ideen umzusetzen, die Feuerwehrtechnik,

die Ausbildung, die

mir sowohl schulisch als auch beruflich

und privat schon weiter geholfen

hat, aber auch einfach der Spaßfaktor,

den beispielsweise das Training

in einer Brandsimulationsanlage

oder die praktische Bootsausbildung

im Sommer zwangsweise mit

sich bringt.

Krause: Nennen Sie bitte zwei

Argumente für Jungen und Mädchen,

in die Jugendfeuerwehr einzutreten!

Füssel: Die Jugendfeuerwehr

macht kein Unterhaltungsprogramm,

das man konsumiert, sondern sie

sorgt für Erlebnisse. Sie ist genauso

authentisch, wie die „richtige Feuerwehr“

auch. Das heißt, dass wir bei

unseren Übungen dasselbe Gerät

verwenden wie im echten Einsatz.

Die Ausbildung und praktischen

Übungen werden ausschließlich von

zusätzlich pädagogisch geschulten

Einsatzkräften geleitet. Angepasst

an das Alter der Teilnehmer geben

wir uns auch große Mühe, alles realistisch

zu gestalten und bieten

eine große Fülle an verschiedensten

Veranstaltungen an. Neben den

Übungen inkl. Großübungen mit

Jugendfeuerwehren aus dem ganzen

Kreis nehmen wir auch an Seifenkistenrennen

und Fußballturnieren

teil, gehen ins Erlebnisbad und

zum Schlittschuhlaufen, machen im

Hochsommer Wasserspiele, fahren

auf Zeltlager und Freizeiten und besichtigen

z.B. Rettungshubschrauber,

Flughafenfeuerwehr, etc. Informationen

ndet man auf unserer

Homepage (www.jf-offenbach.de),

Neuigkeiten bei Facebook unter

„Jugendfeuerwehr Offenbach“. Wir

freuen uns über jeden Interessenten,

der einfach mal vorbeischaut.

Vielen Dank für das Gespräch,

Herr Füssel!

Gemeindlich: Wir packen an beim Berler Sommernachtstraum!

Nachdem sich die Konzertreihe

letztes Jahr großer Beliebtheit erfreut

hat, wird natürlich auch dieses

Jahr im Hof unserer Gemeinde jeden

zweiten Sonntag wieder musiziert,

was das Zeug hält. Doch nicht

nur für Musik will gesorgt sein, auch

Speisen und Getränke, die entsprechende

Technik, Bänke, Tische und

schattengebende Zelte sind notwendig,

um einen gelungenen Abend zu

zaubern. Etliche ehrenamtliche Helfer

bringen sich ein.


39

ES IST MIR EINE EHRE...

Harald Tremmel

(ist seit 2007

im Kirchenvorstand):

„Ich habe

mich auf die Organisation

von

Veranstaltungen

spezialisiert und

versuche, alle,

die mitmachen,

zusammen zu halten. Außerdem

helfe ich bei der Gebäudeverwaltung

und bin Ansprechpartner für die

Mieterparteien in der Staudenstraße“.

(Anmerkung der Pfarrerin:

Das ist die Untertreibung des Jahrhunderts!)

Tremmel zu seiner Motivation:

„Ich denke, dass in unserer

Gesellschaft jeder irgend etwas machen

sollte und, na ja, mir liegt kein

Sportverein“.

Silvia Mertens (seit letztem Jahr

im Kirchenvorstand): „Im Moment

bereiten wir den

Heilungsgottesdienst

vor und

ich bin für die

Dekoration beim

Sommernachtstraum

zuständig“.

„Durch das

Gospel singen

habe ich gemerkt,

dass mein Leben so besser wurde

und ich eine bessere Energie hatte

und habe mich Gott immer mehr angenähert.

2010 habe ich mich taufen

lassen und gesehen, wie mein Leben

besser wurde“. „Ich würde mir für die

Zukunft wünschen, dass man sich

mehr mit der Bibel beschäftigt. Auch

ohne die Pfarrerin, da hat schließlich

jeder was zu sagen, und alle die

beim Bibelteilen waren, wissen ja

schon, wie es geht. Damit wir eine

geistige Heimat haben. In der Bibel

steht praktisch alles schon drin, um

mit Problemen umzugehen“.

Hagen Peter (seit mindestens

7 Jahren aktiv). „Ich bin einer der

`Hoffotografen` und gehöre zum Organisationstrio

des Sommernachtstraums.

Hier bin ich für den technischen

Teil verantwortlich“. „Ich mag

es gerne, konstruktiv zu arbeiten

und etwas auf die Beine zu stellen.

Ich freue mich, wenn es dann positive

Rückmeldungen gibt. Mir ist es

wichtig, als Teil der Gemeinschaft

aktiv zu werden. Die ganze Familie

ist ja dabei, da ergab sich das so“.

„Mich würde es interessieren, die

Kirche mal werbemäßig darzustellen.

Vielleicht mit einer Website

mit historischen Fakten,

Interviews und Fotos etc.

Außerdem hoffe ich, dass der

Sommernachtstraum so weiter

geht: in lockerem Rahmen

mit lokalen Künstlern".

Dass das Mitanpacken

Spaß macht merken auch schon

die Jüngeren. David und Rebecca

Schulz (10 und 12) und Marie Biester

(7) waren

eifrig dabei, leere

Gläser einzusammeln

und

Bestellungen

aufzunehmen.

B e s o n d e r s

freuten sie sich

natürlich über

das Trinkgeld!

Alissa Bruch


KINDERTAGESSTÄTTE

40

Neues aus der Kita

Am 29. Juni 2013 fand unser

diesjähriges Sommerfest statt. Begonnen

wurde das Fest mit einer

Aufführung der Kindertagesstättenkinder.

Diese haben dafür zusammen

mit Frau Nagel (Musikpädagogin)

und den Fachkräften der Einrichtung

Lieder und Tänze eingeübt.

Weitere Aktionen waren für die

Kinder das Stelzen laufen, Rollbrett

wettfahren und vieles

mehr, was von ihnen viel

Konzentration verlangte,

die dafür mit einem Geschenk

belohnt wurde.

Aber auch für die Erwachsenen

gab es einiges

zu tun, denn sie durften

ihr Wissen bei einem

Quiz testen. Für einen

Kindertagesstättenvater

gab es ebenfalls ein Geschenk,

denn er schätzte

die Erbsenanzahl in

einem Gefäß am besten.

Höhepunkt des Sommerfests war

wieder einmal der 3-Beinlauf von

einem Elternteil und Vorschulkind,

was humorvolle Höchstleistungen

abverlangte. Doch wie immer war

die Belohnung die Schultüte.

Wie jedes Jahr haben wir auch

2013 einige Kindertagesstättenkinder

verabschiedet, die den Weg

als Schulkinder gehen werden. Wir

wünschen allen Schulanfängern viel

Freude an der Schule und Spaß am

weiteren Lernen,

Nicht nur Kindertagesstättenkinder

wurden verabschiedet, sondern

auch zwei Aushilfen und eine Auszubildende.

Alle werden nach den

Sommerferien die Ausbildung zur

Erzieherin beginnen. Wir wünschen

ihnen dabei viel Freude und Erfolg.

Wir begrüßen ab dem 01. August

2013 viele neue Kinder in unserer

Einrichtung. Dies bedeutet eine große

Herausforderung für die neuen

Kinder, ihre Familien und uns Fachkräfte.

Die Trennung von den ver-


41 KINDERTAGESSTÄTTE

trauten Personen und der vertrauten

Umgebung ist nicht für jedes Kind

einfach, deshalb legen wir als Team

sehr viel Wert darauf, einen sanften

Übergang zu schaffen und jedes

Kind individuell kennen zu lernen.

Es ist ebenfalls wichtig, ein Vertrauensverhältnis

zwischen Eltern

und Fachkräften aufzubauen, um

eventuelle Trennungsängste zu mildern.

Bei momentan warmem sonnigem

Wetter benden wir uns täglich

mehrere Stunden im Hof der Kindertagesstätte.

Dort haben

die Kinder

die Möglichkeit,

im Sand

zu spielen,

R ä d c h e n

zu fahren,

Fußball zu

spielen, zu

s c h a u k e l n

und vieles

mehr. Viel

Spaß haben

die Kinder bei den heißen Temperaturen,

sich mit Wasser abzukühlen.

Wir werden mit einigen Kindertagesstättenkindern

am Einschulungsgottesdienst

der A-B-C-

Schützen teilnehmen. Er ndet am

20. August 2013 um 9:00 Uhr in

der evangelischen Kirche der Gustav-Adolf-Gemeinde

statt und wird

gemeinsam mit der katholischen

Kirchengemeinde

St. Pankratius

gefeiert.

Dabei singen wir das

Lied „Gott hält die Welt

in seiner Hand“

Ich grüße Sie alle

herzlich

Ihre Tanja Kleemann

und das Kita-Team


WELTLADEN

42

SO VIELSEITIG KANN EHRENAMTLICHE ARBEIT SEIN:

DER WELTLADEN IN DER GAG

Für alle diese Tätigkeiten werden Menschen gebraucht,

damit der „Laden gut läuft“:

Alle Waren müssen in Katalogen

der Importorganisationen und Lieferanten

oder im Internet bestellt

werden. Ohne Computer geht

überhaupt nichts mehr !

Die bestellten Waren transportiert

die Post. Nach der Lieferung muss

alles ausgepreist und in die Regale

oder das Lager eingeräumt werden.

Die Rechnerin verwaltet das Geld

und kümmert sich um die ordnungsgemäße

Regelung der steuerlichen

Erfordernisse.

Auch hier: Ohne Computer ist dies

nicht möglich.

Technisch versierte Hände werden

benötigt, wenn an der Ladeneinrichtung

repariert, ergänzt werden soll

oder die Elektrik nicht mehr funktioniert.

Die Schaufenster sind die Visitenkarten des Ladens. Hier werden regelmäßig

kreative „Hingucker“ gestaltet.

Aus der Friedensgruppe heraus wurde der Verein „Treffpunkt Eine Welt“ gegründet. Er ist der Träger des Weltladens.

Er ist gemeinnützig, weil er sozial-integrative Projekte in der sog. 3.Welt unterstützt und den Fairen Handel fördert.


43 WELTLADEN

Auch bei der graphische

Gestaltung

von Flyern,

Handzetteln, Pflege

der Internetseite,

Pressemitteilungen

sind PC-Kenntnisse

notwendig.

Der Weltladen soll nicht nur eine

reine Verkaufsstätte sein, sondern

auch Bildung betreiben. Dies wird

erfüllt, wenn Schulen besucht werden

oder sogar Kindergartenkinder

in den Laden kommen.

Nicht nur im Laden wird verkauft: Es

gibt noch die regelmäßigen Auftritte

beim Mainuferfest in Offenbach, der

Stand auf dem Wilhelmsplatz und die

Teilnahme am Bürgeler Gewerbefest.

Einmal im Herbst bieten wir ein

Der Vorstand koordiniert und organisiert

4-Gang-Menü für Gemeindeglieder im und ist im Notfall Mädchen für alles.

Gemeindesaal an.

Lustig geht es immer

zu im Team:

Beim Betriebsausug

und bei

den monatlichen

Arbeitstreffen gibt

es oft etwas zu

lachen !

Durch die Überschüsse des Weltladens und Spenden können wir Kindern und Jugendlichen in Südafrika

und auf den Philippinen bei der Ausbildung helfen.


Oliver Ley

Gärtnermeister

Gartenpflege & -gestaltung

Service rund um das Haus

...und alles blüht auf

Cronberger Str. 9 63075 Offenbach

Telefon: 0172 698 6738

e-mail: oliver-ley@t-online.de

Pflege

Baum- und Gehölzschnitt

Garten- und Rasenpflege

Balkonbepflanzung

Baumfällung und Wurzelentfernung

Verkauf

hochwertiger Bäume und Pflanzen

Dünger und Erden Gartenbedarf

Sonstiges auf Anfrage

Neu- und Umgestaltung

von Aussenbereichen und Terrassen

Rollrasen-Verlegung

Einfriedungs- und Pflasterarbeiten

Kleintransporte

44


47

30 Euro für die viertel Seite und 90 Euro für die volle Seite:

Mit Ihrer Anzeige erreichen Sie die ganze Gemeinde!


48

Fleisch und Wurstwaren

Hildenbr a n d

Langstraße16 63075 Offenbach Tel.: 069 / 86 16 06

Öffnungszeiten Mo - Fr 7.00 - 13:30

15:00 - 18:00

Sa. 7:00 - 12:30

Mittwochnachmittag geschlossen

Mittagstisch - auch „Essen auf Rädern“

Salate täglich frisch - Party-Service

Sie ist bekannt in Stadt und Land, die Qualität von Hildenbrand


49

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Holmer Drews – Michael Hörz-Kempf

Psychotherapie – Palliativmedizin

Langstraße 20 63075 Offenbach Tel. 86 87 57 oder 86 11 05

Auch Mittwoch Nachmittag und für Berufstätige

Dienstag bis 19 Uhr geöffnet

Kurse und Schulungen

für Patienten mit

Diabetes,

Hypertonie,

Asthma oder COPD.

Wund-Zentrum

moderne Versorgung und

Behandlung chronischer Wunden

Kinesio-Taping

Das heilende Klebeband

Das klebende Heilband

Gesundheitsuntersuchung und

Hautkrebs-Vorsorge

Lungensport

mit ärztliche Betreuung

Schlaf-Apnoe

Diagnostik und Therapie

http://www.hausaerzte-in-offenbach.de

http://www.main-medicus.de

Um Ihnen eine noch bessere Versorgung zu ermöglichen, haben wir uns mit

anderen Offenbacher Praxen zusammengeschlossen:


WICHTIGE ADRESSEN

50

Pfarrbüro: Von-Behring-Straße 95

63075 Offenbach

Telefon: 069 / 86.20.91

Fax: 069 / 86.77.78.97

Öffnungszeiten: Mo 14 - 16 Uhr,

Di+Do+Fr 10 - 12 Uhr

Pfarrstelle:

Pfarrerin Frau Amina Bruch-Cincar

Von-Behring-Straße 95, Tel.86.20.91

Sprechstunden der Pfarrerin

Frau A. Bruch-Cincar: Di 10 - 12 Uhr

und nach Vereinbarung

Pfarrsekretärin: Frau G. Palcer

Vikarin: Frau Claudia Biester

Internet: www.GAG-Buergel.de

e-mail: GAG-Buergel@t-online.de

Gemeindezentrum:

Langstraße 62.

Hausmeisterin: Frau Carmen Wolff

Kindertagesstätte:

Langstraße 62, Tel. 86.37.99

Leiterin: Frau Michaela Rögner

Stvtr. Leiterin: Frau Tanja Kleemann

Diakoniestation, der Pegedienst

unserer evangelischen Gemeinden:

63065 Offenbach, Ludo-Mayer-Str. 1

Tel. 98.54.25.40

Leiterin: Frau Martina Desch

Hilfe für Ältere, Kranke, Behinderte

über das Pfarrbüro, Tel. 86.20.91

Konten für Spenden u. a.:

Städt. Sparkasse Offenbach BLZ

505 500 20, Konto 604 75 30 und

Vereinigte Volksbank Maingau

BLZ 505 613 15, Kto. 910 800 0344

Diakonisches Werk Offenbach-

Dreieich-Rodgau, Arthur-Zitscher-

Straße13, 63065 Offenbach, Telefon

829770-0. Hier nden Sie u. a.:

Allgemeine Lebensberatung, Migrations-

und Migrationserstberatung,

Schuldnerberatung, Insolvenzberatung,

Schwangeren- und Schwangerschaftskoniktberatung.

In der Gerberstraße 15 nden Sie:

Kurzzeit-Übernachtungsstätte,

Dezentrales Stationäres Wohnen,

Ökumenische medizinische Ambulanz,

Teestube, Straffälligenhilfe

und Kleiderladen.

Anni-Emmerling-Haus

Altenwohn- und Pegeheim

Bischofsheimer Weg 77

Tel. 069 / 8600070

Gemeindebrief: Erscheint 4x jährlich

und wird in alle Haushalte gebracht,

in denen ev. Gemeindemitglieder

wohnen. Der Gemeindebrief

wird auf umweltfreundlichem Papier

gedruckt (Gemeindebrief- Druckerei

Groß Oesingen). Auage 2000

Exemplare

Impressum

Herausgeber: Kirchenvorstand der Ev.

Gustav-Adolf-Gemeinde, Von-Behring-Str. 95,

63075 Offenbach.

Redaktionsteam dieser Ausgabe:

Pfrn. Amina Bruch-Cincar, Dr. Andreas

Kaestner, Ulrich Krause

Verantwortlich i. S. d. Presserechts:

Pfrn. A. Bruch-Cincar

Anregungen, Leserbriefe, Veranstaltungsberichte,

Fotos aus dem Gemeindeleben und

ähnliches sind willkommen. Redaktionelle

Kürzungen und Änderungen vorbehalten.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben

die Auffassung des Verfassers wieder.

Der nächste Gemeindebrief

erscheint am 15. 11. 2013

Redaktionsschluss: 08. 11. 2013


Zur Gesundheit

51

sind es in Bürgel

und Rumpenheim

nur ein paar

Schritte . . .

Beide Apotheken

durchgehend geöffnet

Bürgeler Str. 35 · OF-Rumpenheim · Tel. 069/86 40 04

Viktoria Apotheke

Gut beraten – gut versorgt

Arznei

preiswert!

300

Ständig

mehr als

ArzneimittelimAngebot

Sparen Sie bei jedem Einkauf!

Langstr. 20 · OF-Bürgel · Tel. 069/86 55 00

Wir bringen Arznei zu Ihnen nach Hause!


Sommer-

Nachts-

Träume

2013

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine