Abschlussbericht High End 2013

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Abschlussbericht High End 2013

Ausgabe 20-2013 (380)

Rewind

Das wöchentliche Magazin für Apple- und Technikfans

Messe der Superlative

© Synium Software GmbH 2013


Top-Five der Redaktion

Hier finden Sie die fünf Produkte, die es der Redaktion besonders angetan haben.

Die Reihenfolge der Fünf ist absteigend nach Ausgabennummer sortiert.

Es handelt sich zumeist um Produkte, die innerhalb der letzten 6-12 Monate

getestet wurden. Wird die Liste durch ein neues Produkt ergänzt, fällt das unterste

aus der Liste heraus, ist damit aber natürlich nicht weniger geschätzt,

als zuvor. Im Rewind-Archiv finden Sie die Ausgabe mit dem jeweiligen Test.

Liebe Leser

Kurz und bündig: Viel Spaß mit dem großen Messerundgang

über die High End 2013!

Bezeichnung Bild Test in Ausgabe

Meridian Explorer

Rewind Referenz

370

Frank Borowski

alias sonorman

KEF LS50

Rewind Referenz

369

Canon PIXMA Pro-100 348

Samsung S27B970D 345

ELAC AM 180 342

Inhalt

Messe der Superlative: Bericht von der High End 2013 3

Abschlussbericht High End 2013 34

Bilder der Woche........................................................................................... 34

Impressum....................................................................................................... 35

2


Messe der Superlative

Messebericht: High End 2013 in München

(son)

Was für eine Show! Hatte die Münchener

High End – die größte Messe für

hochwertige HiFi-Technik in Europa

– in den letzten Jahren doch immer

ein wenig mit der Wirtschaftskrise

zu kämpfen, stellte sich die Situation

in diesem Jahr vollkommen anders

dar. Man spürte an jeder Ecke, dass

die Stimmung in der Branche deutlich

aufgehellt ist. Ob es allein an der

momentan recht guten Wirtschaft

in Deutschland liegt (die High End

ist eine sehr internationale Messe),

oder ob vielleicht die Furcht der Bürger

vor der Plünderung ihrer Konten

durch den Staat (siehe Zypern) der

Grund für den enormen Besucherandrang

in diesem Jahr war, lässt

sich schwer einschätzen. Aber schon

ohne genaue Zählung konnte jeder

auf der Messe spüren, wie das Interesse

an hochwertigen Konsumgütern

wieder zugenommen hat und

wie voll die Hallen deswegen waren.

Na gut, das Wetter trägt auch immer

seinen Teil zur Besuchermenge

bei. Regen treibt einfach mehr Menschen

in die Hallen, und Regen gab

es diesmal mehr als sonst.

Die Trends in diesem Jahr sind

nicht viel anders, als im Letzten Jahr,

teilweise nur noch ausgeprägter.

Das heißt, Audio-Streaming boomt,

ebenso wie Kopfhörer, aber auch

der gute alte Plattenspieler war nie

lebendiger als heute. Die schiere

Menge an Vinyldrehern ist wahrlich

erschlagend und für Endverbraucher

ebenso wie für Insider kaum noch zu

überschauen.

Auch gigantische HiFi-Systeme

mit telefonzellengroßen Lautsprechern

und „begehbaren“ Verstärkern

liegen wieder im Trend. Wer auf „bigger

is better“ steht, kam in München

voll auf seine Kosten. Das bedeutet

aber keinesfalls, dass kleines und

bezahlbares HiFi unterrepräsentiert

war, im Gegenteil. Zahlreiche Hersteller

sind sich beispielsweise der

Bedeutung von Desktop-HiFi sehr

wohl bewusst und bieten entsprechende

Lösungen in einer Vielfalt an,

die begeistert. Genau deshalb war

die High End auch nicht nur für superreiche

eine Reise wert, die bereit

sind, für Lautsprecher und Verstärker

den Gegenwert eines kuscheligen

Eigenheimes zu investieren, sondern

auch für diejenigen unter uns, die

einfach nur nach einem tollen Musiksystem

für kleines Geld suchen

und für normale Wohnparzellen geeignet

sind. – Eigentlich war das auf

der High End schon immer so, auch

wenn der Name der Messe etwas anderes

impliziert, aber in diesem Jahr

kam wirklich jeder auf seine Kosten.

Ganz unabhängig vom Geldbeutel

ist es einfach die pure Faszination

an toller Technik, das Plaudern mit

Experten, die mit jeder Faser ihres

Seins hinter ihren Produkten stehen

und das Entdecken von neuen und

innovativen Lösungen, was den Besuch

dieser Messe so reizvoll macht.

Oh, einen Trend habe ich noch

vergessen: Autos! – Jawohl, Autos.

Seit einigen Jahren nutzen die Automobilhersteller

wohlklingende

Namen aus der Unterhaltungselektronik-Branche,

um ihren „Autoradios“

mehr Glanz zu verleihen. So

kann man in Volkswagen Musiksysteme

von Dynaudio ordern, Porsche

mit Soundsystemen von Burmester,

Harman/Kardon findet sich in Mercedes

und BMW u.s.w. Die jüngstem

Kooperationen betreffen Meridian

(McLaren und Range Rover) und

Sonus faber. Letztere zeigten ein irres

Audiosystem in dem exklusiven

Supersportwagen Pagani Huayra für

1,5 Mio. Euro.

Begleiten Sie mich auf den folgenden

Seiten auf meinem großen

Messerundgang. Die Masse der Angebote

macht es erforderlich, die

textlichen Informationen auf ein

Minimum zu beschränken. Genießen

Sie daher einfach die Bilder, die

Ihnen hoffentlich Lust auf Musik

machen und Sie vielleicht sogar mit

dem HiFi-Virus infizieren.

3


Auf dem Messeparkett

Die High End findet alljährlich im Münchener

M,O,C, (Munich Order Center)

in zwei Hallen und zwei Atrien (teilweise

mehrgeschossig) statt. Das Messezentrum

bietet viel Licht und ausreichend Ellenbogenfreiheit

– auch an sehr vollen Tagen – und man

läuft sich trotz der Vielfalt nicht die Füße wund.

Verpflegung und Erfrischungen sind zu erträglichen

Preisen zu haben.

4


Small HiFi

Small is beautiful

Kompakte Wiedergabesysteme

sind ebenso im Trend, wie gigantische

Lautsprecher und Verstärkerboliden.

Links ein System von

Olasonic, das an Mini-HiFi-Türme

aus den achtziger Jahren erinnert.

Unten links: Der neue Naim

DAC-V1, der noch in einem ausführlichen

Rewind-Test gewürdigt

werden wird.

Rechts und oben rechts: Ein ca.

2.000 Euro teurer neuer DAC/

Vorverstärker von Hegel mit zahlreichen

Anschlüssen und einer

witzigen Funktion zum Wechseln

der Eingänge durch zweifaches

Antippen der Frontplatte.

Unten rechts: Der kleine NuForce

Class-D Vollverstärker mit integriertem

DAC DDA-100 für € 549.


Small HiFi

Die wissen, was gut ist

Beim Kabel und Zubehöranbieter audioquest fand

sich ein Desktop-System vom Feinsten. Mit den

Rewind Referenzlautsprechern KEF LS-50, dem

hauseigenen USB-DAC Firefly (siehe Rewind 370)

und einem Octave Röhrenverstärker. Als Quelle

fungiert natürlich ein MacBook, wie bei zahlreichen

anderen Ausstellern.

Auch bei audioquest im Angebot: die „Q-Feet“ zur

Entkoppelung von Lautsprechern und Audiogeräten

(Bild unten links). Ein Viererset der interessanten

Gerätefüße liegt bei 99 Euro. Eine Investition, die

sich klanglich mehr lohnen kann, als ein neuer Verstärker

oder neue Lautsprecher, denn eine vernünftige

Aufstellung ist essentiell.


Small HiFi

Think different

Ganz links: Da muss man schon

genau hinsehen, so schmal ist

dieses Lautsprecherkonzept von

Leedh Acoustic mit speziell entwickelten

Treibern ohne Sicke,

Zentrierspinne oder Eisenpolkern

im Antrieb.

Links: Dieser kleine rundgelutschte

Kieselstein ist ein Problemlöser:

Wer sein vorhandenes

Dock oder vielleicht auch seinen

iPod-Anschluss im Auto mit

AirPlay aufrüsten will, steckt das

Dolry genannte Teil einfach auf

den 30-Pin-Connector – fertig!

Preis um 100 Euro.

Unten: Abgefahrenes Lautsprecherdesign

von TheVarios.com.

Technisch gesehen sind die

schrägen Boxen ziemlich aufwändig

gefertigt und aus dickem

Holz „geschnitzt“ (kleines Bild).


Small HiFi

Kistenschieber

Oben: Unter der Marke Box•Design bietet

Pro-JectAudio Systems zahlreiche

Mini-HiFi-Komponenten für jeden

Zweck an.

Alle anderen Bilder: NAD präsentierte

auf der High End erstmals seine neue

Geräteserie, bestehend aus einem DAC

(D 1050), einem DAC mit Verstärker (D

3020) und einem Streaming-Audio-

Receiver (D 7050). Die aufrecht oder

liegend einsetzbaren Komponenten

sollen voraussichtlich im Herbst in den

Handel kommen, weswegen Detailinformationen

derzeit auch noch nicht

vorliegen.


Nicht kleckern, klotzen!

Hier ein paar Impressionen von

Anlagen abseits bürgerlicher

Einkommen und Wohnungverhältnisse.

BIG HiFi


Technik-Altare

Noch mehr Eindrücke

ohne Worte.

BIG HiFi


Zurückhaltung ist nicht jedermanns Sache

Beispiele von Geräten abseits des Mainstream und jenseits

von Preisen, die noch mit Vernunft zu tun haben.

Das rechts soll der größte und teuerste HiFi-Verstärker der

Welt sein: ca. 1,5 Mio Euro, 1,5 Tonnen und 160.000 W sind

die Grunddaten.

BIG HiFi


Wahre Traumlautsprecher

Links: Die Berlinea RC 9 von Gauder Akustik. Die

96.000 Euro teuren Lautsprecher besitzen Hoch- und

Mitteltöner aus künstlich gezüchtetem Diamant –

dem besten denkbaren Membranmaterial.

Oben: Die vergleichweise kleine (135 cm) Alexia von

einem der renommiertesten Lautsprecherbauer des

Planeten – Wilson Audio. Preis: 52.500 Euro/Paar.

Rechts: Aus Dänemark kommen diese Träume von

Raidho. Sie sind ebenfalls vergleichsweise zierlich aber

ebenfalls sündhaft teuer. Die Tief-/Mitteltöner der D2

(Hintergrund D1) bestehen – auch wenn es nicht so

aussieht – auch aus künstlich gezüchtetem Diamant.

D1 = 15.000 Euro/Paar, D2 = 29.000 Euro/Paar.

BIG HiFi


Intimbeschallung

Oben: Denons Kopfhörer genießen einen

guten Ruf, waren aber bisher noch

nicht im Rewind-Test. Das könnte sich

vielleicht bald ändern, denn die schicken,

gut verarbeiteten Bügelhörer haben

beim Kurz-Check gefallen.

Links und Rechts: Der vielleicht beste

Kopfhörer der Welt stammt von der

legendären Marke Stax, die für ihre

elektrostatischen Kopfhörer berühmt

ist. Das Modell SR-009 klingt wirklich

traumhaft gut, ist exzellent verarbeitet,

kostet aber heftige 5.000 Euro – ohne

Kopfhörerverstärker. Etwas preiswerter

geht es beispielsweise mit dem Stax

Lamda SR-507 Reference für 1.000 Euro

(nicht abgebildet).

Ein passender Treiberverstärker für die

elektrostaten wäre beispielsweise der

Stax SRM-727 R (ohne Abbildung) für

2.700 Euro.

Kopfhörer


Kopfhörer sind nicht alles

Wer Kopfhörer sagt und beste

Klangqualität erwartet, der muss auch

Kopfhörerverstärker sagen – und ggf.

DAC.

Links: Android erfährt wachsende Unterstützung,

wie von dem „weltweit ersten

portablen Android DAC“ von FiiO

(ab ca. Juni, 170 Euro). FiiO hat noch

zahlreiche andere Zubehöre für Kopfhörer,

wie einen winzigen Verstärker,

der Mobilhörern zu mehr Lautstärke an

iPhone & Co. verhilft (Test folgt in Kürze).

Oben: Messefrisch ist auch der M2Tech

Marley Kopfhörerverstärker (ca. 1.000

Euro). Der Class-A Amp bietet zwei

Kopfhörerausgänge mit getrennter

Lautstärkeregelung. – Danke M2Tech!

Rechts: ADL X1 (dahinter steht Furutech)

Kopfhörerverstärker mit

24bit/192kHz USB-DAC.

Kopfhörer


Kopfhörer

Vielfalt ist angesagt

Neben den großen Kopfhörermarken

wie Sennheiser (oben der HD700) und

beyerdynamic drängen immer mehr

Hersteller mit eigenen Kopfhörerkreationen

auf den Markt. So zum Beispiel

NAD (rechts unten) mit einem neuen

Modell aus der VISO-Produktserie.

Oben rechts: PSB M4U 2 mit einem

High-End-Mobilplayer von Astell & Kern.

Mitte rechts: Eine weitere neu Marke

– Final Audio Design mit einem 8.000

Euro teuren Monsterhörer aus Edelstahl.

Links: Für die stilgerechte Aufbewahrung

sorgen Kopfhörerhalter von Klutz

Design, Schweden. Die exklusiven,

handgefertigten Halter haben allerdings

auch ihren Preis – um 600 Euro.

*Uff!*


Plattenspieler

Es lebe Vinyl!

Plattenspieler sind nicht tot zu kriegen.

Die Faszination präzisester Drehermechanik

geht einfach weit über das hinaus,

was Digitaltechnik an Erlebnisgefühl

vermitteln kann.

Großes Bild: Eine der größten und faszinierendsten

Angebotspaletten bietet

die deutsche Marke Transrotor.

Links unten: Ebenfalls ein Transrotor.

Links oben: Dezenter geht es mit den

Plattenspielern von Brinkmann zu.


Plattenspieler

Oben: Air Force One, ein Superlaufwerk

von TechDAS mit lufgelagertem Subchassis

und Vakuumtechnik zum Ansaugen

der Platten.

Links: EAR Disc Master mit einem ingeniösen

Magnetantrieb. Der Riemen

treibt nur dieses Magnetsystem, das

wiederum den entkoppelten Teller antreibt.

Rechts: Ein Laufwerk mit zwei gegenläufig

drehenden Tellern zum Schwungmassenausgleich.


Das nach Ansicht des Autors abolute Highlight unter all

den Monster-Plattenspielern kommt eher kompakt und

unauffällig daher, aber der Thales TTT-C aus der Schweiz

ist ein feinmechanisches Juwel. So ist beispielsweise der

Drehtonarm Simplicity mit einer faszinierenden Mechanik

versehen, die automatisch den Abtastwinkel kompensiert,

womit der Arm die Vorteile von Drehtonarmen

und Tangentialtonarmen miteinander kombiniert.

Plattenspieler

Auch beim Teller und Akkugespeisten

Antrieb für mehr als 16 Stunden Musikgenuss

am Stück wurde nichts dem Zufall

überlassen. Alle Details hier aufzulisten,

würde den Rahmen sprengen. So wie

wahrscheinlich der Preis die meisten Konten

sprengt: Rund 10.700 Euro werden für

das Laufwerk fällig und noch mal 7.300 für

den Arm. Plus ein geeignetes System und

schon ist die 20.000-Euro-Schallmauer locker

durchbrochen.


Messehäppchen

Die Herforder Elektronikschmiede T+A zeigte ihren neuen

und in ersten Tests bereits überschwänglich gelobten

Vollverstärker PA 3000HV (Bild links oben) mit High-Voltage-

Konzept (daher das HV im Namen). Diese neue Serie wird jetzt

um den im Bild unten links gezeigten MP 3000HV CD-Player/

Streamer/DAC ergänzt. Die Komponenten stellen die neue

Speerspitze im T+A-Elektronikangebot dar. Selbst Experten

sind vom Aufbau beeindruckt.

Ebenfalls neu ist die zum DAC 8 passende Endstufe AMP 8.


Messehäppchen

Bilder links: Nuberts Auftritt bot eine Überraschung

in From der komplett überarbeiteten

nuPro-Lautsprecherserie. Die Aktivboxen

kommen in drei Größen und wahlweise mit

einem Subwoofer ab Herbst in den Handel. Ein

Test ist geplant, ebenso wie für den Subwoofer

nuVero AW-13 DSP, der sich im Bild unten links

eingereiht hat und gerade von einem Nubert-

Mitarbeiter getätschelt wird.

Bilder rechts: Eclipse demonstrierte seine

Kompetenz mit einer Satelliten-Subwoofer-

Kombination. Die interessanten Breitbandlautsprecher

sollen auch im Rewind-Test noch

mal ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein

Termin steht aber noch nicht fest.


Messehäppchen

Bilder links: Wunderschöne, aus Massivholz

gefertigte Lautsprecher der Manufaktur

Kierschke. Der Ellipsen-Lautsprecher L1 wird

von Landmesser-Audio(.de) vertrieben.

Rechts oben: Ja, auch Tonbandgeräte fanden

sich hier und da auf der Messe.

Unten: Ein neuer DAC/Vorverstärker namens

PRD-3 des dänischen Herstellers Gato Audio

weckte meine Neugier. Das fantastisch edle

Gehäuse und die liebe zu Details, wie die „scrollende“

Lautstärkeanzeige lassen einen exorbitant

hohen Preis vermuten, dabei ist der PRD-3

mit 2.000 Euro durchaus noch bezahlbar.


Flatscreens

Bilder links: Die High End ist eigentlich eine reine

Audiomesse und so sind TV-Bildschirme die absolute

Ausnahme. Allerdings hat Panasonic eine tief verwurzelte

Verbundenheit mit der High End und zeigte

daher seine neueste Bildschirm-Serie, wie das LCD-

Topmodell WTW60 (links oben, 55“, €2.999). Panasonic

Mitarbeiter Oliver Bohmbach erläuterte mir die Features,

wie die Möglichkeiten des Multituners (z.B. TV-

Streaming auf ein iPad) oder die Steuerung und Farbkalibrierung

mittels iDevice (links unten).

Oben: Einer der wenigen anderen Display-Hersteller

auf der Messe war Sony, die natürlich mit ihrer HiFi-

Range vor Ort waren, es sich aber nicht nehmen

ließen, auch ihren neusten Bildschirm-Boliden KD-

65X9005 aus der BRAVIA X9-Serie (65“ = €6.999, 55“ =

4.499, jetzt vorbestellbar) zu zeigen, der mit 4k-Auflösung

und Triluminos glänzt. Triluminos ermöglicht die

Darstellung eines größeren Farbraumes, der etwa Adobe

RGB entspricht – entsprechendes Quellenmaterial

vorausgesetzt. Gerade zur Betrachtung von Fotos ist

dieser Bildschirm ein Traum.


Top-Acts

Avantgarde Acoustic Zero 1:

Ich bin nie ein großer Fan von

Hornlautsprechern gewesen,

aber die brandneue Zero 1 hat

mich mit einer der überzeugendsten

Vorführungen der

Messe in ihren Bann gezogen.

Es handelt sich um einen digital

entzerrten, aktiven Drei-Wege

Lautsprecher, der mit rund 9.000

Euro/Paar für High-End HiFi sogar

noch als bezahlbar gelten

kann. Für den Betrieb reicht eine

digitale Quelle, wie ein MacBook.

Die erstaunlich verfärbungsfreie

Darbietung strotzte nur so vor

Dynamik und Livehaftigkeit. Das

Design… nun ja… man hasst es,

oder man liebt es.


Top-Acts

Traumhafte Verarbeitung des aus einem

massiven Alublock gefertigten Gehäuses

mit „Dark Chrome“-Oberfläche.

Devialet:

Der Devialet D-Premier ist für mich seit ein paar Jahren schlicht der beste Verstärker/DAC/Streamer

der Welt. Punkt. Das bislang einzige Produkt des französischen Herstellers bekommt nun

Zuwachs. Das Topmodell heißt künftig Devialet 240 und wird um zwei kleinere Brüder ergänzt,

den Devialet 170 und 110. Außerdem gibt es künftig mit dem Devialet 500 gleich vom Werk ein

Tandem mit zwei gebrückten 240ern. Die Ziffer in der Modellbezeichnung entspricht der Ausgangsleistung

der Verstärker.

Die Elektronik des D-Premier wurde komplett überarbeitet und ist in ihren Grundzügen in allen

neuen Geräten identisch. Nur die Ausgangsleistung, das Gehäuse und die Ausstattung bzw. Anschlussmöglichkeiten

unterscheiden sich. Der Einstieg in die Devialet-Welt mit dem Modell 110

ist jetzt für weniger als die Hälfte des Preises des D-Premier möglich, nämlich für 5.000 Euro

Auch die tolle Funkfernbedienung mit ihrem

herrlichen Drehregler wurde überarbeitet. Das

Devialet-Logo dreht sich jetzt nicht mehr mit.

Superflach und doch Leistung satt. Der 170 dürfte

das neue „Volumenmodell“ der Franzosen werden.


Top-Acts

Die Anzeige dreht sich der Aufstellung/Aufhängung gemäß.

Gesteuert werden kann der Devialet natürlich auch per App.

Diesen Spruch sollte man sich hinter

die Ohren schreiben.

Man merkt: Die Mitarbeiter von Devialet stehen

mit voller Leidenschaft hinter ihren Produkten.

Devialet:

Es wäre schlicht unmöglich, alle technischen Finessen des Devialet an dieser Stelle zu erläutern.

Zahlreiche Patente und eine wirklich clevere Schaltung machen die Geräte absolut einzigartig.

Klanglich halten sie mit allem mit, was man für Geld und gute Worte kaufen kann und sind dabei

höchst Energieeffizient. Die Software der Geräte wird extrem gut gepflegt und der Nutzer erhält

ein bis zwei Updates pro Jahr (immer kostenlos), die sich bisher stets gelohnt haben.

Nach der Messe gibt es wieder ein Firmware-Update auf Version 6.0. Größte Neuerung: Der Devialet

kann jetzt quasi wie eine externe Soundkarte von einem Mac angesteuert werden. Bisher

war es aufgrund der speziellen Übertragungsart des Devialet nur möglich, Musik aus iTunes wiederzugeben.

Mit der neuen Firmware kann künftig auch jedes andere Audiosignal vom Computer

über den Devialet wiedergegeben werden, also auch Streamig-Dienste, YouTube oder auch

die Systemtöne.

Die Preise:

Devialet 110 = 4.990 Euro*

Devialet 170 = 6.990 Euro*

Devialet 240 = 12.900 Euro

Devialet 500 = 22.900 Euro

*Einführungsangebit inkl. Streaming-Modul bis September. Danach 1.000 Euro mehr.


Top-Acts

Audio Reference / Fine Sounds Group:

Die mit Abstand größte Show lieferte der Hamburger Vertrieb Audio Reference gemeinsam mit

der Fine Sounds Group, zu der Marken wie Sonus faber, McIntosh, Wadia und Audio Research

gehören. Größter Eye-Catcher war dabei sicherlich der im Atrium ausgestellte Supersportwagen

Pagani Huayra, der mit einem unglaublichen Soundsystem von Sonus faber ausgestattet zu bewundern

war. Superreiche können das Gefährt für ca. 1,5 Mio. Euro erwerben.

Rechts: Eher als Spaßinstallation war diese „Wall of Sound“ gedacht, die mit vier Sonus faber

Subwoofern, fünfzehn Sonus faber Venere Centern und ein paar McIntosh Endstufen ordentlich

Dampf machte.


Top-Acts

Audio Reference / Fine Sounds Group:

Die Sonus faber Olympica-Serie feierte

auf der High End ihre Weltpremiere. Die

gewohnt edel verarbeiteten Lautsprecher

sind unterhalb der Amati und oberhalb

der Venere-Serie angesiedelt.

Mit ihrer exquisiten Verabeitung und edlen

Materialien beweisen diese Lautsprecher

einmal mehr, warum Sonus faber

die wohl am meisten kopierten Lautsprechern

der Welt sind.

Die Preise stehen noch nicht fest. Lieferbar

wird die Olympica-Serie voraussichtlich

im Laufe dieses Sommers.


Top-Acts

Audio Reference / Fine Sounds Group:

Oben: Die Sonus faber Venere-Serie

(ganz hinten) und die Amati und Guarneri.

Im Vordergrund links die Stradivari.

Bild links, die über 80.000 Euro teure

Aida. – Lautsprecher wie von einem anderen

Stern. Aber wer einmal die unglaubliche

Verarbeitungsqualität in Natura

gesehen hat und gar das Glück gehabt

hat, sie zu hören, der wird die Preise nachvollziehen

können.

Bilder rechts: Die gesamte Modellpalette

der Röhrenspeizialisten von

Audio Research. Ganz neu darunter der

Vollverstärker VSi 75.


Top-Acts

Audio Reference / Fine Sounds Group:

Dan D‘Agostino Momentum Preamp: In diesem Gerät von Verstärker-Guru

und ehem. Krell-Gründer Dan D‘Agostino ist allein das verarbeitete Rohmetall

mehr wert, als die meisten für ihre gesamte HiFi-Anlage ausgeben. Das

Design ist ebenso spektakulär wie die Haptik. – Preis ca. 39.000 Euro.

Audio Reference / Fine Sounds Group:

Oben und unten: Die vielleicht einzige ernstzunehmende Konkurrenz für

den Devialet (siehe ein paar Seiten zuvor) erwächst mit dem Wadia Intuition.

Auch er vereint ein faszinierendes Design, kompakte Abmessungen, Leistung

satt und demnächst auch Streaming-Funktionen in einem Gehäuse.

Wadia gilt zudem in audiophilen Kreisen als legendär. – Ab ca. 7.500 Euro.

Audio Reference /

Fine Sounds Group:

EAT Forte: Herrlicher Plattendreher

mit neuem Tonarm E-Go

vom bekannten Tonarmspezialisten

Bob Graham entwickelt.


Top-Acts

Audio Reference / Fine Sounds Group:

Velodyne: Der Subwoofer-Spezialist

Velodyne ist ebenfalls in den Markt der

Kopfhörer eingestiegen und kommt bei

den Messebesuchern damit offenbar gut

an (oben). Die Modellpalette besteht derzeit

aus den In-Ears vPulse (rechts, in verschiedenen

Farben erhältlich), vFree mit

Bluetooth (links) und dem Spitzenmodell

vTrue (rechts oben).


Impressionen

Alphornbläserinnen als Kontrastprogramm.

Kniefall vor dem HiFi-Altar

Lautsprecherveredelung mit Blattgold (Focal).


Impressionen

Mangiare im Bistro (links) und im Atrium.


Impressionen

Luxus-Auto mit Edel-HiFi

Das war‘s!

Megaröhre


Abschlussbericht High End 2013

Quelle: High End Society Marketing GmbH

Pressemeldung, gekürzt

Die 32. HIGH END in Folge und

gleichzeitig die 10. Jubiläumsmesse

im MOC in München war mit 363

Ausstellern aus 35 Ländern wieder

ein weltweiter Höhepunkt der Branche.

Vom 09. bis 12. Mai waren die

Messehallen und -Räume rund um

die Atrien in den oberen Etagen des

MOC komplett belegt und der Besucherandrang

entsprechend groß.

Enormer Anstieg der Fachbesucherzahl:

5.211 Fachbesucher aus 71

Ländern sind nach München gereist,

um sich über Neuheiten zu informieren,

sich weiterzubilden, allgemein

im Markt zu orientieren und sich mit

Fachkollegen auszutauschen. Die

Zahl der Fachbesucher ist im Vergleich

zum letzten Jahr um 18 % gestiegen.

Delegationen aus allen Teilen

der Welt haben sich in München

einen Markt- und Branchenüberblick

verschafft. Mit 58 Prozent war die

Quote der internationalen Besucher

dabei erneut sehr hoch.

Die Top 10 der Besucher-Länder

liegen erneut allesamt in Europa. Neben

Deutschland kamen die meisten

Fachbesucher aus England, Schweiz,

Österreich, Frankreich, Italien, Niederlande

und Polen. Aber auch die

Zahl der Besucher - gerade auch aus

Fernost, Indien und Südameri- ka -

war überdurchschnittlich hoch.

Beeindruckt waren die Aussteller

von der Intensität und Qualität der

geführten Fachgespräche mit den

gut vorbereiteten Besuchern. „Auch

2013 überzeugte die Messe mit hoher

Internationalität und zunehmenden

Besucherzahlen und hat

damit ihre Position als die weltweite

Leitmesse der Branche für die hochwertige

Unterhaltungselektronik gestärkt.“,

betonte der Vorstandsvorsitzende

der HIGH END SOCIETY, Kurt

Hecker. „Wir freuen uns über noch

mehr Zuspruch von internationalen

Medien, Händlern und Distributoren.

Damit hat die HIGH END ihre

globale Marktbedeutung und ihren

internationalen Stellenwert weiter

ausgebaut.“

„Aus Sicht der internationalen

Presse und der ausstellenden Firmen

ist die HIGH END die wichtigste Leitmesse

ihrer Art – sie fungiert immer

häufiger als Ideenschmiede für neue

Produkte, Trends, Hersteller- und

Branchenentwicklungen. Die gute

Besucherresonanz bestä- tigt erneut,

dass sich die HIGH END zu einem

unverzichtbaren Forum entwickelt

hat. Sie ist mittlerweile die weltweit

führende Messe ihrer Art und ermöglicht

es, an einem Ort zugleich

Einkäufer, Händler, Hersteller, Entwickler,

Trendsetter und Kunden zu

treffen.“, bilanziert Branko Glisovic,

Geschäftsführer der High End Society

Marketing GmbH.

34


Bernhard Sedlmaier, per E-Mail

Einsendungen für die Teilnahme an ”Bilder der Woche“ bitte ausschließlich

an: bilder@macrewind.de – Teilnahmebedingungen, siehe nächste Seite.

BILDER DER WOCHE

Cornelius Fischer


Apple

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Gastbeiträge

Rewind

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Herausgeber:

Synium Software GmbH • Robert-Koch-Straße 50 • 55129 Mainz-Hechtsheim

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Geschäftsführer: Mendel Kucharzeck, Benjamin Günther

Amtsgericht Mainz (HRB 40072)

Text, Redaktion & Fotografie: Frank Borowski (son)

Layout: Mendel Kucharzeck, Frank Borowski

Mitarbeiter: Frank Borowski (son), Moritz Schwering (ms)

Ihr Kontakt für Anzeigenschaltungen:

Benjamin Günther

Teilnahmebedingungen ”Bilder der Woche“

Bitte senden Sie ihren Bildbeitrag ausschließlich

im Format JPEG. Die Dateigröße sollte 1,5

MB nicht übersteigen. Das Bild selbst sollte

nicht kleiner sein, als ca. 1,3 Megapixel, je nach

Seitenverhältnis. Das entspricht beispielsweise

rund 1440 x 900 Bildpunkten, wie bei einem 17“

Cinema Display. Pro Teilnehmer und Ausgabe

sind maximal 2 Bilder zur Teilnahme zugelassen.

Rechtliche Hinweise:

Teilnahmeberechtigt sind alle Leser der Rewind.

Mit seiner Teilnahme bestätigt der Einsender,

dass die eingereichten Fotos von ihm selbst in

den letzten zwölf Monaten aufgenommen wurden

und erklärt sich mit der unentgeltlichen Veröffentlichung

und der namentlichen Nennung in

Rewind einverstanden. Ein Rechtsanspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Mendel Kucharzeck.

Abgesehen von der Veröffentlichung in der

Rewind verbleiben sämtliche Rechte am Bild

beim Urheber!

Einsendungen für die Teilnahme an ”Bilder der

Woche“ bitte ausschließlich an:

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