Ortsentwicklung Krailling g g - Gemeinde Krailling

krailling.de

Ortsentwicklung Krailling g g - Gemeinde Krailling

Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Allgemeine Tendenzen in der Gesellschaft

Vollerwerbstätigkeit in Familien

Mit der zunehmenden Erwerbstätigkeit und

Vollbeschäftigung beider Elternteile steigt der

Bedarf an ganztägiger Kinderbetreuung

(Ganztagesschulen, Hortplätze, Ganztagesbetreuung

bei Kindergarten- und Krippen-

plätzen).

Durch das hohe zeitliche Engagement der

Eltern im Beruf steigen die Anforderungen an

Familien, sich effektiv zu organisieren. Freie

Zeiten für gesellschaftliches Engagement

werden weniger.

Lebensformen

Mit der Änderung der Lebensbedingungen

(kleinere Familien, häufiger Wohnortwechsel

vor Allem aus beruflichen Gründen, größerer

Anteil an allein lebenden Menschen und, und

Patchworkfamilien) verändert sich auch das

gesellschaftliche Zusammenleben. Die

familiäre Bindung ist geringer. Oft leben die

verschiedenen Generationen an unterschiedlichen

Orten, so dass die gegenseitige

Unterstützung im Alltag schwieriger wird.

Die flexible Lebensgestaltung führt dazu, dass

häufig keine langjährigen stabilen Nachbar-

schaften bestehen.

Die Änderung der gesellschaftlichen

Bindungen erfordert neue gesellschaftliche

Netzwerke, um alltägliche Hilfestellungen zu

leisten und eine soziale Einbindung zu

unterstützen.

Änderung des Arbeitsmarktes

Das hochqualifizierte Arbeitsplatzangebot

erfordert von den Arbeitnehmern in hohem

Maß eine Ausrichtung des Lebens an die

Erfordernisse des Arbeitsplatzes. Dies

bedeutet auch eine große Flexibilität in der

Wahl des Wohnortes. Umzüge in Folge von

Ab Arbeitsplatzwechsel l oder neuer beruflicher

Aufgabenbereiche führen zu hoher Fluktuation

in den Kommunen. Das Zugehörigkeitsgefühl

zum Wohnort ist geringer (da wechselnd).

Ganztagsbetrieb in der Kinderbetreuung

Schulen und Kinderbetreuung werden

zunehmend im Ganztagesbetrieb angeboten

und organisiert. Kinder und Jugendliche sind

länger in Schule und Kinderbetreuung, Hobbys

werden entweder im Rahmen der

Betreuungseinrichtungen angeboten, oder

müssen am späten Nachmittag oder Abend

stattfinden. Dies verändert auch die

Organisation von Vereinen und aktiven

Gruppen.

Lebensmittelpunkt am Wohnort oder am

Arbeitsort

Viele Erwerbstätigen verbringen viel Zeit am

Arbeitsort, der meist nicht der Wohnort ist.

Erledigungen, kulturelle oder sportliche

Aktivitäten werden vielfach an den Arbeitsort

verlegt, vor allem, wenn dort das allgemeine

Angebot höher ist und keine familiäre Bindung

am Wohnort besteht.

Nach Beendigung des Berufslebens steigt die

Bedeutung des Wohnorts. Damit werden auch

die Ansprüche an das Wohnumfeld höher.

Angebote im Wohnumfeld werden stärker

genutzt.

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Flexibilität in der Gestaltung des Alltags

Mit den vorab beschriebenen veränderten

Lebensbedingungen steigt der Wunsch, die

freie Zeit flexibel gestalten zu können.

Längerfristige Angebote, z.B. die

Mitgliedschaft in Vereinen und aktiven

Gruppen, werden weniger angenommen.

Bevorzugt werden zeitlich begrenzte Angebote

oder Aktivitäten, die flexible Nutzungen

ermöglichen.

Steigende Ansprüche an Freizeitgestaltung

Es besteht in allen Generationen ein hoher

Anspruch an einen hochwertige und auf die

eigene Interesse genau abgestimmte

Freizeitgestaltung. Oftmals werden weite

Wege in Kauf genommen, um bestimmte

Angebote wahr nehmen zu können.

Traditionelle Angebote, die vor Allem auf den

Erhalt von Gemeinschaft zielen, gehen zurück,

Neue Trends der Freizeitbeschäftigung

entstehen.

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Möglichkeiten des Umgangs mit dem gesellschaftlichen Wandel im

Bereich Gemeinbedarf

Viele Kommunen suchen derzeit nach Wegen,

wie sie den Bedürfnissen der verändernden

Gesellschaft gerecht werden können. Mit dem

Rückgang der familiären Bindung werden

gesellschaftliche Angebote im Bereich

Gemeinbedarf und Treffpunkte wichtiger. Viele

Hilfestellungen zur Bewältigung des Alltags,

die bislang in der Familie geleistet wurden,

werden heute auf kommunale oder privat

finanzierte Angebote verlagert.

Gleichzeitig müssen die meisten Kommunen

heute mit weniger finanziellen Mitteln

auskommen. Effiziente und kostensparende

Angebote sind deshalb erforderlich.

Prinzipien zum Umgang mit Gemeinbedarf:

Bündelung von Nutzungen

Oftmals liegen die GE im Stadtgebiet verteilt

oder ohne Bezug nebeneinander. Viele

Gemeinbedarfseinrichtungen müssen nicht

gleichmäßig über das Stadtgebiet verteilt

liegen. Sie könnten so ausgerichtet werden,

dass Orte der Begegnung entstehen.

Mit der Bündelung von öffentlichen Angeboten

an wenigen, gut erreichbaren Orten entsteht

eine höhere Besucherfrequenz.

Räume oder Ausstattungen können mehrfach

genutzt werden, wenn die verschiedenen

Angebote gut vernetzt sind, die unterschiedlichen

Betreiber sich kennen und ihre

Angebote zeitlich und räumlich abstimmen.

Damit werden zusätzliche Anschaffungs- und

Betriebskosten gespart. Zudem verbessert die

erhöhte Besucherfrequenz die Attraktivität des

Standortes und stärkt damit die einzelnen

Angebote vor Ort.

Freiräume als Orte der Begegnung nutzen

Vielfach liegen Gemeinbedarfseinrichtungen

nebeneinander, ohne dass ein Ort der

Begegnung geschaffen wird. Eingänge zu den

Einrichtungen sind nicht aufeinander

ausgerichtet, die Freiräume der einzelnen

Einrichtungen inklusive der Vorzonen sind nach

Außen abgeschirmt. Die Räume zwischen den

einzelnen Einrichtungen werden als

Wegeflächen ohne größere Aufenthaltsqualität

ausgestaltet.

Durch die Ausrichtung der verschiedenen

Einrichtungen zueinander und die Öffnung der

Vorzonen entstehen Orte der Begegnung. Der

Zwischenraum wird zur belebten Mitte.

Prinzipskizze: Nicht aufeinander ausgerichtete Gemeinbedarfseinrichtungen

Durch die Ausrichtung entsteht eine gemeinsam genutzte

Mitte und ein Ort der Begegnung.

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Möglichkeiten des Umgangs mit dem gesellschaftlichen Wandel im

Bereich Gemeinbedarf

Vernetzen von Einrichtungen – neue

Kooperationen bilden

Werden Gemeinbedarfseinrichtungen in ihren

Ansprüchen und Bedürfnissen aufeinander

abgestimmt, so können sich Synergien

ergeben, die allen Beteiligten nutzen. Räume

können in bestimmtem Umfang flexibel

entsprechend dem jeweiligen Bedarf

zugeordnet werden. Veranstaltungen, Aktionen

und Öffentlichkeitsarbeit können gemeinsam

oft Zeit- und Geldsparend organisiert werden.

Voraussetzung für eine Vernetzung

unterschiedlicher Einrichtungen ist, dass die

einzelnen Interessen gewahrt bleiben und

Lösungen gefunden werden, von welchen Alle

profitieren. Über eine partnerschaftliche

Verständigung auf Augenhöhe können

Verantwortungsbereiche abgesteckt und

Aufgabenbereiche verteilt werden.

Kombination von unterschiedlichen Angeboten

und Formen des Engagements

Über einen gemeinsamen Träger (z.B.

Trägerverein, bestehende Organisation wie

VHS oder die Kommune) können

verschiedenen Angebote organisiert und

getragen werden (z.B. Einzelangebote von

Gruppen oder niederschwellige Angebote,

aber auch regelmäßige Veranstaltungen und

Feste). Aufgabe des Trägers ist die

Verknüpfung der Aktiven und die OrRegelung

der Finanzierung und Terminierung von

Aktionen. Neben Bürgern im Ehrenamt sollten

professionelle Träger oder die Kommune in

eine tragfähige Grundstruktur eingebunden

werden.

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte in Krailling

In Krailling gibt es ein gutes Angebot an

Vereinen, Aktivitäten und Veranstaltungen.

Zum Teil gibt es eine Zusammenarbeit

zwischen den aktiven Gruppen und mit der

Kommune.

Für einige Angebote gibt es derzeit keine

geeigneten Räume in Ort. So wünschen

sowohl die Senioren als auch die Jugend gut

nutzbare Räume in der Ortsmitte.

Einige Angebote sind schwer zu erreichen.

Dies liegt an nicht vorhandenen Busverbindungen

oder an Räumlichkeiten, die nicht

barrierefrei zu erreichen sind.

Der gesellschaftliche Wandel und ein

verändertes Verhalten in der Bevölkerung ist

auch in Krailling erkennbar:

• Aktivitäten und Angebote konzentrieren sich

mehr auf die Abendstunden

• Viele Bürger nehmen Angebote von

Vereinen, Kirchen und Gruppen gerne in

Anspruch, die Bereitschaft zu

ehrenamtlichen Engagement ist eher

rückläufig.

• Ehrenamtliche Unterstützung und Helfer

auch für einmalige Aktionen sind schwer zu

finden.

• Im Vereinsleben steht die Nutzung der

Angebote gegenüber dem gesellschaftlichen

Treffen im Vordergrund.

Der Zusammenhalt in der Gemeinde wird

unterschiedlich eingeschätzt. Die hohe

Fluktuation wird als ein Grund für das

mangelnde Interesse am Gemeindeleben

gesehen. Gleichzeitig wünschen sich einige

Zugezogenen bessere Möglichkeiten, sich in

die Gemeinschaft einzufinden.

Durch das Gewerbegebiet KIM sind viele

Arbeitsplätze im Ort. Allerdings ist das

Gewerbegebiet räumlich vom Ort getrennt, so

dass eine Vernetzung vom Arbeitsplatz zur

Ortsmitte nur schwer möglich ist.

Planungen und Wünsche zum Thema

Gemeinbedarf, Treffpunkte

Verschiedenen Projekte sind in Krailling derzeit

in Planung:

• Musikraum für Bands in der Grundschule

• Ausbau eines Zweigs der Grundschule zur

Ganztagsschule (in Teilen schon realisiert)

• Ausbau der Räume für die Feuerwehr

• Frei nutzbares Mehrzweckspielfeld

Wünsche und Anliegen:

• Offene Räume für die Jugendlichen

• Raum für Senioren (im Ersatz zu den

Räumen im Keller der Grundschule)

• Bürgerzentrum

• Treffpunkt bzw. Cafe mit Kinderspiel in der

Ortsmitte

• Markt als Treffpunkt in der Ortsmitte auf der

Margaretenstraße

• Mehr Angebote für Kraillinger im Caritas

Altenheim

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Orte des Öffentlichen Lebens in Krailling – Margaretenstraße Süd

Der Bereich eec Margaretenstraße agaete staßestetde stellt den

zentralen Versorgungsbereich der Stadt dar.

Gleichzeitig sind hier verschiedene Gemeinbedarfseinrichtungen

und Treffpunkte

angesiedelt.

Folgende Treffpunkte, Einrichtungen und

öffentliche Freiflächen sind hier zu finden:

Einkaufsstraße, Markt, Bibliothek mit Garten,

Gastronomie mit Biergarten und Kinderspiel,

Alte Mühle, Badeweiher, Maibaumwiese,

Garten (an der Kreuzung), Brunnenplatz, Wiese

an der Würm

Themen, e Wünsche, Fragen im Bereich

e Margaretenstraße Süd:

- Markt an öffentlicher, sichtbarer Stelle

- Neue Räume für die Jugend

- Neue Räume für die Senioren

- Verbesserte Straßenführung

- Aufwertung des Straßenraums

- Höhere Erlebbarkeit der Würm

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Orte des Öffentlichen Lebens in Krailling – Margaretenstraße Nord

Der Bereich e an der Margaretenkirche e stellt t den

historischen Teil des Ortes dar. Hier sind noch

viele alten Gebäude vorhanden. Anhand der

Gebäudestellung und der Straßenführung lässt

sich das „alte Dorf Krailling“ noch gut ablesen.

Folgende Treffpunkte, Einrichtungen und

öffentliche Freiflächen sind hier zu finden:

Margaretenkirche, zwei Gaststätten mit

Biergärten, altes Rathaus mit Räumen der

evangelischen Kirche, Standort Feuerwehr,

Sitzbereiche an der Würm, Kneippbecken an

der Würm, Sitzbereich an der

Margaretenstraße

Themen, e Wünsche, Fragen im Bereich

e Margaretenstraße Nord:

- Ausbau Feuerwehrgebäude

- Aufwertung des Straßenraums

- Erhalt des dörflichen Charakters

- Bessere Erlebbarkeit der Würm

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Orte des Öffentlichen Lebens in Krailling – Rathausumfeld

Im Umfeld des Rathauses auses ist die Grundschule

u mit Bürgertreff, sowie das Kinderhaus

angesiedelt, so dass hier ein kleineres

Gemeinbedarfszentrum entsteht. Nach

Nordwesten schließt eine Wohnsiedlung an,

den Ortsrand bildet eine öffentliche Freifläche

mit Kinderspiel. Der gesamte Bereich ist mit

prägnantem Baumbestand überstellt.

Folgende Treffpunkte, Einrichtungen und

öffentliche Freiflächen sind hier zu finden:

Rathaus, Grundschule mit Bürgersaal,

Kinderhaus, Spielplatz, Bolzplatz, Fitness

Parcour, beliebter Bereich für Spaziergänger

Themen, e Wünsche, Fragen im

Rathausumfeld:

- Erhalt des besonderen Baumbestands

- Ausbau der Grundschule zu

Ganztagesklassen

- Proberaum für Bands in der Grundschule

geplant

- Freies Grundstück für ergänzende

Nutzungen am Rathaus ist vorhanden

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Orte des Öffentlichen Lebens in Krailling – Seniorenheim und Sportfeld

Das Caritas Seniorenheim e e und das Sportfeld

liegen in unmittelbarer Nachbarschaft im Wald

am nördlichen Ortsrand von Krailling. In

fußläufiger Nähe befindet sich das Kloster

„Maria Eich“, das viele Tagesbesucher anzieht,

sowie der S-Bahn-Haltepunkt Planegg mit

angrenzender Bahnhofsstraße.

Folgende Treffpunkte, Einrichtungen und

öffentliche Freiflächen sind hier zu finden:

Seniorenheim, Sportplatz Krailling / Planegg,

Gaststätte, Nachbarschaft Maria Eich,

fußläufige Nähe zum S-Bahn-Haltepunkt

Planegg mit Einkaufsstraße und Spielplatz

Themen, e Wünsche, Fragen im Bereich

e Seniorenheim und Sportfeld:

- Ausbau / Umgestaltung des S-Bahnhofs von

Planegg geplant

- Bahnunterführung zur Ergänzung des

Wegenetzes gewünscht (z.B. ehem. Tunnel)

- Synergien/ Begegnung Sport /

Seniorenheim / Tagesgäste Maria Eich

möglich???

- Verbesserter Anschluss des

Seniorenheimes an das gesellschaftliche

Leben in Krailling

- Überlegungen zu langfristiger Ergänzung

des Seniorenheims mit Tagesbetreuung für

Senioren oder betreutes Wohnen

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Orte des Öffentlichen Lebens in Krailling – Südlicher Ortsrand mit

Friedhof

Der südliche Ortsrand mit Friedhof stellt eine

beliebte Freizeitfläche für die Kraillinger dar.

Durch die Hangkante hat man von den

Grünflächen einen weiten Blick auf die

angrenzende Siedlung und das Würmtal.

Themen, Wünsche, Fragen im Bereich

Seniorenheim und Sportfeld:

- Vereinbarkeit freilaufende Hunde /

Kinderspiel durch Vereinbarung

gewährleisten

Folgende Treffpunkte, Einrichtungen und

öffentliche Freiflächen sind hier zu finden:

Friedhof, Bolzplatz, Spielplatz, beliebter

Bereich für Spaziergänger und Hundehalter

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Orte des Öffentlichen Lebens in Krailling – Bereich Waldsanatorium,

Bauhof

Abseits der Wohnsiedlungen befindet sich im

Wald das Waldsanatorium, eine Kinderkrippe

sowie das Bauhofgelände. Der Gartenbauverein

hat hier seinen Schaugarten. Die

Planungen der Gemeinde sehen vor, im

Umfeld des Bauhofes Ausweichflächen für die

Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.

Themen, Wünsche, Fragen im Bereich

Seniorenheim und Sportfeld:

- Synergie bzw. Ergänzung der bestehenden

Nutzungen??

- Fläche für Feuerwehr festlegen

Folgende Treffpunkte, Einrichtungen und

öffentliche Freiflächen sind hier zu finden:

Seniorenheim, Kinderkrippe, Bauhof,

Schaugarten Gartenbauverein, Erweiterung

Feuerwehr geplant

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Mögliche Arbeitsfelder zum gesellschaftlichen Leben in Krailling

Basierend auf die Grundlagenermittlung zur

Situation in Krailling wurden verschiedene

mögliche Arbeitsfelder zur Verbesserung der

Angebote im Bereich Gemeinbedarf,

gesellschaftliches Leben und Treffpunkte

erarbeitet:

Vernetzung der bestehenden Angebote:

In Krailling besteht ein breites Spektrum an

Veranstaltungen und Angeboten durch Vereine

und aktive Gruppen. Zum Teil sind diese

Angebote nicht zeitlich abgestimmt. Aktive

wünschen sich mehr Unterstützung durch

eigenverantwortliches Handeln der Bürger

(vom Konsum zur aktiven Mithilfe).

Trotz der laufenden Veranstaltungen gibt es

den Wunsch nach Möglichkeiten zur

Begegnung im Ort (vor allem informelle

Treffpunkte) und nach einer Belebung des

gesellschaftlichen Miteinanders.

Mehrfachnutzung von bestehenden Räumen

Angebote und Treffpunkte in Krailling finden

zum Teil nur einmal in der Woche statt.

Dadurch sind einige Räume nicht voll belegt.

Gleichzeitig gibt es Gruppierungen, die aktuell

Räume für wöchentliche Treffen suchen.

Einige Räume sind für bestimmte Bevölkerungsgruppen

nicht geeignet. So können

z.B. nicht barrierefreie Räume nur schwer für

Veranstaltungen für Senioren genutzt werden.

Allgemein besteht ein wirtschaftliches

Interesse, bestehende und neue Räume

möglichst effektiv zu nutzen, um die

Gesamtkosten für öffentliche Räume gering zu

halten.

Möglicher Umgang:

Durch eine bessere Vernetzung können

bestehende Angebote besser aufeinander

abgestimmt werden. Über zentrale

Vermittlungs- und Informationsstellen können

die laufenden Angebote besser bekannt

gemacht werden.

In einige Kommunen werden digitale

Plattformen zur Koordination und

Veröffentlichung laufender Angebote

verwendet (z.B.„Allmend“, Stadt Zürich)

Andere Kommunen richten eine zentrale

Anlaufstelle in der Gemeinde ein, die diese

Funktion übernehmen soll (z.B. Mehrgenerationenprojekt,

Oberasbach).

Möglicher Umgang:

Eine Möglichkeit wäre, alle aktiven Gruppen,

Vereine und Gastronomiebetriebe zu befragen,

welche Räume sie zur Verfügung haben, und

ob Interesse an einer Mehrfachnutzung

besteht. Teil der Befragung sollte auch das

Abfragen der Rahmenbedingungen für die

Räumlichkeiten sein (Barrierefreiheit,

Ausstattung, Lage im Gemeindegebiet,

zeitliche Beschränkung der Nutzung etc.).

Es kann geprüft werden, ob Nutzungen, die

derzeit keine Räume finden, in bestehenden

Räumen unter gebracht werden können.

Dabei sollten Synergien durch die Mehrfachbelegung

von Räumen gut genutzt werden

(gemeinsame Grundausstattung, gleiche

Ansprüche an die Räumlichkeit etc.).

Unter Umständen können Räume für neue

Nutzungen genutzt werden, wenn sie baulich

saniert werden. Dies kann günstiger sein, als

ein Neubau (inkl. Folgekosten wie z.B.

langfristige Betriebskosten). Eine gemeinsame

Finanzierung der Baumaßnahmen wäre bei

klaren Nutzungsvereinbarungen möglich.

Auf Basis der Erhebung kann ermittelt werden,

welche Nutzung nicht in bestehenden Räumen

unter gebracht werden können und einen

Neubau erfordern.

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Mögliche Arbeitsfelder zum gesellschaftlichen Leben in Krailling

Bauliche Ergänzung:

Wurde festgestellt, dass wichtige Angebote

des öffentlichen Lebens nicht in den

bestehenden Räumen unter gebracht werden

können, so ist ein Neubau erforderlich. Derzeit

besteht in Krailling der Wunsch nach einem

Bürgertreff.

Möglicher Umgang:

Ein neues öffentliches Gebäude sollte auch

den Standort stärken. So ist eine Belebung der

Ortsmitte durch die Ergänzung von Gemeinbedarf

oder ein Bürgertreff gut möglich.

Die Nutzung des neuen Gebäudes sollte so

geplant werden, dass sinnvolle Gemeinschaften

entstehen, und ein breites Spektrum an

Angeboten im Gebäude möglich ist.

Anpassen der Strukturen und Angebote an

den gesellschaftlichen Wandel

Durch die steigende Berufstätigkeit von Eltern

und die damit erhöhte Anzahl an Kindern, die

ganztags in Betreuungseinrichtungen sind,

sinkt die freie Zeit für Vereine und aktive

Gruppen. Angebote können vielfach erst am

Nachmittag oder Abend war genommen

werden.

Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft von

Erwachsenen, sich dauerhaft in Vereinen und

aktiven Gruppen zu engagieren.

Eine steigende Zahl an Senioren verbringt

mehr Zeit am Wohnort. Ein gleichzeitiger

Anstieg der ehrenamtlichen Tätigkeit dieser

Bevölkerungsgruppe kann nicht festgestellt

werden.

Vereine und aktive Gruppen tragen in einem

hohen Maße an dem gesellschaftlichen Leben

von Kommunen bei.

Möglicher Umgang:

Um Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, ist

eine Verknüpfung der Vereine und Gruppen

mit den Schulen und Betreuungseinrichtungen

sinnvoll. (Beispiel Stadt Germering)

Viele Angebote werden besser genutzt, wenn

sie für begrenzte Zeiträume genutzt t werden

können. Ehrenamtliches Engagement ist für

viele Menschen heute leichter machbar, wenn

es auf einen absehbaren Zeitraum begrenzt

wird.

Vereine und Gruppen sollten die Generation

der älteren Menschen in hohem Maße

berücksichtigen.

Neue Trends im Freizeitbereich ziehen oft viele

Menschen an. Werden diese Trendsportarten

in Vereinen angeboten, so stellen diese eine

attraktive Alternative zu private finanzierten

Sportangeboten dar.

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Mögliche Arbeitsfelder zum gesellschaftlichen Leben in Krailling

Fördern von Nachbarschaften und Kontakten

im Quartier:

Mit den immer knapper werdenden Finanzmitteln

der Kommunen und den höheren

Anforderungen an Betreuung durch den

gesellschaftlichen Wandel steigt die Bedeu-

tung der nachbarschaftlichen Hilfestellung in

der Bewältigung des Alltags des Einzelnen.

Der Wunsch nach gesellschaftlichen

Zusammenhalt am Lebensort steigt.

Gleichzeitig werden soziale Netzwerke durch

häufigen Umzug, Versingelung und hohe

Belastungen des Arbeitsmarktes weniger

tragfähig.

Möglicher Umgang:

Nachbarschaftliche Begegnung kann gefördert

werden, wenn Begegnungsorte im Quartier

geschaffen werden. Dies können sowohl

Treffpunkte sein, als auch alltägliche Veranstal-

tungen und Gelegenheiten, an denen man sich

beiläufig trifft (z.B. Markt).

Durch die Organisation einer „Agentur“ für

ehrenamtliches Engagement können kleinere

und dauerhafte gegenseitige Hilfestellungen

vermittelt werden (z.B. Kontaktbörse,

Oberasbach ,Nachbarschaftshilfe Neuried).

Ein guter Mix an Wohnraum befördert, dass

verschiedene Generationen in einem Quartier

leben können. Alte Menschen können leichter

in der gewohnten Nachbarschaft verbleiben.

Nutzen von Veranstaltungen und Events, um

die Gemeinschaft in Krailling zu stärken

In Krailling gibt es viele verschiedene Veranstaltungen.

Aktive haben den Wunsch nach

stärkerer Unterstützung bei der Durchführung.

In der Region gibt es ein weitreichendes und

hochwertiges Angebot, dies stellt eine große

Konkurrenz für die Kraillinger Veranstaltungen

dar.

Möglicher Umgang:

Feste sollten als gemeinsame Veranstaltung

aller Bürger verstanden werden. Dies

bedeutet auch, dass die Mithilfe für die

Organisation und Durchführung der Feste im

Internet und in persönlicher Ansprache

angefragt wird. Ein Ziel sollte sein, dass sich

die Kraillinger mehr als Mitmacher denn als

Konsumenten verstehen.

Kleinere Veranstaltungen und Feste in den

Quartieren können dazu beitragen, den

Nachbarschaftsverbund zu stärken. Die

Rahmenbedingungen für diese kleinen Feste

kann erleichtert werden, wenn an zentraler

Stelle ein zu leihender Pool an Bierbänken,

Sonnenschirmen etc. vorhanden ist.

Der regelmäßige Markt oder attraktive

Spielplätze und andere Freiräume sind eine

gute Gelegenheit zum alltäglichen Treffen.

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Beispiele zu neuen Formen von Gemeinbedarfseinrichtungen

Mehrgenerationenhaus e ato e aus Neue Vahr Nord, od, Bremen

e

Umnutzung und Zusammenfassung von drei

benachbarten Gebäuden unterschiedlicher

Eigentümer zum stadtteiloffenen Haus in

freier Trägerschaft.

Bestand: ungenutztes ehem. Waschhaus

einer Wohnungsbaugesellschaft,

aufgegebene Sparkassenfiliale, Teil des

Gemeindezentrums der evang. Kirche

Nutzungen: Stadtteilcafé, Räume für

Kinderbetreuung, von der Privatwirtschaft

finanzierter kostenloser Familienmittags-

tisch, Beratung und Büros

Zwischen Gebäuden Spielplatz der

Generationen

Träger: Kommune, Kirchengemeinde und

Anbieter sozialer Dienste, die gewerblichen

Teilnehmer sind durch Kooperationsverträge

gebunden. Die Träger kannten sich vorher.

Es existierte i bereits ein persönliches lih

Netzwerk lange vor Start des Projektes.

Akteure: Amt für Soziale Dienste Bremen,

Haus der Familie Vahr, Heilig-Geist-Kirche

der Evangelischen Kirchengemeinde in der

Neuen Vahr, St. Petri Kinder- und

Jugendhilfe, Vacances GmbH Mobiler Sozialund

Pflegedienst, Advertus GmbH & Co KG,

Pflege-Senioren- und Familiendienste,

Förderwerk Bremen GmbH

Besonderheit: Das Projekt baut auf ein

vorhandenes Netzwerk zwischen den

verschiedenen auf (Prinzip „Vernetzung“)

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Beispiele zu neuen Formen von Gemeinbedarfseinrichtungen

Multifunktionale u t Gemeinschaftseinrichtung, e c tu Sonneberg

Neubau an Stelle einer ehemaligen, seit 15

Jahren leer stehenden Gastwirtschaft und

einer nicht mehr sanierungsfähigen Turnhalle

Nutzungen: Kopplung verschiedener

stadtteilrelevanter Nutzungen in einer

multifunktionalen Gemeinschaftseinrichtung.

Begegnungszentrum als großer, teilbarer

Mehrzweckraum mit angegliederter Küche,

(Nutzung für Seniorentreff, Veranstaltungen

für Kinder und Jugendliche, Beratungsangebote,

Vorträge, Initiativen, Selbsthilfegruppen,

Vereine etc.)

Freizeitsport- und Kulturhalle mit eingebauter

Bühne und abdeckbarer Altarwand (Nutzung

für Breitensport, kulturelle Veranstaltung, für

Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen

etc.)

Nutzungen der evangelischen Gemeinde

(Gemeindeverwaltung, Bibliothek, Pfarr- und

Gästewohnung)

Träger: evangelische Kirchengemeinde und

Stadt Sonneberg

Besonderheit: ungewöhnliche, aber auf die

Bedürfnisse vor Ort zugeschnitte

Nutzungskombinationen (Prinzip „Bündelung“)

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Beispiele zu neuen Formen von Gemeinbedarfseinrichtungen

Mehrgenerationenhaus, e e aus, Ingelheim e West

Erweiterung eines Kindergemeinschaftshauses

zu einem Mehrgenerationenhaus

innerhalb eines Quartiers aus den 60er/70er

Jahren (Einfamilien- und Reihenhäuser)

Nutzungen: Wohnnutzung und

Kinderbetreuung,

Dienstleistungsangebote im Haus

(Hausaufgabenbetreuung, Computerkurse),

mobile Dienstleistungen (Einkaufsdienste,

Haustierbetreuung), Dienstleistungsbörse

Ort der Begegnung für verschiedene

Bevölkerungsgruppen, g Café,

Räumlichkeiten zur Nutzung von

verschiedenen Nutzergruppen

Träger: Kommune

Kooperationspartner: Schulen, Kirchen,

Beratungsstellen, Vereine, Verbände,

Unternehmen

Besonderheit: Erweiterung einer

Kinderbetreuungseinrichtung zum

Quartierszentrum (Prinzip „Bündelung“)

Finanzierungsmodell:

Größter Teil der Finanzierung durch die Stadt

Ingelheim

Förderung im Rahmen eines Modellvorhabens

des Bundes (Innovationen für familien- und

altengerechte Stadtquartiere)

Zuschüsse vom Land Rheinland-Pfalz und vom

Landkreis

Zuschüsse über das Aktionsprogramm

„Mehrgenerationenhäuser“ des Bundes

Unterstützung für Krippe und Hort durch das s

Land (entspr. Kindertagesstättengesetz)

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Beispiele zu neuen Formen von Gemeinbedarfseinrichtungen

Zentrum für Familien und Generationen, e ato e Düsseldorf üssedo

Im Rahmen der Schließung des Gemeindezentrums

der evangelischen Kirche entsteht

durch die Aktivitäten einer Fraueninitiative ein

soziales Stadteilzentrum. Es werden die

Räume des Gemeindezentrums übernommen,

2004 öffnet das Mütterzentrum Hell-Ga.

Nutzungen: Stadtteil- und Familienzentrum

Offenes Café, Second-Hand-Laden,

Kinderbetreuung

„Projektmotor“ und Raumbörse für den

Stadtteil, Beratung und Bereitstellung von

Räumen für Nutzer, die selbst Angebot auf die

Beine stellen wollen

Träger Bürgerverein HellGa e.V

Kooperationspartner Stadt Düsseldorf,

evangelische Kirchengemeinde, LEG NRW

(Wohnungsbaugesellschaft mit 90.000

Wohnungen), Vereine im Stadtteil

Besonderheit: Durch ehrenamtliches

Engagement wird ein Stadtteilzentrum

aufgebaut (Prinzip „Aktivierung von

Ehrenamt“)

Finanzierung

Anschubförderung aus dem Landesprogramm

„Initiative ergreifen“

Mittel des Vereins, Spenden

Zuschuss der Stadt Düsseldorf

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Beispiele zu neuen Formen von Gemeinbedarfseinrichtungen

Neue generationenübergreifende e e g e e Quartiersmitte, tte, Fürstenfeldbruck

e Seniorenheim

Krippe

VHS

Seniorenwohnen

Grundschule

Seniorenheim

Im Rahmen der baulichen Entwicklung des

innerstädtischen Quartiers wird ein ehemaliger

Schulhof als neue Quartiersmitte umgestaltet.

Nutzungen: Quartiersplatz mit Wasserspiel

und temporärer Bühne,

Neue Nutzungen auf dem Platz: Feste der

Gemeinbedarfseinrichtungen und aktiven

Gruppen im Quartier, Kurse der VHS im

Freiraum

Ergänzung der bestehenden Nutzungen in den

umliegenden Gebäuden: Kinderkrippe in

Seniorenheim, Mehrgenerationenhaus und

Sitz der Volkshochschule im lehrstehenden

Schulgebäude

Träger: Stadt Fürstenfeldbruck

Kooperationspartner: Seniorenheime,

Volkshochschule, Grundschule

Besonderheit: Der neue Platz stellt bildet den

Anlass zu gemeinsamen Aktivitäten und

Austausch der angrenzenden Einrichtungen

(Prinzip „Quartiersbildung durch

Freiraumgestaltung“

Finanzierung:

Grundausstattung des Platzes und Sanierung

Mehrgenerationenhaus durch die Stadt,

Förderung der Baumaßnahme durch das Land

Förderung der Sonderausstattung des Platzes

im Rahmen eines Modellvorhabens des

Bundes (Innovationen für familien- und

altengerechte Stadtquartiere)

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München


Ortsentwicklung Krailling

Arbeitstreffen „Gemeinbedarf, gesellschaftliches Leben und Treffpunkte“

am 31.03.2011

Beispiele zu neuen Formen von Gemeinbedarfseinrichtungen

Leseregal, ega Magdeburg-Salbke

g b e

Aus der Idee zur Umnutzung eines alten

Ladengeschäfts zu einer Bürgerbibliothek aus

gespendeten Büchern, entsteht die Idee einer

Freiraumbibliothek. Es folgte eine zweitägige

Aktion im öffentlichen Raum, in der die

Freiraumbibliothek aus Bierkisten gebaut

wurde. Die bauliche Umsetzung der Idee

erfolgte im Rahmen eines Forschungsprojektes

des Bundes.

Nutzungen: öffentliche Bühne mit integrierter

Freiraumbibliothek, Vitrinen, die von Vereinen

zur Information genutzt werden können

Bewohner nutzen das Lesezeichen für

Aktivitäten wie Schulunterricht, Konzerte,

Open-Air-Gottesdienste und Lesungen

Bertreiber: neu gegründeter Bürgerverein, der

zunächst den Bürgerbibliothekbetrieb und jetzt

auch das Lesezeichen betreut, der Bürgerverein

wird zum Kontenpunkt im gesellschaft-

lichen Netz des Stadtteils

Finanzierung:

Die Stadt kommt für den Unterhalt des

Freiraums und des Gebäudes auf

Die Finanzierung ist derzeit schwierig, da

Sponsoring in der Umgebung kaum möglich ist

Besonderheit: eine sehr ausgefallene Idee,

um in einem stark strukturschwachen Gebiet

einen Stadtteil zu stärken

Ortsentwicklung Krailling, 17.02.2011

Planungsbüro Skorka, Neuried I rockinger und schneider, München

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine