Kreuz und Quer Ausgabe 03/2013

sgvmarketing

Wandertipps · Wanderjugend · Wanderwelten · Termine · Rätsel · Gewinnspiel

K6074

03/2013

AKTIV-MAGAZIN

DES SAUERLÄNDISCHEN GEBIRGSVEREINS · SGV

www.sgv.de Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

Gebirgsfest 2014 –

Sundern macht aktiv!

Weserbergland:

Wahre Natur,

echt erleben!

ausgezeichnet als

„Fah rad-freundlicher

Gastbetrieb“

w w w . s g v . d e

Radfahrer willkommen

H a s e n w i n k e l 4

A r n s b e r g

Tel. (02931) 5248-25

j u g e n d h o f @ s g v . d e

S G V - J U G E N D H O F

Gutes Programm. Ihre Ideen?

SGV-Jugendhof geht kreative Wege.

Prominente in der Freizeit:

„Indiander“ Meinolf Pape



11. Tour Natur – Messe Düsseldorf 6.–8. Sept. 2013

Freiheit pur

Die Nr.1 Messe für Wandern und Trekking

Hochsauerland Wanderfestival

13.-15. September 2013 in Hallenberg

IM FOKUS: WANDERN

MIT KINDERN

Hotline: 0211 / 45 60-76 00

www.tournatur.com

Sie sparen für zwei Erwachsene £ 8,-

www.hochsauerlandwanderfestival.de

• Manuel Andracks „Kleine Wandershow“

mit anschließender Nachtwanderung

• Kulinarische Wanderung,

Ausstellermeile & Aktivprogramm

• geführte Wanderungen

von leicht bis schwer

• Walderlebnistour und GPS-Wanderung

für Familien


Sichern Sie sich Ihr vergünstigtes eTicket zur TourNatur 2013:

• Ihre Daten und Gutscheincode 0000032gb9cj auf

www.tournatur.com/gutschein eingeben.

• Bis zu 2 eTickets für Erwachsene zum Preis von jeweils 9 ” statt 13 ”

erwerben.

• eTicket ausdrucken und als Eintrittskarte am Tag Ihres Messebesuchs

mitbringen. Sie erhalten zur Sicherheit das eTicket auch als E-Mail.

Ihr zusätzlicher Vorteil: Ihr eTicket berechtigt zur kostenlosen Hin- und

Rückfahrt zum und vom Messegelände am Tage des Messebesuchs mit allen

Verkehrsmitteln des VRR in der Preisstufe D, Region Süd (DB 2. Klasse,

nur zuschlagfreie Züge).

Gutschein

302_Wanderv_105x148+3_DE.indd 1 15.05.13 12:40

83707 Bad Wiessee am Tegernsee

Pfirnleite 5-7

Tel. 0 80 22 / 8 12 12 · Fax 8 53 58

www.landhaus-bergwald.de

E-Mail: reinerduerbeck@aol.com

Unser Gästehaus in schöner, ruhiger Hanglage mit

herrlichem Panoramablick ins Tegernseer Tal ist zu

jeder Jahreszeit Ausgangspunkt Ihrer Wanderungen.

Es erwarten Sie 11 Doppelzimmer und 7 Einzelzimmer

mit folgender Ausstattung: Balkon, DU, WC, TV,

Tel. + W-Lan sowie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Familie Dürbeck

...wir sind klassifizierter

Qualitätsgastgeber

Wanderbares Deutschland

in Bayern

Ob Sie einen Wanderausflug oder eine Reise

planen – wir helfen Ihnen gern bei Ihrer

Vorbereitung und Planung.

Ihr Busreiseveranstalter seit 1927!

Erich Quecke KG

Emil-Rohrmann-Str. 4 • 58239 Schwerte

Tel.: 02304 / 942 52 – 0

2 kreuz&quer 3/13

www.quecke-reisen.de

r seit 1927 !


editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Es gibt Texte, da

ist es wirklich nicht

leicht, einen Anfang

zu finden. Zum

Beispiel heute. Eigentlich

wollte ich

als frohlockendes

Resumee der letzten

Mitgliederversammlung schreiben „Habemus

Präsident“, aber das wäre ja am Ende vielleicht

doch etwas zu flappsig, mehrsprachlich zudem

nicht ganz sauber. Aber es gäbe da in der Tat

natürlich auch gewisse Parallelen zwischen den

Machtwechseln im Vatikan und im SGV. Zum

einen ging es bei der Wahl ziemlich flott, gut

gelaunt und in Frieden über die Bühne. Zum

anderen kündigten beide Herren umgehend

dringend notwendige Reformen an und wollen

in ihren Amtszeiten zu einer neuen Form der

Gemeinsamkeit kommen. Im Gespräch mit der

Redaktion hat Dr. Andreas Hollstein dann auch

in der Tat ein neues „Wir-Gefühl“ innerhalb des

SGV angemahnt, das die zum Teil gefühlten oder

befürchteten Kluften zwischen dem „Hauptverein“

und den Gliederungen schließen kann und

soll. Dazu passt eben auch, dass Dr. Hollstein

für sich und das Führungsteam noch einmal

klar den Auftrag des Dienstleisters definiert, als

der sich eben auch in letzter Konsequenz das

Präsidiums samt Geschäftstelle empfindet und

noch verstärkter aufstellen wird.

Reichlich Platz für ein starkes „Wir-Gefühl“

nach innen wie nach außen ist ja zum Beispiel

schon einmal beim nächsten Gebirgsfest im

Juni 2014 in Sundern. Mit der Region um den

Sorpesee ist ein Austragungsort gewählt worden,

der sich in seiner Vielfalt der Angebote für nahezu

jeden Freiluft-Geschmack als wahrer Tausendsassa

entpuppen dürfte. Schon heute kann

man übrigens auf das Urteil von Fach-Kritiker

Manuel Andrack gespannt sein, der bereits sein

Erscheinen angekündigt hat. Aber ich bin sicher,

dass auch er begeistert sein wird. Der Mann hat

schließlich Geschmack.

Spannend wird demnächst auch die Antwort

auf die Frage, mit welchem neuen Namen der

„Jugendhof“ in Arnsberg in seine neue, hoffentlich

erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft starten

kann und wird. Manchmal sind es ja gerade

die kleinen Initial-Zündungen, die zu großen

Veränderungen und Aufbrüchen führen können.

Auch in der heftig diskutierten Zukunftsfrage

der Einrichtung hat der neue Präsident eine

2014

SGV-Gebirgsfest

klare Vorstellung: Alle bisherigen Prozesse hinterfragen,

optimieren und bei Bedarf um neue

Erkenntnisse und Maßnahmen ergänzen. Dann

Trend und Ergebnisse erneut bilanzieren und

zu einer abschließenden Bewertung kommen.

Darüber hinaus gilt es dann – übrigens auch

wie beim Papst – die Kernaufgaben neu zu

definieren.

Schon bekannt und definiert sind Richtung und

Reiseziel bei der neuen Mitgliedskarte, die kurz

vor ihrer landesweiten Einführung steht, und

die am Ende jede Menge Vorteile in sich tragen

wird. Allen voran die Möglichkeit, bei attraktiven

Partnern echte Preisvorteile zu erzielen.

Vorteile, die sich natürlich dann auch wieder

nachhaltig auf die Attraktivität einer Mitgliedschaft

auswirken. Auch das ist wahrscheinlich

heute eine moderne Form der Dienstleistung,

die aus einem attraktiven Großverein gar nicht

mehr wegzudenken ist.

Thomas Reunert

inhalt

SAUERLAND / SORPESEE

13. - 15. Juni 2014

TourNatur Gutschein 2

GESAMTVEREIN 4 – 5

Jahreshauptversammlung, Ehrungen,

Neues Präsidium

TITELGESCHICHTE 6 – 7

Mit der Natur auf Du und Du

Traumhafte Aussichten auf Weserbergland-Weg

6. Briloner Wanderherbst 8

– 19. + 20. Oktober 2013

SGV WANDERTIPPS Siegen-Wittgenstein 9

- Kindelsbergpfad

- Historischer Rundweg Siegen-Achenbach

SGV-Gebirgsfest 2014 10

Sundern macht aktiv – mach mit!

SGV WANDERTIPP Paderborner Land 11

- Emsquellen-Wanderweg

SGV JUGENDHOF 11

FAMILIE / SCHULWANDERN 12

VELTINS Fotosafari 2013 13

„Treffpunkt Wanderweg

– Momente der Begegnung“

Sundern macht aktiv – mach mit !

S’OURLAND – das Outdoor-Erlebnis 14

Windsurfen ist ein Lebensgefühl!

Termine ab August

DWJ – Deutsche Wanderjugend 15

USA / Kanada 2013 – eine fantastische Reise

PROMINENTE IN DER FREIZEIT 17

„Indianer“ Meinolf Pape

ÖPNV REPORT 18 – 19

- StadtLandFluss Bus:

neue Wege im Münsterland

- Radstationen machen mobil

VERANSTALTUNGEN 20

- Traumwetter beim Jubiläum auf der Nordhelle

- 22. September: 9. Wandertag Ruhr-Nachrichten

- 6. Upländer Wandertag

HÜTTENBERICHT 20

Reinhard-Quint-Hütte in Langenei

ERLEBNIS SGV 21 – 27

SGV SHOP 28

Menschen im SGV 29

- Kultige Geburtstagsjungs: Die Luirlinge!

- Nicht nur Pastor: Friedhelm Arno Bertold

TIPPS & TRENDS 30

Sonderserie: Wegearbeit im SGV (Teil 4) 31

Bitte Wanderwege markieren!

Bitte selbstverständlich gerne?

SGV WANDERAKADEMIE 32

- Veranstaltungen & Berichte

DWV / EWV 33

RÄTSEL / Gewinner 34

REISEN, WANDERN, 2 + 35

INFORMIEREN

„Die Maus im Haus“...

...Dirk Zimmermann (SGV Wanderakademie) und Patrick Pieper (SGV Jugendhof) begrüßten „Christoph“

von der Sendung mit der Maus, der sich am Jugendhof mit Dr. Laukötter (Natur- & Umweltschutz-Akademie

NRW) traf. Hintergrund: eine Reportage über Quellen & Quellhorizonte im Gebiet des Hasenwinkels.

kreuz&quer 3/13

3


„Wir werden im inzwischen deutlich verjüngten

Vorstand und auf der hauptamtlichen Ebene

genau das vorleben, was in den anderen

Teilen des Vereins umgesetzt werden kann

und muss.“ Dr. Andreas Hollstein, der neue

Präsident des SGV, hat natürlich bereits insbesondere

in seiner politischen und behördlichen

Vergangenheit das eine oder andere

Mal durch spektakulär-visionäre Aktionen und

sein funktionierendes Netzwerk auf sich aufmerksam

gemacht. Man denke da nur an die

zunächst belächelte und inzwischen schon im

Vorfeld gefeierte Idee des Aufzugs zur Burg

Altena. Aber, wenn man sich mit ihm über

seine neue Funktion im SGV und seine damit

verbundenen Vorstellungen unterhält, ist

und bleibt er ganz Realist. Zum einen halte

er erst einmal gar nichts davon,

den jeweiligen Untergliederungen

nun vermeintlich funktionierende

Konzepte einfach überzustülpen.

„Im Gegenteil, wir wollen doch

alle lernen“, sagt er und macht

das an einem Beispiel deutlich:

„Wenn wir wie zum Beispiel in

Sundern eine Gliederung haben,

die ganz erfolgreich Jugend- und

Nachwuchsarbeit betreibt oder besonderen

Zulauf von jungen Familien hat, dann schauen

wir uns deren Konzept ganz genau an.

Warum sollen wir dann nicht versuchen, es

zu kopieren.“

Er selbst ist mit jeder Faser seines Körpers von

der Leistungsfähigkeit und der Zukunftsperspektive

des SGV überzeugt. Eigentlich sei er

vor einigen Jahren durch den Deutschen Wandertag

in Iserlohn, aber auch durch die folgenden

Projekte des gemeinsamen Drahthandelsweges

und des Sauerländer Höhenfluges auf

den Verein wirklich aufmerksam geworden.

„Da habe ich bereits mit aller Deutlichkeit

bemerkt, dass dieser Verein eben nicht nur aus

ein paar in die Jahre gekommenen Abteilungen

besteht, sondern dass dieser Verein eine

ganz interessante Geschichte hat. Und selbst

Geehrt wurden:

4 kreuz&quer 3/13

GESAMTVEREIN – JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Dr. Andreas Hollstein:

„Hang zu verkannten Schönheiten“

eine noch interessante Geschichte mit Zukunft

ist!“ In der Rückschau bewertet Dr. Hollstein

zudem auch seine kommunalpolitischen Erfahrungen

mit den örtlichen Gliederungen

rund um die Stadt an der Lenne als überaus

positiv: „Die örtlichen Vereine haben sich in

alle Projekte immer engagiert und qualifiziert

eingebracht. Das hat Spaß gemacht.“

Allerdings hat er diesen Sauerländischen Gebirgsverein

ja vielleicht auch in nicht ganz

einfachen Zeiten und in nicht ganz ruhigem

Fahrwasser übernommen. Hat er am Ende

einen gewissen „Spaß am Problem“? Dieses

„kreuz&quer“-Gespräch findet ja in seinem

rustikalen Bürgermeister-Büro im Rathaus der

Stadt Altena statt und so kann Dr. Hollstein

für einen Moment über die sinnhafte Antwort

nachdenken und sich dabei vom Anblick der

Burg inspirieren lassen. „Ich will es mal so

formulieren“, sagt er mit leicht schelmischem

Unterton: „Ich habe eben einen Hang zu „verkannten

Schönheiten“. Auch 1999 bei meinem

ernsthaften Eintritt in die Bürgermeister-

Kandidatur hätte ich mir wahrscheinlich eine

leichtere Stadt als Altena aussuchen können,

aber genau diese Probleme hier

an der Lenne haben mich wohl

gereizt.“ Leicht habe er sich die

Entscheidung zur Kandidatur um

das SGV-Präsidenten-Amt auch

ohnehin nicht gemacht, allerdings

sehe er eben auch das ungeheure

Potential und den riesigen

Wirkungsbereich des Vereins

und der Marke SGV. „Wir müssen

viele der Möglichkeiten lediglich in die heutige

Zeit, in die heutigen Rahmenbedingungen und

vor allem auch in die Sprache der Mitglieder

übersetzen.“

Niemand darf Schaden nehmen!

Noch ein Wort zum SGV-Jugendhof? Dr. Holstein

weiß natürlich um die emotionalen Vorgeschichten

rund um die Einrichtung. Auch

um die Tatsache, dass eben diese turbulente

Vorgeschichte erst im Grunde genommen zu

seiner Wahl im Juni geführt hat. „Zunächst

einmal habe ich schon im Vorfeld verstanden,

wie viel Wertschätzung die einzelnen Gliederungen,

insbesondere aus den Ballungszentren

an Rhein und Ruhr, dieser Einrichtung

entgegenbringen.“ Zudem begrüßt Dr. Hollstein

ausdrücklich die Tatsache, dass nach

den zum Teil er- und verbittert ausgetragenen

Auseinandersetzungen rund um das Haus in

der jüngeren Vergangenheit ein vorläufiger

Schluss-Strich gezogen wurde und nun zunächst

einmal gemeinsam nach neuen Wegen

gesucht werden soll: „Dieser Neustart war und

ist durchaus geeignet, den Frieden in den Verein

zurück zu bringen.“ Allerdings lässt der

frisch gewählte Präsident auch keinen Zweifel

daran, dass der neue Blick in die Zukunft wohl

abgewogen sein will: „Es steht für mich auch

zweifelsfrei fest, dass das Aufrechterhalten

eines SGV-Jugendhofes in dieser Zeit nicht

mehr zu den Kernkompetenzen des SGV mit

allen damit verbundenen finanziellen Risiken

gehört. Niemand in unserem Verein darf am

Ende Schaden nehmen, wenn das Haus aus

welchen Gründen auch immer nicht mehr rund

läuft.“

An Selbstbewusstsein für das neue Amt mangelt

es Dr. Andreas Hollstein zweifelsohne

nicht. Er redet der Teamarbeit das Wort, allein

schon, weil ich kein Pensionär bin. Ich muss

die neue Aufgabe mit meiner Berufstätigkeit

verbinden. Und er glaubt an sein Netzwerk:

„Ich bin mir ganz sicher: Wenn es klemmt,

weiß ich, wo ich anrufen kann.“

INFO

Dr. Andreas Hollstein

(50), geboren

in Altena,

inzwischen dreifacher

Familienvater,

studierte

zunächst Jura, arbeite zwei Jahre lang in

der Botschaft Litauens in Bonn und assistierte

als Wissenschaftlicher Mitarbeiter

dem damaligen CDU-Bundestagsabgeordneten

Wolfgang Lohmann. Als Mitglied

des Rates der Stadt Altena übernahm er

den Vorsitz des neuen Ausschusses für

Struktur- und Wirtschaftsförderung.

Der Rat wählte ihn zum ehrenamtlichen

Stellvertretenden Bürgermeister. 1999

schaffte er es: 58 Prozent der Altenaer

wollten ihn als ersten hauptamtlichen Bürgermeister

an der Spitze der Stadt sehen.

Auch die nächsten Werte sind wohl beeindruckend:

2004 machten 64,9 % der

Altenaer ihr Kreuz am Namen Hollstein,

bei der letzten Kommunalwahl waren es

sogar 69,3 %.

Goldenes SGV-Ehrenzeichen:

· Viktor Böhringer, SGV-Abteilung Meschede

· Hermann Engelhard, SGV-Abt. Bad Sassendorf

· Gerhard Friedrich, SGV-Abteilung Menden

· Rainer Graf, SGV-Abteilung Neheim

· Manfred Püschel, SGV-Abteilung Sundern

· Dietrich Schmidt, SGV-Abteilung Müsen

· Anni Tillmann, SGV-Abteilung Neheim

· Johannes Tillmann, SGV-Abteilung Neheim

Silbernes SGV-Ehrenzeichen:

· Aloys Steppuhn, Abteilung Iserlohn


Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

Ein Verein. Viele Freunde.

Das neue Präsidium stellt sich ab sofort den großen Herausforderungen: (v.l.) Martin Stoltefuß

(Schatzmeister), Franz Rosenkranz (Geschäftsführer), Jörg Haase (Vizepräsident),

Dr. Andreas Hollstein (Präsident), Edgar Rüther (Vizepräsident), Harald Kahlert (Vizepräsident).

„Die Neuen“ ... im SGV-Präsidium...

Edgar Rüther

Kontakt: Edgar.Ruether@wald-und-holz.nrw.de

Geboren am 28.04.1961 in Warstein

3 Kinder (18/16/13)

Ausbildung:

Schulausbildung in Warstein, 1980 Abitur

1980-82 Ausbildung zum Industriekaufmann

1983-86 Studium der Forstwissenschaften in Freiburg

1987-89 Referendarzeit in der Landesforstverwaltung NRW

1989 2. Staatsexamen

Berufl. Werdegang:

1989-95 stellv. Forstamtsleiter im Forstamt Schmallenberg

1995-2007 stellv. Forstamtsleiter im Forstamt Meschede

Seit 2008 stellv. Forstamtsleiter im Regionalforstamt Soest Sauerland in Rüthen

Ehrenamt:

1975-80 Jugendwart im TV 1888 Wartein

1990-95 Geschäftsführer des Freundeskreises Osteuropahilfe e.V.

in Schmallenberg

2005-2010 stellv. Schiedsmann beim Amtsgericht in Warstein

2004-2013 Sachkundiger Bürger im Forstausschuss der Stadt Warstein

Wir sind da. Für Sie vor Ort.

Ihre Abteilung vor Ort:

Sauerländischer Gebirgsverein · Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg

www.sgv.de

Ganz a lein. Oder Gruppendynamik.

37.529 Freunde. Wer will.

Wir sind der drittgrößte Wander- und Freizeitverein bundesweit

und der größte Nordrhein-Westfalens. Mit 242 Abteilungen sind wir

vom Rhein bis zur Diemel und von der Lippe bis zur Sieg vor Ort aktiv.

Über 37.000 Menschen haben sich für eine Mitgliedschaft in unserem

Verein entschieden. Und warum? Weil wir a le die gleiche

Leidenschaft teilen – das Wandern und die Freizeitgestaltung in der Natur.

Das sind WIR!

Ein Verein zum Erleben.

Pünktlich zur TourNatur wird die

neue Imagebroschüre des SGV

erscheinen. Im frischen Design – für interessierte

Wanderer, Naturliebhaber und junge Familien. Seien

Sie gespannt….

Und noch ein Hinweis: Gleichzeitig wird auch die

neue Beitrittserklärung erhältlich sein.

Martin Stoltefuß

Kontakt: martin.stoltefuss@gmx.de

Geboren am 26.09.1979 in Unna

Abitur 1999

anschließend Studium Wirtschaftsingenieurwesen

und Betriebswirtschaft

an der FH Südwestfalen

Wandern macht mehr...

Wandern begeistert die Menschen seit mehreren hundert Jahren.

Es entsteht ein Dialog zwischen den Generationen, denn noch nie

erreichte das Wandern so unterschiedliche Altersgruppen.

Wir bieten Angebote für a le Zielgruppen – Kurzstrecke, Langstrecke

oder Bergsteigen – für jeden ist etwas dabei. Wandern und das

Naturerlebnis schaffen eine Verbindung zwischen allen Gesellschaftsschichten

und verbinden die Menschen auf eine ganz besondere Art

aktuelle berufliche Tätigkeit:

Abteilungsleiter im Rechnungswesen bei ThyssenKrupp

Rothe Erde GmbH in Dortmund

SGV:

Interesse an geführten Wanderungen

und Mitglied Abt. Unna 2007

Seit 2008 Schatzmeister Bezirk Hellweg-Lippe

Seit 2009 stellv. Vorsitzender Abt.

Unna und seit 2011 Vorsitzender

Kreuz&Quer 2/12: Artikel „Menschen im SGV“

(Seite 10)

und Weise.

In guter Gesellschaft. Weit über das Sauerland hinaus.

Meine Motivation ist es einen Verein zu unterstützen,

dessen Leistungen ich als begeisterter Wanderer

schon lange in Anspruch nehme.

1. Was war ursprünglich

Ihre Motivation, sich dem

SGV anzuschließen?

Ich wollte ohne große Voranmeldung und Vorbereitung

wandern. Die angebotenen geführten Wanderungen

des SGV waren daher eine gute Gelegenheit.

Ich sehe die größte Herausforderung darin, den

SGV angesichts des demographischen Wandels

und sinkender Mitgliederzahlen fit zu machen

für die Zukunft.

2. Sie haben jetzt Verantwortung

übernommen. Worin

sehen Sie die größten Herausforderungen

für den SGV?

Die Anpassung des Angebotes und der

Vereinsstruktur an ein sich veränderndes Umfeld.

Ich hoffe dass es uns gelingt den Veränderungsprozess

gemeinsam auf breiter Basis voranzutreiben.

Der SGV ist ein toller Verein, der sich seit über 100 3. Sie müssen mit einem Satz

Jahren sehr erfolgreich um die für mich schönste Freizeit- den SGV beschreiben. Wie

aktivität, das Wandern im Einklang mit der Natur, kümmert. lauter dieser Satz?

SGV = sehr guter Verein.


Die SGV-Wanderakademie bietet an:

Vereinsweiterbildung im SGV-Jugendhof „Wilhelm Münker“ in Arnsberg

Freitag, 15. November 2013, 15.00 – 21.00 Uhr

Seminar: Medien, Sponsoring, Mitgliederwerbung

Themen: Umgang mit Medien, Gestaltung von Presseartikeln, Sponsorenansprache, Mitgliederwerbung, Erstellung von eigenen Publikationen

Referenten: Thomas Reunert, Chefredakteur Iserlohner Kreisanzeiger u. Kreuz & Quer, Manfred Kipp, ehem. Geschäftsführer SGV-Marketing GmbH

Ja, ich möchte an dem ausgeschriebenen Seminar teilnehmen:

Wenn mehrere Personen teilnehmen möchten, bitte vervielfältigen oder bei der SGV-Wanderakademie Formulare anfordern.

Seminar: Medien, Sponsoring, Mitgliederwerbung

Gebühren je Seminar: 30,- € für SGV-Mitglieder / 60,- € für Nichtmitglieder

(enthalten sind Verpflegung, Schulungsmaterialien, Honorare für Referenten. Nicht enthalten sind Fahrtkosten und Kaltgetränke).

Zusätzlich ÜN/Frühstück 29,- €; EZ-Zuschlag 6,- €

Ich möchte im SGV-Jugendhof übernachten: Einzelzimmer Doppelzimmer

(EZ nur begrenzt verfügbar; nicht alle Zimmer verfügen über Dusche und WC)

Name: Vorname: SGV-Abteilung:


Diese verbindliche

Anmeldung bitte bis zum

30. Oktober 2013

senden an:

SGV-Wanderakademie,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg,

Tel. (02931) 52 48 48, Fax -42,

E-Mail: wanderakademie@sgv.de.

Anschrift:

E-Mail:

Tel. SGV-Mitglied: ja nein Unterschrift

kreuz&quer 3/13

5


TITELGESCHICHTE

Wanderin auf den Hohenstein Klippen

Mit der Natur auf Du und Du

Traumhafte Aussichten auf dem Weserbergland-Weg

Gipfelglück und Wiesenduft – diese Begriffe

verbinden sich auf einmalige Weise mit dem

Weserbergland. Sie stehen als Synonym für

eine Region, deren uralte Wälder, geheimnisvolle

Felsenklippen, plätschernde Bäche,

verträumte Fachwerkstädtchen und romantische

Schlösser eine faszinierende Harmonie

bilden. Wer hier einmal unterwegs war, bildet

das Naturempfinden in seinem Kopf aus und

Bilder und Gefühle nehmen auf angenehme

Weise entspannend in seinem persönlichen

Empfinden Platz.

Der Weserbergland-Weg

Gepflegte, größtenteils naturbelassene Wanderwege

durchziehen diesen einmaligen Land-

6 kreuz&quer 3/13

strich und machen ihn wunderbar wanderbar.

Betrachten wir einmal den Weserbergland-

Weg. Er beginnt da, wo „Werra und Fulda“ sich

küssen: Am Ursprung der Weser in Hannoversch

Münden. Ausgezeichnet mit dem Siegel

des Deutschen Wanderverbandes „Qualitätsweg

Wanderbares Deutschland“, führt er 225

km von Süd nach Nord durch das bezaubernde

Weserbergland bis hin zur Porta Westfalica.

Sehr abwechslungsreich gestaltet sich die

Wanderung auf dem gut ausgebauten Weg,

denn laufend wecken neue Highlights die Aufmerksamkeit

des Wanderers. Reizvolle Natur

und malerische Ortschaften wechseln sich ab

mit romantischen Schlössern und Burgen. Historische

Altstädte, Wildparks, Hochmoore und

Routenlogo Weserbergland-Weg

dichte Urwälder säumen den Wegesrand und

runden Bilder und Eindrücke zu einem Ganzen

ab. Dabei ist die Weser, die dem Fernwanderweg

den Namen gibt, häufig in Sichtweite zum

Greifen nahe.

Fantastische Ausblicke von den verschiedenen

Aussichtspunkten und -türmen am Wegesrand

verstärken das Verlangen, die Weserbergland-

Welt näher kennenzulernen, dem in der Ferne

Gesehenen näher auf die Spur zu kommen.

Wahre Natur – echt erleben.

Der Fernwanderweg führt die Wanderer auch

zu mystischen Orten, wie dem Felsenriff des

Hohenstein, das in früher Zeit ein heiliger Ort

der Germanen war. Von den 50 Meter tief abfallenden

Klippen schweift der Blick weit über

das Wesertal. In der Zauberlandschaft des

Hochmoors Mecklenbruch mit seinen schwirrenden

Libellen und glitzernden Wasserflächen

scheint die Zeit endgültig stillzustehen. „Wahre

Natur – echt erleben.“ bedeutet deshalb auch:

Ein Stück weit zu den eigenen Ursprüngen

zurückzufinden, Ruhe und Gelassenheit wiederzuentdecken,

in der Heimat des Wanderns

zu sich selbst zu finden.

Wohnzimmer mit Waldsofas

Wer nach derart vielfältigen Eindrücken einfach

mal die müden Füße hochlegen möchte,

wird sich freuen über die bequemen Waldsofas

im geschwungenen Design und andere,


Wandergruppe in Rinteln

Hochmoor Mecklenbruch

speziell für diesen Qualitätsweg entworfenen

Sitzmöbel. Bequem auf ihnen zu verweilen,

vermittelt dem Weserbergland-Wanderer den

Eindruck, im Wohnzimmer der Natur zu sein

und überziehen die Verschnaufpause mit dem

Gefühl eins zu sein mit der Natur.

Leichte Tourengestaltung

Ein grün-blaues XW-Routenlogo sorgt für optimale

Übersicht und Orientierung auf dem

Weserbergland-Weg. Eine Empfehlung an die

Wanderer sind die 13 Etappen, die sportlich

ambitionierte Wanderer auch auf 6-7 Etappen

verkürzen können, zu den schönsten Winkeln

der Region und mitten hinein in die „Heimat

des Wanderns“ – märchenhafte Begegnungen

eingeschlossen: So geht es z.B. durch den sagenumwobenen

Reinhardswald und zur Sababurg,

in der einst Dornröschen in seinen hundertjährigen

Schlaf gefallen sein soll. In den

verträumten Gassen Hamelns finden sich die

Wanderer auf den Spuren des Rattenfängers

wieder, dessen Sage sich in dem heimeligen

Fachwerkstädtchen abgespielt haben soll. Im

idyllischen Bodenwerder treffen sie wiederum

auf den berühmtesten Sohn der Stadt, den legendären

Baron von Münchhausen, der allerlei

Geschichten zu berichten hatte.

Es lohnt also, sich Zeit für unzählige unvergessliche

Eindrücke zu nehmen, sie auf sich

einwirken zu lassen und außergewöhnliche

Momente des Wanderns zu erleben.

Wanderin an der Hämelschenburg

Kostenfreies Serviceheft

zum Weserbergland-Weg – mit Tourenplaner, Karten und

Höhenprofilen sowie Tipps für Übernachtungs- und

Einkehrmöglichkeiten am Wegesrand.

Zu bestellen im Internet unter

www.weserberglandweg.de

Barockstadt Bad Karlshafen

Neue Wanderkarte ab September 2013

Maßstab 1:50.000 (reiß- und wetterfestes Material)

8,99 €, zzgl. Versandkosten

online unter www.weserberglandweg.de zu bestellen.

kreuz&quer 3/13

INFOS

Das Service-Heft, Wanderkarten, Broschüren, Urlaubsangebote,

Übernachtungsempfehlungen und alle weiteren Informationen:

Weserbergland Tourismus e.V.

Postfach 100339 · 31753 Hameln

Fon 05151/9300-0 · Fax 05151/9300-33

info@weserbergland-tourismus.de

www.weserbergland-tourismus.de · www.weserberglandweg.de

© Fotos: Weserbergland Tourismus e.V., Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.

7


Fossiliensuche

Panorama-Ausblick

Fels im Wald

Brilon

Breathwalk

Blick auf die Stadt Brilon

6. Briloner Wanderherbst – 19. + 20. Oktober 2013

Einladung zum Höhepunkt

Wenn die Tage kürzer werden und die Natur

beginnt, ihr Kleid zu wechseln und die farbenprächtigen

Bilder in eben andere, stimmungsvolle

Arrangements zu verwandeln, naht der

herbstliche Höhepunkt der Wandersaison und

lädt mit einer ungeahnten Vielfalt zu unbeschreiblichen

Naturempfindungen ein. Schon

zum 6. Male bildet der Briloner Wanderherbst

in diesem Jahr den Höhepunkt der regionalen

Wandersaison. Die zertifizierten Briloner

Geoparkführer/-innen und die Ranger des

Landesbetriebs Wald und Holz haben sich

speziell auf den „Wanderherbst“ vorbereitet.

Sie begleiten die Besucher wieder kostenlos

auf vielen Erkundungen durch die herbstliche

Natur und haben dabei hochinteressante Touren

ausgesucht.

Also, egal ob Sie abenteuerliche Wanderungen

bevorzugen oder barrierefreie Wege kennenlernen,

Erstaunliches über die heimische Natur

und die alte Hansestadt erfahren, im Wald mit

ihren Kindern einen spannenden Tag erleben

oder die Briloner Umgebung beim BreathWalk

erkunden möchten – der 6. Briloner Wanderherbst

zeigt einmal mehr, auf welch spannende

Weise man Brilon entdecken kann.

BITTE BEACHTEN!

Eine Anmeldung zu den jeweiligen

Wanderungen ist erforderlich!

Brilon Wirtschaft und Tourismus GmbH

Derkere Str. 10a

59929 Brilon

Tel.: (02961) 96 99 - 0

E-mail: bwt@brilon.de

www.brilon-tourismus.de

Datum Uhrzeit Wanderung Länge Beschreibung Start/Ziel

19.10.2013 10.00 Uhr ALLES, WAS DER 3 km Pilze, Kräuter, Beeren sammeln und Wanderparkplatz

WALD HERGIBT... beim Waldlichtungslunch genießen Hilbringse (Kosten 12 E)

19.10.2013 14.00 Uhr WANDERN FÜR ALLE! 1 und 4 km Geführte Wanderungen für Menschen Haus am Kurpark

mit und ohne Behinderung

19.10.2013 15.00 Uhr BreathWalk ® - Einführung 4 km Sanftes Yoga in der Natur Wanderparkplatz Hilbringse

20.10.2013 09.30 Uhr SCHÖNES SAUERLAND 12 km Erd-, Kulturgeschichte und Aussichten Wanderparkplatz

Ochsenkamp Scharfenberg

20.10.2013 09.47 Uhr Im Land der 1000 Berge 12 km (+3 km) Natur pur, Einblicke und Ausblicke, Start: Bahnhof Brilon-Stadt

Kulturgeschichte und Geologie Ziel: Hiebammen Hütte

20.10.2013 13.00 Uhr Streifzug mit dem Ranger 8 km Almetal und Waldroute Almer Schlossmühle

20.10.2013 10.00 Uhr Autobahn des Mittelalters – 10 km von Esshoff nach Brilon Start: Esshoff, Ortsmitte

der Plackweg 5,- E inkl. Transfer, Stadtführung Ziel: Haus Hövener, Brilon

8 kreuz&quer 3/13


Einkehr: Hotel-Restaurant Johanneshöhe

WanderHöhepunkte links und rechts des Rothaarsteigs

Start und Ziel: Parkplatz Bernhard-Weiss-Klinik,

Kreuztal-Kredenbach

Weglänge: 14,6 km

Gehzeit: 4 Std. 30 Min.

Einkehr: Raststätte Kindelsberg

Sehenswürdigkeiten: Kindelsbergturm, geologische und

montanhistorische Lokationen am

Wegesrand

Wanderkarten: Wanderkarte Kreuztal, 1:25.000,

1. Auflage 2012

ÖPNV-Verkehrsanbindungen:

Rothaar-Bahn (RB 93),

Bedarfshaltepunkt: Kredenbach

Kindelsbergpfad – Zwischen

Kindelsberg und Jungbrunnen

dem Erz auf der Spur

Ein echter WanderHöhepunkt! Auf verschlungenen

Naturpfaden erschließt

der Weg nicht nur sagenhafte schöne

und abwechslungsreiche Natur, sondern

bringt die Wanderer auch direkt

in Kontakt mit der Bergbauvergangenheit

der Region. So können unterwegs

alte Pingen erkundet und mit der Martinshardt

und dem namensgebenden

Kindelsberg gleich zwei Gipfel erklommen

werden. Kurz vor dem Ziel der

kurzweiligen Tour lockt dann noch ein

Jungbrunnen mit dem Versprechen

ewiger Jugend...

Höhenprofil: Höchster Punkt: 618 m,

Steigung/Gefälle 479 m

Historischer Rundweg

Siegen-Achenbach – von der

La-Tène-Zeit bis zur Moderne

Der Historische Rundweg Siegen-

Achenbach nimmt Wanderer mit auf

eine umfassende Zeitreise von der La-

Tène-Zeit bis in die Moderne. Im idyllischen

Numbachtal wandert man durch

reizvolle, teils exotisch anmutende Vegetation

und erklimmt anschließend den

Starken Buberg, den höchsten Punkt der

Tour. Steinzeitliche Relikte, die historische

Haubergswirtschaft und Siegerländer

Traditionen begleiten Sie auf diesem

WanderHöhepunkt auf Schritt und Tritt.

Start und Ziel: WanderPortal Achenbacher Straße

Weglänge: 11,2 km

Gehzeit: 3 Std. 30 Min.

Sehenswürdigkeiten: originalgetreue Rekonstruktion eines

Schmelzofens aus der La-Tène-Zeit,

16 Informationstafeln des Heimatund

Verschönerungsverein Siegen-

Achenbach e.V.

INFO / KONTAKT

Wanderkarten: Wander-Erlebnisführer „Wander

Höhepunkte links und rechts des

Rothaarsteigs“, 1. Auflage 2013

Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.

Koblenzer Straße 73 · 57072 Siegen · Tel. (0271) 3 33 10 20

tvsw@siegen-wittgenstein.de · www.siegerland-wittgenstein-tourismus.de

ÖPNV-Verkehrsanbindungen:

Bus 112/113 von Siegen Hbf. nach

Achenbach (Haltestelle Heidenberg)

Höhenprofil: 431 m, Steigung/Gefälle 291 m

Fotos:Wandermagazin und TV Siegerland-Wittgenstein

kreuz&quer 3/13

9


SGV-Gebirgsfest

SGV-Gebirgsfest 2014

2014

SAUERLAND / SORPESEE

13. - 15. Juni 2014

13. - 15. Juni 2014

Sundern macht aktiv – mach mit!

Unter diesem Motto startet Mitte Juni des kommenden

Jahres das traditionsreichste Wanderfest

des SGV. Und eines steht fest: Wasser, Berge,

Wanderwege, idyllische Ortschaften sowie

liebenswerte Menschen und Gastgeber – selten

finden sich Regionen mit einer solchen harmonisch

zusammengefügten Vielfalt. In Sundern

und um Sundern herum treffen idealerweise die

wichtigsten Kriterien zusammen, ein Gebirgsfest

zu feiern: Eben die neu zu erkundende TOP-

Wanderlandschaft, gepaart mit den besten Voraussetzungen

zur menschlichen Begegnung.

Viele tausend Besucher lockt dieses, im Zweijahres-Rhythmus

stattfindende Highlight des

SGV-Kalenders und schickt sich an, mit der

Hochsauerlandkreis-Region Sundern den Besuchern

einen Landstrich vorzustellen, der den

Wanderern zwar bekannt, bisher aber weniger

von ihnen bewandert ist und deren Reize und

Besonderheiten für viele nur im Verborgenen

blühen.

Dabei bietet die Region an Röhr und Linnepe mit

dem Sorpesee, der geschwungenen Landschaft

des Sauerlandes, seiner Kultur, der Idylle von

16 nahen Ortschaften und seinem ausgewählten

Sundern macht aktiv – mach mit !

und gepflegten Wanderwegenetz ein Herzstück

des Wanderparadieses Sauerland. Die abwechslungsreiche

Landschaft, verquickt mit industriellen

Eindrücken und verbunden mit der sprichwörtlichen

Sunderner Gastfreundschaft, machen

diesen Teil des Sauerlandes zu einem attraktiven

Ziel. Auf traditionsreichem Boden gibt es für die

Gäste viel zu entdecken.

Mit Manuel Andrack auf Tour

Vielfältig gestaltet ist das Programm. Es bietet

sich Gelegenheit, mit Manuel Andrack auf Tour

zu gehen, dem wohl derzeit prominentesten

Wanderer Deutschlands. Da findet der traditionelle

sonntägliche Festzug ebenso statt wie der

Dämmerschoppen mit den beliebten Luirlingen,

ganz zu schweigen von einem einmaligen Wanderangebot,

bei dem alles dabei ist, von ganz

leichten Exkursionen mit dem Stadtförster bis

zur ganz schön schwierigen Marathon-Wanderung.

Viel Musik und allerlei Kurzweil bietet ein

umfangreiches Musik- und Kulturprogramm. Für

Junge und Junggebliebene wartet S`Ourland, die

Partner & Sponsoren:

junge Marke des SGV, mit allerlei „modernen“

hochspannenden Eventangeboten auf.

Jetzt schon planen

In Sundern und nur wenige Kilometer um den

Stadtkern herum, lädt ein vielschichtiges Hotellerie-

und Gastronomieangebot ein, Station zu

machen – vielleicht zum Gebirgsfest oder einem

anderen Termin, an dem Sie dieses reizvolle Ziel

für sich erschließen wollen.

Die Stadt Sundern, die Stadtmarketing Sundern

eG und der SGV organisieren gemeinsam dieses

„Mammuttreffen“. Wenn Sie mehr wissen wollen,

klicken Sie doch einfach hier:

www.gebirgsfest.de

Informationen / Reservierungen:

Stadtmarketing Sundern eG

59846 Sundern · Rathausplatz 7

Tel. (02933) 97 95 90

Fax: (02933) 97 95 915

E-Mail: info@nah-klar-sundern.de

www.sorpesee.de

INFO

10 kreuz&quer 3/13


„Quelllebendig Wandern –

der Emsquellen-Wanderweg“

Frisch und klar sprudelt in Hövelhof das Wasser

aus den Quellen der Ems.

Harmonisch eingebunden in die Sennelandschaft

am Fuße des Teutoburger Waldes, 20

km nördlich Paderborn, lädt Sie die waldreiche

Sennegemeinde zum Kennenlernen dieser

eindrucksvollen Natur- und Kulturlandschaft

ein. Im Naturschutzgebiet Moosheide

mit ihren malerischen Bachtälern, Dünen

und ihrer Heidevegetation entspringt auch

die Ems. Kurz gesagt, eine Gegend zum Verweilen

und Verlieben!

Durch diese abwechslungsreiche und

parkähnliche Landschaft verläuft der

Emsquellen-Wanderweg.

Ganz aktuell: In direkter Nähe zu den

Emsquellen ist das neue Ems-Informationszentrum.

So lernen Sie Hövelhof

von seiner schönsten Seite kennen! Die

Senne ist auch Namensgeberin für die

Sennebahn – der Zugstrecke zwischen

Paderborn und Bielefeld. Hier verkehrt

stündlich die NordWestBahn mit ihren

modernen Zügen.

0

108

N S G

R a m s e l b r u c h

100

Detmolder Straße

Ems

Holtebach

Oberramsel

Gütersloher

1 km

Wirtshaus

Hövelrieger

Straße

Hövelhof

N e u e n r i e g e r

H e i d e Mersch

110

Straße

Ems

Hövelhof

H ö v e l h o f e r

W a l d

Bielefelder Straße

Holtebach

Hövelhof

Sennestraße

Kro lbach

Ems

Jägerkreuz

Hasendorf

Krollbach

BOkel

NSG Moosheide

Bentlake

Bokel

Krollbach

Schwarzwasserbach

Bentlake

E ms

N S G M o o s h e i d e

W a s s e r s t r a n g

Holtebach

130

33

Hasendorf

Mühlenschule

Krollbach

Sennestraße

140

Mergelweg

Krollbach

Justizvollzugsanstalt

Glenne

Staumühle

Knochenbach

Start und Ziel: Bahnhof Hövelhof

Weglänge: Ca. 18 km

Gehzeit: Ca. 4 Std.

Einkehr: Hotel Victoria, Gasthof Kersting,

Mühlenschänke

Sehenswürdigkeiten: Emsquellen, Jagdschloss Hövelhof,

Heimatzentrum OWL

Heidelandschaft Senne mit Naturschutz-

ÖPNV-Verkehrs-

gebiet Moosheide, Ems-Infozentrum,

Heidschnuckenschäferei Senne

anbindungen: Nordwestbahn (Strecke Paderborn –

Bielefeld: Bahnhof Hövelhof)

Höhenprofil: www.paderborner-land.de/deu/

wandern/emsquellen-wanderweg.php

Spezielles Pauschalangebot „Quelllebendig Wandern“

Leistungen: 2 x Übern./Frühst., Karte zum Emsquellen-Wanderweg, Präsent

Preis: p. Pers. im Doppelzimmer ab 74 € im Einzelzimmer ab 88 €

Gegen Aufpreis: Führung am Emsquellen-Informationszentrum

u. i. d. Moosheide

HERZLICH

Weitere Infos:

Touristikzentrale Paderborner Land e. V.

Königstr. 16 · 33142 Büren

Tel. 02951 970300 · Fax 970304 · info@paderborner-land.de

www.paderborner-land.de · www.facebook.com/paderbornerland

WILLKOMMEN

NEU: Vorteil für SGV-Mitglieder!

Auf alle Übernachtungen: 10% Rabatt

Ihre Namens-Ideen sind gefragt. 1 Wochenende

für 2 Personen mit Vollpension zu gewinnen!

Neue Gäste und zusätzliche Zielgruppen wollen wir für den SGV-Jugendhof

in Arnsberg gewinnen. Ein prägender Name, dem heutigen Lebensgefühl

gerecht werdend, könnte hierfür hilfreich sein. Welcher neue Name kann in

einem Werbespruch Aufmerksamkeit wecken? Ihre Anregungen und Ihre

Vorschläge wünschen wir uns per E-Mail an jugendhof@sgv.de

Unter allen Einsendern verlosen wir ein Wochenende im Jugendhof (2x

Übernachtung/Vollpension für 2 Personen von freitags bis sonntags). Einsendeschluss

ist der 30.09.2013.* Der Gewinner wird in der nächsten Ausgabe

der Kreuz&Quer bekanntgegeben werden.

Beste Lage,

tolle Möglichkeiten:

• Organisierte Familien- und

Gruppenerlebnisse

• z.B., GPS-, Lama- oder Kurfürstliche

Thiergartenwanderungen

• Individ. Themenwanderungen

• Naturkundliche Exkursionen mit

der SGV-Wanderakademie

• Entspannung und Wellness unter

Einbindung des

Freizeitbades „NASS“

Jugendbildungsstätte

SGV-JUGENDHOF

Jugendbildungsstätte

SGV-JUGENDHOF

Jugendhof zu jeder Zeit

– individuell oder organisiert

Sommer:

• Familien-Ferienprogramme

• Wochenendprogramme (z.B. in

Verbindung mit Feiertagen) für

Individualisten, Paare oder Singles

Herbst:

• Beschauliche Herbstwandertage

mit Wanderführung

• Besuch verschiedenster örtlicher

Sehenswürdigkeiten

Hasenwinkel 4

59821 Arnsberg

* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ausgezeichnet: nun auch gut markiert.

Der Jugendhof ist zertifizierter

„Qualitätsbetrieb RuhrtalRadweg“

und vom ADFC ausgezeichnet als

„Fahrrad-freundlicher Gastbetrieb“.

Daher ist er die ideale Zwischenstation

für Radler des nahen Ruhrtal-

Radweges oder für alle, die auf zwei

Rädern unterwegs sind.

Deutlich macht dies nun auch ein neues großes Hinweisschild, das direkt

am RuhrtalRadweg am Segelflugplatz Oeventrop auf den Jugendhof und die

nahe Übernachtungsmöglichkeit hinweist.

Erstaunlich günstig.

Für jung & alt, groß & klein:

Erwachsene u. Jugendliche

ÜN/F 29,00 Euro

HP 34,50 Euro

VP 39,50 Euro

Günstige Preise für Kinder bis 12 Jahre!

Häufig sind in diesen Preisen die Kosten

für Wanderbegleitung etc. inbegriffen.

Achten Sie auf Vorteilspreise bei

Mehrtagesangeboten und organisierten

Veranstaltungen

Telefon (0 29 31) 52 48 - 25

Telefax (0 29 31) 52 48 - 27

ausgezeichnet als

„Fahrrad-freundlicher

Gastbetrieb“

www.sgv.de

Radfahrer willkommen

SGV-JUGENDHOF

Die wichtigsten Informationen und Angebote Ihres Gästehauses in Arnsberg auf einen Blick:

Jetzt schon buchen:

Jahresausklang 2013

jugendhof@sgv.de

kreuz&quer 3/13

www.sgv.de

Hasenwinkel 4

Arnsberg

Tel. (02931) 5248-25

jugendhof@sgv.de

So. 29.12.– Mi. 01. od. Do. 02.01.

Für Familien, Großeltern, Alleinerziehende,

Paare, Singles, Gruppen

Leistungen:

• wahlweise 3 oder 4 Nächte inkl.

Vollpension schon ab 165,- Euro

• großes Silvesterbuffet

• Brunch am Neujahrstag

• Nachtwanderung mit Lagerfeuer

11


FAMILIE

Stockum - Von der Jugendherberge in Kevelaer,

als Aufenthaltsort und Startpunkt, gestaltete der

SGV Stockum im Rahmen seiner Familien- und

Jugendarbeit über Pfingsten unter dem Motto

„…wieder mal grenzwertig!“ Fahrradtouren, die

dem Motto wahrlich auch in verschiedener Hinsicht

gerecht wurden.

Die erste Tour führte samstags über schöne Umwege

nach Xanten, der km-Zähler zeigte 75 km.

Bei der zweiten Tour befuhren sie sonntags bei

bestem Wetter das niederländische Grenzgebiet,

die Tour am Montag fiel buchstäblich ins Wasser

und wurde als grenzwertiger Regentag ins Logbuch

eingetragen. „Anstatt zu radeln, feierten wir

einen ökumenischen Gottesdienst im 750 Jahre

alten Xantener Dom“, so der Berichterstatter

(eine gute Alternative).

Auf den Spuren der Natur

Waldwoche von Viertklässlern

12 kreuz&quer 3/13

„...wieder mal grenzwertig!“

Motto ab DJH Kevelaer realisiert

Dem kleinen Rundgang in Xanten schloss sich

das gemeinsame Mittagessen an, zuvor aber

gab‘s sozusagen „grenzenlos!“ eine Überraschung:

Auf dem Marktplatz begegnete man

noch zwei Radler-Ehepaare aus der heimischen

Sunderaner Nachbarschaft Seidfeld.

Einige der 17-köpfigen Gruppe verfügten noch

über genügend Power und besuchten Deutschlands

älteste, voll funktionstüchtige Windmühle:

Die Steprathener Windmühle in (Geldern-)

Walbeck. Im Logbuch sind unter dem Strich

insgesamt 140 Radel-Kilometern gebucht. Alle

kehrten etwas mitgenommen, aber glücklich

und zufrieden nach Hause zurück. Das Fazit der

Unternehmung zu Pfingsten 2013: „... grenzwertig,

aber grenzenlos schön!“

Arnsberg/Bruchhausen - Auf den Spuren von

Eichhörnchen, Igeln, Vogelstimmen, Nadel- oder

Laubbäumen, von Wildschweinen oder Brennnesseln

waren im Rahmen einer Waldwoche

die Viertklässler der Rodentelgen-Grundschule

Bruchhausen im Arnsberger Wald unterwegs.

Die 36 SchülerInnen trafen sich schon früh

am Morgen mit Petra Balschus (SGV Mitglied

Bruchhausen) und Georg Brüggemann (Seniortrainer

Stadt Arnsberg) am Wanderheim des SGV

Bruchhausen: Gemeinsam ging es auf Erkundungstour

mit dem zertifizierten Waldpädagogen

Axel Dohmen, der als Waldlehrer in der Waldschule

des Märkischen Kreises tätig ist und sich

mit Tieren, Pflanzen sowie Regeln rund um den

Wald bestens auskennt.

Ganz spontan und authentisch konnte er auf die

Fragen der zehnjährigen Mädchen und Jungen

sowie der beiden Klassenlehrer Nina Wortmann

und Rolf Tüllmann reagieren. Was ist eigentlich

der Unterschied zwischen einer Fichte und einer

Tanne? Welche

Zapfen findet man

denn nun auf dem

Waldboden? Ganzheitlich

und entdeckend

konnten so

viele Aspekte des

Waldlebens am eigenen

Körper erfahren

werden. Die

Zur Erinnerung in späteren

Zeiten das Erinnerungsfoto

an einen Erlebnistag

draußen in der Natur.

spitzen Nadeln der Fichte und das mutige Experiment

mit den Brennnesseln an den Händen im

Naturklassenzimmer „Wald“ werden die Kinder

so schnell nicht vergessen. Unterwegs machte

die Wander- und Entdeckungsgruppe Pause an

Molitors Hütte.

Für weitere Grundschulen in Arnsberg gab es

im Mai ebenfalls das „Klassenzimmer im Wald“,

berichtet der Schulwander-Beauftragte und Koordinator

des SGV-Gesamtvereins, Thomas Kasperski.

16 Kinder hatten Spaß bei SGV-Bonbon-Werkstatt

Arnsberg - Die Gruppenleiter der SGV-Wanderjugend

führten am 16. März ihre erste „SGV-Bonbon-Werkstatt“

durch. Sechzehn Mädchen und

Jungen zwischen etwa 7 und 13 Jahren folgten

der Einladung in die SGV-Hütte, um gemeinsam

und unter Aufsicht von vier SGV-Jugendgruppenleitern

„klebrige Süßigkeiten“ herzustellen. Von

10 Uhr bis in den frühen Nachmittag wurden

„Rohstoffe“ für Weingummi gekocht, Pralinenförmchen

mit Flüssigschokolade befüllt, flüssige

Brausepulver-Masse in Formen gespritzt und

Schokoladenlutscher hergestellt. Mit Begeisterung

waren sie unter Anleitung der Gruppen-

leiter bei der Sache – an den Ofen-Stationen,

wo mit heißer Bonbonmasse gearbeitet wurde,

hatten sicherheitshalber die Erwachsenen „das

Sagen“. Das Abschmecken und Probieren kam

Das Motiv täuscht: Auch zahlreiche

Jungen waren dabei und betätigten sich als

Naschkatzen (oder doch eher „Kater“).

SGV Familien im Erzgebirge

Geseke - Die Familienwandergruppe dieser SGV-

Abteilung Geseke nutzte ein längeres Wochenende

zu einem Wanderwochenende im Erzgebirge und

bezog Quartier in der Jugendherberge Sayda. Nach

einer Stadtführung ging‘s auf Wanderschaft: Eine

ca. 25 Kilometer lange Tour führte über Seiffen

nach Olbernhau zur Saigerhütte. Unterwegs lag der

Schwartenberg am Weg, gern die ‚Zugspitze‘ des

Erzgebirges genannt.

Nach dem Motto ‚Wanderer treffen Wanderer‘ wurden

die Sauerländer nicht nur von den typisch erzgebirgischen

Figuren begrüßt (Bild), sondern spontan

auch vom Vorsitzenden des örtlichen Erzgebirgsverein

zu einer Sternwanderung eingeladen.

Dabei erlebten 12 Erwachsene und acht Kinder die

reizvolle Umgebung und sahen viel Sehenswertes.

Ein gemeinsamer Grillabend in der Jugendherberge

war schließlich der Schlussakt. „Es waren vier erlebnisreiche

Tage im Erzgebirge, die viel zu schnell

vorbei waren, aber: Die Erinnerungen verlängern den

Besuch in diesem Teil des ‚Wanderbaren Deutschlands‘,

so das Fazit der Familienunternehmung, die

auch anderen empfohlen werden kann.

Treff- und zielsicher das

Bogenschießen lernen

Voßwinkel - Für 21 Teilnehmer der Gruppe „Junge

Familie“ dieser in Arnsberg aktiven SGV-Abteilung

galt es, die Treffsicherheit mit Pfeil und Bogen

unter Beweis zu stellen. Die Wanderung der Aktion

„Treffsicher Bogenschießen im Steinbruch“ führte

von Vosswinkel über den Schwarzen Weg zum

Trainingsgelände der Feldbogenschützen Wickede.

Nach freundlichem Empfang der Feldbogenschützen

gab es eine theoretische Einweisung in die verschiedenen

Arten von Bögen, deren Handhabung

sowie ein Kennen lernen des Trainingsgeländes im

Steinbruch am Schwarzen Weg.

Danach durften die SGVer ihre Treffsicherheit beweisen.

Nach den ersten Versuchen zeigten sich

schnell deutliche Fortschritte erkennbar. Am Ende

der Veranstaltung fiel es nicht nur dem Nachwuchs

schwer, sich von Pfeil und Bogen zu trennen.

bei den Bonbon-Köchen erwartungsgemäß nicht

zu kurz. Jeder konnte natürlich nach Ende der

Aktion einige Leckereien mit nach Hause nehmen,

um Mama und Papa das Ergebnis des Tages zu

servieren. Trotz der aufwändigen Vorbereitungs-,

Durchführungs- und Aufräumarbeiten nahmen sich

die SGVer vor, die neue Attraktivität

„SGV-Bonbon-Werkstatt“

auf jeden Fall zu wiederholen,

berichtet Pressewart

Klaus Peters, der auch für die

Aktionsfotos sorgte. Es sind

wohl doch einige auf den Geschmack

gekommen…


Auf die Plätze, fertig, ….. Fotosafari 2013!

Veltins und SGV suchen weiter spannende

Begegnungen am Treffpunkt Wanderweg!

…lassen Sie sich von den ersten Einsendungen inspirieren und

zeigen Sie uns Ihre ganz persönlichen Erlebnisse entlang des Weges!

Die Interpretation des Fotowettbewerbs „Treffpunkt

Wanderweg – Momente der Begegnung!“

erscheint mehr als vielfältig, wenn man die Vielzahl

von Zusendungen in der Hauptgeschäftsstelle

betrachtet. Von tierischen Begegnungen

auf vier oder sechs Beinen kann da berichtet

werden, genauso wie von zwischenmenschlichen

Episoden oder Naturerlebnissen.

Die bisher tollsten Einsendungen – d.h. die ersten

Zwischendurchgewinner (sh. Fotos) – freuen

sich über je ein Veltins „Frische-de-Luxe“-Paket

als Sonderpreis. Und wer weiß, vielleicht sind

Sie beim nächsten Mal auch dabei, wenn es

um die Endausscheidung und attraktive Sondergewinne

geht?!

Denn: Es sind noch einige Wochen bis zum Einsendeschluss

(31.12.2013), so dass alle eifrigen

und fantasievollen Fotografen noch aktiv

werden können, um die schönsten Motive rund

um das Thema vor die Linse zu bekommen.

Mitmachen lohnt sich! Die schönsten

Einsendungen (bitte max. 3 ausgewählte

Fotos je Teilnehmer/in) gewinnen:

· 3 Wander-Erlebniswochenenden

in einem Sauerländer Wandergasthof

· Plus Veltins-Sonderpreise in jeder

Ausgabe (bis zur Ausgabe 04.2013)

Einsendungen an die

SGV-Hauptgeschäftsstelle

Stichwort: Veltins Fotosafari 2013

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

oder per E-Mail an marketing@sgv.de.

Einsendeschluss: 31.12.2013

Ausführliche Teilnahmebedingungen finden

Sie im Internet unter: http://sgv.de/index.

php/startseite-marketing/sgv-partner/veltins/

fotosafari

Die ersten Zwischendurchgewinner dürfen sich über ein „Frische-de-Luxe“-Paket freuen...

„Lenja mit Maikäfer“ von Stefan P.

„Na, frisst du mir aus der Hand?“

von Barbara S.

„Sylt“ von Anja und Michael E.

IHRE FREUNDLICHE VERSAND-APOTHEKE

AUS DEM SAUERLAND

WWW.SAUERLAND-ARZNEI.DE

Bewegung ist in vielen Fällen die beste Medizin. Bei uns

finden Sie alles, was Sie zur Stärkung und Pflege Ihrer

Gelenke, Muskeln und Haut benötigen. Damit Sie auch im Fall

der Fälle Spaß und Freude an Bewegung haben.

SPEZIELL FÜR SGV-MITGLIEDER:

Bei einer Bestellung bei WWW.SAUERLAND-ARNZEI.DE

bis zum 14.11.2013 erhalten Sie eine Rolle

Magnesiumbrausetabletten (20 Stück) als Geschenk. Bitte

geben Sie dafür bei Ihrer Bestellung den Gutschein-Code

y8btn an.

kreuz&quer 3/13

13


Detaillierte Infos & Anmeldung zu

allen Angeboten auch auf unserer Homepage:

www.s-ourland.de

Windsurfen ist ein Lebensgefühl!

Es macht süchtig nach mehr Wind, mehr Wasser, mehr Gleiten, mehr Wellen, mehr Freiheit! Windsurfen bedeutet

Natur zu erleben, zu reisen, neue Leute kennen zu lernen, sich auszutoben oder auch nur genüsslich

dahin zu gleiten. Windsurfen macht süchtig nach mehr Leben! Dies sind die Gründe, warum Windsurfer auf

der ganzen Welt leuchtende Augen bekommen, wenn nur der erste Windhauch durch die Bäume hinterm Haus

weht. Und du kannst Teil dieser einzigartigen Gemeinschaft von Windsurfern auf der ganzen Welt werden.

Fotos: SGV / pixelio.de

Windsurfschnupperkurs

Windsurfen kennen lernen und in 3 Std. die ersten Schritte

zu diesem faszinierenden Funsport erfolgreich erleben.

• Inkl. Einsteigermaterial/ Neoprenanzug u. Schuhe

• Umkleide / Duschmöglichkeiten im Haus

• mit eigener Anreise

• Parkplätze direkt an der Wassersportstation

Teilnehmer: mind. 5 Teilnehmer

Veranstaltungsort: am Sorpesee

Dauer: von 14.00 bis 17.00 Uhr

Termin: Samstag, 07.09.2013

Preis: 55,- E p.P.*

*Bei späterer Buchung eines kompletten Einsteigerkurses

wird der o.g. Kursbetrag gutgeschrieben!

Stand Up Paddling...

"Du brauchst nur Wasser, ein Board und ein Paddel.

Und du kannst es sofort lernen...come on board!"

Das Spektrum des Stand Up Paddling ist sehr vielfältig.

Man kann in der Brandungswelle surfen oder mit der Dünungswelle

einen Downwinder entlang der Küste paddeln.

Man kann die Natur auf einem Binnensee erleben oder auf

einem Fluss die Landschaft erkunden. Man kann bei einer

Sightseeing-Tour auf den Kanälen einer Stadt ganz neue

Perspektiven entdecken. Oder man nutzt das Brett einfach

für den Early Morning oder Sundowner Workout.

Termine ab August 2013 *

Kombinationskurs

Windsurfschnupperkurs und

SUP-Surfingkurs

Samstag: Stand Up Paddling, SUP-Surfing kennen

lernen und in 1,5 Std. die ersten Schritte

zu diesem tollen neuen Trendsport aus Hawaii

erfolgreich erleben, die ideale Vorbereitung

auf`s Windsurfing

Sonntag: Windsurfen kennen lernen und in 3

Std. die ersten Schritte zu diesem faszinierenden

Funsport erfolgreich erleben

• Inkl. Einsteigermaterial/ Neoprenanzug u.

Schuhe

• Umkleide / Duschmöglichkeiten im Haus

• mit eigener Anreise

• Parkplätze direkt an der Wassersportstation

Teilnehmer: mind. 5 Teilnehmer

Veranstaltungsort: am Sorpesee

Dauer: Sa. von 14.00 – 15.30 Uhr,

So. von 9.00 – 12.00 Uhr

Termin: 14.-15.09.2013

Preis: 89,90 E p.P.*

* Bei späterer Buchung eines kompletten Einsteigerkurses

wird der Betrag gutgeschrieben!

Windsurfeinsteigerkurs – auf

Wunsch mit VDWS-Surfschein

Samstag: Die ersten Schritte zu diesem faszinierenden

Funsport aus Hawaii erfolgreich erleben,

Grundfertigkeiten, Theorieunterricht, Land

u. Wassertraining

Sonntag: Grundfertigkeiten, Land u. Wassertraining,

bei Bedarf theoretische/praktische

VDWS-Grundscheinprüfung (Aufpreis 35,- E

inkl. Lehrheft), freies Fahren unter Aufsicht des

VDWS-Surfinstructors

• Inkl. Einsteigermaterial/ Neoprenanzug

u. Schuhe

• Umkleide/Duschmöglichkeiten im Haus

• mit eigener Anreise

• Parkplätze direkt an der Wassersportstation

Teilnehmer: mind. 5 Teilnehmer

Veranstaltungsort: am Sorpesee

Dauer: 8-10 Stunden, jeweils ab 9.00 Uhr

Termin: 21.-22.09.2013

Preis: 159,00 E/ Surfschein + 35,00 E p.P.

Preis exkl. VDWS-Grundschein

Datum Erlebnis Ort Kosten / Person

18.08.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs Basic Neuenrade 45,- E

31.08.2013 Bergsee-Abenteuer Nahe Winterberg 97,50 E

05.09.2013 GeoCacheClub Witten kostenlos

07.09.2013, 15 Uhr Traditionelles Bogenschießen (Indoor) Menden 25,- E

07.09.2013, 14 Uhr Windsurfschnupperkurs Sorpesee 55,- E

08.09.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs für Frauen Neuenrade 45,- E

14.-15.09.2013 Kombinationskurs Windsurfen und SUP Sorpesee 89,90 E

(Sa. 14 -15.30, So. 9-12)

21.-22.09.2013, 9 Uhr Windsurfeinsteigerkurs Sorpesee 159,- E + Surfschein 35,- E

(auf Wunsch mit VDWS-Surfschein)

22.09.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs Basic Neuenrade 45,- E

25.09.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs für Frauen Neuenrade 45,- E

29.09.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs Advanced Neuenrade 45,- E

12.10.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs Basic Neuenrade 45,- E

13.10.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs Advanced Neuenrade 45,- E

10.11.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs Basic Neuenrade 45,- E

10.11.2013 Mountainbike Fahrtechnikkurs Advanced Neuenrade 45,- E

auf Anfrage Zorbing Kierspe 22,50 E Einzel-Run | 40,- E Partner-Run

auf Anfrage Nacht-Kletter-Abenteuer Vosswinkel (Wildwald) 69,- E

auf Anfrage Kanu-Tour-Classic Lippstadt Erw. 16,50 E | Kinder 12,50 E

auf Anfrage Outdoor-Triathlon Lippstadt 169,- E

auf Anfrage Geocaching Schnupperkurs Hemer (Sauerlandpark) 12,- E

auf Anfrage Geocaching Schnupperkurs Ruhrgebiet Witten 12,- E

auf Anfrage Krimi-Kletter-Rätsel Vosswinkel (Wildwald) 22,- E

* noch mehr Termine

auf Anfrage Gleitschirm-Schnupperkurs Willingen 88,- E

im Internet unter

auf 14 Anfrage kreuz&quer 3/13 Gleitschirm-Tandemflug Willingen 99,- E

www.s-ourland.de


DEUTSCHE WANDERJUGEND

USA / Kanada 2013 – eine fantastische Reise

durch eine wunderschöne Gegend

Seit vielen Jahren gibt es eine kleine Gruppe

von fernreisebegeisterten Aktiven der Wanderjugend

in NRW. Für diesen Sommer hatten wir

uns den südwestlichen Teil Kanadas sowie den

benachbarten Teil der USA als Ziel für eine

knapp vierwöchige Reise vorgenommen.

Nach zwei Vorbereitungstreffen ging es dann

Anfang Juni endlich auf Tour. Begonnen wurde

diese Reise in Denver, USA. Nachdem die

zwei Mietwagen an uns übergeben waren und

schon auf der Fahrt vom Flughafen in Richtung

Denver die Rocky Mountains am Horizont

auftauchten, war klar, dass wir noch vieles

erleben würden.

Als erste Station stand Mount Rushmore auf

unserem Tourplan. Vom Parkplatz aus waren

es nur wenige Schritte bis man dann unter

einem Fahnenmeer aller US Bundesstaaten

hindurch einen beeindruckenden Blick auf die

vier in das Felsmassiv gehauenen Präsidentenköpfe

hatte.

Im Yellowstone Nationalpark, für den wir uns

als ein Highlight unserer Reise

drei volle Tage eingeplant hatten,

konnte dann auch endlich mehr

gewandert werden. Dabei erwies

sich der Rundweg durch das Obere

Geysir Feld rund um den bekannten

Geysir Old Faithful durch die

vielen Fotostopps an blubbernden

Schlammpfützen und durch Bakterien

in schillernde Farben getauchte

Pools als zeitaufwendiger als geplant. Der

Weg führte durch eine bizarre Landschaft,

immer begleitet von Schwefelgeruch und dem

Zischen von unzähligen kleineren und größeren

Geysiren. Viele weitere Stellen des Parks

wurden erkundet und dabei konnte man sich

auch plötzlich mit dem Auto in mitten einer

Bisonherde befinden. Danach ging es weiter

über die Grenze nach Kanada.

Schneebedeckte Passstraßen bescherten uns

dabei einen Umweg in Richtung Calgary. Von

dort aus standen dann die nächsten Nationalparks

auf dem Programm. Der Banff NP,

u.a. mit dem fantastischen Blick auf Lake

Louise, die Verbindungsstrecke „Icefields

Parkway“ und der Jasper NP mit seinen vielen

Wasserfällen, gehören eindeutig zu einem

der schönsten Flecken der Welt. Dies alles

musste natürlich auch erwandert werden.

Tiefe, durch das Wasser eingefräste, schmale

Canyons und riesige zum Teil 800 Jahre alte

Bäume, ließen uns immer wieder innehalten.

Schneeziegen und Bighornschafe säumten

vor der Hochgebirgskulisse immer wieder

unseren Weg. Doch ein beinahe magischer

Moment war, als wir nur ca. 30 Meter von

der Straße entfernt eine Grizzlybärin mit zwei

Jungtieren minutenlang beim friedlichen Grasen

beobachten konnten.

Nach so viel Natur ging es nun nach Vancouver,

eine Stadt, die trotz ihrer Größe malerisch

zwischen dem Ozean und den Rocky

Mountains gelegen ist. Von Vancouver Island

aus machten wir uns dann noch zu einer

Walbeobachtungstour per Schiff auf. Leider

waren außer ein paar Orkas andere dort vorkommende

Walarten tief unter uns wohl mit

etwas Besserem beschäftigt, als sich unseren

Kameras zu zeigen.

Den Abschluss unserer Reise bildete die Stadt

Seattle, wieder in den USA. Hier ist die Wiege

der Grungemusik und Bands wie Nirvana

und Pearl Jam. Von der Spaceneedle aus,

einem ca. 180 Meter hohem Aussichtsturm,

hatten wir einen fantastischen Blick auf die

Skyline der am Pazifik gelegenen Großstadt.

Nach dieser langen, erlebnisreichen Reise

und der etwa 6.300 km langen, im Auto

zurückgelegten Strecke, stand für uns eines

jedenfalls fest: Reisen ist sehr schön, zu Hause

wieder ankommen aber auch!

Peter Stracke

Fotos: Markus Riedel, Sigi Meereis

kreuz&quer 3/13

15


Das SchnupperAbo

für Bus und Bahn!

Ab dem

1.10.2013 für

3 Monate

testen!

Infos im KundenCenter oder unter www.vrr.de


PROMINENTE IN ÖPNV-REPORT

DER FREIZEIT

„Erst muss ich noch

kämpfen. Doch dann

freue ich mich auf die

SGV-Wanderungen.“

Viel mehr Indianer geht nicht.

Viel mehr Mensch auch nicht:

Meinolf Pape

„Ich war jetzt schon ein paar Mal zusammen

mit meinem Freund Wolfgang hier mit den

Jungs vom Elsper SGV wandern. Sonntags.

Nicht die riesigen Strecken, aber ganz schön

schon. Das hat richtig Spaß gemacht. Das

werde ich sogar auch noch weiter intensivieren,

wenn ich hier oben an der Bühne nicht

mehr aktiv bin.“ Besser kann man die thematischen

Enden ja wohl nicht zusammenbringen,

wenn man als „kreuz&quer-Redakteur“ mit

diesem Ur-Sauerländer Meinolf Pape über sein

Leben als leidenschaftlicher Indianer bei den

Karl-May-Festspielen sprechen und gleichzeitig

natürlich auch wissen möchte, was der

Mann denn so in seiner Freizeit tut.

Dass er mit seinen heute 65 Jahren mehr

als fit ist, stellt Pape auch in dieser Saison

einmal mehr – allerdings auch zum letzten

Mal – unter Beweis. Er kämpft als wilder Mokaschi

natürlich mit Winnetou. Aber auch mit

dem einen oder anderen finsteren Gesellen.

Und immer, dass die Rothaut-Schwarte nur

so kracht. 10.800 Mal, so gibt er zu Protokoll,

habe er in den 50 Jahren seiner aktiven

Bühnenlaufbahn um Ruhm, Ehre und für die

gute bzw. seine Sache gekämpft. Acht Rippen,

die Unterarme und sonstige Klein- und Mittelknochen

habe es dabei schon erwischt. „Aber

aus solchen Gründen habe ich noch nie eine

Aufführung verpasst.“ Klar! Indianer kennen

nun mal keinen Schmerz.

Mokaschi 2013. So kennt man Meinolf Pape seit

fünf Jahrzehnten: Hoch zu Indianer-Ross und als

stets kampfbereiter, stolzer Häuptling.

Meinolf Pape wird im März 1948 in Elspe

als Sohn eines Kriegsinvaliden geboren. Er ist

wohl das, was man ein lebhaftes Kind nennt.

„Heute hätte man mir wahrscheinlich Tabletten

dafür gegeben, weil man das für ADHS

gehalten hätte. Aber damals war ich einfach

nur immer in Bewegung. Schon vor der Schule

war meistens die Hose versaut. Meine Mutter

war immer nur am waschen.“

Die erste große Liebe

Mit fünf Jahren sitzt der Junge zum ersten

Mal auf der Liebe seines Lebens, einem Pferd.

Von dem Moment ist er in diese Tiere vernarrt,

versucht jede freie Minute in ihrer Nähe zu

verbringen. Und genau so kommt es eigentlich

auch zum Kontakt mit der Bühne hoch über

Elspe. Dort wurden nämlich die Pferde für die

Western-Aufführungen gebraucht. Weil man

nicht genug eigene hatte, lieh man sie sich bei

den Bauern im Tal. Und sie mussten natürlich

immer wieder hoch- und runtergebracht werden.

Das passte.

1963 dann die erste kleine Zufalls-Rolle. Ohne

Text. Ein Statist war ausgefallen und für den

15-jährigen war das natürlich ein Klacks. Im

nächsten Jahr schon mal ein erster Satz. Und

so weiter und so weiter. Pape leckt Blut, kann

sich durchaus vorstellen, Berufsschauspieler

zu werden. Doch der Vater will nicht, außerdem

soll und muss er zur Bundesswehr. Irgendwie

schafft er es doch: Bis mittags arbeitet er als

Schweißer, am Nachmittag geht’s zu „seinen

Pferden“. Und auf die Bühne. Jeden Tag. Er

macht Abstecher ins Show- und Filmgeschäft.

Aber irgendwie zieht es ihn immer wieder zurück

nach Elspe, zu „seiner“ Bühne. Pape wird

schnell zu einem der Publikumslieblinge. Er ist

nicht so ein Gala-Star wie Pierre Brice, nicht

der Edel-Indianer wie Benjamin Armbruster,

er verkörpert nicht das so unendlich Gute wie

Jochen Bludau als Old Shatterhand, Meinolf

Pape ist kernig, er ist „Senanda“, das Halbblut,

„Paranoh“ der rivalisierende, cholerische

Häuptling oder eben Mokaschi. Längst hatten

sich im deutschsprachigen Raum unzählige

Fan-Clubs gebildet.

Wahrer Sauerländer Held

Gemeinsam gehen wir noch zum Stall. Mit

Meinolf Pape über Pferde zu reden, ist eigentlich

schon ein Abend füllendes Programm.

Zum Beispiel über „Cochise“, benannt nach

dem einflussreichsten Häuptling der Chokonen-Indianer.

Chochise hat er als junges Pferd

aus Frankreich abgeholt. Gegen den Rat der

Kollegen, weil das Pferd beim Besichtungstermin

einen todmüden Eindruck gemacht hatte.

Doch Meinolf Pape wusste es besser, machte

aus dem Tier seinen Partner, seinen vierbeinigen

Freund.

Und was macht er dann als Indianer-Rentner?

„Ich gehe zum meinem Pferd, das bei einem

Bauern steht. Und dann reite ich ein bisken

durch’s Sauerland.“ Hat dieser Meinolf Pape

denn wirklich so gar keinen Wunsch mehr

an sein Leben? Er dreht sich jetzt ein wenig

vom Gesprächspartner weg, streicht seinem

Pferd über den Hals. „Was soll ich dir sagen?

Eigentlich nicht!“ Für einen Moment rollt er

mal nicht mit den Augen, rollt nicht dieses

herrliche Sauerländer „Rrrrrr“. Wenn Meinolf

Pape „Ärrrrrntebrrrrrrück“ sagt, dann möchte

man schon klatschen und Zugabe fordern.

Und wenn er dann noch dazu lacht, den Kopf

in den Nacken wirft und die Zähne mit den

Augen um die Wetter blinzeln, ist einfach alles

gut. So reden und sprechen eben die wahren

Helden im Wilden Westen.

Text: Thomas Reunert

Fotos: MM/IKZ

kreuz&quer 3/13 17


C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

ÖPNV-REPORT

StadtLandFluss Bus geht

im Münsterland neue Wege

Es wandert sich angenehm im Münsterland. Entlang

der kleineren Flüsse oder durch die offene

Parklandschaft – das Münsterland hat viel zu

bieten. Mit dem RVM StadtLandFluss Bus gibt

es eine bequeme Möglichkeit, möglichst viel von

Land und Leuten kennen zu lernen. Das kommunale

Verkehrsunternehmen gibt seit einigen

Jahren Broschüren heraus, in denen Wanderwege

durch das Münsterland mit Busanschluss

beschrieben werden.

Wer nur auf das Auto vertraut, wandert meist im

Kreis und muss so auch wenig attraktive Streckenabschnitte

in Kauf nehmen. Also, warum

nicht einen Teil des Weges mit dem Bus fahren,

so die Hauptwanderwege im Münsterland noch

effektiver nutzen und auch kulturell interessante

Ziele einbinden?

Fünf Tourenvorschläge sind bisher in Kooperation

mit dem Verein Westfalen-Initiative e.V. und dem

Westfälischen Heimatbund e.V. erschienen.

• Wandern durch das Westmünsterland

können Sie zwischen Gronau, Vreden,

Ahaus, Schöppingen und Laer. Entlang

der Dinkel, über den Schöppinger Berg

und vorbei am Schloss Ahaus, dem

Hamaland-Museum in Vreden und dem

Dormitorium in Asbeck – die Fülle an

Grundkarte_SLFB_MSL.ai 08.07.2013 15:39:45

Sehenswertem wird Sie in ihren Bann

ziehen.

Vreden

Dinkel

Ahaus

Legden

18 kreuz&quer 3/13

Gronau

Vechte

Lüdinghausen

Olfen

Nienborg

Appelhülsen

Stever

Rheine

Hopsten

Recke

Heek Schöppingen

Horstmar

Laer

Nottuln

Baumberge

Senden

Ottmarsbocholt

Nordkirchen

Mettingen

Ibbenbüren

Davert

• Wandern entlang der Stever führt Sie

durch das Stevertal im Kreis Coesfeld.

Von der Quelle in den Baumbergen folgen

Sie diesem typischen Niederungenfluss bis

in die Nähe seiner Mündung in die Lippe.

Erleben Sie bäuerliche Kulturlandschaft,

die Höhenzüge des Münsterlandes und

auch die renaturierte Steveraue bei Olfen.

• Durch das größte Waldgebiet des Münsterlandes

geht es beim Wandern zwischen

Werse und Stever. Dieser Wanderweg

verbindet Sendenhorst mit Senden. Sie

wandern quasi „mit und ohne Horst“ – so

das etwas launige Motto dieses Projektes.

Der Weg führt Sie vorbei an typisch westfälischen

Wasserburgen, durch die Flussaue

der Werse, bevor Sie in der Davert die

Wasserscheide von Rhein und Ems

passieren. Im Venner Moor begegnen

Ihnen seltene Tiere und Pflanzen.

• Schlösser, Kirchen und wieder einen

neuen Fluss erleben Sie beim Wandern

zwischen Werse und Lippe. Von Beckum

geht es über Wadersloh in die alte Hansestadt

Lippstadt – und damit verlassen

Sie dann das Münsterland.

• Im „hohen Norden“ des Münsterlandes

wandern Sie auf den Spuren der Wanderkaufleute.

Wandern durch das Töddenland

ist also Geschichte pur. Auf dem

Münster

Rinkerode

Lengerich

Osnabrück

Teutoburger Wald

Ems

Albersloh

Lienen

Sendenhorst

Werse

Bad Iburg

Beckum

Wadersloh

Lippstadt

alten Handelsweg von Osnabrück über

Mettingen nach Hopsten oder von Ibbenbüren

über den Töddenland-Rundwanderweg,

überall finden Sie Hinweise auf die

Wanderkaufleute. Mit dem Handelsweg ist

dieses Jahr auch ein neuer Wanderweg in

das Projekt aufgenommen worden. Von

außerhalb ideal mit dem Zug nach Osnabrück

zu erreichen und mit dem Schnell-

Bus S10 verknüpft.

Die Prospekte können Sie unter bestellung@

rvm-online.de oder per Telefon bei der Schlauen

Nummer für Bus und Bahn unter 01803/504030

(9 ct/min aus dem Festnetz, mobil max 42 ct/

min) ordern. Internet: www.rvm-online.de

StadtLandFluss

BUS

UNSER TIPP

Weiter wandern

mit der RVM

Das beliebte Wanderprojekt „StadtLand

Fluss BUS“ geht weiter: In diesem Herbst

kommen neue Wege hinzu. Zwischen Beckum

und Sendenhorst wird eine Lücke

geschlossen und damit besteht die Möglichkeit,

einzelne Etappen von Lippstadt bis

nach Olfen zu wandern und immer wieder

mit Bus und Bahn an den Startort zurück

zu gelangen.

Und im Norden des Münsterlandes wird

das Angebot zwischen Rheine und Lienen

zum „StadtLandFluss BUS“. Die RVM Regionalverkehr

Münsterland GmbH fährt dort

parallel zum Teutoburger Wald, so dass

sich hier ideale Möglichkeiten ergeben, auf

dem Hermannsweg zu wandern und auf

den Busservice der RVM zu vertrauen.

www.rvm-online.de/stadtlandflussbus

Wandern

durch das

Münsterland


Mehr Service für Zweiradfahrer

Mehr Service für Zweiradfahrer

Radstationen machen mobil

ÖPNV-REPORT

Radstationen machen mobil

Die Idee der überdachten und bewachten

Abstellanlagen für Fahrräder stammt

aus den Niederlanden. Dort können Radler

ihr Rad in sogenannten „Fietsenstallingen”

diebstahl- und witterungsge-

Die Idee der überdachten und bewachten Abstellanlagen

für Fahrräder stammt aus den Niederlanden.

Dort können Radler ihr Rad in soschützt

abstellen. Hinzu kommen oft

weitere Dienstleistungsangebote wie Reparaturarbeiten

oder Ausleihe. Auch im

genannten „Fietsenstallingen” diebstahl- und

witterungsgeschützt abstellen. Hinzu kommen

Raum

oft weitere

Ruhr-Lippe

Dienstleistungsangebote

finden sich viele

wie

Radstationeraturarbeiten

mit oder umfassendem Ausleihe. Auch Service. im Raum

Repa-

Ruhr-Lippe finden sich viele Radstationen mit

Fahrradstationen umfassendem Service. verbinden Bahn, Bus und

Fahrrad. Sie ermöglichen und fördern umweltfreundliche

Mobiliät – sowohl im Alltag

Fahrradstationen verbinden Bahn, Bus und

Fahrrad. Sie ermöglichen und fördern umweltfreundliche

Mobiliät – sowohl im Alltag als

als auch in der Freizeit. Hinter vielen Radstationen

auch

steht

in der

ein

Freizeit.

gemeinnütziger

Hinter vielen

Träger,

Radstationen

Beispiel steht ein langzeitarbeitslosen gemeinnütziger Träger, Menschen der zum Dies Service GmbH“ ins Leben gerufen, dar-

auf Wunsch fleißig geschraubt, gepumpt und

der Viele der Stationen wurden durch die „Das- wie anderer Benachteiligter. Auch hier wird

zum Viele der Stationen wurden durch die „Das-Dies nachteiligter. Auch hier wird auf Wunsch fleißig

geschraubt, gepumpt und gereinigt, sodass

die

Service GmbH“ ins Leben gerufen, darunter die

Beispiel Möglichkeit langzeitarbeitslosen gibt, aktiv am Berufsleben Menschen teilzunehmen.

Möglichkeit So gibt, zum aktiv Beispiel am Berufsleben am Hauptbahn-

teilzu-

Unternehmens ist die Förderung der Integra-

mehr kümmern müssen.

die unter die in Kamen, Lünen und Unna. Ziel des gereinigt, sodass die Besitzer sich um nichts

in Kamen, Lünen und Unna. Ziel des Unternehmens

ist die Förderung der Integration müssen.

die Besitzer sich um nichts mehr kümmern

hof nehmen. Hamm, So wo zum sich Beispiel seit 1998 am Hauptbahnhof freundliche tion und Beschäftigung schwer vermittelbarer

Arbeitnehmer, insbesondere Schwerbe-

und Beschäftigung schwer vermittelbarer Arbeitnehmer,

insbesondere Schwerbehinderter,

Mitarbeiterinnen Hamm, wo sich und seit 1998 Mitarbeiter freundliche in den Mitarbeiterinnen

blauen und Kitteln Mitarbeiter um die in Radfahrer den typischen und hinderter, Langzeitarbeitsloser, jugendlicher

typischen

Langzeitarbeitsloser, jugendlicher Arbeitsloser,

ihr blauen „Fahrzeug“ Kitteln kümmern. um die Radfahrer und ihr „Fahrzeug“

Arbeitsloser, Migranten am Migranten Arbeitsmarkt am sowie Arbeitsmarkt anderer Be-

sokümmern.

AUSWAHL RADSTATIONEN IM RAUM RUHR-LIPPE

AUSWAHL RADSTATIONEN IM RAUM RUHR-LIPPE

◗ Radstation Hamm (Westf)

◗ Radstation Soest

Willy-Brandt-Platz Radstation Hamm 1, (Westf) 59065 Hamm

Am Radstation Bahnhof Soest 4, 59494 Soest

Telefon Willy-Brandt-Platz 02381 9271913 1, 59065 Hamm Telefon Am Bahnhof 029214, 14441 59494 Soest

www.radstation-hamm.eu

Telefon 02381 9271913

www.sen-ev.de

Telefon 02921 14441

www.radstation-hamm.eu

www.sen-ev.de

Stellplätze: 450

Stellplätze: 374

Stellplätze: 450

Stellplätze: 374

Mo–Fr 5:30–22 Uhr, Sa 7–15 Uhr

Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 9:30–13 Uhr,

Mo–Fr 5:30–22 Uhr, Sa 7–15 Uhr

Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 9:30–13 Uhr,

◗ Radstation Kamen

So nach Vereinbarung

Radstation Kamen

So nach Vereinbarung

Am Bahnhof 3, 59174 Kamen

◗ Radstation Unna

Am Bahnhof 3, 59174 Kamen

Radstation Unna

Telefon 02307 74538

Bahnhof Unna, 59423 Unna

Telefon 02307 74538

Bahnhof Unna, 59423 Unna

www.die-radstationen.de

Telefon 02303 237143

www.die-radstationen.de

Telefon 02303 237143

Stellplätze: 360

www.die-radstationen.de

Stellplätze: 360

www.die-radstationen.de

Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa / So auf Anfrage, Stellplätze: 309

Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa / So auf Anfrage, Stellplätze: 309

Zutrittszeiten

Zutrittszeiten

mit

mit

Chip:

Chip:

24

24

Std.

Std.

Mo–Fr

Mo–Fr

9–18

9–18

Uhr,

Uhr, Sa

Sa /

So

So

auf

auf

Anfrage,

Anfrage,

◗ Radstation Lippstadt

Radstation Lippstadt

Zutrittszeiten mit mit Chip: Chip: 24 24 Std. Std.

Rixbecker Str. 2, 59555 Lippstadt

◗ Radstation Werne

Rixbecker Str. 2, 59555 Lippstadt

Radstation Werne

Telefon 02941 1507820

Am Bahnhof 9, 59368 Werne

Telefon 02941 1507820

Am Bahnhof 9, 59368 Werne

www.ini.de

www.ini.de

Telefon

Telefon

02389

02389

4022690

4022690

Stellplätze: Stellplätze: 280 280

www.radstation-werne.eu

Mo–Fr Mo–Fr 6–19 6–19 Uhr, Uhr, Sa Sa 8–14 8–14 Uhr, Uhr,

Stellplätze: 140

So So und und an an Feiertagen nach Vereinba- Vereinbarung,

Mo–Fr 5:30–19 Uhr

rung, 24-Stunden-Zugang durch durch

modernes Sicherungssystem

◗ Radstation Lünen Hbf

Münsterstr. 54, 54, 44534 Lünen

Telefon 02306 72393

www.die-radstationen.de

Stellplätze: 160 160

Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa Sa / So / So auf auf Anfrage,

Zutrittszeiten mit mit Chip: 24 Std.

Übrigens: Wussten Sie schon? Die Lizenz

zur Nutzung Wussten Sie der schon? geschützten Die Lizenz Marke zur

Übrigens:

Nutzung „Radstation“ der geschützten vergibt der Marke ADFC „Radstation“ NRW (Allgemeiner

der ADFC Deutscher NRW (Allgemeiner Fahrrad-Club, Deutscher Lan-

vergibt

Fahrrad-Club, Landesverband Nordrhein-Westfalen

e. V.) als Markeninhaber nur an Stationen,

desverband Nordrhein-Westfalen e. V.) als

Markeninhaber nur an Stationen, die definierte

Qualitätsstandards erfüllen.

die definierte Qualitätsstandards erfüllen.

Doch das ist nicht alles: Kleinere Reparaturen

Doch werden das ist sofort nicht erledigt, alles: Ersatzteile Kleinere Reparaturen

werden sind vorhanden sofort erledigt, und können Ersatztei-

direkt

und

Zubehör

an le und der Radstation Zubehör erworben sind vorhanden werden. für und Fahrradtouristen

können

direkt

und

an der

Besucher

Radstation

stehen zahlreiche

erworben

Mieträder bereit. Last but not least geben die

werden. Für Fahrradtouristen und Besucher

stehen zahlreiche Mieträder bereit.

ortskundigen Mitarbeiter wertvolle Tipps für die

nächste Tour!

Last but not least geben die ortskundigen

Weitere Mitarbeiter Radstationen wertvolle in Tipps NRW finden für die Interessierte

Tour! unter:

nächs-

www.radstation.nrw.de

Weitere Radstationen in NRW finden Interessierte

unter: www.radstation.nrw.de

kreuz&quer 3/13

19


VERANSTALTUNGEN

Traumwetter beim Jubiläum auf der Nordhelle

Auch mit 100 Jahren präsentierte sich der Robert-Kolb-Turm von seiner besten

Seite. Die Gäste erwartete bei strahlendem Sonnenschein ein buntes Rahmenprogramm.

Neben tollen Wanderungen zur Nordhelle freuten sich die Besucher über

das vielfältigen (Mitmach-)Aktionen. Die Pflanzaktion zugunsten der Märkischen

Waldschule, die Waldrallye und eine Motorsägenkünstlerin begeisterten die Besucher

ebenso wie die bezaubernde Pan-Show. Bei gutem Essen und kühlen Getränken

ließen es sich alle gut gehen. Bereits im Vorfeld freuten sich die Beteiligten

auf diesen Tag, denn alle 70 Treppenstufen hatten einen Paten gefunden. Mit der

Spende haben alle zur Erhaltung des Turms beigetragen.

22. September: 9. Wandertag

von Ruhr-Nachrichten und SGV

Castrop-Rauxel - Ruhr Nachrichten und SGV für ihren gemeinsamen

9. Wandertag: Wanderwart Achim Kinzel hat wiederum

zwei Wanderrouten über 10 und 20 Kilometer durch das „Grüne

Band von Castrop-Rauxel“ entwickelt, die der städtischen Werbebotschaft

„Europastadt im Grünen“ erneut gerecht wird. „Start

und Ziel ist wieder das Südbad im Stadtgarten, mitten im Herzen

der Stadt gelegen und gut mit Bussen und der Bahn erreichbar:

Es ist als erhaltenes Baudenkmal ein Kleinod mit guter Gastronomie

in einem außergewöhnlichen Ambiente,“ so Vorsitzender

Manfred Pietschmann, der sich neben heimischen auch über

Wanderfreunde aus der Umgebung sehr freuen würde.

Aber: „Erst wählen, dann wandern,“ so das Motto der Veranstalter

für diesen (auch Wahl-)Tag.

HÜTTENBERICHT

Reinhard-Quint-Hütte in Langenei

Einkehren und sich Wohlfühlen

INFO

So richtig zum Wohlfühlen –

die Reinhardt-Quint-Hütte, benannt nach dem

ehemaligen Haupthüttenwart in Anerkennung

seiner persönlichen Verdienste.

20 Betten, 65 Sitzplätze, 5 Duschen, Behinderten-Toilette,

moderne Küche, Grillhaus, Spielgeräte

und vieles mehr.

Dauergäste buchen direkt beim Hüttenwart

Bernd Fischer, Tel. (02723) 8 03 06

Bewirtschaftet: Samstags auf Anfrage

an Sonn- und Feiertagen: 10.00 – 12.30 Uhr

u. 15.00 – 20.00 Uhr.

Mehr über die Hütte und freie Termine erfahren

Sie im Internet unter www.sgv-langenei.de.

Urig und einladend: Einmalige Hüttenatmosphäre

im Bermke-Tal

Einmalig idyllisch, besser lässt sich die Lage

der Reinhard-Quint-Hütte im Bermke-Tal bei

Langenei nicht beschreiben. Hier finden Gäste

Muße und Erholung, denn niemand muss auf gewohnten

Komfort verzichten. Gepaart mit einer

top-gepflegten Ausstattung, die für einen Gruppenaufenthalt

nichts vermissen lässt, zählt diese

Hütte zweifellos zu den schönsten wanderbaren

Anlaufstellen des Sauerlandes.

Erbaut in den Jahren 1969/70 wurde die Hütte

ständig modernisiert. Eine hohe Besucherfrequenz

belohnte den unermüdlichen Einsatz der

Mitglieder der SGV-Abteilung Langenei.

Ob eine große sanitäre Anlage mit Behindertentoilette

und fünf Duschen, ein Grillhaus, eine

moderne Küche, Spielgeräte oder ein großer

Parkplatz – mit viel Liebe arbeiten die Langeneier

ständig an ihrem „Idyll“. 20 Betten und großzügige

Räumlichkeiten stehen den Übernachtungsgästen

zur Verfügung – selbst dann, wenn an

den Wochenenden die Hütte für die öffentliche

Bewirtschaftung geöffnet ist.


Auf den Seiten „ERLEBNIS SGV“ berichtet

Kreuz&Quer aus dem vielfältigen Vereinsleben.

Die Bilder und Texte dokumentieren das ehrenamtliche

Engagement und den Ideenreichtum der Aktiven in den

Abteilungen und Bezirken, bearbeitet von Jörg Haase.

Zuschriften für diese Rubrik bitte nur an:

Jörg Haase, Winterberger Str. 15,

57392 Westfeld am Rothaarsteig

E-Mail: joerghaase@sgv.de

Endlich Frühlingswetter -

es lockte zur Wanderung durch vier Täler

Neheim - Herrliches Frühlingswetter

lockte Wanderer dieser SGV-Abteilung

auf eine Vier-Taler-Tour. Von Eslohe aus

kreuzten sie unter der Führung ihres Vorsitzenden

und Wanderwarts Helmutheinz

Welke die Flussniederungen von Wenne,

Leise, Ilpe und Esselbach und genossen

dabei von den dazwischen liegenden

Bergen wunderschöne Panoramen mit

erstem zarten Grün und die Fernsichten.

Bevor sie sich auf die Heimfahrt begaben,

legten sie noch draußen und im Freien

eine erfrischende und stärkende Pause in

einem Biergarten ein. Das Foto allerdings

entstand unterwegs bei der Rast an der

Reehquelle bei Dorlar. Es macht deutlich,

dass zu einer Wanderung auch eine erholsame

Rast gehört.

Am Sonntag, den 13. Oktober 2013 um 11.30 Uhr

findet wieder das

traditionelle Kohlbergtreffen

am Ehrenmal des SGV auf dem Kohlberg (Altena-Dahle)

statt. Das Präsidium lädt Sie schon jetzt recht herzlich

dazu ein! Nach der Totengedenkfeier wird der Tag der

Begegnung am Kohlberghaus, bei hoffentlich schönem

Herbstwetter, guten Gesprächen und einem bunten

Unterhaltungsprogramm am Kohlberg ausklingen.

Frühling am Diemelsee mit Schneefall

Arnsberg/Diemelsee - 20 Wanderfreunde

aus ganz Deutschland bewanderten

gemeinsam im Rahmen einer Ferienwanderung

aus dem Programm des

SGV-Gesamtvereins und unter Leitung

von Hildegard Wächter ab Willingen

den Diemelsteig. Gut untergebracht und

bestens versorgt – beste Voraussetzungen

also für die Wandertage, die zuerst

auf NRW-Seite entlang des Itterarms

zum Bootsanleger führten (Diemel und

Itter speisen den See). Die „MS Muffert“

brachte alle über den See und damit über

die Grenze nach Waldeck zu kurzer Rast

auf Hessens längster Bank. Vom Eisenberg

waren Aussichten über See und die

angrenzende Bergwelt von Upland und

Sauerland ausgiebig zu genießen.

Es folgten Wandertage auf dem Diemelsteig,

bei denen das Wetter eine Sicht

bis zum Georg-Viktor-Turm bei Korbach

zuließ. Über Schweinsbühl ging‘s nach

Flechtdorf, wo der Vorsitzende des Fördervereins

Kloster Flechtdorf in die Geschichte

des ehem. Benediktinerklosters

einführte.

Getreu dem aktuellen SGV-Jahresmotto

„Wandern und Einkehren – genussvolles

Erleben der Region“ kam Einkehren nicht

zu kurz: Im privaten Garten des Vorsitzenden

erwartete die Wanderer Kuchen und

Kaffee an einladend gedeckten Tischen

(Bild). Es wurde nicht nur geschmaust,

auch das eine oder andere Kuchenrezept

wurde weiter gegeben, sehr zur Freude

der Wandergäste.

Die letzte Diemelsteig-Etappe bot in Adorf

die ehemalige Grube Christiane und die

Martenbergklippe, eine Eisenerzpinge, die

als geologisches Naturdenkmal in Hessens

Geotopliste eingetragen ist. Am Ziel

„Heringhausen“ wartete wieder die „MS

Muffert“, die mit einer See-Rundfahrt den

Schlussakt der Wandertage setzte.

Spielte das Wetter insgesamt gut mit, so

zeigte das Upland, was es auch kann:

Nachts fiel überraschend Schnee. Es

sollte auf Willingens Hausberg gehen –

allerdings: Ettelsberg und Niedersfelder

Hochheide waren schneeweiß. „Auch ein

Erlebnis besonderer Art,“ so Hildegard

Wächter.

Erlebnis SGV

Nach Besuch der Sporthochschule

„Müffeln in Kölscher Weetschaff“

Langenfeld/Monheim - Erst widmeten

sich die SGVer Anstrengendem, jedoch

der Körperertüchtigung dienendem, dann

aber fix den leiblichen Genüssen: Besuch

der Deutschen Sporthochschule stand auf

dem Wanderplan und führte zu der 1946

gegründeten sportlichen Bildungseinrichtung,

bei der Carl Diem als erster Leiter an

der Spitze stand. Nach hundert Studenten

im ersten Jahr 1947 sind heute mehr

als 5.000 aus vielen Ländern der Welt

immatrikuliert, über 20 Institute tragen

den Lehrbetrieb. „Das Studium ist sehr

hart, viele erreichen das gesetzte Ziel

nicht,“ so die Information des Referenten

(Bild), der die SGV-Wanderer mit der

Historie vertraut machte und dann durch

die vielfältigen und spezifischen Sportanlagen

führte und deren Besonderheiten

erläuterte. Erfreulich für die Sportvereine

am Ort: Sie können die Anlagen auch für

ihren Trainingsbetrieb nutzen.

Der Flut an Informationen schloss sich,

getreu dem SGV-Jahresthema „Wandern

und Einkehr“, das Studium des leiblichen

Wohls an: Beim „Müffeln in ner Kölschen

Weetschaff“ (Mittagessen) wurden nicht

nur Leckereien heimatlicher Kost genossen,

sondern auch das „geistige Futter“

von vorher aufgearbeitet.

Vom 19. – 23. Januar 2014 findet der

1. Deutsche Winterwandertag

in Willingen statt. Neben Schneeschuhwanderungen,

Skilanglauf und Pferdeschlittenfahren wird es viele weitere

abwechslungsreiche Gesundheitsangebote geben.

Weitere Infos: www.willingen.de

Ständer – Riegel – Strebe:

Fachwerk-Details studiert

Hilchenbach - Die einheimischen Fachwerkhäuser

haben die SGVer dieser Siegerländer

SGV-Abteilung einmal genauer

betrachtet. Eine Wanderung führte vom

Marktplatz Hilchenbach zum Dorfkern

von Allenbach und dabei bewunderten

sie die mächtigen Bauern- und Geschäftshäuser

mit verzierten Balkenköpfen und

Füllhölzern. Beachtung fanden aber auch

die nahezu riegellosen Arbeiterhäuser

mit ihrem filigran wirkenden Fachwerk.

Wanderführer Klaus Wetter (Bild) erklärte

mit seinem Fachwissen an Modellen die

Herstellung eines Fachwerkhauses vom

Abbinden auf dem Zimmerplatz bis zum

Errichten an der Baustelle. Strebefiguren

wie der „Wilde Mann“ oder der „Fränkische

Mann“, sowie Zierstrebenwerk, z.B.

der Feuerbock. Die Tradition und der Ursprung

des Richtbaumes (Richtkranzes)

gehörten ebenso zum Thema, wie ein

markiger Richtspruch.

kreuz&quer 3/13

21


Erlebnis SGV

Wandern macht glücklich!

Unterwegs im Wendland

Attendorn - „Wandern macht glücklich

und zudem noch froh.“ Diese wissenschaftlich

dokumentierte Erkenntnis wird

auf dem Foto sehr deutlich. Es entstand

oberhalb der Elbtalauen bei einer Rast

auf dem Aussichtspunkt „Kniepenberg“:

Alle Jahre geht die sechsköpfige Gruppe

vom Attendorner SGV, Waltraud Frey, Renate

Bonke, Irmgard Schmelter, Johanna

Großmann, Marlies Liedtke und Gertrud

Beul „auf große Tour“ (K&Q berichtete).

In diesem Jahr waren sie unterwegs im

Wendland sowie im wild- und vogelreichen

Biosphärenreservat Niedersächsische

Elbtalaue. Von ihrem Quartier in

Hitzacker unternahmen sie durchaus

anspruchsvolle Wandertouren von insgesamt

60 Kilometern Ausmaß Richtung

Dannenberg, ihrem Ziel: Sanfte bis extrem

steile An- und Abstiege forderten

schon einiges an Kondition ein, denn der

Elbhöhenweg hat es in sich. Dafür wurden

sie immer wieder mit phantastischen

Ausblicken über die Elbtalauen bis nach

Mecklenburg-Vorpommern belohnt. Eine

Bootsfahrt mit der Elbfähre zum anderen

Ufer fehlte nicht, wollte man doch

schließlich „mal über‘n Deich schauen“.

Dort landeten sie allerdings in einer tausendköpfigen

Schafsherde. Erfreulich war

für sie auch, dass jedes Dorf mindestens

ein Storchennest aufzuweisen hat. „Es

waren sehr erlebnisreiche Tage, die für

allerhand Eindrücke sorgten und lange in

Erinnerung bleiben dürften“, so Berichterstatterin

Gertrud Beul.

Winterberger Hochtour

mit Wanderrast in NRW ganz oben

Der höchste Liegeplatz in NRW…

Voßwinkel - Nachdem im vergangenen

Jahr SGVer dieser in Arnsberg aktiven

Abteilung die Südkurve der insgesamt 82

Kilometer langen Winterberger Hochtour

(markiert mit „WHT“) begangen hatten,

stand für dieses Jahr die Nordkurve auf

dem Wanderprogramm. Vom Startpunkt

in Siedlinghausen ging es durch Niedersfeld

zum Ziel in Hildfeld. Dazwischen

lagen etwa 18 Kilometer Distanz und so

rund 600 Höhenmeter. Das sind die insgesamt

geleisteten Anstiege. Kein Wunder,

denn auf der Strecke liegen einige

(u.a. der Clemensberg mit 838 m NN)

und vor allem der höchste Punkt NRWs,

der Langenberg mit seinen 843 Metern

NN. Der landschaftliche Reiz der Tour

steht außer Frage – mit Wald und Heide

und Wiesen und Dörfern. „Und wenn

man dann noch einen Tag erwischt (wie

die Voßwinkeler) mit nahezu unbegrenzter

Fernsicht, kommt so eine Höhentour

erst richtig zur Geltung“, dokumentiert

Meinolf Kauke in seinem Bericht. Es ist in

diesem Zusammenhang auch das Jahresmotto

des SGV „Wandern & Einkehr“ zu

erwähnen, das hier auf dem Langenberg

seinen bequemen Höhepunkt hatte (Bild

1). Aber auch die Rast auf den Niedersfelder

Höhen (Bild 2) am SGV-eigenen

Naturschutzgebiet Neuer Hagen und in

Sichtweite zur hessischen Landesgrenze

nach Willingen strahlt aus, was zu einem

Wandererlebnis gehört: Rasten für Körper,

Geist und Seele, unterstützt durch erfrischenden

Genuss.

Mit Trittsicherheit und Mut auf den

Calmont Klettersteig im Moselland

Düsseldorf - Vom 22. bis 28. April waren

elf Wanderfreunde mit Gerd Müller

vom SGV in der Landeshauptstadt zu

einer Wanderwoche an der Mosel. Eine

wunderschöne Landschaft, die ausgezeichnete

Traumpfade und vor allem das

herrliche Frühjahrswetter (nach viel zu

langer Grau-Phase) begeisterten alle. Besondere

Höhepunkte waren der „Calmont

Auf dem Drahthandelsweg von

Lüdenscheid nach Altena

Klettersteig“ sowie die Pfade durch die

Weinberge nach Beilstein. Sie machen

auch deutlich: Je nach Wandergebiet

und Streckenführung ist schon Mut und

vor allem Trittsicherheit sowie Kondition

erforderlich. Für Kletterpartien sind nicht

nur die Alpen erforderlich: Die Düsseldorfer

hatten damit keine Probleme, was die

Fotos anschaulich bestätigen.

Gelsenkirchen - Ende Mai starteten früh

um 6 Uhr zwölf SGVer am Hbf., um im

Sauerland auf dem Drahthandelsweg zu

wandern. Nach der Zugfahrt bis Lüdenscheid

ging‘s los. Der Weg führte zum

Vogelberg und hinab zur Fuelbecker Talsperre,

der ersten Brauchwassertalsperre

Deutschlands. Um sie herum führt ein

Rundwanderweg und danach ging‘s steil

aufwärts Richtung Horst. Herrliche Aussicht

belohnte die Gruppe, die im Rahmen

des zentralen Wanderangebotes des

SGV-Gesamtvereins unterwegs war. Nach

Quartierbezug in Altena wurde im Jour-

22 kreuz&quer 3/13

nal notiert: „Sieben Stunden in der Landschaft

und an 22 Kilometern die Schönheit

des Sauerlandes genossen. Es folgten

(getreu dem SGV-Jahresmotto „Wandern

& Einkehr“) Erfrischung und Stärkung bei

der Rast am Wegesrand.“ (Bild)

Tag zwei besuchten sie das Burg- sowie

das Drahtmuseum, um sich über Kultur

und Leben auf der Burg sowie die Herstellung

des Drahtes zu informieren. Nach

gemütlicher Abschlussrunde brachte der

Zug alle wieder nach Gelsenkirchen, nicht

ohne Dank an Wanderführerin Uschi Leimann.

Mitmachen beim Spargelstechen

Netphen - Die Frauengruppe dieser Siegerländer

SGV-Abteilung zeigte, was man im

SGV und seinem Wanderprogramm alles

gemeinsam tun und unternehmen kann:

Sie erlebte im benachbarten Hessenland

auf einem großen Spargelhof einen unvergesslichen

Tag. Nach stärkendem Imbiss

und Begrüßung gab‘s eine kleine Einführung

in das Thema „Spargelanbau und

-ernte“. Es folgte eine gut 90minütige

Hofführung, bei der alle wichtigen Verarbeitungsstationen

wie Sortierhalle, Schälhalle

und Abpackhalle vorgestellt wurden.

Anschließend ging‘s dann zu aktiver Tat

raus aufs Feld. Nach kurzer Demonstration

der Handhabung probierte sich jeder

im Spargelstechen. Die selbst geernteten

Spargelstangen durften natürlich mit

nach Hause genommen werden. Nach

dem Stechen ging es in die Sortierhalle

zum Waschen, dem sich „Spargelessen

satt“ anschloss. Das Angebot des Hofladen

wurde ebenfalls genutzt.

Den Ausgleich zum doch anstrengenden

(weil ungewohnten) Arbeiten auf

dem Spargelfeld schaffte der Frankfurter

Palmengarten: Sehr angetan waren

die Netpher SGVerinnen von dem

Großen Weiher und dem in schönster

Blütenpracht stehenden Rhododendron-Garten.

Zu Fuß durch Bürens Kulturhistorie

SGV-Bezirk mit starker Resonanz

Büren/Möhne - Der SGV-Bezirk Möhne

hatte für seine Bezirkswanderung am

25. Mai SGV-Mitglieder aus der Region

von Gütersloh bis Geseke in das schön

gelegene Büren eingeladen. Und: Die

Resonanz war stark an Teilnehmern. Die

Ausrichter vom SGV Büren hatten großen

Wert darauf gelegt, die angekündigten

Sehenswürdigkeiten auf kurzen Wegen

vorzustellen. Das erfolgte mit fünf Wanderungen,

aus denen ausgewählt werden

konnte. Beeindruckend die Angebote:

Das Funk- und das Schulmuseum, die

historische Mittelmühle, das Wandeln

auf den Spuren der Edelherren sowie die

Jesuitenkirche. Da die Wanderstrecken

nur zwischen einem und 2,5 Kilometer

lagen, hatte keiner Probleme, fußläufig

unterwegs zu sein. Ein sehr positives Fazit

zogen alle SGVer am Ende des erlebnisreichen

Tages und bescheinigten Gabi

Otten als Bezirksvorsitzende eine in jeder

Beziehung gute Wahl für den Aktionstag

getroffen zu haben. Eine stimmungsvolle

Einkehr getreu dem SGV-Jahresmotto

„Wandern + Einkehr“ mit Dankesworten

an die örtlich ausrichtenden SGV-Aktiven

rundete den Tag in Büren ab.


Süßes Plätzchen hat neue Rastplätzchen

Die Akteure der Arbeiten am „Hallenberger Wanderrausch“

(v.li.): Burkhard Winter, Michael Mause,

Klaus Spinler, Bernward Müller, Bernhard Mause.

Hallenberg - In den vergangenen Monaten

haben einige SGVer dieser Abteilung

an Rastplätzen und am Wegesrand Verschönerungen

vorgenommen. So gibt es

am Sperrweg und am Süßen Plätzchen

neue einladende Sitzmöglichkeiten für

eine Rast. Ferner wurden in Feld und

Flur an Stellen mit markanten Bezeichnungen

und Namen (Wache, Heidekopf,

Ziegenhelle, Nonnenwinkel, Sperrweg,

Gaulskopf, Kettelfege, Schöbberkötte)

Steine mit Erläuterung dieser Namen

aufgestellt. Bei Erstellen der Texte hat

Archivar Georg Glade hilfreich mitgewirkt.

Außerdem wurde am Radweg ein Schild

angebracht, das zeigt: Hallenberg hat via

verschiedener Radrouten den direkten

Anschluss an die Nordsee.

"Die Namenserklärungen sind sicherlich

nicht nur für die Wanderer auf dem Hallenberger

Wanderrausch und dem Sauerland

Höhenflug interessant, sondern auch

für viele jugendliche und jung gebliebene

Hallenberger," ergänzt Edeltraud Müller

vom SGV-Vorstand.

"Der 'Hallenberger Wanderrausch' wurde

im Jahr 2008 ins Leben gerufen und

verbindet als Höhen- und Auentour über

ca. 51 Kilometer die vier Hallenberger

Ortsteile", so Vorsitzender Bernhard Mause

(re.). "Aussichtsreiche Gipfel wechseln

sich ab mit idyllischen Tälern, tiefgrüne

Mischwälder mit offenen Feldlandschaften,

Natur- und Vogelschutzgebiete mit

historischen Ortskernen." Um Wanderern

diese Landschaftsvielfalt näher zu

bringen, gibt's ein Faltblatt mit Wegebeschreibung

und etlichen Details bei der

Touristinfo im Hallenberger Kump.

Japanische Kulturtradition machte Eindruck

Langenfeld/Monheim - Auf fernöstliche

Spuren begaben sich SGVer dieser Abteilung

in D‘dorf-Niederkassel unter Leitung

der Wanderführer Margret Völz und Klaus

Heinze und in fachwissenschaftlicher Begleitung:

Schon beim kurzen Rundgang

wurde die tiefe religiöse Verwurzelung der

traditionellen japanischen Kultur mit dem

Buddhismus deutlich. Dem schloss sich

der Besuch des Eko-Hauses an, das in

den 1980er Jahren per Container nach

Düsseldorf transportiert und originalgetreu

wieder ausgebaut wurde (Bild). Es

besteht aus einem Tempel, japanischen

Gärten, Gebäude im traditionellen Baustil

mit Teeraum sowie Vortrags- und Veranstaltungsräumen.

Es schlossen sich

die drei in Frühlingsmonaten blühenden

Gärten an: Kirsch- und Pflaumenbäume

sowie Azaleen sorgten für ein üppiges

Blumenmeer und beeindruckten die Besucher

ebenso, wie die Baulichkeiten mit

Glockenturm und Toten-Gedenkstätte.

Baulich dominant der Tempel, dessen

zahlreiche Plastiken und Malereien von

enger Verbindung zum Buddhismus zeugen.

Die Exkursion verfehlte ihre Wirkung

nicht: Die SGVer waren angetan von den

ihnen möglich gewordenen Einblicken in

Teile japanischer Kultur.

Erlebnis SGV

Sternwanderung bot Stadt-Geh-Schichten

Oberruhr - 70 Wanderfreunde beteiligten

sich an der Sternwanderung des SGV

Bezirk Oberruhr mit Ziel Brilon. Einige

Abteilungen kamen von ihren Orten direkt

zum Briloner Kurpark, wo Brilons SGVer

zwei geführte Wanderungen anboten.

Ein ca. fünf Kilometer langer Stadtrundgang

stand unter dem Titel „Stadt-Geh-

Schichten“ und ließ an markanten Sehenswürdigkeiten

die Geschichte lebendig

werden. Neben dieser kurzweiligen

Stadtbegehung folgten andere Wanderer

dem neuen Gewerkenweg, dem Gemeinschaftsprojekt

der Heimatbünde Olsberg

E8-Etappen seit 2007

2013 an der Tauber entlang

Salzkotten - Seit 2007 sind die SGVer

dieser Abteilung mit ihren alljährlich

viertägigen Wanderungen auf dem Europäischen

Fernwanderweg E8 unterwegs.

Nach dem Start 2007 in Bad Godesberg

führte sie die Route durch‘s Rheinland

und die Landschaft des Main-Verlaufs.

In diesem Jahr über genau 82 Kilometer

durch‘s Tal der Tauber. Die erste

Etappe über 20 Kilometer von Gamburg

bis Dittwar bescherte gleich zu Beginn

nicht zufriedenstellende Wegemarkierung

mit unfreiwilligem Umweg als Folge.

Das vorzügliche Wanderwetter und die

schönen Eindrücke von der Landschaft

entschädigten für alle Anstrengungen.

Nach kräftigem nächtlichem Regenguss

meinte es der Wettergott weiter gut mit

den Wanderern: In Erinnerung blieben

als Augenweide die abwechslungsreichen

Einblicke in die Natur, frisches Grün im

Wald, gelbblühender Raps sowie grüne

Wiesen und Ackerflächen, Weinberge und

blühende Obstbäume.

und Brilon. Er führt auf zwei Routen über

den Eisenberg nach Olsberg und vermittelt

die Bergbau-Geschichte in einer

Zeit, als der Kohlebergbau im Ruhrgebiet

bedeutungslos war. Ferner gibt es

Interessantes zu den maßgebenden Unternehmer-Persönlichkeiten

der damaligen

Zeit und zur Landschaftsgeschichte.

Nach den Wanderungen traf man sich

zum Ausklang in der Hütte am Briloner

Kurpark, um nach Stärkung in fester und

flüssiger Form bei Musik und angeregter

Unterhaltung Wandergemeinschaft zu

praktizieren.

Am Tagesziel Bad Mergentheim nutzten

einige die Chance zu kurzem Stadtbummel.

Etappe 3 nach Creglingen war anstrengend:

„Es ging viel rauf und runter,

doch herrlicher Sonnenschein und kühle

Getränke verdrängten schnell Müh‘ und

Plag“, heißt es in dem Wanderbericht.

Auf den letzten 13 Kilometer nach Schonach

konnten kurze Regenschauer die

Stimmung nicht trüben. Kultureller Höhepunkt

am Wege war in Creglingen die

Herrgottskirche mit dem Marienaltar des

berühmten Bildhauers und Bildschnitzers

Tilman Riemenschneider (1460-1531).

Er ist einer der wenigen vollständig erhaltenen

Altäre dieses Künstlers. Nach

82 Gesamtkilometern am Ziel waren alle

zufrieden und erfreut über ihre jeweiligen

individuellen Leistungen, die gemeinsame

Einkehr in Rothenburg ob der Tauber setzte

den Schlussakt. „Alle freuen sich auf‘s

nächste Jahr, wenn das Kennen lernen

von Rothenburg im Mittelpunkt steht“, so

Vorsitzender Richard Leiwesmeier.

Elf SGV-Nachbarn beim Jubiläumsfest

Versetal - Besondere Freude macht es

dem SGV Versetal, dass ihm am 16.

Juni 2013 auf dem Dösseln zu seinem

100-Jährigen auf dem „Crone-Hof“ neben

anderen Vereinen aus dem Versetal

elf SGV-Nachbarvereine gratulierten.

Gerd Bölling, Vorsitzender der Jubelabteilung,

erinnerte in seiner Festrede an

den Werdegang des Vereins, der am 5.

September 1913 von 16 Männern im Lokal

„Funke“ in Eveking gegründet wurde

und sich zuerst auch SGV-Eveking nennen

musste, weil der Hauptverein nicht

mit dem Namen „Versetal“ einverstanden

war. Damit sich die wachsende Zahl der

Mitglieder aus den drei Hauptorten im

Tal mit dem Verein identifizieren konnten,

wurde die jetzige Bezeichnung später akzeptiert.

Der Vorsitzende bemerkte, dass

auch der Jubilar wie viele andere SGV-Abteilungen

unter mangelndem Nachwuchs

leide. „Das bereitet mir große Sorgen,

allerdings ist die aktuelle Zahl von 184

Mitgliedern immer noch erfreulich.“ Nach

Grußworten von Werdohls Bürgermeister

Siegfried Griebsch, dem Vertreter des

SGV-Gesamtvereins, Manfred Kettler und

Franz Claßen, dem Bezirksvorsitzenden

Unterlenne, konnte das Jubiläumsfest auf

dem Dösseln unter der Musikbegleitung

des „Shanty-Chors“ aus Werdohl und der

„Zöger-Gruppe“ aus Altena beginnen –

sonniges Wetter begünstigte das Fest.

Den Anlass nutzte Versetals Vorsitzender

Wanderfreunde zu ehren, die dem Vorstand

bis zu 20 Jahre angehörten oder

noch aktiv in der Verantwortung sind. Mit

Inge Molzahn, Marlies Patent und Maria

Reuber konnten SGVerinnen ausgezeichnet

werden, die seit mehr als einem Jahrzehnt

als Wanderführerinnen tätig sind.

Auch das sind leider Ereignisse im SGV

Neheim - Auch so etwas ist leider ‚Erlebnis

SGV‘, wenn auch in höchst negativem

Maße: Das K&Q-Bild zeigt das,

was nach einem Brandanschlag von dem

Gerätehaus des SGV-Vereinsheimes übrig

blieb. „Einbrecher hatten es angezündet

und komplett samt allem darin gelagerten

Inventar niedergebrannt. Der Sachschaden

liegt bei 30.000 Euro,“ so Vorsitzender

Helmutheinz Welke. „Ein kleiner

Trost bleibt: Wir sind versichert, Ärger

und Aufwand bleiben.“ Das nur wenige

Meter entfernte Wanderheim wäre dabei

beinahe auch noch in Flammen aufgegangen.

Die Feuerwehr kam gerade noch

rechtzeitig, um es zu kühlen. Der Schuppen

konnte inzwischen erneuert werden,

wird berichtet.

kreuz&quer 3/13

23


Erlebnis SGV

Auf Habicht‘s Schwingen zu Orten der Kraft

Arnsberg/Habichtswald - Unter diesem

Thema stand eine Wanderwoche im Habichtswald,

die der SGV-Gesamtverein im

Rahmen seines umfangreichen Angebotes

in Gemeinschaft durchgeführter Ferienwanderungen

deutschlandweit anbietet.

Der Naturpark im nördlichsten Zipfel des

hessischen Berglandes, eingebettet zwischen

Weserbergland, Waldecker Land,

Kasseler Becken und Edertal, war hier

das Wandergebiet. Es wurde bereits in

vorchristlicher Zeit von Kelten bewohnt,

die auf den Hochplateaus ihre Siedlungen

anlegten und in den bizarren Felsformationen

der Helfensteine ihre Kultorte

fanden.

Auf vielen naturnahen Wegen des Habichtswaldsteiges

war die Gruppe unterwegs

in einer reizvollen Gegend. Zu

den Zielen gehörte der Herkules mit einer

Führung zu den Wasserspielen. Von der

Ruine Schauenburg und den dort aufgestellten

„Landschaftstthronen“ (Bild)

konnte man einen weiten Blick in den

Chattengau werfen. Beeindruckend waren

die noch erhaltenen Wohntürme der

aus Basaltsteinen erbauten Weidelsburg,

die als größte Burgruine in Nordhessen

gilt. Den Schlussakzent setzte für alle die

Übergabe von Urkunde und Button des

Habichtswaldsteiges durch Claudia Thöne

von der AG Habichtswaldsteig.

Auf englischen Pfaden an

Kreidefels-Giganten vorbei

Hüsten - Erneut sammelte in diesem Jahr

eine Gruppe dieser SGV-Abteilung Wandererfahrungen

im Ausland. Am Pfingstwochenende

verbrachten elf von ihnen

erlebnisreiche Tage in Kent und an den

weißen, teilweise sehr imposanten Klippen

von Dover. Dieser Standort bot sich

an, da die Mitglieder keine Erfahrung im

Linksverkehr hatten und so konnten die

Autos vorm Quartier stehen bleiben.

Entlang der weißen Kreideklippen und

dem stets weiten Blick über den ‚Ärmelkanal‘

(bis Calais) ging die erste Wanderung

über zehn Meilen (ca. 16 km)

gen Osten, wo gemütliche Pubs auf die

Gruppe warteten. Da es in englischen

Pubs keine Bedienung am Tisch gibt,

konnten alle an der Theke testen, wie

weit ihr Englisch reichte. Fazit: Keiner

ist verdurstet.

Trotz schlechter Prognosen war auch

am Sonntag wieder strahlender Sonnenschein.

Das wurde genutzt, um von Dover

über die Felder Richtung Canterbury

(ca. 15 km) zu wandern. Dieses Mal

beeindruckte die Weite der Felder, die

auf historischen Pfaden gequert wurden,

wobei man oft am Ende durch Hecken

und über Zäune steigen musste. Gelbe

Rapsfelder und blaue Glockenblumen im

Wald setzten lebhafte Farbtupfer. Es ging

an idyllischen Dörfchen und imposanten

Herrenhäusern vorbei, wie man sie aus

Filmen kennt, und hin und wieder stand

dort natürlich auch ein Pub – um die

Englischkenntnisse zu verbessern.

Erst am letzten Tag zeigte das Land, wie

es bei starker Feuchtigkeit aussieht, doch

das trübte bei niemandem die Wanderlust.

„Davon lässt sich auf der Insel niemand

abschrecken“, ist im Wanderbericht

festgehalten. So ging es ca. 12 Kilometer

von Margate zu Füßen der Klippen am

Strand entlang (rechts) bis in das alte

Hafenstädtchen Broadstairs, wo man sich

auf wärmende Getränke im Pub freute.

„Leider blieb bei diesen Wandertagen keine

Zeit für kulturelle Besichtigungen. So

sahen wir die riesige Schlossanlage von

Dover nur von außen, einen Besuch der

historischen Stadt Canterbury verschoben

wir auf den nächsten Besuch, der sich als

unerlässlich anbietet,“ so Martin Hasenau

in seinem Pressebericht.

Wandern für die Seele - Tour auf Klosterweg

Hallenberg - Wandern für die Seele – so

lautete das Motto dieser SGV-Abteilung,

die bei der diesjährigen Wochenendtour

im Rengsdorfer Land auf dem Klosterweg

unterwegs war. Zwischen Rhein und

Westerwaldhochfläche verbindet die Wällertour

„Klosterweg“ über 17 Kilometer

die Orte Rengsdorf und Waldbreitbach.

Gemütlich folgte man Bachläufen, aber

auch das sportliche auf und ab (Bild) ließ

bei herrlichem Wetter manche Schweißtropfen

fließen. Der Klosterweg ist eher

ein sehr gut angelegter Wanderpfad, der

durch schattige Wälder und auch über

freie Felder führt. Von dort konnte man

Blicke bis ins Siebengebirge genießen.

Unterwegs ging's durch ein Wildgehege

(leider keine Tiere gesehen), vorbei an

Kirchen, der Ruine Neuerburg und der

Mutter-Rosa-Gedenkstätte. Beim Kloster

St. Marienhaus, der Namensgeberin

des Klosterweges, hatten sich alle einen

kühlen Schluck zur Stärkung verdient.

So konnten die letzten 1,5 km hinunter

zur Pfarrkirche Maria Himmelfahrt locker

bewältigt werden. Beim gemütlichen Beisammensein

am Abend wurde das Motto

etwas erweitert: Wandern für Leib und

Seele, genau passend zum SGV-Jahresmotto

"Wandern & Einkehr".

Haltern - Im

Juni erfuhren

elf Radler/innen

in Regie

von Helga und

Günter Petersen

(Mitte) im Rahmen

eines einwöchigen Wanderferien-Angebotes

des SGV-Gesamtvereins den Fuldaradweg

und eine Etappe des Weserradweges.

24 kreuz&quer 3/13

Der Sonntag begann mit einem Rundgang

durch einen 3.000 Quadratmeter großen

Rhododendronpark mit riesigen, aktuell

überreichlich blühenden Stauden in einer

wunderbaren Farbenpracht. Danach

konnten sich die SGVer noch einmal von

der Wandervielfalt im Naturpark Rhein-

Westerwald überzeugen, als es über den

Butterpfad ging, der den Westerwaldsteig

quer durch das Rengsdorfer Land mit dem

Rheinsteig verbindet. Auf ihm wandelt

man auf historischen Spuren, denn er

stammt aus Zeiten, als die Bauern der

Region Butter und Milch bis nach Neuwied

auf den Markt transportierten. Vom

örtchen Straußenhaus ging's zunächst auf

Wiesenwegen über ausgedehnte Felder,

vorbei an der Grube Louisenglück, dem

Alexanderstollen, der Hümmerschen

Mühle und dann durch die urigen Täler

des Gierender Baches und des Fockenbaches

bis zum Dorf Hümmerich.

Alle, die dabei waren, sind sich einig:

Vorsitzender Bernhard Mause hat als

Wanderführer ein tolles Wanderwochenende

organisiert. Sie lobten ihn für seinen

guten Draht zum Wettergott, der

das gesamte Unternehmen wohlwollend

begleitete.

Von der Rhön zur Weser

„300 Kilometer herrliches Flusstal mit interessanten

Fachwerk-Städten und -Orten

sorgten von der Fulda-Quelle in der Rhön

an der Wasserkuppe bis Bad Karlshafen

für ein eindrucksvolles Erlebnis. Wir können

die Tour denen empfehlen, die auch

kleine Hügel nicht scheuen“, so ist es

dokumentiert im Reisebericht von Günter

Petersen, der sich freut, Resonanz auch

außerhalb des SGV erhalten zu haben.

Verler Wanderer setzten vor 10 Jahren Stein

Verl - Dank des schier unermüdlichen

Einsatzes für seine Lieblings-Erholungsregion

Hochsauerland organisiert der Verler

Werner Kuhlmann (links) seit vielen Jahren

Wanderwochen und Ausflugsfahrten

aus dem Ostwestfälischen in die Asten-

Region. Die Sauerland-Liebe und Besuche

jeweils am Großen Bildchen führte

dazu, dass die Verler 2003 als erste

Nicht-SGV-Gruppe an dem markanten

Schnittpunkt von Hunau und Rothaargebirge

einen Stein aufstellen durften, der

zugleich Dokument guter Kontakte zum

Siedlinghauser SGV ist. Auch ein Lied

wurde getextet und komponiert. Zum 10.

Jahrestag war im Juni erneut eine Busgruppe

aus Verl vor Ort, darunter einige,

die bei der Einweihung dabei waren. Zu

den Besuchsritualen gehörte auch stets

die Kontaktnahme mit SGV-Vizepräsident

Jörg Haase (hinten links): Er begrüßte die

Gäste, verbunden mit allerhand Wissenswertem

über den SGV und warum das

Sauerland immer ein Reiseziel wert ist.

Zum Begrüßungskomitee gehörte auch

Vorsitzender Norbert Schillings (Siedlinghausen)

sowie Wilfried Steinrücke (hinten

Mitte), der über aktuelle bauliche Maßnahmen

informierte. Er ist zudem auch

ein sehr aktiver Hüttenwart. „Ein Rentner,

der auch noch Zeit hat, sich einzubringen“,

wie er über sich selbst sagt.

Trudes Sonnenbank und auch die Mondscheinbank

besucht

Grevenbrück - Kalter Wind pfiff den

Wanderern um die Ohren, was aber kein

Hindernis für die Seniorengruppe dieser

SGV-Abteilung war. Ganz im Gegenteil: Es

ging hinauf auf die Höhen in Jagdhaus.

Die Rundwanderung führte durch schöne

Laubwälder, über den Rothaarsteig

– stets hart am Gebirgskamm entlang.

Weite Ausblicke taten sich immer wieder

auf und ließen den Blick weit über die

Sauerländer Bergwelt schweifen. Zwischenstation

war „Trudes Sonnenbank“,

die an diesem Tag nicht ihr Versprechen

hielt, zum Ziel „Sombornquelle“ auf Höhe

716 Meter NN. Ihr sprudelndes Quellwasser

wurde mit fröhlichen Liedern und

handgemachter Musik zu „Wein verwandelt“.

Die Wanderroute führte noch zur

„Mondscheinbank“ (auch sie hielt natürlich

nicht, was ihr Name verspricht…)

zur Einkehr in Jagdhaus Wiese. In der

Hubertus-Kapelle nahmen die SGVer mit

Mundharmonika-Klängen und dem Lied:

„Großer Gott wir loben dich“ musikalisch

ergreifend Abschied von ihrer gemeinschaftlichen

Wandertour, die nächste

Tour schon fest im Blick.


Ein Stich mit Folgen - Borreliose

Fachstelle hat Ratschläge parat

Erkrath-Haan - „Lassen Sie sich nicht

täuschen. Eine Impfung gegen Zecken

gibt es nicht.“ Das stellte Corry Welker

(Bild) von der Borreliose Beratungsstelle

Kaarst auf einer Informationsveranstaltung

dieser Bergischen SGV-Abteilung

zum Thema: "Ein Stich mit Folgen" eindeutig

und unmissverständlich fest.

Zecken sind auf der nördlichen Halbkugel

überall verbreitet. Es gibt wohl eine

Impfung gegen SME, einen von mehreren

durch Zecken übertragenen Krankheitserreger.

Sie schützt nur vor FSME, nicht

vor Borreliose und anderen von Zecken

übertragenen Krankheiten.

Zecken beschränken sich nicht auf einzelne

geografische Gebiete. Sie lauern im

Garten wie im Wald, auf Spielplätzen und

Freibadwiesen, in Parks und sogar in den

Dünen, überall in gemäßigten Klimazonen

bis zu 1.500 Metern NN Höhenlage. „Das

sind alles Gebiete, in denen Wanderungen

Neuer MöhnetalRadweg:

Route „fließt“

sanft bergab

Mit dem neuen 'MöhnetalRadweg' gibt es

seit dem 19. April pünktlich zum Jubiläum

der wichtigen Talsperre ein neues

Angebot für Rad-Wanderer: Er ist 65 Kilometer,

hat keine Steigungen, bietet Natur

pur und: Er bereichert das radtouristische

Sauerland-Angebot. Seinen Reiz und Wert

machen das Wasser des Stausees ebenso

aus, wie idyllische Wegeverläufe. Details

und Infos zum Neuling: www.moehnetalradweg.de.

Zum naturnahen Angebot der

Region gehört natürlich auch ein umfangreiches

wie gepflegtes SGV-Wanderwegenetz,

das auch eine Wanderplanung mit

Ziel "Möhnesee" ermöglicht.

stattfinden und die Naturnähe praktiziert

wird", so Vorsitzender Karl-Heinz Hadder,

der von jedermann besondere Aufmerksamkeit

einfordert. Wie schütze ich mich

vor Borreliose? Absuchen und entfernen

von Zecken? Erkennen von Symptomen?

Alle diese Fragen wurden von der Referentin

fachkundig und anschaulich dargestellt.

Bei Bedarf Kontakt über E-Mail:

ch.welker@web.de

Die erste offizielle Überfahrt mit „Kapitän“

und Lippe- Verband-Vorstandschef

Dr. Jochen Stemplewski (3.v.re.).

Mit ‚Lupia‘ eigenhändig

über die Lippe

Hamm - Im April hat die neue Lippefähre

in Hamm den Betrieb aufgenommen. Auf

dem 6,50 Meter langen Boot namens

„Lupia“ können bis zu sechs Personen bei

Schloss Oberwerries übersetzen. Und das

müssen sie eigenhändig vornehmen, denn

sie ziehen sich an einer Kette selbst über

den Fluss, wie es schon bei den Vorbildern

in Dorsten und Wesel mit ähnlichen

Fähren über die Lippe geht. Das Angebot

kann kostenfrei genutzt werden.

Finanziert wurde die 80.000 € teure Fähre

über das EU-Projekt Life + „Lippeaue“,

das als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet

wurde. Der Lippeverband ist Betreiber.

Die Schiffstaufe erfolgte am 25. April und

die Eröffnung der Römer-Lippe-Route am

26. April war der richtige Zeitpunkt für die

Inbetriebnahme und erste Belastungsprobe

für das neue Gefährt, das bei der Werft

Hülskens in Wesel gebaut wurde.

Für die Zukunft gesichert:

Die neue

Brücke an der Reinhard-

Quint-Hütte

in Langenei.

Schwerarbeit war zu leisten, um die Brückenarbeiten

durchzuführen. Viele packten mit an und ließen das Ziel

erreichen: Sicherheit für Wanderer.

Langeneier setzten ein Zeichen an der

Reinhard-Quint-Hütte

Langenei - Aufgeschreckt durch den tragischen

Brückeneinsturz in Latrop (Schmallenberg),

der landauf landab durch die

Medien ging, hat sich der Langeneier

SGV-Vorstand ernsthaft Gedanken über

die Sicherheit der in den siebziger Jahren

gebauten Bermke-Brücke über den

Bermke-Bach an der Reinhard-Quint-

Hütte (Bild) gemacht. Eine Inspektion

zeigte einige Mängel, die zu beseitigen

waren. An den stabilen Stahlträgern hatte

inzwischen der Zahn der Zeit genagt. „Wir

werden keinesfalls warten, bis in unserem

Wirkungsbereich etwas Vergleichbares

passiert“, so der verantwortungsbewusste

Vorsitzende Claus Pape. „Was uns zum

Grübeln brachte, waren die nicht gerade

geringen Kosten.“ Dank des aktiven

SGVers Thomas Brüggemann, beruflich

beim SGV-Partner RWE tätig, wurde bei

dem Energieversorger angeklopft – mit Erfolg:

Dank einer Zuwendung von 2.000 €

Regionaler Wandertag

am 25. August

im Südsauerland

Albaum - Zum 700-jährigen Bestehen

dieses Ortes findet im Rahmen des Programms

der Meilerwoche der Regionalwandertag

der SGV-Region Südsauerland

statt. Ausrichter ist die SGV-Abteilung

Heinsberg, die zwei Wandertouren über

7,4 und 12 Kilometer anbietet. Attraktion

der kurzen Strecke sind die Albaumer

Klippen mit Ausblicken ins Hundemtal -

bei der längeren Route sind der alte Kirchweg

mit seinen neuen Kreuzwegstationen

und das Naturschutzgebiet "Krähenpfuhl"

lohnenswert. Für beide Wanderungen

sind der Festplatz am Meiler Treff-, Ausgangs-

und Zielpunkt – als Wanderführer

sind zweimal "Hermann-Josef" im Einsatz

– einer namens Ludwig, der andere

Beckmann.

Bei Bedarf Kontakt: (02723) 7 31 15

konnte das Vorhaben der SGVer, das allen

Nutzern des Areals rund um die Hütte zu

Gute kommt, konkret angepackt werden.

In wochenlanger Arbeit bereiteten viele

fleißige Helfer der Abteilung das Stahlgerüst

neu auf, versahen es mit einem umweltfreundlichen

Korrosionsschutz und

rutschfesten engmaschigen Gitterrosten.

Jetzt sind die Arbeiten rechtzeitig vor dem

Wintereinbruch abgeschlossen und die

Brücke für eine längere Zukunft gerüstet.

Das Wichtigste ist: Die Langeneier SGVer

können jetzt dank ihres ehrenamtlichen

(und damit kostensparenden) Einsatzes

nach menschlichem Ermessen einen Unfall

ähnlich dem Latroper mit nahezu

100-prozentiger Sicherheit ausschließen.

Vorsitzender Pape: „Mein besonderer

Dank geht an die RWE, die über den

SGV der Allgemeinheit einen guten Dienst

erwiesen hat.“

OstseeRad-Exkursion

bis Stralsund

Oberaden - Die diesjährige Mehrtags-

Radwanderexkursion führte die acht

Teilnehmer dieser SGV-Abteilung an die

Ostsee und entlang urwüchsiger Naturstrände,

imposanter Steilküsten und

weitläufiger Waldgebiete von Schwerin

über Fischland, Darß, Zingst, die Inseln

Hiddensee und Rügen nach Stralsund.

Besonders beeindruckt waren die Radwanderer

von der Vorpommerschen Boddenlandschaft

und der Insel Rügen mit

seinen sanften Hügeln, wilden und zerklüfteten

Steilküsten, Heidelandschaften

und kilometerlangen Nehrungen.

In Stralsund endete

auch die 10-tägige

Tour, von wo aus

alle Teilnehmer

mit vielen neuen

Eindrücken wohlbehalten

mit der

Bahn die Rückfahrt

antraten.

Erlebnis SGV

Siegtal-Mudersbach - Die diesjährige

3 Tage-Tour ließ 50 SGVer dieser SGV-

Abteilung in Rheinland-Pfalz (aber zur

Region Siegerland gehörend) den Spessart

erleben und ihr Quartier in Weibersbrunn

beziehen. Von hier aus unternahmen

sie ihre Touren, die durch den dicht

bewaldeten Hohen Spessart führten.

Herrliche Buchenwälder und engagierte

Wanderführer des Wandervereins „Eichkätzchen“

Weibersbrunn sorgten bei der

SGV-Wandergruppe für nachhaltige Eindrücke

eines Mittelgebirges, das längst

nicht allen bekannt war. Dazu gehörte

auch das dank Filmkulisse weltberühmte

Wasserschloss Mespelbrunn. Eine weitere

Tour führte im Tal des Mains und

in Begleitung von Buchenwäldern nach

Lohr, das seit 1333 Stadtrechte besitzt.

Wie kaum eine andere fränkischen Stadt

20. Drei-Tage-Tour führte

in den Spessart

hat es sich über die Jahrhunderte einen

liebenswerten Charakter bewahrt – die

historische Altstadt bezauberte viele. Zur

Überraschung hatten die „Eichkätzchen“

für den Tagesausklang ein professionelles

Buffet aufgebaut, an dem sich die Siegerländer

bei guter Stimmung mit Tanz und

Gesang gütlich taten. Vorsitzender Werner

Schweisfurth und Tour-Organisator Klaus

Keil bedankten sich für die tolle Organisation

sowie die Wanderführungen mit

Geschenk und Urkunde zum Abschied.

Die Heimfahrt wurde in Büdingen unterbrochen:

Hier sorgten die im 12.

Jahrhundert erbaute Wasserburg und ein

Bummel durch die historische Altstadt

(Bild) für erneut nachhaltig wirkende Eindrücke

der gemeinsamen Wandertage in

Regie des SGV.

Rast am Wegesrand mit was Leckerem

aus dem Rucksack

Velbert - Die Velberter Abteilung liebt

nicht nur das Wandern, sondern auch

die Kultur. Das wurde jetzt deutlich bei

der Ferienwanderung zum Nistertal im

Westerwald. Auf den Höhen pfiff der

Wind den elf Velbertern am Ankunftstag

ganz schön um die Ohren,

aber einem echten Wanderer

macht das natürlich nichts aus.

Die restliche Zeit schien die

Sonne bei der Tour durch den

schönen Westerwald. Auf dem

Programm standen das Landschaftsmuseum

in Hachenburg,

der heimlichen Kulturhauptstadt

des Westerwaldes

mit dem Barockschloss aus

dem 12. Jahrhundert und der

historischen Altstadt. Begeistert

war die Gruppe von dem

Franziskanerkloster in Marienthal

mit seinem üppigen

Kräutergarten. Weiteres Ziel

war Bad Marienberg, ein staatlich anerkanntes

Heilbad. „Die Wanderer waren

sich einig, dass man Wandern und Kultur

wunderbar miteinander verbinden kann,

es einfach zusammen gehört,“ so ist es

für die Nachwelt der Abteilung vermerkt.

kreuz&quer 3/13

25


Erlebnis SGV

PERSONALIE

Friedel Kirchhoff

Soest - Friedel Kirchhoff war beliebter

Vorsitzender dieser SGV-Abteilung. Jetzt

hat er seinen Abschied genommen und

bekam stehende Ovationen. Als er 1997

dem SGV beitrat, fand er eine recht kleine

Gruppe vor. Das sollte sich schnell ändern:

Ihn faszinierte das Wandern in der freien

Natur, er war begeistert über (wie er es

nannte) die vielen Wunder, die er auf seinen

Wanderungen in der Natur entdeckte

und es war ihm wichtig, diese Wunder

auch Gleichgesinnten näher zu bringen.

Schon 1998 übernahm er den Vorsitz,

die Abteilung blühte auf, wird in Ausführungen

zu seinem Abschied festgehalten.

Die Zahl der Mitglieder verdreifachte

sich, was auf sein untrügliches Gespür für

Ulrich Lange

Grönebach - Die Festveranstaltung zum

25-Jährigen der SGV-Abteilung nutzte

Gründungsinitiator und Vorsitzender

Ulrich Lange von Anfang an, um den

Festgästen die enge Verzahnung von SGV

und Tourismus darzustellen: Tourismus in

unserer Region ist SGV, genau wie umgekehrt.

Ohne SGV kein Tourismus! Zu oft

habe er aus SGV-Reihen schon gehört

„Was haben wir mit Tourismus zu tun?“

Vor dem Hintergrund der engen Zusammenarbeit

mit dem örtlichen Verkehrsverein

in Grönebach stellte er vernehmlich

dar: Die Tourismusorganisationen, egal

welcher Art und Organisation, hat ihre

Wurzeln im SGV. Der SGV hat die Voraussetzungen

geschaffen und tut‘s auch heute

immer noch, sodass Tourismus überhaupt

möglich ist, die Verkehrsvereine

etwas zu „verkaufen“ haben, auf dessen

Qualität sie sich verlassen können, ein

26 kreuz&quer 3/13

Menschen wie seinen

persönlichen

Charme zurückzuführen

ist. Friedel

Kirchhoff hat den Verein sowohl nach außen,

wie aber auch nach innen bestens

vertreten. In vielen SGV Abteilungen ist

er weit bekannt und ein gern gesehener

Gast. In den 14 Jahren seiner Amtszeit

(9 Jahre Vorsitzender, 4 Jahre zweiter

Vorsitzender und Wanderwart sowie ein

Jahr Beisitzer), hat er sich für den Verein

verdient gemacht. Unser Bild zeigt ihn so,

wie er sich selbst gerne sah: Als kreative

‚Wanderkanone‘ im friedlichen aktiven

Wandereinsatz, mit Wanderfreunden im

Gefolge, irgendwo in Deutschland.

sicher markiertes SGV-Wanderwegenetz

von 38.000 Kilometern im Gesamtverein.

Dass das auch weiterhin so bleibt, dafür

werde er sich einsetzen, wann immer sein

Einsatz erforderlich sei. Unsere beiden

Bilder zeigen, was das bedeutet, was

„Uli“ Lange selbst praktiziert: Wegemarkierung

und Qualität mit Wandersicherheit

zur Zertifizierung durch den Deutschen

Wanderverband. Beispielsweise

seiner Idee: Hochsauerland Kammweg

über 34 Kilometer von Winkhausen im

Lennetal über das Rothaargebirge nach

Züschen im Nuhnetal.

Horst Borkenstein folgt Heinrich Molde

Aplerbeck - Horst Borkenstein (2.v.li.) ist

neuer Vorsitzender dieser in Dortmund

aktiven SGV-Abteilung und wurde Nachfolger

von Heinrich Molde (li.), der aus gesundheitlichen

Gründen vorzeitig aus seinem

Amt ausschied. 2. Vorsitzende wurde

Elke Becker. Ein Wechsel auch beim Medienwart:

Michael Penzel (2.v.re.) folgte

Horst Heinrichs, der oft die K&Q-Rubriken

mit Wissenswertem aus der Vereinsarbeit

versorgte. Herausragendes Engagement

für den SGV erbrachte Hans Barthold und

erhielt dafür vom

SGV-Gesamtverein

das Ehrenzeichen

in Silber.

Auch langjährige

Vereinstreue

Diese drei SGVer

Castrop-Rauxel - Während andere im

Verein sich auf Wanderunternehmungen

vorbereiten, haben der Zuarbeit zahlreicher

kreativer Wanderführer diese drei

(v.re.) Wanderwarte Achim Kinzel, Vorsitzender

Manfred Pietschmann und

Pressewart Reinhold Ramlau den neuen

Wanderplan für‘s zweite Halbjahr entwickelt,

hergestellt und bei einer Pressekonferenz

werbend der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Wir bieten

viel Bewährtes,

viel Neues und

manche Überraschungen“,

betont

Pietschmann

und nennt einige

Klaus Schwab

Kassel - Vielen SGV-Besuchern des

Deutschen Wandertages und besonders

den Wimpelträgern dürfte Klaus Schwab

bekannt sein: Der 113. Deutsche Wandertag

in Oberstdorf wird sein 55. sein.

Erstmals war er als Rhönklub-Mitglied

1955 in Passau dabei, damals noch im

wurde gewürdigt: Für 60-jährige SGV-

Zugehörigkeit Alois Becker (Mitte) und

Christel Steinmüller, für 50-jährige Christel

Balsies und Rosemarie Düsberg für

40-jährige. Auf 25 Jahre kann Edith

Köther blicken und weitere acht SGVer

auf ihr Zehnjähriges.

Eifrigste Wanderer waren 2012 bei den

Männern/Fußwandern: Werner Reth mit

1.603 und Gerd Schramm mit 1.350

Kilometern. Bei den Frauen sind dies Margret

Schramm mit 1.144 und Marlies

Demski mit 942 Kilometern. Radwanderleistungen

wurden auch erhoben: Manfred

Steffens mit 1.384 und Karl-Heinz

van Haut mit 1.127 Kilometern waren

hier die besten SGVer.

Beispiele: Homertweg von Grevenstein

nach Arnsberg, zum Radio-Observatorium

bei Münstereifel, auf dem Hermannsweg

nach Tecklenburg, zum Altenberger Dom

sowie auf Jakobswegen. Ganz aktuell:

Grillfest am 31. August in der ‚Angora‘

in CAS-Ickern. Die ganze Vielfalt gibt es

unter www.sgv-bezirk-emscher-lippe.de

beim Blick ins Internet. Gäste sind wie

immer willkommen. Dazu ergänzt Achim

Kinzel, frei nach dem Motto von Hugo

von Hoffmannsthal, „Nur wer sich auf

den Weg macht, wird neues Land entdecken.“

Und fügt noch eine Betrachtung

von Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten,

an: „Wandern heißt, unterwegs

zu sein.“

Vorfeld seines bis heute

dauernden Engagements

für die Deutsche Wanderjugend,

für die er seit

1963 auf Vereins- und

Landesebene Hessens tätig ist. Auf Bundesebene

war er Verantwortlicher für die

Betreuung des Jugendprogramms und die

Gestaltung des Programms „Markt der

Möglichkeiten“.

NACHRUFE

Lotti Dörnfeld

Escherode/Arnsberg - Im Alter von 96

Jahren trat in Escherode Lotti Dörnfeld

ihre letzte Wanderung an. Sie war bei

Eröffnung des SGV-Jugendhofes „Wilhelm

Münker“ am 11. September 1955 gemeinsam

mit Ehemann Walter bis April

1972 die erste Heimleitung. Walter war

zuvor in Stuttgart Geschäftsführer des

Wanderverbandes unter Präsident Dr.

Georg Fahrbach und dann 1952 erster

Verbandsjugendwart der neu gegründeten

Deutschen Wanderjugend (DWJ). In

Arnsberg zeichnete er neben der Funktion

„Herbergsvater“ auch für die Bildungsarbeit

der SGV-Wanderjugend verantwortlich

und leistete an der Seite von Irene Scheerer

wertvolle Aufbauarbeit. In ihre Zeit fiel

der Neubau des Zeltlager-Gebäudes, das

Hans Severin

Hans Sandbrink

Karl-Heinz Spies: Eine Eiche erinnert

Ferndorf - Das Wetter passte zum Ereignis:

20 Vorständler aus dem SGV Bezirk

Siegerland und der Abteilung Ferndorf

trafen sich bei starkem Regen unterhalb

des Kindelsbergturmes, um einen verdienten,

2011 verstorbenen Mann zu ehren:

Dem langjährigen Vize-Vorsitzenden

des Bezirks und örtlichen Abteilungsvorsitzende

Karl Heinz Spies wurde neben

einer Ruhebank mit herrlichem Blick auf

Kreuztal, Ferndorf und das Siegerlandes

ein Eichenbaum gewidmet. Ein Schild

an der Bank weist auf ihn wie die Karl-

Heinz-Spies-Eiche hin. Bezirksvorsitzender

Jürgen Althaus (re.) ging in seiner

Laudatio auf Werdegang und Persönlichkeit

des verdienstvollen SGVers ein. „Wer

war Karl Heinz Spies? Wir alle hier wissen

es, aber nicht alle, die in Zukunft hier

vorbei wandern“, so Jürgen Althaus. „Karl

Heinz Spies war über 60 Jahre aktives

SGV-Mitglied und hat den SGV im Siegerland

sehr stark geprägt. 37 Jahre stand er

als Vorsitzender an der Abteilungsspitze.

Zuvor war er von 1974 bis 2011 Bänkewart,

Jugendwart, Wanderwart und

Kulturwart. Als Vize-Vorsitzender stand

er ferner von 1989 bis zu seinem Tod 22

Allagen - Mit Hans Severin ist in diesem

Ort im Möhnetal 81-jährig ein Mitbürger

verstorben, der sich vielfältig beruflich als

selbstständiger Gärtner wie in der Dorfgemeinschaft

und der Ortspolitik engagierte.

Überall, wo er mithelfen konnte,

das dörfliche Gemeinschaftsleben zu gestalten,

war er dabei. So auch beim und

für den SGV: Als Naturliebhaber wollte

er es nicht hinnehmen, dass die örtliche

SGV-Abteilung keinerlei Aktivitäten

aufwies und vor sich hin schlummerte.

Kurzerhand rief er einige Gleichgesinnte

zusammen und erweckte 1976 die SGV-

Abteilung Allagen zu neuem Leben. Er

stand über 20 Jahre lang als Vorsitzender

an ihrer Spitze. In dieser Zeit initiierte

er vielfältige Vereinsaktivitäten, war maßheute

Sitz der SGV-Geschäftsstelle

ist, die von Hagen in den Arnsberger

Hasenwinkel umzog. Schon damals

war die Zukunft des Jugendhofes bereits Thema,

es wurde über die Erweiterung der Bettenkapazitäten

und Modernisierung nachgedacht, was

1977 zur Grundsteinlegung des Neubautraktes

führte. Bei vielen ehemals (heute naturgemäß

älter gewordenen) Jugendlichen im SGV ist sie

heute noch dank ihres Wesens und der damaligen

Zeit in bester Erinnerung, viele standen mit

ihr in brieflichem, manche sogar im Besuchskontakt,

einige waren auch zur Beisetzung in den

Kaufunger Wald gereist, wo sie ihren Ruhestand

verbrachte. „Sie freute sich immer über den Kontakt

zu euch,“ schrieb für die Dörnfeld-Familie

Sohn Hans-Peter und seine Frau Erika, geb.

Liebe, an die SGV-Zentrale.

geblicher Mitorganisator mehrerer

Schnadezüge und sorgte so

dafür, dass der Heimatgedanke

im Unteren Möhnetal einen

enormen Aufschwung erfuhr.

Als Dank und in Anerkennung

seines herausragenden Einsatzes ernannte ihn

die SGV-Abteilung zu ihrem Ehrenvorsitzenden.

Begeistert erlebte er die Errichtung eines neues

Denkmals auf dem Allagener Friedhof. Als gelernter

Gärtner machte er den Pflanzvorschlag

zur Abrundung des Bauwerks, erstellte die Neuanpflanzung

und erwirkte, dass der SGV ihre

Pflege übernahm. Die in Allagen und Niederbergheim

tätigen Vereine wussten seinen Einsatz

zu würdigen und ernannten 2001 Hans Severin

zu ihrem Ehrenbürger. „Er hat eine große Lücke

hinterlassen“, heißt in dem Nachruf.

Hallenberg - Im Juni verstarb im Alter

von 85 Jahren Hans Sandbrink. Nach

SGV-Eintritt 1980 wurde er im gleichen

Jahr zum 2. Vorsitzenden und zugleich

auch Wanderwart gewählt. Seit 1986

war er für 27 Jahre Vorsitzender der

SGV-Abteilung, davon 14 Jahre (1991-

2005) Vorsitzender des Bezirks Astenberg.

„Er war mit Leib und Seele SGVer,“

würdigte Bernhard Mause (Nachfolger als

Vorsitzender in Hallenberg) sein Wirken

und vor allem seinen engagierten vielfältigen

Einsatz für den Verein. Schwerpunkt

seiner Arbeit war die Entwicklung

eines attraktiven Wanderprogramms für

alle Altersgruppen, was dem Verein viele

Mitgliedszugänge verschaffte: Aus 78 im

Jahre 1984 wurden 117 bis 2005, darunter

viele Familien. Höhepunkte waren

seine beliebten mehrtägigen Wanderreisen,

die sogar nach Tunesien,

Mallorca und Masuren sowie

ins Altmühltal führten. Gemeinsam

mit seinen Wanderfreunden

setzte er sich für das Wegenetz

mit Schutzhütte und Bänken ein.

Liederabende waren ebenso Akzente, wie die

Pflege der Jugendarbeit und die Entwicklung des

Hallenberger Tourismus. 2005 wurde er nach

neuer Satzung zum ersten Regionalvertreter für

die Bezirke Oberruhr, Hunau-Wilzenberg und

Astenberg gewählt. Sein Einsatz wurde mit dem

Ehrenzeichen in Silber des SGV-Gesamtvereins

gewürdigt, 2007 folgte die Gold-Version. Beruflich

wirkte er als Fertigungsleiter und Verantwortlicher

der Arbeitsvorbereitung bei der

weltbekannten Firma Kusch. Seine letzte Ruhe

fand er im Wald, wo er sich so gern wandernd

aufhielt und wofür er sich einsetzte: Im Hallenberger

Ruhewald.

Jahre lang dem SGV Bezirk zur Verfügung und

repräsentierte den SGV wie kein anderer. Für die

Jüngeren war er ein väterlicher Freund, für die

Älteren ein kompetenter Ansprechpartner.“ Eckhard

Dippel (Mitte) fand als Amtsnachfolger bei

der Abteilung passende Worte und kam zu dem

Schluss: „Wir haben ihm viel zu verdanken. Kein

anderer Ort würde sich besser eignen, als dieser,

wo unser Freund und Weggefährte, sooft es ihm

möglich war, gesessen hat, um den Blick auf

seine geliebte Heimat zu richten. Möge dieser

Ort nicht nur ein Platz der Erinnerung sein, sondern

die Besucher ermutigen, einem aufrichtigen

SGVer und Heimatfreund in seinen Aktivitäten

nachzueifern.“ Im Bild ferner: Vorständler Harold

Becker als „Schirmherr“.


Buslinie S90 ab Meschede für

Fahrradfahrer gerüstet

Meschede/Schmallenberg - Seit Mai und

noch bis 6. Oktober hat die Schnellbuslinie

S90 (Meschede - Bödefeld - Bad

Fredeburg - Schmallenberg) das Angebot,

sonn- und feiertags das Fahrrad auf

den Fahrradanhänger der S90 zu laden.

An diesen Tagen sind die S90-Busse des

SGV-Partners DB Bahn Westfalenbus mit

einem Fahrradanhänger ausgestattet, der

Platz für bis zu 16 Räder hat. In Meschede

ist die S90 mit den Zügen verknüpft.

So können auch Tagestouristen z.B. aus

Dortmund mit der S90 gut ihr Freizeitziel

erreichen.

Mit Unterstützung des Hochsauerlandkreises

verkehren je Richtung vier Touren

ab Meschede, Busbahnhof: 9.35 Uhr,

Ratibor/Märkisches Sauerland - Seit

dem ersten Besuch der SGVer 2005

im Kreis Ratibor liegt der SGV-Region

Märkisches Sauerland die Wander-Partnerschaft

mit dem Partnerkreis am Herzen.

2006 scheiterten zaghafte Versuche

– der 4. Märkische Wandertag 2012

ermöglichte die ersehnte Partnerschaft

mit dem polnischen Wanderverband

PTTK des Kreises Ratibor. Bekanntlich

sind PTTK und SGV in der Europäischen

Wandervereinigung (EWV), wo Aloys

Steppuhn als 1. Vizepräsident wirkt.

Polnische Wanderfreunde begleiteten

die SGVer acht Tage durch ihre heimische

Region. Ziele waren Rauden mit

Schloss und Klosterkirche, Stammsitz

der Herzöge von Ratibor und Corvey

(Ostwestfalen). Polens größte Container-

Pflanzenanzucht für Bäume sowie das

jüngst wiederhergestellte Piastenschloss

in Ratibor, wo Vize-Landrat Chroboczek

die SGVer begrüßte. Weitere Stationen:

Zwei von drei SGV-betreuten Sozialstationen,

das Kinderheim „Grüne Ecke“

in Pogrzebin und das Mädchenheim in

Kreuzenort.

In Großbirken erinnerte der 2006 neu

aufgestellte Eichendorffstein an den

Dichter der Romantik; im Geburtsort Lubowitz

bezogen die SGVer für drei Tage

Quartier, wo Seijm-Abgeordneter Henryk

Siedlarzcyk und Sekretär Leonard Malcharzyk

(Deutsche Botschaft in Oppeln)

die Sauerländer begrüßten. Der letzte

Tag des Besuches führte zur Holzkirche

in Groß Peterwitz.

12.35 Uhr, 16.20 Uhr und 18.35 Uhr

über Bödefeld und Bad Fredeburg nach

Schmallenberg. In umgekehrter Richtung:

Um 8.15 Uhr, 10.35 Uhr, 14.15 Uhr und

17.20 Uhr. Abweichend vom regulären

Fahrweg der S90 werden sonntags im

Abschnitt Bödefeld - Rimberg zusätzlich

Haltestellen bedient. Neben Route und

Fahrzeiten steht ein Prospekt mit Tipps

zum Ausflug mit und ohne Fahrrad unter

www.westfalenbus.de bereit. SGVer

und Wanderplan-Gestalter haben jetzt die

Chance, das Angebot auszuprobieren und

in die Planung für 2014 für eine Gruppenunternehmung

aufzunehmen.

Binationale Wanderung

zu Schneekoppe und Eichendorff-Stätten

Es folgten Wandertage mit rd. 40 polnischen

PTTK-Wanderfreunden im Riesengebirge.

Vorbei an Neiße (Sterbeort

Eichendorffs) führte die Tour nach Glatz,

wo es wegen langer Wartezeiten an der

Festung nur einen Stadtrundgang gab.

Es folgte das Felslabyrinth im Heuscheuergebirge.

Nebelnässe und oft starke

Regenfälle begleitete die binationale

Wandergruppe im Iser- und Riesengebirge,

Altschnee und vereiste Wege auf

die höchste Erhebung des Isergebirges,

den Weißsteinrücken. Die Wanderung zur

Schneekoppe hingegen war trocken (Bild

oben) und bot sogar Ausblicke.

Beim Aufstieg auf den Reifträger wurde

man richtig nass, auf dem Gipfel aber

mit guter Aussicht belohnt. Neben dem

Besuch des Gerhart-Hauptmann-Hauses

(Haus Wiesenstein) in Agnetendorf waren

weitere Programmpunkte das renovierte

Kloster Grüssau und die Weberhäuser

"12 Apostel" in Albenstein.

Bei gemeinsamen deutsch-polnischen

Abenden im Standquartier Krummhübel

kamen sich die Wanderer näher: Sprachbarrieren

wurden überwunden, hilfreich

waren eine Dolmetscherin sowie eine

Wanderin aus Ratibor und zwei aus Polen

stammende SGVerinnen, teilweise

wurde auch in Englisch kommuniziert.

Beim Abschied waren sich Piotr Armatys

(PTTK Ratibor) und SGV-Reiseleiter

Harald Kahlert einig: „Es muss ein Wiedersehen

geben.“ Auch wenn Petrus den

55 Teilnehmern nicht immer hold war:

Die gemeinsame Zeit bleibt allen in guter

Erinnerung.

Für seine hervorragenden Wanderleistungen

im Riesengebirge erhielt

Dr. Fritz Lax (78) aus Iserlohn

von den Freunden der PTTK einen

Wanderrucksack.

Flachgeschenke willkommen beim

100-Jährigen des SGV Lünen/Selm

Selm-Netteberge - „100 Jahre und noch

immer munter“, befand Vorsitzender Peter

Hagenhoff zum 100-Jährigen dieser

SGV-Abteilung. Begrüßen konnte er die

Bürgermeister Hans-Wilhelm Stodollick

(Lünen) und Mario Löhr (Selm) sowie

weitere Vertreter aus der Politik, Vereinen,

Institutionen und Organisatoren und natürlich

viele Wanderfreunde, die sich eingefunden

hatten. Einige der Gratulanten

mit dem obligatorischen Flachgeschenk,

was den Start ins neue Jahrhundert schon

erleichtert. Besonders freute sich Hagenhoff,

dass mit ihm noch drei Vorsitzende

anwesend waren: Peter Thiene (1985-

1995), Horst Sommer (1995-2005) und

Ingo Hanke (2005-2011), (siehe auch

K&Q-Rubrik „Personalien“).

„Für uns ist die Vereinsarbeit mehr als

eine angenehme Freizeitbeschäftigung,

sie ist gelebter Einsatz für die Natur“,

stellte Hagenhoff fest. 1984 gründete

Peter Thiene die Naturschutzgruppe, die

ihre Schwerpunkte in der Pflege der Kopfweiden,

im Obstwiesen-, Kröten-, und im

Vogelschutz legt. „Wir haben drei Wochen

lang 300 Eulenkästen und Steinkauzröhren

kontrolliert“, berichtete Thiene. Der

Lohn war die Verleihung des Umweltpreises

der Stadt Selm (K&Q berichtete).

Für Bürgermeister Stodollick (Lünen) stehe

der SGV für aktive Freizeitgestaltung,

Naturerlebnisse und Umweltschutz und

fördere auf eine „entschleunigende“ Art

und Weise das Erkunden von Erlebniswelten.

Sein Kollege Löhr aus Selm erwähnte

Höhen und Tiefen, die der SGV in den

zehn Jahrzehnten durchleben musste.

Lag das Wandern vor Jahren nicht im

Trend, so vollziehe sich derzeit ein Imagewandel.

„Wandern ist heute in“ – dank

neuester Techniken und Navigationssysteme.

Doch die Karte bleibt auch heute

noch ein wichtiges Utensil – ist sie doch

immer griffbereit und funktionstüchtig.

(Anmerkung der Redaktion: Dank des

Einsatzes der Wegewarte und -markierer,

ohne deren Arbeit digitale Medien nicht

auskommen und funktionieren!)

„Gut wieder hier zu sein, gut euch zu

sehen“, sang Horst Störmer, Vorsitzender

Stadtverband für Heimatpflege Lünen, ein

Lied von Hannes Wader. Er erinnerte sich

an seine Zeit in der Pfadfinderjugend: „Seit

meinem 13. Lebensjahr kenne ich den

15 Münsteraner folgten der Route

des Natursteig Sieg

Münster - Auch in diesem Jahr waren 15

Münsteraner für eine Woche unterwegs,

um Natur zu erleben und wählten dafür

den 2011 neu konzipierten Natursteig

Sieg aus. Er führt im Rhein-Sieg-Kreis

über 115 Kilometer von Siegburg nach

Wildeck und folgt den unzähligen Windungen

dieses rechten Rheinzuflusses

meist auf Höhe von 150 Metern NN. Er

macht häufig Auf- und Abstiege zur Flussüberquerung

notwendig und manche Lagebesprechung

(Bild). Anstrengend sind

die teilweise sehr, sehr steilen Wegabschnitte,

die zur Überwindung zahlreicher

Seitentäler unausweichlich sind. Optische

Höhepunkte sind Blankenberg bei

Hennef, das mit einer bestens erhaltenen

Stadtmauer umgeben ist und eine Fülle

von Fachwerkhäusern birgt, wie auch die

Burgruine Windeck, die der östlichsten

Gemeinde der Tour ihren Namen gab.

Weg nach Netteberge“, gab er bekannt.

Karl Sternberg, Bezirksvorsitzender und

Regionalvertreter des SGV-Präsidiums,

stellte fest, dass die alten Chroniken und

Erzählungen den Gemeinschaftsgeist

spüren lassen, der im SGV bestehe. Ein

großes Lob ging an die Autoren Horst und

Renate Sommer.

Mit den Alphornbläsern Franzis und

Theo Westhues aus Rheine wurde die

Veranstaltung eröffnet. Die Netteberger

Jagdhornbläser, die sich seit mehr als 20

Jahren treffen, beendeten diese und bliesen

auf weidmännische Art zum Essen.

Diese SGV-Abteilung lädt monatlich zu

vier Wanderungen. Täglich treffen sich

Mitglieder im gemütlichen Vereinsheim

Netteberge, die Senioren kommen mittwochs

hinzu. Im Wander- und Veranstaltungskalender

hat der SGV alle Treffen,

Aktionen, Arbeitseinsätze und Wanderungen

zusammengestellt. Wen‘s interessiert:

www.sgv-luenen-selm.de

Peter Thiene und

Horst Sommer

Lünen/Selm - Peter Thiene (Mitte) und

Horst Sommer (re.) sind bei der 100-Jahr-

Feier der SGV-Abteilung in Anwesenheit

der Bürgermeister von Lünen und Selm,

Hans-Wilhelm Stodollick und Mario Löhr,

für ihre langjährige engagierte Vereinsarbeit

zu Ehrenmitgliedern ernannt worden.

Thiene stand von 1985 bis 1995 an der

Spitze des Vereins, Sommer folgte ihm

dann für ebenfalls zehn Jahre bis 2005.

Vorsitzender Peter Hagenhoff (li.) freute

sich, dass mit Ingo Hanke noch ein

weiterer ehemaliger Vorsitzender an der

Jubiläumsveranstaltung teilnahm. Er war

von 2005 bis 2011 im Amt.

Sehr hilfreich für die Durchführung der

Wandertage ab/zum Quartier in Eitorf war

die intensiv befahrene DB-Siegtalstrecke

mit ihren vielen Haltepunkten, was die

Wanderplanung sehr erleichterte.

„Es war mal wieder ein Erlebnis, das ‚Bilderbuch

Deutschland‘ aufzuschlagen und

ein weiteres Kapitel kennengelernt und

erlebt zu haben“, so steht‘s ebenso in

den Annalen von Münsters SGV, wie die

Tatsache, dass es die 20. Winter-Wander-

Woche in der Vereinsgeschichte war.

kreuz&quer 3/13

Erlebnis SGV



SGV SHOP

In Damen-und Herren-

Ausführung

In neuer

Qualität und neuen Farben!

Summer Polo

mit Logo „Erlebnis SGV“ –

auch mit Ihrem individuellen SGV-Logo

bedruckbar! (Preis auf Anfrage)

Alle Polos möglich mit Ihrem

individuellen SGV-Logo!

(Bitte Namen mit angeben)

Ringgesponnenes Baumwoll-Pique, Zweiknopfleiste mit farblich abgestimmten

Knöpfen, Nackenband, verstärkte Schulternaht, Offene Ärmel

mit Doppelnaht am Saum, Doppelnaht am Bund, Seitenschlitze für hohe

Bequemlichkeit.

Material: 100% Baumwolle (hellgrau: 93% Baumwolle / 7% Polyester)

Farben & Artikelnummern

fuchsia NEU grau NEU Lime hellblau dark purple

910006 910016 910021 910011 910047

Größen:

S M L XL XXL

für Mitglieder

per Stück nur 19,50

Öffnungszeiten des SGV SHOP:

Montag/Mittwoch/Donnerstag 9.00-12.00 Uhr, Telefon (02931) 524813

STÜCK

(Bitte gewünschte Mengen und

„Damen“ oder „Herren“ angeben)

für Nichtmitglieder 22,-

Mein Wander-Tagebuch

Zum Eintragen von Wanderrouten und

Einkleben von Erinnerungsfotos.

Felder für Hüttenstempel

168 Seiten, Broschur mit Klarsichthülle,

12 x 18,5 cm

5,-

Der Versand ist für SGV-Mitglieder kostenlos

Artikelnummer: 330076

Fleece-

Westen

in schwarz für Damen und Herren mit SGV Stick (grün/blau)

Fleece-Weste (280g/m²), Fronttaschen mit Reißverschluss,

geschlossener Kragen, Seitenschlitz, weicher Microfleece-Griff,

waschbar bis 40°C

Größe wählbar

STÜCK

Bestellungen werden bis zum 13. September

2013 entgegengenommen. Die Lieferung der

Westen erfolgt dann Mitte Oktober.

Stick nur Brustseite 37,95

Stick Brust und Rücken 54,95

Art.-Nr. 900072

STÜCK

Angebote gültig bis 30.09.2013, so lange Vorrat reicht! Preise incl. MWSt. zzgl. Versand

Bestellmöglichkeiten

Gewünschte Produkte

bitte ankreuzen, Personalien

angeben und senden...

> per Post: SGV-Shop, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

> per FAX: (02931) 52 48 15

> per E-Mail: shop@sgv.de


28 kreuz&quer 3/13

Dies ist eine Einladung für Genießer

Qualität und Tradition verbindet sich in dem Namen

Schwarze & Schlichte. Und wer hat sich nicht schon

häufiger die Frage gestellt: Wie kommt der Korn in die

Flasche oder wie wird eigentlich Schnaps gebrannt.

Diese Einladung bietet die Möglichkeit der Erkundung

genau am richtigen Ort, nämlich da, wo schon seit über

340 Jahren die Tradition des Brennens zu Hause ist.

SGV-Partner Schwarze & Schlichte lädt ein zu einer

zünftigen Fasskellerbesichtigung mit allem was dazu

gehört: Verkostung der Produkte mit kleinem Imbiss,

Information über Brennen und fachgerechtes Lagern

von Spirituosen beim Rundgang über das Betriebsgelände,

Geschichtliches und einen interessanten

8-Minuten-Film zum Thema.

Oder entdecken Sie noch mehr guten

Geschmack in unserem Betrieb

in Rinteln – im schönen Weserbergland!

Entdecken Sie den Charme dieser wunderschönen Weserstadt – und lassen Sie sich

faszinieren von einer modernen Abfüllanlage, die jährlich ca. 25 Millionen Flaschen

herrlichster Spirituosen auf den Weg zum Genießer schickt. Mit günstigem Werkseinkauf!

Besichtigungen 10-50 Personen

Anmeldung: Telefon (05751) 9663-0

E-Mail: besucher@schwarze-schlichte.de

Kosten pro Person: 6,50 €

Das Angebot im Einzelnen...

Zeiten: Montag bis Donnerstag:

9.00 – 16.30 Uhr, Freitag: 9.00–12.00

Uhr, Freitagnachmittag und Samstag

(Brennerei ruht) nach Absprache

Dauer: 1,5 – 2 Stunden

Teilnehmer: 10 – 50 Personen

Kosten: 6,50 € pro Person. (Bei Gruppen

unter 10 Personen pauschal 65,- €)

Wenn Sie sich noch einen Probierschluck

mitnehmen wollen, bietet der Schwarze &

Schlichte Shop auf dem Werksgelände alles

aus dem riesigen Sortiment – natürlich

zu vorteilhaften Werkspreisen und einem

10%igen Sondernachlass für Inhaber der

SGV-PLUS-CARD.

Es lohnt sich, die Reise zu Schwarze &

Schlichte mit einem Besuch der reizvollen

Stadt Oelde zu verbinden. Die Innenstadt,

der Park, ja das ganze Ambiente ist einen

Besuch wert. Schwarze & Schlichte hilft

dabei und vermittelt Ihnen den Kontakt

zum Stadtmarketing, wo Besichtigungen,

Museumsbesuche und die Inspektion

Oelder Kulturstätten den Einblick in die

lebendige Stadt Oelde vertiefen.

Termine und Absprachen:

Friedr. Schwarze GmbH & Co. KG · Paulsburg 1-3 · 59302 Oelde/Westfalen

Telefon: (02522) 93 02 - 0 · Fax: (02522) 93 02 - 80

E-Mail: besichtigung@schwarze-schlichte.de · www.schwarze-schlichte.de


MENSCHEN IM SGV

Kultige Geburtstagsjungs: Die Luirlinge!

Dass der SGV das eine oder andere Alleinstellungsmerkmal

innerhalb der großen, bunten

Wanderwelt hat, ist ja nicht neu. Dass dazu

allerdings auch die Existenz einer eigenen

„Hausband“ gehört, vielleicht allerdings doch.

Die „Luirlinge“, die sauerländische Kultkapelle

aus dem Raum Allendorf, hat sich nicht nur in

Wandererkreisen seit ihrer Gründung im Jahre

1988 einen hervorragenden Namen gemacht,

sondern ist ein Garant für beste Stimmung

bei jeder Form von geselligem Beisammensein.

Bei zahlreichen Auftritten – natürlich

auch im Rahmen von SGV-Festen – haben

sie das immer wieder unter Beweis gestellt.

Doch ganz besonders stolz können der Verein

und Musiker wohl auf das SGV-Lied sein, das

vor einigen Jahren von Michael Rüßmann zu

Papier und Gehör gebracht wurde.

Einige der häufigsten Fragen, die im Laufe der

Jahre immer wieder an Michael Rüßmann,

Friedhelm Freiburg, Franz Clute, Thomas Cramer

und Toni Remberg gestellt wurden, ist

natürlich: „Wo kommt eigentlich der Name

‚Luirlinge’ her?“ Die Antwort ist einfach, aber

irgendwie auch mit natürlich-künstlerischem

Tiefgang. Im Plattdeutschen werden die Spatzen

oder Sperlinge „Luirlinge“ genant. Sie

gelten als gesellige Vögel, die sich in kleinen

Schwärmen in menschlichen Siedlungen aufhalten.

Sie gelten zudem als keck, manchmal

sogar richtig ein bisschen frech. All das passte

vor 25 Jahren nach Meinung der Gründer

ganz hervorragend zu den Allendörfer Wanderund

Heimatfreunden. Die erste instrumentale

Besetzung: Teufelsgeige, Brummbass, Maultrommel,

Mundharmonika, Gitarre und Zither.

Franz Clute erinnert sich: „Schwerpunkt waren

zu dieser Zeit Lieder von Bauern und Lumpen.

Noch heute freuen wir uns über Lieder wie

„Lustig, lustig, ihr lieben Brüder“.

Und noch eine Erinnerung aus der Gründerzeit

der „Luirlinge“: Auf dem Volkswandertag

1989 ließ Friedhelm Freiburg erstmals ein aus

einer Sauerländer Fichte erbautes Alphorn erklingen.

Längst ist aus den „Luirlingen“ eine volkstümliche

Show-Kapelle geworden, die sich musikalisch

wie technisch immer weiterentwickelt

hat und inzwischen vom kleinen Partyzelt bis

zur Stadthalle und zur Festwiese ganze Heerscharen

von Gästen und Fans mit Stimmung

und flotten Klängen unterhalten kann.

Der 25. Geburtstag ist aber natürlich auch ein

Grund für die „Luirlinge“, mit ihren Fans und

Freunden stilvoll zu feiern. Die Veranstaltung

beginnt am Samstag, 31.08. gegen 19:30

Uhr mit einem kleinen Festakt und lockerem

Alphornspiel bei Steinbergs in Wildewiese.

Im Anschluss daran gibt es Unterhaltung und

Musik mit den „Luirlingen“ sowie verschiedener

Gäste. Der Sonntag beginnt um 10:45

Uhr mit einem Festhochamt in der Pfarrkirche

Allendorf unter Mitwirkung der Schweizer Alphornvereinigung

Pilatus Luzern. Franz Clute:

„Im Anschluss daran treffen wir uns wieder

auf der Steinbergalm zum Frühschoppen und

lassen den Tag mit viel Musik und Alphornspiel

ausklingen.“

Nicht nur Pastor,

Wanderer und Heimatfreund

Friedhelm Arno Bertold

80 Jahre – aber frisch

wie ein junger Spund: Friedhelm Arno Bertold!

Quelle: IKZ,

Foto: Michael May

SGVer sind aktiv, manche sogar hyperaktiv

und auf Wanderfreund Friedhelm Arne Berthold

von der SGV-Abteilung Schwerte scheint

bei näherem Hinsehen selbst hyperaktiv noch

untertrieben zu sein. Musik, Kirche, Kunstgeschichte,

Fotografie, das Plattdeutsche und

die Homöopathie, das sind Bereiche, die ihn

besonders interessieren, aber längst nicht alle,

in denen er aktiv war. Seit 1957 ist er SGV-

Mitglied und das Wandern mag dem verdienstvollen

Pastor, Heimatfreund und ehemaligen

Realschuldirektor Entspannung in seinen le-

bendigen Alltag gebracht haben. Dafür spricht,

dass der heute in Iserlohn lebende „Allrounder“

vom Europäischen Wanderwanderband

für eine außergewöhnliche Wanderleistung

ausgezeichnet wurde – mindestens 500 km

innerhalb von fünf Jahren in fünf verschiedenen

europäischen Staaten.

Und für den SGV hat der heute 80jährige

Friedhelm Arno jahrelang „Gutes getan“, denn

seit 23 Jahren ist er Vorsitzender des Vorstandes

der Wilhelm-Münker-Stiftung und hat so

kraft seines Amtes manchen SGV-Antrag auf

Unterstützung positiv beschieden, sei es für

Familienpädagogik, Wanderführerausbildungen,

oder.…. Aktuell sieht sich die Wilhelm-

Münker-Stiftung als Initiativstiftung und fördert

zukunftsorientierte Projekte. Da darf der

SGV hoffen, denn vielleicht gehört 2014 die

Unterstützung eines der SGV-Zukunftsprojekte

mit zum Stiftungsprogramm.

Lieber Wanderfreund Friedhelm Bertold, alle

Achtung vor Ihrem Lebenswerk und weiterhin

die Kraft, den Mitmenschen Freund und Helfer

zu sein.

kreuz&quer 3/13

29


TIPPS & TRENDS

Eine duftende Premiere –

Rothaarsteig-Rose getauft

Immer grüner

Düsseldorf/Metropole Ruhr - Die Erholungsund

Waldflächen in der Metropole Ruhr sind

in den vergangenen zehn Jahren gewachsen:

Strukturwandel von seiner grünen Seite. Heute

werden fast 173 Quadratkilometer Fläche

zu Erholungszwecken genutzt, das sind annähernd

30 Quadratkilometer mehr als noch

2003. Mit einem Erholungsflächenanteil von

11,1 Prozent liegt Essen NRW-weit an der

Spitze. Waldflächen im Ruhrgebiet nahmen

in den zehn Jahren von rund 778 auf 810

Quadratkilometer zu. Das hat das Statistische

Landesamtes IT.NRW ermittelt.

Neu seit dem 5. Mai:

Bergischer Panoramasteig

Am 5. Mai wurde der „Bergische Panoramasteig“

eröffnet, der mit diesem Wanderzeichen

markiert ist. Einzelheiten

zur Route und dem, was

am Wegesrand des neuen

regionalen Wanderangebotes

zu sehen und zu erleben

ist, sind unter „www.

bergisches-wanderland.de“

zu finden.

„Vom Geist der Weihnacht“

Jetzt ist es offiziell, der Rothaarsteig hat seine

eigene Rose. „Weg der Sinne“, so der Name

der neuen Rosen-Züchtung, in Anlehnung an

die Rothaarsteigphilosophie.

Am 7. Juli 2013 stand der Gutshof Schloss

Olsberg ganz im Zeichen einer Taufe der außergewöhnlichen

Art. Taufpate Stefan Knippertz,

Ranger des Landesbetriebes Wald und

Holz, hauchte der neuen Rosenzüchtung von

Rosenexpertin Mechtild Heidrich Leben als

Rothaarsteig-Rose „Weg der Sinne“ ein. Gezüchtet

für die Bergwelten am Rothaarsteig

wird ihr purpurrot - mit der strahlend gelben

Mitte - bald auch in anderen Landesteilen in

Gärten von Rosen- und Rothaarsteigfreunden

zu entdecken sein, vielleicht ein Souvenir das

die Welt erobert.

Zu kaufen und zu bewundern gibt es die Rose

online über www.rothaarsteig.de, direkt am

Rosenbogen Heidrich in Olsberg Bruchhausen

und vor Ort in zwei Gärtnereien am Rothaarsteig.

Erfreulich die Resonanz unmittelbar

nach der „Taufe“, Wurzelware ist deshalb erst

wieder im Frühjahr 2014 zu erhalten, kann

aber vorbestellt werden.

Neuer Weg:

Kullaleden

Prag/Kassel - Am 1. Juni wurde ein weiterer

„Leading Qualität Trail“ in Europa eröffnet. Das

Zertifikat der Europäischen Wandervereinigung

(EWV) ist die Fortentwicklung des Vorbildes

„Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ auf

europäischer Ebene. Die Qualitätssicherung

umfasst sowohl den Wegezustand wie die Erlebnisangebote

und den Service entlang des

Weges. Der 70 Kilometer lange Kullaleden-Weg

in Südschweden führt von Helsingborg aus um

die Halbinsel Kullen bis nach Utvälinge. Der

Küstenweg mit einer beeindruckenden Felsformation

in der Mitte besteht zu mehr als 50 %

aus Naturwegen. Mehr dazu auf der Homepage

„http://kullaleden.se/“.

Mit Stefanie Hertel in ihrer ersten Musicalrolle als „Engel der Weihnacht“

Das Erfolgsmusical „Vom Geist der Weihnacht“ wird vom 26.

November bis 29. Dezember Groß und Klein mit viel Gefühl,

Poesie und Humor im Capitol Theater in Düsseldorf verzaubern.

In der Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens

weltberühmter Erzählung „A Christmas Carol“ ist in der Rolle

des „Engels der Weihnacht“ Stefanie Hertel in ihrer ersten

Musicalrolle zu erleben.

SGV-Mitglieder bekommen eine Ermäßigung von 10 % auf

den Kartennettowert bei Nennung der PIN 123544. Tickets

gibt es unter (0211) 73 44 120, weitere

Informationen unter www.eintrittskarten.de

DER BUCHTIPP

von Wilfried Schmidt

WaldSkulpturenWeg

Wittgenstein – Sauerland

Das „Goldene Ei“ ist ja wohl das letzte? – Ja,

die letzte Skulptur auf dem Waldskulpturenweg

von Schmallenberg nach Bad Berleburg.

Fast könnte man sagen: „Das Ei des Columbus“

– denn es steht aufrecht. Aber das „goldene

Ei“ ist nicht das einzige Kunstwerk an

der 23 km langen Wanderstrecke zwischen

dem Lennetal und Wittgenstein. Insgesamt

sind es 11 Stationen, an denen der Wanderer

vorbei kommt, wenn er dem Waldskulpturenweg

folgt, 11 Stationen mit Kunstwerken, von

bekannten Künstlern geschaffen. Jahrhunderte

und zum Teil noch heute war und ist das

Rothaargebirge eine deutliche Grenzscheide;

es trennte und trennt noch Volkstum, Religion,

Kultur, Mundart und Gewässer zwischen

Sauerland und Wittgenstein. Der Waldskulpturenweg,

markiert mit dem Zeichen „blaues

Tor auf weißem Grund“, führt von Bad

Berleburg nach Schmallenberg quer über das

Gebirge und meist durch endlos scheinenden

Wald. International bekannte Künstler stellen

in ihren Werken die ambivalente Beziehung

dar zwischen den Menschen beiderseits des

Rothaargebirges und ihr Verhältnis zur Natur.

Besonders auffallend sind die vier Arbeiten

auf dem Gebirgskamm: Heinrich Brummacks

„Krummstab“, „Kein leichtes Spiel“ von Ansgar

Niehoff, „Stein, Zeit, Mensch“ von Nils-Udo

und „The Monument of the Lost Falcon“ von

Alan Sonfist. Es lohnt sich, das begleitende

Buch zu lesen und dann den Weg abzuwandern

– eine gute Kondition wird vorausgesetzt,

aber auch die Fähigkeit, einen auf

hohem Niveau stehenden

Begleittext aufzunehmen.

Das Buch ist lesenswert

besonders für Kunst-, Philosophie-

und Landschafts-

Interessierte.

Wienand Verlag Köln

Uwe Rüth, 151 Seiten

ISBN: 978-3-86832-

002-2 29,80 €

Wandern im Harz

Die vom Harzklub 2013 angebotenen „Wanderungen

für jedermann“ sind in einer 148seitigen

handlichen Broschüre erschienen. Ein Angebot,

die Wandertagsregion 2014 schon vorab einmal

in Augenschein zu nehmen, so der Deutsche

Wanderverband in seinem Organ „WAN-

DERZEIT“. Über‘s gesamte Jahr sind rund 350

Wanderungen zu unterschiedlichsten Themen

vorbereitet worden. „Eine wahre Schatztruhe für

Wanderfreunde.“

Die Broschüre ist gegen 4 €

Versandkosten beim Harzklub zu

bekommen.

Tel. (05323) 8 17 58

E-Mail: info@harzklub.de.

Informationen zu dem Wanderangebot

bietet auch die

Homepage „www.harzklub.de“.

30 kreuz&quer 3/13


Sonderserie – Wegearbeit im SGV (Teil 4)

Bitte Wanderwege markieren!

Bitte selbstverständlich gerne?

Fotos: SGV

Für Gelegenheits-Waldbesucher, vereinslose Hobby-Wanderer und Spaziergänger sind die kleinen Zeichen an den Bäumen entweder

selbstverständlich, durchaus nützlich oder vielleicht auch unerklärlich. Dass sie jedoch von großem Nutzen für die Allgemeinheit sind,

scheint irgendwie unbestritten. Aber erhalten die Frauen und Männer, die sich Jahr für Jahr die Wegemarkierungsarbeiten „antun“

dafür eigentlich auch die nötige Aufmerksamkeit, die richtige Anerkennung und gegebenenfalls auch die wie auch immer geartete

Entlohnung ihrer Arbeit. Ein vorläufiges Bilanz-Gespräch mit dem Haupt-Fachreferenten für Wege Hubert Prange:

Herr Prange, für viele ist Wegemarkierung in

der Tat selbstverständlich. Wer weiß überhaupt,

dass sie nahezu ausschließlich in den Händen

des SGV liegt?

H.P.: Wenn man sich in der Wandereröffentlichkeit

so umhört, stellt sich gerade die Wegemarkierungsarbeit

in einem verzerrten Bild dar. Dieses

belegt auch die „Grundlagenuntersuchung

Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern 2010“,

welche vom Bundesministerium für Wirtschaft

und Technologie in Auftrag gegeben wurde.

Hier ist u.a. auch die Pflege und der Unterhalt

der Wanderwege untersucht worden. Die vor

Ort-Befragung von Wanderern, also der aktiven

Nutzer des Wegesystems, über die Einschätzung

der Zuständigkeiten der Wanderwegearbeit, hat

folgendes bemerkenswertes Ergebnis gegeben

(Mehrfachnennungen waren möglich): 55 % Gemeinde

bzw. Landkreise, 26 % Wandervereine,

23 % Forstverwaltung, 17 % Tourismusverband,

10 % Naturparke, 30 % sonstige Institutionen

bzw. Behörden.

Dieses, von der Sachlage total verdrehte Ergebnis,

zeigt sehr deutlich, dass unsere, schon

seit Gründungszeiten an ehrenamtlich durchgeführten

Arbeiten von Pflege und Markierung

der Wanderwege sowie Kontrolle, Wartung und

Beseitigung von Vandalismusschäden an Ruhebänken,

Schutzunterständen, Sitzgruppen,

Wegweisern und vielen anderen Tätigkeiten von

der Wandereröffentlichkeit in nur beschränktem

Ausmaß, jedoch als selbstverständlich wahrgenommen

werden.

Hubert

Prange

Hauptfachreferent für Wege

Gerhart-Hauptmann-Weg 8, 59759 Arnsberg

Tel.: (02932) 3 29 22

E-Mail: wege@sgv.de / hubert.prange@freenet.de

Der Nutzen der Markierung ist aber noch an

anderer Stelle von Bedeutung?

Genau, durch gezielte Wanderer-Lenkung (86 %

verlassen sich auf eine gute Wegemarkierung)

ist Wanderwegearbeit zwangsläufig auch Naturschutzarbeit.

Besonders schützenwerte Pflanzenarten werden

in ihrer Ursprungsart erhalten und nicht zerstört.

Den Wildbeständen werden ungestörte Rückzugsgebiete

ermöglicht.

Aber mit der tatsächlichen Anerkennung der

Leistung ist es wohl nicht so weit her.

Auch wenn ich mich hier wiederhole (sh. K&Q

Nr. 4/2012 /Seite 10), wer weiß denn schon

in der Wandereröffentlichkeit, dass alleine wir

vom SGV in NRW ein Wanderwegenetz von

38.000 km betreuen? Für einen ordnungsgemäßen

Ablauf rd. 1.000 ehrenamtlich Wegemarkierer

im SGV-Gebiet tätig sind? Die jedes

Jahr rd. 21.500 ehrenamtliche Stunden leisten?

Weitesgehends zum Nulltarif! Ich will hier in

keinster Weise die besonders lobenswerte ehrenamtliche

Wanderwegemarkierungsarbeit in

Frage stellen. Es kann und darf aber auch nicht

sein, dass ehrenamtliche Wanderwegemarkierungsarbeit

nur durch das Dazutun von eigenen,

finanziellen Mitteln durchgeführt werden kann.

Unsere ehrenamtliche Leistungsfähigkeit und

wirtschaftliche Tragfähigkeit muss in einer harmonisierende

Balance stehen. Als Basis dient

die seit dem 01.04.2012 gültige SGV-Gebühren-

und Preisliste. Hier muss die Solidarität

zum SGV-Hauptverein verpflichtend sein. Nur so

wird der SGV in der Öffentlichkeit als Gesamtheit

wahrgenommen.

Gibt es denn nicht jetzt auch Ansätze, die zu

einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit führen

könnten?

Es gibt Hoffnung. Unterstützung zur Öffentlichkeitsarbeit

erhalten wir besonders im Jahr 2013

durch die vom Deutschen Wanderverband im

Zuge der Aktion Ehrenamt medial aufgearbeitete

Kampagne „Zeichen setzen – 130 Jahre

engagierte Wegezeichner für Wanderwege“.

Der Deutsche Wanderverband und der SGV-

Hauptverein halten für interessierte SGV-Ortsabteilungen,

teils kostenlos oder maximal zum

Selbstkostenpreis, ein reichhaltiges Angebot an

Materialien zur Kampagne bereit. Preisgelder in

der Gesamtheit von 6.000 € stehen aus der zeitlich

befristeten Wettbewerbaktion „Gesichter der

Wegearbeit“ bereit. Die Preisverleihung erfolgt

im September d.J. auf der Messe „Tour-Natur“

in Düsseldorf.

Besonders schützenwerte Pflanzenarten werden

in ihrer Ursprungsart erhalten und nicht zerstört.

Den Wildbeständen werden ungestörte Rückzugsgebiete

ermöglicht.

Darf die Qualität der SGV-Wanderwegearbeit

unter der oft mangelnden öffentlichen Unterstützung

und Wertschätzung leiden?

Auf keinen Fall. Wir müssen auch in Zukunft an

uns selber den Anspruch stellen, Wanderwegemarkierungsarbeit

nur nach den festgeschriebenen

SGV-Qualitätskriterien durchzuführen.

Hierzu bietet die SGV-Wanderakademie eine

ganztägige (meistens Samstag) Unterweisung

mit extra geschultem Personal an. Jede interessierte

Wanderfreundin bzw. jeder interessierte

Wanderfreund ist herzlich zum Mitmachen eingeladen.

Nur dadurch kann die Nachhaltigkeit

der sachgerechten Wegemarkierung sichergestellt

werden.

Wie kann die Zukunft einer qualifizierten SGV-

Wanderwegearbeit sichergestellt werden?

Soviel steht fest, es bringt nichts, in der Vergangenheit

zu leben oder irgendwelchen Träumen

hinterherzurennen. Die Zukunft der gesamten

Wanderwegearbeit können wir im SGV nur

gemeinsam gestalten. Die Notwendigkeit der

zum Teil sehr engmaschigen Wanderwegeführung

sollten wir selbstkritisch hinterfragen. Der

Grundsatz „Qualität vor Quantität“ ist hierbei

der unvoreingenommene Wegbegleiter. Die Wandereröffentlichkeit

sowie alle, die von unserer

qualifizierten Wanderwegarbeit Nutzen ziehen,

sind durch gezielte Gespräche und Medienarbeit

mit einzubeziehen..

Denn nur, wer die die Notwendigkeit von in

intakten Wanderwegen in der Öffentlichkeit herstellt,

wird auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen.

kreuz&quer 3/13

31


SGV-WANDERAKADEMIE

Veranstaltungen VON Mitte August bis Mitte november 2013

Die jeweils angegebenen Ansprechpartner/innen stehen für Leitung/Anmeldung/Info zur Verfügung

Straßenbahn Nostalgie (Exkursion)

Straßenbahnmuseum Kohlfurth

und Bahnfahrt

11.08.2013, Kohlfurth

Karlheinz Mienert,

Tel. (02171) 76 04 41

Ein Tag in Essen (Exkursion)

Führung im Gruga-Park und

im Essener Dom

13.08.2013, Essen

Bernd Sondermann,

Tel. (02173) 7 45 59

Info und Weiterbildung der

Wanderführer/innen (Vortrag)

Neues aus dem SGV,

Versicherungsfragen und Haftungen

15.08.2013, Neheim SGV-Heim

Helmut Welke, Tel. (02932) 2 36 27

Schlösser und Burgen im

Münsterland (Exkursion)

Schlossführungen in Nordkirchen,

Westerwinkel, und Burg Vischering

18.08.2013, Münsterland

Alfons Wiesenthal,

Tel. (02932) 3 85 97

Natur und Umwelt auf dem

Werse-Radweg (Exkursion)

Naturschutzgebiete am Weg

von Hamm nach Münster

24.08.2013, Münster Werse

Manfred Pröhl, Tel. (02307) 8 61 36

Exkursion auf dem Eifelsteig

Flora und Fauna, Kultur und Geschichte

30.08.2013, Nehroth und Trier

Karl Gundermann, Tel. (02762) 89 58

Senne-Parcours Hövelhof

(Exkursion)

Natur und Umwelt in Hövelhof,

Naturschutzgebiet Moosheide

31.08.2013, Hövelhof-Senne

Jürgen Palm, Tel. (02306) 8 30 77

Die Landschaften und Städte am

Niederrhein (Exkursion)

Führung durch die Städte Xanten,

Wesel, Kalkar und Emmerich

01.09.- 05.09.2013, Niederrhein

Walter Hültenschmidt,

Tel. (02938) 21 97

Das Ijsselmeer (Exkursion)

Zeugnisse vergangener Zeiten

02.-06.09.2013, Niederlande

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Der Lantz´sche Park bei Lohausen

(Exkursion)

Von Kaiserwerth zur Kaiserpfalz

04.09.2013, Düsseldorf

Mario Tranti, Tel. (0211) 17 83 95 15

Naturkundlicher Abendspaziergang

(Exkursion)

Flora und Fauna in Langenfelder Parks

und Bachtälern

04.09.2013, Langenfeld

Bernd Sondermann.

Tel. (02173) 7 45 59

32 kreuz&quer 3/13

Romanische Kirchen in Köln

(Exkursion)

Führung in Basilika und im

Duftmuseum

12.09.2013, Köln

Robert Schöneborn,

Tel. (02173) 8 21 38

Massen – gestern, heute und

morgen (Vortrag)

12.09.2013, Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 1 53 87

Geschichte – Natur und Umwelt im

östlichen Münsterland (Exkursion)

Zwischen Drensteinfurth-Sendenhorst-

Ahlen

14.09.2013, Münsterland

Manfred Pröhl, Tel. (02307) 8 61 36

Tag des Geotops am Rodderberg

(Exkursion)

Führung durch den Geologischen

Dienst NRW

14.09.2013. Remagen

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Ein Tag in Wuppertal (Exkursion)

Stadtführung und Besichtigung

des WDR

19.09.2013, Wuppertal

Johannes Reis, Tel. (0202) 4 25 09 41

Königin Kleopatra (Exkursion)

Bundeskunsthalle in Bonn

21.09.2013, Bonn

Dr. Peter Kracht, Tel. (02303) 5 35 03

Geocaching mit dem Fahrrad

(Exkursion)

Handhabung der Navigationsgeräte –

Praktische Übungen

22.09.2013, Arnsberg-Bruchhausen

Detlef Herbst, (02932) 80 68 42

Themenwanderung: Geologische

Naturschönheiten im Felsenmeer

zwischen Gebirge und Wald

(Exkursion)

22.09.- 29.09.2013, Remagen

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Herstellung von Sauerkraut

(Exkursion)

Ideales Wintergemüse

29.09.2013, Bergkamen-Oberaden

Jürgen Palm, Tel. (02306) 8 30 77

Kirchen, Klöster und Kapellen im

östlichen Münsterland (Exkursion)

Warendorf, Freckenhorst, Ennigerloh

und Ahlen

05.10.2013, östliches Münsterland

Wilfried Lippß, Tel. (02389) 53 95 37

Die Geschichte der Hauptschule

in Unna (Vortrag)

10.10.2013, Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 1 53 87

Venner Moor (Exkursion)

Flora und Fauna im Naturschutzgebiet

19.10.2013, Venner Moor Senden

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Natur erleben, Vielfalt genießen

(Exkursion)

Naturschutzgebiet Mühlhauser Mark

26.10.2013, Unna-Mühlhausen

Hans-Dieter Frackmann,

Tel. (02307) 8 07 85

Flughafen Düsseldorf (Exkursion)

Abfertigung von Fluggästen und

Flugbetrieb

30.10.2013, Düsseldorf

Margret Völz und Klaus Heinze,

Tel. (02173) 7 08 04 o. 99 53 61

Exkursion in Hüsten mit dem

Ortsheimatpfleger (Exkursion)

30.10.2013, Arnsberg Hüsten

Reinhard Hültenschmidt,

Tel. (02932) 3 60 16

Credo – Christianisierung Europas

im Mittelalter (Exkursion)

Sonderausstellung in Paderborn und

Kloster Dahlhaim

01.11.2013, Paderborn

Dr. Peter Kracht, Tel. (02303) 5 35 03

Vater – Kind – Kochen (Kochkurs)

Auswahl der Gerichte – die benötigten

Zutaten – Praktische Übungen

09.11.2013, Arnsberg-Bruchhausen

Andreas Merita, Tel. (02932) 94 11 79

Natur und Umwelt in Hiltrup

(Exkursion)

Naturschutz und Wassergewinnung

Hohe Ward und Hiltruper See

09.11.2013, Münster-Hiltrup

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Industrieanlagen zwischen

Lüdenscheid und Altena (Exkursion)

Auf dem Drahthandelsweg dieser Region

10.11.2013, Lüdenscheid und Altena

Heinz Rund, Tel. (02173) 5 23 75

Die Weltwirtschaftskrise von 1929

und 2009 und ihre Folgen für Unna

(Vortrag)

14.11.2013, Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 1 53 87

Der Deutsche Alpenverein bietet in

Zusammenarbeit mit der SGV-Wanderakademie

im Rahmen des Monatstreffs

Arnsberg an jedem dritten Mittwoch im

Monat einen länderkundlichen Lichtbildervortrag

mit umweltrelevanten und

politischen Gesichtspunkten an. Die Veranstaltung

findet jeweils um 20.00 Uhr

im SGV-Jugendhof „Wilhelm Münker“

in Arnsberg statt. Nähere Informationen

unter www.dav-hochsauerland.de oder

telefonisch unter (02933) 7 93 03

(Reinhard Camatta)

Die SGV-Wanderakademie bietet in

Kooperation mit der Waldakademie

im Wildwald Vosswinkel

Veranstaltungen zu verschiedenen

Umweltthemen an.

Über die genauen Daten der

Veranstaltungen informieren Sie

sich bitte im Wildwald Vosswinkel,

Tel. (02932) 9723-0 oder im

Internet www.wildwald.de

Bitte beachten Sie die Veranstaltungen

unseres Kooperationspartners:

Westfälischen Museum für Naturkunde

– Außenstelle Heiliges Meer –

Informationen und Anmeldungen

bekommen sie unter der Anschrift:

Westfälisches Museum für Naturkunde

– Außenstelle Heiliges Meer –

Heiliges Meer 1 · 49509 Recke

Telefon (05453) 9 96 60

Fax (05453) 9 96 61

E-Mail: heiliges-meer@lwl.org

www.lwl.org/naturkundemuseum

Die Kurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz

(AwbG) anerkannt

Vegetation der Seen und Weiher im

NSG Heiliges Meer

Datum 17.08. – 18.08.2013

Spinnenkurs

Datum 27.08. – 30.08.2013

Heuschreckenkurs

Datum 30.08. – 01.09.2013

Säugetierkurs

Datum 05.09. – 08.09.2013

Süßwasserfischkurs

Datum 20.09. – 22.09.2013

Pilzkurs

Datum 11.10. – 14.10.2013

Mooskurs

Datum 24.10. – 27.10.2013

Flechtenkurs

Datum 31.10. – 03.11.2013

Informationen zu den folgenden Veranstaltungen

bekommen Sie bei der

SGV-Wanderakademie,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg,

Tel. (02931) 52 48-48 oder -41,

E-Mail: wanderakademie@sgv.de.

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht

anders angegeben, im SGV-Jugendhof in

Arnsberg statt.

Qui Gong (12 Termine)

05.09. – 28.11.2013

Pilzkundeseminar

13./14.09.2013

Autosuggestion – die Kraft der

Gedanken und Worte

17.09.2013

Klimawanderung

22.09.2013

Ausbildung zum zertifizierten

Schulwanderführer

04. – 06.10.2013

„Auf Nummer sicher“ – mehrtägige

Veranstaltungen organisieren

19.10.2013

Verbandsoffener

Wanderführerlehrgang

15. – 24.11.2013

Naturschutzwartetagung

09.11.2013

Vereinsweiterbildung: Medien,

Sponsoring, Mitgliederwerbung

15.11.2013

Ausbildung zum SGV-Wanderführer

Bezirk Mark

16./17.11.2013

Ausbildung zum SGV-Wanderführer

Bezirk Südsauerland

30.11. – 01.12.2013


DWV / EWV

113. Deutscher Wandertag in Oberstdorf:

Neuer Präsident führt SGV-Festzug-Abteilung an –

Gold-Ehrungen für Joachim Meinhard und Harald Kahlert

Oberstdorf/Arnsberg (jhs) - Es war mal wieder

eine deutliche Demonstration des Wanderns in

Deutschland und eine starke SGV-Präsenz beim

Festzug zum 113. Deutschen Wandertag, der

– in Oberstdorf/Allgäu – erstmalig in der langen

Geschichte im Alpenland stattfand. Viele

SGVer, einzeln oder mit ihren heimischen Wandergruppen,

nutzten das Ereignis in der südlichsten

Gemeinde der Republik für einen längeren

Wanderaufenthalt. Die Deutsche Bahn hatte ein

sehr kostengünstiges Öko-Ticket aufgelegt – getreu

dem Motto "Wandern hoch 3" war für alle

Wünsche Passendes im Programm und konnte

probiert werden. Es reichte von ebenen Routen

über Mittelgebirgslagen bis zu Alpinem.

Generelles Fazit der Tage: Es war ein sehr gelungener

Wandertag, den der Heimatbund Allgäu

mit großer Unterstützung der Region ausrichtete

- der deutschlandweite Zuspruch war groß - die

Wimpelwandergruppe aus Bad Belzig/Fläming

hatte mit 1.011 Kilometern eine der längsten

Strecken zu bewältigen. Es entstand für den

Heimatbund so eine gute Basis, speziell im

Alpenvorland das Wandern für jedermann zusätzlich

zum bekannten Alpinangebot auf- und

auszubauen.

Wenn auch der Regenschirm oft eine wichtige

Funktion zu erfüllen hatte, so herrschte doch

bei den Hauptereignissen (Festzug und Schlusskundgebung)

herrlichstes Postkarten-Wetter. Er

leistete dann als Sonnenschirm gute Dienste.

Lis Nielsen

Kopenhagen/Nordkap - An diese Situationen wird sich gewöhnen

müssen, wer als Wanderer unterwegs ist: Lis Nielsen aus Kopenhagen,

Präsidentin der Europäischen Wandervereinigung (EWV), motivierte

am 4. Juni um 17 Uhr viele der 80 Teilnehmer der Einweihungsfeier

für den nördlichsten Endpunkt des E1, zu einer 18-km-Tour

zum ‚echten nördlichsten‘ Punkt Europas, Knivskjellodden. „Dank der

Mittsommernachtssonne ist es nie zu spät, zu einem Spaziergang

aufzubrechen,“ so die Aussage von ihr. Kurz vor Mitternacht waren

alle wieder zurück nach einem wahrlich langen Tag in der besonderen

Natur dieses Landstrichs ganz im Norden Europas.

So konnte SGV-Präsident Dr. Andreas Hollstein

kurz nach seinem Amtsantritt erstmals die Spitze

der Festzug-Abteilung sowie die Gruppe der

SGV-Delegierten in der Verbandsversammlung

anführen.

Keine Änderungen bei der SGV-Präsenz

Weiterhin im Verbandsvorstand: Neben Vizepräsident

(und Medienreferent) Jörg Haase sind dies

Dr. Peter Kracht (Kultur) und Aloys Steppuhn

(Beisitzer und 1. EWV-Vizepräsident), die jeweils

einstimmig wiedergewählt wurden. SGV-

Vizepräsident Harald Kahlert gehört zudem dem

Fachgremien an und ist Vorsitzender der bundesweiten

"Stiftung Deutsche Wanderjugend".

Herzlichen Glückwünsch!

Die herausragenden Leistungen für die Wandersache

von Joachim Meinhard und Harald Kahlert

wurde mit "Gold" gewürdigt, ebenso die ausgeschiedenen

langjährigen Verbandsfachwarte

Gunter Schön (Wandern) und Helmut Seitel

(Naturschutz).

Die von Gerd Jahreis, Heinz Wiemann Arno Franke

gesandten Bilder vermitteln das, was einen

Wandertag und die Teilnahme ausmachen: Lebensfreude,

frohe Wanderfreunde und viel Wiedersehensfreude.

Fortsetzung in der K&Q 4-13.

2014 findet Europas größtes Wander-Ereignis

vom 13. - 18. August in Bad Harzburg und im

Harz statt.

Neue Wanderrouten bei ‚wanderbares-deutschland.de‘

Kassel - In Brandenburg gibt es nach Information

des Deutschen Wanderverbandes (DWV) auf der

Webseite „wanderbares-deutschland.de“ mit dem

Oderlandweg einen weiteren Qualitätsweg Wanderbares

Deutschland. Neu ist ferner die Uckermärker

Landrunde, die sich im Zertifizierungsprozess für

den Qualitätsweg befindet. In Franken und Südthüringen

ist mit dem Kelten-Erlebnisweg der

historisch-thematische Weg wieder neu auf der

Homepage zu finden und bietet das Eintauchen

in die wiederentdeckte europäische Epoche

der Kelten. Noch eine gute Nachricht hat

der DWV für Wanderenthusiasten parat: Nach

zahlreichen Maßnahmen zur Wegeverbesserung

ist der Grimmsteig in Nordhessen wieder ein

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland. Mit

ihm gibt es nun 91 Qualitätswege Wanderbares

Deutschland mit über 10.000 Kilometern

zertifizierter Wegequalität. Neue Zertifizierungen

sowie Verlängerungen für weitere drei Jahre

werden Anfang September auf der TourNatur in

Düsseldorf vergeben.

E1-Markierung

durch Europa ist am

Nordkap angekommen

Nordkap/Honnigsvag - Europas nördlichster

Punkt in der Kommune Honnigsvag ist zwar

ohnehin eine Reise wert, aber seit Mitte Juni

auch auf sicher markierter Route ein Ziel für

Wanderer: Möglich machte dies Norwegens Touristikverband,

der die dafür erforderliche Wegemarkierung

des E1 fertigstellte. An der Kante des

Kontinents gibt ein Wegweiser Auskunft: 8.000

Kilometer bis Sizilien. Bis dorthin sind allerdings

auf dem „Stiefel“ von den italienischen Wanderfreunden

noch einige Kilometer zu bearbeiten,

ehe der Ätna erreicht wird. „Wichtig aber ist: Das

ursprüngliche und gut 40 Jahre alte Konzept der

Europäischen Wandervereinigung (EWV) ist damit

seiner Realisierung wieder ein großes Stück

näher gekommen“, so EWV-Ehrenmitglied Jörg

Haase, der diese Entwicklung über die gesamte

Zeit verfolgte und in den SGV-Medien in vielen

Beiträgen über die Entwicklung informierte.

EWV-Präsidentin Lis Nielsen zeigte sich nach

Enthüllung des Gedenksteines hoch erfreut und

erlebte in der Nordkap-Halle ein fantastisches

Trompeten-Konzert, „damit Europa diese Fertigstellung

hoch im Norden auch hört.“ Mehr

über die Eröffnung am 4. Juni 2013 auf www.

turistforeningen.no. Mehr Informationen über

den norwegischen Teil des E1-Weges auf http://

ut.no/tur/e1-langtur-fra-nordkapptil-sicilia7.

Mehrwerte der neuen

Mitgliedskarte unter

mitgliedskarte.wanderverband.de

Kassel/Arnsberg - Im SGV-Gebiet sind die neuen

bundeseinheitlichen Mitgliedskarten angekommen.

Sie bieten nicht nur den Beweis,

dass SGV und Deutscher

Wanderverband (DWV)

eins und damit eine große

Wanderfamilie von

Flensburg bis Oberstdorf

und Aachen bis

Görlitz sind, sondern

sie erschließen durch

eingeräumte Vorteile zugleich Mehrwerte,

die durch die SGV-Mitgliedschaft begründet

werden. „Es lohnt sich also, Mitglied im SGV

zu sein, neue Mitglieder zu werben, Einkaufs-,

Nutzungs- und Buchungsvorteile zu Vorteilskonditionen

zu nutzen, was in den anderen Vereinen

unter dem DWV-Dach sowie von Geschäftspartnern

angeboten wird“, so DWV- (und auch SGV-)

Vizepräsident Jörg Haase. Groß ist die Zahl der

Wanderheime und -hütten sowie die „Qualitätsgastgeber

Wanderbares Deutschland“.

SGV-Hauptverein

Dr. Andreas Hollstein

gültig bis: 2018 Karten-Nr. 12345

Der Mehrwert ist in ständigem Wachstum. Wie

es aktuell aussieht, zeigt ein Blick auf die entsprechende

Homepage im Netz unter „www.

mitgliedskarte.wanderverband.de“.

kreuz&quer 3/13

33


SGV RÄTSEL

Suchen, finden, gewinnen...

Finden Sie in diesem Magazin die Seiten mit den rechts abgebildeten

Bildern bzw. Bildausschnitten. Die richtige Lösung mit den Bildnummern

und den dazugehörigen Seitenzahlen bitte...

- auf einer Postkarte notieren und senden an:

SGV-Hauptgeschäftsstelle, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

- oder elektronisch senden ...per E-Mail: info@sgv.de

...per Fax: (0 2931) 52 48 15

Einsendeschluss ist der 30. September 2013. Viel Glück!

(Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.)

Die Gewinner werden in der nächsten Kreuz&Quer-Ausgabe veröffentlicht.

Bild 01

Seite: ___

Bild 03

Seite: ___

Bild 02

Seite: ___

Bild 04

Seite: ___

?

!

Genießen Sie ostwestfälische Gastfreundschaft...

Und zu gewinnen gibt es...

2 Gruppenausflüge à 25 Personen in die „Alte Brennerei“

SGV-Partner Kornbrennerei Schwarze

lädt nach Oelde ein

Entdecken Sie die Heimat des Korns!

Erleben Sie mit Ihren Freunden

einen interessanten, informellen

Ausflugsnachmittag

in das malerische Oelde, mit

Stadtrundgang oder Führung

durch den 4-Jahreszeitenpark

und Besuch der Kornbrennerei

Schwarze. Lernen Sie

die sprichwörtliche westfälische

Gastfreundschaft und

alles über den „Ganz Alter

Schneider“ kennen. Das alles

ist kostenlos, und einen

Fahrtkostenzuschuss von

100,- EUR pro Gruppe gibt

es auch noch.

Ihren Besuchs-Termin stimmen

Sie individuell direkt

mit unserem Partner ab.

Auflösung Rätsel –

letzte K&Q-Ausgabe

02/2013

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern

des Rätsels der letzten K&Q-Ausgabe!

Die richtigen Angaben der Seitenzahlen

waren...

Bild 01:

Seite 07

Bild 02:

Seite 21

Bild 03:

Seite 31

Bild 04:

Seite 17

Je einen 100,- E Gutschein

der Deutschen

Bahn haben gewonnen:

Petra Liesenfeld,

59846 Sundern

Brigitte Janke,

45529 Hattingen

Marianne Luig,

58739 Wickede

Die Gewinner werden bzw.

wurden benachrichtigt.

ei Ganz Alter Schneider handelt es sich um eine ausgesprochen hochwertige Spezialität,

die sich in ihrem Stammgebiet - dem Sauerland - traditioneller Beliebtheit erfreut.

ieser Edel-Kornbrand mit 38% vol. lagert mindestens 2 Jahre in kleinen Limousin-

Eichenholzfässern und bekommt so seinen besonderen bernsteinfarbenen Glanz und

die milde, feine und weiche Note.

Er wurde 4x mit dem Goldenen Preis der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG),

Frankfurt ausgezeichnet.

www.ganz-alter-schneider.de

34 kreuz&quer 3/13


Ê

URLAUB

AM

GARDASEE

Reiseleitung & Wanderführung

Ê

Ê

BÜLOW

Gruppen

Reisen

Sicherungsschein,

Flug & Hotel (HP),

6 Wanderungen

& fakult. Ausflugsprogr.

• 14. –28.9.2013

Kroatien ab 1395 €

• 12. –26.10.2013

Sizilien ab 1595 €

Informationen unter: Dipl.-Kffr. Ina Bülow • Eibenhof 8 • 29525 Uelzen

E-Mail: buelow-uelzen@web.de • Tel. 0581-9715674 • Fax 0581-43219

Ê

In herrl. Panoramalage inmitten eines Olivenhaines liegt die familiengeführte

Pension Casa Bianca am Fuße des Monte Baldo, einem der schönsten

Wandergebiete am Gardasee. Zimmer mit DU/WC/Balk./Seebl./Safe, priv.

Ê

Parkplatz, Taverne mit SAT-TV, deut.-ital.Führung. Auch Fewo. zu vermieten.

Übernachtung mit Frühstücksbuffet ab 34 €! Albergo Casa Bianca**

37018 Malcesine (I) · Tel/Fax :0039/045/7400601 · www.casa-bianca.com

Pension Burk G

Inh. Familie Pfeiffer

Herborner Str. 12

35080 Bad Endbach

Tel.: 02776/467

Fax: 02776/913545

Gemütliche u. familiäre Pension im Wanderparadies Bad Endbach im Naturpark Lahn-Dill-Bergland.

350 Km markierte Wanderwege. Sie wohnen in schönen, hellen Zimmern mit Du/WC, TV und Balkon.

Liegewiese u. Parkplatz am Haus. Wandergruppen bis 21 Personen, gerne auch Kleingruppen.

Ruhige, aber trotzdem zentrale Lage.

Bitte fordern Sie unseren Hausprospekt an.

· Biergarten

· Wunderschöne gezeichnete Wanderwege

· Direkt am neuen Premiumwanderweg

“Sauerland Höhenflug“

5 Tage HP 175,- p.P.

– sonntags bis freitags –

HP ab 36,- pro Tag

Appartement 40,- pro Tag

Landgasthof-Pension

Rademacher

Faulebutter 2 · 57413 Finnentrop

Tel. (02724) 215 · Fax 8491

www.landgasthof-rademacher.de

Gerne senden wir Ihnen unseren

Hausprospekt zu.

Dem Himmel

ein Stück näher!

Natur aktiv erleben

Wandern , Walken,

Wissen und mehr…

www.altastenberg.de

Tel.02981/1241

****NR FEWO

Plettenberg-Holthausen

Farbanzeige ...einfach Kreuz wohlfühlen! und Quer

Ruhige Lage, sep. Eingang,

4565 mm qm, max. x 734 Personen mm = und 128,48 Kleinkind, € netto

Schlafzimmer, großer Wohn-Schlafraum,

kompl. Küche, Bad mit WC/Fenster

Terrasse, Garten, PKW-Stellplatz.

Bis 2 Pers. 60,00€ Ü/Tg.

Jede weitere Person 15,00€ Ü/Tg

Für Bettwäsche/Handtücher und Endreinigung 35,00€

Kinderbett u. Hochstuhl auf Wunsch 5,00€/Ü/Tg.

incl. Bettwäsche - Keine Haustiere!

www.Plettenberg.de/Unterkünfte

Doris Koch 0170/1807605

doris.koch33@googlemail.com

www.pension-burk.de . pensionburk@freenet.de

Wohnen und Wandern direkt am Lahn-Dill-Bergland-Pfad

www.meissnerhaus.de, meissnerhaus@t-online.de

Das Ziel für 2014

Erholung und Wandern in Tirol

· Ländlich aber stadtnah

Kitzbühel · Seefeld · Innsbruck

· leichte bis anspruchsvolle Wanderungen

· Wohlfühlzimmer im

n e u e n Landhausstil

Du/WC/TV/Balkon/Fön

Familie Rita u. Michael Margreiter

A 6241 Radfeld 95 Tirol

Tel. / Fax 0043/5337/64574

E-Mail: michaelerhof.radfeld@aon.at

www.michaelerhof-tirol.at

– für Gruppen besondere Angebote –

· Freiplatz für Gruppenleiter

Halbpension ab 42,- €

inklusiv

Super-Sommer-C A R D

· 3 Bergbahnen z. freien Benutzung

· Freie Eintritte – Badeseen

· Kostenloser Shuttlebus

+ Wanderführungen

· Jede Menge weitere Vorteile

· 63 km Rundwanderweg

· Historischer Stadtkern, Heimathaus, Christuskirche

· Modernes Freizeitbad, 3 km entfernt

Hausgäste haben 20% Nachlass a. d. Eintritt

3 Tage i. DZ m. Frühstück 108,- E pP

Einzelzimmerzuschlag 10 E pP/Tag

in Komfortzimmer (nur Fr./Sa./So.)

Landemerter Weg 1 · 58840 Plettenberg

Anfragen unter: 02391/9287-0 · Fax: 9287-46

oder: info@haus-battenfeld.de

impressum

Herausgeber:

Sauerländischer Gebirgsverein, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5248-13, Telefax (02931) 5248-15

Internet: www.sgv.de, E-Mail: info@sgv.de

Verantwortlich:

Präsident: Dr. Andreas Hollstein

Kreuz&Quer Produktion

Vizepräsidenten: Jörg Haase, Harald Kahlert, Edgar Rüther

gefördert durch:

Koordination:

SGV Marketing GmbH, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5248-22, Telefax (02931) 5248-15

E-Mail: marketing@sgv.de

Geschäftsführer: Frank Rosenkranz

Chefredakteur: Thomas Reunert

Redaktion: Vanessa Gremm, Jörg Haase, Manfred Kipp,

Dr. Peter Kracht, Heike Senger,

Frank Rosenkranz, Wilfried Schmidt

Anzeigenservice: MASAK, Marketing-Service-Agentur Manfred Kipp,

Tel. (0157) 89 68 77 27, E-Mail: m.kipp@sgv.de

Gestaltung & Druckvorstufe: IDEENpool GmbH, Thomas Gebehenne, www.ideenpool.de

Der Bezugspreis dieses Magazins ist im

Mitgliedsbeitrag des SGV enthalten.

Abo-Preis für Nicht-Mitglieder:

4 Ausgaben 12 EUR inkl. Versandkosten

(2,25 EUR pro Ausgabe zzgl. Versandkosten)

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keinerlei Gewähr übernommen.

Bild- und Texthonorare werden nicht gewährt.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 10. Oktober 2013. kreuz&quer 3/13

35


CP/COMPARTNER · 2013

Gilt in

Infos unter www.busse-und-bahnen.nrw.de oder 01803-504030

Die schlaue Nummer für Bus & Bahn in NRW (9 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 ct/Min.)

36 kreuz&quer 3/13

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine