Kreuz und Quer Ausgabe 04/2013

sgvmarketing

Wandertipps · Wanderjugend · Wanderwelten · Termine · Rätsel · Gewinnspiel

www.sgv.de Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

K6074

04/2013

S‘Ourland – neue

Outdoor-Trends für 2014

Besinnliche Zeit...

AKTIV-MAGAZIN

DES SAUERLÄNDISCHEN GEBIRGSVEREINS · SGV

Von Neandertalern

und Neandertälern:

neanderland STEIG

Weihnachtsmärkte in der Region

Prominente in der Freizeit:

Hubertus Meyer-Burckhardt

Termine und

Programme

Wanderurlaub

Radwandern

2014

Mit in dieser Ausgabe:

WANDERURLAUB

RADWANDERN

2014


NEU: Vorteil für SGV-Mitglieder!

Auf alle Übernachtungen

RabattHERZLICH

mit Verpflegung: 10%

Namensideen für den Jugendhof

Auslosung unter den Teilnehmern bringt Michael

Penzel das Übernachtungswochenende

Patrick Pieper

(SGV-Jugendhof) mit

Glücksfee Isabell

Zacharias

(SGV Marketing)

Jugendbildungsstätte

SGV-JUGENDHOF

Viele interessante und auch ungewöhnliche

Ideen erreichten das Führungsteam des

Jugendhofs. An dieser Stelle erst einmal

herzlichen Dank allen, die sich Gedanken

gemacht und ihre Vorschläge übermittelt

haben. Die Sammlung und Auswertung läuft noch und wir

werden zeitnah hierüber berichten. Wie versprochen gab es

unter den Teilnehmern die Verlosung des Übernachtungswochenendes

- und der glückliche Gewinner ist Michael

Jugendbildungsstätte

SGV-JUGENDHOF

Unsere Gäste

der Evang.

Kirchengemeinde

Röhlinghausen

Hasenwinkel 4

59821 Arnsberg

HERZLICH WILLKOMMEN

„Uns hat‘s richtig toll gefallen...“

Penzel, SGV-Abt. Dortmund-Aperbeck! Sollten Sie noch

Ideen oder Anregungen haben, die Sie uns mitteilen möchten,

zum Namenswettbewerb oder auch zu

Verbesserungsmöglichkeiten: gerne auch

weiterhin per E-Mail an jugendhof@sgv.de

...so die Rückmeldung vieler Besucher, die

den SGV-Jugendhof in den letzten Wochen

zu Wanderwochenenden, Klassenfahrten

oder Gruppenveranstaltungen als Herber-

ge ausgewählt haben. Und an dieser Stelle

sagen wir vom Jugendhof einmal ganz

herzlich DANKE! für das tolle Miteinander

von Alt und Jung und Groß und Klein!

Telefon (0 29 31) 52 48 - 25

Telefax (0 29 31) 52 48 - 27

Schüler/innen der Klasse 5 des

Walburgis-Gymnasiums, Menden,

auf dem Weg zur Nachtwanderung

Mitglieder des SGV Moers beim

abendlichen Beisammensein

In den letzten Wochen begrüßten wir im Jugendhof unter anderem...

SGV Moers, Wandergruppe - Walburgis Gymnasium, Menden (Klassen 5a & c) - Walburgis Realschule, Menden (Klasse

5) - Grundschule Schöneck/Brügge, Lüdenscheid - Evangelische Kirchengemeinde Röhlinghausen, Herne (Kinder

& Jugendliche, Jugendfreizeit) - Walburgis Gymnasium, Menden (Klasse 5b & d) - Matthias-Claudius-Grundschule,

Lünen (2 Klassen) - Chor Chorlorado, Schwerte, Probenwochenende - SGV Oberelspe, Wandergruppe - SV Aegir

Arnsberg, Unterbringung von Wettkampfteilnehmern aus Berlin - Josef Schule, Herne (Klasse 4a - c) - SGV-Aplerbeck,

10 Personen, Wandergruppe - Raphael Grundschule, Eslohe (Klasse 4a - c) - Michaelschule, Herne (3 Klassen)

- Posaunenensemble, Dortmund, Probenwochenende - SGV Grönebach, Bezirkswanderung - Christuskirche Soest,

Alphakurs - Gebrüder Grimm Schule, Hamm (2x 4. Klasse) - Frida-Levy-Gesamtschule, Essen (6. Klasse) - Pfarreiengemeinschaft

Angerland-Kaiserswerth, Düsseldorf, Kirchenfreizeit.

...sowie 75 Blockschüler, diverse Einzelgäste und Radfahrer

Wenn auch Sie gute Verpflegung, saubere Zimmer und bequeme Betten zu schätzen wissen

und Ihnen nette und hilfsbereite Mitarbeiter wichtig sind: dann sind Sie im Jugendhof richtig.

Wir bieten Familien und Gruppen einen idealen Aufenthalt – und zusätzlich viele Ausflugsziele

und Wanderwege in unmittelbarer Nähe. HERZLICH WILLKOMMEN!

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editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Spricht man landläufig

von der „Kraft

der zwei Herzen“,

dann meint man

damit ja nicht

selten den Werbespruch

für ein

Säftchen, das von

sich behauptet, auch dem Nicht-Wanderer

und Stubenhocker ein wenig Schwung an die

„Pumpe“ zu bringen. So einen „Beschleuniger“

braucht allerdings der neue SGV-

Präsident Dr. Hollstein offensichtlich nicht.

Der amtierende Bürgermeister von Altena

zeigt ja nicht zuletzt bei seinem Aufsehen

erregenden Burg-Fahrstuhl-Projekt, das er

ein Macher mit Stehvermögen ist. Allerdings

dürften derzeit auch in seiner Brust

eben solche zwei Herzen schlagen. In seiner

100-Tage-Bilanz in diesem Heft sagt er auf

der einen Seite, dass vieles, was er sich bei

der Amtsübernahme erhofft hatte, wie erwartet

eingetreten sei, dass das Zusammentreffen

und der Austausch mit den Mitgliedern

ihm große Freude bereitet habe und natürlich

Ansporn für weiteres, großes Engagement

sei. Allerdings räumt er auch ein, dass die

beruflichen Veränderungsüberlegungen des

Geschäftsführers Frank Rosenkranz ihn doch

schon empfindlich berührt und seine ersten

Arbeits-Pläne über den Haufen geworfen

hätten. Spannend in diesem Zusammenhang

allerdings auch seine Erkenntnis, dass der

SGV mit seinen Zielsetzungen und Aufgaben

von durchaus kompetenten Bewerbern und

Bewerberinnen als ein attraktiver Arbeitgeber

gesehen wird.

Was jetzt durchaus auch die Überleitung auf

den „Jugendhof“ ermöglicht. Auch hier steht

das Sympathie-Barometer derzeit durchaus

auf „steigend“. Übrigens bei sich hoffentlich

weiter glättenden „Umgangswellen“, um im

Wetterbild zu bleiben. Das Lob und Wohlfühl-Bekenntnis

der Wandergruppe Astenberg

ist dabei nur ein Signal, dass der Zug

derzeit in die richtige Richtung fährt. Im Moment

ist wahrlich Leben in der Einrichtung.

Wenn jetzt noch anvisierte Verbesserungen

in Angebot, Ausführung und Marketing greifen,

kann 2014 auch für das Traditionshaus

wieder mal ein gutes Jahr werden.

Wie übrigens für viele andere Aktive und

„Zaungäste“ im und um den SGV herum

auch. Nicht nur das beiliegende Jahresprogramm

spricht da eine eindrucksvolle Sprache

über die unterschiedlichsten Angebote

und Betätigungsmöglichkeiten. In Sundern

laufen bereits die Vorbereitungen für ein

zünftiges Gebirgsfest im nächsten Jahr. Ein

Fest, das den SGVern, ihrer Idee und einer

ganzen Region gut tut.

So, und nun ist das Jahr also schon wieder

fast rum. Ob es ein gutes und erfolgreiches

Jahr war, muss wohl jeder für sich selbst

erkennen. Für den SGV war es auf jeden

Fall eine spannende Zeit. Aber das was vor

uns liegt, ist noch spannender. Weil es die

Zukunft ist.

Bleiben Sie gesund, munter und engagiert.

Und sprechen gut über den SGV. Bessere

Botschafter als Sie gibt es nicht.

Thomas Reunert

WANDERURLAUB

RADWANDERN

2014

inhalt

SGV JUGENDHOF 2

TITELGESCHICHTE 4 – 5

Auf den Spuren des Neanderthalers

SGV WEGE- UND WANDERTIPPS 6 – 7

- neanderland STEIG Schnuppertour

- Ehmsenweg: X8ung Aussicht!

Besinnlich Zeit - Weihnachtszeit 8

Weinachtsmarkt-Tipps in der SGV-Region

LVR-Freilichtmuseum Lindlar 9

GESAMTVEREIN 10 – 11

- Eine erste „Hollstein-Bilanz“

- Heike Senger und Dirk Zimmermann

ROTHAARSTEIG 12

Sauerländer Wandergasthöfe 13

FAMILIE / SCHULWANDERN 14

VELTINS Fotosafari 2013 15

„Treffpunkt Wanderweg

– Momente der Begegnung“

HÜTTENBERICHT

Wanderheim SGV Netphen 15

S’OURLAND – das Outdoor-Erlebnis 16

Adventure-Hike / Neue Angebote 2014

DWJ – Deutsche Wanderjugend 17

Fair.Stark.Miteinander.

DWV / EWV 18

WANDERURLAUB / RADWANDERN 2014

Das komplette Jahresprogramm

zum Herausnehmen!

PROMINENTE IN DER FREIZEIT 19

Hubertus Meyer-Burckhardt

VERANSTALTUNGEN 20

- 1. Deutscher Winterwandertag Willingen

- Rückblick: 70 Jahre Totengedenken

am Kohlberghaus

Menschen im SGV 21

- Burkhard Klute

- Gerhard Mette

ÖPNV REPORT 22 – 23

- Ab Dezember wieder tägliche

Personenzüge nach Meinerzhagen

- Das HandyTicket –

der Fahrkartenautomat für die Hosentasche

Sonderserie (Teil 5) 24

Wegearbeit – Kerngeschäft des SGV

ERLEBNIS SGV 25 – 30

SGV SHOP 31

Zahlen, Daten, Fakten SGV 31

SGV WANDERAKADEMIE 32

- Veranstaltungen

- Workshop „...aus der Praxis“

RÄTSEL / Gewinner 34

REISEN, WANDERN, 2 / 35

INFORMIEREN

kreuz&quer 4/13

3


TITELGESCHICHTE

Hermgesberg bei Schöller

Auf den Spuren des Neanderthalers

Manuel Andrack – Pate des neanderland STEIG

In jedem Menschen steckt ein Entdecker und

Entdeckungsreisen durch die verschiedensten

Wanderdestinationen gehören für viele Wanderer

zur Erfüllung persönlicher Vorstellungen

und Erwartungen.

Das romantische Neandertal mit seiner üppigen

Vegetation, den schroffen Felsen und

der rauschenden „Düssel“ schickt sich an,

dem passionierten Wanderer ein Wandergebiet

näher zu bringen, in der vor hunderttausenden

von Jahren die Neanderthaler (Homo

neanderthalensis) zu Hause waren. Hier, wo

1856 menschliche Skelette gefunden und

später als Überreste des nach dem Theologen

Joachim Neander benannten Neanderthalers

identifiziert wurden, wird die Vergangenheit in

anschaubarer Form gegenwärtig. Zahlreiche

Attraktionen geben Zeugnis frühgeschichtlicher

Ereignisse und lassen die Besucher

eintauchen in eine Welt die trotz vieler

Entdeckungen noch nicht alle Geheimnisse

freigegeben hat.

4 kreuz&quer 4/13

Der 230 km lange

neanderland STEIG

verbindet eindrucksvoll die Naturschönheiten

des Neanderlandes mit den kulturellen

und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten

eines Landstrichs, dem auch Wanderpate

Manuel Andrack einen ganz besonderen

Reiz zuspricht. Am 23. Juni 2013 eröffnete

er, gemeinsam mit Landrat Thomas Hende-

le, den ersten Teilabschnitt. Zwischenzeitlich

sind 10 Etappen der insgesamt 17 geplanten

Teilstücke eröffnet und im September 2014 soll

das vorläufige „Endziel 17“ erreicht sein. Der

neanderland STEIG führt den Wanderer durch

einen faszinierenden idyllischen Landstrich,

der bisher im Verborgenen blühte und nun als

die grüne Lunge inmitten der Ballungsgebiete

zwischen Rhein und Ruhr einer adäquaten

Bedeutung als Wanderregion zugeführt wird

und auf eigentümliche Art und Weise den Kreis

Mettmann ganz neu erlebbar macht.

Natürlich GPS-Tracks

Diese können „digitalisierte“ Wanderer im

Internet herunterladen, um sich den Verlauf

genauer anzusehen oder sich direkt auf

dem Weg mit Ihrem Smartphone oder „Navi“

orientieren.

Alter Bauernhof, Neandertal

Für jeden ist etwas dabei

Es lohnt sich, die einzelnen Etappen einmal

genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie erzeugen

schon beim Vorstudium – Internet: www.

neanderlandsteig.de – eine prickelnde Vorfreude

und wecken Erwartungen, denn Moore

und Heidelandschaften wechseln sich ab mit

ausgedehnten Forsten und Naherholungsgebieten,

führen vorbei an Badeseen – z.B. am

Unterbacher See mit seinen zahlreichen Sportund

Freizeitangeboten – und plätschernden

Bächen und natürlich der Düssel als Lebensader,

die diese grüne Lunge zu speisen scheint.

Geschichtliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten

wie der Mariendom in Velbert Neviges,

der Zeittunnel in Wülfrath, das geologische

Naturdenkmal Tilmannsdorfer Falte oder die

Reformationskirche in Hilden, sind beliebte

Anlaufstellen abseits des Wanderweges.

Neanderthal Museum

Das berühmte Neanderthal Museum in

Mettmann, mit seinen tiefschürfenden Erkenntnissen

menschlicher Vorgeschichte,

verbunden mit der Fundstelle Erkrath

setzt dabei dem Erlebnis Neandertal die

Krone auf. Neben dem schon faszinierenden

Naturerlebnis ermöglichen diese Orte

tiefe Einblicke in das Leben und Treiben

der heute hier ansässigen Menschen und

vermitteln das Gefühl: Hier sind Mensch,

Natur und Kultur auf eigenartige Weise

zusammengewachsen.


Informationen zum neanderland

Blauer See, Ratingen

Hitdorfer See, Leverkusen

Langenfelder

Sandberge

Düsseltal bei Schöller

Velbert, Alaunstraße

Monheim am Rhein, Rheinbogen

Gut vernetzt und

gastronomisch versorgt

Die Erreichbarkeit eines auserkorenen Zieles

stellt den Wanderer häufig vor eine besondere

Herausforderung. Beim neanderland

STEIG dürfte das anders sein. Peinlich genau

sind die Möglichkeiten des ÖPNV (Öffentlicher

Personen Nahverkehr) ausgelotet und in

die Entwicklung einbezogen worden. So ist

jede Etappe mit Bus und Bahn nicht nur gut

zu erreichen, sondern auch die Rückführung

(besonders bei Streckenwanderungen) an den

Ausgangsort ist leicht einzuplanen.

Essen, Trinken und Übernachten,

diese Grundbedürfnisse

sind im gesamten

Neanderland bestens

abgedeckt. Sowohl auf

den Strecken als auch in

deren unmittelbarer Nähe

ist das gastronomische Angebot

ausgesprochen vielschichtig

und vom Tophotel

über die gepflegte

Pension bis hin zum Nächtigen

auf dem Bauernhof

ist alles dabei.

Beachten Sie bitte

unsere Wandertipps:

Schnupperwanderung auf dem neanderland

STEIG (sh. Seite 6 dieser Ausgabe)

Etappe Nr. 6 Garath – Monheim am Rhein

11,9 km – 96 Höhenmeter

Kurzbeschreibungen aller Etappen im SGV

Jahresprogramm 2014 - Seite 18 (ist dieser

Ausgabe beigeheftet)

Brucherkotten, Ittertal

Alle Informationen zum neanderland STEIG

und dem Neandertal erfahren Sie unter:

www.neanderlandsteig.de

www.neanderland.de

oder direkt beim Kreis Mettmann:

Yvonne Stefan

Am Kolben 1 – 40822

Mettmann

Tel. (02104) 99 27 93

Fax (02104) 99 84 27 93

E-Mail: yvonne.stefan@

kreis-mettmann.de

(hier erhalten Sie alle

Flyer, Reisekataloge und

Informationsbroschüren)

Neu in 2014:

neanderland STEIG Pate Manuel

Andrack veröffentlicht im Droste

Verlag ein neues Wanderbuch über

seine Erlebnisse und Impressionen

auf dem neanderland Steig.

neanderlandsteig.de

neanderland

STEIG

Von Haan-Hülsberg

bis Velbert-Neviges

neanderland

steig

neanderland

steig

Informationen zum neanderland STEIG

neanderland / Kreis Mettmann

D

Mit dem

paradie

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nelle Gasthaus Am Brunnen

Öffnungszeiten: Mi–Fr ab 17 U

INFO: Ohligser Straße 165 | 4278

Café-Restaurant Heid

Gutbürgerliche bis feine Küc

dem 17. Jahrhundert im Itte

Öffnungszeiten: Di–So 12–22 Uh

INFO: Walder Straße 50 | 42781 Haa

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Das Naturfreundehaus am Hol

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Öffnungszeiten: Mi, Sa und So 14–1

INFO: Eipaßstraße 25b | 42719 Solinge

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Frau Yvonne Stefan

Am Kolben 1

40822 Mettmann

Tel. 02104- 99-2793

Fax 02104-99-84-2793

yvonne.stefan@kreis-mettmann.de

www.neanderlandsteig.de

kreuz&quer 4/13

5

neanderland / Kreis Mett

D


WEGE- UND WANDER-TIPP

Erste Schritte auf dem neanderland STEIG

Auf Schnuppertour

im Neanderland

Entspannt wandern und genießen – genau der

richtige Einstieg, erste Eindrück des neanderland

STEIG und des Neanderlandes zu sammeln.

Mit nur 68 Höhenmetern mutet unsere

Empfehlung, die 11,1 km lange Strecke zwischen

Hilden und Garath, wie ein Spaziergang

www.sgv.de

REGION MITTLERES SAUERLAND

REGION MITTLERES SAUERLAND

Damit Sie auch morgen noch

sicher wandern können!

Deshalb unsere Bitte:

Werden Sie Mitglied in einem Wanderverein

und unterstützen Sie so unsere ehrenamtliche Arbeit.

INFOS / KONTAKT / GPS

neanderland/Kreis Mettmann

Frau Yvonne Stefan

Am Kolben 1

40822 Mettmann

Tel. 02104/99-2793

Fax. 02104/99-842793

yvonne.stefan@kreis-mettmann.de

Für „digitale“ Wanderer

GPS-Tracks unter

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würdigkeiten in das erste Erlebnis neanderland

STEIG einzufügen, macht den Ausflug

ins Neanderland erst richtig interessant. Aber

– überlegen und planen Sie selber.

(siehe auch – Seite 4/5)

Allein im Sauerland sind 700 ehrenamtliche Wegezeichner

auf 25.000 Kilometer Wanderwegen 14.500 Stunden unterwegs

und bringen 70.000 Wanderzeichen an, damit Sie sich nicht verlaufen.

Raus in die Natur.

Manuel Andrack

empfiehlt den

reizvollen

neanderland STEIG

– 2014 erscheint

ein Buch über seine

Erlebnisse und

Empfindungen.

Wir

zeichnen

für Sie!

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Rein ins Erlebnis.

NEANDERLANDSTEIG

an. Aber ein Spaziergang ist das was man daraus

macht, denn diese Schnuppertour ist sehr

flexibel zu gestalten. Natürlich

können Sie sich ganz auf den

Genuss der Naturlandschaft,

entspannenden Momenten am

Ufer der Itter oder die Eindrücke

auf vielen schönen Wanderwegen

beschränken, doch

einige der vielen, äußerst interessanten,

kulturellen Sehens-

DÜSSELDORF-

GARATH

Weglänge: 11,1 km

Gehzeit: ca. 2.30 Std.

Ausgangspunkt: Restaurant in Hotel Haus Fabry,

Hülsenstraße 90, 40721 Hilden

Endpunkt: Am Kapeller Feld/Ecke Frankfurter Str.

in Düsseldorf-Garath

Einkehrmöglichkeiten: Restaurant in Hotel Haus Fabry zu Beginn der Etappe

Gastronomiebetriebe in Garath – dem Etappenende

Sehenswürdigkeiten: Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Str. 32a,

40721 Hilden; Reformationskirche Hilden,

Marktstr. 18, 40721 Hilden; Schloss Benrath,

Benrather Schloss Allee 100-106,

40597 Düsseldorf; Garather Schloss und Park,

Garather Schlossallee 19, 40595 Düsseldorf

Wanderkarte: Flyer 2 neanderland STEIG mit 3 Etappen von

Erkrath nach Monheim am Rhein

Anreise ÖPNV: Buslinie 789 der Rheinbahn in Richtung Düsseldorf

Holthausen oder Richtung Monheim am Rhein mit

Umsteigemöglichkeiten.

HILDEN

Allein im Sauerland sind 700 ehrenamtliche Wegezeichner

auf 25.000 Kilometer Wanderwegen 14.500 Stunden unterwegs

und bringen 70.000 Wanderzeichen an, damit Sie sich nicht verlaufen.

Deshalb unsere Bitte:

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sicher wandern können!

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Allein im Sauerland sind 700 ehrenamtliche Wegezeichner

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REGION MITTLERES SAUERLAND


Ehmsenweg

8

Sauerländischer

Gebirgsverein

Ein Forstrat lässt grüßen…

Der Ehmsenweg

– X8ung Aussicht!

Der Ehmsenweg beginnt am Glockenturm in der Arnsberger Altstadt. Folgen Sie

dabei immer dem nebenstehenden Wegezeichen „X 8“.

Ein vorheriger Rundgang über den Schlossberg

ist zu empfehlen. Nach Süden geht es aus der

Stadt heraus, vorbei am Ehmsendenkmal mit

einem schönen Blick auf Altstadt und Ruhr.

Hinter dem Eichholz queren Sie die Ruhr und

steigen über Jägerbänke und Ochsenkopf hinauf

in die Hellefelder Mark. Am Kapellchen

vorbei wandern Sie abwärts über den Stationenweg

und erreichen schon bald die Alte

Freiheit Sundern. Der Weg durch die Stadt ist

nur kurz und schon geht es wieder bergan am

Ehmsendenkmal in Arnsberg

Hohen Hagen und an Selschede vorbei auf

den Rücken des Kahlenberges. Durch eine

schöne Heidelandschaft und an Hochkreuz

und Ehrenmal vorbei geht’s hinunter in den

kleinen Ort Recklinghausen und weiter im Tal

der Röhr nach Endorf.

Aussicht oberhalb von Röhrenspring

Am südlichen Ortsausgang

verlassen Sie das Waldbachtal

und wandern am

Hang entlang, dann weiter

unterhalb von Bornberg

und Sahlenberg zum Kloster

Brunnen. Nach besinnlichen

Minuten in der Klosterkirche

geht’s hinunter über den

Stationenweg zurück ins Tal

der Röhr, dann am Flüsschen

aufwärts, hinauf zum Kammweg

an die Kreisgrenze Hochsauerlandkreis/Olpe.

Durch

ausgedehnten Laubwald um

den Trüttenberg herum erreichen

Sie Weuspert. Hier

treffen Sie auf zwei weitere

Hauptwanderwege des SGV. Weiter geht’s

mit dem zum Teil gleichlaufenden Hauptwanderweg

X18 nach Fretter. Sie verlassen

den Ort am Fretterbach entlang und steigen

hinauf nach Raizebeil. Kurz darauf öffnet sich

die Landschaft und Sie wandern mit schönen

Aussichten ins Melbecketal. Wieder aufwärts,

durch hügeliges offenes Gelände, sehen wir

rechter Hand die Vituskapelle liegen. Durch

einen schönen Hohlweg erreichen Sie Elspe,

den Ort der Karl-May-Festspiele. Sie verlassen

Elspe steil bergauf über einen Kreuzweg

nach Hachen und steigen hinauf zum 481 m

hohen Weilenscheid mit dem Wallbergturm.

Danach geht’s hinunter zum alten jetzt trockenen

Schlammteich des stillgelegten Bergbaus

Sachtleben, später entlang der neuen imposanten

Sauerlandpyramiden und dem Bergbauschacht

Sicilia nach Meggen im Lennetal.

HÖHENPROFIL

WEGE- UND WANDER-TIPP

Es empfiehlt sich noch mal Kraft zu tanken für

den Aufstieg zur 582 m Hohen Bracht.

Hier oben gibt’s einen wunderschönen Rundblick

vom Turm. Ab hier bis Olpe gleichlaufender

„Wanderweg der Deutschen Einheit“

(Fernwanderweg von Görlitz bis Aachen).

Gerne senden wir Ihnen die neue Broschüre

„Qualitätswege & Wandertipps“ gegen eine

Schutzgebühr von 1 Euro zzgl. Versandkosten

zu. Senden Sie uns einfach eine kurze

Mail an: marketing@sgv.de

Sauerland Pyramiden

GEBIRGSFEST 2014

13.-15. JUNI

Weglänge: 76 km

Gehzeit: 22 Stunden

in 4-5 Etappen empfohlen

Ausgangspunkt: Glockenturm Arnsberg Altstadt

Endpunkt: Olpe, Zentrum

Einkehrmöglichkeiten: in Arnsberg, Sundern, Finnentrop, Lennestadt

und Olpe

Sehenswürdigkeiten: Heinrich-Lübke-Museum

(Sundern/ Enkhausen), Kloster (Sundern),

Sauerlandpyramiden (Lennestadt),

Hohe Bracht, Biggesee und Attahöhle (Attendorn)

Wanderkarte: a) Arnsberg - Möhnesee (2011)

b) Sundern/ Sorpesee (2011)

c) Lennestadt/ Kirchhundem (2009)

d) Biggesee/ Listersee (2011)

GPS-Track: www.ich-geh-wandern.de/ehmsenweg

(Karten sind im

SGV-Shop erhältlich)

Anreise ÖPNV: www.bahn.de ,www.rlg-online.de

www.mvg-online.de, www.zws-online.de

www.vgws.de

ANGEBOTE / INFOS / KONTAKT

Wenn Sie sich für dieses Pauschalangebot

entscheiden, wird Ihr Kurztrip ein Selbstläufer –

Ehmsenweg kompakt und von seiner besten Seite.

Infos & Buchung:

Hotel Ehmsenhaus · Burgstr. 11 · 57462 Olpe

Tel 05687 / 5687

www.hotel-ehmsenhaus.de

ab 199 EUR

Pension pro Pers. inkl. kreuz&quer Frühstück 4/13

7


AUSFLUGSTIPPS

Besinnlich Zeit - Weihnachtszeit

Weihnachtsmarkt in Kreuztal. Foto: Michael Wetter.

Da ist ein Sehnen tief in mir….

Wenn die Tage kürzer werden, die Wälder

ihr buntes Farbkleid anlegen und der erste

Raureif die Landschaft verziert und vielleicht

die ersten Schneeflocken fallen, vollzieht sich

auch im Gemüt der Menschen ein Wandel.

Die Gedanken an den nahenden Winter und

das bevorstehende Weihnachtsfest beschäftigen

uns in dieser Zeit der Besinnung auf

eine ganz besondere Art: Jeden anders, jeden

ganz persönlich. Plötzlich rücken Gedanken

an die Familie, an die Nächsten, an Freunde

und Bekannte in den Focus und eine tiefe

Verbundenheit mit diesen Menschen und all`

den Geschehnissen dieser besinnlichen Zeit

nehmen einen breiten Raum ein. Sehnsüchte

erwachen und die Frage: „Was ist für mich

wirklich wichtig?“ rückt häufig ins Bewusstsein

und neue alte Erkenntnisse beschäftigen

uns, werden geformt und in Entschlüsse umgewandelt.

Werte erkennen – Werte leben

Wie gesagt, besinnlich wird diese Zeit empfunden,

aber wird sie auch so gelebt und erlebt?

Häufig höre ich stattdessen Klagen über

die lästige Anspannung bei der Vorbereitung

der Familienfeiern und im Hinblick auf den Geschenkekauf

oder den steigenden Stress

bei der Arbeit – als ob mit Weihnachten

die Zeit endet. Der wahre Sinn der

Weihnacht, die Geburt Christie rückt in

der heutigen Zeit bei vielen Menschen

immer mehr in den Hintergrund. Aber

sind es nicht, auch wenn wir nicht alle

vom christlichen Glauben überzeugt

sind, gerade die christlichen Werte, die

wir in unserer Gesellschaft leben wol-

len, die helfen, unsere

Gesellschaft stabil zu

halten? Wollen wir

nicht alle in Frieden,

Eintracht, Ehrlichkeit

und in starker Verbundenheit

zueinander –

mit Gottes Hilfe – unser

Leben leben?

Ich wünsche Ihnen,

dass Sie die richtige

Balance finden und

vor allen Dingen, in dieser vorweihnachtlichen

Zeit den Weg zu Ihrer inneren Ruhe und Ihrem

ganz persönlichen positiven Einklang mit dem,

was da auf Sie einwirkt. Wünsche Ihnen, dass

Erwartungen in Erfüllung gehen und dass Sie

Erwartungen erfüllen. Wünsche, dass Sie ein

Ohr für Menschen haben, die aus den unterschiedlichsten

Gründen von der Gesellschaft

abgelehnt werden und diesen Wertschätzung

und Unvoreingenommenheit und evtl. auch

Unterstützung entgegenbringen können. Wünsche,

dass Kinderlachen Sie erfreut, gelöste

und freundliche Atmosphären Sie begleiten,

dass der Höhepunkt dieser Zeit, das Weihnachtsfest,

freudiger Mittelpunkt Ihrer Empfindungen

wird und dass Sie in 2014 von einer

Blotschenmarkt, Mettmann. Stadt Mettmann © , Foto Peter Ratajczak.

wohltuenden und entspannenden Weihnachtszeit

des Vorjahres sprechen können.

Weihnachtsstimmung bei

Lichterglanz und Glühwein

Weihnachtsmärkte untermalen mit ihrer festlichen

Atmosphäre unser Empfinden und der

Duft von Lebkuchen, Glühwein und Honig verzaubert.

„Weihnachtstrubel“ entspannt genießen.

Dazu haben wir ein paar Tipps, diesmal

aus unseren Partner-Regionen, dem Neanderland

und dem Siegen/Wittgensteiner Land,

vorbereitet: Der Blotschenmarkt in Mettmann,

der Herzog-Wilhelm-Markt in Wülfrath oder die

kreuztalweihnacht, oder vielleicht die Weihnachtszeitreise

in Bad Berleburg, Sie haben

die Wahl – oder wie wär`s mit

dem Besuch aller vorgeschlagenen

Märkte?

Text: Manfred Kipp

Bilder: Fotofreunde Feudingen

/ Veranstalter

8 kreuz&quer 4/13

Schloss Berleburg. Foto: Fotofreunde Feudingen ©


Blotschenmarkt Mettmann

Oberstadt Mettmann

Öffnung:

29.11. – 15.12.2013

ab 16.00 Uhr /Sa./So. ab 11.00 Uhr

Kontakt:

Mettmann Impulse e.V . · 40822 Mettmann

Tel./Fax: 0 21 04 - 2 36 91

E-Mail: me-inpulse@t-online.de

www.blotschenmarkt-mettmann.de

Kreuztalweihnacht

Dreslerscher Park, Kreuztal

Öffnung:

05. + 06.12.2013 ab nachmittags

07. + 08.12.2013 ab 11.00 Uhr

Veranstalter:

Stadt Kreuztal, Kulturamt

57223 Kreuztal

Tel. (0 27 32) 51 - 3 24 · Fax: 27 91 02 76

www.kreuztal-kultur.de

Kaiser-Wilhelm-Markt

Foto: © M.Stumpf

Kirchplatz, Wülfrath

Öffnung:

29.11. – 08.12.2013 ab nachmittags

Veranstalter:

Herzog-Wilhelm-Markt e.V. · 42489 Wülfrath

Tel. (0 20 58) 62 14

www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/

weihnachtsmarkt-wuelfrath.html

Weihnachtszeitreise, Schloss Berleburg

Öffnung:

13. – 15.12.2013

Veranstalter:

Veranstaltergemeinschaft Weihnachtszeitreise

57319 Bad Berleburg

Tel. (0 27 51) 92 32 32 Fax: 92 32 88

Eintritt: 3,- € Erwachsene

www.weihnachtszeitreise.de

DER BUCHTIPP

von Wilfried Schmidt

Unterwegs

Eine kleine Philosophie

des Gehens

Frédéric Gros, Professor für Philosophie an einer

Pariser Universität, stellt Gehen und Wandern dar

als hervorragenden Weg zu geistiger Aktivität, zu

körperlicher Gesundheit, zur Selbstfindung. Nur

wer unterwegs ist, spürt, dass er lebt. Es hat

keinen Zweck, sich zu setzen, um zu schreiben,

wenn man nie aufstand, um zu leben.

Beim Gehen zählen nur die Intensität des Himmels

und das Leuchten der Landschaft. Wir lassen,

wenn wir unterwegs sind, die Zwänge der Arbeit

und die Zwecke unseres Lebens hinter uns. Indem

wir gehen, genießen wir die Freiheit des Denkens.

Das Denken, meint Gros, wird durch Gehen angeregt.

Man soll nur den Gedanken glauben, die

im Freien gedacht werden. Es gibt Philosophen

und Schriftsteller, die arbeiten, wenn sie wandern.

Nietzsche zum Beispiel schuf Werke, wenn

er unterwegs war; das gleiche galt für Johann

Gottfried Seume.

Denken bildet sich aus der Bewegung, aus dem

Schwung; man schreibt nicht mit der Hand, sondern

mit dem Fuß. Gehen, so glaubt Gros, ist die

Vertikale des Lebens, das heißt: Denken beim

Gehen dringt in die Tiefe. Gros lobt den morgendlichen

Aufbruch; früh aufbrechen heißt, die Kraft

des beginnenden Tages zu nutzen.

von Frédéric Gros

Riemann-Verlag, München

Deutsche Erstausgabe 2010

ISBN: 978-3-570-50120-7, 255 Seiten

Machen Sie mal Pause!

Übernachten im

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Das LVR-Freilichtmuseum Lindlar für Ökologie und bäuerlich-handwerkliche Kultur

bietet das ganze Jahr über spannende Einblicke in die Vergangenheit. Hier

erwartet Sie eine Entdeckungsreise in die Lebens- und Arbeitswelt der bergischen

Landbevölkerung. Vor den Toren Lindlars, im Herzen des Bergischen Landes und

etwa 30 Kilometer östlich von Köln, ist seit 1998 Deutschlands erstes ökologisches

Freilichtmuseum zu besichtigen.

Seit Mai 2012 haben Sie die Möglichkeit, auch etwas länger im Freilichtmuseum

zu verweilen: Die neu eröffnete „Museumsherberge im Gut Dahl“ ist ein attraktives

Übernachtungsziel für Ihre Wanderungen im Bergischen Land.

Das helle, freundlich und barrierefrei gestaltete Gebäude verfügt über 40 Betten,

verteilt auf 7 Schlafräume (4x 8 Betten, 1x 4 Betten, 2x 2 Betten). Je nach Wunsch

können sich die Gruppen in einer modern ausgestatteten Küche selbst versorgen

oder Vollverpflegung in Anspruch nehmen. Ein gepflasterter und windgeschützter Innenhof

mit Blick auf das Museumsgelände eignet sich hervorragend zum Austausch

untereinander, zum Spielen und Entspannen. Das vielseitige Programmangebot des

Freilichtmuseums macht Ihren Aufenthalt in Lindlar zu einem Erlebnis.

LVR–

Freilichtmuseum

Lindlar

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Übernachten mitten im Museum

Die barrierefreie „Museumsherberge

im Gut Dahl“ ist ein

attraktives Übernachtungsziel

für Ihren Wanderurlaub im

Bergischen Land. Ideal auch

für Feiern, Tagungen und

Wochenendausflüge.

WEITERE INFORMATIONEN

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Schloss Heiligenhoven

51789 Lindlar

Tel.: (02266) 47 19 21 11

Mobil: (01520) 9 31 46 54

Fax: (02266) 47 19 21 33

E-Mail: museumsherbergeimgutdahl@

rheinlandkultur.de

www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

Infotelefon 02266 47192 -111

www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

kreuz&quer 4/13

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GESAMTVEREIN

Präsidium wird von der Basis lernen

Eine erste „Hollstein-Bilanz“

„Vor allen Dingen das Ende der 100 Tage hat

einen etwas anderen Verlauf genommen, als ich

das für mich und für den Verein eigentlich geplant

hatte.“ Dass SGV-Präsident Dr. Andreas Hollstein

jedoch bei einem ersten Bilanz-Gespräch

in seinem Altenaer Bürgermeister-Zimmer mit

Blick auf die Burg dennoch einen recht zufriedenen

und entspannten Eindruck macht, liegt wohl

daran, dass die spontan und überraschend erforderlich

gewordene Nachfolger-Suche für den

auf eigenen Wunsch Anfang 2014 ausscheidenden

Geschäftsführer Frank Rosenkranz bei aller

Unbequemlichkeit auf einem hohen Bewerber-

Niveau und mit einem präzisen, kurz getakteten

Zeitplan ablaufen kann. „Wir haben unsere Anforderungen

durch gezielte Platzierung im Markt

weiträumig kommuniziert und freuen uns, dass

wir uns jetzt durch einen Berg durchaus qualifizierter

Bewerbungen arbeiten können. Ich bin

sicher, das wir eine gute Anschluss-Lösung im

Sinne des SGV finden werden.“

Aber auch abseits und natürlich auch schon vor

dieser Personalie hat Dr. Hollstein zahlreiche

Möglichkeiten und Anlässe gehabt, sich ein Bild

vom dem Verein, seinem haupt- und ehrenamtlichen

Innenleben und auch schon von einem

beachtlichen Teil seiner 36.000 Mitglieder zu

machen. „Es hat vor allem Spaß gemacht, die

Menschen des SGV zu treffen und sie in ihrer

Unterschiedlichkeit zu erleben.“ Dabei habe er

allerdings auch schnell erkennen müssen, dass

sich „mehr Arbeit mit dem Amt verbindet, als

ich zunächst geahnt habe“.

Unter Wert

Allerdings bestehe auch für ihn nach den 100

Tagen kein Zweifel an der dringenden Notwendigkeit

und Sinnhaftigkeit der zu leistenden Arbeit.

„Allein, wenn wir auf die ganzen Marketing-Bemühungen

rund um Südwestfalen und das Sauerland

schauen, dann stellen wir doch natürlich

fest, dass der SGV dort ein ganz wichtiger Spieler

auf dem Platz ist. Aber er ist eben auch ein Spieler,

der sich nach meinen Erkenntnissen deutlich

unter Wert verkauft.“ Dabei kommt er natürlich

auch sofort auf die Wegearbeit zu sprechen, die

die Region erst zu einem idealen Wandergebiet

z.B. für Sauerland-Touristen werden lässt und die

auf wirkliche Anerkennung der entscheidenden,

weil finanzierenden Gremien immer noch wartet.

„Daran müssen wir auf allen möglichen Ebenen

noch deutlich intensiver arbeiten.“

Stimme der Basis

Auch intensive Gedanken und Austausche über

die innere Struktur des SGV haben die ersten

Tage seiner Amtszeit geprägt. „Zum einen freue

ich mich natürlich, dass die Verjüngung im

Präsidium mit qualifizierten Wanderfreunden

bereits erste Ergebnisse bei der Durchforstung

klassischer Arbeitsgebiete nach Verbesserungen

bringt.“ Allerdings sei man seiner Meinung nach

mehr denn je auch auf die Stimmen und Rückmeldungen

der Basis angewiesen. „Im Präsidium

und auch in der Geschäftsstelle werden und sollten

wir nicht die Rolle des Besserwissers spielen.

Das Präsidium muss und wird von der Basis

lernen. Wir sind dann gern auch der Transmissionsriemen,

der Prozesse über- und weitertragen

kann.“ Die Mitglieder müssten im verstärkten

Maße erkennen, dass sich die Arnsberger Vereins-Spitze

als „engagierter Dienstleister für die

Basis“ verstehe. Erkannt, so Dr. Hollstein, habe

er in den ersten Amtstagen zudem natürlich

auch die unbedingte Notwendigkeit, sich um

motivierten Nachwuchs zu kümmern. Und auch

weitere intensive Sponsoren-Gespräche hat sich

der hauptamtliche Bürgermeister der Lennestadt

auf seine Fahnen und den Arbeitsblock geschrieben.

Aber noch ein Thema verdient wohl nach eigener

Einschätzung Dr. Hollsteins in den nächsten

Wochen und Monaten die ganze Aufmerksamkeit

des Präsidenten: „Ich glaube, dass das

Miteinander innerhalb des SGV noch reichlich

entwicklungsbedürftig ist.“ An einem wirklichen

Wir-Gefühl müsse man noch arbeiten und vor

allem der Umgang miteinander sei zumindest

„diskussionswürdig“.

Dass insbesondere die zurückliegenden Auseinandersetzungen

rund um den SGV-Jugendhof

von verbal-taktischen Nacken- und Tiefschlägen

geprägt waren, bekam der Präsident natürlich

unmittelbar nach seiner Wahl mehrfach vor Augen

geführt. Allerdings sei er auch hier bemüht,

für sachliche Diskussionen für eine im Sinne des

SGV optimale Lösungsfindung zu sorgen.

Gemeinsame Sache

„Auf meine Einladung hin hat bereits am Rande

des Arbeitskreises ein runder Tisch zum Thema

„SGV-Jugendhof“ getagt, der sich mit einer

Bestandsaufnahme befasst hat. Ich denke, die

Teilnehmer haben dabei verstanden, dass es mir

ausschließlich dabei um die Sache geht und

persönliche Attacken und Schuldzuweisungen

keinen Platz haben.“ Aktuell sei seine Einschätzung,

dass es für eine konsequente und ideenreiche

Weiterentwicklung noch nicht zu spät sei.

„Dabei haben wir natürlich keine Garantie, dass

das am Ende wirklich zu einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit

führt. Aber wir werden es gemeinsam

versuchen.“ Hilfreich, so Dr. Hollstein, sei

fraglos, dass in dem Arbeitskreis auch Mitglieder

säßen, die über ihre berufliche Heimat durchaus

hohe Fachqualitäten in die Arbeit einfließen lassen

könnten.

Das erste Kurz-Fazit nach 100 Tagen also? „Ich

bin gern der Präsident des SGV!“

Thomas Reunert

Gesichter aus der SGV-Hauptgeschäftsstelle

Wer hat nicht das Bedürfnis, sein Gegenüber zu kennen? Ist es nicht so, dass nach einem Anruf oder einem Schriftwechsel häufig die innere Stimme

mit der Frage auftaucht, welches Gesicht verbirgt sich dahinter, wie sieht der oder die wohl aus, was ist das für ein Mensch? Bezogen auf die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der SGV-Hauptgeschäftsstelle möchten wir da ein wenig Licht ins Dunkel bringen und in den folgenden Ausgaben vorstellen,

wer im Team in Arnsberg für die SGV-Mitglieder aktiv ist und wofür.

Heike Senger und Dirk Zimmermann haben bei

ihrer täglichen Arbeit immer die Natur im Blick

Die beiden Sauerländer verbindet bereits eine

lange gemeinsame Zeit im SGV. Heike Senger als

Leiterin der Bildungseinrichtung und studierte

Lehrerin liegt die Weiterentwicklung der SGV-

Wanderakademie besonders am Herzen. „Die

feste Einbindung der Wanderakademie in den

SGV und die Anerkennung als hochwertige Ausund

Fortbildungseinrichtung bei allen Mitgliedern

ist mein erklärtes Ziel“, so die passionierte

Wildkräuterköchin. Ihre Begeisterung für das

Kochen mit den „Unkräutern“ kombiniert sie

mit der Bewegung in der Natur und steckt damit

alle Altersgruppen an.

10 kreuz&quer 4/13

Auch ihr Kollege Dirk Zimmermann, Dipl. Forst-

Ingenieur und Leiter des Kompetenzbereichs Natur

und Umwelt, bewegt sich sowohl in seiner

Arbeits- als auch in seiner Freizeit am liebsten

im Freien. Sein persönlicher Geheimtipp ist ein

Besuch des „Yosemite National Park“ in Kalifornien,

USA. Für ihn einer der schönsten Orte auf der

Welt. „Es würde mich freuen, wenn die Naturschutzarbeit

im SGV den Stellenwert bekommt,

den sie verdient“, betont der ausgebildete Wanderführer.

Den Umwelt- und Naturschutzgedanken

vermittelt er auch im Rahmen der vielfältigen

Aus- und Weiterbildungen im Veranstaltungskalender

der SGV-Wanderakademie.

Seit über 15 Jahren ein starkes Team:

Heike Senger · Dirk Zimmermann

…so erreichen Sie die SGV-Wanderakademie:

Heike Senger

Leiterin der

SGV-Wanderakademie

Kompetenzbereich

allgemeine Bildung

Tel. (02931) 52 48 - 48

E-Mail: h.senger@sgv.de

Dirk Zimmermann

Leiter der

SGV-Wanderakademie

Kompetenzbereich

Natur & Umwelt

Tel. (02931) 52 48 - 41

E-Mail:

d.zimmermann@sgv.de


+

Bank

BIC

IBAN

Straße

E-Mail

SEPA-Umstellung

zum 01.02.2014

Arnsberg - Mit der Einführung des europaweit

einheitlichen, neuen SEPA-Verfahrens ergeben

sich Änderungen bei den Abläufen der bekannten

Zahlungsverfahren sowie der Gestaltung der

Kontoverbindungsdaten. So ersetzt die IBAN die

Kontonummer und die BIC ersetzt die bisherige

Bankleitzahl.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem

Bankinstitut über die erforderlichen Änderungen

für Ihre Abteilung, Ihren Bezirk oder Ihre

Region, insbesondere bei der Umstellung der

Lastschriftverfahren. In der Anlage finden Sie

eine Checkliste zur SEPA-Umstellung, die wir

von unserem kontoführenden Institut, der Sparkasse

Arnsberg-Sundern erhalten haben. Weitere

Informationen unter www.spk-as.de/sepa oder

bei der SGV-Hauptgeschäftsstelle unter Tel.

(02931) 52 48 - 13 oder info@sgv.de

Verkehrssicherungspflicht für Einrichtungen

im Wald - Termin 31.12.2013

Arnsberg - In der Vergangenheit haben Haftungsfragen

bei Unfällen in der freien Landschaft

und im Wald wiederholt die Gerichte beschäftigt.

Der Bundesgerichtshof hat zwar mit seinem

Urteil vom 12.10.2012 klargestellt, dass eine

Haftung für waldtypische Gefahren im Wald und

an Waldwegen (Astabbrüche, schlechter Wegezustand,

etc.) zu verneinen ist. Bei den Einrichtungen

im Wald muss allerdings genauer hingeschaut

werden. Weitverbreitete Einrichtungen

sind Ruhebänke, Rastplätze und Schutzhütten.

Hierbei handelt es sich um so genannte atypische

Gefahrenlagen, und vor diesen muss der

Waldbesucher bestmöglich geschützt werden.

Da zahlreiche SGV-Abteilungen selbst Eigentümer

von Einrichtungen im Wald und in der freien

Landschaft sind, gibt es hier einen Regelungsbedarf.

Darauf weisen wir bereits seit Jahren im

Rundschreiben zum Jahresende hin und raten zu

regelmäßigen Sichtkontrollen der Einrichtungen

und des benachbarten Baumbestandes.

Eingetragene SGV-Abteilungen haften selbst für

die Risiken. Bei allen Nicht-e.V.-Abteilungen haftet

schlussendlich aber der Hauptverein. Deshalb

benötigen wir Ihre Hilfe: Alle Einrichtungen,

die Sie in der Vergangenheit aufgestellt haben,

sollen systematisch erfasst werden. Wir möchten

Sie bitten, uns alle atypischen Gefahrenlagen bis

zum 31.12.2013 zu nennen. Ein entsprechendes

Formular erhalten Sie in der SGV-Hauptgeschäftsstelle

unter Tel. (02931) 52 48 - 13

oder info@sgv.de.

Freuen Sie sich im

Dezember auf die

neue Übersicht

aller Heime &

Hütten im SGV-

Vereinsgebiet...

GESAMTVEREIN

Präsidiumssitzung beim Partner Schwarze & Schlichte

Oelde - Die diesjährige traditionelle Präsidiumssitzung

im Herbst fand zum ersten Mal bei unserem

Partner Schwarze & Schliche in Oelde statt.

Bei bestem Wetter und guter Laune nahmen

alle Mitglieder an einer Fasskellerbesichtigung

Die immer währende Frage im SGV…

und die Antwort darauf:

Mit Werbung sparen wir das

Geld unserer Mitglieder!

Arnsberg - Immer wieder erreichen uns Fragen

und Kritik zu Beilagen und Anzeigen im Aktivmagazin

Kreuz&Quer: Muss der SGV Werbung

machen, will der SGV damit Geld verdienen,

passt das wirklich zu einem seriösen Gebirgsund

Wanderverein?

Tatsächlich geht es uns um Geld – um das Geld

unserer Mitglieder, um ihre Beiträge. Kreuz&Quer

ist das beste Medium, um mit allen 38.000 Mitgliedern

in Kontakt zu bleiben und sie über die

aktuellen Themen über das Wandern, die Freizeit

und über das SGV-Vereinsleben zu informieren.

Natürlich möchten wir allen Lesern ein gleichermaßen

informatives, interessantes und optisch

ansprechendes Magazin liefern. Die Kosten dafür

können wir durch Anzeigen und Beilagen

erheblich reduzieren, das spart ihr Geld, das

Geld unserer Mitglieder. Dazu fühlen wir uns

verpflichtet.

teil. Hier konnte erlebt werden, wie der Korn in

die Flasche kommt und Schnaps gebrannt wird.

Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich

für die Gastfreundschaft und die EInblicke

bedanken.

Die neue Website des SGV

nimmt Gestalt an:

Online im Januar 2014

Neue Beitrittserklärungen

– jetzt kostenlos anfordern.

Jahresbeitrag *

Einzelmitgliedschaft

Vorname, Name Geb.-Datum

Familienmitgliedschaft

Vorname, Name

Partner/in

1. Kind

2. Kind

3. Kind

Familienbeitrag

Institution (Behörden, Firmen, Vereine)

Geb.-Datum

Geb.-Datum

Geb.-Datum

Geb.-Datum

Geb.-Datum

4. Kind Geb.-Datum €

*Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrages wird vom SGV-Hauptverein oder den Abteilungen ergänzt

„Wir gehören zur großen SGV-Gemeinschaft“

Der SGV bietet

jede Menge Vorteile:






„Wir gehören zur großen SGV-Gemeinschaft“

– Viele tausend Wanderungen, Radwanderungen,

Naturerlebnisse und sonstige Freizeit-Angebote

Bankeinzugsermächtigung

– Organisierte Wander- und Radwanderurlaube

– Einkaufsvorteile im SGV-Shop

Hiermit ermächtige/n ich/wir Sie unter dem Vorbehalt

jederzeitigen Widerrufs, den SGV-Mitgliedsbeitrag jährlich zu Lasten

meines/unseres Kontos mittels Lastschrift einzuziehen.

– 4x pro Jahr kostenloser Bezug des SGV-Magazins „Kreuz & Quer

– 38.000 km Wanderwege, die Jahr für Jahr neu markiert werden

Kontoinhaber/in

– Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten

in über 80 SGV-Heimen und -Hütten

– Haftpflicht- und Unfallversicherung bei Veranstaltungen des SGV

– Nutzung der Angebote des SGV-Jugendhofes,

der SGV-Wanderakademie und des SGV-Naturschutzzentrums

– Bundesweite Vorteilsangebote durch die Mitgliedskarte

Datum, Unterschrift

SGV-Hauptverein / -Abteilung

Beitrittserklärung

Hiermit erkläre ich meinen Beitri t zum Sauerländischen Gebirgsverein und erkenne

die Satzung des Vereins an. Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins erfolgt

auf eigene Gefahr. Für Mitglieder des SGV besteht eine kombinierte Haftpflicht- und

Unfa lversicherung. Meine mitgeteilten persönlichen Daten werden unter Beachtung des

Bundesdatenschutzgesetzes für vereinsorganisatorische Zwecke gespeichert.

Mitgliedschaft: Einzel Familie Institution

Vorname, Name / Firma

PLZ, Ort

Telefon

Datum, Unterschrift

Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

Fritz Schröder ist

Ehren-Keiler von

Vosswinkel

Vosswinkel - Fritz Schröder – Hauptfachreferent

für Naturschutz im SGV – wurde im

Wildwald feierlich zum „Ehren-Keiler von

Vosswinkel“ ernannt. In seiner Laudatio lobte

der Gründer des WILDWALD VOSSWINKEL,

Dr. Wolfhard von Boeselager, Fritz Schröder für

sein jahrzehntelanges Engagement im Natur-,

Landschafts- und Artenschutz. Schröder sei

ein kluger, fairer aber auch streitbarer Bürger

und Idealist. „Ähnlich wie ein Wildwald-Keilern

verfügen auch Sie über eine hochsensible

Nase und – gleich daneben – scharfe Waffen“,

so Boeselager in seiner Rede.

Die Ehren-Urkunde und ein gerahmtes Foto eines

mächtigen Keilers überreichten der 1. Vorsitzender

der Waldakademie Vosswinkel e. V., Michael

Rademacher gemeinsam mit der Vorsitzenden des

Vereinsrings Vosswinkel, Petra Senske.

kreuz&quer 4/13

11


Neue ROTHAARSTEIG-Spuren

Besondere Rundwege flankieren den Weg der Sinne

Den Wanderboom des letzten Jahrzehnts

hat der Rothaarsteig als einer

der großen, bedeutenden Wanderwege

Deutschlands wesentlich

mitgeprägt. Millionen Wanderer haben

mittlerweile den Weg der Sinne

erkundet, Stille und Ruhe genossen,

Natur erlebt und sich an der

abwechslungsreichen Landschaft

erfreut. Nun beantwortet der Rothaarsteig

auf eindrucksvolle Weise

die Frage „Wie attraktiv ist das

WanderLand links und rechts des

Rothaarsteig?“

6 neue zertifizierte Rundwege

Sechs Rundwege von 10 bis 16

km Länge, wahlweise von beiden

Richtungen aus zu begehen, erfüllen

unter der Bezeichnung Rothaarsteig-Spuren

die strengen Qualitätsanforderungen

des Deutschen

Wanderinstitutes und sind so Synonym

für ein nachhaltiges hohes Wanderniveau

am Weg der Sinne. Und es

geht weiter, denn zusätzliche Spuren

sind in Planung und werden sukzessive

hinzugefügt. Freuen Sie sich also

auf neue Rundwege und Erlebnisse

entlang des Rothaarsteig.

Und so sind sie gekennzeichnet, die

neuen Spuren:

Weißes, liegendes

Rothaarsteig-R

auf schwarzem Grund.

Jeder wie er möchte – die neuen

Rothaarsteig Wandererlebnisse sind

konzipiert als Halb- oder Ganztagestouren.

Alle Informationen im Internet unter

www.rothaarsteig.de

Dort erfahren Sie alle Details – vom

Wegeverlauf über`s Höhenprofil bis

hin zu speziellen Wander-, Freizeitund

Gastronomie-Tipps sowie Wanderkartenausschnitte

und Prospekte

zum Ausdrucken. Und ein spezieller

Ansprechpartner für jeden von

Ihnen ausgewählten Weg ist auch

benannt.

6 Rothaarsteig-Spuren wurden

bisher nach den Premium-Kriterien

„Deutsches Wandersiegel“ zertifiziert

• Grönebacher Dorfpfad

Winterberg-Grönebach

10,9 km - 320 Höhenmeter

• Kahler-Asten-Steig

Schmallenberg-Westfeld

16,0 km- 984 Höhenmeter

• Wisentpfad

Bad Berleburg-Wingeshausen

12,9 km – 616 Höhenmeter

• Oberhundemer Bergtour

Kirchhundem -Oberhundem

11,6 km – 446 Höhenmeter

• Ilsetalpfad

Feudingen

16,5 km – 645 Höhenmeter

• Trödelsteinpfad

Burbach

10,2 km – 530 Höhenmeter

INFO

Persönliche Informationen

täglich von 9 bis 22 Uhr

unter Tel. 01805-154555*

beim Rothaarsteig-Service-Team!

(*14 Ct./Min. dt. Festnetz & 42 Ct./ Min. dt. Mobil)

12 kreuz&quer 4/13

Dies ist eine Einladung für Genießer

Qualität und Tradition verbindet sich in dem Namen

Schwarze & Schlichte. Und wer hat sich nicht schon

häufiger die Frage gestellt: Wie kommt der Korn in die

Flasche oder wie wird eigentlich Schnaps gebrannt.

Diese Einladung bietet die Möglichkeit der Erkundung

genau am richtigen Ort, nämlich da, wo schon seit über

340 Jahren die Tradition des Brennens zu Hause ist.

SGV-Partner Schwarze & Schlichte lädt ein zu einer

zünftigen Fasskellerbesichtigung mit allem was dazu

gehört: Verkostung der Produkte mit kleinem Imbiss,

Information über Brennen und fachgerechtes Lagern

von Spirituosen beim Rundgang über das Betriebsgelände,

Geschichtliches und einen interessanten

8-Minuten-Film zum Thema.

Oder entdecken Sie noch mehr guten

Geschmack in unserem Betrieb

in Rinteln – im schönen Weserbergland!

Entdecken Sie den Charme dieser wunderschönen Weserstadt – und lassen Sie sich

faszinieren von einer modernen Abfüllanlage, die jährlich ca. 25 Millionen Flaschen

herrlichster Spirituosen auf den Weg zum Genießer schickt. Mit günstigem Werkseinkauf!

Besichtigungen 10-50 Personen

Anmeldung: Telefon (05751) 9663-0

E-Mail: besucher@schwarze-schlichte.de

Kosten pro Person: 6,50 €

Das Angebot im Einzelnen...

Zeiten: Montag bis Donnerstag:

9.00 – 16.30 Uhr, Freitag: 9.00–12.00

Uhr, Freitagnachmittag und Samstag

nach Absprache

Dauer: 1,5 – 2 Stunden

Teilnehmer: 10 – 50 Personen

Kosten: 6,50 € pro Person. (Bei Gruppen

unter 10 Personen pauschal 65,- €)

Wenn Sie sich noch einen Probierschluck

mitnehmen wollen, bietet der Schwarze &

Schlichte Shop auf dem Werksgelände alles

aus dem riesigen Sortiment – natürlich

zu vorteilhaften Werkspreisen und einem

10%igen Sondernachlass für Inhaber der

DWV-Mitgliedskarte.

Es lohnt sich, die Reise zu Schwarze &

Schlichte mit einem Besuch der reizvollen

Stadt Oelde zu verbinden. Die Innenstadt,

der Park, ja das ganze Ambiente ist einen

Besuch wert. Schwarze & Schlichte hilft

dabei und vermittelt Ihnen den Kontakt

zum Stadtmarketing, wo Besichtigungen,

Museumsbesuche und die Inspektion

Oelder Kulturstätten den Einblick in die

lebendige Stadt Oelde vertiefen.

Termine und Absprachen:

Friedr. Schwarze GmbH & Co. KG · Paulsburg 1-3 · 59302 Oelde/Westfalen

Telefon: (02522) 93 02 - 0 · Fax: (02522) 93 02 - 80

E-Mail: besichtigung@schwarze-schlichte.de · www.schwarze-schlichte.de


Frisch auF!

Der neue Bildband!

Die besten WanDer- unD Wohlfühlhotels

Zuerst kommt der Wanderer…

…erst diese Einstellung macht einen Sauerländer

Gasthof zu einem Sauerländer Wandergasthof.

seit 10 Jahren arbeiten die heute 19 Mitglieder zählenden

„sauerländer Wandergasthöfe“ ständig daran,

ihre Wanderkompetenz und Gastlichkeit zum Wohle

aller Wanderfreunde zu verbessern. „ständig stellen

wir uns aktuell auf die sich verändernden Wünsche

unserer Wandergäste ein“, berichtet Geschäftsführer

hubertus schmidt, „ständig tauschen sich die betriebe

auf ihren regelmäßigen treffen aus und regelmäßig erfolgt

eine überprüfung der Qualitätskriterien.“

somit ist klar: Mit seinen Wünschen und bedürfnissen

nimmt der Wanderer bei den sauerländer Wandergasthöfen

den ersten Platz ein.

TIPP: Gemeinsame Frühlingswanderwoche vom

23.04. bis 30.04.2014. 6 Tageswanderungen, geführt

durch einen Wandergasthöfe-Gastgeber, inkl.

Mittags rasten sowie 1 gemeinsame Abschlusswanderung

schon für 79,- € zzgl. Unterkunft!

Über 100 Wandertouren

online herunterladen!

Wussten Sie schon, alle Betriebe sind...

• familiengeführte hotels oder Gasthöfe

mit mindestens 3 DehoGa-sternen

• an das jeweilige örtliche Wanderwegenetz

angeschlossen

• „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“

• regelmäßig in sachen „Wander-schulung“ unterwegs

und haben ausgebildete Wanderführer in

den reihen ihres Personals. Wanderabzeichen und

Wanderpass können hier erworben werden.

• auf Wanderungen ohne Gepäck im gegenseitigen

Dialog eingestellt

• familien- und kinderfreundlich und halten

spezielle angebote bereit

• in sachen Küchen- und Verpflegungsangeboten

ganz auf Wanderer eingestellt. ob lunchpaket,

brottüten, eine flasche Wasser auf dem Zimmer,

vegetarische Kost, frühstück auch für spätaufsteher

oder Gerichte für den kleinen hunger

- dem Wanderer soll es an nichts fehlen.

• auf spezielle und spezifische Wünsche eingestellt.

Da gibt es Wetterstationen im betrieb, einen

kleinen Wanderladen mit Wanderkarten, informationen

sowie Wanderzubehör, Wohlfühlangebote,

sauna oder Dampfbad, Putz- und trocknungsmöglichkeiten

für Wanderausrüstung, und, und, und

Damit sind nicht alle Kriterien im Detail genannt.

besuchen sie einmal die neue internetseite der

Wandergast höfe und sie werden erstaunt sein, wie sehr

sich die Wander gasthöfe um sie, den Wanderer bemühen.

und noch eins: alle „sauerländer Wandergasthöfe“

sind Mitglied im sGV in Kooperation mit der

sGV-Wanderakademie und dem Deutschen

Wanderverband (DWV) erfolgen regelmäßig

fachkompetente schulungen um für sie, den

Wandergast, immer auf dem laufenden zu sein.

Mit 20 Tipps für Ihren nächsten

Ausflug zu uns ins Sauerland!

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voller URLAUB...

Gleich jetzt GRAtIs anfordern!

Hotline: 0800 - 20 30 60 0

Sauerländer Wandergasthöfe e.V.

Wanderbüro, Poststraße 7

57392 schmallenberg

Gratis-Hotline: 0 800 / 20 30 60 0

(täglich von 9 bis 21 Uhr)

telefon: 02972 / 9740-40

Fax: 02972 / 9740-26

info@wandergasthoefe.de

www.wandergasthoefe.de

Neu in Bergkamen: Lichtskulptur „Impuls“

Bergkamen - Bergehalden waren in der Vergangenheit

eher ein lästiges Übel, aber dank

des Engagements des Regionalverbandes

Ruhr (RVR) sind daraus Areale zur Freizeitgestaltung

und lohnende Wanderziele geworden.

Sie bedienen das Bedürfnis vieler, von

hoher Position weit

ins Land schauen

zu können. Neuestes

RVR-Projekt

ist in Bergkamen

die Neugestaltung

der Adener Höhe,

höchster Punkt

der Halde Großes

Holz. Weithin

sichtbar sein

wird die zehn

Meter hohe, blau leuchtende Lichtskulptur

„Impuls“ aus Holz, Stahl und Plexiglas. Um

sie herum entsteht eine große Aussichtsplattform

aus zwei ineinander verschränkten ovalen

Flächen. Weiterhin u.a. ein asphaltierter

Rundweg unterhalb des Plateaus, ein Treppenaufstieg

direkt zum Gipfel und mehr Parkraum

für Besucher. 2006 erwarb der RVR die 140

Hektar große Bergehalde als herausragendes

Panorama im Osten der Metropole Ruhr, die

nun eine weitere Aufwertung erfährt, wie‘s

schon mit zahlreichen Revierhalden geschah.

Der Finanzaufwand beläuft sich auf rund 1,2

Millionen €. Land und EU sind mit 80 Prozent

dabei, den Rest übernimmt der RVR. Nach

Fertigstellung sichert die Stadt Bergkamen den

Unterhalt von Aussichtsplattform und Adener

Höhe.

TIPPS & TRENDS

Neue Faltkarte informiert zur

Route der Industriekultur

Metropole Ruhr - Eine kompakte Übersicht über die

Route der Industriekultur und deren Straßenverlauf

bietet eine aktualisierte und neu aufgelegte Faltkarte,

die der Regionalverband Ruhr (RVR) herausgegeben

hat. Die praktische und reich bebilderte

Karte enthält außerdem Informationen zu den Ankerpunkten,

Panoramen der Industrielandschaft

und bedeutenden Siedlungen.

Die Karte liegt kostenlos u.a.

an den Ankerpunkten der Route sowie

bei touristischen Informationsstellen

der Metropole Ruhr aus. Sie

kann auch gegen Versandkosten im

RVR-Onlineshop unter www.shop.

metropoleruhr.de bestellt werden.

Auf www.route-industriekultur.de

steht sie als kostenloser Download

zur Verfügung.

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FAMILIE

Draußen schmeckt´s immer gut...

Netphen - Welcher Baum ist das? Von wem

stammt diese Fährte und wer hat mitten im Wald

so ein tiefes Loch gegraben und warum? Diese

und ähnliche Fragen beschäftigten die Kinder,

die im Rahmen der Netpher Ferienspiele der

Einladung der SGV-Abteilung Deuz gefolgt waren

und an einer waldkundlichen Wanderung

unter der Leitung von Berthold Daub,

dem Vorsteher der Waldgenossenschaft

Deuz, teilnahmen.

Vom Treffpunkt war die SGV-Hermannshütte

erstes Ziel. Dort betätigte sich

der Waldvorsteher als Straßenkünstler,

um anschaulich Sinn und Zweck der

Waldgenossenschaft zu erklären. Dann

ging’s unter seiner kompetenten Füh-

Hallo, wer ist da am Baumtelefon?

Kennst du dich im Wald aus?

Netpher Ferienspiele mit dem SGV

rung mitten rein in den Wald. Offene Augen

und Ohren ließen spannende Waldgeschichten

erleben. Ganz bei der Sache waren die Kinder,

wenn es darum ging, entdeckte Spuren zu deuten.

Verstreute Vogelfedern wiesen z. B. auf das

Mittagsmahl eines Habichts hin und ein tiefes,

frisch gegrabenes Loch auf ein Wildschwein, das

nach Mäusen suchte. Auch Spielerisches kam

nicht zu kurz: So ‚musizierten’ die Kinder auf der

Blattflöte und probierten das Baumtelefon aus.

Zum Abschluss des erlebnisreichen Nachmittags

lud der SGV Deuz alle zu leckerer Grillwurst und

Getränken bei ihrer Hermannshütte ein. Fazit:

Ein toller Ferientag, der seine Spuren in der Erinnerung

hinterlassen wird – und vielleicht Appetit

auf mehr mit dem SGV macht.

Knifflige Fragen

beim Geocaching

im Steinbruch

Geseke - Die Familienarbeit dieser SGV-Abteilung

hat wieder einen neuen Akzent bekommen:

„Geocaching - die ganz andere Art zu wandern“.

Am 30. Juni stand eine solche Tour auf dem

Programm, die in einem heimischen Steinbruch

stattfand und allen eine neue Erfahrung brachte.

Sehr kniffelige Fragen und Anwendungen zu

lösen, begeisterte alle. „Ein erlebnisreicher Tag,

der mit einem gemütlichen Ausklang zu Ende

ging“, steht es in dem gesandten Bericht, der

schon auf eine weitere Familien-Unternehmung

verweist: Im Oktober ließ eine Mehrtagstour den

Harz erleben - über die dabei gewonnenen Eindrücke

und Erlebnisse wird K&Q berichten.

Steinzeit hautnah (er)leben

„Knochenarbeit“ im Ferienlager

Amecke - „Das Leben in der Steinzeit“ war Thema

eines Ferienlagers, das diese SGV-Abteilung

und der Jugendförderverein in Kooperation mit

dem Stadtjugendamt Sundern für Kinder im Alter

von neun bis zwölf Jahren anbot. Die 3-tägige

Naturerfahrung begann mit dem Aufbau

des Lagerplatzes an der Grillhütte. Wie in der

Steinzeit wurden anschließend alle Lebensmittel

gemeinsam für den ersten Tag zusammengetragen.

Reines Quellwasser kam zwar nicht aus

dem Bach, wurde aber von den Kindern aus dem

Getränkemarkt herangeschleppt. Tiere wurden

zwar nicht selbst gejagt, erlegt und gehäutet,

dafür wurde aber Schinkenwurst – von zwei

starken Jungen geschultert – ins Lager getragen.

Nahrungsquelle waren Lebensmittelgeschäft und

Bäckerei vor Ort. Reihum erhielten alle einmal

eine tragende Rolle. Auf dem Heimweg lernten

sie, wie die Steinzeitmenschen jagten, welche

Gegenstände des täglichen Lebens aus erlegten

Tieren entstanden und welche Rollenaufteilung

es zwischen Frauen und Männern gab.

Viele Aktivitäten erfolgten rund um das Lagerfeuer

und das Essen wurde gemeinsam am offenen

Feuer zubereitet. Wie zur Zeit der Urmenschen

erlebten die Kinder, was es bedeutet, Hunger

zu haben, als die Zubereitung der Speisen beim

ersten Mal länger dauerte, als anfangs gedacht.

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Kartoffeln schälen und Bratkartoffeln

wenden braucht nun mal seine Zeit und

gehörte mit zum Erlebnis. „Hier lernen

wir auch Teamarbeit“, sagte die elfjährige

Svenja, lächelte und machte sich an

die nächste Kartoffel. Tisch decken erledigten

alle, ebenso den Spüldienst.

Zum Programm gehörten viele Bastelangebote:

Herstellung steinzeitlicher Jagdwerkzeuge und

Erstellen von Ketten aus Knochen, die eigens für

das Lager vom Metzger besorgt, in Seifenlauge

gekocht und bereit gestellt wurden. Die Ergebnisse

der „Knochenarbeit“ konnten sich wahrlich

sehen lassen. Es entstanden Höhlenmalereien

auf großflächigen Kartons, die im Innenraum

der Grillhütte an den Wänden aufgestellt wurden.

So bekamen die Kinder einen Eindruck,

wie die Höhlen damals bemalt wurden. Im Vorfeld

hatten sie gelernt, wie die Steinzeitmenschen

Farben herstellten und welche Motive sie

wählten. Begeistert erkundeten sie die Gegend,

sammelten Naturmaterialien und tauschten sich

aus. Sie mischten Asche mit Wasser und Fett,

zerstampften Beeren, zerquetschten Blätter und

malten mit dem Pflanzensaft. Als Pinsel dienten

Stöcke, Pflanzenbüschel oder die Finger.

Bei einer Nachtwanderung konnten Sinneseindrücke

wie Geräusche, Sternen- und Mondlicht

Pfeil und Bogen waren nur zwei Geräte, die beim

Steinzeit-Lager zum Einsatz kamen.

intensiv wahrgenommen werden. Mulmige Gefühle

und aufsteigende Ängste bei Gewitter und

Blitzen vertrieben die Kinder zunächst mit einem

„Gewitter-Geh-Weg-Lied“. Am zweiten Abend

führte dann aber ein drohendes Gewitter mit

Starkregen zu einer kurzfristigen Unterbrechung

des Steinzeit-Lagers. Gegen 22.30 Uhr holten

die benachrichtigten Eltern einen Großteil der

Kinder ab. Ein paar Tränen flossen hier und da.

Diese Naturerfahrung hatte ihre Auswirkungen,

aber die Kinder waren sich einig: „Morgen früh

sind wir wieder da zum gemeinsamen Frühstück

und Zeltabbau.“ In der Abschlussrunde wurde

klar, dass fast alle Kinder bei einer Wiederholung

nächstes Jahr wohl wieder dabei wären.

Die Organisatorinnen und Betreuerinnen Nicola

Trabitz und Susanne Thoss dankten allen, die

durch ihre Mithilfe zum Gelingen des Ferienlagers

beitrugen.


Auf die Plätze, fertig, ….. Fotosafari 2013!

Der Fotowettbewerb „Treffpunkt

Wanderweg – Momente der Begegnung!“

geht auf die Zielgerade…

… noch bis 31.12.2013 mitmachen und tolle Preise gewinnen!

Auf Nachfrage der Redaktion bezüglich der Resonanz

auf den Fotowettbewerb von der Veltins

Brauerei, den Sauerländer Wandergasthöfen und

dem SGV, gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Die

Begegnungen, die ein Wanderer auf seinem Weg

kreuzen, sind kunterbunt und die entsprechenden

Fotomotive trudeln in großer Zahl in der

Hauptgeschäftsstelle ein.

Einige davon können sich bereits als Zwischendurchgewinner

über ein "Frische-de-Luxe"-

Paket freuen (sh.unten):

Und vielleicht inspirieren Sie ja diese Bilder und

animieren auch Sie zum Mitmachen. Bis zum

Jahresende bleibt noch ein bisschen Zeit, ihre

persönlichen Erlebnisse mit uns zu teilen und

als Foto festzuhalten. Danach entscheidet eine

fachkundige Jury (u.a. mit dem Fotografen Joachim

Senftler) wer der oder die Gewinnerin des

aktuellen Fotowettbewerbs sein wird.

Wir freuen uns auf Ihre Post! Einsendeschluss

ist der 31.12.2013 – bis dahin werden alle

Einsendungen Ihrer kreativen Bildmotive berücksichtigt.

Mitmachen lohnt sich! Die schönsten

Einsendungen (bitte max. 3 ausgewählte

Fotos je Teilnehmer/in) gewinnen:

· 3 Wander-Erlebniswochenenden

in einem Sauerländer Wandergasthof

· Plus Veltins-Sonderpreise in jeder

Ausgabe (bis zur Ausgabe 04.2013)

„Dolomitenwanderung“ von Brigitte G.

„Ohne Titel“ von Meinolf K.

„Ein Küsschen für die Streicheleinheiten“

von Lothar S.

Einsendungen an die SGV-Hauptgeschäftsstelle, Stichwort: Veltins Fotosafari 2013, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

oder per E-Mail an marketing@sgv.de. Einsendeschluss: 31.12.2013

Ausführliche Teilnahmebedingungen finden Sie im Internet unter: http://sgv.de/index.php/startseite-marketing/sgv-partner/veltins/fotosafari

Jugend- und Wanderheim des SGV Netphen

Wo Gemeinsamkeit Erlebnis wird

Wer das Jahresprogramm studiert kann aus der

Terminvielfalt herauslesen: Das Wanderheim des

SGV-Aktivpostens Netphen, übrigens eine der

ältesten SGV-Abteilungen (seit 1896), ist ein

wichtiger Mittelpunkt der ca. 300 Mitglieder

dieser Abteilung. „Seit nunmehr 33 Jahren ist

unser Wanderheim ein beliebter Treffpunkt, ohne

den Geselligkeit, Frohsinn und ein Miteinander

auf Gegenseitigkeit keinen so hohen Stellenwert

hätten erreichen können“, weiß der Vorsitzende

Helmut Göbel.

Schmuck sieht es aus, dieses 1985 erbaute

Wanderheim, das aufgrund seines Pflegezustandes

von fremden Besuchern häufig für „ziemlich

neu“ gehalten wird. Viele fleißige Hände legen

deshalb jedes Jahr Hand an, schneiden Hecken,

streichen Wände, reparieren und verschönern.

60 – 70 Personen finden Platz in dieser gemütlichen

Hütte, Treff für Vereinsmitglieder zum einen

und Begegnung mit Gästen zum anderen.

Sonntags von 9.30 – 12.00 Uhr

ist geöffnet für alle Gäste. Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz

ist dann gefordert. Nicht nur im

„Service“, sondern auch am heimischen Herd,

denn Kuchenspenden und auch schon mal ein

geschenkter deftiger Happen tragen zur Kostendeckung

für den Unterhalt bei. Offen ist das

Heim für jeden der einmal so richtig feiern will

und so gehören auch private Familienfeiern mit

hinein in das Geschehen rund um das Wanderheim.

Das Wanderheim der Netphener SGVer ist einen

Besuch wert. Gern gesehen sind SGVer anderer

Abteilungen und auf Gruppenbesuche freut man

HÜTTENBERICHT

Schmuckes Heim an schmuckem Ort ist das

Jugend- und Wanderheim Netphen

Güldenweg 15 · 57250 Obernetphen

Tel. (02738) 48 61

Hüttenwart: Benno Mockenhaupt

Tel. (02738) 86 30

sich hier besonders, denn es gibt einige freundschaftliche

Verbindungen zu anderen SGV-Abteilungen.

Also – nichts wie hin.

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Detaillierte Infos & Anmeldung zu

allen Angeboten auch auf unserer Homepage:

www.s-ourland.de

Adventure-Hike – 14|06|2014

Wir – die junge Outdoor-Erlebnis-Marke des SGV –

dürfen beim Gebirgsfest natürlich auch nicht fehlen.

Das erwartet dich:

In kleinen Teams gilt es die rund um den Sorpesee versteckten Stationen ausfindig zu machen.

Ohne technischen „Schnick-Schnack“ wie GPS-Gerät oder Smartphone navigierst du dich mit deinem Team

durch den Adventure-Hike-Parcours. Ob Klettern, Slackline, Stand-Up-Paddling oder Bogenschießen – du

erlebst aktuelle Outdoor-Trends rund um die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft!

Also sei dabei, melde dein Team mit dem Anmeldeformular auf www.s-ourland.de

rechtzeitig an und sichert euch einen Startplatz beim ADVENTURE-HIKE!

Mehr Infos unter: www.s-ourland.de oder www.gebirgsfest.de.

Viele Aktionen, die beim Adventure-Hike geboten werden, kannst du

auch das ganze Jahr über bei S'Ourland erleben:

Windsurfeinsteigerkurs / Windsurfschnupperkurs

Kombinationskurs: Windsurfen und Stand-Up-Paddling

Termine: individuell nach Vereinbarung

Ort: Langscheid am Sorpesee

weitere Infos auf www.s-ourland.de

Kategorie WASSER

Kanu-Tour Classic

Erlebe den Klassiker der Kanutouren auf der Lippe und lerne

Lippstadt und Umgebung auf dem Wasser ganz neu kennen.

Termine: individuell nach Vereinbarung (Gutschein)

Dauer: ca. 2 Stunden (inkl. Einweisung)

Ort: Lippstadt

Preis p.P.: 16,50 EUR Erwachsene / 12,50 EUR Kinder

Traditionelles

Bogenschießen (Indoor)

In diesem Kurs gibt dir der mehrfache Landesmeister

DSB Feld/Fita und deutscher

Vizemeister eine Einführung in das traditionelle

Bogenschießen. Was ist traditionelles, intuitives

Bogenschießen? Wie treffe ich ohne zu zielen?

Auch gibt es Infos zu Material und verschiedenen

Schießtechniken. Schießspiele sorgen für

zusätzlichen Spaß und Abwechslung.

Das Schöne: dieses Erlebnis findet Indoor statt

und ist somit wetterunabhängig!

Termine: individuell nach Vereinbarung

Dauer: ca. 3 Stunden

Ort: Menden

Preis p.P.: 30,00 EUR

Gruppen ab 5 Personen:

Preis p.P.: 25,00 EUR

Kategorie ERDE

Traditionelles

Bogenschießen (Outdoor)

Mit S’Ourland geht es auf die „Traditionelle Bogenjagd“

durch einen der größten traditionellen

Bogenschieß-Parcours in Deutschland. Dabei

erlebst du sehr intensiv die Natur, darfst sportlich

sein und zugleich entspannen. Ausgerüstet

mit einem traditionellen Langbogen, Pfeilen

und Köcher, erhältst du eine Einführung in die

Technik des traditionellen Bogenschießens und

begibst dich anschließend in einer 5er- oder

6er-Gruppe auf den Parcours.

Termine: Samstag, 17.05.2014 und

Sonntag, 24.08.2014

Dauer:

Ort:

Gruppen ab 5 Personen,

individuell nach Vereinbarung

ca. 3 Stunden

Brilon

Preis p.P.: 25,00 EUR

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Fair.Stark.Miteinander.

Gemeinsam Grenzen achten!

DEUTSCHE WANDERJUGEND

Die Gruppenleiterin Nele ist mit ihrer Jugendgruppe

„auf Tour“. Weil Marc dauernd an seinem

Handy „rumspielt“ und auch die anderen Jungen

ablenkt, nimmt sie ihm kurzerhand das Handy

ab. Sie schaut auf das Display und ist fassungslos.

Auf dem Handy läuft ein Film: Sie sieht, wie

Kai dem Tobias die Hose herunter zieht und

Nele ist so geschockt, dass sie Marc am Ende

der Stunde das Handy kommentarlos zurückgibt.

Alle Jungen gehen seit Jahren in die Gruppe des

örtlichen Wandervereins. Was soll sie nun tun?

Dieser Fall ist glücklicherweise konstruiert. Ein

Fall, mit dem die Vertrauenspersonen der DWJ

im März per Telefonanruf konfrontiert wurden,

um Erfahrungen für den Ernstfall zu sammeln.

Im November 2012 begann ihre Ausbildung zur

Vertrauensperson, vor einem Schulungstag im

April erfolgten die Anrufe mit dem oben geschilderten

Fallbeispiel. „Was ist das für eine große

Entlastung und Hilfe, wenn ich weiß, dass ich

mich in so einem Fall an unsere Vertrauenspersonen

im Verband wenden kann!“ berichtet eine

Testanruferin, der dieser – wenn auch erdachte

Fall – sehr zu schaffen machte. In so einer heiklen

Situation Tipps und Handlungsanweisungen

für die nächsten Schritte zu bekommen, das ist

viel wert für den Ernstfall.

Auch wenn die Vertrauenspersonen von diesem

Testanruf wussten, war das Telefonat doch mit

einigem Herzklopfen verbunden.

Vertrauensperson Astrid Lünse war von einer Sekunde

zur anderen hellwach: „Dass am anderen

Ende des Telefons ein Mensch war, der meine

Hilfe in solch einer schwierigen Situation brauchte,

ließ mich sofort alles andere vergessen.“ Tief

betroffen hat sie bei der Schilderung des Vorfalls

der Satz „Er hat mich so hilflos angesehen…“

gemacht. Als die Hauptjugendwartin später noch

einmal über das Telefonat nachdachte, wurde

ihr bewusst: „Ich bin hier richtig. Uns muss es

geben!“

Präventionskonzept

„Fair.Star.Miteinander.“

Seit 2008 arbeitet die DWJ intensiv daran, Mädchen

und Jungen möglichst wirkungsvoll vor sexualisierter

Gewalt zu schützen. Dieser Schutz

kann nicht punktuell durch verschiedene Angebote

erreicht werden, sondern benötigte eine Gesamtstrategie,

deren Bausteine und Maßnahmen

prozesshaft entwickelt und umgesetzt wurden.

Diese Gesamtstrategie setzt die DWJ gemeinsam

mit ihren Landesverbänden und Mitgliedsvereinen

mit dem umfassenden Präventionskonzept

„Fair.Stark.Miteinander.“ um.

Der Startschuss dazu fiel auf der Bundesdelegiertenversammlung

2009, bei der ein Verhaltenskodex

einstimmig beschlossen wurde.

Daraufhin wurden Leitlinien für Freizeiten und

Veranstaltungen entwickelt. Die Broschüre „Fair.

Stark.Miteinander.“, die vielfältige Methoden zur

Prävention von Grenzüberschreitungen, Praxistipps

und Handlungsleitfäden für den Krisenfall

enthält, wurde erarbeitet. Zwei Multiplikatoren/-

innenschulung zum Thema „Gemeinsam Gren-

zen achten“ fanden statt. „Prävention sexualisierter

Gewalt ist nicht Zeichen eines schlechten

Gewissens, sondern ein Qualitätsmerkmal guter

Kinder- und Jugendarbeit.“ berichtet Mike Clausjürgens,

Bildungsreferent vom DWJ-Landesverband

Nordrhein-Westfalen, der das Konzept

maßgeblich vorangetrieben hat.

Vertrauenspersonen

Ein wesentlicher Baustein des Präventionskonzeptes

sind die Vertrauenspersonen. Sie sind

geschulte Ansprechpartner/-innen für Kinder und

Jugendliche, Jugend- und Freizeitleiter/innen.

Sie beraten zum Themenfeld „Prävention sexualisierter

Gewalt“, unterstützen bei einem ersten

Krisenmanagement und vermitteln an Fachberatungsstellen

weiter. „Der riesengroße Vorteil bei

den Vertrauenspersonen ist, dass sie aus den

Wandervereinen selbst kommen und sich daher

in unseren Strukturen bestens auskennen!“

berichtet Wolfgang Ascherfeld, Landesjugendwart

des Landesverbandes Bayern, der schon

bei den Anfängen von „Fair.Stark.Miteinander.“

dabei war und nun als Delegierter der Landesverbände

im Kompetenzteam mitarbeitet. Die

Vertrauenspersonen sind nicht regional gebunden,

sollten jedoch von ihrem Verein entsendet

werden. Zudem sind sie Botschafter/-innen für

„Fair.Stark.Miteinander“.

Mitwirkung der Vereine

ist Grundlage

Eine 100 % Sicherheit, dass ein Fall von sexualisierter

Gewalt in keinem der 58 Gebietsvereine

des DWV passiert, gibt es nicht. „Möglichen Tätern

sieht man das leider nicht an! Sie kommen

aus allen sozialen Schichten.“ so Mike Clausjürgens.

Eine erfolgreiche Präventionsarbeit muss

auf allen Ebenen verankert sein: Nicht nur im

Jugend- sondern auch im Erwachsenenverband.

Sie fängt mit dem Bewusstsein an, dass es sexualisierte

Gewalt auch im eigenen Verband/Verein

geben kann und dass es in der Verantwortung

der Erwachsenen liegt, Kinder und Jugendliche

vor Missbrauch zu schützen. „Je mehr Mitglieder

für dieses Thema sensibilisiert und geschult

sind, umso besser gelingt es uns, ein Netz der

Sicherheit zu spinnen, dass unsere Mädchen

und Jungen vor Übergriffen schützt“, benennt

der Diplom-Pädagoge das große Ziel der Präventionsarbeit.

Potentielle Täter/-innen werden

durch wirksame Schutzmaßnahmen fern gehalten.

„Wenn bekannt ist, dass ein Verein sich

Nadine Nolte

Tel. (0561) 9 38 73 76

nolte@wanderjugend.de

intensiv mit dem Thema beschäftigt, schreckt

das Täter ab,“ berichtet Astrid Lünse, die vom

Vogelsberger Höhenclub als Vertrauensperson

entsendet wurde.

Die weitere Verbreitung und Verankerung des

Präventionsprogramms wollen die Vertrauenspersonen

und andere engagierten Mitglieder der

DWJ vorantreiben. Gern stellen sie das Präventionskonzept

auf Mitgliederversammlungen der

Vereine vor. „Es geht darum, gerüstet zu sein für

den Fall der Fälle, der hoffentlich nicht passieren

wird!“ so Wolfgang Ascherfeld.

Die Vertrauenspersonen für den Bereich des SGV

sind Benno Wolfgang Ecker (ehemaliger Hauptgeschäftsführer),

Nadine Nolte (Jugendwartin

DWJ im SGV Nuttlar) und (ab dem Jahresende)

Lillian Hardebusch (DWJ im SGV Grafschaft)

Weitere Informationen:

DWJ LV NRW

Tel.: 0202/762853

dwj@wanderjugend-nrw.de

www.wanderjugend-nrw.de

VERTRAUENSPERSONEN

Benno Wolfgang Ecker

(0561) 9 38 73 72

ecker@wanderjugend.de

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DWV / EWV

Der Deutsche Wandertag ist ein großartiges Erlebnis

Auch Oberstdorf erlebte fröhliche Wanderer-Gemeinschaft

… das belegt deutlich diese Auswahl an Bildern von Gerd Jahreis und Helmutheinz Welke. Aber schon richtet sich der Blickauf 2014 und den dann

114. Deutschen Wandertag, der in Bad Harzburg stattfindet.

Große Herbstfachtagung des DWV

im Spessart

Innovative Angebote für

neue Mitglieder

Hösbach - Unter dem Motto „Kultur & Identität

unserer Heimat: Naherholung – Umweltschutz

– Motivation“ fand in Hösbach im Spessart vom

25. bis 27. Oktober die große Herbstfachtagung

des Deutschen Wanderverbandes (DWV) statt.

Die vom Spessartbund ausgerichtete Tagung,

die zweijährig bundesweit an wechselnden

Orten Vertreter der 58 im DWV-organisierten

Gebietsvereine zusammenführt, bot eine Reihe

von Fachvorträgen. Plenar sprach der Präsident

des Bayerischen Wanderverbandes, Dr. Gerhard

Ermischer, zum Thema „Heimat und regionale

Identität“. (Ermischer ist auch Vorsitzender des

in Aschaffenburg beheimateten archäologischen

Spessartprojekts, das die Kulturlandschaft Spessart

erforscht.) und Dr. Gerrit Himmelsbach,

Hauptvorsitzender des Spessartbundes mit rund

17.000 Mitgliedern, eindrucksvoll über „Motivationsanker

für die Zukunft der Wandervereine“.

Anerkennende Worte zeichnen den Landrat des

Kreises Aschaffenburg, Dr. Ulrich Reuter, aus: Er

lobte besonders die oftmals viel zu unbekannten

ehrenamtlichen Leistungen der Wandervereine

für viele Bereiche des öffentlichen Lebens, die

von Gesundheit, Gemeinsinn bis zu örtlicher und

regionaler Wirtschaftsförderung reichen.

Foto: DWV/Jens Kuhr

Neben den Vorträgen gab es Arbeitskreise (AK)

für alle Fachbereichen: Familie, Jugend, Kultur,

Medien, Hütten, Naturschutz sowie Wandern

und Wege. Alle beschäftigten sich mit der existenziellen

Frage, wie neue engagierte Mitglieder

gewonnen werden können. Die Vertretung des

SGV unter Leitung von Vizepräsident Jörg Haase

(Bild) war in allen Bereichen gut und stark, was

so dafür sorgt, daß der Gedankenaustausch auf

breiter Basis erfolgte und die erarbeiteten Ergebnisse

im Vereinsgebiet verbreitet werden.

Wichtiges Thema war SGV-seitig das 2015 anstehende

25-Jährige des "Wanderweges Deutsche

Einheit", für den der SGV die Patenschaft

hat und Ulrich Lange (Grönebach) mit einigen

Helfern "und viel Herzblut" (so Haase) die Betreuung

inne hat. Es wurden Weichen für die offizielle

Würdigung des Ereignisses gestellt. Generell

sollten viele Gruppen Wandertouren auf diesem

Wege zwischen Aachen und Görlitz vorbereiten.

Es wurde aber nicht nur getagt, sondern es gab

drei Exkursionen, bei denen die Vielfalt der Landschaft

des Spessarts erlebt werden konnte.

Foto: Jörg Haase

Letzte EWV-Meldung:

Lis Nielsen wiedergewählt

Vršac - Bei der in Serbien durchgeführten Jahresversammlung

der Europäischen Wandervereinigung (EWV)

standen Wahlen auf der Tageordnung: Wiedergewählt

wurden einstimmig Präsidentin Lis Nielsen (DK, li.),

2. Vizepräsident Armand Ducornet (F), Schatzmeisterin

Alison Mitchel (GB, re.). Drei neue Organisationen

wurden aufgenommen. Sie kommen aus Mazedonien,

Rumänien/Region Karpaten und Kroatien. Ein weiterer

Antrag von „Carpathian paths“ wurde wegen Erkrankung

des Vertreters auf 2014 vertagt. KOMPASS-Karten

ist neuer Partner und Förderer der EWV. Zwei Regionalkonferenzen

finden 2014 in Kopenhagen und Barcelona

statt. K&Q 1-14 wird weitere Informationen bringen.

EuroRando 2016 steht fest !

Termin: 10. bis 17. September 2016

Ort/Region: Skåne am Oeresund

(unweit Helsingborg) in Südschweden.

Erste und später weitere Details unter

www.eurorando2016.com


PROMINENTE IN ÖPNV-REPORT

DER FREIZEIT

Lebens-Tipp der Oma:

„Halt dich von Leuten fern,

die sich nicht mögen!“

Endlich ein Mann, der es genießt,

eine überaus positive Einstellung

zum Leben zu haben:

Hubertus Meyer-Burckhardt

Das Gespräch vor ein paar Tagen ist eigentlich

ziemlich kurz und knackig. „Kann es sein, dass

Sie eine neue Frisur haben?“ fragt der Redakteur,

nachdem er Hubertus Meyer-Burckhardt

in seiner Talkshow beim NDR gesehen hat.

Der Befragte reagiert belustigt: „Neue Frisur?

Von wegen. Ich war in Urlaub und habe Sport

gemacht. Was Ihnen aufgefallen ist, sind vermutlich

die plötzlich verschwundenen Kilos.“

Und der Redakteur hatte immer gedacht, für

den gefühlten Genießer Meyer-Burckhardt kämen

Leibesübungen gar nicht erst nicht in die

Lebenstüte. Von wegen.

Auch in den märkischen Breiten ist dieser

Meyer-Burckhardt einer nicht kleinen Fernseh-Gemeinde

bestens bekannt, weil der noch

57Jährige mit dem gefühlte Aszendent „Lausbube“

mit schöner Regelmäßigkeit am Freitagabend

in der „NDR-Talkshow“ an der Seite

von Barbara Schöneberger zu den Zuschauern

und mit den unterschiedlich wichtigen A-,B-,

C,-D-Promis deutscher Zunge spricht. Offen,

neugierig und auf seine Art eben manchmal

auch durchaus zutraulich. Er streitet ja auch

gar nicht ab, die Menschen und das Leben

zu lieben.

Suche nach Auf- und Ausbruch

In der Schule sei es so und so gelaufen, sagt

er auf Nachfrage. „In den Naturwissenschaften

waren schnell die Leistungs- und Willensgrenzen

erreicht, bei Deutsch und Latein war schon

mehr Schwung und Begeisterung festzustellen.“

Und auch schon zu dieser Zeit muss

Hubertus Meyer-Burckhardt von seinem unbedingten

Suchen nach Auf- und Ausbruchsmöglichkeiten

geprägt gewesen sein. „Ich wollte

die Welt kennenlernen, wollte der Enge der

Kleinstadt entfliehen.“ An anderer Stelle findet

sich in einem Interview der Hinweis, er habe

als Berufswunsch angegeben: „Discjockey bei

einem Piratensender auf hoher See.“ „War natürlich

nur eine Flause“, sagt er heute, aber

irgendwie vermutlich auch nicht wirklich.

Heute, vierzig Jahre später, kann man natürlich

schon die Frage stellen, ob sich Meyer-Burckhardt

angekommen fühlt. Er winkt sofort ab:

„Das weiß ich nicht. Ich weiß auch gar nicht,

ob das ein so erstrebenswertes Gefühl ist.“

Allerdings dürfe man seine Lebensideale auch

nicht verwechseln mit der Geschichte vom ewigen

Suchen und Finden. Da sei doch eher die

Geschichte vom Reisenden. Ist er also auch

der Urlaubertyp? „Ich finde das Wort „Stress“

nicht gut“, sagt er. Da sei „Herausforderung“

doch schon viel besser. Und mit Urlaub könne

er deshalb auch nicht viel anfangen, denn bereits

nach höchstens vier Tagen würde er schon

überaus unruhig. Wobei „Entschleunigung“ eigentlich

auch nicht schlecht sei...

Ständiger Dialog mit sich

Also ist der Sunnyboy doch manchmal auch

ein Zweifler? Ja und nein. „Ich zweifle nicht

direkt an mir. Ich zweifle manchmal an dem,

was ich tue.“ Aber er sei eben auch überzeugt

von sich. Ein Widerspruch? „Nein, man kann

doch nur mit sich im Reinen sein, wenn man

auch immer wieder an sich zweifelt. Tut man

das nicht, wird man borniert und zum Affen.“

Um das zu verhindern, stehe er von daher

auch ständig in „einem fruchtbaren Dialog mit

mir selbst!“ Vielleicht hat ihm aber seine Oma

den entscheidenden Tipp gegeben, als sie sagte:

„Halt dich von Leuten fern, die sich nicht

mögen.“

Keine Frage, dieser Hubertus Meyer-Burckhardt

ist ein außergewöhnlicher Mensch. Einer, der

sich liebt, das Leben und den Rest der Welt mit

ihren Menschen (zumindest zu großen Teilen).

Einer, der über Tod spricht, als störe er sich

noch nicht einmal daran, wenn er am Nachbartisch

säße, Hauptsache er hat den gleichen

Musikgeschmack. Einer der kein Heimweh hat,

nicht nach Vergangenem und nicht nach Heimat.

Der von sich sagt: „Gib mir einen Job

und einen Grund und ich bin da.“ Und einer,

der wahrscheinlich weiß, wie wichtig er ist,

der aber über sich und seinen Beruf sagt: „Wir

retten kein Leben, wir operieren nicht am offenen

Herzen, und wir löschen keine Brände. Wir

drehen Pralinen. Mal die etwas wichtigeren,

mal die etwas unwichtigeren.“

Text: Thomas Reunert

Ein wahrlich eingespieltes Team: Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt

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VERANSTALTUNGEN

Was Neues ausprobieren:

1. Deutscher Winterwandertag

vom 19. bis 23. Januar 2014

Willingen - Wenn es um schneebezogene Veranstaltungen

geht, dann ist Willingen stets in

der ersten Reihe zu finden. So ist es nur natürlich,

dass es zwischen „den Willingern“ und

dem Deutschen Wanderverband (DWV) zu der

Vereinbarung kam, die Idee eines Deutschen

Winterwandertages in die Tat umzusetzen. Er

wird vom 19. bis 23.

Januar 2014 in dem

upländischen Wintersportort

stattfinden

und vom Upländer

Gebirgsverein (als regionaler

Teil des Hessisch-Waldeckischen

Gebirgs- und Heimatvereins

(HWGV)

gemeinsam mit der

Gemeinde Willingen

ausgerichtet.

Der Winterwandertag

ergänzt den

traditionell einmal

jährlich vom DWV

im Sommer veranstalteten

Deut-

Have it all! S A U E R L A N D

Faszination Winterwandern 1

schen Wandertag, der 2009 als Sommerereignis

mit großem Erfolg in Willingen stattfand.

Das weltweit größte Wanderfest besuchen rund

30.000 Wanderfreunde. Dieser Erfolg beflügelte

die Partner vor Ort und ließ die Idee wachsen, die

im März der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Dabei zeigte sich DWV-Vizepräsident Werner

Mohr beeindruckt von der Vielfalt der Aktivitäten,

die zur Winterszeit Wanderern rund um

Willingen geboten würden. „Mit dem Wandertag

werden wir beweisen, dass das Wandern gerade

im Winter sehr viel Spaß machen kann und

seinen eigenen besonderen Reiz hat, was sich

auch im Motto des Wandertages ´Faszination

Winterwandern‘ spiegelt.“

Willingens Bürgermeister Thomas Trachte: „Dem

Motiv ‚Natur erleben‘ entspricht das Programm.

Schon allein die im Winter besonders klare Luft

ist der Gesundheit dienlich, ferner sind wegen

des fehlenden Laubes die Weitblicke auf den

Wanderrouten grandios. Nicht zu vergessen ist,

dass die neun geführten Wanderungen durch eine

besonders attraktive Landschaft führen. Wichtig

war uns in der Gemeinsamkeit mit dem DWV,

mit dem Winterwandertag etwas wirklich Neues

anzubieten.“

www.winterwandertag.willingen.org

11. TourNatur – Messe Düsseldorf

6.–8. Sept. 2013

Während der Messe TourNatur vom

6. bis 8. September wurden den

Besuchern in Düsseldorf spannende

Themen geboten. Auch in diesem Jahr kamen an

drei Tagen rund 35.000 Besucher auf das Düsseldorfer

Messegelände. 275 Aussteller zeigten bei der

IM FOKUS: WANDERN

MIT KINDERN

TourNatur aktuelle Wander- und Trekkingausrüstung

sowie rund 5.000 wanderbare Reiseziele. Traditionell

sind während der TourNatur die frisch zertifizierten

Qualitätswege Wanderbares Deutschland

ausgezeichnet worden. Auch drei Wege aus dem

SGV-Vereinsgebiet sind nun Qualitätswege „Wanderbares

Deutschland“ – wir gratulieren an dieser Stelle

ganz herzlich den Verantwortlichen des Veischeder

Sonnenpfades. des Bergischen Panoramasteiges

Fre

Die N

Sie sparen für

und des Sauerland Höhenfluges.

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Die nächste TourNatur findet vom 5.

• Ihre bis Daten 7. und September

2014 in Düsseldorf statt. Wir www.tournatur.com/gutschein würden uns ei

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• Bis zu 2 eTickets für Erwachsene

freuen, Sie an unserem Stand begrüßen dürfen!

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Ihr zusätzlicher Vorteil: Ihr eTicket

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Verkehrsmitteln des VRR in der Prei

nur zuschlagfreie Züge).

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Ganz im Zeichen des Mottos „Qualitätsweg

Wanderbares Deutschland“ haben wir unsere

Wegezeichen präsentiert.

Landrat Beckehoff:

Natur als Lebensgrundlage sichern

Seit 70 Jahren Kohlberghaus Treffpunkt für SGVer

Kohlberg - Das SGV-Ehrenmal auf dem 514 Meter

hohen Kohlberg im Märkischen Sauerland

konnte 2013 auf seine 70-jährige Existenz zurückblicken.

Jahr für Jahr trafen und treffen sich

stets am 2. Sonntag im Oktober einige Hundert

SGVer aus dem gesamten Vereinsgebiet (viele von

ihnen reisten umweltfreundlich mit der Bahn bis

Altena an), um derer zu gedenken, die seit dem

Vorjahr ihre „letzte Wanderung“ antraten, aber

auch an die, die durch Kriegseinwirkungen den

Tod fanden.

Ein besonderes Foto gelang den Neheimern bei

Küntrop: Sie ließen sich inmitten eines Feldes

mit gelb blühendem weißem Senf (Sinapis alba)

ablichten, der häufig als Gründünger zur Bodenverbesserung

angebaut wird.

Ein herzliches „Dankeschön“ für ihre Mitwirkung

geht an die SGV-Abteilungen Dahle, Rahmede und

Altena, die Mitarbeitern des Kohlberghauses und

der SGV-Hauptgeschäftsstelle. Das Kohlbergtreffen

2014 findet am 12. Oktober statt.

Zahlreiche SGV-Abteilungen ehrten die

Verstorbenen mit einer Wimpelwanderung

zum Ehrenmal und legten die mitgebrachten

Blumensträuße nieder.

20 kreuz&quer 4/13

SGV-Präsident Dr.

Andreas Hollstein

verlas die Liste der

seit dem letzten

Treffen verstorbenen

Vereinsmitglieder.

Trotz des – dem Anlass angemessenen

– trüben Wetters, versammelten sich

mehrere hundert Wanderfreundinnen

und Wanderfreunde, um den verstorbenen

Vereinsmitgliedern zu gedenken.

Viel Hoffnung setzt Olpes

Landrat Frank Beckehoff in die

Zusammenarbeit des SGV und

der Naturparke. Die Aufgabe,

die Natur als Lebensgrundlage

und Erholungsraum nachhaltig

zu sichern ist schließlich in der

Satzung des SGV verankert.

Der Tradition folgend,

legten Vizepräsident

Edgar Rüther (re.)

und Präsidiumsmitglied

Manfred Küchler

einen Kranz am

Ehrenmal nieder.


„Müssen Sprache der Jugend sprechen!“

MENSCHEN IM SGV

Engagement in der Krabbelgruppe: Burkhard Klute

Sundern-Stockum. Vielleicht sollte man ja zunächst

einmal wirklich nur die schlichten, aber

erstaunlichen Zahlen sprechen lassen. „Wir haben

derzeit rund 530 Mitglieder“, sagt Burkhard

Klute (49), Vorsitzender der SGV-Abteilung

Sundern-Stockum. „Etwa 270 davon sind unter

27 Jahren.“ Kein Wunder also, dass so manch

andere SGVer bei diesem Verhältnis nicht selten

staunend nach Stockum schaut. Vielleicht natürlich

auch mit einem Anflug von Neid? Anlass

genug, den Gründen für dieses überaus positive

Jung-Alt-Verhältnis ein wenig nachzuspüren.

Schnell kommt man dabei auf das Zauberwort

„Skigilde“. Hier machen die Frauen und Männer

der Stockumer Abteilung den Kindern im Ort

bereits diverse Angebote, die sie fast spielerisch

an den Verein heranführen. Das beginnt ganzjährig

mit Sport- und Trainingsmöglichkeiten in der

Turnhalle, die sich bereits an Kinder ab dem 1.

Schuljahr richten. „Eigentlich fangen wir ja sogar

noch etwas eher an“, sagt Burkhard Klute im

Gespräch mit „kreuz&quer“ und verweist auf eine

aktive Vater-Mutter-Kind-Turngrupppe.

Bei entsprechender Schneelage geht es dann für

die kleinen und heranwachsenden Aktiven auf die

Piste. Hier setzen die Verantwortlichen in erster

Linie auf Übungsleiter, „die im Grunde genommen

nicht viel älter sein dürfen als die jungen

Schüler“, sagt Klute. Hinter dieser leichten Übertreibung

verbirgt sich natürlich auch die ernst

zu nehmende Erkenntnis, dass man aufpassen

müsse, dass eben diese Übungsleiter am Ende

auch tatsächlich die Sprache der Kinder und Jugendlichen

sprechen würden. „Sonst kommen sie

nicht an sie heran.“ Interesse an den Aufgaben

eines Übungsleiters wecken die Stockumer übrigens

über das Angebot einer angeschlossenen

Ausbildung zum Ski-Lehrer. Dass eine in einem

Ski-Gebiet gelegene, eigene Attenberg-Hütte und

sogar ein eigener Ski-Lift ein Übriges tun, um die

Attraktivität einer SGV-Mitgliedschaft in Stockum

zudem zu steigern, soll an dieser Stelle natürlich

auch erwähnt werden.

Zu kämpfen haben die engagierten Nachwuchsförderer

dann allerdings auch mit einer Nachfrage-Delle,

wenn die jungen Leute sich nach der

Schule einer Berufsausbildung bzw. dem Studium

zuwenden. „Da sind wir bemüht, dass wir so

schnell, wie möglich Anschlussangebote an junge

Familien machen können.“ Dazu gehört zum Beispiel

die Abendwanderung

für Kinder

und Jugendliche, zu

der natürlich auch

die Eltern eingeladen

werden. Oder

im September das

Kartoffelbraten, dass

sich Jahr für Jahr

großer Resonanz erfreut.

Auf dem Plan

stehen zudem Ausflüge

in eine professionelle

Kletterhalle

oder eine gemeinsame

Radtour zu

Pfingsten.

Ein wahrlich mächtiges Aufgabenpensum, dem

sich Klute und sein Team stellen. Während auf

der einen Seite auch Seniorenwanderungen weiterhin

im Angebot stehen, wird nun an einer

Kooperation mit S’ourland gefeilt. Und ein attraktives

Angebot zum Gebirgsfest 2014 ist natürlich

auch in Vorbereitung.

Thomas Reunert

Gerhard Mette:

Wanderwart und „Wetterfrosch“

So mancher geht gern in den Garten, freiwillig

– aber Gerhard Mette muss jeden Tag und bei

jedem Wetter in den Garten: Der ehemalige langjährige

Vorsitzende der SGV-Abteilung Holthausen

(SGV-Mitglied seit 50 Jahren) und aktiver

Wanderwart des Bezirks Hunau-Wilzenberg ist

nämlich amtlicher „Wetterfrosch“ des Ruhrverbandes.

Seit 56 Jahren kommen zuverlässige

Wetterdaten aus Schmallenberg-Holthausen, direkt

aus dem Garten des elterlichen Hauses von

Gerhard Mette. Dort steht seit 1957 eine Wetterstation

des heutigen Ruhrverbandes (Essen).

Neben Niederschlagsmenge und Lufttemperatur

werden auch Luftfeuchtigkeit, Globalstrahlung,

Windgeschwindigkeit, Wassertemperatur und

Verdunstung digital erfasst und täglich zur Talsperrenleitzentrale

übertragen.

Neu hinzu kommt ab November 2013 ein

„Schneeband“ – misst elektronisch die Schnee-

menge und die Tauwerte (Abschmelzwasser).

Die aktuellen Werte werden per Handy abgerufen.

Einmalig in Deutschland

Gerhard Mette erinnert sich: „Zwei Herren vom

damaligen Ruhrtalsperrenverein kamen 1957

und fragten, wo sie am besten eine Wetterstation

aufbauen könnten. Mein Vater ging mit

ihnen in unseren Garten und sagte: „Suchen

Sie sich einen Platz aus!“ Vor nunmehr gut vier

Jahrzehnten übernahm er von seinem Vater die

Wetterbeobachtung und erfasst seitdem jeden

Tag die Daten für den Ruhrverband. Gemeinsam

mit den Ergebnissen der 32 weiteren Wetterstationen

des Ruhrverbands bilden sie die Entscheidungsgrundlage

für die „operationelle Talsperrensteuerung“,

wie es im Fachjargon heißt.

Die Wetterstation in Schmallenberg-Holthausen

liegt 495 Meter über dem Meeresspiegel. „Damit

sind wir die höchstgelegene Wetterstation des

Ruhrverbands überhaupt“, erläutert der „Wetterfrosch“

aus Holthausen. Im Schnitt fallen an der

Station Holthausen jährlich 1.047 mm Niederschlag

pro qm. Und so muss Gerhard Mette bei

Regenwetter, Wind, Nebel und Schnee hinaus in

den Garten, jeden Tag, auch an Wochenenden

und Feiertagen – natürlich auch, wenn die Sauerländer

Sonne scheint…

kreuz&quer 4/13

21


ÖPNV-REPORT

Der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) der Stadt Meinerzhagen ist bereits

fertiggestellt. Im Hintergrund befindet sich der Standort des neuen Bahnhofs.

Ab Dezember wieder tägliche

Personenzüge nach Meinerzhagen

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013

wird die Bahnstrecke von Marienheide nach

Meinerzhagen nach über 27 Jahren wieder für

den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) reaktiviert.

Betreiber der Züge der Linie RB 25 ist

die DB Regio NRW, die die Ausschreibung des

Kölner Dieselnetzes gewonnen hat. Zum Kölner

Dieselnetz gehören zudem die Linien RE 12,

RE 22, RB 23, RB 24 und RB 30. Auf der Regionalbahn

RB 25 werden moderne Dieseltriebzüge

mit 300 Sitzplätzen zum Einsatz kommen.

Um Meinerzhagen wieder an den SPNV anzuschließen,

werden seit Oktober 2012 umfangreiche

Arbeiten im Bereich des Bahnhofsgeländes

in Meinerzhagen durchgeführt. Die alten

Gleisanlagen wurden abgerissen und zwei neue

Gleise und drei Weichen für den künftigen Bahnverkehr

eingebaut. Der Bahnsteig selbst wird

ab September 2013 komplett neu gebaut und

bietet zukünftig einen stufenfreien Ein- und Ausstieg.

Das alte Bahnsteigdach wird saniert und

bleibt somit erhalten. Gleichzeitig errichtet die

Stadt Meinerzhagen eine Brücke vom Zentralen

Omnibus zu den „Park&Ride“-Parkplätzen, über

die auch der Mittelbahnsteig über Treppe und

Aufzug zugänglich sein wird. Bis zur Fertigstellung

der Brücke muss ein Behelfsbahnsteig an

den „Park&Ride“-Parkplätzen genutzt werden.

Um die Streckengeschwindigkeit zwischen Marienheide

und Meinerzhagen auf bis zu 80 km/h

anzuheben, werden mehrere Bahnübergänge geschlossen.

Pressekonferenz am 14. August 2013

in Meinerzhagen

Auf der Pressekonferenz am 14. August 2013

in Meinerzhagen freute sich Thomas Gemke,

stellvertretender Verbandsvorsteher des zuständigen

Zweckverbandes NWL und Landrat des

Märkischen Kreises, auf den Bahnverkehr ab Dezember

zwischen Köln und Meinerzhagen: „Die

Reaktivierung der gesamten Strecke zwischen

Gummersbach und Lüdenscheid nimmt mit der

vorletzten Ausbaustufe konkrete Gestalt an.“

Dirk Helfert, Leiter Verkehrsbetrieb Rheinland

von DB Regio NRW, ergänzt hierzu: „Wir freuen

uns, unseren Fahrgästen ab Mitte Dezember eine

attraktive Direktverbindung zwischen Köln und

dem westlichen Sauerland anbieten zu können.

Durch die Verlängerung der RB 25 erreichen

Reisende aus Meinerzhagen die Domstadt künftig

im Stundentakt ohne Umstieg in nur etwa

90 Minuten. Von dieser Angebotsausweitung

werden Berufspendler, Einkaufsbummler und

Freizeittouristen gleichermaßen profitieren."

Offizielle Eröffnung am

14. Dezember 2013

Einen Tag vor dem Fahrplanwechsel wird ein

Eröffnungszug aus Richtung Gummersbach offiziell

die Bahnstrecke eröffnen. Am Bahnhof in

Meinerzhagen wird es ein Rahmenprogramm

geben und die Bürger werden die Möglichkeit

bekommen, sich einen Zug in aller Ruhe vor Ort

ansehen zu können. Weitere Informationen zur

Eröffnungsfeier erhalten Sie frühzeitig auf der

Website des ZRL unter www.zrl.de

Fahrplan

Ab dem 15. Dezember 2013 fährt die RB 25

täglich im Stundentakt von Köln aus in Richtung

Meinerzhagen und zurück. Die genauen Fahrzeiten

sind noch nicht bekannt.

Tickets

Für Fahrten von und nach Meinerzhagen auf der

RB 25 gilt ab dem Fahrplanwechsel 2013 auch

der VRS-Tarif mit allen seinen Angeboten.

Für Fahrten über das Tarifgebiet des VRS hinaus,

bieten sich die Tickets des NRW-Tarifes an.

Ziel: Reaktivierung der Strecke bis

nach Lüdenscheid voraussichtlich ab

Dezember 2015

Ab Dezember 2015 sollen nach den aktuellen

Planungen die Züge der Linie RB 25 von Meinerzhagen

über Brügge bis Lüdenscheid weiter

fahren. Die Bahnhöfe in Kierspe, Oberbrügge

und Brügge werden saniert oder neu gebaut. In

Brügge werden sich demnächst die Züge aus

Dortmund/Hagen (RB 52) und aus Köln/Meinerzhagen

(RB 25) am selben Bahnsteig gegenüberstehen.

Hier können Fahrgäste bequem und

mit nur kurzer Wartezeit in beide Richtungen

umsteigen. Die Fahrt von Meinerzhagen nach

Lüdenscheid wird eine knappe halbe Stunde

dauern.

Die Finanzierung des Fahrweges für die gesamten

Baumaßnahmen erfolgt weitestgehend aus

Mitteln des Bundes, die der Bahnsteige aus

Mittel des Landes NRW. Die Gesamtkosten betragen

rund 52 Millionen Euro.

22 kreuz&quer 4/13


ÖPNV-REPORT

Das HandyTicket –

der Fahrkartenautomat für die Hosentasche

Seit Juli 2013 können Fahrgäste die Tickets für

den Öffentlichen Nahverkehr bei allen Verkehrsunternehmen

im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

(VRR) als HandyTicket erwerben. Die Vorteile

für HandyTicket-Nutzer liegen „in der Hand“:

Die Tickets sind immer und überall verfügbar,

auch deutschlandweit in allen teilnehmenden

Regionen. Der Ticketkauf ist schnell und einfach

möglich und die Bezahlung erfolgt bargeldlos.

Das Mitführen eines Papiertickets entfällt.

Die Registrierung kann online oder mobil auf der

Seite des HandyTicket-Shops der VRR-Verkehrsunternehmen

erfolgen. Neben der Angabe der

Mobilfunknummer zur Identifizierung wird nach

einem Kotrollmedium gefragt. Das kann ein

deutscher Personalausweis, ein EU-Reisepass,

eine Bank- oder Kreditkarte sein. Das Dokument

muss bei der Fahrt mit Bus oder Bahn mitgeführt

und bei einer Fahrscheinkontrolle zusammen mit

dem HandyTicket dem Prüfpersonal vorgelegt

werden. Bezahlt wird per Lastschrift, Kreditkarte

oder im Prepaid-Verfahren. Nach der Registrierung

erhält der Kunde per SMS eine PIN-Nummer,

die für den Fahrkartenkauf und zum Login

ins HandyTicket-Kundenportal notwendig ist.

Das HandyTicket-Sortiment umfasst das gesamte

Sortiment aus dem Bartarif in den Preisstufen

A bis E. Das gilt für Einzel- und Monatskarten

oder Tickets aus dem NRW-Tarif. Ab dem 1. Januar

2014 werden zwei neue Tickets angeboten,

die nur online vertrieben werden. Das 10erTicket

und das 7-TageTicket. Das 10erTicket ist wie das

4erTicket mit einem Rabatt auf den EinzelTicket-

Preis ausgestattet. Das 7-TageTicket eignet sich

besonders gut für Touristen, die den VRR mit Bus

und Bahn erkunden wollen.

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Infos unter www.vrr.de

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und dem ersten Kauf eines HandyTickets

eine Gutschrift von 5 € auf Ihr Kundenkonto. Eine

Barauszahlung der Gutschrift ist nicht möglich.

kreuz&quer 4/13

23


Sonderserie – Wegearbeit im SGV (Teil 5)

Zertifizierung Qualitätswege

Wanderbares Deutschland

Wegearbeit – Kerngeschäft des SGV

Fotos: SGV

Wer über die Markierung von Wanderwegen

redet, der spricht wahrlich über das Kerngeschäft

des SGV. Bereits in der am 25. Januar

1891 durch eine Delegiertenversammlung

in Hagen verabschiedete Satzung wurde

als Zweck bestimmt „Die Zugängigkeit und

die Bereisung der Berge des Regierungsbezirks

Arnsberg zu erleichtern, …“. Auch in

der aktuellen Satzung steht unter § 2 Aufgaben

geschrieben: „Im Einvernehmen mit der

Landesregierung NRW und den zuständigen

Behörden konzipiert und markiert der SGV

die Wanderwege innerhalb seines Vereinsgebietes.“

So verwundert es also nicht, dass

über die Jahrzehnte ein rd. 38.000 Kilometer

umfassendes Wanderwegenetz entstanden ist,

das von den Markierern auf der Abteilungs-,

Bezirks-/Regions- und Hauptvereinsebene regelmäßig

gepflegt wird.

Der Arbeitsaufwand zur Erhaltung dieses

Wegenetzes ist immens. Vor der Wandersaison

werden die Wege abgelaufen und

freigeschnitten, verblasste Zeichen

nachmarkiert oder ganz neue Zeichen

angebracht. Während dafür

bis vor einigen Jahren Bürste,

Pinsel und Farbe die Mittel der

Wahl waren, werden Wegezeichen

heute vor allem aufgeklebt. Die

dafür erforderlichen Materialien

(Aufkleber, Aluunterlage und Silikonkleber)

werden zentral bestellt

und sind im SGV-Shop erhältlich.

Dieses neue Verfahren reduziert

den Zeitaufwand und es ist jetzt

möglich, die teilweise recht komplizierten

und bunten Markierungszeichen v.

a. der touristisch geprägten Wanderwege darzustellen.

Wegearbeit in der Zukunft sichern –

Gesichter der Wegearbeit

Doch ganz so heile präsentiert sich die Wegemarkierer-Welt

am Ende doch nicht: es

wird zunehmend schwieriger, die wandersichere

Markierung im gesamten Vereinsgebiet

sicherzustellen. Die Altersstruktur in den Abteilungen

und eine nachlassende Bereitschaft

zum ehrenamtlichen Engagement führen zu

Nachwuchsproblemen, die gelöst werden

müssen. Aus der Berechtigung des SGV zur

Wegemarkierung ergibt sich auch eine gewisse

Verpflichtung, dieser Aufgabe nachzukommen.

Schließlich ist das SGV-Wegenetz die Basis

für den Wandertourismus in weiten Teilen

NRWs.

Wie es gehen kann, zeigt die Abteilung Witten

mit ihrem Konzept „Das Wittener Mosaik –

Wegearbeit mit Zukunft“. Birte Eilers, Anke

Heidemann und Uwe Kühn haben verschiedene

Maßnahmen entwickelt, mit der Interessierte

angesprochen, an den SGV gebunden und

für die Markierungsarbeit gewonnen werden

konnten. Mit unterschiedlichen Aktionen von

Geocaching bis zur Familienwanderung wollen

sie aus verschiedenen Freizeit-Aktivitäten-

Farben ein ideelles buntes Mosaik schaffen.

Damit hat die Abteilung Witten auch die Jury

beim Wettbewerb „Gesichter der Wegearbeit“

des Deutschen Wanderverbands überzeugt

und den ersten Platz gemacht. Der Preis wurde

auf der Tour Natur in Düsseldorf durch den

ehemaligen Bundesumweltminister Prof. Dr.

Töpfer verliehen.

Interesse? So geht’s

Es lohnt sich also, über neue Wege nachzudenken.

Der Fachbereich Wege im SGV

freut sich über Ihre Ideen für eine zukünftige

Wegearbeit und steht mit Rat

und Tat zur Seite. Interessierte SGVer

werden in einer Tagesveranstaltung

durch die SGV-Wanderakademie zum

Wegemarkierer ausgebildet und bekommen

ihren Wegemarkierer-Ausweis.

Kontakt: Hauptfachreferent für Wege

Hubert Prange. E-Mail: wege@sgv.de.

Ehrenamtspreis „Gesichter der Wegearbeit“,

Frank Rosenkranz, Anke Heidemann, Uwe

Kühn, Birte Eilers und Herbert Stöber

(1. Vorsitzender Abt. Witten)


Vom Tagebau über Müllkippe zu

bedeutendem Weltnaturerbe

Grönebach - Die diesjährige und 24. Historische

Wanderung führte 45 SGVer und

Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins

Winterberg zur Grube Messel in

den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Wer

heute als Besucher dorthin kommt, findet

eine rund 800 Meter große und gut

65 Meter tiefe Mulde in der hessischen

Landschaft (Bild). Bis 1970 wurde hier

noch bituminöser Tonstein, Eisenerz und

Braunkohle abgebaut. Sollte sie danach

zu einer Mülldeponie werden, ist sie seit

1995 Weltnaturerbe.

Diese einzigartige Schatzkammer entstand

bei einem Vulkanausbruch vor rund

50 Millionen Jahren. Der Krater füllte sich

später mit Wasser, in dem immer wieder

Tiere verendeten. In dieser Zeit war die

Gegend ein blühender Lebensraum für

Fische, Fledermäuse, Krokodile, Insekten,

Vögel, Schlangen, Schildkröten und

das berühmte „Urpferdchen“. Beim Austrocknen

des Sees sanken die Tiere auf

den Grund und versteinerten. Besonders

die Weichteilerhaltung von Säugetieren

macht die dort gefundenen Fossilien einzigartig.

Nirgendwo sonst gibt es derart

viele und gut erhaltene Fossilien auf so

engem Raum. Die zur Stabilisierung in

Kunstharz gegossenen Fossilien dokumentieren

die Pflanzen- und Tierwelt aus

jener Zeit. Schon im 19. Jahrhundert hat

man gemerkt, dass in der Grube Messel

etwas zu finden ist. Damals gab‘s bereits

Zufallsfunde. Trotz guter Kenntnisse über

die Ölschiefer- und Fossil-Lagerstätte

war die Entstehungsgeschichte bis 2001

weitgehend unbekannt. Erst eine Forschungsbohrung

bis in 433 Meter Tiefe

brachte Klarheit. Den Bohrkern werteten

elf Forschungseinrichtungen als Gemeinschaftsprojekt

aus.

Die Exkursion ermöglichte es den SGVern,

Original-Fossilien zu bewundern und in

der Hand zu halten. Ein virtueller Ausflug

in das 432 Meter tiefe Bohrloch

verdeutlichte der Gruppe anschaulich die

zeitliche und räumliche Dimension der

Grube Messel.

Auf den Seiten „ERLEBNIS SGV“ berichtet

Kreuz&Quer aus dem vielfältigen Vereinsleben.

Die Bilder und Texte dokumentieren das ehrenamtliche

Engagement und den Ideenreichtum der Aktiven in den

Abteilungen und Bezirken, bearbeitet von Jörg Haase.

Zuschriften für diese Rubrik bitte nur an:

Jörg Haase, Winterberger Str. 15,

57392 Westfeld am Rothaarsteig

E-Mail: joerghaase@sgv.de

Den Tetraeder auf dem Haldengipfel im Blick

Oeventrop - Im Sommermonat Juni war

eine Gruppe dieser an der Ruhr nahe

Arnsberg tätigen SGV-Abteilung per pedes

ein Stück weiter flussabwärts in der grünen

und einstigen Industrieregion „Ruhrgebiet“

unterwegs. Vom Parkplatz der

Veltins Arena ‚auf Schalke‘ ging‘s entlang

der Emscher nach Bottrop-Batenbrock

zur etwa 65 Meter hohen Halde Beckstrasse.

Fast alle wagten den Aufstieg auf

den weithin sichtbaren Haldengipfel zum

abends beleuchteten „Tetraeder“, der zum

Wahrzeichen Bottrops und Haldenerlebnis

Emscherblick wurde.

Der phantastische Rundblick von der gut

50 Meter hohen, begehbaren Pyramide

reicht über Essen, Bottrop, Oberhausen

und sogar bis Duisburg. Dieser herrliche

Ausblick war ein Erlebnis und entschädigte

für die Mühen des schon anstrengenden

Aufstiegs. Mittagsrast wurde im

Industriedenkmal „Berne Park“ eingelegt.

Wo fast 40 Jahre die Abwässer geklärt

und dann das Maschinenhaus stillgelegt

wurde, entstand mit Förderung von Land

NRW und Europäischer Union eine offene

Parkanlage mit Erlebnisgastronomie. Leib

und Seele wurden gestärkt mit „Himmel

un Ääd“ oder einer speziellen Currywurst.

„Es war ein gelungener erlebnisreicher

Ausflug ins grüne Ruhrgebiet, die gewonnenen

Eindrücke hinterließen bei allen

Teilnehmern eine positive Resonanz,“ ist

im Bericht festgehalten.

Erlebnis SGV

Tagsüber war das Blickfeld nicht eingeschränkt: Diese schöne Aussicht konnten die

Voßwinkeler SGVer genießen und hielten manches Motiv fotografisch fest.

33 Stunden und 112 Kilometer dem

Wanderzeichen „Raute“ gefolgt

Voßwinkel - Von Zeit zu Zeit juckt es

einigen Mitgliedern des SGV-Voßwinkel in

den Wanderschuhen. Dann wird es Zeit

für eine Langstreckentour. In diesem Jahr

sollte es die „Raute“ sein. Die Strecke

ist eigentlich immer mit 100 Kilometern

angegeben. Aber schnell wurde klar: Sie

ist in Wirklichkeit 112 km lang – die

GPS-Daten trogen nicht. Aber egal. Diese

12 km würde man auch noch schaffen.

Insgesamt 13 Teilnehmer meldeten sich

an. Einige nahmen sich von Anfang an

nur eine Teilstrecke vor, andere wollten

es ganz wissen.

Das SGV-Wanderzeichen „Raute“ führt

durch Voßwinkel – und hier sollte auch

Start- und Zielpunkt sein. Es ging los

morgens um 7 Uhr, da ist die Welt noch

in Ordnung. Über Holzen, Enkhausen

(Frühstück an der Pfinksen-Hütte), Lang-

scheid, Amecke, Allendorf, Stockum (Einkehr

beim Gasthof Willeke und Ausstieg

sechs Personen nach 43 km), Linnepe,

Altenhellefeld, Grevenstein, Meschede,

Berge, Wennemen (Versorgungspunkt

Wasser und Ausstieg weiterer zwei Personen

nach 71 km), Lattenberg (Frühstück

und Ausstieg einer Person nach 83 km).

Hier kam eine Person hinzu und begleitete

die beiden Schlussläufer Rainer Schmidt

und Andreas Schreiber über Breitenbruch,

Moosfelde, Höingen, Echthausen

bis zur Ankunft in Voßwinkel um 16 Uhr

des Folgetages.

Die Bilanz eines außergewöhnlichen

Wanderprojektes: Nach 33 Stunden, 112

Kilometern und insgesamt – laut GPS –

2.596 Höhenmetern war es geschafft.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden

„Rautenbiester“ – aber Respekt auch allen

Etappengängern, die ja immerhin 29

bis 83 Kilometer meisterten. Der Dank aller

Mitwanderer ging an Rainer Schmidt,

der die Tour hervorragend vorbereitet und

organisiert hatte.

Kopfleuchten halfen, die sichere

Wegemarkierung nicht zu verlieren.

Autofreies Volmetal mit SGV-Infos

zur Wegearbeit

Dahlerbrück - Beim vom Märkischen

Kreis und fünf Städten im Verlaufe der

B54 veranstalteten 2. Aktionstag „Autofreies

Volmetal“ beteiligte sich an 62

Standorten Vereine mit ihren Freizeit-

Informationen, darunter auch diese SGV-

Abteilung: Sie informierte an einem Stand

über den SGV mit seinem breit angelegten

Spektrum an Vereinsarbeit zur sinnvollen

Freizeitgestaltung sowie die Wegearbeit

allgemein und speziell über die Wegemarkierung.

Vorsitzender Ortwin Schmidt:

„Wir haben diese der Umwelt dienlichen

Jedermann-Veranstaltung für den SGV-

Bezirk Volme genutzt, die für die Allgemeinheit

erbrachten Leistungen des SGV

bekannt zu machen. Wir hoffen nun auf

Resonanz, was ein vielleicht gewecktes

Interesse bei noch nicht zum SGV gehörenden

Zeitgenossen betrifft, ihre freie

Zeit mit Angeboten des SGV zu füllen.“

An dem Aktionstag beteiligten sich rund

8.500 Märker und Gäste. Ein Wanderangebot

des Schalksmühler SGV fand zwar

Echo, aber ein recht geringes: Hier gilt

es, in Zukunft frühzeitig und intensive

Werbung dafür zu betreiben.

Bezirkswanderung auf SGV-Hauptroute X 9

Hagen - Die von dieser SGV-Abteilung

ausgerichtete Bezirkswanderung fand

auf der Hauptwanderstrecke X 9 (Rhein-

Ruhr-Weg von Dortmund rd. 168 Kilometer

bis Königswinter) statt und führte

in Dortmund vom Rombergpark zur Hohensyburg.

Nach einer kurzen Bahnfahrt

bis „Tierpark Dortmund“ führte Klaus

Bach als Wanderführer die 28 Mitwanderer

durch den Rombergpark in seinem

prächtigen Frühlingskleid und an den eisenhaltigen

Quellen vorbei zum Tierpark.

Weiter ging‘s durch den Dortmunder

Stadtwald mit mächtigen Baumriesen

und Kunstwerken, die die Wanderer zur

Rast einluden (Foto).

Die Route führte hinab ins liebliche Wannebachtal

und dann in sanfter Steigung

zur Hohensyburg hinauf. Nach stärkender

gemeinsamer Mittagsrast bei kräftigem

Regenschauer, zog die Gruppe von der

Hohensyburg bergab zum Hengsteysee.

An manchen Stellen der teilweise besonders

schönen Strecke beschlich die Wanderer

ein wehmütiges Gefühl, denn dieser

SGV-Hauptwanderweg soll entsprechend

einer Qualitätsüberprüfung aller Routen

durch fachlich versierte Wegespezialisten

wegen seiner überwiegenden Schwächen

demnächst als Hauptwanderstrecke eingezogen

werden.

kreuz&quer 4/13

25


Erlebnis SGV

Tornado Ursache für eine

abenteuerliche Hüttentour

Hagen - Die Seniorenfahrt 2013 zum

SGV-Wanderheim Linden dürfte den TeilnehmerInnen

dieser SGV-Abteilung wohl

lange in Erinnerung bleiben. Nach Ankunft

per Bus und gemeinsamer Wanderung in

der schönen Umgebung der Hütte verdunkelte

sich auf dem Rückweg der Himmel

zusehends und die Wanderer hatten

Mühe, die Hütte noch trockenen Fußes

zu erreichen. Dann setzte unvermittelt

ein heftiger Tornado ein. Die Bäume in

unmittelbarer Nähe der Hütte bogen sich

im Sturm und einer nach dem anderen

stürzte um oder brach ab (Bild). Eine

viertel Stunde und der Spuk war vorbei!

Aber auch das ganze Ausmaß der Verwüstung

war unübersehbar. „Die Umgebung

der Hütte glich einem Schlachtfeld. „Zum

Glück hatten das Haus und ihre Insassen

das Inferno unbeschadet überstanden“,

konnte Abteilungsvorsitzender Lothar

Neuhaus (li.) feststellen. Wenn auch die

Schäden dank professioneller Hilfe schon

ein paar Tage später weitgehend behoben

werden konnten und die Hütte wieder in

Betrieb ging, blieb doch ein Sachschaden

von geschätzt 25. - 40.000 Euro.

Alle, die das Inferno mit erlebt haben,

waren einig: Es grenzte an ein Wunder,

dass keiner der umgestürzten Bäume auf

die Hütte fiel. So war es für die SGV-

Wanderfreunde ‚nur‘ eine abenteuerliche

Tour nach Linden, die sicher niemand

vergessen wird.

Schmuckes Celle erlebt - auch Gedenkstätte

Bergen-Belsen und Basis der „Rosinenbomber“

Arnsberg/Neheim - „Wo einst die Langbarte

wohnten“ – unter diesem Titel hatten

sich Radler des SGV Neheim in der

Lüneburger Heide umgeschaut. Die achttägige

Freizeit fand in Zusammenarbeit

mit der SGV-Wanderakademie statt. Vom

Standquartier in Hermannsburg-Weesen

unternahmen sie unter der Leitung von

Hans Voss Themenradtouren ins Naturschutzgebiet

Südheide. Das Radeln durch

ausgedehnte Heideflächen und Wälder,

durch Felder und idyllische Heidedörfer

mit den typischen Höfen und Kirchen,

war für alle recht beeindruckend. Bei

mehrstündiger Führung erlebten sie das

bunte und prächtige Fachwerk in der alten

Residenzstadt Celle. Besucht wurden

auch zwei besondere Gedenkstatten: Das

berüchtigte Konzentrationslager der Nazis,

Bergen-Belsen, in dem unter anderem

die Tagebuchschreiberin Anne Frank

getötet wurde, und Faßberg, einer der

Stützpunkte der sog. „Rosinenbomber“

der alliierten Luftbrücke, mit deren Hilfe

die Bevölkerung Berlins während der Blockade

1948/49 versorgt wurde.

Leckere Torten-Brigade für Wanderer

Meinerzhagen - Nach dem im letzten Jahr

total verregneten 40. offenen Wandertag

für jedermann „Rund um Meinerzhagen“

(es waren aber dennoch rund hundert

Wanderfreunde gekommen, die so für einen

Erfolg gesorgt hatten), sollte diesmal

alles anders werden, so der Wunsch der

Organisatoren. Da die drei unterschiedlich

langen Wanderstrecken allseits gelobt

wurden, bot man sie auch zum 41. offenen

Wandertag erneut an. Die Wünsche

wurden Wirklichkeit: Das Wetter spielte

mit und so konnten die Meinerzhagener

SGVer rund 300 Teilnehmer zählen. Die

meisten entschieden sich für die Goldstrecke

mit den höchsten Anforderungen.

Erfreulich war, dass auch 27 Kinder

auf Tour gingen. Nach Rückkehr gab‘s

für alle ein kleines Geschenk und: Diese

eifrigen Wanderfreundinnen (Bild) hatten

zur Stärkung und zum gemütlichen Wanderausklang

leckere Torten und Kuchen

gebacken, die reichlich Zuspruch fanden.

Fest steht bereits heute: Der SGV Meinerzhagen

wird auch 2014 den 42. offenen

Wandertag für jedermann anbieten.

Neue Wandertafel an der

Friedenskirche Wattenscheid

Wattenscheid - Die 1977 im Stadtzentrum

an der Friedenskirche vom damaligen

Vorsitzenden der Höntroper SGV-

Abteilung, Wolfgang Pfannstiel, initiiert

und auch gebaute Wandertafel ist durch

Witterungseinflüsse marode geworden.

Wiederum waren es die Höntroper, die

die notwendige Erneuerung anstießen,

die an der Friedenskirche beginnenden

Wanderwege darzustellen. Neben einem

Stadtrundgang wird zu vier Wanderungen

von fünf bis 8,5 Kilometern für Einsteiger

und Familien eingeladen. Sie eignen sich

auch für Etappen: Jeweils ist eine Rückkehr

mit ÖPNV möglich.

Für das Vorhaben konnten Partner und

Sponsoren gewonnen werden. Neben den

Partnern SGV-Gesamtverein und Bezirk

Bochum sind‘s dankenswerterweise die

Sparkasse Bochum und der Heimat- und

Bürgerverein Wattenscheid, die die ehrenamtlich

bewerkstelligte Herstellung unterstützten.

Bernhard Becker (SGV Hordel,

li.) übernahm die Beschriftung der Tafeln,

Willi Rügen (SGV Höntrop, 2.v.li.) übernahm

es, die Hölzer zu streichen und die

Schriftzüge farbig auszulegen. Beim Abbau

der alten Tafeln und Neuaufstellung

halfen die Wanderfreunde Hans-Gerd

Philipps (re.), Willi Rüggen und Hans-

Jürgen Schmidt (2.v.re.) tatkräftig mit.

Höntrops heutiger Vorsitzender, Heinz-

Jürgen Oestrich, bei der Einweihung: „Ich

hoffe, viele Wattenscheider und Gäste der

Stadt werden zu einer Wandertour ermuntert,

um die schönsten Wege der näheren

Umgebung zu erkunden.“

Erst Extra-Tour durch den Winterwald –

dann begrub viel Schnee SGV-Termine

Neheim - Die Neheimer nahmen eine 21

Kilometer lange Extra-Tour ins Programm,

die vom neuen Vorsitzenden Helmutheinz

Welke als Wanderführer geleitet wurde.

Sie führte etwa 5,5 Stunden und über insgesamt

418 Meter Steigung in einer mittleren

Höhenlage durch die winterlichen

Wälder südlich von Affeln und zu einigen

schönen Aussichten. Da es unterwegs

keine Einkehrmöglichkeit gab, war Rucksackverpflegung

dringend empfohlen.

Der Winter zeigte sich jedoch mit Auswirkungen

von dieser Seite: „Die SGV-

Hütte am Schwiedinghauser Feld ist

eingeschneit“, hieß es in einer Pressemitteilung

dieser SGV-Abteilung. Die Folge:

Dort geplante Veranstaltungen fielen in

den nächsten Tagen aus. Und das waren

ein Singeabend, ein Hüttenarbeitstag

sowie eine Vorstandssitzung. Inzwischen

dürfte die Beeinträchtigung der Vereinsarbeit

behoben sein – der Frühling sorgte

für Entspannung der Lage.

Lamas als Wanderfreunde

Partner auf Eifelpfaden

Düsseldorf - Den Alltagsstress vergessen,

und einmal abschalten, das sind die Kriterien,

die den Wert des Wanderns ausmachen.

Unter dem Motto hat der SGV der

Landeshauptstadt unter Leitung von Rosa-Maria

und Heribert Ludigs (Bild) eine

Wanderung in der Eifel organisiert, bei der

Lamas zu Wanderfreunden wurden und

für ein nicht alltägliches Wandererlebnis

sorgten. Schon früh ging‘s mit Bahn und

Bus in die Eifel, wo die 23-köpfige Düsseldorfer

Wandergruppe von zehn Lamas

und ihren Betreuern erwartet wurde. Es

ging auf eine ca. acht Kilometer lange

Tour, bergauf und bergab. „Es war für

alle ein Erlebnis, haben wir doch viel

erfahren über das Verhalten der Lamas“,

berichtet Rosa-Maria Ludigs. „Jeder hatte

irgendwie ein Lama bzw. Alpaka lieb

gewonnen.“ Eine sehr gute Einkehr im

Dorfcafé rundete das gemeinschaftliche

Wandererlebnis ab.

26 kreuz&quer 4/13


Strom kommt aus der Steckdose

Arnsberg - Die SGV-Abteilung unternahm

eine Tages-Exkursion zum RWE-Braunkohletagebau

in Garzweiler. 34 Teilnehmer,

SGVer und Gäste, fuhren mit einem

Reisebus ab Alt-Arnsberg in die Kölner

Bucht. Nicht nur Arnsberger, sondern

auch Interessierte aus Sundern und Ense,

ja sogar ein Arnsberg-Besucher aus dem

Allgäuer Immenstadt war mit von der Partie.

Im RWE-Info-Zentrum erhielten die

SGV-Besucher eine theoretische Einführung

in den Ablauf des Braunkohleabbaus

und die anschließende Verstromung im

Kraftwerk der REW-Power, „Niederaußem“.

Auch die langfristigen Planungen

und Abläufe von Umsiedlungen ganzer

Ortschaften, die notwendigerweise mit

dem Tagebau verbunden sind, wurden

bis ins letzte Detail erläutert. Der Höhepunkt

war die anschließende Fahrt

durch das beeindruckende Abbaugebiet.

Hier erledigte u.a. der „Star“, nämlich

der größte Braunkohle-Bagger der Welt,

mit der Bezeichnung „288er“, seine „gefräßige“

Aufgabe. Abschließend genossen

die Exkursionsteilnehmer von einer kühn

„in die Luft“ gebauten Aussichtsplattform

einen überwältigenden Gesamtüberblick

über das riesige Braunkohle-Abbaugebiet

Garzweiler 2.

Bei einer ausgiebigen Mittagspause in

Grevenbroich ließ man die Eindrücke

noch einmal Revue passieren, bevor sich

der mit den SGV-Erlebnisteilnehmern besetzte

Reisebus wieder in Richtung Sauerland

aufmachte.

Zum Abschluss im Zinsetal

Heinsberg - Dieser idyllische

Ort im Kirchhundemer Land

war Ausgangspunkt für eine

Wanderwoche im Grenzgebiet

zwischen Sauerland und Siegerland.

Hermann-Josef Beckmann

ist dort zu Hause und seit vielen

Jahren als Ferienwanderführer im

Rahmen des Angebotes des SGV-

Gesamtvereins *) tätig. Er kennt

die schönsten Pfade zu Aussichtspunkten

wie der Albaumer Höhe,

dem Turm auf dem Giller oder

auch dem Rhein-Weser-Turm.

Auf geschichtsträchtigen Wegen

über den Kamm des Rothaargebirges

wusste der Wanderführer

so manche Geschichten von

früheren Streitereien der Besitzer zu erzählen.

Zum Abschluss führte eine Tour durch das

noch unberührte Zinsetal. Alle Teilnehmer

waren begeistert, denn auch der, der den

Rothaarsteig bereits gewandert ist, weiß

doch noch lange nicht von den vielen

Kleinoden, die es neben dem Hauptweg

zu entdecken gibt.

*) SGV-Jahresprogramm 2014 mit

bundesweiten und auch internationalen

Angeboten ist als herausnehmbarer Teil

im Mittelteil von K&Q 4-13 erschienen.

Schneewandern auch im Ruhrgebiet möglich

Ratingen - In einigen Teilen des SGV-

Landes ist das Wandern im Schnee nichts

besonderes – für SGVer im Ruhrgebiet

schon eher. Das nutzte diese SGV-Abteilung

aus und führte eine Wandertour

über den Auberg und durch die Ruhrauen

mit anschließender Einkehr im Kloster

Saarn. „Es war ein herrliches Wintermärchen.

Bei Minusgraden ging es auf

in die verschneite Natur. Eine herrliche

Winterlandschaft erwartete uns“, so ist‘s

im Wanderbericht festgehalten. „Wir bewunderten

glitzernde Schneekristalle und

die von Schnee bedeckten Sträucher und

Bäume.“ Dass es ein Erlebnis für alle war,

wurde bei der Einkehr klar: Man sah nur

in zufriedene Gesichter.

Erlebnis SGV

Wetter - Weg und Einkehr –

alles passte beim Seniorenwandertag

Grevenbrück - „Alles passte“, das war

Tenor der Seniorenwandergruppe dieser

SGV-Abteilung, die sich nach Latrop

Der Herbst ist nicht mehr weit

Kartoffelfeuer am SGV-Heim

Hüsten - Die vielerorts mit ihrem Duft

Appetit verbreitenden Kartoffelfeuer zeugen

davon: Der Herbst ist nahe – so auch

beim SGV in Hüsten. Die Wetteraussichten

waren nicht besonders gut, als das

Feuer angezündet wurde. „Um genau zu

sein, es regnete heftig“, berichtet Manfred

Hasenau. Auch Vorsitzender Franz Rahmann

machte sich Sorgen um den Verlauf

des Festes. Doch bald hörte es

auf zu regnen und die

Besucher strömten dann

recht zahlreich. Gekommen

waren neben den

eigenen Mitgliedern auch

viele befreundete Vereine

aus der Nachbarschaft, wie

SGV-Gruppe Niedereimer,

Neheim, Herdringen sowie

der Freundschaftsklub Sonnenburg.

Nachdem sich die

aufgemacht hatte. Auf dem Waldarbeiter-

und Försterpfad erfuhren sie an zehn

Stationen viel über Bedeutung und Verwendung

des wertvollen Rohstoffes Holz.

Spannend und anschaulich waren eine

Köhlerhütte und ein Schaumeiler dargestellt.

Der Weg führte weiter durch den

Dorfgarten zur historischen „Alten Mühle“,

wo ein liebevoll zusammengestelltes

Waldarbeiter-Museum eingerichtet ist.

„Höhepunkt der Wanderung war neben

der stärkenden Einkehr bei leckeren

Waffeln im Gasthaus Grubental die Erfrischung

für die Füße gleich nebenan im

Tretbecken“, so Berichterstatterin Anita

Büngener (Bildmitte).

Gäste am Kuchenbüfett gestärkt hatten,

waren schon die ersten Kartoffeln gar, zur

Verfeinerung gab es verschiedene Dips.

Bratwurst vom Grill und kalte Getränke

rundeten das Angebot an Leckereien ab.

DJ Markus sorgte für die richtige Musik.

Ein gelungenes Sommer-Ereignis, waren

sich alle einig.

Mineralien-Experte zeigte Fossilienfunde

im Tal der Düssel

Wülfrath-Mettmann - Bei sommerlichen

Wetterverhältnissen begaben sich 17

WanderfreundInnen auf Exkursion durch

heimatliche Gefilde: Von Haan-Gruiten

ging es entlang der Düssel ins Neandertal.

Unterwegs besuchten sie einen Experten

für Mineralien, der gern Einblicke in seine

Sammlung bot. Die Exponate hatte er

aus den umliegenden Kalksteinbrüchen

geborgen, von denen viele auf einer vielfältig

bewachsenen Trockenmauer für jeden

Besucher zugänglich sind. Fundort

und Gesteinsart sind jeweils vermerkt.

Der Eulenkopf und das Lößkindel fand unser

besonderes Interesse. Der Eulenkopf

ist ein Fossil, die Versteinerung ähnelt

einer Fledermaus, und er ist der Namensgeber

eines gleichnamigen Wanderweges.

Das Lößkindel entsteht in den Lößschichten

und fällt durch seine runden Formen

auf. Fazit der Tour: Ungewöhnliche Versteinerungen

werden beim Kalkabbau

freigelegt, seinerzeit wurde so auch das

gefunden, was als ‚Neandertaler‘ weltweite

Aufmerksamkeit erlangte.

Hohenlimburger in der Burgruine Baldenau

Hohenlimburg - Unter Leitung von Wilfried

Baumann hat diese SGV-Abteilung

eine einwöchige erlebnisreiche Wanderfreizeit

in Morbach/Hunsrück verbracht,

die bei den Mitwanderern für nachhaltige

Eindrücke sorgte. Es standen bei schönstem

(manchmal schon arg heißem) Sommerwetter

herrliche Wandertouren ebenso

auf dem Programm, wie die Erkundung

der bekannten historischen Städte Trier

und Cochem. „Gerastet wurde an günstig

gelegenen Plätzen, wie beispielsweise an

der Burgruine Baldenau (Bild)“, berichtet

Christel Platte.

kreuz&quer 4/13

27


Erlebnis SGV

Überraschung auf dem Gipfel:

Sekt einer Hochzeitsgesellschaft

Rüthen - Eine Überraschung, die wegen

ihres großen emotionalen Charakters allen

in Erinnerung bleiben wird, erlebten die

Seniorenwanderer dieser SGV-Abteilung

auf dem 655 Meter hohen Wilzenberg:

Oben angekommen, traf die Gruppe an

der Bergkapelle auf eine Hochzeitsgesellschaft

und stimmte spontan den Kanon

„Viel Glück und viel Segen…“ an, was

den Bräutigam veranlasste, dafür allen

mit einem Glas Sekt zu danken.

Neben diesem Topereignis auf dem „Heiligen

Berg des Sauerlandes“ (Hintergrund)

bot die 3-Tage-Wanderung im Schmallenberger

Sauerland von Jagdhaus aus

weitere Höhepunkte und Erlebnisse. Das

Wanderprogramm begann mit einer Tour

Richtung „Dreiländereck“ unterhalb des

Härdler auf 720 Meter NN und fand auf

einem Rastplatz nahe Lenne auf „nur“

340 Meter NN zur Mittagszeit ihren

„Tiefpunkt“. Der ansteigende Rückweg

führte über gut begehbare Schotterwege

und wurde von allen gut gemeistert – den

vielen schönen Aussichten als Stopps sei

Dank. Die Erlebnisse des Tages und ein

gesellig lustiger Spieleabend sorgte für

entspannende Erholung und diente dem

folgenden Wandertag, der ab Schanze zu

einigen Objekten des WaldSkulpturen-

Weges führte. Ziel war das „Ökosystem

Wald“ mit der Hängebrücke. Weiter Richtung

Latrop erforderte auch die Talvariante

des Rothaarsteigs einige Verschnaufpausen.

Eine längere Rast bot sich an der

„Gedenksäule Altarstein“, die als Erinnerung

an den Wiederaufbau Latrops nach

Zerstörung während der Soester Fehde

und der Pest errichtet wurde. Sehr zum

Nachdenken animierte vor Schanze der

Stopp an der Skulptur „Der Krummstab“.

Die weithin sichtbare Landmarke ist mit

dem Martin Luther-Zitat: „EINE ALLZU

GROSSE MACHT STÜRZT DURCH IHRE

EIGENE MASSE“ versehen. Auf dem nahen

„Kyrill-Pfad“ kamen Erinnerungen an

den vernichtenden Sturm hoch, zeigte

aber auch, wie sich die Natur selbst hilft.

Das Wanderereignis in schöner Natur

klang bei herrlichstem Spätsommerwetter

mit der Tour ab Kloster Grafschaft (Bild)

durch stille Seitentäler zur Lenne aus.

Affelner Waldfest im Loh-Wäldchen

Affeln - Diese rührige SGV-Abteilung feierte

am 8. September an der Vereinshütte

im Affelner Loh-Wäldchen ihr Sommerfest.

Trotz anfänglicher Bedenken wegen

des unpassenden Wetters waren doch

einige Besucher und Mitglieder benachbarter

Vereine der Einladung gefolgt und

tatsächlich gekommen.

Affelns Vorsitzende Bernward Rohrmann

und Andreas Schulze (Bild 1 re.) sorgten

mit Unterstützung weiterer Vorständler

auch in diesem Jahr dafür, dass es ein

gemütliches Ereignis wurde. Für das

leibliche Wohl wurde in Form von Reibeplätzchen,

Steaks, Wurst sowie Kaffee

und Kuchen bestens gesorgt. Die Kinder

backten Stockbrot, bastelten Windlichter

und konnten ihr Können bei Ringwurf

(Bild 2) und heißem Draht unter Beweis

stellen. Es gab auch etwas zu gewinnen:

Beim Ringwurf waren es Sticker, kleine

Kuscheltiere oder Frisbees, beim Heißen

Draht (Bild 3) gab‘s für die ersten Plätze

Ermäßigungskarten für Fort Fun, Eintrittskarten

für den Wildwald Voßwinkel und

den Maximilian Park in Hamm (Bild 1).

Die Spiele und Basteleien waren allesamt

kostenlos. Der Musikverein Affeln

begleitete das Fest musikalisch und so

wurden die Witterungsunbilden gar nicht

bemerkt. Ein sehr gelungenes spätsommerliches

SGV-Ereignis im örtlichen Veranstaltungskalender

für Mitglieder und

gern gesehene Gäste aller Altersstufen.

SGV-Besucherbergwerk „Wilhelmslust“

erhielt die Betriebsplanzulassung

Siegtal-Mudersbach - Das Landesamt für

Geologie und Bergbau in Mainz, hat jetzt

für das in Rheinland-Pfalz befindliche

SGV-Besucherbergwerk ‚Wilhelmslust‘ die

Betriebsplanzulassung erteilt.

Ein langer, mit viel Papier und Worten

begleiteter Behördengang war letztlich

erfolgreich. Viele Auflagen, Vorschriften

und Planungsunterlagen mussten

erbracht werden. Da geht es um Besucherordnung,

Schaltpläne, Alarmierungsund

Rettungspläne, Hilfeleistungs- und

Übungsprotokolle der Feuerwehr usw. Zur

Ergänzung wurde jetzt auch eine Sicherheitsprüfung

durchgeführt. Sachverständiger

Horst Moritz, Grubensteiger i. R.

(li.), hat den Schieferstollen befahren und

in Augenschein genommen. Die Fahrwege

für Besucher wurden dabei mittels Abklopfen

der Firste und Stöße sichtlich gegen

Gefährdung durch Steinfall überprüft

und von losen Gesteinsbrocken ‚beraubt‘.

Die Prüfung blieb ohne Beanstandung,

das Besucherbergwerk ist in einem guten

Zustand. Die Sicherheit der Besucher ist

gewährleistet, so das Protokoll. Betreiber

des Schieferstollen „Wilhelmslust“ ist der

Sauerländische Gebirgsverein, Abteilung

Siegtal-Mudersbach e.V.

„Der Schieferstollen wurde 1856 vorgetrieben.

Die Länge beträgt 100 Meter mit

zwei großen Abbauhallen. Große Schieferflächen,

die sich bei der Gebirgsbildung

aufgestellt haben, bringen die Besucher

immer wieder ins Staunen“, so Vorsitzender

Klaus Keil (Mitte).

Der SGV-Siegtal-Mudersbach nahm sich

2004 des Stollens an und baute ihn in

mühevoller Arbeit für Besucherzwecke

aus. Er befindet sich in Mudersbach an

der linken Siegseite, ca. 500 Meter vom

XS (Sieghöhenweg) entfernt. Im Bild Werner

Schweisfurth (SGV).

Führungen auf Anmeldung verabreden

unter: (0170) 411 46 44.

Infos: sgv-mudersbach.de

Das nächste Ereignis im Wilhelmslust-

Stollen findet statt am 4. Dezember:

„Barbara- und Adventsandacht“ mit anschließendem

gemütlichen Zusammensein.

Anmeldungen siehe Rufnummer.

Eltzer Burgpanorama: Ziel einer Tagestour

Attendorn - Anfang September machten

sich 40 SGVer auf den Weg, die Burg Eltz

zu erstürmen. Von Moselkern führte die

Route längs der Ringelsteiner Mühle in

das dicht bewaldete, enge und romantische

Tal der Eltz, an dessen Ende sich auf

einem steilen Schieferfelsen die imposante

Burg Eltz erhebt. Mit ihren zahlreichen

Türmen und Türmchen, Steildächern,

Erkern und Zimmern wirkt sie wie eine

Märchenburg, die an die D-Mark-Zeiten

erinnert: Sie war nämlich Motiv einer

hochwertigen Banknote. Nach der Rast

(Bild) vor der historischen Kulisse ging

es durch herrliche Buchenwälder zum

Forsthaus Rotherhof und weiter über die

Hochebene des Müderner Berges Richtung

Mosel. Auf dem steilen Abstieg nach

Karden, der Teil des Buchsbaumpfades

ist, boten sich immer wieder grandiose

Ausblicke in das Moseltal. Nach ca. vier

Stunden Wanderung fand die Busfahrt

ihren gemütlichen Ausklang. Einigen war

der Burg-Aufstieg zu anstrengend, sie

wanderten statt dessen gut sechs Kilometer

rund um den Zillesberg zur Zilleskapelle

und hatten auch hier herrliche Aussichten

auf Treis-Karden und Moseltal.

Eine besondere Attraktion war das gerade

stattfindende Weinfest mit einem Korso

von über 40 Oldtimern, der älteste von

1931. Bei den Nachkriegsautos erinnerte

sich mancher an sein erstes eigenes Auto

(Käfer, Opel Rekord, Ford 12m, DKW mit

Zweitaktmotor usw.).

Wandertour im Erzbergwerk Ramsbeck

Niedersorpe - Mit ihrer Wanderjugendgruppe

besuchte diese SGV-Abteilung das

Erzbergwerk in Ramsbeck und ging mit

ihr ‚unter Tage‘. Jugendleiterin Margret

Wegener organisierte einen erlebnisreichen

Nachmittag: Erst stand unter kompetenter

Leitung von Alfred Braun eine

zweistündige Wanderung auf dem Bergmannsweg

auf dem Programm. Dazu

hatte ihr ehem. Lehrer eine schöne

Route ausgesucht und konnte Kindern

wie Eltern interessante wie spannende

Geschichten aus der Blütezeit des

Bergbaus in Ramsbeck erzählen. Danach

ging‘s 400 Meter unter Tage,

natürlich in spezieller Wanderkleidung

(Bild). Was niemand bemerkte:

Man befand sich tief im Berg unter

dem Parkplatz von Fort Fun. „Eltern

und Kinder waren begeistert und können

jedem, der SGV-Familienarbeit macht,

empfehlen, wegen des sehr hohen Erlebniswertes

auch mal solch eine Untertage-

Tour zu unternehmen, die mit dem Einkleiden

von Spezialkleidung verbunden

ist“, berichtet Thorsten Lingemann.

28 kreuz&quer 4/13


Abendradeln beliebt

Zum Jubiläum hoch hinaus auf

2.963 Meter der Zugspitze

Neheim - Entsprechend der Initiative

„FeierabendWandern“ oder auch „Afterwork-walking“

bietet diese in Arnsberg

tätige SGV-Abteilung jeweils am Mittwoch

das „Abendradeln“ an. Es ist ein

Angebot an Berufstätige wie auch Leute,

die sportlich aktiv sein wollen. Es zeigt

sich eine steigende Beliebtheit, in der 36.

Woche waren es 23 radelnde SGVer, die

sich auf eine erholsame Tour begaben.

Unter ihnen waren etliche interessierte

Gäste. Unser Bild zeigt letzte Instruktionen

an die stattliche Gruppe. Es ist ein

Angebot des SGV, das wegen seiner Werbewirksamkeit

nicht zu vernachlässigen

ist, denn: der SGV bietet allerhand und

ist (viel) mehr, als das segensreiche und

als gesundheitsfördernd bekannte Fußwandern.

Wichtig ist das gemeinsame

unterwegs sein. Etwas Wehmut kehrte

bei den Teilnehmern ein, denn es wird

rapide früher dunkel und die Saison ist

ihrem Ende nicht mehr fern. Es gibt aber

zugleich die gute Perspektive: Im neuen

Jahr soll‘s weitergehen mit vielleicht

sogar noch mehr Zuspruch – möglicherweise

ja an noch mehr Örtlichkeiten im

weitläufigen SGV-Vereinsgebiet, die diese

Programmvariante aufgreifen und ihren

Wanderplan so aufwerten will.

Grönebach - Zum 25-jährigen Vereinsjubiläum

wollten 25 Grönebacher Bergwander-SGVer

hoch hinaus – die Sauerland

Höhen mit Gipfeln um die 800 Meter

NN waren ihnen zu niedrig, zu flach…

Schließlich wurde es die Zugspitze im

Wettersteingebirge. Toperlebnis für alle

war der Aufstieg auf den mit 2.963 Metern

NN höchsten Gipfel Deutschlands,

was allerhand Kondition und Ausdauer erforderte

. Erfreulich war die Wetterlage im

August: „Schönstes Bergwanderwetter“,

berichtet Vorsitzender Uli Lange. Was

zu bewältigen war, vermitteln die beiden

Bilder: Der Aufstieg vom Haltepunkt „Riffelriß“

der Bayrischen Zugspitzbahn über

steile Geröllhalden (Bild 1) zur Wiener-

Neustädter-Hütte (2.200 m NN) sowie

von dort aus dann der Aufstieg durch die

Felsen zur Zugspitze (Bild 2). Zweifellos

eine bleibende Erinnerung an das SGV-

Jubiläum und vielleicht Motivation anderer,

so etwas auch mal zu unternehmen.

„Wir Grönebacher Bergwanderer stehen

bei den Vorbereitungen gern als Informanten

mit Rat und Hilfe zur Verfügung“, so

Vorsitzender Lange im Gespräch mit der

K&Q-Redaktion.

Erlebnis SGV

Bezirkswandertag mit fröhlichem Ausklang

Rom und sein Umfeld

Wandertage in Mittelitalien

SGV-Land - In der mittelitalienischen Region

Lazio rund um die Hauptstadt Rom

bezogen 16 Wanderfreunde im Rahmen

des zentralen SGV-Angebotes in Carpineto

Romano ihr Standquartier. Sie lernten

eine Gegend Europas kennen, aus der ihr

in Dortmund lebender und ausgebildeter

Wanderführer Agostino Ricci stammt.

Klar: Er führte sie kundig durch seine

Heimat und stellte kompetent kulturelle

wie landschaftliche Schönheiten und

Besonderheiten vor. Zu den besonderen

Zielen der attraktiven Tour gehörten eine

Wanderung auf den 1.421 Meter hohen

Monte Capreo, eine Fahrt nach Pompeji

sowie eine Führung zum Vesuv. Rom mit

beeindruckendem Kolosseum, der Spanischen

Treppe und dem Trevi-Brunnen

durfte natürlich nicht fehlen. Das Benediktinerkloster

auf dem Monte Cassinou

war eindrucksvoll, der Deutsche wie der

Polnische Friedhof hinterließen Eindrücke.

Nicht zuletzt die gute italienische Küche,

die den Wanderfreunden mundete.

Unterwegs gab‘s noch eine Überraschung

für alle: Ein echt italienisches Picknick

(Bild). Auch das wird in den Erinnerungen

haften bleiben.

Im Netz sind weitere Angebote des SGV-

Arbeitskreises Ferienwandern im Jahreslauf

zu finden unter „http://sgv.de“ und

dann weiter „Termine&Veranstaltungen/

Mehrtages-Wandertouren“.

SGV- und SSB-Aktive warben für Bewegung

Bochum - SGV und Stadtsportbund fanden

sich in Bochum zu einer Gemeinschaftsaktion

mit dem Ziel zusammen,

mehr Bewegung „ins Volk“ zu bringen.

Mit diesem attraktiven Foto warben sie

für eine Sternwanderung, die am 29. September

von den verschiedenen Bezirksabteilungen

durchgeführt wurden. Die Aktion

verkörperten SGV-seitig u.a. (v.re.) Alfred

Mann, Maria Fuchs und Uschi Kühn. Links

im Bild SSB-Geschäftsführer Rüdiger

Stenzel. Seitens des SGV-Gesamtvereins

würdigte Vizepräsident Jörg Haase diese

Aktion und lud zu weiteren Gemeinsamkeiten

von SGV und SSB ein. „Wir

wollen doch beide das Gleiche: Jedermann

und nicht nur Ältere sollen sich

in unserem automobilen und von einer

virtuellen Welt geprägten Leben mehr

bewegen. Das bringt ihnen in jedem

Alter Wohlergehen und liefert neben

Lebensfreude Entschleunigung in der

von Hektik geprägten Umwelt“, führte

er aus und verwies auf Angebote wie

SGV-Gesundheitswanderführer und

Erwerb des Deutschen Wanderabzeichens

über den WanderFitnessPass.

Wickede-Asseln - Als Ausrichter des diesjährigen

Bezirkswandertages hatte diese

SGV Abteilung alle Abteilungen des SGV

Bezirks DO-Ardey eingeladen – und das

mit Erfolg: Rund 180 SGVer fanden den

Weg zur Schützenhalle Müschede. Drei

Wanderungen von sechs, acht und zehn

Kilometern waren im Angebot, für Besucher

mit körperlichen Beschwerden gab‘s

eine Sauerland-Rundfahrt.

Nach ihren Unternehmungen stärkte alle

das gemeinsame Mittagessen. Es war der

Übergang zu einem gemütlichen Beisammensein,

das musikalisch u.a. das Duo

Black & White aus DO-Hombruch und

die Volkstanzgruppe der SGV-Abteilung

Wickede-Asseln (Bild) gestaltete. Vor der

Heimfahrt sorgten nach herzlichem Dank

an den Organisator, Bezirkswanderwart

Volker Glogner, noch Kaffee und Kuchen

für guten Ausklang des gemeinschaftlichen

Tages.

Castroper ab Corvey auf Wandertour

Castrop-Rauxel - Die Benediktinerabtei

Corvey in Höxter (unser Bild zeigt den

Blick auf das karolingische Glockenhaus

der mächtigen Benediktinerabtei) war

Ausgangspunkt einer Wanderung dieser

in der Metropole Ruhr sehr aktiven SGV-

Abteilung. In zwei Tagesetappen ging‘s

über 40 Kilometer auf

dem dortigen Jakobsweg

nach Bad-Driburg. Quartier

wurde im Kloster Brede

bei Brakel bezogen.

Unvergessene Augenblicke

bot die Wanderung

durch die vielen Buchenwälder,

vorbei an vielen

Pilgerhütten und ansehnlichen

Kirchen in lieblich

eingebetteten Dörfern und

Städten. Faszinierend immer

wieder die Aussichten

über die weiten Täler

des Weserberglands. Sie

waren der Lohn für eine

an Höhenmetern reichen

Tour.

Ein Höhepunkt war der Aufenthalt im

Kloster Brede, wo die Wanderer liebevoll

von Schwester Ignatia und ihren Mitschwestern

betreut und bewirtet wurden.

Per Bahn dann die Rückreise ab Bad-Driburg,

bepackt mit allerhand Erinnerungen

an drei herrliche Wandertage.

kreuz&quer 4/13

29


PERSONALIE

NACHRUFE

Erlebnis SGV

Herausragende Vereinstreue

Langzeit-Jubiläen in 2013

Arnsberg - Erfreulich für jeden Verein ist

es, wenn seine Mitglieder ihm über lange

Zeit die Treue halten und damit „Ja zum

Verein“ zum Ausdruck bringen. Das gilt

auch für den SGV. Wenn auch in der

heutigen schnelllebigen Zeit kleinere Jubiläen

auf örtlicher Ebene unbedingt einer

Würdigung wert sind, so sind es 2013

die nachfolgend genannten Langzeit-Mitglieder

auf der Ebene des Gesamtvereins.

85 Jahre im SGV: Hotel Schniederjost

(Abteilung Siedlinghausen), 80: Margot

Heidrich, 75: Selma Haake (BO-Hordel),

Fritz Mann (Hagen), Anneliese Michels

(Bürener Land) und Ludwig Schwefer jun.

(Freienohl), 70 Jahre halten dem SGV

Joachim Meinhard

die Treue: Deutscher Alpenverein Essen,

Helmut Diadem (Oberkirchen), Josef Gemeckert

(Neheim), Paula Halbig (Herdecke),

Helmut Honig (Deuz), Ilse Tübinger

(Weidenau), Maria Jürgens (Neheim),

Josef Morcheln (Schmallenberg), Herbert

Neuhaus (Neheim), Josef Ralf (Belecke)

sowie Franz Josef Spieler (Lohausen).

SGV-Präsident Dr. Andreas Hollstein und

das gesamte SGV-Präsidium danken diesen

Jubilaren für ihre Vereinstreue mit

herzlichem „Frisch Auf“ und hoffen, dass

sie auch weiterhin und noch lange Zeit die

Reihen des Vereins stärken und so seine

Arbeit auf dem Weg in eine gute Zukunft

unterstützen.

Weidenau - Zum 40-jährigen

Vorsitzjubiläum von Joachim

Meinhard (li.) hatte diese

SGV Abteilung in die Bismarckhalle

zum festlichen

Stammtisch eingeladen.

Stellvertreterin Ellen Bender

(2.v.re.) konnte viele Weggefährten

des Jubilars und

Mitglieder des SGV Bezirksvorstandes

begrüßen, ferner

Regionalvertreter Anton

Schmitt (2.v.li.), der Grüße

des Gesamtvereins überbrachte.

Sie skizzierte die

SGV-spezielle Vita, die mit Vereinsbeitritt

1946 (!) begann. Weiter ging es über die

Wahl zum Vorsitzenden 1972 und weitere

bedeutende Stationen bis heute. Sie

nannte die wichtigsten Ehrungen: 1975

Silberne Ehrennadel, 1984 Goldene Ehrennadel

(beide vom SGV Gesamtverein)

und 2013 nach der früheren Silbernen

nun in Oberstdorf die Goldene Ehrennadel

des Deutschen Wanderverbandes.

Bezirksvorsitzender Jürgen Althaus (re.)

würdigte die Vielfalt ehrenamtlicher Tätigkeiten

von Joachim Meinhard innerhalb

der großen SGV- Familie.„40 Jahre

Vorsitzender eines Vereins zu sein, ist

ganz sicherlich auch in unserem vereinsgeprägten

Siegerland eine absolute

Seltenheit, die es zu ehren gilt. Langjährige

Mitgliedschaften und die damit

verbundene Ausübung von Ehrenämtern

ermöglichen ein stabiles Vereinsleben“, so

Althaus. Mehrere Vorstandsposten bekleidete

Joachim Meinhard: Als Wander- und

Wegewart in Weidenau wurde er 1965 in

den SGV-Hauptwegeausschuss berufen,

dessen Vorsitz er 1993 übernahm. Er

wurde zu einem exzellenten Fachmann

und war verantwortlich für die Markierung

der Hauptwanderwege in dem

großen Gebiet zwischen Paderborn und

Königswinter, Kaiserswerth und Dillenburg

sowie zwischen Köln und Korbach.

„Nachweislich wurden von ihm 5.505

Kilometer gezeichnet. Mit den gezeichneten

Bezirks- und Abteilungswegen im

heimischen Siegerland dürften es etwa

10.000 sein“, so Jürgen Althaus.

Ein wichtiger Aspekt des Schaffens ist

herauszustellen: Seit 2005 befasst sich

Joachim Meinhard mit der hochmodernen

Digitalisierung aller Wanderwege im

SGV. Sie stehen über ein PC-Programm

den Wanderern, die über GPS-System

verfügen, kostenfrei zur Verfügung. Abschließend

überbrachte der Bezirksvorsitzende

den Dank aller SGVer der Region

und schloss mit den Worten: „Ich möchte

dir für dein gesamtes, ehrenamtlich

dem SGV gewidmeten Lebenswerk meine

Hochachtung aussprechen und dir wie

deiner lieben Frau Erika (vorn) herzlich

danken und euch beiden eine gute Zukunft

wünschen.“

Anmerkung der Redaktion: Das Engagement

beider war familiär ansteckend: Die

Söhne Helge und Dirk hatten Spitzenfunktionen

inne bei der Deutschen Wanderjugend

auf Landes- bzw. Bundesebene

(Helge war sogar einige Jahre Verbandsjugendwart).

Sohn Jens war häufig mit

dabei, wenn Wege zu markieren waren.

Dr. Christoph Meyer

Erndtebrück/Arnsberg - Am 21. August

verstarb 79-jährig Dr. Christoph Meyer,

SGVer seit 1998 und Wanderwart des

SGV-Bezirks Wittgenstein. In dieser Zeit

engagierte er sich bei der Digitalisierung

des Rothaarsteiges, was bei ihm

zu dem Entschluss führte, das gesamte

SGV-Wegenetz von 40.000 Kilometern

ebenfalls EDV-mäßig zu erfassen, was

sich schnell als zukunftsweisende Wegeverwaltung

profilierte und für den

SGV-Gesamtverein zur Bildung eines Arbeitskreises

unter seinem Vorsitz führte.

Die Arbeiten von gigantisch anmutendem

Ausmaß (es waren viele Strukturen auf

den SGV-Ebenen zu schaffen) konnten

erledigt werden und stehen auf qualitativ

hochwertigem Niveau als modernes

Instrument der Wegearbeit zur Verfügung.

Fachorientiertes Wissen und kollegiale

Vorgehensweise zeichneten ihn

aus und fand auch außerhalb des SGV

Anerkennung, so auch beim Deutschen

Wanderverband. Dessen Vize-Geschäftsführer

und Projektverantwortliche, Erik

Horst Wellendorf

Schmallenberg - An seinem 92. Geburtstag

(19. August) verstarb Horst Wellendorf,

viele Jahre Kulturwart und Wanderführer

dieser SGV-Abteilung. Er war seit

1961 SGV-Mitglied. Viele Wanderungen

und Kulturfahrten, auch außerhalb des

Sauerlandes, hatte er ausgearbeitet und

durchgeführt, beliebt waren seine Dia-

Vorträge.

Dem am Inselsberg in Friedrichroda/

Thüringen geborenen SGVer war es ein

Anliegen, den Sauerländern seine Heimat

bekannt zu machen. So bot er unmittelbar

nach der Wende als einer der Ersten

Kultur- und Wanderreisen in die neuen

Bundesländer an.

Der SGV-Gesamtverein verlieh ihm 2011

für seine Verdienste als Kulturwart und

Thomas Günzl

SGV-Land - In diesem Herbst hat Thomas

Günzl seine letzte Wanderung angetreten.

Als WP-Redakteur war er in Schmallenberg

und anderen Orten tätig. Beim SGV

schließlich als Chefredakteur von 1993-

1999 maßgeblich an der Erstellung des

Wolfgang Oehme

Neumeyer, erklärte: „Wenn die

Nachricht für uns auch nicht

ganz unerwartet kam, so macht

sie uns doch sehr betroffen. Sein Engagement

und sein Fachwissen sowie sein persönliches

Agieren haben wir sehr geschätzt – es wird

uns sehr fehlen. Seine informativen Ratschläge

hatten bei der Entwicklung der Wegedigitalisierung

im Deutschen Wanderverband Vorbildfunktion.“

Der SGV-Gesamtverein würdigte seine von

großer Auswirkung geprägte ehrenamtliche

Tätigkeit 2010 mit der Verleihung seines Ehrenzeichens

in Silber.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der in

Ennepetal geborene, studierte Biologe beim

Max-Planck-Institut in Köln tätig war, dort

1995 als Geschäftsführer aus dem Berufsleben

ausschied: Beim SGV fand er eine Aufgabe

und Tätigkeit für seinen Ruhestand, die für

die Nachwelt von großer Bedeutung werden

sollte.

Hubert Prange, Hauptfachreferent für Wege:

„Sein Tod ist für uns ein großer Verlust. Wir

werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.“

Wanderführer die Ehrennadel in

Gold. Wenig bekannt war seine

Mitarbeit bei der Konzeption

von Wanderwegen, z. B. bei

der Entwicklung des Rothaarsteigs.

Die Vorbereitung und Durchführung

des Gebirgsfestes 1986 in Schmallenberg

trug seine Handschrift. Er war einer der ersten,

der mit dem damals neuen und noch

längst nicht verbreiteten Computer umgehen

konnte. Wer an seinen Wandertouren teilnahm,

war erstaunt über seine Kenntnisse

von Land und Leuten. Was besonders auffiel

war seine Bescheidenheit. Es ging ihm stets

um die Landschaft und um die Menschen

darin, die ihm wichtig waren. Er hinterlässt

eine große Lücke.

SGV-Magazins „Sauerland Zeitung - SZ“

(heute Kreuz&Quer) in den Jahren beteiligt.

„Der SGV dankt ihm für seine Mitarbeit bei

der Profilierung der SGV-Aufgaben und Tätigkeiten“,

schreibt Präsident Dr. Andreas

Hollstein in dem Kondolenzbrief.

Dinslaken - Im Alter von fast 85 Jahren

trat am 15. September der langjährige

Vorsitzende des SGV-Bezirks Emscher-

Lippe und Mitglied im ehem. SGV-

Hauptausschuss, Wolfgang Oehme, seine

letzte Wanderung an. Seit 1965 Mitglied,

wirkte er von 1993 bis 2008 lange Jahre

als Vorsitzender der SGV-Abteilung Dinslaken

und engagiert als Bezirksvorsitzender.

Wegen seiner Verdienste wurde

er beim Abschied aus dem Amt

zum Ehrenvorsitzender des Bezirkes

ernannt. „In den letzten Jahren

konnte er leider nicht mehr am

Vereins- und vor allem dem Wanderleben des

SGV teilnehmen, wie er es gerne gemocht

hätte,“ schreibt Amtsnachfolger im Bezirk,

Horst Wieczorek, in seinem Nachruf.

Matthias Steiner

Siegerland-Wittgenstein - Der Olympiasieger

im Gewichtheben von 2008,

Matthias Steiner (li.), besuchte am Eröffnungstag

der TourNatur den Stand

Siegerland-Wittgensteins und stellte

schmunzelnd fest, dass man nach einem

Urlaub in der Genussregion Südwestfalens

bestimmt Bäume ausreißen könne.

Geschäftsführerin Roswitha Still (re.) hatte

ihm zuvor die südwestfälische Region

Siegerland-Wittgenstein vorgestellt und

dabei die besonderen Qualitäten in den

Mittelpunkt gestellt. Die Wisente hatten

dabei als Kraftprotze einen herausragenden

Stellenwert, aber auch die vielen, der

Erholung, Entspannung und speziell der

Entschleunigung dienenden Wandermöglichkeit

in der Mittelgebirgsregion.

„Ferdi“ Schmidt

Stockum - Ein ‚alter Wandersmann‘, der

vielen SGVern über Jahrzehnte bei zentralen

Veranstaltungen begegnete, kann auf

seine 60-jährige Vereinstreue zum SGV

(und ferner 40 Jahre im DAV) zurückblicken:

Ferdinand (Ferdi) Schmidt. In dieser

langen Zeit hat er mit seinem Humor stets

Heiterkeit ausgelöst. 32 Jahre stand er

als Vorsitzender an der Spitze der in Sundern

aktiven SGV-Abteilung. Besonders

lag ihm die Jugendarbeit am Herzen, für

die er sich sehr einsetzte. Sein zweites

Interesse galt der Musik: 1957 gründete

er eine Sing- und Spielgruppe, aus

der das heutige Mandolinen-Orchester

hervorging. Gemeinsam mit Ehefrau Gertrud

unternahm er mit der Vereinsjugend

Hochgebirgs-Touren: Die Beteiligung lag

durchweg bei 25-30 jungen Leuten.

Er baute auch einen

Skilift mit Flutlicht,

der Bau der Skihütte

ist ebenfalls sein Werk,

was natürlich Auswirkungen

auf die Arbeit

der örtlichen Skigilde

hatte, mit dem Ergebnis: Heute sind 250

Kinder und Jugendliche in Skigilde und Deutscher

Wanderjugend aktiv.

Deutsche Wandertage waren ihm immer

wichtig. So war er schon 1956 in Aachen,

1957 in Wiesbaden, 1958 in Fulda: So hat

er fast alle Deutschen Wandertage miterlebt.

Das Foto entstand in Brandenburg beim 112.

Deutschen Wandertag in Bad Belzig/Fläming.

Auf Grund seines Alters wird mit Gehfrei gewandert

– aber: „Man ist dabei und das ist

mir sehr wichtig“, so seine Devise.

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macht er sich auf den Weg. Dachs

beklagt sich schon mal gleich über

die schweren Rucksäcke. Was Dr.

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> per Post: SGV-Shop, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

> per FAX: (02931) 52 48 15

> per E-Mail: shop@sgv.de

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN UNSERES SGV IM ÜBERBLICK

Der Sauerländische

Gebirgsverein in Zahlen

(Stand: 02.2013)

gegründet

1891

38.000 km

markierte Wanderwege

21

Bezirke

21%

Kinder, Jugendliche und

Erwachsene unter 26 Jahren

16.500

Einzelveranstaltungen pro Jahr

9

242

Abteilungen

Regionen

ca. 38.000

Mitglieder

2.700

ehrenamtliche Wanderführer

84

SGV-eigene

Heime & Hütten

ehrenamtliche Wegemarkierer

1.000

Impressum

Herausgeber:

Sauerländischer Gebirgsverein

Gestaltung:

IDEENpool GmbH,

Steffi Hirt & Thomas Gebehenne

Fotos: SGV

© 8/2013 - Nachdruck, auch auszugsweise,

sowie Verwertung der Daten

nur mit Genehmigung des SGV

www.sgv.de

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Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.


SGV-WANDERAKADEMIE

Veranstaltungen VON Mitte November 2013 bis Mitte Februar 2014

Die jeweils angegebenen Ansprechpartner/innen stehen für Leitung/Anmeldung/Info zur Verfügung

Besuch einer Pilzfarm (Exkursion)

16.11.2013, Odenthal

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Natur erleben, Vielfalt genießen

(Exkursion)

Naturschutzgebiete Aplerbecker Wald

und Nathebachtal

23.11.2013, Schwerter-Wald

Wilfried Lippß, Tel. (02389) 53 95 37

Hansestadt Breckerfeld (Exkursion)

Historischer Ortskern

07.12.2013, Breckerfeld

Gisela Bender, Tel. (02173) 7 57 72

Befestigungsanlagen im Raum Köln

(Exkursion)

Forts in Köln – rechtsrheinisch

08.12.2013, Köln

Claus Wöhlken, Tel. (0214) 40 16 57

„Sehnsuchtsjahre“ (Exkursion)

Sonderausstellung im

Sauerlandmuseum

14.01.2014, Arnsberg

Hans Voß, Tel. (02932) 2 56 94

Der Deutsche Alpenverein bietet in

Zusammenarbeit mit der SGV-Wanderakademie

im Rahmen des Monatstreffs

Arnsberg an jedem dritten Mittwoch im

Monat einen länderkundlichen Lichtbildervortrag

mit umweltrelevanten und

politischen Gesichtspunkten an. Die Veranstaltung

findet jeweils um 20.00 Uhr

im SGV-Jugendhof „Wilhelm Münker“

in Arnsberg statt. Nähere Informationen

unter www.dav-hochsauerland.de oder

telefonisch unter (02933) 7 93 03

(Reinhard Camatta)

Bitte beachten Sie die Veranstaltungen

unseres Kooperationspartners:

Westfälischen Museum für Naturkunde

– Außenstelle Heiliges Meer –

Informationen und Anmeldungen

bekommen sie unter der Anschrift:

Westfälisches Museum für Naturkunde

– Außenstelle Heiliges Meer –

Heiliges Meer 1 · 49509 Recke

Telefon (05453) 9 96 60

Fax (05453) 9 96 61

E-Mail: heiliges-meer@lwl.org

www.lwl.org/naturkundemuseum

Die Kurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz

(AwbG) anerkannt

Einführung in die Pilzmikroskopie

22.11.- 24.11.2013

Informationen zu der folgenden

Veranstaltung bekommen Sie bei der

SGV-Wanderakademie,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg,

Tel. (02931) 52 48-48 oder -41,

E-Mail: wanderakademie@sgv.de.

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht

anders angegeben, im SGV-Jugendhof in

Arnsberg statt.

Gute Beispiele, gute Angebote–

Workshop-Reihe für SGV-Abteilungen

30.11.2013

Vorankündigung:

Verbandsoffener Wanderführer-

Lehrgang nach DWV

07. – 16.03.2014

Besichtigung des privaten

Oldtimermuseums Fr .J. Dransfeld

(Exkursion)

Techn. Entwicklung der mobilen

Fahrzeuge

27.11.2013, Bruchhausen

Alfons Wiesenthal,

Tel. (02932) 3 85 97

Natur und Umwelt auf dem Weg

nach Lünen (Exkursion)

Lippeaue, Schloß Schwansbell mit Park

u. Horstmarer See

01.12.2013, Lünen

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Wintergäste am Möhnesee

(Exkursion)

Natur- und Vogelschutzgebiet

14.12.13, Arnsberger Wald

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

„Im Glanz der Zaren“ u. „Inka-

Könige der Anden“ (Exkursion)

Besuch zweier Sonderausstellungen

25. u. 26.01.2014, Stuttgart

Dr. Peter Kracht, Tel. (02303) 5 35 03

Die SGV-Wanderakademie bietet in

Kooperation mit der Waldakademie

im Wildwald Vosswinkel

Veranstaltungen zu verschiedenen

Umweltthemen an.

Über die genauen Daten der

Veranstaltungen informieren Sie

sich bitte im Wildwald

Vosswinkel, Tel. (02932) 9723-0

oder im Internet www.wildwald.de

Workshop-Reihe startet am 30.11.2013

Von Abteilungen für Abteilungen

Gute Beispiele aus der

Praxis der Vereinsarbeit

Auf der Suche nach dem Schatz – mit GPS-

Geräten unterwegs

„Wie läuft das bei euch?“ könnte man die eine

oder andere Abteilung fragen, die Wege gefunden

hat, Mitgliederentwicklung und Altersstruktur positiv

zu beeinflussen.

Gute Ideen allen zugänglich machen und zu einem

Erfahrungsaustausch anregen will die SGV-

Wanderakademie mit Ihrer Workshop-Reihe „Best

Practice Beispiele für Abteilungen“.

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf der

praktischen Arbeit und dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Zu Beginn gibt es passend zum

jeweiligen Thema eine kurze Fachinformation.

Bis jetzt sind drei Themenblöcke geplant:

· Jugend und Familie

(Fachinfo: S’Ourland)

· Sport und Gesundheit

(Fachinfo: Gesundheitswandern)

· Naturschutz und Umweltbildung

(Fachinfo: Schulwandern)

Start der Workshop-Reihe ist der 30.11.2013

mit dem Schwerpunkt Jugend und Familie u.a.

mit einem Praxisteil zum Thema GPS.

Der Workshop „Sport und Gesundheit“ ist für den

05.04.2014 und der Workshop „Naturschutz

und Umweltbildung“ für den 25.10.2014 geplant.

Anmeldung und Info bei der

SGV-Wanderakademie

Tel. (02931) 52 48-48

E-Mail: wanderakademie@sgv.de

32 kreuz&quer 4/13


Qui Gong – Steigerung der Motorik bis ins

hohe Alter, Förderung der Selbstheilungskräfte

SGV-Wanderakademie bietet Kurse in Arnsberg an

Unglaublich – sie können Eisen zum Brechen

bringen. Eine perfekte Körperbeherrschung

macht dies möglich.

Die Shaolin-Mönche beweisen mit ihrer Kampfkunst

Kung Fu und den mystischen Geheimnissen

des Qui Gong, dass der Mensch dazu

fähig ist.

Dass sich Qui Gong und Tai Chi Chuan aber auch

für den Alltag nutzen lassen, vermittelt Wilfried

Gockel in seinen Qui Gong Kursen in Arnsberg.

Wilfried Gockel beherrscht diese Kunst in hohem

Maße. Das beweisen seine Titel. 2009 wurde er

Deutscher Meister im Tai Chi Chuan und 2010

Vizeeuropameister.

In denen seit Anfang des Jahres angebotenen Qui

Gong-Kursen lernen die Teilnehmer Körper, Geist

und Seele in Einklang zu bringen.

Durch die dadurch gewonnene Energie werden

die Selbstheilungskräfte des Körpers begünstigt

und die Motorik gesteigert.

Qui Gong ist für jedes Alter geeignet.

Die acht edlen Übungen und die 18 Formen

der Harmonie haben die Teilnehmer bereits gelernt

und verbessern die Bewegungsabläufe von

Woche zu Woche. Dabei geht Wilfried Gockel

auf jeden Teilnehmer individuell ein. Mit seiner

eigenen Begeisterung hat er die Teilnehmer

mitgenommen, die sich im Herbst zur dritten

Kurseinheit treffen.

Qui Gong Kurs der SGV-Wanderakademie mit Wilfried

Gockel, Vizeeuropameister im Tai Chi Chuan 2010, auf

dem Gelände des SGV-Jugendhofes. Foto: Willy Verbanc

Die Leiterin der SGV-Wanderakademie, Heike

Senger, plant bereits mit Wilfried Gockel im

nächsten Jahr einen Kurs, der Wandern und Qui

Gong miteinander verbindet.

Kraft schöpfen in und aus der Natur – eine ideale

Verbindung!

Nähere Informationen bei der SGV-Wanderakademie,

Tel. (02931) 52 48-48

Kräuter sind nicht nur etwas für den

Geschmack, sondern auch für`s Auge

Kräuterpädagogin Barbra Lütteken

präsentiert gerade gepflückte Kräuter

Der Geist der Kräuter –

wunderschön präsentiert

Koch Christoph Menge

richtet an

Monika Rust, Willy Judith und Heike

Senger (von links) genießen Köstlichkeiten

in und aus der Natur

Westfälisch genießen im Elper Kräutergarten:

Ein Augen- und Gaumenschmaus unter freiem Himmel

Wie wär’s mit Bachsaibling an Gartenkräutermousse?

Manche Termine nimmt man gerne

wahr.

Das fanden Heike Senger, Leiterin der SGV-Wanderakademie

und Mitarbeiterin Monika Rust, als

sie der Einladung zu einem Pressetermin der

Initiative „Westfälisch genießen e.V“ folgten.

Ort und Umgebung hätten nicht schöner sein

können.

Es summt und brummt im Elper Kräutergarten

mit seiner traumhaften Kulisse. Für Bienen und

Hummeln ist z. B. der heimische Dost (Wilder

Majoran) eine wertvolle Nahrungspflanze.

Willy Judith, SGV-Vorsitzender und Ortsvorsteher

in Elpe, begrüßte die Anwesenden und berichtete

über die Entstehung des Kräutergartens, der

auf eine Initiative der kfd (Katholische

Frauengemeinschaft

Deutschland) vor acht Jahren

zurückgeht. Das vorbildliche

gemeinschaftliche Engagement

der örtlichen Vereine und Bürger,

unterstützt von Sponsoren

der Region, machte die Anlage

möglich.

Die Hauptdarsteller darin heißen

u.a. Dost, Alant, Süßdolde,

Odermenning, Beifuß oder Echtes

Labkraut, über deren Bedeutung

und Eigenschaften die

Kräuterpädagogin Barbara Lüt-

teken berichtete. Ihr Fazit: „Wir brauchen kein

Echinacea, um unser Immunsystem zu stärken.

Der Holunder hat die gleiche Wirkung.“

Dass wir die Produkte aus fernen Ländern nicht

brauchen, sondern köstliche Gerichte mit unseren

heimischen Kräutern zaubern können, bewiesen

die Köche Ludger Schettel (Hotel Schettel,

Olsberg), Christoph Menge (Hotel Menge,

Arnsberg) und Klaus Knippschild (Romantikhotel

Knippschild, Rüthen).

Köstlich mundete eine Gartenkräutermousse mit

Saibling aus dem Hellefelder Bachtal oder ein

Pfefferminzeis mit Pumpernickel.

Wie kreativ Kräuter-Küche sein kann, demonstrierten

die „Westfälisch genießen“-Köche eindrucksvoll.

von links die Köche Christoph Menge, Klaus Knippschild, Ludger Schettel

und Lukas Oppmann

„Wir haben tolle gastronomische Betriebe in der

Region“, stellte Olsbergs Bürgermeister Wolfgang

Fischer fest. „Auf die Vielfalt in der Küche,

die von der Initiative „Westfälisch genießen“ mit

Leben gefüllt wird, können wir stolz sein.“

Gartenkräutermousse mit Bachsaibling und Forelle

im Kräutercrepe

Das Wissen um die Heilkräfte der Kräuter und

deren Verwendung in der Küche darf nicht verloren

gehen. Und so hofft Barbara Lütteken, dass

wieder mehr Menschen den Wert der Kräuter erkennen

und appellierte an alle, wieder verstärkt

Kräuter anzupflanzen als eine Bereicherung in

der Küche und als wertvolle Pflanzen im Haushalt

der Natur.

Ein selbst angesetzter Kräuterschnaps von Thresi

Hesse, die die Arbeit der ehrenamtlichen Hobbygärtnerinnen

koordiniert, rundete den kulinarischen

Ausflug ab. Wohl bekommts!

kreuz&quer 4/13

33


SGV RÄTSEL

Suchen, finden, gewinnen...

Finden Sie in diesem Magazin die Seiten mit den rechts abgebildeten

Bildern bzw. Bildausschnitten. Die richtige Lösung mit den Bildnummern

und den dazugehörigen Seitenzahlen bitte...

- auf einer Postkarte notieren und senden an:

SGV-Hauptgeschäftsstelle, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

- oder elektronisch senden ...per E-Mail: info@sgv.de

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Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2013. Viel Glück!

(Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.)

Die Gewinner werden in der nächsten Kreuz&Quer-Ausgabe veröffentlicht.

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Auflösung Rätsel –

letzte K&Q-Ausgabe

03/2013

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Seite 32

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Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern

des Rätsels der letzten K&Q-Ausgabe!

Die richtigen Angaben der Seitenzahlen

waren...

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