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INTERN

Herbst 2013


Unsere Herbstauktionen 2013

Dekorative Kunst

23. Oktober 2013

Vorbesichtigung:

19.–21. Oktober 2013

Teppiche

30. Oktober 2013

Vorbesichtigung:

26.–28. Oktober 2013

Schmuck und Uhren

14. November 2013

Vorbesichtigung:

8.–12. November 2013

Alte Kunst

15. November 2013

Vorbesichtigung:

8.–12. November 2013

Europäisches Kunstgewerbe

16. November 2013

Vorbesichtigung:

8.–12. November 2013

Moderne Kunst

28.+ 29. November 2013

Vorbesichtigung:

21.– 25. November 2013

Zeitgenössische Kunst

28.+ 29. November 2013

Vorbesichtigung:

21.– 25. November 2013

Schmuck und Uhren

bei VAN HAM in Hamburg

9. Dezember 2013

Vorbesichtigung:

7.–8. Dezember 2013

Titel:

Gerhard Richter (1932)

„Abdallah“ | 2010

Lack hinter Glas | 16 x 16 cm

Schätzpreis: € 40.000

Ergebnis: € 106.250


Editorial

3

Liebe Freunde von

VAN HAM Kunstauktionen,

selten war der Jahresbeginn auch außerhalb

des Auktionsbetriebs so spannend für uns. An

erster Stelle steht hier natürlich unser neuer

Standort. Vor Ostern war der erste Spatenstich

getan und schon Mitte September wird

der Rohbau abgeschlossen sein und Richtfest

gefeiert. Somit steht unserem Umzug im kommenden

Sommer nichts mehr im Weg.

Ein neues und großes Thema bei VAN

HAM ist die Verwaltung von Künstlernachlässen.

Immer deutlicher wird, dass Künstler

auch posthum professionell gemanagt

werden müssen. Nach der Übernahme des

Karl Hofer Archivs freuen wir uns über den

Neuzugang des Archivs und des künstlerischen

Nachlasses von Karl Fred Dahmen, für

den wir schon jetzt die Zusage für mehrere

Ausstellungen zu seinem 100. Geburtstag

im Jahr 2017 erhalten haben.

Stark monographische Sammlungen

bedeuten in der Vermarktung immer eine

besondere Herausforderung. Erfolgreich waren

wir in diesem Frühjahr in der Alten Kunst

bei dem deutschen Impressionisten Robert

Sterl. Dank eines aufwendigen Sonderkataloges,

einer großartigen Abendveranstaltung

zu Ehren dieses Künstlers und gezieltem

Marketings konnte die Sammlung nicht nur

vollständig veräußert sondern auch ein neues

Preisniveau erzielt werden, das in einem

neuen Auktionsrekord gipfelte.

Ähnlich aufwendig und erfolgreich boten

wir einen ganz besonderen „Leckerbissen“

bei der Zeitgenössischen Kunst – bei der wir

eine besonders starke Nachfrage verzeichnen

– an: die Eat Art Sammlung von Carlo Schröter.

Mit diesem eröffneten wir unsere neue

Reihe der ZEITzeugen-Gespräche. Im Dialog

mit Hellei Salehi erläuterte uns der ehemalige

Geschäftspartner in der Eat Art Galerie

von Daniel Spoerri lebendig und anschaulich

diesen Nukleus der Düsseldorfer Kunstszene

der 70er Jahre. Dabei kamen Anekdoten zu

Tage, wie die Probleme bei der Beschaffung

der richtigen Kaninchenköttel für Dieter

Roths „Karnickelköttelkarnickel“. Hierfür war

der Weg in die Schweiz nicht zu weit, nur die

Zöllner trauten ihren Augen nicht…

Wieder einmal unübertroffen war unser

Warhol-Angebot hierzulande. Auch für den

Vater der Pop Art konnten wir wieder einen

internationalen Auktionsrekord erzielen. Um

der starken Nachfrage gerade bei der zeitgenössischen

Kunst gerecht zu werden, wird ab

Herbst die Photographie in diesem Kontext

präsentiert.

Stark gestiegenes Interesse aus Russland

und China können wir bei den besonders

prunkvoll gearbeiteten Porzellanen und

Silberarbeiten des 19. Jahrhunderts verzeichnen,

wovon die Beispiele der folgenden

Seiten zeugen. Historischer Schmuck und

Orientperlen waren ebenfalls sehr beliebt,

Highlight im Schmuckbereich war jedoch ein

seltenes Vanity Case aus dem Hause Cartier

in feiner Lacque Burgauté-Technik. Um

unsere führende Stellung weiter auszubauen,

werden wir im Dezember erstmals eine

Schmuck-Auktion in unserer Hamburger

Repräsentanz veranstalten.

Eine besondere Verantwortung haben

wir im Kunsthandel auch gegenüber der

Schattenseite unserer Geschichte zu tragen.

Gerade in diesem ersten Halbjahr konnten

wir zahlreiche Werke aus ehemals jüdischem

Besitz für alle Beteiligten erfolgreich restituieren;

daher können wir Ihnen im Herbst

Werke aus den berühmten Sammlungen

Ismar Littmanns, Jacques Goudstikkers und

Max Sterns anbieten.

Unsere Experten und ich freuen uns auf Ihren

Besuch und nehmen gern Ihre Einlieferungen

für die kommenden Herbstauktionen

entgegen. Selbstverständlich stehen wir

Ihnen dabei wie immer bei allen Fragen zum

Kunstmarkt beratend zur Seite.

Mit herzlichen Grüßen aus Köln

Ihr

Markus Eisenbeis

(pers. haftender Gesellschafter)

Baustelle des VAN HAM Neubaus


Zeitgenossen

Ergebnisse

Nächste Auktion:

28.+ 29. Nov. 2013

Einlieferungen:

bis ANfang

Oktober

Unsere Experten für

Moderne Kunst

Zeitgenössische Kunst

Robert van den Valentyn

r.valentyn@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-19

Hellei Salehi

h.salehi@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-22

Martina Dellmann

m.dellmann@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-50

Hilke Hendriksen

h.hendriksen@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-35

Ann-Marie Wieckhorst

a.wieckhorst@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-62


4 | 5

Größe ist nicht alles

Zwei relativ kleine Werke des Künstlers

Gerhard Richter entwickelten sich zu beeindruckenden

Stars unserer Zeitgenössischen

Auktion. Das graue Gemälde hatte alles, was

man für eine erfolgreiche Auktion braucht: Es

stammt direkt aus dem Atelier des Künstlers

und ging mit einem persönlichen Brief Richters

in Privatbesitz. Darüber hinaus bildet es

komprimiert die Intellektualität im Werk Richters

exemplarisch ab. All dies führte zu dem

herausragenden Ergebnis von 162.500 Euro.

Das zweite Werk Richters war das

Farbenfeuerwerk „Abdallah“. Es sprach so

viele Sammler an, dass der Schätzpreis mit

einem Ergebnis von 106.250 Euro mehr als

verdoppelt werden konnte. Auch Günther

Ueckers kleines Modell zur Supraporte im

Bonner Abgeordnetenhaus bestach nicht

durch Größe, sondern durch die sorgfältige

Ausarbeitung. Der Fund und dessen nicht

eindeutige Zuordnung durch den Einlieferernachlass

konnte von unseren Experten als

Kleinod recherchiert und identifiziert werden.

Unsere besondere Kompetenz in Sachen

„ZERO“ wurde nicht nur durch die rasche und

begeisterte Bestätigung durch den Künstler,

sondern auch durch eine Verdreifachung des

Preises dokumentiert. Auch Werke von Heinz

Mack und Otto Piene waren extrem erfolgreich,

mit Steigerungen des Schätzpreises von

bis zu 550 Prozent. Das einmalige Angebot

der Eat Art Sammlung Carlo Schröters hat

nicht nur durch den kompletten Verkauf der

Sammlung für Begeisterung gesorgt. Auch

die kontroversen Diskussionen über die Werke

und der wunderbare Abend mit dem Sammler

anlässlich unserer Veranstaltung ZEITzeugen

sind in schöner Erinnerung geblieben. Die

Aussichten für den Herbst sind hervorragend

und wir können bereits jetzt attraktive Einlieferungen

vermelden.

Robert van den Valentyn

Gerhard Richter (1932)

Grau | 1975 | Öl auf Leinwand | 30 x 36 cm

Schätzpreis: € 100.000

Ergebnis: € 162.500


Zeitgenössische Kunst

Ergebnisse Frühjahr 2013

Gerhard Richter (1932)

„Abdallah“ | 2010

Lack hinter Glas | 16 x 16 cm

Schätzpreis: € 40.000

Ergebnis: € 106.250

Sigmar Polke (1941 – 2010)

Ohne Titel (Mönchengladbach 1987)

1987 | Mischtechnik über Punktmuster

auf Karton | 99,8 x 70 cm

Schätzpreis: € 15.000

Ergebnis: € 52.500


6 | 7

Niki de Saint-Phalle

(1930 – 2002)

Tischbrunnen

1999 | Mischtechnik

73 x 134,5 x 134,5 cm

Schätzpreis: € 18.000

Ergebnis: € 30.000

Karin Kneffel (1957)

Ohne Titel (Trauben)

Ca. 2009 | Öl auf Leinwand

80 x 90 cm

Schätzpreis: € 60.000

Ergebnis: € 85.000


Zeitzeugen im Gespräch

Carlo Schröter & die Eat Art

Carlo Schröter bei ZEITzeugen

Ein Highlight unter den Zeitgenossen war

die Eat Art Sammlung von Carlo Schröter.

Diese außergewöhnliche Sammlung des

Mitbegründers des legendären Eat Art

Restaurants in Düsseldorf wurde bei

ZEITzeugen, der Veranstaltungsreihe von

VAN HAM für zeitgenössische Kunst,

anschaulich besprochen. Carlo Schröter

erzählte von der Arbeit mit Daniel Spoerri,

den Schwierigkeiten bei der Besorgung

der Hasenköttel für das Karnickelköttelkarnickel

von Dieter Roth und weitere

unterhaltsame Anekdoten. In der Presse

wurde die Eat Art Sammlung begeistert

aufgenommen und diskutiert. Die 36 Multiples

und Originale wurden in der Auktion

vollständig verkauft. Herausragendes Los

war Dieter Roths fünfteiliger „Stuttgarter

Fernsehturm“ aus Schokolade mit einem

Ergebnis von 47.500 Euro.

„Auch die 11.250 Euro für das aus Kötteln

und Stroh gepresste Multiple „Karnickelköttelkarnickel“

sind ein starker Preis.“

Handelsblatt, Juni 2013

„Was keineswegs verfällt, ist ihr erstaunlicher

und wandelbarer ästhetischer Reiz, ihr

Humor, ihr Witz.“

Handelsblatt, Mai 2013

Daniel Spoerri (1930)

Tableau Piège (26 Juli 72) | 1972

Assemblage in Plexiglasbox mit

Holzrückwand | 70 x 70 x 34 cm

Schätzpreis: € 12.000

Ergebnis: € 18.750

Dieter Roth (1930 – 1998)

Stuttgarter Fernsehturm | 1970/71

Fünfteiliges Objekt Schokolade

jeweils in Holzrahmen gegossen

36,5 x 182,5 x 7 cm

Schätzpreis: € 30.000

Ergebnis: € 47.500


Andy Warhol

GröSStes Angebot hierzulande

VAN HAM präsentiert erneut das stärkste Warhol-

Angebot auf einer Auktion in Deutschland

Als geradezu sensationell muss man den erfolgreichen Verkauf von

21 Grafiken von Andy Warhol bezeichnen. Seit bereits zehn Jahren

werden bei VAN HAM regelmäßig Weltrekordpreise für diesen

Künstler aufgestellt. Auch in der aktuellen Auktion wurden Rekorde

gebrochen und hervorragende Ergebnisse erzielt. Für Werke der

Pop-Art und insbesondere Warhols ist VAN HAM nicht nur die erste

Adresse in Deutschland, sondern geradezu alternativlos.

„Andy Warhol haben wir wie irre verkauft“... Und weil

dies bei Van Ham nicht das erste Mal war, bekommen die

Kölner auch so viel eingeliefert.“

Handelsblatt, Juni 2013

Andy Warhol (1928 – 1987)

Black Rhinoceros | 1983

Farbserigraphie auf Lenox Museumskarton | 96,5 x 96,5 cm

Schätzpreis: € 18.000 | Ergebnis: € 35.000

Beethoven | 1987 | Farbserigraphie auf Lenox

Museumskarton | 101,6 x 102 cm

Schätzpreis: € 20.000 | Ergebnis: € 67.500*

*Internationaler Auktionsrekord für diese Grafik

Cologne Cathedral | 1985 | Farbserigraphie mit

Diamantstaub auf Lenox Museumskarton | 100 x 80cm

Schätzpreis: € 15.000

Ergebnis: € 25.000


Zeitgenössische Kunst

Ergebnisse Frühjahr 2013

Günther Uecker (1930)

Modell zu einem kinetischen

Nagelobjekt | 1970

Nägel auf Holzplatte mit

Leinen überzogen

26,3 x 22,5 x 5,8 cm

Schätzpreis: € 20.000

Ergebnis: € 75.000

Otto Piene (1928)

„Finale“ | 1978 |

Mischtechnik auf Karton

68 x 96 cm

Schätzpreis: € 8.000

Ergebnis: € 32.500


10 | 11

Bernd und Hilla Becher

(1931 – 2007 und 1934)

Eines von zehn Vintages

Industriebauten | 10 Vintages | 1968

10 Gelatinesilberabzüge in der

Originalschachtel | Jeweils 19,5 x 15,4 cm

Schätzpreis: € 15.000

Ergebnis: € 43.750

*Internationaler Auktionsrekord

für diese Edition

Thomas Struth (1954)

„58th Street at 7th Avenue“

Midtown, New York | 1978

Gelatinesilberabzug | 38,2 x 52,8 cm

Schätzpreis: € 8.000

Ergebnis: € 16.250


VAN HAM ART ESTATE

Verwaltung von Künstlernachlässen

Bei der Verwaltung und Vermarktung künstlerischer Nachlässe ist

ein kompetenter Partner unverzichtbar. VAN HAM bietet mit der

Gründung von VAN HAM Art Estate eine umfassende Betreuung,

die auf der langjährigen Erfahrung im Kunsthandel und dem traditionell

großen, wissenschaftlichen Engagement beruht.

Warum geraten manche Künstler nach

ihrem Tod in Vergessenheit? In vielen Fällen

fehlt bei den nachfolgenden Generationen

das Wissen, wie die Präsenz des verstorbenen

Künstlers angemessen bewahrt wird.

Dazu gehören Fachkenntnisse über den

Kunstmarkt, der richtige Umgang mit Kunst

und deren konservatorische Erhaltung, die

Zusammenarbeit mit Museen und Galerien

sowie der professionelle Kontakt zur Presse

und regelmäßige Publikationen.

Das richtige Management eines Künstlers,

auch posthum, entscheidet über dessen

öffentliche Präsenz und damit über seine

Reputation und seinen Stellenwert auf dem

Kunstmarkt. Wenn dies nicht geschieht,

gerät er schnell in Vergessenheit. In Anbetracht

der vielseitigen und zeitintensiven

Voraussetzungen kann dieses Management

durch die Erben üblicherweise nicht gewährleistet

werden. Es bedarf Experten mit

dem entsprechenden Wissen sowie einem

ausgebildeten Netzwerk mit Kuratoren,

Restauratoren, Galeristen und Journalisten.

Neben der Bewahrung und Pflege des

Nachlasses steht gleichzeitig oft der Wunsch

im Raum, Werke zu veräußern. Dies ist

auch wichtig, da ein Künstler nur über die

Präsenz auf dem Markt im Gespräch und

im Gedächtnis bleibt. Eine gut organisierte

Nachlassverwaltung ist dafür unverzichtbar.

Obwohl der Bedarf nach der Verwaltung

von Künstlernachlässen steigt, gab es

bislang keinen großen und maßgeblichen

Anbieter. Der Nachfrage kommt VAN HAM

nun mit der Gründung der VAN HAM Art

Estate entgegen.

Als Kunstauktionshaus besitzt VAN HAM

entscheidende Vorteile: eine dominante

Marktstellung, eingehende Fachkenntnisse,

eine prominente Medienpräsenz, auflagenstarke

Publikationen, eine eigene PR-Abteilung,

einen modernen Internetauftritt sowie

eine entsprechende Logistik mit ausreichend

Lagerkapazitäten. Die Schlüsselqualifikationen

von VAN HAM Art Estate liegen durch

die jahrelange Erfahrung als Auktionshaus

auf der Hand: Sichten, Bewerten, Aufarbeiten,

Bewerben und Vermarkten.

Durch die Nutzung einer speziellen Software

zur Archivierung von Museumsbeständen

und Nachlässen ist VAN HAM Art Estate

über das Programm HIDA dem Kölner

Museumsverbund angeschlossen. Diese

Software wurde von Foto Marburg und der

Volkswagen-Stiftung entwickelt.

Das wissenschaftliche Engagement

hat bei VAN HAM Tradition. Daher werden

uns nicht nur regelmäßig Nachlässe

zur Versteigerung anvertraut – schon seit

einigen Jahren haben wir uns dem Thema

der Künstlernachlässe gewidmet. VAN HAM

ist das einzige deutsche Auktionshaus, das

maßgebliche Werkverzeichnisse zu international

bekannten Künstlern wie Fritz Klimsch,

Franz Roubaud und Karl Hofer publiziert

hat. Neben der Herausgabe des Catalogue

Raisonné der Gemälde Karl Hofers im Jahr

2009 führt VAN HAM Art Publications seit

2012 das Karl Hofer Archiv. Parallel lief die

Übernahme mehrerer Teilnachlässe Karl

Hofers und deren langfristige Vermarktung.

Auch der gesamte künstlerische und

dokumentarische Nachlass der Becher-

Schülerin Tata Ronkholz wird von VAN HAM

betreut. Zu diesem Projekt gehört ebenfalls

die Erstellung des Werkverzeichnisses und

gleichzeitig die Vermarktung der Werke von

Ronkholz.

Der neueste Zugang bei VAN HAM Art

Estate ist der künstlerische Nachlass des

Impressionen aus unserem Archiv


Karl Fred Dahmen

bei VAN HAM Art Estate

deutschen Künstlers Karl Fred Dahmen. Der

aus Stolberg stammende Zeichner, Graphiker

und Objektkünstler gehört als Teilnehmer

der Documenta 2 zu den wichtigsten

Vertretern des Informel und Tachismus. Regelmäßig

tauchen Werke Karl Fred Dahmens

im Kunsthandel und dem Auktionsmarkt

auf, so auch die „Große Zeichenwand /

Helle Komposition“ in der diesjährigen VAN

HAM Frühjahrsauktion für Zeitgenössische

Kunst, die mit 42.500 Euro ein herausragendes

Ergebnis erzielte.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an,

die öffentliche Präsenz eines Künstlers

anhand seines Nachlasses zu erhöhen: nicht

nur durch Auktionen, sondern auch durch

Leihverkehr mit Museen und Galerien, um

dadurch den Marktwert zu steigern. So

wird auf Grund unserer Initiative zurzeit

eine Retrospektive mit mehreren Stationen

anlässlich des 100. Geburtstages Karl Fred

Dahmens vorbereitet, für die wir Werke aus

dem Nachlass Dahmens zur Verfügung stellen.

Die aktive Unterstützung sichert diesem

bedeutenden Künstler die ihm zustehende

Anerkennung.

Karl Fred Dahmen (1917 – 1981)

Große Zeichenwand / Helle Komposition

1960 | Mischtechnik auf Leinwand auf Holz

176,5 x 217 cm

Schätzpreis: € 12.000

Ergebnis: € 42.500


Moderne Kunst

Ergebnisse

Nächste Auktion:

28.+ 29. NOV. 2013

Einlieferungen:

bis ANfang

Oktober

Unsere Experten für

Moderne Kunst

Zeitgenössische Kunst

Robert van den Valentyn

r.valentyn@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-19

Hellei Salehi

h.salehi@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-22

Martina Dellmann

m.dellmann@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-50

Hilke Hendriksen

h.hendriksen@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-35

Ann-Marie Wieckhorst

a.wieckhorst@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-62

Renaissance der Klassiker

Der unerwartet starken Nachfrage nach

Werken des Altmeisters Pablo Picasso

konnten wir glücklicherweise mit einem

fabelhaften Angebot gegenübertreten. Insgesamt

12 Werke konnten oberhalb der Taxe

verkauft werden, manche mit erheblichen

Steigerungen. Ein völlig neuer Bieterkreis

aus Osteuropa hat die Klassiker für sich

entdeckt und sowohl in der Spitze als auch

in der Breite gekauft. Natürlich kamen auch

unsere „Hauskünstler“ nicht zu kurz. Karl

Hofers bildschöner Mädchenkopf konnte erst

nach einem Bietergefecht in eine deutsche


14 | 15

Privatsammlung übergehen. Bei dem herausragenden

Werk Walter Opheys „Komet“

setzte sich allerdings der deutsche Handel

gegen eine Vielzahl von Konkurrenten mit

einem Ergebnis von 66.000 Euro durch und

vervielfachte die konservative Schätzung von

8.000 Euro. Alexej von Jawlenskys Gemälde

„Frühlingswind und Wiesen“ wurde vom

europäischen Handel übernommen und

bestätigte die anhaltende Nachfrage nach

Werken dieses Künstlers. Eine ganze Münchener

Sammlung von Werken des Surrealisten

Edgar Ende fand neue Liebhaber in der

ganzen Republik. Der Höhepunkt der Auktion

befand sich dank des Alphabets bereits

am Anfang des Kataloges. Erneut wurde uns

ein bedeutendes Werk des Sturm-Künstlers

Rudolf Bauer anvertraut. Das Gemälde „Triangle“

bestach durch Komposition und Herkunft.

Auf einem von VAN HAM entdeckten

Film Still, das am 80. Geburtstag Solomon

Guggenheims entstand, ist das Werk im

Hintergrund von Guggenheim, Rudolf Bauer

und Hilla von Rebay, von der wir ebenfalls ein

Gemälde hervorragend verkaufen konnten,

zu sehen. Nach bereits drei erzielten Weltrekorden

für diesen Künstler entsprach das Bild

den Erwartungen und wurde innerhalb der

Taxe verkauft. Das qualitativ konzentrierte

Angebot des Frühjahres wurde glänzend

angenommen und zeigt, dass Sammelfelder

von immer neuen Interessenten entdeckt und

belebt werden können.

Robert van den Valentyn

Rudolf Bauer (1889 – 1953)

Triangles | 1938

Öl auf Leinwand | 130 x 100 cm

Schätzpreis: € 300.000

Ergebnis: € 375.000


Moderne Kunst

Ergebnisse Frühjahr 2013

Alexej von Jawlensky (1867 – 1941)

„Frühlingswind und Wiesen“

Ca. 1916 | Öl auf Malkarton

34 x 25,7 cm

Schätzpreis: € 125.000

Ergebnis: € 156.250

Karl Hofer (1878 – 1955)

Mädchenkopf | 1945

Öl auf Leinwand | 51,5 x 35,5 cm

Schätzpreis: € 35.000

Ergebnis: € 53.750


16 | 17

Walter Ophey (1882 – 1930)

Komet | 1910 | Öl auf Leinwand

95 x 94,5 cm

Schätzpreis: € 8.000

Ergebnis: € 66.250

Pablo Picasso (1881 – 1973)

Sculpteur, garcon et modèle

1933 | Radierung | 18,8 x 25,5 cm

Schätzpreis: € 27.000

Ergebnis: € 32.500


Alte Kunst

Ergebnisse

Nächste Auktion:

15. November 2013

Einlieferungen:

bis Mitte

September

„Solider Zuspruch für das attraktiv bestückte Angebot

an Malerei des späten 19. Jahrhunderts.“

Handelsblatt, 24. Mai 2013

Unsere Experten für Gemälde

des 16. bis 19. Jahrhunderts

Reinhard Singer

r.singer@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-20

Stefan Hörter

st.hoerter@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-24

Bernd Mengel

b.mengel@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-54


18 | 19

Das Interesse der Sammler Alter Kunst entwickelt

sich zurzeit in zwei Richtungen. Zum

einen ist ein gesteigertes Interesse an seltenen

Werken des frühen 19. Jahrhunderts, wie den

Nazarenern und der deutschen Romantik,

zu verzeichnen. Zum anderen erfreuen sich

spätimpressionistische Arbeiten des späten

19. bis frühen 20. Jahrhunderts größter Beliebtheit,

wie die erfolgreichen Verkäufe der

Werke Sterls, Guillaumins und Daubignys

dokumentieren.

Den verschiedenen Interessen kam VAN

HAM in diesem Frühjahr mit einem interessanten

Angebot von wichtigen Vertretern

unterschiedlichster Malerschulen entgegen.

Darunter stach die romantische Ansicht

Venedigs bei Nacht von Friedrich Nerly hervor.

Der „Blick über das Markusbecken auf Santa

Maria della Salute“ erzielte herausragende

87.500 Euro. Die „Fröhliche Kutschfahrt im

Sommer“ des polnischen Malers Alfred von

Wierusz-Kowalski ging für 35.000 Euro an den

neuen Besitzer. Das Gemälde „An den Ufern

der Oise“ von Charles Francois Daubigny,

ein Maler der Barbizon-Schule, gefiel dem

internationalen Publikum und wurde von

2.000 Euro auf ein herausragendes Ergebnis

von 60.000 Euro gesteigert. Der „vergessene

Impressionist“ Armand Guillaumin rief sich in

Köln bei den Kunstliebhabern endlich wieder

in Erinnerung. Seine farbintensive Landschaft

„Les Bréjots, premiers jours de mai, le matin“

von 1917 wurde für 75.000 Euro verkauft.

Reinhard Singer

Friedrich Nerly (1807 – 1878)

Blick auf Santa Maria della Salute

Öl auf Leinwand | 65 x 98 cm

Schätzpreis: € 70.000

Ergebnis: € 87.500


Alte Kunst

Ergebnisse Frühjahr 2013

Léonard Agathon (1841 – 1923)

Mädchenbüste | Marmor

Höhe: mit Sockel 55 cm

Schätzpreis: € 12.000

Ergebnis: € 21.250

Frans van Everbroeck

(um 1638 – nach 1672)

Memento Mori | Öl auf Leinwand

58,5 x 76,5 cm

Schätzpreis: € 8.000

Ergebnis: € 17.500


Erfolgsstory Robert Sterl

Gelungene Vermarktung

monografischer Sammlungen

Robert Hermann Sterl (1867 – 1932)

Steinbruch | Öl auf Leinwand

106 x 125 cm

Schätzpreis: € 20.000

Ergebnis: € 31.250

*Internationaler Auktionsrekord

Vortrag der Werkverzeichnisverfasserin

Kristina Popova

Sonderkatalog

Robert Sterl

wischt – ja beinahe auflöst. Er schafft mit flatternden

Lichtschlägen die flirrende Atmosphäre

eines heißen Sommertages unter gleißendem

Sonnenlicht. Das gedeutete erzählerische

Element der hart arbeitenden Steinbrecher tritt

dabei in den Hintergrund.

Wie die Werke Robert Sterls präsentiert

VAN HAM umfangreiche Nachlässe und außergewöhnliche

Sammlungen in aufwendigen

Sonderkatalogen. Darüber hinaus gestalten

Eine rheinische Privatsammlung, die in der

Mai-Auktion in einem Sonderkatalog präsentiert

wurde, bot Werke des lange Zeit wenig

beachteten sächsischen Impressionisten Robert

Sterl. Das Hauptwerk dieser Offerte und eines

der wichtigsten Werke im Oeuvre Sterls „Steinbruch

mit Steinaufladern am Kippwagen“

erzielte den internationalen Auktionsrekord mit

einem Ergebnis von 31.250 Euro. Die Arbeit

offenbart einen Maler, der in seinen Anfängen

vom Realismus eines Gustav Courbet oder

Jean-François Millet mit Darstellungen des

arbeitenden, verarmten Landvolkes beeinflusst

wurde, nun aber mit den neuen, ihm zur Verfügung

stehenden malerischen Mitteln, eher

einem Stil zuneigt, der die harten Konturen verwir

ein ansprechendes Rahmenprogramm, im

Falle Sterls einen informativen Abend mit der

Autorin des Werkverzeichnisses. Die Sammlung

erfuhr schon im Vorfeld eine ausführliche

Besprechung in den Medien. Das beispielhafte

Engagement wurde mit dem erfolgreichen

Verkauf der kompletten Sammlung sowie

einem internationalen Auktionsrekord, der

die bisherige Höchstmarke um fast 50 Prozent

übersteigt, belohnt.


Alte Kunst

Ergebnisse Frühjahr 2013

Armand Guillaumin

(1841 – 1927)

Les Bréjots | 1917

Öl auf Leinwand | 65 x 81 cm

Schätzpreis: € 40.000

Ergebnis: € 75.000

Charles Francois Daubigny

(1817 – 1878)

An den Ufern der Oise | 1863

Öl auf Holz | 37,5 x 67 cm

Schätzpreis: € 2.000

Ergebnis: € 60.000


Ölstudien

Ein Sammlergebiet

im Aufwind

22 | 23

Bei der Alten Kunst zeichnete sich in diesem

Jahr ein weiterer Trend ab: Landschaftsstudien

und Ölskizzen gewinnen deutlich an Interesse.

Dieses Sammlergebiet birgt viele Reize,

die immer mehr Kunstfreunde überzeugen.

In Ölskizzen und Studien liegt der Charakter

des Malers, sie zeigen am deutlichsten dessen

Handschrift. Studien und Bozetti dokumentieren

die ureigensten Gedanken, die sich ein

Meister zu einem Auftrag machte. Sie zeigen

den spontanen Entwurf einer Idee bis hin zur

farblichen Anlage des späteren Gemäldes.

Daher kann man davon ausgehen, dass diese

persönlichen Arbeiten immer aus der Hand des

Meisters selbst stammen. Der freie Stil trifft zudem

den aktuellen Zeitgeschmack. Auf großen

Kunstmessen wie der Tefaf in Maastricht wird

die Studie deshalb immer stärker thematisiert.

Zudem sprechen praktische Gründe für

die Studie: Die meist kleinen Formate finden

überall einen Platz und sind zu vergleichsweise

günstigen Preisen gegenüber ausgemalten

Gemälden zu erstehen.

Der Aufwind ist auch bei VAN HAM spürbar,

wie der Verkauf der Traubenskizzen von Johann

Wilhelm Preyer in diesem Frühjahr zeigte.

Der Düsseldorfer Maler spezialisierte sich auf

die Stilllebenmalerei und perfektionierte diese

in einzigartiger Weise. Die täuschend echt

gemalten Trauben erzielten ein überzeugendes

Ergebnis von 23.750 Euro. Es ist der zweithöchste

Preis für eine Ölstudie Preyers, nachdem

VAN HAM im Jahre 2007 für eine Studie

mit Renekloden den internationalen Auktionsrekord

in Höhe von 28.750 Euro aufstellte.

Vornehmlich Landschaftsstudien zeigten

die 21 Arbeiten von Friedrich Loos aus der

Sammlung des ehemaligen Berliner Museumsdirektors

Prof. Dr. Alois Schardt. Sie

skizzieren in ihren Motiven die Lebensstationen

des Künstlers – von Salzburg/Wien über

Italien/ Rom, Ostholstein/Dänemark und

letztendlich Kiel.

Einige der kleinformatigen Gemälde sind

in bedächtig fließender Handschrift mit dem

Pinselstiel in die noch nasse Farbe bezeichnet

und datiert. Der Großteil ist in der ersten Hälfte

des 19. Jahrhunderts entstanden. Es handelt

sich um ein schönes Zeugnis für die von der

Zeichnung ausgehende Malkunst der frühen

romantischen Schulen.

Die unter einer Schmutzschicht oft recht

unscheinbaren und für den ungeübten Blick

beinahe belanglos wirkenden Blätter fanden

ein hochinteressiertes und offensichtlich kenntnisreiches

Publikum. Die Zuschläge gingen,

neben den zahlreichen deutschen und österreichischen

Bietern, nach Rom, Moskau und

London und zeigten bei vielen der letztendlich

allesamt verkauften Arbeiten erstaunliche

Steigerungen. Loos‘ „Blick auf Wien“ wurde

zum erfolgreichsten Los aus der Sammlung mit

einem Ergebnis von 15.000 Euro.

„Bieter an den Telefonen und im Saal stritten minutenlang um jede

der luftigen Landschaften, die ihre moderaten Taxen vervielfachten.“

FAZ, 8.Juni 2013

Johann Wilhelm Preyer

(1803 – 1889)

Trauben | Öl auf Leinwand,

auf Karton | 17,5 x 22,5 cm

Schätzpreis: € 10.000

Ergebnis: € 23.750

Friedrich Loos

(1797 – 1890)

Blick auf Wien | 1843

Öl auf Karton | 28 x 39 cm

Schätzpreis: € 1.200

Ergebnis: € 15.000


Die Wiederentdeckung

der polnischen Kunst

Alfred von Wierusz-Kowalski

(1849 – 1915)

Fröhliche Kutschfahrt im Sommer

Öl auf Leinwand | 48 x 61,7 cm

Schätzpreis: € 22.000

Ergebnis: € 35.000

Alfred von Wierusz-Kowalski

(1849 – 1915)

Winterliche Kutschfahrt

Öl auf Leinwand | 44 x 58 cm

Schätzpreis: € 22.000

Ergebnis: € 27.500

Das vielseitige Angebot polnischer Kunst

wurde in diesem Frühjahr begeistert

angenommen. Da viele der polnischen

Künstler des 19. Jahrhunderts an deutschen

Kunstakademien studierten, vor allem in

München und Düsseldorf, gelangten ihre

Werke in deutsche Kunstsammlungen.

Auch mit der Zuwanderungswelle polnischer

Arbeiter in den 1960er Jahren kamen

weitere Kunstwerke nach Deutschland. Die

Wertschätzung der polnischen Kunst mit

Motiven aus der Heimat stieg besonders

in den letzten zehn Jahren stark an und

ermöglicht solch herausragende Preise wie

für Alfred von Wierusz-Kowalskis „Fröhliche

Kutschfahrt im Sommer“, die VAN HAM

für 35.000 Euro verkaufte. Drei der fünf

angebotenen Werke von Wierusz-Kowalski

gingen durch ihren Verkauf zurück in die

Heimat, doch auch andere europäische und

amerikanische Interessen bieten hoch für

die Polen. Mit unserem internationalen

Renommee und einem weitläufigen Netzwerk

in der Kunstwelt erreicht VAN HAM

das richtige Publikum für polnische Kunst

und erzielt dafür beachtliche Auktionsergebnisse.


Engagement im Kunsthandel

Verantwortungsvolle

Restitutionen bei VAN HAM

Der Auktionshandel ist ein schnelles Geschäft.

Von der Einlieferung bis zum Verkauf sind

es meist nur wenige Wochen. Trotzdem sind

Professionalität und genaue Recherche das

oberste Gebot. Vor allem die Herkunft will gut

untersucht sein, denn immer wieder tauchen

Kunstwerke auf, deren Provenienz während

des Dritten Reiches nicht geklärt ist. Während

des Naziregimes wurden zahlreiche jüdische

Kunstliebhaber und -händler enteignet, indem

ihre Kunstgegenstände zwangsversteigert oder

direkt von den Nazis entwendet wurden. Ganze

Sammlungen wurden dadurch auseinandergerissen.

Heute ist oftmals schwer nachzuvollziehen,

wo die Objekte gelandet sind oder ob

sie überhaupt noch existieren.

In den letzten Jahren haben sich mehrfach

die Augen der Öffentlichkeit auf VAN HAM

gerichtet, als es um die erfolgreiche Restitution,

also die Rückgabe und Entschädigung für während

der NS-Zeit geraubte Kulturgüter jüdischer

Mitbürger, ging. Momentan arbeitet VAN HAM

an diversen Fällen, die aktuell geklärt werden.

Sobald ein eingeliefertes Kunstwerk Anzeichen

auf eine problematische Provenienz zeigt, setzt

VAN HAM sich zur Recherche u.a. mit bekannten

Institutionen wie dem Art Loss Register,

der Koordinierungsstelle in Magdeburg oder

dem Holocaust Claims Processing Office in

Verbindung, wo verschollene, gestohlene oder

vermisste Kunst dokumentiert wird.

Im Herbst kommen mehrere herausragende

und verschollen geglaubte Werke zum Aufruf,

deren Restitution bereits erfolgreich abgeschlossen

ist. Es handelt sich um Gemälde aus den

legendären Sammlungen von Ismar Littmann,

dem berühmten Amsterdamer Kunsthändler

Jacques Goudstikker und dem rheinischen

Kunsthändler Max Stern, zu dem die Verhandlungen

noch nicht abgeschlossen sind.

Bereits vor einigen Jahren wurde ein herausragendes

Werk von Alexander Kanoldt „Stillleben

mit Gitarre“ von 1926 restituiert. Hierbei

handelt es sich um ein Gemälde aus der Sammlung

Ismar Littmann, einem jüdischen Rechtsanwalt,

der über 300 Gemälde und über 5.000

Grafiken von namhaften Künstlern wie Max

Pechstein, Erich Heckel Otto Müller oder Alexander

Kanoldt besaß. Er lebte in Breslau und war

dort als Mäzen des kulturellen Lebens bekannt.

Nach der Machtübernahme der Nazis wurde

ihm seine Kunstsammlung entzogen. Finanziell

ruiniert und sozial ausgegrenzt, setzte er 1934

seinem Leben ein Ende. Das Gemälde Alexander

Kanoldts wurde 1935 vom Stuttgarter Galerienverein

erworben und war bis 2008 in der Stuttgarter

Staatsgalerie. Das Bild wurde schließlich an

die gesamte Erbengemeinschaft restituiert, die

uns nun mit dem Verkauf betraut hat.

Jacques Goudstikker war vielleicht der

wichtigste Kunsthändler seiner Zeit. Im Mai

1940 floh Jacques Goudstikker mit seiner Frau

Dési und seinem Sohn Eduard an Bord der SS

Bodengraven aus Angst vor der Verfolgung

Alexander Kanoldt (1881–1939) Stillleben mit Gitarre

Öl auf Leinwand | 75 x 88 cm | Schätzpreis: € 90.000 – 120.000

Auktion „Moderne Kunst“ am 28. und 29. November

Pressespiegel über erfolgreiche Restitutionen

durch die Nationalsozialisten. Seine Sammlung

umfasste zu dieser Zeit rund 1400 Werke, die

er seinen Angestellten überließ. Während der

Reise verunglückte Jacques Goudstikker durch

einen tragischen Sturz tödlich. Zum Zeitpunkt

seines Todes führte er ein schwarzes Ringbuch

mit sich, in dem er alle Kunstwerke inventarisiert

hatte. Anhand dieses Buches, das Dési

Goudstikker an sich nahm, kann die Sammlung

heute rekonstruiert werden. Hermann Göring

und sein Komplize Alois Miedl übernahmen

durch eine Täuschung die Kunsthandlung

und erbeuteten so Goudstikkers komplettes

Vermögen, das sie zum Teil gewinnbringend

verkauften. Nach Kriegsende wurden knapp

300 dieser Gemälde an den niederländischen

Staat zurückgegeben, der ebenfalls nicht

verantwortungsvoll mit den Gemälden umging

und die Bilder nicht an die rechtmäßige Erbin

Dési Goudstikker zurück gab, obwohl diese

jahrelang gegen den Staat prozessierte. Die

Bilder wurden an öffentliche Sammlungen,

Institutionen überführt oder versteigert.

Das VAN HAM angebotene Bild, „Flusslandschaft

mit Stromschnelle“ von Alaert

van Everdingen, gehörte ebenfalls in die

Sammlung Goudstikker, wie die Recherchen

VAN HAMs ergaben. Nachforschungen haben

ergeben, dass dieses Gemälde von Göring an

Miedl verkauft wurde, der es wiederum im

Dezember 1940 im Auktionshaus Hans W.

Lange versteigern ließ. Mit dem Einverständnis

Sahers, die als Schwiegertochter Goudstikkers

nun für die Zurückführung der Sammlung

kämpft, werden dieses Bild, wie auch zwei

weitere Werke dieser Sammlung, im Herbst

2013 bei VAN HAM zum Aufruf kommen.

VAN HAM nahm Kontakt zu den jüdischen

Erben bzw. deren juristischen Vertretern

auf, um die Restitutionsansprüche zu klären

und eine faire und gerechte Lösung für alle

Beteiligten zu finden. Dank der professionellen

Vermittlung konnten sich die jeweiligen beteiligten

Parteien auf eine Restitution einigen.

Durch das Engagement VAN HAMs für den

offenen und transparenten Umgang mit Beutekunst

gelang eine späte Wiedergutmachung

für die Erben dieser Kunstwerke. Dank der

Provenienz und gezieltem Marketings werden

für solche Werke immer wieder herausragende

Ergebnisse erzielt, so dass beide Seiten von der

Restitution profitieren.


Europäisches

Kunstgewerbe

Ergebnisse

Nächste Auktion:

16. November 2013

Einlieferungen:

bis Mitte

September

Unsere Experten für

Europäisches Kunstgewerbe

Christoph Bouillon

ch.bouillon@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-32

Susanne Mehrgardt

s.mehrgardt@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-56


26 | 27

Die Auktionen für das Europäische Kunstgewerbe

waren auch in diesem Frühjahr wieder

äußerst erfolgreich. Wie bereits im Vorjahr

erzielte VAN HAM in diesem Bereich mit über

1,4 Mio. Euro das stärkste Ergebnis vor Ort

und nimmt damit auch in diesem Frühjahr die

Spitzenstellung unter den deutschen Auktionshäusern

für das Europäische Kunstgewerbe

ein. Erneut wurden außergewöhnliche Spitzenstücke

angeboten.

Das Highlight der Auktion am 18. Mai war

die Folge von drei prunkvollen englischen

Konsoltischen mit vollplastisch gearbeiteten

Figuren aus dem Inventar eines rheinischen

Barockschlosses. Die in der Art des William

Kent (1685-1748) und Henry Flitcroft (1697-

1769) gearbeiteten, prächtigen Konsolen sind

auf dem deutschen Markt kaum zu finden und

erregten schon in der Vorbesichtigung großes

Aufsehen. Sie gingen für einen Gesamtpreis

von 175.000 Euro in den englischen Handel.

Die Keramiken der Sammlung Dr. Alfred

Schubert stießen im Vorfeld auf sehr großes Interesse

und wurden mit einem Beitrag von Dr.

Alfred Ziffer, dem bekannten Porzellan- und

Keramikexperten und Kurator der Nymphenburger

Porzellansammlung Bäuml, in der

Zeitschrift „Kunst und Auktionen“ im Mai

2013 gewürdigt. Die Sammlung konnte mit

einem Gesamtergebnis von rund 30.000 Euro

fast vollständig abgesetzt werden. Glanzstück

der Sammlung war das charmant naive

Hundepaar, entstanden in Poppelsdorf um

1770-80. Sie sind ein seltenes Beispiel für die

wandelhafte Geschichte dieser Manufaktur.

Christoph Bouillon

Konsole mit Wolfszier

Aus einer Folge von drei prächtigen

Konsoltischen mit vollplastisch

gearbeiteten Figuren

England | In der Art der Entwürfe

und Arbeiten von Matthias Lock,

Henry Flitcroft und William Kent

Gesamtschätzpreis: € 80.000

Gesamtergebnis: € 175.000


Europäisches Kunstgewerbe

Aus der sog. „groSSen

russischen Bestellung“ von

Katharina II. von Russland

Armierter Kriegselefant,

Göttin Venus und Göttin Diana

Meissen | Ende 19. Jh.

Modell J.J. Kaendler, 1773/74

Porzellan, farbig und gold staffiert

Gesamtschätzpreis: € 22.000

Gesamtergebnis: € 48.000

In den Jahren 1772 bis 1774 wurde eine

umfangreiche Bestellung Katharinas II. von

Russland (1729-1796) für insgesamt vierzig

mythologische und allegorische Gruppen in

der Manufaktur Meissen bearbeitet. Sie sollte

der Huldigung und Glorifizierung der Kaiserin

dienen. Johann Joachim Kaendler unterbreitete

Katharina II. Ende 1772 den Vorschlag

für eine Gesamtkonzeption. Dem Figurenprogramm

lag vor allem das Prinzip von aufeinander

bezogen Figurenpaaren zugrunde. So

hatte die hier vorliegende Gruppe der Göttin

des Mondes Diana ihr Gegenüber in der

Figur des Sonnengottes Apoll, die Gruppe

der Venus in der Darstellung des Kriegsgottes

Mars. Die Figuren sollten ihre Aufstellung

auf Wandkonsolen finden. Sie wurden im Juli

1776 in dem Porzellankabinett aufgestellt,

wo sie bis Mitte des 19. Jahrhundert verbleiben

sollten.

Bei den großen und prunkvollen Porzellanund

Silberarbeiten des 19. Jahrhunderts war

zu beobachten, dass viele der angebotenen

Lose in den russischen oder chinesischen

Handel verkauft wurden. Diese deutlich höhere

Wertschätzung für das Kunsthandwerk

aus jener Zeit steht ganz im Gegensatz zu

der momentanen hiesigen Haltung. Die drei

prächtigen Meissner Figurengruppen aus der

sogenannten „Großen russischen Bestellung“,

die ein Gesamtergebnis von über

48.000 Euro einspielten, stehen beispielhaft

für diese Entwicklung. Des Weiteren ging

ein monumentales Paar Potpourri-Vasen,

ebenfalls in Meißen gefertigt, für 27.500

Euro nach Russland.


28 | 29

„Am Ende hatten Russen und Chinesen die

Meissen-Offerte fast komplett abgeräumt und sich

auch beim Silber ordentlich bedient.“

Handelsblatt, Mai 2013

„Russen und Chinesen entdecken ihre Liebe für

das Kunstgewerbe des 19. Jahrhunderts…“

Handelsblatt, Mai 2013


Europäisches Kunstgewerbe

Ergebnisse Frühjahr 2013

Hundepaar

Poppelsdorf | Um 1770/80

Beiger Scherben mit Dekor

Schätzpreis: € 4.000

Ergebnis: € 9.375

Drollige Seltenheit erfreut das Sammlerherz

Als „legendäre Rarität“ beschreibt Dr. Alfred

Ziffer das entzückende Hundepaar aus der

Poppelsdorfer Porzellanmanufaktur in Bonn.

Sie stammen aus der Sammlung Dr. Alfred

Schuberts, der bis in die 1940er Jahre Kurator

am Kunstmuseum in Düsseldorf war und

sich intensiv mit dem Forschungsgebiet der

Fayencen beschäftigte. Aus der Sammlung

wurden nun 21 Fayencen aus mittel- und

süddeutschen Manufakturen bei VAN HAM

angeboten, die großes Interesse bei den

Sammlern erregten und fast vollständig

verkauft wurden. Das Hundepaar bildete den

Höhepunkt der Offerte, da nur wenige Arbeiten

aus der Poppelsdorfer Werkstatt bekannt

und dokumentiert sind. „Wirklich originell

und äußerst drollig“ bezeichnete schon

Schubert selbst die beiden Figuren, die in der

Frühjahrsauktion ein herausragendes Ergebnis

von 9.375 Euro erzielten.


Große Schraubflasche

mit Caesarenhäuptern

Augsburg | 1689–92 | Johann

Drentwett | Silber mit Vergoldung

Höhe 20 cm

Schätzpreis: € 16.000

Ergebnis: € 18.750

30 | 31


Schmuck

und Uhren

Ergebnisse

Nächste Auktion:

14. November 2013

Einlieferungen:

bis Mitte

September

Unsere Expertin für

Schmuck und Uhren

Dr. Nina Lindau-Thöne

n.lindau-thoene@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-83

Das Highlight unserer Frühjahrsauktion war

ein seltenes Vanity Case von Cartier um 1927

aus Privatbesitz, welches an einen Sammler

und Kenner für 93.750 Euro zugeschlagen

wurde. Auf dem Unikat ist eine asiatische

Szenerie dargestellt, welche aus „lacque burgauté“

in feinster Handarbeit entstanden ist.

Die Kombination von schwarzem Lack,

farbigen Perlmutteinlagen sowie Korallstäben

verzauberte den Betrachter. Die feinen

Kontraste zwischen den grünen, blauen

und violettfarbenen Perlmuttscheiben und

Goldeinlagen zeugen von großem handwerklichem

Geschick. Die Technik des „lacque

burgauté“ ist aus der chinesischen Qing

Dynastie überliefert und verbreitete sich über

die japanischen Ryukyu-Inseln. So wurden die

meisten Laquer-Arbeiten von Cartier in Japan

oder Ryukyu hergestellt. Auftraggeber dieser

seltenen Objekte kamen unter anderem aus

Politik, Wirtschaft und Adel.

Der historische Schmuck stieß auf großes

Interesse, insbesondere Stücke aus der Zeit des

Historismus und des Art Déco. Ein Diamant-

Collier, gearbeitet um ca. 1890 mit ca. 25 Karat

wurde für 25.000 Euro zugeschlagen. Ein Art


32 | 33

Déco Armband aus der Zeit um 1920 fand für

18.750 Euro eine neue Besitzerin.

Das große Angebot an Schmuckstücken mit

Diamantbesatz im oberen Farb- und Reinheitsgrad

erfuhr ebenfalls starken Zuspruch.

So erzielte ein Art Déco Juwelenring, besetzt

u.a. mit einem Diamant im Emerald Cut

von ca. 2,43 Karat im Hochfeinen Weiß,

22.500 Euro.

Gefragt waren auch wieder Orientperlen.

Ein seltenes Paar Ohrhänger mit einem weißrosé-farbenen

und einem grauen Naturperl-

Tropfen wurde für 37.500 Euro veräußert.

Ein modernes Panzerkettencollier mit einem

5-karätigen Brillanten (Cape) ging für

35.000 Euro an seinen neuen Besitzer.

Im Bereich der Armbanduhren wechselte

die Sonderanfertigung der A. Lange &

Söhne „Kleine Lange 1“ für 30.000 Euro

den Besitzer. Die Glashütte „1845-Meissen“

mit einem handbemalten Zifferblatt aus der

Meissner Porzellanmanufaktur mit einem

Motiv von Johann Gregorius Höroldt wurde

für 12.500 Euro veräußert.

Dr. Nina Lindau-Thöne

Cartier Art Déco Vanity Case

mit asiatischer Szenerie

Paris, um 1927

Schätzpreis: € 40.000

Ergebnis: € 93.750


Schmuck und Uhren

Ergebnisse Frühjahr 2013

Art Déco Armband mit

Diamantbesatz

Ca. 490 Diamanten im Alt- und

Rosenschliff zus.ca. 17 Karat

Frankreich, um 1920

Schätzpreis: € 12.000

Ergebnis: € 18.750

Ohrschraubgehänge mit

Orientperl-Diamantbesatz

2 Orientperlen | 22 Diamanten

4 Diamant-Baguettes | Um 1900

Schätzpreis: € 28.000

Verkaufspreis: € 37.500

Art Déco Juwelenring mit

Diamantbesatz

1 Diamant im Emerald Cut ca.

2,4 Karat | Deutschland, um 1925

Schätzpreis: € 15.000

Ergebnis: € 16.250

Glashütte

1845-Meissen | Exemplar 78/150

Zifferblatt Meissner Porzellan

Handgemaltes Unikat | 1998

Schätzpreis: € 12.000

Ergebnis: € 12.500


34 | 35

Collier mit Diamantbesatz

286 Diamanten zus. ca. 25,7 Karat

Historismus | Mitteleuropa, ab 1893

Schätzpreis: € 8.000

Ergebnis: € 25.000

A. Lange & Söhne

Kleine Lange 1

Herrenarmbanduhr

Platin

Schätzpreis: € 25.000

Ergebnis: € 30.000

Juwelenring mit Diamantbesatz

1 Diamant im Emerald Cut

ca. 2,4 Karat | Hochfeines

Weiß(E) VVS1

Schätzpreis: € 15.000

Verkaufspreis: € 16.250


Teppiche

Vorschau Herbst

Nächste Auktion:

30. oktober 2013

Einlieferungen:

bis Ende August

Unser Experte für Teppiche

Rolf Hirschberg

r.hirschberg@van-ham.com

Telefon 0221 92 58 62-17

Nordwestpersien

Dat. 1232 Hedschra (AD 1814)

476 x 220 cm

Schätzpreis: € 20.000

Ergebnis: € 42.500

„Die kauffreudige Stimmung der

Bieter im Saal und an den Telefonen

führte zu den erfreulichen

Ergebnissen.“

Carpet Collector 1/2013

Nach unserer letzten sehr erfolgreichen Auktion

im Oktober 2012, mit einem Gesamtergebnis

von über einer halben Million Euro und einer

Verkaufsquote von über 80 Prozent, freuen wir

uns auf unsere Teppichauktion im Herbst 2013.

Schon jetzt haben wir einige sehr interessante

Teppiche und Tapisserien im Angebot, nehmen

aber gerne noch Einlieferungen, besonders von

antiken Teppichen, entgegen.

Teppiche sind in letzter Zeit zunehmend in

den Mittelpunkt des Interesses gerückt, nicht

zuletzt durch spektakuläre internationale

Auktionsergebnisse.


36 | 37

Für unsere Oktoberauktion konnten wir

bereits besondere Tapisserien akquirieren.

Darunter eine Tapisserie aus der Brüsseler

Werkstatt von Frans von der Hecken, signiert

um 1650, mit der Darstellung von Alexander

dem Großen mit der persischen Königsfamilie

des Dareios.

Die oben abgebildete Tapisserie aus einer

flämischen oder nordfranzösischen Werkstatt

hat ein Thema, das wie gemacht ist für

unsere heutige Zeit. Sie zeigt eine Allegorie

des „freien Handels“. Links in der Wolke sieht

man Minerva, die Fortuna dazu bewegt das

Füllhorn auszuschütten. Eine Muse fängt Gold

und Juwelen auf, während an ihrer Seite ein

kleiner Cupido der Allegorie der Künste und

Wissenschaften ein Medaillon reicht.

Die Tapisserie ist reich an Symbolen: Minerva

gilt als Schutzgöttin der Handwerker und

des Gewerbes; der Bauer, der das Feld bestellt

und die Schiffe unter Segeln stehen für die

Landwirtschaft und Handelswege. Die Atlanten,

der Globus und das Steinmetzwerkzeug

sind Attribute der Kunst und der Wissenschaften,

die nebenstehende Uhr symbolisiert Zeit

und Vergänglichkeit. Die etwas verdrießlich

blickenden Figuren wiederum stehen für

Habgier und Neid.

Im Sinne dieser wunderbar dargestellten und

erhaltenen Allegorie des freien Handels freuen

wir uns auf eine erfolgreiche Teppichauktion.

Rolf Hirschberg

Tapisserie, flämisch

Fragment, 18. Jh.

293 x 280 cm | Wolle und Seide

Schätzpreis: € 10.000 – 12.000


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Impressum

Herausgeber: Markus Eisenbeis,

VAN HAM Kunstauktionen

Redaktion: Anne Srikiow

Gestaltung: grossgestalten

Layout & Satz: www.mwk-koeln.de

Fotos: Sasa Fuis, Köln/Michael Schuff

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Druck: Köllen Druck

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Kristina Echterling | Tel. 0221 92 58 62-21

a.srikiow@van-ham.com

*Internationale Auktionsrekorde laut

artprice.com (Stand 15. Juni 2013)

© VG Bild-Kunst, Bonn 2013 für Karl Hofer,

Niki de Saint Phalle, Karin Kneffel, Daniel Spoerri,

Günther Uecker, Otto Piene, Karl Fred Dahmen,

© The Estate of Sigmar Polke, Cologne/

VG Bild-Kunst, Bonn 2013

© Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Beirat

Wilhelm Karl Prinz von Preußen Vorsitzender

Honorarkonsul Prof. Ottmar Braun Sprecher

Prof. Dr. Albert Mayer


„Die herkömmliche Perspektive befriedigt

mich nicht. Sie geht von einem Standpunkt

aus und verlässt ihn nie.“

(Georges Braque)

Kunst setzt die Fähigkeit und den Mut zu unabhängigem Denken und Handeln sowie zu ungewöhnlichen,

innovativen Blickrichtungen voraus. Intelligente Versicherungslösungen für Kunst erfordern

unabhängige Berater.

Preventum ist ein unabhängiger Spezialversicherungsmakler und Dienstleistungspartner für

Kunstsammler, Unternehmenssammlungen, Museen und Ausstellungshäuser, Kunststiftungen,

Galerien und den Kunsthandel.

Kunstversicherung verstehen wir als Grundlage für den Erhalt von Werten. Hierbei fi nden wir individuelle

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Madeleine Schulz | Paul Bunten

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Tel. + 49 (0)40 - 325 03 79 - 60 | Fax + 49 (0)40 - 325 03 79 - 69


Wenn ich

wüsste, was

Kunst ist, würde

ich es für mich

behalten.

Pablo Picasso

Wir wissen wie viel Ihre Kunst wert ist und verraten es Ihnen.

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