Anhang zum Jahresabschluss 2012 - Bankhaus Krentschker & Co ...

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Anhang zum Jahresabschluss 2012 - Bankhaus Krentschker & Co ...

Bankhaus Krentschker

Geschäftsbericht 2012

Tradition in der

Veranlagung seit 1923


Aufsichtsorgane

und Vorstand


» 03

Vorstand

Dr. Georg Wolf-Schönach

» Vorsitzender

Dr. Michael Vollath (bis 30.06.2012) » Mitglied

Mag. Alexander Eberan (ab 01.07.2012) » Mitglied

Aufsichtsrat

Dr. Gerhard Fabisch

» Vorsitzender

Univ.-Prof. DDr. Peter Schachner-Blazizek » 1. Stellvertreter des Vorsitzenden

Dr. Gunter Griss

» 2. Stellvertreter des Vorsitzenden

Mag. Franz Kerber

Mag. Dr. Sigmund Loibner

Dkfm. Michael Gröller

Vom Betriebsrat

entsandte Mitglieder

Gudrun Klemencic-Götz

Michael Himmel

Sabine Hierzer

» BR-Vorsitzende

» BR-Vorsitzende-Stellvertreter

» BR-Mitglied

Staatskommissäre

Ministerialrat Karl Zach

Hofrat Dr. Michael Manhard

» Stellvertreter


Gesellschaftliches Engagement

als Lebenskultur


» 05

Kulturelles Engagement und soziale Verantwortung haben in unserem Haus seit jeher

einen zentralen Stellenwert. Aus Tradition und als Ausdruck unserer unternehmerischen

„Lebenskultur“ ist es unser Bestreben, respektvolle und partnerschaftliche

Beziehungen nicht nur mit unseren Kunden zu pflegen, sondern gleichermaßen mit

dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem wir leben. Als aktiver und prägender Teil dieses

Umfelds hatten wir auch 2012 wieder die Möglichkeit, unsere gesellschaftliche

Verantwortung mit diversen sozialen und kulturellen Aktivitäten wahrzunehmen.

So durften wir im vergangenen Jahr erneut „recreation – Großes Orchester Graz“ als

Hauptsponsor in seine mittlerweile 11. Konzertsaison begleiten. Neben der Unterstützung

und Ausrichtung diverser Charity-Aktionen, bei der Beiträge für zahlreiche

soziale Anliegen mobilisiert werden konnten, zeigten sich Kunden und Freunde des

Hauses insbesondere bei unserer jährlichen Benefiz-Versteigerung zugunsten von

„Licht ins Dunkel“ erneut besonders spendabel und hilfsbereit:

Mit einem Reinerlös 2012 in Höhe von Euro 55.000,- konnten

daher folgende steirische Hilfsprojekte unterstützt werden:

» Haus Elisabeth – Caritas Graz

Notschlafstelle und Wohngemeinschaft für Frauen und Frauen mit Kindern

» Projekt „Incafe“ – Jugend am Werk Steiermark

Errichtung eines Cafés/Bistros, das Menschen mit Behinderung eine

Beschäftigungsmöglichkeit an diesem barrierefreien Standort verschafft.

» Soforthilfefonds – Verein Licht ins Dunkel

Dort, wo öffentliche Stellen und Behörden nicht genug Unterstützung leisten

können, kann der Soforthilfefonds in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern

rasch und effizient helfen.


Mit Engagement

und Verantwortung


» 07

Soziales und kulturelles Engagement 2012

» Hauptsponsor „recreation – Großes Orchester Graz“

» Unterstützung von „Steirer helfen Steirern“

» Veranstaltung einer Benefizauktion zugunsten von „Licht ins Dunkel“

» Unterstützung der Aktion „Golfen mit Herz“

» Veranstaltung eines Charity-Events zugunsten des Vereins

für Krebskranke an der Med. Univ. Klinik Graz

v.l.n.r. Mag. (FH) Claudia Kernbichler, Marketingleiterin Bankhaus Krentschker

Mag. Alexander Eberan, Vorstand Bankhaus Krentschker

Gerhard Draxler, Landesdirektor ORF-Steiermark

Dr. Georg Wolf-Schönach, Vorstandsvorsitzender Bankhaus Krentschker

Katrin Lemsitzer, MA, „Steirer helfen Steirern“, Kleine Zeitung

Dr. Georg Wolf-Schönach, Vorstandsvorsitzender Bankhaus Krentschker


Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat und seine Ausschüsse haben im Jahr 2012 die ihnen nach Gesetz und Satzung obliegenden

Aufgaben wahrgenommen. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig über den Verlauf der Geschäfte

und die Lage der Bank informiert.

Im Geschäftsjahr 2012 hat der Aufsichtsrat in insgesamt vier Sitzungen, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden

Aufgaben und Befugnisse wahrgenommen. Darüber hinaus haben die vom Aufsichtsrat eingerichteten

Ausschüsse (Veranlagungsausschuss, Geschäftsausschuss, Persolnalausschuss, Prüfungsausschuss,

Vergütungsausschuss sowie Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten) insgesamt 30 Mal getagt.

Die Prüfung des vorliegenden Jahresabschlusses einschließlich des Anhangs und des Lageberichtes wurde

von der Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H., Wien, vorgenommen. Diese Prüfung hat nach ihrem

abschließenden Ergebnis zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben, sodass der Jahresabschluss 2012 samt

dem Lagebericht mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurde.

Nach Überzeugung der Abschlussprüfer vermittelt der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen ein

getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Bankhaus Krentschker & Co. Aktiengesellschaft und ihrer

Tochtergesellschaften zum 31.12. 2012 sowie der Ertragslage und Zahlungsströme des Geschäftsjahres

2012.

Die Abschlussprüfer haben an der den Jahresabschluss feststellenden Aufsichtsratssitzung am 19. März

2013 teilgenommen und standen für Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrates zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen und den Jahresabschluss

2012 sowie den Lagebericht gebilligt und damit gemäß § 125 Abs. 2 Aktiengesetz festgestellt. Der Vorschlag

des Vorstandes für die Gewinnverteilung wurde zustimmend zur Kenntnis genommen und wird der Hauptversammlung

zur Beschlussfassung vorgelegt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeitern und dem Vorstand für ihren Einsatz und für das gute Ergebnis im

Geschäftsjahr 2012.

Graz, am 19. März 2013

Dr. Gerhard Fabisch

Vorsitzender des Aufsichtsrates


» 09

Lagebericht des Vorstandes

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Österreich gehörte 2012 zu den stabilen Ländern Europas. Drei von vier Ratingagenturen beurteilen Österreich

mit der Bestnote Triple-A. Damit genießt das Land im internationalen Umfeld nach wie vor den Ruf als

sicherer Hafen. Das Wirtschaftswachstum verlief zwar im langjährigen Vergleich deutlich unterdurchschnittlich

und auch deutlich geringer als im Jahr 2011, lag aber mit +0,6 % immer noch deutlich über den Wachstumsraten

des Euroraumes.

Nachfrageseitig blieb 2012 der Konsum mit einem Anteil von 72 % die größte BIP-Komponente. Bei noch

immer sehr geringer Sparquote (vorläufig 7,5 %) und wieder niedrigerer Inflation (2012: 2,4 %) im Vergleich

zum Vorjahr (2011: 3,3 %) konnte ein leichtes Wachstum der privaten Konsumausgaben (2012: +0,7 %) erzielt

werden.

Die Erreichung der Stabilität der öffentlichen Finanzen hat in der österreichischen Budgetpolitik derzeit

oberste Priorität. Für 2016 ist ein ausgeglichenes Budget geplant. Damit soll mittelfristig das Triple A bei

allen Ratingagenturen zurückgewonnen werden.

Die österreichischen Banken entwickelten sich 2012 trotz der Konjunktureintrübung besser als im Vorjahr

und auch deutlich besser als im letzten Stresstest der OeNB zum Halbjahr angenommen wurde. Die Profitabilität

in den ersten drei Quartalen 2012 ist im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich gestiegen. Der bessere

Leistungsausweis soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies durch Sondereffekte wie dem Rückkauf

von Finanzinstrumenten und geringeren Risikovorsorgen erreicht wurde. Das operative Geschäft zeigte weiterhin

wenig Dynamik und die anhaltende Verschlechterung der Kreditqualität in Zentral- und Südosteuropa

stellten die heimischen Kreditinstitute vor große Herausforderungen.

Die europäische Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority, EBA) hat Anfang Oktober den Endbericht

ihres vor mehr als einem Jahr eingeleiteten Programms zur Rekapitalisierung der großen europäischen

Banken veröffentlicht. Die beiden teilnehmenden österreichischen Banken-Gruppen, Erste Group Bank AG

und Raiffeisen Zentralbank AG, haben dabei die neuen erhöhten Anforderungen mehr als erfüllt.

Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

Die Bilanzsumme belief sich per 31. Dezember 2012 auf rd. 1.045 Mio. Euro. Dies entspricht einem leichten

Rückgang von 1,1 %. Dieser Rückgang war insbesondere auf eine Reduktion des Interbankengeschäftes zurückzuführen.

Die Forderungen an Kunden konnten jedoch um rd. 3,5 % auf rd. 844 Mio. Euro gesteigert werden.

Auch verbesserten sich leicht die erweiterten Primärmittel um 0,5 % auf insgesamt rd. 725 Mio. Euro.

Obwohl sich das Kreditgeschäft – so wie in den Jahren zuvor – als solide Komponente im Zinsspannengeschäft

erwiesen hat, verringerte sich der Zinsensaldo gegenüber 2011 um rd. 1,7 Mio. Euro auf 15,2 Mio. Euro.

Ursachen dafür waren vor allem höhere Eigenkapital- und Refinanzierungskosten sowie fallende Kreditzinsen

bei nahezu gleichbleibenden Zinsen für Primärmittel (Spareinlagen, Eigene Emissionen) seit Jahresanfang.

Trotz dieses schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes verbesserten sich hingegen die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft

insgesamt von rd. 6,7 Mio. Euro im Jahr 2011 auf aktuell rd. 7,2 Mio. Euro, was einer

Steigerung von rd. 6,3 % entspricht, wofür primär die Erträge aus dem Kreditgeschäft sowie aus dem Zahlungsverkehr

verantwortlich waren. Auch die Provisionen aus dem Wertpapiergeschäft entwickelten sich

angesichts des konjunkturell schwierigen Marktumfeldes und eines leichten Rückganges mit rd. 2,6 Mio.

Euro durchaus respektabel.


Lagebericht des Vorstandes

Das Kundendepotvolumen erreichte per 31.12.2012 einen Stand von rd. 511 Mio. Euro, was im Vergleich zum

Vorjahr einem Anstieg von rd. 7,6 % entspricht. Darüber hinaus beträgt das Volumen an gemanagten Mandaten

rd. 99,4 Mio. Euro. Das gesamte betreute Depotvolumen beträgt zum Bilanzstichtag rd. 636,5 Mio. Euro

(2011: rd. 580,2 Mio. Euro).

Bei den Spareinlagen, welche zum Stichtag 31.12.2012 mit rd. 378 Mio. Euro ausgewiesen werden, konnte

der Rückgang mit rd. 3,4 % im Rahmen gehalten werden, obwohl auch in unserem Haus nach wie vor eine

starke Nachfrage der Kunden nach Sachwerten (Immobilien, Gold) feststellbar war.

Insgesamt belaufen sich die Betriebserträge im Geschäftsjahr 2012 auf rund 24,1 Mio. Euro nach 24,8 Mio.

Euro im Vorjahr. Somit liegt der Rückgang mit rd. 2,7 % angesichts der vorhin erwähnten wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen im vertretbaren Bereich.

Auf der Aufwandseite stand auch 2012 die kritische Prüfung aller Kostenstellen im Mittelpunkt, sodass die

Betriebsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr lediglich um rd. 1,9 % gestiegen sind.

Das Bankhaus weist für 2012 ein Betriebsergebnis von rd. 8,2 Mio. Euro aus, was einem Rückgang von 10,5 %

gegenüber dem Vorjahresergebnis von rd. 9,1 Mio. Euro entspricht. Der wesentlichste Einflussfaktor für diese

Entwicklung war in erster Linie die Verschlechterung des Zinsensaldos um rd. 1,7 Mio. Euro.

Erfreulicher ist die Entwicklung des EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) im Jahr 2012. Dieses

verbesserte sich um über 1 Mio. Euro oder 22,2 % auf rd. 5,8 Mio. Euro. Das war vor allem auf einen Rückgang

der notwendigen Risikovorsorgen im Umlauf- und Anlagevermögen zurückzuführen, welche saldiert rd.

2,4 Mio. Euro nach 4,4 Mio. Euro im Vorjahr betragen. Angesichts unserer hohen Veranlagungsquote und

den makroökonomischen Rahmenbedingungen ist dieser Betrag noch immer akzeptabel und im Kreditbereich

sicher auch Ergebnis einer über Jahre andauernden, bedachtsamen und konservativen Kreditpolitik, die

Qualität immer vor Quantität gestellt hat.

Die anrechenbaren Eigenmittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf rd. 81,4 Mio. Euro und lagen damit um rd.

36,4 Mio. Euro weiterhin deutlich über den erforderlichen Eigenmitteln. Die Cost-Income-Ratio als Bezugsgröße

zwischen Betriebsaufwendungen und Betriebserträgen per 31.12.2012 beträgt rund 65,9 %, der Return

on Equity (Eigenkapitalrendite) 7,1 %.

Die Entwicklung der Bilanzsumme und ausgewählter Kennzahlen lässt sich wie folgt darstellen:

2011 2012

Bilanzsumme in Mio. Euro

Cost-Income-Ratio in %

Return on Equity

(nach Steuer n) in %

1.057

62,9

6,1

1.044

65,9

7,1


» 11

Lagebericht des Vorstandes

Nach dem Bilanzstichtag zum 31.12. 2012 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft

eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.

Der in der Bilanz zum 31. Dezember 2012 ausgewiesene Jahresgewinn des Geschäftsjahres 2012 beträgt

3.719.251,67 Euro (2011: rd. 3,45 Mio. Euro). Zuzüglich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von

54.524,25 Euro beträgt der zur Verteilung kommende Bilanzgewinn 3.773.775,92 Euro.

Der Gewinnverteilungsvorschlag wird wie folgt unterbreitet: Der Vorstand beantragt, an die Gesellschafter

eine Dividende von 27 % (2011: 25 %) auf das Grundkapital, das sind 3.727.971,00 Euro (2011: 3.451.825,00

Euro), auszuschütten und den Rest von Euro 45.804,92 (2011: Euro 54.524,25) auf neue Rechnung vorzutragen.

Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

Risikopolitik »

Die Risikopolitik der Bankhaus Krentschker & Co. AG ist eine zentrale Managementaufgabe und damit

fester Bestandteil der gesamten Bankstrategie und Banksteuerung. Sie wird von einem konservativen und

bewussten Umgang mit den bankbetrieblichen Risiken geprägt. Zu diesem Zweck verfolgt das Bankhaus

eine Strategie, die sich einerseits an den gesetzlichen Rahmenbedingungen orientiert und andererseits auch

auf die Anforderungen eines kundenorientierten Bankbetriebes Bedacht nimmt.

Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, ist in der Bankhaus Krentschker & Co. AG ein System der Risikoüberwachung

und -steuerung implementiert, welches eine adäquate Behandlung der übernommenen Risiken

gewährleistet. Wesentliche Risikokennziffern finden in vierteljährlich erstellten Berichten an den Vorstand

ihren Niederschlag. Sie geben Auskunft über die aktuelle Entwicklung wesentlicher Risikokategorien

und sind damit elementarer Bestandteil für die Beurteilung der Angemessenheit der Eigenmittelausstattung

im Verhältnis zum Risikoprofil der Bank. Dabei werden in einem Verfahren, welches sich Internal Capital

Adequacy Assessment Process (ICAAP) nennt, sämtliche bankspezifischen Risiken den vorhandenen

Deckungspotentialen (Eigenkapital, Rücklagen, stille Reserven etc.) gegenüber gestellt.

Wesentliche Risikokategorien »

Das Risikomanagement hat die zentrale Aufgabe, Risiken umfassend zu erfassen und zu messen, zeitnah zu

überwachen und zu steuern. Dabei werden folgende wesentliche Risikokategorien unterschieden:

Das Kreditrisiko entsteht in erster Linie aus dem traditionellen Kreditgeschäft (Bildung von Risikovorsorgen

und tatsächliche Verluste durch den Ausfall eines Kreditnehmers), aber auch aus dem Handel mit Marktrisikoinstrumenten

(Ausfallsrisiko auf Seiten der Kontrahenten). Länderrisiken werden implizit in der Kalkulation

des Kreditrisikos mitberücksichtigt.


Lagebericht des Vorstandes

Aus Marktrisiken können sich Verluste ergeben, welche durch Schwankungen von Zinssätzen, Wechselkursen,

Aktien oder Warenkursen entstehen. In diesem Zusammenhang werden im Wesentlichen die Positionen

des Bankbuches erfasst.

Das operationale Risiko wird definiert als das „Risiko von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder

des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten“.

Zur Identifikation operationaler Risiken werden sowohl quantitative als auch qualitative Methoden verwendet

und mit dem Ziel weiterentwickelt, alle für das Risikomanagement relevanten Informationen aufzuzeigen.

Als Liquiditätsrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass die Bank ihre gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen

nach Umfang und zeitlicher Struktur nicht bzw. nicht vollständig erfüllen kann.

Risikomanagementprozesse »

Um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen umzusetzen, deren Einhaltung zu überwachen und über die Risikolage

regelmäßig an den Vorstand zu berichten ist, hat die Bank ein Risikomanagement implementiert, welches

darauf ausgerichtet ist, den bewussten Umgang mit den bankspezifischen Risiken sicherzustellen. Dabei

werden Verfahren angewandt, welche das Risiko identifizieren, messen, überwachen und kontrollieren.

Risikoidentifizierung bedeutet, dass sämtliche Einzelrisiken, welche Einfluss auf die Ertragskraft haben

können, laufend erfasst werden. Neben der Ermittlung des Verlustpotentials für den Normalbelastungsfall

sind auch Berechnungen für sogenannte „Worst-case-Szenarien“ vorzunehmen, um festzustellen, wie verlustgefährdet

die Bank unter extremen Marktbedingungen ist.

Jede Bank muss über ein umfassendes System zur Risikomessung verfügen. Gemäß internationalen Standards

kommt als Messverfahren das „Value-at-risk-Konzept“ (VaR) zur Anwendung, welches hauptsächlich

im Wertpapierhandel verwendet wird. Im Kreditbereich erfolgt eine entsprechende Messung anhand der

Auswertungen der Risikoklassen in Verbindung mit regelmäßigen Strukturanalysen (Bilanzanalysen/internes

Ratingverfahren) des Kreditportefeuilles. Durch den Einsatz von ALM (Asset Liability Management) sollen

Marktrisiken gemessen und gesteuert und der Ertrag bei gegebenen Risiko durch gezielte Bilanzstrukturierung

verbessert werden.

Die Risikomessung und Risikoanalyse sind Ausgangspunkt und Grundlage für die Risikosteuerung als

nächsten Schritt im Risikomanagementprozess. Entscheidend für die Risikosteuerung ist, dass aussagekräftige

Informationen über Kreditportefeuilles bzw. Handelsgeschäfte vorliegen, um einen verlässlichen Einblick

in die aktuelle Risikosituation der Bank zu gewinnen. Darauf aufbauend sind entsprechende Schlussfolgerungen

zu ziehen und diverse Steuerungsmaßnahmen zur Risikominimierung zu beschließen (z.B. Anpassung

von Limits, Pouvoirs, Vergaberichtlinien, Internem Kontrollsystem etc.). Diese sind von der Komplexität und

der Art der Geschäfte sowie vom Umfang des eingegangenen Risikos abhängig.

Schließlich wird als letzter wesentlicher Aspekt im Risikomanagementprozess die Risikokontrolle gesehen.

Mithilfe entsprechender EDV-Systeme kann ein Reporting der Risikoinformationen an den Vorstand durchgeführt

werden. Methoden zur Risikobegrenzung hinsichtlich Volumina, Zinsen, Devisen und Partner sowie

zweckmäßige Limitsysteme und Richtlinien für das Eingehen von Risiken sollen die Grenzen für das gesamte

Risikoengagement der Bank setzen und dafür sorgen, dass die Geschäftsleitung sich unverzüglich mit Positionen

befasst, die bestimmte, im Voraus festgesetzte Limits überschreiten.


» 13

Lagebericht des Vorstandes

Aktuelle Risikolage »

Die Risikosituation der Bank ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Die Risikodeckungspotenziale übersteigen

die eingegangenen Gesamtrisiken bei weitem, sodass aufgrund des derzeitigen Belastungsgrades kein Handlungsbedarf

gegeben ist. Auch das sich aus Kursschwankungen ergebende Fremdwährungsrisiko und das

sich aus Änderungen der Zinskurve ergebende Barwertrisiko liegen innerhalb der definierten Limits.

Die Risikovorsorge auf Forderungen umfasst einerseits Einzelwertberichtigungen für Forderungen, bei denen

eine bereits eingetretene Wertminderung festgestellt wurde. Neben Einzelwertberichtigungen umfasst die

Position Risikovorsorgen auch Portfoliowertberichtigungen für wesentliche Einzelforderungen, bei denen in

der Einzelbetrachtung keine Hinweise auf bereits eingetretene Wertminderungen vorliegen, sowie Portfoliowertberichtigungen

für Forderungen, bei welchen aus Wesentlichkeitsgründen keine Einzelbetrachtung

erfolgt.

Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft lagen trotz des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes in

Folge der europäischen Schuldenkrise mit rd. 2,9 Mio. Euro im Plan des Jahres 2012 und befinden sich damit

auf dem durchschnittlichen Niveau der vergangenen Jahre.

Insgesamt ist der Bestand an Wertberichtigungen unter Berücksichtigung der Kundenstruktur in jedem Fall

ausreichend. Für alle erkennbaren Risiken wurden die entsprechenden ausreichenden Vorsorgen getroffen.


Lagebericht des Vorstandes

Bericht über F&E, rechtliche Rahmenbedingungen und Anteilsrechte (Beteiligungen)

In forschungs- und entwicklungsrelevante Tätigkeiten ist das Bankhaus Krentschker nicht involviert. Direkte

negative Umwelteinflüsse durch die Tätigkeit des Bankhauses Krentschker bestehen nicht.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2012 insbesondere im Bereich der Vergütungspolitik,

den Arbeiten zur Umsetzung der CRD IV (Capital Requirements Direktive) sowie der CCR (Capital Requirements

Regulation) geprägt.

Der Ausblick auf das Jahr 2013 zeigt, dass dieses Jahr weiter maßgeblich von der Umsetzung der CRD IV

und der CRR und den damit verbundenen Vorschlägen hinsichtlich Liquiditätsanforderungen, Eigenmittelvorschriften,

Leverage Ratio und Offenlegung dominiert werden wird.

Zum 31. Dezember 2012 war das Bankhaus Krentschker an folgenden Unternehmen beteiligt:

» Aweka-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. *)

» CEESEG AG (ehemals Wiener Börse AG)

» Einlagensicherung der Banken und Bankiers Gesellschaft m.b.H.

» GWS Gemeinnützige Alpenländische Gesellschaft für Wohnungsbau und Siedlungswesen m.b.H.

» Immorent Süd Gesellschaft m.b.H.

» Kreco Realitäten Aktiengesellschaft

» Sparkassen IT Holding AG

» sASG Sparkassen Abwicklungs- und Servicegesellschaft mbH

*) In Abstimmung mit der Beteiligungsverwaltung der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG wurde die

Verschmelzung der Beteiligungs-, Vermögensverwaltungs- und Teuhand GmbH mit der AWEKA Beteiligungs

Ges.m.b.H. konzipiert. Diese wurde vom Geschäftsausschuss und Aufsichtsrat des Bankhauses Krentschker

in deren Sitzungen vom 13. Dezember 2011 bewilligt und rückwirkend mit Stichtag 31.5.2011 vollzogen.

Durchschnittlich beschäftigte die Bankhaus Krentschker & Co. AG im Berichtszeitraum 100 Mitarbeiter (2011:

106), wobei sich das Betriebsergebnis je Mitarbeiter auf rd. 82.000 Euro (2011: 87.000 Euro) verringerte. Das

Dienstrecht blieb unverändert.

Das Bankhaus Krentschker definiert sich nicht nur über seine wirtschaftliche Leistung, sondern auch über

gesellschaftliches Engagement. Daher nimmt - neben der Förderung von Kunst und Kultur – auch die regelmäßige

Unterstützung von sozialen/karitativen Projekten einen hohen Stellenwert in unserer Unternehmensphilosophie

ein. In diesem Zusammenhang lud das Bankhaus Krentschker auch im Jahr 2012 zu einer

„Licht-ins-Dunkel-Benefizauktion“. Im Kulturbereich wurde das Hauptsponsoring der „recreation – GROSSES

ORCHESTER GRAZ“ fortgesetzt. So wurde das Bankhaus Krentschker im Jahr 2012 seinem Ruf als Kultursponsor

wieder gerecht.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitarbeitern für die erfolgreiche und von gegenseitigem Vertrauen

geprägte Zusammenarbeit.

Dr. Georg Wolf-Schönach

Vorstandsvorsitzender

Mag. Alexander Eberan

Vorstand


» 15


Aktiva

Bilanz zum 31. Dezember 2012

EUR EUR Tsd EUR Tsd EUR

31.12.11 31.12.11

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken

und Postgiroämtern 10.616.512,63 16.204

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die

zur Refinanzierung bei der Zentralnotenbank

zugelassen sind 55.576.790,83 44.123

a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere 55.576.790,83 44.123

b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken

zugelassene Wechsel 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute 9.372.461,77 44.025

a) täglich fällig 1.440.486,71 2.347

b) sonstige Forderungen 7.931.975,06 41.678

4. Forderungen an Kunden 843.772.085,93 815.789

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche

Wertpapiere 81.460.994,18 89.522

a) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

b) von anderen Emittenten 81.460.994,18 89.522

darunter: eigene Schuldverschreibungen 0,00 0

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.090.652,70 9.971

7. Beteiligungen 41.251,87 41

darunter: an Kreditinstituten 0,00 0

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.491.130,93 9.491

darunter: an Kreditinstituten 0,00 0

9. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 220.543,80 214

10. Sachanlagen 16.651.447,07 17.176

darunter: Grundstücke und Bauten, die vom Kreditinstitut

im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit genutzt werden 624.983,77 632

11. Eigene Aktien oder Anteile sowie Anteile an einer

herrschenden oder an mit Mehrheit beteiligten Gesellschaft 0,00 0

darunter: Nennwert 0,00 0

12. Sonstige Vermögensgegenstände 9.436.195,35 10.186

13. Gezeichnetes Kapital, das eingefordert, aber

noch nicht eingezahlt ist 0,00 0

14. Rechnungsabgrenzungsposten 39.877,64 48

Summe der Aktiva 1.044.769.944,70 1.056.790

Posten unter der Bilanz 1. Auslandsaktiva 56.574.653,01 74.435


» 17

passiva

EUR EUR Tsd EUR Tsd EUR

31.12.11 31.12.11

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 214.993.405,38 232.040

a) täglich fällig 3.418.332,71 4.233

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 211.575.072,67 227.807

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 630.452.506,54 620.384

a) Spareinlagen 377.705.583,76 391.197

darunter:

aa) täglich fällig 46.871.397,88 39.153

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 330.834.185,88 352.044

b) sonstige Verbindlichkeiten 252.746.922,78 229.187

darunter:

aa) täglich fällig 219.889.955,70 201.849

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 32.856.967,08 27.338

3. Verbriefte Verbindlichkeiten 94.646.000,00 100.655

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 94.646.000,00 100.655

4. Sonstige Verbindlichkeiten 10.637.739,88 10.735

5. Rechnungsabgrenzungsposten 182.611,28 96

6. Rückstellungen 6.384.971,38 6.320

a) Rückstellungen für Abfertigungen 2.899.451,00 2.798

b) Rückstellungen für Pensionen 2.245.871,07 2.075

c) Steuerrückstellungen 0,00 0

d) sonstige 1.239.649,31 1.447

6.A Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

7. Nachrangige Verbindlichkeiten 4.000.000,00 4.000

8. Ergänzungskapital 18.240.000,00 18.240

9. Gezeichnetes Kapital 13.807.300,00 13.807

10. Kapitalrücklagen 10.499.636,55 10.500

a) gebundene 10.499.636,55 10.500

b) nicht gebundene 0,00 0

c) Rücklage für eigene Aktien 0,00 0

11. Gewinnrücklagen 23.760.288,14 23.110

a) gesetzliche Rücklage 152.612,95 153

b) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0

c) andere Rücklagen 23.607.675,19 22.957

d) Rücklage für eigene Aktien 0,00 0

Übertrag 1.027.604.459,15 1.039.887


passiva

EUR EUR Tsd EUR Tsd EUR

31.12.11 31.12.11

Übertrag 1.027.604.459,15 1.039.887

12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 13.171.000,00 13.171

13. Bilanzgewinn 3.773.775,92 3.506

14. unversteuerte Rücklagen 220.709,63 226

a) Bewertungsreserve aufgrund von

Sonderabschreibungen 220.709,63 226

b) sonstige unversteuerte Rücklagen 0,00 0

darunter:

aa) Investitionsrücklage gemäß § 9 EStG 1988 0,00 0

bb) Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 0,00 0

cc) Mietzinsrücklage gemäß § 11 EStG 1988 0,00 0

dd) Übertragungsrücklage gemäß § 12 EStG 1988 0,00 0

Summe der Passiva 1.044.769.944,70

1.056.790

Posten unter der Bilanz

1. Eventualverbindlichkeiten 24.408.769,11 21.344

darunter:

a) Akzepte und Indossamentverbindlichkeiten aus

weitergegebenen Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung

aus der Bestellung von Sicherheiten 24.408.769,11 21.344

2. Kreditrisiken 85.191.606,14 98.270

darunter: Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften 0,00 0

3. Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften 519.606,14 520

4. Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 BWG 81.430.541,01 86.759

darunter: Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 Z 7 BWG 26.000,00 76

5. Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 BWG 45.006.395,96 43.462

darunter: erforderliche Eigenmittel gemäß

cccc§ 22 Abs. 1 Z 1 und 4 BWG 44.980.395,96 43.386

6. Auslandspassiva 23.045.589,70 23.187


» 19

gewinn- und verlustrechnung 2012

EUR EUR Tsd EUR Tsd EUR

31.12.11 31.12.11

1. Zinsen und ähnliche Erträge 26.588.243,60 29.664

darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren 4.244.539,23 4.818

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.750.900,49 13.133

I. NETTOZINSERTRAG 14.837.343,11 16.531

3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen 364.783,36 444

a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten

und nicht festverzinslichen Wertpapieren 206.578,52 229

b) Erträge aus Beteiligungen 9.481,80 9

c) Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen 148.723,04 206

4. Provisionserträge 7.677.261,41 7.798

5. Provisionsaufwendungen 490.591,45 1.042

6. Erträge / Aufwendungen (Vj) aus Finanzgeschäften 505.900,96 - 221

7. Sonstige betriebliche Erträge 1.229.758,87 1.273

II. BETRIEBSERTRÄGE 24.124.456,26 24.783

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 14.903.675,72 14.487

a) Personalaufwand 9.742.213,75 9.699

darunter:

aa) Löhne und Gehälter 6.841.234,45 7.038

bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene

soziale Abgaben und vom Entgelt abhängige

Abgaben und Pflichtbeiträge 1.670.742,27 1.693

cc) sonstiger Sozialaufwand 175.898,72 176

dd) Aufwendungen für Altersversorgung

und Unterstützung 484.058,70 492

ee) Dotierung der Pensionsrückstellung 171.217,32 - 119

ff) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen

an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen 399.062,29 419

b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) 5.161.461,97 4.788

9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9

und 10 enthaltenen Vermögensgegenstände 852.947,46 903

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 143.312,56 206

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN 15.899.935,74 15.596

IV. BETRIEBSERGEBNIS 8.224.520,52 9.187


gewinn- und verlustrechnung 2012

EUR Eur tsd EUR Tsd EUR

31.12.11 31.12.11

Übertrag (IV. Betriebsergebnis) 8.224.520,52 9.187

11./12. Saldo aus Wertberichtigungen auf Forderungen und

Zuführungen zu Rückstellungen

für Kreditrisiken 2.951.600,91 1.201

sowie

Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen

auf Forderungen

13./14. Saldo aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie

Finanzanlagen bewertet sind 3.200

sowie

Erträge aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere,

die wie Finanzanlagen bewertet werden 576.101,07

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 5.849.020,68 4.786

15. Außerordentliche Erträge 0,00 0

darunter:

Entnahmen aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

16. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

darunter:

Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

17. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0

(Zwischensumme aus Posten 15 und 16)

18. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.461.764,91 1.043

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18

auszuweisen 23.715,82 22

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 4.363.539,95 3.721

20. Rücklagenbewegung 644.288,28 269

darunter: Dotierung der Haftrücklage 0,00 0

Auflösung der Haftrücklage 0,00 0

VII. JAHRESGEWINN 3.719.251,67 3.452

21. Gewinnvortrag 54.524,25 54

22. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages

abgeführte Gewinne 0,00 0

VIII. BILANZGEWINN 3.773.775,92 3.506


» 21


Anhang zum Jahresabschluss 2012

1 Allgemeine Angaben

1.1 Einleitung 24

1.2 Konsolidierung 25

1.3 Offenlegungspflichten gemäß § 26

Abs. 1 BWG 25

2 Angaben zu den Bilanzierungsund

Bewertungsmethoden

2.1 Generalnorm 25

2.2 Bewertungsmethoden 25

2.2.1 Fremdwährungsforderungen

und -verbindlichkeiten 25

2.2.2 Beteiligungen und Anteile an

verbundenen Unternehmen 25

2.2.3 Forderungen 26

2.2.4 Wertpapiere 26

2.2.5 Immaterielle Vermögensgegenstände

und Sachanlagen 26

2.2.6 Derivate 27

2.2.7 Verbindlichkeiten 27

2.2.8 Rückstellungen 27

3 Abweichung von Bilanzierungsund

Bewertungsmethoden 27

4 Angaben zur Bilanz

4.1 Fristengliederung Forderungen,

Guthaben und Verpflichtungen 28

4.2 Vermögensgegenstände und

Verbindlichkeiten in Fremdwährung 28

4.3 Forderungen an und Verbindlichkeiten

gegenüber verbundenen Unternehmen

und gegenüber Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht 29

4.4 Beziehungen zu verbundenen

Unternehmen 29

4.5 Beteiligungen und Anteile an

verbundenen Unternehmen 30

4.6 Geschäfte mit nahe stehenden

Unternehmen und Personen 30

4.7 Wertpapier-Handelsbuch 30

4.8 Wertpapiere 31

4.9 Unterschiedsbeträge bei Schuldverschreibungen

und anderen

festverzinslichen Wertpapieren 31

4.10 Derivative Finanzinstrumente 32

4.11 Anhangsangabe in Zusammenhang

mit Sicherungsgeschäften 33

4.12 Finanzinstrumente des Anlagevermögens 34

4.13 Im Folgejahr fällig werdende

Schuldverschreibungen 35

4.14 Bestand und Zugang von eigenen Aktien 35

4.15 Eigene Werte 35

4.16 Eigene Anteile 35

4.17 Treuhandgeschäfte gemäß

§ 48 Abs. 1 BWG 35

4.18 Nachrangige Vermögensgegenstände 36

4.19 Anlagevermögen 36


» 23

4.20 Immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens 36

4.21 Sonstige Vermögensgegenstände 36

4.22 Aktive Steuerabgrenzung 36

4.23 Leasing- und Mietverpflichtungen 37

4.24 Sonstige Verbindlichkeiten 37

4.25 Rückstellungen für Pensionen 37

4.26 Sonstige Rückstellungen 37

4.27 Grundkapital 37

4.28 Nachrangiges Kapital 38

4.29 Wechselseitige Beteiligungen 38

4.30 Vermögensgegenstände, die als

Sicherheit für Verbindlichkeiten

gewidmet sind 38

4.31 Mündelgeldspareinlagen 38

4.32 Unversteuerte Rücklagen 38

4.33 Termingeschäfte 39

4.34 Eventualverbindlichkeiten 39

4.35 Bedeutende Kreditrisiken 39

5 Angaben zur Gewinn- und

Verlustrechnung

5.1 Erträge aus Wertpapieren und

Beteiligungen 39

5.2 Erträge für Verwaltungs- und

Agenturdienstleistungen

gegenüber Dritten 39

5.3 Sonstige betriebliche Erträge 39

5.4 Aufwendungen für nachrangige

Verbindlichkeiten 39

5.5 Aufwendungen für Abfertigungen 40

5.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen 40

5.7 Veräußerungsverluste des Anlagevermögens 40

5.8 Aus steuerrechtlichen Gründen

unterlassene Zuschreibungen 40

5.9 Auswirkung der Veränderungen der

unversteuerten Rücklagen 40

5.10 Belastung der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit durch Steuern 40

5.11 Rücklagenzuführung 40

6 Angaben zu Organen und

Arbeitnehmern

6.1 Anzahl der Arbeitnehmer 41

6.2 Kredite an Vorstand und Aufsichtsrat 41

6.3 Aufwendungen für Abfertigungen

und Pensionen 41

6.4 Organbezüge 41

6.5 Vergütungspolitik und

Vergütungspraktiken 42

6.6 Namen der Organmitglieder 43

Beilage 1 zum Anhang: Anlagenspiegel

Beilage 2 zum Anhang: Zusammensetzung und

Entwicklung der unversteuerten Rücklagen


Anhang zum Jahresabschluss 2012

1 ALLGEMEINE ANGABEN

1.1 Einleitung

Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2012 erfolgte nach den Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches

(UGB) unter Berücksichtigung der einschlägigen Bestimmungen des Bankwesengesetzes (BWG) in

der jeweils geltenden Fassung.

Die Bankhaus Krentschker & Co. AG ist in den Konzernabschluss der Erste Group Bank AG (größter Kreis

von Unternehmen) in Wien sowie in den Konzernabschluss der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG

(kleinster Kreis von Unternehmen) in Graz einbezogen.

Die Konzernabschlüsse sind beim Firmenbuch des Handelsgerichtes in Wien bzw. des Landes als Handelsgerichtes

in Graz hinterlegt.


» 25

1.2 Konsolidierung

Die Bankhaus Krentschker & Co. AG gehört aufgrund der mit 1. Jänner 2002 wirksam gewordenen Haftungsverbundvereinbarung

zwischen der Erste Group Bank AG und den meisten Sparkassen dem Vollkonsolidierungskreis

nach IFRS-Grundsätzen der Erste Group AG bzw. ab 1. September 2002 der Kreditinstitutsgruppe

der Erste Group Bank AG an.

1.3 Offenlegungspflichten gemäß § 26 Abs. 1 BWG

Bezüglich der Offenlegungspflichten gemäß § 26 Abs. 1 BWG verweisen wir auf die Homepage www.erstegroup.com

der Erste Group Bank AG.

2 ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-

UND BEWERTUNGSMETHODEN

2.1 Generalnorm

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der

Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu

vermitteln, aufgestellt.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung

beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.

Dem Vorsichtsprinzip wurde unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Bankgeschäftes Rechnung

getragen.

2.2 Bewertungsmethoden

2.2.1 Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Referenzkurs der EZB bewertet. Jene

Währungen, für die die EZB keinen Referenzkurs veröffentlicht, wurden mit dem Devisen-Mittelkurs der Erste

Group Bank AG bewertet.

MUM-Währungen wurden mit den fixen Euro-Faktoren umgerechnet.

Devisentermingeschäfte und Währungsswaps wurden grundsätzlich mit dem Devisenterminkurs angesetzt.

Erträge aus der Währungsumrechnung wurden nur dann in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt,

wenn die Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten oder Termingeschäfte durch Verbindlichkeiten, Vermögensgegenstände

oder andere Termingeschäfte in derselben Währung besonders gedeckt waren.

2.2.2 Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit Anschaffungskosten bewertet, soweit

nicht auf Grund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung eine Abwertung erforderlich war.


Anhang zum Jahresabschluss 2012

2.2.3 Forderungen

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie sonstige Forderungen wurden nach den Vorschriften des §

207 UGB bewertet. Erkennbaren Risiken wurde durch entsprechende Wertberichtigung Rechnung getragen.

2.2.4 Wertpapiere

Wertpapiere (Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere) werden je nach ihrer Zuordnung zum Handelsbestand, zum Umlaufvermögen oder

zu den Finanzanlagen wie folgt bewertet:

• Handelsbestand zu Marktwerten, auch bei Überschreitung der Anschaffungskosten.

• Anlagevermögen zu Anschaffungskosten und bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung

zum niedrigeren Marktwert („gemildertes Niederstwertprinzip“).

Die Zuordnung der Wertpapiere zum Handelsbestand oder zu den Finanzanlagen erfolgt entsprechend den

vom Vorstand beschlossenen Organisationsrichtlinien.

Sind bei festverzinslichen Wertpapieren, welche die Eigenschaft von Finanzanlagen haben, die Anschaffungskosten

höher als der Rückzahlungsbetrag, dann wird der Unterschiedsbetrag gemäß § 56 Abs. 2 BWG zeitanteilig

abgeschrieben bzw. erfolgt eine gemäß § 56 Abs. 3 BWG zeitanteilige Zuschreibung im Falle von

niedrigeren Anschaffungskosten als den Rückzahlungsbetrag.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens mit eingebetteten Strukturen wurden im Jahresabschluss zum strengen

Niederstwertprinzip bewertet, Wertpapiere des Anlagevermögens ohne eingebettete Strukturen werden

zum gemilderten Niederstwertprinzip bewertet.

Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe für die Abschreibung auf den niedrigeren

Marktwert nicht mehr bestehen, ist der Betrag wieder zuzuschreiben. Aus steuerlichen Gründen kann

diese Zuschreibung gemäß § 208 Abs. 2 UGB unterlassen werden.

Der Marktwert ist derjenige Betrag, der in einem aktiven Markt aus dem Verkauf eines Finanzinstrumentes

erzielt werden könnte oder der für einen entsprechenden Erwerb zu zahlen wäre. Sofern Marktpreise verfügbar

waren, wurden diese zur Bewertung herangezogen. Bei fehlenden Marktpreisen wurden Bewertungsmodelle,

insbesondere das Barwertverfahren, herangezogen.

2.2.5 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder

Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungsdauer beträgt für

• immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zwischen 5 und 10 Jahren

(zwischen 10 % und 20 %),

• Bauten zwischen 33 und 50 Jahren (zwischen 2 % und 3 %) und

• sonstige Sachanlagen zwischen 4 und 20 Jahren (zwischen 5 % und 25 %).

Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.


» 27

2.2.6 Derivate

Swaps und Devisentermingeschäfte wurden grundsätzlich nach der Abgrenzungsmethode bewertet.

Soweit Zinssicherungsgeschäfte vorlagen, erfolgte ein Ausweis des Erfolges im Rahmen des Zinsergebnisses.

2.2.7 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Emittierte Nullkuponanleihen wurden mit dem jeweiligen anteiligen Jahreswert angesetzt.

Emissionskosten und Disagios auf Emissionen wurden gemäß § 198 Abs. 7 UGB aktiviert und auf die Laufzeit

der Schuld im Verhältnis zum aushaftenden Kapital verteilt abgeschrieben.

Agios auf eigene Emissionen wurden passiviert und verteilt auf die Laufzeit der Verbindlichkeit erfolgswirksam

gebucht.

2.2.8 Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung

notwendig war.

Die Rückstellungen für Abfertigungen wurden nach finanzmathematischen Grundsätzen auf Basis eines

Rechnungszinssatzes von 3 % (Vorjahr: 4 %) ermittelt, das waren 65,8 % des Erfordernisses.

Die Berechnung erfolgte unter Beachtung des Fachgutachtens KFS/RL2 sowie der Änderung und Ergänzung

der Fachgutachten KFS/RL 2 und 3 des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der Kammer der

Wirtschaftstreuhänder. Die Berechnung erfolgte mit dem tatsächlichen Anfallsalter, auf eine Bewertung von

Austrittswahrscheinlichkeiten unter Verlust des Abfertigungsanspruches wurde verzichtet.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren

auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3 % unter Zugrundelegung der Generationentafeln

AVÖ (2008-P) von Pagler & Pagler bilanziert.

Die Berechnung erfolgte unter Beachtung des Fachgutachtens KFS/RL3 sowie der Änderung und Ergänzung

der Fachgutachten KFS/RL 2 und 3 des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der Kammer der

Wirtschaftstreuhänder.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger unternehmerischer

Beurteilung notwendig war.

3 ABWEICHUNG VON BILANZIERUNGS- UND

BEWERTUNGSMETHODEN

Gegenüber dem Vorjahr wurden keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.


Anhang zum Jahresabschluss 2012

4 ANGABEN ZUR BILANZ

4.1 Fristengliederung Forderungen, Guthaben und Verpflichtungen

Fristengliederung der nicht täglich fälligen Forderungen und Guthaben und der nicht täglich fälligen Verpflichtungen

gegenüber Kreditinstituten und Nichtbanken (nach Restlaufzeiten):

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

nicht täglich fällige Forderungen und Guthaben

bis 3 Monate 43.015.613,09 68.545

mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 89.967.891,35 108.659

mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 296.912.161,82 267.504

mehr als 5 Jahre 368.155.705,23 346.769

nicht täglich fällige Verpflichtungen

bis 3 Monate 118.691.556,87 180.945

mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 165.699.057,24 74.169

mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 122.821.152,23 145.247

mehr als 5 Jahre 168.054.459,29 206.828

4.2 Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung

In Fremdwährung waren Vermögensgegenstände im Gesamtbetrag von EUR 134.752.047,88

(Vorjahr: TEUR 172.330) und Verbindlichkeiten im Gesamtbetrag von EUR 134.692.297,98

(Vorjahr: TEUR 172.087) vorhanden.


» 29

4.3 Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

verbundene Unternehmen

Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht

31.12.2012 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2011

EUR TEUR EUR TEUR

Forderungen an Kreditinstitute 7.028.512,29 37.619 0,00 0

Forderungen an Kunden 8.364.749,82 0 54.799.074,40 67.604

Schuldverschreibungen 3.880.180,83 3.992 0,00 0

Verbindlichkeiten ggü.

Kreditinstituten 212.599.390,25 230.579 0,00 0

Verbindlichkeiten ggü.

Kunden 4.661.384,35 2.684 29.393.015,47 26.249

4.4 Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen wurden zu branchenüblichen Konditionen abgewickelt.


Anhang zum Jahresabschluss 2012

4.5 Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Verschmelzung, ohne Veränderung der Buchwerte, der Beteiligungs-, Vermögensverwaltungs- und

Treuhand GmbH in die BVT Immobilien GmbH und in weiterer Folge die Verschmelzung der BVT Immobilien

GmbH mit der AWEKA Beteiligungsgesellschaft mbH wurde im Geschäftsjahr vollzogen.

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen enthalten Anteile an folgenden wesentlichen

Unternehmen und weisen nach den letzten uns vorliegenden Jahresabschlüssen Eigenkapital und Ergebnis

wie folgt aus:

Firma und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital letztes Jahresabschluss

gesamt (i. S. UGB) Ergebnis per Jahr

(davon indirekt)

in % EUR EUR

AWEKA Beteiligungsgesellschaft

mbH, Graz 100 (0) 9.371.154,35 65.437,11 2012

Kreco Realitäten Aktiengesellschaft,

Wien 79 (0) 1.784.560,27 155.644,21 2011

GWS Gemeinnützige

Alpenländische Gesellschaft

für Wohnungsbau und

Siedlungswesen m.b.H., Graz 30 (0) 41.721.512,34 4.740.805,53 2011

4.6 Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Es bestehen keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, welche wesentlich und marktunüblich

sind.

4.7 Wertpapier-Handelsbuch

Die Bankhaus Krentschker & Co. AG führt ein kleines Wertpapier-Handelsbuch. Die Bewertung erfolgt zu

Marktpreisen. Die Zuordnung zu Anlage-, Umlaufvermögen und Handelsbestand erfolgt entsprechend den

vom Vorstand beschlossenen Organisationsrichtlinien.

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

Das Volumen beträgt für

Wertpapiere 1,00 1.275


» 31

4.8 Wertpapiere

Die in Aktiva 5 bis 8 enthaltenen, zum Börsehandel zugelassenen Wertpapiere, Beteiligungen und Anteile an

verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:

31.12.2012

zum Börsehandel zugelassen

davon bewertet wie

nicht Anlage- andere

börsenotiert börsenotiert vermögen Bewertung

EUR EUR EUR EUR

Schuldverschreibungen

und andere festverzinsliche

Wertpapiere 19.898.026,31 61.562.967,87 81.460.994,18 0,00

Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere 970.000,00 6.815.671,57 7.785.671,57 0,00

31.12.2011

zum Börsehandel zugelassen

davon bewertet wie

nicht Anlage- andere

börsenotiert börsenotiert vermögen Bewertung

TEUR TEUR TEUR TEUR

Schuldverschreibungen

und andere festverzinsliche

Wertpapiere 27.350 62.172 89.522 0

Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere 2.071 7.106 7.920 1.257

4.9 Unterschiedsbeträge bei Schuldverschreibungen und

anderen festverzinslichen Wertpapieren

Die Anschaffungskosten bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren waren teilweise

höher als der Rückzahlungsbetrag, der verbleibende Unterschiedsbetrag betrug EUR 2.865.758,16

(Vorjahr: TEUR 4.187).

Die Anschaffungskosten bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren waren teilweise

niedriger als der Rückzahlungsbetrag, der verbleibende Unterschiedsbetrag betrug EUR 359.840,80

(Vorjahr: TEUR 1.083).


Anhang zum Jahresabschluss 2012

4.10 Derivative Finanzinstrumente

31.12.2012 Nominalwert Nominalwert Buchwert Zeitwert Zeitwert

Kauf Verkauf Aktiv +/Passiv - positiv negativ

EUR EUR EUR EUR EUR

Zinssatzverträge

OTC-Produkte

Zinssatzoptionen 2.315.844,16 2.315.844,16 4.669,48 218.106,87 21.239,99

Zinsenswaps 35.690.007,13 35.690.007,13 293.516,49 1.543.798,15 485.439,21

WP-bezogene

Geschäfte

OTC-Produkte

Aktienoptionen 1.905.800,00 0,00 0,00 120.065,40 0,00

Summen

OTC-Produkte 39.911.651,29 38.005.851,29 298.185,97 1.881.970,42 506.679,20

Gesamtsummen 39.911.651,29 38.005.851,29 298.185,97 1.881.970,42 506.679,20

Die Buchwerte sind in folgenden Bilanzposten enthalten:

A12 Sonstige Vermögensgegenstände 437.961,72

P04 Sonstige Verbindlichkeiten 139.775,75

Gesamtsummen 298.185,97

31.12.2011 Nominalwert Nominalwert Buchwert Zeitwert Zeitwert

Kauf Verkauf Aktiv +/Passiv - positiv negativ

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

Zinssatzverträge

OTC-Produkte

Zinsenswaps 40.496 40.496 230 1.195 3.187

Wechselkursverträge

OTC-Produkte

Währungsswaps 614 625 0 14 26

Summen

OTC-Produkte 41.109 41.121 230 1.209 3.213

Gesamtsummen 41.109 41.121 230 1.209 3.213

Die Buchwerte sind in folgenden Bilanzposten enthalten:

A12 Sonstige Vermögensgegenstände 441

Andere Aktivposten 2

P04 Sonstige Verbindlichkeiten 212

Gesamtsummen 230


» 33

Die obige Darstellung berücksichtigt keinen eventuellen Hedgezusammenhang mit aktiven und passiven

Posten.

Der Zeitwert (Fair Value) ist derjenige Betrag, der in einem aktiven Markt aus dem Verkauf eines Finanzinstruments

erzielt werden könnte oder der für einen entsprechenden Erwerb zu zahlen wäre. Es waren

Marktpreise verfügbar, die zur Bewertung herangezogen wurden.

4.11 Anhangsangaben in Zusammenhang mit Sicherungsgeschäften

Die Bankhaus Krentschker & Co. AG verwendet Zinsswaps und Zinssatzoptionen, um das Marktrisiko (Zinsänderungs-

und Kursrisiko) aus bilanziellen Vermögensgegenständen (Krediten) und Verbindlichkeiten

(Eigene Emissionen, Schuldscheindarlehen) einzeln (Mikrohedge) abzusichern.

Entsprechend der Absicherungsstrategie werden Derivate eingesetzt, um den beizulegenden Wert von

Grundgeschäften bis 2031 (z. B. durch Tausch von fixen gegen variable Zinszahlungsströme) und von

Zahlungsströmen (z. B. Tausch von variable gegen fixe Zahlungsströme) bis 2031 abzusichern.

Positiver Zeitwert Fair Value Hedge

31.12.2012 31.12.2011 Veränderung

EUR EUR EUR

Microhedge 1.543.798,15 1.194.873,41 348.924,74

Gesamt 1.543.798,15 1.194.873,41 348.924,74

Negativer Zeitwert Fair Value Hedge

Microhedge 485.439,21 3.187.152,15 -2.701.712,94

Gesamt 485.439,21 3.187.152,15 -2.701.712,94

Gesamtsummen

Positive Zeitwerte 1.543.789,15 1.194.873,41 348.924,74

Negative Zeitwerte 485.439,21 3.187.152,15 -2.701.712,94

Die negativen Zeitwerte (ohne Berücksichtigung von Stückzinsen) von Derivaten zur Absicherung von

Zahlungsströmen wurden nicht im Jahresabschluss erfasst, weil diesen Zahlungsströmen gegenläufige,

erfolgswirksame Zahlungsströme aus den Grundgeschäften mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit

gegenüberstehen.

Die Effektivitätsmessung erfolgt grundsätzlich mittels Critical Terms Matching. Wo dies nicht zulässig ist,

erfolgt eine vierteljährliche Effektivitätsmessung mit der Methode hypothetischer Derivate.

Dabei werden für die retrospektive Effektivitätsmessung von Fair Value Hedges die Änderungen des

Zeitwertes (ohne Berücksichtigung von Stückzinsen) zwischen Sicherungsgeschäft und Grundgeschäft

miteinander verglichen, wobei das Grundgeschäft durch ein hypothetisches Derivat abgebildet wird.

Für die prospektive Effizienzmessung von Fair Value Hedges wird die Wertänderung von Derivat und

Grundgeschäft bei einem Shift der Zinskurve von einem Basispunkt miteinander verglichen.

Die laufende Messung der Hedgeeffizienzbewertung erfolgt vierteljährlich seitens der Erste Group Bank AG.


Anhang zum Jahresabschluss 2012

4.12 Finanzinstrumente des Anlagevermögens

31.12.2012 Buchwert Zeitwert Stille Stille

Lasten Reserven

EUR EUR EUR EUR

Schuldtitel öffentlicher Stellen 55.576.790,83 60.133.255,00 4.556.464,17

Forderungen an Kreditinstitute 998.567,02 878.260,00 120.307,02

679.000,00 973.500,00 294.500,00

Forderungen an Kunden 1.012.528,69 1.003.909,89 8.618,80

Schuldverschreibungen und andere 9.891.657,11 9.675.295,47 216.361,64

festverzinsliche Wertpapiere 71.569.337,07 77.278.480,67 5.709.143,60

Aktien und andere nicht 1.589.950,00 1.507.200,00 82.750,00

festverzinsliche Wertpapiere 6.500.702,70 8.106.183,70 1.605.481,00

Gesamt 13.492.702,82 13.064.665,36 428.037,46

134.325.830,60 146.491.419,37 12.165.588,77

31.12.2011 Buchwert Zeitwert Stille Stille

Lasten Reserven

TEUR TEUR TEUR TEUR

Schuldtitel öffentlicher Stellen 1.024 889 135

43.100 44.637 1.537

Forderungen an Kreditinstitute 998 842 156

679 793 114

Forderungen an Kunden 1.088 1.104 16

Schuldverschreibungen und andere 26.111 24.836 1.275

festverzinsliche Wertpapiere 63.411 65.855 2.445

Aktien und andere nicht 2.267 2.121 146

festverzinsliche Wertpapiere 6.137 7.520 1.383

Gesamt 30.400 28.689 1.712

114.414 119.909 5.495


» 35

Die Abschreibung wurde unterlassen, weil die Wertminderungen in obige angeführten Positionen voraussichtlich

nicht von Dauer sind. Laut Prospekt ist bei diesen Wertpapieren eine Tilgung von 100 zu erwarten,

deshalb wird das gemilderte Niederstwertprinzip angewendet.

Der Zeitwert (Fair Value) ist derjenige Betrag, der in einem aktiven Markt aus dem Verkauf eines

Finanzinstruments erzielt werden könnte oder der für einen entsprechenden Erwerb zu zahlen wäre.

Sofern Marktpreise verfügbar waren, werden diese zur Bewertung herangezogen. Bei fehlenden

Marktpreisen wurden Bewertungsmodelle, insbesondere das Barwertverfahren, herangezogen.

4.13 Im Folgejahr fällig werdende Wertpapiere

Im Folgejahr werden von Wertpapieren EUR 20.303.600,96 (Vorjahr: TEUR 9.503) fällig.

4.14 Bestand und Zugang von eigenen Aktien

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden so wie im Vorjahr keine Umsätze mit eigenen Aktien getätigt.

4.15 Eigene Werte

In den Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren waren eigene Werte im Betrag von

EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 300) enthalten.

4.16 Eigene Anteile

In der Bilanz waren an eigenen Anteilen enthalten:

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

Ergänzungskapital 0,00 65

4.17 Treuhandgeschäfte gemäß § 48 Abs. 1 BWG

Die Buchwerte folgender Aktiv- und Passivposten enthalten folgende Treuhandgeschäfte:

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

Forderungen an Kunden 0,00 449

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 449


Anhang zum Jahresabschluss 2012

4.18 Nachrangige Vermögensgegenstände

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

Schuldverschreibungen 500.000,00 1.500

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.446.866,29 3.511

Gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht,

waren wie im Vorjahr keine nachrangig.

4.19 Anlagevermögen

Der Grundwert der Grundstücke betrug EUR 3.239.243,08 (Vorjahr: TEUR 3.243).

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) findet sich als Beilage 1 am Ende des Anhanges.

4.20 Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

In den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens waren solche von EUR 177.169,57

(Vorjahr: TEUR 138) enthalten, die von einem verbundenen Unternehmen oder von einem Gesellschafter,

dessen Anteil den zehnten Teil des Nennkapitals erreicht, erworben wurden. Im Geschäftsjahr wurden solche

Vermögensgegenstände im Betrag von EUR 99.426,00 erworben.

4.21 Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen waren folgende wesentliche Einzelposten enthalten:

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

Finanzamt 1.800.004,15 1.976

Anteilige Zinsen 3.515.808,48 4.535

Anteilige Provisionen 478.804,94 165

Abgrenzung von Derivaten 437.961,72 441

Kaufpreisforderungen 1.742.142,45 1.688

4.22 Aktive Steuerabgrenzung

Der gemäß § 198 Abs. 10 UGB aktivierbare Betrag beträgt EUR 374.803,63 (Vorjahr: TEUR 349) und wurde

ertragsmäßig im Jahresabschluss nicht erfasst.


» 37

4.23 Leasing- und Mietverpflichtungen

Für das folgende Geschäftsjahr bestehen Verpflichtungen aus den im Jahresabschluss nicht ausgewiesenen

geleasten oder gemieteten Sachanlagen von EUR 722.000,00 (Vorjahr: TEUR 701); die Summe dieser

Verpflichtungen für die folgenden fünf Jahre beläuft sich auf EUR 3.610.000,00 (Vorjahr: TEUR 3.505).

4.24 Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten waren folgende wesentliche Einzelposten enthalten:

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

Finanzamt 2.090.959,02 1.917

Anteilige Zinsen 4.646.897,13 5.511

Abgrenzung Derivate 138.223,83 212

4.25 Rückstellungen für Pensionen

Die gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen errechneten Rückstellungen für Pensionen ergaben

eine wirtschaftlich gebotene Rückstellung von EUR 2.245.871,07 (Vorjahr: TEUR 2.075).

4.26 Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der

Bilanzerstellung erkennbaren Risken sowie die der Höhe und dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten

mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich waren.

Sonstige Rückstellungen wurden unter anderem für Remunerationen, Dienstnehmerjubiläen sowie

Beratungs- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 1.239.649,31 (Vorjahr: TEUR 1.447) gebildet.

4.27 Grundkapital

Das Grundkapital setzte sich zusammen aus:

31.12.2012 31.12.2011 Erhöhung

EUR TEUR EUR

Stammaktien

Stückaktien 13.807.300,00 13.807 0,00


Anhang zum Jahresabschluss 2012

4.28 Nachrangiges Kapital

In den Verbindlichkeiten der Bankhaus Krentschker & Co. AG war nachrangiges Kapital von EUR 22.240.000,00

(Vorjahr: TEUR 22.240) enthalten:

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

Ergänzungskapital 18.240.000,00 18.240

Nachrangige Verbindlichkeiten 4.000.000,00 4.000

4.29 Wechselseitige Beteiligungen

Es bestehen keine wechselseitigen Beteiligungen mit anderen Gesellschaften.

4.30 Vermögensgegenstände, die als Sicherheit für Verbindlichkeiten gewidmet sind

Für im Jahresabschluss ausgewiesene Verbindlichkeiten und unter dem Strich ausgewiesene Eventualverbindlichkeiten

wurden Schuldtitel öffentlicher Stellen und festverzinsliche Wertpapiere von

EUR 16.847.689,30 (Vorjahr: TEUR 15.336) als Sicherheit für Verbindlichkeiten aus folgenden Passivgeschäften

der Bankhaus Krentschker & Co. AG übertragen:

31.12.2012 31.12.2011

EUR

TEUR

Mündelgelder 5.928.614,33 3.933

Margin 10.919.074,97 11.403

4.31 Mündelgeldspareinlagen

In der Bilanz waren Mündelgeldspareinlagen von EUR 1.535.283,32 (Vorjahr: TEUR 3.302) enthalten.

4.32 Unversteuerte Rücklagen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der unversteuerten Rücklagen findet sich als Beilage 2 am Ende des

Anhanges.


» 39

4.33 Termingeschäfte

Die Angaben gemäß § 64 Abs. 1 Z 3 BWG können aus 4.10 Derivative Finanzinstrumente abgeleitet werden.

4.34 Eventualverbindlichkeiten

Die unter dem Strich ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten von EUR 24.408.769,11 (Vorjahr: TEUR 21.344)

betrafen überwiegend Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Erfüllungsgarantien.

4.35 Bedeutende Kreditrisiken

Die unter dem Strich ausgewiesenen bedeutenden Kreditrisiken von EUR 85.191.606,14 (Vorjahr: TEUR 98.270)

betrafen überwiegend noch nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen.

5 ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

5.1 Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen

In den Erträgen aus Wertpapieren und Beteiligungen waren keine Erträge aus Ergebnisabführungen enthalten.

Die Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen wurden zu banküblichen Konditionen abgewickelt.

5.2 Erträge für Verwaltungs- und Agenturdienstleistungen gegenüber Dritten

In den Provisionserträgen waren Erträge für Verwaltungs- und Agenturdienstleistungen gegenüber Dritten

von EUR 1.894.502,03 (Vorjahr: TEUR 1.817) vor allem aus Depot- und Dachfondsmanagementgebühren

enthalten.

5.3 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen waren Miet- und Pachterträge von EUR 1.221.163,72 (Vorjahr: TEUR 1.250)

enthalten.

5.4 Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten

Für nachrangige Verbindlichkeiten inklusive Ergänzungskapital wurden EUR 1.024.804,56 (Vorjahr: TEUR 1.012)

aufgewendet.


Anhang zum Jahresabschluss 2012

5.5 Aufwendungen für Abfertigungen

In den Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen waren

Aufwendungen für Abfertigungen von EUR 382.579,74 (Vorjahr: TEUR 404) enthalten.

5.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren Aufwendungen von EUR 143.312,56 (Vorjahr: TEUR 205)

für betrieblich nicht genutzte Liegenschaften enthalten.

5.7 Veräußerungsverluste des Anlagevermögens

Durch die Veräußerung von Sachanlagen waren keine Verluste (Vorjahr: TEUR 1) entstanden.

5.8 Aus steuerrechtlichen Gründen unterlassene Zuschreibungen

Aus steuerrechtlichen Gründen waren unterlassene Zuschreibungen bei Wertpapieren des Anlagevermögens

von EUR 1.084.033,97 (Vorjahr: TEUR 547) enthalten.

In den Folgejahren können sich dadurch steuerliche Belastungen bis zu einer Höhe von EUR 271.008,49

ergeben.

5.9 Auswirkung der Veränderungen der unversteuerten Rücklagen

Die gesamte Veränderung der unversteuerten Rücklagen ergab eine Reduzierung von EUR 5.711,72.

Die steuerliche Auswirkung der Dotierung abzüglich Auflösung ergab eine Ertragssteuererhöhung um

EUR 1.427,93

5.10 Belastung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch Steuern

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von EUR 5.849.020,68 wurde mit 25,0 % durch Steuern

vom Einkommen und Ertrag von EUR 1.461.764,91 belastet.

5.11 Rücklagenzuführung

Aus dem Jahresüberschuss von EUR 4.363.539,95 (Vorjahr: TEUR 3.721) wurde der Betrag von EUR 644.288,28

(Vorjahr: TEUR 269) bereits den Rücklagen zugeführt.


» 41

6 ANGABEN ZU ORGANEN UND ARBEITNEHMERN

6.1 Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug 101 Angestellte (Vorjahr: 105) und 1 Arbeiter (Vorjahr: 1).

Insgesamt sind dies 102 Arbeitnehmer (Vorjahr: 106).

Davon waren in anderen Unternehmen gegen Ersatz der Aufwendungen 3 Personen (Vorjahr: 1) tätig. Der

Kostenersatz betrug EUR 206.625,66 (Vorjahr: TEUR 58) und wurde von der GuV 8 bereits abgezogen.

6.2 Kredite an Vorstand und Aufsichtsrat

An die Mitglieder des Vorstandes hafteten Kredite und Vorschüsse von EUR 761.753,45 (Vorjahr: TEUR 1.096)

aus.

An die Mitglieder des Aufsichtsrates hafteten Kredite und Vorschüsse von EUR 7.461.241,23 (Vorjahr: TEUR 7.500)

aus.

Die Verzinsung und die sonstigen Bedingungen (Laufzeit und Besicherung) waren branchenüblich.

Von Mitgliedern des Vorstandes wurden Kredite und Vorschüsse von EUR 457.974,36 (Vorjahr: TEUR 17)

zurückbezahlt.

Von Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden Kredite und Vorschüsse von EUR 118.930,81 (Vorjahr: TEUR 63)

zurückbezahlt.

6.3 Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen

Für Abfertigungen und Pensionen einschließlich ihrer Dotierung sowie Zahlungen an Pensionskassen und

Mitarbeitervorsorgekassen wurden für aktive und pensionierte Mitglieder des Vorstandes sowie deren Hinterbliebene

EUR 325.673,02 (Vorjahr: TEUR 259) aufgewendet.

Für Arbeitnehmer sowie deren Hinterbliebene wurden EUR 728.665,29 (Vorjahr: TEUR 532) aufgewendet.

6.4 Organbezüge

Von der Schutzklausel gemäß § 241 Abs. 4 UGB wurde bezüglich der Gesamtbezüge der tätigen Mitglieder

des Vorstandes Gebrauch gemacht.

An ehemalige Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene wurden EUR 79.680,79 (Vorjahr: TEUR 79)

ausbezahlt.

Die Gesamtbezüge der tätigen Mitglieder des Aufsichtsrates beliefen sich auf EUR 80.800,00 (Vorjahr: TEUR 81).


Anhang zum Jahresabschluss 2012

6.5 Vergütungspolitik und Vergütungspraktiken

Die Vergütungspolitik der Bankhaus Krentschker & Co. AG wurde im Hinblick auf ein solides und wirksames

Risikomanagement im Einklang mit der Geschäftsstrategie vom Vorstand gestaltet und vom Ausschuss

für Vorstandsangelegenheiten als Vergütungsausschuss des Aufsichtsrates unter Beachtung der gesetzlichen

und aufsichtsrechtlichen Vorgaben am 11. Dezember 2012 als „Grundsätze der Vergütungspolitik“

beschlossen.

Der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten als Vergütungsausschuss des Aufsichtsrates besteht aus drei

Mitgliedern, wobei ein Mitglied des Vergütungsausschusses die Funktion des Vergütungsexperten ausübt.

Der Vergütungsausschuss überwacht die Vergütungspolitik, Vergütungspraktiken und vergütungsbezogenen

Anreizstrukturen.

Der in § 39b BWG verankerte Proportionalitätsgrundsatz wurde auf Basis einer fundierten Selbsteinschätzung

der Bankhaus Krentschker & Co. AG wie folgt ausgelegt:

Obwohl die Bankhaus Krentschker & Co. AG primär im Einlagen- und Kreditgeschäft tätig ist, das Risiko daher

in erster Linie im Kreditgeschäft liegt und aufgrund der Risikotragfähigkeitsrechnung gut abgesichert ist,

beurteilt sich die Bankhaus Krentschker & Co. AG aufgrund der Größe des Bankhauses und der Bilanzsumme

des Institutes von über einer Milliarde Euro als komplexes Institut. Die Bankhaus Krentschker & Co. AG hat

Namensaktien ausgegeben, die aufgrund ihrer Vinkulierung nicht handelbar sind und daher als Instrumente

für die Auszahlung unbarer Vergütungskomponenten nicht zur Verfügung stehen.

Wesentlicher Einfluss auf das Risikoprofil kommt den Vorstandsmitgliedern zu.

Das Vergütungssystem setzt sich aus einer marktkonformen und tätigkeits- und funktionsbezogenen Grundvergütung,

einer leistungs- und erfolgsorientierten variablen Vergütung und einem Beitrag zur betrieblichen

Altersvorsorge zusammen.

Die variablen Vergütungskomponenten liegen nach Einschätzung der Bankhaus Krentschker & Co. AG hinsichtlich

der Beeinflussung der Risikolage unter der Erheblichkeitsschwelle, die eine Auszahlung eines Teils

der variablen Vergütung über unbare Instrumente bzw. über einen mehrjährigen Zeitraum erfordern würden.

Das variable Vergütungssystem der Bankhaus Krentschker & Co. AG stellt primär auf die Ertrags- und

Finanzlage des Bankhauses ab, misst aber auch der Risiko- und Eigenmittelsituation der Gesellschaft entsprechende

Bedeutung zu. Neben der Leistung des definierten Mitarbeiters und gegebenenfalls seines

Bereiches sind das Gesamtergebnis der Bankhaus Krentschker & Co. AG sowie längerfristige Kriterien zu

berücksichtigen. Die Bankhaus Krentschker & Co. AG behält sich in der Folge durch seine zuständigen

Organe das Recht vor, trotz Zielerreichung die Bonuszahlung teilweise oder zur Gänze zu beschränken, wenn

es bis zum Zeitpunkt des Anspruchserwerbs zu einer verschlechterten oder negativen Finanz- oder Ertragslage

der Gesellschaft kommt.

Den Vorschriften des Datenschutzgesetzes entsprechend unterbleiben wegen der geringen Zahl der definierten

Mitarbeiter weitere quantitative Informationen.


» 43

6.6 Namen der Organmitglieder

Folgende Personen waren als Mitglieder des Vorstandes tätig:

Konsul Dr. Georg Wolf-Schönach (Vorsitzender) Dr. Michael Vollath (Mitglied bis 30.6.2012)

Mag. Alexander Eberan (Mitglied ab 1.7.2012)

Folgende Personen waren als Mitglieder des Aufsichtsrates tätig:

Konsul Dr. Gerhard Fabisch (Vorsitzender)

Konsul Dr. Gunter Griss (2. Stellvertreter)

Dkfm. Michael Gröller

Univ.-Prof. DDr. Peter Schachner-Blazizek (1. Stellvertreter)

Mag. Franz Kerber

Mag. Dr. Sigmund Loibner

Vom Betriebsrat delegiert:

Gudrun Klemencic-Götz, BR-Obmann

Sabine Hierzer, BR

Michael Himmel, BR-Obmann-Stellvertreter

Staatskommissär:

Ministerialrat Karl Zach

Staatskommissär-Stellvertreter:

Hofrat Dr. Michael Manhard


Anlagenspiegel

Anschaffungskosten

Zugänge Abgänge Umbuchungen

Bezeichnung per 1.1.2012 2012 2012 2012

EUR EUR EUR EUR

Wertpapiere

a) Schuldtitel öffentlicher Stellen 47.767.152,69 15.743.150,91 3.387.450,91 -4.069.677,34

b) Forderungen an Kreditinstitute 1.987.000,00 0,00 0,00 0,00

c) Forderungen an Kunden 1.085.884,96 222.801,00 4.367.478,34 4.069.677,34

d) Schuldverschreibungen 91.830.592,96 2.122.232,14 11.610.306,48 0,00

e) Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere 9.769.706,50 1.539.296,38 3.134.412,35 0,00

Summe 152.440.337,11 19.627.480,43 22.499.648,08 0,00

Beteiligungen 41.250,87 1,00 0,00 0,00

Anteile an verbundenen

Unternehmen 9.491.130,93 9.334.375,63 9.334.375,63 0,00

Immaterielle

Vermögensgegenstände

a) Firmen-, Verschmelzungsmehrwerte 0,00 0,00 0,00 0,00

b) Sonstige 2.265.862,66 115.651,37 305.853,20 0,00

Summe 2.265.862,66 115.651,37 305.853,20 0,00

Sachanlagen

a) Grund und Bauten 21.970.892,07 77.514,66 0,00 0,00

b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.643.956,55 149.593,38 52.213,83 0,00

c) Leasingvermögen 0,00 0,00 0,00 0,00

Summe 31.614.848,62 227.108,04 52.213,83 0,00

Summe Anlagevermögen 195.853.430,19 29.304.616,47 32.192.090,74 0,00


» 45

Anschaffungs- Zuschrei- *)

kosten bungen kumulierte Buchwert Buchwert Abschreibung

per 31.12.2012 2012 Abschreibung per 31.12.2012 per 31.12.2011 2012

EUR EUR EUR EUR EUR EUR

56.053.175,35 319.255,22 795.639,74 55.576.790,83 44.123.185,07 304.724,92

1.987.000,00 300,59 309.733,57 1.677.567,02 1.677.266,43 0,00

1.010.884,96 0,00 -1.643,73 1.012.528,69 1.087.734,61 205,92

82.342.518,62 159.428,55 1.040.952,99 81.460.994,18 89.522.252,97 241.141,14

8.174.590,53 2.408,90 86.346,73 8.090.652,70 8.404.259,72 0,00

149.568.169,46 481.393,26 2.231.029,30 147.818.533,42 144.814.698,80 546.071,98

41.251,87 0,00 0,00 41.251,87 41.250,87 0,00

9.491.130,93 0,00 0,00 9.491.130,93 9.491.130,93 0,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

2.075.660,83 0,00 1.855.117,03 220.543,80 213.733,35 108.840,92

2.075.660,83 0,00 1.855.117,03 220.543,80 213.733,35 108.840,92

22.048.406,73 0,00 7.416.808,80 14.631.597,93 14.967.729,72 413.646,45

9.741.336,10 0,00 7.721.486,96 2.019.849,14 2.208.434,80 330.460,09

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

31.789.742,83 0,00 15.138.295,76 16.651.447,07 17.176.164,52 744.106,54

192.965.955,92 481.393,26 19.224.442,09 174.222.907,09 171.736.978,47 1.399.019,44

*) gegebenenfalls mit Währungsumrechnung gemäß § 58 Abs. 1 BWG saldiert


Zusammensetzung und Entwicklung

der unversteuerten Rücklagen

Stand per Fusion Dotierung Auflösung Übertrag + Stand per

1.1.2012 Abspaltung Übertrag - 31.12.2012

EUR EUR EUR EUR EUR EUR

Bewertungsreserve

Rücklage gemäß § 12 EStG 1988

(bereits übertragen) 78.967,05 0,00 0,00 0,00 0,00 78.967,05

Wertpapiere 78.967,05 0,00 0,00 0,00 0,00 78.967,05

Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Grundstücke und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Sonstige Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Leasingvermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Bewertungsreserve gemäß

§§ 8 und 122 EStG 46.915,31 0,00 0,00 257,50 0,00 46.657,81

Grundstücke und Bauten 46.915,31 0,00 0,00 257,50 0,00 46.657,81

Sonstige Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Rücklage gemäß § 13 EStG (GWG) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Wertberichtigung zu Auslandsbeteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Rücklage gemäß § 8 Z 2 EStG 1988 100.538,99 0,00 0,00 5.454,22 0,00 95.084,77

Summe 226.421,35 0,00 0,00 5.711,72 0,00 220.709,63

Sonstige unversteuerte

Rücklagen

Rücklage gemäß § 11 EStG 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Rücklage gemäß § 12 EStG 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Sonstige Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Summe 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Summe unversteuerte

Rücklagen 226.421,35 0,00 0,00 5.711,72 0,00 220.709,63


» 47


Bestätigungsvermerk

Bericht zum Jahresabschluss

Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der Bankhaus Krentschker & Co. Aktiengesellschaft, Graz, für

das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2012 bis zum 31. Dezember 2012 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft.

Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Dezember 2012, die Gewinn- und Verlustrechnung

für das am 31. Dezember 2012 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

für den Jahresabschluss und für die Buchführung

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung und den Inhalt

des Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmens- und bankrechtlichen Vorschriften

vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen

Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst

getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei

von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es aufgrund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die

Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen,

die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art

und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der

Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen

Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung und Bankprüfung durchgeführt.

Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen,

dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei

von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen

hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen

liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des

Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es aufgrund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten

Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das

interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst

getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter

Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein

Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst

ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung

der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass

unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.


» 49

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein

möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Bankhaus Krentschker & Co. Aktiengesellschaft

zum 31. Dezember 2012 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2012

bis zum 31. Dezember 2012 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger

Buchführung.

Aussagen zum Lagebericht

Der Lagebericht ist aufgrund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss

in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von

der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten,

ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht.

Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Wien, am 27. Februar 2013

Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH

Dr. Peter Bitzyk

Wirtschaftsprüfer

Mag. Gerhard Marterbauer

Wirtschaftsprüfer

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk

darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich

ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht.

Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.

Fotos: Bernhard Bergmann

Grafische Gestaltung: Werbeagentur Movemus


» 51

Finanzielle Leistungsindikatoren

per 31.12.2012

in 1.000 Euro 2012 2011

a) Kernkapitalquote:

Kernkapital der Bankhaus Krentschker & Co. AG 1) 61.238

_________________________________________________________ = _____________ =

Bemessungsgrundlage gem. § 22 Abs. 2 BWG 2) 516.355

11,9% 12,2%

1) Das anrechenbare Kernkapital gemäß § 23 Bankwesengesetz beträgt 61.238 60.544

2) Bemessungsgrundlage gemäß § 22a bis 22h Bankwesengesetz 516.355 494.969

b) Zinsspanne:

G&V I. Nettozinsertrag + G&V 3.

Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen 15.202

_________________________________________________________ = _____________ =

Durchschnittsbilanzsumme (DBS) 3) 1.041.000

1,5% 1,5%

3) Die DBS ermittelt auf Tagesbasis beträgt 1.041.000 1.119.600

c) Cost-Income-Ratio:

G&V III. Betriebsaufwendungen 15.900

_________________________________________________________ = _____________ =

G&V II. Betriebserträge 24.124

65,9% 62,9%

d) Return on Equity (ROE) nach Steuern:

G&V VI. Jahresüberschuss 4.364

_________________________________________________________ = _____________ =

Durchschnittliches Eigenkapital 4) 61.137

7,1% 6,1%

4) Durchschnitt aus Eigenkapital (Summe aus Bilanz Passiva 9 bis 14 [jedoch

ohne Bilanzgewinn Passiva 13] abzüglich eigene Aktien [Bilanzaktiva 11])

vom Bilanzjahr und Vorjahr

e) Mitarbeiterproduktivität:

G&V IV. Betriebsergebnis 8.224

_________________________________________________________ = _____________ =

Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl nach Arbeitszeit 100

gewichtet in Personaljahren nach Abzug von Arbeitern und

verleastem Personal

82 87

Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl nach Arbeitszeit

gewichtet in Personaljahren nach Abzug von Arbeitern und verleastem Personal 100 106


krentschker graz

8010 Graz . Am Eisernen Tor 3

8010 Graz . Hamerlinggasse 8

T +43 316 8030-0

F +43 316 8030-389 60

Filialen in Graz

8051 Graz . Wiener Straße 199

T +43 316 8030-388 92

F +43 316 8030-389 64

8010 Graz . Schröttergasse 1

T +43 316 8030-388 86

F +43 316 8030-389 65

krentschker wien

1010 Wien . Johannesgasse 29

T +43 1 512 74 83-0

F +43 1 512 74 83-389 66

www.krentschker.at

mail@krentschker.at

Blz 19520

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