Die Großschmetterlinge Schleswig-Holsteins Rote Liste

umweltdaten.landsh.de

Die Großschmetterlinge Schleswig-Holsteins Rote Liste

Die Großschmetterlinge

Schleswig-Holsteins

Rote Liste


Herausgeber:

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt

und ländliche Räume des Landes

Schleswig-Holstein (LLUR)

Hamburger Chaussee 25

24220 Flintbek

Tel.: 0 43 47 / 704-0

www.llur.schleswig-holstein.de

Ansprechpartner:

Arne Drews (Tel. 0 43 47 / 704-360)

Autor:

Dr. Detlef Kolligs

dkolligs@web.de

Titelfoto:

Weibchen des Idas-Bläulings

(Plebeius idas)

Fotos:

wenn nicht anders angegeben,

Fotoautor D. Kolligs

Herstellung:

Howaldtsche Buchdruckerei, Kiel

Dezember 2009

ISBN: 978-3-937937-43-4

Schriftenreihe: LLUR SH – Natur - RL 19

Diese Broschüre wurde auf

Recyclingpapier hergestellt.

Diese Druckschrift wird im Rahmen der

Öffentlichkeitsarbeit der schleswigholsteinischen

Landesregierung herausgegeben.

Sie darf weder von Parteien

noch von Personen, die Wahlwerbung

oder Wahlhilfe betreiben, im Wahlkampf

zum Zwecke der Wahlwerbung

verwendet werden. Auch ohne zeitlichen

Bezug zu einer bevorstehenden

Wahl darf die Druckschrift nicht in einer

Weise verwendet werden, die als Parteinahme

der Landesregierung zu Gunsten

einzelner Gruppen verstanden werden

könnte. Den Parteien ist es gestattet,

die Druckschrift zur Unterrichtung ihrer

eigenen Mitglieder zu verwenden.

Die Landesregierung im Internet:

www.landesregierung.schleswig-holstein.de


Inhalt

1 Einleitung ....................................................... 4

2 Gefährdungskategorien .................................. 6

3 Nomenklatur ...................................................10

4 Rote Liste (inklusive Checkliste) ....................12

5 Bilanz ..............................................................47

6 Veränderungen der Schmetterlingsfauna

aufgrund klimatischer Einflüsse ...................... 54

7 Gefährdungsursachen ..................................... 58

8 Kommentierung ausgewählter Arten ............64

8.1 Arten mit international besonderer Erhaltungsverantwortung

.................................................64

8.2 Arten mit abweichender Einstufung .............68

9 Danksagung ..................................................71

10 Literatur ..........................................................72

Anhang: Sortierung der Checkliste und Roten Liste

nach Artnamen ............................................................74

3


1 Einleitung

4

Schmetterlinge fehlen in keinem terrestrischen Lebensraum

Schleswig-Holsteins. Mit ihrer unterschiedlich

strengen Bindung an bestimmte Pflanzen, Pflanzengesellschaften

sowie Habitatzustände reagieren sie

sehr viel schneller auf Veränderungen ihrer Umwelt als

beispielsweise Pflanzen.

Deshalb sind Schmetterlinge hervorragende Indikatoren

sowohl für den Zustand einer Landschaft, als auch von

Faunenveränderungen, die sich in Relation zur Landnutzung

durch den Menschen ergeben (MAES & DYCK 2001).

Aus den Vorkommen oder dem Fehlen stenöker, Wert

gebender Arten und der Interpretation ihrer ökologischen

Ansprüche lassen sich Entwicklungsziele und

notwendige Maßnahmen beispielsweise in Schutzgebieten

begründen.

Eine Fauna unterliegt zudem natürlicherweise einem

ständigen Wandel, da zum einen die Klimabedingungen

nie konstant waren und sind und zum anderen die

nacheiszeitliche Wiederbesiedlung Schleswig-Holsteins

immer noch nicht abgeschlossen ist.

Diese natürlichen Prozesse werden jedoch in immer

stärkerem Maße vom Menschen beeinflusst und

überprägt. Der Verlust der lokalen Artenvielfalt wird in

der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Zumindest

bei Schmetterlingen sind nur noch wenige Spezialisten

überhaupt in der Lage, die Vielzahl der Arten mitsamt

ihrer Bestandsentwicklung zu überblicken. Menschliches

Verhalten gefährdet Arten aber schon lange nicht nur auf

lokaler Ebene. Mittlerweile sind die Einflüsse im globalen

Maßstab (z.B. durch Klimaveränderungen) wirksam.

Viele Menschen haben sich, da sie den einstigen

Zustand nicht mehr kennen, an die heutige Kulturlandschaft

so gewöhnt, dass sie sie als ästhetisch und für

Schleswig-Holstein charakteristisch ansehen. Der tief

greifende Landschaftswandel - vor allem innerhalb der

letzten 50 Jahre - wird kaum wahrgenommen. Das


einstige, von bunten Blumenwiesen, lichten Wäldern

und Mooren geprägte, vielfältige Landschaftsbild Schleswig-Holsteins

ist heute einem oft monotonen Einheitsgrün

überdüngter Flächen gewichen. Die großflächige

Agrar- und Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins bietet

nur noch einer rückläufigen Anzahl von Schmetterlingsarten

einen Lebensraum. Naturnahe Lebensräume liegen

heutzutage weiträumig isoliert in einer Nutzlandschaft.

Die Agrarlandschaft bietet nur noch den anspruchslosesten

Arten einen geeigneten Lebensraum. Hingegen sind

die artenreichen, von Dünger und Drainage verschonten,

mageren Grünländer und Weiden ebenso wie Moore,

Heiden oder naturnahe Wälder kaum noch zu finden.

Das Land Schleswig-Holstein trägt insbesondere für

die exklusiv an Küstenlebensräume gebundenen Arten

bundesweit eine besondere Erhaltungsverantwortung.

Hierzu zählen Salzwiesen und Dünen genauso wie

Brackwasserröhrichte und Spülsäume, die jeweils nur

hier lebende Arten aufweisen. Zunehmende Bedeutung

haben die Dünenbereiche außerdem für Sand liebende

Arten, die im Binnenland inzwischen weitgehend ihre

Lebensräume verloren haben.

Aufgrund der unterschiedlichen angeführten Aspekte

war es deshalb 10 Jahre nach der letzten Roten Liste

dringend geboten, den aktuellen Wissensstand zur

Verbreitung und Gefährdung der heimischen Schmetterlingsarten

neu zu dokumentieren. Dies ausdrücklich

verbunden mit der Hoffnung, damit nicht nur den

Niedergang vieler Arten zu dokumentieren, sondern

im Gegenteil neue Anstrengungen und Projekte zum

Schutz dieser ebenso schönen wie interessanten und

gefährdeten Insekten anzuregen.

5


2 Gefährdungskategorien

6

Die Einstufung der Arten in die Gefährdungskategorien

richtet sich nach LUDWIG et al. (2005). Dieses Bewertungssystem

stellt die Weiterentwicklung der von SCHNITTLER

et al. (1994) entworfenen Kategorisierung dar und wird

inzwischen bei allen neuen Roten Listen in Deutschland

angewandt. In Anlehnung an die international gültigen

Gefährdungsklassen des IUCN erfolgt nun die Einstufung

einer Art anhand dieser vier Kriterien innerhalb einer Bewertungsmatrix:

- die aktuelle Bestandssituation

- der langfristige Bestandstrend (der letzten

50 – 150 Jahre)

- der kurzfristige Bestandstrend (der letzten

10 – 25 Jahre)

- die Beurteilung bestehender Risikofaktoren

innerhalb der kommenden 10 Jahre

Die Kombination dieser vier Kriterien führt dann nach vorgegebenem

Muster zur Einstufung in eine Gefährdungskategorie

und soll so zu einer verbesserten Nachvollziehbarkeit

und Transparenz beitragen. In wenigen Fällen war eine

Sonderfallregelung anzuwenden, nach der Arten aus der

Kategorie 1 in die Kategorie 2 zurückgestuft werden müssen.

Dies ist in Tabelle 1 in der zweiten Spalte „Kat. +/-“

durch die Kennzeichnung „S“ ersichtlich. Die Regelung

lautet: „Existieren von einer Art, die nach dem Schema eigentlich

zur Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) gehört,

noch Teilbestände, die ausreichend gesichert sind, so gilt

die Art nicht als „vom Aussterben bedroht“, sondern „stark

gefährdet“ (Kategorie 2)“.

Die Definition der einzelnen Gefährdungsklassen bleibt

davon unberührt und in der bekannten Form erhalten:

RL 1 = vom Aussterben bedroht

RL 2 = stark gefährdet

RL 3 = gefährdet

RL G = Gefährdung anzunehmen, die Kategorie kann

aufgrund einer zu geringen Datenlage nicht benannt

werden

R = (natürlicherweise) extrem seltene Arten


Hinzu kommen weitere Kategorien, die jedoch keinen Rote

Liste Status beinhalten:

V = Vorwarnliste

D = Datengrundlage defizitär

A = Arealerweiterer

* = ungefährdet

nb = nicht bewertet (ersetzt das W für Wanderfalter)

Zusätzlich und in Abweichung zu LUDWIG et al. (2005) wird

hier die Kategorie A eingeführt. Sie kennzeichnet Arten,

die aufgrund natürlicher Fluktuationen an der Arealgrenze

aktuell in Schleswig-Holstein einwandern, aber noch nicht

über einen Zeitraum von 10 Jahren etabliert sind, sowie Arten,

die unregelmäßig auftreten, sich dabei auch erfolgreich

fortpflanzen, jedoch nicht dauerhaft bodenständig sind.

Ergänzende Angaben sind in nachfolgenden Spalten

Das Schachbrett (Melanargia galathea) kommt nur im südlichen und östlichen Schleswig-

Holstein vor.

7


aufgeführt (Tabelle 1). So werden - allerdings recht grob

- negative Risikofaktoren angegeben. Hier werden sämtliche

vom Menschen verursachte negative Einflüsse von

der direkten Habitatzerstörung über die schleichende

Habitatverschlechterung bis zur Nutzungsaufgabe extensiv

bewirtschafteter Lebensräumen zusammengefasst.

Die Spalte „Verantwortlichkeit“ legt dar, in welchem

Maße das Land Schleswig-Holstein für den Fortbestand

einer Art verantwortlich ist. Dies ist in besonderem Maß

für Mythimna favicolor der Fall, da wesentliche Teile des

weltweiten Arealzentrums, dieser im Bereich der Nordseeküste

endemischen Art, in Schleswig-Holstein liegen.

Der Ampfer-Purpurspanner (Lythria cruentaria) ist an magere, sonnige Lebensräume mit

Beständen des Kleinen Sauerampfers in niedriger, lückiger Vegetation gebunden. Die Art gilt

als gefährdet.

8


In der Spalte „Arealgrenze“ erfolgt die Angabe, ob und

in welchem Landesteil eine Art eine natürliche Verbreitungsgrenze

besitzt. So ist eine Art mit der Angabe

„SO“ bisher nur im Lauenburger und/oder Lübecker

Raum nachgewiesen worden, beispielsweise der Silbermönch

(Cucullia argentea).

Damit die Gründe für eine abweichende Einstufung

zur Roten Liste von 1998 nachvollziehbar sind, werden

diese in der letzten Spalte der Liste aufgeschlüsselt

(Tabelle 1).

Die genauen Definitionen mit detaillierten Informationen

zur Anwendung des neuen Bewertungssystems sind auf

der Webseite des Bundesamtes für Naturschutz

(www.BfN.de) zu finden.

Weibchen des Braunen Feuerfalters (Lycaena tityrus). Diese Art erreicht in Schleswig-Holstein

ihre nordwestliche Verbreitungsgrenze und ist im Norden des Landes nur noch spärlich

vertreten.

9


3 Nomenklatur

10

Die wissenschaftlichen Artnamen und der systematische

Aufbau der Liste richten sich nach KARLSHOLT & RAZOWSKI

(1996). Zwar haben sich mit der taxonomischen Forschung

einige Änderungen von Gattungs- und Artnamen

ergeben, es wurde jedoch im Hinblick auf eine bessere

Vergleichbarkeit mit der Roten Liste von 1998 davon

abgesehen, diese hier zu übernehmen. Die neuen wissenschaftlichen

Namen sind zumeist in Klammern und roter

Schrift denen von KARLSHOLT & RAZOWSKI (1996) nachgefügt,

um den Anschluss an die modere Systematik zu wahren

und den Vergleich mit anderen Listen zu ermöglichen, die

schon die neuen Namen verwenden.

Der Eulenfalter Euxoa eruta wurde aufgrund neuer Erkenntnisse

in die Liste aufgenommen. Bisher wurde die

Art nördlich der Alpen nicht von Euxoa tritici (nigrofusca)

unterschieden. Tiere, deren Merkmale auf eruta zutreffen,

wurden nun aber in allen Bundesländern inklusive Schleswig-Holstein

nachgewiesen.

Zudem haben sich bei wenigen Arten die wissenschaftlichen

Namen geändert, da aufgezeigt wurde, dass bisher

die Bezeichnungen fast identisch aussehender Schwesterarten

verwendet wurden. Diese kommen jedoch in

Mitteleuropa bzw. Norddeutschland nicht vor. Die falschen

Namen werden in der Liste nicht mehr aufgeführt:

- Ochlodes venatus (Bremer & Grey, 1853) ist

Ochlodes sylvanus (Esper, [1777])

- Pontia daplidice (Linnaeus, 1758) ist Pontia edusa

(Fabricius, 1778)

- Timandra griseata (W. Petersen, 1902) ist

Timandra comae (A. Schmidt, 1931)

Von dem Bärenspinnerchen Nola aerugula wird zusätzlich

die Unterart holsatica mit aufgeführt. Manche Autoren

sprechen holsatica auch Artrang zu. Unabhängig von dieser

Diskussion kommt holsatica in Deutschland nur in Schleswig-Holstein,

Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vor,

wodurch Schleswig-Holstein eine besondere Verantwortung

für den Erhalt dieser Art trägt.


Das Ampfer-Grünwidderchen (Adscita statices) besiedelt sowohl feuchte, magere als auch

trockene, sandige Lebensräume. Diese beiden ökologischen Formen galten lange als zwei

verschiedene Arten und werden nach dem momentanen Stand der Forschung wieder als

eine Art aufgefasst.

Gleiches gilt für den Eulenfalter Heliothis maritima, bei

dem der Status der Unterart warneckei für unser Gebiet

bedeutsam ist. Im Gegensatz zu den anderen Unterarten

weist warneckei eine deutlich abweichende Ökologie mit

strenger Bindung an Feuchtheiden im westlichen norddeutschen

Tiefland auf, wo die Raupe an Glockenheide

(Erica tetralix) lebt. Sie kommt in Schleswig-Holstein nur an

wenigen Stellen im Bereich der Nordseeküste vor.

11


4 Rote Liste (inklusive Checkliste)

12

Tabelle 1:

Checkliste und Rote Liste der Großschmetterlinge

Schleswig-Holsteins

Bewertungskategorien:

0 = ausgestorben oder verschollen, 1 = vom Aussterben

bedroht, 2 = stark gefährdet, 3 = gefährdet, R = extrem

seltene Arten, G = Gefährdung anzunehmen, D = Daten

ungenügend, V = Vorwarnliste, A = Arealerweiterer, E =

Einzelfund, * = ungefährdet, nb = nicht bewertet

Kriterienklassen:

ex = ausgestorben, es = extrem selten, ss = sehr selten,

s = selten, mh = mäßig häufig, h = häufig,


Vorkommen am Arealrand:

N = nördlich, NO = nordöstlich, O = östlich, SO = südöstlich,

S = südlich, SW = südwestlich, W = westlich, NW =

nordwestlich

Grund der Kat.-Änderung:

R = reale Veränderung des Gefährdungsgrades, K = Kenntniszuwachs,

M = Methodik zur Bewertung, Änderungen im

Kriteriensystem, T = taxonomische Änderungen,

~ = Bestandsabnahme, ¨= Bestandszunahme, S = Sonderregelung

Kat +/-:

Hochstufung bzw. Herabstufung gegenüber Gefährdungseinschätzung

nach der Roten Liste Großschmetterlinge SH

von 1998

Die beiden Arten der heimischen Braun-Dickkopffalter lassen sich nur anhand der Färbung

der Unterseite der Fühlerkolben unterscheiden. Das Foto zeigt den Braunkolbigen Dickkopffalter

(Thymelicus sylvestris). Obgleich die Art momentan noch nicht gefährdet ist, verliert

sie mit der intensiven Grünlandwirtschaft und der zunehmenden Umwandlung von ertragsschwachem

Grünland in Maisäcker stetig an Lebensraum.

13


Kat +/- Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009 RL

2009

S-H

1998 S-H

wissenschaftlicher Artname

1998 wissenschaftlicher Artname

Hepialidae (Wurzelbohrer)

* - Triodia sylvina (Linnaeus, 1761) sh = = =

* - Korscheltellus lupulina (Linnaeus, 1758) mh = = =

* D Pharmacis fusconebulosa (DeGeer, 1778) s = ? =

* - Phymatopus hecta (Linnaeus, 1758) mh = = =

* - Hepialus humuli (Linnaeus, 1758) mh < = =

Limacodidae (Asselspinner)

* - Apoda limacodes (Hufnagel, 1766) h = = =

* D Heterogenea asella (Denis & Schiffermüller, 1775) s = ^ = SO

Zygaenidae (Widderchen)

2 2 Rhagades pruni (Denis & Schiffermüller, 1775) ss < (v) = D F

3 3 Adscita statices (Linnaeus, 1758) s < (v) - D F

0 0 Zygaena purpuralis (Brünnich, 1763) ex 1940 SO

0 0* Zygaena viciae (Denis & Schiffermüller, 1775) ex 1973

V + 3 Zygaena filipendulae (Linnaeus, 1758) s < = = M

0 0 Zygaena lonicerae (Scheven, 1777) ex 1978

1 1 Zygaena trifolii (Esper, 1783) ss


* - Synanthedon formicaeformis (Esper, 1783) s = = =

* + G Synanthedon flaviventris (Staudinger, 1883) mh = = = M

* G* Synanthedon vespiformis (Linnaeus, 1761) s = = = M

V G* Synanthedon myopaeformis (Borkhausen, 1789) s = ? - D M

R D* Synanthedon conopiformis (Esper, 1782) es ? ? = SO

* - Synanthedon tipuliformis (Clerck, 1759) s = = =

1 1 Bembecia ichneumoniformis (Denis & Schiffermüller, 1775) es < ? =

2 2 Synansphecia muscaeformis (Esper, 1783) ss < = - D

1 1* Chamaesphecia tenthrediniformis (Denis & Schiffermüller, 1775) es = (v) - D S

Cossidae (Holzbohrer)

V V Cossus cossus (Linnaeus, 1758) s < = =

V V Zeuzera pyrina (Linnaeus, 1761) s < = =

* - Phragmataecia castaneae (Hübner, 1790) s = = =

Lasiocampidae (Glucken)

* - Poecilocampa populi (Linnaeus, 1758) h = = =

2 - 3 Trichiura crataegi (Linnaeus, 1758) ss < vv = R~

V + 1 Eriogaster lanestris (Linnaeus, 1758) s


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

3 3 Saturnia pavonia (Linnaeus, 1758) s < = - D

Lemoniidae (Wiesenspinner)

0 0* Lemonia dumi (Linnaeus, 1761) ex 1950 SO

Sphingidae (Schwärmer)

* - Mimas tiliae (Linnaeus, 1758) mh = = =

* - Smerinthus ocellata (Linnaeus, 1758) h = = =

* - Laothoe populi (Linnaeus, 1758) h = = =

nb W Agrius convolvuli (Linnaeus, 1758)

nb W Acherontia atropos (Linnaeus, 1758)

V + 3 Sphinx ligustri (Linnaeus, 1758) s < = = K

* - Hyloicus pinastri (Linnaeus, 1758) h = = =

0 0 Hemaris tityus (Linnaeus, 1758) ex 1950-1960

2 - 2 Hemaris fuciformis (Linnaeus, 1758) ss


0 0 Carterocephalus palaemon (Pallas, 1771) ex 1940

1 1* Caterocephalus silvicola (Meigen, 1829) ss < vv - D SO

* - Thymelicus lineola (Ochsenheimer, 1808) h = (v) =

* - Thymelicus sylvestris (Poda, 1761) h = (v) =

2 2 Hesperia comma (Linnaeus, (1758) ss < = - D

* - Ochlodes sylvanus (Esper, 1777) h = = =

Papilionidae (Ritterfalter)

G G Papilio machaon (Linnaeus, 1758) ? = = M

0 0 Aporia crataegi (Linnaeus, 1758) ex 1990

* - Pieris brassicae (Linnaeus, 1758) h < = =

* - Pieris rapae (Linnaeus, 1758) h < = =

* - Pieris napi (Linnaeus, 1758) h = = =

A A Pontia edusa (Fabricius, 1777)

nb W Colias croceus (Fourcroy, 1785)

nb W Colias hyale (Linnaeus, 1758)

* - Gonepteryx rhamni (Linnaeus, 1758) mh = = =

Lycaenidae (Bläulinge)

* - Lycaena phlaeas (Linnaeus, 1761) mh = (v) =

1 1* Lycaena virgaureae (Linnaeus, 1758) ss < vv - D S

V V Lycaena tityrus (Poda, 1761) s < = =

0 0 Lycaena alciphron (Rottemburg, 1775) ex 1989 SO

1 1 Lycaena hippothoe (Linnaeus, 1761) es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

nb W Everes argiades (Pallas, 1771)

* - Celastrina argiolus (Linnaeus, 1758) h (


* * + + V V Polygonia c-album (Linnaeus, 1758) 1758) s s = = ^ ^ = = R¨ R¨

* * - - Araschnia levana (Linnaeus, 1758) mh mh > > ^ ^ = =

A A A A Nymphalis antiopa (Linnaeus, 1758) 1758)

1 1 G G Nymphalis polychloros (Linnaeus, 1758) 1758) es es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

0 0* Tethea ocularis (Linnaeus, 1767) ex 1916 SO

* - Tethea or (Denis & Schiffermüller, 1775) h = = =

* - Tetheella fluctuosa (Hübner, 1803) s = = =

* - Ochropacha duplaris (Linnaeus, 1761) mh = = =

* - Cymatophorina diluta (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

2 - 3 Polyploca ridens (Fabricius, 1787) ss


* - Macaria wauaria (Linnaeus, 1758) mh = = =

0 0* ! Macaria carbonaria (Clerck ,1759) ex 1949 N

* - Chiasmia clathrata (Linnaeus, 1758) mh < = =

1 1* Isturgia limbaria (Fabricius, 1775) es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* - Biston strataria (Hufnagel, 1767) mh = = =

* - Biston betularia (Linnaeus, 1758) h = = =

* - Agriopis leucophaearia (Denis & Schiffermüller, 1775) h = = =

* - Agriopis aurantiaria (Hübner, 1799) h = = =

* - Agriopis marginaria (Fabricius, 1776) h = = =

* - Erannis defoliaria (Clerck, 1759) h = = =

* - Peribatodes rhomboidaria (Denis & Schiffermüller, 1775) h = = =

* - Peribatodes secundaria (Denis & Schiffermüller, 1775) h > = =

1 1 Selidosema brunnearia (Villers, 1789) es


* - Lomographa bimaculata (Fabricius, 1775) mh = = =

* - Lomographa temerata (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

V + 3 Aleucis distinctata (Herrich-Schäffer, 1839) s > = - S K M

3 3 Theria rupicapraria (Denis & Schiffermüller, 1775) s < (v) -

2 2 Theria primaria (Haworth, 1809) ss ? (v) -

* - Campaea margaritata (Linnaeus, 1767) h = = =

* - Hylaea fasciaria (Linnaeus, 1758) s = = =

1 1 Charissa obscurata (Denis & Schiffermüller, 1775) es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

E E Scopula nemoraria (Hübner, 1799) 1886

1 + 0 Scopula ornata (Scopoli, 1763) es


3 + V Lythria cruentaria (Hufnagel, 1767) s < = - K

0 0* Lythria purpuraria (Linnaeus, 1758) ex 1934 SO

3 + 2 Phibalapteryx virgata (Hufnagel, 1767) ss < = = M

0 0* Scotopteryx moeniata (Scopoli, 1763) ex 1920-1930

0 0 Scotopteryx coarctaria (Denis & Schiffermüller, 1775) ex 1961

* - Scotopteryx chenopodiata (Linnaeus, 1758) mh = = =

1 1 Scotopteryx mucronata (Scopoli, 1763) ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* - Eulithis prunata (Linnaeus, 1758) mh = = =

3 3 Eulithis testata (Linnaeus, 1761) s < (v) =

V - - Eulithis populata (Linnaeus, 1758) s < = = M

* - Eulithis mellinata (Fabricius, 1787) mh = = =

* - Eulithis pyraliata (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

* - Ecliptopera silaceata (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

* + V Ecliptopera capitata (Herrich-Schäffer, 1839) s = = = M

A 0 Chloroclysta siterata (Hufnagel, 1767) mh


0 0* Horisme aquata (Hübner, 1813) ex 1922 SO

A A Horisme vitalbata (Denis & Schiffermüller, 1775) ss ^ = SO

A Melanthia procellata (Denis & Schiffermüller, 1775) s ^ = ¨

D Pareulype berberata (Denis & Schiffermüller, 1775) ss ? ? =

3 G Spagania luctuata (Denis & Schiffermüller, 1775) ss < = = M

1 - 2 Rheumaptera hastata (Linnaeus, 1758) es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* + G Eupithecia abietaria (Goeze, 1781) ss ? = = SO M

D D Eupithecia analoga Djakonov, 1926 ss ? ? = SO

3 - - Eupithecia linariata (Denis & Schiffermüller, 1775) s


* + G Eupithecia subumbrata (Denis & Schiffermüller, 1775) s = = = M K

2 + 1* Eupithecia millefoliata (Rössler, 1866) ss < = - D SO M

* + V Eupithecia simpliciata (Haworth, 1809) s = = = M

E E Eupithecia distinctaria (Herrich-Schäffer, 1848) 1902

3 G Eupithecia sinuosaria (Eversmann, 1848) ss = vv = M

* -* Eupithecia indigata (Hübner, 1813) s = = = SO

2 G Eupithecia pimpinellata (Hübner, 1813) ss < (v) - D M

R 1* Eupithecia gelidata Möschler, 1860 ss = = = SO M

V V Eupithecia nanata (Hübner, 1813) s < = =

V + G Eupithecia innotata (Hufnagel, 1767) s < = = K

D D Eupithecia ochridata (Schütze & Pinker, 1968) s ? ? =

* + G Eupithecia virgaureata Doubleday, 1861 mh = = = K

* - Eupithecia abbreviata Stephens, 1831 mh = = =

* - Eupithecia dodoneataGuenée, 1857 mh = = =

2 - - Eupithecia pusillata (Denis & Schiffermüller, 1775) ss = =

* - Eupithecia tantillaria Boisduval, 1840 mh = = =

* - Gymnoscelis rufifasciata (Haworth, 1809) mh = = =

* - Chloroclystis v-ata (Haworth, 1809) mh = = =

* - Rhinoprora rectangulata (Linnaeus, 1758) mh = = =

3 3 Rhinoprora chloerata (Mabille, 1870) s < = - D

3 G Rhinoprora debiliata (Hübner, 1817) ss < = = M

* - Anticollix sparsata (Treitschke, 1828) s = = =

V - - Chesias legatella (Denis & Schiffermüller, 1775) s < ^ - V

1 1 Chesias rufata (Fabricius, 1775) ss (v) - D

E E Lithostege griseata (Denis & Schiffermüller, 1775) 1997

0 0 Lithostege farinata (Hufnagel, 1767) ex 1948 SO

29


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* - Euchoeca nebulata (Scopoli, 1763) mh = = =

3 3 Asthena albulata (Hufnagel, 1767) ss < ^ - D

* - Hydrelia flammeolaria (Hufnagel, 1767) mh = = =

V V Hydrelia sylvata (Denis & Schiffermüller, 1775) s < = =

* + V Lobophora halterata (Hufnagel, 1767) mh = = = K

* - Trichopteryx carpinata (Borkhausen, 1794) mh = = =

* - Pterapherapteryx sexalata (Retzius, 1783) s = = =

3 - V Nothocasis sertata (Hübner, 1817) ss = vv = R~

* + V Acasis viretata (Hübner, 1799) s = = = K M

Notodontidae (Zackenspinner)

A A Thaumetopoea processionea (Linnaeus, 1758) ? ^ =

A A Thaumetopoea pinivora (Treitschke, 1834) ss = ? = SO

* - Clostera curtula (Linnaeus, 1758) s = = =

3 + 2 Clostera pigra (Hufnagel, 1766) ss


* + V* Drymonia obliterata (Esper, 1785) s = = = SO M

2 - V* Drymonia querna (Denis & Schiffermüller, 1775) ss < vv = SO R~ M

0 E Drymonia velitaris (Hufnagel, 1766) ex 1899 SO K

* - Pheosia tremula (Clerck, 1759) mh = = =

* - Pheosia gnoma (Fabricius, 1776) mh = = =

* - Pterostoma palpina (Clerck, 1759) mh = = =

* - Ptilophora plumigera (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

* + V Leucodonta bicoloria (Denis & Schiffermüller, 1775) s = = = K

* - Ptilodon capucina (Linnaeus, 1758) mh = = =

* + V Ptilodon cucullina (Denis & Schiffermüller, 1775) s = = = K

V V Odontosia carmelita (Esper, 1799) s < = =

* - Gluphisia crenata (Esper, 1785) mh ? = =

* - Phalera bucephala (Linnaeus, 1758) h = = =

* - Peridea anceps (Goeze, 1781) mh = = =

* - Stauropus fagi (Linnaeus, 1758) mh = = =

* + V Harpyia milhauseri (Fabricius, 1775) s = ^ = R¨

Noctuidae (Eulenfalter)

E E Oxicesta nervosa (Villers, 1789) 1900

* + 3 Moma alpium (Osbeck, 1778) s = ^ = R¨

* + V Acronicta alni (Linnaeus, 1767) s = = = M

1 1 Acronicta cuspis (Hübner, 1813) es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* + V Simyra albovenosa (Goeze, 1781) s > = = R¨ K

2 2 Cryphia algae (Fabricius, 1775) ss


* - Laspeyria flexula (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

* - Scoliopteryx libatrix (Linnaeus, 1758) h = = =

* - Hypena proboscidalis (Linnaeus, 1758) sh = = =

* - Hypena rostralis (Linnaeus, 1758) s = = =

V + G Hypena crassalis (Fabricius, 1787) s < = = M

1 1 Phytometra viridaria (Clerck, 1759) es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* A Cucullia fraudatrix (Eversmann, 1837) s > = = K

3 + 1 Cucullia absinthii (Linnaeus, 1761) s


V + 3* Elaphira venustula (Hübner, 1790) s < = = S M

* - Caradrina morpheus (Hufnagel, 1766) h = = =

R A Paradrina selini (Boisduval, 1840) es ? ? = SO M

3 + 2 Paradrina clavipalpis (Scopoli, 1763) s


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* - Cosmia trapezina (Linnaeus, 1758) h = = =

* + 1* Atethmia centrago (Haworth, 1809) s = ^ = R¨ M

* - Xanthia togata (Esper, 1788) h = = =

* - Xanthia aurago (Denis & Schiffermüller, 1775) h = = =

* - Xanthia icteritia (Hufnagel, 1766) h = = =

1 - 2 Xanthia gilvago (Denis & Schiffermüller, 1775) ss


1 1* Aporophyla lutulenta (Denis & Schiffermüller, 1775) ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* - Apamea unanimis (Hübner, 1813) mh = ^ =

V - - Apamea anceps (Denis & Schiffermüller, 1775) s < = = M

* - Apamea sordens (Hufnagel, 1766) mh = = =

* - Apamea scolopacina (Esper, 1788) mh = ^ =

* - Apamea ophiogramma (Esper, 1794) mh = = =

0 0* Eremobina pabulatricula (Brahm, 1791) ex 1931 SO

* - Oligia strigilis (Linnaeus, 1758) h = = =

* + V Oligia versicolor (Borkhausen, 1792) mh < = = M K

* - Oligia latruncula (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

* - Oligia fasciuncula (Haworth, 1809) mh = = =

* - Mesoligia furuncula (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

* + V Mesoligia literosa (Haworth, 1809) s = = = M K

* - Mesapamea secalis (Linnaeus, 1758) h = = =

* - Mesapamea didyma (Esper, 1788) mh ? = =

0 0* Photedes captiuncula (Treitschke, 1825) ex 1930 N

V V Photedes minima (Haworth, 1809) s = (v) =

1 - 2 Eremobia ochroleuca (Denis & Schiffermüller, 1775) ss


2 - 3 Calamia tridens (Hufnagel, 1766) ss < (v) - D I M

3 + 2* Staurophora celsia (Linnaeus, 1758) ss < ^ - D K R¨

3 - V Celaena haworthii (Curtis, 1829) s < = - D M

* - Celaena leucostigma (Hübner, 1808) mh = = =

* - Nonagria typhae (Thunberg, 1784) h > = =

* + 3 Phragmatiphila nexa (Hübner, 1808) s ? = = K

* - Archanara geminipuncta (Haworth, 1809) mh = = =

* + V Archanara neurica (Hübner, 1808) s = = = M

* - Archanara dissoluta (Treitschke, 1825) mh = = =

* - Archanara sparganii (Esper, 1790) mh = = =

* + 3 Archanara algae (Esper, 1789) ss = = = M

* + 3 Sedina buettneri (E. Hering, 1858) s > = = M

* - Arenostola phragmitidis (Hübner, 1803) mh = = =

R R Chortodes extrema (Hübner, 1809) es ? = = SO

* - Chortodes fluxa (Hübner, 1809) mh = = =

* + V Chortodes pygmina (Haworth, 1809) (Denticucullus) s = = = K

* - ! Chortodes elymi (Treitschke, 1825) s = = =

* + G ! Chortodes brevilinea (Fenn, 1864) (Protarchanara) s ? = = (!) K

* + V Coenobia rufa (Haworth, 1809) s = ^ = R¨M

* - Discestra trifolii (Hufnagel, 1766) mh = = =

3 3 Anarta myrtilli (Linnaeus, 1761) s


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

* - Hadena bicruris (Hufnagel, 1766) mh = (v) =

2 2 Hadena compta (Denis & Schiffermüller, 1775) ss < (v) - D

1 1 Hadena confusa (Hufnagel, 1766) ss


* - Mythimna comma (Linnaeus, 1761) mh = = =

* V ! Mythimna flammea (Curtis, 1828) ss = = = M

* - ! Mythimna litoralis (Curtis, 1827) ss = = =

A W Mythimna l-album (Linnaeus, 1767)

* - Orthosia incerta (Hufnagel, 1766) h = = =

* - Orthosia gothica (Linnaeus, 1758) h = = =

* - Orthosia cruda (Denis & Schiffermüller, 1775) h = = =

V + 3 Orthosia miniosa (Denis & Schiffermüller, 1775) ss < ^ = R¨ M

2 2 Orthosia opima (Hübner, 1809) ss < = - D

* + V Orthosia populeti (Fabricius, 1775) mh = = = K

* - Orthosia cerasi (Fabricius, 1775) h = = =

* + V Orthosia gracilis (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = = M

* + V Orthosia munda (Denis & Schiffermüller, 1775) (Anorthoa) mh = = = M

* - Panolis flammea (Denis & Schiffermüller, 1775) mh = = =

* - Cerapteryx graminis (Linnaeus, 1758) h = (v) =

3 3 Tholera cespitis (Denis & Schiffermüller, 1775) ss < = =

* - Tholera decimalis (Poda, 1761) mh = = =

* -* Pachetra sagittigera (Hufnagel, 1766) s = = = SO

* - Axylia putris (Linnaeus, 1761) h = = =

* - Ochropleura plecta (Linnaeus, 1761) h = = =

* - Diarsia mendica (Fabricius, 1775) h = = =

1 + 0 Diarsia dahlii (Hübner, 1813) es = =

41


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

A A Epilecta linogrisea (Denis & Schiffermüller, 1775) ss = ? = SO

E A Lycophotia molothina (Esper, 1789) 1930

V V Lycophotia porphyrea (Denis & Schiffermüller, 1775) s < = =

V + 3 Rhyacia simulans (Hufnagel, 1766) s < = = M

V V Paradiarsia glareosa (Esper, 1788) (Eugnorisma) s < = =

V + G Eurois occulta (Linnaeus, 1758) s < = = M

1 1 Spaelotis ravida (Denis & Schiffermüller, 1775) es (v) =

* - Graphiphora augur (Fabricius, 1775) mh = = =

* - Eugnorisma depuncta (Linnaeus, 1761) s = = =

E E Xestia ashworthii (Doubleday, 1855) 1900

* - Xestia c-nigrum (Linnaeus, 1758) sh = = =

* - Xestia triangulum (Hufnagel, 1766) h = = =

E Xestia ditrapezium (Denis & Schiffermüller, 1775) 1981

* - Xestia baja (Denis & Schiffermüller, 1775) s = = =

* + 3 Xestia rhomboidea (Esper, 1790) (stigmatica (Hübner, [1813])) s = = = M

2 + 1* Xestia castanea (Esper, 1798) ss


E 1* Protolampra sobrina (Duponchel, 1843) es ? = 1995 SO K

nb W Peridroma saucia (Hübner, 1808)

1 1 Actebia praecox (Linnaeus, 1758) es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

R A Laelia coenosa (Hübner, 1808) ss ? ? = SO

3 - V Leucoma salicis (Linnaeus, 1758) ss


* - Eilema griseola (Hübner, 1803) mh = = =

* - Eilema lurideola (Zincken, 1817) h = = =

* - Eilema complana (Linnaeus, 1758) h = = =

1 1 Eilema pygmaeola (Doubleday, 1847) ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der

Kat.-Änderung

RL

2009

S-H

1998 wissenschaftlicher Artname

Lampides boeticus (Linnaeus, 1767) 2005

Noctuidae

Euchalcia variabilis (Piller, 1783) 1898

Catocala fulminea (Scopoli, 1763)

Eublemma pannonica (Freyer,1840) 1904

Für das Gebiet unsichere, nicht nachprüfbare Arten

Rhophalocera

Colias palaeno (Linnaeus, 1761) 1956

Minois dryas (Scopoli, 1763) 1904

Satyrium spini (Denis & Schiffermüller, 1775) 1907

Geometridae

Lycia hanoviensis (Seymons, 1891) 1941

Noctuidae

Hadena albimacula (Borkhausen, 1792)

Agrochola laevis (Hübner, 1803) 1903

Arctiidae

Setina roscida kuhlweini (Hübner [1823-1824]) 1890

Amata phegea (Linnaeus, 1758) 1972

46


5 Bilanz

Insgesamt sind für Schleswig-Holstein 899 Großschmetterlingsarten

nachgewiesen worden. Zudem liegen von

8 Arten zweifelhafte Meldungen vor und bei weiteren

6 Arten muss von Irrgästen oder anthropogener Einschleppung

ausgegangen werden.

Als Wanderfalter werden 26 Arten eingestuft. Einige

Arten, wie der Windenschwärmer (Agrius convolvuli),

fliegen fast jedes Jahr aus dem Mittelmeerraum oder

Gebieten südlich der Sahara bis nach Norddeutschland

und weiter ein. Die Tiere der Folgegeneration überleben

aber in der Regel nicht den Winter.

Die Kätzchen-Eule (Orthosia opima) ist eine stark gefährdete Art

magerer Grünländer und mooriger Heiden.

Von weiteren 21 Arten sind bisher nicht mehr als ein bis

maximal drei Individuen aus Schleswig-Holstein bekannt

geworden. Sie werden als Einzelfunde eingestuft, da

nach heutiger Kenntnis eine aktive Einwanderung nach

Schleswig-Holstein zwar nicht ausgeschlossen werden

kann, andererseits aber eine Ausbreitung oder Wanderaktivität

auch aus den benachbarten Bundesländern

nicht bekannt ist. Sie werden deshalb auch von den als

Arealerweiterern eingestuften Arten abgegrenzt. Trotz-

47


dem erscheint es zumindest möglich, dass Kenntnisbzw.

Kartierungslücken bestehen, insbesondere bei nur

im Raupenstadium nachgewiesenen Arten.

Ein bodenständiges bzw. zumindest zeitweise oder

historisch bodenständiges Vorkommen ist somit für 852

Großschmetterlingsarten belegt.

Davon wurden 14 Arten neu in die Liste aufgenommen.

Neu für die Fauna sind folgende Arten: Magerrasen-Perlmutterfalter

(Boloria dia), Kleiner Schillerfalter (Apatura

ilia), Idaea ochrata, Melanthia procellata, Aplocera plagiata,

Eucarta virgo und die Kompasslattich-Eule (Aetheria

dysodea). Bei diesen Arten konnte eine Arealausweitung

bzw. Einwanderung innerhalb des letzten Jahrzehntes

festgestellt werden, die bei einigen von ihnen weite

Teile des nördlichen Mitteleuropa umfasst. Die restlichen

Arten - Epirrhoe galiata, Pareulype berberata, Idaea

inquinata, Xestia ditrapezium, Chrysodeixis chalcites,

Euxoa eruta und Heliothis peltigera werden aufgrund

verbesserter Erkenntnisse nun neu in die Liste aufgenommen,

wobei die Zuordnung zu unterschiedlichen

Kategorien erfolgt.

Weibchen des Goldenen Scheckenfalters (Euphydryas aurinia). Die Art

muss nun als ausgestorben oder verschollen eingestuft werden, da

der Falter an den letzten beiden bekannten Fundorten trotz intensiver

Bemühungen seit 1992 nicht mehr gefunden werden konnte.

48


Besonders erfreulich ist zudem die Wiederentdeckung

von 14 bisher verschollen geglaubten Arten: Großer Perlmutterfalter

(Argynnis aglaja), Mittleres Jungfernkind (Archiearis

notha), Idaea humiliata, Schmuck-Kleinspanner

(Scopula ornata), Scopula immorata, Scopula corrivalaria,

Perizoma sagittata, Olivegrüner Bindenspanner (Chloroclysta

siterata), Olivebrauner Höhlenspanner (Triphosa

dubitata), Moor-Bunteule (Anarta cordigera), Graue

Moderholzeule (Xylena exsoleta), Diarsia dahlii, Braunes

Ordensband (Minucia lunaris) und Agrotis cinerea.

Andererseits wird hierdurch der teilweise unbefriedigende

Durchforschungsgrad Schleswig-Holsteins deutlich,

da bei den meisten dieser Arten die letzten Fundorte

bisher nicht bekannt waren. Während bei den Tagfaltern

und Widderchen noch vergleichsweise viele Menschen

kartieren bzw. Kartierungen im Rahmen von Gutachten

beauftragt werden, gibt es für die bei weitem artenreichere

Gruppe der Nachtfalter nur noch ganz wenige

Experten.

Kategorie nb; 3 %

Kategorie *; 49 %

Kategorie A; 4 %

Kategorie E; 2 %

Rote Liste 0; 7 %

Rote Liste 1; 8 %

Rote Liste 2; 8 %

Kategorie V; 6 %

Kategorie D; 1 %

Rote Liste G; 1 %

Rote Liste R; 2 %

Rote Liste 3; 10 %

Abbildung 1: Prozentuale Verteilung aller Großschmetterlingsarten Schleswig-Holsteins auf

die Kategorien der Checkliste und Roten Liste; n = 899

49


Kategorie *; 54 %

Rote Liste 0; 8 %

Rote Liste 1; 8 %

Rote Liste 2; 9 %

Kategorie V; 7 %

Kategorie D; 1 %

Rote Liste G; 1 %

Rote Liste R; 3 %

Rote Liste 3; 11 %

Abbildung 2: Prozentuale Verteilung der Großschmetterlingsarten Schleswig-Holsteins auf

die Kategorien der Checkliste und Roten Liste ohne Wanderfalter, Arealerweiterer und

Einzelfunde; n =817

50

Die Graphiken verdeutlichen die anhaltend gravierende

Gefährdung der Schmetterlingsfauna Schleswig-Holsteins.

Auf der Roten Liste stehen 35% aller heimischen

Großschmetterlingsarten (Abbildung 1). Bei ausschließlicher

Betrachtung der dauerhaft bodenständigen Arten

erhöht sich der Anteil der Rote Liste Arten sogar auf

39% (Abbildung 2). Allein 8% der heimischen Arten

mussten als verschollen oder ausgestorben eingestuft

werden. Zusammen mit den Arten der höchsten Gefährdungskategorien

1 und 2 sind somit 25% aller Arten

unserer Fauna ausgestorben oder akut gefährdet.

Dies verdeutlicht noch einmal den gravierenden Landschaftswandel

in Schleswig-Holstein, wodurch insbesondere

ökologisch hoch spezialisierte Arten immer stärker

zurückgedrängt werden.

In welcher Intensität dieser Trend innerhalb der letzten

zehn Jahre angehalten hat, ist leider schwer zu bewer-


Weibchen des Lungenenzian-Ameisenbläulings (Maculinea alcon); die akut vom Aussterben

bedrohte Art ist in den letzten Jahren an vielen Fundorten verschwunden und aktuell

nur noch aus einem Gebiet bekannt.

51


ten, da eine Vergleichbarkeit zu der Roten Liste von 1998 aufgrund der veränderten

Bewertungsmethodik nur bedingt gegeben ist. Allein 135 (53%) der

insgesamt 251 durchgeführten Kategorieänderungen sind auf die neuen Einstufungskriterien

zurückzuführen (Abbildung 3). Dennoch mussten 7 weitere

Arten nun als ausgestorben oder verschollen und 23 Arten aufgrund einer

anhaltend negativen Bestandsentwicklung in eine höhere Gefährdungskategorie

eingestuft werden. Die Arten mit positiver Bestandsentwicklung sind

allesamt keine streng eingenischten Habitatspezialisten mit hohen ökologischen

Ansprüchen. Viele dieser 32 Arten profitieren momentan vermutlich

von den veränderten klimatischen Bedingungen, ohne dass hier ein Erfolg

von Schutzbemühungen zu erkennen wäre (siehe Kapitel 6).

Das Land Schleswig-Holstein trägt eine bundesweite Verantwortung für die exklusiv an

Küstenlebensräume gebundenen Arten. Das Foto zeigt einen ungestörten Strandabschnitt

als Lebensraum des an Strandhafer gebundenen Eulenfalters Mythimna litoralis und des

an Sand- und Geröllstrand gebundenen Eulenfalters Agrotis ripae. Die Raupen beider Arten

verbergen sich tagsüber im Sand und kommen nachts zum Fressen hervor.

52


M; 52 %

53%

S; 2 %

R¨ 13% ; 12 %

10%

R~; 10 %

K; 23 %

23%

¨;

2%

2 %

Abbildung 3: Gründe für Veränderungen in der Kategorieeinstufung gegenüber der Liste von

1998; R = Reale Veränderung des Erhaltungszustandes/Gefährdungsgrades

~ = Bestandsabnahme, ¨ = Bestandszunahme, K = Kenntniszuwachs, M = Methodik der

Bewertung, Änderungen im Kriteriensystem, S = Sonderregelung

Männchen und flügelloses Weibchen von Lycia zonaria; auch diese Art ist aktuell nur noch

von einem Fundort bekannt, obwohl die Raupen an weit verbreiteten Pflanzen wie dem Rainfarn

leben. Der Schmetterling kann jedoch nur an ganz mageren Standorten der Nahrungspflanzen

überleben, welche in unserer heutigen Kulturlandschaft fast verschwunden sind.

53


6 Veränderungen der Schmetterlingsfauna

aufgrund klimatischer Einflüsse

Besonders innerhalb der letzten zehn Jahre sind teilweise

drastische Veränderungen in der Häufigkeit einiger Arten

sowie die Einwanderung neuer Arten mit breiter ökologischer

Amplitude zu verzeichnen, die nicht über Veränderungen

in den Lebensräumen erklärbar sind.

Vermutlich sind hierfür in erster Linie die bereits statistisch

abgesichert messbaren klimatischen Veränderungen mit

steigenden durchschnittlichen Temperaturen und gebietsweise

deutlich zunehmenden Niederschlägen ursächlich.

Dies wird anhand der aktuellen Verbreitung noch 1998

ausgestorbener oder sehr seltener Arten deutlich, die als

Raupen an in Schleswig-Holstein auch damals häufigen

und weit verbreiteten Pflanzen leben.

Beispielsweise waren vom Jakobskreuzkrautbär (Tyria

jacobaeae) 1998 nur drei, teilweise durch Aufforstungen

stark gefährdete, Populationen bekannt, was zur Einstufung

in Kategorie 1 führte. Innerhalb der letzten Jahre

hat sich die Art in bisher beispielloser Form derart in

Schleswig-Holstein verbreitet, dass dieser Bärenspinner

inzwischen praktisch überall anzutreffen ist und seine

Raupen kaum an einem Standort seiner wichtigsten Nahrungspflanze,

dem Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaeae),

fehlen. Die Art wird nun als ungefährdet eingestuft.

54

Andere Arten, wie das Braune Ordensband (Minucia

lunaris) oder der Olivegrüne Bindenspanner (Chloroclysta

siterata), waren Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts

sehr selten in trockenwarmen Lebensräumen gefunden

worden und wurden 1998 sogar als ausgestorben

eingestuft. Inzwischen wandern beide Arten vermehrt in

Schleswig-Holstein ein. Der Olivebraune Bindenspanner

ist inzwischen sogar derartig verbreitet, dass die Art in den

mittleren und südlichen Landesteilen kaum noch einem Eichenbestand,

der wichtigsten Nahrungspflanze der Raupe,

fehlt und sogar auf Sylt nachgewiesen werden konnte.


Falter und Raupen des Jakobskreuzkrautbären (Tyria jacobaeae). Sowohl Falter als auch

Raupen tragen eine Warntracht. Die Raupen nehmen die giftigen Inhaltsstoffe der Raupennahrungspflanze

auf, weshalb sie für Vögel ungenießbar sind.

Ähnlich wie bei manchen Zugvögeln sind aber auch

Verhaltensänderungen bestimmter Arten zu verzeichnen.

So galten der Admiral (Vanessa atalanta) ebenso wie die

Achateule (Phlogophora meticulosa) nördlich der Alpen

als Wanderfalter, die nur in Ausnahmefällen erfolgreich in

Mitteleuropa überwintern können. Die Achateule wurde

schon in der letzten Roten Liste aufgrund häufiger und

regelmäßiger Raupenfunde in allen Monaten des Winterhalbjahres

als bodenständig eingestuft. Auch vom Admiral

gelangen in den letzten Jahren vermehrte Nachweise von

Raupen in den Wintermonaten. Teilweise wurden zudem

überwinterte Falter an den ersten warmen Vorfrühlingstagen

zusammen mit dem Tagpfauenauge (Inachis io) und

dem Kleinen Fuchs (Aglais urticae) beobachtet. Dennoch

ist die Entwicklung hier noch nicht abgeschlossen, da der

Admiral sehr kalte Winter wohl weiterhin nicht übersteht.

Der Admiral wird deshalb noch nicht als bodenständig

sondern weiterhin als Wanderfalter eingestuft.

Im rechtlichen Zusammenhang ist die seit wenigen

Jahren zu beobachtende Einwanderung des Nachtkerzenschwärmers

(Proserpinus proserpina) bedeutsam, da

die Lebensräume der in der FFH-Richtlinie in Anhang IV

gelisteten Art geschützt werden müssen. Sie ist künftig

bei Untersuchungen im Baurecht im besonderen Maß zu

55


erücksichtigen, da der Nachtkerzenschwärmer auch auf

Ruderalstandorten im Siedlungsumfeld gefunden werden

kann. Die Raupen benötigen für ihre Entwicklung

wärmebegünstigte Standorte mit schütterer Vegetation

und dem Vorkommen von Raupennahrungspflanzen

wie Nachtkerze (Oenothera spec.) oder Weidenröschen-

Arten (Epilobium spec.). Besondere Bedeutung haben

windgeschützte, sonnenexponierte Standorte, die

gleichzeitig eine erhöhte Luftfeuchte aufweisen

(WEIDEMANN 1996).

Falter und Raupe des Nachtkerzenschwärmers (Proserpinus proserpina). Die Art wird in den

letzten Jahren vermehrt im südöstlichen Schleswig-Holstein und im Hamburger Raum gefunden,

konnte aber auch schon bei Plön nachgewiesen werden. (Fotos: F. Hecker)

56

Es ist anzunehmen, dass in den nächsten Jahren weitere

Arten neu in Schleswig-Holstein auftreten werden,

insbesondere solche, deren Häufigkeitszunahme bzw.

Einwanderung bereits jetzt in den benachbarten Bundesländern

zu beobachten ist.

Andererseits können klimatische Einflüsse auch für den

Rückgang von Arten ursächlich sein. Dies ist besonders


Kopula des Hornissen-

Glasflüglers (Sesia

apiformis). Alle Arten

aus der Familie der

Glasflügler ahmen

wehrhafte Bienen und

Wespen nach.

bei Arten der Fall, die nur in ausgewählten Lebensräumen

und/oder bestimmten Lebensraumzuständen ausreichende

Entwicklungsbedingungen vorfinden. Derart

eng eingenischte Arten reagieren meist sehr empfindlich

auf Veränderungen und unterliegen deshalb einem

hohen Aussterberisiko.

Beispielsweise breitet sich aktuell - vermutlich ebenfalls

aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen -

der Schlauchpilz Chalara fraxinea aus. Dieser Pilz befällt

die Leiterbahnen der Esche (Fraxinus excelsior), was

letztlich zum Absterben des Wirtsbaumes führt. Auch in

Schleswig-Holstein ist inzwischen ein großflächiger Befall

in allen Landesteilen zu verzeichnen, ähnlich wie dies

bereits bei der Feldulme der Fall war. Die Folgen könnten

somit für die entweder monophag oder hauptsächlich

an Esche lebenden Schmetterlinge wie der Ockergelben

Escheneule (Athemia centrago) oder dem Eschen-

Zackenrandspanner (Ennomos fuscantaria) ähnlich verheerend

ausfallen.

57


7 Gefährdungsursachen

Für den Rückgang der heimischen Schmetterlingsarten

sind vielfältige und meist mehrere Faktoren ursächlich,

die sich jedoch in wenigen Hauptpunkten zusammenfassen

lassen:

- Lebensraumzerstörung

- zunehmende Isolation der verbliebenen

Lebensräume bzw. Populationen

- abnehmende Habitatqualität

- geringe Flächenausdehnung der verbliebenen

Lebensräume

Der Erlen-Zackenrandspanner (Ennomos alniaria) ist zwischen herbstlich verfärbten Blättern

gut getarnt. Die Art ist noch weit verbreitet und häufig.

58


Die heutige Schmetterlingsfauna erfuhr vermutlich

erste Veränderungen mit dem Aussterben der Megaherbivoren

und dem daraus resultierenden Wandel der

Vegetationsstrukturen und Pflanzengesellschaften (vgl.

MAES & DYCK 2001). Heutzutage ist zudem die natürliche

Dynamik von Lebensräumen durch Eindeichungen,

Entwässerungen, Flussbegradigungen, Sperrwerke,

Flurbereinigungen, Feuerschutzmaßnahmen etc. fast

gänzlich verloren gegangen.

Zusätzlich wurden langfristig stabile Lebensräume,

beispielsweise Hochmoore, zerstört. Naturprozesse, wie

Überschwemmungen, Stürme, Brände, bewirkten dynamische

und notwendige Lebensraumveränderungen.

Resultierend können so natürlicherweise in Habitaten

oder Teilen davon erhebliche Veränderungen eintreten,

ohne dass der Lebensraumtyp aus dem Landschaftsraum

verschwindet oder langfristig ein einheitlicher

Vegetationstyp vorherrschend ist. Vielmehr entsteht ein

eng verzahntes Mosaik verschiedener Biotope in unterschiedlichen

Entwicklungsphasen. Die hieran angepassten

Arten sind auf solche derartigen wiederkehrenden

Sukzessionsabläufe angewiesen. Die ehemals extensive

Nutzung von Feuchtwiesen, Heiden und Wäldern

(Niederwäldern, Kratts) sowie anderer Lebensräume

simulierte auf eine gewisse Art und Weise die natürliche

Dynamik innerhalb einer Landschaft und schaffte für

viele Schmetterlinge geeignete Ersatzlebensräume. Dies

ist der Grund dafür, dass so viele Schmetterlingsarten

von der Nutzungsaufgabe ihrer anthropogen entstandenen

Ersatzhabitate oder in Schutzgebieten bedroht sind.

Ab etwa 1950 veränderte und verstärkte sich die

Landnutzung derartig, dass diese traditionell bewirtschafteten

Lebensräume verschwanden und die wenigen

naturnahen Lebensräume, wie Moore, in immer

stärkerem Maße zerstört wurden. Das landschaftliche

Mosaik aus kleinflächig und unterschiedlich extensiv

bewirtschafteten Flächen verschwand zugunsten immer

größerer und intensiver genutzter Flächen. Strukturen,

wie Knicks, Ruderalflächen oder Weiher, wurden vielfach

beseitigt, um immer größeren Feldern Platz zu schaffen

(HEYDEMANN 1997). Wichtige Schmetterlingslebensräume,

59


wie Heiden, Kratts, nährstoffarme Wiesen oder naturnahe

Wälder, verschwanden mehr und mehr. Dazu trug

wesentlich die so genannte Flurbereinigung seit den

sechziger Jahren bei.

Verstärkt wurde der Trend mit der drastisch ansteigenden

Versiegelung von Flächen durch Straßen- und Häuserbau

sowie die Ausweisung von Gewerbegebieten

(WENZEL 2002). Dieser dramatische Wandel der Landnutzung

hatte einen direkten Einfluss auf die Häufigkeit vieler

Arten und die Zusammensetzung der Schmetterlingsfauna.

Dabei ist das Überleben der Schmetterlinge in

ihren zunehmend stärker isolierten Lebensräumen direkt

von ihrer Mobilität, d.h. der Verbreitungsfähigkeit, und

ihren Habitatansprüchen abhängig. Die Arten mit der

geringsten Mobilität und/oder einer hoch spezialisierten

Ökologie verschwinden zuerst (MAES & DYCK 2001).

Die Intensivierung in der modernen Landwirtschaft führte

zusätzlich zu einem starken Anstieg der Stickstoffeinträge.

Dies hatte direkten Einfluss auf die Entwicklung

der Vegetationsstruktur und -zusammensetzung

und damit auf die Habitatqualität und die Schmetterlinge

(THOMAS 1993). Oligotrophe Lebensräume, wie

Magerrasen, Heiden oder einschürige Heuwiesen, sind

selten geworden und mit ihnen viele Schmetterlingsarten.

Auch einst sehr häufige Arten sind besonders in

den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen

(VAN SWAAY et al. 1997).

Naturschutzgebiete und andere naturnahe Lebensräume

liegen zumeist isoliert voneinander in der heutigen

Kulturlandschaft und sind in der Regel viel zu klein, um

langfristig große und damit überlebensfähige Populationen

bewahren zu können (Minimalareale werden

unterschritten). Langfristig, das heißt über Jahrzehnte

oder Jahrhunderte hinweg, können Arten nur in großen

zusammenhängenden oder in miteinander in Verbindung

stehenden Populationen (Metapopulationen) überleben.

Zufällige Katastrophen, Lebensraumveränderungen,

unzureichendes Pflegemanagement einhergehend mit

genetischer Verarmung können ohne solche Populationsstrukturen

sehr schnell zum Aussterben führen (HARRI-

60


Magere, blumenbunte Wiesen und Weiden sind wertvolle und gleichzeitig selten gewordene

Schmetterlingslebensräume, die in flächenhafter Ausdehnung nur noch auf ehemalig

oder aktuell militärisch genutzten Gebieten erhalten geblieben sind. Die Bewahrung dieser

Lebensräume nach einer Nutzungsaufgabe ist deshalb eine zentrale Aufgabe des Naturschutzes.

Auf einigen Flächen werden daher bereits Rinder und Pferde, wie hier die Koniks,

zur Landschaftspflege eingesetzt.

61


strukturen sehr schnell zum Aussterben führen

(HARRISON 1991, THOMAS & HANSKI 1997).

Dabei ist das Aussterben lokaler Populationen seltener

und gefährdeter Schmetterlingsarten meist endgültig,

da durch die vom Menschen herbeigeführte Isolation

der verbliebenen Lebensräume eine Wiederbesiedlung

nicht mehr möglich ist. Deshalb sind wenig ausbreitungsfreudige

Arten und Arten oligotropher Lebensräume

ungleich stärker betroffen als mobile Arten und

Arten eutropher Lebensräume (MAES & DYCK 2001). Die

Rate des Habitatverlustes ist um ein Vielfaches höher

als die Möglichkeit der Neu-Kolonisierung.

Deshalb werden wahrscheinlich zahlreiche weitere

Schmetterlingsarten innerhalb der nächsten 10 bis 20

Jahre in Schleswig-Holstein aussterben.

Nur auf den militärisch genutzten Übungsplätzen sind

noch ausreichend große zusammenhängende Bereiche

erhalten, die keiner intensiven landwirtschaftlichen Nutzung

und vor allem keiner Düngung unterliegen. Diese

Flächen sind bedeutende und allzu oft letzte Refugien

für vom Aussterben bedrohte Schmetterlingsarten.

Dabei sind militärische Schießplätze am bedeutsamsten,

die aufgrund kleinflächiger Brände durch fehlgeleitete

Munition ein eng verzahntes Mosaik unterschiedlicher

Sukzessionsflächen in Verbindung mit lange ungestörten

Lebensräumen aufweisen. So führt die oftmals lange

Kontinuität in der Lebensraumausstattung dieser Flächen

in Kombination mit ständigen Veränderungen und

Variationen in der Struktur zu den wichtigsten und artenreichsten

Lebensräumen in unserer Kulturlandschaft.

Es gehört deshalb zu den vordringlichsten Aufgaben im

Naturschutz, diese Areale nach der militärischen Nutzungsaufgabe

entsprechend zu erhalten und angemessene

Managementkonzepte zu entwickeln.

Die Verinselung der letzten artenreichen Schmetterlings-

Lebensräume zwingt zu einer effizienten Umsetzung

von Artenschutzkonzepten. Neben einer Sicherung der

bestehenden Gebiete müssen zusätzliche Flächen in

62


ihrer Habitatqualität entwickelt und ein Biotopverbund

zwischen diesen geschaffen werden. Die qualitative

Umsetzung dieser Ziele im kommenden Jahrzehnt wird

ausschlaggebend dafür sein, ob die Artenvielfalt der in

Schleswig-Holstein heimischen Schmetterlingsfauna

auch in Zukunft bewahrt werden kann.

Bei der Entwicklung von Management-Plänen in

NATURA 2000 Gebieten sind die Ansprüche der Wert

gebenden Schmetterlingsarten in einem besonderen

Maße zu berücksichtigen.

Der Vogelwicken-Bläuling (Polyommatus amandus) ist nur im Norden und im Südosten

Schleswig-Holsteins zu finden und fehlt in den mittleren Landesteilen (links).

Der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) ist hingegen zunächst nur im

Südosten Schleswig-Holsteins vorgekommen, er breitet sich in den letzten Jahren aber

zunehmend aus und hat inzwischen das südliche Schleswig erreicht.

63


8 Kommentierung ausgewählter Arten

Im Folgenden werden die Arten vorgestellt, für deren

Erhalt Schleswig-Holstein eine internationale Verantwortung

trägt sowie einige Arten, deren Gefährdungseinstufung

in dieser aktuellen Roten Liste deutlich von der

Roten Liste von 1998 abweicht.

8.1 Arten mit international besonderer

Erhaltungsverantwortung

Scopula emutaria (Hübner, 1809)

In Deutschland ist dieser Spannerfalter aktuell nur

noch aus Schleswig-Holstein und hier von Sylt, Amrum

sowie der Halbinsel Eiderstedt bekannt, wo der Falter

allerdings lokal häufig auftreten kann. Den Lebensraum

dieser Art bilden die Übergangsbereiche zwischen

Weiß- und Vordünen zu den Salzwiesen, wo die Raupe

Der Spannerfalter Scopula emutaria ist in Deutschland aktuell nur noch aus

Schleswig-Holstein bekannt.

64


an verschiedenen krautigen Pflanzen lebt. Aufgrund

des inselartig isolierten Vorkommens am Nordrand des

europäischen Gesamtverbreitungsareals ist das Land

Schleswig-Holstein im besonderen Maße für den Erhalt

der Art verantwortlich.

Schleswig-Holstein ist

in besonders hohem

Maß für den weltweiten

Fortbestand des

Salzwieseneulenfalters

(Mythimna favicolor)

verantwortlich.

Salzwieseneulenfalter (Mythimna favicolor

(Barrett, 1896))

Dieser Eulenfalter kommt endemisch in den Salzwiesenbereichen

an der Nordseeküste vor. Aktuell sind

sowohl in England, Holland als auch in Dänemark nur

wenige Populationen dieser Art bekannt. In Niedersachsen

wurde der Falter bisher ebenfalls nur relativ selten

nachgewiesen, was aber mit Kartierungsdefiziten in

Zusammenhang stehen könnte.

Somit kommt nach jetzigem Kenntnisstand ein beträchtlicher

Teil des weltweiten Bestandes dieser Art

in Schleswig-Holstein und hier vor allem entlang der

65


nordfriesischen Küste, den Inseln und auf den Halligen

vor. Sie ist außerdem in Dithmarschen an relativ wenigen

noch geeigneten Stellen nachgewiesen. Schleswig-

Holstein ist deshalb in besonders hohem Maß für den

weltweiten Fortbestand der Art verantwortlich.

Mit den Eindeichungen der letzten Jahrzehnte und dem

damit einhergehenden Verlust der Salzwiesen sind viele

Lebensräume von M. favicolor verloren gegangen. Heute

ist vor allem eine zu intensive Beweidung des Deichvorlandes

dem Bestand der Art abträglich. Hier ist es jedoch seit

der Einrichtung des Nationalparks Wattenmeer in vielen

Bereichen zu Verbesserungen gekommen.

Warneckes Heidemooreule (Heliothis maritima

warnekei (Boursin, 1963))

FIEBIGER et al. (2009) trennen H. maritima de Graslin,

1855 als westeuropäische Art von der östlichen Heliothis

adaucta (Butler, 1878) ab. Die bei uns heimische Unterart H.

maritima warnekei kommt nur in den Anrainerstaaten der

Nordsee, von Südengland bis Dänemark, vor. Schleswig-

Holstein liegt innerhalb des kleinen, inselartigen Arealzentrums,

wobei eine wichtige Brückenfunktion zu den dänischen

und zu den niedersächsischen bzw. niederländischen

Vorkommen besteht. Schleswig-Holstein hat deshalb auch

für diese Art eine besondere Erhaltungsverantwortung. Die

Heidemooreule besiedelt Feuchtheiden mit der Raupennahrungspflanze

Glockenheide (Erica tetralix) im atlantischen

Klimabereich und ist nur noch sehr lokal im Umfeld der

Nordseeküste zu finden.

Aporophyla lueneburgensis (Freyer, 1848)

Sandheiden im Pionierstadium sind bevorzugter Lebensraum

dieser seltenen Art. Die Raupe lebt an Besenheide

(Calluna vulgaris), jedoch nur an Standorten ohne

geschlossene höhere Vegetation und mit vielen offenen

Bodenstellen. Die größten Bestände der Art finden

sich in Deutschland in Niedersachsen, während sie in

Schleswig-Holstein nur noch sehr lokal, nördlich etwa ab

Rendsburg, auf der Geest und den nordfriesischen Inseln

vorkommt. Im südlichen Schleswig-Holstein findet

sich ebenfalls lokal und selten die Schwesterart Aporophyla

lutulenta. Aufgrund taxonomischer Schwierigkei-

66


ten in der Unterscheidung zur Schwesterart ist die gesamteuropäische

Verbreitung bisher nur lückenhaft erforscht. Zweifelsfrei

zur Art A. lueneburgensis gehörige Tiere sind nur aus wenigen

Ländern bekannt, weshalb eine internationale Erhaltungsverantwortung

für das Land Schleswig-Holstein besteht.

Brackwasser-Röhrichteule (Chortodes brevilinea (Fenn, 1864))

Wie der deutsche Name verdeutlicht, kommt die Art exklusiv nur

in von Salzwasser beeinflussten Schilfröhrichten vor. In Schleswig-

Holstein ist der Falter entlang der gesamten Nord- und Ostseeküste

verbreitet. Geeignete Lebensräume sind allerdings nur noch lokal

vorhanden, in der Regel jedoch nicht gefährdet. In der Vergangenheit

waren vor allem Eindeichungsmaßnahmen problematisch.

In Europa kommt die Brackwasser-Röhrichteule entlang der

Küstenlinie von Russland bis Frankreich lokal vor. Da jedoch in

Niedersachsen nur wenige Funde vorliegen und die Art in Holland

verschollen ist (D. GROENENDIJK, mündliche Mitteilung), sind die Populationen

Schleswig-Holsteins als Bindeglied zwischen Ost- und

Westeuropa bedeutsam. Deshalb besteht neben einer nationalen

auch eine internationale Erhaltungsverantwortung.

Euxoa lidia lidia (Stoll, 1782)

Die einst auch in Schleswig-Holstein gefundene Nominatunterart

wurde in Europa nur in Holland, Deutschland und Dänemark

nachgewiesen und gilt inzwischen überall als verschollen.

Verbreitungsschwerpunkte in Deutschland waren die nördliche

Lüneburger Heide sowie die Elbinseln und Elbsandgebiete bei

Hamburg. In Schleswig-Holstein wurde sie in den einst großflächigen

Heiden Nordfrieslands gefunden, nicht hingegen auf den

nordfriesischen Inseln. Die letzten Funde datieren von 1930.

Nola aerugula holsatica Sauber, 1916

Dieser kleine Falter wird von FIEBIGER et al. (2009) als eigenständige

Art von Nola aerugula Hübner [1793] abgetrennt. Die Veröffentlichung

erfolgte allerdings nach Drucklegung der Roten Liste, so

dass dies nur an dieser Stelle noch berücksichtigt werden konnte.

Die Verbreitung ist ähnlich der Heidemooreule, da dieser Kleinbärenfalter

vor allem in Heiden im weiteren Umfeld der Nordseeküste

auftritt. Sowohl das Gesamtverbreitungsareal (Belgien,

Niederlande, Deutschland, Dänemark) als auch die bundesdeutsche

Verbreitung (Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein)

sind eng begrenzt, weshalb Schleswig-Holstein eine besondere

Erhaltungsverantwortung zukommt.

67


8.2 Arten mit abweichender Einstufung

Eupithecia irriguata (Hübner, 1813)

Diese kleine unauffällige Art lebt in den Baumkronen vorwiegend

alter Eichen. Obwohl Funde lange zurück liegen,

wurde sie 1998 mit unzureichender Datenlage eingestuft,

da potentielle Lebensräume ausreichend vorhanden sind.

Trotz intensiver Bemühungen konnte der Falter aber in

den letzten Jahren nicht gefunden werden. Da die Art

in allen Nachbarfaunen ebenfalls als ausgestorben oder

verschollen gilt, ist zu vermuten, dass für den Rückgang

klimatische Gründe ursächlich sind. Die Art wird nun als

ausgestorben oder verschollen eingestuft.

Ockergelbe Escheneule (Atethmia centrago

(Haworth, 1809))

Nahrungspflanze der Raupe ist die in Schleswig-Holstein

(noch) weit verbreitete Esche (Fraxinus excelsior). Dennoch

war der Falter aus vermutlich klimatischen Gründen

in den zurückliegenden Jahrzehnten vorwiegend im Südwesten

des Landes zu finden. In den letzten Jahren hat

sich die Ockergelbe Escheneule sowohl nach Osten als

auch nach Norden stark ausgebreitet. Inzwischen liegen

Beobachtungen aus Kiel und Lübeck vor und auch nach

Dänemark ist die Art eingewandert. Die weitere Ausbreitung

ist zu vermuten. Sie wird deshalb - und aufgrund

des neuen Kriteriensystems - in der aktuellen Roten Liste

als ungefährdet eingestuft. Die weitere Bestandsentwicklung

des Falters muss aber hinsichtlich des aktuellen

Eschensterbens kritisch beobachtet werden.

Adlerfarneule (Callopistria juventina (Stoll, 1782))

Bisher war von dieser Art aus Schleswig-Holstein

nur ein Einzeltier aus dem Beimoor bei Ahrensburg

bekannt. Einhergehend mit einer in den Nachbarländern

Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern

schon seit einigen Jahren festgestellten Ausbreitung

des Falters nach Westen, konnte die Art in letzter Zeit

mehrfach im Raum Lübeck beobachtet werden. Da

die Raupe an Adlerfarn (Pteridium aquilinum) lebt, sind

ausreichend viele potentielle Lebensräume in

Schleswig-Holstein vorhanden. Die Art wird deshalb

nun als Arealerweiterer eingestuft.

68


Schmalflügelige Erdeule (Agrotis puta (Hübner, 1803))

Die Art wurde erst 1994 im Zuge einer schon länger anhaltenden

Ausbreitung im nordwestlichen Mitteleuropa

als neu für Schleswig-Holstein entdeckt (WEGNER 1996).

Inzwischen liegen mit der Ausnahme von Ostholstein

und der Hansestadt Lübeck Nachweise aus allen Landkreisen

vor. Besonders im Südwesten von Schleswig-

Holstein hat sich die Schmalflügelige Erdeule etabliert

und tritt in einigen Gebieten sogar häufig auf. Der Falter

fliegt vom Frühjahr bis in den Herbst in mindestens drei

Generationen. Die Art wird deshalb nun als heimisch

und ungefährdet eingestuft.

Aschgraue Erdeule (Agrotis cinerea (Denis &

Schiffermüller, 1775))

Die in Schleswig-Holstein immer nur einzeln nachgewiesene

Art wurde in der letzten Roten Liste als ausgestorben

oder verschollen geführt. Allerdings sind zwei relativ

aktuelle Funde von 1985 und 1998 erst nach Veröffentlichung

der alten Roten Liste bekannt geworden (WEGNER,

1998). Die Art besiedelt schütter bewachsene, stark

besonnte Pionierflächen auf Sand, weshalb aufgelassene

oder nur teilweise bewirtschaftete Kiesgruben

inzwischen in Schleswig-Holstein die wichtigsten Lebensräume

darstellen dürften. Die Art wird nun als vom

Aussterben bedroht eingestuft.

Frühlings-Wollafter (Eriogaster lanestris

(Linnaeus, 1758))

Auch der Frühlings-Wollafter zählt zu den Arten, die in den

letzten Jahren zunehmend häufiger auftreten. Vor zehn Jahren

waren nur einige Funde aus der Umgebung von Mölln

(NEUMANN 1998) sowie bei Gelting bekannt. Inzwischen

sind die auffälligen Raupennester der Art sogar in Anpflanzungen

entlang von Landstraßen und Autobahnen oder in

Knicks entlang von Äckern zu beobachten. In Schleswig-

Holstein leben die Raupen vorwiegend an Schlehe (Prunus

spinosa) und Hänge-Birke (Betula pendula), wurden aber

auch an Weißdorn (Crataegus monogyna) und Ohrweide

(Salix aurita) gefunden. Die Art ist inzwischen im Bereich

des Hügellandes verbreitet. Weiter nach Westen tritt sie

jedoch noch relativ spärlich auf. Aufgrund der Häufigkeitszunahme

in stark anthropogen geprägten Lebensräumen wird

69


der Frühlings-Wollafter nun als ungefährdet eingestuft.

Goldafter (Euproctis chrysorrhoea (Linnaeus, 1758))

Früher war der Goldafter aufgrund des manchmal massenhaften

Vorkommens der Raupe in Obstpflanzungen

gefürchtet. Inzwischen wird der Falter im Binnenland

nur noch selten gefunden. Nur an der Nordseeküste tritt

die Art noch regelmäßig auf. Auf der Düneninsel vor Helgoland

kam es im Jahr 2004 nach Jahrzehnten wieder

zu einer Massenvermehrung der Art an Sanddorngebüschen.

Dieser Massenbefall wurde mit der Entnahme

der befallenen Gebüsche bekämpft, da die langen feinen

Haare der Raupen bei empfindlichen Menschen zu

teilweise starken allergischen Reaktionen auf der Haut

und den Schleimhäuten führen können. Der Falter ist

seitdem nicht wieder auffällig in Erscheinung getreten.

Die auffällige Raupe des Buchen-Streckfußes oder Rotschwanzes (s. Afterbüschel der Raupe)

Calliteara pudibunda lebt an vielen Laubgehölzen im Wald, aber auch im gehölzreichen

Offenland, beispielsweise in Gärten.

70


9 Danksagung

Die Datensammlung als Grundlage der Bewertung zur

Gefährdungseinstufung wurde erst durch die Hilfe und

Mitwirkung zahlreicher Personen, Büros und Behörden

möglich. Viele Privatleute sowie die Museen in Kiel, Lübeck,

Flensburg, Husum und Hamburg ermöglichten die

Durchsicht und Auswertung ihrer Sammlungen.

Außerdem wurden mir per E-Mail zahlreiche Beobachtungen

mit vielen Fotos geschickt, die aber in ihrer Vielzahl

eine Aufzählung der einzelnen Melder unmöglich

macht. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Großteil

der Daten von Privatleuten in ihrer Freizeit erhoben

wurde. Diese Daten sind unverzichtbarer Bestandteil

faunistischer Arbeit und damit Grundlage für den Naturschutz.

Ich hoffe sehr, dass in der nachfolgenden Liste

niemand vergessen worden ist:

W. Baltruweit (Pinneberg), T. Behrends (Ammersbek), R.

Bülte (Eutin), K. Brehm (Emkendorf), A. Drews (LLUR),

M. Finkel (Handewitt), K. Fleeth (Hallig Gröde), Dr. K.

Füldner (Kassel), H. Grell (Kiel), K. Kempas (†) (Klempau),

E. Krüger (Wedemark), L. Lange (Wewelsfleth), A. Lausmann

(Geesthacht), Dr. H.J. Lepthin (Aukrug), C. Martin

(Kiel), V. Pichinot (Idstedt), B. Piepgras (Elmshorn), Dr.

K. Reshöft (Kiel), Dr. H. Rietz (Schwarzenbek), F. Röbbelen

(Hamburg), J. Roloff (Kaltenkirchen), Dr. K. Romahn

(Felm), Prof. H. Roweck (Kiel), R. Suikat (Preetz), Dr. K.

Voß (Kiel-Pries), H. Wegner (Adendorf), C. Winkler (Bordesholm),

J. Wulf (†) (Bälau). Herrn Jörg Roloff danke ich

außerdem für seine Anmerkungen und die Diskussionsbereitschaft

bezüglich der Bewertung einiger kritischer

Arten.

71


10 Literatur

72

FIEBIGER, M., RONKAY, L., STEINER, A. & ZILLI, A. (2009):

Noctuidae Europaeae, Volume 11 Pantheinae – Bryophilinae

– Entomological Press, Sorø, 504 S.

HARRISON, S. (1991): Local extinction’s in a metapopulation

context: an empirical evaluation. Biological Journal of

the Linnean Society 42: 73-88

HEYDEMANN, B. (1997): Neuer Biologischer Atlas.- Wachholtz,

Kiel, 591 S.

KARSHOLT, O. & RAZOWSKI, J. (1996): The Lepidoptera of

Europe. A distributional checklist.- Apollo Books, Stenstrup

LUDWIG, G., HAUPT, H., GEUTTKE, H. & BINOT-HAFKE, M.

(2005): Methodische Weiterentwicklung der Roten Listen

gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze in Deutschland

– eine Übersicht. Natur u. Landschaft 80: 257-265

MAES, D. & VAN DYCK, H. (2001): Butterfly diversity loss in

Flanders (north Belgium): Europe’s worst case scenario?.

– Biological Conservation 99: 263-276

NEUMANN, P. (1998): (Lep. Lasiocampidae) – Eriogaster lanestris

(Linnaeus, 1758) im Kreis Herzogtum Lauenburg.

– Bombus 3, Heft 32-34: 133

SCHNITTLER, M., LUDWIG, G., PRETSCHER, P. & BOYE, P. (1994):

Konzeption der Roten Listen der in Deutschland gefährdeten

Tier- und Pflanzenarten unter Berücksichtigung der internationalen

Kategorien. - Natur & Landschaft 69: 451-459

THOMAS, J.A. (1993): Holocene climate and warm manmade

refugia explain why a sixth of British butterflies

posses unnatural early-successional habitats.- Ecography

16: 278-284

THOMAS, J.A. & HANSKI, I.A. (1997): Butterfly metapopulations.

In: HANSKI, I.A. & M.E. GILPIN (Eds.): Metapopulation

Biology. – Academic Press, San Diago, 359-386


VAN SWAAY, C.A.M., MAES, D. & C. PLATE (1997): Monitoring

butterflies in The Netherlands and Flanders: the first

results. – Journal of Insect Conservation 1: 81-87

WEGNER, H. (1996): (Lep. Noctuidae et Geometridae)

– Neue und besonders bemerkenswerte Großschmetterlingsbeobachtungen

der letzten 15 Jahre in Schleswig-Holstein.

– Bombus 3, Heft 17-20: 71-75

WEGNER, H. (1998): (Lep. Noctuidae et Nolidae) – Bemerkenswerte

Beobachtungen der letzten Jahre in Schleswig-Holstein.

– Bombus 3, Heft 35-38: 151-152

WEIDEMANN, H.J. (1996): Nachtfalter – Spinner und

Schwärmer.- Naturbuch, Augsburg, 512 S.

WENZEL, R. (2002): Schleswig-Holstein – Kurze politische

Landeskunde.- Landeszentrale für politische Bildung

Schleswig-Holstein. 2. Aufl. 62 S.

Die Messingeule (Diachrysia chrysitis) lebt an verschiedenen krautigen Pflanzenarten wie

der Brennnessel und zählt zu den häufigen und weit verbreiteten Arten. Sie kommt auch

im Siedlungsbereich vor.

73


Anhang: Sortierung der Checkliste und Roten Liste nach Artnamen

Legende siehe Seiten 12 – 13

Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

* - abbreviata Stephens, 1831) Eupithecia mh = = =

* + G abietaria (Goeze, 1781) Eupithecia ss ? = = SO M

* - absinthiata (Clerck, 1759) Eupithecia mh = = =

3 + 1 absinthii (Linnaeus, 1761) Cucullia s


2 - 3 albicolon (Hübner, 1813) (turbida (Esper,1790)) Sideridis ss < (v) - D R~

* W albipuncta (Denis & Schiffermüller, 1775) Mythimna mh = = =

* - albipunctata (Hufnagel, 1767) Cyclophora mh = = =

* + V albovenosa (Goeze, 1781) Simyra s > = = R¨ K

* + V albula (Denis & Schiffermüller, 1775) Meganola s = ^ - R¨ M

2 G albulata (Denis & Schiffermüller, 1775) Perizoma ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

* - apiformis (Clerck, 1759) Sesia mh = = =

3 + 2 aprilina (Linnaeus, 1758) Dichonia ss


* - augur (Fabricius, 1775) Graphiphora mh = = =

0 0* aulica (Linnaeus, 1758) Hyphoraia ex 1956 SW

* - aurago (Denis & Schiffermüller, 1775) Xanthia h = = =

* - aurantiaria (Hübner, 1799) Agriopis h = = =

0 0* aurelia Nickerl, 1850 Melitaea ex 1952 SO

3 - V auricoma (Denis & Schiffermüller, 1775) Acronicta s < = - D M

0 - 1 aurinia (Rottemburg, 1775) Euphydryas ex 1991 R~

* + V autumnaria (Werneburg, 1859) Ennomos s = = = M K

* - autumnata (Borkhausen, 1794) Epirrita h = = =

* - aversata (Linnaeus, 1758) Idaea h = = =

* + V badiata (Denis & Schiffermüller, 1775) Anticlea mh = = = M

* - baja (Denis & Schiffermüller, 1775) Xestia s = = =

* + V bajularia (Denis & Schiffermüller, 1775) Comibaena mh = = = R¨ K

* - bankiana (Fabricius, 1775) Deltote h > ^ =

* - batis (Linnaeus, 1758) Thyatira mh = = =

V + 3 bembeciformis (Hübner, 1806) Sesia s ? = = M K

* + G berbera (Rungs, 1949) Amphipyra ss ? = = M

D berberata (Denis & Schiffermüller, 1775) Pareulype ss ? ? =

* + V betulae (Linnaeus, 1758) Thecla mh = = = K

* - betularia (Linnaeus, 1758) Biston h = = =

* + V biangulata (Haworth, 1809) Euphyia s = = = M

3 + 2 bicolorana (Fuessly, 1775) Bena ss < ^ = R¨

3 3 bicolorata (Hufnagel, 1766) Aetheria s < (v) - D

* + V bicoloria (Denis & Schiffermüller, 1775) Leucodonta s = = = K

* - bicruris (Hufnagel, 1766) Hadena mh = (v) =

* - bicuspis (Borkhausen, 1790) Furcula s = = =

* - bidentata (Clerck, 1759) Odontopera h = = =

2 2 bifaciata (Haworth, 1809) Perizoma ss < (v) - D

* + V bifida (Brahm, 1787) Furcula s = = = M

* - bilineata (Linnaeus, 1758) Camptogramma mh = = =

* - bimaculata (Fabricius, 1775) Lomographa mh = = =

* - binaria (Hufnagel, 1767) Watsonalla mh = = =

77


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

3 G biren (Goeze, 1781) Papestra ss < = =

* - biriviata (Borkhausen, 1794) Xanthorhoe mh = = =

* - biselata (Hufnagel, 1767) Idaea h = = =

* - blanda (Denis & Schiffermüller, 1775) Hoplodrina mh = = =

0 0* blandiata (Denis & Schiffermüller, 1775) Perizoma ex 1930-1940 SO

* + V bombycina (Hufnagel, 1766) Polia mh = (v) = M

E W bractea (Denis & Schiffermüller, 1775) Autographa 1956

* - brassicae (Linnaeus, 1758) Mamestra mh = (v) =

* - brassicae (Linnaeus, 1758) Pieris h < = =

* + G ! brevilinea (Fenn, 1864) (Protarchanara) Chortodes s ? = = K

* - britannica (Turner, 1925) Thera h = = =

* - brumata (Linnaeus, 1758) Operophtera h = = =

* - brunnea (Denis & Schiffermüller, 1775) Diarsia mh = = =

1 1 brunnearia (Villers, 1789) Selidosema es = = M

* D buraetica (Staudinger, 1892) Autographa ss ? = = M

3 - V caecimacula (Denis & Schiffermüller, 1775) Ammoconia ss < = - D M K

2 - 3 caeruleocephala (Linnaeus, 1758) Diloba ss


0 0* captiuncula (Treitschke, 1825) Photedes ex 1930 N

* - capucina (Linnaeus, 1758) Ptilodon mh = = =

0 0* ! carbonaria (Clerck ,1759) Macaria ex 1949 N

* + V cardaminea (Linnaeus, 1758) Anthocharis mh > = = M

nb W cardui (Linnaeus, 1758) Vanessa

V V carmelita (Esper, 1799) Odontosia s < = =

* - carpinata (Borkhausen, 1794) Trichopteryx mh = = =

2 + 1* castanea (Esper, 1798) Xestia ss (v) = M

3 3 cespitis (Denis & Schiffermüller, 1775) Tholera ss < = =

nb chalcites (Esper, 1789) Chrysodeixis 1995

V V chamomillae (Denis & Schiffermüller, 1775) Cucullia s < = =

* - chenopodiata (Linnaeus, 1758) Scotopteryx mh = = =

2 - 3 chi (Linnaeus, 1758) Antitype ss < (v) - D M K

3 3 chloerata (Mabille, 1870) Rhinoprora s < = - D

* - chlorosata (Scopoli, 1763) Petrophora mh = = =

* - christyi (Allen, 1906) Epirrita mh = = =

* - chrysitis (Linnaeus, 1758) Diachrysia h = = =

A A chrysoprasaria (Esper, 1795) Hemistola ss ^ = SO

3 G chrysorrhoea (Linnaeus, 1758) Euproctis ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

* - citrata (Linnaeus, 1761) Chloroclysta mh = = =

* - clathrata (Linnaeus, 1758) Chiasmia mh < = =

1 1 clavaria (Haworth, 1809) Larentia es


1 + 0* corrivalaria (Kretschmar, 1862) Scopula es ? = - W N K

A A corticata (Treitschke, 1835) Horisme ss ^ = SO

* - corylata (Thunberg, 1792) Electrophaes mh = = =

* - coryli (Linnaeus, 1758) Colocasia h = = =

V V cossus (Linnaeus, 1758) Cossus s < = =

* + G costaestrigalis (Stephens, 1834) Schrankia s ? = = K M

E D* crassa (Hübner, 1803) (bigramma (Esper, [1790])) Agrotis 1995 SO K

V + G crassalis (Fabricius, 1787) Hypena s < = = M

0 0 crataegi (Linnaeus, 1758) Aporia ex 1990

2 - 3 crataegi (Linnaeus, 1758) Trichiura ss < vv = R~

* - crenata (Esper, 1785) Gluphisia mh ? = =

* - crenata (Hufnagel, 1766) Apamea h = = =

* - crepuscularia (Denis & Schiffermüller, 1775) Ectropis h = = =

0 1* cribraria (Linnaeus, 1758) Coscinia ex 1966 SO R~

3 - V cribrumalis (Hübner, 1793) Macrochilo s < = - D M

R D* ! crinanensis (Burrows, 1908) Amphipoea es ? ? = N M

E E croceago (Denis & Schiffermüller, 1775) Jodia vor 1900

nb W croceus (Fourcroy, 1785) Colias

* - cruda (Denis & Schiffermüller, 1775) Orthosia h = = =

3 + V cruentaria (Hufnagel, 1767) Lythria s < = - K

1 - D crypta (Dadd, 1927) (tritici Linnaeus, 1761) Euxoa ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

* - deceptoria (Scopoli, 1763) Deltote h = = =

* - decimalis (Poda, 1761) Tholera mh = = =

0 - E decorata (Denis & Schiffermüller, 1775) Scopula ex 1892 SO K

* - defoliaria (Clerck, 1759) Erannis h = = =

2 G denotata (Hübner, 1813) Eupithecia ss < (v) - D M

* - dentaria (Fabricius, 1775) Selenia h = = =

* - depressa (Esper, 1787) Eilema h = = =

* - depuncta (Linnaeus, 1761) Eugnorisma s = = =

* + V derivata (Denis & Schiffermüller, 1775) Anticlea s = = = M

* - designata (Hufnagel, 1767) Xanthorhoe mh = = =

0 0* detrita (Esper, 1785) Parocneria ex 1936 S

A A deversaria (Herrich-Schäffer, 1847) Idaea ss ^ = SO

A dia (Linnaeus, 1767) Boloria ss ^ = SO ¨

0 0 diamina (Lang, 1789) Melitaea ex 1985

* - didyma (Esper, 1788) Mesapamea mh ? = =

* - didymata (Linnaeus, 1758) Perizoma s = = =

* - diluta (Denis & Schiffermüller, 1775) Cymatophorina mh = = =

* - dilutata (Denis & Schiffermüller, 1775) Epirrita h = = =

* - dimidiata (Hufnagel, 1767) Idaea h = = =

A A dispar (Linnaeus, 1758) Lymantria ss = = = SO

* - dissoluta (Treitschke, 1825) Archanara mh = = =

E E distinctaria (Herrich-Schäffer, 1848) Eupithecia 1902

V + 3 distinctata (Herrich-Schäffer, 1839) Aleucis s > = - S K M

E ditrapezium (Denis & Schiffermüller, 1775) Xestia 1981

* - dodonaea (Denis & Schiffermüller, 1775) Drymonia mh = = =

* - dodoneata Guenée, 1857 Eupithecia mh = = =

82


* - dolabraria (Linnaeus, 1767) Plagodis mh = = =

1 - R domestica (Hufnagel, 1766) Cryphia es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

1 1 fagaria (Thunberg, 1784) Dyscia es


* + V flavofasciata (Thunberg, 1792) Perizoma mh < = = M K

* - flexula (Denis & Schiffermüller, 1775) Laspeyria mh = = =

3 G florida (F. Schmidt, 1859) Diarsia s < (v) - D M

V - - floslactata (Haworth, 1809) Scopula s < = =

* - fluctuata (Linnaeus, 1758) Xanthorhoe h = = =

* - fluctuosa (Hübner, 1803) Tetheella s = = =

* - fluxa (Hübner, 1809) Chortodes mh = = =

* - formicaeformis (Esper, 1783) Synanthedon s = = =

* A fraudatrix (Eversmann, 1837) Cucullia s > = = K

3 + 1 fraxini (Linnaeus, 1758) Catocala s < = - D R¨ K

2 - 2 fuciformis (Linnaeus, 1758) Hemaris ss ^ = S,O R¨

E galiata (Denis & Schiffermüller, 1775) Epirrhoe 1980

3 + 2 galii (Rottemburg, 1775) Hyles s < = - D M

nb W gamma (Linnaeus, 1758) Autographa

R 1* gelidata Möschler, 1860 Eupithecia ss = = = SO M

* - geminipuncta (Haworth, 1809) Archanara mh = = =

3 - V gemmea (Treitschke, 1825) Polymixis ss < = = M

1 - 2 gilvago (Denis & Schiffermüller, 1775) Xanthia ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

V V glareosa (Esper, 1788) (Eugnorisma) Paradiarsia s < = =

* - glaucata (Scopoli, 1763) Cilix mh = = =

2 + 1* glycerion (Borkhausen, 1788) Coenonympha ss = vv - D SO M

* - glyphica (Linnaeus, 1758) Euclidia h = = =

* - gnoma (Fabricius, 1776) Pheosia mh = = =

3 3 goossensiata (Mabille, 1869) Eupithecia s


1 + 0* humiliata (Hufnagel, 1767) Idaea es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

0 0* irrorella (Linnaeus, 1758) Setina ex 1970 SO

* + 1 jacobaeae (Linnaeus, 1758) Tyria h = ^ = R¨

* - janthe (Borkhausen, 1792) Noctua mh ? = =

* - janthina (Denis & Schiffermüller, 1775) Noctua mh ? = =

V V jota (Linnaeus, 1758) Autographa s < = =

E E jubata (Thunberg, 1788) Alcis um 1900

3 G juniperata (Linnaeus, 1758) Thera s


1 1 lichenaria (Hufnagel, 1767) Cleorodes es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

* - lupulina (Linnaeus, 1758) Korscheltellus mh = = =

1 1 luridata (Hufnagel, 1767) Scotopteryx ss


R R melanaria (Linnaeus, 1758) Arichanna ss = = =

3 + 1 melanocephala (Dalman, 1816) Sesia ss = = - D S M K

* - mellinata (Fabricius, 1787) Eulithis mh = = =

* + V mendica (Clerck, 1759) Diaphora mh = (v) = M

* - mendica (Fabricius, 1775) Diarsia h = = =

1 1 menyanthidis (Esper, 1789) Acronicta ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

V G* myopaeformis (Borkhausen, 1789) Synanthedon s = ? - D M

3 3 myrtilli (Linnaeus, 1761) Anarta s


* - obsoleta (Hübner, 1803) Mythimna mh = = =

nb W obstipata (Fabricius, 1794) Orthonama

* + G obtusa (Herrich-Schäffer, 1847) Pelosia ss = = = M

V + G occulta (Linnaeus, 1758) Eurois s < = = M

3 - V ocellaris (Borkhausen, 1792) Xanthia ss = (v) = SO M

* - ocellata (Linnaeus, 1758) Cosmorhoe h = = =

* - ocellata (Linnaeus, 1758) Smerinthus h = = =

A ochrata (Scopoli,1763) Idaea ss ^ = SO ¨

D D ochridata Schütze & Pinker, 1968 Eupithecia s ? ? =

1 - 2 ochroleuca (Denis & Schiffermüller, 1775) Eremobia ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

* - palpina (Clerck, 1759) Pterostoma mh = = =

* - pamphilus (Linnaeus, 1758) Coenonympha h = (v) - D

2 + 1 paphia (Linnaeus, 1758) Argynnis ss


0 0* plantaginis (Linnaeus, 1758) Parasemia ex 1960 N

* - plebeja (Linnaeus, 1761) Hada h = = =

* - plecta (Linnaeus, 1761) Ochropleura h = = =

2 G plumbeolata (Haworth, 1809) Eupithecia ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

2 2 pruni (Denis & Schiffermüller, 1775) Rhagades ss < (v) = D F

0 0 pruni (Linnaeus, 1758) Odonestis ex 1951

1 1* pruni (Linnaeus, 1758) Satyrium es


* + V pyralina (Denis & Schiffermüller, 1775) Cosmia s = = = M

* - pyramidea (Linnaeus, 1758) Amphipyra h = = =

V V pyrina (Linnaeus, 1761) Zeuzera s < = =

* - pyritoides (Hufnagel, 1766) Habrosyne h = = =

1 1 quadra (Linnaeus, 1758) Lithosia es


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

* - rivata (Hübner, 1813) Epirrhoe h = = =

V V rivularis (Fabricius, 1775) Hadena s = (v) =

* - roboraria (Denis & Schiffermüller, 1775) Hypomecis h = = =

* - rostralis (Linnaeus, 1758) Hypena s = = =

0 0 ruberata (Freyer, 1831) Hydriomena ex 1934 N

V V rubi (Linnaeus, 1758) Callophrys s < = =

* - rubi (Linnaeus, 1758) Macrothylacia mh < = =

* - rubi (Vieweg, 1790) Diarsia h = = =

G 2 rubidata (Denis & Schiffermüller, 1775) Catarhoe ss (


3 - V salicis (Linnaeus, 1758) Leucoma ss = =

* - segetum (Denis & Schiffermüller, 1775) Agrotis h = = =

2 - V selene (Denis & Schiffermüller, 1775) Boloria s


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

* - similis (Fuessly, 1775) Euproctis h = = =

* + V simpliciata (Haworth, 1809) Eupithecia s = = = M

V + 3 simulans (Hufnagel, 1766) Rhyacia s < = = M

0 0* sinapis (Linnaeus, 1758) Leptidea ex 1960 SO

3 G sinuosaria (Eversmann, 1848) Eupithecia ss = vv = M

A 0 siterata (Hufnagel, 1767) Chloroclysta mh


2 G strigilata (Linnaeus, 1758) Pechipogo ss < ? = M

* - strigilis (Linnaeus, 1758) Oligia h = = =

2 2 strigillaria (Hübner, 1787) Perconia ss


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

0 E tentacularia (Linnaeus, 1758) Polypogon ex 1900-1910 SO K

1 1* tenthrediniformis (Denis & Schiffermüller, 1775) Chamaesphecia es = (v) - D S

* - tenuiata (Hübner, 1813) Eupithecia h = = =

V D ternata (Schrank, 1802) Scopula s < = =

* - testacea (Denis & Schiffermüller, 1775) Luperina mh < = =

3 3 testata (Linnaeus, 1761) Eulithis s < (v) =

* - tetralunaria (Hufnagel, 1767) Selenia h = = =

* - thalassina (Hufnagel, 1766) Lacanobia mh = = =

* - tiliae (Linnaeus, 1758) Mimas mh = = =

* - tipuliformis (Clerck, 1759) Synanthedon s = = =

R R tithonus (Linnaeus, 1767) Pyronia ss = = = W

V V tityrus (Poda, 1761) Lycaena s < = =

0 0 tityus (Linnaeus, 1758) Hemaris ex 1950-1960

* - togata (Esper, 1788) Xanthia h = = =

2 + 1* torva (Hübner, 1803) Notodonta ss < (v) - D S M

A A trabealis (Scopoli, 1763) (Acontice) Emmelia ss ^ = SO

* - tragopoginis (Clerck, 1759) Amphipyra mh = (v) =

* - transversa (Hufnagel, 1766) Eupsilia h = = =

2 2 transversata (Hufnagel, 1767) Philereme ss < ? =

* - trapezina (Linnaeus, 1758) Cosmia h = = =

* - tremula (Clerck, 1759) Pheosia mh = = =

G 1 tremulifolia (Hübner, 1810) Phyllodesma ss ? ? = M

* - triangulum (Hufnagel, 1766) Xestia h = = =

* + V tridens (Denis & Schiffermüller, 1775) Acronicta mh = = = M

2 - 3 tridens (Hufnagel, 1766) Calamia ss < (v) - D I M

3 - V trifolii (Denis & Schiffermüller, 1775) Lasiocampa s < (v) - R~

102


1 1 trifolii (Esper, 1783) Zygaena ss = =

* - vaccinii (Linnaeus, 1761) Conistra h = = =

2 - 3 valerianata (Hübner, 1813) Eupithecia s


Kat +/-

Bestand aktuell

Bestandstrend

lang

Bestandstrend

kurz

Risikofaktoren

letzter Nachweis

Risiko

Verantwortlichkeit

Arealrand

Grund der Kat.-

Änderung

RL

2009

S-H

1998 Art Gattung

V + 2 verbasci (Linnaeus, 1758) Shargacucullia s


* - wauaria (Linnaeus, 1758) Macaria mh = = =

3 3 w-latinum (Hufnagel, 1766) Lacanobia s < (v) =

* - xanthographa (Denis & Schiffermüller, 1775) Xestia h = = =

E E xanthomelas (Esper, 1781) Nymphalis 1901

V - ypsillon (Denis & Schiffermüller, 1775) Parastichtis s = (v) = R~

* - ziczac (Linnaeus, 1758) Notodonta h = = =

1 1 zonaria (Denis & Schiffermüller, 1775) Lycia es


Der C-Falter (Polygonia c-album) ist in den letzten Jahren deutlich häufiger geworden und

wird inzwischen auch im Norden Schleswig-Holsteins des öfteren nachgewiesen. Im Herbst

ist die Art in Gärten an überreifem Obst saugend zu beobachten.

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