Grundlagen der Kernphysik

aklimex.de

Grundlagen der Kernphysik

6. Kernumwandlungen, Herstellung radioaktiver Isotope

Kernumwandlungen

Kerumwandlungen sind Vorgänge, welche nach dem Auftreffen eines beschleunigten Elementarteilchens

auf einen stabilen Atomkern ablaufen. Es entsteht ein instabiler, angeregter Zwischenkern,

der sich spontan mehr oder weniger schnell unter Aussendung von Teilchen oder Gammastrahlung

in einen stabilen Kern umwandelt. Dabei wird Energie frei. Es ist die kinetische Energie

der ausgesandten Teilchen oder die Gammastrahlung.

Hinweis: Bei einer Kernumwandlung müssen die Summen der Massenzahlen und die Summe der Kernladungen auf

beiden Seiten der Umwandlungsgleichung gleich sein.

Kernumwandlung durch α-Teilchen (Heliumkerne)

14

N 7

4


2He

1

p 1


17

8

O

Gleichung in Kurzform:

14

7

N

,p

17

8

O

Kernumwandlung durch Neutronen

10

B 5

1

0

n

4

2

7


3Li

Gleichung in Kurzform:

10

5

B

7

n ,3Li

Herstellung radioaktiver Isotope

Die Herstellung radioaktiver Isotope erfolgt erfolgt in Kernreaktoren. Die dafür vorgesehenen Stoffe

werden mit Neutronen bestrahlt. Die Neutronen dringen in die Atomkerne ein und bilden durch

Kernumwandlung radioaktive Isotope.

59

Co 27

1

0

n

60

Co 27

Kobalt-60 ist radioaktiv und zerfällt weiter.

60

Nickel

27 Co

60

28

0

−1

e

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine