Das Magazin 01/13 - Mwk-koeln.de

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Das Magazin 01/13 - Mwk-koeln.de

Sir John Eliot Gardiner

Furiose Schlusspunkte der Porträtreihe

mit Bach und Strawinsky

Leszek Możdżer

Polens bester Jazzpianist gibt sein

Debüt in Köln

Anne-Sophie Mutter

und das London Symphony

Orchestra mit russischer Romantik

NR. 1

MRZ / APR 2013


EDITORIAL

„Wir genießen

die Freiheit,

alle Freiheiten

zu haben.“

Liebe Besucherinnen und Besucher,

liebe Freundinnen und Freunde der

Kölner Philharmonie,

Musik erzeugt nicht nur starke Emotionen, sie vertieft

und organisiert sogar soziale Bindungen. Das

gilt auch für den Klang unserer Sprache, mit dem

wir Auskunft darüber geben, wie wir das meinen,

was die Worte allein nicht verraten. Drohung, Heiterkeit,

Bedauern oder Amüsiertheit, das allein drücken

wir durch die Satzmelodie aus. Es verweist

also manches auf Gemeinsamkeiten zwischen

Musik und Sprache. Und will man Wissenschaftlern

glauben, gibt es Anzeichen für die Existenz einer

emotionalen »musikalischen« Protosprache.

Dass es solch eine Verbindung gibt, könnte man am Werk Robert Schumanns festmachen, der ein

enges Verhältnis zu beiden hatte, Musik wie Sprache. Er gehörte zu den seltenen musikalisch-literarischen

Doppelbegabungen, vielleicht setzte er deshalb so exzellent Literatur in Musik um und schuf

so seine bekannten Liederzyklen, die im April mit dem Tenor Christian Gerhaher zu hören sind. Wenn

Michael Wollny nicht Jazzpianist geworden wäre, ließe er seiner Fantasie vielleicht als Schriftsteller

freien Raum. Bei uns wird das Michael Wollny Trio den Gesang dem in New York lebenden Sprachakrobaten

und Sänger Theo Bleckmann überlassen. Und russisch-orthodoxe Vokalmusik bringt der

Moskauer Kathedralchor u. a. mit seinen berühmten Bass-Stimmen.

Dass der Komponist Johann Sebastian Bach Dreh- und Angelpunkt vieler Konzertprogramme ist, ist

in der Passionszeit kein Wunder. Sir John Eliot Gardiner ist ein ausgewiesener Bach-Experte, deshalb

wird es ein Vergnügen, seine Interpretation der großen Johannespassion zu erleben, die der Komponist

anlässlich seiner Amtseinführung als Thomaskantor in Leipzig 1724 schrieb. Außerdem werden,

einen Tag vorher in meinem Gespräch mit Isabella de Sabata, Gardiners Ehefrau, seine großartigen

Bach-Projekte zum Thema gemacht, aber auch die Affinität des Dirigenten zu Bach überhaupt und

die Frage, wie man die Menschen für Bach begeistert. Seine Kantaten bilden, wie die Presse treffend

formulierte, den »Soundtrack der Reformation«. Denn Choräle werden seit Luther auch von der

Gemeinde mitgesungen. In der Kölner Philharmonie haben auch Sie Gelegenheit zum Mitsingen,

wenn die Kantate »Christ lag in Todesbanden« auf dem Programm steht. Außerdem erleben Sie u. a.

Bachs Sinfonien in einem Orgelkonzert mit Iveta Apkalna und der Musica Saeculorum, Im Vergleich

dazu präsentiert Mike Svoboda »bach counterpoints«. Zusammen mit zwei Aufführungsspezialisten

für neue Musik sowie Organist Thierry Mechler spiegelt Komponist und Posaunist Mike Svoboda

ausgewählte Bach-Werke in Bearbeitungen wider.

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Vielen erfolgreichen Künstlern ist das Instrument zur Stimme geworden, so dem gerade 30-jährigen

Lang Lang, auf dessen Klavier-Recital Sie sich freuen können. Anne-Sophie Mutter hingegen sorgt

mit ihrer Stradivari für einen gefüllten Saal, ihr Spiel zeichnet eine stupende Technik aus, wie sie

mit dem brillanten Violinkonzert von Peter Tschaikowsky beweisen wird. Und wie gut Klänge Worte

zu ersetzen vermögen, erleben Sie mit der Filmmusik von Tobias Schwencke, neu komponiert zum

Stummfilm »Faust« von Friedrich Wilhelm Murnau.

Ihr

Louwrens Langevoort

Intendant


ÜBERBLICK 4 5 MÄRZ / APRIL 2013

Anne-Sophie Mutter

6 TITELTHEMA

Vollkommen und

virtuos

Künstler sollten auch soziale Verantwortung übernehmen, glaubt

Anne-Sophie Mutter und beweist durch ihre Stiftung, dass sie nicht

einfach eine Diva mit Geigenbogen ist. Ihre musikalische Könnerschaft

zeigt sie als Solistin des Violinkonzerts von Tschaikowsky.

6 Vollkommen und virtuos

Anne-Sophie Mutter zeigt ihre Könnerschaft

10 Epochale Meisterwerke

Sir John Eliot Gardiner beschließt die Porträtreihe

13 Das Orchester und der Komiker

Danny Kaye am Pult von New York Philharmonic

40 Michael Wollny Trio und Theo Bleckmann

Jo-Jo mit gesungenen Worten

42 Ein Klassiker und seine Vorbilder

Iveta Apkalna und Musica Saeculorum

44 »Wenn ich mich einsam fühle, schmeckt mein Mund nach Fado«

Mariza ganz nah am traditionellen Gesang

46 Austausch bringt Segen

Howard Griffiths dirigiert das Bundesjugendorchester

47 Publikumslieblinge

Lorenzo Coppola mit dem Freiburger Barockorchester

48 Junge Elite

Internationale Nachwuchsstars in der Kölner Philaharmonie

Lang Lang

26 IM GESPRÄCH

»Man verkauft ja das

Leben«

14 Der Klavier-Flüsterer

Lang Lang spielt Mozart und Chopin

Maximilian Schmitt

Maximilian Schmitt gefiel unlängst in Amsterdam als Tamino in

Mozarts Zauberflöte. Aber auch als Liedsänger erntet er Lob bei

Kritikern wie Publikum. Mehr über ihn erfahren Sie in einem Interview

mit dem jungen Tenor.

40 IM FOKUS

Michael Wollny Trio

und Theo Bleckmann

Christian Tetzlaff

16 »Schönheit ist der Feind des Ausdrucks!«

Christian Tetzlaff spielt Schostakowitsch

18 Filmkonzert zum Weltenende

Tobias Schwencke komponierte Murnaus »Faust« neu

Grigory Sokolov

50 Das Babel der Klaviermusik

Grigory Sokolov mit Beethovens Hammersonate

52 Der polnische Weg

Leszek Możdżer als Jazzpianist mit Chopin und Komeda

54 Zeremonie heilsamer Trauer

Christoph Rousset und »Les Talens Lyrique«: Musik für die Karwoche

56 Exklusiv: Vorteile für Abonnenten

Mit Bestellcoupon

57 Marktplatz

ACHT BRÜCKEN Festivalpass – »Mit Muße«: Konzertreihe für Senioren

58 Von Null bis dreißig …

Friedhelm Petry im Dienste der Philharmonie

Michael Wollny

Michael Wollny ist für Kenner längst kein Geheimtipp mehr. Der

Echo-Jazz-Preisträger drängt auf stete kreative Herausforderung

am Piano, als Solist, im Trio oder, bei seinem Debüt in der Kölner

Philharmonie, mit dem in New York lebenden Jazzsänger und

Stimmakrobaten Theo Bleckmann.

Moskauer Kathedralchor

Mike Svoboda

22 PORTRÄT

Wie universell ist

Bach?

Am berühmtesten Thomaskantor kommt keiner vorbei, wie bereits

große Komponisten und Künstler feststellen mussten. Das gilt

auch für den Posaunisten Mike Svoboda. Er entwickelt ausgehend

von Johann Sebastian Bachs Musikalischem Opfer einen eigenen

roten Faden.

20 Tiefschwarz bis glockenhell!

Der Moskauer Kathedralchor gastiert

22 Wie universell ist Bach?

Trio um Mike Svoboda mit Saxophon, Akkordeon, Posaune

24 Dreiklang der Ereignisse

Das Kölner Kammerorchester feiert

26 »Man verkauft ja das Leben«

Der Tenor Maximilian Schmitt im Gespräch

28 CD-Tipp

Deutsche Baritonarien – Französischer Kunstsinn

37 Rätsel: Das Ende der Rätselkönigin

Mächtige Würgerin gesucht

38 Lob der Natürlichkeit

Christian Gerhaher: Lieder von Holliger und Schumann

François-Xavier Roth

60 Große Sinfonik

François-Xavier Roth dirigiert Strauss’ Macbeth

61 Warm werden

Vorab-Veranstaltungen zu ACHT BRÜCKEN

Igor Levit

61 Fängt die Musik an, wo die Sprache aufhört?

Mit Musikkennern im Gespräch

62 Infos zum Kartenkauf – Impressum – Bildnachweis

Kontaktdaten und Sitzplan


TITELTHEMA

Vollkommen

und

virtuos

Anne-Sophie Mutter zeigt ihre Könnerschaft mit Tschaikowskys Violinkonzert

»Die Vollendung ist eine Fata Morgana, die mich durchhalten

lässt auf dem Weg durch die Wüste.« Aus dem

Munde einer Musikerin, die für ihr Publikum geradezu die

Verkörperung von Perfektion ist, wirken solche Worte erstaunlich.

Anne-Sophie Mutter, »der einzige musikalische

Weltstar«, den die Bundesrepublik hervorgebracht hat, wie

der »Spiegel« einst schrieb, steht seit 35 Jahren im internationalen

Rampenlicht. Ihr luxuriöser Geigenton, warm

und sonor in der Tiefe, in den hohen Lagen voller Leuchtkraft,

ist ebenso unvergleichlich wie ihre schiere Präsenz

auf dem Podium. Allein dabei zuzusehen, wie natürlich

und kraftvoll die Diva in Dior den Bogen streicht, ist schon

ein Vergnügen an sich. Große Komponisten wie Penderecki,

Rihm und Gubaidulina haben ihr Werke gewidmet;

lang ist die Liste ihrer Preise und Auszeichnungen, sogar

eine Straße wurde nach der Künstlerin benannt. Doch sie

selbst betrachtet ihre Rolle im Musikbetrieb abgeklärt –

ihrer glamourösen Erscheinung zum Trotz: Demut und

Hingabe sind Begriffe, die in Interviews mit Anne-Sophie

Mutter fallen.

Anne-Sophie Mutter

Der Forderung Arnold Schönbergs, der Interpret müsse

der »heißeste Diener« des Komponisten sein, hat die

49-Jährige sich ganz zu eigen gemacht. Selbstzweifel

und Kämpfe aber, die mit dieser Rolle verbunden sind,

hält sie vor dem Publikum verborgen. Der intime Dialog


TITELTHEMA 8 9

TITELTHEMA

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Leitung: Helmut Imig

31.03. - 01.04.13 · Kölner Philharmonie

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Anne-Sophie Mutter

Yannick Nézet-Séguin

mit der Musik ließe »keinen Spielraum für das Ego«. Diese Haltung

hat die Tochter eines badischen Verlegers früh verinnerlicht. Schon

im Alter von fünf Jahren erhielt Anne-Sophie Mutter den ersten

Geigenunterricht; nach einem halben Jahr stand ihr Berufswunsch

fest. Als Sechsjährige gewann sie erstmals bei »Jugend musiziert«

(mit der höchsten Wertung, die bei diesem Wettbewerb je vergeben

wurde). Als 13-Jährige debütierte sie unter Herbert von Karajan

in Salzburg mit Mozarts G-Dur-Konzert.

Gegen das Etikett vom Wunderkind, das mit Goldfingern alles veredelt,

was ihm auf die Saiten gerät, hat sich Anne-Sophie Mutter

zu Recht stets gewehrt: Reife Leistungen, die noch nichts mit

dem gelebten Leben zu tun haben, seien auch jungen Musikern

möglich. Doch das Bewusstsein für die Ausdruckswelt eines Mozart

oder Beethoven müsse man sich erst erarbeiten – durch »geduldige

Annäherung«. Weggefährtinnen sind dabei zwei kostbare

Stradivaris. Aktuell bevorzugt die Geigerin ihre Lord Dunn-Raven,

mit der sie »eine endlose Love Story« verbindet. In den Aufnahmen

mit ihrem Mentor Herbert von Karajan ist sie vor allem mit der

Emiliani zu hören. 1988 leitete er am Pult der Wiener Philharmoniker

ihre erste Einspielung von Tschaikowskys Violinkonzert, das die

junge Interpretin mit enormem Gespür für die kantablen Linien und

lyrische Kraft des Werks spielte. Dieses Schlachtross der romantischen

Literatur, das damals ihre Schallplattenkarriere einläutete,

sattelt Anne-Sophie Mutter in Köln nun erneut. Und man darf gespannt

sein, wie ihre neue Sicht auf dieses virtuose Werk ausfallen

wird, das der Kritikerpapst Eduard Hanslick nach der ersten Aufführung

in Wien 1881 mit dem fatalen Verdikt belegte, man höre

diese Musik »stinken«.

Mag die zeitgenössische Musik für Anne-Sophie Mutter auch

eine »riesige Inspirationsquelle sein, weil sie mich intellektuell erfrischt,

weil sie mich jedes Mal an die Grenzen meiner Fähigkeiten

bringt« – das klassische Repertoire bietet eine Herausforderung

eigener Art. Als Schlüsselverwalter des Komponisten müsse der

Musiker das Werk neu auferstehen lassen. »Das Werk ist das zentrale

Fragezeichen, für das ich Antworten finden muss.« Vom Publikum

wünscht sich die Wahl-Münchnerin offene Ohren. Damit der

Nachwuchs zwischen »Musik und Müll« unterscheiden kann, engagiert

sich die Mutter zweier Kinder für ästhetische Bildung, gibt

Benefizkonzerte und setzt sich in zwei selbst gegründeten Stiftungen

für den Streichernachwuchs ein. Musik müsse aufregen, und

dazu sei der eigenwillige, risikofreudige Künstler gefragt. Was das

bedeutet, lebt Anne-Sophie Mutter vor; und auch deshalb wird sie

in der Kölner Philharmonie immer wieder gefeiert.

Annette Schroeder

Konzerttermin

10.04.2013 Mittwoch 20:00

Anne-Sophie Mutter Violine

London Philharmonic Orchestra

Yannick Nézet-Séguin Dirigent

Modest Mussorgsky / Nikolaj Rimskij-Korsakow Vorspiel (Morgendämmerung

an der Moskwa) aus: Chowanschtschina

Musikalisches Volksdrama in fünf Akten. Libretto vom Komponisten

Peter Iljitsch Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

€ 147,– 126,– 105,– 72,– 42,– 25,– | Z: € 90,–

03. - 04.04.13 · Kölner Philharmonie

TICKETS: 0221 - 280 280

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auf Großbildleinwand

LIVE mit der

Neuen Philharmonie Westfalen

Der zauberhafte Disney-Klassiker

mit weltberühmten Meisterwerken:

Dukas Der Zauberlehrling

Beethoven 5. Sinfonie

Debussy Claire de Lune

Tschaikowsky Der Nussknacker

Gershwin Rhapsody in Blue

u. a.

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10 11

Sir John Eliot Gardiner

Epochale

Meisterwerke

Von der Johannespassion zu Oedipus Rex: Sir John Eliot Gardiner beschließt die Kölner Porträtreihe

Kein Komponist hat die Musikgeschichte so geprägt wie Bach - »und

niemand«, ergänzte die »Times«, »ist imstande, ihn so aufzuführen wie

Sir John Eliot Gardiner«. Mit der »Bach Cantatas Pilgrimage« hatte der

britische Maestro zum Jahrtausendwechsel dem legendären Thomaskantor

ein Projekt gewidmet, das mit 59 Konzerten in 50 Städten

ganz Europa beeindruckte. Das war sensationell, und nun ist es wieder

soweit. Der von Gardiner initiierte Bach-Marathon am Ostermontag

bringt 12 Stunden Bach unter seinem Taktstock auf die Bühne der

Royal Albert Hall – und ist zugleich Anlass für eine Bach-Tournee, die

Gardiner zum Auftakt des Osterfests mit der Johannespassion auch

in die Kölner Philharmonie führen wird. Beim Konzert am Karfreitag

steht ihm ein erlesenes Gefolge barockerfahrener Ensembles zur Seite:

Die 1978 von Gardiner gegründeten English Baroque Soloists widmen

sich seit Jahrzehnten der authentischen Interpretationskunst im

Sinne historischer Aufführungspraxis. Mit dem 1968 ebenfalls von Gardiner

gegründeten, weltweit gefeierten Monteverdi-Chor verbindet

das Ensemble eine enge künstlerische Freundschaft. Beide »Kinde

Gardiners spielen seit ihrer Gründerzeit zusammen und haben u. a.

mit Beethovens »Missa solemnis« und auch der Johannespassion

bedeutende Einspielungen unter Gardiner vorgelegt. Zur Johannespassion

hegt der Chor- und Orchesterchef eine besondere Beziehung.

»Es ist ein radikales, kontroverses Stück«, bemerkt er im Interview mit

der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 8. August 2008. »Man kann

nur spekulieren, wie das damals auf die Menschen gewirkt haben

muss: wie eine Bombe. Ich sehe das Werk heute noch dramatischer

als früher. Gerade der Vergleich mit den Passionen von Bachs Zeitgenossen

zeigt, welche menschlichen und spirituellen Dimensionen die-

ses Werk hat. Das ist von einer fast antiken Größe, wie Euripides oder

Sophokles. Man hat unglaublich lebendige Charaktere, mit denen wir

uns noch heute identifizieren können – nehmen Sie die Darstellung

des verzweifelten Petrus oder auch des Pontius Pilatus, der hier eine

tragisch zerrissene Figur ist.« Wer noch mehr über die Tiefendimensionen

dieser neben der Matthäuspassion als einzige vollständig erhaltenen

Bach-Passion erfahren will, dem sei das Gesprächskonzert am

28. 3. empfohlen: Bei diesem wird Gardiner nicht nur über die Passionsgeschichte,

sondern auch, übrigens unter Einbindung seiner Frau

Isabella de Sabata, über die Kantate »Christ lag in Todes Bande

sprechen und aufführen. Und: Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht.

Doch für den umtriebigen Maestro ist nach 27 Bach-Einspielungen

und weltweit fast tausend Bach-Konzerten die musikalische Pilgerreise

noch nicht zu Ende. Im Gegenteil. Vielseitigkeit ist sein Lebenselixier,

und so sehr man ihn auch als Bach-Interpreten verehrt: Gardiner

kann – salopp gesagt – auch anders. Sogar modern! Grund genug,

in einem Sonderprojekt am 28. 4. zwei Meisterwerke Strawinskys

vorzustellen. Dessen »Oedipus Rex« verbindet – trotz der epochalen

und tonalen Entfernung – mit Bachs Passionswerk einiges: Beide sind

Oratorien, beide behandeln einen tragischen Stoff. Strawinskys 1927

geschriebene Komposition liegt Sophokles’ »Oedipus Tyrannos« zugrunde

- jene Geschichte des jugendlichen Herrschers, der von Iokaste

des Vatermords entlarvt wird. Strawinsky formte diesen Stoff

zusammen mit dem Dichter Jean Cocteau, dessen Antigone-Fassung

ihn 1922 begeistert hatte, ab 1925 zum Oratorien-Zweiakter um: Es entstand

ein Mix aus Arien, Duetten und Chorstücken, die deswegen so

bestechen, weil sie in ihrer Expressivität, ihrer Inspiration ein echter


12

13

Das Orchester

und der Komiker

Danny Kaye am Pult von New York Philharmonic

Strawinsky sind. Durchsetzt mit leitmotivisch verwendeter Rhythmik,

oszilliert die Musik lässig zwischen traditioneller und stark erweiterter

Harmonik und streift sogar, wie auch in der »Petruschka«-Suite, die

Grenzen des Jazz. Schroffes, Zartes und Expressives stehen wie immer

bei Strawinsky nah beieinander. Die Erzähltexte werden von der

britischen Schauspielerin Charlotte Rampling in französischer Sprache

sensibel vorgetragen. Bekannt durch Filme wie »Der Nachtportier«

(1975), »Swimming Pool« (2003), und Melancholia (2011), arbeitet sie

seit 2002 intensiv auch an ihrer Theaterkarriere. So kommt ihr die suggestive,

die einzelnen Szenen in einen düsteren Duktus einbindende

Erzählstruktur in besonderem Maße entgegen.

Doch Gardiner kann auf weitere starke Partner zugreifen: Das 1904

gegründete London Symphony Orchestra zählt zu den stärksten

Klangkörpern unserer Zeit und hat mit Werken des 20. Jahrhunderts

international Furore gemacht – so auch mit Strawinskys Psalmensinfonie,

die das Orchester unter Gardiners Leitung mit dem Monteverdi

Choir auf CD bannte. Letzterer ist auch am 28.4. mit von der Partie.

So treffen sich bei Gardiners Strawinsky-Projekt alte Bekannte wieder,

und Kenner dürfen sich dann auch auf Strawinskys »Apollon Musagète«

für Streichorchester freuen. Komponiert 1927 für ein Festival

für zeitgenössische Musik in der Washingtoner Library of Congress,

zeigt diese Ballettmusik gut des Meisters Sinn für Nuancen, Klangfarben

und harmonische Experimentierfreude. Nach dem noch etwas

an Schönbergs »Verklärte Nacht« erinnernden Prolog strotzen

die diesem folgenden neun Szenen vor grenztonalen Kühnheiten

und Einfällen: ein echter Leckerbissen – nicht nur für Eingefleischte!

Annette Schroeder

Konzerttermine

Charlotte Rampling

28.03.2013 Donnerstag 20:00

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Gesprächskonzert

John Eliot Gardiner spricht über Johann Sebastian Bach, die Kantate

»Christ lag in Todes Banden« und die Johannespassion. Das Publikum ist

eingeladen, die Choräle mitzusingen.

Johann Sebastian Bach »Christ lag in Todes Banden« BWV 4

Kantate für Soli, Chor, drei Posaunen, Streicher und Basso continuo zum 1.

Ostertag. Nach einem Kirchenlied von Martin Luther

€ 25,–

29.03.2013 Freitag 18:00

Karfreitag

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Johann Sebastian Bach Johannespassion BWV 245

€ 92,– 82,– 64,– 44,– 27,– 25,– | Z: € 64,–

28.04.2013 Sonntag 20:00

Charlotte Rampling Sprecherin

Jennifer Johnston Mezzosopran (Jokaste, Mutter und Frau des Oedipus)

Stuart Skelton Tenor (Oedipus, König von Theben)

Gidon Saks Bassbariton (Kreon, Jokastes Bruder)

Monteverdi Choir

London Symphony Orchestra

Igor Strawinsky Apollon musagète

Ballett in zwei Bildern für Streichorchester

Oedipus Rex – Opern-Oratorium in zwei Akten nach Sophokles für Solisten,

Sprecher, Männerchor und Orchester. Text von Jean Cocteau

Aufführung der gesungenen Texte in lateinischer, der Erzähltexte in französischer

Sprache

130,– 110,– 85,– 60,– 35,– 25,– | Z: € 85,–

28.04.2013, 18:00, Begleitveranstaltung Blickwechsel Musik und Literatur:

»Oedipus Rex«, Lengfeld‘sche Buchhandlung

Alle drei Konzerte mit dem Dirigenten Sir John Eliot Gardiner werden

gefördert durch das Kuratorium KölnMusik e.V.

»Danny Kaye war einer der besten Dirigenten,

die ich je erlebt habe«, erinnert sich Andrew

Joy, Solohornist des WDR Sinfonieorchesters

Köln. »Er war ein Profi vom Scheitel bis zur

Sohle. Als er vor uns am Pult stand, hatte er

seine Partituren vorbildlich im Kopf. Er merkte

sofort, wenn jemand während der Probe ein

Vorzeichen übersah, und griff schnurstracks

ein. Er bestand darauf, dass auf höchstem

Niveau gespielt wurde, was das Melbourne

Symphony Orchestra, in dem ich damals

spielte, sehr anspornte. All seine Gags wurden

sorgfältig vorbereitet. Nichts überließ er dem

Zufall und er weihte uns in das ein, was für das

Orchester und die komödiantischen Einlagen

wichtig war, um einen reibungslosen Ablauf

des Konzerts zu gewährleisten.

In den Probenpausen gab er Anekdoten

zum Besten, u. a. folgende, die ihm Ende der

1970iger Jahre mit einem der Big Five passiert

war. Der Orchestermanager offenbarte

sich Danny Kaye in der ersten Probenphase

gestresst, dass es zwei Nörgler im Orchester

gebe, die das mit ihm geplante Event hintertrieben.

Sofort sprang Kaye zurück auf sein

Dirigentenpult. Er begrüßte die Orchester-

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musiker, drückte seine Dankbarkeit für die

Teilnahme am UNICEF-Konzert aus und bat

die Harfenistin im gleichen Atemzug, sie solle

sich kurz die Ohren zuhalten. Dann fragte

Kaye nach den beiden Orchestermitgliedern,

woraufhin sich der erste Oboist und der Pauker

meldeten. Streng blickte Danny Kaye die

beiden Musiker an: ›Meine Herren, ich habe

gehört, dass Sie für Unruhe in unserer Gruppe

sorgen. Also, sollten Sie das, was wir hier

machen, nicht schätzen … dann … HAUEN SIE

AB!!! ... SOFORT!!! … Oder aber, Sie bleiben,

halten einfach die Klappe und spielen.‹ Damit

hatte er den Rest des Orchesters, das vor Lachen

gluckste, auf seiner Seite.

Anhand dieses Anekdötchens können

Sie sich ausmalen, dass Kaye uns an diesem

wunderbaren Abend immer wieder zu

Lachanfällen verleitete. Es wurde so lustig,

dass wir Bläser am Ende des Konzerts Probleme

hatten zu spielen, so schlapp war unsere

Gesichtsmuskulatur von all den Lachanfällen.

Der Abend mit Danny Kaye war eines der

spektakulärsten Erlebnisse meiner Karriere,

an das ich mich immer wieder gern erinnere.«

Andrew Joy

Di - Fr

Sa

10.00 - 19.00 Uhr

10.00 - 18.00 Uhr

Danny Kaye

10.04.2013 Mittwoch 20:00, Filmforum

Danny Kaye

An Evening with Danny Kaye and the

New York Philharmonic (USA 1981) 109 Min.

Karten an der Kinokasse

€ 6,50, ermäßigt € 6,–

€ 5,– für Abonnenten der KölnMusik

gegen Vorlage des Abo-Ausweises


Der Klavier-Flüsterer

14

Lang Lang spielt Mozart und Chopin

Lang Lang

20.03.2013 Mittwoch 20:00

Lang Lang Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für Klavier G-Dur KV 283 (189h)

Sonate für Klavier Es-Dur KV 282 (189g)

Sonate für Klavier a-Moll KV 310 (300d)

Frédéric Chopin Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

Ballade Nr. 2 F-Dur/a-Moll op. 38 »La Gracieuse«

Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47

Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52

€ 92,– 82,– 64,– 44,– 27,– 25,– | Z: € 64,–

Am 24.03.2013 15:00 sehen Sie den Lieblingsfilm von

Lang Lang, »The Flying Machine«, im Filmforum

mit Lang Lang in der Hauptrolle.

Konzerttermin

»Jahrhundertpianist«, »Nachfolger von Vladimir Horowitz« oder »Ein

neuer Arthur Rubinstein« – mit solchen Superlativen und Etiketten ist

Lang Lang mittlerweile unzählige Male versehen worden. Doch den

wohl ungewöhnlichsten Ritterschlag bekam Lang Lang schon 2001.

Nachdem er sein Solo-Debüt in Washington gegeben hatte, schrieb

der Rezensent der »Washington Post« über den damaligen Shootingstar:

»Ich kann nur sagen: Wenn er eine Aktie wäre, würde ich Schulden

machen, um sie zu kaufen.«

Tatsächlich hätte sich für den Musikkritiker die Investition mehr

als gelohnt. Denn Lang Langs Popularität, und damit imaginärer

Börsenwert, ist seitdem ins schier Unermessliche gestiegen.

Als gereifter Poet und nicht zuletzt als charismatischer Live-Performer

reißt er schließlich an den schwarzen und weißen Tasten

längst jeden mit. Sei es nun die kritische Fachwelt oder sei es gar

Barack Obama, der einer seiner prominentesten Fans ist. Und selbst

Hörerschichten, die bislang mit der klassischen Musik wenig anfangen

konnten, begeistert Lang Lang für Beethoven & Co. So schaffte

er erst Mitte 2012 selbst mit Chopin und Liszt beim englischen Rock-

Festival Latitude, dass es im Publikum, das ansonsten auf krachende

Gitarren-Riffs abonniert ist, plötzlich mucksmäuschenstill wurde.

Dass sich Lang Langs Erfolgskurve überhaupt so atemberaubend entwickeln

konnte, verdankt sich aber nicht nur einer angeborenen Musikalität,

sondern auch seinem Dickkopf. Zwar hatte der Hochbegabte

schon als Fünfjähriger einen Klavierwettbewerb in der Heimatstadt

Shenyang gewonnen. Als er daraufhin nach Peking zog, um am Konservatorium

zu studieren, traf er dort jedoch auf eine Klavierlehrerin,

die ihm tatsächlich jegliches Talent absprach. »Um ein Haar hätte ich

alles hingeschmissen«, so Lang Lang heute. »Doch dann beschloss

ich, allen fortan zu zeigen, was in mir steckt.« So trumpfte er noch im

zarten Alter von 13 Jahren bei einem Recital in Peking gleich mit den

höllisch schweren 24 Etüden von Frédéric Chopin auf. Und während

seines Zweitstudiums bei dem Horowitz-Schüler Gary Graffman legte

er dann in den USA den endgültigen Grundstein für eine internationale

Karriere, als er mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Christoph

Eschenbach im 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky mehr als nur

brillierte: »Ich frage mich immer noch«, so Eschenbach rückblickend,

»wie ein gerade erst 17-jähriger Junge schon so ein tiefes musikalisches

Verständnis haben konnte.«

Seit jenem Jahr 1999 ist Lang Lang weltweit in aller Munde und ständiger

Gast in allen bedeutenden Konzertsälen. So konnte man ihn

auch häufiger in der Kölner Philharmonie erleben. In einem Orchesterkonzert

spielte er Chopins 1. Klavierkonzert. Und im Solo-Recital

war von ihm nicht nur die Klavierkonzerte h-moll op. 58 zu hören, sondern

auch die große Sonate C-Dur KV 330 von Mozart. Bei seinem

mit Hochspannung erwarteten Solo-Comeback stehen nun erneut

Chopin und Mozart und damit zwei seiner absoluten Lieblingskomponisten

im Mittelpunkt. »Mozart scheint jede Minute tausend neue

Ideen gehabt zu haben«, findet Lang Lang. »Auch das macht ihn so

einzigartig. Mozarts Musik ist so kostbar, man muss sie sehr behutsam

an die Hand nehmen.« Warum der chinesische Feingeist Mozarts

Klavierschaffen zudem immer auch als Spiegel des Opernkomponisten

versteht, will er nun in drei Meistersonaten zeigen.

Lang Langs erfülltes Musizieren, seine Innigkeit im Kantablen und sein

facettenreiches Espressivo im Dramatischen, ist aber gleichermaßen

in seinem Chopin-Spiel zu bewundern. Und gerade bei den vier Balladen,

mit denen sich Lang Lang erstmals auseinandersetzt, steht für

ihn die gedankliche Tiefe über der benötigten physischen Kraft. »Man

muss lernen, die gegensätzlichen Abschnitte ausgewogen zu gestalten,

den Klang, die Spannung und die Atmosphäre zu bewahren und

allem einen großen Atem zu verleihen.« Dass Lang Lang auch dies gelingen

wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Schließlich trifft

auf den inzwischen 30-Jährigen mehr denn je ein Kompliment zu, mit

dem ihn sein Freund und Förderer Christoph Eschenbach schon früh

geadelt hat: »Lang Lang ist durch und durch Musiker.« Guido Fischer

BESONDERE

HÖREMPFEHLUNGEN

VON SONY MUSIC

NEUJAHRSKONZERT 2013

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führende deutsche Wagner-

Tenor. Zum Wagner-Jahr ‘13

steht seine neue CD ganz im

Zeichen des Komponisten,

mit Arien aus Lohengrin,

Parsifal, Die Meistersinger

von Nürnberg u.a. Begleitet

wird Vogt von den Bamberger

Symphonikern unter Jonathan

Nott und von Camilla

Nylund als Duettpartnerin.

KONZERT: 4.2.12

PHILHARMONIE KÖLN

RICHARD WAGNER GENIE UND WAHNSINN

Das Beste aus Wagners großem

Werk in einem 3 CD-Set:

mit Klaus Florian Vogt, Christian

Gerhaher, Leontyne

Price, Waltraud Meier, Peter

Hofmann, dem Symphonieorchester

des Bayerischen

Rundfunks, dem Metropolitan

Opera Orchestra, den

Berliner Philharmonikern u.a.

Zusätzlich mit ausführlichem

Essay über Wagners Leben

und Werk.

www.sonymusicclassical.de


16 17

Jonathan Nott

Christian Tetzlaff

»Schönheit

ist der

Feind des

Ausdrucks!«

Christian Tetzlaff spielt das

Violinkonzert Nr. 1 von Schostakowitsch

Er hat die Figur eines Turners und den Haarschnitt eines Schwimmers.

Mit seiner hohen Denkerstirn und den blauen Augen, die sehr direkt gucken

und zuweilen auch sehr entrückt, kann man ihn sich auch als Dozent

im Philosophie-Seminar vorstellen. Doch Christian Tetzlaff ist Geiger –

aber nicht nur. Er ist Solist, Duopartner und Kammermusiker, Spezialist

für Bach, für Klassik und Romantik, für das 20. Jahrhundert – also eher

ein Generalist mit unglaublichem Wissen und enormem Anspruch. Er ist

Dozent und Familienvater, Vollblutmusiker und Privatmensch, ein Norddeutscher

mit Wohnsitz bei Frankfurt, ein Weltenbummler, der gern nach

Hause kommt. Christian Tetzlaff ist ein sehr eindrucksvoller Mensch.

Der finnische Dirigent Esa-Pekka Salonen, mit dem Tetzlaff seit mehr als

zwanzig Jahren zusammenarbeitet, sagt über ihn: »Was mich jedes Mal

überwältigt, wenn ich ihn spielen höre und wenn ich selbst mit ihm zusammenarbeite:

Dass bei ihm nicht die Violine im Mittelpunkt steht. Es

geht um Musik und ihre Umsetzung, um Abstraktion, die zur Wirklichkeit

wird, mithilfe der Geige. Er spielt sie extrem gut, aber darum geht es ihm

nicht.«

Christian Tetzlaffs Eltern lernten sich im Kirchenchor kennen und machten

zu Hause Kammermusik. Das hat offenbar alle vier Tetzlaff-Kinder

geprägt: Sie schlugen allesamt die Musikerlaufbahn ein. Angela, die

Älteste, unterrichtet Flöte an der Musikhochschule in Lübeck, der ältere

Bruder Stephan ist Generalmusikdirektor am Stadttheater Bremerhaven

und Tanja, die Jüngste, ist Cellistin im Tetzlaff-Quartett, in dem Christian

Violine spielt. Kammermusik hat für ihn einen sehr hohen Stellenwert

und Termine für Konzerte und Aufnahmen mit seinem Quartett und mit

vielen anderen versierten Musikern, die diese Leidenschaft teilen, finden

auf geradezu mirakulöse Weise ihren Platz im übervollen Terminkalender.

Der Pianist Lars Vogt, mit dem Christian Tetzlaff befreundet ist und

mit dem er regelmäßig zusammen auftritt, berichtet: »Ich kenne kaum

jemanden, der so viel über Musik weiß, der aber gleichzeitig so ein intuitiver

und wilder Musiker ist, der über den Bauch einen Zugang zur Musik

findet.«

Christian Tetzlaff spielt ein modernes Instrument des deutschen Geigenbauers

Peter Greiner und entlockt ihm eine große Bandbreite an Klangfarben.

Raues und Fahles haben dabei ebenso ihre Berechtigung wie

Weiches und Strahlendes. Christian Tetzlaff warnt vor dem inflationären

Umgang mit dem Schönklang: »Der Zuhörer hat irgendwann kein Ohr

mehr für die schönsten Klänge, wenn sie nur für beliebige, unwichtige

Dinge eingesetzt werden.« Zu seinen Studenten sagte er einmal mit

gespieltem Ernst: »Schönheit ist der Feind des Ausdrucks!« Er glaubt,

dass zu viel Schönheit das narrative Potenzial eines Stücks limitiert. Dieses

»narrative Potenzial« ist im Violinkonzert Nr. 1 von Schostakowitsch

reichlich vorhanden. Eine dunkle Welt tut sich da auf, das Konzert ist bald

Trauerklage, bald spöttisches Gelächter. Schostakowitsch schrieb es für

den großen russischen Geiger David Oistrach und dieser sah sich eher

in der Rolle eines Schauspielers als in der des Geigers. Das Werk ist eine

sehr willkommene Herausforderung für Christian Tetzlaff. »Ich glaube,

dass Musik die am höchsten entwickelte Errungenschaft des Menschen

ist, noch vor der Malerei und der Literatur, denn sie ist mysteriöser, magischer

und sie übt ihre Wirkung auf so direktem Weg aus. Aus Blei Gold

zu machen, ist ein Kinderspiel im Vergleich zu der Kunst, etwas Mechanisches

wie ein Instrument zu nehmen – eine Saite und einen Bogen – und

damit eine menschliche Seele heraufzubeschwören.« Dorle Ellmers

Konzerttermin

24.03.2013 Sonntag 18:00

Christian Tetzlaff Violine

Junge Deutsche Philharmonie

Jonathan Nott Dirigent

Dmitrij Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 99

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur

€ 32,– 27,– 21,– 16,– 12,– 10,– | Z: € 21,–


18 19

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Wie bei den großen Kawai Flügeln

wird auch dem 150 cm langen GM-

10 die ganze Aufmerksamkeit für

jedes Detail und die Gesamtqualität

zuteil. So erfüllt sein Klang

trotz seiner geringen Abmessungen

jeden Raum. Sein voller Ton und

sein klassisches Design sind eine

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Musik, die das

Leinwandgeschehen

nicht nur illustriert,

sondern illuminiert.

Ensemble Resonanz

Tobias Schwencke komponierte Murnaus »Faust« neu

Es beginnt mit dem Ende der Welt: Die

apokalyptischen Reiter preschen über das

Firmament, Krieg, Pest, Hungersnot, Tod,

und ein Zwischentitel schreit: »Aufgetan

sind die Pforten der Finsternis, und die

Schrecken der Völker jagen über die Erde

So beginnt Friedrich Wilhelm Murnaus

Stummfilm »Faust« von 1926, keine Adaption

des Schauspiels von Goethe, sondern

ein Kompendium aller Faust-Erzählungen

von Christopher Marlowe bis Nikolaus

Lenau, subsumiert unter dem Gattungsbegriff

»Eine deutsche Volkssage«. Im Neuen

Testament werden die apokalyptischen

Reiter losgeschickt vom Lamm Christi, damit

sie den Jüngsten Tag einläuten, eben

das Ende der Welt. Bei Murnau setzt Mephisto

sie in Bewegung, der Fürst der Finsternis,

Herr der Hölle, Titan aller Teufel

– gespielt von Emil Jannings. »Mein ist die

Erde!« ruft er im Zwischentitel, aber ein Erzengel

bietet ihm Paroli: »Nie wird die Erde

dein sein! Der Mensch ist gut: Sein Geist

strebt nach der Wahrheit!« Im Folgenden

gepriesen wird des Menschen »Freiheit, zu

wählen zwischen Gut und Böse«. Was aber

nützt diese Freiheit, wenn gleichzeitig die

Pest wütet?

Der Film, ein Meilenstein der Tricktechnik,

ist zugleich bodenständiger und abgehobener

als Goethes »Faust«: Er widmet sich

dem Menschendrama zwischen Faust und

Gretchen, der reinen Unschuld, die beinahe

vom Leben zermalmt wird – aber

er begreift diese private Geschichte zugleich

im Kontext einer zeitlos gültigen

Weltsicht, worin des Menschen Wolf der

Mensch selber ist. Gier, Hass, Neid, die

wahren apokalyptischen Reiter sind die

sieben Todsünden, und den Untergang

der Menschheit verursacht letztlich nur

ihr ärgster Feind, eben die Menschheit. In-

sofern geht der Film über Goethes Drama

hinaus: Er ist differenzierter. Stummfilme

haben es so an sich, dass sie Musik brauchen,

Zwischentitel allein reichen nicht.

Tobias Schwencke hat eine neue Musik

zu Murnaus Film geschaffen, die das

Leinwandgeschehen nicht nur illustriert,

sondern es illuminiert. Er verwendet die

Faust-Begeisterung des 19. Jahrhunderts,

also etwa Franz Liszt, Charles Gounod, Richard

Wagner oder Ferruccio Busoni, und

führt sie mit heutigen Mitteln zur Zeitlosigkeit.

Auch die solistische Trompete, die E-

Gitarre und die Hammondorgel erzählen

von der Dominanz des Männlichen.

Schließlich ist der »Faust«, je nach Perspektive,

zwar das Drama des Titelhelden –

aber die Tragödie von Gretchen, die sich in

ihn verliebt und ungewollt schwanger wird

von ihm. Er, der Wissenschaftler, der dank

dem Teufel noch einmal seine Jugend besuchen

darf, nimmt Gretchen mit wie etwas,

das ihm zusteht; wird sie zum Klotz

an seinem Bein, schüttelt er sie einfach ab.

Das Drama ereignet sich hier auf den verschiedensten

Ebenen. Friedrich Wilhelm

Murnau bot im Stummfilm alle damals

bekannten Künste auf, um diese Menschheitsgeschichte

zu erzählen. Und so lange

Künstler sich damit auseinandersetzen,

wird es auch musikalische Kommentare

dazu geben, die ihre Zeit ebenso widerspiegeln

wie die des Films beziehungsweise

der Geschichte. »Das Orchester«,

sagt Tobias Schwencke, »soll ein weiterer

Spieler sein im Film. Oder der Film der 16.

Spieler im Orchester.« Seine Filmmusik sei

untrennbar verknüpft mit dem visuellen

Eindruck. »Ich weiß nicht, ob sie von Platte

funktionieren würde. Aber als ‚Konzert mit

Film‘ – ich denke ja.«

Thomas Rübenacker

Konzerttermin

Tobias Schwencke

30.03.2013 Samstag 20:00

Nathan Plante Trompete

Johannes Öllinger E-Gitarre

Dominik Blum Hammondorgel

Ensemble Resonanz

Christoph Altstaedt Dirigent

Friedrich Wilhelm Murnau Faust –

Eine deutsche Volkssage (D 1926)

rekonstruierte Fassung mit neuer Filmmusik

106 Min

€ 25,–


20 21

1847 machte sich Hector Berlioz ins ferne Russland auf, um sich

und seine Werke in St. Petersburg feiern zu lassen. Drei Monate

lang blieb er im Zarenreich. Genügend Zeit also, um Land und Leute,

aber auch ihre musikalische Tradition näher kennenzulernen.

Als aber Zarin Alexandra den großen Franzosen zu einer Messe

einlud, die man ihm zu Ehren in der kaiserlichen Kapelle abhielt,

war er plötzlich wie von Sinnen. Denn Berlioz wurde Ohrenzeuge

eines 80-köpfigen Männerchors, der ihn derart überwältigte,

dass er ihn gleich zum »weltweit besten Chor« adelte. Und vollends

verblüfft war er dabei von jenen Bass-Stimmen, die man nur

in der russisch-orthodoxen Vokalmusik zu hören bekam. Sage und

schreibe eine ganze Oktave tiefer als ein konventioneller Bass sangen

diese sogenannten »Oktavisten« da ihren Part – und übernahmen

damit die Rolle einer Orgel, die wie sämtliche Instrumente im

russischen Kirchengesang tabu war.

Seitdem hat Russland zwar immer wieder bärenstarke Opern- und

Konzertbässe hervorgebracht, wie den legendären Fjodor Schaljapin

etwa oder aktuell Mikhail Petrenko. Doch die hohe Kunst des

Basso profondo beherrschten lange Zeit nur wenige Sänger. Dank

der 1991 in Moskau gegründeten Hochschule der Chorkunstakademie

wird aber diese beeindruckende Stimmlage endlich wieder

gepflegt. Zudem vermittelt die Hochschule auch talentierten Sängerinnen

die jahrhundertealte russische Vokalmusik.

einem Meisterwerk anzukündigen, bringt er Sergej Rachmaninows

»Oster-Vesper« von der Moskwa an den Rhein. 1915 schrieb Rachmaninow

sein »Großes Abend- und Morgenlob« für gemischten

Chor. Mit den 15 Gesängen bewies er endgültig, dass er nicht nur

göttlich und herzzerreißend Klaviersaiten in Schwingung bringen

konnte, sondern eben auch die menschlichen Stimmbänder. Kein

Wunder, dass selbst das Uraufführungspublikum in Moskau nicht

anders konnte als heftig zu applaudieren – trotz des eigentlich

strikten Verbots, nach kirchenmusikalischen Darbietungen Beifall

zu spenden.

Für den ersten Programmteil hat der Moskauer Kathedralchor hingegen

Werke ausgesucht, die allesamt aus dem 19. Jahrhundert

stammen. Neben Modest Mussorgsky sind Chorwerke von Pavel

Tschesnokow zu hören, der zu den bekanntesten Komponisten eines

neuen russisch-orthodoxen Kirchengesangs zählt. Und speziell

in seinen beiden Stücken ist der Einfluss mönchischer Gesänge

aus dem 17. Jahrhundert unüberhörbar. Mit einem Hymnus von

Michail Glinka besucht er schließlich in Gedanken einen musikhistorischen

Ort. Es ist die Kaiserliche Kapelle in St. Petersburg, an

der Glinka ab 1837 Kapellmeister war. Und ebendort sollte Hector

Berlioz dann ein Jahrzehnt später ein musikalisches Erweckungserlebnis

haben – als er erstmals von einem Oktavisten in den tiefschwarzen

Bass-Schlund gezogen wurde. Reinhard Lemelle

Moskauer Kathedralchor

Unter den verschiedenen Akademiechören, die bislang immerhin

mit Starkollegen wie Cecilia Bartoli und Renée Fleming aufgetreten

sind, ragt der Moskauer Kathedralchor besonders heraus. Schließlich

hat er nicht nur ausnahmslos Spitzensänger in den Reihen, angefangen

von einem Oktavisten über Tenöre bis zum Sopran. Um

den Bogen bis zu den Wurzeln der liturgischen Musik Russlands zu

schlagen, gastiert er zusammen mit Mönchen aus dem berühmten,

unweit von Moskau gelegenen Dreifaltigkeits-Kloster in Sagorsk.

Beim Konzert in der Kölner Philharmonie wird der vom Chefdirigenten

Alexey Popov geleitete Kathedralchor schon leicht vorösterlich

eingestimmt sein. Und um Jesus Christus’ Wiederauferstehung mit

Konzerttermin

03.03.2013 Sonntag 20:00

Moskauer Kathedralchor

Alexey Petrov Leitung

Michail Glinka Cheruvimskaja pesn‘ (Cherubikon)

Aleksandr Kastal‘skij »Dem guten Schäfer«

Modest Mussorgsky »Der Engel hat verkünde

Pavel Tschesnokov Am Bett des Kranken

Das Abendopfer

Grigori Lwowskiy »Erbarme Dich unser«

Sergej Rachmaninow Vesper (Vsenoščnoe bdenie) op. 37

Das große Abend- und Morgenlob für gemischten Chor a cappella

€ 25,–

Tiefschwarz bis

glockenhell!

Der Moskauer Kathedralchor gastiert mit Chorälen und Rachmaninows Oster-Vesper

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22 23

Raum zu experimentieren, steht in Svobodas

Konzept in einem spannungsvollem Kontrast

zur Musik Bachs: »Dabei werden zwei

Objekte unter die Lupe genommen: zum

einen der Komponist Bach – nicht im Vollbild,

sondern im Detail, und zwar durch

eine Verdeutlichung, will sagen eine komponierte

Interpretation seines Musikalischen

Opfers. Und zum anderen wird die

Orgel selbst als Instrument umrissen mit

Verdoppelung, Spiegelung, Verlängerung

u.v.m. durch das Spiel von Akkordeon,

Saxophon und Posaune sowie Drehorgel.«

Wie

universell ist

Thierry Mechler

18.04.2013 Donnerstag 20:00

Thierry Mechler Orgel

Stefan Hussong Akkordeon

Marcus Weiss Saxophon

Mike Svoboda Posaune, Drehorgel,

Arrangement und Komposition

bach counterpoints

€ 25,–

Konzerttermin

Von Mauricio Kagel stammt das Bonmot:

»Es mag sein, dass nicht alle Musiker an

Gott glauben; an Bach jedoch alle.« Damit

hat Kagel nicht nur pointiert Bachs

einzigartige Bedeutung für die Musikwelt

umrissen, sondern sich selbst als Komponist

bekennend eingeschlossen. Denn

insbesondere für Komponisten ist Bach

mit seinen klaren und zugleich hoch komplexen

Strukturen in der Komposition bis

heute eine Art Zentralgestirn, an dem sich

die heutigen Kollegen nach wie vor abarbeiten.

Bis auf die Oper war Bach ja

auch quasi in allen bis dato existierenden

musikalischen Gattungen zuhause und

hinsichtlich seiner Produktivität kaum zu

überbieten und als Meister der Orgel ist er

unerreicht.

Als der US-amerikanische, in der Schweiz

lebende Komponist und Posaunist Mike

Svoboda gebeten wurde, für die Reihe

»Orgel plus...« ein Programm für Posaune

und die Klais-Orgel in der Philharmonie

zu konzipieren, reifte in ihm schnell die Erkenntnis:

»Das bestehende Repertoire für

diese Kombination ist zu mager.« Svoboda,

der unter anderem ein langjähriger Mitarbeiter

von Karlheinz Stockhausen war, ergänzt

nun die ursprüngliche Kombination

von Orgel und Posaune um die Instrumente

Saxophon, Drehorgel und Akkordeon und

stellt Werke von Bach ins Zentrum vielfältiger

musikalischer Bearbeitungen und Variationen.

Die Grundidee der Reihe, die Orgel der Kölner

Philharmonie in einem neuen Kontext

zu präsentieren, mit einer ungewöhnlichen

Besetzung zu kombinieren und mit dem

Dem Komponisten, Arrangeur und Posaunisten

Mike Svoboda stehen der Organist

und Thierry Mechler, der Akkordeonist Stefan

Hussong und der Saxophonist Marcus

Weiss zur Seite. Jedem der Musiker ist ein

großes Solo mit eigenen Bach-Bearbeitungen,

bzw. -Reflexionen zugedacht.

Der Abend beginnt mit einer Orgelimprovisation

von Thierry Mechler über »eine

sparsame Begleitung aus Elementen des

Thema Regium aus dem Musikalischen

Opfer«, gefolgt von 10 Kanons aus eben

jenem Werk, bearbeitet für Saxophon, Akkordeon,

Posaune und Orgel »nach der Arbeitsweise

für Tierkreis – 12 Melodien der

Sternzeichen von Karlheinz Stockhausen«.

Svoboda versteht das improvisatorische

Element dieser »Arbeitsweise« als »Verdeutlichung

der Komposition durch Improvisation.«

Neben Bachs Musikalischem Opfer bearbeiten

die Musiker ferner u. a. das Choralvorspiel

»Aus tiefer Not schrei ich zu dir«

(Stefan Hussong, Akkordeon), die Partita in

a-Moll (Marcus Weiss, Saxophon) und die

Violoncello Suite Nr. 3 C-Dur (Duo Stefan

Hussong und Mike Svoboda) vor und lassen

zudem Robert Schumanns Begleitung dieser

Suite in einer eigenen »Übersetzung«

zu Wort kommen. Einem weiteren Bachgläubigen

Komponisten zollt das Quartett

seinen Tribut mit dem Ricercare a 6

aus dem Musikalischen Opfer »nach der

Tempogestaltung von Anton Webern aus

seiner Orchestration Fuga«.

»Ich habe lange gerungen mit diesem Projekt«,

sagt Mike Svoboda, der für bach

counterpoints nicht weniger als 100 Partiturseiten

zu Papier gebracht hat. »Aber

es hat sich dann eine eigene Dramaturgie

entwickelt. Immer unter der Maßgabe: Wie

weit kann man sich vom Original entfernen?«

Regine Müller

Bach?

Das Trio um Mike Svoboda setzt einen Kontrapunkt mit Saxophon, Akkordeon und Posaune

Mike Svoboda


24 25

Konzerttermine

Dreiklang

der Ereignisse

Das Kölner Kammerorchester feiert

27.04.2013 Samstag 20:00

Olli Mustonen Klavier

Kölner Kammerorchester

Christoph Poppen Dirigent

25 Jahre »Das Meisterwerk«

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie D-Dur KV 385

Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467

Sinfonie Es-Dur KV 543

29.05.2013 Mittwoch 20:00

Martin Stadtfeld Klavier

Kölner Kammerorchester

Christoph Poppen Dirigent

90 Jahre Kölner Kammerorchester

Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre aus: Le nozze

di Figaro KV 492

Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 2 B-Dur op. 19

Joseph Haydn Sinfonie D-Dur Hob. I:104, 7. Londoner,

»Salomon«

30.06.2013 Sonntag 11:00

Sophie Karthäuser Sopran

Sophie Harmsen Alt

Robin Tritschler Tenor

Mirco Palazzi Bass

Collegium vocale Siegen

Ulrich Stötzel Einstudierung

Kölner Kammerorchester

Andreas Spering Dirigent

Erinnerungskonzert – Helmut Müller-Brühl zum 80.

Geburtstag

Joseph Haydn Sinfonie D-Dur Hob. I:101 »Die Uhr«

Wolfgang Amadeus Mozart / Franz Xaver Süßmayr

Requiem d-Moll KV 626 für Soli, Chor und Orchester.

Fragment, vervollständigt von Franz Xaver Süßmayr

Kölner Kammerorchester

Je € 45,60 38,60 32,60 25,60 19,60 14,60 | Z: € 32,60

Im April, Mai und Juni 2013 feiert das Kölner Kammerorchester

gleich drei Jubiläen. Der traditionsreiche Klangkörper, selbst ein

Klassiker unter den renommierten Kammerorchestern, hat die

»Großen Drei« der Wiener Klassik – Haydn, Mozart, Beethoven –

auf das Programm gesetzt.

Den Auftakt bildet das 25-jährige Jubiläum der Konzertreihe »Das

Meisterwerk« am 27. April 2013. Wie seinerzeit steht Mozart im Mittelpunkt:

Seine Sinfonie Es-Dur KV 543 wurde schon beim Eröffnungskonzert

am 28. April 1988 gespielt. Die Leitung hat Christoph

Poppen, der erstmals das Kölner Kammerorchester dirigiert. Solist

ist der finnische Pianist Olli Mustonen.

Vier Wochen später, am 29. Mai 2013, feiert das Kölner Kammerorchester

sein 90-jähriges Bestehen. 1923 gegründet und von Dirigenten

wie Hermann Abendroth und Otto Klemperer geprägt,

erlangte das Kölner Kammerorchester unter der künstlerischen

Leitung Helmut Müller-Brühls weltweite Ausstrahlung. Müller-

Brühl leitete das Kölner Kammerorchester seit 1963 – nahezu 50

Jahre – und setzte mit seiner Arbeit Maßstäbe für die historische

Aufführungspraxis auf modernen Instrumenten. Die Musiker freuen

sich auf ein denkwürdiges Jubiläumskonzert mit Christoph Poppen

am Pult und Martin Stadtfeld am Flügel.

Am 28. Juni 2013 wäre Helmut Müller-Brühl 80 Jahre alt geworden.

Wie gerne hätte »sein« Orchester mit ihm gemeinsam gefeiert! Nun

gedenkt das Kölner Kammerorchester mit einem Erinnerungskonzert

am 30. Juni 2013 seines charismatischen Leiters. Mit Haydns

»Uhr« und Mozarts Requiem unter Leitung von Andreas Spering

sind Werke zu hören, die sicherlich noch lange nachklingen.

Madeleine Landlinger

Kölner Kammerorchester

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IM GESPRÄCH 26

27

Mit seiner Gestaltungskraft, Dynamik und Passion ist Maximilian

Schmitt einer der gefragtesten Opern-, Lied- und Konzertsänger

seiner Generation. Nach seinem Studium an der Berliner Universität

der Künste gehörte Maximilian Schmitt vier Jahre dem Ensemble

des Mannheimer Nationaltheaters an. Ende 2012 debütierte

der junge Tenor an der Nederlandse Opera in Amsterdam als Tamino

in einer Neuproduktion der Zauberflöte von Simon McBurney.

Herr Schmitt, Sie haben schon als Kind gesungen und zwar im Konzertchor

der berühmten Regensburger Domspatzen. War das damals

Ihr eigener Wunsch oder mussten Ihre Eltern Überzeugungsarbeit

leisten?

Nein, das war mein eigener Wunsch, der natürlich dadurch befeuert

wurde, dass mein großer Bruder schon bei den Domspatzen

Nein! Ich war zwar im Konzertchor der Domspatzen und bei allen

Reisen dabei, aber ich habe nie als Knabensolist gesungen. Dazu

war ich vielleicht nicht zielstrebig genug. Dass meine Stimme Potential

hat, kristallisierte sich erst nach dem Stimmbruch heraus.

Ich hatte das Glück, dass ich eine richtige Tenorstimme habe. Die

Höhe war bei mir von Anfang an sehr gut vorhanden, was einem

einen Vorteil verschafft, wenn man da ganz klar positioniert ist.

Wenn man als junger Sänger seine Karriere aufbaut, nimmt man jedes

Engagement an, um rasch bekannt zu werden und sein Repertoire zu

erweitern? Oder sollte man sehr genau überlegen, welche Rollen man

singt, um der Stimme die nötige Zeit zur Entwicklung zu geben?

Ich glaube, das ist das elementar Wichtigste, was man immer im

Kopf behalten muss: was kann die Stimme schon leisten, ohne

dass ich ihr schade. Das wird heute leider ganz oft missachtet.

Wenn man sieht, wie schnell sich der Markt entwickelt, bekommen

Sänger ja kaum die Zeit zu reifen. Da bin ich froh, dass ich

eine Agentur habe, die mich auch manchmal bremst. Natürlich

fühle ich mich geehrt, wenn ich bestimmte Angebote bekomme.

Dann fragt mich meine Agentin, ‚Max überleg mal wirklich, willst

Du das schon? Kannst Du Dich damit schon ausreichend gut präsentieren?’

Und dann merkt man, ja, das ist eigentlich noch zu

früh. Ich würde mir sehr schaden, wenn ich das nicht hinbekäme.

Es ist wichtig, dass man da eine Kontrolle von außen bekommt.

»Man

verkauft

ja das

Maximilian Schmitt

sang. Die vielen Reisen, die Möglichkeiten, im Internat Sport zu

treiben ... er war sehr begeistert und darum wollte ich das als kleiner

Bruder natürlich auch unbedingt. Aber wir sind ohnehin eine

sehr musikalische Familie. Meine Eltern sind beide Musiklehrer.

Musik war für mich also nie etwas Fremdes.

Inwiefern wurde bei den Domspatzen bereits der Grundstein für Ihre

stimmliche Entwicklung gelegt?

Georg Ratzinger, der Bruder von Papst Benedikt XVI., war damals

noch Domkapellmeister. Er hat sehr viel Wert auf einen reinen,

puren Knabenchorklang gelegt. Er wollte die Stimmen nicht ausbilden

wie Gerhard Schmidt-Gaden. Ich würde sagen, dass ich

stimmbildungstechnisch bei den Domspatzen gar nicht so viel

mitbekommen habe. Was aber sehr unterstützt wurde, sind eine

musikalische Grundbildung und eine große Liebe zur Musik.

War für Sie damals schon klar, dass Sie Sänger werden würden?

Als Sänger tragen Sie Ihr Instrument immer mit sich. Die vielen Reisen

sind anstrengend, Witterungseinflüsse im Winter, Staub auf der

Opernbühne, trockene Luft durch Klimaanlagen. Was schadet der

Stimme am meisten und was tut der Stimme besonders gut?

Fitness ist wichtig. Es ist ein körperlich anstrengender Beruf. Und

für die Stimme habe ich meistens ein kleines Inhalationsgerät dabei,

weil warme Salzluft zur Regeneration ganz entscheidend beiträgt.

Was mir oft schadet, ist viel und laut zu reden. Es ist ja eine

Unsitte in Deutschland, dass man selbst in jedem Café musikalisch

belästigt wird. Mit den Leuten sitzt man sich dann gegenüber

und schreit sich an. Das ist einfach nicht gut für die Stimme. Aber

ich habe das Glück, relativ robust zu sein. Es soll ja Sänger geben,

die drei Tage vor einem wichtigen Auftritt nicht mehr reden, sondern

alles nur noch schriftlich machen. Ich glaube, da kann man

sich auch was dran spinnen. Man verkauft ja das Leben in seinen

Rollen, die man singt. Also muss man das Leben auch leben.

Um einen Charakter auf der Opernbühne zu entwickeln, hat man Zeit

und wird durch seine Mitspieler, Requisiten und Kostüme unterstützt.

Alles das fehlt bei einem Liederabend. Ist der Liederabend die größere

Herausforderung?

Ja, ein Liederabend ist die größere Herausforderung, weil er intimer

ist. Man steht da und muss seinen Zuhörern etwas erzählen,

man muss etwas für sie vorfühlen, damit sie es nachfühlen

können. Man klappt sozusagen seinen Brustkasten auf und sagt,

hier ist meine Seele, guckt rein, nehmt euch ein Stück! Das ist unglaublich

intensiv, wenn man es ernst nimmt. Man kann natürlich

auch musikwissenschaftlich an einen Liederabend ran gehen. Ich

kann das nicht. Ich bin ein unglaublich emotionaler Mensch und

ich brauch das auch, dass ich die unerfüllte Liebe, das Sehnen

fühle. Und dann steht man wirklich sprichwörtlich nackt vor dem

Publikum.

Ihr fester Duopartner am Klavier ist Gerold Huber. Was zeichnet einen

guten Liedbegleiter aus?

Leben«

Der Tenor Maximilian Schmitt

über Reife, Fitness und tiefe Emotionen

Ein guter Liedbegleiter zeichnet sich für mich dadurch aus, dass er

kein Begleiter, sondern ein Duo-Partner ist. Dass er eigenständig

musiziert und man sich versteht. Und mit Gerold war von Anfang an

ein gegenseitiges Einverständnis gegeben. Es ist eine Freude und

ein Geschenk, mit ihm arbeiten zu dürfen, weil er erstens ein wunderbarer

Mensch ist, zweitens ein fantastischer Pianist und weil er

sich am Anfang auch sehr viel Zeit genommen hat, mit mir zu arbeiten.

In der Kölner Philharmonie waren Sie bereits im Frühjahr 2012 mit dem

Gürzenich-Orchester und dem WDR Sinfonieorchester Köln zu Gast.

Wie beurteilen Sie die Akustik des Saals und ist er für einen Liederabend

ebenso gut geeignet wie für ein Konzert?

Das ist die große spannende Frage für mich. Ich finde die Akustik

sehr, sehr gut. Es macht sehr viel Spaß, dort zu singen. Aber ich bin

eben erst mit einem Orchester dort aufgetreten. Wie es ist, in diesem

doch sehr großen Saal die Intimität aufzubauen fürs Publikum,

das wird sich zeigen. Darauf freue ich mich. Die Akustik ist so gut,

dass man sich stimmlich alles erlauben kann.

Das Interview führte Sylvia Systermans

Konzerttermin

10.03.2013 Sonntag 20:00

Maximilian Schmitt Tenor

Gerold Huber Klavier

Lieder von Johannes Brahms, Paul Hindemith und Franz Schubert

€ 25,–

Konzertbegleitend bietet die KölnMusik folgende Veranstaltung an:

10.03.2013 Sonntag 15:00 Blickwechsel Musik und Natur:

»Waldeslauschen - O kühler Wald«

Hinaus ins Freie! Den stressigen Alltag und den Lärm der Großstadt hinter

sich lassen und eintauchen in eine grüne Oase der Ruhe. Bei einem Spaziergang

durch den Wald sensibilisieren Musik- und Naturpädagogen

für die Schönheit von Naturgeräuschen und bereiten auf kreative und

praktische Weise auf den abendlichen Konzertbesuch vor. Anschließend

ist genügend Zeit, um sich zu Hause konzertfein zu machen, ehe es mit

frischen Eindrücken und geschärften Sinnen zum Konzert in der Kölner

Philharmonie geht.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0221 280 280 und auf

koelner-philharmonie.de/musik-entdecken/


Philharmonie-Hotline: 0221 280 280

koelner-philharmonie.de

Kölner Philharmonie

Bischofsgartenstraße 1

50667 Köln

Großes Abonnement 9

Jukka-Pekka Saraste Abo 4

Gürzenich-Orchester Köln –

Familienabonnement A 3

Großes Abonnement Sonntag 8

Kleines Abonnement B Sonntag 4

Westdeutscher Rundfunk

€ 33,– 27,– 20,– 15,– 14,– 8,– | Z: € 20,–

Gürzenich-Orchester Köln

€ 34,– 27,– 22,– 16,– 14,– 9,– | Z: € 16,–

März – April 2013

2012 | 2013

28. und 29.03.2013

Donnerstag und Freitag

20:00 und 18:00

Sir John Eliot

Gardiner

FORUM ALTE MUSIK KÖLN

WDR 3 SONNTAGSKONZERTE | 17 UHR

SO 03.03.13 | 17 UHR | TRINITATISKIRCHE

CANTUS CÖLLN | CONCERTO PALATINO

KONRAD JUNGHÄNEL – leitung

„marienvesper“ – geistliche musik für den

salzburger dom von heinrich ignaz franz biber

und johann caspar kerll

SO 21.04.13 | 17 UHR | TRINITATISKIRCHE

HANA BLAZIKOVÁ – sopran

CORDARTE

„jauchzet dem herrn“ – geistliche solokantaten

und kammermusik von johann schop,

johann philipp förtsch, dietrich buxtehude,

heinrich ignaz franz biber, johann heinrich

erlebach und johann philipp krieger

SO 02.06.13 | 17 UHR | WDR-FUNKHAUS

ANDREAS STAIER – pianoforte

DANIEL SEPEC – violine

ROEL DIELTIENS – violoncello

„beethoven und schubert“ – trios

es-dur op. 70,2 und b-dur d 928

19:00 Einführung in das Konzert

mit Pascal Dusapin

Hans Werner Henze

Sinfonie Nr. 8

Sonntags um vier 4

KölnMusik

€ 32,– 27,– 21,– 16,– 12,– 10,– | Z: € 21,–

Pascal Dusapin

Aufgang für Violine und Orchester

Kompositionsauftrag des Orchestre

de la Suisse Romande, Pierre Berge

und des WDR – Uraufführung

13:00 Tanzschule lindig.art

Blickwechsel EnSuite:

»Barocke Tänze«

Jean Sibelius

Tapiola op. 112

Tondichtung für Orchester

Saverio Mercadante

Konzert für Flöte und Orchester Nr. 2

e-Moll op. 57

B E E T H OV E N - H AU S B O N N

Sonntag, 3. März 2013, 16 Uhr - Für Kinder

Musik der Zeit [4]: Ton-Dichtungen

Der Josa mit der Zauberfiedel

Eine Musikgeschichte für Kinder ab 6 Jahren

Freitag, 15. März 2013, 20 Uhr - Aspekte

Christina Fuchs’ No Tango

lit.COLOGNE gemeinsam

mit KölnMusik

€ 52,– 48,– 40,– 33,– 25,– 15,– | Z: € 25,–

Jazz im Kammermusiksaal

10:00 Einführung in das Konzert

Kurt Magnus Atterberg

Moderato und Adagio

aus: Sinfonie Nr. 6 C-Dur op. 31

3. Akt

Bonngasse 24-26 | 53111 Bonn | Tel. 0228-98175 15/16

www.beethoven-haus-bonn.de

m+k e.V.

Wolfgang Amadeus Mozart

Divertimento F-Dur KV 138 (125c)

Frank Martin

Ballade für Flöte, Streicher und

Klavier. Orchesterfassung

27.03.2013

Mittwoch

21:00

Leçons de

ténèbres

25.03.2013

Montag

20:00

Grigory Sokolov

CD-TIPP

Deutsche

Baritonarien

16.03.2013

Samstag

20:00

Leszek Możdżer

Mit einem exzellent aufgelegten und unter der Leitung von Daniel

Harding perfekt geführten Symphonieorchester des Bayerischen

Rundfunks legt Christian Gerhaher eine sicherlich auch musikhistorisch

interessante Erkundung der deutschen Oper in der Zeit von

1822 bis 1848 vor. Richard Wagner

ist zweimal vertreten mit den berühmten

Arien des Wolfram und

wird in einen Kontext gestellt mit

Werken von Schubert, Nicolai,

Schumann und Weber, die ungleich

seltener zu hören sind. Mit

dieser Auswahl kann Christian

Gerhaher seine ganze Ausdruckskraft

vom Lyrisch-liedhaften bis

Friedrich II. von Preußen

Konzert Nr. 3 C-Dur für Flöte,

Streicher und Basso continuo

Beginn: jeweils 17 Uhr

Orte: WDR Funkhaus, Klaus-von-Bismarck-Saal, Wallrafplatz 5

Trinitatiskirche, Am Filzengraben 6

Karten: 18 EUR (12 EUR ermäßigt) mspering@hotmail.com

Info und Tickets: 02 21-55 25 58 | www.forum-alte-musik-koeln.de

AZ_Magazin_Ma?rzApril2013:AZ Magazin 07.01.2013 14:41 Uhr Seite 1

Die große Gala mit Literatur

und Musik

lit.COLOGNE –

Internationales Literaturfest

Dienstag, 26. März 2013, 20 Uhr - Beethoven extra

Ein Konzert im Palais Lichnowsky

Renaud Capuçon Violine

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

Hoffmeister Quartett - Timo Berndt, Sprecher

Werke von J. Haydn, E.A. Förster, L. v. Beethoven

Sonntag, 28. April 2013, 20 Uhr - Beethoven extra

Beethoven und Marie Bigot

Eine deutsch-französische Freundschaft

Stepanie Proot, Klavier - Mark Weigel, Sprecher

HK Gruber

»into the open ...«

Konzert für Percussion und

Orchester

Deutsche Erstaufführung

Martin Grubinger Schlagzeug

Gürzenich-Orchester Köln

Markus Stenz Dirigent

Nicole Chevalier Sopran

Ina Müller Gesang

Alexander Paeffgen Trio

Alexander Paeffgen p

Christoph Sauer b

Christof Jaussi perc

Jörg Thadeusz Moderation

Werke von M. Bigot, L. v. Beethoven, F. Mendelssohn-

Bartholdy

SO

17

11:00

Beethoven-Haus

Kammermusikaal

Henry Purcell

Abdelazar or The Moor’s

Revenge Z 570

Antonio Vivaldi

Konzert für Flöte, Streicher und

Basso continuo F-Dur op. 10,1

RV 433 »La tempesta di mare«

Johann Sebastian Bach

Brandenburgisches Konzert Nr. 3

G-Dur BWV 1048

Emmanuel Pahud Flöte

Franz Liszt Kammerorchester

Gürzenich-Orchester Köln

€ 34,– 27,– 22,– 16,– 14,– 9,– | Z: € 16,–

hin zu großer Dramatik entfalten.

Hierbei ist ihm der Tenor Maximilian

Schmitt ein weiterer kongenialer Partner. In der reichhaltigen

Diskographie Christian Gerhahers ist diese jüngste Produktion

als erstes Opern-Recital besonderer Aufmerksamkeit wert und

FR

08

20:00

SO

03

16:00

Gürzenich-Orchester Köln –

Familienabonnement B 2

Großes Abonnement Sonntag 7

Kleines Abonnement A Sonntag 4

besonders hörenswert als weiteres Dokument der Kunst dieses

Baritons. 17,99 €

Französischer

Kunstsinn

Westdeutscher Rundfunk

€ 10,– | ermäßigt: € 7,50

Jean Sibelius

Tapiola op. 112

Felix Mendelssohn Bartholdy

Oktett Es-Dur op. 20

für vier Violinen, zwei Violen

und zwei Violoncelli

Ludwig van Beethoven

Leonoren-Ouvertüre Nr. 2 C-Dur

zu op. 72

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

DO

07

19:00

KölnMusik gemeinsam mit dem

Westdeutschen Rundfunk

Eintritt frei

Texte: Lutz Ronnewinkel. Diese CDs werden ausgewählt und empfohlen

von Saturn Hohe Straße (im Kaufhof). Verkauf und weitere Empfehlungen

an der CD-Theke im Foyer der Kölner Philharmonie, geöffnet

jeweils ab eine Stunde vor Konzertbeginn, in den Konzertpausen sowie im

Anschluss an die Konzerte (ausgenommen PhilharmonieLunch).

Happy hour – Klassik um Sieben

10:00 Einführung in das Konzert

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

In Italien hatte sich um 1770 das Hammerklavier bereits etabliert.

In Frankreich kam es, bedingt durch das Kunstverständnis

des »Ancien Régime«, bis zum Zeitpunkt der Französischen

Revolution zum Festhalten am eher konservativen Cembalo. Somit

darf man diese Zeit als »Hochzeit« der französischen Cembalisten

bezeichnen. Die in dieser Epoche komponierte Musik ist

Ausdruck des höfischen Lebens.

In nicht wenigen Werken werden

Katharina Thalbach Rezitation

Rufus Beck Rezitation

KölnMusik

€ 25,–

MO

11

20:00

Die Kunst des Liedes 4

Pianist, Komponist und Produzent

Leszek Możdżer gilt als die größte

Entdeckung des polnischen Jazz

des letzten Jahrzehnts. Seine zahlreichen

Konzerte und gemeinsame

Produktionen mit Jazz-Größen wie

Arthur Blythe, Buster Williams, Billy

Harper, Joe Lovano, Pat Metheny,

David Gilmour und Archie Shepp

haben ihn längst international bekannt

gemacht.

KölnMusik

€ 25,–

Leszek Możdżer solo:

»From Chopin to Komeda«

15:00 Thielenbruch Blickwechsel

Musik und Natur:

»Waldeslauschen – O kühler Wald«

Bereits im Frühjahr 2012 war

Maximilian Schmitt mit dem

Gürzenich-Orchester und dem

WDR Sinfonieorchester Köln in

der Kölner Philharmonie zu Gast.

Nun gibt er sein solistisches

Debüt gemeinsam mit einem der

herausragenden Liedbegleiter.

Lieder von Johannes Brahms, Paul

Hindemith und Franz Schubert

Maximilian Schmitt Tenor

Gerold Huber Klavier

Persönlichkeiten des Adelskreises

charakterisiert. Jacques Duphly

ist einer der letzten Vertreter

dieser Komponisten, zu denen

als bekannteste die Namen Rameau

und Couperin zu zählen

sind. Die kompositorische Tätigkeit

Duphlys umfasste vier Bücher

Cembalostücke, aus denen

Christophe Rousset eine repräsentative Auswahl auf seiner neuesten

CD vorstellt. Rousset spielt auf einem original erhaltenen

Cembalo aus der Werkstatt Christian Kroll, welches über einen

Westdeutsche Konzertdirektion

Köln

€ 90,– 80,– 65,– 50,– 35,– 20,– | Z: € 55,–

Richard Strauss

Eine Alpensinfonie op. 64

Ludwig van Beethoven

Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 61

voluminösen und sehr reichhaltigen Ton verfügt, und somit das

ideale Instrument für diese Musik ist. Dem Zuhörer ist es möglich,

die Prachtentfaltung und die Raffinesse der französischen Hochkultur

in ihrer Blütezeit nachzuerleben. 21,99 €

SA

16

20:00

Meisterkonzerte Zyklus B 5

Heraustrennen · Terminplan zum Heraustrennen · Terminplan zum Heraustrennen Terminplan zum Heraustrennen · Terminplan zum Heraustrennen · Terminplan zum

Highlights im März

Maurice Ravel

Daphnis et Cloé. Ballet en un acte.

Fragments symphoniques. 2. Suite

PhilharmonieLunch

Henri Dutilleux

Métaboles

DO

07

12:30

SO

10

20:00

Renaud Capuçon Violine

Nederlands Philharmonisch

Orkest

Marc Albrecht Dirigent

Lang Lang am 20.03.

koelner-philharmonie.de

März

Frédéric Chopin

Konzert für Klavier und

Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

Rising Stars –

die Stars von morgen 5

Sachsens Glanz und

Philharmonische Akzente 4

Olivier Messiaen

Les Offrandes oubliées

Méditation symphonique

KölnMusik

€ 19,–

FR

15

20:00

Kontrapunkt-Konzerte

€ 80,– 70,– 60,– 48,– 36,– 16,–

Z: € 60,–

15:00 Einführung in das Konzert

durch Bjørn Woll

Sachsens Glanz und

Philharmonische Akzente 5

Nelson Freire Klavier

Gürzenich-Orchester Köln

Lionel Bringuier Dirigent

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68

»Pastorale«

Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Gefördert durch die Europäische

Kommission

Kontrapunkt-Konzerte

€ 45,– 40,– 35,– 30,– 24,– 14,– | Z: € 35,–

SO

03

11:00

Dresdner Philharmonie

Kurt Masur Dirigent

Ludwig van Beethoven

Sonate für Violine und Klavier

Es-Dur op. 12,3

Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Operette und ... 4

Westdeutscher Rundfunk

€ 33,– 27,– 20,– 15,– 14,– 8,– | Z: € 20,–

MI

06

20:00

Béla Bartók

Sonate für Violine solo Sz 117

Robert Schumann

Konzert für Klavier und Orchester

a-Moll op. 54

Johann Sebastian Bach

Chaconne

aus: Partita für Violine solo

Nr. 2 d-Moll BWV 1004

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ouvertüre h-Moll »Die Hebriden

oder Die Fingals-Höhle« op. 26

Jules Sylvain

Zorina

Andrea Höcht Sopran (Zorina)

Stefan Sevenich Bass (Charlie)

Garrie Davislim Tenor (Luiz)

Takako Onodera Mezzosopran

(Mabel)

Olaf Plassa Bassbariton (President)

Christian Sturm Tenor (Tom)

Jussi Myllys Tenor (Percy)

WDR Rundfunkchor Köln

David Marlow Einstudierung

WDR Rundfunkorchester Köln

Niklas Willén Dirigent

Gürzenich-Orchester Köln –

Großes Abonnement Montag 7

Kleines Abonnement A Montag 4

Großes Abonnement Dienstag 7

Kleines Abonnement A Dienstag 4

Ernst von Dohnányi

Sonate für Violine und Klavier

cis-Moll op. 21

Elena Bashkirova Klavier

Staatskapelle Halle

Karl-Heinz Steffens Dirigent

Nominiert von Palace

of Arts Budapest

19:00 Einführung in das Konzert

wie So 03.03. 11:00

Ádám Banda Violine

Orsolya Soós Klavier

DO

14

20:00

MO DI

04

20:00

05

20:00

SO

10

16:00

KölnMusik gemeinsam mit dem

Gürzenich-Orchester Köln

Eintritt frei

Gürzenich-Orchester Köln

Markus Stenz Dirigent

SA

02

20:00

Klassiker! 4

Orgel plus ... 3

PhilharmonieLunch

KölnMusik

€ 25,–

KölnMusik

€ 25,–

Meisterkonzerte Zyklus A

Sergej Rachmaninow

Vesper (Vsenoščnoe bdenie) op. 37

Das große Abend- und Morgenlob.

Für gemischten Chor a cappella

19:00 Einführung in das Konzert

durch Oliver Binder

DO

14

12:30

Westdeutsche

Konzertdirektion Köln

€ 110,– 100,– 80,– 65,– 45,– 25,–

Z: € 75,–

Grigori Lwowskiy

»Erbarme Dich unser«

Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 1 c-Moll WAB 101

»Linzer Fassung«

Meisterkonzerte Zyklus C 4

Richard Strauss

Suite aus »Der Rosenkavalier«

op. 59 TrV 227

Pavel Tschesnokov

Am Bett des Kranken

Das Abendopfer

Paul Hindemith

Sonate für Orgel Nr. 2

Kammermusik Nr. 7 op. 46,2

Westdeutsche

Konzertdirektion Köln

€ 100,– 90,– 75,– 60,– 45,– 20,–

Z: € 70,–

Joseph Haydn

Konzert für Trompete (Clarino)

und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1

Modest Mussorgsky

»Der Engel hat verkünde

Aleksandr Kastal‘skij

»Dem guten Schäfer«

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Michail Glinka

Cheruvimskaja pesn‘ (Cherubikon)

Johann Sebastian Bach

Sinfonia für Orgel und Orchester

aus: »Wir müssen durch viel

Trübsal in das Reich Gottes

eingehen« BWV 146 und

»Gott soll allein mein Herze

haben« BWV 169

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Antonín Dvořák

Konzert für Violine und Orchester

a-Moll op. 53 B 96/108

Hector Berlioz

Ouverture du Corsaire op. 21

Alison Balsom Trompete

Wiener Symphoniker

Dmitrij Kitajenko Dirigent

Moskauer Kathedralchor

Alexey Petrov Leitung

Iveta Apkalna Orgel

Musica Saeculorum

Philipp von Steinaecker Dirigent

Julia Fischer Violine

Tonhalle-Orchester Zürich

David Zinman Dirigent

Veranstaltungen

März 2013

FR

01

20:00

SO

03

20:00

SA

09

20:00

MI

13

20:00


koelner-philharmonie.de

Philharmonie-Hotline: 0221 280 280

Vorverkauf

Der Kartenvorverkauf für Veranstaltungen

der KölnMusik beginnt vier

Monate im Voraus. Im Übrigen beachten

Sie bitte die in unseren Veröffentlichungen

angegebenen Vorverkaufsfristen.

Vorverkaufsstellen

Kölner Philharmonie

Bischofsgartenstraße 1

50667 Köln

Roncalliplatz, 50667 Köln,

direkt neben dem Kölner Dom

(im Gebäude des Römisch-

Germanischen Museums)

Montag – Freitag 10:00 – 19:00

sowie Samstag 10:00 – 16:00

Abonnement

KölnMusik Ticket

KölnMusik Event:

Tel.: 0221 204 08 204

abo@koelnmusik.de

Neumarkt-Galerie, 50667 Köln

(In der Mayerschen Buchhandlung)

Montag – Samstag 9:00 – 20:00

Kasse

Die Konzertkasse der Kölner

Philharmonie öffnet 90 Minuten vor

Konzert beginn. Kurzfristig über die

Philhar monie-Hotline 0221 - 280 280

gebuchte und per Kreditkarte bezahlte

Tickets liegen hier für Sie bereit.

Philharmonie-Hotline:

0221 280 280

Montag – Freitag 8:00 – 20:00

Samstag 9:00 – 16:00

Sonntag 10:00 – 16:00

Fahrausweis

Ihre Eintrittskarte ist zugleich Hinund

Rückfahrkarte im Verkehrsverbund

Rhein-Sieg. Die Hinfahrt darf

frühestens vier Stunden vor Beginn

der Veran staltung angetreten werden.

Die Rückfahrt muss spätestens um

10 Uhr des Folgetages abgeschlossen

sein, wenn am Abend keine Züge

mehr verkehren. Die Eintrittskarte ist

nach Veranstaltungsbesuch nicht

auf andere Personen übertragbar.

Auch nicht als Fahrausweis.

Festival-Eröffnung

ACHT BRÜCKEN

Musik für Köln

30.04.2013

Dienstag

koelner-philharmonie.de

Hier finden Sie auch aktuelle Informatio

nen zu besonderen Angeboten

sowie zur Baustelle vor der Philharmonie.

Christian Gerhaher

21.04.2013

Sonntag

20:00

Danke!

Wir tun alles, um Programm-, Besetzungs-

oder Terminänderungen zu

ver meiden. Trotzdem lassen sie

sich manchmal nicht umgehen. Beachten

Sie deshalb unsere Mit teilungen

in der Tagespresse und im

Internet (koelner-philharmonie.de).

Zahlung

Zahlen Sie Ihre Tickets bequem mit

Kredit karte, per Bankeinzug (nur

tele fonisch), mit EC-Karte oder einfach

bar (nur bei unseren Vorverkaufs

stellen). Zurzeit gelten für den

Vorverkauf von Ver anstaltungen in

der Kölner Philharmonie alle Preise

zuzüglich 10 % Vorverkaufsgebühr.

Wenn Sie Eintrittskarten telefonisch

oder über das Internet erwerben,

kommt eine Service- und Versandpauschale

je Versand vorgang hinzu.

Thierry Mechler,

Mike Svoboda

u. a.

18. 04.2013

Donnerstag

20:00

Adresse

Unseren Konzertsaal finden Sie in der

Bischofs gartenstraße 1, 50667 Köln

im Schatten des Kölner Doms.

Ermäßigungen

Bei Konzerten der KölnMusik erhalten

Schüler, Studenten (bis 28 Jahre),

Auszubildende, Schwerbehinderte,

Wehr- und Zivildienstleistende und

Köln-Pass-Inhaber 25 % Rabatt. Bitte

beachten Sie: Es kann nur jeweils

eine Preisermäßigung beansprucht

werden. Der Ermäßigungsnachweis

ist beim Kauf der Karte und Einlass

in den Saal unaufgefordert vorzuzeigen.

Plätze

Besucher in den Blöcken C und F

kommen schneller ins Foyer, wenn

sie die oberen Ausgänge benutzen!

Gehbehinderte brauchen für die

X- und Y-Balkone jeweils nur neun

Stufen zu überwinden. Die Plätze

in Block Z erreichen Sie mit einem

Aufzug. Bitte halten Sie den auf Ihrer

Eintrittskarte vermerkten Platz ein.

Anne-Sophie Mutter

10.04.2013

Mittwoch

20:00

Highlights im April

Anne-Sophie Mutter am 10.04.

koelner-philharmonie.de

April

Block

Grundsätzlich berechtigen Besetzungs-

und Programmänderungen

nicht zur Rückgabe bereits erworbener

Eintritts karten oder Abonnements.

Preisgruppe

I B E

II A C D F

III G H L M N Q auch Seitenplätze A * D *

IV I K O P auch Reihe 32 und 33 L Q

V T *

◆ Y *

◆ auch Seitenplätze G M Reihe 29 und 30 I K O P

VI U *

◆ X *

◆ Balkone (Gehbehinderte s. Hinweis)

Z Chorempore mit Rollstuhlplätzen (Reihe 4 ◆)

R S Stehplätze und Rollstuhlplätze

In diesen Blöcken kann es

Sichtbehinderungen geben.

*

Besucher in den Blöcken C und F

kommen schneller ins Foyer, wenn

sie die oberen Ausgänge benutzen.

◆ Diese Plätze werden nicht

bei allen Konzerten angeboten.

durchgehendes Treppengeländer.

(Kein Durchgang)

Gehbehinderte brauchen für die

X- und Y- Balkone jeweils nur

9 Stufen zu überwinden.

Die Plätze in Block Z (Chor empore)

erreichen Sie mit einem Aufzug,

ohne Stufen überwinden zu müssen.

Fotonachweis: Peter Hönnemann - under

exclusive license to Sony Classical for Lang

Lang’s new release »The Chopin Album«,

ACT/Jörg Grosse Geldermann

PhilharmonieLunch wird von KölnMusik

gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester

Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln

ermöglicht.

Kulturpartner der Kölner Philharmonie

Medienpartner

Veranstaltungen

April 2013

Michael Wollny am 21.03.

SO

17

18:00

Myung-Hee Hyun Sopran

Elvira Bill Alt

Jörg Dürmüller Tenor

Georg Gädker Bariton

Michael Adair Bass

Kinder- und Jugendchor der

ChorAkademie Bergisch-Land,

Solingen

Philharmonischer Chor Köln

Philharmonisches

Sinfonieorchester Köln

Horst Meinardus Dirigent

Johann Sebastian Bach

Matthäuspassion BWV 244

Netzwerk Kölner Chöre

gemeinsam mit KölnMusik

€ 32,– 28,– 24,– 19,– 14,– 9,– | Z: € 24,–

Kölner Chorkonzerte 4

SO

17

20:00

Filmforum

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

»Warm-up«

Musikvideos zu Mouse on Mars

»Distroia«, Funkstörung »The Zoo«,

Telefon Tel Aviv »Time Is Running

Out«, Efdemin »There Will Be

Singing«, Maschinefabriek

»Kreukeltape« u. v. m.

Damit das Warten auf den Festivalstart

von ACHT BRÜCKEN nicht zu

lange dauert, geben einige Veranstaltungen

Gelegenheit, schon vorab

in Festival-Stimmung zu kommen.

MusikTriennale Köln GmbH

gemeinsam mit Internationale

Kurzfilmtage Oberhausen und

Kino Gesellschaft Köln

€ 6,50 (ermäßigt: € 6,–)

MO

18

20:00

wie So 17.03. 11:00

DI

19

20:00

19:00 Einführung in das Konzert

Gürzenich-Orchester Köln –

Großes Abonnement Montag 8

Kleines Abonnement B Montag 4

Markus Stenz-Abo Montag 3

Großes Abonnement Dienstag 8

Kleines Abonnement B Dienstag 4

Markus Stenz-Abo Dienstag 3

MI

20

20:00

Lang Lang Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Sonaten für Klavier G-Dur KV 283

(189h), Es-Dur KV 282 (189g) und

a-Moll KV 310 (300d)

Frédéric Chopin

Balladen Nr. 1 g-Moll op. 23, Nr. 2

F-Dur/a-Moll op. 38 »La Gracieuse«,

Nr. 3 As-Dur op. 47 und Nr. 4

f-Moll op. 52

KölnMusik

€ 92,– 82,– 64,– 44,– 27,– 25,– | Z: € 64,–

DO

21

12:30

PhilharmonieLunch

Vocal Journey

Stephan Görg, Erik Sohn Leitung

KölnMusik

Eintritt frei

DO

21

20:00

Theo Bleckmann voc

Michael Wollny Trio

Michael Wollny p

Tim Lefebvre b

Eric Schaefer dr

Einst galt das Klaviertrio als die intimste

Keimzelle des Jazz. Heute

hat sich das kammermusikalischbrave

Jazzformat zur Brutstätte einer

aktuellen Musik jenseits aller

Genre-Grenzen verwandelt. Das

Michael Wollny Trio gilt seit seinem

Debüt 2005 als der deutsche Kronzeuge

dieser Entwicklung. Im Quartett

mit Theo Bleckmann wird an

diesem Abend ein wahrer Genre-

Sprengsatz hochgehen.

KölnMusik

€ 25,–

Jazz-Abo Soli & Big Bands 5

FR

22

20:00

Olesya Golovneva Sopran

Diana Haller Alt

Francesco Demuro Tenor

Samuel Youn Bass

NDR Chor

WDR Rundfunkchor Köln

David Marlow Einstudierung

WDR Sinfonieorchester Köln

Andrés Orozco-Estrada Dirigent

Tod und Verklärung

Richard Strauss

Tod und Verklärung. Tondichtung

für großes Orchester c-Moll op. 24

TrV 158

Gioachino Rossini

Stabat Mater

19:00 Einführung in das Konzert

Westdeutscher Rundfunk

€ 33,– 27,– 20,– 15,– 14,– 8,– | Z: € 20,–

Ermäßigter Preis für junge

Erwachsene unter 25 Jahren: € 5,50

Großes Abonnement 10

SA

23

20:00

Boris Berezovsky Klavier

SWR Sinfonieorchester

Baden-Baden und Freiburg

François-Xavier Roth Dirigent

Richard Strauss

Macbeth op. 23 TrV 163

Tondichtung für großes Orchester

nach Shakespeares Drama

Béla Bartók

Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 2 Sz 95

Jean Sibelius

Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Deutschlandfunk gemeinsam

mit KölnMusik

€ 42,– 36,– 28,– 22,– 15,– 10,– | Z: € 24,–

Deutschlandfunk Extra 2

SO

24

11:00

Sunhae Im Sopran

Marianne Beate Kielland Alt

Kölner Kammerorchester

Nicolas Krüger Dirigent

La Passione

Joseph Haydn

Sinfonien e-Moll Hob. I:44

»Trauersinfonie« und f-Moll

Hob. I:49 »La Passione«

Giovanni Battista Pergolesi

Stabat Mater

Kölner Kammerorchester

€ 45,60 38,60 32,60 25,60 19,60

14,60 | Z: € 32,60

Das Meisterwerk 2012/13 (Abo) 4

SO

24

15:00

Filmforum

Der Lieblingsfilm von ... Lang Lang

The Flying Machine

Regie: Martin Clapp / Geoff Lindsey,

Marek Skrobecki, Großbritannien

/ Polen 2011, 85 Min., OV; Mit:

Heather Graham, Lang Lang u. a.

»The Flying Machine« wurde anlässlich

des 200. Geburtstags von

Frédéric Chopin produziert und im

Februar 2011 in der Royal Festival

Hall in London uraufgeführt – am

Klavier Lang Lang.

In der Reihe »Der Lieblingsfilm von

...« präsentieren ausgewählte Künstler

der Saison 2012/2013 Filme, die

ihnen besonders viel bedeuten.

Medienpartner: choices

Karten an der Kinokasse

KölnMusik gemeinsam mit

Kino Gesellschaft Köln

€ 6,50 | ermäßigt: 6,–

Für Abonnenten der KölnMusik

mit Abo-Ausweis: € 5,–

SO

24

18:00

Christian Tetzlaff Violine

Junge Deutsche Philharmonie

Jonathan Nott Dirigent

Dmitrij Schostakowitsch

Konzert für Violine und Orchester

Nr. 1 a-Moll op. 99

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 9 D-Dur

KölnMusik

€ 32,– 27,– 21,– 16,– 12,– 10,– | Z: € 21,–

Kölner Sonntagskonzerte 4

MO

25

20:00

Grigory Sokolov Klavier

Franz Schubert

Vier Impromptus op. 90 D

Drei Klavierstücke D 946

Ludwig van Beethoven

Sonate für Klavier Nr. 29 B-Dur

op. 106 »Große Sonate für das

Hammerklavier«

19:00 Einführung in das Konzert

durch Christoph Vratz

KölnMusik

€ 25,–

Philharmonie für Einsteiger 5

Piano 6

MI

27

21:00

Les Talens Lyriques

Christophe Rousset

Orgel, Cembalo, Leitung

Die »Leçons de ténèbres«, die Lesungen

der Dunkelheit, waren eine

Tradition der Spätrenaissance. Zu

den Klageliedern Jeremias schrieben

große Komponisten wie François

Couperin und Marc-Antoine

Charpentier Musik für die Liturgien

der Karwoche. In der Kölner Philharmonie

sind diese musikalischen

Lesungen auch mittlerweile Tradition

und wieder werden im feierlichen

Schein der Kerzen die Musik

und der Geist dieser Zeit in Szene

gesetzt.

KölnMusik

€ 25,–

DO

28

12:30

PhilharmonieLunch

Studierende der Orgelklasse

von Prof. Winfried Bönig

KölnMusik

Eintritt frei

DO

28

20:00

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Gesprächskonzert

John Eliot Gardiner spricht über

Johann Sebastian Bach, die Kantate

»Christ lag in Todes Banden« und

die Johannespassion.

Das Publikum ist eingeladen, die

Choräle mitzusingen.

Johann Sebastian Bach

»Christ lag in Todes Banden« BWV 4

Gefördert durch das Kuratorium

KölnMusik e. V.

19:00 Einführung in das Konzert mit

Isabella de Sabata und Louwrens

Langevoort

KölnMusik

€ 25,–

Sir John Eliot Gardiner 2

FR

29

18:00

Karfreitag

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Oratorium für Soli, Chor und

Orchester

Gefördert durch das Kuratorium

KölnMusik e. V.

KölnMusik

€ 92,– 82,– 64,– 44,– 27,– 25,– | Z: € 64,–

Baroque ... Classique 4

Sir John Eliot Gardiner 3

SA

30

20:00

Nathan Plante Trompete

Johannes Öllinger E-Gitarre

Dominik Blum Hammondorgel

Ensemble Resonanz

Christoph Altstaedt Dirigent

Faust – Eine deutsche Volkssage

Stummfilm, Deutschland 1926

Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

rekonstruierte Fassung mit neuer

Filmmusik von Tobias Schwencke

KölnMusik

€ 25,–

SO

31

19:00

Ostersonntag

The Sound of Hollywood

Symphony Orchestra & Voices

Helmut Imig Dirigent

Fluch der Karibik

von Gore Verbinski

Nach dem großen Erfolg im Jahr

2012 kehrt Captain Jack Sparrow

auch in diesem Jahr an den Rhein

zurück: Live von Chor und Orchester

begleitet erleben Sie die Abenteuer

des wohl berühmtesten Piraten

der Welt auf einer riesigen Kinoleinwand

in der Kölner Philharmonie.

Original mit deutschen Untertiteln

Freigegeben ab 12 Jahren

BB Promotion GmbH

€ 74,– 70,– 66,– 58,– 53,– 27,–

Familienkonzerte

Fr 01.03. 15:00

Bürgerzentrum Nippes,

Altenberger Hof

Sa 02.03. 11:00

Bürgerhaus Kalk

Sa 02.03. 16:00

Bürgerzentrum Chorweiler

So 03.03. 11:00

Comedia

So 03.03. 16:00

Bürgerzentrum Engelshof e. V.

Jabahee mit dem

Ensemble Adesa

Empfohlen für Kinder

ab 3 Jahren.

Das Konzert dauert ca. eine

Stunde. Keine Pause.

Für begleitende Erzieher aus

Kindertagesstätten-Gruppen

ist der Eintritt frei.

Kinder ab einem Jahr: € 4,–

Erwachsene: € 6,–

MO MO

01

15:00

01

19:00

Ostermontag

The Sound of Hollywood

Symphony Orchestra & Voices

Helmut Imig Dirigent

Fluch der Karibik

von Gore Verbinski

Nach dem großen Erfolg im Jahr

2012 kehrt Captain Jack Sparrow

auch in diesem Jahr an den Rhein

zurück: Live von Chor und Orchester

begleitet erleben Sie die Abenteuer

des wohl berühmtesten Piraten

der Welt auf einer riesigen Kinoleinwand

in der Kölner Philharmonie.

Original mit deutschen Untertiteln

Freigegeben ab 12 Jahren

BB Promotion GmbH

€ 74,– 70,– 66,– 58,– 53,– 27,–

MI

03

04

19:00

19:00

DO

Neue Philharmonie Westfalen

Walt Disneys Fantasia

Zeichentrickfilm

Fantasia – der Disney-Klassiker mit

Live-Musik: Gespielt wird live zur

Großbildleinwand – ein Konzertfilm

im besten Sinne des Wortes, mit bekannten

Werken der Musikgeschichte

und vielen vergnüglichen Bildern

aus der Feder der Disney-Künstler.

Empfohlen ab 12 Jahren

BB Promotion GmbH

€ 71,– 65,50 60,– 52,50 46,– 21,50

FR

05

20:00

Murat Coşkun Perkussion

Derya Türkan Kamancheh

Bundesjugendorchester

Howard Griffiths Dirigent

Osmanische Wunder

Introduktion auf der

Rahmentrommel

Ahmed Adnan Saygun

Ayin Raksi (Ritueller Tanz) op. 57

Maurice Ohana

Livre des prodiges

Manuel de Falla

El amor brujo (Der Liebeszauber)

(Auszüge)

Wolfgang Amadeus Mozart

Ouvertüre

aus: Die Entführung aus dem Serail

KV 384

Sukzessive Bearbeitung für

Kamancheh, Rahmentrommel

und Ensemble

Maurice Ravel

Boléro

Westdeutscher Rundfunk

gemeinsam mit KölnMusik

13,50

SA

06

20:00

Mariza Gesang

José Manuel Neto

portugiesische Gitarre

Pedro Joia Gitarre

Nando Araujo Bassgitarre

Hugo »Vicky« Marques Percussion

Fado tradicional – World Tour 2013

Mariza, die »Königin des Fado«, ist

eine Ikone, die den heutigen Fado

repräsentiert wie keine andere. 2011

erschien ihr lang ersehntes neues

Album »Fado Traditional«, mit dem

sie zu ihren musikalischen Wurzeln

zurückkehrt und mit dem sie nun

auch in Köln für Begeisterung sorgen

wird.

KölnMusik

€ 45,– 38,– 32,– 25,– 18,– 10,– | Z: € 32,–

SO

07

16:00

Daniela Koch Querflöte

Oliver Triendl Klavier

Nominiert von Wiener Konzerthaus

und Musikverein Wien

Werke von Mozart, Schubert,

Enescu, Hindemith und Prokofjew

Gefördert durch die Europäische

Kommission

15:00 Einführung in das Konzert

durch Bjørn Woll

KölnMusik

€ 19,–

Rising Stars -

die Stars von morgen 6

DI

09

20:00

Cyprien Katsaris Klavier

Solistes Européens Luxembourg

Christoph König Dirigent

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ouvertüre F-Dur zum »Märchen von

der schönen Melusine« op. 32

Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 1 g-Moll op. 25

Johann Sebastian Bach

Konzert für Cembalo, Streicher und

Basso continuo D-Dur BWV 1054

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Westdeutsche Konzertdirektion

Köln

€ 70,– 60,– 50,– 45,– 30,– 20,– | Z: € 45,–

Meisterkonzerte Zyklus A 7

MI

10

12:30

Filmforum

PhilharmonieLunch

An Evening with Danny Kaye

and the New York Philharmonic

USA 1981 (Auszüge)

KölnMusik gemeinsam mit

Kino Gesellschaft Köln

Eintritt frei

MI

10

20:00

Filmforum

An Evening with Danny Kaye

and the New York Philharmonic

USA 1981

Der brillante und berühmte Komiker,

Schauspieler und Sänger Danny Kaye

stellte 1981 am Pult der New Yorker

Philharmoniker verschiedene Dirigentenpersönlichkeiten

und -typen auf

amüsante Weise dar. Die zugunsten

der Pensionskasse des Orchesters

entstandene Produktion begeistert

seit nunmehr dreißig Jahren das

Publikum!

Karten an der Kinokasse

KölnMusik gemeinsam mit

Kino Gesellschaft Köln

€ 6,50 | ermäßigt: € 6,–

MI

10

20:00

Anne-Sophie Mutter Violine

London Philharmonic Orchestra

Yannick Nézet-Séguin Dirigent

Modest Mussorgsky /

Nikolaj Rimskij-Korsakow

Vorspiel (Morgendämmerung an

der Moskwa)

aus: Chowanschtschina

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 35

Dmitrij Schostakowitsch

Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

KölnMusik

€ 147,– 126,– 105,– 72,– 42,– 25,– | Z: € 90,–

Internationale Orchester 4

FR

12

19:00

Max Mutzke voc

Butterscotch Beatbox, Gitarre

Simon Oslender Hammondorgel

WDR Big Band Köln

Torsten Maass ld, arr

Bianca Hauda Moderation

Mike Litt Moderation

Westdeutscher Rundfunk

Jugendliche unter 25 bei Vorlage

eines Nachweises: € 5,50

Begleitpersonen: € 17,50

1LIVE in der Philharmonie 4

SA

13

20:00

Paolo Conte Gesang, Klavier

Auch mit mittlerweile über siebzig

Lebensjahren verliert der Kultstar

unter den Cantautori kein bisschen

seiner Anziehungskraft! 2012 feierte

der Song-Poet mit dem Schnauzbart

gleich zwei Jubiläen: seinen 75.

Geburtstag am 6. Januar und das

50-jährige Jubiläum seines ersten

Albums ›The Italian Way To Swing‹.

Karsten Jahnke

Konzertdirektion GmbH

€ 129,– 114,– 94,– 74,– 54,– 44,– | Z: € 94,–

SO

14

11:00

Drumblebee

Konzert für Kinder ab 5

Quatuor Beat

Dan Tanson Konzeption und Regie

Ela Baumann Choreographie

Emilie Cottam Kostüme

Stéphane Choner Licht

»Drumblebee« ist ein virtuoser

Hummelflug, in dem Bewegung

und Rhythmus, tiefgreifende Musikalität

und begeisternde Choreographie

zu einem inszenierten Percussion-Konzert

ganz ohne Worte

verschmelzen.

Gefördert durch das Kuratorium

KölnMusik e. V.

Eine Koproduktion der KölnMusik,

der Philharmonie Luxembourg, des

Lucerne Festival und der Grazer

Spielstätten

Kinder und Jugendliche bis

16 Jahre: € 5,– / Erwachsene: € 14,–

Kinder-Abo 4

SO

14

15:00

Filmforum

Der Lieblingsfilm von ...

Christian Gerhaher

Short Cuts

USA 1993, 187 min.

Regie: Robert Altman

Der Alltag einer Gruppe von Menschen

in Los Angeles ist in Robert

Altmans Meisterwerk auf wundersame

Weise miteinander verknüpft. Es

geht u. a. um Beziehungsprobleme,

einen tödlichen Autounfall, Telefonsex

und um den Fund einer Wasserleiche.

Karten an der Kinokasse

KölnMusik gemeinsam mit

Kino Gesellschaft Köln

€ 7,50 | ermäßigt: € 7,–

Für Abonnenten der KölnMusik: € 6,–

SO

14

16:00

Lorenzo Coppola Klarinette

Freiburger Barockorchester

Gottfried von der Goltz

Violine und Leitung

Joseph Haydn

Sinfonie D-Dur Hob. I:86

Sinfonie D-Dur Hob. I:104

7. Londoner, »Salomon«

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klarinette und

Orchester A-Dur KV 622

Johann Peter Salomon

Romance

KölnMusik

€ 32,– 27,– 21,– 16,– 12,– 10,– | Z: € 21,–

Sonntags um vier 5

DI

16

20:00

Anna Vinnitskaya Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester

Berlin

Marek Janowski Dirigent

Johannes Brahms

Variationen für Orchester über ein

Thema von Joseph Haydn B-Dur

op. 56a

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Béla Bartók

Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 2 Sz 95

Kontrapunkt-Konzerte

€ 48,– 42,– 36,– 30,– 24,– 14,– | Z: € 36,–

Sachsens Glanz und

Philharmonische Akzente 6

MI

17

20:00

David Garrett Violine

Festival Strings Lucerne

Johannes Brahms

Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 77

handwerker promotion e.gmbh

€ 141,– 128,50 111,– 99,50 76,50 47,50

Z: € 111,–

DO

18

12:30

PhilharmonieLunch

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

KölnMusik gemeinsam mit dem

Westdeutschen Rundfunk

Eintritt frei

DO

18

20:00

Thierry Mechler Orgel

Stefan Hussong Akkordeon

Marcus Weiss Saxophon

Mike Svoboda Posaune,

Drehorgel, Arrangement und

Leitung

bach counterpoints

Johann Sebastian Bach und die

Orgel der Kölner Philharmonie aus

einer zeitgenössischen Perspektive:

Zusammen mit zwei Aufführungsspezialisten

für neue Musik sowie

Organist Thierry Mechler spiegelt

Komponist und Posaunist Mike

Svoboda ausgewählte Bach-Werke

in Bearbeitungen wider.

KölnMusik

€ 25,–

Orgel plus ... 4

Thierry Mechler

FR

19

20:00

Vilde Frang Violine

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

Arnold Schönberg

Kammersinfonie Nr. 2 es-Moll op. 38

Erich Wolfgang Korngold

Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 35

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Deutschlandfunk gemeinsam mit

KölnMusik

€ 33,– 27,– 20,– 15,– 14,– 8,– | Z: € 20,–

Deutschlandfunk Extra 3

SA

20

15:00

Ursula Maria Berg Violine

Jana Andraschke Violine

Antje Kaufmann Viola

Susanne Duven Viola

Bonian Tian Violoncello

Georg Heimbach Violoncello

Gürzenich-Orchester Köln

4. Kammerkonzert

Hans E. Albrecht

Lyrisches Streichquartett

für Violine, zwei Violen und

Violoncello

Johannes Brahms

Sextett für zwei Violinen, zwei

Violen und zwei Violoncelli Nr. 1

B-Dur op. 18

14:00 Einführung in das Konzert

Gürzenich-Orchester Köln

13,–

SA

20

20:00

Netta Or Sopran

Alexander Schneider Countertenor

Espen Fegran Bariton

Mädchenchor am Kölner Dom

Oliver Sperling Einstudierung

Oratorienchor Köln

mallArt percussion ensemble

Andreas Meisner Dirigent

Carl Orff / Tibor Herczeg

Carmina Burana. Cantiones profanae

Lieder aus der Benediktbeurer

Handschrift in lateinischer, altdeutscher

und altfranzösischer Sprache.

Fassung für Soli, gemischten Chor,

Kinderchor, Mallet-Instrumente und

Schlagzeug

Netzwerk Kölner Chöre gemeinsam

mit KölnMusik

€ 32,– 28,– 24,– 19,– 14,– 9,– | Z: € 24,–

Kölner Chorkonzerte 5


SO

21

11:00

Ford-Sinfonieorchester

Bernhard Lang Dirigent

Joseph Haydn

Sinfonie D-Dur Hob. I:104

7. Londoner, »Salomon«

Giacomo Puccini

Madame Butterfly

(Auszüge)

Ford-Sinfonieorchester e. V.

€ 20,– 17,– 15,– 12,– 10,– 8,– | Z: € 15,–

SO

21

20:00

Christian Gerhaher Bariton

Gerold Huber Klavier

Heinz Holliger

Elis, Drei Nachtstücke für Klavier

Lunea, 23 Sätze von Nikolaus Lenau

Robert Schumann

Zwölf Gedichte von

Justinus Kerner op. 35

Sechs Gedichte von Nikolaus Lenau

und Requiem op. 90

KölnMusik

€ 25,–

Die Kunst des Liedes 5

MO

22

20:00

Camerata Salzburg

Daniel Hope Violine und Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie F-Dur KV 43

Konzert für Violine und Orchester

Nr. 3 G-Dur KV 216

Felix Mendelssohn Bartholdy

Konzert für Violine und Streichorchester

d-Moll

Joseph Haydn

Sinfonie C-Dur Hob. I:7 »Le Midi«

Westdeutsche Konzertdirektion

Köln

€ 70,– 60,– 50,– 45,– 30,– 20,– | Z: € 45,–

Meisterkonzerte Zyklus B 6

MI

24

20:00

Marc Grauwels Flöte

Sophie Hallynck Harfe

Kammerphilharmonie Kiew

Roman Kofman Dirigent

Kiew

Joseph Haydn

Sinfonie C-Dur Hob. I:97

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Flöte, Harfe und

Orchester C-Dur KV 299 (297c)

Franz Schubert

Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

Kontrapunkt-Konzerte

€ 42,– 38,– 32,– 28,– 22,– 12,–| Z: € 30,–

Metropolen der Klassik 5

DO

25

12:30

PhilharmonieLunch

Gürzenich-Orchester Köln

James Gaffigan Dirigent

KölnMusik gemeinsam mit dem

Gürzenich-Orchester Köln

Eintritt frei

DO

25

20:00

Mischa Maisky Violoncello

Sascha Maisky Violine

Slovenian Philharmonic Orchestra

Benjamin Yusupov Dirigent

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Nocturne d-Moll

Bearbeitung des Nocturne cis-Moll

op. 19,4 für Violoncello und Orchester

Variationen über ein Rokoko-Thema

A-Dur op. 33

Max Bruch

Kol Nidrei d-Moll für Violoncello

mit Orchester und Harfe nach

hebräischen Melodien op. 47

Johannes Brahms

Konzert für Violine, Violoncello und

Orchester a-Moll op. 102

Westdeutsche Konzertdirektion Köln

€ 95,– 85,– 70,– 55,– 35,– 20,– | Z: € 60,–

Meisterkonzerte Zyklus C 5

DO

25

20:00

Filmforum

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

»Warm-up«

Mouse on Mars spielt live zu

»Glam«

Regie: Josh Evans

Mit: William MacNamara, Frank

Whaley und Natasha Gregson Wagner

2013 feiert Mouse on Mars sein

20-jähriges Jubiläum. In Köln präsentiert

die Band einen Meilenstein

ihrer Geschichte und eine Welt-Premiere:

Das Album »Glam«, wurde

ursprünglich als Soundtrack für den

gleichnamigen Film produziert. Aus

Gründen, die so abstrus sind wie der

Streifen selbst, kam die Musik nie

zusammen mit dem Film in die Kinos.

In Köln wird der Film erstmals

mit dieser Musik, live gespielt von

Mouse on Mars, zu sehen sein.

€ 25,– | ermäßigt: € 20,–

Karten nur an der Kinokasse.

MusikTriennale Köln GmbH gemeinsam

mit KölnMusik, Filmforum NRW

und Kino Gesellschaft Köln

FR

26

19:00

WDR Rundfunkorchester Köln

Rasmus Baumann Dirigent

WRO plays Pop

Westdeutscher Rundfunk

Jugendliche unter 25 bei Vorlage

eines Nachweises: € 5,50

Begleitpersonen: € 17,50

1LIVE in der Philharmonie 5

Christian Gerhaher und Gerold Huber am 21.04.

SA

27

20:00

Babykonzerte

Olli Mustonen Klavier

Kölner Kammerorchester

Christoph Poppen Dirigent

25 Jahre »Das Meisterwerk«

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie D-Dur KV 385

»Haffner-Sinfonie«

Konzert für Klavier und Orchester

C-Dur KV 467

Sinfonie Es-Dur KV 543

Mo 22.04. bis Fr 26.04.

Mit Mozart unterwegs

Es spielt Concerto Köln.

Empfohlen für Kinder im ersten

Lebensjahr.

Weitere Infos unter koelnerphilharmonie.de/philharmonieveedel/

Kölner Kammerorchester

€ 45,60 38,60 32,60 25,60 19,60

14,60 | Z: € 32,60

Das Meisterwerk 2012/2013 5

SO

28

11:00

DI

30

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

Eröffnungstag

15:00 – 19:00

Filmforum

Arabella Steinbacher Violine

Gürzenich-Orchester Köln

James Gaffigan Dirigent

Alban Berg

Konzert für Violine und Orchester

»Dem Andenken eines Engels«

Elektroakustischer Salon: Intona

rumori – Musikalische Maschinen

Mit Werken von Luigi Russolo,

John Bischoff, Stefan Helmreich,

Frank Rothkamm, Voice

Crack u. a.

Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 2 c-Moll WAB 102

10:00 Einführung in das Konzert

Gürzenich-Orchester Köln

€ 34,– 27,– 22,– 16,– 14,– 9,– | Z: € 16,–

Gürzenich-Orchester Köln –

Familienabonnement B 3

Großes Abonnement Sonntag 9

Kleines Abonnement B

Sonntag 5

Eintritt frei

18:00 – 21:00 (Einlass)

U-Bahnhof Bonner Wall

Sam Auinger & Bruce Odland

(o+a) urban space – urban sound

Carsten Seiffarth Konzeption

Kostenlose Zugangstickets nur

vorab bei KölnMusik Ticket am

Roncalliplatz erhältlich (gilt auch

für Festivalpass-Inhaber).

SO

28

20:00

Charlotte Rampling Sprecherin

Jennifer Johnston Mezzosopran

Stuart Skelton Tenor

Gidon Saks Bassbariton

Monteverdi Choir

London Symphony Orchestra

Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Igor Strawinsky

Apollon musagète

Ballett in zwei Bildern für Streichorchester

Oedipus Rex

Opern-Oratorium in zwei Akten

Aufführung der gesungenen Texte

in lateinischer und der Erzähltexte

in französischer Sprache

Gefördert durch das Kuratorium

KölnMusik e. V.

KölnMusik

130,– 110,– 85,– 60,– 35,– 25,– | Z: € 85,–

Sir John Eliot Gardiner 4

Gefördert durch das Kuratorium

KölnMusik e. V.

Veranstaltet gemeinsam mit der

Kölner Verkehrs-Betriebe AG und

bonnhoeren - beethovenstiftung

für kunst und kultur der bundesstadt

bonn

Eintritt frei

20:00

Hoher Dom zu Köln

Winfried Bönig Orgel

Vokalensemble Kölner Dom

Eberhard Metternich Leitung

Kathinka Pasveer Klangregie

Winfried Bönig

lux et color

Karlheinz Stockhausen

GESANG DER JÜNGLINGE

Lisa Streich

Neues Werk

Auftragswerk von ACHT BRÜCKEN |

Musik für Köln. Uraufführung

Veranstaltet gemeinsam mit der

Kölner Dommusik

Eintritt frei

MO

29

20:00

wie So 28.04. 11:00

DI

30

20:00

21:00

Museum Ludwig

Eröffnungsparty mit DJ Spooky

und Jan Schulte

In Zusammenarbeit mit c/o pop

€ 8,– | ermäßigt: € 5,–

19:00 Einführung in das Konzert

Gürzenich-Orchester Köln –

Großes Abonnement Montag 9

Kleines Abonnement B Montag 5

Großes Abonnement Dienstag 9

Kleines Abonnement B Dienstag 5

Vorverkaufsstellen

Roncalliplatz, 50667 Köln,

direkt neben dem Kölner Dom

(im Gebäude des Römisch-

Germanischen Museums)

Montag – Freitag 10:00 – 19:00

sowie Samstag 10:00 – 16:00

Neumarkt-Galerie, 50667 Köln

(In der Mayerschen Buchhandlung)

Montag – Samstag 9:00 – 20:00

Philharmonie-Hotline:

0221 280 280

Montag – Freitag 8:00 – 20:00

Samstag 9:00 – 16:00

Sonntag 10:00 – 16:00

koelner-philharmonie.de

Hier finden Sie auch aktuelle Infor-

matio nen zu besonderen Angeboten

sowie zur Baustelle vor der Philharmonie.

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Schüler, Studenten (bis 28 Jahre),

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Wehr- und Zivildienstleistende und

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eine Preisermäßigung beansprucht

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ist beim Kauf der Karte und Einlass

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Tel.: 0221 204 08 204

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Konzert beginn. Kurzfristig über die

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te Tickets liegen hier für Sie bereit.

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Ihre Eintrittskarte ist zugleich Hin-

und Rückfahrkarte im Verkehrsverbund

Rhein-Sieg. Die Hinfahrt darf

frühestens vier Stunden vor Beginn

der Veran staltung angetreten werden.

Die Rückfahrt muss spätestens um

10 Uhr des Folgetages abgeschlossen

sein, wenn am Abend keine Züge

mehr verkehren. Die Eintrittskarte ist

nach Veranstaltungsbesuch nicht

auf andere Personen übertragbar.

Auch nicht als Fahrausweis.

Adresse

Unseren Konzertsaal finden Sie in der

Bischofs gartenstraße 1, 50667 Köln

im Schatten des Kölner Doms.

Plätze

Besucher in den Blöcken C und F

kommen schneller ins Foyer, wenn

sie die oberen Ausgänge benutzen!

Gehbehinderte brauchen für die

X- und Y-Balkone jeweils nur neun

Stufen zu überwinden. Die Plätze

in Block Z erreichen Sie mit einem

Aufzug. Bitte halten Sie den auf Ihrer

Eintrittskarte vermerkten Platz ein.

Danke!

Wir tun alles, um Programm-, Besetzungs-

oder Terminänderungen zu

ver meiden. Trotzdem lassen sie

sich manchmal nicht umgehen. Beachten

Sie deshalb unsere Mit teil-

ungen in der Tagespresse und im

Internet (koelner-philharmonie.de).

Grundsätzlich berechtigen Besetzungs-

und Programmänderungen

nicht zur Rückgabe bereits erworbener

Eintritts karten oder Abonnements.

Preisgruppe

Block

I B E

II A C D F

III G H L M N Q auch Seitenplätze A * D *

IV I K O P auch Reihe 32 und 33 L Q

V T * ◆ Y * ◆ auch Seitenplätze G M Reihe 29 und 30 I K O P

VI U * ◆ X * ◆ Balkone (Gehbehinderte s. Hinweis)

Z Chorempore mit Rollstuhlplätzen (Reihe 4 ◆)

R S Stehplätze und Rollstuhlplätze

Besucher in den Blöcken C und F

kommen schneller ins Foyer, wenn

sie die oberen Ausgänge benutzen.

Gehbehinderte brauchen für die

X- und Y- Balkone jeweils nur

9 Stufen zu überwinden.

Die Plätze in Block Z (Chor empore)

erreichen Sie mit einem Aufzug,

ohne Stufen überwinden zu müssen.

*

In diesen Blöcken kann es

Sichtbehinderungen geben.

◆ Diese Plätze werden nicht

bei allen Konzerten angeboten.

durchgehendes Treppengeländer.

(Kein Durchgang)

PhilharmonieLunch wird von KölnMusik

gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester

Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln

ermöglicht.

Fotonachweis: Deutsche Grammophon / Tina

Tahir, Klaus Rudolph, Sony BMG / Alexander

Basta

Kulturpartner der Kölner Philharmonie

Medienpartner


koelner-philharmonie.de

Philharmonie-Hotline: 0221 280 280

Vorverkauf

Der Kartenvorverkauf für Veranstaltungen

der KölnMusik beginnt vier

Monate im Voraus. Im Übrigen beachten

Sie bitte die in unseren Veröffentlichungen

angegebenen Vorverkaufsfristen.

Vorverkaufsstellen

Kölner Philharmonie

Bischofsgartenstraße 1

50667 Köln

Roncalliplatz, 50667 Köln,

direkt neben dem Kölner Dom

(im Gebäude des Römisch-

Germanischen Museums)

Montag – Freitag 10:00 – 19:00

sowie Samstag 10:00 – 16:00

Abonnement

KölnMusik Ticket

KölnMusik Event:

Tel.: 0221 204 08 204

abo@koelnmusik.de

Neumarkt-Galerie, 50667 Köln

(In der Mayerschen Buchhandlung)

Montag – Samstag 9:00 – 20:00

Kasse

Die Konzertkasse der Kölner

Philharmonie öffnet 90 Minuten vor

Konzert beginn. Kurzfristig über die

Philhar monie-Hotline 0221 - 280 280

gebuchte und per Kreditkarte bezahlte

Tickets liegen hier für Sie bereit.

Philharmonie-Hotline:

0221 280 280

Montag – Freitag 8:00 – 20:00

Samstag 9:00 – 16:00

Sonntag 10:00 – 16:00

Fahrausweis

Ihre Eintrittskarte ist zugleich Hinund

Rückfahrkarte im Verkehrsverbund

Rhein-Sieg. Die Hinfahrt darf

frühestens vier Stunden vor Beginn

der Veran staltung angetreten werden.

Die Rückfahrt muss spätestens um

10 Uhr des Folgetages abgeschlossen

sein, wenn am Abend keine Züge

mehr verkehren. Die Eintrittskarte ist

nach Veranstaltungsbesuch nicht

auf andere Personen übertragbar.

Auch nicht als Fahrausweis.

Festival-Eröffnung

ACHT BRÜCKEN

Musik für Köln

30.04.2013

Dienstag

koelner-philharmonie.de

Hier finden Sie auch aktuelle Informatio

nen zu besonderen Angeboten

sowie zur Baustelle vor der Philharmonie.

Christian Gerhaher

21.04.2013

Sonntag

20:00

Danke!

Wir tun alles, um Programm-, Besetzungs-

oder Terminänderungen zu

ver meiden. Trotzdem lassen sie

sich manchmal nicht umgehen. Beachten

Sie deshalb unsere Mit teilungen

in der Tagespresse und im

Internet (koelner-philharmonie.de).

Zahlung

Zahlen Sie Ihre Tickets bequem mit

Kredit karte, per Bankeinzug (nur

tele fonisch), mit EC-Karte oder einfach

bar (nur bei unseren Vorverkaufs

stellen). Zurzeit gelten für den

Vorverkauf von Ver anstaltungen in

der Kölner Philharmonie alle Preise

zuzüglich 10 % Vorverkaufsgebühr.

Wenn Sie Eintrittskarten telefonisch

oder über das Internet erwerben,

kommt eine Service- und Versandpauschale

je Versand vorgang hinzu.

Thierry Mechler,

Mike Svoboda

u. a.

18. 04.2013

Donnerstag

20:00

Adresse

Unseren Konzertsaal finden Sie in der

Bischofs gartenstraße 1, 50667 Köln

im Schatten des Kölner Doms.

Ermäßigungen

Bei Konzerten der KölnMusik erhalten

Schüler, Studenten (bis 28 Jahre),

Auszubildende, Schwerbehinderte,

Wehr- und Zivildienstleistende und

Köln-Pass-Inhaber 25 % Rabatt. Bitte

beachten Sie: Es kann nur jeweils

eine Preisermäßigung beansprucht

werden. Der Ermäßigungsnachweis

ist beim Kauf der Karte und Einlass

in den Saal unaufgefordert vorzuzeigen.

Plätze

Besucher in den Blöcken C und F

kommen schneller ins Foyer, wenn

sie die oberen Ausgänge benutzen!

Gehbehinderte brauchen für die

X- und Y-Balkone jeweils nur neun

Stufen zu überwinden. Die Plätze

in Block Z erreichen Sie mit einem

Aufzug. Bitte halten Sie den auf Ihrer

Eintrittskarte vermerkten Platz ein.

Anne-Sophie Mutter

10.04.2013

Mittwoch

20:00

Highlights im April

Anne-Sophie Mutter am 10.04.

koelner-philharmonie.de

April

Block

Grundsätzlich berechtigen Besetzungs-

und Programmänderungen

nicht zur Rückgabe bereits erworbener

Eintritts karten oder Abonnements.

Preisgruppe

I B E

II A C D F

III G H L M N Q auch Seitenplätze A * D *

IV I K O P auch Reihe 32 und 33 L Q

V T *

◆ Y *

◆ auch Seitenplätze G M Reihe 29 und 30 I K O P

VI U *

◆ X *

◆ Balkone (Gehbehinderte s. Hinweis)

Z Chorempore mit Rollstuhlplätzen (Reihe 4 ◆)

R S Stehplätze und Rollstuhlplätze

In diesen Blöcken kann es

Sichtbehinderungen geben.

*

Besucher in den Blöcken C und F

kommen schneller ins Foyer, wenn

sie die oberen Ausgänge benutzen.

◆ Diese Plätze werden nicht

bei allen Konzerten angeboten.

durchgehendes Treppengeländer.

(Kein Durchgang)

Gehbehinderte brauchen für die

X- und Y- Balkone jeweils nur

9 Stufen zu überwinden.

Die Plätze in Block Z (Chor empore)

erreichen Sie mit einem Aufzug,

ohne Stufen überwinden zu müssen.

Fotonachweis: Peter Hönnemann - under

exclusive license to Sony Classical for Lang

Lang’s new release »The Chopin Album«,

ACT/Jörg Grosse Geldermann

PhilharmonieLunch wird von KölnMusik

gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester

Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln

ermöglicht.

Kulturpartner der Kölner Philharmonie

Medienpartner

Veranstaltungen

April 2013

Michael Wollny am 21.03.

SO

17

18:00

Myung-Hee Hyun Sopran

Elvira Bill Alt

Jörg Dürmüller Tenor

Georg Gädker Bariton

Michael Adair Bass

Kinder- und Jugendchor der

ChorAkademie Bergisch-Land,

Solingen

Philharmonischer Chor Köln

Philharmonisches

Sinfonieorchester Köln

Horst Meinardus Dirigent

Johann Sebastian Bach

Matthäuspassion BWV 244

Netzwerk Kölner Chöre

gemeinsam mit KölnMusik

€ 32,– 28,– 24,– 19,– 14,– 9,– | Z: € 24,–

Kölner Chorkonzerte 4

SO

17

20:00

Filmforum

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

»Warm-up«

Musikvideos zu Mouse on Mars

»Distroia«, Funkstörung »The Zoo«,

Telefon Tel Aviv »Time Is Running

Out«, Efdemin »There Will Be

Singing«, Maschinefabriek

»Kreukeltape« u. v. m.

Damit das Warten auf den Festivalstart

von ACHT BRÜCKEN nicht zu

lange dauert, geben einige Veranstaltungen

Gelegenheit, schon vorab

in Festival-Stimmung zu kommen.

MusikTriennale Köln GmbH

gemeinsam mit Internationale

Kurzfilmtage Oberhausen und

Kino Gesellschaft Köln

€ 6,50 (ermäßigt: € 6,–)

MO

18

20:00

wie So 17.03. 11:00

DI

19

20:00

19:00 Einführung in das Konzert

Gürzenich-Orchester Köln –

Großes Abonnement Montag 8

Kleines Abonnement B Montag 4

Markus Stenz-Abo Montag 3

Großes Abonnement Dienstag 8

Kleines Abonnement B Dienstag 4

Markus Stenz-Abo Dienstag 3

MI

20

20:00

Lang Lang Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Sonaten für Klavier G-Dur KV 283

(189h), Es-Dur KV 282 (189g) und

a-Moll KV 310 (300d)

Frédéric Chopin

Balladen Nr. 1 g-Moll op. 23, Nr. 2

F-Dur/a-Moll op. 38 »La Gracieuse«,

Nr. 3 As-Dur op. 47 und Nr. 4

f-Moll op. 52

KölnMusik

€ 92,– 82,– 64,– 44,– 27,– 25,– | Z: € 64,–

DO

21

12:30

PhilharmonieLunch

Vocal Journey

Stephan Görg, Erik Sohn Leitung

KölnMusik

Eintritt frei

DO

21

20:00

Theo Bleckmann voc

Michael Wollny Trio

Michael Wollny p

Tim Lefebvre b

Eric Schaefer dr

Einst galt das Klaviertrio als die intimste

Keimzelle des Jazz. Heute

hat sich das kammermusikalischbrave

Jazzformat zur Brutstätte einer

aktuellen Musik jenseits aller

Genre-Grenzen verwandelt. Das

Michael Wollny Trio gilt seit seinem

Debüt 2005 als der deutsche Kronzeuge

dieser Entwicklung. Im Quartett

mit Theo Bleckmann wird an

diesem Abend ein wahrer Genre-

Sprengsatz hochgehen.

KölnMusik

€ 25,–

Jazz-Abo Soli & Big Bands 5

FR

22

20:00

Olesya Golovneva Sopran

Diana Haller Alt

Francesco Demuro Tenor

Samuel Youn Bass

NDR Chor

WDR Rundfunkchor Köln

David Marlow Einstudierung

WDR Sinfonieorchester Köln

Andrés Orozco-Estrada Dirigent

Tod und Verklärung

Richard Strauss

Tod und Verklärung. Tondichtung

für großes Orchester c-Moll op. 24

TrV 158

Gioachino Rossini

Stabat Mater

19:00 Einführung in das Konzert

Westdeutscher Rundfunk

€ 33,– 27,– 20,– 15,– 14,– 8,– | Z: € 20,–

Ermäßigter Preis für junge

Erwachsene unter 25 Jahren: € 5,50

Großes Abonnement 10

SA

23

20:00

Boris Berezovsky Klavier

SWR Sinfonieorchester

Baden-Baden und Freiburg

François-Xavier Roth Dirigent

Richard Strauss

Macbeth op. 23 TrV 163

Tondichtung für großes Orchester

nach Shakespeares Drama

Béla Bartók

Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 2 Sz 95

Jean Sibelius

Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Deutschlandfunk gemeinsam

mit KölnMusik

€ 42,– 36,– 28,– 22,– 15,– 10,– | Z: € 24,–

Deutschlandfunk Extra 2

SO

24

11:00

Sunhae Im Sopran

Marianne Beate Kielland Alt

Kölner Kammerorchester

Nicolas Krüger Dirigent

La Passione

Joseph Haydn

Sinfonien e-Moll Hob. I:44

»Trauersinfonie« und f-Moll

Hob. I:49 »La Passione«

Giovanni Battista Pergolesi

Stabat Mater

Kölner Kammerorchester

€ 45,60 38,60 32,60 25,60 19,60

14,60 | Z: € 32,60

Das Meisterwerk 2012/13 (Abo) 4

SO

24

15:00

Filmforum

Der Lieblingsfilm von ... Lang Lang

The Flying Machine

Regie: Martin Clapp / Geoff Lindsey,

Marek Skrobecki, Großbritannien

/ Polen 2011, 85 Min., OV; Mit:

Heather Graham, Lang Lang u. a.

»The Flying Machine« wurde anlässlich

des 200. Geburtstags von

Frédéric Chopin produziert und im

Februar 2011 in der Royal Festival

Hall in London uraufgeführt – am

Klavier Lang Lang.

In der Reihe »Der Lieblingsfilm von

...« präsentieren ausgewählte Künstler

der Saison 2012/2013 Filme, die

ihnen besonders viel bedeuten.

Medienpartner: choices

Karten an der Kinokasse

KölnMusik gemeinsam mit

Kino Gesellschaft Köln

€ 6,50 | ermäßigt: 6,–

Für Abonnenten der KölnMusik

mit Abo-Ausweis: € 5,–

SO

24

18:00

Christian Tetzlaff Violine

Junge Deutsche Philharmonie

Jonathan Nott Dirigent

Dmitrij Schostakowitsch

Konzert für Violine und Orchester

Nr. 1 a-Moll op. 99

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 9 D-Dur

KölnMusik

€ 32,– 27,– 21,– 16,– 12,– 10,– | Z: € 21,–

Kölner Sonntagskonzerte 4

MO

25

20:00

Grigory Sokolov Klavier

Franz Schubert

Vier Impromptus op. 90 D

Drei Klavierstücke D 946

Ludwig van Beethoven

Sonate für Klavier Nr. 29 B-Dur

op. 106 »Große Sonate für das

Hammerklavier«

19:00 Einführung in das Konzert

durch Christoph Vratz

KölnMusik

€ 25,–

Philharmonie für Einsteiger 5

Piano 6

MI

27

21:00

Les Talens Lyriques

Christophe Rousset

Orgel, Cembalo, Leitung

Die »Leçons de ténèbres«, die Lesungen

der Dunkelheit, waren eine

Tradition der Spätrenaissance. Zu

den Klageliedern Jeremias schrieben

große Komponisten wie François

Couperin und Marc-Antoine

Charpentier Musik für die Liturgien

der Karwoche. In der Kölner Philharmonie

sind diese musikalischen

Lesungen auch mittlerweile Tradition

und wieder werden im feierlichen

Schein der Kerzen die Musik

und der Geist dieser Zeit in Szene

gesetzt.

KölnMusik

€ 25,–

DO

28

12:30

PhilharmonieLunch

Studierende der Orgelklasse

von Prof. Winfried Bönig

KölnMusik

Eintritt frei

DO

28

20:00

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Gesprächskonzert

John Eliot Gardiner spricht über

Johann Sebastian Bach, die Kantate

»Christ lag in Todes Banden« und

die Johannespassion.

Das Publikum ist eingeladen, die

Choräle mitzusingen.

Johann Sebastian Bach

»Christ lag in Todes Banden« BWV 4

Gefördert durch das Kuratorium

KölnMusik e. V.

19:00 Einführung in das Konzert mit

Isabella de Sabata und Louwrens

Langevoort

KölnMusik

€ 25,–

Sir John Eliot Gardiner 2

FR

29

18:00

Karfreitag

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Oratorium für Soli, Chor und

Orchester

Gefördert durch das Kuratorium

KölnMusik e. V.

KölnMusik

€ 92,– 82,– 64,– 44,– 27,– 25,– | Z: € 64,–

Baroque ... Classique 4

Sir John Eliot Gardiner 3

SA

30

20:00

Nathan Plante Trompete

Johannes Öllinger E-Gitarre

Dominik Blum Hammondorgel

Ensemble Resonanz

Christoph Altstaedt Dirigent

Faust – Eine deutsche Volkssage

Stummfilm, Deutschland 1926

Regie: Friedrich Wilhelm Murnau

rekonstruierte Fassung mit neuer

Filmmusik von Tobias Schwencke

KölnMusik

€ 25,–

SO

31

19:00

Ostersonntag

The Sound of Hollywood

Symphony Orchestra & Voices

Helmut Imig Dirigent

Fluch der Karibik

von Gore Verbinski

Nach dem großen Erfolg im Jahr

2012 kehrt Captain Jack Sparrow

auch in diesem Jahr an den Rhein

zurück: Live von Chor und Orchester

begleitet erleben Sie die Abenteuer

des wohl berühmtesten Piraten

der Welt auf einer riesigen Kinoleinwand

in der Kölner Philharmonie.

Original mit deutschen Untertiteln

Freigegeben ab 12 Jahren

BB Promotion GmbH

€ 74,– 70,– 66,– 58,– 53,– 27,–

Familienkonzerte

Fr 01.03. 15:00

Bürgerzentrum Nippes,

Altenberger Hof

Sa 02.03. 11:00

Bürgerhaus Kalk

Sa 02.03. 16:00

Bürgerzentrum Chorweiler

So 03.03. 11:00

Comedia

So 03.03. 16:00

Bürgerzentrum Engelshof e. V.

Jabahee mit dem

Ensemble Adesa

Empfohlen für Kinder

ab 3 Jahren.

Das Konzert dauert ca. eine

Stunde. Keine Pause.

Für begleitende Erzieher aus

Kindertagesstätten-Gruppen

ist der Eintritt frei.

Kinder ab einem Jahr: € 4,–

Erwachsene: € 6,–

MO MO

01

15:00

01

19:00

Ostermontag

The Sound of Hollywood

Symphony Orchestra & Voices

Helmut Imig Dirigent

Fluch der Karibik

von Gore Verbinski

Nach dem großen Erfolg im Jahr

2012 kehrt Captain Jack Sparrow

auch in diesem Jahr an den Rhein

zurück: Live von Chor und Orchester

begleitet erleben Sie die Abenteuer

des wohl berühmtesten Piraten

der Welt auf einer riesigen Kinoleinwand

in der Kölner Philharmonie.

Original mit deutschen Untertiteln

Freigegeben ab 12 Jahren

BB Promotion GmbH

€ 74,– 70,– 66,– 58,– 53,– 27,–

MI

03

04

19:00

19:00

DO

Neue Philharmonie Westfalen

Walt Disneys Fantasia

Zeichentrickfilm

Fantasia – der Disney-Klassiker mit

Live-Musik: Gespielt wird live zur

Großbildleinwand – ein Konzertfilm

im besten Sinne des Wortes, mit bekannten

Werken der Musikgeschichte

und vielen vergnüglichen Bildern

aus der Feder der Disney-Künstler.

Empfohlen ab 12 Jahren

BB Promotion GmbH

€ 71,– 65,50 60,– 52,50 46,– 21,50

FR

05

20:00

Murat Coşkun Perkussion

Derya Türkan Kamancheh

Bundesjugendorchester

Howard Griffiths Dirigent

Osmanische Wunder

Introduktion auf der

Rahmentrommel

Ahmed Adnan Saygun

Ayin Raksi (Ritueller Tanz) op. 57

Maurice Ohana

Livre des prodiges

Manuel de Falla

El amor brujo (Der Liebeszauber)

(Auszüge)

Wolfgang Amadeus Mozart

Ouvertüre

aus: Die Entführung aus dem Serail

KV 384

Sukzessive Bearbeitung für

Kamancheh, Rahmentrommel

und Ensemble

Maurice Ravel

Boléro

Westdeutscher Rundfunk

gemeinsam mit KölnMusik

13,50

SA

06

20:00

Mariza Gesang

José Manuel Neto

portugiesische Gitarre

Pedro Joia Gitarre

Nando Araujo Bassgitarre

Hugo »Vicky« Marques Percussion

Fado tradicional – World Tour 2013

Mariza, die »Königin des Fado«, ist

eine Ikone, die den heutigen Fado

repräsentiert wie keine andere. 2011

erschien ihr lang ersehntes neues

Album »Fado Traditional«, mit dem

sie zu ihren musikalischen Wurzeln

zurückkehrt und mit dem sie nun

auch in Köln für Begeisterung sorgen

wird.

KölnMusik

€ 45,– 38,– 32,– 25,– 18,– 10,– | Z: € 32,–

SO

07

16:00

Daniela Koch Querflöte

Oliver Triendl Klavier

Nominiert von Wiener Konzerthaus

und Musikverein Wien

Werke von Mozart, Schubert,

Enescu, Hindemith und Prokofjew

Gefördert durch die Europäische

Kommission

15:00 Einführung in das Konzert

durch Bjørn Woll

KölnMusik

€ 19,–

Rising Stars -

die Stars von morgen 6

DI

09

20:00

Cyprien Katsaris Klavier

Solistes Européens Luxembourg

Christoph König Dirigent

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ouvertüre F-Dur zum »Märchen von

der schönen Melusine« op. 32

Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 1 g-Moll op. 25

Johann Sebastian Bach

Konzert für Cembalo, Streicher und

Basso continuo D-Dur BWV 1054

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Westdeutsche Konzertdirektion

Köln

€ 70,– 60,– 50,– 45,– 30,– 20,– | Z: € 45,–

Meisterkonzerte Zyklus A 7

MI

10

12:30

Filmforum

PhilharmonieLunch

An Evening with Danny Kaye

and the New York Philharmonic

USA 1981 (Auszüge)

KölnMusik gemeinsam mit

Kino Gesellschaft Köln

Eintritt frei

MI

10

20:00

Filmforum

An Evening with Danny Kaye

and the New York Philharmonic

USA 1981

Der brillante und berühmte Komiker,

Schauspieler und Sänger Danny Kaye

stellte 1981 am Pult der New Yorker

Philharmoniker verschiedene Dirigentenpersönlichkeiten

und -typen auf

amüsante Weise dar. Die zugunsten

der Pensionskasse des Orchesters

entstandene Produktion begeistert

seit nunmehr dreißig Jahren das

Publikum!

Karten an der Kinokasse

KölnMusik gemeinsam mit

Kino Gesellschaft Köln

€ 6,50 | ermäßigt: € 6,–

MI

10

20:00

Anne-Sophie Mutter Violine

London Philharmonic Orchestra

Yannick Nézet-Séguin Dirigent

Modest Mussorgsky /

Nikolaj Rimskij-Korsakow

Vorspiel (Morgendämmerung an

der Moskwa)

aus: Chowanschtschina

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 35

Dmitrij Schostakowitsch

Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

KölnMusik

€ 147,– 126,– 105,– 72,– 42,– 25,– | Z: € 90,–

Internationale Orchester 4

FR

12

19:00

Max Mutzke voc

Butterscotch Beatbox, Gitarre

Simon Oslender Hammondorgel

WDR Big Band Köln

Torsten Maass ld, arr

Bianca Hauda Moderation

Mike Litt Moderation

Westdeutscher Rundfunk

Jugendliche unter 25 bei Vorlage

eines Nachweises: € 5,50

Begleitpersonen: € 17,50

1LIVE in der Philharmonie 4

SA

13

20:00

Paolo Conte Gesang, Klavier

Auch mit mittlerweile über siebzig

Lebensjahren verliert der Kultstar

unter den Cantautori kein bisschen

seiner Anziehungskraft! 2012 feierte

der Song-Poet mit dem Schnauzbart

gleich zwei Jubiläen: seinen 75.

Geburtstag am 6. Januar und das

50-jährige Jubiläum seines ersten

Albums ›The Italian Way To Swing‹.

Karsten Jahnke

Konzertdirektion GmbH

€ 129,– 114,– 94,– 74,– 54,– 44,– | Z: € 94,–

SO

14

11:00

Drumblebee

Konzert für Kinder ab 5

Quatuor Beat

Dan Tanson Konzeption und Regie

Ela Baumann Choreographie

Emilie Cottam Kostüme

Stéphane Choner Licht

»Drumblebee« ist ein virtuoser

Hummelflug, in dem Bewegung

und Rhythmus, tiefgreifende Musikalität

und begeisternde Choreographie

zu einem inszenierten Percussion-Konzert

ganz ohne Worte

verschmelzen.

Gefördert durch das Kuratorium

KölnMusik e. V.

Eine Koproduktion der KölnMusik,

der Philharmonie Luxembourg, des

Lucerne Festival und der Grazer

Spielstätten

Kinder und Jugendliche bis

16 Jahre: € 5,– / Erwachsene: € 14,–

Kinder-Abo 4

SO

14

15:00

Filmforum

Der Lieblingsfilm von ...

Christian Gerhaher

Short Cuts

USA 1993, 187 min.

Regie: Robert Altman

Der Alltag einer Gruppe von Menschen

in Los Angeles ist in Robert

Altmans Meisterwerk auf wundersame

Weise miteinander verknüpft. Es

geht u. a. um Beziehungsprobleme,

einen tödlichen Autounfall, Telefonsex

und um den Fund einer Wasserleiche.

Karten an der Kinokasse

KölnMusik gemeinsam mit

Kino Gesellschaft Köln

€ 7,50 | ermäßigt: € 7,–

Für Abonnenten der KölnMusik: € 6,–

SO

14

16:00

Lorenzo Coppola Klarinette

Freiburger Barockorchester

Gottfried von der Goltz

Violine und Leitung

Joseph Haydn

Sinfonie D-Dur Hob. I:86

Sinfonie D-Dur Hob. I:104

7. Londoner, »Salomon«

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klarinette und

Orchester A-Dur KV 622

Johann Peter Salomon

Romance

KölnMusik

€ 32,– 27,– 21,– 16,– 12,– 10,– | Z: € 21,–

Sonntags um vier 5

DI

16

20:00

Anna Vinnitskaya Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester

Berlin

Marek Janowski Dirigent

Johannes Brahms

Variationen für Orchester über ein

Thema von Joseph Haydn B-Dur

op. 56a

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Béla Bartók

Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 2 Sz 95

Kontrapunkt-Konzerte

€ 48,– 42,– 36,– 30,– 24,– 14,– | Z: € 36,–

Sachsens Glanz und

Philharmonische Akzente 6

MI

17

20:00

David Garrett Violine

Festival Strings Lucerne

Johannes Brahms

Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 77

handwerker promotion e.gmbh

€ 141,– 128,50 111,– 99,50 76,50 47,50

Z: € 111,–

DO

18

12:30

PhilharmonieLunch

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

KölnMusik gemeinsam mit dem

Westdeutschen Rundfunk

Eintritt frei

DO

18

20:00

Thierry Mechler Orgel

Stefan Hussong Akkordeon

Marcus Weiss Saxophon

Mike Svoboda Posaune,

Drehorgel, Arrangement und

Leitung

bach counterpoints

Johann Sebastian Bach und die

Orgel der Kölner Philharmonie aus

einer zeitgenössischen Perspektive:

Zusammen mit zwei Aufführungsspezialisten

für neue Musik sowie

Organist Thierry Mechler spiegelt

Komponist und Posaunist Mike

Svoboda ausgewählte Bach-Werke

in Bearbeitungen wider.

KölnMusik

€ 25,–

Orgel plus ... 4

Thierry Mechler

FR

19

20:00

Vilde Frang Violine

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

Arnold Schönberg

Kammersinfonie Nr. 2 es-Moll op. 38

Erich Wolfgang Korngold

Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 35

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Deutschlandfunk gemeinsam mit

KölnMusik

€ 33,– 27,– 20,– 15,– 14,– 8,– | Z: € 20,–

Deutschlandfunk Extra 3

SA

20

15:00

Ursula Maria Berg Violine

Jana Andraschke Violine

Antje Kaufmann Viola

Susanne Duven Viola

Bonian Tian Violoncello

Georg Heimbach Violoncello

Gürzenich-Orchester Köln

4. Kammerkonzert

Hans E. Albrecht

Lyrisches Streichquartett

für Violine, zwei Violen und

Violoncello

Johannes Brahms

Sextett für zwei Violinen, zwei

Violen und zwei Violoncelli Nr. 1

B-Dur op. 18

14:00 Einführung in das Konzert

Gürzenich-Orchester Köln

13,–

SA

20

20:00

Netta Or Sopran

Alexander Schneider Countertenor

Espen Fegran Bariton

Mädchenchor am Kölner Dom

Oliver Sperling Einstudierung

Oratorienchor Köln

mallArt percussion ensemble

Andreas Meisner Dirigent

Carl Orff / Tibor Herczeg

Carmina Burana. Cantiones profanae

Lieder aus der Benediktbeurer

Handschrift in lateinischer, altdeutscher

und altfranzösischer Sprache.

Fassung für Soli, gemischten Chor,

Kinderchor, Mallet-Instrumente und

Schlagzeug

Netzwerk Kölner Chöre gemeinsam

mit KölnMusik

€ 32,– 28,– 24,– 19,– 14,– 9,– | Z: € 24,–

Kölner Chorkonzerte 5


Köln

Philharmonie-Hotline: 0221 280 280

koelner-philharmonie.de

Kölner Philharmonie

Bischofsgartenstraße 1

50667 Köln

Großes Abonnement 9

Jukka-Pekka Saraste Abo 4

Gürzenich-Orchester Köln –

Familienabonnement A 3

Großes Abonnement Sonntag 8

Kleines Abonnement B Sonntag 4

Westdeutscher Rundfunk

€ 33,– 27,– 20,– 15,– 14,– 8,– | Z: € 20,–

Gürzenich-Orchester Köln

€ 34,– 27,– 22,– 16,– 14,– 9,– | Z: € 16,–

19:00 Einführung in das Konzert

mit Pascal Dusapin

10:00 Einführung in das Konzert

Hans Werner Henze

Sinfonie Nr. 8

Sonntags um vier 4

Kurt Magnus Atterberg

Moderato und Adagio

aus: Sinfonie Nr. 6 C-Dur op. 31

3. Akt

KölnMusik

€ 32,– 27,– 21,– 16,– 12,– 10,– | Z: € 21,–

Pascal Dusapin

Aufgang für Violine und Orchester

Kompositionsauftrag des Orchestre

de la Suisse Romande, Pierre Berge

und des WDR – Uraufführung

lit.COLOGNE gemeinsam

mit KölnMusik

€ 52,– 48,– 40,– 33,– 25,– 15,– | Z: € 25,–

28. und 29.03.2013

Donnerstag und Freitag

20:00 und 18:00

Sir John Eliot

Gardiner

13:00 Tanzschule lindig.art

Blickwechsel EnSuite:

»Barocke Tänze«

Die große Gala mit Literatur

und Musik

HK Gruber

»into the open ...«

Konzert für Percussion und

Orchester

Deutsche Erstaufführung

Jean Sibelius

Tapiola op. 112

Tondichtung für Orchester

Saverio Mercadante

Konzert für Flöte und Orchester Nr. 2

e-Moll op. 57

lit.COLOGNE –

Internationales Literaturfest

Musik der Zeit [4]: Ton-Dichtungen

Martin Grubinger Schlagzeug

Gürzenich-Orchester Köln

Markus Stenz Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart

Divertimento F-Dur KV 138 (125c)

Renaud Capuçon Violine

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

Frank Martin

Ballade für Flöte, Streicher und

Klavier. Orchesterfassung

Nicole Chevalier Sopran

Ina Müller Gesang

Alexander Paeffgen Trio

Alexander Paeffgen p

Christoph Sauer b

Christof Jaussi perc

Jörg Thadeusz Moderation

SO

17

11:00

27.03.2013

Mittwoch

21:00

Leçons de

ténèbres

Friedrich II. von Preußen

Konzert Nr. 3 C-Dur für Flöte,

Streicher und Basso continuo

FR

08

20:00

Katharina Thalbach Rezitation

Rufus Beck Rezitation

KölnMusik

€ 25,–

Henry Purcell

Abdelazar or The Moor’s

Revenge Z 570

Westdeutscher Rundfunk

€ 10,– | ermäßigt: € 7,50

Jean Sibelius

Tapiola op. 112

MO

11

20:00

Antonio Vivaldi

Konzert für Flöte, Streicher und

Basso continuo F-Dur op. 10,1

RV 433 »La tempesta di mare«

Felix Mendelssohn Bartholdy

Oktett Es-Dur op. 20

für vier Violinen, zwei Violen

und zwei Violoncelli

Die Kunst des Liedes 4

Pianist, Komponist und Produzent

Leszek Możdżer gilt als die größte

Entdeckung des polnischen Jazz

des letzten Jahrzehnts. Seine zahlreichen

Konzerte und gemeinsame

Produktionen mit Jazz-Größen wie

Arthur Blythe, Buster Williams, Billy

Harper, Joe Lovano, Pat Metheny,

David Gilmour und Archie Shepp

haben ihn längst international bekannt

gemacht.

Johann Sebastian Bach

Brandenburgisches Konzert Nr. 3

G-Dur BWV 1048

Ludwig van Beethoven

Leonoren-Ouvertüre Nr. 2 C-Dur

zu op. 72

KölnMusik

€ 25,–

Leszek Możdżer solo:

»From Chopin to Komeda«

25.03.2013

Montag

20:00

Grigory Sokolov

Emmanuel Pahud Flöte

Franz Liszt Kammerorchester

Happy hour – Klassik um Sieben

15:00 Thielenbruch Blickwechsel

Musik und Natur:

»Waldeslauschen – O kühler Wald«

SO

03

16:00

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

SA

16

20:00

DO

07

19:00

16.03.2013

Samstag

20:00

Leszek Możdżer

Gürzenich-Orchester Köln –

Familienabonnement B 2

Großes Abonnement Sonntag 7

Kleines Abonnement A Sonntag 4

Bereits im Frühjahr 2012 war

Maximilian Schmitt mit dem

Gürzenich-Orchester und dem

WDR Sinfonieorchester Köln in

der Kölner Philharmonie zu Gast.

Nun gibt er sein solistisches

Debüt gemeinsam mit einem der

herausragenden Liedbegleiter.

Meisterkonzerte Zyklus B 5

Westdeutsche Konzertdirektion

Köln

€ 90,– 80,– 65,– 50,– 35,– 20,– | Z: € 55,–

Gürzenich-Orchester Köln

€ 34,– 27,– 22,– 16,– 14,– 9,– | Z: € 16,–

KölnMusik gemeinsam mit dem

Westdeutschen Rundfunk

Eintritt frei

Lieder von Johannes Brahms, Paul

Hindemith und Franz Schubert

Richard Strauss

Eine Alpensinfonie op. 64

10:00 Einführung in das Konzert

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

Maximilian Schmitt Tenor

Gerold Huber Klavier

Ludwig van Beethoven

Konzert für Violine und Orchester

D-Dur op. 61

Highlights im März

Maurice Ravel

Daphnis et Cloé. Ballet en un acte.

Fragments symphoniques. 2. Suite

PhilharmonieLunch

Heraustrennen · Terminplan zum Heraustrennen · Terminplan zum Heraustrennen Terminplan zum Heraustrennen · Terminplan zum Heraustrennen · Terminplan zum

Henri Dutilleux

Métaboles

DO

07

12:30

SO

10

20:00

Renaud Capuçon Violine

Nederlands Philharmonisch

Orkest

Marc Albrecht Dirigent

Lang Lang am 20.03.

koelner-philharmonie.de

März

Frédéric Chopin

Konzert für Klavier und

Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

Sachsens Glanz und

Philharmonische Akzente 4

Olivier Messiaen

Les Offrandes oubliées

Méditation symphonique

Nelson Freire Klavier

Gürzenich-Orchester Köln

Lionel Bringuier Dirigent

SO

03

11:00

Operette und ... 4

Westdeutscher Rundfunk

€ 33,– 27,– 20,– 15,– 14,– 8,– | Z: € 20,–

Jules Sylvain

Zorina

Das Ende der

Rätselkönigin

Kontrapunkt-Konzerte

€ 80,– 70,– 60,– 48,– 36,– 16,–

Z: € 60,–

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68

»Pastorale«

Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Dresdner Philharmonie

Kurt Masur Dirigent

Mächtige Würgerin gesucht

Andrea Höcht Sopran (Zorina)

Stefan Sevenich Bass (Charlie)

Garrie Davislim Tenor (Luiz)

Takako Onodera Mezzosopran

(Mabel)

Olaf Plassa Bassbariton (President)

Christian Sturm Tenor (Tom)

Jussi Myllys Tenor (Percy)

WDR Rundfunkchor Köln

David Marlow Einstudierung

WDR Rundfunkorchester Köln

Niklas Willén Dirigent

Gürzenich-Orchester Köln –

Großes Abonnement Montag 7

Kleines Abonnement A Montag 4

Großes Abonnement Dienstag 7

Kleines Abonnement A Dienstag 4

MO

04

DI

20:00

05

20:00

Eine Stadt befreit, jedoch das eigene Schicksal damit besiegelt.

Das Unausweichliche des Schicksals, der Mensch als Spielball

der Götter waren die Themen, die den Sohn eines Bassisten aus

MI

06

20:00

KölnMusik

€ 19,–

15:00 Einführung in das Konzert

durch Bjørn Woll

Gefördert durch die Europäische

Kommission

Ludwig van Beethoven

Sonate für Violine und Klavier

Es-Dur op. 12,3

Béla Bartók

Sonate für Violine solo Sz 117

Johann Sebastian Bach

Chaconne

aus: Partita für Violine solo

Nr. 2 d-Moll BWV 1004

Ernst von Dohnányi

Sonate für Violine und Klavier

cis-Moll op. 21

Nominiert von Palace

of Arts Budapest

St. Petersburg interessierten, als er sich ein paar Jahre nach dem

Skandal um die Pariser Uraufführung seines Balletts über ein Frühlingsopfer

nun eines Stückes aus der altgriechischen Tragödiendichtung

annahm und daraus ein Oratorium komponierte. Die Pest

geht um vor den Toren der Stadt, der König sucht Rat bei einer höheren

Instanz. Mit der Rächung des Mordes am früheren König soll

die Seuche verschwinden, so lautet die Weisung. Was der jetzige

König nicht weiß: Er selbst ist der Mörder. Und nicht nur das, es

war der eigene Vater, der durch seine Hand umkam, und es ist die

Rising Stars –

die Stars von morgen 5

eigene Mutter, die er zur Frau nahm. Das Ende entspricht dem Anspruch

an eine Tragödie: Der Held sticht sich die Augen aus und

sein Leben endet, wie es begonnen hat – durch einen Fluch. Das

zweiaktige Opern-Oratorium ist zweisprachig. Gesungen wird auf

Lateinisch, die Zwischentexte werden in der Kölner Philharmonie

von einer berühmten Schauspielerin in französischer Sprache gesprochen.

Doch zurück zum Drama. Der tragische Held musste erst

ein Rätsel lösen, um König werden zu können. Wer gab ihm dieses

Rätsel auf? Anke Wildhusen

Bitte senden Sie die Lösung bis zum 09.03.2013 unter dem Stichwort

»Rätselhafte Philharmonie« an die KölnMusik GmbH, Bischofsgartenstr.

1, 50667 Köln. Wir verlosen unter den richtigen

Einsendungen 3 x 2 Tickets für das Konzert mit Les Talens Lyriques

am 27. März 2013 um 21 Uhr.

Des letzten Rätsels Lösung: Stanley Kubrick.

FR

15

20:00

Sachsens Glanz und

Philharmonische Akzente 5

Kontrapunkt-Konzerte

€ 45,– 40,– 35,– 30,– 24,– 14,– | Z: € 35,–

Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Robert Schumann

Konzert für Klavier und Orchester

a-Moll op. 54

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ouvertüre h-Moll »Die Hebriden

oder Die Fingals-Höhle« op. 26

Elena Bashkirova Klavier

Staatskapelle Halle

Karl-Heinz Steffens Dirigent

19:00 Einführung in das Konzert

wie So 03.03. 11:00

Ádám Banda Violine

Orsolya Soós Klavier

DO

14

20:00

SO

10

16:00

KölnMusik gemeinsam mit dem

Gürzenich-Orchester Köln

Eintritt frei

Gürzenich-Orchester Köln

Markus Stenz Dirigent

SA

02

20:00

Klassiker! 4

Orgel plus ... 3

PhilharmonieLunch

SCHLAFEN SIE GESUND

Schlafsysteme

KölnMusik

€ 25,–

KölnMusik

€ 25,–

Meisterkonzerte Zyklus A

Sergej Rachmaninow

Vesper (Vsenoščnoe bdenie) op. 37

Das große Abend- und Morgenlob.

Für gemischten Chor a cappella

19:00 Einführung in das Konzert

durch Oliver Binder

DO

14

12:30

Westdeutsche

Konzertdirektion Köln

€ 110,– 100,– 80,– 65,– 45,– 25,–

Z: € 75,–

Grigori Lwowskiy

»Erbarme Dich unser«

Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 1 c-Moll WAB 101

»Linzer Fassung«

Meisterkonzerte Zyklus C 4

Richard Strauss

Suite aus »Der Rosenkavalier«

op. 59 TrV 227

Pavel Tschesnokov

Am Bett des Kranken

Das Abendopfer

Paul Hindemith

Sonate für Orgel Nr. 2

Kammermusik Nr. 7 op. 46,2

Westdeutsche

Konzertdirektion Köln

€ 100,– 90,– 75,– 60,– 45,– 20,–

Z: € 70,–

Joseph Haydn

Konzert für Trompete (Clarino)

und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1

Modest Mussorgsky

»Der Engel hat verkünde

Aleksandr Kastal‘skij

»Dem guten Schäfer«

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Michail Glinka

Cheruvimskaja pesn‘ (Cherubikon)

Johann Sebastian Bach

Sinfonia für Orgel und Orchester

aus: »Wir müssen durch viel

Trübsal in das Reich Gottes

eingehen« BWV 146 und

»Gott soll allein mein Herze

haben« BWV 169

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Antonín Dvořák

Konzert für Violine und Orchester

a-Moll op. 53 B 96/108

Bonn

Berliner Freiheit 7

Hector Berlioz

Ouverture du Corsaire op. 21

Alison Balsom Trompete

Wiener Symphoniker

Dmitrij Kitajenko Dirigent

Moskauer Kathedralchor

Alexey Petrov Leitung

Iveta Apkalna Orgel

Musica Saeculorum

Philipp von Steinaecker Dirigent

Julia Fischer Violine

Tonhalle-Orchester Zürich

David Zinman Dirigent

www.aunold.de

Veranstaltungen

März 2013

individuell angepasst.

0228 - 96 15 83 40

FR

01

20:00

SO

03

20:00

SA

09

20:00

Köln

Hohenzollernring 103 50672 Köln

0221-788 79 799

53111 Bonn

MI

13

20:00


38 39

Christian Gerhaher und Gerold Huber

Konzerttermin

21.04.2013 Sonntag 20:00

Christian Gerhaher Bariton

Gerold Huber Klavier

Robert Schumann Zwölf Gedichte von Justinus Kerner op. 35

Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90

Heinz Holliger Lunea, 23 Sätze von Nikolaus Lenau (2013)

Elis, Drei Nachtstücke für Klavier

€ 25,–

Als konzertbegleitende Veranstaltung wird im Filmforum am Sonntag,

14.04.2013, 15:00 der Lieblingsfilm von Christian Gerhaher gezeigt:

Short Cuts – USA 1993, 187 min.

Robert Altman Regie

Mit: Andie MacDowell, Bruce Davison, Lily Tomlin, Tom Waits,

Lili Taylor, Robert Downey Jr., Chris Penn, Jennifer Jason-Leigh,

Annie Ross, Lori Singer, Matthew Modine, Julianne Moore

KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln

Karten an der Kinokasse € 7,50 / ermäßigt € 7,–

für Abonnenten der KölnMusik mit Abo-Ausweis € 6,-,

Medienpartner: choices

Bei Gerhaher wirkt alles

so leicht, so natürlich.

Das liegt vor allem an

seiner phänomenalen

Sprachgestaltung.

SONNTAGS-BRUNCH

jeden Sonntag ab 11 Uhr

Das moderne HOF 18 Restaurant befindet sich auf

der ersten Etage im Brauhaus Früh am Dom, in den

ehemaligen Hofbräustuben und Wohnräumen der

Familie Früh.

In anspruchsvollem Ambiente servieren wir kreative

und fantasievolle Speisen – und selbstverständlich

unser frisch gezapftes Früh Kölsch. Nach einer

umfangreichen Renovierung erstrahlen unsere

Räume in neuem Glanz: Ein innovatives Lichtkonzept

und moderne Materialien werden mit

wertvollen Erinnerungsstücken der Familie Früh

kombiniert. Genießen Sie feine und bunte crosskulturelle

Küche mit unverwechselbarem Blick auf

den Dom!

HOF 18 Restaurant im Brauhaus Früh am Dom

Am Hof 12-18 • 50667 Köln • Tel. 0221-26 13 215

gastronomie@frueh.de • www.frueh.de

Lob der Natürlichkeit

Christian Gerhaher singt Lieder von Holliger und Schumann

Kenner schnalzen mal offen, mal verlegen die Zunge, wenn sein

Name fällt. Selbst in der gern von widersprüchlichen Meinungen

geprägten Kritikerwelt kommt es zu seltenen Verbrüderungsszenen,

wenn es heißt, den Bariton Christian Gerhaher in den siebten

Sängerhimmel zu loben. Dabei wäre ihm selbst nichts verdächtiger

als zu viel Anerkennung. Um ein Haar hätte die Welt ohnehin

nicht viel von seinem musikalischen Talent mitbekommen.

Gerhaher hat Medizin studiert und während seiner Ausbildung

zum Arzt nur nebenbei gesungen. Anatomie und die Kunst des

Liedes liefen lange parallel. Doch dann ging alles sehr flott. Am 16.

Juni 1998 legte er sein drittes Staatsexamen ab, zwei Tage später

nahm er ein Engagement am Theater von Würzburg an – seine bis

heute einzige Festanstellung.

Egal, worüber man mit ihm spricht, stets schwingt ein bisschen

Understatement in seinen Aussagen mit. »Gesang ist vielleicht

nicht die höchste Kunstform, es ist einfach halt gutes Kunsthandwerk,

und man sollte wissen, was man tut, um einem Werk dienen

zu können.« Oder: »Natürlich besteht die Gefahr, dass das Lied untergeht.

Es kann aber sein, dass andere Kunstformen entstehen,

die die Leute mehr faszinieren.« Oder: »Es ist völlig in Ordnung,

dass Platten einen nicht mehr zum Großverdiener machen. Man

muss sich auf der Bühne beweisen.« Immer schimmert eine gewisse

Vorsicht durch, eine leichte Skepsis. Gerhaher vertraut nicht den

Gesetzen des Marktes.

Im Opernfach übt er bis heute Zurückhaltung, einerseits weil er

sich nur ungern wochenlang fernab von seiner Familie und den

drei Kindern irgendwo einquartiert, andererseits weil er seine

stimmlichen Möglichkeiten genau einschätzen kann. Papageno

in »Zauberflöte«, Pelléas in Debussys »Pelléas et Mélisande«,

Wolfram im »Tannhäuser«, Prinz von Homburg in Henzes gleichnamiger

Oper oder zuletzt der Posa in Verdis »Don Carlo« – üppig

wäre anders. Gerhaher hat sich längst im Konzert-, Oratorien- und

vor allem im Liedfach einen Platz ersungen, den ihm kaum jemand

streitig machen kann. »Die große Herausforderung besteht letztlich

in der Synthese aus Wort und Musik und darin, diese Musik

hörenswert zu machen.« Auch das klingt denkbar einfach, und wer

Gerhaher auf der Bühne erlebt, sollte nicht vermuten, wie schwer

die Umsetzung fallen kann. Bei ihm wirkt alles so leicht, so natürlich.

Das liegt eben vor allem an seiner phänomenalen Sprachgestaltung.

Nicht nur, dass man jedes Wort versteht; bei Gerhaher ist

jede Silbe Bedeutungsträger. Überzeichnung jedoch ist ihm fremd.

Schubert, Schumann, und vor allem Mahler – das sind die Komponisten,

für die er sich immer wieder eingesetzt hat. Fast im-

mer an seiner Seite ist Pianist Gerold Huber, den Gerhaher schon

seit Studienzeiten kennt und schätzt. Längst wirken die Beiden

wie eine künstlerische Symbiose. Denn Huber ist kein Assistent,

kein zarter Begleiter. Er setzt selbst Impulse, steuert, nimmt vorweg,

lässt nachklingen. Wenn die Beiden zum Liederabend in Köln

Station machen, ist das Programm so recht nach ihrem künstlerischen

Selbstverständnis: zwei Ausflüge in die Moderne, zu einem

Komponisten, dessen Qualitäten sie schätzen, dem sie vertrauen –

Heinz Holliger, dessen »Lunea« nach Nikolaus Lenau erst 2013 uraufgeführt

worden ist.

Daneben gibt es zwei der zu Unrecht weniger bekannten Zyklen

von Robert Schumann. »Bei Schumann geht es nicht immer

nur um Musik, sondern um Dinge, die den musikalischen Horizont

überschreiten.« Eine Blume bedeutet bei Schumann mehr

als eine Blume, »so wie man ein Objekt der Sehnsucht nie wirklich

begreifen kann«. Schumann, so Gerhaher, hat stets nach etwas

Überhöhtem gesucht. Beispiel der Zyklus op. 90, den er auch

in der Philharmonie singen wird: »Am Ende dieser Liedgruppe

steht ein altkatholisches Requiem – was am Ende eines Liederzyklus‘

keine chronologisch notwendige Sache ist. Aber das ist eben

Schumann: er verfolgt stets eine Seelendramaturgie.«

Christoph Vratz

www.evk-gesund.de

Schwangerschaft & Geburt

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Rehasport & Medizin-Vorträge

EVK-

GESUND

Deutsches Netz

Gesundheitfördernder

Krankenhäuser gem. e.V.

®

Health

Promoting

Hospitals

Zentrum für Prävention und Rehabilitation (P.U.R. ® )

am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach

Ferrenbergstraße 24 | 51465 Bergisch Gladbach

Tel.: 02202 / 122-7300 | pur@evk-gesund.de

Zentrum für Sport und Medizin (ZSM)

am Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal

Weyertal 76 | 50931 Köln

Tel.: 0221/ 479-2299 | zsm@evk-gesund.de

Ein Netz der

Weltgesundheitsorganisation

(WHO)


IM FOKUS

Michael

40

Konzerttermin

21.03.2013 Donnerstag 20:00

Theo Bleckmann voc

Michael Wollny Trio

Michael Wollny p

Tim Lefebvre b

Eric Schaefer dr

€ 25,–

maggie

smith

pauline

collins

tom

courtenay

und

michael

gambon

billy

connolly

Wollny

eine Stimme und arbeitete mit allem, was in der Avantgarde-Szene des

Big Apple Rang und Namen besitzt, von Laurie Anderson über Philip

Glass bis zur Vokalistin/Performance-Artistin Meredith Monk.

Trio und

Theo

Bleckmann

Jo-Jo mit gesungenen Worten

Michael Wollny

Dass aus Michael Wollny’s [em] obendrein durch die Schwangerschaft

der etatmäßigen Bassistin Eva Kruse eine völlig neue Band wird, erhöht

den Reiz des Neuen zusätzlich. »Tim Lefebvre ist kein Ersatz für Eva, sondern

ein völlig anderer Bassist. Er kommt eigens aus Los Angeles und

verwendet häufig den E-Bass mit diversen Effekten und natürlich auch

den Kontrabass. Das Trio wird mit ihm völlig anders klingen«, verspricht

Wollny. »Aber das wollten Eric Schaefer und ich auch so.« Es geht um

Entdeckungsreisen in Niemandsländer, auf die die Musiker auch das

Publikum mitnehmen. Nirgendwo steht ein Parameter, das einem den

Weg weist oder gar verstellt. »Der Kontakt mit Sängern erweitert mein

Spektrum als Pianist«, hat der 34-Jährige mit Nils Landgren, aber vor

allem durch die Kollaborationen mit Bleckmann festgestellt. »Ich spüre

eine ganz bestimmte Atmung, in der Musik, aber auch bei mir. Diese

Wellen und Flows, dieses Gleiten von einem bestimmten Punkt zum anderen.

Und dann natürlich der Text. Eine Stimme muss man nicht immer

mit einem Instrument gleichsetzen. Sie ist etwas ganz Individuelles, das

eine bestimmte Botschaft weitaus besser transportieren kann, als bloße

Musik.« Die Botschaft der Freiheit. Wer heute noch als Jazzer wahr

und ernst genommen werden will, der springt wieder ohne Fallschirm

ab. In eine Musik, die sich selbst in jeder Sekunde erfindet und erhält.

Reinhard Köchl

AB

24.1.

IM KINO!

Als Querdenker und Geradeausspieler kennen ihn viele. Als Klartextschreiber

hat Michael Wollny ebenfalls für Gesprächsstoff gesorgt. Ein

Beispiel? Die Linernotes zu seiner jüngsten CD »Wasted & Wanted«

(ACT/edel Kultur). »Wenn ich nicht Musiker wäre, würde ich schreiben«,

verrät der Pianist. »Der Umgang mit der deutschen Sprache bereitet mir

grundsätzlich wahnsinnigen Spaß.« Beim Konzert in der Kölner Philharmonie

erreicht des Musikers Obsession fürs Verbale eine völlig neue

Ebene. Michael Wollny, Drummer Eric Schaefer und Bassist Tim Lefebre

treffen den ebenfalls in kein einziges der gängigen Schemen passenden

Sänger Theo Bleckmann. Ein Jo-Jo-Spiel mit gesungenen Worten

und völlig offenem Ausgang.

Welche Vorbilder dienen den Protagonisten für ihre gemeinsame Performance?

Die des gepflegten Pianotrios, das einen sanft durch die Welt

des Great American Songbook dahin croonenden Vokalisten begleitet?

Wohl kaum! Wer sowohl Michael Wollny’s [em] wie auch Bleckmann

nur ein bisschen kennt, der weiß genau, dass die Unberechenbarkeit

die einzig berechenbare Konstante in den jeweiligen Karrierelinien ist.

»Alles kann passieren«, verrät Wollny deshalb auch in Hinblick auf das

bislang einmalige Gastspiel in der Domstadt geheimnisvoll. »Aber um

ehrlich zu sein: Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie und was wir da

machen: Ein Set im Duo, ein Set im Trio oder alle alles zusammen.« Genaueres

werde sich wohl erst ergeben, wenn Trio und Sänger zwei Tage

vor dem Ereignis zur Probe zusammenkämen. »Für mich liegt die Spannung

dieser Kollaboration darin, dass alle Beteiligten über Schnittmengen

verfügen. Theo und ich, wir sind 2011 in Salzau bei der Jazzbaltica

im Duo aufgetreten, was uns beiden eine Menge Spaß gemacht hat.

Mit Tim habe ich in Berlin Freejazz gespielt, mit Eric bin ich sowieso

seit Jahren verbandelt, Eric und Tim wiederum kennen sich von Chris

Cheeks Jam-Band Rudder, wo auch Theo die beiden in New York für

sich entdeckte. Es gibt viele Vorgeschichten, aber noch keine gemeinsame

Geschichte. Wir fühlen uns wie vier Vektoren, die ausgesendet werden

und sich irgendwo treffen. Das steigert auch bei mir die Vorfreunde

auf dieses Konzert. Ja, was erwartet uns? Dazu fallen mir spontan ein

paar Schlagworte ein: Song, Text, Minimal Music, Energie, Anarchie, Improvisation!

Wahrscheinlich wird aber sowie wieder alles ganz anders!«

Exakt in dieser Aussage liegt ein wesentlicher Teil des Erfolgsgeheimnisses

von Michael Wollny und Theo Bleckmann. Denn von ihrem unorthodoxen

Betrachtungspunkt aus hat sich noch keiner getraut, zum

Kern der Musik vorzudringen. Sein Trio gilt längst als der größte deutsche

Exportschlager in Sachen Jazz seit Jahrzehnten. Die Süddeutsche

Zeitung nannte es »irgendwas nervös Schönes zwischen neuer Musik,

Keith Jarrett, Cecil Taylor und Björk-Pop.« Stuart Nicholson, so etwas

wie der Reich-Ranicki des englischen Jazz, pries die CD »Live« gar als

das »beste Jazzalbum der letzten 25 Jahre«. Dies liegt daran, dass die

Musiker zum vergrübelten akademischen Jazz angenehm auf Distanz

gehen, aber dennoch von dem Glauben beseelt sind, ihm wieder Kraft

und Inhalt zu geben. »Der Grundgedanke des Jazz ist doch das Risiko«,

sagt Wollny. Bei Theo Bleckmann findet er einen Bruder im Geiste. Der

Sänger und Komponist erweitert seit seiner Umsiedlung aus Deutschland

1989 alle gültigen Genre nach seinem Gusto und hat sich dadurch

zu einer festen Größe in der New Yorker Downtown Musikszene entwickelt.

Der 46-Jährige gab den Aliens im Blockbuster »Men in Black«

Der Grundgedanke

des Jazz ist

doch

das Risiko.

Theo Bleckmann

Das Regiedebüt von

Dustin Hoffman

www.quartett-derfilm.de


42 43

Ein Klassiker

»In keinem

anderen Instrument

steckt so viel Kraft

wie in der Orgel.«

und

seine Vorbilder

Iveta Apkalna und Musica Saeculorum: Hindemith trifft auf Bach und Bruckner

Iveta Apkalna

Paul Hindemith war wohl eine der vielseitigsten

Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Im 50. Todesjahr des Komponisten

widmet sich die Kölner Philharmonie seinem

Schaffen in vielen Konzerten. Auch für die Orgel

schuf Hindemith Bleibendes – einen Einblick

gibt Iveta Apkalna gemeinsam mit dem

internationalen Barockorchester Musica Saeculorum.

Iveta Apkalna gehört zu den wenigen weiblichen

Orgel-Stars in einem überwiegend

männlich geprägten Genre. 1976 im lettischen

Rezekne geboren machte sie schon früh als

Nachwuchskünstlerin von sich reden. 1993

spielte sie vor Papst Johannes Paul II bei dessen

Lettland-Besuch. Während ihrer Studien

in Riga, London und Stuttgart errang Apkalna

bereits zahlreiche Auszeichnungen bei

Musikwettbewerben. 2005 gab es dann für

ihre CD »Himmel und Hölle« den ECHO-Preis

als »Instrumentalistin des Jahres«.

Von Orgeln spricht die temperamentvolle

Künstlerin wie von Persönlichkeiten – ständig

neue kennenzulernen, sei das spannende

an ihrem Beruf. Für Apkalna strahlt die Orgel

Männlichkeit aus, die Begegnung vergleicht

sie mit einem Flirt: »Ich muss mich diesem

Instrument von meiner allerbesten Seite zeigen!«

Trotz aller »Sprunghaftigkeit« bekennt

sie sich auch zu einer Lieblingsorgel – diese

steht im Dom zu Riga, wo sie regelmäßig für

Konzerte und Rundfunkaufnahmen zu Gast

ist. Indes ist auch die Klais-Orgel der Kölner

Philharmonie für die Künstlerin eine alte Bekannte.

Hier trat sie nicht nur solistisch auf,

sondern brachte auch gemeinsam mit Moderator

Harald Schmidt jungen Hörern klassische

Musik näher.

In keinem anderen Instrument stecke so viel

Kraft wie in der Orgel, sagt Iveta Apkalna, was

nicht mit Lautstärke gleichzusetzen sei: Auch

mit einem sehr leisen Register könne das

Instrument eine körperlich spürbare Klangerfahrung

schaffen. Bei der Auswahl und

Abstimmung des richtigen Klangs vor Ort ist

sie Perfektionistin. Für ein Solokonzert, verrät

die Künstlerin, benötigt sie acht bis zehn

Stunden Übe-Zeit.

Das Barockorchester Musica Saeculorum

vereint Spezialisten für alte Musik und hervorragende

moderne Musiker. Der in Südtirol

beheimatete Klangkörper wurde 2008 von

Cellist und Dirigent Philipp von Steinaecker

aus der Taufe gehoben – Anlass war ein Konzertprojekt

mit Kantaten von J. S. Bach. Einen

Namen machte sich das Ensemble unter anderem

mit einer vom ORF mitgeschnittenen

Messias-Aufführung im Dom zu Brixen.

Paul Hindemith ließ sich von barocken Musizierformen

und Satztechniken inspirieren und

verband sie mit seiner ganz eigenen, unverwechselbar

frischen Tonsprache. Hinter der

bescheiden betitelten Kammermusik Nr. 7

verbirgt sich ein komplettes Konzert für Orgel

und Kammerorchester. Nicht nur durch die

Besetzung knüpft das Werk an barocke Musizierformen

an. In ihrer polyphonen Satztechnik

und in ihrem motorischen Gestus erinnern

Hindemiths Kammermusiken an J. S. Bachs

Brandenburgische Konzerte. Die 2. Orgelsonate

hat ihren ganz eigenen Bezug zu Bach.

Nicht nur greifen alle drei Sätze auf barocke

Formen zurück; in der abschließenden Fuge

findet sich mit dem B-A-C-H-Motiv im Pedal

auch eine direkte Referenz an den Meister.

Auch Anton Bruckner blieb mit seinem Sinn

für klare Formgebung nicht ohne Wirkung auf

Hindemiths Kompositionsstil. Als dieser sich

nach dem Zweiten Weltkrieg mehr und mehr

dem Dirigieren zuwandte, gehörten Bach wie

Bruckner zu seinen bevorzugten Komponisten.

Das Programm schlägt einen Bogen zwischen

diesen Welten. Sinfonien aus Bach-Kantaten

für Orgel und Orchester erklingen im Wechsel

mit Hindemiths Musik, während im zweiten

Teil des Abends Bruckners 1. Sinfonie einen

ganz eigenen Akzent setzt. Philipp Möller

Konzerttermin

Philipp von Steinaecker

09.03.2013 Samstag 20:00

Iveta Apkalna Orgel

Musica Saeculorum

Philipp von Steinaecker Dirigent

Johann Sebastian Bach Sinfonia.

Für Orgel und Orchester

aus: »Wir müssen durch viel Trübsal in das

Reich Gottes eingehen« BWV 146

Kantate für Soli, Chor und Orchester zu Jubilate

Sinfonia. Für Orgel und Orchester

aus: »Gott soll allein mein Herze haben«

BWV 169

Kantate für Soli, Chor und Orchester

zum 18. Sonntag nach Trinitatis

Paul Hindemith Sonate für Orgel Nr. 2

Kammermusik Nr. 7 op. 46,2 für Orgel und

Kammerorchester

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 1 c-Moll WAB 101

»Linzer Fassung«

19:00 Einführung in das Konzert durch

Oliver Binder

€ 25,–


45

»Wenn ich

mich einsam fühle,

schmeckt mein Mund

nach Fado«

Mariza ganz nah am traditionellen Gesang

Mariza

Mariza zelebriert den Fado nicht. In ebenso eleganten wie phantasievollen

Bühnenkostümen gestikuliert und tanzt sie über die

Bühne – und doch singt dieses elfengleiche Wesen den tiefsten,

schwärzesten Fado, den man sich nur vorstellen kann, den

Blues Lissabons und seiner Arme-Leute-Viertel. Genau dahin

kehrt Mariza mit »Fado Tradicional« zurück: in die Mouraría, dem

früheren »Maurenviertel« Lissabons. Zwar wurde Mariza 1974 in

Mozambique geboren, doch sie kam schon mit zwei Jahren

nach Portugal und wuchs in diesem Viertel auf, das den Fado

sozusagen atmet. Ihr Kinderzimmer war die Taverne ihrer Eltern,

dort hörte, sang und trank man Fado, und Mariza lernte, Fado

zu singen, noch bevor sie lesen konnte: »Mein Vater hat mir die

Fadotexte in kleinen Bildchen aufgemalt. So konnte ich die Texte

besser behalten, wenn ich für die Nachbarn oder die Leute in der

Taverne sang. Für mich ist Fado singen wie atmen, etwas völlig

Natürliches«, erinnert sie sich. »Fado Tradicional ist eine Rückkehr

nach Hause, in die Taverne meiner Kindheit und Jugend.

Es besteht vor allem aus Erinnerungen und ist ein Dank an all

jene Menschen, die mich lehrten, den Fado auf meine Weise zu

singen.«

»Fado Tradicional« entstand in den drei Jahren, in denen Mariza

mit ihrem von Jazz, afrikanischer und Latin-Musik inspirierten

Album »Terra« auf Tournee war. »Diogo Clemente, mein Gitarrist,

lockte mich während der langen Fahrten immer wieder mit

seiner Gitarre, ich solle traditionellen Fado singen«, sagt Mariza.

»Das hab ich sehr gern gemacht, immer wieder. Am Ende der

Tournee wussten wir: Jetzt ist es an der Zeit, ein Album mit traditionellen

Fados zu machen. Als wir ins Studio gingen, hatte

ich nichts Besonderes vorbereitet. Ich habe einfach die Fados

genommen, die ich während dieser drei Jahre unterwegs gesungen

habe.«

Einer der befreundeten fadistas, der häufig in der Taverne ihrer

Eltern auftrat, war Artur Batalha. Mit ihm sang Mariza im

Duo den herzzerreißenden Fado »Promete, Jura« (Versprich es,

schwöre), ein Klassiker, der nach Rotwein, zu vielen Zigaretten

und Enttäuschungen klingt. »Ai, Esta Pena De Mim« (Ach, dieser

Schmerz in mir) ist ein Gänsehaut-Fado, den Mariza unerschrocken

fast a cappella singt, von der ersten bis zur letzten Note

ungeheuer präsent und eindringlich. In Portugal hat man diesen

Fado noch in Amália Rodrígues‘ Interpretation im Ohr, was Mariza

aber zu Recht nicht im Geringsten stört. Scheinbar mühelos

gelingt es ihr, den Fados von Amália oder vom großen Alfredo

Marceneiro, den Gedichten von Fernando Pessoa oder von

jungen zeitgenössischen Dichtern wie António Botto ein unverwechselbares

eigenes Leben zu geben, ohne die recht strengen

Regeln des Genres zu verletzen. »Dona Rosa« zum Beispiel, ein

fast vergnügt hüpfender Fado Bailarico über die schöne Rosa

klingt mit einer sanften Ironie an, »As Meninas Dos Meus Olhos«

dagegen mit einer stoischen Fröhlichkeit. Mariza hält bei diesen

traditionellen Fados ihre Kraft souverän im Zaum, um sie dann

wieder umso heller aufblitzen zu lassen, doch immer ist sie sehr

nah an den Worten – wenn sie etwa in »Mais Uma Lua« die Zeile

»Ich lebe sehr gut in mir« singt, ist es nachgerade unmöglich, ihr

nicht zu glauben. Das gibt den traditionellen Fados einen überraschend

gegenwärtigen Touch. »Vielleicht hat es damit zu tun,

wie ich diese Musik sehe und wie ich mich ausdrücke«, erklärt

Mariza. »Ich tue die Dinge auf meine Art. Ich gehöre zum modernen

Lissabon und singe den Fado so, wie er in mir ist.«

Ulli Langenbrinck

Konzerttermin

06.04.2013 Samstag 20:00

Mariza Gesang

José Manuel Neto portugiesische Gitarre

Pedro Joia Gitarre

Nando Aranjo Bassgitarre

Hugo »Vicky« Marques Percussion

Fado tradicional – World Tour 2013

€ 45,– 38,– 32,– 25,– 18,– 10,– | Z: € 32,–


46 47

Konzerttermin

05.04.2013 Freitag 20:00

Murat Coşkun Perkussion

Derya Türkan Kamancheh

Bundesjugendorchester

Howard Griffiths Dirigent

Osmanische Wunder

Maurice Ravel Boléro

und Werke von Manuel de Falla, Ahmed Adnan Saygun, Maurice

Ohana, und Wolfgang Amadeus Mozart, u. a.

bearbeitet für Kamancheh, Rahmentrommel und Ensemble

Westdeutscher Rundfunk gemeinsam mit KölnMusik

13,50

Freiburger Barockorchester

Howard Griffiths

Austausch bringt Segen

»Osmanische Wunder« und Ravels Boléro mit dem Bundesjugendorchester und Howard Griffiths

Mozart auf Rahmentrommel und arabischer Streichlaute, das

klingt nach feindlicher Übernahme. Aber auch 330 Jahre nach der

zweiten Wiener Türkenbelagerung ist nicht wirklich Gefahr im Verzug.

Im Gegenteil. Wenn die Ouvertüre zur »Entführung aus dem

Serail« an diesem Abend eine »sukzessive Bearbeitung« erfährt,

dann ganz im eigentlichen Sinne der Komposition. Die originelle

Instrumentierung ist als Bereicherung zu sehen, ergänzt sie das

Stück doch um ein authentisches Kolorit, das gewöhnlich in Beckenschlägen

und mit Piccoloflöten nur lautmalerisch imitiert wird.

An den geografischen Schnittstellen zwischen Orient und Okzident

haben durchweg Kriege, Vorurteile und Intoleranz Geschichte

geschrieben. Doch hat hier stets ein reger intellektueller Austausch

für bedeutende Fortschritte und eine nachhaltige Durchdringung

der Kulturen gesorgt. Auch das zählt wohl zu den »Osmanischen

Wundern«, die das Bundesjugendorchester, verstärkt durch die

Solisten Murat Coşkun, Perkussion, und Derya Türkan an der

Kamancheh in seinem jüngsten Programm ankündigt.

Das andalusische Cádiz, wo Ende des 18. Jahrhunderts der – von

Maurice Ravel orchestral veredelte – Bolero aufkam, erlebte seine

historische Blüte unter dem gleichrangigen Einfluss jüdischer,

christlicher und arabischer Kulturelemente. In diesem liberalen

geistigen Klima kam Manuel de Falla zur Welt, der die tradierten

Stilfacetten in seinem »Liebeszauber« noch um die Musik der spanischen

Gitanos ergänzte.

Bei dem Türken Ahmed Adnan Saygun und dem Franzosen

Maurice Ohana kommt die multikulturelle Prägung schon ganz unmittelbar

in ihrer Biografie zum Ausdruck. Saygun, Musikethnologe

und Spezialist für türkische Folklore, studierte von 1928 bis 1931

in Paris unter anderem bei Vincent d‘Indy und zeigte sich deutlich

beeinflusst von den impressionistischen Strömungen des frühen

20. Jahrhunderts. Kein Geringerer als Staatsgründer Kemal Atatürk

hatte ihm nebst vier weiteren Stipendiaten den Aufenthalt in einer

europäischen Musikmetropole ermöglicht, um so den Grundstein

für eine in der Tradition verwurzelte, aber doch moderne und entwicklungsoffene

türkische Musik zu legen, eine umsichtige strategische

Maßnahme, die von beispielhaftem Erfolg gekrönt war.

Saygun fand eine überzeugende Synthese zwischen der modalen

Tonsatztechnik und den asynchronen Rhythmen seiner Heimat

sowie westlicher Harmonik und den Regeln der Mehrstimmigkeit.

Lange vor seinem Tod 1991 galt er als der herausragende zeitgenössische

Komponist seines Landes und wurde als »Vater der modernen

türkischen Musik« verehrt.

Entsprang die aufgeklärte Weltläufigkeit eines Ahmed Adnan

Saygun geradezu staatsmännischem Kalkül, war sie Maurice Ohana

buchstäblich in die Wiege gelegt. Der 1913 im kolonialen Marokko

geborene Franzose verband die arabisch-muslimischen

Impressionen seiner Jugend mit den andalusisch-sephardischen

Wurzeln seiner Familie zu einem eigenwilligen Personalstil. In Opposition

zum Dogmatismus der Nachkriegsavantgarde bestand

er auf musikalische Gestaltungsfreiheit, die sich ohne Vorbehalte

im folkloristischen Erbe von Orient und Okzident bedient. So steht

Ohana geradezu exemplarisch für den programmatischen Ansatz

eines Konzertabends, in dem vermeintlich fest zementierte ideologische

Grenzen sich in Wohlklang auflösen.

Wer die Idee zum Kulturtransfer für eine zeitgeistige Errungenschaft

hält, sollte mehr (solcher) Musik hören.

Manfred Müller

Publikums–

lieblinge

Lorenzo Coppola gibt mit dem Freiburger

Barockorchester Mozarts Klarinettenkonzert

Ein italienischer, vielseitig ausgebildeter Klarinettist, ein experimentierfreudiges

Orchester und ein Werk des Altmeisters

Mozart – Diese drei Komponenten garantieren ein besonderes

Klangerlebnis. Bescheren wird es Mozarts einziges Konzert für

Klarinette und Orchester in A-Dur, das ursprünglich für und teilweise

mit dem Klarinettisten Anton Stadler, einem guten Freund

des Komponisten geschriebene wurde und von manch einem

als eines seiner schönsten Instrumentalwerke bezeichnet wird.

Das einzige vergleichbar bedeutende Stück für dieses Instrument

ist das hundert Jahre später von Johannes Brahms verfasste

Klarinettenquintett. Mozarts Konzert faszinierte nicht nur

damals die Zuhörer. Genau wie zu Mozarts Lebzeiten berührt es

nach wie vor viele Menschen. Dies haben auch Regisseure für

sich entdeckt und so mag es dem ein oder anderen schon als

musikalische Untermalung eines Films begegnet sein. Der gebürtige

Römer Lorenzo Coppola tritt in die Fußstapfen Stadlers

und wird in Begleitung des Freiburger Barockorchesters jenes

Werk zur Aufführung bringen. Unter der künstlerischen Leitung

von Gottfried von der Goltz werden die badischen Musiker des

Weiteren zwei Werke des nicht minder bekannten Wiener

14.04.2013 Sonntag 16:00

Lorenzo Coppola Klarinette

Freiburger Barockorchester

Gottfried von der Goltz Violine und Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

Johann Peter Salomon Romance und zwei Sinfonien von Joseph Haydn

€ 32,– 27,– 21,– 16,– 12,– 10,– | Z: € 21,–


48 49

Daniela Koch

Junge Elite

Konzerttermine

Internationale Nachwuchsstars präsentieren sich

in der Kölner Philharmonie

10.03.2013 Sonntag 16:00

Nominiert von Palace of Arts Budapest

Ádám Banda Violine

Orsolya Soós Klavier

Werke von Ernst von Dohnányi, Johann Sebastian Bach, Béla Bartók und

Ludwig van Beethoven

07.04.2013 Sonntag 16:00

Nominiert von Wiener Konzerthaus und Musikverein Wien

Daniela Koch Flöte

Oliver Triendl Klavier

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, George Enescu,

Paul Hindemith und Sergej Prokofjew

Gefördert durch die Europäische Kommission

jeweils 15:00, Einführung in das Konzert durch Bjørn Woll

je € 19,–

Zu diesen Konzerten bieten wir begleitende Veranstaltungen an, den

»Familiensonntag« für Familien mit Kindern von 7 bis 12 Jahre: Die erste

Konzerthälfte besuchen die Eltern alleine, während sich die Kinder im Backstage-Bereich

unter musikpädagogischer Anleitung auf den gemeinsamen

Besuch der zweiten Konzerthälfte vorbereiten.

Tickets: Kinder € 5,– | Erwachsene € 19,– *

sowie »Doppeltes Sonntagsvergnügen« – Konzertbesuch mit anschließendem

Dinner: Nach dem Konzert genießen Sie ein Zwei-Gang-Menü mit

Aperitif im exklusiven Dachgartenrestaurant Bellevue im Maritim.

Gesamtpreis inkl. Konzertkarte, Programmheft & Dinner: € 33,50 *

*Preise zzgl. Vorverkaufsgebühren

Informationen und Buchung unter 0221 280 280, bei KölnMusik Ticket am

Roncalliplatz oder KölnMusik Event in der Mayerschen Buchhandlung am

Neumarkt.

Es ist keine neue Erkenntnis: Für eine erfolgreiche Karriere ist musikalisches

Können eine Voraussetzung, eine Garantie jedoch für den

großen Durchbruch ist es noch lange nicht – heute weniger denn je.

Längst sind junge Künstler nicht mehr allein nur Musiker, sondern

auch ihre eigenen Botschafter, die mit allen Kanälen, die uns unsere

moderne, vielgestaltige Medienwelt zur Verfügung stellt, versuchen,

»ihr« Publikum zu erreichen. Doch um dessen Gunst buhlen unzählige

junger Talente, die allesamt versuchen, aus der anonymen

Masse hervorragender Künstler herauszutreten, ins helle Scheinwerferlicht

der internationalen Bühnen. Glücklich, wer auf diesem

oft langwierigen und manchmal leidvollen Weg ein bisschen Unterstützung

erfährt, sei es durch eine Plattenfirma oder eine der großen

Institutionen des europäischen Konzertwesens.

Wahrlich ein Riese ist hierbei die im Jahr 1991 gegründete European

Concert Hall Organisation, kurz ECHO genannt. Während die europäischen

Staatschefs seit Monaten um die Rettung und die Zukunft

des Euro ringen, liefern die Intendanten der ECHO-Konzerthäuser

den Beweis, dass die europäische Idee im musikalischen Sektor

längst ein Erfolgsmodell ist: 21 Häuser gehören mittlerweile dazu,

von Griechenland bis Schweden, von Luxemburg bis Österreich. Besonders

stark vertreten ist das Musikland Deutschland, mit der Kölner

Philharmonie, der Hamburger Laeiszhalle und – ganz neu – dem

Konzerthaus Dortmund.

Ein Aushängeschild der ECHO ist die aus dem europäischen Konzertleben

kaum noch wegzudenkende Reihe »Rising Stars«, die es

jungen Künstlern ermöglicht, auf den Bühnen der Mitgliedshäuser

erste Erfahrungen vor großem Publikum zu sammeln. Vier Nachwuchskünstler

waren in dieser Saison in der Kölner Philharmonie

schon zu erleben, darunter die 1989 in Kitzbühel geborene Flötistin

Daniela Koch und der aus Ungarn stammende Geiger Ádám Banda,

Jahrgang 1986. Bereits im Alter von acht Jahren begann er mit dem

Violinspiel und wurde mit zwölf in die »Klasse außergewöhnlich

junger Talente« an der Budapester Liszt-Akademie für Musik aufgenommen.

Trotz seiner noch jungen Karriere kann Ádám Banda

bereits auf einige Erfolge zurückblicken: So ging er als Sieger aus

gleich mehreren internationalen Wettbewerben hervor, darunter der

Carl-Flesch- sowie der Szigeti-Hubay-Violinwettbewerb. Sein Repertoire

ist beeinflusst von der Tradition und dem Erbe der Musik

seiner musikalischen Heimat, besonders vom Werk Béla Bartóks,

der auch bei seinem Konzert in der Kölner Philharmonie auf dem

Programm steht. Ádám Bandas Violinspiel kennt viele Ausdrucksfacetten:

Er verfügt über das funkenschlagende Feuer ungarischer

Geigenvirtuosen ebenso wie über die leisen, berückenden Töne, in

die sich manchmal ein Schuss slawischer Melancholie mischt. Ge-

GESUND SCHLAFEN HAT STIL

Köln - Frechen - Würselen - Euskirchen

Ádám Banda

Außergewöhnliche Schlafsysteme für unvergleichliche Nächte

nauso vielfältig wie sein Ausdrucksvermögen ist sein musikalisches

Repertoire, das neben den Tonschöpfern seiner ungarischen Heimat

auch die Klassiker von Bach bis Beethoven umfasst.

Ebenfalls in jungen Jahren hat Daniela Koch den Grundstein für

eine frühe Karriere gelegt: Mit 16 Jahren begann sie ihr Studium am

traditionsreichen Mozarteum in Salzburg, der Erfolg ließ nicht lange

auf sich warten: 2009 war sie beim Kobe International Flute Competition

in Japan die jüngste von mehr als 230 Teilnehmern – und gewann;

und auch beim renommierten ARD-Wettbewerb war sie 2010

die jüngste der vier Finalisten und gewann am Ende den zweiten

Preis. Bereits ein Jahr später wurde sie Soloflötistin bei den Bamberger

Symphonikern unter ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott.

Doch nur Orchestermusik war Daniela Koch zu wenig, und so widmet

sie sich ebenso intensiv ihrer Karriere als Solistin und konzertierte

bereits mit den Wiener Philharmonikern. Ihr Markenzeichen ist

der volle, dabei stets wandelbare Ton, gepaart mit einer stupenden

Virtuosität, die sie auch die Schlachtrosse der Sololiteratur spielend

bewältigen lässt. Virtuos bewegt sie sich zudem in den verschiedenen

Stilen von Mozart und Schubert bis Enescu und Hindemith.

Bjørn Woll

SO MAN SICH BETTET....

Aachener Str. 336 - 50933 Köln

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50 51

Das Babel

der Klaviermusik

Makellose Technik,

Sinn für Poesie und ein

fast orchestrales

Gestaltungsvermögen.

Grigory Sokolov gibt mit Beethovens Hammerklaviersonate eine der

legendärsten Kompositionen der Musikgeschichte

Sie ist die Sphinx der Klavierliteratur, der

Heilige Gral für jeden Interpreten. »Nach

Umfang und Anlage«, schreibt Alfred

Brendel, »geht die Hammerklaviersonate

weit über alles hinaus, was auf dem Ge-

Grigory Sokolov

25.03.2013 Montag 20:00

Grigory Sokolov Klavier

Franz Schubert Vier Impromptus op. 90 D 899

Drei Klavierstücke D 946

Ludwig van Beethoven

Sonate für Klavier Nr. 29 B-Dur op. 106

»Große Sonate für das Hammerklavier«

19:00, Einführung in das Konzert durch

Christoph Vratz

€ 25,–

Konzerttermin

biet der Sonatenkomposition je gewagt

und bewältigt wurde.« Mit ihrer sinfonischen

Aufführungslänge von 50 Minuten,

ihrer harmonischen Kühnheit, ihren technischen

Fallstricken und der Verschmelzung

klassischer Kompositionsmittel mit in

die Romantik weisenden Ausdrucksmitteln

und im Schluss-Satz barocker Polyphonie

thront Beethovens Klaviersonate Nr. 29 B-

Dur op. 106 als Unikat über allen anderen

Vertretern ihrer Gattung. Komponiert zwischen

dem Herbst 1817 und dem Sommer

1818, markierte diese Zeit einen der schwierigsten

Lebensabschnitte Beethovens. »Die

Sonate ist in drangvollen Umständen geschrieben«,

schrieb er an Ferdinand Ries.

Mit 47 Jahren fast völlig taub, im Streit um

seinen Neffen Karl und unter dem Druck

finanzieller Not hatte Beethoven ein Werk

geschaffen, das an Tiefendimension seinesgleichen

sucht und bis zur späten Uraufführung

durch Franz Liszt als unspielbar

galt. Während sich sowohl der erste Satz

mit seinen fanfarenartigen Eingangsakkorden

als auch das mit ironischem Unterton

daherkommende Scherzo des zweiten

Satzes noch marginal an der klassischen

Sonatensatzform orientieren, öffnet das

25-minütige Adagio mit seiner breiten Melodik

weit die Pforten zur Romantik – ja bis

hin zu Schumann und Brahms, vielleicht

sogar Chopin. Ein improvisatorischer Teil

(völlig neu für Beethovens Zeit) leitet über

zum Finale – und dies ist nun eine dreistimmige

Fuge und zugleich viel mehr als dies.

Denn Beethoven verarbeitet das komplexe

Thema nicht nur mit den Mitteln der Fugenkunst.

Harmonische Neuerungen, die

Verwendung des mehrstimmigen Trillers

als Stilmittel und die wuchtige Steigerung

zur Schlussapotheose hin generieren einen

Spannungsaufbau, deren Expressivität uns

noch heute als hochmodern erscheinen

lässt. Und so bleibt die Hammerklaviersonate

das Babel der Klaviermusik. »Sie wird

nicht leichter, wenn man sie nicht spielt«,

bemerkte einmal Barenboim. Und wenn

man es denn tut, muss man sich der Konkurrenz

stellen: Beethovens op. 106 wird

zum Prüfstein für jeden, der die höheren

Weihen des Pianistentums empfangen will.

Grigory Sokolov ging dabei seinen eigenen

Weg. Früh machte sich der 1950 in

Leningrad geborene Pianist von der von

Backhaus, Kempff und Serkin geprägten

Tradition unabhängig, arbeitete jahrzehntelang

an seiner Beethovenauffassung. »Gute

Kunst«, sagt Sokolov in einem Interview,

»ist durch die Persönlichkeit des Künstlers

unterscheidbar.« Das Universum Beethovens

erobert er mit stupender, makelloser

Technik, einem hoch entwickelten Sinn für

Poesie, aber auch einem die Grenzen des

Pianos sprengenden, fast orchestralen Gestaltungsvermögen.

Sein stets pedalarmes

Spiel ist klar und auch in den schwierigsten

Passagen transparent. Beethovens op. 106

präsentierte er dem Münchener Publikum

bereits 1975 als ungeheuerliche Klangarchitektur:

Die mit enormer Energie herausgemeißelte

Dynamik des ersten Satzes,

die schmerzliche Elegie des Adagios, aber

auch die spannungsgeladene, glasklare

Präsentation der Fuge rissen schon damals

die Zuhörer von den Stühlen. Im Studio

war Sokolov nur selten und mit op. 106 nie,

denn der Plattenmarkt ist ihm »eine große

Fabrik«, ja »kosmetisch steril«. So ist jedes

Konzert ein Ereignis für sich. Das Raum

lässt für Entwicklung, Entfaltung, Spontaneität.

Womit wir wieder beim Kosmos der

Hammerklaviersonate sind. Er ist unendlich

– wie der Geist ihres Schöpfers und der

kongeniale Interpret, der ihn am 25. März

durchschreiten wird.

Cyrill Stoletzky

Westdeutsche

Konzertdirektion

Köln

Do, 24.01.13

Di, 05.02.13

Di, 12.02.13

Do, 14.02.13

ACADEMY OF ST MARTIN IN THE FIELDS

DAVID AFKHAM Dirigent

MARTIN STADTFELD Klavier

TSCHECHISCHE PHILHARMONIE

KRZYSZTOF URBAŃSKI Dirigent

ALICE SARA OTT Klavier

kammerorchesterbasel

MARIO VENZAGO Dirigent

SOL GABETTA Violoncello

ANNE-SOPHIE MUTTER Violine

SINFONIA VARSOVIA

MICHAEL FRANCIS Dirigent

Kartenbestellung Tel. 02 21 / 2 58 10 17

Alle Infos und Einzelpreise unter www.wdk-koeln.de

MEISTERKONZERTE KÖLN

gegründet 1913

RESTKARTEN

RESTKARTEN

RESTKARTEN

Westdeutsche Konzertdirektion . Obenmarspforten 7 -11 . 50667 Köln

Tel. 02 21 / 2 58 10 17 . Fax 2 57 89 49

info@wdk-koeln.de . www.wdk-koeln.de

WIENER SYMPHONIKER

DMITRIJ KITAJENKO Dirigent

ALISON BALSOM Trompete

Fr, 01.03.13 Do, 25.04.13

TONHALLE ORCHESTER ZÜRICH

DAVID ZINMAN Dirigent

JULIA FISCHER Violine

NEDERLANDS PHILHARMONISCH ORKEST

MARC ALBRECHT Dirigent

RENAUD CAPUÇON Violine

Mi, 13.03.13 Mo, 22.04.13

Fr, 15.03.13 Do, 09.05.13

Di, 09.04.13

SOLISTES EUROPÉENS LUXEMBOURG

CHRISTOPH KÖNIG Dirigent

CYPRIEN KATSARIS Klavier

Alle Konzerte in der Kölner Philharmonie, 20 Uhr.

RESTKARTEN

Di, 04.06.13

MISCHA MAISKY SASCHA MAISKY

Violoncello

Violine

SLOVENIAN PHILHARMONIC ORECHSTRA

BENJAMIN YUSUPOV Dirigent

CAMERATA SALZBURG

DANIEL HOPE Violine und Leitung

ANNE-SOPHIE MUTTER Violine

RAFAEL FRÜHBECK DE BURGOS Dirigent

DRESDNER PHILHARMONIE

RESTKARTEN

RESTKARTEN

CITY OF BIRMINGHAM SYMPHONY ORCHESTRA

ANDRIS NELSONS Dirigent

MARTIN HELMCHEN Klavier

Änderungen vorbehalten!


52 53

Der polnische Weg

Polens Kultur- und Musikleben hat zwei Säulenheilige. Zum

einen ist da Frédéric François Chopin, 1810 in der Nähe von

Warschau geboren und 1849 in Paris gestorben, der als Pianist

und Komponist der Romantik weltberühmt ist. Zum

anderen aber gibt es Krzysztof Komeda, 1931 in Posen geboren

und 1969 in Warschau gestorben. Als Pianist sorgte

er 1956 zum ersten Mal für Aufsehen, als er mit seinem

Sextett beim Jazzfestival im polnischen Sopot auftrat. Obwohl

er bis zu seinem frühen Tod 1969 weiterhin als virtuos

auftrumpfender Jazzmusiker bekannt war, machte er sich

dennoch in den 1960er Jahren vor allem als Komponist der

Soundtracks vieler früher Spielfilme seines Landsmanns

Roman Polanski international einen Namen – wie zum Beispiel

für »Das Messer im Wasser«, »Tanz der Vampire« und

»Rosemary’s Baby«.

Seit nunmehr 20 Jahren ist der Pianist und Komponist Leszek

Możdżer auf dem Jazzcircuit aktiv – nicht nur in seiner

Heimat Polen, sondern mittlerweile überall in Europa. Nicht

dass der 1971 in Danzig geborene Możdżer so vermessen

wäre und sich auf die gleiche Stufe mit seinen beiden weitaus

berühmteren Landsleuten stellen wollte. Aber dennoch

Leszek Możdżer übersetzt als Jazzpianist die Musik seiner Landsleute

Chopin und Komeda in eine eigene Sprache

16.03.2013 Samstag 20:00

Leszek Możdżer Klavier

Leszek Możdżer solo:

»From Chopin to Komeda«

€ 25,–

Konzerttermin

gibt es Verbindungen zwischen diesen Künstlern aus Polen.

Seitdem er Anfang der 1990er Jahre die Jazzszene seiner

Heimat betreten hat, setzt sich Możdżer als Jazzpianist

kreativ und ideenreich mit Chopin auseinander und transformiert

dessen Werk in seine eigene Sprache als Jazzmusiker:

So war er schon früh in seiner Karriere berühmt für

seine ungewöhnlichen, pianistisch auf höchstem Niveau

gespielten und weit vom Ursprung wegführenden Piano-

Solo-Improvisationen über Klavierstücke des romantischen

Komponisten. Andererseits setzte er sich bereits als

junger Spund in Bands von Zeitgenossen und Weggefährten

Komedas auf den Klavierhocker – wie etwa bei dem Saxofonisten

Zbigniew Namyslowski, dem Trompeter Tomasz

Staʼnko oder dem Violinisten (und Saxofonisten) Michał Urbaniak.

Und es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit: Wie

Komeda verdient auch Możdżer sein Geld unter anderem

als Komponist für Film und Theater – hüben in Europa wie

drüben in den USA.

Allerdings hat es sechs Jahre gedauert, bis sich Możdżer

dem Jazzpianisten und -komponisten Komeda nähern

konnte. Um einen Zugang zu Komeda zu finden, um dessen

Werk aus der Perspektive eines Jazzmusikers von Heute

zu ergründen und adäquat umzusetzen, dazu musste er

erst selbst als Mensch reifen und zur Persönlichkeit werden.

»Ich fühlte mich vorher einfach noch nicht bereit dazu«,

macht der Pianist klar – und fügt hinzu: »Ich erinnere mich

noch genau an den Moment, als ich Komedas Musik zum

ersten Mal hörte: Es war umwerfend. Diese Tiefe und Weisheit,

die unmittelbar aufscheint. Mit der Zeit ergründete ich

seine Biografie, seine Hingabe in die Musik. Einer meiner

Lieblingssätze von ihm lautet: ›Lebe für die Musik, nicht von

der Musik.‹«

Mittlerweile ist es für Możdżer gang und gäbe, in seinen

Klavier-Konzerten eine Brücke zwischen dem romantischen

Komponisten Frédéric Chopin und dem neutönerisch-avantgardistischen

Jazzmusiker Krzysztof Komeda

zu schlagen. Der 41-jährige Pole öffnet alleine am Flügel

sitzend mit seinem Klavierspiel den Blick auf das Werk

dieser zwei nur auf den ersten Blick so gegensätzlich erscheinenden

Künstler aus verschiedenen Stilepochen.

Denn Możdżer stupende Pianistik und sein frei fließender

Erfindungsreichtum sorgen dafür, dass sich das melodisch-lyrische

Feuer des einen, Chopin, mit der emotionalen

Schlagkraft des anderen, Komeda, vermischen und eine

musikalische Kettenreaktion in Gang gesetzt wird.

Martin Laurentius

Leszek Możdżer

Feine Speisen und Wein

DAS MEISTERWERK

KÖLNER KAMMERORCHESTER

KÖLNER PHILHARMONIE

SONNTAG 24. MÄRZ 2013 · 11.00

LA PASSIONE

JOSEPH HAYDN

Sinfonie e Hob.I:44 „Trauersinfonie“

GIOVANNI BATTISTA

PERGOLESI

„Stabat Mater“

JOSEPH HAYDN

Sinfonie f Hob.I:49 „La Passione“

SUNHAE IM

MARIANNE BEATE KIELLAND

vor der

Genuß

Kultur

18:00

Uhr

Foto: Lilac

Foto: Espen Mortensen

SUNHAE IM

Sopran

MARIANNE BEATE KIELLAND

Mezzosopran

KÖLNER KAMMERORCHESTER

NICOLAS KRÜGER

KölnTicket 0221-2801 und angeschl. Vorverkaufsstellen · Philharmonie Hotline 0221-280280

Direktversand 02232-9442212 · www.koelner-kammerorchester.de


54 55

Zeremonie

heilsamer Trauer

Christophe Rousset und »Les Talens Lyriques« mit Musik für die Karwoche

»Tenebrae factae sunt, dum crucifixissent

Jesum Judaei« – Aus dem Beginn dieses

achten Responsoriums (»Finsternis entstand,

als die Juden Jesus kreuzigten«) ergab

sich der Name der Tenebrae, der Feier,

die seit dem 8. Jahrhundert auch Teil der

römisch-katholischen Liturgie und somit

des liturgischen Stundengebets der Matutin

(Nachtgebet, von lateinisch: matutinus

= morgendlich) des Triduum sacrum, der

heiligen drei Tagen der Karwoche, wurde.

Die Texte dieser sogenannten »Leçons de

ténèbres« beruhen auf den Lamentationen

des Propheten Jeremias aus dem Alten

Testament, der in ihnen die Zerstörung Jerusalems

und seines Tempels während der

Babylonischen Eroberung durch Nebukadnezar

586 v. Chr. beklagt. So reflektieren

die »Lesungen der Dunkelheit« die Einsamkeit

und Todesangst Jesu am Ölberg,

nachdem er von Judas verraten und von

den Aposteln verlassen wurde. Um diese

nachempfinden zu können, fand die Feier

in der dunklen, schmucklosen Kirche statt.

Traditionsgemäß befanden sich während

der Karmette ein Lichtrechen oder zwei

symmetrisch angeordnete Leuchter auf

dem Altar, die jeweils sieben ansteigend

angeordnete Kerzen trugen und somit ein

Dreieck formten. Die vierzehn Kerzen gelten

als Symbole für die elf Apostel und die

drei Marienfiguren (und Jüngerinnen Jesu):

Maria Kleophae, Maria Salome und Maria

von Magdala. Eine weitere, größere Kerze

in der Mitte brannte als Symbol für Christus.

Zu Beginn des Gottesdienstes waren

alle Kerzen entflammt. Nach jeder Antiphon

oder Lesung wurde nun eine Kerze

gelöscht. Am Schluss des Gottesdienstes

brannte nur noch die Christus-Kerze, die

am Karsamstag als Zeichen für den im Grab

liegenden Jesus ebenfalls gelöscht wurde.

Die Gemeinde saß also zuletzt in vollkommener

Dunkelheit und lauschte der magischen

Kraft dieser Gesänge und ihrer Texte.

Ende des 17. Jahrhunderts erreichten die

Tenebrae vor allem in Frankreich eine nie

da gewesene Beliebtheit und hatten ihre

Blütezeit während der Herrschaft Louis XIV.

Viele der damaligen Komponisten – wie

Marc-Antoine Charpentier und François

Couperin – haben sich von den Texten inspirieren

lassen und ein ganz eigenes Genre

geschaffen – angelehnt an die französische

Gesangstradition. Vielen geht ein Licht auf,

wenn sie die Eurovisions-Hymne hören und

der Name Charpentier fällt – die Melodie

entstammt dem Hauptthema des Präludiums

seines »Te Deum«. Couperins Anlass

zur Komposition war dagegen »vorhergesehen«,

denn seine »Leçons de Ténèbres

pour le Mercredy Saint« (»Tenebrae für den

Mittwoch der Karwoche«) waren bestimmt

für die Liturgien der Karwoche des Jahres

1714 im Kloster von Longchamps nahe Paris.

Zu dieser Zeit wurden diese Gesänge

schon am Vorabend des angegeben Tages

aufgeführt – in Form einer Nachtwache.

Diese nächtlichen »Konzerte« gerieten

in den letzten Jahren der Regentschaft

Louis XIV. allerdings regelrecht zu mondänen

Großereignissen, die ebenso angekündigt

und stark besucht wurden wie die

großen Opern. Ein Pariser Priester kritisierte

daher (wohl nicht ganz zu Unrecht): »Was

bestimmt ist, in den Seelen der Christen eine

heilige und heilsame Trauer zu bewirken

,geht in Unterhaltung über!« Weiter fragte

er sich und die Welt, ob diese Klagegesänge,

die während der Karwoche eigentlich

im gregorianischen Modus rezitiert werden

sollten, nun gerade von populären Opernsängern

in einem verweltlichten »Air de

Cour-Stil« gesungen werden müssten. 300

Jahre später wiederum gehen Christophe

Rousset und seine »Lyrischen Talente« der

ursprünglichen Aufführungstradition nach

und lassen die Zeremonie im Kerzenschein

nachempfinden, die gleichermaßen »das

Herz berührt und den Ohren schmeichelt«.

Christoph Guddorf

Christophe Rousset

Konzerttermin

27.03.2013 Mittwoch 21:00

Les Talens Lyriques

Anna Carbonera Sopran

Eugénie Warnier Sopran

François Joubert-Caillet Viola da Gamba

Christophe Rousset Orgel, Cembalo, Leitung

Aus den »Répons du mercredi saint« und

»Leçons de ténèbres« von Marc-Antoine

Charpentier und François Couperin

In der Kölner Philharmonie sind diese

musikalischen Lesungen mittlerweile Tradition

und werden im feierlichen Schein der Kerzen

die Musik in Szene gesetzt.

€ 25,–

Anna Carbonera


EXKLUSIV 56

57

MARKTPLATZ

Das Magazin im Abo

ACHT BRÜCKEN Festivalpass:

Exklusive Vorteile genießen. Wissen, was gespielt wird.

Eintritt für alle Konzerte

01/13

#

Ja, ich will Das Magazin der Kölner Philharmonie für € 16,– jährlich abonnieren

und mir alle Vorteile sichern. Bitte schicken Sie Das Magazin an folgende Adresse:

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Den Betrag von € 16,– überweise ich nach Aufforderung an die

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Als Abonnent von »Das Magazin« haben Sie

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Exemplar sechs Mal im Jahr nach

Hause. Damit können Sie sich nicht nur als

Erster umfangreich über die Konzerte in der

Kölner Philharmonie informieren. Als Abonnent

haben Sie zudem exklusiv die Möglichkeit,

CDs, Bücher, DVDs, Eintrittskarten u. a. zu

gewinnen oder gegen einen Coupon ein kostenloses

Programmheft zu ausgewählten Veranstaltungen

zu erhalten. Das alles für den

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wenn Sie im laufenden Jahr das Abo

beginnen). Bitte schicken Sie den ausgefüllten

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Gewinnen Sie eines der nachstehenden Produkte!

Bitte nutzen Sie die der Abonnenten-

Ausgabe beiliegenden Coupons.

In diesem Jahr wird sich das Festival

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln der elektronischen

Musik von gestern und heute

widmen und auch die für dieses Genre

wichtige Komponisten-Persönlichkeit Iannis

Xenakis porträtieren. ACHT BRÜCKEN

2013 findet vom 30. April bis 12. Mai statt.

Auch in diesem Jahr bieten wir einen Festivalpass

an. Sie zahlen einmalig 95 Euro,

ermäßigt 48 Euro, und können die über 40

Konzerte und Veranstaltungen des Festivals,

das in zahlreichen Spielstätten zu erleben

ist, besuchen. Den Pass können Sie

online auf achtbruecken.de/service bestellen,

telefonisch bei der Hotline 0221 280 281

buchen oder persönlich bei KölnMusik

Ticket am Roncalliplatz und KölnMusik

Event in der Mayerschen Buchhandlung

erwerben. Der Festivalpass ist nicht übertragbar.

Dieses Angebot gilt, solange der

Vorrat reicht.

Doppel-CD gewinnen

Erstmals erscheint in Anne-

Sophie Mutters umfangreicher

Diskografie auch eine echte

»Best of«-Kopplung. Auf zwei

CDs finden sich Auszüge aus Mutters Referenzeinspielungen

der großen Klassiker der

Geigenliteratur. Mit Werken von Mozart, Mendelssohn

Bartholdy, Tschaikowsky, Sibelius,

Massenet u. a. Wir verlosen drei Doppel-CDs

(Deutsche Grammophon/Universal Music).

Programmheft kostenlos

MAGAZIN-Abonnenten erhalten

das Programmheft zum Konzert

am 28. März um 20 Uhr mit dem

Monteverdi Choir und den English

Baroque Soloists unter Leitung

von Sir John Eliot Gardiner

kostenlos. Bitte lösen Sie den beiliegenden

Coupon am Veranstaltungsabend im Foyer

der Kölner Philharmonie ein.

Buch gewinnen

Im Kölner Konzert am 20. März

spielt Pianist Lang Lang Balladen

von Frédéric Chopin. In

Eva Gesine Baurs Biographie

»Chopin oder Die Sehnsucht«

(dtv-Verlag) erfahren Sie Näheres

über den Komponisten Chopin, der als

Frauenschwarm galt und sich dennoch einsam

fühlte. Die Autorin lässt ihn und seine Zeit

wieder lebendig werden und eröffnet einen

von Klischees unverstellten Zugang zu Chopin

und seiner Musik. Wir verlosen drei Bücher an

Magazin-Abonnenten!

Tickets gewinnen

Wir verlosen 5 x 2 Tickets für

das Abschlusskonzert unseres

Festivals ACHT BRÜCKEN |

Musik für Köln mit den Kölner

Vokalsolisten und dem Ensemble musikFabrik

am 12. Mai um 20 Uhr in der Kölner Philharmonie.

DVD gewinnen

Anlässlich der Aufführung von

Carl Orffs »Carmina Burana«

am 20. April verlosen wir drei

DVDs der Cantiones profanae

in einer Interpretation der Berliner

Philharmoniker unter Leitung

von Sir Simon Rattle vom Silvesterabend

2004 (EuroArts Music). Christian Gerhaher, der

den Bariton-Part übernahm, ist am 21. April

mit einem Liederabend in der Kölner Philharmonie

zu hören.

Buch gewinnen

Auf knapp 1000 Seiten präsentiert

die Edition Olms »1001 Filme,

die Sie sehen sollten, bevor

das Leben vorbei ist«. Für Studenten,

für kritische Filmnarren,

für enthusiastische Fans, für Leser, die sich

daran erfreuen, unvergessliche Erinnerungen

an große Filme noch einmal Revue passieren

zu lassen und – nicht zuletzt – für Philharmonie-Besucher

der Filmvorführungen mit Live-

Musik durch große Orchester oder Ensembles

wie Friedrich W. Murnaus »Faust« am 30. März.

Buch gewinnen

Mit künstlerinnen wie Sabine

Meyer, Anne-Sophie Mutter,

Simone Kermes, Sol Gabetta,

Iveta Apkalna und vielen anderen

Solistinnen präsentiert die

Kölner Philharmonie Frauenpower. Passend

dazu verlosen wir drei Exemplare des Buchs

»Hier spielt die Musik! Tonangebende Frauen

in der Klassikszene« aus dem Aviva-Verlag. 20

Porträts geben Einblicke in das Leben weltberühmter

Musikerinnen.

wil

»Mit Muße«: Konzertreihe

mit Einführungsseminaren

für Senioren

Sich im Dialog über Musik auszutauschen

und mehr über Komponisten,

Werke und Interpreten zu erfahren, bereichert

den Konzertbesuch. In Einführungsseminaren

gemeinsam mit der

Volkshochschule Lindenthal werden

Kompositionen des 20. Jahrhunderts

anschaulich anhand von Hörbeispielen

erläutert. Gemeinsam entschlüsseln Sie

den verborgenen Kosmos hinter den

ungewohnten Klängen und haben so

ein noch intensiveres Hörerlebnis.

Das Einführungsseminar findet vor jedem

der drei unten aufgeführten Sinfoniekonzerte

statt, jeweils montags von

15:00 bis 17:00 Uhr in der Volkshochschule

Lindenthal.

19. April Freitag 20:00 Vilde Frang (Violine), WDR

Sinfonieorchester, Ltg. Jukka-Pekka Saraste

Programm: Violinkonzert von Korngold sowie

Werke von Beethoven und Schönberg

11. Mai Samstag 20:00 Frank Peter Zimmermann

Violine, Symphonieorchester des Bayerischen

Rundfunks, Esa-Pekka Salonen

Programm: Violinkonzert von Hindemith sowie

Werke von Lutoslawski, Xenakis und Bartók

7. Juni Freitag 20:00 Christiane Stotijn (Mezzosopran),

Königliches Concertgebouworchester

Amsterdam, Ltg. Gustavo Dudamel

Programm: Dvoraks Sinfonie Nr. 9 e-Moll »Aus

der Neuen Welt« sowie Werke von Benzecry und

Lieberson

Der Preis von 125 Euro für die Konzertreihe »Mit

Muße« beinhaltet jeweils die Eintrittskarten für

alle drei Konzerte sowie die Einführungsseminare.

Anmeldung: über die Volkshochschule Köln unter

0221 221-25990.


BACKSTAGE 58 59

BACKSTAGE

Seit ihrer Eröffnung im September 1986 ist Friedhelm Petry mit der

Kölner Philharmonie geschäftlich verbunden. Vom allerersten Programmheft

am ersten Konzerttag, dessen Produktionsablauf er

damals noch im Druck- und Verlagshaus Wienand begleitete, mit

dem er auch Druckschriften für das Gürzenich-Orchester Köln, den

WDR und die Oper erstellte, ist er mit Herzblut dabei. Seitdem stellte

er seine Gewissenhaftigkeit und seine Kompetenz zuverlässig bei

vielen Druckwerken unter Beweis. Bis heute sind es viele Tausend

Folder, Plakate, Broschüren und Programmhefte des Konzerthauses,

für die er vom Druck bis zur Auslieferung alle Arbeitsschritte

überwachte.

Von Null bis dreißig …

Friedhelm Petry im Dienste der Philharmonie

Ursprünglich wollte der heute 60-Jährige gern Dekorateur werden.

Seine Eltern rieten ihm davon ab. So begann er eine Ausbildung

zunächst als Drucker und dann als Schriftsetzer in Idar-Oberstein,

in der Nähe seines Geburtsortes an der Nahe. Die Berufswahl war

letztendlich eine Entscheidung, die er nie bereut hat. Zum Schriftsetzer

wurde er in einer Zeit, als Drucksachen im Bleisatz hergestellt

und im Buchdruckverfahren gedruckt wurden. »Früher nannte

sich das Schweizerdegen, wenn man beide Berufe erlernt hatte. Wer

gleichzeitig Buchdrucker und Schriftsetzer wurde, konnte auf ein

großes Allgemeinwissen zurückgreifen.« So ist es auch bei Friedhelm

Petry, der in seinen über 45 Berufsjahren stets von seiner soliden

Ausbildung profitiert hat.

Seit zehn Jahren ist er nun selbständiger Produktioner und Kundenbetreuer.

Das bedeutet für ihn auch Einsatz rund um die Uhr, um

erreichbar zu sein, falls einmal etwas nicht ganz nach Plan funktioniert.

»Noch in der vordigitalen Zeit gab es an einem Wochenende

in einer der Künstlergarderoben ein Ankündigungsplakat mit einem

falschen Künstlerfoto. Flugs wurde ein passendes Foto beschafft

und schnell ein neues Plakat gedruckt, obwohl es ein Sonntag war.«

Über solch kritische Fälle will er informiert sein, um sofort eingreifen

zu können. Die ständige Erreichbarkeit empfindet er nicht als belastend.

»Wenn ich schnell für eine überzeugende Lösung sorge, ist

nicht nur der Kunde, sondern bin auch ich hochzufrieden.«

Nach Köln zog es ihn schon mit 18. Hier lernte er später seine Frau

Ewelina kennen, mit der er seit 35 Jahren verheiratet ist. Sie hat wie er

Schriftsetzer gelernt, unterstützt mit ihren musischen Begabungen

seine kreative Seite und ist seine stärkste Kritikerin. Zuhause, auch

schon mal bei einem Glas Rotwein im Lieblingssessel, fällt ihm ein,

wie er und das adHOC-Team etwas umsetzen können. Dann wird

sofort mit unbedrucktem Papier oder auch mit einfachen Küchentüchern

diverse Druckbogen nachgeahmt, gerechnet und gefalzt.

Friedhelm Petry präsentiert gern und schnell eine kreative Umsetzung

des Kundenwunsches und kommt dann mit den Worten »Ich

habe hier schon mal was vorbereitet«, mit seiner Lösung vorbei.

»Stellen Sie sich meine Tätigkeit so vor: Sie haben einen Puzzle-

stein, ich habe alle angrenzenden Teile parat. So können Sie sich

100-prozentig darauf verlassen, dass alles vom Druck übers Schneiden,

Falzen und Binden präzise und termingenau läuft.« Besonders

liebt er Kniffliges. Aus diesem Grund machte ihm die Produktion des

Programmheftes für das »ACHT BRÜCKEN«-Festival 2013 großen

Spaß, das mit seinen Klappseiten schon in den beiden Vorjahren viel

Begeisterung erntete und heute mit über 30 Veranstaltungen noch

einen größeren Heftumfang erforderlich machte. Die spannende Arbeit

gibt ihm soviel zurück, dass er noch lange nicht ans Aufhören

denkt.

Beruflich wie privat hält er sich an die Devise: Stillstand ist Rückschritt.

Dazu passt, dass Reisen, mal als Überraschungstour mit seiner

Frau oder mal im großen Stil sein liebstes Hobby ist. Als eine Art

Abschied vom Familienleben mit den beiden damals studierenden

Töchtern hatte er eine kleine Weltreise nach Australien geplant. Unvergesslich

sind allen die Silvesterfeier im Outback in einem Hotel

mitten in den Baumwipfeln und das tolle Frühstück am nächsten

Morgen bei Sonnenaufgang am Strand. Jetzt freut sich der Familienmensch

und künftiger Opi mit Töchtern, Schwiegerkindern und

Haustieren auf eine aufregende, abwechslungsreiche Zukunft.

… bis zum 30-jährigen Jubiläum der Kölner Philharmonie

Gesa Köhne


60 61

Warm

werden

François Xavier Roth

Große

Sinfonik

François-Xavier Roth dirigiert Strauss’ Macbeth

Erste Vorab-Veranstaltungen zu ACHT BRÜCKEN

Am 30. April startet die dritte Ausgabe von ACHT BRÜCKEN | Musik

für Köln. Schon seit dem 3. Februar gibt es die Möglichkeit, sich aufs

Festival einzustimmen. Das »Warm-up«-Programm porträtiert die vielfältige

Künstlerpersönlichkeit Iannis Xenakis und wirft einen ersten

Blick auf die facettenreiche elektronische Musik-Szene. Ein Vortrag

im Filmforum anlässlich der Ausstellung »Saul Steinberg. The Americans«

im Museum Ludwig über Xenakis’ Arbeit als Architekt am Philips

Pavillon für die EXPO 1958 in Brüssel beleuchtet einen wesentlichen

Aspekt Xenakis’ Wirkens außerhalb der Musik. Die Reihe »Raum-

Musik« des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität zu Köln

widmet sich mit der Aufführung von Xenakis’ »Persepolis« wiederum

seinem musikalischen Schaffen. Führungen durch die Stätte, in die die

Gerätschaften des Studios für Elektronische Musik des WDR ausgela-

Mouse on Mars

gert sind, bilden gewissermaßen das Bindeglied zur aktuellen Electro-

Szene. Im Filmforum wird diese u. a. in Musikvideos aus dem Archiv

der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen vorgestellt. Schließlich

wird mit Mouse on Mars eine der einflussreichsten Bands im Bereich

der abstrakten elektronischen Musik im Filmforum einen Meilenstein

der Band-Geschichte und eine Welt-Premiere präsentieren: »Glam«,

das dritte Album des Band-eigenen Labels Sonig Records, wurde ursprünglich

als Soundtrack für den gleichnamigen Film produziert. Aus

Gründen, die so abstrus sind wie der Streifen selbst, kam die Musik

nie zusammen mit dem Film in die Kinos. Im Band-Archiv aber hat

der Film überlebt und wird erstmals mit dieser Musik, live gespielt von

Mouse on Mars, zu sehen sein. Weitere Informationen im Internet unter

achtbruecken.de. og

Boris Berezovsky

François-Xavier Roth gehört zu den spannendsten

Dirigentenpersönlichkeiten seiner

Generation, der nicht nur außergewöhnliche

Programme zusammenstellt, sondern

auch »seinen« Musikern immer imponierende

Intensität abverlangt. Das SWR Sinfonieorchester

Baden-Baden und Freiburg

und er sind ein Glücksgespann, – schade

nur, dass sie das nicht bleiben dürfen. Denn

die Technokraten-Riege in der Verwaltung

des SWR hat entschieden, dieses Orchester

aufzulösen. Ein Abgesang wird dieses

Konzert trotzdem nicht: Große Musik wird

zu hören sein, darunter die selten aufgeführte

Tondichtung »Macbeth« von Richard

Strauss.

Die Sinfoniker aus dem Südwesten der Republik

bringen einen Musiker von außerordentlichem

Format mit: Boris Berezovsky,

Pianist und einer der würdigen Nachfolger

der russischen Schule. Der nachdenkliche

Virtuose wird das zweite Klavierkonzert von

Béla Bartók interpretieren, das allein zeigt

schon: Nachdenklichkeit und Durchdenken

sind seine Sache, denn dieses Konzert

schreit nicht nach vordergründiger Virtuosität,

verlangt vielmehr die Könnerschaft,

auch die leisen Töne zu modulieren. Berezovsky

wird in Köln bleibenden Eindruck

hinterlassen und womöglich den Rezen-

senten der Londoner Times bestätigen,

der Berezovsky als einen »außerordentlich

vielversprechenden Künstler mit beeindruckender

Kraft« beschrieb. sl

Konzerttermin

23.03.2013 Samstag 20:00

Boris Berezovsky Klavier

SWR Sinfonieorchester

Baden-Baden und Freiburg

François-Xavier Roth Dirigent

Richard Strauss Macbeth op. 23 TrV 163

Tondichtung für großes Orchester nach

Shakespeares Drama

Béla Bartók Konzert für Klavier und Orchester

Nr. 2 Sz 95

Jean Sibelius Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Deutschlandfunk gemeinsam mit KölnMusik

€ 42,– 36,– 28,– 22,– 15,– 10,– | Z: € 24,–

Louwrens Langevoort im Gespräch mit Sir John Eliot Gardiner

28.03.2013 Donnerstag 19:00 Foyer der Kölner Philharmonie

Einführung in das Konzert: Isabella de Sabata im Gespräch mit

Louwrens Langevoort in englischer Sprache

09.04.2013 Dienstag 20:00 Zentralbibliohek am Neumarkt

Louwrens Langevoort im Gespräch mit Holger Noltze über dessen Buch

»Liebestod. Wagner, Verdi und der Traum vom großen Gefühl«

€ 8,– / erm. € 6,–

28.04.2013 Sonntag 18:00 Lengfeld'sche Buchhandlung

Blickwechsel Musik und Literatur: »Oedipus Rex«

Holger Noltze Moderation

Annelen Kranefuß Lesung

KölnMusik gemeinsam mit Literaturhaus Köln e.V.

Tickets Lesung: € 10,- / ermäßigt € 7,50 (inkl. Vorverkaufsgebühr)

zzgl. Preis für die Konzertkarte

Gesprächstermine

Fängt die Musik

an, wo die Sprache

aufhört?

Mit Musikkennern im Gespräch

Über Musik sprechen, das ist kein leichtes Unterfangen, manch einer

hält es sogar für unmöglich, ein solches Hörerlebnis in Worte zu fassen.

An drei Terminen im März und April kommen Musikkenner ins Gespräch.

Am 28. März, vor dem Konzert mit Sir John Eliot Gardiner, sind

die Konzertbesucher eingeladen, an einer Unterhaltung teilzuhaben,

die Louwrens Langevoort mit der Ehefrau des Dirigenten führt. Isabella

de Sabata produziert das Label »Soli Deo Gloria«, das sich als Non-

Profit-Unternehmen auch der Einspielung der Bach-Kantaten durch

die Monteverdi-Ensembles verschrieben hat und weltweit dafür Beachtung

findet. Am 9. April um 20 Uhr trifft Louwrens Langevoort den

Kulturjournalisten Holger Noltze in der Zentralbibliothek, um über Noltzes

im Jubiläumsjahr gerade erschienenes Buch »Liebestod. Wagner,

Verdi und der Traum vom großen Gefühl« zu sprechen. Am 28. April

lotet Holger Noltze in der Lengfeld’schen Buchhandlung das Verhältnis

von Musik und Literatur aus. Viele Kompositionen beziehen sich

auf die Dichtung und viele Schriftsteller stellen ein Musikstück in den

Mittelpunkt ihrer Erzählung. Der Musikjournalist und Annelen Kranefuß

lesen aus diesen Werken u. a. von Sophokles vor. Im Anschluss gibt es

vor dem Besuch des Strawinsky-Konzertes Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch

bei einem Glas Wein. km


T

KARTENKAUF

IMPRESSUM

Deutschlandfunk Extra 2012/2013

Rundfunk-Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie

Vorverkaufsstellen

Roncalliplatz, 50667 Köln,

direkt neben dem Kölner Dom

im Gebäude des Römisch Germanischen Museums

Montag – Freitag 10:00 – 19:00 Uhr

sowie Samstag 10:00 – 16:00 Uhr

Neumarkt-Galerie, 50667 Köln

(in der Mayerschen Buchhandlung)

Montag – Samstag 9:00 – 20:00 Uhr

Philharmonie-Hotline: 0221 280 280

KölnTicket Callcenter: 0221 280 1

Montag – Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Samstag 9:00 – 16:00 Uhr

Sonntag 10:00 – 16:00 Uhr

koelner-philharmonie.de

Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu besonderen

Angeboten sowie zur Baustelle vor der Philharmonie.

Zahlung

Zahlen Sie Ihre Tickets bequem mit Kreditkarte,

per Bankeinzug (nur telefonisch), mit EC-Karte oder

einfach bar (nur bei unseren Vorverkaufs stellen). Zurzeit

gelten für den Vorverkauf von Veranstaltungen in

der Kölner Philharmonie alle Preise zuzüglich 10 Prozent

Vorverkaufsgebühr. Wenn Sie Eintrittskarten telefonisch

oder über das Internet erwerben, kommen

Service- und Versandgebühren hinzu.

Ermäßigungen

Bei Konzerten der KölnMusik erhalten Schüler, Studenten

(bis 28 Jahre), Auszubildende, Schwerbehinderte,

Wehr- und Zivildienstleistende und Köln-

Pass-Inhaber 25 Prozent Rabatt. Bitte beachten

Sie: Es kann nur jeweils eine Preisermäßigung

beansprucht werden. Der Ermäßigungsnachweis

ist beim Kauf der Karte und Einlass in den Saal

unaufgefordert vorzuzeigen.

Vorverkauf

Der Kartenvorverkauf für Veranstaltungen der

KölnMusik beginnt vier Monate im Voraus. Im Übrigen

beachten Sie bitte die in unseren Veröffentlichungen

angegebenen Vorverkaufsfristen.

Abonnement

KölnMusik Ticket und KölnMusik Event:

Tel.: 0221 - 2 04 08 204 / Fax: 0221 - 2 04 08 206

abo@koelnmusik.de

Kasse

Die Konzertkasse der Kölner Philharmonie öffnet

90 Minuten vor Konzertbeginn. Kurzfristig über die

Philharmonie-Hotline 0221 280 280 gebuchte und per

Kreditkarte bezahlte Tickets liegen hier für Sie bereit.

Fahrausweise

Ihre Eintrittskarte ist zugleich Hin- und Rückfahrkarte im

Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Die Hinfahrt darf frühestens

vier Stunden vor Beginn der Veranstaltung angetreten

werden. Die Rückfahrt muss spätestens um 10

Uhr des Folgetages abgeschlossen sein, wenn am

Abend keine Züge mehr verkehren. Im Hinblick auf die

Gültigkeitsdauer der Fahrscheinberechtigung vor und

nach der Veranstaltung gelten die Bestimmungen des

jeweiligen Verkehrsverbunds bzw. Verkehrsunternehmens.

Die Eintrittskarte ist nach Veranstaltungsbesuch

nicht auf andere Personen übertragbar, auch nicht als

Fahrausweis.

Danke!

Wir tun alles, um Programm-, Besetzungs- oder Terminänderungen

zu vermeiden. Trotzdem lassen sie

sich manchmal nicht umgehen. Beachten Sie deshalb

unsere Mitteilungen in der Tagespresse und im

Internet (koelner-philharmonie.de). Grundsätzlich berechtigen

Besetzungs- und Programm änderungen

nicht zur Rückgabe bereits erworbener Eintrittskarten

oder Abonnements.

I

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B E

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A C D F

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III G H L M N Q auch Seitenplätze A * D *

IV I K O P

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VI U * º X * º

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auch Reihe 32 und 33 LQ

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auch Seitenplätze GM

Reihe 29 und 30 IKOP

Balkone

Z Chorempore mit Rollstuhlplätzen

(Reihe 4 º )

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KONZERTSAAL

Adresse

Unseren Konzertsaal finden Sie in der Bischofsgartenstraße

1, 50667 Köln im Schatten des Kölner

Doms.

Plätze

Besucher in den Blöcken C und F kommen schneller

ins Foyer, wenn sie die oberen Ausgänge benutzen!

Gehbehinderte brauchen für die X- und Y-Balkone

jeweils nur neun Stufen zu überwinden. Die Plätze in

Block Z erreichen Sie mit einem Aufzug. Bitte halten

Sie den auf Ihrer Eintrittskarte vermerkten Platz ein.

Stehplätze und Rollstuhlplätze

* In diesen Blöcken kann es Sichtbehinderungen

geben.

º Diese Plätze werden nicht bei allen

Konzerten angeboten.

M

O

S

Das Magazin

ist die Zeitschrift der Kölner Phil har monie und erscheint

alle zwei Monate. Das Heft ist im Abonnement für € 16,–

jährlich im Postversand zu beziehen und liegt darüber

hinaus in der Kölner Philharmonie sowie in ausgesuchten

Verteilstellen aus. Abonnenten genießen besondere

Vorteile.

Herausgeber

Kölner Philharmonie, KölnMusik GmbH,

Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln

V.i.S.d.P.

Louwrens Langevoort, Intendant

Redaktion

Gesa Köhne, mit Beiträgen von Leonie Bollenbach,

Sonja Dennhöfer, Dorle Ellmers, Guido Fischer, Othmar

Gimpel (og), Christoph Guddorf, Andrew Joy, Reinhard

Köchl, Madeleine Landlinger, Louwrens Langevoort, Ulli

Langenbrinck, Martin Laurentius, Reinhard Lemelle,

Sebastian Loelgen (sl), Julia Lyß (jl), Philipp Möller,

Manfred Müller, Regine Müller, Lutz Ronnewinkel,

Thomas Rübenacker, Annette Schroeder, Cyrill

Stoletzky, Sylvia Systermans, Christoph Vratz, Anke

Wildhusen (wil), Bjørn Woll

Gesamtdesign

hauser-lacour kommunikationsgestaltung GmbH

Gestaltung und Layout

MWK Zimmermann & Hähnel GmbH Köln

www.mwk-koeln.de

Druck

Graphischer Betrieb Henke GmbH, Brühl

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Ute Singer, Ralf Zimmermann

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Titel, S. 04: Deutsche

Grammophon /

Tina Tahir

S. 04: Christian Kargl (Schmitt)

S. 04: Jörg Grosse

Geldermann (Wollny)

S. 04: Andreas Jung (Svoboda)

S. 05: Sony Classical /

Peter Hönnemann (Lang)

S. 05: Giorgia Bertazzi (Tetzlaff)

S. 05: Hilda Lobinger

(Moskauer Kathedralchor)

S. 05: Klaus Rudolph (Sokolov)

S. 05: Marco Borggreve (Roth)

S. 06,07: Deutsche

Grammophon /

Tina Tahir

S. 08: Deutsche

Grammophon /

Harald Hoffmann

S. 09: Volker Strüh

S. 10,11: Klaus Rudolph

S. 13: Verleih

S. 14: Sony Classical /

Peter Hönnemann

S. 16: Paul Yates

S. 17: Giorgia Bertazzi

S. 19: Martin Kerick

S. 20: Hilda Lobinger

S. 22: Klaus Rudolph

S. 23: Jens Klatt

S. 24: Kölner

Kammerorchester

S. 26,27: Christian Kargl

S. 37: Jörg Hejkal

S. 38: Sony BMG /

Alexander Basta

S. 40: Jörg Grosse

Geldermann

S. 41: John Labbé

S. 42: Heike Fischer

S. 44: Isabel Pinto

S. 47: Marco Borggreve

S. 48: Rolf Kriesche

S. 49: Kata Schiller

S. 50,51: Klaus Rudolph

S. 52: Jacek Poremba

S. 53: Nikodem Krajewski

S. 54: Eric Larrayadieu

S. 57: Matthiasi Baus (unten)

S. 58,59: Jörg Hejkal

S. 60: Marco Borggreve (oben)

S. 60: Warner Classics /

David Crookes (unten)

S. 61: S. Szary (oben)

S. 61: Matthias Baus (unten)

Mo

Sa

19. November 2012 • 20:00

Deutsches

Symphonie-Orchester Berlin

Dirigent: Tugan Sokhiev

Jean-Yves Thibaudet, Klavier

milÿ balakirew

»Islamey«.

Orientalische Fantasie für Klavier.

Bearbeitung für Orchester

camille saint-saëns

Konzert für Klavier und

Orchester Nr. 5 F-Dur, op. 103

»Ägyptisches Konzert«

nikolaj rimskij-korsakow

»Scheherazade«, op. 35

Sinfonische Suite für Orchester

23. März 2013 • 20:00

SWR Sinfonieorchester Baden-Baden

und Freiburg

Dirigent: François-Xavier Roth

Boris Berezovsky, Klavier

richard strauss

»Macbeth«.

Tondichtung nach Shakespeares Drama

für großes Orchester, op. 23

béla bartók

Konzert für Klavier und

Orchester Nr. 2

jean sibelius

Sinfonie Nr. 5 Es-Dur, op. 82

Fr

Sa

19. April 2013 • 20:00

WDR Sinfonieorchester Köln

Dirigent: Jukka-Pekka Saraste

Vilde Frang, Violine

Heimat in der Fremde

arnold schönberg

Kammersinfonie Nr. 2 es-Moll, op. 38

erich wolfgang korngold

Konzert für Violine und

Orchester D-Dur, op. 35

ludwig van beethoven

Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 36

11. Mai 2013 • 20:00

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

Symphonieorchester

des Bayerischen Rundfunks

Dirigent: Esa-Pekka Salonen

Frank Peter Zimmermann, Violine

witold lutosławski

»Muzyka żałobna« (Trauermusik) für

Streichorchester. Zum Gedenken an

Béla Bartók

paul hindemith

Konzert für Violine und Orchester

iannis xenakis

»Khal Perr« für Horn, zwei Trompeten,

Posaune, Tuba und zwei Schlagzeuger

béla bartók

Musik für Saiteninstrumente,

Schlagzeug und Celesta

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Di

18. Juni 2013 • 20:00

MDR Sinfonieorchester

Dirigent: Kristjan Järvi

Evelyn Glennie, Perkussion

Joanna MacGregor, Klavier

ulvi cemal erkin

»Köçekçe« (»Tanzknabenstück«).

Tanz-Rhapsodie für Orchester

john psathas

»View from Olympus«.

Doppelkonzert für Perkussion,

Klavier und Orchester

modest mussorgskij

»Bilder einer Ausstellung«.

Bearbeitung für Orchester

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KölnMusik Event, Neumarkt-Galerie, 50667 Köln,

Information: 02 21.2 04 08 - 2 04

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