beitrag - Sein Redaktion

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beitrag - Sein Redaktion

Abb: © Detlef Schulz

S.39

Inhalt

5 Zeitansage:

Der Versuch, anderen zu helfen – von Ronald Engert

10 „Es gibt keinen Weg ... nimm deinen Pinsel

und male“

Wie Malerei auf die menschliche Persönlichkeits -

entwicklung wirkt – von Corinna Wittke

14 Die Schönheit des Ungewissen

Faszination Improvisationstheater – ein Interview mit

den „Gorillas“ Ramona Kroenke und Michael Wolf

von Jörg Engelsing.

18 Der Holzflüsterer

Andreas Artem ist ein Meister im Umgang mit Holz – auch

durch seine Fähigkeit, mit dem Holz zu kommunizieren –

ein Interview von Jörg Engelsing.

20 Das Advaita der Kunst

Kunst als schöpferischer Ausdruck des Göttlichen im und

durch den Menschen – von Leon d‘Avigdor

23 Kaliphonium – Forum für Künstler und

Visionäre

Erneuerung und Transformation in Kunst und Gesellschaft

von Bettina Hartl

24 Die Sicherheit des Herzens

Über den Weg der Hingabe an die Quelle und die

Auflösung alter Denkmuster – von Daniel Atreyu Aigner

27 Die Essenz des Buddhismus

Enza Vita und Leo Driolo sprachen mit dem Tibeter

Chögyal Namkhai Norbu über Dzogchen, das als

letztendliches Ziel der buddhistischen Lehre gilt

28 Die Verbindung von Ich bin und Ich will

Der Berliner Seminarleiter Frank Fiess im Interview mit

Jürgen Häger über schöpferische Spiritualität im Alltag

30 Schilddrüsenerkrankungen im Ayurveda

Wie Hormonbehandlungen und OP’s vermieden werden

können – von Prof. Krishna Sharma und Dr. Kiran Naik

32 Auszeit

Orte der Kontemplation in Brandenburg und darüber

hinaus – von Lydia Schulte

35 „Wenn du Schamane bist, gehört dein Leben

nicht mehr länger dir“

Ein Interview mit dem Huichol-Schamanen Brant Secunda

36 Lichtbahnenheilung

Heilung kann so einfach sein – von Tanja Feierabend

37 In eigener Sache

Funktioniert so Gentrifizierung? – von Aman

39 Feinstoffliche Feuerwehr

Mit Agnihotra Harmonie in der Atmosphäre herstellen und

dadurch die materielle Welt heilen – von Detlef Arndt

Edito

Abb: Corinna Wittke, Foto: Cordula Fritz, www.photo-coco.de

Abb: © lassedesignen - Fotolia.com

Abb: Corinna Wittke

Rubriken

S.10

S.38

4-5 Global News

6-9 Zu Gast in Berlin

9,13 Selbstdarstellungen 34

38 Ich will es selbst schaffen!

Lanthanide in der Homöopathie –

von Werner Baumeister

40-41 Lesen & Hören – Buch- und

CD-Tipps von Shermin Arif

42 Astrologische Betrachtungen für

August – von Mona Riegger

43-50 Programm

51-58 Forum

59-62 Termine

62 Regelmäßige Termine

62-64 Wer macht was

64-65 Vermischtes

64 Impressum

66 Adressen

Titelbild: © goccedicolore - Fotolia.com

Neue Weltbilder

Bewusstsein

Spiritualität

Gesundheit

Sexualität

Therapie

Heilung

Wirkliche Künstler stoßen wohl irgendwann

alle auf die gleichen Wahrheiten, weil der kreative

Prozess in jeder Kunstgattung derselbe ist.

Gerade lese ich die Autobiographie von Keith

Richards („Life“), dem Rhythmus- und Lead -

gitarristen der Rolling Stones. Richards erzählt

darin, wie er und Mick Jagger das erste Mal

einen Song – »As Tears Go By« – zusammen

komponierten: „Wir saßen also in der Küche,

und ich fing an, ein paar Akkorde zu klimpern.

»It is the evening of the day« – das könnte von

mir sein. »I sit and watch the children play« –

das sicher nicht. Immerhin, zwei Zeilen und

eine interessante Akkordfolge. Und dann, irgendwann

in diesem Prozess, übernahm etwas

anderes die Kontrolle. Ich will es nicht als mystisch

bezeichnen, aber es ist tatsächlich nicht

so richtig zu fassen. Du musst in etwa wissen,

wo es langgeht, dann kommt der Rest von

selbst. Als hättest du einen Samen gepflanzt,

gibst ein bisschen Wasser dazu, und hey, plötzlich

guckt das Pflänzchen aus der Erde und

sagt: Bin ich nicht schön? Irgendwie entwickelte

sich eine Stimmung – Reue, Liebeskummer.

Vielleicht hatte einer von uns gerade mit seiner

Freundin Schluss gemacht. Du musst nur den

Auslöser finden, die erste Idee, dann ist es

kinderleicht. Der erste Funken, das ist das Entscheidende.

Weiß Gott, wo der herkommt. Er

kam einfach aus uns raus.“ Richards kommt zu

dem Schluss: „Große Songs schreiben sich von

selbst ... Die Kunst ist, sich nicht zu sehr einzumischen.

Schalte deinen Verstand aus, schalte

alles aus, lass dich an die Hand nehmen, der

Song zeigt dir schon, wo er hinwill.“ Wie alle

seine Songs betrachtet er sie darum nicht als

seine Schöpfung: „Ich habe nur eine verdammt

gute Antenne dafür, durch den Raum schwirrende

Songs aufzuschnappen, das ist alles.“

Komposition ist für ihn ein Geschenk, das vor

allem durch ein Sich-Öffnen für den Moment

erscheint und seine Magie umso besser entwickeln

kann, je weniger das „Ich“ hineinspielt:

„Die Stille ist deine Leinwand, das ist der Rahmen,

in dem du arbeiten musst – versuch bloß

nicht, sie zu übertönen.“

In diesem Sinne: einen funkenreichen

Sommer!

Jörg Engelsing

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