Kompass Ausgabe 1 / Fastenzeit, Februar 2012

st.johannes.baptist.de

Kompass Ausgabe 1 / Fastenzeit, Februar 2012

Pfarrblatt der kath. Pfarrgemeinde

St. Johannes Baptist

Pfaffenhofen a. d. Ilm

Nr. 1 • Februar 2012Fastenzeit


Liebe Pfarrgemeinde!

Mit dem Apostolischen Schreiben „Porta fidei“ (die „Tür des Glaubens“) vom 11.10.2011

hat Papst Benedikt XVI. ein JAHR DES GLAUBENS angekündigt. Anlass dafür und Beginn

dieses „Jahres“ ist der 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen

Konzils, den wir am 11.10.2012 begehen werden.

Das Anliegen des Papstes ist ein klares und muss im Grunde auch unser Anliegen als

Gemeinde sein: „Wir dürfen nicht zulassen, dass das Salz schal wird und das Licht

verborgen gehalten wird (vgl. Mt 5,13-16)“, so schreibt der Papst und er bittet die

gesamte Kirche, sich in dieser Zeit dieses Anliegens anzunehmen.

Wie können wir das tun? Auch darauf gibt Benedikt XVI. eine Antwort: „Die Erneuerung

der Kirche geschieht auch durch das Zeugnis, das das Leben der Gläubigen

bietet: Die Christen sind nämlich berufen, mit ihrer Existenz in der Welt das Wort

der Wahrheit, das der Herr uns hinterlassen hat, leuchten zu lassen.“ Das mag uns

zum Nachdenken anregen, wie wir als Pfarrgemeinde unser Zeugnis glaubwürdig und

mit Kraft in die Welt hineintragen können, in der wir leben und die wir mit gestalten

dürfen.

Diese Impulse sollen für unsere Gemeinde Anlass sein, zunächst darüber nachzudenken,

dass wir als Getaufte die Tür des Glaubens im Grunde schon durchschritten

haben und uns dieser Tatsache bewusst werden dürfen. So ist es zunächst für uns

wichtig und gut, dass wir uns der Inhalte unseres Glaubens erinnern, sie vertiefen

und neu verstehen und deuten lernen. Sodann ist es unsere stete Aufgabe, für andere

diese „Tür des Glaubens“ offen zu halten, einladend zu sein.

Das ist sicher für uns als Gemeinde nichts Neues, das ist unser stetes Bemühen. Die

Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils können uns dabei helfen und ich will alles

daran setzen, dass wir sie zusammen mit den Inhalten des Glaubens kennen und

verstehen lernen in diesem Jahr des Glaubens.

Die kommende Österliche Bußzeit kann ein erster Schritt sein: ein bewusstes Erinnern

an die Taufe und ein bewusstes Zugehen auf die Feier von Tod und Auferstehung

unseres Herrn. Dazu lade ich Sie alle herzlich ein!

Ihr

Papst Benedikt über den Glauben

Bei seinem Besuch in Regensburg am 12.9.2006

Der Glaube ist einfach. Wir glauben an

Gott- an Gott, den Ursprung und das

Ziel menschlichen Lebens. An den Gott,

der sich auf uns Menschen einlässt, der

unsere Herkunft und unsere Zukunft ist.

So ist Glaube immer zugleich Hoffnung.

Gewissheit, dass wir Zukunft haben und

dass wir nicht ins Leere fallen. Und der

Glaube ist Liebe, weil Gottes Liebe uns

anstecken möchte. Das ist das erste: Wir

glauben einfach an Gott, und das bringt

mit sich auch die Hoffnung und die Liebe.

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Fastenzeit


Einladung zum Sakrament der

Versöhnung in der Fastenzeit

Regelmäßige Beichtgelegenheiten:

An den Samstagen um 16.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche

An den Sonntagen um 8.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche

Möglichkeiten zum Beichtgespräch (Pfr. Faulhaber):

Samstag, 10.3., ab 16.00 Uhr Sakristei der Spitalkirche

Samstag, 24.3., ab 16.00 Uhr Sakristei der Spitalkirche

Zusätzliche Beichtgelegenheiten (Pfarrer und Kaplan):

Samstag 31.3. 16:00 - 17:00 Uhr Stadtpfarrkirche

Montag 2.4. 19:30 - 20:00 Uhr Stadtpfarrkirche

Mittwoch 4.4. ca. 19:30 Uhr nach der Abendmesse

Gründonnerstag 5.4. 08:00 - 10:00 Uhr Stadtpfarrkirche

Karfreitag 6.4. 08:00 - 10:00 Uhr Stadtpfarrkirche

Karsamstag 7.4. 08:00 - 10:00 Uhr Stadtpfarrkirche

17:00 - 17:30 Uhr Stadtpfarrkirche

Bußgottesdienst:

Dienstag, 3.4. 19:00 Uhr Stadtpfarrkirche.

Termine zum Vormerken

Das Brautleuteseminar für dieses Jahr findet am Freitag/

Samstag, 9./10. März 2012 im kath. Pfarrheim statt. Wenn

Sie vorhaben, in diesem Jahr zu heiraten, melden Sie sich

bitte baldmöglichst im Pfarrbüro unter der Tel.-Nr. 80090

dazu an.

Erstkommunion-Termine 2012:

Sonntag, 29.April 09:15 Uhr A. Rebl-, Montessori- und Volksschule Niederscheyern

Sonntag, 29.April 10:30 Uhr Volksschule Pfaffenhofen

Dienstag, 1. Mai 10.00 Uhr J. M. Lutz-Schule

An allen Terminen ist jeweils um 17 Uhr noch die Dankandacht der Erstkommunionkinder!

Firmungs-Termine 2012:

Dienstag, 10. Juli 9:30 Uhr Realschule/Volksschule/Rebl-Schule

(Firmspender ist Abt Hermann Josef, Windberg)

Donnerstag, 12. Juli 9:30 Uhr Gymnasium, Sabel-Schule/Wirtschaftsschule IN

(Firmspender ist unser Diözesanbischof Dr. Konrad Zdarsa,

Augsburg)

Redaktion:

Pfr. Frank Faulhaber, Maria Böswirth, Elfriede Kastl,

Peter Kornas, Christine Lohwasser, Irmgard Ludwig,

Silvia Ortmann, Bernhard Ruttka, Sabine Reisner

Druck: Konrad Loibl

Auflage: 6800

Herausgeber:

Pfarrei St. Johannes Baptist

Scheyerer Str. 4, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm

Telefon: 08441 / 8009-0 • Telefax: 08441 / 8009-26

E-Mail: johannes.paf@t-online.de

www.johannes-baptist.de

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Veränderungen im pastoralen Konzept des Bistums

Augsburg

Nachfolgend dokumentieren wir die Punkte in der Form, wie sie von der

Bischöflichen Pressestelle veröffentlicht wurden. Sie werden noch viel Diskussionsstoff

bieten:

• Quelle und Höhepunkt kirchlichen Lebens

ist die Eucharistiefeier. Der Sonntagvormittag

bzw. der Samstagabend

sind in der Diözese ausschließlich der

Feier der Eucharistie vorbehalten. Damit

werden Wort-Gottes-Feiern am

Sonntag und an Feiertagen grundsätzlich

nicht mehr genehmigt, mit Ausnahme

von Alten- und Pflegheimen,

Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen.

An allen anderen Tagen sind

auch andere Gottesdienstformen als die

Eucharistiefeier durchaus gewünscht.

• Die Neuordnung der pastoralen Räume

soll mittel- bzw. langfristig durch die

Fusion von Pfarreien gefördert werden.

Im Hinblick darauf soll das Konzept der

Pfarreiengemeinschaften weitergeführt

und damit die Übergangszeit gestaltet

werden, jedoch mit dem klaren Ziel zur

Fusion hinzuführen. Im städtischen Bereich

hat die Fusion ab jetzt Priorität.

• Sowohl in fusionierten Pfarreien wie

auch in Pfarreiengemeinschaften soll es

künftig für die ganze Seelsorgeeinheit

nur noch ein gemeinsames pastorales

Gremium, nämlich einen Pastoralrat

unter dem Vorsitz des Pfarrers geben,

wie ihn das Kirchenrecht vorsieht (can.

536 CIC). Moderator dieses Gremiums

soll ein Laie sein. Im Pastoralrat sollen

möglichst alle Pfarreien der noch bestehenden

Pfarreiengemeinschaften bzw.

Stadt-/ Ortsteile/Dörfer der Pfarrei angemessen

vertreten sein.

• In jeder fusionierten Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft

wird ein zentraler

Eucharistieort festgelegt, an dem an

jedem Sonntag und Feiertag zu gleichbleibender

Zeit die Eucharistie gefeiert

werden muss. Dies ist die vom

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Kirchenrecht festgelegte Messfeier für

die Pfarrgemeinde. Darüber hinaus

ist es ausdrücklich erwünscht, dass

der Pfarrer unterstützt von den in der

Seelsorgeeinheit tätigen Priestern und

Ruhestandsgeistlichen auch an den anderen

Orten Eucharistie ggf. in wechselndem

Rhythmus feiert. Von den

angewiesenen Priestern wird erwartet,

dass sie neben der Vorabendmesse wenigstens

2 maximal 3 Gottesdienste am

Sonntag feiern.

Wussten Sie, dass …

... es für die Kegelbahn im Kolpinghaus in

der Auenstr. immer wieder freie Termine

für Gruppen gibt. Anfragen können

Sie gern richten an Erwin Nischwitz,

Tel. 71750

Unsere Pfarrei im Jahr

2011 in der Statistik

Auch wenn es sich in einer

Statistik nur um „trockene“

Zahlen handelt, so steht doch

hinter jeder Zahl eine Person,

ein Mensch mit seinem ganz

persönlichen Lebens- und

Glaubensweg, der uns wichtig

ist:

Katholiken mit Hauptwohnsitz

(31.12.2011): 9.501

Taufen: 75

Erstkommunionen: 74

Firmungen: 110

Trauungen: 27

Beerdigungen: 105

Kirchenaustritte: 71

Wiederaufnahmen: 3

Übertritte: 1

Fastenzeit


Kirchenrenovierung Teil II

Ursprünglich befand sich

ja auch östlich der Stadtpfarrkirche

ein Friedhof

mit einer Friedhofsmauer.

Um das heutige

Niveau der Scheyerer

Straße zu erreichen,

wurde also Erdreich abgetragen.

Das hatte zur

Folge, dass der Chorraum

der Stadtpfarrkirche

nur mehr über ein

Fundament von ca. 1m

verfügt. Dazu kommt eine

ungünstige Beschaffenheit

des Baugrundes,

die zum Teil sogar aus Torf besteht. Erst

ab ca. 6 m Tiefe beginnt die feste Kiesschicht.

All diese Faktoren sind wohl die

Ursache dafür, dass der Chorraum (Altarraum)

der Kirche sich langsam aber sicher

absenkt und dies Risse und Probleme mit

der Statik verursacht.

Mittlerweile sind die Vorüberlegungen

soweit abgeschlossen, dass die Bauanträge

für weitere Probebohrungen und

schließlich für das sogenannte Düsenstrahlverfahren

gestellt werden konnten:

Von außen wird – an immer wieder verschiedenen

Stellen - unter das bestehende

Fundament der Kirche in das Erdreich

gebohrt und dort dann eine besondere

Zementsuspension hineingepresst, die

nach dem Trocknen das endgültige tragende

Fundament ergeben wird.

Vorteil ist sicherlich, dass der Innenraum

der Stadtpfarrkirche nahezu unangetastet

bleiben und der gottesdienstliche Ablauf

nicht gestört werden wird. Nachteil

sind die hohen Kosten von ingesamt ca.

570.000 €, für die die Kirchenverwaltung

einen außerordentlichen Haushaltsplan

beschlossen und bei der Bischöflichen

Finanzkammer eingereicht hat.

Wann die Arbeiten beginnen, hängt von

der Auftragslage der Firmen nach der

Ausschreibung ab.

Dank für großzügige Spenden

Auch am Ende des vergangenen Jahres und zu Beginn des neuen

Jahres hat sich unsere Pfarrei wieder einmal als sehr spendenfreudig

erwiesen:

Für das kirchliche Hilfswerk ADVENIAT wurde in unserer Pfarrgemeinde

an Weihnachten 2011 die erfreuliche Summe von

18.623,02 € gespendet.

Das Adventopfer der Kinder der Pfaffenhofener Grundschulen betrug 260,07 €.

Die Sternsinger-Aktion 2012 erbrachte eine Gesamtsumme von 9.878,16 €, ein

stattlicher Betrag für Kinder in der „Dritten Welt“ (sh. eigenen Bericht).

Allen Spendern, besonders den Schulkindern und den vielen Sternsingern,

aber auch allen ADVENIAT-Spendern sei für ihren großzügigen Einsatz

für andere, von Herzen „Vergelt`s Gott“ gesagt!

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Ewige Anbetung

Am Donnerstag, 1.3.2012 findet wieder ab 16:00 Uhr in unserer

Stadtpfarrkirche die „Ewige Anbetung“ statt. Die verschiedenen

Gruppierungen der Pfarrei gestalten dabei jeweils eine

Anbetungs-Einheit: (16:00 Uhr: Kinder / 16:45 Uhr: Senioren /

17:30 Uhr: Firmlinge/Jugend / 18:15 Uhr: Kolping / 19:00 Uhr:

Frauenbund / 20:00 Uhr: Erwachsene/PGR/KV / 21:00 Uhr: Eucharistischer

Segen). – Jeder kann aber selbstverständlich zu

jeder Zeit kommen!

Aus dem Tempelweihgebet des Königs Salomon: (1 Kön 8)

Herr, Gott Israels, im Himmel oben und auf der Erde unten

gibt es keinen Gott, der so wie du Bund und Huld seinen

Knechten bewahrt, die mit ungeteiltem Herzen vor ihm leben.

Halte deine Augen offen über diesem Haus bei Nacht

und bei Tag, über der Stätte, von der du gesagt hast,

dass dein Name hier wohnen soll. Höre auf das Gebet,

das dein Knecht an dieser Stätte verrichtet.

Achte auf das Flehen deines Knechtes und deines

Volkes Israel, wenn sie an dieser Stätte beten.

Höre sie im Himmel, dem Ort, wo du wohnst.

Höre sie, und verzeih!

FAMILIENNACHRICHTEN

Durch die Taufe wurden in unsere Pfarrgemeinde aufgenommen:

03.12. Julian Joel Albrecht

21.01. Sebastian Tobias Gschwend

04.12. Magdalena Maria Hackl 22.01. Sebastian Martin Guyot

17.12. Laura Viktoria Ruhland 28.01. Jakob Amon

Jindou Paulina Rieder

29.01. Kim Sophie Stangenberg

07.01. Emilia Sophie Schötz

11.02. Simon Wolfgang Spießl

14.01. Felix Peter Drechsler

Lina Sarah Fellermeier

Sophie Johanna Waltraud

Maximilian Roman Lörcher

Drechsler

Im Glauben an die Auferstehung beten wir für unsere Verstorbenen:

17.11. Theresia Littl (83)

Barbara Zeller (91)

18.11. Werner Lob (76)

01.12. Franz Meitner (74)

15.12. Katharina Dallmeier (83)

03.01. Konrad Wipfler (84)

03.01. Markus Schrott (39)

05.01. Otto Diemer (79)

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06.01. Maria Gaßner (88)

07.01. Angelika Grametbauer (56)

22.01. Alois Haberzettl (54)

23.01. Michael Kellerer (96)

04.02. Elisabeth Betz (66)

06.02. Annette Reinelt (47)

07.02. Martin Sedlmeier (95)

Paula Stowasser (86)

Fastenzeit


Misereor-Fastenaktion 2012

„Menschenwürdig leben – Kindern Zukunft geben“

… so lautet das Leitwort der

MISEREOR-Fastenaktion 2012.

Welche Zukunft haben diese Kinder auf

einer Müllkippe in Kalkutta? Welche Perspektiven

haben Jugendliche in den

Drogenvierteln von Guatemala-Stadt?

Was heißt es in den Slums von Nairobi

aufzuwachsen? Wie leben Kinder armer

Eltern in der Glitzermetropole Hongkong?

MISEREOR lenkt mit der kommenden

Fastenaktion den Blick auf Kinder und

Jugendliche in den Elendsvierteln großer

Städte. Sie leiden darunter, kein sicheres

Dach über dem Kopf zu haben. Genügend

Essen und sauberes Trinkwasser fehlen.

Schwere Arbeit gehört für die meisten

zum Alltag. Diese Lebensumstände machen

krank. Aber die Behandlung durch

einen Arzt können sich die wenigsten leisten.

Schule und Ausbildung bleibt vielen

verwehrt.

Partnerorganisationen von MISEREOR

stärken und unterstützen solche Kinder

und Jugendliche. Es sind Projekte der

Hoffnung: das Schutzzentrum für Mädchen

in Nairobi, die Friedens-Trucks in

Guatemala-Stadt, die Anwaltschaft für

„Cage-People“ in Hongkong und das

Programm für die Müllsammler/innen in

Kalkutta. Diese Projekte der Hoffnung

zeigen, wie viel Kraft und Kreativität Heranwachsende

und Erwachsene entfalten,

um sich selbst Perspektiven zu erarbeiten.

Geben wir diesen Kindern

und Jugendlichen ein

menschenwürdiges Leben.

Machen Sie mit bei der

MISEREOR-Fastenaktion 2012!

Botschaft des Papstes zur Fastenzeit 2012

„Lasst uns aufeinander achten und uns

zur Liebe und zu guten Taten anspornen“

(Hebr 10,24): diese Worte stellte Papst

Benedikt XVI. über seine Botschaft zur

Fastenzeit 2012.

Dabei gibt er folgendes zu bedenken:

1. Wir haben Verantwortung gegenüber

unseren Schwestern und Brüdern. Hier

lenkt er den Blick auf die sogenannte

„brüderliche Zurechtweisung“, ein

barmherziger Hinweis für den anderen,

dass er nicht auf einem guten Weg ist.

2. Der Papst betont die „Gegenseitigkeit“

in den menschlichen Bezügen und betont,

wie wichtig es ist, dem anderen

behütend zu begegnen – das gilt für

die körperlichen, geistlichen und moralischen

Bedürfnisse des anderen.

3. Dieses Achten auf einander soll die

Liebe bewirken: „Die uns geschenkte

Lebenszeit gibt uns die kostbare Gelegenheit,

die guten Werke zu entdecken

und zu vollbringen, beseelt von der Liebe

zu Gott.

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Großzügige Zuschüsse der Bischöflichen

Finanzkammer 2011

Seelsorge und das Zusammensein in der

Gemeinde braucht neben dem Fundament

des Glaubens auch die Gewissheit,

dass das, was angedacht und beschlossen

wird, auch finanzierbar ist. Dies gilt

für eine große Pfarrei insofern, dass - bei

zwar nachlassenden Einnahmen für den

Haushalt der Diözese Augsburg – so manche

Anschaffung gleich einen ganzen

„Batzen“ Geld ausmacht. In diesen Situationen

durften wir immer wieder erfahren,

dass die Bischöfliche Finanzkammer

unsere seelsorglichen, aber auch die stiftungsgemäßen

Aufgaben unterstützt.

So erhielten wir im abgelaufenen

Jahr 2011 von der Diözese Augsburg

über 202.000,00 EURO an finanzieller

Zuwendung für den Haushalt der

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Kirchenstiftung

und besondere

Ausgaben!

Wir wissen – und

dies gilt gerade

auch für die Kirchenverwaltung – dies besonders

zu schätzen und sagen auf diesem

Weg dem Finanzdirektor der Diözese

Herrn Dr. Klaus Donaubauer und seinen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen

herzlichen Dank für alle Zuwendungen

und für alle gute Zusammenarbeit. Mit

einem zwinkernden Auge wollen wir aber

auch hoffen, dass die finanziellen Quellen

der Diözese auch bis an deren äußersten

Rand nach Pfaffenhofen a.d.Ilm weiterhin

fließen werden.

Stadtpfarrer Frank Faulhaber

Fastenessen 2012 – Erlös für

MISEREOR-Projekt

Der Sachausschuss „Eine-Welt-Schöpfung-Integration“

lädt im Namen des Pfarrgemeinderates auch heuer

wieder am ersten Sonntag in der Fastenzeit,

am Sonntag, den 26. Februar ab 11.30 Uhr

zu einem Fastenessen ins Pfarrheim ein.

Es werden wieder zwei verschiedene Suppen angeboten, sowie nach dem Essen noch

Kaffee und selbstgebackener Zopf. Der finanzielle Erlös kommt einem Misereorprojekt

zugute.

An der Kasse ist auch der diesjährige Fastenkalender von Misereor erhältlich.

Die Essensmarken werden unmittelbar vor dem Essen im Eingangsbereich des Pfarrheimes

verkauft. Die Besucher werden gebeten, Teller und Löffel zum Essen selbst

mitzubringen.

Sepp Steinbüchler, Pastoralreferent

Aus dem Aufruf der Deutschen Bischöfe zur

Misereoraktion 2012:

Mit Ihrem Fastenopfer am Misereor-Sonntag

stellen Sie sich solidarisch an die Seite

dieser Kinder und ihrer Familien. Sie unterstützen

sie in ihrem Überlebenskampf.

Durch Ihre Hilfe schenken Sie vielen Kindern

Hoffnung auf ein menschenwürdigeres

Leben. Wir deutschen Bischöfe rufen

Sie dazu auf, die Arbeit von Misereor

mitzutragen. Wir bitten Sie um Ihr Gebet

und um Ihre großherzige Spende für die

Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Bitten helfen Sie, damit wir alle gemeinsam

in der Einen Welt menschenwürdig

leben können.

Fastenzeit


Weltgebetstag der Frauen in

Pfaffenhofen

Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen

zwei Landesteile – getrennt durch das

Südchinesische Meer – über 500 Kilometer

auseinander liegen? Ein Staat, dessen

27 Millionen Einwohner unterschiedliche

kulturelle, religiöse und ethnische Wurzeln

haben?

Die Regierung in Malaysia versucht mit allen

Mitteln, Einheit und Stabilität zu erhalten.

Der Islam ist Staatsreligion. Alle Malaiinnen

und Malaien sind von Geburt an

muslimisch. Menschen anderer Herkunft

gehören dem Buddhismus, Hinduismus,

Christentum und anderen Religionen an.

Religionsfreiheit gilt nur theoretisch.

Malaysia ist seit 1957 unabhängig (von

Großbritannien), gilt wirtschaftlich als

aufstrebend und ist als konstitutionelle

Wahlmonarchie weltweit einzig. In der

Hauptstadt Kuala Lumpur, die in Westmalaysia

liegt, leben ca. 80 % der Bevölkerung.

„Offener Oasenabend“

lädt monatlich zur Meditation ein

Taizelieder, gemeinsame Besinnung

und Bibelgespräche

Innerlich zur Ruhe finden, bei Gebet, Stille

und Liedern aus Taize und in einer anschließenden

offenen und gesprächsbereiten

Runde seine Fragen und Anliegen

im Zusammenhang mit biblischen Texten

vorbringen können: Das sind die Hauptanliegen

der monatlichen Treffen im Meditationsraum

des Pfarrheimes jeweils ab

19.30 Uhr. Unter Leitung von Gemeindereferent

und Krankenhausseelsorger Hans

Schlatterer und Pastoralreferent Sepp

Steinbüchler werden diese Abende zu einer

entspannten und Kräfte sammelnden

Erfahrung des „Seele-baumeln-lassens“!

Musikalisch begleitet werden die Lieder

abwechselnd auf Gitarre durch Christiane

Henche und auf Querflöte durch Diana

Horvath.

Malaysia ist zauberhaft

mit vielen

Stränden,

fruchtbaren

Ebenen an den

Küsten, tropischem

Dschungel, Hügeln und Bergen.

Aber es gibt auch Korruption, Ungerechtigkeit

und Menschenrechtsverletzungen.

Aber man spricht besser nicht darüber.

Die Frauen in Malaysia wollen mit dem

Motto des Weltgebetstages „Steht auf

für Gerechtigkeit“ auf genau diese Probleme

aufmerksam machen. Wir feiern

den Gottesdienst

am Freitag, 2. März 2012 um 19.30

Uhr in der katholischen Spitalkirche.

Anschließend gibt es einen gemütlichen

Ausklang im Pfarrheim.

Auf Ihr Kommen freut sich das Vorbereitungsteam.

Mechthild Witzl

Jedem Teilnehmer steht frei, ob er an

beiden Teilen des Abends bleiben will.

Eine kleine Getränke- und Gesprächspause

gibt dazu formlos die Möglichkeit. Zu

diesem ökumenisch offenen Abend sind

sowohl Jugendliche wie Erwachsene herzlich

eingeladen.

Die nächsten Termine sind:

14. Februar, 13. März, 17. April,

8. Mai, 12. Juni und 10. Juli.

Pastoralreferent Sepp Steinbüchler

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„Zehn kleine Christen“

Zehn kleine Christen sich ihres Glaubens freu’n,

doch einem gefiel die Predigt nicht,

da waren’s nur noch neun.

Neun kleine Christen hatten alles treu gemacht;

der eine hat die Lust verloren,

da waren’s nur noch acht.

Acht kleine Christen hörten was von „Nächsten lieben“,

der eine fand das viel zu schwer, da waren’s nur noch sieben.

Sieben kleine Christen macht Beichten ganz perplex,

und einer sagt: „Ich mag nicht mehr“, da waren’s nur noch sechs.

Sechs kleine Christen meinten: „Die Kirch hat alle Trümpf“;

Der eine war dann sehr enttäuscht, da waren’s nur noch fünf.

Fünf kleine Christen, die waren der Kirche Zier,

doch einer fühlt sich nicht geehrt, da waren’s nur noch vier.

Vier kleine Christen, die waren echt und treu,

doch einer schafft das Tempo nicht, da waren’s nur noch drei.

Drei kleine Christen waren noch immer dabei,

doch einer fand die Schar zu klein, da waren’s nur noch zwei.

Zwei kleine Christen – ein Anfang? Jedoch nein,

der eine hat den Mut verloren, da war es nur noch ein’.

Ein kleiner Christ, ach, der erscheint so klein,

wenn auch die Neune laufen gehen, Gott läßt ihn nicht allein.

Ein kleiner Christ holt seinen Freund herbei,

und der ging mit ihm in die Kirch’, da waren’s wieder zwei.

Zwei aktive Christen, denen macht es Pläsier.

Sie nahmen beide noch jemand mit, da waren es schon vier.

Vier überzeugte Christen, die glaubten Tag und Nacht,

das wirkte wie ein Virus, da waren es schon acht.

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Noch zwei dabei, und man wird sehn:

Wenn du und ich auch mitmachen,

dann sind es wieder zehn.

Fastenzeit


Sternsingeraktion 2012

Alle Jahre wieder kommen, neben dem

Christuskind, auch die Sternsinger.

Genau zum richtigen Zeitpunkt, bevor

die Weihnachtsträgheit vollkommen die

Oberhand gewinnt, ziehen wir los durch

die Straßen unserer Stadt, um für Kinder

auf der Welt Geld zu sammeln.

Heuer war das Hauptthema Kinder in Nicaragua.

Dieses Jahr durfte ich die Sternsingeraktion

nach einigen Jahren als König, mal

von einer anderen Seite kennenlernen,

als Begleiter. Es war toll für mich zu sehen

mit welchem Enthusiasmus, gerade

die ganz Kleinen sich engagierten. Das

war ein Gewusel und ein Riesenspaß.

Wir zogen mit großer Spannung los und

wurden sehr freundlich aufgenommen.

Selbst das teilweise scheußliche Wetter

schreckte keinen ab. Ich denke der Erfolg

kann sich sehen lassen. Wenn Sie sich

jetzt fragen, warum die Sternsinger nicht

bei Ihnen waren, kann das verschiedene

Gründe haben.

Zum einen suchen wir natürlich ständig

Kinder und Begleiter, die sich an der

Aktion beteiligen wollen, um noch mehr

Gebiete in Pfaffenhofen zu erreichen.

Zum anderen können Sie den Besuch der

Sternsinger auch bestellen, die Hotlinenummer

wird zeitig im Kompass bekannt

gegeben.

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Vorstellung des Priesteramts-Praktikanten

Liebe Pfarreimitglieder,

ab Februar werden Sie in Pfaffenhofen einem neuen

kirchlichen Mitarbeiter begegnen. Das bin ich: Michael

Kinzl, 26 Jahre alt, Diakon seit einem dreiviertel Jahr.

Ich stamme aus Kissing (bei Augsburg, Landkreis

Aichach-Friedberg) und habe das Abitur am Gymnasium

in Friedberg gemacht. Studiert habe ich zunächst

zwei Jahre in Augsburg, dann ein Jahr in Rom,

um nach weiteren zwei Jahren, im Juli 2010, zurück

in Augsburg, mit dem Diplom abzuschließen. Seitdem

war ich in Weißenhorn, zunächst als „Pastoralpraktikant“,

dann, ab Mai vorigen Jahres als Diakon tätig

und komme nun zu Ihnen. Ich freue mich auf neue

Eindrücke von Arbeit und Leben in einer Pfarrei, auf

neue Bekanntschaften und viele Begegnungen mit

Ihnen in der nächsten Zeit. So kann und darf ich von

Ihnen lernen und hoffe auch, dass Sie selbst aus meiner Anwesenheit in Pfaffenhofen

für Ihr Glaubensleben einen Nutzen ziehen können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kinzl

Caritas-Frühjahrs-Haussammlung

Die Caritas-Frühjahrs-Haussammlung

findet in der Woche

vom 5. - 11. März 2012 statt.

Die Kirchenkollekte ist am

Caritas-Sonntag, den 4. März 2012

in allen Gottesdiensten.

Wir bitten um freundliche

Aufnahme der Sammlerinnen

und Sammler, die diesen nicht

einfachen Dienst für andere

Menschen in Not tun!

Die diesjährige Sammlung steht unter

dem Motto: „Auf Gutes bedacht! Von

Mensch zu Mensch.“

Dazu schreibt der Caritasdirektor des Bistums

Augsburg, Andreas Magg:

Das Motto, das wir dem Römerbrief

12,17 entlehnt haben, erinnert uns an

unseren Auftrag gegenüber allen Menschen,

weil alle Menschen Gottes geliebte

Kinder sind - ob arm oder reich,

krank oder gesund, jung oder alt. Die

Caritas, ob als Wohlfahrtsverband oder

gelebte Tat in Ihrer Pfarrgemeinde, bildet

das menschenfreundliche Antlitz

unserer Kirche zur Welt. Unsere Gesellschaft

braucht diese Kirche mit diesem

Gesicht zur Welt.

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