Plakat (pdf, 2MB) - Architekturwettbewerb.at
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AE0182<br />
Idee: den Napoleonstadel auf einen Sockel heben und zum Schweben bringen<br />
Der große offene Innenraum des Napoleonstadels wird ausschließlich für die<br />
öffentlichen Nutzungen Veranstaltungsraum und Cafe verwendet, die Büroräume<br />
werden im neu konzipierten Bauteil des Sockels untergebracht.<br />
Sockel: geschlossene Pl<strong>at</strong>tform mit offenen Einbauten<br />
Der gesamte Napoleonstadel wird optisch auf einen Sockel gehoben. Der Sockel erweitert<br />
sich zur Pl<strong>at</strong>tform, unter der die Büroräume angeordnet werden und die zur<br />
Parkseite als Terrasse und Vorbereich dient. Zur Strasse hin erhält der Sockel einen<br />
Glaskubus, der als Zugang zu den Büroräumen fungiert, Licht in das Untergeschoß<br />
bringt und als weithin sichtbares „Schaufenster“ Kärntens Haus der Architektur<br />
präsentiert.<br />
LAGEPLAN<br />
M 1:500<br />
Der Glaskubus bietet Pl<strong>at</strong>z für Ankündigungen der jeweils aktuellen Ausstellungen,<br />
Veranstaltungen und Aktivitäten. Ein weiterer Glaskubus markiert den bestehenden<br />
Haupteingang zum Napoleonstadel und funktioniert als Windfang. Schnitte in<br />
den Sockel / die Pl<strong>at</strong>tform werden als Nebeneingänge für die Anlieferung von Cafe<br />
und Veranstaltungsraum genutzt. Zur zusätzlichen Belichtung und Belüftung der<br />
Büroräume wird ein neg<strong>at</strong>iver Glaskubus als Lichthof in den Sockel geschnitten. Die<br />
Büroräume werden jeweils zwei und zwei um einen zentralen Besprechungsraum<br />
gruppiert. Vom derzeitigen Lager der ZV wird ein Gang abgetrennt, über den die<br />
neue Büroeinheit mit dem Napoleonstadel verbunden ist. Auf der Seite des Cafes<br />
wird der Sockel / die Pl<strong>at</strong>tform behindertengerecht mit einer Rampe erschlossen.<br />
AR<br />
SHOPBOARD<br />
BAR<br />
Die Wirkung des Sockels ist leicht, schimmernd, leuchtend. Die Lesbarkeit des Gebäudes<br />
wird über die Wirkung des Sockels verändert. Die historische Bausubstanz<br />
des Napoleonstadels wird nicht angegriffen, die Fassade soll lediglich neu verputzt<br />
werden. Alt und Neu gehen keine unversöhnliche Konfront<strong>at</strong>ion ein oder ersticken<br />
sich in gegenseitiger Umarmung. Alt und Neu ergänzen sich als gleichwertige Elemente.<br />
VERANSTALTUNGSRAUM<br />
CAFE<br />
GRUNDRISS ERDGESCHOSS<br />
M 1:200<br />
Napoleonstadel: offener Innenraum mit geschlossenen Einbauten<br />
Die Qualität des offenen Innenraums des Napoleonstadels wird über<br />
die Verlagerung der Büroräume in den neu konzipierten Gebäudeteil verstärkt.<br />
Cafe und Veranstaltungsraum sollen als zusammengehörende Einheit wahrgenommen<br />
werden, die nur bei bestimmten Nutzungsanforderungen akustisch getrennt<br />
werden können. Visuell bleiben sie verbunden, die akustische Trennung erfolgt<br />
durch eine Glaswand bei der Treppe auf der Seite des Veranstaltungsraumes. Die<br />
Glaswand kann durch Schiebetüren großzügig geöffnet werden. Das Cafe erhält die<br />
gewünschte Erweiterung in einem offenen Galerieraum über dem Raum des bestehenden<br />
Cafes. Auf der unteren Ebene werden die Bar, Shop und ein Kaffeehausbereich<br />
und auf der oberen Ebene der Galerie wird eine Lounge angeordnet.<br />
Neue Einbauten wie die Bar, der Shop- oder eine Technikbereich werden als eigenständige<br />
geschlossene Körper in den offenen Innenraum gesetzt. Der Shopbereich<br />
wird im zentralen Bewegungsraum auf der Längsseite der Treppe eingerichtet.<br />
Für das Cafe wird ein neuer Barbereich vorgeschlagen, über den die Anlieferung<br />
von außen erfolgt und der über einen Lastenlift mit dem im Keller direkt darunter<br />
liegenden Lager verbunden ist. Von der Bar aus h<strong>at</strong> man einen Überblick über das<br />
Cafe, direkten Blick zur Terrasse, zum Shop, über einen Spiegel zum Galeriebereich<br />
und Blickkontakt in den Veranstaltungsraum.<br />
EINGANG<br />
LICHTHOF<br />
AR<br />
TECHNIK<br />
SHOPBOARD<br />
LOUNGE<br />
BAR<br />
SCHNITT LÄNGS<br />
M 1:200<br />
Der Veranstaltungsraum wird mit zwei neuen Einbauten ausgest<strong>at</strong>ten, einem Technikbereich<br />
auf der Galerie mit Tonanlage und Beamer und einer Visualisierungsfläche<br />
mit dahinter liegendem Abstellraum. Die Visualisierungsfläche funktioniert<br />
als Blickfang bei Ausstellungen und als Projektionsfläche bei Veranstaltungen. Der<br />
dahinter verborgene Abstellraum kann für die verschiedenen Ausst<strong>at</strong>tungen des<br />
Veranstaltungsraumes genutzt werden. Die Innenflächen des Veranstaltungsraumes<br />
werden mit einer klappbaren vorgesetzten Wandfläche ausgest<strong>at</strong>tet, die die<br />
Ausstellungsfläche des Raumes erweitern. Diese Wandfläche könnte bei Bedarf<br />
auch zur Verbesserung der Akustik des Raumes verwendet werden. Über zwei hinter<br />
dieser Klappebene liegende Türen kann der Veranstaltungsraum bei Bedarf zur<br />
Parkseite geöffnet werden.<br />
ANSICHT WEST<br />
M 1:200<br />
IDEENWETTBEWERB NEUGESTALTUNG NAPOLEONSTADEL
AE0182<br />
SCHAUBILD<br />
LAGER ZV<br />
WC<br />
HERREN<br />
WC<br />
DAMEN<br />
AR<br />
LAGER ZV<br />
LAGER CAFE<br />
TECHNIK<br />
LOUNGE<br />
BÜROBEREICH<br />
AR<br />
VORR<br />
UMFORMER<br />
GALERIE<br />
LICHTHOF<br />
GRUNDRISS KELLERGESCHOSS<br />
M 1:200<br />
GRUNDRISS OBERGESCHOSS<br />
M 1:200<br />
LOUNGE<br />
BAR<br />
ANSICHT NORD<br />
M 1:200<br />
SCHNITT QUER<br />
M 1:200<br />
ANSICHT SÜD<br />
M 1:200<br />
ANSICHT OST<br />
M 1:200<br />
IDEENWETTBEWERB NEUGESTALTUNG NAPOLEONSTADEL