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Juli 2013: Themenheft Kirchenwahlen - Evangelischer ...

Juli 2013: Themenheft Kirchenwahlen - Evangelischer ...

Juli 2013: Themenheft Kirchenwahlen - Evangelischer

Info-Blättle Juli | 2013 Für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Engagierte und Interessierte! Evangelischer Kirchenbezirk Ravensburg Themenheft Kirchenwahlen Kirchenwahlen - mehr als ein Verwaltungsakt Die Kirchenwahlen am 1. Dezember 2013 werfen ihre Schatten voraus. Manche Pfarramtssekretärin und mancher Pfarrer stöhnen insgeheim: „Das auch noch…“ Und in der Tat ist dies für alle, die unmittelbar mit der Organisation der Wahlen zu tun haben, ein Kraftakt und mit erheblichem Aufwand verbunden. Doch gerade deswegen gerät leicht aus dem Blick, dass Kirchenwahlen mehr sind als ein Verwaltungsakt. Dieses „Mehr“ macht sie zu einem spannenden Ereignis. Drei Aspekte möchte ich aufgreifen: 1. Die Kirchenwahlen – sie setzen Zäsuren und Rhythmen im Gemeindeleben Es gibt genügend Gruppen und Kreise in unseren Gemeinden, die eine lange Lebensdauer haben. Sie sorgen für Kontinuität und Stabilität. Daneben braucht es im Gemeindeleben aber auch die Dynamik von Ende und Neuanfang, von Abschied und Aufbruch. Und dafür sorgen die Kirchenwahlen. Der Kirchengemeinderat – das zentrale Leitungsgremium der Gemeinde! – zieht nach sechs Jahren Bilanz und verabschiedet sich in der bisherigen Zusammensetzung. Nach der Wahl macht sich ein neues Gremium auf den Weg mit neuen Ideen, kräftigem Schwung, anderen Schwerpunkten und veränderter Gruppendynamik. In der Regel strahlt das auf die ganze Gemeinde aus. Übrigens: Die Kandidatensuche hat auch etwas von einer Schatzsuche. So mühevoll es mancherorts ist, immer wieder findet man dabei auch verborgene Schätze, sprich: Menschen, die noch gar nicht im Blick waren, aber nun eine große Bereicherung bedeuten. 2. Die Kirchenwahlen – eine starke Manifestation des Ehrenamts Man stelle sie sich auf einem Platz vor: Über 10 000 Kirchengemeinderätinnen und -räte werden am 1. Dezember allein in der württembergischen Landeskirche gewählt. Das könnte schon bald für eine Stadt mit Dekanssitz reichen! So viele Frauen und Männer sind in unserer Unterm-Strich-zähl-ich-Gesellschaft bereit, sich mit ihren Gaben und Kompetenzen einzubringen und Kirche vor Ort und in größeren Bezügen verantwortlich mitzugestalten. Unglaublich! Ist das nicht ein Antidepressivum für unsere oft so verzagten Gemüter? Martin Luther und die anderen Reformatoren müssten ihre helle Freude haben an diesem Festtag des Ehrenamts. Denn sie ebneten den qualitativen Unterschied zwischen Priester und Laien ein und stellten das Priestertum aller Glaubenden heraus. Damit stärkten sie ja die Position der sogenannten Laien in der Kirche. 3. Die Kirchenwahlen – gelebte Demokratie in der Kirche Die evangelische Kirche tat sich im 20. Jahrhundert nicht leicht, zur Demokratie als Staatsform ein volles, vorbehaltloses Ja zu sagen. Das hat erstaunlich lange gedauert. Auf diesem geschichtlichen Hintergrund sind demokratisch vollzogene Kirchenwahlen immer noch ein bemerkenswertes Ereignis. Und wir Württemberger dürfen durchaus auch ein wenig stolz darauf sein, dass bei uns – als einziger Gliedkirche in der EKD – nicht nur die Kirchengemeinderäte, sondern auch die Mitglieder der Landessynode direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden. Beim nächsten Mal, wenn wir wieder ins Stöhnen kommen: „Auch das noch…“ können wir dem vielleicht entgegensetzen: „Aber es lohnt sich doch…“ Autor Dr. Gottfried Claß ist Codekan im Kirchenbezirk und Pfarrer an der Schlosskirche in Friedrichshafen.

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