Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

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Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

172 II' Topographie.

Serpenoisestrasse. Rue Ladoucette, Taison, des Triuitaires und

Marchand nach dem Arsenale; vom Bisehofspalais über die Rue

Eveche nach der Rue Tete d'Or, von der Esplanade über die Rue

des Clercs, Fabert. Haut-Poirier und Chevreniont nach der Brücke

St. Georges, vom Mazellenthor über Rue ^lazelle, Fournirue,

Kathedralplatz. Rue d"Estrees, Pont des roches, Pont St. Marcel

nach dem Rempart Belle -Isle, vom Platz Friedland über die Rues

Tete-d'Or, du petit Paris, du Palais, Pierre Hardie, de la Paix,

Moyen-pont. Pont des Morts nach dem Moselfort, und endlich

vom Place des Marechaux über Rue Boucherie und Brücke

St, Georges und Rue Pontiffrocy nach dem Moselfort. Eine längere

Strassenverbindung ist auch jene von der Rue Pont-des-Morts über

Rue St. Marcel, St. Vincent und St. Clement nach der Rue Pontiffroy,

sowie der Rempart längs dem Walle von der Brücke

des Grilles an den Thoren des Allemands, Mazelle, St. Thi^bault

und Serpenoise vorbei bis zum Citadellenthore hinter der Kaiser-

Wilhelmskaserne.

Starke Festungswerke umgeben die Stadt auf allen Seiten,

und zwar mit nassen und trockenen Gräben und hohen Wällen,

welche ihrer Hauptanlage nach aus dem sechszehnten Jahrhunderte

stammen und später verstärkt wurden. Seit der Anlage der grossen

Forts in einiger Entfernung von der Festung sind die Mauern und

Wälle der letzeren fast überllüssig geworden, weshalb man sie

auch nur noch unterhält, aber weiter nichts mehr dafür thut.

Sie beginnen im Südwesten an der Mosel, wo die Citadelle stand

und jetzt ein starkes Hornwerk liegt, ziehen gegen Osten über

die Tliore Serpenoise und St. Thiöbault und wenden sich beim

Mazellenthor nordwärts über das deutsche Thor nach dem Arsenal

imd der Mosel, indem die ganze Westseite nach dem schiffbaren

Moselarm ofl'en ist. Dagegen ist die Isle Chambi('rc nach Süd,

West und Nord mit Wällen umgeben, üeber dem Hauptmoselllusse

liegt das Moeelfort, jetzt Voigts- Rhetz genannt, mit nur

zwei Huuserquadraten, aber mehreren Kasernen, Pferdeställen,

Magazinen, Lazareth und Reitschule. Im Nordosten bildet das

ürosse Artilleriearsenal einen durch Wall und (iraben abgeschlossenen

Theil der Festung. Vor dem deutschen 'l'liorc beiludet sich

das gni8«e Fort Helle -Croix oder Fort Steinmetz mit trockenem

(tniben und Kaserne und vor diesem das kleinere Werk les Bordes

( l-'orl ZuMtrow), während südlieh davon das kleine Kort Gisors

liefet und die ZiigUnge zum deutschen und Mazellenthor deckt.

Auf der Anleihe über dem Dürfe St. Julien liegt im Norden das

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