Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

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Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

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^^* i'f^pographio.

richtete die Mühlen hinter der Präfektur zu Metz ein, weshalb der

dortige Moselarm den Namen Canal du Pretre erhielt.

Zur Gemeinde gehört die

Mühle de la Tour am Vallieiesbache.

Montigny-les-Metz , Dorf im Süden von Metz, 2 Kilom. davon

entfernt, an der Eisenbahn und Strasse nacli Nancy, mit Kirche,

:ni Häusern, 639 Familien, 2813 Einw.. wobei 215 Evangelische

und 47 Israeliten, Getreide-, Obst- und Gemüsebau, Postexpedition,

Fabrik von Nudeln und Beinschwarz, Bierbrauerei, mehreren Kaffeehäusern

und Sommerwirthschaften, den grossen Eisenbahnwerkstätten

und Magazinen, botanischem Garten und Priesterseminar,

gehörte zum Bisthume Metz. Im Jahre 1635 gründete hier Herr

von Meurisse, Suffragan des Bischofs, eine Benediktinerabtei,

welche nach der Aufhebung 1793 verkauft wurde und jetzt

Meierhof mit 10 Häusern mitten im Orte bildet.

einen

Die Kirche Hess

Bischof Coislin 1729 erbauen, sie wurde 1844 vergrössert. Das

kleine Seminar St. Louis de Gonzaga wurde 1854, das Nonnenkloster

von Sacrd- Coeur 1857 erbaut, letzteres 1873 aufgehoben.

Vor 1552 stand hier das Fort Chäteau-rEvßque.

Zur Gemeinde gehören der botanische Garten Frescatelli am Eingange

des Dorfs, Montigny la basse, einzelne Häuser an der Jlosel.

La Vacquini^re, Gartenwirthschaft an der Mosel, die Höfe Haute

St. Ladre, La Grange d'Agneaux, La Grange Mercier, La

Horgne-au-Sablon, Blory, die einzelnen Häuser La Ferque, Jerusalem

und LaBlancherie, sowie der südlich gelegene Weiler St. Privat

mit dem gleichnamigen Fort und dem grossen Exercierplalze.

Es stand hier

«•inst diePfarrkirche für Montigny, welche nebst den dazu gehörigen Kapellen

1194 vom Bischöfe Bertram der Abtei St. Clement zu Metz gesclienkt

wurde, um hier ein Khjstcr zu en-ichten. Gegen die Mitte des sechszehnten

.lahrliunderts wurde die Kirche den Protestanten überlassen , wurde später

Pfankirclie von Montigny, aber 1804 aufgegeben und 1810 abgebrochen.

Montois-la-Montagne ,

Dorf im äussersten Nordwesten des Kantons,

16 Kilom. von Metz, mit Kirche, 134 Häusern, 139 Familien,

501 Einw., Getreidebau und Viehzucht, gehörte einst zu Bar.

Zur tiemeinde gehört der 2 Kilom. östlich davon gelegene Weiler

Mulancourt mit Kapelle und Steinbrüchen und sehr hoch gelegen.

MouUns-les-Metz, Dorf am linken Mo.selufer, den Strassen

nach Nancy und Verdun und der Eisenbahn über Amanviller«

nach Verdun, 5 Kilom. südwestlich von Metz, mit Kirche, 98 Häu-

«erti, 16(> Familien, 532 Einw., wobei 5 Evangelische und 8 Israeliten,

2 Mühlen, Oelmühle, Postexjjedition, Getreide- und Oel-

.•^aatbuii, gehörte zum Bisthume Metz. Den Brückenzoll besass die

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