Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

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Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

362 II- Topographie.

318 Einw., Mühle, Ziegelei, Eisenhütte, Getreide- und Obstbau

und Viehzucht.

Ziu- Gemeinde gehört der Weiler Remeld orf am Remelsbaclie , wo

sich einst ein Eisenwerk befand. Derselbe wiirde erst 1827 an Frankreich

abgetreten.

Oberdorf, Dorf am Schrecklinger Bache, 5 Kilom. östlich von

Busendorf, mit 48 Häusern, 52 Familien, 235 Einw., Mühle, Getreide-

und Obstbau und Viehzucht, war lothringisch.

Znr Gemeinde gehört der südlich davon gelegene Weiler Odenhoven.

Daselbst war ein Kloster von Karthäuserinnen, das am 9. Juni

1792 abbrannte.

Reimeringen (^Remering), Dorf an einem kleinen Seitenbache

des Durbachs, 7 Kilom. von Busendorf, mit Kirche, 115 Häusern,

118 Familien, 539 Einw., Kalkofen und Oelmühle, gehörte zu

Lothringen.

Remelfangen , Dorf im Süden des Kantons, 3 Kilom. von

Buaendorf, mit Kirche, 60 Häusern, 242 Flinw., Gipsbruch, Getreide-,

Obst- und Weinbau, hing einst vom Kloster Mettlach ab

und war lothringisch.

"RothenAoTf fChdleau-rougeJ, Dorf im Osten des Kantons, 5 Kilom.

von Biisendorf, liegt nahe bei Oberdorf, hat eine Kirche, 55 Häuser,

199 Einw., wobei 3 Mennoniten, Mühle, Ziegelei, Getreide- und

Weinbau und Viehzucht und war lothringisch.

St. Bernard, Dorf im äussersten Südwesten des Kantons,

12 Kilom. von Busendorf, am Ursprünge des Piblanger Bachs,

mit 43 Häusern und 162 Einw., war lothringisch.

St. Franz, Dorf im Nordwesten des Kantons, am Urspruuge

eines Bachs, 9 Kilom. von Busendorf entfernt, mit Kirche, 68 Häusern

und 228 Einw., gehörte zum Bisthume Metz und wurde von

belgischen Einwanderern 1612—24 erbaut.

Schemericll (Chvmcry-les-dvxuc),

Dorf am Anzelinger Bache,

7 Kilom. von Metz, besteht aus dem unteren und oberen Dorf,

welche durch die Strasse nach Homburg an der Kanner getrennt

sind, hat 140 Häuser, 602 Einw., Mühle, Ziegelhütte, Getreide-,

Obst- und Gemüsebau, war lothringisch.

Zur Gpuu'indt' gehören der Weiler llobling mit Hof, Miilile und

2 Ziegelhütten südlich, der Inglingerhof nördlich, der Wentriiighof

und die Scliouierichmüljlc.

Schwerdorf,

J>orf im äussersten Norden des Kantons, 9 Kilom.

von Ihisendorf, mit Kirche, 105 Männern, 110 I*'ainilien, 547 Einw.,

2 Mühlen, Oelmühle, Ziegelhütte, (Jetroide-, Obst- und Gemüsebau,

gehörte zu Lothringen.

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