Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

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Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

5. Kreis Forbach. 377

Zur Gemeinde gehört der an der äussersten nördlichen Gränze gelegene

Hof Schöneck (1751 Schnecken genannt) mit Ziegelei, die Häuser la

Collerie, die Kreuzkapelle und die Obere, Dielen-, Loh-, Schlössers-,

Heydeckers-, Heidinger- und Fuchsenmühle am Oetinger

Bache und die Verrerie coulurier und der alte Musterhof St e.

Croix.

Alstingen, Dorf im Osten des Kantons, 7 Kilom. von Forbach,

liegt am Surbach,

mit 169 Häusern, 847 Einw., Getreidebau,

Obstbau, besonders Kirschenzucht und 2 Mühlen, gehörte früher

zu Lothringen und wird schon 1594 genannt.

Zur Gemeinde gehören das Dorf Zinzingen, der Weiler Hesseling

mit Kirche, die Siebers- und Trombornersmühle. Die Kirche der

Gemeinde steht in Hesseling nebst Pfarrhaus und Schule und es scheint

dies einmal ein grösseres Dorf gewesen zu sein , das während des siebenjährigen

Kriegs zurückging, deini man fand noch Spuren früherer Gebäude.

Buschbach, Dorf am Lixinger Bache, 5 1/2

Kilom. südöstlich

von Forbach, mit Kirche, 118 Häusern, 128 Familien, 622 Einw.,

2 Mühlen, Plüschvv'eberei, Getreidebau und Viehzucht, war lothringisch,

gehörte theilweise zur alten Herrschaft Forbach und bestand

schon im dreizehnten Jahrhunderte. Oestlich vom Dorfe

findet man Mauerreste eines alten Dorfs, welches Grünenthurmstadt

geheissen haben soll.

Zur (iemeinde gehören die Buth- und Jungsmühle, auch berund

Niedermühle genannt.

Dieblingen , Dorf im Süden des Kantons, 9 Kilom. von Forbach,

an einem kleinen Bache und der Strasse und Eisenbahn

von Kochern nach Saargemünd, mit Kirche, 152 Häusern, 179 Familien,

702 Einw., 2 Mühlen, Ziegelei, Kalkbrennerei, Plüschweberei

und Steuerkasse, war lothringisch und ist ziemlich alt.

Zur Gemeinde gehören die Hinners- und Kleinmühle.

Farschweiler, Dorf am Mutterbache und an der Eisenbahn

nach Saargemünd und Landstrasse, 10 V2 Kilom. südlich von Forbach,

mit Kirche, Bahnstation, Postexpedition, Getreide-, Obstund

Gemüsebau, Seidenweberei, Strohhutfabrikation, hat 146 Häuser,

156 Familien und 782 Einwohner, war lothringisch und bestand

schon 1332, wo es noch Ellweiler und Cappel umfasste, ebenso

das nun zerstörte Dorf Johannisweiler.

Zur Gemeinde gehören die einzelnen Häuser Mühlfeld und Mutterkirch,

nordwestlich, und wohl Ueberrest einer befestigten Kirche.

Folklingen ,

Dorf am Mühlbache, 4 V2 Kilom. südlich von Forbach,

mit Kirche, 130 Häusern, 151 Familien, 757 Einw., Ziegelei,

Kalköfen und Getreidebau, war lothringisch, gehörte zu St. Avold

und wird schon 1266 genannt.

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