Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

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Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

378 II. Topo^aphie.

Zur Gemeinde gehören das kleine Dorf Gaubiving, 2 Kilom. östlich

vom Dorfe. am Ursprünge des Lixinger Bachs, nebst der Mühle

Dehling. und der Remesinger Hof, nördlich vom Dorfe, mit Schloss

und Ziegelei, erstere sämnitlich 1365 zur Grafschaft Forbach, letzteres

zu St. Avold gehörig.

Kerbach,

Dorf am Weschbache, 3 Kilom. östlich von Forbach,

mit Kirche, 229 Häusern, 250 Familien, 1230 Einw., Seidenarbeiten,

2 Mühlen, Oelmühle, Getreidebau und Viehzucht, gehörte zu Lothringen

und der Grafschaft Forbach, und die Kirche war einst

Mutterkirche von Forbach. Ein Dorf Bieslingen soll im sechszehnten

Jahrhunderte in

der Nähe gelegen haben.

Zur Gemeinde gehören der westlich davon gelegene Weiler B ehren,

schon im dreizehnten Jahrhunderte bestanden, mit Kirche, der noch

grössere Weiler Etzling mit Kirche im Norden der Gemeinde, der Hof

Lethfeld und die Mühlen Losermühle, Neumühle, Oelmühle,

Weschbachmühle, das Haus Neunkirch.

Klein -Rossein, Dorf am rechten Ufer der Rössel und der

nordwestlichen Ecke des Kantons, 5 Kilom. von Forbach, mit

Mühlen, Postagentur,

Steinkohlenbergwerk, 226 Häusern, 264 Familien

und 1308 p]inw., wobei 49 Evangelische, welche in den

Kohlenwerken ihren Verdienst suchen, gehörte mit der alten Sägmühle

und 16 Orten zur Herrschaft Forbach und Lothringen und

schon 1290 gaben die Brüder G. und R. von Warnesberg die

Kirche zu Klein -Rossein an die Kapelle St. Nicolaus.

Zur Gemeinde gehören die Altglashütf e, an der preussischenG ranze,

nordöstlich von Klein -liosseln, mit welcher Stolzenborn vt'rschmolzen

ist, St. Charles, Schaffbachermühle und Schneidershütte.

Kochern, Dorf an einem kleinen Bache und östlich der Rössel

und Eisenbahn, 51/2 Kilom. südwestlich von Forbach, mit Kirche,

107 Hausern, 112 Familien, 502 Einw., wobei 2 Evangelische,

Kirche, 2 Mühlen, Seidenweberei, Getreidebau und Viehzucht,

gehr)rte seit 1358 zu Ix)thringen und 1365 zum Kloster St. Avold.

Auf einem Berge, genannt Herapel, entdeckte man die Ueberreste

einer römischen Militärstrasse und einer Station mit dem Tempel

des Apollo, sowie viele Münzen und Medaillen. Eine Kapelle zur

Ste. Helena in einen Felsen gehauen und Mauerreste sind noch übrig.

Zur (ii'ineiiide gehören die KiHonbnlinstat inn (La gare), sowie

.im anderen Ufer der Kiwscl der Ditechweilerliof und die Ditschw

e i 1 (' r m 11 h 1 e , welche 1 365 bereits vorkamen , aber zur Herrschaft Wölfer-

«liuK«*" K''l>'*'*'*'" ""*! "'''^ dieser erst 1781 vom Grafen v(m Leyen an

l'rnnkri'ich al)gftn'ten wurden, Howie die Ober- und N ied

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