Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

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Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

5. Kreis Forbach. 399

Heilenbronn genannt; die Hänser Hochwald und die Freiminger

Mühle, Kapelle Ste. Trinite.

Genweiler (GuenvUler), Dorf in der Mitte des Kantons, am

Ursprünge eines Bachs, 7 Kilom. östlich von St. Avold, mit

Kirche, 68 Häusern, 71 Familien, 307 Einw., Getreidebau und

Viehzucht, gehörte zu Lothringen und dem Marquisat Falkenberg.

Herchweüer (Hemimlle) , Dorf im Osten des Kantons, 11 Kilom.

von St. Avold, eine einzige Strasse bildend, mit Kirche, 61 Häusern,

68 Familien, 311 Einw., Nagelschmiede, Getreidebau und

Viehzucht, gehörte zu Lothringen und wurde 1609 von Anton de

la

Cotte gegründet.

Kammern (la ChambreJ, Dorf, 4 Kilom. südwestlich von St.

Avold, mit Kirche, 108 Häusern, 510 Einw., Ziegelei, Getreide-,

Kartoffel- und Futterbau und Viehzucht, gehörte zu Lothringen,

und wurde 1586 mitten im Walde Fresne und einer Rodung erbaut

Zur Gemeinde gehören der Weiler Holbach südöstlich davon, mit

Kirche und 1756 zur Kastellanei Hinksingen gehörig, der Hof Leyw

eil er, noch südöstlicher gelegen gegen die deutsche Kied, und die

Häuser la Gare an der Eisenbahn nach Saarbrücken (Stationsgebäude).

Machern (Mackeren) , Dorf in der Mitte des Kantons, links

der Strasse nach Saaralben und Saargemünd, 5 Kilom. östlich

von St. Avold, mit Kirche, 131 Häusern, 189 Familien, 619 Einw.,

wobei 4 Mennoniten, 2 Mühlen, Getreidebau und Viehzucht, gehörte

zu Lothringen und ist alt, denn schon 1121 besass das

Kloster Longeville hier Güter. Das Dorf verdoppelte seit 1800

seine Einwohnerzahl. Bei dem Dorfe gewann Simon \. von Lothringen

1366 ein Treffen gegen Adelbert von Montreuil, Erzbischof

von Trier.

Zur Gemeinde gehören das Dorf Klein-Ebersw eiler links an

der Eisenbahn nach Saarbrücken, der Hof Lenzweiler, östlich, der

1698 eine Kapelle besass, die Klein-, Neu-, Pulver- und Ritzmühle.

Ober-Homburg (Homhourg-rEvvque), Dorf auf einer Anhöhe

links von der Rössel, an Strasse und Eisenbahn nach Saarbrücken,

6 Kilom. nordöstlich von St. Avold, mit Kirche, 390 Häusern,

436 Familien, 1920 Einw., wobei 6 Evangelische und 29 Israeliten,

Eisenbahnstation, Postexpedition, 2 Eisenwerken mit 5 Puddelöfen,

3 Schweissöfen , 2 Frischfeuern, 12 RafTmirfeuern, Cementirofen,

3 Walzenstrassen, 1 Kupolofen, Feder- und Schraubenfabrik

und 354 Arbeitern, Steinbrüchen, Fabrik von Stahlwaaren und

Beilen, Getreide-, Obst- und Gemüsebau, liegt sehr schön und gehörte

den Bischöfen von Metz. Die Grafen von Metz besessen

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