Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

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Deutsch-Lothringen, Landes- Volks- und Ortskunde

.

55(;,47

78,38

I

6. Kreis Saargemünd. 413

Gemeinden.

Aecker.

Wiesen.

Wald.

Weinberge.

Obstgärten.

iGesammt-

Forsten.

Fläche,

Lemberg .

Liederscheid

Meisen thal

Jlünzthal (St. Louis)

Mutterliausen

Philippsburg

Keyersweiler

Roppweiler

Saareinsberg

Schorbach .

Stürzelbronn

Kanton

405,86

371,9fi

171,96

95,24

11^199

193„6

312,62

84,16

670,51

210,39

85,93

40,16

38,03

103,60

75,74

45,55

17,27

129,26

147,67

'i31

17,76

75,54

li2l

11,24

0,30

94,38

137,25

4,58

9,11

14,89

10,18

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0,.

538

393

285

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1095,48

599,53

636,31

449,96

4005,18 4340,97

529.32 831,42

864,86; 1377,20

131,60 256,27

300.33 1335,91

2673,3fi 3255,01

5260,97 153U,9ß 2,3,

^

21302,08 30100,34

!

Er hat einen Viehstand von 288 Pferden, wobei 1 Zuchthengst,

4268 Slück Rindvieh, wobei 2508 Külie, 961 Schaafe, wobei

217 Heideschnucken, 1851 Schweine, 680 Ziegen und 363 Bienenstöcke.

Bitsch, kleine Stadt und Festung am Hornbache, der Strasse

und Eisenbahn von Saargemünd nach Strassburg und von Strassburg

nach Zweibrücken, mitten im unteren Theile der Vogesen,

von wo aus das Thal des Hornbachs nach Zweibrücken zieht, mit

Kirche, 376 Häusern, 574 Familien, 2420 Ein w. (ausser 627 Mann

Garnison), wobei 148 Evangelische, 8 Mennoniten und 5 IsraeUten,

2 Mühlen, Friedensgericht, Kantonalpolizei -Commissariat, Oberfürsterei,

Steueramt, Steuerkasse, Enregistrements -Einnehmerei,

Landwehrcompagniebezirk , Postamt , Eisenbahnstation , Fabrik

chemischer Zündhölzer, Kartoffel- und Gemüsebau, hat ein Collegium,

woran 10 Augustiner lehrten, eine Congregation von freres

des e'coles chretiennes (Schulbrüder), Wochenmarkt am Dienstag

und Freitag, Jahrmärkte am ersten Donnerstag*im März und am

ersten Dienstag im Mai, September und November und hat etwas

Handel. Bitsch ist sehr alt und hatte schon 1172 eine Burg mit

eigenem Geschlecht, welches die Abteien Neuburg, Stürzelbronn

und St. Diey im zwölften und dreizehnten Jahrhunderte beschenkte.

Die Grafschaft war ein Lehen des Gerard von Elsass^ ersten Herzogs

von Lothringen, von dessen Nachfolger Ferry HL Bitsch im

Jahre 1297 an die Grafen Eberhard von Zweibrücken gegen Saargemünd

vertauscht wurde, bei welchem Geschlechte es nun bis

zu seinem Aussterben, Ende des sechszehnten Jahrhunderts, blieb.

Bitsch wurde 1571 von Herzog Karl HI. dem Grafen von Hanau

genommen und 1606 an Lothringen einverleibt. Das aus der

Feudalzeit stammende Schloss war inzwischen vergrössert worden.

Im Jahre 1624 bemächtigten sich die Franzosen des Platzes und

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