HINTERGRUND Wasser – Elixier des Lebens Wasser ist die Quelle ...

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HINTERGRUND Wasser – Elixier des Lebens Wasser ist die Quelle ...

HINTERGRUND

Thema

Wasser Elixier des Lebens

Wasser ist die Quelle des Lebens. Seine Qualität und die lokale Verfügbarkeit bestimmen die

Lebensbedingungen und das Schicksal ganzer Völker. Gleichwohl 71 Prozent der Erdoberfläche

mit Wasser bedeckt sind, ist es ein knappes Gut. Denn die weltweit 1.400 Millionen

Kubikkilometer Wasser sind ungleich verteilt: 97 Prozent des Wasservorkommens sind

Salzwasser. Von den verbleibenden drei Prozent Süßwasser stehen nur 0,3 Prozent als

Trinkwasser zur Verfügung. Der Großteil des Süßwassers indes ist in den Eiskappen der Pole, in

Gletschern sowie in der Luft und im Boden gebunden (Quelle: WasserStiftung).

Nie zuvor war die Nachfrage nach Wasser höher als heute: Aufgrund der stetig steigenden

Bevölkerung, des Wirtschaftswachstums, der Urbanisierung, des erhöhten Lebensstandards und

des zunehmenden Konsums verschärft sich der ohnehin eklatante Mangel an sauberem

Trinkwasser in vielen Regionen. Derzeit leben sieben Milliarden Menschen auf dem Blauen

Planeten. Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerung um voraussichtlich weitere drei Milliarden

Menschen wachsen. Jährlich steigt die Zahl der Weltbevölkerung um fast 80 Millionen Menschen,

die zusätzlich 64 Milliarden Kubikmeter Wasser benötigen (Quelle: Deutsche UNESCO-

Kommission e.V.).

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Trinkwasser ein knappes Gut………………………………………………………………………… 2

- Sanitärer Notstand……………………………………………………………………………. ………… 2

- Trinkwasserversorgung in Deutschland………………………………………………………. 3

Kapitel 2: Wasser-Fußabdruck…………………………………………………………………………………………… 3

- Wasserverbrauch zur Nahrungsmittelproduktion im Überblick…………………. 4

- Wasserverbrauch in der Industrie im Überblick…………………………………………. 4

Kapitel 3: Wasserschutz eine gesellschaftliche Aufgabe……………………………………………….. 5

- Gewässerschutz in Deutschland……………………………………………………………………5

- Wasser sparen und schützen Tipps für Privathaushalte………………………....5

Kapitel 4: CWS-boco Nachhaltiges Wirtschaften im gesamten Servicekreislauf…………… 6

- Ressourcenschonende High-Tech-Wäschereien……………………………………….… 6

- Im Einklang mit der Umwelt……………………………………………………………………….. 7

- Emissionsarmer Fuhrpark……………………………………………………………………………. 7

- Soziales Engagement: Frisches Trinkwasser für Äthiopien und Nepal………. 7

Stand: März 2012


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Kapitel 1

Trinkwasser ein knappes Gut

Der mit dem Bevölkerungswachstum verbundene steigende Nahrungsmittel- und Energiebedarf

hat einen deutlichen Anstieg des Wasserbedarfs und eine weitere Entwertung von

Wasservorräten und Ökosystemen aufgrund von Übernutzung und Verschmutzung zur Folge

(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit).

Seit 1940 ist der globale Wasserverbrauch um das Fünffache gestiegen, und der rasche

Bevölkerungsanstieg hat in der Hälfte aller Länder der Erde zur Verdoppelung des

Wasserverbrauches seit 1980 geführt. Die Wasserentnahmen aus Flüssen, Seen und

Grundwasser hat sich in den letzten 50 Jahren verdreifacht. Zugleich wurden natürliche

Wasserspeicher durch großflächige Abholzungen vernichtet oder verunreinigt. Denn täglich

fließen zwei Millionen Tonnen Abwasser weltweit ungefiltert in das Wasservorkommen. Lediglich

fünf Prozent der Abwässer werden gereinigt. Hinzu kommt, dass in einigen Ländern bis zu 40

Prozent des Trinkwassers auf dem Weg zum Verbraucher verloren gehen (Quellen:

WasserStiftung und UNESCO).

Laut des aktuellen Weltwasserberichts der Vereinten Nationen, der im März 2012 vorgestellt

wurde, gefährden der Klimawandel, geringere Niederschlagsmengen und veränderte Flussläufe

sowie die steigende Weltbevölkerung langfristig die weltweite Wasserversorgung: So könnten im

Jahr 2040 mehr als 40 Prozent der Länder in Asien und im subsaharischen Afrika unter

ernsthafter Wasserknappheit leiden. Forscher erwarten zudem, dass bis zum Jahr 2070 der

Mangel an Trinkwasser auch in Süd- und Mitteleuropa spürbar sein wird (Quelle: Die Zeit online).

Sanitärer Notstand

Laut des Weltwasserberichts der Vereinten Nationen steht heute 89 Prozent der Weltbevölkerung

täglich sauberes Wasser zur Verfügung und damit zwei Milliarden Menschen mehr als im Jahr

1990. Doch noch immer fehlt 783 Millionen Menschen der Zugang zu sicherem und sauberem

Trinkwasser über eine Quelle, einen Brunnen oder ein Leitungssystem, und knapp 50 Prozent der

Weltbevölkerung leiden unter Wassermangel (Quelle: Die Zeit online). Insbesondere in den

Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ist das Recht auf Wasser und sanitäre

Grundversorgung oftmals nicht gewährleistet. Forscher gehen davon aus, dass im Jahr 2050 zwei

Drittel der Menschheit von akuter Wassernot bedroht sein werden (Quelle: WasserStiftung).

80 Prozent der Krankheiten in Entwicklungsländern sind durch verunreinigtes Wasser verursacht.

Pro Jahr sterben 5,3 Millionen Menschen, davon 1,5 Millionen Kinder, infolge von

Krankheitserregern im Wasser. Alle 17 Sekunden stirbt ein Kind an Durchfall. Auch der

anhaltende Mangel an sanitären Anlagen führt zu unsauberem Trinkwasser und in der Folge zu

gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Unterernährung und Armut. Derzeit leben mehr als 40 von

100 Kindern weltweit ohne Toiletten oder Latrinen. Die UNESCO geht davon aus, dass noch im

Jahr 2030 fünf Milliarden Menschen über unhygienische Latrinen verfügen werden. (Quelle:

UNESCO)

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Trinkwasserversorgung in Deutschland

Mit einem potentiellen Wasserdargebot (Grund- und Oberflächenwasser) von 188 Milliarden

Kubikmeter gehört Deutschland zu den wasserreichen Ländern der Erde. Die Wasserversorgung

der Bevölkerung ist in Deutschland eine Pflicht der öffentlichen Hand. Verantwortlich zeichnen

die Kommunen.

Insgesamt wurden im Jahr 2007 32.301 Millionen Kubikmeter Wasser gewonnen, davon wurden

5.128 Millionen Kubikmeter in Privathaushalten und 27.174 Millionen Kubikmeter gewerblich

genutzt. 5.825 Millionen Kubikmeter der gesamten Wassergewinnung stammten aus Grund- und

Quellwasser (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Deutschland verfügt über ein lückenloses, staatliches Wasserversorgungsnetz mit einer Länge

von 530.000 Kilometern, sodass nahezu jeder Bürger (99,2 Prozent im Jahr 2007) zu jeder Zeit

Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser hat. Der tägliche Trinkwasserverbrauch lag 2009

bei 122 Litern pro Kopf und ist damit innerhalb von 20 Jahren um 17 Prozent gesunken. Der

individuelle Wasserbedarf in Deutschland ist damit im europäischen Vergleich sehr niedrig.

Ursachen für die kontinuierliche Reduzierung des Wasserverbrauchs liegen in der Nutzung

moderner wassersparender Haushalts- und Sanitärtechnologien sowie der konsequenten

Aufklärung und Bewusstseinsbildung der Bevölkerung hinsichtlich des Umweltschutzes. Zwei

Drittel des Wassers nutzen die Deutschen für Hygiene und Körperpflege, lediglich rund vier

Prozent verwenden sie dagegen für Essen und Trinken (Quelle: Bundesministerium für Umwelt,

Naturschutz und Reaktorsicherheit).

Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 36.887 Millionen Kubikmeter Abwasser in Gewässer

eingeleitet, davon waren 24.605 Millionen Kubikmeter Abwasser unbehandelt (Quelle:

Statistisches Bundesamt).

Kapitel 2

Wasser-Fußabdruck

70 Prozent des global verbrauchten Wassers werden in der Landwirtschaft, 20 Prozent in der

Industrie sowie zehn Prozent in den Haushalten genutzt. Nicht effektive oder defekte

Bewässerungsanlagen bewirken, dass 60 Prozent des Wassers in der Landwirtschaft ungenutzt

versickern.

Es ist zu erwarten, dass sich aufgrund des steigenden Wasserbedarfs in den kommenden

Jahrzehnten der Wettbewerb um die knappe Ressource Wasser zwischen den Sektoren

Landwirtschaft, Industrie, Energie- und Trinkwasserversorgung verschärfen wird. Bedingt durch

das rasche Bevölkerungswachstum wird sich die Nachfrage nach Wasser allein in der

Landwirtschaft um bis zu 90 Prozent erhöhen.

Hinzukommen das stetige Wirtschaftswachstum sowie neue Lebensstile, die den

Wasserverbrauch gravierend erhöhen. So ist beispielsweise seit 1985 der jährliche

Fleischkonsum in China pro Kopf von 20 auf 50 Kilogramm gestiegen. Die Fleischproduktion

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indes ist besonders wasserintensiv: So wird für die Herstellung eines Kilogramms Rindfleisch bis

zu 16.000 Liter Wasser benötigt (Quelle: UNESCO).

Laut einer Studie des WWF verbraucht jeder Deutsche 5.288 Liter Wasser pro Tag, wenn nicht

nur der direkte Wasserverbrauch im Haushalt (122 Liter pro Kopf und Tag), sondern auch das in

Lebensmitteln und Industriegütern enthaltenen „virtuelle Wasser also Wasser, das bei der

Herstellung eines Produktes verbraucht oder verschmutzt wird oder verdunstet mit berechnet

wird. Demnach werden etwa 50 Prozent des deutschen Wasserbedarfs über ausländische

Konsumgüter „importiert“ (Quelle: WWF).

Wasserverbrauch zur Nahrungsmittelproduktion im Überblick

1 Dose CocaCola (33 cl) 70 Liter

1 kg Tomaten 80 Liter

1 kg Kartoffeln 106 Liter

1 hl Bier 1.000 Liter

1 kg Brot 1.000 Liter

1 kg Mais 1.400 Liter

1 kg Soja 1.400 Liter

1 kg Getreide 1.500 Liter

1 kg Reis 1.900 Liter

1 Brathähnchen 3.500 Liter

1 kg Rindfleisch 5.000 bis 20.000 Liter

1 kg Lammfleisch 10.000 Liter

Quelle: WasserStiftung

Wasserverbrauch in der Industrie im Überblick

1 Getränkedose 3 Liter

1 kg PVC 550 Liter

1 kg gefärbtes Garn 2.500 Liter

1 Baumwoll-Jeans 8.000 Liter

1 t Stahl 20.000 Liter

1 PC 30.000 Liter

1 t Benzin 70.000 Liter

1 t Zellstoff 550.000 Liter

1 t Papier 500.000 bis 1.500.000 Liter

1 Auto (durchschnittlich) 380.000 Liter

Quelle: WasserStiftung

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Kapitel 3

Wasserschutz eine gesellschaftliche Aufgabe

Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und

entsprechend behandelt werden muss. Es soll der ‚gute Zustand‘ der Gewässer erhalten bleiben

bzw. wieder erreicht werden.“ Gemäß der europäischen Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr

2000 hat sich die deutsche Politik zum Ziel gesetzt, unter Einbindung privater und gewerblicher

Gewässernutzer den Schutz und die Nutzung der Ressource Wasser so weit wie möglich in

Einklang zu bringen.

Gewässerschutz in Deutschland

Die Priorität des Wasserschutzes liegt darin, eine Verschlechterung des Gewässerzustands zu

verhindern. Darüber hinaus gilt es, Flüsse, Seen, Übergangs- und Küstengewässer sowie das

Grundwasser in einen guten ökologischen und chemischen Zustand zu bringen. Dafür muss unter

anderem die Belastung mit Schadstoffen, wie beispielsweise Pestizide und Schwermetalle, in den

Gewässern schrittweise reduziert werden. Auch soll ein mengenmäßig guter Zustand des

Grundwassers erreicht werden.

Unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen setzt die Politik Rahmenbedingungen für

einen effektiven und nachhaltigen Gewässerschutz. So existieren zahlreiche gesetzliche

Regelungen, die die Gewässer als Lebensraum für Pflanzen und Tiere schützen und die

Schadstoffkonzentration reglementieren. Die vorgeschriebene Abwasserabgabe bietet einen

ökonomischen Anreiz zur Reduktion des Abwassers, das in die Gewässer eingeleitet wird. Zudem

hat der Gesetzgeber straf- und haftungsrechtliche Tatbestände geschaffen, die die

Gewässerverschmutzung sanktionieren und veranlassen, dass Umweltschäden substituiert

werden müssen.

Auch auf internationaler Ebene setzt sich Deutschland für den Schutz von Binnengewässern und

Meeren ein und wirkt unter anderem in Gremien der Vereinten Nationen, in den Internationalen

Kommissionen zum Schutz von Oder, Elbe, Rhein, Maas und Donau sowie in den

Meeresschutzkommissionen für die Ostsee und den Nordostatlantik mit (Quelle:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit).

Wasser sparen und schützen Tipps für Privathaushalte

Im Zentrum des Gewässerschutzes steht der sparsame Umgang mit der Ressource Wasser zur

Vermeidung von Abwasser. Hier gilt: kleine Gesten große Wirkung: Wenn Verbraucher

beispielsweise Wasch- und Reinigungsmittel sorgsam dosieren oder beim Zähneputzen den

Wasserhahn abdrehen, kann der Verbrauch von Wasser gesenkt werden.

Öl, Medikamente, Streusalz oder Farbverdünner diese und viele andere Produkte im Haushalt

sind Schadstoffe und dürfen nicht in die Kanalisation gelangen. Bereits ein Liter Öl reicht aus, um

eine Million Liter Wasser zu kontaminieren und ungenießbar zu machen (Quelle:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit).

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Duschen statt baden: Für ein Vollbad werden rund 160 Liter Wasser benötigt, zum Duschen

dagegen nur 30 bis 50 Liter.

Wasser aus!“ beim Zähneputzen und Nassrasieren: Innerhalb von drei Minuten fließen

durchschnittlich 20 Liter Wasser ungenutzt in den Ausguss.

Regenwasser für den Rasen: Das Wässern des Gartens mit Regenwasser schont Umwelt und

Geldbeutel.

Mikrofaser statt Putzmittel: Mikrofasertücher reinigen gründlicher als andere Stofftücher auch

ohne Zusätze. Haushaltschemikalien oder Reinigungszusätze sollten bei Bedarf nur sehr

sparsam eingesetzt werden.

Müll zu Müll: Essensreste, Medikamente, Zigarettenkippen, Hygieneartikel oder Katzenstreu

belasten das Abwasser und die Kläranlagen und gehören daher nicht in die Toilette, sondern

in den Haus- bzw. Sondermüll.

Intelligente Haushaltsgeräte und Sanitäranlagen: Mit modernen Armaturen wie beispielsweise

Einhebelmischer oder Thermostatbatterien wird die Wassertemperatur schnell eingestellt und

es können bis zu 30 Prozent Wasser gespart werden. Ein WC-Spülkasten mit

Wassersparautomatik benötigt nur sechs Liter Wasser pro Spülgang statt herkömmlich neun

Liter.

Sofort reparieren: Defekte Wasserhähne oder WC-Spülungen sollten umgehend repariert

werden, denn wenn sie nur 20 Tropfen pro Minute verlieren, verrinnen pro Jahr 5.000 Liter

Wasser ungenutzt in den Abfluss.

(Quelle: Stadtwerke München)

Kapitel 4

CWS-boco Nachhaltiges Wirtschaften im gesamten Servicekreislauf

CWS-boco bietet nahezu alle Waschraumhygienelösungen und textilen Services zur Miete an.

Damit trägt das Unternehmen die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus der Lösungen

von der Herstellung über die Nutzung und Pflege bis hin zur Wiederaufbereitung und hat

sowohl die Produkte als auch den Servicekreislauf auf umfassende Ressourcenschonung

ausgerichtet.

Ressourcenschonende High-Tech-Wäschereien

Die Stoffhandtuchrollen, Schmutzfangmatten und Berufskleidung, die zur Miete angeboten

werden, wäscht CWS-boco in eigenen, modernen Wäschereien unter effizienter Nutzung von

Wasser und Primärenergie. Die optimale Auslastung der Maschinen sowie die exakte Einstellung

der Waschprogramme spielen eine entscheidende Rolle für die Ressourcenschonung: Je nach

Verschmutzungsgrad wird die Wäsche unterschiedlich sortiert, und es kommen 15 verschiedene

Waschprogramme bei geringstmöglicher Temperatur zum Einsatz. Die verwendeten

Waschzusätze belasten das Wasser nicht. Zudem wird das Waschwasser der CWS

Stoffhandtuchrollen für die Vorwäsche der Schmutzfangmatten genutzt, wodurch der

Wasserverbrauch in den Wäschereien zusätzlich gesenkt wird.

Innovative Technologien ermöglichen es, wertvolles Trinkwasser zu sparen: So werden dank

einer modernen Abwasser-Recycling-Anlage in der CWS-boco Wäscherei in Solingen jeden Tag

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rund 150.000 Liter Trinkwasser und mehr als 5.000 Kilowattstunden Energie gespart. Die aus

dem Wasser gefilterten Rückstände werden professionell von CWS-boco entsorgt. Dem Abwasser

werden zudem Mikroorganismen, sogenannter Belebtschlamm, beigefügt, die den natürlichen

Selbstreinigungsprozess des Wassers fördern, indem sie organische Stoffe im Wasser abbauen.

Die Wasser-Recyclingquote der High-Tech-Anlage erreicht bis zu 77 Prozent.

Alle Wäschereien von CWS-boco sind nach den Hygiene-, Umwelt- und

Qualitätsmanagementnormen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 14065 zertifiziert und garantieren

einen sparsamen Energie- und Wasserverbrauch.

Im Einklang mit der Umwelt

Die Stoffhandtuch-, Seifen- und Duftspender werden aus wiederverwertbaren Materialien

hergestellt und von CWS-boco fachgerecht wiederaufbereitet und entsorgt. Die voreingestellte

Portionierung aller Spender ermöglicht einen sehr sparsamen Verbrauch, die verwendeten

Seifenkonzentrate sind biologisch abbaubar, und auch die Duftsystemspender sind ökologisch, da

sie ohne Treibgas funktionieren.

Alle Stoffhandtuchspendersysteme von CWS-boco sind mit dem Siegel „Blauer Engel“ RAL-ZU 77

weil abfallmindernd und weniger gewässerbelastend zertifiziert. So wird eine „CWS

Universalrolle breit“ bis zu 100 Mal gewaschen und wieder verwendet, bevor sie schließlich zu

Putztüchern recycelt wird. Im Laufe ihres Lebenszyklus kann eine Rolle damit circa 15.000 Mal

zum Händetrocknen genutzt werden.

Emissionsarmer Fuhrpark

Auch die Logistik hat CWS-boco auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. So werden die Routen der

Servicefahrzeuge, die in Europa rund 60 Millionen Kilometer pro Jahr zurücklegen und täglich

mehrere zehntausend Kunden versorgen, kontinuierlich geprüft und bei Bedarf optimiert. Kunden

werden dadurch nicht nur schneller beliefert, sondern es werden auch wertvolle Rohstoffe

gespart. Zudem setzt das Unternehmen konsequent auf den Einsatz von emissionsarmen

Erdgas- und Elektrofahrzeugen und schult seine Servicefahrer regelmäßig in speziellen Trainings

auf eine umweltschonende Fahrweise.

Soziales Engagement: Frisches Trinkwasser für Äthiopien und Nepal

CWS-boco kooperiert mit der gemeinnützigen, unabhängigen WasserStiftung, die Menschen in

Regionen mit zu wenig oder verschmutztem Trinkwasser durch Hilfe zur Selbsthilfe unterstütz.

Gemeinsam mit der Stiftung hat das Unternehmen in Äthiopien ein zehn Kilometer langes

Leitungssystem gebaut, das 800 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt. Auch hat CWSboco

eine äthiopische Schule mit Toiletten ausgestattet und damit die Basis für ein gesundes

Leben der Kinder geschaffen.

CWS-boco unterstützt zudem die Gesundheitsorganisation Simavi: In Nepal haben die Partner 30

Wasserpumpen sowie 500 Toiletten installiert, um die Grundversorgung mit sauberem

Trinkwasser und sanitären Anlagen zu gewährleisten. Ein weiteres Engagement in Bangladesch

ist in Planung.

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Pressekontakt:

CWS-boco International GmbH

vibrio. Kommunikationsmanagement

Dr. Kausch GmbH

Katja Wollschläger

Madeleine Pilpin

Corporate Marketing & Communications Senior PR-Beraterin

CWS-boco International GmbH

Edisonpark Haus B

Dreieich Plaza 1B

Edisonstr. 2

63303 Dreieich

85716 Unterschleißheim

Tel.: +49 (0)6103-309-1032 Tel.: +49 (0)89-3 21 51-619

Fax: +49 (0) 40-73339 91729 Fax: +49 (0)89-3 21 51-77

E-Mail: Katja.Wollschlaeger@cws-boco.com E-Mail: CWS-boco@vibrio.de

Internet: www.cws-boco.com

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