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Veranstaltungen zum 27. Januar 2012 - Kirchenbote

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Veranstaltungen zum 27. Januar 2012

Am 27. Januar erinnern wir zum 67. Mal des Jahrestags der Befreiung des

Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945. Er ist seit 1996 bundesdeutscher Gedenktag

für die Opfer des Nationalsozialismus, eingeführt vom damaligen Bundespräsidenten Roman

Herzog. Im November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den

27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Nach der Annahme der Resolution bezeichnete der damalige UNO-Generalsekretär Kofi

Annan den Holocaust als „ein beispielloses Verbrechen, das nicht einfach der Vergangenheit

zugeschrieben und vergessen werden kann.“

Wir veröffentlichen hier die Gedenkveranstaltungen, an denen unsere Pax Christi-Gruppen

beteiligt sind und eine Auswahl, von denen wir Kenntnis bekommen haben. In vielen

weiteren Städten und Orten unserer Region finden zahlreiche Veranstaltungen zu und um

diesen Tag statt. Wir bitten darum, diese der Tagespresse oder dem Internet zu entnehmen.

Das Leitungsteam der Pax Christi Regionalstelle in den Bistümern Osnabrück und Hamburg

lädt herzlich zur Teilnahme ein.

Stand: 19. Januar 2012

Für weitere Hinweise sind wir sehr dankbar.

Bremen

24. Januar, 19.00 Uhr

Gedenkstunde in der Krypta der Kirche St Johann im Schnoor, Bremen.

Besonderes Gedenken an die Emslandlager. Veranstalter: Pax Christi Gruppe Bremen

27. Januar, 20.00 Uhr

Zentrale Gedenkveranstaltung mit Bürgermeister Jens Böhrnsen, Yona Yahav,

Bürgermeister von Haifa (Yona Yahavs Vater stammte aus Köln), Cipora Feivlovitsch, Haifa:

"Überleben in Auschwitz" und der Bremer Chorwerkstatt (Lieder). Ort: Obere Halle des

Bremer Rathauses

28. bis 31. Januar

Gedenkfahrt nach Krakau und Auschwitz, veranstaltet von der

Deutsch-Israelischen Gesellschaft, FIRST REISEBÜRO, Landeszentrale fu r politische

Bildung, "Erinnern fu r die Zukunft e.V."

ANMELDUNG: bei Harald Lieske: FIRST REISEBÜRO, Ostertorsteinweg 62–64, 28203

Bremen; Tel: 0421/3354337

Diepholz

16. Januar – 10. Februar

Die Ausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ (internationale Ausstellung des

Anne Frank Hauses in Amsterdam) wird gezeigt in der Mediothek Diepholz, Thouarsstraße

19, 49356 Diepholz. Besonders für Schulklassen geeignet. (www.annefrankdiepholz.de).

Kontakt und Buchungen: VNB e.V., Bahnhofstr. 16, 49406 Barnstorf, Tel.: 05442/8045-0


25. Januar, 19:00 Uhr

Veranstaltung zum Thema „Moderne Rechte: Neue Tendenzen innerhalb der

rechtsextremen Szene“, besonders für junge Leute. Ort: Mediothek Diepholz,

Thouarsstraße 19, 49356 Diepholz

29. Januar, 10.00 Uhr

Gemeinsamer Gottesdienst zum Thema, St.-Nicolai-Kirche in Diepholz

Nordhorn

27. Januar 2012, 19.00 Uhr

Friedrich Mülder: "Gebrannte Kinder"

Lesung des Gildehausers am Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz.

Wie war das Leben in Gildehaus in den Jahren 1942 bis Kriegsende? Aufschluss darüber

gibt der in Gildehaus geborene Schriftsteller Friedrich Mülder in seinem Buch "Gebrannte

Kinder". Die Lesung beginnt im Anschluss an die Gedenkveranstaltung im Schwarzen

Garten und in der Innenstadt.

Eintritt: frei. Veranstalter: Arbeitskreis Frieden und Stadt Nordhorn

Freren

21. Januar, 20.00 Uhr

präsentiert der Kulturkreis impulse e. V. in der Alten Molkerei Freren einen

Musikalisch-literarischer Israel-Abend

Christiane Kumetat (Violine) und Viola Makrosch (Klavier) präsentieren Klezmer-Stücke,

Film-Musik aus dem berühmten Holocaust Film „Schindlers Liste“ und Nigum aus „Baal

Schem“ von Ernest Bloch. Es werden chassidische Humoresken, Sinngeschichten und

Satiren aus dem israelischen Alltag vorgetragen.

Es wird ein koscheres Tellergericht zum Preis von 8.- Euro angeboten. Eintritt frei

… noch bis zum 31.01.2012

Kunstausstellung des Lingener Künstlers Josef Mudde van Duren zur Erinnerung an die

Deportation der emsländischen Juden vor 70 Jahren. Bei der Eröffnung berichtete Lothar

Kuhrts, Leiter der Jüdischen Geschichtswerkstatt „Samuel Manne“ in Freren, über die

Ereignisse des 11. Dezembers 1941: Die letzten jüdischen Bürger wurden nach Riga

deportiert. Ort: Jüdisches Bethaus, Freren (www.judentum-christentum.de)

Hamburg

22. Januar, 13.00 Uhr


GEGEN DAS VERGESSEN

Gedenkveranstaltung des „Auschwitz-Komitees“ zum 27. Januar im Polittbüro, Steindamm

45, 20099 Hamburg.

Marlies Engel liest Texte von Imre Kertész.

Prof. Dr. György Dénes berichtet über seine Deportation, seine Zeit im Konzentrationslager

Bergen-Belsen und sein Leben in Ungarn seit 1945. Er spricht über Antisemitismus,

Antiziganismus und Rechtspopulismus in Ungarn heute.

28. Januar, 18.00 Uhr

Dokumentarstück von Michael Batz zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

„Sonderbehandlung nach Abschluß der Akte. Die Hamburger Gestapo und

ihre »Ausländerangelegenheiten«“

Ort: Hauptkirche St. Petri Hamburg. Veranstalter: Evangelischen Akademie der

Nordelbischen Kirche und Hauptkirche St. Petri

Lingen

27. Januar - 18. März

Ausstellung „Kein Kinderspiel“ - Spielzeug und Lebensumstände jüdischer Kinder aus der

Nazi-Zeit

Eröffnung: 27. Januar 2012 um 18.00 Uhr im Emslandmuseum Lingen (www.museumlingen.de).

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 14.30 – 17.30 Uhr; Eintritt: kostenlos

Anmeldung für Führungen von Schulklassen: hartmann@judentum-christentum.de oder Tel.

0591 54738.

Neuengamme

25. Januar, 10.00 Uhr

Leben nach dem Überleben - Der ungarische Holocaust-Überlebende Dr. György Dénes

berichtet. Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

27. Januar, 11.00 Uhr

Erinnerungen an die Verfolgung im Nationalsozialismus und den Kampf um ein

lebendiges Gedenken. Zeitzeugengespräch mit Steffi Wittenberg.

Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Norderstedt

27. Januar, 19.00 Uhr

pax-christi-Gruppe und -Freunde Norderstedt laden ein zum Shoah-Gedenken

in der Kapelle der Gemeinde St. Hedwig, Falkenkamp 2, Norderstedt

Osnabrück


27. Januar, 9.30 Uhr

„Höre, Gott, wenn wir rufen“ (Psalm 27)

Ökumenische Gedenkfeier für die geistig behinderten, sinnesgeschädigten und psychisch

kranken Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

Ort: Kirche St. Marien, Am Markt

Veranstalter: Heilpädagogische Hilfe Osnabrück, Hilfe für hörgeschädigte Menschen in

Nds. e.V., AMEOS Klinikum und Caitasverband für die Diözese Osnabrück e.V.

27. Januar, 15.00 Uhr

Zentrale Gedenkstunde der Stadt Osnabrück, des Landkreises Osnabrück, der Gemeinden

Hagen, Hasbergen und der Stadt Georgsmarienhütte. An der Gedenktafel unter der

Stadtbibliothek Kranzniederlegung, Ansprache des Bürgermeisters Boris Pistorius und

Landrat Dr. Michael Lübbersmann sowie Kaddisch und Totenklage des Rabbiner Shimon

Großberg, Jüdische Gemeinde

27. Januar, 15.30 Uhr

An der Gedenktafel an der Stadtwaage Kranzniederlegung, Ansprache des

Bürgermeisters Boris Pistorius und Landrat Dr. Michael Lübbersmann Sowie ein Gebet von

Manfred Böhmer, Vorsitzender des Niedersächsischen Verbandes Deutscher Sinti e. V.

28. Januar, 18.15 Uhr

Gedenken im Rahmen des Gottesdienstes der Gemeinde „Kleine Kirche“ in der

Gymnasialkirche (neben dem Dom) an die Opfer des Nationalsozialismus, Pax Christi

Regionalstelle Osnabrück/Hamburg

27. Januar – 22. April

Ausstellung „Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in den NS- Konzentrationslagern“ im

Erich Maria Remarque Friedenszentrum (www.remarque.uos.de). Eine Ausstellung der

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Eröffnung am 27. Januar, 18.00 Uhr.

Einführungsvortrag zur Eröffnung hält Herr Dr. Robert Sommer

Thema dieser Ausstellung sind die lange Zeit vergessenen Bordelle in Konzentrationslagern.

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück

Tel. 0541/323-2109. Öffnungszeiten: Di-Fr 10-13 Uhr und 15-17 Uhr, Sa/So 11-17 Uhr

1. Februar, 18.00 Uhr

Die Lagerhalle (Rolandsmauer 26, www.lagerhalle-osnabrueck.de) zeigt in Kooperation mit

der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in der Region Osnabrück e.V. den Dokumentarfilm

„ABER DAS LEBEN GEHT WEITER“ von Karin Kaper und Dirk Szuszies. Regisseurin Karin

Kaper steht für eine Diskussion zur Verfügung.

Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren

Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte,

setzen bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der

Annäherung.


4. Februar

Die Spur der Moorsoldaten, so lautet das Motto für die Tagesfahrt zur neu eröffneten

Gedenkstätte Esterwegen, die die VHS Osnabrücker Land und die Gedenkstätte

Augustaschacht anbieten.

Insgesamt 15 Konzentrations-, Straf- und Kriegsgefangenenlager richteten die

Nationalsozialisten im Emsland ein. Tausende von Menschen wurden dort gefangen

gehalten, darunter zahlreiche "politische Gefangene" - auch aus dem Osnabrücker Land.

Anmeldungen unter Tel.: 0541-501 7777 möglich.

Papenburg

6. Februar, 15.00 Uhr

Vortrag zum Thema „Die Geschichte der Emslandlager“ von Kurt Buck (DIZ)

Ort: DIZ Emslandlager, Wiek rechts 22, Papenburg, Eintritt: 3,00 Euro

Veranstalter: DIZ in Kooperation mit der Volkshochschule Papenburg

Berlin

27. Januar, 9.00 Uhr

Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zum Tag des Gedenkens an die Opfer des

Nationalsozialismus mit Reden von Herrn Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des

Deutschen Bundestages, und dem Gastredner der Gedenkstunde Herrn Marcel Reich-

Ranicki.

Bei der Gedenkstunde sind auch die Jugendlichen anwesend, die vom 23. – 27. Januar an

der Jugendbegegnung des deutschen Bundestages teilnehmen. Diese findet in diesem Jahr

unter dem Thema: Berlin im Nationalsozialismus: Stadt der Täter – Stadt der Opfer.

Die Gedenkstunde wird aller Voraussicht nach in der ARD/ZDF oder in Phoenix übertragen.

Vier Jugendliche nehmen für unsere Regionalstelle daran teil.

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Wir freuen uns, dass so viele Personen, Gruppen und Institutionen Gedenkveranstaltungen

zum 27. Januar organisieren. Das ist ermutigend. Die Liste ist längst nicht vollständig und wir

freuen uns über weitere Hinweise auf Veranstaltungen – auch um eine weitere Vernetzung

zu unterstützen.

Das Leitungsteam der Pax Christi Regionalstelle

in den Bistümern Osnabrück/Hamburg

19. Januar 2012

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