Laborsicherheit - CGG

cgg.at

Laborsicherheit - CGG

Kapitel 2: Wirkungsweise von Chemikalien

D. Goeppel

Toxizität: Störung eines biologischen Systems (LD 50 als Maßzahl - (25 / 200 mg / kg))

2.1.1 Verlauf von Vergiftungen

akut / chronisch; Halbwertszeit; Wirkungskumulation

2.2 Schadstoffe im Organismus

2.2.1 Aufnahme in den Organismus

über Haut; Mund; Nase; Augen

2.2.2 Verteilung

Blutbahn oder ZNS(lipidlöslich)

2.2.3 Metabolismus

Oxidation – Reduktion (Methanol; Parathion); Hydrolyse; Veresterung

2.3. Wirkung von Schadstoffen

2.3.1 Ätz- und Reizgase

Chlor- unf Fluorwasserstoff; Schwefeldioxid; Chlor und Brom; Ammoniak

2.3.2 Blut-, Zell- und Nervengifte

Kohlenmomoxid (Hämoglobin)

Blausäure (Enzymblockade Zellatmung)

Schwefelwasserstoff (Sulfhämoglobin, Blockade Atemzentrum), Wahrnehmung!

Arsenwasserstoff, Phosphorwasserstoff, Nitrose Gase

2.3.3 Erstickende Gase

Stickstoff; Argon; Propan / Butan; Kohlendioxid

2.3.4 Säuren und Laugen

konzentrierte Säuren / Laugen;

Laugen: flüssige Nekrosen. Schutzbrille!

2.3.5 Lösungsmittel

narkotisierend (Aceton, Ether, Essigester)

leberschädigend (Radikale aus Chloroform (HKW))

Methanol: T+ (sehr giftig)

2.3.6 Stäube

Quarzstaub (Silikose); Asbest (CA); Buchen- und Eichenholz-Staub (CA)

2.3.7 MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration)

8-Stunden-Wert; TRGS 900 (DFG Arbeitsstoff-Kommission)

Nach den Grundpraktika:

KMR-Stoffe (Krebserregend, Mutagen, Reproduktionstoxisch)

Die Einhaltung von Technischen Richtkonzentrationen (TRK) soll das Gesundheitsrisiko mindern,

vermag es jedoch nicht auszuschließen.

(1) ... bewirkt bekanntermaßen; Kausalzusammenhang

(2) ..als gefährlich angesehen werden sollte; Begründete Annahme

(3) ... Anlass zur Besorgnis; Anhaltspunkte

Universität Freiburg im WS 2001 Seminar Arbeitssicherheit 8

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine