Abrahams V/idder. Nur zwei dieser in Maraccis mit denen, die Dapp

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Abrahams V/idder. Nur zwei dieser in Maraccis mit denen, die Dapp

(Jnter den Mannspersonen sind ihrer viel berühmt gewesen, unter

den l/eibspersonen sind keiue vollkommen befunden worden,

als folgende vier: nehmlich, As¡ah, des Faraos V/eib; Miria,

des Âmrans Tochter; Chadigha, des Chowaileds, und Fatima,

des Mahomets Tochter.l

Die europäischen Leser von Reisebeschreibungen des

Orients scheinen sich für die Frage, ob die muslimischen

Frauen vom Paradies ausgeschlossen seien, besonclers interessiert

zu haben, denn das Thema wird oft erörtert- Es gab

darüber verschiedene Ansichten. Chardin versuchte auf seinen

Reisen Genaueres in Erfahrung zu bringen und bêrichtete

dann: nach ,\nsicht der Muslimen, die er gesprochen habe,

träfe die Behauptung, daß Frauen vom Paradiese âusgeschiossen

seien, nur insofern zu, als die Frauen nicht am selben

Orte mit den Männern zusammen sein sollten, weil es

dort himmlische Frauen gäbe, weit schöner, als die Frauen

von dieser'Welt nach der Auferstehung sein würden. Indessen

sollten die Frauen dereinstens ebenfalls glückselig werden

und an einem für sie bestimmten Ort Freuden und Vergnügen

aller ,å,rt genießen.2 Davon abweichende Informationen

finden sich bei Oelsner, der mit spürbarer Ironie folgendes

über das Thema vcrlauten ließ:

In diesem gaîzen Gemälde des Paradieses ist von dern Glücke

der liebenswürdigsten Hälfte des Menschengeschlechts gar nicht

lemicae professionem edidisse; qr:am quanti fecerit propheta, constare potest

ex illa traditione quae in as Sahih (seu corpore traditionun genuiarurn al

Bocharii) exstat, et perhibet prophetâm dixisse: uirorum qttidem attigisse multos

supyemum saflctimoniae gradum: atJoeminas perJeae sanctas nonfuisse, nisi quatuor.

Asijah, uxorem Faraonis. Mirjam, filiam Amrani. Chadigjah, filiam Chowailedi,

at Fathemah, filiam Muhammedis.

1 Dappea Asia t, 472.

2 Chardin, Voyage en Perse et autres lieux de I'Orient r{msterdam r735.T.4,

zó: On dit communément que les Mahometâns excluent les Fclnmcs du pa_

radis. II est vrais qu'iìs les en excluent, mais c'est seulemelÌt en ce sens, qu'el_

les ne doivent pas être en même lieux avec les Homnes, pour qui ii y a des

Femmes célestes, plus belles que les Femmes clc ce Monde ne seront dans la

Résurrection; et qu'à l'égard des Ferrrmes ressuscitées, qui seront rendues

Bienheureuses, elles passeront, disent-ils, dans un Lieu de l)élices, ct yjoui_

ront cornmcs les Bienheureux en ieur Lieu, de toutes sortes

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