Juni-August 2013 - Lutherisch in Nordhorn

lutherisch.in.nordhorn.de

Juni-August 2013 - Lutherisch in Nordhorn

Die Brücke

LUTHERISCHES GEMEINDEBLATT FÜR NORDHORN

JUNI-AUGUST 2013

THEMA: DIE SEELE BAUMELN LASSEN


TITELTHEMA

GEMEINDEN

JUGEND

04 PORTAL

06 NACHGEFRAGT

„Wie erholen Sie sich?“

07 DU SOLLST DEN FEIERTAG

HEILIGEN

08 DIE DINGE AUS GANZEM

HERZEN TUN

Interview mit S. van de Loo

10 SIEBEN MONATE DURCH-

SCHLAFEN

11 EIN MOMENT DER RUHE

12 „DIE SEELE BAUMELN LASSEN“

OHNE WEIT ZU FAHREN

18 Frauengesprächskreis im Christuskindergarten

18 Dagrun Pflüger sagt „Danke“

19 Die Kreuzkirche in der „Auszeit“

19 Impressionen vom Kirchentag

20 Ein Gespräch mit Rosa Rose

21 Personelle Veränderung im Kirchenvorstand

21 Diavortrag über Ostpreußen

22 Glaubensreise

23 Die Diakonie und ihr Arbeitsrecht

25 CVJM NOH-Blanke

KINDERGÄRTEN

24 Punkte gesammelt und Silberhochzeit

gefeiert im Christuskindergarten

24 Osterrallye im Martin-Luther-

Kindergarten

14 Adelboden 2013

14 Konfis on Tour - Zeltwochenende

in Geeste

14 Gruppenleitergrundkurs

14 Pfadfinder auf dem Ijsselmeer

15 Termine und Meldungen

RUBRIKEN

03 EDITORIAL

16 GOTTESDIENSTE

26 VERANSTALTUNGEN

28 GEBURTSTAGE

29 AUS DEN GEMEINDEN

30 ANSPRECHPARTNER

31 RÜCKBLICK

32 ANDACHT


3 EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

schon der Ursprung unseres Schwerpunkt-Themas

„Die Seele baumeln lassen“ scheint etwas im Dunkeln

zu liegen. Immerhin hat Kurt Tucholsky bereits

1931 diese Redewendung wohl in seinem Werk

„Schloss Gripsholm – Eine Sommergeschichte“

durch folgenden Satz geprägt: „Wir lagen auf der

Wiese und baumelten mit der Seele.“

Später tauchen dieselben Worte immer wieder an

verschiedensten Stellen auf, so z. B. in Slogans der

Tourismusbranche oder der Möbelindustrie.

Aber auch wenn unser Motto für die Sommerausgabe

unserer „Brücke“ vielleicht zunächst abgedroschen

erscheint, können Sie sich als Leserinnen und

Leser der Brücke auf eine meist sommerlich-leichte,

Besonders hinweisen möchte ich neben unseren

thematischen Artikeln auf das Interview, dass Simon

de Vries mit der 109-jährigen Seniorin Rosa Rose

führen durfte.

Auf großes Interesse wird sicherlich - neben den

Mitteilungen und Berichten aus unseren Gemeinden

und Kindergärten sowie den Auflistungen der

Gottesdienste und „runder“ Geburtstage - die Veröffentlichung

der Konfirmations-Gruppenbilder auf

der vorletzten Seite der „Brücke“ stoßen.

Diese Ausgabe erstreckt sich übrigens ausnahmsweise

über einen Zeitraum von drei Monaten, so

dass die nächste BRÜCKE dann Anfang September

erscheinen wird.

››

DIE SOMMERMONATE BIETEN SICH AN, UM VON RUHEPAUSEN,

HERZENSANGELEGENHEITEN UND ERHOLUNGSZEITEN ZU ERZÄHLEN.

aber zuweilen auch inhaltlich tiefgründige Ausgabe

unseres Kirchenmagazins freuen.

Die Sommermonate bieten sich an, um von Ruhepausen,

Herzensangelegenheiten, Sonn- und

Feiertags-Ausflügen und der Notwendigkeit von Erholungszeiten

zu erzählen. Und nicht allein in dem

Gedicht von Ulla Hahn „Erfindung“ müssen wir auch

zwischen den Zeilen lesen, um Gottes guter Schöpfung

nachzuspüren.

Zusammen mit Simon de Vries wünsche ich Ihnen

bei der Lektüre eine gute Gelegenheit, Ihre Seele

baumeln zu lassen.

Ihr Ulrich Meyer-Spethmann


ERFINDUNG

eine Geschichte

erfindend

mit Gras

finde ich

einen Grashüpfer

mittendrin

ich kann ihn

einfach nicht festhalten

er ist schneller

als Finger und Augen

Und er ist frei,

seltsam,

ohne mich.

Sein Körper

hin und her

im Grünen

hüpft er

aus der Wiese hinaus

in die helle Sonne

dieses Gedichts

auf meine Hand

und davon.

Ich finde mich

tief in meinem Leben

fühle

von Augen- zu Augenblick

wie es mir auf die Hand hüpft

und weg.

ULLA HAHN


NACHGEFRAGT

6

INSA RUMPF: „Ich bin

am liebsten am Wasser.

Entweder am Speicherbecken

in Geeste oder an

der Nordsee.“

DIRK ZÜTER: „Ich setze mich auf unsere Terrasse in die

Sonne und dann lese ich oder höre Musik.“

PAULA SCHMIDT: „Ich

erhole mich am allerbesten,

wenn ich tanze.“

WIR HABEN IM KIRCHENTAGS-BUS GEFRAGT:

„WIE ERHOLEN SIE SICH?“

FRIEDA VERWOLD: „Ich erhole

mich am besten in der freien

Natur. Zum Beispiel auf dem Fahrrad.

Oder auf der Aida - das war

Erfolung pur.“

BENEDICT BREUER: „Ich leg mich

aufs Sofa vor den Fernseher. Und

dann guck ich Filme. Das ist für mich

Erholung.“

SABINE WACKER: „Erholung ist für

mich, wenn ich mich in meine Hängematte

lege und Musik höre.“


7

VON THOMAS KERSTEN

PASTOR DER CHRISTUS-UND-KREUZ-KIRCHENGEMEINDE

„DU SOLLST DEN FEIERTAG HEILIGEN“

DAS DRITTE GEBOT IN DER AUSLEGUNG MARTIN LUTHERS

Bis auf den heutigen Tag dürfen

wir Menschen dankbar sein, dass

uns eine feste Zeit in der Woche für

persönliche Ruhe und Gemeinschaft

mit Gott geschenkt worden ist. Im Judentum

ist der siebte Wochentag ein

Ruhetag, an welchem man alle Arbeit

lassen darf. „Und Gott segnete den

siebenten Tag und heiligte ihn, weil

er an ihm ruhte von allen seinen Werken,

die Gott geschaffen und gemacht

hatte.” (1.Mose 2,2)

Der Sabbat findet sich auch in den

Zehn Geboten und dieser uns von

Gott so freundlich geschenkte Tag ist

in der Auslegung Martin Luthers ein

besonderer Feiertag, welcher der Erholung

von Mensch und Vieh dienen

soll, denn stete Arbeit, so weiß der

Reformator aus eigener Erfahrung,

schwächt den Körper. Obgleich der

Begriff „Wellness” für Luther im Großen

Katechismus noch keine Rolle

spielt, ist er sich bewusst, dass die

Woche durch Arbeit und Unternehmungen

so strukturiert ist, dass man

sich am Sonntag die Zeit nehmen

sollte, Gottes Wort zu hören, ihn zu

loben und zu ihm zu beten. Ohne den

Sonntag wären also alle Tage Werktage.

Wohl auch genau aus diesem Grund

ist der Sonntag unter Konstantin dem

Großen im Jahr 321 zum gesetzlichen

Feiertag erklärt worden. Das Neue

Testament deutet den Sonntag als

Tag der Auferstehung und somit ersten

Tag der Woche. Der Glaube an die

Auferstehung kommt vor allem in der

Zusammenkunft der Gemeinde zum

Gottesdienst zum Ausdruck. Erst im

4.-7. Jahrhundert setzt sich der Gedanke

eines Ruhetages aus religiösen

Gründen stärker durch. Dieser freie

Tag in der Woche soll dazu dienen,

ganz Mensch zu sein und die Freiheit,

ein Kind Gottes zu sein, gebührend

zu feiern. Gerade am Sonntag gilt die

Ausrede „Wenn ich einmal Zeit hätte,

dann…” also nicht.

››

OHNE DEN SONNTAG WÄREN

ALLE TAGE WERKTAGE.

Luther legt in seinen spannenden

Ausführungen zum dritten Gebot großen

Wert darauf, dass es eben nicht

darauf ankommt, sich einen Sonntagsanzug

anzuziehen und hinter

dem Ofen (heute wohl hinter dem

Computer oder dem Fernseher) zu

versauern, denn das können auch

diejenigen, die keine Christen sind.

Vielmehr ist es Dr. Martinus wichtig,

dass ein Christenmensch an einem

solchen Feiertag das Wort Gottes im

Herzen mit sich trägt. Es ist sicherlich

bemerkenswert, dass unsere Gesellschaft

„christliche Feiertage” gerne

mitnimmt, den Rat Luthers aber eher

verdrängt. Ich halte die Aussage aus

diesem Jahr „Wer am Karfreitag tanzen

will, der soll an diesem Tag auch

arbeiten.” für folgerichtig und konsequent.

Es ist gerade keine antike

Denkweise zu behaupten, dass es

ausgerechnet der Gottesdienst sein

soll, der den müden und abgespannten

Menschen erfrischen kann. Gerade

an einem Ruhetag ist es heilsam,

etwas ganz anderes zu machen als

sonst üblich, denn es ist die Trägheit

oder der Überdruss, so Luther, der

uns das gute Wort Gottes wieder entziehen

kann. „Darum musst Du immerdar

Gottes Wort im Herzen, Mund

und vor Ohren haben. Wo aber das

Herz müßig stehet und das Wort nicht

klingt, so bricht der Teufel ein und

hat den Schaden getan, ehe man´s

gewahr wird.“ Der Feiertag wird also

im Verständnis von Luther gerade dadurch

heilig, dass er uns Menschen

heilig ist.

Es liegt also an uns, den Sonntag zu

einem Fest der Zustimmung zu Gott

und seiner Schöpfung zu machen

oder körperlich und geistig zu verkümmern.


DIE DINGE AUS GANZEM HERZEN TUN

STEPHANIE VAN DE LOO ARBEITET ALS KATHOLISCHE MODERATORIN IM KLOSTER

FRENSWEGEN. IHR LIEBSTER ORT IST DORT DER BRUNNEN IM INNENHOF. SIMON DE

VRIES HAT SICH MIT IHR ÜBER FREIE UND GESTALTETE ZEITEN, DIE STILLE, RITUALE

UND RHYTHMEN IM LEBEN UNTERHALTEN.

„Die Seele baumeln lassen“ haben wir diese Brücke-Ausgabe

überschrieben. Wo kannst du am besten die Seele

baumeln lassen?

Auf jeden Fall zu Hause in meinem Garten. Ich lege mich

aufs Trampolin und schaue in den Himmel. Am besten funktioniert

das, wenn es um mich herum ruhig ist.

Wir alle haben ja Zeiten zur Verfügung, die erst einmal eigentlich

frei sind, sich aber meist sehr schnell von selbst

füllen. Wie kann es gelingen, die eigene freie Zeit auch

sinnvoll zu gestalten?

Dieses Phänomen kenne ich hier aus meinem Arbeitsalltag

im Kloster auch. Ein Termin jagt da manchmal den nächsten

und dann muss ich mich beeilen, z. B. auch noch schnell

zum Abendgebet zu hetzen. Mir hilft es, bestimmte Dinge,

die ich mir vorgenommen habe, auch in den Terminkalender

einzutragen. Genauso und vor allem mit der gleichen

Wichtigkeit wie andere Termine.

Kannst du mir da einmal ein Beispiel geben?

Zusammen mit einer Bekannten habe ich hier im Kloster

die sog. „Stille Stunde“ am Dienstag eingeführt. Die steht

jetzt immer bei mir im Kalender und so geht mir die Stille

nicht verloren, weil sie dort schon eingetragen ist. Ich merke

trotzdem oft noch am Dienstagnachmittag, wenn diese

Stunde näher rückt, dass ich insgeheim denke: „Was könnte

ich stattdessen jetzt noch alles schaffen!“ Aber in der Regel

gelingt es mir dann auch, die Dinge liegen zu lassen und

mich in die Stille zu begeben.

Welche Dinge sind dir dann wichtig bei der Gestaltung einer

solchen Zeit? Ist die „Stille Stunde“ wirklich eine Stunde

Stille?

Nein, es gibt Zeiten der Stille. Das finde ich wichtig. Aber

auch Musik. Musik hilft mir, ein paar Gänge runterzuschalten.

Auch bewusstes Atmen kann eine Hilfe sein. Ich persönlich

praktiziere auch das Herzensgebet, bei dem ich z. B.


9 THEMA

„WENN DER RHYTHMUS VORGEGEBEN IST,

MUSS ICH MICH NICHT IMMER NEU ENTSCHEIDEN,

OB ICH ETWAS MACHE ODER NICHT.“

einen Satz wie „Atme in mir, du Heiliger Geist“ immer wieder

beim Einatmen und Ausatmen spreche.

Aber ich muss ja nicht unbedingt ins Kloster gehen, um

meine freie Zeit in bewusster Weise zu gestalten, oder?

Nein, das bewusste Atmen versuche ich z. B. auch im Alltag

bei ganz anderen Beschäftigungen einzuüben, die dann

eine geistliche Note bekommen.

Was meinst du mit einer geistlichen Note?

Ich würde sagen, dass ich die Dinge intensiver tue. Aus

ganzem Herzen. Das trifft es vielleicht ganz gut: aus ganzem

Herzen. Manchmal mache ich die Erfahrung, dass auf

einmal Dinge aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen

zusammenkommen und einen Sinn ergeben.

Du hast vorhin davon gesprochen, dass du Dinge liegen

lassen musst, wenn es Zeit zum Gebet ist. Das hat mich an

das Leben von Mönchen erinnert. Was würdest du sagen,

was wir aus ihrem Leben lernen können?

Sicherlich den Gebrauch von Texten und Ritualen. Das erlebe

ich immer wieder als entlastend, wenn ich nicht selbst

immer wieder neue Worte und Gesten erfinden muss, sondern

mich auf Bewährtes verlassen kann. Und dann auch

den festen Rhythmus im Tagesablauf mit den Gebetszeiten,

den Mönche pflegen. Wenn der Rhythmus vorgegeben ist,

muss ich mich nicht immer neu entscheiden, ob ich etwas

mache oder nicht.

Und wie kann ich als jemand, der nun zufällig kein Mönch

ist, einen solchen Rhythmus leben?

Rhythmen können wir ja auch im Alltag pflegen. Z. B. der

kirchliche Jahreskreis fällt mir ein, in dem bestimmte Themen

immer wieder ganz selbstverständlich ihren Platz

haben und nicht wegfallen. Oder Familienrhythmen wie

Gedenktage, Sterbetage, Geburtstage und auch Urlaubszeiten.

Mir ist auch der Tagesrhythmus bei uns in der Familie

ganz wichtig - mit den gemeinsamen Mahlzeiten, die

den Tag gliedern. Aber ich merke da auch, dass bei uns

vieles nicht so selbstverständlich ist, wie ich es eigentlich

wünschen würde. Solche Rhythmen müssen auch gepflegt

und immer wieder neu erarbeitet werden. Dazu zählt z. B.

auch der Besuch des Gottesdienstes.

Zum Schluss interessiert mich, ob es eigentlich leichter

ist, eigene Zeiten der Ruhe einzuhalten, wenn man in einem

Kloster arbeitet?

Nicht unbedingt. Leider nicht. Der Ort hilft natürlich schon

und es ist ein Privileg, an diesem Ort arbeiten zu können.

Die Kapelle ist nur ein paar Schritte entfernt. Ich treffe auch

auf Menschen, die für mich eine echte geistliche Bereicherung

sind. Mit Angestellten des Klosters und Gästen.

Oft sind das kurze, aber sehr dichte Begegnungen. Aber

das Kloster ist eben auch mein Arbeitsplatz und wenn ich

durch den Kreuzgang gehe, dann sehe ich eben auch die

Kaffeetasse, die nicht weggeräumt worden ist.

Meine Kaffeetasse ist jetzt auch leer. Herzlichen Dank für

das Gespräch.


THEMA

10

SIEBEN MONATE DURCHSCHLAFEN

ULRICH MEYER-SPETHMANN ÜBER RHYTHMEN BEI SIEBENSCHLÄFERN, HASELBÜ-

SCHEN, ROSSKASTANIEN UND NICHT ZULETZT UNS MENSCHEN

Letztes Jahr haben uns unsere Verwandten über Pfingsten

eingeladen, sie in ihrem Ferienhaus im Weserbergland

zu besuchen. Es war wunderschönes Frühlingswetter, der

Himmel tiefblau und die wellige Mittelgebirgslandschaft

zeigte sich von ihrer besten Seite. Das Ferienhaus selbst

liegt abseits von Ortschaften und größeren Verkehrsstraßen

am Eingang eines kleinen Wiesentälchens mit alten

Obstbäumen und kleinen Nebengebäuden. Geradezu ein

Paradies für urlaubsreife Menschen, aber offensichtlich

auch für kleine possierliche Mitbewohner des alten Hauses.

In einer Schublade in der Einbauküche haben wir sie

entdeckt: Zusammengerollt lagen dort zwei schlafende

Siebenschläfer. Sie ließen sich durch unser Werkeln in der

Küche nicht stören und selbst das vorsichtige Aufziehen

der Schublade hat sie nicht geweckt.

Der Siebenschläfer ist ein äußerlich mausähnliches,

nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche. Die Gestalt

dieses Tieres erinnert an Eichhörnchen. Der Siebenschläfer

ist aber erheblich kleiner, hat große, schwarze

Augen, rundliche Ohren und einen buschigen Schwanz.

Angeblich erhielt er seinen Namen wegen seines sieben

Monate dauernden Winterschlafes zwischen dem Herbst

und dem Frühjahr. In dieser Zeitspanne verringert sich die

Herzschlagfrequenz von normal etwa 300 auf fünf Schläge

pro Minute und die Körpertemperatur fällt bis auf fünf

Grad Celsius. Ob „unsere“ Siebenschläfer tatsächlich noch

im Winterschlaf waren oder doch nur die Tagstunden verschliefen,

kann ich nicht beantworten, aber mein Erlebnis

bietet mir die Möglichkeit, ein wenig über die „Auszeiten“

bei Tieren, Pflanzen und uns Menschen nachzudenken:

Bei Wikipedia finde ich den Eintrag: „Biologische Rhythmen

sind regelmäßig wiederkehrende Zustände und Veränderungen

von Organismen. In der Biologie beschäftigt

sich die Chronobiologie mit den damit in Zusammenhang

stehenden Phänomenen.“ Wir Menschen kennen auch

biologische Rhythmen aus unserem Alltag: Es gibt zum einen

wiederkehrende Zustände, die durch den Tag-Nacht-

Wechsel geprägt werden, aber auch zum anderen langfristige

Rhythmen wie den Menstruationszyklus der Frauen.

Für die belebte Natur spielen Rhythmen eine große Rolle.

Sie werden häufig von Organismus-eigenen Strukturen,

der sog. „inneren Uhr“, erzeugt oder aber von äußeren

Faktoren beeinflusst, wie zum Beispiel den Jahreszeiten

oder dem Tag-Nacht-Wechsel. Biologische Rhythmen können

von wenigen Millisekunden bis zu mehreren Jahren

messen, wie beim Herzschlag, dem Schlaf, der Winterruhe

oder den Eichelmastjahren.

Bei Tieren und Pflanzen kann man nach bestimmten Rhythmen

sogar „die Uhr stellen“. So kennt ein Vogelfreund vielleicht

die sog. „Vogeluhr“. Nach dem Startzeitpunkt des

Vogelgesangs ist eine grobe Schätzung der Uhrzeit möglich.

Und unter dem Begriff „Blumenuhr“ versteht man die

Zeitbestimmung anhand der sich nach und nach öffnenden

Blüten unterschiedlicher Pflanzenarten.

Rhythmische Vorgänge bei Pflanzen bieten nicht nur die

Möglichkeit, den Tagesverlauf anzuzeigen. Ich selbst

studiere im Auftrag des Deutschen Wetterdienstes jahreszeitliche

zyklische Veränderungen unserer Wild- und

Nutzpflanzen. So lassen sich jahreszeitlich bedingte Erscheinungsformen

der Pflanzen auf einem Kalender notieren:

Wann blühen zum Beispiel die Haselbüsche im

ausgehenden Winter? Wann entfalten sich die Blätter der

Stiel-Eichen? Wann reifen die Roten Johannisbeeren?

Wann verfärbt sich im Herbst das Laub der Rosskastanien?

Einen praktischen Nutzen hat eine Dokumentation solcher

Daten für die Untersuchung von langfristigen Klimaveränderungen,

aber auch für die kurzfristige Vorhersage von

Pollenflug zur Information von Allergikern.

Wie aber sieht es mit der Notwendigkeit aus, Ruhephasen

im Zeitverlauf einzuhalten? Bei den Siebenschläfern liegt

es auf der Hand: Ein Sieben-Monats-Schlaf, in denen sie

die „Seele baumeln lassen“ und so die kalte Jahreszeit

überstehen, ist für die Tiere lebenswichtig.

Aber auch für uns Menschen ist der Schlaf lebensnotwendig:

Mehrere durchwachte Nächte hintereinander könnten

wir nicht überleben. Auszeiten sind wichtig für unsere

Gesundheit und unsere Seele. Und sich einen siebenten

Wochentag, den Sonntag, als Ruhetag zu gönnen, ist eine

weise Botschaft unseres Glaubens.


11 THEMA

EIN MOMENT DER RUHE

Abitur. Die wohl stressigste Schulzeit

eines Gymnasiasten. Von

einer Prüfung direkt in die nächste

gejagt. Immer unter Druck stehend.

Habe ich genug gelernt? Was muss

ich alles noch schaffen? Wann soll ich

das alles noch schaffen? Zeit, wo bist

du? Keine Zeit!

Der Kopf raucht, die Schultern sind

schwer, der Atem aufgebraucht.

An diesem Punkt einen Moment der

Ruhe. Weg mit den Lernsachen, aus

den Augen und für kurze Zeit auch

aus dem Sinn.

Und jetzt durchatmen. Raus aus dem

Haus. In den Garten. An die Vechte,

ein Stück laufen.

Oder aber in die Stadt mit einer

Freundin. Ein Eis essen, einen Kakao

trinken. Über alles reden, nur nicht

über das Lernen und die Schule.

Oder aber sich einfach kurz hinlegen,

die Augen schließen. Sich wegträumen

vom Schreibtisch und dem

Schulstoff. Einen Moment der Ruhe

in all dem Stress. In all der Sorge um

die bevorstehenden Prüfungen. In

all den Fragen, ob man genug getan

hat, ob man all das schaffen kann, ob

noch genug Zeit ist. Sich einen kurzen

Augenblick nehmen, nur für sich,

um den Kopf freizubekommen.

Dann ist dieser Moment vorüber.

Schweren Herzens noch einmal alle

Motivation sammeln, jegliche Kraft

aufbringen und sich wieder in den

Lernstoff stürzen. Die nächste Pause

zum Krafttanken kommt bestimmt.

Und die größte Motivation in all dem

Lernstress ist der Gedanke, es bald

geschafft zu haben. Bald wieder Luft

und Raum zu haben für Freunde, Reisen,

Sport. Und das ohne den ständigen

Druck im Nacken, noch etwas tun

zu müssen.

Bald ist es vorbei mit der Schule. Nie

wieder Abitur schreiben müssen.

Doch irgendwie wird einem das auch

fehlen. Dieser Druck und dieses Lernen.

Diese Atmosphäre der Schule.

Die kleinen Ruhemomente, die man

sich nimmt, um den Kopf frei zu bekommen.

Die Mitschüler, die unter

demselben Druck stehen. Die sich

dieselben Fragen stellen. Die alle

dasselbe Ziel haben, nämlich das

Abitur zu bestehen.

Mir wird es ein klein wenig fehlen,

obwohl ich mich freue, all das hinter

mir lassen zu können und einen ganz

neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Die Ruhemomente werden vermutlich

dennoch bleiben. Im freiwilligen

Jahr. Im Studium. Im Job. Jeder

braucht das. Jeder muss seinen Kopf

einmal frei machen, muss ihn durchlüften.

Jeder, egal wo er im Leben

steht, muss sich Augenblicke für sich

nehmen.

Ein schöner Gedanke, dass diese Momente

der Ruhe niemals verschwinden

werden.

SVENJA

BÖHME


THEMA

12

„DIE SEELE BAUMELN LASSEN“, OHNE W

LOHNENSWERTE ZIELE IN DER NÄHEREN UMGEBUNG

LAAR-ESCHEBRÜGGE

ARENDSHOF

Bereits seit 1899 ist der sog. „Arche“-Hof im

Besitz der Familie Arends. Er befindet sich in

einer landschaftlich idyllischen Gegend am

Coevorden-Piccardie-Kanal, direkt an der

niederländischen Grenze. Auf den Weiden

und in den Ställen leben viele alte Haustierrassen,

wie z. B. Wollschweine, Auerochsen

(Heckrinder) und Lakenvelder Rinder, die

zum Teil vom Aussterben bedroht sind. Zum

Hof gehören auch einige Hektar Ausgleichfläche,

die zum Teil mit großen Blänken

und Anpflanzungen angelegt wurden. Ein

Feldweg entlang alter Obstbaumsorten führt

durch das extensive Grünland und entlang

der Feuchtbiotope. Hier können die Gäste

sehen, wie die Tiere artgerecht gehalten

werden, wie z. B. in der Denne. Sie ist eine

120 Hektar große Wald- und Grünlandschaft

im Überschwemmungsgebiet der Vechte und

ist von Auen- und Niedermoor geprägt. Hier

leben die Auerochsen mitten in der Natur.

Die Tiere fühlen sich dort sichtlich wohl und

tragen u. a. durch ihr Fressverhalten und ihren

natürlichen Instinkt wesentlich zum Erhalt

dieser urtümlichen Landschaft bei.

WWW.ARENDS-HOF.NET

GLAUBENSWEG DER SELIGPREIS

„Steine des Anstoßes“ sollen sie sein, die Skulpturen

am Glaubensweg von Lohne nach Wietmarschen. Sie

beziehen sich auf die Seligpreisungen des Matthäus-

Evangeliums. Der Osnabrücker Künstler und Bildhauer

Dominikus Witte hat Probleme und Ereignisse

thematisiert, die den Betrachter berühren, erinnern,

fordern und provozieren wollen. Die Seligpreisungen

sind ein Lebensprogramm, in dem der Anspruch der

Menschheit überzeugend zum Ausdruck kommt: die

Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung

der Schöpfung, die Überwindung von Trauer, Angst,

Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit.

Die

me

ein

an

te w

ren

Sel

übe

in L

und


13 THEMA

EIT ZU FAHREN

UNGEN

aus Bentheimer Sandstein gestalteten Monute

fügen sich harmonisch in das Landschaftsbild

. Sie sind ein stiller, aber immer sichtbarer Appell

as Gute im Menschen. Die einzelnen Monumenollen

den Betrachter mit sich selbst konfrontie-

, dass er betend innehält und die Botschaft der

gpreisungen in seine eigene Lebenswirklichkeit

rträgt. Der Glaubensweg beginnt am Heimathaus

ohne. Von dort führt der Weg über den Alten Diek

endet bei der Wallfahrtskirche Wietmarschen.

WWW.WIETMARSCHEN.DE/171.HTM

WIETMARSCHEN

BIBELGARTEN

TWIST

An der Nazarethkirche auf dem Twist befindet sich

ein Bibelgarten, der rund um die Kirche auf Initiative

von Pastor Ulrich Hirndorf und seiner Frau

Silke mit einem Team von Ehrenamtlichen entstanden

ist. Er unterteilt sich in zwei Bereiche: An

die 120 Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden,

erinnert der „Garten des Nazareners“. Der Garten

lädt ein, sich auf die Reise zu den Pflanzen Palästinas

zu biblischer Zeit zu machen. Die Heilpflanzenkunde

der Klöster gibt darüber hinaus einen

Zugang zur Pflanzenwelt in 2000 Jahren Kirchengeschichte:

Der Herbularius ist der Heilpflanzengarten

im mittelalterlichen Klostergarten. Nach

dem Vorbild solcher Klostergärten begegnen

Ihnen die Pflanzen in dem Garten entlang eines

kreuzförmig angeordneten Weges in vier „Quartieren“.

Hier finden sich in der ersten Hälfte des

Gartens symbolische Pflanzen und Gewächse der

Bibel, während die hinteren Beete der Klostermedizin

gewidmet sind.

„Käthes Bauerngarten“ erinnert an Katharina

von Bora, die Frau Martin Luthers. In ihrem Garten

fand Katharina Entspannung. Hier war sie in

ihrem Element, säte, erntete, züchtete Bienen

und legte sogar einen Weingarten an. In „Käthes

Bauerngarten“ finden sich Pflanzen, die vor 500

Jahren schon mittelalterlichen Bauerngärten ihr

typisches Gesicht verliehen. Standen damals zunächst

Nutzpflanzen wie Gemüse und Hülsenfrüchte

im Vordergrund, traten – durch die blühende

deutsche Klosterkultur beeinflusst - bald

Zierpflanzen als Grab- und Altarschmuck an ihre

Seite. In dem Bauerngarten finden nur noch Zierpflanzen

eine Herberge, denn für die Nazarethgemeinde

liegt der Nutzen im Schmuck für Kirche

und Grundstück.

WWW.BIBELGARTEN-TWIST.DE


JUGEND

14

ADELBODEN 2013 – KUHHHHL!

58 Jugendliche und Junggebliebene machten sich in den

Osterferien wieder auf den Weg ins Berner Oberland nach

Adelboden auf die Skifreizeit.

Viel Schnee, aber auch einige sonnige Tage - also bestes

Skiwetter - machten das Skifahren auf den wunderbar präparierten

und leeren Pisten zu einem großen Vergnügen.

Vor allem die gemeinsame Abfahrt mit allen TeilnehmerInnen

bei Sonnenschein hat gezeigt, wie super sich die Gruppe

verstand. Ein herzlicher Dank geht an unsere Skilehrer

Anne und Heinz, die es wieder einmal geschafft haben, AL-

LEN AnfängerInnen das Skifahren beizubringen!

Auch die gemeinsamen Abende trugen zu einer tollen Gemeinschaft

untereinander bei. Neben schönen Abendandachten

(der Hammer war die von Regisseur Fite erstellte Videoandacht!),

einem Krimi- und einem Casinoabend waren

sicherlich „Schlag die Männer“ und der „Wetten, dass…“-

Abend die Höhepunkte der Freizeit.

Tolle Freizeit, tolle Gruppe, tolles Wetter, tolle Gemeinschaft,

tolles Essen und zum Abschluss ein toller Gottesdienst!

Deshalb schon hier die Vorankündigung für Adelboden

2014! Der Termin ist voraussichtlich der 4.-12. April 2014

(erste Osterferienwoche).

INGA ROHOFF

KONFIS ON TOUR -

ZELTWOCHENENDE IN GEESTE

Auch in diesem Jahr laden wir alle KonfirmandInnen und

Konfirmierten zu unserem Zeltwochenende nach Geeste

ein. Vom 23. - 25. August 2013 werden wir gemeinsam mit

vielen anderen KonfirmandInnen aus unserem Kirchenkreis

drei Tage am Speichersee in Geeste mit Lagerfeuer, Geocoachen,

Schwimmen, Klettern, Andachten und coolen Spielen

verbringen. Seid dabei, das wird schön! Für das Wochenende

entstehen Kosten in Höhe von 15 Euro. Anmeldungen

bitte bis zum 20. August bei Diakonin Inga Rohoff.

GRUPPENLEITERGRUNDKURS

100% MEEHR

Am 23. März 2013 fuhren wir morgens bei den Emslandhallen

in Lingen um 8.20 Uhr los. Geplant waren sieben

Stunden Busfahrt. Danach sollten wir eine Stunde mit

der Fähre fahren, doch durch einige Komplikationen

saßen wir dann fast vier Stunden auf der Fähre fest.

Hallig Hooge liegt zwischen den Inseln Amrum und

Pellworm, in der Nordsee vor Schleswig-Holstein. Uns

war zwar eigentlich auch vorher schon bewusst, dass

es auf der Hallig außerhalb unserer Warft im näheren

Umkreis nichts geben würde, dennoch waren wir zuerst

etwas verwundert.

In der Woche auf Hallig Hooge brachten uns viele nette

Teamer verschiedene Themeneinheiten wie Erlebnisund

Spielpädagogik, Rechtsfragen und Aufsichtspflicht,

Aufbau der Evangelischen Jugendarbeit, Andachten,

Singen und Öffenlichkeitsarbeit bei. Außerdem haben

wir verschiedene Führungsstile besprochen wie

„Laissez fair“, „autoritär“ und „demokratisch“. Neben

vielen Unterrichtsstunden machten wir verschiedene

Kennenlern-Spiele und Freizeitaktionen.

Außerdem gab es am Mittwochabend in der Kirche

auf Hallig Hooge noch einen Gottesdienst

mit dem Thema: „Was ist uns wichtig und was

nicht!“ Am Donnerstagabend gab es dann noch

zum Abschied einen Gala-Abend. LISA SCHNEUING

PFADFINDER AUF DEM IJSSELMEER

Trotz der Augenentzündung des Skippers auf der „Boekanier“

navigierten 22 Pfadfinder des Stammes „Wassergeusen“

mit einigen Eltern sicher drei Tage auf dem

Ijsselmeer in den Niederlanden und trotzten Wind,

Wetter und Schnee. Unter Deck konnten sich alle immer

wieder aufwärmen bei warmem Kakao. Drei Tage in den

Osterferien hieß es Segelsetzen, Knoten machen, gemeinsam

kochen, spielen und reden und in die Wellen

und den Horizont blicken. Nächstes Jahr wieder ... und

dann länger!

CO


15

JUGEND

TERMINE

1. Juni: Ökumenischer Kinderbibeltag in St. Josef

2. Juni: Vortreffen für Korsika Camp 1+3, Sardinien und Schweden in Meppen

9. Juni: 14 Uhr Korsika-Vortreffen Camp 2 im Gemeindehaus der Kreuzkirche

15.-16. Juni: Schnupperkurs Emlichheim

16. Juni: 18.00 Uhr Ökumenischer Jugendgottesdienst in St. Marien

MELDUNGEN

JUGENDGOTTESDIENSTE IN

DER BLUMENSIEDLUNG

An jedem dritten Sonntag im Monat haben wir in den letzten

Jahren den Jugendgottesdienst in der Kreuzkirche gefeiert.

Da diese nun bis Ende des Jahres aufgrund der Renovierung

geschlossen sein wird und wir nicht auf den Gottesdienst für

Jugendliche und Junggebliebene verzichten möchten, wird

dieser ab sofort in der Blumensiedlung stattfinden.

Neu ist auch das Vorbereitungsteam: Wir planen den Gottesdienst

jeweils zusammen mit den TeamerInnen und Schwester

M. Johanna von der katholischen St. Marien-Gemeinde. Schon

das erste Vorbereitungstreffen war lustig und wir haben einen

tollen Gottesdienst vorbereitet.

Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen mitzuarbeiten! Termine

und Infos gibt es auf unserer facebook-Seite „Ökumenische Jugendgottesdienste“.

Tretet gerne dieser Gruppe bei. INGA ROHOFF

PFADFINDERINNEN GESUCHT

Der Wunsch nach einer Mädchengruppe bei den Pfadfindern

besteht bei den drei vorhandenen Mädchen. Wer ist zwischen

acht und zehn Jahren alt und hat Lust, als Pfadfinderin die Natur

zu erkunden, auf Fahrten und Lager zu gehen, zu lernen,

wie man Feuer macht und darauf kocht?

Die Gruppenstunde findet montags zwischen halb vier und fünf

statt. Meldet euch bei Pastorin Christa Olearius (Telefon: 2627).

SCHNUPPERKURS

„MACH MIT IM TEAM!“

Für alle Konfirmierten und Jugendlichen bietet der

Kirchenkreisjugenddient wieder den Schnupperkurs

„Mach mit im Team“ an. Ihr seid herzlich eingeladen,

vom 14.-16. Juni 2013 eine Kurzausbildung zur Teamerin/zum

Teamer in der Jugendbildungsstätte Emlichheim

zu absolvieren. Dabei geht es um das Anleiten

von Spielen, Ausprobieren neuer Spiele, Andachten

erstellen und vieles mehr, was man beachten muss,

wenn man TeamerIn werden möchte. Die Jugendlichen

unseres MAKs, die diesen Kurs bereits im Mai

besucht haben, berichten ausschließlich Positives!

Also seid dabei, es lohnt sich!

Dieser Kurs ist im Übrigen für alle Jugendlichen

Pflicht, die zum ersten Mal als MitarbeiterIn mit auf

die Konfirmandenfreizeit wollen. Anmeldungen bei

Diakonin Rohoff bis 1. Juni 2013 oder unter www.ejeb.

de.

GITARRENKURS

Immer montags um 19.30 Uhr (vierzehntägig) trifft

sich der Gitarrenkurs. Anfänger, Fortgeschrittene und

Experten sind herzlich willkommen! Wer noch teilnehmen

möchte, melde sich bei Diakonin I. Rohoff.

Die nächsten Termine: 27. Mai, 10. Juni und 24. Juni.


1. Sonntag nach Trinitatis

02.06.2013

2. Sonntag nach Trinitatis

09.06.2013

3. Sonntag nach Trinitatis

16.06.2013

4. Sonntag nach Trinitatis

23.06.2013

Mittwoch

26.06.2013

5. Sonntag nach Trinitatis

30.06.2013

CHRISTUSKIRCHE

18.00 Uhr: Abendgottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft)

Pastoren de Vries und Kersten

10.00 Uhr: Gottesdienst

Pastor Kersten

Mitwirkung des Posaunenchores

10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl (Wein)

Pastorin Olearius, im Anschluss Kirchencafé

Kirchbus vom Wohnstift

18.00 Uhr: Jugendgottesdienst

Pastorin Olearius und Diakonin Rohoff mit Team

10.00 Uhr: Familiengottesdienst unter Mitwirkung des Kindergartens

Kirchbus vom Wohnstift

Pastor de Vries

9.00 Uhr: Schulabschluss-Gottesdienst Waldschule

10.00 Uhr: Gottesdienst mit Taufe

Pastor Kersten

KREUZKIRCH

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

6. Sonntag nach Trinitatis

07.07.2013

7. Sonntag nach Trinitatis

14.07.2013

8. Sonntag nach Trinitatis

21.07.2013

9. Sonntag nach Trinitatis

28.07.2013

18.00 Uhr: Abendgottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft)

Pastor Kersten

10.00 Uhr: Gottesdienst

Vikarin Pflüger

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

10.00 Uhr: Gemeinsamer Gottesdienst in de

Pastor Kersten

10.00 Uhr: Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendm

Kirchbus vom Wohnstift, im Anschl

Vikarin Pflüger

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

10. Sonntag nach Trinitatis

04.08.2013

18.00 Uhr: Abendgottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft)

Pastorin Olearius

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Samstag

10.08.2013

11. Sonntag nach Trinitatis

11.08.2013

12. Sonntag nach Trinitatis

18.08.2013

13. Sonntag nach Trinitatis

25.08.2013

14. Sonntag nach Trinitatis

01.09.2013

KINDERGOTTESDIENSTE

8.30 Uhr: Einschulungs-Gottesdienst

Pastor de Vries

10.00 Uhr: Gottesdienst

Pastor Kersten

10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl (Wein) und Taufe

Pastor de Vries

Im Anschluss Kirchencafé

18.00 Uhr: Jugendgottesdienst

Pastor de Vries und Diakonin Rohoff und Team

10.00 Uhr: Gottesdienst

Pastor Kersten

18.00 Uhr: Abendgottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft)

Pastor Kersten

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

Kreuzkirche wegen

Renovierungsarbeiten gesc

jeden 2. Samstag im Mo

10.00 - 12.00 Uhr Kindergott

im Jugend- und Gemeind


E MARTIN-LUTHER-KIRCHE MICHAELISKIRCHE

lossen

10.30 Uhr: Gottesdienst mit Taufe

Pastor Vogel

9.30 Uhr

Gottesdienst (ref.)

lossen

10.30 Uhr: Gottesdienst

Pastor Vogel

9.00 Uhr

Eucharistiefeier (rk.)

lossen

10.30 Uhr

Festgottesdienst zur Silbernen Konfirmation mit Abendmahl und Taufe

Pastor Vogel

Mitwirkung der Lutherischen Kantorei

9.30 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl (luth.)

Pastor Kersten

lossen

10.30 Uhr

Gottesdienst

Prädikantin Pradel

9.30 Uhr

Wortgottesdienst (rk.)

lossen

lossen

r Martin-Luther-Kirche

hl (Wein) in der Christuskirche

ss Kirchencafé

lossen

lossen

10.30 Uhr: Gottesdienst mit Taufe

Pastor i. R. Freese

10.30 Uhr: Festgottesdienst zur Goldenen Konfirmation mit Abendmahl

Pastor Vogel

Mitwirkung des NINO-Chores

10.30 Uhr: Gottesdienst

Pastor Vogel

10.30 Uhr: Gottesdienst

Pastor i. R. Wegner

Gottesdienst in der Christuskirche

9.30 Uhr

Gottesdienst (ref.)

9.00 Uhr

Eucharistiefeier (rk.)

9.30 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl (luth.)

Pastor Wegner

09.30 Uhr

Wortgottesdienst (luth.)

Lektor Hellweg

9.30 Uhr

Gottesdienst (ref.)

lossen

9.00 Uhr: Einschulungs-Gottesdienst der Blankeschulen

lossen

10.30 Uhr: Gottesdienst

Pädikant Sander

9.00 Uhr

Eucharistiefeier (rk.)

lossen

10.30 Uhr: Gottesdienst

Pastorin Olearius

9.30 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl (luth.)

Pastor Kersten

lossen

lossen

nat

esdienst

ehaus

10.30 Uhr: Gottesdienst

Pastor de Vries

10.30 Uhr Gottesdienst

Pastor Kersten

09.30 Uhr

Wortgottesdienst (ref.)

9.30 Uhr

Gottesdienst (ref.)

jeden Freitag

15.30 Uhr Kindergottesdienst


18 GEMEINDEN

FRAUENGESPRÄCHSKREIS IM CHRISTUSKINDERGARTEN

ZU BESUCH IM „HAUS DER KLEINEN FORSCHER“

Anfang Mai trafen sich die Frauen vom Gesprächskreis der

Christuskirche wieder einmal im Christus-Kindergarten an

der Frankenwaldstraße. Begrüßt von Kindergartenleiterin

Elke Müller und angenehmem

Kaffeeduft konnten

wir an einer liebevoll und

frühlingshaft gedeckten

Kaffeetafel Platz nehmen.

Nach dem Kaffeetrinken

bedankten sich die Frauen

in der Turnhalle für

die Einladung - wie immer

mit einem Kinderlied

aus früherer Zeit, bei dem

alle mitmachen konnten.

Diesmal war es „Grün,

grün, grün, sind alle meine

Kleider“.

Noch mehr Farben wurden

besungen und zur

großen Überraschung

traten die Kinder der Spatzen-

und Bären-Nachmittagsgruppe zu den jeweiligen Farben

passend verkleidet als Jäger, Bäcker, Feuerwehrmann,

Schornsteinfeger, Matrose und Maler auf. Dies fand bei den

Frauen und auch den Kindern großen Beifall und war ein

unerwartetes Gemeinschaftserlebnis.

Danach berichtete Elke Müller über Aktuelles, besonders

über die erneute Zertifizierung

zum „Haus der

kleinen Forscher“, die der

Kindergarten erhalten hatte.

Monatelang hatten die

Kinder unter Anleitung in

naturwissenschaftlichen

und technischen Themenbereichen

mit großem Eifer

geforscht und die Auszeichnung

dafür erhalten.

Als Beispiel wurde dazu auf

dem Spielplatz ein physikalisches

Experiment vorgeführt.

Ein sehr gelungener Nachmittag!

Im großen Kreis

wurde gemeinsam ein Abschiedslied

gesungen und

an Ort und Stelle zu einem Treffen im Herbst in das Gemeindehaus

der Christuskirche eingeladen. GISELA RIDDER

DANKE!

Es ist schon ein Weilchen her, aber: Ich möchte mich ganz herzlich

bei allen von Euch und Ihnen bedanken, die mich vor, während und

nach meinem Examensgottesdienst am 10. März unterstützt haben.

Es war toll, wie viele von Euch und Ihnen mir vorher Glück gewünscht

haben. Es war toll, dass diejenigen, die in der Christuskirche waren,

in den Fürbitten an mich gedacht haben. Es war toll, dass sich viele

von Euch und Ihnen trotz Schnee und Kälte am 10. März auf den

Weg zur Kreuzkirche gemacht haben – Euch und Sie alle haben mich

durch diesen Gottesdienst getragen und mir damit sehr geholfen.

Wie der Gottesdienst, die dazugehörige Predigtarbeit und das nachfolgende

Prüfungsgespräch bewertet wurden, werde ich erst im Dezember

erfahren. Aber bis dahin werde ich hoffentlich noch vielen

von Euch und Ihnen persönlich Danke für die Unterstützung sagen

können.

Dagrun Pflüger


GEMEINDEN

DIE KREUZKIRCHE IN DER „AUSZEIT“

ÜBER DEN STAND DER BAUMASSNAHMEN BERICHTET WILHELM GÖKE

Die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen

haben bereits unmittelbar

vor der baubedingten

Schließung der Kreuzkirche

begonnen. Restauratoren haben

kleinflächige Freilegungen

und Befunduntersuchungen

durchgeführt, ihr Abschlussbericht

ist zurzeit in Arbeit. Im

Chorbereich bei dem Altar sind

alte Wandmalereien freigelegt

worden, die aber älteren Ursprungs zu sein scheinen als die auf Fotos dokumentierten

Engeldarstellungen. Nahe der Orgel ergab eine Freilegung

der Emporenbrüstung, dass sich darunter noch Reste der alten Verkleidung

befinden, die in ihren Proportionen viel harmonischer zur Innengestaltung

unserer Kirche gepasst haben.

Die Orgel unserer Kirche ist nachgesehen worden. Sie wird in Kürze zum

Schutz vor den Baumaßnahmen abgedeckt und gegen Feuchtigkeitseinwirkung

gesichert. Die Heizungsanlagen-Technik der restaurierten Kirche

ist festgelegt worden. Und darüber hinaus hat ein erster Termin mit einem

Beleuchtungsplaner bereits zu ersten Beschlüssen zur zukünftigen Ausleuchtung

des Kirchraumes geführt.

19

gesammelt

FSJ-STELLE Die Evangelische Erwachsenenbildung

Nordhorn bietet

die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales

Jahr zu absolvieren. Du hast

Lust auf Verwaltungstätigkeiten und

Organisation? Ab dem 1.8.2013 wird

eine Stelle zur abwechslungsreichen

Mitarbeit als FSJler/in in einem

fröhlichen Team frei. Nähere Informationen

gibt es bei Silvia Fries unter

05921 880215 oder unter www.

facebook.com/ev.bildung

GASTFAMILIEN In der Zeit vom 22.07.-

24.08. werden noch Gastfamilien für

Kinder aus der Region Tschernobyl

gesucht. Diese Erholungszeit für

die Kinder wird bereits seit mehreren

Jahren in unserem Kirchenkreis

durchgeführt. Nähere Informationen

gibt es bei Ulrich Meyer-Spethmann

(Tel. 12334).

IMPRESSIONEN VOM KIRCHENTAG IN HAMBURG


GOTT IST HIER UND GOTT IST DA

EIN GESPRÄCH ZWISCHEN PASTOR SIMON DE VRIES UND ROSA ROSE, MIT 109 JAHREN ÄLTESTES LUTHERISCHES GEMEINDEGLIED IN NORDHORN

Frau Rose, schön, dass Sie mir ein wenig aus Ihrem langen

Leben erzählen mögen. Gibt es Ereignisse in Ihrem Leben,

an die Sie besonders gerne zurückdenken?

Ja, als ich meinen Mann kennengelernt habe. Er war ein

netter und guter Mann. Wir sind immer zusammengeblieben.

Aber eigentlich war mein ganzes Leben schön. Ich

habe ein gutes Leben gehabt. Im Großen und Ganzen würde

ich es alles noch einmal so machen.

Sie überblicken ja mehr als 100 Jahre, Frau Rose! Kann

man eigentlich besser in dieser Welt heute leben oder damals

vor 100 Jahren?

Ich habe als Kind auch gut gelebt. Außer in den Kriegszeiten,

in den beiden Kriegen. Das war schwer.

Denken Sie heute noch viel an diese Zeit?

Manchmal. Dass wir nicht so viel zu essen hatten. Aber viel

denke ich eigentlich nicht daran. Ich habe so viel Schönes

in meinem Leben. Dass ich bei meiner Tochter sein kann,

ist toll.

Wie wachsen denn Kinder heute anders auf als damals?

Was fällt Ihnen da als Erstes ein?

Wir sind ja damals nie verreist. Das gab es nicht. Wenn ich

denke, was meine Urenkelin heute alles vom Leben und

von der Welt sieht. Das hatten wir damals alles nicht. Ich bin

ja damals auch auf eine reine Mädchenschule gegangen.

Aber nebenan war die Jungs-Abteilung. Getrennt durch

eine Mauer. Und da standen natürlich wir.

Sie auch, Frau Rose?

Aber selbstverständlich. Das war heute wie damals gleich.

Ich wollte damals ja gerne Schneiderin werden. Aber meine

Mutter sagte: „Da sitzt du den ganzen Tag nur an der Nähmaschine.“

Da bin ich Putzmacherin geworden. Das Wort

gibt es heute gar nicht mehr. Man kann auch Modistin oder

Hutmacherin sagen. Aber innerlich wollte ich immer nähen!

Komisch, nicht? Manches sitzt so in einem drin.

Gibt es Begegnungen mit Menschen, die sie nicht missen

möchten?

Als mein Mann starb, war ich sehr froh, dass ich viele Freundinnen

hatte, die zu mir gehalten haben und für mich da

waren. Da sind wir dann auch viel gereist. Das war vorher

nicht so gut möglich gewesen, weil mein Mann und wir alle

für die Musik gelebt haben. Mit Schwester Willibaldis, die

viele kennen werden, war ich auch mehrfach unterwegs.

Hat der Glaube in Ihrem Leben eine Rolle gespielt?

Meine Freundinnen waren zum großen Teil katholisch. Ich

bin ja lutherisch. Aber ich bin immer mit ihnen in die Kirche

gegangen. Nur eine Freundin, die wollte nicht mit mir in

meine Kirche gehen. Aber ich habe immer gesagt: Gott ist

hier und Gott ist da.

Was wünschen Sie sich heute?

Ich wünsche mir, ohne Schmerzen zu sein. Ich habe fast

nie Schmerzen und möchte gerne, dass es so bleibt, wie es

jetzt ist. Ich bin dankbar, dass meine Tochter mich versorgt.

Damals habe ich sie versorgt, jetzt versorgt sie mich. So ist

das. Manchmal bin ich froh, dass ich schon alt bin. Ich muss

nicht mehr alles miterleben. Das ist auch gut so.

Haben Sie Angst vor dem Tod?

Nein, ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich bete abends oft

dafür, dass ich einfach so einschlafe und nicht wieder aufwache.

Ich möchte einfach so einschlafen. Aber ich habe

auch noch viel Freude. Wenn meine Kinder da sind und

meine Enkelkinder, da freue ich mich.

Ich habe mich auch gefreut, wieder einmal bei Ihnen sein

zu dürfen, Frau Rose. Vielen Dank dafür.


21 GEMEINDEN

ÖFFNUNGSZEITEN DES BÜROS

Die Öffnungszeiten des Büros der Christus-und- Kreuz-

Kirchengemeinde während des Urlaubes vom 15. Juli

bis zum 2. August 2013 sind folgende:

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

10.00 Uhr – 12.00 Uhr

10.00 Uhr – 12.00 Uhr

10.00 Uhr – 12.00 Uhr

14.00 Uhr – 16.00 Uhr

geschlossen

Das Büro im Gemeindehaus der Christuskirche (Dahlienstr.

64) bleibt während des Urlaubes (Donnerstagvormittag)

geschlossen. Am 22. und 23. Juli ist auch

das Büro in der Kreuzkirche geschlossen.

BP

PERSONELLE VERÄNDERUNGEN

IM KIRCHENVORSTAND

Zum 30.06. dieses Jahres wird Frau Marianne Brandt

als Kirchenvorsteherin der Gemeinde ausscheiden.

Zum neuen Schuljahr wird sie sich beruflich verändern

und eine neue Stelle an einer Gesamtschule in

Oldenburg

antreten. Der Kirchenvorstand und das Pastorenteam

danken Marianne Brandt von ganzem Herzen für ihren

Einsatz und ihr Engagement zum Wohle der Gemeinde.

Für Ihren weiteren Lebensweg wünschen wir Frau

Brandt Gottes reichen Segen.

Gleichzeitig freuen wir uns, dass Herr Henning Kammer

in den Kirchenvorstand eintreten wird. Im Gottesdienst

am 30.06. wird er ganz offiziell in sein neues

Amt eingeführt. Frau Brandt wird im selben Gottesdienst

von ihrem Amt entpflichtet.

PT

DIAVORTRAG ÜBER OSTPREUSSEN

Königsberg, Kurische Nehrung und Masuren – das sind bis

heute klangvolle ostpreußische Namen. Der Martin-Luther-

Kirchengemeinde in Nordhorn war es gelungen, den Vorsitzenden

der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe

Schleswig-Holstein, zugleich ihr Kulturreferent, Herrn Edmund

Ferner, zu einem Dia-Vortrag einzuladen.

Ferner, in Königsberg geboren, hat in den letzten Jahrzehnten

31 mal Ostpreußen bereist, so dass er aus nächster Anschauung

und persönlicher Erfahrung berichten konnte.

Sein Dia-Vortrag bot Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart

dieser Region - nicht nur sehr kenntnisreich, sondern

durchaus auch humorig vorgetragen. Dabei gelang es

ihm besonders, die historischen, kulturellen und politischen

Leistungen Ostpreußens zu würdigen und zugleich auf die

für die heutige Zeit und die heutige politische Situation nötige

Versöhnungsarbeit hinzuweisen.

Er selber unterhält seit Jahrzehnten eine Patenschaft mit

einer Schule im heute russischen Teil Ostpreußens und er

fördert das Vokalensemble „Cantabile Tilsit“, das inzwischen

auf eine Reihe von erfolgreichen Konzerten in Deutschland

zurückblicken kann. Für seine ehrenamtliche Arbeit ist er

vom Bundespräsidenten ausgezeichnet worden. Der Dia-

Vortrag fand am 20. April im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirchengemeinde

vor 140 Besuchern statt.

NACHRUF

Jesus Christus spricht: „Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.

In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.“ (aus Joh 14)

Die Christus-und-Kreuz-Kirchengemeinde trauert um

HERMANN SALEWSKI,

der am 26. März 2013 in Nordhorn gestorben ist. Wir wissen ihn geborgen in Gottes Ewigkeit.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Dankbar blicken wir zurück auf die Jahre von 1971-1988,

in denen er sich als Kirchenvorsteher in der Kreuzkirchengemeinde engagiert hat.

Er war u.a. auch Kirchenvorstands-Vorsitzender. Zu seiner Zeit wurde das Jochen-Klepper-Haus errichtet

und der wilde Wein an der Front der Kreuzkirche auf Anraten von Fachleuten entfernt.


REISELUSTIG?

WWW.GLAUBENSREISE.DE

IM SEPTEMBER IN IHRER LUTHERISCHEN KIRCHENGEMEINDE


23 DIAKONIE

DIE DIAKONIE UND IHR ARBEITSRECHT

Fragen an Diakoniedirektor und Oberlandeskirchenrat Dr. Christoph Künkel

Seit einiger Zeit häufen sich Fernsehberichte und Zeitungsartikel

zum kirchlichen Arbeitsrecht, das auch in diakonischen

Einrichtungen angewendet wird. Diakonie und

die Landeskirchen haben in Deutschland das Recht, ihre

Mitarbeitenden nach eigenem Arbeitsrecht einzustellen

und zu bezahlen. Nun wird häufig kritisiert: Die Kirche diskriminiert,

weil sie keine Nichtkirchenmitglieder anstellt.

Warum halten die Kirchen an ihrem Weg fest?

Christoph Künkel: Grundsätzlich gilt: Die Diakonie ist für

alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion

da. Das ist der Auftrag Jesu. Davon müssen wir unterscheiden,

wer diesen Auftrag ausführt. Da legen wir – wie

jedes andere Unternehmen auch – Wert darauf, dass sich

Mitarbeitende mit der Zielsetzung und der Kultur unserer

Einrichtungen identifizieren. Wenn wir eine christliche Diakonie

wollen, soll diese auch von Christen ins Werk gesetzt

werden. Die Menschen erwarten von der Diakonie, dass sie

der Kirche verpflichtet ist. Also muss sie auch kirchlich sein.

Übrigens ist das kirchliche Arbeitsrecht kein Sonderrecht

aus mittelalterlichen Zeiten. Das Grundgesetz garantiert im

Artikel 140 auf der Basis der Religionsfreiheit die kirchliche

Selbstbestimmung. Das wurde kürzlich, am 20.11.2012,

durch das Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt bestätigt.

Aber muss denn jede Reinigungskraft in einer diakonischen

Einrichtung Mitglied der evangelischen Kirche sein?

Diskriminieren Kirche und Diakonie damit nicht Andersgläubige

oder Atheisten?

CK: Ich erhielt kürzlich eine Zuschrift, in der es hieß: „Ein

Bademeister muss schwimmen können und Lust auf Wasser

haben.“ Das leuchtet jedem ein. Genauso erwarten wir

von Menschen, die bei uns arbeiten wollen, dass sie Voraussetzungen

für die Arbeit in Kirche und Diakonie mitbringen:

neben den wichtigen fachlichen Qualifikationen auch

die Bereitschaft, für die Inhalte des christlichen Glaubens

einzustehen. Wer in der Kirche ist, zeigt damit für uns und

andere, dass er um den besonderen christlichen Auftrag

unserer Arbeit weiß und aktiv danach zu handeln versucht.

Dieser Auftrag ist unteilbar. Gerade so diskriminieren wir

niemanden. Das würden wir tun, wenn wir zwischen wichtigen

und scheinbar unwichtigeren Stellen in unseren

Einrichtungen unterscheiden würden. Alle gehören zur

christlichen Dienstgemeinschaft. Mit dem kirchlichen Arbeitsrecht

verstoßen wir also nicht gegen das Allgemeine

Gleichbehandlungsgesetz der EU.

Immer wieder wird Diakonie und Kirche vorgeworfen,

dass sie zwar ihr eigenes Arbeitsrecht anwenden, sich

gleichzeitig aber zum großen Teil ihre Arbeit vom Staat

finanzieren lassen. Wie passt das zusammen?

CK: Unser Sozialstaat funktioniert nach

dem sogenannten Subsidiaritätsprinzip.

Das besagt, dass der Staat zwar

dafür zu sorgen hat, dass soziale Hilfe

geschieht, er diese jedoch nicht selbst

betreibt, sondern Akteuren der Zivilgesellschaft

überträgt. Diese werden

dann vom Staat finanziert. Einer dieser

Akteure ist die Kirche mit ihrer Diakonie. Die Diakonie übernimmt

– wie z.B. auch das DRK, die AWO oder die Caritas

- als Anbieterin sozialer Leistungen Aufgaben des Staates

zur Sicherung eines menschenwürdigen Lebens seiner

Bürger. Diese Leistungen finanziert der Staat, weil er sich

dazu verpflichtet hat. Die staatlichen Gelder sind also keine

„Geschenke an die Kirche“, sondern die Erstattung sozialer

Leistungen, die der Staat nicht selbst erbringen möchte.

Diese Finanzierung durch Staat, Kommunen und Krankenkassen

decken nicht immer die Gesamtkosten ab. Fast alle

Angebote in diakonischen Einrichtungen brauchen Eigenmittel

aus Spenden oder Kirchensteuern. Außerdem finanziert

die Kirche die spezifisch kirchlichen Angebote, wie

z.B. die Krankenhausseelsorge oder die religionspädagogische

Arbeit in den Kindertagesstätten aus eigenen Mitteln,

weil sie ihrer Arbeit ein spezielles, nämlich ein christliches

Profil geben will.

INFOBOX

Kirchliches Arbeitsrecht

Die Arbeitsvertragsrichtlinien der Konföderation evangelischer

Kirchen in Niedersachsen (AVR-K) regeln Inhalt

und Form der Arbeitsverträge für die diakonischen

Einrichtungen in Niedersachsen. Das kirchliche Arbeitsrecht

basiert auf dem Grundsatz, dass Arbeitergeber und

Arbeitnehmer in Diakonie und Kirche eine gemeinsame

Werteorientierung haben und deshalb eine Dienstgemeinschaft

bilden. Kirchliche und diakonische Einrichtungen

sind nach Kirchenrecht und Diakoniesatzung

verpflichtet, die Arbeitsvertragsrichtlinien anzuwenden.

Der weitaus größte Teil kirchlicher und diakonischer Unternehmen

in Deutschland wendet die AVR an. Nirgends

sonst haben sich im sozialen Bereich so viele Einrichtungen

an ein gemeinsames Arbeitsrecht mit vergleichsweise

hohen Lohnabschlüssen gebunden. Formen wie

Leiharbeit sind die unerwünschten und dem mittlerweile

harten Wettbewerb geschuldeten Ausnahmen.


KINDERGÄRTEN

24

CHRISTUS-KINDERGARTEN

PUNKTE GESAMMELT - SILBERHOCHZEIT GEFEIERT

Seit einigen Jahren steht in unserem Kindergarten

eine so genannte „Meike Sammelbox“. Darin sammeln

wir wieder befüllbare Druckerpatronen und Tonerkartuschen

sowie ausgediente Handys und leere

Stabilo-Stifte. Ist die Box ausreichend gefüllt, wird

sie abgeholt und wir bekommen dafür grüne Umweltpunkte,

kurz GUPs genannt. Sind genug Punkte

angesammelt, kann man sich etwas dafür kaufen.

Kürzlich waren genug Punkte beisammen, um ein

neues Dreirad für die kleineren Kinder in unserem

Kindergarten anzuschaffen. Dies wurde auch gleich

begeistert in Besitz genommen. Wir sammeln weiter.

Wer leere Druckerpatronen oder wieder befüllbare

Kartuschen und ausgemusterte Handys oder alte

Stabilo Stifte hat, kann sie gern bei uns abgeben. Allen,

die schon lange für uns sammeln, sagen wir an

dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Unsere Kollegin Christiane Wolters und ihr Ehemann

Günter sind seit dem 28. März 1998 verheiratet, und

feierten daher in diesem Jahr ihre Silberhochzeit.

Wir, die Kinder und die Kolleginnen, haben ein wenig

mit Frau Wolters gefeiert. Dem Ehepaar Wolters

wünschen wir für ihren weiteren Lebensweg viel Gutes

und Gottes Segen.

ELKE MÜLLER

OSTERRALLYE

Wie in jedem Jahr waren die Schulkinder des Martin-Luther-Kindergartens

kurz vor den Osterferien

zur Osterrallye in die Grundschule Blanke eingeladen.

Dies ist immer mit einer großen Aufregung

verbunden.

Unser Kinder waren die ersten, so dass sie sich die

entsprechenden Turngeräte aussuchen konnten.

Herr Schoo, Lehrer und Organisator der Osterrallye,

begrüßte uns und wir erhielten einen Laufzettel,

auf dem alle Geräte mit ihren Übungen vermerkt

waren.

Nach der Durchführung der Übungen an den Geräten

erhielten die Kinder eine entsprechende

Punktzahl, die auf dem Laufzettel festgehalten

und dann auf der Urkunde eingetragen wurde. Es

war immer wieder eine Überraschung, wie fit jeder

war und wieviele Punkte die Kinder erreicht hatten.

Den Abschluss bildete der Erhalt einer Urkunde.

Es war eine schöne Veranstaltung, an der der Martin-Luther-Kindergarten

immer wieder im Rahmen

der Kooperation mit der Grundschule Blanke teilnimmt.

MECHTHILD SOMMERFELD

MARTIN-LUTHER-KINDERGARTEN


25 CVJM

NEUER VORSTAND BEIM CVJM NORDHORN-BLANKE

In der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Erich

Klitzke fast einstimmig zum 1. Vorsitzenden des CVJM Nordhorn-Blanke

gewählt. Neben der Wahl waren der Bericht

des Vorstandes über das vergangene Jahr und die Jahresplanung

2013 wohlwollend diskutiert worden.

Gut zufrieden waren die Mitglieder über das stetige Anwachsen

des Vereins in den letzten zwei Jahren. Sowohl

die Mitgliederzahlen als auch die Veranstaltungen und

Gruppen ließen eine kontinuierliche Entwicklung erkennen.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der alte

Vorstand dann auch einstimmig entlastet.

Zu den weiteren Mitgliedern des neuen Vorstandes wurden

Melanie Westenberg in ihrem Amt als stellvertretende

Vorsitzende, Rita Otte-Klitzke als Kassenwartin

und Peer Pfingsttag als Beisitzer bestätigt. Neu wurde

Friedegard Hinken als Beisitzerin in den Vorstand gewählt.

SANDRA GRUNDMANN

CVJM-KREATIVWORKSHOP „COLLAGEN“ GUT BESUCHT

Neun Frauen haben gestrichen, geschnitten, geklebt und

lackiert. An sechs Abenden haben sie sich zu dem Workshop

„Collagen“ getroffen. Die Stimmung war gut und es

kamen tolle Ideen und dementsprechende Fortschritte auf

die Leinwand.

Es ist gar nicht so einfach, wie man denkt. Zunächst müssen

die Leinwände mit Wandfarbe weiß grundiert werden,

um sie dann mit einer Farbe der Wahl für die Collage vorzubereiten.

Dann gilt es, Motive und Schriften aus den Zeitschriften

auszusuchen und zuzuschneiden.

Diese werden erst einmal so auf die Fläche gelegt, wie

sie später mit einem bestimmten Leim festgeklebt werden

sollen. Nach dem Kleben folgt noch das Lackieren,

um die Collage später zu schützen. Jutta de Natris hat den

CVJM-Workshop durchgeführt, der sogar ein Treffen mehr

gebraucht hat, als veranschlagt war. Die teilnehmenden

Frauen waren rundum zufrieden mit dem Wokshop und ihren

Ergebnissen.

PEER PFINGSSTAG

CVJM-PIZZABACKEN IM STEINOFEN

Weil es letztes Jahr so toll ankam und die Pizza aus dem

Steinofen so lecker war, muss die Veranstaltung einfach

wiederholt und weitergeführt werden. So haben wir uns in

Salzbergen (Zukunftswerkstatt des CVJM in 2012) entschlossen,

wieder einen Brot- und Pizzabacktag anzubieten.

Am 15. Juni um 18 Uhr können im Steinofen auf dem Kindergartengelände

hinter dem Martin-Luther-Haus leckere

Pizza-Variationen kreiert, gebacken und verzehrt werden.

Die Mitglieder der CVJM-Planungsgruppe freuen sich auf

einen geselligen, hoffentlich warmen Sommerabend mit

netten Gästen. Für die Planung ist eine Anmeldung erforderlich

(info@cvjm-nordhorn-blanke.de) und es wird

ein Kostenbeitrag von 5,- € pro Person erhoben. Getränke

können gegen eine Kostenbeteiligung erworben werden.

PEER PFINGSTTAG


VERANSTALTUNGEN

26

CHRISTUSKIRCHE

MARTIN-LUTHER-KIRCHE

KRÜMELMONSTER (ELTERN-KIND-KREIS)

jeden Dienstag, 9.30 - 11.00 Uhr

BIBELKIDS (GRUPPE FÜR KINDER VON 6-10 JAHREN)

jeden Freitag, 16.00 - 17.30 Uhr

MALIBU-GRUPPEN

Begleitung von Eltern und Kindern im 1. Lebensjahr -

Informationen zu den Kursen bei der EEB, Tel. 880215

MÄNNERKREIS

jeden 2. Dienstag im Monat

nächste Termine: 4. Juni, 17.30 Uhr Abfahrt vom

Gemeindehaus zur Firma WAS in Wietmarschen; Juli

Ferien; 13. August 2013, Grillen beim Gemeindehaus

„BUNTE TRUPPE“ (TREFFEN BEHINDERTER UND NICHT-

BEHINDERTER MENSCHEN)

jeden letzten Freitag im Monat um 15.30 Uhr

Juni und Juli Sommerferien,

30. August Tierparkbesuch mit Picknick

MONTAGSTREFF FÜR FRAUEN

jeden 1. Montag im Monat 20.00 Uhr

nächste Termine: 3. Juni, Juli Ferien, 12. August,

18.30 Uhr, Besichtigung der Mühle in Georgsdorf und

Spaziergang durch ein blühendes Buchweizenfeld

FRAUEN-TANZKREIS

jeden Mittwoch um 9.30 Uhr, auch in den Ferien

FRAUEN-SENIORENKREIS

jeden 2. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr

nächste Termine: 13. und 19.! Juni, Juli Ferien, 9. August

und 12. September

FRAUEN-GESPRÄCHSKREIS

jeden 1. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr

nächste Termine: nicht am 6. Juni sonder am Mittwoch

19. Juni,! Juli Ferien, 1. August und 5. September 2013

HANDARBEITSKREIS

jeden Dienstag um 19.00 Uhr, nicht in den Ferien

POSAUNENCHOR

jeden Mittwoch um 18.30 Uhr, nicht in den Ferein

OFFENES FRÜHSTÜCK

jeden letzten Donnerstag im Monat um 9.00 Uhr

Frühstücksbuffet für 3,50 €

nächste Termine: 27. Juni, 25. Juli, 29. August 2013

KIRCHENCAFE

in der Regel jeden Sonntag nach dem Gottesdienst

MALIBU-GRUPPEN

Begleitung von Eltern und Kindern im 1. Lebensjahr

- Informationen zu den Kursen im Kindergarten

FRAUENKREIS

jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 14.30 Uhr

SENIORENBEGEGNUNG

jeden Montag, Mittwoch und Freitag

von 14.00 - 17.00 Uhr

jeden Freitag um 15.30 Uhr Andacht im Wechsel

zwischen katholischer, reformierter und

lutherischer Gemeinde

SPIELENACHMITTAG

FÜR DIE ÄLTERE GENERATION

jeden 1. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr

DIAKONIEKREIS

jeden Dienstag um 15.00 Uhr

CVJM MÄDCHENGRUPPE (12 BIS 15 JAHRE)

dienstags, von 18.00 bis 19.30 Uhr

nächstes Treffen: 4. Juni 2013

CVJM BOULE-GRUPPE

alle 14 Tage sonntags um 15.00 Uhr,

Mehrgenerationenhaus,

nächstes Treffen: 9. Juni 2013

PLANUNGSGRUPPE DES

CVJM NORDHORN-BLANKE

Jeden Dienstag, 18.30 bis 20.00 Uhr

CVJM-GRUPPE „WELLNESS UND GESUNDHEIT“

jeden 2. Dienstag im Monat um 20.00 Uhr

nächste Treffen: 11. Juni und 13. August 2013

KONFIGRUPPE

jeden letzten Sonntag im Monat, 15.00 Uhr


27 VERANSTALTUNGEN

KREUZKIRCHE

MUSIKZWERGE (KRABBELGRUPPE)

jeden Freitag um 9.30 Uhr, nicht in den Ferien

KINDERKIRCHE

jeden 2. Samstag im Monat von 10.00 - 12.00 Uhr

nächste Termine: 8. Juni, Juli Ferien, 10. August 2013

PFADFINDERGRUPPE

jeden Montag um 16.30 Uhr (6 - 12 Jahre)

jeden Montag um 18.00 Uhr (ab 12 Jahre)

FRAUENZIMMER

jeden letzten Dienstag im Monat um 20.00 Uhr

25. Juni, Juli Ferien, 27. August 2013

FRAUEN-BASTEL- UND -HANDARBEITSKREIS

alle 14 Tage dienstags um 14.30 Uhr

nächste Termine: 11. Juni, 25. Juni, 9. Juli, 23. Juli,

6. August, 20. August und 3. September 2013

FRAUEN-ABENDKREIS

jeden 1. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr

nächster Termine: 5. Juni, 3. Juli, 7. August, 4. September

2013

LITERATURKREIS

jeden 2. Dienstag im Monat um 20.00 Uhr

nächste Termine: 11. Juni, Juli Ferien, 13. August 2013

GLAUBENSKURS

jeden 3. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr

PAARTANZGRUPPE

jeden Freitag 16.00 - 17.30 Uhr

bei Rückfragen: Anneliese Hensel (Tel. 7139065)

BESUCHSDIENSTKREIS

nächster Termin: 8. August 2013 um 16.00 Uhr im

Gemeindehaus

OFFENES MITTAGESSEN

jeden 2. Donnerstag im Monat von 12.30 - 14.00 Uhr

nächste Termine: 13. Juni, Juli Ferien, 8. August 2013

HERRSCHAFFTZEITEN! (MÄNNERGRUPPE)

Kontakt: Erik Meier (Tel. 8506550)

LUTHERISCHE KANTOREI

jeden Donnerstag um 20.00 Uhr

BÜCHERMARKT - ÖFFNUNGSZEITEN

Do. und Fr.: 10-13 & 15-18 Uhr; Sa: 10-13 Uhr

GRÜNER HAHN-GRUPPE

jeden 1. Montag im Monat 20.00 Uhr

nächste Termine: 4. Juni, Juli/August Ferien,

2. September 2013

KRABBELGRUPPE (0 BIS 3 JAHRE)

Kühlhaus in Klausheide, jeden Dienstag 10-12 Uhr

KINDERGOTTESDIENST

jeden Freitag um 15.30 Uhr

SINGKREIS

jeden Donnerstag um 18.30 Uhr

SPIEL- UND BASTELKREIS

Pause bis zum 10. Oktober 2013

MICHAELISKIRCHE KLAUSHEIDE

FRAUENKREIS

jeden 2. Montag im Monat um 19.30 Uhr

nächste Termine: 10. Juni, 8. Juli, 12. August und

9. September 2013

FRAUENFRÜHSTÜCK

jeden 3. Dienstag im Monat um 9.00 Uhr

nächste Termine: 18. Juni, 16. Juli, 20. August und

17. September 2013

BIBLISCHER ARBEITSKREIS

jeden letzten Montag im Monat um 19.30 Uhr,

nächste Termine: 24. Juni, 29. Juli, 26. August 2013


ANSPRECHPARTNER

28

PFARRBÜROS

KREUZ- UND CHRISTUSKIRCHE

Britta Peters

van-Delden-Straße 21, Tel: 34651 - Fax: 37123

buero@lutherisch-in-nordhorn.de

Öffnungszeiten:

Mo: 10.00 - 12.00 14.00 - 16.00

Di: 10.00 - 12.00 14.00 - 16.00

Mi: 10.00 - 12.00 14.00 - 16.00

Do: geschlossen 14.00 - 18.00

Fr: 10.00 - 12.00

Donnerstag von 10.00 - 12.00 Uhr ist das Büro im Gemeindehaus

der Christuskirche geöffnet. Tel. 991606

Konten:

der Christus- und Kreuz- Kirchengemeinde

Konto-Nr. 4721, KSK Nordhorn, BLZ 267 500 01

Konto-Nr. 8002339, KSK Nordhorn, BLZ 267 500 01

MARTIN-LUTHER-KIRCHE

Doris Hüls

Klarastraße 36 b, Tel: 809510 - Fax 809511

buero2@lutherisch-in-nordhorn.de

Öffnungszeiten:

Di - Fr: 10-12 Uhr | Mi: 17-19 Uhr

Konto-Nr.: 7000979, KSK Nordhorn, BLZ 267 500 01

KINDERGÄRTEN

BERGLAND-KINDERGARTEN

Berglandstraße 10

Leitung: Renate Fryling

Tel: 33605, kiga-bergland@gmx.de

CHRISTUS-KINDERGARTEN

Frankenwaldstraße 2 a

Leitung: Elke Müller

Tel: 15270, mail@christus-kiga.de

MARTIN-LUTHER-KINDERGARTEN

Klarastraße 25

Leitung: Mechthild Sommerfeld

Tel: 809530, kts.martin-luther.nordhorn@evlka.de

WEBSEITE

www.lutherisch-in-nordhorn.de

CVJM NORDHORN-BLANKE

Klarastraße 25, Tel: 809520 (Di: 18.30 - 20.00 Uhr)

info@cvjm-nordhorn-blanke.de

PFARRÄMTER

Christa Olearius (Kreuzkirche Bezirk I)

Tel: 2627, christa.olearius@lutherisch-in-nordhorn.de

Thomas Kersten (Kreuzkirche Bezirk II)

Tel: 34916, thomas.kersten@lutherisch-in-nordhorn.de

Simon de Vries (Christuskirche und Kreuzkirche)

Tel: 6939, simon.devries@lutherisch-in-nordhorn.de

Günter Vogel (Martin-Luther-Kirche)

Tel: 809510, guenter.vogel@lutherisch-in-nordhorn.de

DIAKON/IN

Inga Rohoff, Tel: 7848195,

inga.rohoff@lutherisch-in-nordhorn.de

Martin Mehrkens, Tel: 05922/990203 oder 05921/1791154

martin.mehrkens@lutherisch-in-nordhorn.de

KANTOR

Jens Christian Peitzmeier

Tel: 8157470, jens.peitzmeier@googlemail.com

POSAUNENCHOR

Stephan Klein, Tel: 05925-2023016

stephan@klein-stephan.de

KÜSTER/INNEN

Ute Sawitzki (Kreuzkirche), Tel: 32417

Siegfried Sawitzki (Martin-Luther-Kirche), Tel: 32417

Simone Schneuing (Christuskirche), Tel: 723190

Angelika Thissen-Hoffmann (Michaeliskirche), Tel.:39695

Karl Gapinski (Gartenpflege Michaeliskirche), Tel. 38499

KIRCHENVORSTÄNDE

Christus- und Kreuzkirche:

Thomas Kersten (Vorsitzender), Tel: 34916

Uta Hillner (stellv. Vorsitzende), Tel: 76661

Martin-Luther-Kirche:

Udo Sander (Vorsitzender), Tel: 723117

Günter Vogel (stellv. Vorsitzender), Tel: 809510

DIAKONISCHES WERK

(Sozialberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung,

Suchtberatung, Kurvermittlung):

Sandra Hildbrandt, Sandra Hoppe, Sonja Monse

Bernhard-Niehues-Straße 5; Tel: 5428

www.diakonie-emsland.de

SOZIALE DIENSTE NORDHORN

Diakonieverband Grafschaft Bentheim e. V.

Ootmarsumer Weg 77, 48527 Nordhorn

Telefon 05921 703-0, Fax 05921 703-264

EVANGELISCHES GYMNASIUM NORDHORN

Bernhard-Niehues-Straße 49, 48529 Nordhorn

Telefon: 05921 7123155, Fax: 05921 7123156


13.04.2013

KREUZKIRCHE - BEZIRK I

GRUPPE 1

PASTORIN CHRISTA OLEARIUS

14.04.2013

KREUZKIRCHE - BEZIRK I

GRUPPE 2

PASTORIN CHRISTA OLEARIUS

21.04.2013

KREUZKIRCHE - BEZIRK II

PASTOR THOMAS KERSTEN

27.04.2013

CHRISTUSKIRCHE

GRUPPE 1

PASTOR SIMON DE VRIES

28.04.2013

CHRISTUSKIRCHE

GRUPPE 2

PASTOR SIMON DE VRIES

05.05.2013

MARTIN-LUTHER-KIRCHE

PASTOR GÜNTER VOGEL


„MAMA, DÜRFEN WIR EIN EIS?“

JESUS RIEF EIN KIND ZU SICH UND STELLTE ES MITTEN UNTER SIE UND SPRACH: „WAHRLICH, ICH SAGE EUCH: WENN IHR

NICHT UMKEHRT UND WERDET WIE DIE KINDER, SO WERDET IHR NICHT INS HIMMELREICH KOMMEN. WER NUN SICH SELBST

ERNIEDRIGT UND WIRD WIE DIES KIND, DER IST DER GRÖSSTE IM HIMMELREICH.“ (MT 18, 2-4)

Es ist Sommer und wir sind auf dem Weg zurück vom

Strand in Richtung Ferienhäuschen. Es spricht also nichts

dagegen, beim Laufen ein leckeres Eis zu schlecken.

Glücklich nehmen unsere Kinder ihre Eiswaffel entgegen

und wir laufen los. Doch unsere Kleine kommt einfach

nicht hinterher.

Immer wieder versuche ich, sie zum Weitergehen zu animieren,

bis mir auffällt, dass sie das nicht kann! Sie kann

nicht gleichzeitig gehen UND ein Eis essen. Ich schaue

unsere große Tochter an, der ich das schon „beigebracht“

habe und die damit kein Problem hat.

Mir fallen Jesu Worte ein: „Werdet wie die Kinder“. Ich versuche

also, „klein wie ein Kind“ zu werden: wir setzen uns

auf eine Bank und essen einfach nur unser Eis. Plötzlich

bin ich völlig entspannt und im Hier und Jetzt und will lernen,

was mein Kind noch kann:

Ich will wieder bewusst leben und atmen und die Dinge

entdecken, die Gott für mich doch die ganze Zeit bereit

hat. Ich glaube, dass das für mich die schönste Art ist, die

Seele baumeln zu lassen.

Das Eis ist aufgegessen und unsere Kinder gehen weiter

und ich gehe dankbar hinterher.

ANNETTE DE VRIES

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