Spezialberichte - Regierungsrat - Kanton Basel-Stadt

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nicht therapiebereit sein, sondern unternimmt diese Bemühungen lediglich im Hinblick

auf das Strafverfahren und das vorliegende Rekursverfahren.

4.3 Aufgrund der obigen Ausführungen ist zusammenfassend festzustellen, dass

das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des Rekurrenten, der sich hier nie richtig

integriert hat, dessen Interesse an einem weiteren Verbleib in der Schweiz auch nach

einer hiesigen Anwesenheit von rund 27 Jahren, wobei auch der grösste Teil der

Kindheit hier verbracht worden ist, überwiegt. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung

und die daraus folgende Wegweisung sind somit rechtmässig erfolgt und zu

bestätigen.

5.

Nach dem Gesagten erweist sich der Rekurs als unbegründet und ist abzuweisen.

Der Rekurrent hat dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dessen Kosten zu

tragen, wobei diese zu Folge des ihm bewilligten Kostenerlasses zu Lasten des Staates

gehen. Sein Vertreter ist angemessen aus der Gerichtskasse zu entschädigen.

Demgemäss erkennt das Verwaltungsgericht:

://: Der Rekurs wird abgewiesen.

Der Rekurrent trägt die ordentlichen Kosten des Rekursverfahrens mit einer

Gebühr von CHF 1'200.–, einschliesslich Auslagen. Zufolge Bewilligung des

Kostenerlasses gehen diese zu Lasten des Staates.

Dem Vertreter des Rekurrenten im Kostenerlass, lic. iur. Philippe Häner, werden

für das Rekursverfahren ein Honorar von CHF 900.– und Auslagen von

CHF 50.– zuzüglich 7,6 % MwSt von CHF 72.20 aus der Gerichtskasse ausgewiesen.

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

Der betroffene Ausländer hat dieses Urteil an das Schweizerische Bundesgericht

weitergezogen. Dieses hat mit Entscheid vom 9. November 2010 die Beschwerde

in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten abgewiesen, soweit darauf

eingetreten wurde (BGer 2C_262/2010).

Die Wegweisung wurde Anfang 2011 nach der Strafverbüssung vollzogen.

5. Urteil des Appellationsgerichts BE.2009.940 vom 25. Januar 2010 betr.

Forderung aus Kauf- und Vermittlungsvertrag

Der Beklagte hatte an einer Verkaufsparty einen Kaufvertrag über ein Weiterbildungspaket

(bestehend aus schriftlichen Unterlagen und dem Besuch von Semina-

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