Creglingen - Weikersheim - Kunstwanderungen

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Creglingen - Weikersheim - Kunstwanderungen

RK D25

CreglingenWeikersheim

Creglingen – Röttingen – Tauberrettersheim –

Schäftersheim – Weikersheim

4 Stunden und 53 Minuten reine Wanderzeit

Zug

Weikersheim Mo-Fr 7.52, 17.42, 18.41 Sa 7.06, 8.40, 17.35 So 17.35

Creglingen Mo-Fr 8.13, 18.05, 19.03 Sa 7.31, 9.05, 18.00 So 18.00

Bus

Weikersheim werktags 7.06, 8.40, 13.45, 17.42, 18.51 außer Sa, So+Fei 17.45

Creglingen werktags 8.00, 9.05, 14.10, 18.05, 19.15 außer Sa, So+Fei 18.10

Wir gehen vom Busbahnhof in Creglingen zur Tauber, vor dem Fluss links

und folgen immer dem Radweg stets auf diesem Ufer.

5 Minuten später wandern wir an der Gabelung rechts, über den aufgelassenen

Bahndamm und nun oberhalb diesem.

15 Minuten später wandern wir linksversetzt über die Landstraße auf den

Bahndamm und bleiben auf dem Radweg.

15 Minuten später wandern wir auf der Landstraße links, auf der Brücke über

die Tauber und an der Kreuzung dahinter rechts. Wir wandern nun immer auf

dem Hauptweg nahe dem Fluss im weiten Rechtsbogen, der nach den Feldern

über eine Wiese verläuft, sodann in einen Pfad ganz nahe an der Tauber übergeht,

auf einem Steg über einen Tauberarm führt und schließlich in Obstwiesen

endet.

1 Minute später wandern wir hinter der Tauberarmbrücke beim * Bildstock

mit den Vierzehn Nothelfern, von 1921, rechts und bleiben immer auf Asphalt.

15 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts nach „Röttingen“

und später vorbei an einem * Bildstock mit dem Geißeljesus, barock.

4 Minuten später wandern wir auf der Brücke über die Tauber. 135 Min.

2 Minuten später wandern wir durch den Stadtmauerdurchlass und halten

Richtung mit *** Ansicht vom Fruchtspeicher, der die Häuser überragt.

1 Minute später wandern wir hinter der Weinstube rechts ins Gässchen in

Röttingen.

Im 5. Jahrhundert gründet die Alemannen-Sippe der Ruoter hier eine Siedlung. Von

diesen lässt sich auch der Name Ruotingen ableiten. Genannt wird der Ort erstmals im

Jahre 1103. Seit 1275 besitzt man Stadtrechte. Der Ort gehört zunächst den Herren von

Hohenlohe, dann dem Hochstift Würzburg. Im 14. Jh. ist Röttingen Sitz eines Amtmanns.

Nach dem Niedergang der Stadt in den Bauernkriegen erholt man sich unter der

Regentschaft des Julius Echter von Mespelbrunn, Würzburger Fürstbischof. Der Dreißigjährige

Krieg und weitere Auseinandersetzungen bringen die Stadt an den Rand des

Ruins. Erst unter Napoleon erholt sich das Röttinger Umland wieder. Die Stadt kommt

zunächst in den bayerischen Untermainkreis, dann 1837 zu Unterfranken. Seit 1919 hat

man eine Selbstverwaltung.

*

Wir gelangen zum

*** Fruchtspeicher. Der Hohe Bau, Schüttboden des Deutschen

Ordens, besteht aus einem steinernen Unterbau des 13.

Jhs., in den spätromanische Fenster eingelassen sind, und einem

Fachwerkobergeschoss des 15. Jhs., das mit einem Satteldach

gedeckt ist.

Wir kehren, wandern auf der Querstraße rechts, gehen hinterm

*** Rathaus von 1750, ein außerordentlich schöner dreigeschossiger

Mansarddachbau mit einem Glockentürmchen über

dem Mittelrisalit,

links, Rastplatz und Gasthof. Wir gehen über den

*** Marktplatz, mit schönen alten Häusern, teils aus Fachwerk

des 17. bzw. 18. Jhs.,

und rechts auf das „Apothekengäßlein“ zur Kirche

*** St. Kilian. Der Turm über dem Vorchor der Kirche ist romanisch,

um 1200, wurde allerdings 1507 erhöht. Das linke

Querhausschiff kam 1316 hinzu, das rechte 1491. Das spätromanische

Langhaus wurde um 1606 verändert. Der Chorbau

entstammt der Zeit um 1250 und entspricht frühester Gotik. Die

rechte, langgezogene Kapelle wurde 1923 angebaut.

Das Äußere. Zwischen linkem Epitaph von 1684 und rechtem

Epitaph von 1549 befindet sich ein Bildstock: Jesus fällt unter

dem Kreuz, von 1740. – Großer Ölberg, 18. Jh. – Wasserspeier.

Das Chorhaus. Der Vorchor ist rippengewölbt. – Hochaltar mit


Linker Querschiffarm. Pietà aus Carrara-Marmor. – Altar, um

1660, mit neuerem Gemälde der Hostienverehrung; zur Linken:

Figur Johannes des Täufers; zur Rechten: Figur des Johannes

von Baldersheim (+1414), mit der Kreuzigung sowie den Stiftern.

Rechter Querschiffarm. Figur des Wendelin, barock. – Epitaph

von 1512.

Das Langhaus. Linker Frontwandaltar, barock mit dem neuen

Gemälde des Herzen Jesu. – Rechter Frontwandaltar, barock,

Linke Wand: Sakramentsnische, um 1642, mit Kreuzigung. –

Kanzel, um 1660, mit die Gesetzestafeln haltendem Engel, auf

dem Schalldeckel. – Gemälde der Anbetung Jesu.

Rechte Seitenkapelle. Altar, gerankt von Figuren Nikolaus

(links), Blasius (rechts), Kilian (davor), der von Totnan und Kolonat

flankiert wird, um 1660, mit dem Gemälde der Katharina

– Taufstein von 1606. – Außenwand: Sebastiansfigur. – Rückwand:

Rochusfigur.

Wir gehen aus dem Hauptausgang der Kirche hinaus und nach rechts auf den

„Kirchplatz“ zur Kapelle

*** St. Elisabeth. Der Karner ist ein tonnengewölbter Saalbau

aus frühgotischer Zeit des 13. Jhs.

Wir kehren um, wandern rechtshaltend und auf der „Herrnstraße“ links, halten

uns rechts und gelangen ins

*** Schloss Brattenstein, ein Bau des 13. Jhs. mit Resten in

den heutigen Bauteilen: Bergfried, Umfassungsmauern und der

gut erhaltene Fruchtspeicher.

Wir gehen aus dem Schlossinnenhof hinaus und halten uns rechts. Auf der

Durchfahrtsstraße vor dem

*** Stadttor des 13./14. Jhs., eine hübsche Baugruppe,

wandern wir links und vorbei am rechts erbauten

*** Spital aus der Echterzeit mit Volutengiebel und der Kapelle

St. Peter und Paul von 1614. Der Saal ist nachgotisch gewölbt.

– Die Altäre sind klassizistisch. – Muttergottes, um

1470.

Wir wandern vor dem Rathaus rechts.

5 Minuten später wandern wir in die Kirche 158 Min.

*** St. Georg. Die Friedhofskapelle wurde zwischen 1588 und

1595 erbaut.

Das Innere. Der Barockaltar stammt aus dem Jahre 1680, die

spätgotische Muttergottes aus der Zeit um 1480.

Wir gehen aus der dem Friedhof zugekehrten Pforte der Kirche hinaus und

über den Friedhof mit *** Ansicht von den Wehrtürmen über der Mauer.

Wir gehen aus dem rechten rückwärtigen Ausgang des Friedhofs hinaus, auf

der Querstraße links und linkshaltend über den Parkplatz. Hinter der Mauerpforte

gehen wir rechts und entlang der

*** Stadtmauer, dreizehntes bzw. vierzehntes Jahrhundert.

Wir wandern vorbei am

*** Wehrturm, dreizehntes bzw. vierzehntes Jahrhundert,

und halten uns rechts.

5 Minuten später wandern wir schließlich hinaus aus der Stadt und durch das

*** Neutor, ein Wehrturm des 15. Jahrhunderts.

Wir haben von hier aus eine *** Ansicht von diesem Turm sowie der Stadtmauer

mit dem zuvor passierten Wehrturm.

Wir wenden uns hinter dem Torturm nach links und laufen nun außen an der

Stadtmauer entlang stets auf alter Eisenbahntrasse, auf der wir bleiben.

3 Minuten später wandern wir vorbei an der Scheune und halten Richtung; allerdings

knickt der Weg später nach rechts ab. Wir folgen ihm.

4 Minuten später wandern wir auf dem Asphaltquerweg links.

4 Minuten später wandern wir über die Landstraße und in 201 Min.

Tauberrettersheim

über die Tauber auf der alten

*** Brücke von 1716, sechsbogig und mit der Nepomukfigur

eine der schönsten im ganzen Lande, von Balthasar Neumann

im Jahre 1733 verändert.


2 Minuten später kehren wir hinter der Brücke um, Gasthof, und wandern auf

der Brücke über die Tauber zurück, queren beim * Dreifaltigkeitsbildstock

die Landstraße und wandern auf gekommenem Weg zurück, bleiben allerdings

nun immer auf Asphalt.

7 Minuten später wandern wir an der Gabelung zwischen zwei Scheunen beim

Gut links bergauf von Asphalt weg.

15 Minuten später wandern wir am Ende des asphaltierten Weinweges auf

dem Wendehammer geradeaus auf den Wiesenweg.

5 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg rechts leicht bergauf in

den Wald.

3 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg links bergab.

3 Minuten später wandern wir auf dem Schrägquerweg mit dem Ortsschild

„Strüth“ rechts und an der Gabelung links feldauf.

2 Minuten später wandern wir auf dem asphaltierten Schrägquerweg links.

10 Minuten später wandern wir im weiten Rechtsbogen des Asphaltweges

links direkt auf den Kirchturm zu und ständig treppab.

2 Minuten später wandern wir linksversetzt über die Querstraße und vorbei an

der alten *** Linde.

2 Minuten später wandern wir schließlich in die Kirche von 254 Min.

Schäftersheim.

*** St. Nikolaus. Die ev. Chorturmkirche mit spätromanischen

Details wurde 1938 erneuert.

Der Chor. An der Ostwand befindet sich eine romanische Malerei

der Zeit um 1205: Nikolaus; Martin (im kaiserlichen Ornat).

Das Langhaus. Rechte Wand: Gemäldezyklus, um 1470.

Wir gehen aus Kirche und dem Kirchhof hinaus, bergab und Richtung haltend

auf die „Haderstraße“.

1 Minute später wandern wir rechtsversetzt über die Querstraße und auf der

Brücke über den Nassauer Bach.

Querweg dahinter rechts bergauf. Fortan halten wir uns immer links auf einem

*** romantischen Weg mit artenreicher *** Vegetation durch Obstwiesen.

15 Minuten später wandern wir auf der Brücke über die Tauber und dahinter

an der Kreuzung rechts.

2 Minuten später wandern wir auf der Querstraße links. 280 Min.

1 Minute später wandern wir auf der Querstraße rechts und später in

Weikersheim

durch den

*** Gänsturm, um 1320 als unteres Tor der Stadtmauer erbaut,

1721 erneuert und nach Kriegszerstörung wiederhergestellt,

und vorbei am **Brunnen von 1770, bleiben auf der Hauptstraße, kommen

vorbei an einem weiteren alten * Brunnen, und bleiben auf der Hauptstraße.

„Wolfgangstraße“, queren die erste Straße, queren die „Rosenstraße“ rechtsversetzt

und wenden uns hinter dem nächsten Haus sofort nach rechts.

3 Minuten später wandern wir linksversetzt über die „Laudenbacher Straße“.

5 Minuten später wandern wir in den Bahnhof von Weikersheim. 295 Min.

CreglingenWeikersheim (Tauber 5)

RK D25

Ende

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