blurred edges 2012 - Verband für aktuelle Musik Hamburg

vamh.de

blurred edges 2012 - Verband für aktuelle Musik Hamburg

findet im Rahmen von KLANG! statt.

KLANG! wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik.

blurred edges 2011 präsentiert Konzerte mit

komponierter, improvisierter, elektronischer Musik,

soundart, Klanginstallationen, lectures und open-air-

Performances.

Die Musiker/Veranstalter kuratieren ihre Konzerte selbst,

der Verband für aktuelle Musik Hamburg übernimmt die

Koordination der Bewerbungen, Organisation und

Pressearbeit.

vamh.de


02/03

Musik von:

John Luther Adams · Akros Percussion Collective (Ohio) · Georghes

Aperghis · Frauke Aulbert · Constantin Basica · Pascal Battus (FR) · Peter

Baumgartner (Basel) · Cornelia Blitzner · Ignacio Fernández Bollo · Sofia

Borges · Pierre Boulez · Alberto Braida (Lodi) · Gregory Büttner · Umut

Caglar (Istanbul) · Simon Camatta · Phil Corner (NY) · Sascha Demand

Bill Dietz (Berlin) · Beat Duddeck · Robert Engelbrecht · ensemble Intégrales

(Barbara Lüneburg, Sonja Lena Schmid, John Eckhardt, Michael Wagener,

Ninon Gloger, Jonathan Shapiro, Marko Ciciliani) · Julio Estrada · Jan

Feddersen · Morton Feldman · Feld Neun (Uwe Haas, Johannes Huth,

Michael Leuschner) · Burkhard Friedrich · Mathias Forge (FR) · futureduck

& company · Nikolaus Gerszewski · Martin Gonschorek · Turo Grolimund

Jean-Luc Guionnet (FR) · Georg Hajdu · Chris Heenan (Berlin) · John Hughes

Leopold Hurt · Peter Imig · Antanas Jasenka · Peter Kastner · Marianne Kipp

Robert Klammer · Ralf Kleinemas · Kommissar Hjuler und Frau (Flensburg)

Helmut Lachenmann · Philip Lehmann · Leslie León · Gunnar Lettow

Michael Maierhof · Edorado Marraffa (Bologna) · Mela Meierhans · Heiner

Metzger · Helge Meyer · Julia Mihály · Erik Minkkinen (Paris) · Mosaique

(Berlin) · Nadar Ensemble (Brüssel) · Sylvia Necker · Nelly Boyd · Fabian

Niermann · Mario Del Nunzio · Nyx · Helmut Oehring · Ohrmaschine

(Diermaier, Kiraly, Lohse, Meier, Österheld, Sch‘roe d‘air, Schubert, Wienert,

Wolf, Ziegler) · Michael Petermann · Dario Quiñones · Steve Reich · Jorinde

Reznikoff · Kaija Saariaho · Giacinto Scelsi · Lars Scherzberg · Dodo

Schielein · Alexander Schubert · Martin Schüttler · Jacob Sello · Sonic Toy

Lab (HH / Amsterdam) · Simon Steen-Andersen · Karlheinz Stockhausen

Sudden Infant (Berlin) · TBC · Daniel Dominguez Teruel · Tisch 5 · TonArt

Ensemble (Nicola Kruse, Hannes Wienert, Georgia Ch. Hoppe, Krischa

Weber, Thomas Österheld, Helmuth Neumann, Thomas Niese, Michael E.

Haase) · Birgit Ulher · Michel van der Aa · Sergio Vásquez · Von Eden Band

Michael Vorfeld (Berlin) · Michael Wagener · Sebastian Wendt · Nicolas

Wiese (Berlin) · Ansgar Wilken (Berlin) · Fu Xiao · X-Navi:et (Polen).

blurred edges, Festival für aktuelle Musik in Hamburg

wurde 2006 gegründet und hat sich seitdem zum größten Musikfestival

der Hansestadt entwickelt. Das Festival zeigt nicht nur die neuen und

innovativen Musikproduktionen der äußerst agilen und vielseitigen

Hamburger Szene, sondern präsentiert auch dieses Jahr wieder eine

Vielzahl internationaler Künstler und Ensembles.

Der Verband für aktuelle Musik Hamburg (VAMH) übernimmt dabei die

Koordination der Bewerbungen, Organisation und Pressearbeit.

Die zahlreichen Veranstalter kuratieren ihr Programm selbst und garantieren

damit einen sehr breiten Blick auf die lokale und internationale Musikszene.

blurred edges 2011 präsentiert innerhalb von 16 Tagen

44 Veranstaltungen in 27 über die gesamte Stadt verteilten Spielstätten,

Konzerte mit komponierter, improvisierter, elektronischer Musik, soundart,

Klang- und Videoinstallationen, lectures, Austellungen, Vermittlungsprojekten

und open-air-Performances.


Festivalprogramm

Fr, 6. Mai

16.00 Hochschule für Bildende Künste: I have nothing to say... _06

17.30 Hochschule für Musik und Theater: I have nothing to say... _06

20.00 Fabrik im Gängeviertel: Composers from the Americas _07

20.00 Staatsoper Hamburg - opera stabile: Hamburg Radar 2011 _08

20.30 freitagsmusik: Das alltägliche Selbstsein _09

22.00 St. Petri: Stimmung – Karlheinz Stockhausen _10

22.00 Hörbar: Tisch 5 _11

Sa, 7. Mai

10.30 Treffpunkt Hamburger Kunsthalle: ...and I’m saying it (Demo) _12

19.00 FNM, Christianskirche: If you like it, listen to it _13

21.00 Studio KO-OP: Kommissar Hjuler und Frau + Peter Kastner _14

So, 8. Mai

16.00 Treffpunkt Altonaer Museum: TonArt Ensemble – Linien _15

16.00 Weisser Rausch: Schatten aus dem Lautsprecher _16

20.00 Jazzclub im Stellwerk: Trio Marraffa/Braida/Hughes _17

21.00 Fabrik im Gängeviertel: Another Sound of Istanbul _18

Mo, 9. Mai

19.00 Hochschule für Bildende Künste: the only silence is noise.. _19

20.00 Weisser Rausch: Bunkerrauschen (siehe 8. Mai / S.16)

20.00 Auster Bar: Feld Neun _20

Di, 10. Mai

20.00 Westwerk: The Music of Matthias Kaul _21

Mi, 11. Mai

20.00 Sound Dept in der FRISE: Ansgar Wilken – loop your life _22

20.15 Vor dem Zollmuseum: GeHörGänge/VoiceNavigations 1 _23

21.30 Hörbar: futureduck & company _24

22.30 Golden Pudel Club: Simple Music / 100 Jahre aktuelle Musik _25

Do, 12. Mai

19.00 Hamburger Kunsthalle: Phil Corner und TonArt Ensemble _26

Fr, 13. Mai

20.00 FNM, Christianskirche: Nelly Boyd: misboyd #13 _27

21.00 Studio KO-OP: Helge Meyer, Mosaique, TBC _28

Sa, 14. Mai

19.00 Schute Wilhelmsburg: Visual Music _29

19.30 Hochschule für Musik und Theater: KLS+Heenan+Vorfeld _30

20.00 FNM, Christianskirche: The grammar of dreams _31

22.00 Hauptkirche St. Jacobi: Michael Petermann: Ave Bach _32

24.00 Vorwerkstift: le placard – 24 stunden headphone session _33

So, 15. Mai

20.00 Kunstverein LINDA: Hughes/Scherzberg/Wiese _34

22.00 Gängeviertel: GeHörGänge/VoiceNavigations 2 (Siehe S. 23)

Di, 17. Mai

21.00 Hamburger Botschaft: NYX – Audiovisuelle Supernova _35

Mi, 18. Mai

22.00 Hörbar: On the Fringe – Der Komponist als Performer _36

Do, 19. Mai

20.00 FNM, Christianskirche: Nelly Boyd plays Feldman _37

21.00 Galerie Polarraum: Nordlichter im Polarraum _38

21.00 Centro Sociale: h7club@blurred edges 2011 _39

21.00 Studio KO-OP: X-NAVI:ET und Sonic Toy Lab _40

Fr, 20. Mai

20.30 freitagsmusik, Linker Laden: Zerknittern! _41

21.30 Westwerk: Schwingende Systeme A _42

22.00 Hörbar: Sudden Infant _43

Sa, 21. Mai

21.00 Galerie LOGE: Kipp/Klammer/Neumann _44

21.30 Westwerk: Schwingende Systeme B _45

22.00 Frappant i. d. Victoria-Kaserne: Ohrmaschine _46

Filmische Recherche: Am Rande _47


06/07

Fr, 6. Mai, 16.00 Uhr

Hochschule für Bildende Künste, Lerchenfeld 2

17.30 Uhr

Hochschule für Musik und Theater, Harvesterhuder Weg 12

Eintritt frei

»I HAVE NOTHING TO SAY AND I AM SAYING IT«

Die 35 Megaphone des Orchesters für direkte Demokratie.

Verschiedene Komponisten haben Stücke für 1-35 Megaphone komponiert,

die im öffentlichen Raum aufgeführt werden.

Dabei sind Stücke von Peter Ablinger, Phil Corner, Nikolaus Gerszewski,

Hans W. Koch, Oliver Bulas, DJ Patex, u.a.

Zum Auftakt von blurred edges sind

am 6. und 7. Mai an verschiedenen

Orten der Stadt unter dem Titel »I have

nothing to say and I am saying it«,

diverse Kundgebungen Neuer Musik

geplant.

2010 ist die Aktion bereits in Berlin

gelaufen. Damals haben u.a. Peter

Ablinger, Jens Brand, Phil Corner,

Nikolaus Gerszewski, Adam Overton und

Hans W. Koch auf eine Ausschreibung

von Bill Dietz Stücke für die Besetzung

1- 35 Megaphone eingesandt.

Für Hamburg gab es eine neue Ausschreibung

der INITIATIVE 21.

In der Hamburger Innenstadt wird eine

Auswahl der Berliner und Hamburger

Beiträge aufgeführt werden.

Fr, 6. Mai, 20.00 Uhr

Fabrik im Gängeviertel, Valentinskamp 34a (Hof)

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»COMPOSERS FROM THE AMERICAs«

Das AKROS Percussion Collective aus Ohio, unter der Leitung von

Gustavo Aguilar, spielt Werke amerikanischer Komponisten für

1-6 Perkussionisten:

Stuart Saunders Smith - Big Falls, Little Falls für Perkussionsquartett

Víctor Adán - Los Ingenieros del Tiempo für 6 Perkussionisten

Julio Estrada - Yuunohui’wah für Solo Perkussion

Akros Percussion Collective ist eine Gruppe von Perkussionisten, die

sich der ästhetischen Empfindlichkeit einer ‘Post-Ionisation’-Perkussionsmusik

verschrieben haben.

Gegründet im Herbst 2006, hat das Kollektiv mit Komponisten wie Julio

Estrada, John Luther Adams und Stuard Smith gearbeitet. Ihre Konzerte

finden oft an außergewöhnlichen Orten wie einer ehemaligen Kohlenzeche

oder einer Wiese im Cuyahoga Valley Nationalpark statt.

www.ensemble-zwischentoene.de


08/09

Fr, 6. Mai, 20.00 Uhr

Staatsoper Hamburg - opera stabile,

Ecke Kleine Theaterstraße/Kalkhof

Eintritt: 10/15 ,-

»HAMBURG RADAR 2011«

Werke von

Burkhard Friedrich (UA)

Georg Hajdu

Leopold Hurt (UA)

Alexander Schubert (UA)

ensemble Intégrales:

Barbara Lüneburg: Violine

Sonja Lena Schmid: Cello

John Eckhardt: Kontrabaß

Michael Wagener: Klarinette

Ninon Gloger: Klavier

Jonathan Shapiro: Schlagzeug

Marko Ciciliani: sound design

ensemble Intégrales wird am 6.Mai 2011 eine 3. Ausgabe seiner Dokumentation

über das Schaffen aktueller Hamburger Komponisten vorstellen.

Nach 2007 und 2009 wurden dieses Jahr für das Projekt »Hamburg Radar

2011« Georg Hajdu, Leopold Hurt, Alexander Schubert und Burkhard

Friedrich beauftragt, für das ensemble Intégrales zu schreiben.

ensemble Intégrales kooperiert in diesem Projekt mit »Klangradar

3000 /KlangWellen«: Der Komponist Alexander Schubert begleitet den

Kompositionsprozess eines LK Musik am Goethe-Gymnasium, dem Hajdus

Komposition als Inspirationsquelle dient. Ihre eigene Komposition führen

die SchülerInnen am 6. Mai um 18.45 Uhr als Vorkonzert in der opera

stabile auf.

Fr, 6. Mai, 20.30 Uhr

freitagsmusik, Linker Laden, Kl. Schäferkamp 46

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»DAS ALLTÄGLICHE SELBSTSEIN (BASEL)«

Solokonzert mit Peter Baumgartner (strom)

„Der menschliche Geist ist befähigt, sehr vieles wahrzunehmen,

und umso mehr wahrzunehmen, auf je mehr Arten auf seinen Leib

eingewirkt werden kann.“ Spinoza

Peter Baumgartner (»bloom«), geboren 1967 in Liestal (Schweiz),

beschäftigt sich autodidaktisch mit Sprache, Kommunikation, Wahrnehmung,

Musik und Geisteswissenschaften. Bisher liegen verschiedene

literarische Arbeiten vor, seit 1998 kommen Auftritte mit Lautpoesie hinzu.

Musik mit dem Computer macht Baumgartner seit 1999, etwa in dem festen

Duo mit Christoph Schiller (Klavier und Spinett). Seit 2007 spielen sowohl

Baumgartner wie Schiller im Duo »Rosetta Stone« mit dem Perkussionisten

Alexandre Kittel (Mulhouse) und dem Saxophonisten Bertrand Gauguet

(Paris) zusammen. Baumgartner hat bereits mehrere Konzerte mit dem improvisierenden

Gesangsensemble »Millefleurs« gegeben und einige Klanginstallationen

an verschiedenene Orten in der Schweiz gemacht, außerdem

hat er bisher Musik zu Tanz- und Theaterprojekte beigesteuert und dabei

jeweils auch die gruppendynamische Prozesssteuerung übernommen.

Er schreibt für die Schweizer Zeitschrift für Neue Musik »dissonanz/

dissonance« über elektronische, elektroakustische, improvisierte und

komponierte zeitgenössische Musik.

Daneben macht er für den

Konzertveranstalter Moments

Musicaux Aarau die Pressearbeit

und ist in der Erwachsenenbildung

tätig. Er lebt mit der Pianistin

Tanja Masanti zusammen und

ist seit 2000 Vater von Lea Lisa

Philomena.

www.ensemble-integrales.com

www.klangradar3000.de

www.sonic-bloom.ch

www.freitagsmusik.de


10/11

Fr, 6. Mai, 22.00 Uhr

St. Petri, Bei der St. Petri Kirche 1

Eintritt: 10/15 ,-

»STIMMUNG – KARLHEINZ STOCKHAUSEN«

Stimmen/Obertongesang:

Frauke Aulbert

Cornelia Bitzner-Petriu

Beat Duddeck

Philip Lehmann

Julia Mihaly

Sebastian Wendt

„Nothing oriental, nothing

philosophical: just ... silence,

loneliness, night, snow, ice (also

nature was asleep): pure miracle!”

Karlheinz Stockhausen, 1982

Die Komposition “Stimmung” von Karlheinz Stockhausen ist das

erste und - seit seiner Entstehung 1968 - nach wie vor herausragendste

Werk für Obertongesang.

Fr, 6. Mai, 22.00 Uhr

Hörbar, Brigittenstraße 5 (Hinterhof)

Eintritt: 5,-

»TISCH 5«

Tisch 5, das ist ein Spiel, ein Tanz, ein Kampf mit allen Genres der

Musikgeschichte. Freie Musik, hier und jetzt in der wechselseitigen

Herausforderung der Musiker ad hoc komponiert und inszeniert, unwiederholbar,

die Zertrümmerung aller bekannten Muster und Klischees. Höchst

gesteigerte körperliche und seelische Präsenz, Macht über die technischen

und handwerklichen Abläufe, Verschwimmen der Subjektgrenzen, kollektive

Selbstvergessenheit, denn jede Selbstreflexion und Ich-Thematisierung

würde den Gedankenstrom zerstören.

www.tischfuenf.com

www.hoerbar-ev.de

„Gewiß ist “Stimmung” meditative Musik. Die Zeit ist aufgehoben.

Man horcht ins Innere des Klanges, ins Innere des harmonischen

Spektrums, ins Innere eines Vokales, ins Innere. Feinste Schwebungen –

kaum Ausbrüche – alle Sinne sind wach und ruhig. In der Schönheit des

Sinnlichen leuchtet die Schönheit des Ewigen.“

Karlheinz Stockhausen, 1969

Für die Aufführung der “Indianerlieder” für zwei Singstimmen wurde

Frauke Aulbert und Julia Mihaly 2009 der erste Preis der Internationalen

Stockhausen-Sommerkurse verliehen.

www.stimmkuenstlerin.de

www.stockhausen.org


12/13

Sa, 7. Mai, 10.30 Uhr

Treffpunkt Hamburger Kusnthalle, Glockengießerwall

Eintritt frei

»I HAVE NOTHING TO SAY AND I AM SAYING IT« (Demo)

Eine Neue-Musik-Demo durch die Hamburger Innenstadt mit

Kundgebungen am Hauptbahnhof, Gerhard-Hauptmann-Platz,

Jungfernstieg und Brahmsplatz.

Das Orchester für Direkte Demokratie stellt seine 35 Megaphone

zur Verfügung (siehe Seite 06).

Sa, 7. Mai, 19.00 Uhr

Forum Neue Musik in der Christianskirche, Klopstockplatz 2

Eintritt: 10/15,-

»IF YOU LIKE IT, LISTEN TO IT«

19.00 Komponistengespräch, Moderation: Hans W. Koch

20.00 Das AKROS Percussion Collective spielt Werke von Phil Corner

(Gastkomponist der Initiative 21), Michel van der Aa (Composer in

Residence von Klang!) und Nikolaus Gerszewski (Initiative 21).

Programm:

Michel van der Aa

Between for 4 percussionists

Philip Corner

Meditation with Excitements

for 6 percussionists

The birth of the beast or

Motors give regular rhythms

for 6 percussionists and motor

Progression, primitive

for drums and harmony

instruments

Nikolaus Gerszewski

Velocities für 4 Glockenspiele

www.ensemble-zwischentoene.de


14/15

Sa, 7. Mai, 21.00 Uhr

Studio KO-OP, Beerenweg 1

Eintritt: 5,-

»KOMMISSAR HJULER UND FRAU + PETER KASTNER«

So, 8. Mai, 16.00 Uhr

Treffpunkt Altonaer Museum, Museumstraße 23

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»Linien – 3 Spielkonzepte auf Plätzen am und im Park«

TonArt Ensemble und Gäste.

Ausgehend vom Altonaer Museum

bewegt sich das Ensemble über

drei Spielfelder. Für die Räume

werden drei ortsspezifische

Spielkonzepte entwickelt, die sich

auf die Linien und Flächen der

Parklandschaft beziehen.

Architekturelemente dienen als

Spielsteine. Sandplätze werden

zu musikalischen Spielfeldern.

33 Notenständer im Wasserbassin

inspirieren zu einer interaktiven

Musik-Performance.

Peter Kastner und Kommissar Hjuler und Frau, die ja schon letztes Jahr

für Verwirrung im Gängeviertel gesorgt hatten, warten erneut als Trio auf.

Kommissar Hjuler und Frau aus Flensburg überraschen stets mit

ungewöhnlichen Performances. Der bildende Künstler Peter Kastner

setzt mit dieser Performance seine Arbeit im Grenzbereich von Klang

und Malerei fort.

Bleibt abzuwarten, was die drei dieses Jahr an keiner Musik liefern

werden.

www.ko-op.eu

www.asylum-lunaticum.de

Das TonArt Ensemble gründete sich 1989 in Hamburg als eine Formation

frei improvisierender MusikerInnen. Es versteht sich als offenes,

basisdemokratisches Ensemble, das in unterschiedlichen Besetzungen an

verschiedenen Formen der Improvisation arbeitet. Bemerkenswert ist, dass

das TonArt Ensemble – unabhängig von seiner jeweiligen Besetzung –

dennoch seit Jahren seinen eigenen Sound gefunden hat.

Die Improvisation nach graphischen Notationen und die Interaktion mit

visuellen oder akustischen Vorproduktionen bilden einen Schwerpunkt des

TonArt Ensembles, das sich immer wieder auf neue Experimente eingelassen

hat, wie das Spiel mit Raumstrukturen, Spielzeuginstrumente, improvisierte

Oper oder Kompositionen (u. a. von Christian Wolff).

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

www.tonart-hamburg.de


16/17

So, 8. Mai, 16.00 Uhr

Mo, 9. Mai, 20.00 Uhr

Weisser Rausch, Medienbunker, Feldstraße 66, 4. Stock

Eintritt: 9,70/19,60

So, 8. Mai, 20.00 Uhr

Jazzclub im Stellwerk, mitten im Fernbahnhof

Hamburg-Harburg, Hannoversche Straße 85

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»BUNKERRAUSCHEN: SCHATTEN AUS DEM LAUTSPRECHER«

»ANGLES AND ENERGY – Trio marraffa/Braida/Hughes«

Werke für Solisten und Playback

Michael Wagener: Klarinette

Martin Gonschorek: Flöte

Michael Petermann: Klangregie

Edorado Marraffa: Tenorsaxofon (Bologna, Italien)

Alberto Braida: Klavier (Lodi, Italien)

John Hughes: Kontrabass

Mal explosiv, mal filigran - die Musik des Trios Braida/Marraffa/Hughes ist

spannungsgeladener Free Jazz. Piano, Saxofon und Kontrabass sind in

konstanter wechelseitiger Bewegung:

Zeitweise und unerwartet gestaltet das Trio ein Duo oder ein Solo.

Braida, Marraffa und Hughes sind erfahrene Improvisatoren, die auf

zahlreichen Festivals weltweit gespielt haben.

www.albertobraida.it

www.myspace.com/edoardomarraffa

www.eisenrot.de/hughes.php

www.stellwerk-hamburg.de

Manchmal kommt er als guter Freund daher, manchmal als Rivale: der

eigene Klang vom Tonband. Aus der Idee des Spiels zwischen Live und

Playback haben Pierre Boulez und Steve Reich ganz gegensätzliche

Stücke entwickelt. Der eine schrieb mit seinem »Dialogue de

l’ombre double« ein inniges Zwiegespräch, der andere mit seinen

»Counterpoints« fetzige Ein-Personen-Ensembles. Dazwischen entsteht

Helmut Lachenmanns ”dal niente” tatsächlich wie aus dem Nichts.

www.bunkerrauschen.de


18/19

So, 8. Mai, 21.00 Uhr

Fabrik im Gängeviertel, Valentinskamp 34a

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»ANOTHER SOUND OF ISTANBUL«

Hamburger Musiker treffen auf Musiker der

Improvisations-Szene Istanbuls.

Mo, 9. Mai, 19.00 Uhr

Hochschule für Bildene Künste, Lerchenfeld 2, Raum 11

Eintritt frei

»THE ONLY SILENCE IS NOISE / THE ONLY NOISE IS MUSIC«

Präsentation des Musikers und Aktionskünstlers Phil Corner.

In Istanbul hat sich eine lebendige Improvisations-Szene entwickelt.

Neben türkischen Musikern haben sich viele internationale Musiker

niedergelassen. Es wird u.a. anderen Umut Caglar kommen. Er ist ein

aktives Mitglied der Gruppe konstruKt und spielt regelmäßig mit lokalen

und internationalen Improvisatoren. Mit seiner Gruppe konstruKt ist er

mit Peter Brötzmann, Evan Parker, Marshall Allen (Sun Ra Arkestra), Jürg

Solothurnmann und Eugene Chadbourne aufgetreten und hat zahlreiche

CD’s veröffentlicht.

Er spielt E-Gitarre, Guitar-Synth und

benutzt analoge Effekte. Sein musikalischer

Ansatz bewegt sich

zwischen Free Jazz und Noise.

2008 hat er das Online Label

re:konstruKt gegründet, das seinen

Fokus auf die Musik-Szene Istanbuls

hat. Unter den bisher 40 Veröffentlichungen

finden sich Künstler wie

Dom Minasi, Eugene Chadbourne,

konstruKt, Selen Gulun, Islak Kopek,

Oguz Buyukberber, Mike Cooper,

Mark O Leary, Jurg Solothurnmann,

Emre Kartari, Limbo, u.a.

–mit den Hamburger Musikern:

Heiner Metzger: soundtable

Marianne Kipp: perc.

Thomas Österheld: bcl.

John Eckhardt: doublebass

Gunnar Lettow: el.Bass, electr.

www.umutcaglar.info

www.frequenzgaenge.wordpress.com

some talking

some piano

some silences

some participation

some noisyness

some nothing


20/21

Mo, 9. Mai, 19.00 Uhr

Auster Bar, Henriettenweg 1

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»FELD NEUN«

Feld Neun besteht aus Uwe Haas (Electronics), Johannes Huth

(Kontrabass) und Michael Leuschner (Trompete). Zusammen entwickelten

sie eine gemeinsame musikalische Sprache, die bewusst auf herkömmliche

Muster der Kombination von akustischer und elektronischer Musik verzichtet.

“Die drei Musiker spielen mit den Klängen, den erwünschten, schönen, den

geduldeten, den unerwünschten grellen. Sie demontieren die überlieferten

Rollen im Gefüge ihrer Musik und lassen dabei kein Bausteinchen unüberprüft.

Das verschafft Ihnen Luft und überdies die Freiheit, sich mit voller

Überzeugung wieder dem Sex-Appeal einer schönen Melodielinie zuwenden

zu können. Und das tun sie gern, wenn es der Ausdrucksstärke ihrer

Musik dient.” DIE ZEIT

“Die Reduktion von Tönen kann bei diesem Trio nicht weiter ausgebaut

werden. Instrumentales Flüstern als ein Akt der künstlerischen Intimität und

auch einer Form der deutlichen Abgrenzung zur inhaltlosen Geschwätzigkeit

unseres Medienzeitalters.” JazzZeitung

Di, 10. Mai, 20.00 Uhr

Westwerk, Admiralitätstrasse 74

Eintritt: 8/10.-

»THE MUSIC OF MATTHIAS KAUL«

Das Akros Percussion Collective spielt Werke von Matthias Kaul.

Programm:

Bell Air for 6 player with 30 bells

Wheeled for 5 player with 5 bicycles

Hitzackerwasserspiele for 6 player with waterdrums

Amadeu Antonio Kiowa for one to 6 percussionists

Stuff From Above for 4 player with amplified cymbals

www.myspace.com/feldneun

»Bell Air«: ein reines Klangstück für 30 Glocken. »Wheeled«: formal ein

klassisches Stück, mit ungewöhnlicher Instrumentation (5 Fahrräder).

»Hitzackerwasserspiele«: ein Kreisspiel. »Amadeu Atonio Kiowa«:

ein politisch motiviertes Sück, entwickelt um den Namen des ersten

Todesopfers durch vereinigte deutsch-deutsche Neonazigewalt.

»Stuff from above«: ein Raumkonzept für 4 Schlagzeuger.

www.matthiaskaul.de


22/23

Mi, 11. Mai, 20.00 Uhr

Sound Dept ltd in der Frise, Arnoldstraße 26-30

Eintritt frei

»ANSGAR WILKEN – LOOP YOUR LIFE«

Konzert in den Räumen der Ausstellung »Rapid Rabbit«

Ansgar Wilken: Cello & Fußtreter

Das Cello, das auch nur ein Instrument mit Saiten ist, wird gespielt, als

wäre es eine Gitarre. Heute hören wir eine Celloübersetzung in von starker

rechter Hand gespielten repetitiven Mustern, sirrend leisen Feedbacks,

extremen Verdichtungen. Da ist Minimal Music, da ist auch ein Blues, da ist

Großstadt-Ethno in symphatisch formaler Strenge.

Wilken ist Gast in der Reihe »Rapid Rabbit« der Frise, die sich diesen Monat

der Umkehr der Verhältnisse widmet – alle sind Sender und Empfänger...

Es wird geloopt.

Das Sound Dept ltd ist die Fortsetzung einer Reihe von Soundlectures,

Konzerten und Installationen. Sound als Begriff einer Wechselwirkung von

hörendem Körper und umgebender Welt, als materielles Phänomen und als

individueller Erfahrungsspeicher.

Einlass ab 19 Uhr.

www.frise.de

Mi, 11. Mai, 20.15 Uhr

Vor d. Zollmuseum, Alter Wandrahm 16 »Wind, Wasser und Wände«

So, 15. Mai, 22.00 Uhr

Gängeviertel, Valentinskamp 34a »Nächtliche Viertel«

Eintritt frei

»GEHÖRGÄNGE / VOICE NAVIGATIONS 1&2«

Mythen erzählen von der Entstehung der Welt aus dem Klang der Stimme.

Mit ihren Stimmen ersangen sich Menschen ihre Welt und verdichteten

ihre Klänge in Resonanzorte. Paläolithische Höhlenbilder visualisieren

Klangorte, welche die Stimme dem RaumDunkel abgerungen hatte.

Sakralbauten sind Projektionsorte der Körperresonanz. KlangSkulpturen.

Meistens aber verklangen die Stimmen mit den GeHörGängen und den

KlangSkulpturen, die sie schufen. Stimmtechniken entstanden –

vom mongolischen Tönen über die gregorianischen Gesänge bis zum

Schweizer Jodeln.

Fluxus for ever.

www.jorinde-reznikoff.de


24/25

Mi, 11. Mai, 21.30 Uhr

Hörbar, Brigittenstr. 5

Eintritt: 5,-

»FUTUREDUCK & COMPANY«

Impro/Performance

Peter Kastner, Robert Klammer: Spielzeuge, elektro-akustische Objekte

und Klangerzeuger

Lars Scherzberg: Sopraninosaxofon, präparierte Becken

Gunnar Lettow: präparierter E-Bass, Elektronik

futureduck (Robert Klammer & Peter Kastner) begann 2007 als ein Duo,

das ausschließlich mit toys (Spielzeugen) eine prozesshafte Geräuschmusik

auf improvisatorischer Basis schuf. Schon bald wurde das Instrumentarium

um andere elektro-akustische Objekte und Klangerzeuger erweitert. Im

Gegensatz zu reinen Musikprojekten, ist der visuelle Aspekt bei futureduck

ähnlich wichtig wie der auditive. Die Live-Auftritte von futureduck beziehen

ihre Spannung u.a. daraus, dass, bedingt durch das Interesse beider Spieler

an improvisierter und neuer Musik einerseits, sowie an der bildenden Kunst

andererseits, es sich nicht um reine musikalische Improvisationen handelt,

sondern ebenso Erfahrungen aus den Bereichen der Performance-Kunst

und des Happening einfließen.

Mi, 11. Mai, 22.30 Uhr

Golden Pudel Club, St. Pauli Fischmarkt 27

Eintritt frei

»SIMPLE MUSIC / 100 JAHRE AKTUELLE MUSIK«

»Simple Music« (for toy instruments & objects) von Nikolaus Gerszewski,

danach Auflegen mit Ansagen.

Durch die Nacht mit Gerszewski und Überraschungsgästen vom Fach.

futureduck & company

ist als Reihe von Begegnungen

mit jeweils unterschiedlichen

Künstlern und Musikern konzipiert.

Nachdem futureduck im letzten

Jahr den Amsterdamer Künstler

Jan van Wissen zu Gast hatte,

steht diesmal eine Zusammenarbeit

mit den bekannten

Hamburger Improvisatoren Lars

Scherzberg und Gunnar Lettow

auf dem Programm.

www.hoerbar-ev.de

www.ordinary-art.com

www.pudel.com


26/27

Do, 12. Mai, 19.00 Uhr

Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall

Eintritt: 8/13,-

»PHIL CORNER UND TONART ENSEMBLE: MUSIC MUSE«

TonArt Ensemble:

Nicola Kruse: Violine

Hannes Wienert: Saxofon, Sheng

Georgia Ch. Hoppe: Klarinette, Saxofon

Krischa Weber: Cello

Thomas Österheld: Tuba, Bassklarinette

Helmuth Neumann: Trompete

Thomas Niese: Kontrabass

Michael E. Haase: Banjo, Dan Bao

»Music Muse« ist eine Anleitung zur

musikalischen Interpretation von

visuellen Eindrücken. Das TonArt

Ensemble wird verschiedene Bilder der

Ausstellung »Unscharf. Nach Gerhard

Richter« nach den Vorgaben von

»Music Muse« umsetzen. Wie klingt

eigentlich ein Gerhard Richter?

»What I really should have written for band« besteht aus 33 Seiten mit

Anweisungen für die Musiker und einen Dirigenten. Komplexe Texturen,

Geräusche und virtuose Etüden an den Grenzen des technisch machbaren

treffen auf elementare Grooves und einfachste Figuren und Melodien.

Der in Italien lebende US-Amerikaner Phil Corner gehört zu den Begründern

der Fluxus Bewegung und hat seit den 60er Jahren eine außergewöhnlich

große Anzahl von Werken geschaffen. Das Hamburger TonArt Ensemble

arbeitet seit über zwanzig Jahren im Spannungsfeld von Komposition und

Improvisation und erarbeitet häufig ungewöhnliche Partituren.

www.tonart-hamburg.de

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Musikrat.

Fr, 13. Mai, 20.00 Uhr

Forum Neue Musik in der Christianskirche, Klopstockplatz 2

Eintritt: 8/10,-

»NELLY BOYD: MISBOYD #13«

Robert Engelbrecht: Violoncello, E-Gitarre

Jan Feddersen: Klavier, E-Gitarre

Peter Imig: Violine, E-Gitarre, Kontrabass

Gäste:

Ignacio Fernández Bollo: E-Gitarre

Thomas Österheld: Bassklarinette, Tuba

Nelly Boyd spielt neue eigene Kompositionen.

Nelly Boyd, 2004 gegründet, ist ein Hamburger Ensemble und

Komponisten-Kollektiv. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen

Disziplinen wie bildender Kunst, klassischer Komposition, Elektroakustischer

Musik, Rock und freier Improvisation.

Das Ensemble spielte u.a. Werke von John Cage, Morton Feldman, Terry

Riley, Karlheinz Stockhausen, James Tenney und arbeitete mit Alvin Lucier,

Phill Niblock, Christian Wolff, Rhys Chatham und mit Charles Curtis für

eine Aufführung von La Monte Youngs »Composition 1960 #7«.

Konzerte 2009/2010 in

Hamburg, Berlin, Köln,

London, Brüssel, Zürich,

Mailand und New York.

www.nellyboyd.org

Das Konzert widmen wir

unserem verstorbenen

Mitglied und Freund

Jens Röhm.


28/29

Fr, 13. Mai, 21.00 Uhr

Studio KO-OP, Beerenweg 1

Eintritt: 5,-

»HELGE MEYER, MOSAIQUE, TBC IM KO-OP«

Helge Meyer

Helge Meyer ist ein experimenteller Musiker und Medienkünstler aus

Hamburg. In seinen elektronischen Improvisationen, die hauptsächlich das

Klangmaterial von analogen Synthesizern und Boutique-Effekten nutzen,

nähert er sich musikalischen Subgenres wie Japan Noise, Drone oder

Ambient.

www.soundcloud.com/helgemeyer

Sa, 14. Mai, 19.00 Uhr

Schute, Industriestrasse 125, Wilhelmsburg

Eintritt frei

»vISUAL MUSIC«

Ausstellung graphischer Partituren von Phil Corner, Nikolaus

Gerszewski, Roman Haubenstock Ramati, Christoph Herndler.

19:00 Uhr Ausstellungseröffnung, 20.00 Konzert

Zur Eröffnung spielt die Von Eden Band

»Textures« von Nikolaus Gerszewski

Mosaique (Berlin)

Mosaique (aka Jan Fereirra) erforscht hauptsächlich Klänge in Feedbacksystemen

mit analogen Mitteln. Es entsteht dadurch Material, um dichte

Klangräume zu schaffen. Die Beschaffenheit, Textur und Verzerrung

der Klänge und ihre dynamische Wirkung miteinander spielen dabei eine

zentrale Rolle.

www.soundcloud.com/mosaique

TBC

Letzte Bänder aus dem

Archiv: Die Bänder werden

gekreuzt mit Futurismus und

Dada, herauskommen

wird ein neues Stück

energetischen Harsh Noise.

www.hoerbar-ev.de/

?Mitglieder:tbc

Roman Haubenstock Ramati ist einer der Pioniere der graphischen Notation.

Seine musikalischen Graphiken dürfen als autonome Kunstwerke gelten

und sind selten zu sehen. Haubenstock Ramati war nicht nur als

Komponist, sondern auch als Lehrer eine bedeutende Persönlichkeit.

Bei ihm studiert haben Beat Furrer, Peter Ablinger, Christoph Herndler,

Georg Nussbaumer u.a..

www.ko-op.eu

www.gflk.de/schute


30/31

Sa, 14. Mai, 19.30 Uhr

Orchesterstudio, Hochschule für Musik und Theater,

Harvestehuder Weg 12

Eintritt: 5/8,-

»KLS + HEENAN + VORFELD«

Aktuelle improvisierte Musik

Das KLS-Trio hat eine eigene

musikalische Sprache entwickelt,

die sich durch Sensibilität und

Fragilität auszeichnet und dabei

doch gleichermaßen dicht gestrickt

wie transparent daher

kommt. Introvertierte Passagen

und eruptive Momente wechseln

sich ab, das Spiel mit Dynamik

ist ein wichtiger Aspekt.

Die stark geräuschorientierte Musik entsteht ohne Vorgaben aus dem

Moment heraus, sie ist so spontan wie vergänglich und immer ganz

unmittelbar.

Charakteristisch für dieses Trio sind alternative Spieltechniken. Kein

Instrument klingt wie gewohnt. Zur Klangerzeugung werden auch

Materialien und Werkzeuge verwendet, wie sie z.B. aus dem Haushalt

bekannt sind (Handventilator, Milchschäumer, Bürste, Gummibänder,

Luftballon, Zirkel, etc.).

Für das Konzert in der Musikhochschule Hamburg haben KLS die beiden

Berliner Musiker Chris Heenan (Kontrabassklarinette, Altsaxofon) und

Michael Vorfeld (Perkussion) eingeladen.

www.gunnarlettow.de

www.chrisheenan.com

www.vorfeld.org

Sa, 14. Mai, 20.00 Uhr

Forum Neue Musik in der Christianskirche, Klopstockplatz 2

Eintritt: 10/15,-

»TWO VOICES – THE GRAMMAR OF DREAMS«

Werke für zwei Stimmen à capella und Stimme solo

Frauke Aulbert: Sopran

Leslie León: Mezzosopran

Kaija Saariaho -

From the grammar of dreams

(1988)

Georges Aperghis -

Rondo (1994)

Giacinto Scelsi -

Sauh 1 und 2 (1985)

Georges Aperghis -

aus den Récitations

pour voix seule (1978)

Mela Meierhans - Zerrbild, Stimme und Schellen (2008)

Antanas Jasenka - Aryas (1992)

Klanggeflechte aus zwei Stimmen, die sich reiben, spiegeln, ergänzen,

wetteifern und verschmelzen; dichteste Konsonanz und größtmögliche

Ausdehnung. Unstillbare Neugierde auf unerhörte Klänge ist den Sängerinnen

ebenso gemein wie die Liebe zu den Gesängen außereuropäischer

Musikkulturen.

Frauke Aulbert, Koloratursopran und Stimmperformerin mit dem

außergewöhnlichen Stimmumfang von knapp vier Oktaven, studierte in

Kiel, Teneriffa und Hamburg. 2009 wird ihr der erste Preis der Stockhausen-

Sommerkurse verliehen. Improvisationen und (Ur-)Aufführungen oft eigens

für sie komponierter Musik führen Frauke Aulbert auf zahlreiche Festivals

u.a. in Hamburg, Berlin, Rotterdam, Avignon und Paris.

Leslie Leon studierte an der Universität der Künste Berlin und der Hochschule

für Musik u. Theater Hamburg. Sie singt mit Vorliebe zeitgenössische

Musik und erhielt Einladungen zu Festivals wie Wien Modern, Berliner

Festwochen, Theaterspektakel Zürich oder MaerzMusik Berlin. Die Mezzosopranistin

brachte zahlreiche für sie geschriebene Werke in Musiktheater

und Konzert zur Uraufführung.


32/33

Sa, 14. Mai, 22.00 Uhr

Hauptkirche St. Jacobi, Jakobikirchhof 22, Eingang Steinstraße

Eintritt: 8/10,-

»NACHTKONZERT – MICHAEL PETERMANN: AVE BACH«

Bach wird zum frühen Minimalisten und Gounod zur unendlichen Melodie.

Mit seinem Orgelwerk Ave Bach aus der Werkreihe “Das Wohlgenerierte

Clavier” hat Michael Petermann aus einem kitschigen Dauerbrenner eine

berückende Trance-Musik erschaffen. Computergestützter Kontrapunkt und

ruhig atmende Kontemplation bilden einen Loop, der ewig dauern könnte.

Katrin Bethges Projektionen verwandeln dabei den Kirchenraum in ein

begehbares Zeitlupen-Kaleidoskop.

www.weisserrausch.de

So, 15. Mai, 00.00 Uhr – 24.00 Uhr

Galerie im Vorwerkstift, Vorwerkstraße 21

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»LE PLACARD – NONSTOP KOPFHÖRERKONZERT FÜR 24 StUNDEN«

Das erste Placard Headphonefestival fand 1999 in einer Pariser Zweizimmerwohnung

statt. Seitdem wuchert jedes Jahr in verschiedensten

Kontexten auf dieser Welt ein Placard, mal 72, mal nur 8 Stunden

manchmal sogar 3 Monate lang.

Le Placard ist ein Instrument, das PerformerInnen, MusikerInnen etc.

einen intimen Raum für das Spielen Ihrer Projekte ermöglicht und durch

die Verkettung vieler Konzerte einen intensiven Austausch zwischen den

Beteiligten herstellt.

Sowohl die MusikerInnen als auch das Publikum hören die Konzerte vor

Ort über Kopfhörer, außerdem wird ein Stream im Netz gesendet, so dass

Publikum und Performer sich nicht nur am jeweiligen Konzertort, sondern

auch weltweit in einer konzentrierten Atmosphäre begegnen können.

Das Programm steht jedem offen, der sich beteiligen möchte. Auf der Seite

www.leplacard.org/2011/Blurred_Edges/ können sich MusikerInnen und

KünstlerInnen für eine Performance anmelden.

www.leplacard.org


34/35

So, 15. Mai, 21.00 Uhr

Kunstverein Linda, Seilerstr. 36

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»HUGHES / SCHERZBERG / WIESE«

John Hughes: Kontrabass

Lars Scherzberg: Alt- und Sopraninosaxofon

Nicolas Wiese: Elektronik

Das elektro-akustische Trio, in Hamburg und Berlin beheimatet, spielt seit

mittlerweile 5 Jahren zusammen und hat in diesem Zeitraum nicht nur

einen eigenen Kollektivklang, sondern auch ein eigenes handwerkliches

Prinzip entwickelt. Klangliches Ausgangsmaterial für Wieses Part sind

ausschließlich von ihm aufgenommene Scherzberg-Hughes-Duos.

Im Zusammenspiel der Gruppe treffen die zwei improvisierenden Akustiker

auf ihre elektronisch verfremdeten Spiegelbilder, die eigenständig agieren

und reagieren.

www.nicolaswiese.com/index.php?img=98

Di, 17. Mai, 21.00 Uhr

Hamburger Botschaft, Sternstraße 67

Eintritt: 5/7,-

»NYX – AUDIOVISUELLE SUPERNOVA«

Katrin Bethge: Overheadprojektion

Sascha Demand: E-Gitarre, Live-Elektronik

John Eckhardt: E-Bass, Live-Elektronik

Ein Jahr ist vergangen. Die Ruhe war nur von kurzer Dauer, denn bereits

wenige Monate nach dem Opfer des schwarzen Huhnes ist auf dem dritten

Mond eine drastische Zunahme der Aktivitäten im Ilfraschallbereich zu

verzeichnen, und von der Bergwaldlichtung aus lassen sich mithilfe des

Spezialprismas Galaxien explodierenden Feinstaubes und Meteoritenschwärme

beobachten. NYX ist ein audiovisuelles Trio, bestehend aus

Katrin Bethge, Sascha Demand und John Eckhardt. NYX verbindet psychedelischen

Ambientpunk-Spektraljazz und analoge visuelle Materialprozesse

zu einer gemeinsamen, soghaft kosmischen Aktion im Raum.


36/37

Mi, 18. Mai, 22.00 Uhr

Hörbar, Brigittenstraße 5 (Hinterhof)

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»ON THE FRINGE – DER KOMPONIST ALS PERFORMER«

Studenten und Absolventen des Masterstudiengangs “Multimediale

Komposition” an der Hamburger Musikhochschule interpretieren

ihre eigenen Werke. Als Solisten oder zusammen mit Gastmusikern

präsentieren sie ihre grenzüberschreitenden Kompositionen zwischen

instrumentaler und elektronischer Musik – zwischen akustischer und

visueller Medienkunst.

Ein Abend zwischen Konzert und Performance.

Werke von und mit:

Constantin Basica

Sofia Borges

Daniel Dominguez Teruel

Dario Quiñones

Alexander Schubert

Jacob Sello

Sergio Vásquez

Fu Xiao

und Special Guests!

mmm.hfmt-hamburg.de

Do, 19. Mai, 20.00 Uhr

Forum Neue Musik in der Christianskirche, Klopstockplatz 2

Eintritt: 8/10,-

»NELLY BOYD PLAYS FELDMAN«

Morton Feldman – Durations 1-5 (1960-1961)

Nelly Boyd und Gäste:

Gustavo Aguilar: Vibraphon

Robert Engelbrecht: Violoncello

Jan Feddersen: Piano, Celesta

Turo Grolimund: Flöte

Peter Imig: Violine

Thomas Österheld: Tuba

Hasko Kröger: Horn

NN: Harfe

Zum ersten Mal erklingen die »Durations 1- 5« als kompletter Werkzyklus

in Hamburg. Der Nelly Boyd Kreis und Gäste interpretieren die legendären

kammermusikalischen Kompositionen von Morton Feldman aus den Jahren

1960/61. Inspiriert von abstrakter Malerei, den Ideen eines John Cage

und dem kreativen Umfeld New Yorks der 50er Jahre schuf Feldman eine

neue Art der Notation. Tonhöhe und Klangfarben der einzelnen Instrumente

sind präzise notiert. Die Länge der einzelnen Töne aber ist dem Interpreten

freigestellt. So ergeben sich bei jeder Aufführung neue Kombinationen von

Tönen. Intervalle und Tonhöhen sind funktional komponiert, die »Durations«

sind Klangfarbenmusik.

www.nellyboyd.org

Foto: Morton Feldman

Photographs, 1939-1987,

Music Library, University at

Buffalo, The State University

of New York


38/39

Do, 19. Mai, 21:00 Uhr

Galerie polarraum, Heussweg 89

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»NORDLICHTER IM POLARRAUM«

Torsten P Bruch und Dodo Schielein präsentieren abwechselnd ihre

selbst performten Videowerke und Kompositionen, die von Rhythmus

und Bewegung handeln.

Dodo Schielein spielt Stücke mit mechanischen Rückkopplungen an

der klassischen Gitarre mit Hilfe des Arduino Board sowie elektrisch

klingende Musik für Glasobjekte. Während man sieht, wie der Klang

entsteht, bekommt man den Eindruck, als sei die Musik eine Skulptur,

die sich von Moment zu Moment verändert. Kompositionen zum Hören

und Sehen.

Torsten P Bruch zeigt seine Videoarbeiten. Musikalische Performances

mit augenzwinkerndem Theaterbezug, in denen der Künstler mit Hilfe von

Rollenspielen ironische Selbstbefragungen formuliert. Durch die Addition

einzelner Performances treten in den Videos überraschend neue

Beziehungen und Synchronizitäten zu Tage.

www.dodoschielein.de www.methodik-bruch.de

Do, 19. Mai, 21.00 Uhr

Centro Sociale, Sternstraße 2 (Eingang vom Hof)

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»H7 CLUB @ BLURRED EDGES 2011«

Elektroakustische Improvisation

Mathias Forge (Frankreich): Posaune

Jean-Luc Guionnet (Frankreich): Altsaxofon

Pascal Battus (Frankreich): elektroakustische Geräte

Gregory Büttner: Computer, Objekte, Lautsprecher

Michael Maierhof: Cello, mitschwingende Systeme

Birgit Ulher: Trompete, Radio, Lautsprecher, Dämpfer

Heiner Metzger: soundtable

Pappröhrenfilter für elektronische

Klänge, neue Spieltechniken mit

Posaune und Saxofon, die Kopplung

von Cellosaiten mit Resonatoren, Kurzwellensignale

moduliert durch

Trompetentechniken, eine „surrounded

guitar“ oder verstärkte Tischklänge

mit Haushaltswaren: mit einem Tableau

instrumentaler Erweiterungen improvisieren

die Musiker beim h7-club in

variablen Ensembles.

Pascal Battus, Mathias Forge und

Jean-Luc Guionnet sind Musiker der

experimentellen Improvisationsszene

Frankreichs.

Gregory Büttner, Michael Maierhof, Birgit Ulher und Heiner Metzger

bearbeiten als Improvisationsmusiker die Optionen einer am Klang, an

offenen Texturen, Klangschichtungen und spontanen Interventionen

orientierten Musik.

www.hierunda.de/h7-club.html


40/41

Do, 19. Mai, 21:00 Uhr

Studio KO-OP, Beerenweg 1

Eintritt: 5,-

»X-NAVI:ET UND SONIC TOY LAB«

X-NAVI:ET (aka. Rafal Iwanski)

R. Iwanski ist ein Perkussionist und Klangkünstler aus Torun / Polen.

Als X-NAVI:ET kombiniert er elektroakustische Musik mit analogen

elektronischen Klängen, Feldaufnahmen sowie Klängen akustischer

Instrumente. Rafal Inwanski ist Mitbegründer von HATI und hat bisher

u.a. mit Jeff Gburek, Z’EV, John Zorn, Sudden Infant etc. zusammen

gearbeitet.

www.myspace.com/xnaviet

Sonic Toy Lab (Hamburg / Amsterdam)

Das Sonic Toy Lab ist die neue Plattform für Performances von Jan van

Wissen und Peter Kastner. Anlässlich blurred edges werden sie als

romantische Troubadoure überraschen, zusammen im Trio mit X-NAVI:ET.

Taschentücher bitte bereit halten.

Jan van Wissen und Peter Kastner verbindet eine lange Zusammenarbeit.

So haben sie das Transindustrial Toy Orchestra (TITO) mitgegründet,

seitdem folgten zahlreiche Performances und Schallplattenaufnahmen

(u.a. mit RLW, Kommissar Hjuler und Frau, Robert Klammer).

www.myspace/sonictoylab

www.myspace.com/paak

www.jvwissen.nl

Fr, 20. Mai, 20.30 Uhr

freitagsmusik, Linker Laden, Kl. Schäferkamp 46

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»ZERKNITTERN!«

Sylvia Necker: Schlagwerk, Elektronik

Fabian Niermann: Saxofon, FX

Zerknittern ist durchaus

programmatisch gemeint: Es geht

darum Klänge zu verbiegen, zu

schrauben und zu drehen sowie

mit akustischen und elektronischen

Mitteln zu bearbeiten.

Der Leipziger Saxophonist Fabian

Niermann lebt und arbeitet seit

seinem Jazz-Studium an der Hochschule

für Musik und Theater in

Leipzig und spielte u.a. Konzerte

mit Thomas Lehn, Matthias Mainz,

Oliver Schwerdt, John Eckhardt.

Aktuelle Projekte sind solid sorrel,

Walter/Königstadt Duo und das

WSN (Wienczny Schwerdt

Niermann) Trio. 2010 formierte sich

das Duo Necker Niermann unter dem Titel »Zerknittern«.

Seit über zehn Jahren organisiert die Schlagwerkerin und Klangschrauberin

Sylvia Necker eine Konzertreihe für improvisierte Musik in Hamburg und ist

in diversen Formationen wie phase~in mit Gunnar Lettow, den unheiligen

drei Königinnen mit Krischa Weber und Georgia Ch. Hoppe und mit ihrem

Solo-Programm Raumstation-Missionen zu hören. Neben Theaterprojekten,

Filmvertonungen und Lesungen moderiert sie die Sendung klingklong im

FSK-Radio.

www.sollidsorrel.de

www.neckersche-tonexperimente.de

www.freitagsmusik.de


42/43

Fr, 20. Mai, 21:30 Uhr

Westwerk, Admiralitätstrasse 74

Eintritt: 7/10,-

»SCHWINGENDE SYSTEME A«

Fr, 20. Mai, 22.00 Uhr

Hörbar, Brigittenstraße 5 (Hinterhof)

Eintritt: 5,-

»SUDDEN INFANT«

Seit 1989 ist Joke Lanz als Sudden Infant aktiv und überzeugt immer

wieder durch seine einzigartige Mischung aus physikalischer

Geräuschpoesie und dadaistischem Gesang. Seine Instrumente

sind Kontaktmikrofone, vorgefertigte Loops und Geräusche.

Toc Sine (Frankreich):

Pascal Battus: elektroakustische Geräte

Jean-Luc Guionnet: elektroakustische Geräte

NADAR Ensemble (Belgien)

Marieke Berendsen: Violine

Marijn Thissen: Viola

Pieter Matthynssens: Cello, whammy pedal

Bruno Nelissen: Gitarre

spielt:

Simon Steen-Andersen - Study for string instrument #1 (Trioversion)

Michael Maierhof - splitting 10 für Gitarre (2006)

Mario del Nunzio - r r for string trio

Auch dieses Jahr präsentiert Stark Bewölkt ein durchmischtes Programm

aus Improvisation, Elektronik und Komposition. Toc Sine spielt mit

mikroelektrischen Geräten, Steen-Andersen komponiert Bewegung,

Maierhof lässt Nylonsaiten reiben und del Nunzio bespielt das Streichtrio

mit Objekten.

Videoinstallation: Jennifer Walshe »The Softest Music in the World«

Uwe Rasch »Mit meinem Patent bin ich in der Lage, einen Lichtstrahl

so zu strecken, daß er zum Geräusch wird«

Daniel Kötter »Kinderspiel«

www.starkbewoelkt.wordpress.com

Der in Berlin lebende Schweizer schuf die Musik zu Tanzaufführungen,

Theaterstücken und Filmen. Außerdem hielt er Workshops an der Musik

Akademie Luzern und gab Vorlesungen an der Universität für Musik und

darstellende Kunst Wien.

Joke Lanz war/ist Mitglied in mehreren Bandprojekten: WAL, Schimpfluch-

Gruppe, Catholic Boys in Heavy Leather, The Eye of Arghhh, Opposite

Opponents, Schnäbi Gaggi Pissi Gaggi, Jaywalker, Leberwanz.

Er arbeitete zusammen mit:

Z’EV, Carlos Giffoni, Rudolf Eb.er,

Runzelstirn & Gurgelstock, Daniel

Menche, MSBR, Aube, Brume,

Strotter Inst, Astro, u.v.m.

Live war er bereits in ganz Europa

zu sehen sowie in den USA, Japan,

Taiwan, Hongkong und Südafrika.

Zahlreiche Veröffentlichungen auf

Labels wie Entr’acte, RRRecords,

Tochnit Aleph, Blossoming Noise,

Artware, Some Bizarre u.a.

Zum Konzert erscheint seine neue LP »Things That Happened« auf dem

Hamburger Label Reduktive Musiken.

www.suddeninfant.com

www.hoerbar-ev.de

Einlass ist um 21.00 h, Konzertbeginn 22.00 h


44/45

Sa, 21. Mai, 21.00 Uhr

Galerie Loge, Valentinskamp 34

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»KIPP / KLAMMER / NEUMANN«

Marianne Kipp: Cello, Kesselpauke, Perkussion

Robert Klammer: Zither, Elektronik, Perkussion

Helmuth Neumann: Trompete

Das Trio Kipp/Klammer/Neumann verbindet in seiner Musik nichtelektronische

Klänge mit elektronischen und elektro-akustischen

Elementen. Die Musik ist frei improvisiert, sie entsteht im Augenblick

des Spielens und ist so unmittelbar wie vergänglich.

Kipp/Klammer/Neumann arbeiten mit präpariertem Instrumentarium

und ungewöhnlichen Spieltechniken. Es entsteht ein gemeinsamer

Spielprozess, in dem sich Dichte, Transparenz und interessante

Überlagerungen abwechseln. Das Trio entwickelt eine ganz eigene

musikalische Sprache, welche die Grenze zwischen Klang und

Geräusch aufhebt. Die Musik ist voller Überraschungen, schafft

neue Räume und sucht nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten,

auch unter Einbeziehung von Alltagsgegenständen in den

musikalischen Prozess.

Sa, 21. Mai, 21.30 Uhr

Westwerk, Admiralitätstrasse 74

Eintritt: 7/10,-

»SCHWINGENDE SYSTEME B«

Mathias Forge (Frankreich): Posaune

Nadar Ensemble (Belgien) spielt:

Simon Steen-Andersen - Study for string instrument #2

(violin and whammy pedal)

Helmut Oehring - Locked in for string trio and guitar

Martin Schüttler - Schöner Leben 6 für Cello und Elektronik (UA)

Stark Bewölkt Trio:

Gregory Büttner: Computer, Objekte, Lautsprecher

Michael Maierhof: Cello, mitschwingende Systeme

Heiner Metzger: soundtable

Im zweiten Teil des Stark Bewölkt Programms stellt Mathias Forge sein

neues Posaunensolo vor, Nadar spielt Kompositionen für Streichtrio,

Gitarre und Elektronik und Stark Bewölkt wird als Trio zu hören sein.

Videoinstallation: Jennifer Walshe »The Softest Music in the World«

Uwe Rasch »Mit meinem Patent bin ich in der Lage, einen Lichtstrahl

so zu strecken, daß er zum Geräusch wird«

Daniel Kötter »Kinderspiel«

www.starkbewoelkt.wordpress.com


46/47

Sa, 21. Mai, 22.00 Uhr

Frappant i.d.Victoria-Kaserne

(Bodenstedtstraße Hinterhofeingang)

Eintritt frei (Spende erwünscht)

»OHRMASCHINE«

Diermaier: Schlagwerk

Kiraly: Gitarre

Lohse: Harmonium

Meier: Bohrmaschine

Österheld: Tuba, Bassklarinette

Sch’roe d’air: Wasp, Vox

Schubert: Oboe, Sopransaxofon

Wienert: Sheng, TrompSax

Wolf: Violoncello

Ziegler: performance d’ameublement

...eyn kleynes post-barockes spectacel... : zu einer elektro-mechanischen

Skulptur in digital-elektronischer Klangbearbeitung spielt ein analog

agierendes achtköpfiges Ensemble:

Einer fängt an, ein Zweiter steigt

mit ein (nach acht Minuten),

der Dritte dann ebenso und so

weiter... : bis zur Klimax, ab da

Prozess rückläufig, der Letzteinsteiger

bleibt übrig...

accompagniert die ganze Zeit

von Ziegler, der an diversen

Möbelstücken sich seltsam

figuriert: strange frozen

moments... während die Musik

im steten Fluß bleibt panta rei...

Mai 2011

blurred edges Festival

»AM RANDE«

Filmische Recherche

Ralf Kleinemas, selbst Musiker und bildender Künstler, betreibt im

Vorfeld und während des Festivals eine filmische Recherche zur Tätigkeit

des Musikmachens. Er wird sich persönlich an einzelne MusikerInnen

oder Gruppen wenden, um beim Entstehungsprozess von Musik dabei

zu sein. Ihn interessieren Momente des Beginns: Wie wird aus einer

wagen Idee oder einem Gefühl Musik? Welche Konzepte oder Modelle

gibt es? Kann Improvisation dem Einzelnen helfen das Ungesichertsein

als gesellschaftliches Phänomen zu begreifen? Letztlich also die Frage,

inwieweit und wodurch Musik relevant ist und wozu sie ermutigt oder

eben auch nicht ermutigt.

www.arbeitslosenorchester.de

Dauer der Vorführung:

9 x 8 Minuten = 72 x 2 Minuten = 144 Minuten

www.frappant.org


48/49

Alle Konzerte aktueller Musik in den

folgenden 350 Tagen unter

Neue

www.vamh.de

( )

Regierung

Kultursenatorin

Räume

Hoffnung

(?)


50/51

blurred edges 2012

Impressum

blurred edges 2011

?

( )

Herausgeber:

Verband für aktuelle Musik Hamburg

www.vamh.de

Redaktion:

Gregory Büttner, Jan Feddersen, Michael Maierhof,

Heiner Metzger, Alexander Schubert.

Gestaltung:

Nicolas Wiese

www.nicolaswiese.com

Die Konzerttexte und das Bildmaterial wurden uns

freundlicherweise von den Veranstaltern und Musikern

zur Verfügung gestellt.

Die Bildrechte liegen bei den Fotografen.

“Würde sich die Kulturbehörde von Hamburg zu einer

angemessenen Ausstattung dieses Festivals entschließen,

könnte sich die Hansestadt zum internationalen Brennpunkt

experimenteller oder eben aktueller Musik entwickeln –

mit blurred edges als heute schon vielversprechender Basis.”

Deuschlandfunk, 2007

Bisher ist die Förderung von der

Stadt Hamburg noch nicht gesichert !

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