Untitled - NETZWERK Stadtforen Mitteldeutschland

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Impressum:

Herausgeber:

Stadtforum Leipzig - für behutsamen Stadtumbau

Postanschrift:

Stadtforum Leipzig

Gustav-Adolf-Straße 17

04105 Leipzig

E-Mail: stadtforumleipzig@web.de

Web: www.stadtforum-leipzig.de

Net: facebook.com/stadtforumleipzig

Texte/Fotos: Dave Tarassow

Satz + Layout: designed by DAvE | medienagentur

Redaktionsschluss: März 2013

Erscheinung: April 2013

Haftung: Alle Texte, Bilder und Grafiken dürfen für

private Zwecke verwendet werden. Bei einer

Veröffentlichung nur mit unserer Zustimmung.

Keine Haftung auf Irrtümer und Druckfehler.

Inhalt:

3 Porträt der Baustil-Rundgänge

4 Museumswinkel

6 Olympiapark

8 Tangentenviereck + Mittlerer Ring

10 Neues Stadtquartier: Bayerischer Bahnhof

12 Neues Stadtviertel: Am Alten Zoll

14 Parkbogen Ost

16 Pressestimmen

18 Hinter den Kulissen

Porträt:

„Der Sommer ist, wenn das Wetter mitspielt, eine

wunderschöne Jahreszeit, die man sehr gern draußen

in der Natur und unter freiem Himmel verbringt.“

So lautete der Satz zu unserer ersten Reihe. Klar, dass

dieser nicht zur zweiten Reihe passen würde. Es wurde

früher dunkler, kalt, trüb und nass, und das hielt viele

Monate an, sodass der ein oder andere Rundgang

eine Überraschung mit sich brachte.

Seit Juni 2012 lädt das Stadtforum Leipzig zu mehreren

Rundgängen zum allgemeinen Thema „Städtebau

und Stadtentwicklung“ ein. Zwischen Oktober

2012 und März 2013 widmeten wir uns dem Thema

„Planungen und Visionen“. Ziel ist es, interessierten

Bürgern vor Ort Hintergrundinformationen zu bedeutsamen

und aktuellen Projekten zugänglich zu

machen. Die Vorträge werden von uns gemeinsam

mit Vereinen, Ämtern und Firmen gestaltet. Unterschiedliche

Ansprechpartner stehen den Bürgern

Rede und Antwort.

Unsere mittlerweile erfolgreichen Rundgänge heißen

seit Herbst 2012 nun „Baustil“.

Angefangen haben wir im Zentrum der Stadt. 2004

eröffnete das Bildermuseum und „was für Klotz...“

sagen noch heute viele Leipziger. Geplant sind bis

heute 4 Winkelbauten um das Museumsgebäude, die

stückweise umgesetzt werden. Den Besuchern wurde

die Vision und die aktuellen Planungen vorgestellt.

Mit 17 Teilnehmern war es trotzdem ein guter Start.

Eine Woche später besuchten wir das Sportforum, das

2012 zum Olympiapark Leipzig werden sollte. Dann

war erstmal Ruhe, es fanden über den Winter bis zum

Frühling keine Rundgänge statt. Im März 2013 sollte

es nun wieder losgehen und gleich der erste fällt aus

und am Tag darauf, bei Sonnenschein und zum

Thema Tangentenviereck und Mittlerer Ring, ließen

uns die Besucher im Stich. Die Woche darauf machte

jedoch wieder alles gut. Gestartet wurde mit dem

neuen Stadtraum am Bayerischen Bahnhof bei

Schneeschauern, der uns aber immerhin 32 Besucher

brachte. Vorgestellt wurden die Pläne für den neuen

Stadtteilpark. Einen Tag später besuchten wir endlich

das Areal Am Alten Zoll. Auch hier wurden Pläne

vorgestellt, wie das neue Stadtviertel zwischen Parthe

und Hauptbahnhof künftig aussehen soll. Der letzte

Rundgang fand zum Parkbogen Ost statt. Es war zwar

kalt, dafür aber sonnig und ohne Schnee, der mittlerweile

zum Alltag in unserer Stadt gehörte.


„Winkelbauten um das Bildermuseum“

Rundgang: um das Museum der bildenden

Künste an Böttchergässchen, Reichsstraße, Brühl

und Katharinenstraße

Termin: 16. Oktober 2012

Beginn: 16.30 Uhr

Treffpunkt: Böttchergässchen / Reichsstraße

Begrüßung des „Stadtforum Leipzig“

Referent: Dave Tarassow, Organisator

Referent: Stadtforum Leipzig

Vorstellung des Projekts zur Winkelbebauung

um das Bildermuseum und Ausschau auf die

nächsten Bauvorhaben

Referent: Heike Scheller

Referent: Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig

Teilnehmer: 17

Im Dezember 2004 wurde das neue „Museum der

bildenden Künste“ auf dem Sachsenplatz eingeweiht.

Doch das Grundstück sollte nie so bleiben, wie es zu

diesem Zeitpunkt war. Es war eine komplette Randbebauung

um das Museumsgebäude vorgesehen.

Umgesetzt wurde zunächst der Neubau (2004) des

Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig an der Reichsstraße

Ecke Böttchergässchen. Das Gebäude erhielt

eine Natursteinfassade mit rotem Rochlitzer Porphyr.

Auch die anderen Winkel sollten bebaut werden, ließen

jedoch viele Jahre auf sich warten. 2011 konnte

dann der zweite Winkel, das „Katharinum“, am Böttchergässchen

Ecke Katharinenstraße eingeweiht werden.

Ein Gebäude mit mehreren Fassaden – sprich:

eine kleinteilige Bebauung mit unterschiedlichen

Höhen. Dies soll es auch bei den anderen Grundstücken

geben. Im Jahr 2012 begannen bauvorbereitende

Maßnahmen für den „Museumswinkel B“ (Brühl Ecke

Reichsstraße), hier sollen bis Sommer 2014 zwei

Hotelbauten entstehen. Ein weiterer Neubau ist am

Stadtmuseum (Reichsstraße) geplant, wo seit letztes

Jahr schon ein Bauschild steht. Nachdem die „Höfe

am Brühl“ eröffneten, ist dies für die Eigentümer und

Bauherren hoffentlich ein Grund, endlich ihre geplanten

Neubauten zu realisieren.

Ansprechpartner:

Heike Scheller

Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig

0341-1234895

www.leipzig.de


„Olympiapark Leipzig“

Rundgang: über das Sportforum und den

geplanten Olympiapark, mit Vorstellung der

Olympischen Idee 2012 in Leipzig, dem unterirdischen

S-Bahn-Tunnel und die Wiederbelebung

der Alten Elster an der Friedrich-Ebert-Straße

Termin: 26. Oktober 2012

Beginn: 17.00 Uhr

Treffpunkt: Jahnallee / Friedrich-Ebert-Straße

Teilnehmer: 8

Begrüßung des „Stadtforum Leipzig“

Referent: Dave Tarassow, Organisator

Referent: Stadtforum Leipzig

Vorstellung der Pläne für die Olympischen

Sommerspiele 2012 und seinen künftigen Sportanlagen

Referent: Christoph Hümmeler

Referent: Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig

Vorstellung des geplanten S-Bahn-Tunnels unter

dem Olympiapark und der Alten Elster

Referent: Dave Tarassow

Referent: Stadtforum Leipzig

Das Areal des heutigen Sportforums, zwischen

Elsterbecken und Friedrich-Ebert-Straße, aber auch

westlich vom Elsterbecken (Kleinmesseplatz und Red-

Bull-Campus) war für den Olympiapark 2012 geplant.

Neben den heute vorhandenen Sportstätten, darunter

die Arena und die Red Bull Arena, sollten auch ein

neues Schwimmstadion und ein Info-Pavillon zu den

Olympischen Sommerspielen 2012 entstehen, letzteres

sollte später als Sportmuseum genutzt werden.

Westlich vom Elsterbecken sollte das Olympiastadion

und das Velodrom errichtet werden. Eine Reihe

von Sportstätten, die bei Zugabe der Spiele gebaut

wurden wären. Heute befindet sich auf dieser Fläche,

im nördlichen Teil, der im Bau befindliche Red-Bull-

Campus. Über das Elsterbecken waren mehrere

Brücken geplant, da dieses 155 Meter breite Wasserbecken

den Olympiapark in zwei Teile schneidet. Auf

dieser hätte es eine Regattastrecke geben können,

mitten im Herzen von Olympia 2012. Allerdings

hätten die beiden Straßenbrücken neugebaut werden

müssen, da bei einer Regattastrecke keine Pfeiler im

Weg stehen dürfen. Doch man stellte sich auch die

Aufgabe, wie die ganzen Besucherströme bewältigt

werden können. Neben der vorhandenen Straßenbahntrasse

auf der Jahnallee, war unter dem Olympiapark,

zwischen Hauptbahnhof und S-Bf. Plagwitz,

ein S-Bahn-Tunnel geplant. Bautechnisch ist dies am

Hauptbahnhof (tief) möglich. Für alle Projekte gibt es

konkrete Planungen.

Nicht zum Olmypiaprojekt gehörte der Flusslauf der

Alten Elster entlang der Friedrich-Ebert-Straße, der bis

2017 wiederfließen soll.

Ansprechpartner:

Christoph Hümmeler

Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig

christoph.huemmeler@leipzig.de

www.leipzig.de


„Tangentenviereck + Mittlerer Ring“

Rundgang: auf der Max-Liebermann-Straße

zwischen Slevogtstraße und Landsberger Straße,

mit Vorstellung der Planungen und Visionen zum

Tangentenviereck und Mittleren Ring

Termin: 15. März 2013

Beginn: 16.00 Uhr

Begrüßung des „Stadtforum Leipzig“

Referent: Dave Tarassow, Organisator

Referent: Stadtforum Leipzig

Vorstellung des Vorhabens zum Mittleren Ring

und Tangentenviereck

Referent: Ralf-Michael Göhner

Referent: Amt für Verkehrsplanung und Tiefbau

Referent: der Stadt Leipzig

Treffpunkt: Louise-Otto-Peters-Allee / Max-

Liebermann-Straße

Teilnehmer: 0

Das „Tangentenviereck“ befindet sich zwischen

dem Stadtring und dem Mittleren Ring und soll den

starken Autoverkehr um den Promenadenring und

den angrenzenden Hauptstraßen entlasten. Bereits

in den 1990er Jahren wurde mit dem Ausbau begonnen.

Zum Beispiel gehören dazu das Gotische

Bad, die Emil-Fuchs-Straße, Straße am Sportforum

und die Semmelweisstraße. Der „Mittlere Ring“

befindet sich zwischen dem Tangentenviereck und

dem Autobahndreieck und soll den Autoverkehr in

den Bundesstraßen entlasten. Auch dieser wird seit

mehreren Jahren umgesetzt, zu benennen sind, unter

anderem, die Max-Liebermann-Straße und geplant ist

die Gustav-Esche-Straße. Zu diesem Projekt wurde

zunächst ein Großteil aufs Eis gelegt. Beide Ringe

werden durch neue Verbindungsstraße verbunden,

wie beispielsweise die Maximilianallee.

Ansprechpartner:

Ralf-Michael Göhner

Amt für Verkehrsplanung und Tiefbau

der Stadt Leipzig

ralf.goehner@leipzig.de

www.leipzig.de/de/buerger/stadtentw/verkehr/

strasse/


„Neues Stadtquartier:

Bayerischer Bahnhof“

Rundgang: über das ehemalige Bahnareal

zwischen Bayerischer Bahnhof und Semmelweisstraße,

mit Vorstellung der Planungen zum neuen

Stadtteilpark und der örtlichen Bebauung

Termin: 20. März 2013

Beginn: 16.30 Uhr

Begrüßung des „Stadtforum Leipzig“

Referent: Dave Tarassow, Organisator

Referent: Stadtforum Leipzig

Vorstellung der Planungen zum neuen

Stadtteilpark und der örtlichen Bebauung

Referent: Kai Braun

Referent: Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig

Treffpunkt: Kohlenstraße / Gosebrauerei

Teilnehmer: 32

Im Jahre 1842 wurde der Bayerische Bahnhof und

somit auch die Betriebsanlagen in südlicher Richtung

in Betrieb genommen. Mit der Stilllegung des Bahnbetriebs

im Juni 2001, ruhte von nun an das Eisenbahnleben

auf diesem Gelände. 1987 gab es Pläne,

Teile des Bahnareals in eine Anlage mit Museumsbahnbetrieb

umzuwandeln. Im Bayerischen Bahnhof

war in den 1990er Jahren auch ein Eisenbahnmuseum

geplant. Ab Dezember 2013 ist dieser Zugangspunkt

zur S-Bahn-Station „Bayerischer Bahnhof (tief)“.

Zwischen dem Bayerischen Bahnhof und der Richard-

Lehmann-Straße im Norden und Süden, trennt eine

große Brachfläche die umliegenden Ortsteile (Zentrum-Süd,

Südvorstadt und Zentrum-Südost). Erst im

Jahr 2010 konnte eine Straßenverbindung zwischen

der Kurt-Eisner-Straße und Semmelweisstraße hergestellt

werden, davor war bereits die Semmelweisbrücke

gebaut worden, die sich über die Bahnanlagen

der City-Tunnel-Trasse befindet. Nun soll ab Frühjahr

2013 auf dem ehemaligen Bahngelände, das noch der

Deutschen Bahn gehört, ein Stadtteilpark mit angrenzender

Bebauung entstehen. Die Stadt Leipzig und

Deutsche Bahn hatten einen gemeinsamen Wettbewerb

ausgeschrieben, an denen sich 90 Büros beteiligten.

Davon wird der Siegerentwurf nun umgesetzt.

Am neuen Parkgelände befinden sich zu einem die

S-Bahn-Trasse des City-Tunnels und die beiden Haltepunkte

Bayerischer Bahnhof (tief) und Leipzig-MDR

sowie Gründerzeit- und Plattenbauviertel, die beiden

Großmarkthallen und ein stillgelegter Lokschuppen

mit Drehscheibe sowie die Media City Leipzig. Des

Weiteren soll der neue Stadtraum auch eine Wegeverbindung

zum Leipziger Neuseenland herstellen.

Ansprechpartner:

Kai Braun

Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig

kai.braun@leipzig.de

www.leipzig.de/de/buerger/stadtentw/projekte/

Stadtraum-Bayerischer-Bahnhof-23638.shtml


„Neues Stadtviertel: Am Alten Zoll“

Rundgang: über das ehemalige Bahnareal und

das künftige Stadtviertel zwischen Hauptbahnhof,

Parthe und Preußenseite (Kurt-Schumacher-Str.)

Termin: 21. März 2013

Beginn: 16.30 Uhr

Begrüßung des „Stadtforum Leipzig“

Referent: Dave Tarassow, Organisator

Referent: Stadtforum Leipzig

Vorstellung der Planungen und Visionen zum

neuen Stadtviertel am Hauptbahnhof

Referent: Wilfried Lenke

Referent: Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig

Treffpunkt: Fahrradstation am Hauptbahnhof

Teilnehmer: 27

Auf dem Areal, das sich zwischen der Parthe und

westlich vom Hauptbahnhof befindet, soll in den

nächsten Jahren ein neues, lebendiges Stadtviertel

entstehen. Das Quartier soll eine gemischte Nutzung

aus Wohnungen, Büro- und Handelsflächen, ein Hotel

und ein städtisches Gymnasium erhalten. Das Augenmerk

wird der 11.300 m² große Parthepark sein.

Neue Rad- und Fußwege sowie eine Straße werden

angelegt, die einen Anschluss an die Berliner Straße/

Roscherstraße, wo eine neue Kreuzung entstehen

wird, bekommen. Außerdem sind eine neue Fuß- und

Radwegbrücke über die Parthe und die Berliner Straße,

letztere parallel zu den neuen Eisenbahnbrücken,

geplant. Die historischen Zollgebäude an der Kurt-

Schumacher-Straße sollen erhalten bleiben, wovon

aber in den letzten Jahren schon welche abgerissen

wurden.

Heute stehen auf dem Gelände nicht mehr genutzte

Schuppen und Hallen, Parkplätze und ein Parkhaus.

Ansprechpartner:

Wilfried Lenke

Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig

wilfried.lenke@leipzig.de

www.leipzig.de


„Parkbogen Ost“

Rundgang: vom Grassimuseum über den

ehemaligen Eilenburger Bahnhof, durch die

Anger-Crottendorfer-Bahnschneise und weiter

zum ehemaligen S-Bf. Anger-Crottendorf, mit

Vorstellung der Visionen zum Parkbogen Ost

Termin: 26. März 2013

Beginn: 17.00 Uhr

Begrüßung des „Stadtforum Leipzig“

Referent: Dave Tarassow, Organisator

Referent: Stadtforum Leipzig

Vorstellung der Planungen und Visionen zur

neuen Wegeverbindung im Leipziger Osten

Referent: Hannes Lindemann + Marie Thöne

Referent: Initiative Parkbogen Ost

Treffpunkt: Grassimuseum am Johannisplatz

Teilnehmer: 30

Die Idee ist, die Innenstadt mit den örtlichen Wohngebieten,

Park- und Gartenanlagen und Baudenkmalen

mit einer Wegeverbindung in Form eines Bogens

durch den Leipziger Osten, teils auf ehemaligen

Bahnanlagen, zu durchziehen. Start ist am Johannisplatz

mit dem Grassimuseum, weiter geht es durch

den Alten Johannisfriedhof zur Gutenbergschule und

dem ehemaligen BUGRA-Messehaus zum heutigen

Lene-Voigt-Park, eine ehemalige Bahnanlage des

Eilenburger Bahnhofs. Danach durch die Anger-

Crottendorfer-Bahnschneise und jetzt müsste es dort

eine Treppe und Rampe nach oben auf die stillgelegte

Eisenbahntresse (November 2012) geben. Vorausgesetzt,

alle Brücken bleiben erhalten, dann kann

auch der Bogen fortgeführt werden. Es geht entlang

von Dämmen und Brücken, davon einem 250 Meter

langen Viadukt in Sellerhausen, zum ehemaligen

Postbahnhof und zum Hauptbahnhof. Der Weg führt

auch an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei.

Die Rede ist, unter anderem, von der Brandenburger

Brücke und die ehemalige Krause-Fabrik in Anger-

Crottendorf. Mit dem „Parkbogen“ könnten künftig

einige Straßen, Parkanlagen und Sehenswürdigkeiten

in den Stadtteilen besser angebunden werden.

Ansprechpartner:

Hannes Lindemann

Initiative Parkbogen Ost

parkbogen-ost@gmx.de

www.parkbogen-ost.org


16

Pressestimmen

Alle Abbildungen sind Screenshots.

deutsches-architektur-forum.de, 11.03.2013

leipzig.bild.de, 15.03.2013

facebook.com, 19.03.2013

LEIPZIGER Amtsblatt, Nr. 5, 09.03.2013


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Hinter den Kulissen

Drei Wochen nach der ersten Reihe, dem Auftakt

einer neuen Rundgangreihe vom Stadtforum Leipzig,

wurde mit der zweiten Reihe im Oktober 2012

gestartet. Sie soll bis März 2013, also ein halbes Jahr,

gehen und sich mit dem Thema „Planungen und

Visionen“ auseinandersetzen. An sich ein sehr

interessantes Thema, da man in der Presse immer

wieder liest und von Leuten auch immer wieder hört,

was damals so alles in der eigenen Stadt, in der man

vielleicht schon seit 20 Jahren lebt, mal geplant war.

Sei es in den letzten Jahren, in der DDR oder vor dem

Zweiten Weltkrieg gewesen. Auch Visionen sind von

großer Bedeutung. Wie wird sich unsere Stadt in den

nächsten Jahren und Jahrzehnten verändern, was ist

geplant, wie soll was aussehen und was wird tatsächlich

auch umgesetzt. Fragen über Fragen, die wir

selbst nicht alle beantworten können. Dafür aber die,

die sich damit auskennen.

Auch bei dieser Reihe haben wir wieder mit den Mitarbeitern

der Stadt Leipzig, aber auch mit Initiativen,

zusammengearbeitet und die Rundgänge umgesetzt.

Es lagen wieder viele Themen auf dem Tisch, zahlreiche

E-Mails gingen an die Kenner raus und nur

wenige kamen zurück. Dies ist nur ein halber Grund,

warum in dieser Reihe nur 6 Rundgänge stattfanden.

Es sollten in allen Monaten bis zum März, außer

Dezember, 2 Rundgänge im Monat stattfinden.

Im Oktober 2012 klappte dies auch. Beim November

schon nicht mehr. Geplant waren die Vorstellung der

Ausbaupläne der Wurzner Straße und das LVB-Stadtbahnausbauprogramm.

Alternativ-Rundgänge konnten

in der knappen Zeit nicht mehr organisiert werden.

Auch für Januar und Februar sah es sehr schlecht

aus. Geplant war die Zukunft des Naturkundemuseums

und des Leipziger Zoos mit seinem Masterplan

bis 2020. Es sollten der City-Tunnel Leipzig und

seine Netzergänzenden Maßnahmen sowie Verkehrsprojekte

in 2013 und darauf vorgestellt werden, zum

letzten gab es jedoch keine Anfrage an die Ämter.

Der nächste und erste Rundgang im Jahr 2013 sollte

das neue Stadtviertel „Am Alten Zoll“ sein, doch die

Schneeberge auf dem brachen Gelände machten uns

einen Strich durch die Rechnung. Dieser Rundgang

wurde um eine Woche verschoben. Der Schnee war

zwar dann immer noch da, aber nicht mehr zu viel

wie vorher. An diesem Tag musste der Organisator,

der bei allen Rundgängen dabei ist, mindestens 20

Besuchern die Absage mitteilen. Erstmals musste

also ein Rundgang ausfallen bzw. verschoben werden.

Nun hofften wir, dass am Tag darauf, zum „Tangentenviereck

+ Mittleren Ring“, Besucher teilnahmen.

Dieser Rundgang konnte noch im letzten Jahr klar

gemacht werden. Aber leider waren keine Besucher,

außer der Organisator und der Referent mit seiner

Praktikantin, vor Ort. Wir haben noch 15 Minuten

gewartet, aber auch danach kam niemand zu uns und

wir haben den Rundgang abgesagt, oder auch wieder

verschoben? Er fiel aus, aber der Referent machte uns

das Angebot, den Rundgang zu wiederholen, dass wir

sehr gern annehmen. Vermutlich waren sie alle bei

Gorbatschow und Genscher in der Peterskirche oder

auf der Leipziger Buchmesse. Eine Woche darauf fand

ein Rundgang zum neuen Stadtquartier am Bayerischen

Bahnhof statt, der uns bis zur Semmelweisstraße

führte. Allerdings, pünktlich zum Rundgangbeginn,

gab es heftige Schneeschauer bei eisigen

Temperaturen. Aber mit 32 Teilnehmern, wurden wir

hier nicht im Stich gelassen. Dies war unser stärkster

Rundgang in dieser Reihe. Schon einen Tag später

besuchten wir endlich das Areal „Am Alten Zoll“.

Es kamen zahlreiche Leute und es ging auf Asphalt

und Steinen, auch durch Schnee, über das ehemalige

Bahngelände. Wir konnten auch einen Blick auf die

Baustelle in der Berliner Straße, zum City-Tunnel und

zur Umgestaltung des Flussbetts der Parthe werfen.

Eine Woche später fand dann ein Rundgang statt, wo

man dachte, hier würden 40-50 Bürger teilnehmen,

leider nicht ganz. Aber bei erneuter Kälte und Schnee,

ging es auf einem Teilstück des geplanten „Parkbogen

Ost“ zwischen Grassimuseum und dem ehemaligen

S-Bf. Anger-Crottendorf, den wir auch unter die Lupe

nahmen. Bei untergehender Wintersonne ging die

zweite Reihe zu Ende.

Begonnen haben wir mit 17 Besuchern, gefolgt beim

zweiten Rundgang mit 8, beim dritten mit 0 (3), der

vierte mit 32, der fünfte mit 27 und der sechste und

letzte mit 30 Teilnehmern. Das macht zusammen 114

Teilnehmer bei 5 (6) Rundgängen, mit 7 (8) Referenten.

Wir danken allen Besuchern für Ihre Teilnahme und

den Referenten für die gute Zusammenarbeit bei der

Planung und Durchführung der Rundgänge.

Dave Tarassow, Organisator der Baustil-Rundgänge.

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