März 2009 - Gfi-ministries.org

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März 2009

Doch ich weiß:

Mein Erlöser lebt!

Hiob 19,25

+++ Evangelisationen am Mt. Elgon +++

+++ Die Frauen von Cheptais +++ Nacharbeit +++


Liebe Missionspartner

Die meisten Gläubigen haben schon mal den Film „Das Kreuz und die

Messerhelden“ gesehen oder das Buch gelesen. David Wilkerson schreibt

von seinen Erfahrungen in den Ghettos von New York. Harte Typen brechen

zur Bekehrung durch und Gottes Wort siegt. Es braucht das Evangelium

von Buße und Bekehrung, um harte Typen zur Umkehr zu bringen. Auf

unseren zwei letzten Evangelisationseinsätzen war es ähnlich.

Am Mt. Elgon, einem 4300 Meter hohen Berg, etwa 3 Stunden Autofahrt von

unserer Base entfernt, leben solche Leute. Eine große Rebellenarmee formierte

sich dort und wurde so stark, dass die kenianische Regierung letzten März

militärisch eingreifen musste. Tausende verloren dabei ihr Leben - ohne dass die

Medien auch nur irgendetwas darüber berichteten. Viele wurden gefoltert und

verstümmelt, die Männer der Gegend systematisch umgebracht. Die kleine Stadt

Kopsiro war der Ausgangspunkt der Rebellen und war da, wo alles begann.

Cheptais und das Tal bei Kapcheboi waren die Orte, die am stärksten betroffen waren. Die Ausmaße an

Gewalt waren unfassbar. So entschieden wir uns, unsere Einsätze genau in diesen Städten durchzuführen.

Die Evangelisationsveranstaltung in Cheptais war einfach spitze! Alle Beteiligten waren begeistert und so viel

ist passiert! Mörder haben sich bekehrt! An einem Sonntagmorgen waren wir als kleine Gruppe in dem Ort, in

dem die Milizen gehaust und viele Menschen umgebracht hatten. Jesus hat mir Gelegenheit gegeben, viele

auf ihren Knien zu Gott zu führen. Es war ein rührender Moment. Viele sind mit schlechtem Gewissen geplagt

und werden regelrecht von bösen Geistern verfolgt. Sie können nicht mehr unters Volk und leben einsam und

mehr schlecht als recht ein sinnloses Leben. Doch Jesus gab uns einen Durchbruch! Das Evangelium war

für viele die Rettung zur richtigen Zeit. Es gibt nichts Schöneres wie klare Buße, Bekehrung und Vergebung -

das ist mir wichtig geworden. Wie sie in Zukunft mit der Bevölkerung klar kommen werden wird sich noch

zeigen. Menschen vergeben nicht so leicht. Es gibt dort über 500 Witwen und über 1500 Waisenkinder. Doch

es gab Tränen echter Buße und Vergebung wurde teils auch ausgesprochen. Ist Gott nicht wunderbar!

Auch die Hauptveranstaltung in Cheptais war ein traumhaftes Ereignis! Wir hatten eine wunderbare

Zusammenarbeit im Team, zusammen mit den Pastoren und Bischöfen vor Ort und wir spürten eine

großartige Einheit unter uns. Über 2000 Entscheidungskarten wurden ausgefüllt, viele herrliche

Heilungswunder durften wir erleben, Flüche und Bündnisse wurden gebrochen und viele Menschen von

Okkultismus und Ängsten freigesetzt. Danke, dass Ihr gebetet habt! Mount Elgon hat so etwas Herrliches

noch nie erlebt. Die Pastoren konnten nicht oft genug Danke sagen und wir geben dem HERRN der Ernte alle

Ehre für das, was geschah.

Herzliche Grüße von einem begeisterten Peter Franz!

Frauentreffen

Frauen kamen aus allen Richtungen, manche liefen bis zu zwei

Stunden um an den morgendlichen Veranstaltungen teilzunehmen.

Viele von ihnen hatten in den letzten Monaten die furchtbarsten Dinge

erlebt. Einige hatten ihre Männer auf grausame Weise verloren. Andere

wurden von Soldaten und Rebellen misshandelt und vergewaltigt. Aus

diesem Grund entschieden wir uns, Seminare speziell für diese Frauen

anzubieten. Vielen unserer Teilnehmerinnen sah man zu Beginn der

Veranstaltung die Bedrückung und Hoffnungslosigkeit im

Gesicht geschrieben. Wie gut, dass wir von Jesus erzählen konnten, der jede

einzelne Geschichte dieser Frauen genau kennt und mitfühlen kann!

Phoebe, Doreen und Becki konnten mit Gottes Hilfe den Frauen wieder Mut und

Lebensfreude geben. Phoebe, deren Ehemann vor 7 Jahren von einem seiner

„Freunde“ erschossen wurde, konnte sich gut mit so manch einer Betroffenen

identifizieren. Sie sprach aus ihrem Leben und erzählte, wie sie mit ihrer Trauer

umging, mittels Gottes Hilfe sogar dem Mörder vergeben konnte und dadurch

selbst Befreiung erlebte. Es war erstaunlich, wie sich die Frauen öffneten und so

manche Fragen stellten. Eheprobleme, Beziehungsschwierigkeiten, Fragen zu

AIDS, kulturelle Traditionen und sexuelle Belästigungen wurden

angesprochen und wir konnten Rat geben und biblische Prinzipien vermitteln,

die ihnen Orientierung gaben. Beim gemeinsamen Schlussgebet wurden

viele von Gottes Liebe berührt und fanden neue Kraft und Mut in die

Zukunft zu schauen. Sichtbar erleichtert, verändert und mit freudigen

Gesichtern sahen wir die Frauen wieder nach Hause gehen, so dass wir

von Außenstehenden sogar gefragt wurden, was wir mit den Frauen

angestellt hätten - sie seien alle so verändert!


Gottes Zeitplan ist perfekt!

Mt. Elgon ist eine Gegend, in der unglaublich viel Okkultismus und Zauberei betrieben wird.

Die Oberhäupter der Zauberdoktoren, die sogenannten Lihbons, sind in der Kultur der Sobot (dem

Stamm, der den Berg bevölkert) vielbeachtete, geehrte und gefürchtete Leute. Angeblich haben diese

Lihbons auch hellseherische Kräfte, jedoch rechneten sie aber nicht damit, dass Gott ihre Pläne und

Kulte durch einen Evangelisationseinsatz in "ihrem" Gebiet so massiv durcheinander bringen könnte.

Unsere Ankunft in Kopsiro bedeutete das abrupte Ende einer "Reinigungszeremonie" der Lihbons, die das

rituelle Verspritzen von Bullenblut in verschiedenen

Dörfern und Städten im Distrikt vorsah. Viele der

Schlüsselleute, die dieses Ritual hätten durchführen sollen

waren ganz einfach nicht da, weil sie bei der

Evangelisation dabei sein wollten und sich weigerten die

Predigten zu verpassen.

Die Abschlusszeremonie sollte auf dem Schulhof der

örtlichen Oberschule durchgeführt werden. Doch hier

tauchten plötzlich Militäreinheiten auf, die den Platz für

sich beanspruchten und die Zeremonie der Lihbons

untersagten.

Bei unserem zweiten Einsatz in Cheptais kamen wir

gerade rechtzeitig und verhinderten ein Ritual, welches,

wenn es denn hätte durchgeführt werden können, den Tod

von vielen Babies und möglicherweise deren Mütter

bedeutet hätte. Die männlichen Babies sollten für ein

satanisches Ritual missbraucht werden, welches man nur als Gräuel beschreiben kann.

Die Menschen auf und um den Berg herum, sind von einer starken Angst vor ihrer eigenen Zaubereikultur

geprägt. Es gibt so viele psychisch Kranke und komplett verwirrte Menschen. So sind viele traumatisiert und

suchen verzweifelt nach Wiederherstellung einer Gottesbeziehung. Auch durch den massiven Einsatz des

Militärs, die systematischen Folterungen und den vielen Toten vor ein paar Monaten, sind viele auf der Suche

nach Frieden, Heilung und Wiederherstellung untereinander und mit Gott.

Es war offensichtlich, dass wir nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen hatten, sondern gegen geistliche

Mächte. Peter predigte über die geistlichen Ursachen für all das Blutvergießen und einmal mehr bestätigte

Gott das Wort mit seinen Zeichen. Z.B. verwendete Peter die biblische Geschichte von Samson um einen

Punkt in seiner Predigt zu illustrieren. Die Geschichte war an dem Punkt angelangt, wo Samson die Säulen

einriss und das Dach herunter fiel. In dem Moment als er sagte "das Dach fiel herunter", zerstörte ein

plötzlicher Windstoss das Dach über der Bühne. Lampen, Stahlträger und eine riesige Plane fielen krachend

hinter Peter auf die Bühne. Man hätte es nicht dramatischer inszenieren können. Peter verpasste keine

Sekunde, um Gott die Ehre für diese tolle Illustration zu geben und fuhr ungeachtet des Schadens fort.

An einem Abend kam ein etwa 12-Jähriger noch während der evangelistischen Predigt zu Peter Brassel und

sagte zu ihm: "ich kann es einfach nicht glauben, dass Jesus sogar Tote auferweckt haben soll und dass das

auch heute noch geschieht. Nein - Ich glaube nicht!". Keine Sekunde später ging ein Raunen durch die

Menge und eine Serie von wunderbaren Heilungen begann. Blinde sahen plötzlich und Taube hörten! Später,

als der Abend zu Ende war, kam der Junge wieder, seine Augen funkelten und er sagte nur "Jetzt glaub ich,

jetzt kann ich es glauben, ich habe es gesehen!"


Nacharbeit

Sehr glücklich waren Samuel und Christine, als sie viele der Einheimischen,

die sich an den evangelistischen Abenden öffentlich für ein Leben mit Jesus

entschieden hatten, anschließend auch im Nacharbeitszelt ermutigten durften.

Sie machten den neuen Christen in liebevoller Weise deutlich, dass man keinen

Segen erfahren wird, wenn man Gott nicht mit ungeteiltem Herzen nachfolgen

und sein Wort ernst nehmen will. Selbst viele Christen vermischen hier leider

traditionelle Kulte mit biblischen

Wahrheiten, was zur Folge hat, dass die

Menschen nicht richtig zu einem

befreitem Christ-sein durchbrechen

können. Auch erklärten die beiden, wie

man mit Gottes Hilfe den Alltag

meistern, ihn in alles einbeziehen und

seine Verheißungen in Anspruch nehmen kann. 50-70 neue Christen

fanden sich täglich dort ein. Besonders gerne hörten sie den

Erfahrungen aus dem eigenem Leben

des Ehepaars zu, die sie anführten um

biblische Wahrheiten zu vertiefen. Sie

benutzten Skizzen und Gegenstands-Lektionen

um die Sache lebendig zu gestalten, was auslöste, dass unsere lieben neuen

Freunde sogar in der knalligen Mittagshitze die Pause ausfallen lassen wollten!

Sonntags darauf wurden die beiden in eine der regionalen Gemeinden

eingeladen und durften dort bereits zehn neue Christen begrüßen!

Nachsorgearbeit lohnt sich!

Unsere Gebetsanliegen:

Vielen Dank für die fleißige Gebetsunterstützung für uns

als Familien und für den GFI Dienst!

Bitte betet vor allem für die anstehenden Einsätze in

diesem Jahr. Wir sehen, dass Gott uns Türen auch in

anderen Ländern aufmacht und beten, dass wir noch in

diesem Jahr eine Evangelisation in Rumänien

durchführen können. Ein weiteres Anliegen ist die Stadt

Moyale, an der Grenze zu Äthiopien, doch alleine mit den

Fahrzeugen dahin zu kommen, ist eine Herausforderung.

Bitte betet auch für Familie Mariann und Kilian Braun aus

der Schweiz, die in den Vorbereitungen zur Ausreise

stehen, um unser Team in Kenia zu unterstützen.

Achtung Spender!

Da uns einige Adressen von

Spendern fehlen, bzw. die Adressen

veraltet sind, konnten wir nicht alle

Spendenquittungen für 2008

zustellen.

Wer also keine Spendenquittung

bekommen hat, sollte sich bitte im

deutschen Büro bei Hermann und

Monika Wolf melden und die aktuelle

Adresse mitteilen.

(Telefonisch, e-Mail, Fax oder Brief)

Herzlichen Dank!

www.gfi-ministries.org

Gospel Fire International

Germany / Head Office

Gospel Fire International e.V.

H. & M. Wolf, Rötestrasse 24, 72221 Haiterbach

Tel: +49 (0) 7456-91313 Fax: +49 (0) 7456-91314

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Switzerland

GFI Schweiz, 3465 Dürrenroth

Tel: +41 (0) 34-4351116

switzerland@gfi-ministries.org

Kenya

Gospel Fire International, P.O. Box 759, 30100 Eldoret

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info@gfi-ministries.org

Australia

GFI Australia, c/o Rod Winter, 5 Zephyr Court

Surrey Downs, South Australia 5126

Tel: +61 (0) 8 825 17112

australia@gfi-ministries.org

Bankverbindungen / Missionaccounts:

GFI Deutschland: Volksbank Nagoldtal,

BLZ 641 910 30, KTO 79 71 001, SWIFT GENODESG

GFI Schweiz: Postkonto 60 - 169091 - 0

GFI Kenya: Gospel Fire International, Barclays Bank of Kenya Ltd. Eldoret

ACC 03-003-1075580, SWIFT BARCKENX

USA: For a US tax deductable receipt, make your cheque payable to:

CITA Ministries P.O. Box 953696, Lake Mary, Florida 32795

Note: to Gospel Fire Intl. Kenya

GFI Australia: Bank of South Australia, BSB 105011, Accnt: 100593040

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