Magazin 198404

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Magazin 198404

mein schaft, für die er ein SItzungszImmer

Im Rathaus zur Verfügung stellte.

Neben den Schwerpunktaktionen für

1984 war die einheitliche Ausrichtung

auf die Darstellung des Setbstschutzes

Hauptthema der Arbeitsgemeinschaft.

Eine dieser Aktionen ist eine Selbstschutzwoche

der Stadt Pulheim.

Die Teltnehmer der Arbeitsgemeinschaft

fanden zum Abschluß noch Gelegenheit.

die Leltstelle der Stadt Pulhelm und die

welt über die Landesgrenzen hinaus bekannte

Feuerwache in Stommeln zu

besuchen.

Düsseldorf. "Zehn Jahre Selbstschutz

in Düsseldorf", unter diesem Titel gab

die Stadt Düsseldorf, ZIvilschutzamt,

jetzt einen Rechenschaftsbericht heraus.

Die Broschüre zeigt auf, wie mit dem

Aufbau des Selbstschutzes in Düsseldorf

1973 begonnen wurde und welche

Wege und Maßnahmen ergriffen wurden,

um die Bürger für eine Ausbildung

im Selbstschutz zu motivieren.

AusfuhrlIch geht das Druckwerk auch

auf die Einrichtung von Selbstschutz­

Beratungsstellen sowie deren Besetzung

mit Selbstschutzberatern ein und

setzt sich kritisch mit den Schwierigkeiten

auseinander, ehrenamtliche Mitarbeiter

für eine solche Aufgabe zu finden

Aktuelles aus Rheinland·Pfalz

Malnz-Blngen. Zu einem Erfahrungsaustausch

beim .. Tag der Hilfsdienste"

hatte der CDU-Krelsverband des Landkreises

Malnz-Blngen elngetaden. Alle

Im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen

hatten Ihre Vertreter zu

dieser ganztägigen Veranstaltung entsandt.

Anwesend waren auch der CDU­

Kreisvorstand, die Kreistagsfraktion sowie

die Vorsitzenden der Gemeindeund

Ortsverbände.

StaatsminIster des Innern und für Sport,

Kurt Böckmann, referierte über die Vorbereitung

des Landesreltungsgesetzes

Rhelnland-Pfatz. tn seinen Ausführungen

lobte der Minister die Einsatzbereitschaft

aller Im Katastrophenschutz mitwirkenden

Organisationen, sprach aber sehr

deuttlch aus, daß die Bereitschaft zu

Selbsthilfemaßnahmen durch den Bürger

nicht außer acht gelassen werden

dürfe. Gerade diese Selbsthilfe durch

den Bürger gelte es, In verstarktem

Maße zu fordern. Zivile Verteidigung und

Selbstschutz der Bevölkerung, so Böckmann,

seien aber auch eine politische

AufgabensteIlung.

Der Landrat des Landkreises Malnz-Bingen,

Hans-Willy Römer. erlauterte die

Anstrengungen des Landkreises, um die

Aufgaben des Katastrophenschutzes voll

zu erfüllen. Auch hierbei müsse die

Eigenhilfe der Bürger gefordert werden.

Die BVS-Dienststelle Malnz war sowohl

mit einem Stand, der das Informationsund

Ausbildungsangebot des BVS darstellte,

als auch mit einer Tafelausstellung

vertreten.

Viele der über 200 anwesenden Ortsburgermelster,

Gemeinderate und Wehrführer

Informierten sich über die Aufgaben

des BVS. Dabei konnten einige Informationsveranstaltungen

mit anschließenden

Selbstschutz-Grundlehrgängen

für die Bevölkerung vereinbart werden.

Blrkenfefd. An einer InformatIonstagung

"ZiVilschutz· nahmen 13 leitende Mitarbeiter

der Wasser- und SchIffahrtsdIrektion

Südwest in Mainz an der BVS­

Schule in Birkenfeld teil.

Die Wasser- und SchIffahrtsdirektIon,

der Im Rahmen der ZIVilen Verteidigung

wichtige Aufgaben obliegen, ist daran

Interessiert, den Betrieb sowohl In der

Direktion als auch in den einzelnen Ämtern

im Verteidigungsfall störungsfrei zu

gewährleisten. So ließen sich die Teilnehmer

uber die Wirkung von AngrIffswaffen

und Schutzmöglichkeiten sowie

über die Aufgaben der zivilen Verteidigung

Informieren.

Als Gastreferent sprach Oberst a. D.

Scholz über die militarIsche Verteidigung.

Auch praktische Demonstrationen aus

BVS-Grund- und Fachlehrgängen fanden

ein lebhaftes Echo.

BVS-Fachgebietslelter Euler referierte

über die Möglichkeiten der Ausbildung

In den einzelnen Ämtern Innerhalb der

Direktion. Die Tagungsteilnehmer sprachen

sich dafür aus, die Selbstschutzausbildung

durch den BVS durchfuhren

zu lassen.

Saarland·Rundschau

Saarbrücken. Feierlich ehrte in Saarbrücken,

Saarlouis und Neunkirchen

BVS-Landesstellenleiter Koch langjahrige

ehrenamtliche Mitarbeiter des Verbandes.

Zu Beginn ging Koch auf die

schwierige Aufbauarbeit vor rund

25 Jahren ein, wobei er daran erinnerte,

daß es in relatiV kurzer Zelt möglich gewesen

sei, zahlreiche Mitarbeiter für den

Verband zu gewinnen.

Nach der Schaffung qualitativer Voraussetzungen

hätte schon in den ersten

Aufbaujahren eine beachtliche Leistung

erzielt werden können. So sei es beispielsweise

Im Jahre 1964 möglich gewesen,

neben zahlreichen InformatIonsveranstaltungen

255 Lehrgänge mit

5188 Teilnehmern durchzuführen. Im

Vergleich hierzu erwähnte der Landessteilenleiter

noch zwei interessante Jahreswerte,

die eine äußerst günstige Aufwärtsentwlcklung

deutlich machten. Danach

fanden Im Jahre 1976 570 Öffentlichkeits-

und Ausbildungsveranstaltungen

mit 37895 Teilnehmern und ,m Jahr

1983 834 derartige Veranstaltungen mit

63147 Teilnehmern statt.

An diesem enormen Leistungsanstieg

seien neben hauptamtlichen Mitarbeitern

auch viele ehrenamtliche BVS-Fachlehrer,

Redner, Beauftragte sowie Aufklärungs-

und Ausbildungshelfer beteiligt

gewesen. Ohne sie hätte das gute Lelstungsblld

nicht erreicht werden können.

Koch sprach deshalb den ehrenamtlichen

Mitarbeitern Eduard Hermann,

Günter Wolter, Elfriede Kllebensteln,

Erich Hewel, Hannelore Boltz, Olto

Mehrlnger, Edmund Drobczlnsky, Karl

Ebert, Alfred Ziegler, Emil Bupp, Norbert

Denls, Reinhold Darimont, Manfred Reiter,

Johann Lesch, Edgar Theobald, Maria

Linsel, Marla Philipp', Günter Waller,

Reinhold Wirth, Karl-Heinz Beul, Otmar

Schwarz, Albert Scher, Herbert Koch,

Ehrung für langjährige

MItarbeit bei der SVS­

Dlen.t.telle Saarloula

(von link. nach

recht.) 1. Reihe: Landes.tenenktlt.,

Christlln

Koch, Edgar

Theobald, Maria Phi·

lippl, EmU Rupp, Manfred

Reiter, Günter

Waller; 2. Reihe : Reinhold

Darlmonl, Alfred

Z1egler, Marla linlel,

Reinhold Wirth, Johann

leSC:h, Norbert

Denla, Karf Ebert.

(Foto: Maltha)

34 ZS MAGAZIN 4/84

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